Hilfe, Jesus kommt zurück

Ich bin im sehr katholischen Kanton Wallis geboren und wurde, wie fast alle meine Mitschüler, katholisch getauft. Während meiner Schulzeit kam ich immer wieder mit Jesus in Kontakt. In der 5. Klasse verteilte unsere Lehrerin sogar Pluspunkte an jene, die am Mittwochvormittag zum Gottesdienst gingen. Die Religion war Teil der Öffentlichkeit und das war gut so.

Die SVP wäre fast bereit, die Waffen wieder aufzunehmen, um im Orient das Grab Christi zu erlösen – wenn man dazu nicht die Landesgrenze überschreiten müsste.

«Stoppt das Töten von Christen»: Kopten protestieren in Kairo.

«Stoppt das Töten von Christen»: Kopten in Kairo, wo Muslime eine Kirche angriffen. Dabei starben mehrere Menschen. (Mai 2011)

Erst als mich mein Studium auf protestantischen Boden führte, begann ich, das Prinzip der religiösen Neutralität zu verstehen. Dieses Konzept war mir derart fremd, dass ich einige Zeit brauchte, um dessen Grundlagen und Vorteile zu verstehen. Da der Glaube nicht unbedingt für alle derselbe ist, gehört er zum privaten Leben. Dadurch wird der religiöse Frieden gesichert. In der Schweiz bildet das Gesetz den einzigen gemeinsamen ethischen Grundsatz. Es gilt als demokratische Umsetzung unserer Werte und Prinzipien.

Nur: Die Trennung von Kirche und Staat scheint heute der Vergangenheit anzugehören. Gerade die jüngste Legislatur steht für die grosse Rückkehr der Religion in die Politik. Nach der anekdotischen Debatte über das Kruzifix in den Schulen, die die Massen nicht wirklich mobilisiert hat, sind wir zu einer viel emotionaleren Frage übergegangen: die der Minarette. Dabei handelt es sich um derzeit fast inexistente, architektonische Anhängsel auf unseren grünen Feldern, die aber durch eine geschickte Propaganda zum Wahrzeichen einer vom Untergang bedrohten und vom Islam niedergeschlagenen christlichen Gesellschaft gemacht wurden.

Auch wenn Kirchen und Tempel leer stehen, verkauft sich das Kreuz sehr gut. Gerade im Hinblick auf die Wahlen. Die SVP würde die Waffen wieder aufzunehmen, um im Orient das Grab Christi zu erlösen – wenn man dazu nicht die Landesgrenze überschreiten müsste. Diesen Schritt hat die CVP gerade gewagt. Sie hat dazu aufgerufen, die Prioritäten der Schweizer Entwicklungshilfe zu überdenken. Staaten, die christliche Minderheiten kaum respektieren, sollen nicht länger unterstützt werden. Stattdessen müsse direkt diesen christlichen Minderheiten geholfen werden. Aus deren Wohlergehen, argumentiert die CVP, liesse sich eine Schutzmauer gegen die weltbedrohende Islamisierung errichten.

Wir freuen uns jetzt schon, den Beamten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zuzuschauen, wie sie mithilfe von statistischen und geostrategischen Studien abwägen, wer denn die Spenden auch wirklich verdient, die unsere christliche schweizerische Barmherzigkeit gebietet. Wie viele Messen und Gottesdienste für einen Brunnen, eine Schule, eine Käserei oder eine Weberei?

Der christdemokratische Vorschlag ist nicht nur absurd. Er macht Angst. Wenn die CVP nicht mehr an die Kraft der Entwicklungshilfe glaubt, um den Anstieg der Extremisten zu bekämpfen – sie hat natürlich das Recht dazu –, dann wäre es am logischsten, die Auflösung des Deza zu verlangen. Aber dies könnte in der Heimat des Roten Kreuzes vielleicht Staub aufwirbeln. Also glauben wir lieber an die guten Schöpfungen, die den verdienstvollen Christen vorbehalten sind.

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332 Kommentare zu «Hilfe, Jesus kommt zurück»

  • Urs sagt:

    Kirche und Staat waren nie wirklich getrennt. Was hier „gelebt“ wurde war lediglich eine Aufgaben, Macht und Einnahmeverteilung. Nach wie vor werden etwa Kirchengebäude usw. mit Steuergeldern unterhalten obwohl die Bürger keine Eigentumsrechte haben. Die Staatssteuern sind wohl gesunken, die Kirchensteuern werden nach wie vor erhoben. Die Trennung von Kirche und Staat ist die Koextistenz von zwei unterbittlichen Feinden wobei jeder den Bürgern in die Tasche greift und Vorschriften erlässt.

    • Peter Fischer sagt:

      Stimmt nicht – in den meisten Kantonen liegen die Eigentumsrechte für Kirchen und oft auch Pfarrhäusern beim Staat (Kanton) – darum muss er sie auch unterhalten.

      • Jan Becher sagt:

        Als privat Person kann man gnädiger weise aus der Kirche austreten, Unternehmen nicht: Ob Muslim, Buddhist, Atheist, Freikirchler u.s.w. zahlen alle diesen Verein. Islam mit Christentum zu bekämpfen ist wie Pech mit Schwefel zu bekämpfen.

  • Mr. Moser sagt:

    Grundsätzlich hat man selbst nach der Minarettabstimmung das Verhältnis Islam – Schweiz nicht richtig durchdiskutiert!
    1. Die Frage dere Entwicklungshilfe ist nur ein Punkt.
    2. Die Frage der Religionsausübung z.B. in Saudi-Arabien wo keine Kirchen gebaut werden dürfen und keine Bibel gelesen werden darf. Aber in der Schweiz Moschen betreiben dürfen (Norwegen z.B. hat sein Veto gegen den Bau einer Mosche in Oslo eingelegt).
    3. Grabfelder auf kosten des Steuerzahlers (Ein Punkt der mich mehr ärgert als Minarette).
    Ich hätte noch zwei oder drei weitere Punkte, aber der Blog reicht nicht!

    • Hans Müller sagt:

      Jeder hat Anrecht auf ein ordentliches Begräbnis. Das hat nichts mit Religion zu tun. Jeder kann selber bestimmen, ob auf seinem Grab ein Kreuz (oder Ähnliches) steht oder nicht.

      • Mörker Markus sagt:

        Falsch, muslimische Grabfelder haben eine ganz bestimmte Ausrichtung, nämlich nach Mekka. In Ihren Reihen werden keine Christen bestattet und die Gräber bleiben „ewig“bestehen. Unsere werden spätestens nach 25 Jahren ausgeräumt und neu vergeben, ausser Familiengräber.

        • Helena sagt:

          Und falls in den Grabfeldern vorher Nicht-Muslime bestattet waren, muss die Erde ersetzt werden!

          • cristiano safado sagt:

            Es ist eh eine Frage der Zeit, wie lange noch Erdbestattungen zugelassen sind (Gewässerschutz).

    • Hans Hasler sagt:

      Ich gebe Ihnen Recht insofern, als dass eine ernsthafte Religionsdebatte schon sehr früh zu Schlagwortdrescherei verkommt ohne echtem Interesse an Erkenntnisgewinn.
      So auch Ihre Punkte, z.B. Punkt 2: Finden Sie es Richtig, dass in Saudi-Arabien keine Kirchen gebaut werden können? Ist es falsch, dass in der CH Moscheen gebaut werden dürfen? Ist ein Verbot von Kirchen/Moscheen falsch aber dann doch richtig wenn es Saudi-Arabien es verbietet? Seit wann ist Saudi-Arabien ein relevanter Masstab für die Schweiz?

      • Mr. Moser sagt:

        Hans Hasler, Ich sage es IHNEN nicht gerne, aber SIE haben ABSOLUT NICHTS aus der Minarettabstimmung GELERNT!
        Machen wir doch eine Volksabstimmung (in der Schweiz)!

        • Hans Hasler sagt:

          Herr Moser, was soll ich denn von dieser Abstimmung gelernt haben. Das in der Schweiz Ängste da sind und dass Symbolhandlungen mehrheitfähig sind? wusste ich schon vorher.
          Die Frage ist doch, was wir wirklich von Islam fordern bzw. was ein Muslim machen kann um nicht mit dem Rest der Bevölkerung in Konflikt zu kommen.
          Also: Worüber wollen Sie denn eine Abstimmung machen und ist danach das Problem gelöst? (ich denke auch ein Burka-Verbot oder ein Moscheen Verbot löst die Sache noch lange nicht, oder?)

        • Mark Keller sagt:

          Mr. Moser haben Sie etwas aus dem Minarettbauverbot gelernt? Hat dieses Bauverbot ein einziges Problem gelöst? Mit einem Zeichen setzen löst man keine vermeintlichen und schon gar nicht wirkliche Probleme.
          Eine Volksabstimmung über was genau? Bauverbot für Moscheen? Verbot des Korans? Keine Muslime mehr einbürgern? Die Ausübung des Islam verbieten?
          Vielleicht würden solche Verbote sogar eine Mehrheit finden, bei dem zur Zeit durch bestimmte Kreise hochgekochten Klima der irrationalen Ängste. Dies ist aber kein gangbarer Weg. Glaubens- und Gewissensfreiheit stehen nicht zur Disposition!

