«Paris» ernst nehmen

Politblog

Ein Versprechen an die nächsten Generationen: US-Aussenminister John Kerry unterzeichnet in New York die Pariser Klimavereinbarung, auf dem Arm seine Enkelin. Foto: Mike Segar (Reuters)

Am 22. April hat Doris Leuthard am UNO-Hauptsitz für die Schweiz das im Dezember ausgehandelte Pariser Abkommen unterzeichnet. Vier Wochen zuvor gab der Bundesrat bekannt, wie er sich die Zukunft der schweizerischen Klimapolitik vorstellt. Er zeigte damit, dass er nicht verstanden hat, was man in Paris ausgehandelt und in New York unterzeichnet hat.

Das Wesentliche des Pariser Abkommens steht in Paragraf 2: Bis in die zweite Jahrhunderthälfte müssen die Treibhausgasemissionen netto auf null sinken. Das heisst nichts weniger als: Mit Erdöl, Erdgas und Kohle muss dann Schluss sein.

Die schweizerische Klimapolitik will die Emissionen in Schritten senken: Das erste CO2-Gesetz sah bis 2010 eine Senkung um 10 Prozent gegenüber 1990 vor, das geltende CO2-Gesetz eine Reduktion um weitere 10 Prozent bis 2020, und danach sollen es bis 2030 laut dem Bundesrat nochmals 10 Prozent sein. Minus 100 Prozent, wie es «Paris» verlangt, ist aber nicht einfach zehnmal minus 10 Prozent.

Wenn man nämlich etappenweise nach CO2-Reduktionen sucht, wird man dort beginnen, wo es am wenigsten kostet. Das ist auch das Argument für den Emissionshandel, auf den der Bundesrat weiterhin setzt: Im Ausland seien mit gleich viel Geld mehr Reduktionen zu erzielen. Das ist die Logik der «low hanging fruits»: Man erntet zuerst die Früchte eines Baums, die am leichtesten zugänglich sind, dann immer schwerer zu erntende bis zu dem Punkt, wo es sich nicht mehr lohnt, weiterzumachen.

Wenn aber die Emissionen auf null gesenkt werden müssen, wenn alle Früchte runtermüssen: Dann ist eine so gedachte Effizienz obsolet – und der Emissionshandel keine Option mehr, denn es wird kein Handelsgut mehr geben. Ginge es um Früchte, könnte man geradeso gut oben wie unten mit der Ernte beginnen – denn es ist der einen Frucht egal, wann die andere gepflückt wird. Die Realität ist jedoch etwas komplexer, die Früchte hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Es kommt sehr wohl darauf an, wo man mit Ernten beginnt. Nämlich gerade nicht zuunterst.

Weniger metaphorisch gesagt: Schafft man Anreize, zuerst dort Emissionen zu reduzieren, wo es am leichtesten geht, wird man bestehende Techniken optimieren. Tatsächlich werden Ölheizungen und Verbrennungsmotoren effizienter und stossen bei gleicher Heiz- oder Fahrleistung weniger CO2 aus. Aber selbst die effizientesten Ölheizungen und Verbrennungsmotoren taugen nicht für ein Null-Emissions-Ziel, und was kurzfristig als ökonomisch effizient erscheint, sind längerfristig betrachtet Investitionen für die Katz. Indem man zuerst die tief hängenden Früchte erntet – indem man die Effizienz der falschen Techniken steigert, statt auf andere Techniken umzusteigen –, betreibt man Strukturerhalt. Wer sein Haus totalsanieren will, putzt nicht als Erstes die Fenster, weil das am wenigsten kostet.

Das Epochale am Abkommen von Paris ist der beschlossene Ausstieg aus der Energieform, die zweihundert Jahre lang der Motor der Weltwirtschaft war. Nur haben das viele nicht verstanden. Dabei liesse sich «Paris» ganz leicht umsetzen. Man braucht weder Effizienzvorschriften noch Klimarappen, keine CO2-Abgabe und keine Energiesubventionen, sondern nur Mut zur Klarheit: Man müsste (etwa per Volksinitiative) den Energieartikel der Bundesverfassung um zwei schlanke Absätze ergänzen: «Die Produktion und die Einfuhr fossilen Kohlenstoffs sind ab dem 1. Januar 2051 verboten» und «Wie viel in den Jahren bis 2050 importiert werden darf, bestimmt das Gesetz».

