Das treibt Trumpisten an

Für viele ist die Globalisierung eher Bedrohung als Segen: Container im Hafen von Hamburg. Foto: Philipp Guelland (AP Photo, Keystonte )

Für viele ist die Globalisierung eher Bedrohung als Segen: Container im Hafen von Hamburg. Foto: Philipp Guelland (AP Photo, Keystonte )

Die westliche Demokratie befindet sich gegenwärtig in ihrer wohl grössten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. In zahlreichen Ländern erhalten neopopulistische Akteure grossen Zuspruch. Dies zeigt auch das Phänomen des Trumpismus – der verzweifelte Furor gegen den Status Quo in den USA.

Diese neo-populistischen Bewegungen zeichnen sich durch zwei problematische Merkmale aus. Zum einen erodieren sie die epistemische Dimension von Demokratie: Die rationale Wahrheitssuche wird aufgegeben zugunsten des postfaktischen Diskurses (das, woran man glauben will, wird zur Wahrheit erklärt). Zum anderen erodieren diese neo-populistischen Bewegungen Sozialkapital: Ein zentraler Teil ihres politischen Duktus’ ist der Aufruf zu pauschalem Misstrauen all jenen gegenüber, die eine andere Meinung haben und Kritik äussern.

Wie konnte es soweit kommen? Warum erhalten solche offenkundig irrationalen politischen Bewegungen derart viel Unterstützung? Der Ausweg aus der gegenwärtigen Demokratiekrise ist eine fundierte Auseinandersetzung mit dieser Frage. Ein Teil der Antwort ist dabei unbequem: Ein Grossteil der Bevölkerung hat in den letzten rund 25 Jahren nicht von den soziopolitischen Megatrends profitiert. Diese Bevölkerungsteile werden von den etablierten politischen Kräften zu wenig ernst genommen. Die einzigen, die ihnen mit Nachdruck Abhilfe versprechen (mit Betonung auf versprechen), sind neo-populistische Akteure.

Wenn nur die Innengruppe zählt

Die dominanten gesellschaftlichen Konfliktlinien sind heute der Konflikt zwischen wirtschaftlicher Abschottung und Öffnung und der Konflikt zwischen sozio-kultureller Abschottung und Öffnung.

Diese zwei Konfliktlinien bewirtschaftet die 2014 ins Leben gerufene Bewegung Operation Libero erfolgreich. Operation Libero vertritt dabei sozio-kulturelle und wirtschaftliche Öffnung – und damit eine Politik, welche den Globalisierungsverlierern zuwider läuft. Das ist vollkommen legitim. Allerdings ist die Art und Weise, wie Operation Libero politisiert, bedenklich.

Operation Libero übt sich im sogenannten Ingroup-Bias: Die Adressaten von Operation Libero sind Mitglieder der «Innengruppe» – junge und sozio-ökonomisch gut gestellte Menschen – zu ungunsten der «Aussengruppe». Die Aussengruppe bilden hierbei alle sogenannten «Abschotter, Nationalchauvinisten, Planwirtschafter und Komplexitätsverweigerer».

In der Krise müssen wir zusammenfinden

Man mag natürlich einer jeden ideologischen Bewegung ihren identitätsstiftenden Diskurs gönnen. Im aktuellen Kontext ist diese Wirkung aber kontraproduktiv. Wenn sich beispielsweise ein Ü55-Fabrikarbeiter Sorgen um die materielle Existenz seiner Familie macht, dann ist der Vorwurf, man gehöre darum automatisch zu den «Abschottern, Nationalchauvinisten, Planwirtschaftern und Komplexitätsverweigerern» Salz in die Wunde. Eben solche Vorwürfe kriegen Globalisierungsverlierer seit Jahren und Jahrzehnten zu hören – und eben darum klammern sie sich verzweifelt an politische Akteure, die für einmal versprechen, sie ernst zu nehmen.

Die gegenwärtige Krise zeugt davon, dass der politische Diskurs seine sozialintegrative Kraft verliert – eine Gesellschaft hält einer solchen Zerreissprobe nicht lange stand. Wir müssen die Krise darum als Gelegenheitsfenster nutzen, um rational und wissenschaftlich zu verstehen, wie es soweit kommen konnte, und, wie wir eine demokratische Re-Integration der Bevölkerung zustande bringen können. Das Letzte, was wir jetzt brauchen, sind ideologische Keile, welche die Spaltung der Gesellschaft noch beschleunigen.

Marko Kovic ist Präsident von ZIPAR – Zurich Institute of Public Affairs Research und von Skeptiker Schweiz – Verein für kritisches Denken.