    • Karl Wüst sagt:

      Saudiarabien ist nicht gleich Islam, und die Schweiz ist nicht gleichbedeutend mit Christentum. Das Argument „Dort darf man keine Kirchen bauen, also soll man hier keine Moscheen bauen dürfen.“ ist daher lächerlich und hat absolut keinen Platz in einer Diskussion.
      Was ist denn so schlimm an den Grabfeldern? Grabfelder für Angehörige anderer Religionen werden auch aus den Steuern bezahlt (zum Beispiel für Christen).

      • Mark Keller sagt:

        Genau, es gibt auch jüdische Friedhöfe in der Schweiz. Wieso sollte keine muslimischen Friedhöfe geben? Das Bestattungswesen ist nicht kirchlich organisiert, sondern eine Aufgabe der politischen Gemeinden. Jeder Mann und jede Frau hat das Recht auf eine schickliche Bestattung.

        • Mr. Moser sagt:

          Keller zuerst sollte man sich mit den Sachen evt. beschäfftigen bevor man wild drauflosschreibt!
          1. Die jüdischen Friedhöfe sind „privat“ finanziert. 2. Wenn ich im Zug z.B. einem schwarzen Mitbürger sage; er soll aus meinem Zugabteil verschwinden weil es meine Religion verlangt nur mit Weissen im Abteil zu sitzen, denn nennen Sie mich zurecht einen Rasststen! Wenn aber ein Moslem sagt; ein Toter Christ liegt nicht neben meiner toten muslimischen Mutter! dann ist das Legal?
          Wie gesagt, es gibt ein Grundangebot, und wer das nicht Nutzen will, soll es selbst bezahlen.

    • Herr Moser, ich seh nicht ein warum sich die sekuläre, demokratische Schweiz an dem orientieren soll was das theokratische, autoritäre Saudi Arabien macht. Das ist eher gefährlich, wenn man beginnt, die Welt so zu sehen und dann auch so zu handeln wie diejenigen, die man eigentlich verabscheut.
      Die Schweiz ist auch nicht dafür zuständig das Christentum in der Welt zu verbreiten – genau das ist nicht die Aufgabe eines sekulären Staates. Wenn er es dennoch tut, verlässt er den Boden der Aufklärung und begibt sich zurück ins Zeitalter der Religionskriege.

      • Joachim Kuhn sagt:

        Herr Ferhadi hat vollkommen recht. Ich wollte etwas ähnliches schrieben, aber bei mir hätte es nicht derart intelligent geklingt, sondern eher so: „Mimimi der ist fies, dann bin ich doppelt so fies“

      • Helveticus sagt:

        Bitte, Herr Ferhadi , die Schweiz hat überhaupt nichts mit der Verbreitung des Christentums zu tun. Aber sie sollte sich dafür einsetzen, dass die Menschenrechte eingehalten werden und dazu gehört nun mal auch, dass man sich zum Christentum oder einer anderen Religion bekennen darf wenn man dies will und zwar nicht nur im eigenen Land, sondern auch in atheistischen und muslimischen Staaten. So einfach ist das.

        • Mr. Moser sagt:

          Ich möchte hier ausnahmsweise auf die verschiedenen Kommentare als Ganzes kommen.
          1. Hat mein Blog gezeigt das die Sache noch lang nicht ausdiskutiert ist! Und ich denke das ich die emotionalen Punkte besser getroffen habe als die Kommentatorin (EIN PLATTSCHUSS).
          2. Ich habe NIE gesagt es dürfen keine Moscheen in der CH gebaut werden! Ich habe nur gesagt, dass man sich die Frage stellen soll, ob Staaten hier Gebäude finanzieren sollen, wenn sie selbst keine Konkurenz zulassen. Sprich: „ihren Markt abschotten!“
          3. Ich habe nicht für das Minarettverbot gestimmt! Aber ich versuche zu lernen!

          • Mark Keller sagt:

            Eigentlich gibt es gar nichts zu diskutieren. Wir haben Glaubens- und Gewissensfreiheit. Diese gilt es zu schützen. Sie gilt für alle, genauso wie unsere Gesetze für alle gleichermassen Geltung haben.
            In gewissen Bereichen mag es Grauzonen geben, z.B. Speisevorschriften, die durchaus pragmatisch geregelt werden können. Man setzt einem Veganer schliesslich auch kein Fleisch vor, und nötigt ein Blaukreuzmitglied auch nicht Alkohol zu tribken.

        • Martina Siegenthaler sagt:

          Ich nehme eher an, Sie wollen mir den Teufel austreiben. Mir passt einfach der von den Christen geschneiderte Gott nicht. Ein Gott, welcher ein Auschwitz zulässt mochte auch ich meinen Kindern nicht weitervermitteln. Heute erwachsen, haben sie sich beide dafür bedankt, nicht religiös erzogen worden zu sein.
          Und Sie glauben sich doch wirklich nicht selber, die Schweiz hätte nichts mit der Verbreitung des Christentums zu tun? Ich habe gleich zwei Cousinen, die in der Mission tätig waren. Die eine in Japan, die andere verheiratet mit einem Missionar in Ägypten und das nicht nur im Pflegebereich!

          • Martina Siegenthaler sagt:

            Obiger Kommentar wäre an Helveticus gerichtet gewesen.
            Die Hass zerfressene geht jetzt zu Bett.

          • Helveticus sagt:

            Schlafen Sie gut, Frau Siegenthaler. Sollten Sie von einem alten Mann mit langem weissen Bart träumen, der partout verhindern will, dass Sie im Lotto gewinnen, so ist das keine Epiphanie, wie Sie annehmen könnten, sondern ein Rückfall in den sog. Kinderglauben. Ach übrigens: Ich versteh nicht, warum Ihre beiden missionierenden Schwestern die Schweizerische Eidgenossenschaft ausmachen sollen. Ebenso könnte man behaupten, die Schweiz bestehe aus dem Islamischen Zentralrat oder der Schweizerischen Talmud-Hochschule.

          • Martina Siegenthaler sagt:

            @Helveticus. Empfehle Ihnen den Sekten-Blog von Hugo Stamm. Hier können Sie Ihrem Hobby weiter frönen. Scheint halt doch ein gewisses Suchtpotential zu haben, das Ganze. Ich stehe im Entzug und lasse Sie im Nirvana zurück.

      • Beat sagt:

        Fr. Ferhadi hat nichts, aber auch gar nichts verstanden. Es geht nicht darum dass die Schweiz das Christentum in der Welt verbreitet. Aber als UNO Mitglied aber effekiv auch so sind wir wie jedes andere Land auf der Welt aufgerufen schreiende Ungerechtigkeit, gröbste Menschenrechtsverletzungen und solche DInge in aller Welt anzuprangern und dagegen anzukämpfen. Dazu hat man schliesslich die Konvention unterzeichnet. Somit ist das einfordern von Menschenrechten und Religionsfreiheit eine ganz normale Aufgabe. Islamische Länder haben auch unterschrieben aber treten die Charta mit Füssen.

        • Mark Keller sagt:

          Beat, die CVP-Forderung die Entwicklungshilfe von der Situation der Christen in den Empfängerländern abhängig zu machen hat nichts mit den Menschenrechten zu tun. Weil sich deren Forderung explizit auf Christen und nicht auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit bezieht.
          Im übrigen ist die Entwicklungshilfe schon politisiert genug. Diese darf nicht von der politischen Agenda abhängen. Die Entwicklungshilfe hat politisch und konfessionell neutral zu erfolgen.
          Ganz allgemein hat Religion in der Politik nichts zu suchen. Staat und Kirchen (welcher Couleur auch immer) sind strikt zu trennen.

          • Mr. Moser sagt:

            Keller, dann hätte aber Politik auch nichts in der Religion zu suchen, oder Politik auch nichts in der Wirtschaft. Sie sehen hoffentlich Ihren Wiederspruch, der schon mit den ersten Worten in der Bundesverfassung beginnt.
            Würde man dies STRICKT umsetzten, dann hätten wir in der CH die Scharia für gewisse Mitbürger als Rechtsgrundlage!
            Auch wenn ich die CVP-Forderung etwas schwachsinnig finde, kann man nicht einfach sagen es ist i.O. Länder zu unterstützen, welche Religionsgruppen verfolgen oder dies stillschweigend dulden. Ihr Denkverbot ist wie im Mittelalter: Die Erde ist eine Scheibe!

    • André Hafner sagt:

      Man sollte keine Entwicklungshilfe in Länder schicken, in denen Minderheiten verfolgt werden – egal was für welche es sind. Man sollte auch darauf hinarbeiten, dass die Bedeuting und der Einfluss von Religionen aller Art überall abnimmt.

    • Peter Meier sagt:

      Im Vatikan steht auch keine Mosche, also stört es mich nicht, wenn in Mekka ebenfalls keine steht. Es sind sowieso nur meist extreme christliche Sekten, die an solchen Orten bauen wollen.
      PS, zu ihrer Beruhigung, auf dem heiligsten Berg der Sahara, Assekrem 2750m, steht ein katholisches Kloster, mitten in einem islamischen Land. Im selben Land steht an der berühmtesten Strasse der Hauptstadt keine Mosche, dafür eine Kathedrale. Die Renovation der Kirchen ist sogar staatlich subventioniert. Das zum Thema Toleranz….