Das wäre radikal. So radikal wie das, was Frau Leuthard in New York unterschrieben hat.

25 Kommentare zu ««Paris» ernst nehmen»

  • Peter Sieber sagt:

    Herr Hänggi übersieht einige „kleine“ Details. Diverse Materialien des täglichen Gebrauchs werden aus Erdöl erzeugt, ebenso diverse Plastikmaterialien für Fahrzeuge aller Art und nicht zuletzt das Bitumen für die Strassen und Velowege. Dieses Erdöl kann nicht per „Mut zur Klarheit“ gegen andere Materialien ausgewechselt werden, ausser wir kehren zu Ledersohlen, Holzfahrrädern und Schotterstrassen zurück. Demzufolge wird Erdöl gefördert werden müssen was wiederum nicht per Elektromotor möglich ist da für die Bohrung erhebliche Kraft notwendig ist. Und die Idee alles durch Holz, Kautschuk und andere natürlichen Materialien ersetzen zu können ist illusorisch, da nicht genügend von diesen Produkten hergestellt werden kann.

    • Matthias sagt:

      Was soll denn da illusorisch sein? Kunst- ebenso wie Treibstoffe können heutzutage auch aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt hergestellt werden. Strassen kann man auch betonieren statt Teeren etc. etc. Aber was Sie, ebenso wie der BR und grosse Teile der Schweizer Bevölkerung leider immer noch nicht begriffen haben: Die Frage ist nicht, OB wir auf Erdöl verzichten können oder wollen, sondern einzig und allein, WIE wir dieses Ziel möglichst schnell erreichen. Die einzige Alternative dazu wäre der globale Untergang unserer Zivilisation. … Aber die Schweizer gehören ja öfters zu den Letzten, die sich an neue Gedanken gewöhnen (siehe Frauenstimmrecht).

      • Peter Sieber sagt:

        Matthias, bis jetzt gibt es noch nicht genug Alternativen. Und zu fordern, man solle oben mit der Ernte anfangen ist schlicht dumm. Alternative Treibstoffe nehmen Menschen Nahrung weg, dies wurde schon erwiesen. Für Beton braucht man enorme Energie um den Zement zu brennen und den Beton zu verarbeiten. Die Frage ist weder ob und wie, sondern: „Wann beenden wir die Irrsinnsidee Firmen Rechte für alles zu übertragen, sprich Dinge wie Freihandelsabkommen?“ Nur die Heilandsandalenträume kann man getrost auch beerdigen. Man muss jetzt in die Gänge kommen, das ist richtig, aber hauruck wie vorgeschlagen funktioniert nicht, weil die Technologie noch nicht bereit ist. Und Leuthard welche engst mit der Elektrizitätsindustrie verbandelt ist, ist dafür die falsche Person.

    • Ann Sophie Leopoldsky sagt:

      Sie schreiben m.E. am Thema vorbei. Es geht dem Autor nicht primär darum, das Pariser Abkommen zu verteidigen. Vielmehr will er aufzuzeigen, was das Abkommen – konsequent zu Ende gedacht – wirklich bedeutet und welche Handlungsanweisungen daraus fuer die Politik entstehen. Frau Leuthard und ihre Entourage werde sich allerdings hueten, die
      Schlussfolgerungen von Herrn Haenggi zu beruecksichtigen: Die kontinuierlich gewachsene und gut bezahlte Energiebürokratie würde sonst plötzlich grösstenteils obsolet.

    • H. Wiesner sagt:

      Es geht nicht um Erdöl als Rohstoff, sondern um Kohle, Erdgas und Erdöl als Brennstoff. Als Rohstoff ist Erdöl sehr kostbar, weil vielseitig, und wird weiter gebraucht.
      Ich glaube nicht an das Erreichen des Ziels, wenn weniger als 35 Jahre bleiben und heute keinerlei Lenkung erfolgt. In einem der reichsten Länder der Erde ist Energie meist nur ein Fall für Rappenspalterei. Jährlich drei Urlaube ja, aber bitte keine 100 Franken mehr für Strom oder Heizung.