Adrian Rauchfleisch ist Vorstandsmitglied und Mitgründer von ZIPAR – Zurich Institute of Public Affairs Research.

23 Kommentare zu «Das treibt Trumpisten an»

  • Rolf Rothacher sagt:

    Wie sagte einmal Erhard Weigel: „Verschwommenheit und Unverständlichkeit machen die Fremdwörter zu den gegebenen Werkzeugen des Schwindels.“
    Denn so viel Eselei in so wenigen Sätzen hat man selten gelesen.
    1.) Wirtschaft und Demokratie haben NICHTS gemein. Sonst müssten all die reichen Golfstaaten blendende Demokratien sein und die mausarme Schweiz hätte 1848 kaum zur Demokratie gefunden, genauso wenig wie Deutschland 1945.
    2.) Niemand in Europa ist Globalisierungs-Verlierer. Wir arbeiten viel weniger als vor 50 Jahren, haben mehr Ferien, mehr Geld für Überflüssiges und weit höhere Renten als jemals zuvor.
    Die beiden Autoren sind dem Thema ganz einfach nicht gewachsen.
    (Ich schreib noch einen zweiten Post zur Erklärung)

    • Nick sagt:

      „Niemand in Europa ist Globalisierungs-Verlierer.“ Fragen Sie doch mal die MitarbeiterInnen in grossen CH-Firmen, deren Jobs nach Polen oder Indien ausgelagert werden. Da das ziemlich flächendeckend passiert, ist es schwierig bis unmöglich einen ähnlich guten Ersatzjob zu finden. Es nützt den Betroffenen wenig, wenn Sie darauf verweisen, dass dafür aber doch die Fernseher Made in China viel billiger sind als früher.

    • Josef Marti sagt:

      Das ist definitiv falsch. Vor 50 Jahren konnte ein Handwerker mit einem Lohn eine Familie ernähren und eine Wohnung in der Stadt bezahlen. Inflationsbereinigt geht es den meisten schlechter. Was heute „besser“ ist ist lediglich die Tatsache dass Konsumschrott wie Smartphone, PW, PC, Flatscreen TV, Flugreisen usw. zum Existenzminimum resp. betreibungsrechtlichem Minimum gezählt wird. Das erhält auch gemäss EMRK jeder Häftling, genauso wie die neuste Gesundheitsversorgung und Bildung. Letztere beiden sind allerdings ein Auslaufmodell, da die 2 Klassenmedizin und Bildungsprivatisierung weltweit unaufhaltsam voranschreiten.
      Deshalb geht es heute jedem Gefängnisinsassen und Asylanten besser als den inländischen Renditesklaven.

      • Monique Schweizer sagt:

        Ich rede jetzt vor der Schweiz! Schauen Sie sich mal die AL Statistiken an. Der Anteil Arbeitsloser von Hilfsfunktionen beträgt 29%, der Anteil der Ueber 50jährigen Langzeit-AL (11k von 26k Jan 17) ist nicht wirklich so hoch wie immer kolportiert wird (zumal die noch länger stempeln dürfen Ue 55 520 Tage)!
        Es sind sehr viele Unqualifizierte, schwierige Charaktere, Suchtkranke die auf der Strecke bleiben, aber selbst für die wird noch ganz gut gesorgt zumindest in der CH.
        .
        Ein guter Handwerker kann auch heute noch ein gutes Einkommen erzielen und seine Familie ernähren. Ich komme aus einer Handwerkerfamilie – meine Brüder sind fast alles Handwerker und mittlerweile alles Millionäre — Handwerk hat immer noch goldenen Boden!!
        Also hören Sie bitte auf mit Ihrer Klischeebewirtschaftung!!

  • Rolf Rothacher sagt:

    Was wir erleben, sind normale Veränderungs-Ängste, gepaart mit Vorurteilen und Halbwissen. Bei Veränderungs-Ängsten wird stets die Überlebens-Moral aktiviert (weil uns Veränderungen erfahrungsgemäss töten können).
    Was jedoch anders ist als früher: Die modernen Medien (Facebook, Twitter & Co.) erlauben uns heute die Abschottung vor kritischen Stimmen mit gleichzeitigem „Zusammenraufen“ mit Gleichgesinnten. So radikalisieren wir uns zunehmend selber.
    Demokratie funktioniert jedoch nur über Meinungsvielfalt und Toleranz. Die neuen Medien führen stattdessen zu einer persönlich gewählten Fakten-Einschränkung, welche unsere Vorurteile bedient und zu übersteigerter Überlebens-Moral führt, die jede Ethik und damit Toleranz zu verdrängen beginnt.
    Agitatoren von links/rechts nutzen dies aus.