      • Mr. Moser sagt:

        Ich habe leider nichts über dieses Kloster in diesem land gefunden ausser unseren Beitag auf Googel an erster Stelle!
        Aber ich habe auch von 8 ermordeten Mönchen in diesem Land gehört vor 15 Jahren, darüber wurde sogar ein Film gedreht welcher in Cannes 2010 ausgezeichnet wurde. Seither ist dieses Kloster verweist, soviel zum Thema Toleranz in diesem uns unbekannten selben Land!

  • Rolf Schumacher sagt:

    Alias Ignatius von Loyola. Soso, katholisch-ideologisch so zugemauert sei das Wallis? Sorry das ist ein Witz, eine Verzerrung der Warhhreiten. Ich bin im Entlebucher aufgewachsen, der katholische Bastion schelchthin, gegen dem reformatorischen Ansturm aus dem Westen, könnte man meinen? Ich erinnere mich sehr gut an den katholischen Unterreicht, es war Lebensunterricht. Wir haben über Themen wie Drogen, Sexualität (inkl. Verhütung, Zölibat (Sinn?) nachgedacht, andere Religionen (Budhismus, Hinduismus, Islam, Judaismus) ausgelotet und über unsere eigenen spirituellen Werte nachgedacht.

    • Max sagt:

      ….aber dabei das Thema Phädophilie vorsorglich ausgelassen! Also wir haben im Reformierten Unterricht die von ihnen angesprochenen Themen Drogen, Sexualität und andere Religionen ebenfalls besprochen. Woher nehmen Sie das Recht zu behaupten dies sei nur im katholischen Unterricht der Fall?

    • Matthias sagt:

      Ist natürlich auch toll wenn man mit einem katholischen Zölibatler der noch nie Sex hatte über Sex redet. Der hat ja mehr Erfahrung darin als die Jugendlichen die er unterrichtet.

      Im Wallis wurde ein Lehrer entlassen weil er das Kurzifix im Schulzimmer abmontiert hat, dieser Rückständige Kanton ist nicht viel weiter als der Iran was Trennung von Staat und Religion anbelangt… nein korrigiere, was vieles anbelangt.

    • Romy sagt:

      Herr Schumacher
      Zu ihrer Äusserung, dass es ein Witz sei, wenn man das Wallis als, wie sie es sagen „katholisch-ideologisch zugemauert“ bezeichnet, kann ich ihnen nur sagen – NEIN, es ist KEIN WITZ! – Als Reformierte im Wallis geboren und aufgewachsen, im Jahre 2001 in den Aargau abgewandert, kann ich nur bestätigen, dass im Wallis der Katholische Glaube sehr wohl dominant und teils sogar unterdrückend war. Natürlich darf man nicht vergessen, dass ich 1952 auf die Welt kam. Ausgeschlossen von vielen Vereinen, geschlagen und verhöhnt(da nicht kath.) so war meine Kindheit im Wallis.

      • Romy sagt:

        Teil 2
        Vielleicht sagen sie jetzt, dass es sich ja um eine längst vergangene Zeit handelt. Nun, dem kann ich nur insofern recht geben, dass es ja tatsächlich schon ein geraumes Weilchen her ist und es tatsächlich eine Annäherung und Ökumene gegeben hat. Aber leider scheint dieses gegenseitige Verständniss wieder zu versanden. Dazu muss man wissen, dass man als „Bernerin“ im Wallis IMMER als „z’Grüezi“ betittelt wird, selbst wenn man im Wallis bereits in zweiter Generation geboren und aufgewachsen ist. Man hat schliesslich nicht den selben Glauben!

        • Rolf Schumacher sagt:

          Fremdenhass hat oft auch mit eigenen Existenz-Aengsten zu tun. Ich fühle mich jedenfalls als Katholik im Kanton Bern sehr gut aufgehoben und gut akzeptiert. Umgekehrt hatte ich das Gefühl, dass meine reformierten Freunde im katholischen Luzern ebenfalls gut akzeptiert waren. Alte Gräben können aber leicht wieder aufbrechen, wenn es einer Gesellschaft schlecht geht. Siehe Judenverfolgung (Pogrome) währende Jahrhunderten in Europa. Zur Zeit der Pest wurden die Juden von den Herzögen für die Seuche verantwortlich gemacht. In guten Zeiten haben dieselben Leute mit den Juden gute Geschäfte gemacht.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Und das glaube ich Ihnen auf’s Wort. Bekannte von uns, beide keiner der beiden grossen Sekten zugehörig, zogen vom Kt. Bern ins Wallis und unterzogen ihre Kinder nachträglich der kath. Taufe, damit sie nicht geplagt werden. Die beiden jungen Erwachsenen haben ihre Zwangsjacke längst wieder abgelegt.

        • Helveticus sagt:

          „Grosse Sekten“, „Zwangsjacken“, „geplagt“: mein Gott, Frau Siegenthaler, wo leben Sie denn? Kann ich Sie aus den Fängen der Teufel befreien kommen?

          • Martina Siegenthaler sagt:

            Danke für das Angebot. Das hatten mein Bruder und ich bereits erledigt, als wir nach Konsultation der Kinderbibel (eleganter Teufel mit eklig grünem Schleier) uns fürchteten und im gleichen Moment vor dem zu Bett gehen darunter schauten. Als wir einander sahen, erschraken wir fürchterlich und erst später konnten wir darüber lachen.
            Wahrscheinlich wollen Sie mich nicht vom Teufel befreien, sondern ihn mir eher austreiben. Kommen Sie ruhig, aber nehmen Sie genügend Knoblauch mit.

          • Helveticus sagt:

            Nicht der Drang, Sie zu irgendetwas zu bekehren treibt mich. Ich sorge mich eher um Ihre geistige (und darf ich zu sagen wagen: seelische) Gesundheit – hasszerfressen, wie Sie mir scheinen.

          • Marco Casutt sagt:

            @Helveticus: Interessant, „hasszerfressen“ sind nicht diejenigen, die eine Ideologie von Gewalt und Unterdrückung unterstützen, sondern diejenigen, die dies kritisieren?

  • Zurbrügg sagt:

    Ich finde auch, dass der Staat eine neutrale Haltung gegenüber den Religionen haben sollte. Schliesslich haben wir in der Bundesverfassung einen der wertvollsten und wichtigsten Artikel, nämlich Glaubens und Gewissensfreiheit! Leider wurde durch das Minarettverbot diese Freiheit angeritzt. Wir brauchen keine Staatsreligion! Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, hat Jesus seinen Nachfolgern gesagt… Die Welt würde anders aussehen, wenn nur schon diejenigen danach handeln würden, welche sich Christen nennen.

    • Helveticus sagt:

      Sie haben natürlich recht, dass Christen einer gewissen Menschenfreundlichkeit verpflichtet sind. Aber geht das soweit, dass man Leute, die Glaubensgenossen verfolgen, finanziell unterstützen muss?

      • eliane sagt:

        genau! ich bezahle auch steuern! und dieses geld möchte ich nicht in den händen von islamistischen staaten sehen! ganz sicher nicht!

        • Petra Wyss sagt:

          @ Eliane: Das ist aber nicht sehr christlich Eliane – Glauben Sie wirklich Jesus hat zuerst nach der Religion gefragt, bevor er den Leuten geholfen hat? Entwicklungshilfe soll denen zugute kommen, die es brauchen – und nicht diejenigen, die zufälligerweise als Christen geboren wurden. Kein Mensch kann sich aussuchen, wo und mit welcher Religion er geboren wurde. Ausserdem lverurteilen Sie pauschal alle Muslime – es gibt sehr viele muslimische Länder, die Christen genauso akzeptieren, wie wir Schweizer die Muslime (nach dem Minarettverbot sogar besser).

          • eliane sagt:

            ich glaube sie verstehen nicht genau, was die cvp will… egal!
            aber in welcher kirche sind sie denn eigentlich, dass sie meine christlichkeit so gut zu beurteilen können glauben?

          • Petra Wyss sagt:

            @ Eliane:
            1. Ich verstehe durchaus,was die CVP will, mein Kommentar bezieht sich auf Ihre Aussage „islamistischer Staat“
            2. Wieso wollen Sie meine Glaubenszugehörigkeit wissen? Damit Sie mich in eine Schublade stecken können?
            3. Lesen Sie mal die Geschchte des Samariters. Wenn Sie diese VERSTEHEN, wissen Sie, warum ich Ihr Statemen nicht sehr christlich finde

          • Helveticus sagt:

            Was ist denn das für eine kulturrelativistische Schönschreibübung, Frau Wyss? Es geht hier nicht um Katastrophenhilfe. Es geht hier nicht die Gnade der Geburt, oder darum, was Jesus getan hätte. Schweizerische Entwicklungshilfe soll den Regionen zukommen, wo die Menschenrechte respektiert werden. Islamistische Staaten haben damit oft ihre Probleme.

        • El sagt:

          Also soll man nur Entwicklungshilfe in Länder schicken, wo alles schon gut ist und niemand unterdrückt wird? Die Länder in denen Unterdrückung herrscht kann man dann wohl militärisch befreien nehme ich an.

          Eieiei, stimmt wohl schon, Religion verblendet die Sinne.