    • Ralf Schrader sagt:

      Nicht ändert sich durch ‚Mut zur Klarheit‘. Besser ist das ein Hirngespinst, welches durch das alberne Foto am Textanfang bestens karikiert wird.

      Wenn man in der Gesellschaft etwas verändern will, muss man an der materiellen Basis beginnen. Solange die Wirtschaft von profitorientierten multinationalen Konzernen dominiert ist, wird es keine substanziellen Fortschritte im Umweltschutz geben.

      Auch nicht, wenn Manager oder Politiker anfangen grün zu denken. Die werden dann einfach ausgetauscht.

    • Thomas Hanhart sagt:

      Es kann nicht…, es kann nicht…
      Mein Grossvater glaubte noch dass es unmöglich sei auf dem Mond zu landen. Ebenso dachte man mal über Elektrizität und Mobilität. Leute wie Da Vinci, Volta, Edison oder die Gebrüder Wright und Henry Ford dachten anders. Sie dachten „Wir schaffen das!“. Und schufen damit die Grundlagen für die Technologien die heute zumindest einem Teil der Menschheit ein unglaublich viel bequemeres Leben als zu Lebzeiten dieser Erfinder und Visionäre ermöglichen. Und nur zum Thema Plastik: Gerade weil wir den kostbaren Rohstoff Öl dafür benötigen, sollten wir doch schleunigst aufhören ihn zu verbrennen. Denn das wird der Umstand sein, der die Menschen in hundert Jahren kopfschüttelnd auf unsere Zeit zurückblicken lassen wird. „Die haben damals noch Öl ‚verbrannt‘ „

      • Peter Sieber sagt:

        Ich habe nirgends gesagt „kann nicht“. Man kann durchaus, wenn denn die Technologie vorhanden ist. Herr Hänggi forder aber eine Hauruck Richtungsänderung welche mangels heute noch fehlender Technologie und dem Problem der Gier einzelner nicht möglich ist. Wer ernsthaft daran glaubt dass unsere „Volks“Wirtschaftsvertreter sich selber ins Fleisch schneiden und Massnahmen gegen ihre eigenen Firmen beschliessen, der ist auf dem Holzweg. Nicht umsonst prahlt eine Nationalrätin wie sie 96 Millionen Franken Dividende für die Vermögenssteuer bezogen hat. Glauben Sie wirklich, das jemand wie diese Dame sich einschränken will oder würde?

  • Thomas Jobs sagt:

    Vielleicht sollte sich der Autor einmal selber fragen: machen wir zuerst jahrelang nichts, bis wir dann irgendwann technologisch „Null“ können oder wäre es nicht sinnvoller, etappenweise vor zu gehen und die Effizienz schrittweise zu erhöhen?
    Heizungen halten nicht ewig und können dann bei Ersatz gleich mit dem effizientesten Gerät ersetzt werden! Anreize und Vorschriften ton ein übriges, dass man gleich auf ganz tieven Niveau ansetzten kann; Stichwort Minergie!
    Ausserdem liegt es dem Autor offenbar fremd, dass das Sparen einen enormen Anteil hat an der Gesamtbilanz. Modelle à la KEV zwingen die Verschwender eher dazu, ihre Verschwendung zu überdenken. Alleine in der Heizung brauche ich bei gleicher Familien- und Haussituation nur die Hälfte des Erdgases für Heizung und Warmwasser!

    • Hans Hasler sagt:

      Der Autor spricht sich doch gar nicht dagegen aus, dass Energie gespart werden soll. Energieeffizienz ist die „low hanging fruit“ bei der mit wenig Aufwand eine enorme Wirkung erziehlt werden kann.

      Das Problem: Für NULL CO2 richt dies einfach hinten und vorne nicht. Egal wie effizient wir werden. Und das muss auch mal klar deklariert werden, wenn schon Null Ausstoss als Ziel angegeben wird.