    • Roland K. Moser sagt:

      Das sehe ich ähnlich. Allerdings sind nicht die Medien selbst das Problem, sondern wie sie gesteuert bzw. missbraucht werden.
      Seit ca. 30 Jahren sehe ich das Problem, dass die psychische Gewalttätigkeit der Linken mittels der Medien voll auf die Bevölkerung trifft. Wer eine andere Meinung hat, wird gemobbt, um seine Existenz gebracht usw., auch ausserhalb der Medien.
      Dank der neuen Medien bzw. dem Internet könnte viel mehr Legislatives und Exekutives dem Politiker entzogen und dem Stimmbürger direkt übertragen werden. Das wäre dann Demokratie-Zuwachs.

      • Benno Stechlich sagt:

        Oh, sie armer! Aber mir fehlen hier Aussagen zur psychischen Gewalt der rechten Politiker welche diese mit ihrer Rethorik und der Diffamierung von andersdenkenden ausüben. Unter diesem Aspekt halte ich Sie einfach für eine Heulsuse. P.S.: Es mag Sie nicht interessieren, aber die Linksextremen halten die Qualitätsmedien für extrem rechtslastig.

      • Hans Berner sagt:

        «Psychische Gewalttätigkeit der Linken»? Entschuldigen Sie bitte, meinen Sie das im Ernst? Mittels welchen Medien? Der WOZ etwa? Ich gehe davon aus, dass die WOZ-Leser diese Zeitung willentlich und absichtlich lesen und sich von deren Beiträgen nicht psychisch verletzt fühlen. Kennen Sie sonst noch «linke» Zeitungen, die von «Linken» gesteuert werden? Ich kenne das Gegenteil: Die BaZ wird von Somm geleitet, die NZZ liegt in den Händen der FDP, und die Weltwoche gehört Köppel (SVP). Und diese drei Blätter sind unvergleichlich viel einflussreicher als die WOZ.

    • Hugo Knüsel sagt:

      @Rothacher: Man kann alle Probleme halt auch ganz einfach mal pauschal wegpostulieren („Wirtschaft und Demokratie haben NICHTS gemein.“, „Niemand in Europa ist Globalisierungs-Verlierer.“) und damit jegliche Diskussion schon im Ansatz vermeiden, gelöst wird damit aber leider nichts.

  • Guenter Monkowski sagt:

    Die Unterbeschaeftigung in den USA liegt also am Globalismus? Hmm, folgende Zahlen stimmen da schon ein wenig nachdenklich: 95 Millionen aus dem Arbeitsmarkt verbannt, die eigentlich eine Beschaeftigung haben sollten, 56 Millionen die ‚behindert‘ von der Sozialversicherung in die sie nie einzahlten leben muessen, da sie nicht beschaeftigungsfaehig sind. Das Problem hat weitaus tiefere Ursachen u. a. auch im Bildungswesen und den Weiterbildungsmoeglichkeiten. Wohlgemerkt – wer 2-3 Jobs benoetigt um zu ueberleben wird wohl kaum noch Zeit fuer Weiterbildung haben.

  • Susan Meier sagt:

    Mein Lieblingssatz „Wir müssen die Krise darum als Gelegenheitsfenster nutzen, um rational und wissenschaftlich zu verstehen, wie es soweit kommen konnte, und, wie wir eine demokratische Re-Integration der Bevölkerung zustande bringen können.“ Schaut doch mal Euch selbst an. Ich wuerde diesen Satz umschreiben in „Wir müssen die Krise darum als Gelegenheitsfenster nutzen, um rational und wissenschaftlich zu verstehen, wie es soweit kommen konnte, und, wie wir eine demokratische Re-Integration der Intellektuellen und politischen Elite zustande bringen können.“

  • Herbert Anneler sagt:

    Zuerst muss man Globalisierungsverlierer herbeireden, um dann Operation Libero als Ingroup der Globalisierungsgewinnler diffamieren zu können. Das ist Unsinn: Die Schweiz ist das reichste Land der Welt (auch pro Kopf), die Einkommens- und Vermögensdisparitäten vergleichsweise gering. Der Neo-Konservatismus lässt sich daran nicht festmachen, vielmehr ist er darauf zurück zu führen, dass uns der enorme materielle Überfluss in eine Sinnkrise geführt hat: Wir wissen alle, wovon wir leben können, aber uns fehlt immer mehr ein WOZU, ein Sinn ZU LEBEN. In dieser Sinnleere wird unser materieller Reichtum zum Sinnersatz. Daher Abschottung und Hass aus Angst, Flüchtlinge, die EU etc. könnten an unser goldenes Kalb. Operation Libero befreit uns von diesen selbst verschuldeten Ängsten der Neo-Cons!