          • Helveticus sagt:

            Herr oder Frau El, wenn man ihrer Logik folgen wollte, würde reich gut bedeuten und arm schlecht. Bei Entwicklunghilfe handelt es nicht um eine Art Volksbefreiungsinitiative, sondern um Infrastrukturhilfe, und Hilfe zur Selbsthilfe. Die gemeinsamen Werte, die wir un unserm Staat teilen, basieren auf den Menschenrechten. Deswegen kann man schon verlangen, das sich Länder, die Entwicklungshilfe erhalten, sich Mühe geben, die Menschenrechte zu gewährleisten. Ich glaube an Möglichkeiten, unter dieser Bedingung zu helfen, mangelt es in dieser Welt nicht.

    • Hans Abächerli sagt:

      @Zurbrügg: Wieso kommen Sie zur Aussage, durch das Minarettverbot würden die Glaubens- und Gewissensfreiheit geritzt? Es kann doch auch ohne diese Türme jeder glauben, was er will? Und für ein Gewissen sind doch keine Bauwerke notwendig! Auch keine, die einen Machtanspruch symbolisieren…

    • André Hafner sagt:

      Die Meinungsfreiheit steht weitaus über der Religionsfrieheit. Wo immer die Religion der Meinungsfreiheit entgegensteht, muss erstere zurückweichen.Das bedeutet, dass das Recht, Religionen zu kritisieren, bis zum letzten verteidigt werden muss.

      Wer es nicht ertragen kann, dass man seinen Gott oder Propheten kritisiert, gehört in eine Klinik.

      • Zurbrügg sagt:

        Bin nicht ganz Ihrer Meinung Herr Hafner. Es heisst in der Bundesverfassung eben nicht Religionsfreiheit, sondern Glaubens und Gewissensfreiheit. Egal was Sie glauben, oder nicht, es geht niemanden was an! Mit Religionen hat das eigentlich nichts zu tun, die darf jeder kritisieren, ob zu Recht oder nicht.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Teil 2. Wir haben die Oekumene, so meine ich damals gut gelebt. Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Hilfe den Armen, egal welcher Religion sei wichtig. Wir haben sehr viel über die dritte Welt gelernt und darüber diskutiert wie man wirklich Helfen könnte. Nicht einfach nur Geld schicken, auch nicht missionieren, sondern sich für Ausbildung (auch der Mädchen) einzusetzen und sauberes Wasser, einfache aber gut gebaute Häuser, med. Versorgung etc, so dachten wir. Auch ich zog nach meiner Grundausbildung ins reformierte Gebiet und da staunte ich betr. Religion nicht schlecht.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Teil 3. Die staatlich reformierten Kirchen waren leer und karg. Ich wusste, dass das Zeichnen von spirituellen Geistesbildern verboten war, ich wusste aber nicht, dass eine bildentleerte Wüste die persönliche Geistesschau derat unterdrückt. Ist das ein Grund, dass so viele reformierte Menschen sich in „extrem Schriftgläubigen“ Gruppen (Freikirchen, Brüdervereine, BIbelkreise etc) ausserhalb der evangelischen Staatskirche ihr Heil suchen? Ich habe noch selten soviel von Verdammnis und Sünden gehört wie auf reformierten Boden ( Zb.Homöopathie sei satanisch, man gab mir eine Broschüre dazu).

    • Max sagt:

      Selten so viel Verdammnis und Sünden wie auf reformiertem Boden gesehen? Ihr habt euch ja schon immer als die Einzige wahre Christliche Kirche gehalten. Da sagt ja auch euer Panzer – Pabst. (Im Namen des Vaters, des Sohnes und des 3. Reiches) Wenn ich an die Kath. Pfarrer denke, welche ihre Haushälterinnen schwängerten, an all die Pädophilen Priester und an die Rolle der Katholischen Kirche während dem 2. Weltkrieges na ja, soviel zum Thema Sünden und Verdammnis!

      • Rolf Schumacher sagt:

        Es geht nicht um den Papst, sondern das breite Volk. Rom und die katholische Kirche der Schweiz hatten gar nicht immer eine Friede-Freude-Eierkuchen Beziehung (Küng). Konstruktive Auseinandersetzung muss in jeder Kirche Platz haben. Auch die katholische Kirche hat sich geändert. Sogar die Archive des Sanctum Offizium haben unter Razinger ihre Tore geöffnet. Fehler wurden gemacht und werden gemacht. Aber es ist falsch wegen einzelner Fehler alles Gute mit zu verdammen. Wenn ein Soldat fehlt, löst man auch nicht die ganze Armee auf. Sonst hätten wir schon lange keine mehr und das wäre schlecht.

  • Andreas H sagt:

    Ein Blick in die USA genügt um die ganze Gefahr dieser Neo-Religiösen Politbewegung zu erkennen. Mittlerweile rechtfertigen Populisten dieser Politkreise mehr Legislatur mit Bezug auf „christliche Werte“ als selbst der Papst aus der Bibel interpretieren könnte. Die klare Trennung von Religion und Staat ist unerlässlich für eine positive Zukunft und dazu gehört auch religiöse Floskeln aus offiziellen Dokumenten zu streichen (siehe Päambel Verfassung) und aufzuhören religiöse Organisationen durch staatliche Prozesse zu finanzieren (Steuern).

    • Kaspar Tanner sagt:

      Sie wissen aber schon, dass in den USA Kirche und Staat seit 1776 getrennt sind?
      Die Lebendigkeit der Kirchen dort hat mit einem grösseren Engagement der KirchenleiterInnen zu tun (die kriegen ihren Lohn nicht vom Staat und müssen sich um die Schäfchen kümmern) und der Tatsache, dass wer nicht in einer (kirchlichen) Gemeinschaft eingebunden ist, im Notfall leer ausgeht (schwacher Sozialstaat).
      Da unser Sozialstaat langsam, aber sicher an seine Grenzen stösst, würde es mich nicht wundern, wenn die „Gemeinschaft“ von der Gesellschaft wieder entdeckt würde.

      • Michael Sold sagt:

        Herr Tanner, wenn Kirche und Staat in den USA getrennt sind, dann Frage ich mich wie z.B. ein Herr Clinton selbst bei einem Rolling Stones Konzert in NYC sein „God Bless America“ herauszuponaunen? Es gibt wohl kein Staat in dem chritsliche Werte so fundamentalistisch in der Politik verankert sind wie in den USA. Schon die Arroganz, dass der Liebe Gott nur Amerika segnen soll ist gerade zu widerlich. Und da in Amerika sowieso alles „privatisiert“ ist hinkt der Vergleich auch mit der Sammelaktion für den Lohn
        Dies löst allerdings nicht die Problematik des Artikels musste aber mal gesagt werden.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Das ist deren Privatsache – zudem bin ich sicher, dass Darbellay, Pelli, Levrat oder Brunner das gleiche täten, wenn’s sich auszahlen würde…. „Trennung von Kirche und Staat“ bedeutet, dass der Staat kein Geld für eine Kirche sammelt und auch nichts unternimmt, um Kirchgemeinden zu unterhalten. Und in dem Sinne ist die USA sekulärer als die meisten europäischen Staaten.
          Die Popularität des Religiösen mag hier befremden, aber ich habe erklärt, dass eine Kirchgemeinde dort eine weit wichtigere Funktion einnimmt als in Europa.

      • Andreas H sagt:

        Herr Tanner, die USA hat zwar keine „Staatskirchen“ welche über die Steuern mit Geld versorgt werden, aber von einer vollständigen Trennung von Kirche und Staat zu sprechen ist fast schon obszön. So muss der Präsident seinen Eid auf die Bibel schwören und religiöse Prosa finden sich nicht nur in der Verfassung und auf anderen Staatsdokumenten, selbst auf dem Geld hat sich die Gottesverehrung eingeschlichen. Nein, die USA ist ganz sicher kein positives Beispiel für die korrekte Trennung von Staat und Kirche.

        • Kaspar Tanner sagt:

          „In God we trust“ könnte selbst ein Al-Kaida-Selbstmordattentäter unterschreiben. Und wenn man sich vom Konzept „Gott“ als „alter Mann mit weissem Bart“ löst, kann man sogar als Atheist etwas mit „Gott“ im Sinne von „das Gute“ anfangen. An das Gute sollte jeder glauben…
          Bezüglich des Eides ist mir leider nicht bekannt, ob nicht auch das Alte Testament oder der Koran funktionieren würde. Es geht beim Eid ja darum, dass man auf etwas schwört, das einem heilig ist. Vielleicht ginge ja auch der Ikea-Katalog…
          Sorry, die CH hat noch viel von den USA zu lernen bezüglich Säkularismus.

          • Peter Ganz sagt:

            Ja, nur muss man an das Gute nicht ‚glauben‘, jeder denkende Mensch kann es sehen und selber tun. Ausserdem, bei aller Grosszügigkeit, die Interpretation von Gott als das Gute ist doch etwas weithergeholt, wenn man sich die recht unzweideutigen Gottesbeschreibungen der Buchreligionen zu Gemüte führt. Die wenigsten Theologen dürften sich mit dieser einfachen Gleichsetzung zufrieden geben.