      Das ist kein Plädoyer gegegen Energieeffizenz aber gegen den BS, dass mit etwas mehr Effizienz die Ziele erreichbar sind. Sind sie nicht – die Ziele ODER die Mittel müssen angepasst werden.

      • Peter Sieber sagt:

        Null CO2 geht nicht ausser wir essen nur noch Grünfutter und hören auf zu atmen. Die Ziele können mit mehr Effizienz nicht erreicht werden aber wenigstens wird schon mal weniger CO2 produziert. Hat der Herr Autor aber schon irgendwo auch nur die kleinste Indikation, dass man darauf verzichtet, alles Mögliche rund um die Erde zu transportieren? Eben, und der Welthandel wird sicherlich nicht wegen der Umwelt eingestellt, denn die Politiker, welche zu einer sehr grossen Zahl die Wirtschaft vertreten, werden sich nicht selber ins Knie schiessen.

  • ss.frie sagt:

    es bleibt dabei : wohlfühlnation und sich „outen“ in sachen , die niemand ausser der poltik und hilfsprominenz interessieren. weder halten die verantwortliche je ein was unterzeichnet , noch hat es effektiv eine „wert“. die kosten für die fantastitschen „weltrettungs“gipfel bezahlt jedoch immer der gleiche. es ist überfällig, dass die gewählten endlich ihre jobbeschrieb einhalten würden. da gäbs natürlich keine föteli und dicke reisen mehr. auch müsste man den kopf für manch unbequemes hinhalten. der westen und vorab die schweiz weiss politisch nicht mehr, wie blöd getan werden soll = soziologisch ist das wohlstandsverwahrlosung !!!

  • Maier Tom sagt:

    nun ich sehe es nicht ganz so schwarz wie Herr Hänggi, wir sind auf dem besten Weg unsere Fahrzeuge in einigen Jahren auf alternative Antriebe umstellen zu können , .. dann wäre ein grosser Schritt getan. Bei Heizsystemen sind wir durchaus auch technisch in der Lage ohne Oel auszukommen – hier fehlt einfach noch ein bisschen politischer Wille. Es gibt aber viele Produkte des täglichen Lebens da wird es schwieriger – aber nicht unmöglich – werden diese zu ersetzten.
    Unser Problem ist nicht die technische Umsetzbarkeit sondern der politische Wille. Und hier sehe ich — wenn ich nach rechts blicke — doch eher noch schwierige Zeiten auf uns zukommen, aber auch das schaffen wir noch!

    • Daniel Grutsch sagt:

      Dass wir es schaffen glaube ich auch, nur die Frage ist wieviele dabei auf der Strecke bleiben werden. Diejenigen die schon heute am unteren Rand der finanziellen Fahnenstange leben werden wohl diejenigen sein die alle Nachteile ausbaden müssen.
      Es gibt ja bereits Null Energie Häuser und solche die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen. Aber wohnen in einem solchen Haus scheint mehr zu kosten als in einem normalen Haus.
      Hier könnte man problemlos ansetzen und wohl mit 2 Häusern die mehr Energie produzieren 1 anderes Haus komplett ohne fossile Brennstoffe beheizen. Hier wäre aber die Politik gefragt klare Leitlinien zu setzen, auch zum Schutz der Bürger.

  • M.Mueller sagt:

    Wer glaubt, dass dieses Abkommen 100%ig weltweit umgesetzt würde, zahlt einen Taler!

  • Dänu sagt:

    Im Gesetz müsste dann stehen (wie in Österreich diskutiert): Ab 2020 dürfen keinen neuen Heizungen und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren von fossilen Treibstoffen mehr verkauft bzw. eingeführt werden und ab 2040 auch keine mehr betrieben werden. Dann müsste man noch eine Deadline für Strom aus fossilen Treibstoffen definieren und fertig. Niemand kann sich dann über mangelnde Planungssicherheit beschweren und der Ausstieg wäre gebongt.