    • tim meier sagt:

      Mit > 25% Ausländeranteil ist es fast frech, den Schweizern ‚Abschottung‘ vorzuwerfen. Eine kontrollierte Zuwanderung macht Sinn. Schliesslich wird die Schweiz nicht wie Amerika im 16 Jahrhundert neu besiedelt. ‚Angst‘: wenn Sie die Veränderung der Arbeitswelt in den letzten 30 Jahren mitgekriegt hätten, würden Sie gemerkt haben, dass der Arbeitsplatz nicht mehr so sicher ist. ‚Flüchtlinge‘: jemand muss das bezahlen, und zwar für die echten Flüchtling und für die Wirtschaftsflüchtlinge. Ich gehöre dazu und nerve mich, wenn der Vollzug mit fadenscheinigen Ausreden nicht durchgesetzt wird. Das liegt an unseren Behörden und nicht an den Flüchtlingen.

  • Lena sagt:

    Was die Autoren jedoch nicht sagen: Die erwähnten Konfliktlinien „zwischen wirtschaftlicher Abschottung und Öffnung und der Konflikt zwischen sozio-kultureller Abschottung und Öffnung“ werden nicht nur von der OL „bewirtschaftet“, sondern auch von der anderen Seite. Warum also soll die OL nicht für ihr „Klientel“ Politik machen, genauso wie dies die andere Seite macht? Ich finde die Werte und Ziele auf jeden Fall viel ansprechender als das ganze reaktionäre Geheul von Blocher, Köppel, etc.

  • Sacha Maier sagt:

    Da gibt es nicht viel zu deuteln. Seitdem wir die Konsum-Entbehrungen der sozialen Marktwirtschaft (Chancengleichheit und Wohlstand für alle durch Meritokratie) mit den G-7 Gipfeln 1990 Houston, 1992 München und 1995 WTO-Globalismusdekrete aufgegeben hatten, hat sich der Neofeudalismus breitgemacht. Merkmal jedes Feudalsystems sind Systemgewinner und Verlierer. Letztere erhoffen sich durch Loyalität zum Systemgeldadel einen Aufstieg in den höheren Vasallenstand (Manager, Richter, Anwälte, Politiker,etc.). Verstärkend kommt noch das Stockholm-Syndrom dazu. Das bizarre Resultat ist, dass sich die Ärmsten am stärksten für das Wohlergehen unserer Elite einsetzen und gar ihre Ansichten adoptieren. Trump, Erdogan, Orban, Blocher et al. müssen diese Bürger nur noch abholen. Und genau das tun sie.

  • Monique Schweizer sagt:

    Wer in der Schweiz als hochentwickeltem Land mit einer hohen Wertschöpfung mit 55 Jahren immer noch Fabrikarbeiter ist, der hat definitiv einfach was falsch gemacht in seinem Leben!
    Wer meint er müsse sich nicht weiterbilden, sich weiterentwickeln und dann zum Grollbürger wird, weil die Konkurrenz sowohl mittlerweile national und international für einfache Tätigkeiten massiv zugenommen hat, der hat das Prinzip Schweiz nicht begriffen und soll die Schuld gefälligst nicht bei den Ausländern sondern primär mal bei sich selbst suchen!
    Es erstaunt nicht, dass 29% der Arbeitslosen kaum eine Ausbildung haben und in der Kategorie „Hilfsfunktionen“ dahinleben!
    Die Vorstellung mit wenig persönlichem Einsatz auch voll am Wohlstand teilnehmen zu können ist ein Trugschluss – eine Fata Morgana!

    • Martin Cesna sagt:

      @ Schweizer:
      Da unterschätzen Sie die soziologischen Faktoren.
      Ganz unten wird Maloche erwartet und ist kaum Raum für Weiterbildung. Abends ist man körperlich und damit auch geistig kaputt, was Weiterbildung praktisch ausschliesst.
      Weder bei der IV noch sonstwo ist Umschulung für diese Ungebildeten vorgesehen bei Unfall, Arbeitsunfähigkeit.
      Ganz unten besteht kaum Toleranz gegenüber schwankender Leistung: Entweder es läuft sofort oder tschüss.
      Weiter oben wird Weiterbildung erwartet, ist man schon schulisch ans Lernen geübt, zum Beispiel auch geübt überhaupt längere Texte zu lesen.
      Die Schweiz hat lange Zeit eine Unterschicht-Immigration aktiv gefördert, weil dies hiesige relevante Industrien gefordert haben. Durch Konjunkturänderung sind die Geholten heute oft dauerarbeitslos.