          • Kaspar Tanner sagt:

            Sehr geehrter Herr Ganz,
            Natürlich haben Sie recht, dass für Vertreter der Buchreligionen die Gleichsetzung „Gott = das Gute“ dürftig ist. Es geht aber um einen weiteren Begriff. Es geht um einen inneren Impuls, den einen am Leben erhält und zum Weitermachen bewegt – selbst bei widrigsten Umständen.
            Sie kennen sicher Menschen, die bei allem, was sie tun, ein Leuchten in den Augen haben. Dieses innere Feuer ist für mich „Gott“. Ich glaube nicht an einen menschlichen Gott, aber an diese Kraft. Wenn viele Atheisten nicht so Bibel-fixiert wären, hätten sie mit diesem „Gott“ keine Probleme.

          • Peter Ganz sagt:

            Lieber Herr Tanner, das ist dann aber kein Gott mehr, der als immaterielles Wesen die materielle Welt tatsächlich beeinflussen kann. Auch Affen, Delfine oder Hunde haben einen inneren Impuls, der zum Weitermachen bewegt, auch sie empfinden Leid und Freude und sind zu Mitgefühl fähig, obwohl sie noch nie etwas vom christlichen Gott gehört haben. Was Sie meinen, ist die menschliche Regung der Empathie, das ist eine alltägliche Beobachtung, die keineswegs die abstrusen Welterklärungskonzepte der diversen Religionen mit sich bringen muss. Im Gegenteil, würde ich sagen…

          • Kaspar Tanner sagt:

            Sehr geehrter Herr Ganz,
            Manchmal sind Worte zu schwach/unklar, um etwas richtig wiederzugeben, und so greift man auf Bilder zurück, um etwas besser rüberzubringen.
            Ich habe meine Zweifel, ob viele Propheten mit „Gott“ wirklich einen alten Mann mit Rauschebart meinten. Aber als Redner mussten sie auf einprägsame Bilder zurückgreifen. Auch die „Hölle“ ist ein Konzept, dass m.E. vor dem Tod beginnt. Ich denke, ein Typ wie Breivik lebt schon in einer selbst gezimmerten Hölle.
            Ich versuche das Gute aus den Religionen herauszufiltern und den Rest zu ignorieren, halt historisch-kritisch zu sehen.

      • Hannes sagt:

        Lieber Herr Tanner; „Da unser Sozialstaat langsam, aber sicher an seine Grenzen stösst“
        Bei uns stösst der Sozialstaat möglicher Weise an Grenzen (Ihrer Behauptung nach). In den USA betrifft dies den gesammten Staat.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Da pflichte ich Ihnen zu 100 % bei. Leider schützt Säkularismus nicht vor Dummheit….

    • Hans Müller sagt:

      Dem kann ich nur beipflichten. Auch die Tatsache, dass es mittlerweile PolitikerInnen in der Schweiz gibt, welche öffentlich behaupten, 9/11 sei von den Amerikanern selber ausgeführt worden, lässt nichts Gutes ahnen. Einfach etwas zu glauben ist offenbar bequemer, als das eigene Hirn zu gebrauchen.

      • Michael Sold sagt:

        Herr Müller es gibt über 9/11 verschiedene Thesen, die dies behaupten und teilweise auch glauben belegen zu können. Es würde mich auch nicht wundern wenn es nicht so wäre. Es gibt verschiedene Ereignisse in der Geschichte die belegen, dass der Angegriffene selbst sich angegriffen hat um einen Grund für seine Politik zu suchen oder von Fehlern abzulenken.

        • Hans Müller sagt:

          In einen Anschlag wie 9/11 müssten ziemlich viele Leute involviert sein. Es ist in einer offenen westlichen Gesellschaft absolut unmöglich, dass ein Staat dies im Geheimen durchziehen könnte, ohne dass etwas an die Öffentlichkeit gelangen würde. Immer wenn etwas passiert, tauchen auch Verschwörungstheorien auf. Warum es immer mehr Leute gibt, die diesen Glauben schenken (obwohl keine handfesten Beweise vorliegen) ist mir schleierhaft. Ist wohl das gleiche Phänomen wie bei den Sekten: Hirn aus und glauben!

          • Gonzo sagt:

            Sind denn wirklich nicht mehr Türme umgefallen als Flugzeuge hinein geflogen sind?

    • André Hafner sagt:

      Ob christliche oder ismalische Werte, Fundamentalisten, die die Bibel und den Koran wörtlich nehmen sind eine Gefahr für jeden aufgeklärten freien Menschen.

  • So dumm ist das Ganze aus christlich-missionarischer Sicht gar nicht gedacht.

    • rolf kuhnert sagt:

      ich weiss von evanglikalen Hilfswerken, welche sich nicht scheuen auch in Somilia Hilfe zu leisten, obwohl man nicht sicher ist obe die Hilfe wirklich zu den „Brüdern und Schwestern“ kommt. Die grösste Hoffnung ist einfach, dass die Hilfe diejenigen erreicht, die sie wirklich auch brauchen.

      • Ich bin überzeugt, dass auch christliche Hilfswerke gute – so gut wie möglich – leisten. Mein oben stehender Beitrag bezieht sich auf die Idee der CVP, welche weitergedacht auch heissen könnte: Konvertiere und erhalte Hilfe.

  • Maja sagt:

    Ich möchte lieber Beweise wo und wie die Entwicklungshilfe nachhaltig etwas bewirkt hat. Wo und wie die Hilfe ohne Gegengeschäfte und Ausbeutung geleistet wurde. Bis dahin kann sie meiner Meinung nach gestoppt werden.

    • Berger sagt:

      Maja Sie haben das Ganze richtig verstanden. Billionen von Geldern fliessen seit den 60er Jahren z. B. Afrika, was hat es bewirkt? (dass man im Dschungel Fernsehen kann)

      • Michael Meienhofer sagt:

        Dass die Despoten und ihre Clans weiterhin im Geld schwimmen ohne zu arbeiten. Daneben halten sie ihre Untertanen weiterhin in Schach damit sie nicht die Rechte der Revplutionäre an sich reissen können. Wir haben unseren Kolonialnachfolgern die Mittel und Waffen in die Hand gegeben, damit die eigenen Leute ihre Völker unterdrücken können. Subvention des Sklavenhandels ! Die Kolonialmächte wären besser dort geblieben, denn die Völkergemeinschaft hätte mit modernen Gesetzen eine erfolgreiche Zukunft der Afrikaner besser steuern können.

        • Hans Müller sagt:

          Tja, sie sind aber leider nicht dorthin gegangen, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, sondern um sie gnadenlos auszubeuten.

    • Hans Müller sagt:

      Die Welt in der keine Entwicklungshilfe geleistet würde, möchte ich lieber nicht kennen lernen. Was schlagen Sie den vor? Augen zu, Ohren zu und Armee an die Grenze, um die Flüchtlingsströme zu stoppen? Im Sudan verhungern tausende von Menschen. Was soll’s, Hauptsache wir reichen Schweizer können noch ein paar Fränkli sparen? Ich finde es eine ziemlich billige Einstellung, die Entwicklungshilfe zu streichen, weil sie die Welt nicht perfekt machen kann. Solange sie die Not auf der Welt etwas lindern kann (und das ist der Fall), ist sie gerechtfertigt, auch wenn nicht jeder CHF etwas bewirkt.

    • Hans Müller sagt:

      Dass Entwicklungshilfe z.T. nur für Gegengeschäfte geleistet wird, stört mich auch. Nur würde ich als Reaktion darauf nicht die Entwicklungshilfe streichen, sondern die Gegengeschäfte. Ihr Kommentar erweckt den Eindruck, dass Ihnen das Argument mit den Gegengeschäften gerade recht kommt, um gegen die Entwicklungshilfe Stimmung zu machen. Es ist Ihr gutes Recht, gegen die Entwicklungshilfe zu sein, aber seien Sie doch einfach ehrlich.

  • Edi Rey sagt:

    Ich hätte von der CVP noch gerne gewusst, ob Staaten auch dann Entwicklungshilfe bekommen, wenn sie nicht eine christliche, sondern andere religiöse Minderheiten drangsalieren. Falls ja, wäre das dann ausgesprochen christlich, nicht wahr ?

    • Rolf Schumacher sagt:

      Sie haben absolut recht Herr Rey. Es ist eine törichte Schnapsidee, Hilfe davon abhängig zu machen, welcher Religion Opfer angehören. Die CVP Idee, keine Hilfe zu leisten wenn Christen Opfer sind, ist schlichtweg unmenschlich. Hilfe ohne Grenzen, heisst auch, dass man keine ideologischen Grenzen hochzieht. Die Zeit der Kreuzzüge sind schon lange gezählt. Die Kreuzritteranhänger sollten ihre Nase in die Geschichtsbücher stecken und nachlesen, wieviele unschuldige Menschen durch die schändenden und raubenden katholischen Horden getötet wurden.

      • eliane sagt:

        wie ich sehe, haben wohl sie selber, herr schumacher, in der geschichte zu wenig aufgepasst! informieren sie sich doch bitte mal über die tatsächlichen hintergründe der kreuzzüge! bringt mehr, als hier floskeln zu dreschen, die man irgendwo aufgelesen hat! danke!

        • Rolf Schumacher sagt:

          Die da wären? Die ursprüngliche Bevölkerung Jerusalems waren aus dem Süden (Golfstaaten) eingewanderte Araber (Kanaanitisch ist ein arabischer Dialekt, wie Althebräisch auch). Im Verlauf der Zeit wanderten andere Araber ( Sumerer, Hetiter, Babylonier (aus Irak/Iran)) ebenfalls nach Palästina. Die Philister (Griechen) später die Römer besetzten den arabischen Vielvölkerstaat Palästina. Ab 700 eroberten die muslimisch gewordenen Araber Palästina zurück und befreiten es von der römischen Okkupation. Papst Urban rief 1095 zum heiligen Krieg gegen Araber auf, welchen man später 1 Kreuzzug nannte.

          • Helveticus sagt:

            Soso, Palästina ist ein „arabischer Vielvölkerstaat“ in dem Sumerer, Hetither und Babylonier und griechische Philister zusamenwohnten und trotz römischer Okkupanten einen arabischen Dialekt sprachen. Da haben sie aber bis zum „Deus vult“ den Zeitraffer (Marke Eigenbau) ausgepackt, mein Lieber. 😀

          • eliane sagt:

            und die älteste religion (judentum) oder christentum gibt es in ihrer geschichtsschreibung nicht! genau!
            gehe ich überdies richtig in der annahme, dass sie wohl meinen, bei dieser arabischen rückeroberung palästinas seien keine unschuldigen menschen von raubenden muslimischen horden getötet worden? ja?

      • Helveticus sagt:

        Ich warte darauf, dass Sie den katholischen Horden auch noch den Anders Breivik in die Schuhe schieben, Herr Schumacher.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Araber und Muslim ist nicht dasselbe. Der Islam kam nach Palästina, als Palästina bereits seit Jahrhunderten ARABISCH war. Hebräisch ist ein arabischer Dialekt (gehört in dieselbe Sprachfamilie). Die Hebräer wurden von den Römern als einzige Gruppe aus dem Land geschmissen. Dass die jüdische Diaspora 1900 Jahre später als Okkupationsmacht grosse Gebiete Palästinas einfach ethnisch von arabischen Brudervolk gesäubert hat (Vertreibung Hunderttausender alteingesessener Palsätinenser) war unüberlegt, ja dumm. Das hat gar nichts mit Religion zu tun, sondern mit gefährlichen irdischen MACHTGELUESTEN

  • eliane sagt:

    das christliche gedankengut hat sich in den letzten jahren in äusserst ungesunder weise aus der gesellschaft entfernt: siehe abzockertum, allg. egoismus, familienvernachlässigung, undundund! daher wäre eine rückbesinnung auf unsere alten werte wirklich sehr zu begrüssen!

    • Peter Ganz sagt:

      Lustig, wie ausgerechnet die Christen immer mit ihren Werten antanzen. Gesegnete Kanonen, blutgetränkte Landschaften in ganz Europa zeugen von den „Werten“ der Christen. Die Kolonialisierung ganzer Kontinente im Namen des allmächtigen… klar, die „Werte“….

      • eliane sagt:

        oder wie zb. stalin oder hitler, beide atheisten, meinen sie…..? (nicht lustig!)

        • Simon Keiser sagt:

          Ach dieses „die Atheisten haben auch….“ Gelabbere ist einfach nur langweilig. Sie wollen es doch nicht auf einen Vergleich ankommen lassen?! Hitler und Stalin sahen sich selber als „Retter“, die hätten nie irgendeinen anderen Gott neben sich akzeptiert. Zudem stimmt das mit Hitler auch nicht ganz, schliesslich war „Gott mit uns“ auf dem Militärgurt eingestanzt. Und gerade die kath. Kirche hat Hitler sehr wohl unterstützt. Wenn sie es nicht glauben, dann empfehle ich Ihnen mal Hitlers Buch „mein Kampf“.

          • eliane sagt:

            haben sie „mein kampf“ in ihrer privatbibliothek? glaube ich gerne…
            aber klar, die katholiken haben hitler unterstützt, genau! vor allem in polen, nicht wahr??

          • hans nötig sagt:

            @eliiane: Die katholische Kirche hat NS-Verbrechern geholfen nach Südamerika zu flüchten, zb, das lässt sich praktisch überall nachlesen wenn man sich die Mühe geben würde. Einfach mal nach „Klosterrouten“ oder „Rattenlinien“ suchen.

          • Helveticus sagt:

            Herr Nötig, Katholische Geistliche haben sch auch gegen die Verbrechen des NS-Regimes gestemmt. Schalten sie mal den selektiven Wahrnehmungsmodus aus. Vielleicht würde Ihnen helfen, sich über die Rolle anderer Konfessionen unter der NS-Herrschaft weiterzubilden. Natürlich haben christliche Institutionen durch Kollaboration Schuld auf sich geladen, aber die wahnhafte Behauptung oder Suggestion in diesem Blog, die Verbrechen der Nationalsozialisten hätten sich aus christlichem, vorzugsweise katholischem Geist gespiesen, weil der Antisemitismus sozusagen zum Credo gehöre, ist eine infame Lüge.

        • Peter Ganz sagt:

          Jetzt überlegen Sie doch mal ganz sachlich: Hat Stalin getötet (vielmehr töten lassen) weil er den Atheismus verbreiten wollte? Kein anerkannter Historiker, keine Dokumente, keine Aussagen von Stalin stützen diese These. Es ist ein klassisches Strawman-Argument von Religionsapologeten.

          • Rolf Schumacher sagt:

            @Helveticus. Es gab sie die katholischen Märtyrer wie der Franziskaner Maximilian Kolbe (Auschwiz-Birkenau) und ca 2500 Priester (Widerstandskämpfer) waren in KZs (Pfarrerblock Dachau). Aber es gab auch die hohe Kurie, die Scheussliches zuliess. So unterschrieb Kardinal Innitzer (Wien) zweimal ein öffentliches Dokument mit HEIL HITLER. Klaus Barbie, Adolf Eichmann und viele andere NS-Kriegsverbrecher wurden nach dem Krieg über die Rattenlinie des Grazer Bischof Hudal und Kardinal Caggiano nach Südamerika vor dem Nürnberger Tribunal in Sicherheit gebracht. Das ist die andere Seite.

          • Helveticus sagt:

            Sehr gut, Herr Schumacher. Und wann folgt ihr Geschichtsartikel über die Deutschen Christen?

        • Peter Ganz sagt:

          Hitler ist nie zur RKK ausgetreten, machte an verschiedenen Stellen deutlich, das Jesus ihn zu seiner judenfeindlichen Haltung inspirierte und liess seine Armeen unter dem Motto ‚Gott mit uns‘ marschieren. Wollen Sie die Hitler-Keule wirklich als Argument gegen den Atheismus einsetzen?

          • Helveticus sagt:

            Hmm, interessante These der Herren Ganz und Keiser: Die Katholiken waren schuld am Holocaust. Und die Deutschen Christen waren natürlich auch Katholken, wie? Im Ernst: Sie sollten sich schämen, mit ihrer grenzenlosen Ignoranz das Andenken all jener zu beschmutzen, die im Kampf gegen den Nationalsozialismus ihr Leben wegen ihrer Überzeugung hingegeben haben. Mir ist speiübel ob Ihres kalten Zynismus.

          • Peter Ganz sagt:

            Ihnen sollte speiübel werden ob der Arroganz und Wendigkeit mit der sich die institutionalisierte Christenheit aus der Verantwortung stehlen will. Wenn die Religion in der Menschheitsgeschichte zu etwas ’nütze‘ war, dann dazu gute Menschen dazuzubringen übelste Verbrechen an ihresgleichen zu begehen. Die allermeisten der dt. Soldaten dürften eifrige Kirchgänger gewesen sein. Wo ist jetzt hier genau der Zynismus, Helveticus?

          • Helveticus sagt:

            Ich kenne das Blaise-Pascal-Zitat auch und es hat seine Berechtigung. Aber Sie verwechseln hier Grundsätzliches: Die Botschaft des Christentums – wie zweifellos auch jene anderer Religionen – bezweckt das Gute, auch wenn sie für das Böse missbraucht wird. Sie können das doch nicht einfach leugnen, nur weil ihnen die Religionen nicht passen. Oder um konkreter zu werden. Anders Breivik hat sich diverse Kreuze an seine Uniform geheftet. Glauben Sie im Ernst, die christliche Botschaft hätte ihm Grund zum Massenmord gegeben, nur weil er so tut, als würde er im Namen der Christenheit schlachten?

          • Peter Ganz sagt:

            Ich gehe von einem menschengemachten Gott aus, deshalb ist weder Andreas Breivik überraschend noch die fürsorgliche Kirchgängerin, die sich rührend um Bedürftige kümmert. Menschen tun Gutes oder Böses ohne dass dafür Religion nötig wäre. Und nein, Religion bezweckt nicht das Gute per se, sondern dass sich irgendein x-beliebiges Verhalten rechtfertigen lässt. Einmal sagt die Bibel, wir sollen ruhig die andere Wange hinhalten, um gleich darauf zum gnadenlosen Niedermetzeln unserer Feinde aufzufordern. Jeder sucht sich aus, was ihm gerade passt.

