Man kennt die Situationen nur allzu gut aus dem Alltag: Egal ob bei Autoreparaturen, medizinischen Behandlungen oder Finanz- und Versicherungsprodukten – der Anbieter weiss prinzipiell viel mehr über die tatsächliche Qualität des konsumierten Gutes als der Kunde. Und daher hinterlassen solche Situationen gelegentlich beim Kunden das Gefühl, vom Anbieter nicht ganz korrekt behandelt worden zu sein.
Es handelt sich bei den hier genannten Gütern um so genannte Vertrauensgüter (Credence Goods). Sie sind von hohen Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Verbrauchern geprägt. In den Wirtschaftswissenschaften gehen wir davon aus, dass Menschen dazu neigen, ihre Wissensvorsprünge in solchen Konstellationen gezielt einzusetzen. Doch welche Folgen ungleich verteilte Informationen haben – zum Beispiel zwischen Finanzberater und Kunde – ist bislang wenig untersucht. Das hat gute Gründe: So ist es etwa schwer nachzuweisen, ob ein Kunde mit einem anderen Anlageprodukt als dem gewählten besser bedient gewesen wäre, weil dazu sehr viele Variablen analysiert werden müssten.
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Man kennt die Situationen nur allzu gut aus dem Alltag: Egal ob bei Autoreparaturen, medizinischen Behandlungen oder Finanz- und Versicherungsprodukten – der Anbieter weiss prinzipiell viel mehr über die tatsächliche Qualität des konsumierten Gutes als der Kunde. Und daher hinterlassen solche Situationen gelegentlich beim Kunden das Gefühl, vom Anbieter nicht ganz korrekt behandelt worden zu sein.
Es handelt sich bei den hier genannten Gütern um so genannte Vertrauensgüter (Credence Goods). Sie sind von hohen Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Verbrauchern geprägt. In den Wirtschaftswissenschaften gehen wir davon aus, dass Menschen dazu neigen, ihre Wissensvorsprünge in solchen Konstellationen gezielt einzusetzen. Doch welche Folgen ungleich verteilte Informationen haben – zum Beispiel zwischen Finanzberater und Kunde – ist bislang wenig untersucht. Das hat gute Gründe: So ist es etwa schwer nachzuweisen, ob ein Kunde mit einem anderen Anlageprodukt als dem gewählten besser bedient gewesen wäre, weil dazu sehr viele Variablen analysiert werden müssten.
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