    • Josef Marti sagt:

      Jaja der 55jährige Fabrikarbeiter ist ein fauler Hund. Ihre Vorstellung funktioniert nur mit einem unaufhaltsamen Migrationsschneeballsystem solange genug unterentwickelter und rückständiger Nachschub für die Dienstbotengesellschaft permanent importiert werden kann, alles im Interesse von leistungslosen Besitzeinkünften. Die lachen sich krumm wie sich alle abstrampeln um auch an die unerreichbaren leistungslosen Futtertröge zu kommen. Die Japaner beweisen dass es anders geht.

  • Markus Schudel sagt:

    Es ist irgendwie süss, wie Sie sich selbst für das Gelbe vom Ei halten. In einer – zugegeben – sehr eloquenten Sprache demaskieren Sie sich selber. Sie bezeichnen jene, die eine andere Meinung haben, als „postfaktisch“ oder „trumpistisch“, merken aber selber nicht, dass Sie einem Grosskapital den Mund reden, das sich die sog. „Linke“ schon längst zur Marionette gemacht hat. Die „Linken“ erhalten saftige Spielwiesen, nämlich Geld für Soziales, schauen aber, dass „Ordung“ herrscht: Wer etwas dagegen sagt, ist ein Rassist, Sexist, Hater oder Frustrierter. Cleverer Schachzug der Machtelite! Flankiert wird das Ganze von einer äusserst pflichtbewussten Polizei, einem feministisch zersetzten Rechtssystem und ein paar stromlinienförmigen Mainstreammedien – dazu zähle ich SIE.

  • Markus Schudel sagt:

    Ja, meine Herren Kovic und Rauchfleisch, wir sind Teil einer Revolution, der AMERIKANISCHEN REVOLUTION, einem Klassenkampf von RECHTS. einer Revolution, die um ein x-faches grösser ist als die französiche und die russische Revolution zusammengenommen.

    Wollen Sie nicht noch rechtzeitig die Seite wechseln?

    Trump ist im Grunde seines Herzens ein altruistischer Kommunist, im realen Leben ein egoistischer Kapitalist. Darum ist Trump perfekt!!! Trump ist ein Revolutionär, er ist ein Whistleblower, ein Nestbeschmutzer dieses inneren Machtkreises, darum eckt er auch bei den Republikanern an.

    Trump ist nicht gefährlich. Trum ist gefährdet.

    • Otto Guldenschuh sagt:

      Dann bin ich ja mal gespannt mit was dann Trump sein Volk einlullen will, wenn ihm die sozialen Spielwiesen wegnimmt, Rassismus, Seximus, politische Unkorrektheit und noch einges mehr wieder salonfähig machen will!
      .
      Da wird er aber sehr viele Jobs schaffen müssen und zwar nicht von der 7.25 $ Qualität, damit all die Vergessenen wieder zurückfinden und falls die Finanzindustrie wieder dereguliert wird, ist die nächste grosse Finanzkrise so sicher wie das Amen in der Kirche. Auch andere Länder werden sich zunehmend wehren.
      .
      Ihre grosse amerikanische Revolution von Rechts hat ein hohes Potential zum Rohrkrepierer zu werden, zumindest mittel- bis langfristig!

      • Markus Schudel sagt:

        Ja, ich gebe Ihnen recht: Jede Revolution ist gefährdet. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn das Establishment merkt, dass es ihm an den Kragen geht. Da wird mit harten Bandagen gekämpft. Es taucht auch ziemlich rasch einmal die Frage auf, welche Funktion der IS einnimmt, wenn er mit gezielten weltweiten Terroranschlägen die Menschen in Angst und Schrecken versetzt.
        Ja, Revolutionen stellen alles auf den Kopf. Und sie produzieren auch wiederum Verlierer, aber sie machen die Menschheit auch ein Stück besser.

  • werner boss sagt:

    Richtig! “ Die rationale Wahrheitssuche wird aufgegeben“ ! Da wird wieder mal etwas zusammengebastelt und auf eine bestimmte Person fokussiert, das schon lange vorher seinen Anfang nahm und mit dieser Person höchstens noch verstärkt wird. Der Hauptgrund ist und bleibt dass es immer schneller immer enger wird auf dieser Welt und sich alle mit ihren Mitteln zur Wehr setzen werden. Die Menschheit hat es geschafft das All zu erkunden, für die eigenen Lebensgrundlagen zu sorgen sind wir zu dumm.

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