  • Sacha Maier sagt:

    Das Essay ist zwar sicher gut gemeint und auch die Logik ist nachvollziehbar, aber es vernachlässigt den wichtigsten Punkt: Der Klimaschutz in allen (!) europäischen Ländern – besonders in der Schweiz – hört genau dort auf, wo die Mineralölsteuer beginnt. Moderne, sichere saubere (und billige) Energiequellen – wie etwa aneutronische DEC-Quellen (Direct Electricity Conversion) – werden genau deshalb noch für Jahrhunderte in den Giftschränken der IAEA-Vertragsstaaten schlummern und Forscher, die sich damit beschäftigen, endgelagert. Zu gross ist die Gefahr der Proliferation von zu billiger, CO2- und abfallfreier Energie für Mobilität, Heizung und stationäre Anwendungen. Kohle reicht noch für 450 Jahre und kann übrigens mittels des Fischer-Tropsch-Verfahrens zu Alkanen verflüssigt werden.

  • Martin sagt:

    Bis auf den letzten Abschnitt, bin ich mit Herrn Hänggi absolut einverstanden. CO2 Ausstoss reduziert man nicht beim Individualverkehr, sondern bei der Industrie. Kohlekraftwerke sollten weltweit abgebaut werden. Gerade in aufstrebenden Ländern, sollten keine solchen gebaut werden. Das würde den weltweiten CO2 Ausstoss extrem reduzieren. Vielleicht könnte man auch mal bei Flugzeugherstellern auf die Finger klopfen. Immerhin fliegen täglich tausende Flugzeuge umher und verbrennen viel mehr Kerosin, als die Autos Treibstoff verbrauchen.

  • Florian Müller sagt:

    Frau Leuthard hat ja auch, nachdem sie in Paris verhandelt hatte, im Namen des BR einen Abstimmungskampf für eine zweite Röhre am Gotthard geführt. Schizophren, bigott, aber zuerst kommt der Profit der Autolobby und wer weiss wo Frau Leuthard im Jahre 2050 ist.

  • Matthias Y. Reich sagt:

    Gels heute ist aber mehr wert als Geld morgen, daher macht es durchaus Sinn, heute die günstigen Früche zu pflücken.

  • Ken McKinnley sagt:

    „Die Produktion und die Einfuhr fossilen Kohlenstoffs sind ab dem 1. Januar 2051 verboten“. So etwas finde ich sehr dumm. Niemand kann in die Zukunft schauen. „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“; (Niel Bohr, Physiker und Nobelpreisträger). Fossile müssten alle mit Strom ersetzt werden. Und das ist schlicht und einfach unmöglich. Denn es betrifft nicht nur Autos, sondern Heizungen, Traktore, Baumaschinen, usw.
    Auf so etwas kann nur ein Nicht-Ingenieur kommen. Aber Ingenieure dürfen es dann ausbaden.

  • Peter Kallmann sagt:

    Zuerst die alten Technologien „austragen“, bevor man sich neue anschafft. Das ist viel oekonomischer. Gem. Alternativ-Euphorikern stehen die Neuen ja sowieso parat. Man muss sie dann nur zu nutzen wissen. Der Markt wird es schon richten. (Not macht erfinderisch). Dann kann man sogar die bis jetzt noch nicht erfundenen Technologien verwenden. (Im Sinne Praxistauglichkeit). Wie etwa die Fusionsenergie. ITER ist ein Weltprojekt, mit den besten Forschern.

  • Gabriel Müller sagt:

    ich lese nur „Früchte, Früchte, tiefhängend, Früchte“.
    Ansich ja ein interessanter Artikel aber das nächste Mal bitte ohne unablässiger Wiederholung einer so unsäglichen Allegorie.

  • Hansjürg sagt:

    Mut zur Klarheit wird von Hänggi gefordert. Genau dem wird er selbst aber nicht gerecht. Mut zur Klarheit brächte folgende 2 Aussagen: 1. Diese periodischen Klimatreffen sind nichts anderes als ein selbstgefälliges Beisammensein von Stümpern, die bei Häppchen mit Kaviar und Champagner um eine Nachruhestandsregelung feilschen und 2. Von den 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde sind 6,5 Milliarden zuviel und müssen weg.

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