          • Eric Greney sagt:

            Ein Paar Zitaten von „Christen“ :
            „So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.“ (Der Katholik Adolf Hitler)
            Es ist strenge Gewissenspflicht eines jeden Christen, das entartete Judentum zu bekämpfen.
            (Bischof Gföllner von Linz)
            Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.
            (Der Katholik Adolf Hitler)
            Der Holocaust hat seine Wurzeln durchaus im Christentum, haben doch die Juden „Gottessohn“ getötet.
            Auch Martin Luther war ein Antisemit.

          • eliane sagt:

            nicht nur hitler, auch stalin und natürlich könnten wir noch viele weitere atheistische irrwege in der geschichte aufzählen…

          • eliane sagt:

            herr greney: wer hitlerzitate verbreitet, um seine meinung zu rechtfertigen, ist wohl völlig auf dem holzweg, finden sie nicht…?

          • Eric Greney sagt:

            @eliane – Warum denn?…es geht doch darum, dass sich die „Christenheit“ reinwäscht, im Sinne „wir hatten damit nichts zu tun“!
            Die Bösen waren ja Atheisten, (Eher nicht)
            Wie wäre es dann mit Martin Luther Zitate:
            Juden sind Kinder des Teufels, die stehlen, morden und ihren Kindern das gleiche beibringen.
            (Martin Luther)
            „Was wollen wir Christen nun tun mit diesem verworfenen, verdammten Volk der Juden?“
            (Martin Luther) …so gibt es noch vieles!
            Und wenn sie gut suchen in der Geschichte werden sie feststellen dass es viel mehr „Religiöse“ Irrwege gab als atheistischen

          • Helveticus sagt:

            @Ganz: „Jeder sucht sich aus der Bibel, was ihm gerade passt“: Darin sind Sie aber auch ncht schlecht. 😉
            i
            @Greney: Den Hitler als Vorzeigekatholik zu präsentieren, finde ich schon ein bisschen verwegen. Das ist derart abstrus, dass es schon nicht mehr als Geschichtsklitterung durchgeht.

          • Eric Greney sagt:

            Zum Abschluss aber ein Trostwort:
            Das heisst nicht dass Christen per se „Böse“ wären, im Gegenteil! Die Schäfschen, in den Gemeinden, können nur so gut oder schlecht sein wie sie von den Hirten gemacht (beeinflusst) werden.
            Wie sagte schon vor viele Jhdt. (um ca 390) der „Kirchenlehrer“ Gregor von Nazianz
            „Es bedarf nichts als Geschwätz, um beim Volke Eindruck zu machen. Je weniger es begreift, desto mehr bewundert es. Unsere Väter und Lehrer haben oft nicht das gesagt, was sie dachten, sondern was ihnen die Umstände und das Bedürfnis in den Mund legten.“

          • Eric Greney sagt:

            @Helveticus – Wo habe ich den Gröfaz als vorzeige Katholik beschrieben?? Das war er un andere genausowenig eben nicht! Aber sie waren an der Macht…und die „Kirchenführer“ foigten willig, bis zum geht nicht mehr!…und die Schäfschen in den Gemeinden folgten den Predigten von den Kanzeln….

          • Eric Greney sagt:

            Waren die Christen „Böse“, ganz sicher nicht, im Gegenteil!, sie waren und sind ganz einfach Menschen (gute und weniger gute)
            Die Schäfschen, in den Gemeinden, können nur so gut oder schlecht sein wie sie von den Hirten gemacht (beeinflusst) werden.
            Wie sagte schon vor viele Jhdt. (um ca 390) der „Kirchenlehrer“ Gregor von Nazianz
            „Es bedarf nichts als Geschwätz, um beim Volke Eindruck zu machen. Je weniger es begreift, desto mehr bewundert es. Unsere Väter und Lehrer haben oft nicht das gesagt, was sie dachten, sondern was ihnen die Umstände und das Bedürfnis in den Mund legten.“

          • eliane sagt:

            ich muss mich nicht reinwaschen, da können sie noch so viel unsinn posten. es bleibt dabei: je christenfeindlicher die zeiten, desto unmenschlicher geht es und ging es schon immer zu und her unter den menschen. oft war es in der geschichte leider auch ein zeichen von dekadenz und kulturellem niedergang. das kann man freilich abstreiten, bezeugt damit aber nur eigene ignoranz oder bewusste verdrehung von tatsachen.

        • Eric Greney sagt:

          Fragt sich wer verdreht hier was?

          • Eric Greney sagt:

            Und übrigens gab es Götter und Religionen schon bevor der Juidaismus entstand…also vonegen die älteste Religion

          • Rolf Schumacher sagt:

            Der Katholizismus wurde von NS-Regime misbraucht. Die NZ-Ideologie war eine gesponnene arische-germanisch-mythisch-esoterische Wurstelei. Der ehemalige Lokomativheizer und Hochseefahrer Sebottendorf bildete eine pseudoreligiöse Loge, dem die Nazigrössen beitraten. Himmler war ebenfalls ein grosser Anhänger dieses Kultes. Mit Katholizismus hatte dieses „pseudospirituelle“ Getue nichts zu tun. Das Ziel der Nazis war, bei der toalen Machtergreifung alle Kirchen zu schliessen. Das Volk sollte der Spiritualität entrissen werden, die Nazi- Elite hätte die esoterische Freimaurer-„Religion“ gepflegt

    • El sagt:

      Ja, früher, als das christliche Gedankengut noch tiefer in der Gesellschaft verankert war, war alles besser.

      Zum Beispiel im Mittelalter, wo die Kämpfer des Vatikan persönlich all die Leute auf gräulichste Weise folterten und ermordeten, welche es wagten sich gegen das Diktat der Kirche zu stellen.

      Die Kreuzzüge und Hugenottenverfolgungen brauche ich wohl nicht erst zu erwähnen.

      Ich kann ganz gut ohne religiöse, dafür aber mit moralisch und ethisch saubereren Werten leben.

      • Eric Greney sagt:

        Einigen setzen Ethik mit Religion gleich…und das ist das Grundübel der Menschheit

      • Zelokan Zell sagt:

        Religionen sind genau wie alle andere Ideologien,…nur so gut wie diejenjgen die sie Verkünden….!
        Schlimm dabei ist dass eigentlich gute Menschen dabei verführt werden können zu Handlungen welche eigentlich jeder Moral und Ethik widersprechen!

      • eliane sagt:

        das freut mich. geniessen sie ihr leben – trotz den bösen, bösen (heute lebenden) christen, sie armer….

    • Heidiheida sagt:

      Welche Werte ?? Kindsmissbrauch ? Hexen verbrennen ? Frauen unterdrücken ? Vergewaltigte Mädchen zwingen ihre ungewollten Kinder zu bekommen ? Würde man eine Bonus – Malus Liste erstellen, von Sachen die der Menschheit zuträglich waren oder geschadet haben, infolge des Glaubens wäre die gute Liste sehr kurz.
      Und Ländern keine Entwicklungshilfe zu geben, weil sie die Menschenrechte nicht resp.- ist für mich eine einfache Art sich aus der Verantwortung zu stehlen. Denn wer leidet, sind meist die Frauen und Kinder, die nicht an den Konflikten beteiligt sind. Geschweige denn, jemanden verfolgen.

  • Hansjuri sagt:

    „Auch wenn Kirchen und Tempel leer stehen, verkauft sich das Kreuz sehr gut. Gerade im Hinblick auf die Wahlen.“ Das ist meiner Meinung nach der springende Punkt der Religion heute. Man geht nicht mehr in die Kirche, beteiligt sich nicht mehr am Leben in der chr. Gemeinde, weil man da sehen würde, dass auch nicht alles zum Besten bestellt ist und man dann auch Reibungen mit seinen „Glaubensbrüdern“ hätte. Nein, das Kreuz in der Politik dient nur noch dazu sich von anderen abzugrenzen. D. h., ich fühle mich mit den Christen zwar nicht verbunden, aber ich grenze mich gegen alle Nichtchristen ab.

  • Michael Meienhofer sagt:

    „Die Religion war ein Teil der oeffentlichkeit „und somit eben auch die totale Macht dieses Konglomerats. Man erinnere sich an die Zeiten der Fürstbischöfe. Dieser Zustand gibt es heute noch in den rein islamischen Republiken. Gerade diese Form des Islams wird von Christen mit allen Mitteln bekämpft.Die Fanatiker kämen aus diesen Kreisen. Und bei uns? Solche Zustände gibt es auch bei uns, wo kath. Religion und Politik so eng verflochten sind, dass es dem Bürge keine andere Wahl lässt, will er nicht dem einen oder anderen an den Karren fahren. Das nennt sich die totale Macht über den Bürger.

  • Es ist schon richtig, dass die Entwicklungshilfe überdacht wird! Vielleicht wäre eine komplette Neuausrichtung noch besser.Dabei dürften die Religionen ganz einfach KEINE Rolle spielen.Das religiöse geplänkel in den Medien wird sich nach den Wahlen sowiso in Luft auflösen, wie vieles andere auch. Frau Mayencourt hat es peinlichst vermieden,ihren Oberhirten und dessen “ Verdienste“ auf dem afrikanischen Kontinent zu erwähnen, ist wohl von einer sachlichen Diskussion über das Thema welches sie selber angesprochen hat noch sehr weit entfernt!

  • sepp z. sagt:

    So problematisch die angestrebte Verknüpfung Religion-Staat gewisser Parteien ist, ist sie doch auch eine Chance für Gesellschaftsliberale Parteien, sich mit der Anerkennung der Trennung von Staat und Kirche zu positionieren. Dann können die Leute in Zukunft liberale oder religiöse bis hin zu fundamentalistischen Parteien wählen. Wenns halt schief läuft, dann werden wir in Zukunft alle zu Christen oder zu Muslimen zwangsbekehrt, und die Religionsfreiheit abgeschafft.

  • Rolf Fritz sagt:

    Wann darf ich im Tagi wieder mal was lesen ohne SVP-Bashing?

    • Kari sagt:

      Guckst Du unter der Wetter.

    • Peter Ganz sagt:

      Schon mal was von kontradiktorischer Auseinandersetzung gehört? Die Page heisst übrigens Polit-Blog. Den Unterschied zwischen einem Politblog-Beitrag und einem Artikel müssten Sie sich unbedingt erklären lassen, bevor Sie hier ihre Empfindlichkeiten zelebrieren.

      • Rolf Fritz sagt:

        Herr Ganz: können Sie Ihren Beitrag ohne Latein und Englisch schreiben? Ich staune ab Ihrer (Ein-?)Bildung

        • eliane sagt:

          ich glaube, dann sind sie hier und bei den meisten ch-medien komplett auf dem falschen dampfer, herr fritz! leider…!

  • Maria Meier sagt:

    Ich war selber lange in einer Kirchenpflege (im Nachhinein leider 🙂 ) tätig. Was ich dort an Intoleranz, Lügen und Intrigen, auch und vorallem durch Pfarrerin und Kirchenpflegepräsident, erlebt habe, spottet jeder Beschreibung. Es ging nur um Macht und Geld unter dem Deckmantel der angeblichen Menschenliebe. Das so hautnah zu erleben war sehr erhellend, wenn ich auch zu lange brauchte, das Ganze zu durchschauen. Vorher dachte ich naiverweise, Pfarrer wären doch irgendwo die „besseren Menschen“. Seither jedoch ist für mich und meine Familie klar : Glauben individuell ja, Kirche Nein Danke!

    • Maria Meier,kann mir Ihre Erlebnisse sehr gut vorstellen, auch wenn das viele vieleicht für etwas übertrieben halten es ist so. Ich liess mich nicht ein zweites mal von einem angeblich sehr beliebten Herr Pfarrer vor versammelter Gemeinde blosstellen und keiner, dieser frommen Leute wagten einen Einwand. Für mich ist die Religion gestorben.

      • Zurbrügg sagt:

        Zu glauben, die Christen welche jeden Sonntag in die Kirche laufen, wären bessere Menschen, ist glaub ich ein grosser Irrtum. Viele Kirchgänger glauben alles, was ihnen da erzählt wird, ohne kritisch zu hinterfragen. Es ist nicht verboten das Hirn in die Kirche mitzunehmen! Um an Jesus zu glauben brauchts keine Kirche, aber eine persönliche Entscheidung.

  • Helveticus sagt:

    Hier werden Birnen mit Äpfeln vermischt. Dass in der Schweiz Kirche und Staat getrennt sind, ist gut. Dies bedeutet aber nicht, dass der Staat keine universellen Werte vertreten darf. Ebenso absurd, wie Nordkorea Entwicklungshilfe zu leisten, ist es, Staaten zu unterstützen, die Glaubensabfall mit Tod oder Knast bestrafen und eine Religion – egal welche – zwingend vorschreiben. Und auf einer persönlichen Ebene will ich nicht, dass die Steuern, die ich als Staatsbürger bezahle, an Ländern gehen, die Menschen verfolgen, welche derselben Religion angehören wie ich. Ist nachvollziehbar, oder?

    • Rolf Schumacher sagt:

      Falsch Helveticus, man hilft nicht einem Staat, sondern Notleidenden. Wo Not ist soll geholfen werden, egahl welches Regiem, welche Religion dort herrscht. Wer wertet und verurteilt hilft nicht, er zerstört. Helfen und richten sind zwei ganz unerschiedliche Dinge. Wer mit einem ideologischen Gegner nicht verhandeln will, um Notleidenden helfen zu können, hat den Begriff Hilfe m.E. völlig misverstanden. Nur wer trotzdem hilft, hilft wirklich. Wenn Hilfe nur aus wirtschaftliche-politischem Grund getan wird, muss man es ERPRESSUNG, NOETIGUNG und somit ERNIEDRIGUNG nennen.

      • Helveticus sagt:

        Lieber Rolf Schumacher, hier gehts nicht um Nothilfe in Katastrophengebieten, sondern um die eidg. Entwicklungshilfe. Und die besteht meines Wissens nicht nur aus der Finanzierung von Einzelprojekten, sondern auch in der Einspeisung von Geldern in Töpfe, wo ihre Verwendung der eidg. Kontrolle entzogen sind. Das muss aufhören. Und bei der Projekthilfe, die sich ohnehin auf Schwerpunktländer konzentriert, darf man schon voraussetzen, dass Christenverfolger nicht infrastrukturell gefördert werden. Warum sollen Menschenrechte ausgerechnet bei der Entwicklungshilfe keine Rolle spielen?

        • Rolf Schumacher sagt:

          Da wo die Leute arm und hilfsbedürftig sind soll geholfen werden. Die Religion darf dabei keine, absolut keine Rolle spielen.

          • Helveticus sagt:

            Gehen Sie von mir aus mit Ihrem Vermögen im Jemen Strassen bauen und in Nordkorea Wasserleitungen legen. Aber meine Steuergelder lassen Sie bitte hier.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Gut! Das ist eine Meinung, werter Helveticus. Dann müssten wir aber konsequenterweise jegliche Entwicklungshilfe ganz abschaffen. Die EU-Milliarden ebenfalls nicht zahlen und den Sozialstaat abschaffen. Superreiche müssten dann keine Steuern mehr zahlen. Blocher und co könnten sich dann auf dem Herliberg verschanzen und einige Schutzwälle um ihre reichen Anwesen ziehen. Wir wären dann wieder beim mitelalterlichen Feudalsystem angelangt, nur ohne einflussreichen Klerus. Mal schauen ob das Volk dem zustimmen würde?

  • Roland Ruckstuhl sagt:

    Die Entwicklungshilfe soll die Menschenrechte stärken. Ich bin sehr dafür, dass wir uns für die Christen in der moslimischen Welt einsetzen, die zum Teil länger da sind, als der Islam selber. (Agypten / Palestina / Jordanien /Libanon) Es gibt auch keine neutrale Haltung. Wenn man das Christentum totschweigt, unterstützt man den Atheismus. Der ist übrigens nicht besser. Auch im Namen des Atheismus gab es Völkermord. Mir macht es Angst, wenn die Religion immer mehr zum Tabu wird, während Sexualität immer mehr zum „auf dem Markt“ präsentiert wird und nicht einmal vor dem Kindergarten halt macht.

    • Peter Ganz sagt:

      Falsch. Im Namen des Atheismus gab es keinen Völkermord. Es gab Völkermord im Namen der Polit-Religion Kommunismus/Sozialismus, die z.T. atheistische Vorbeter hatten. Ein kleiner aber feiner Unterschied

    • Petra Wyss sagt:

      Das Christentum hat die Menschenrechte nicht für sich gepachtet – auch hier gab und gibt es Diktaturen. Oder wollen Sie Deutschland als atheistisches Land bezeichnen? Die meisten Nazis waren Christen – vor und nach diesem Albtraum gingen sie wieder in die Kirche..Ich finde es im übrigen sehr unchristlich, wenn Entwicklungshilfe nur auf Christen beschränkt wird. Jesus hat nie nach der Religion des Menschen gefragt, sondern allen geholfen (Geschichte des Samariter). Die meisten Menschen können sich die Religion nicht selber aussuchen -sie wird von den Eltern vorgegeben.

  • Alain Burky sagt:

    Kirche und Staat sind in der Schweiz (im Gegensatz etwa zu F) nicht wirklich getrennt.
    Beispiel: das Einziehen der Kirchensteuern, z.T. sogar fuer „juristische Personen“.

  • Alain Burky sagt:

    Ich bin auch dagegen, dass Kinder automatisch die Religion der Eltern uebernehmen muessen.
    Wir kommen alle religionslos zur Welt …

  • Silvan Geissmann sagt:

    – Gegen Minarette heisst nicht automatisch pro Christentum.
    – Ich persönlich verstehe unter Religionsfreiheit von Religion befreit zu sein –> Kirchen weg, egal von welcher Religion.

    • eva greub sagt:

      @Silvan geissmann, das wäre gar nicht so schlecht, leider gäbe es bald wieder eine extreme Ideologie die sich in das entstandene Vakuum stellen würde. Eigen Verantwortung?!
      Und Entwicklungshilfe versus Monsanto, Syngenta ect. mit ihrer Politik der Ausbeutung die Abhängikeiten schafft bei den betroffenen… mit Saatgut und Pestizid Verträgen aus denen die Leute kaum mehr aussteigen können und ihren Boden zerstört.
      Der Geschäftsinn auf kosten der Menschen. