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Artikel-Schlagworte: „Banking“

Mobile Payment: Warum Banken die Herausforderung annehmen müssen

Martin Waeber am, Freitag 8. Juni 2012

Vergangenen Herbst hat die Weltbevölkerung die sieben Milliarden-Marke erreicht. Fünf Milliarden Menschen sind Besitzer eines Mobiltelefons, aber nur zwei Milliarden verfügen über ein Bankkonto. Das ist auch nicht unbedingt nötig, schliesslich wird es immer einfacher, seine Geschäfte über das Handy abzuwickeln.

Über 130 Anwendungen für das Zahlen per Mobiltelefon existieren bereits, mehr als 100 Innovationen warten in der Pipeline. Neue Marktteilnehmer investieren stark in Mobile Payment, etwa der Mobilnetzbetreiber Vodafone, e-commerce Unternehmen wie Google, Händler – zum Beispiel Carrefour – und Zahlungsdienstleister wie PayPal, Kreditkartenfirmen oder Geldtransfer-Dienstleister. Bis 2015 soll das Geschäft mit dem Handy zu einem Transaktionsvolumen von einer Billion US-Dollar und 900 Millionen Usern anwachsen.

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Vergangenen Herbst hat die Weltbevölkerung die sieben Milliarden-Marke erreicht. Fünf Milliarden Menschen sind Besitzer eines Mobiltelefons, aber nur zwei Milliarden verfügen über ein Bankkonto. Das ist auch nicht unbedingt nötig, schliesslich wird es immer einfacher, seine Geschäfte über das Handy abzuwickeln.

Über 130 Anwendungen für das Zahlen per Mobiltelefon existieren bereits, mehr als 100 Innovationen warten in der Pipeline. Neue Marktteilnehmer investieren stark in Mobile Payment, etwa der Mobilnetzbetreiber Vodafone, e-commerce Unternehmen wie Google, Händler – zum Beispiel Carrefour – und Zahlungsdienstleister wie PayPal, Kreditkartenfirmen oder Geldtransfer-Dienstleister. Bis 2015 soll das Geschäft mit dem Handy zu einem Transaktionsvolumen von einer Billion US-Dollar und 900 Millionen Usern anwachsen.

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Vertrauensgüter und Finanzen: Unwissen kann teuer werden

Matthias Sutter am, Montag 30. April 2012

Man kennt die Situationen nur allzu gut aus dem Alltag: Egal ob bei Autoreparaturen, medizinischen Behandlungen oder Finanz- und Versicherungsprodukten – der Anbieter weiss prinzipiell viel mehr über die tatsächliche Qualität des konsumierten Gutes als der Kunde. Und daher hinterlassen solche Situationen gelegentlich beim Kunden das Gefühl, vom Anbieter nicht ganz korrekt behandelt worden zu sein.

Es handelt sich bei den hier genannten Gütern um so genannte Vertrauensgüter (Credence Goods). Sie sind von hohen Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Verbrauchern geprägt. In den Wirtschaftswissenschaften gehen wir davon aus, dass Menschen dazu neigen, ihre Wissensvorsprünge in solchen Konstellationen gezielt einzusetzen. Doch welche Folgen ungleich verteilte Informationen haben – zum Beispiel zwischen Finanzberater und Kunde – ist bislang wenig untersucht. Das hat gute Gründe: So ist es etwa schwer nachzuweisen, ob ein Kunde mit einem anderen Anlageprodukt als dem gewählten besser bedient gewesen wäre, weil dazu sehr viele Variablen analysiert werden müssten.

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Man kennt die Situationen nur allzu gut aus dem Alltag: Egal ob bei Autoreparaturen, medizinischen Behandlungen oder Finanz- und Versicherungsprodukten – der Anbieter weiss prinzipiell viel mehr über die tatsächliche Qualität des konsumierten Gutes als der Kunde. Und daher hinterlassen solche Situationen gelegentlich beim Kunden das Gefühl, vom Anbieter nicht ganz korrekt behandelt worden zu sein.

Es handelt sich bei den hier genannten Gütern um so genannte Vertrauensgüter (Credence Goods). Sie sind von hohen Informationsasymmetrien zwischen Anbietern und Verbrauchern geprägt. In den Wirtschaftswissenschaften gehen wir davon aus, dass Menschen dazu neigen, ihre Wissensvorsprünge in solchen Konstellationen gezielt einzusetzen. Doch welche Folgen ungleich verteilte Informationen haben – zum Beispiel zwischen Finanzberater und Kunde – ist bislang wenig untersucht. Das hat gute Gründe: So ist es etwa schwer nachzuweisen, ob ein Kunde mit einem anderen Anlageprodukt als dem gewählten besser bedient gewesen wäre, weil dazu sehr viele Variablen analysiert werden müssten.

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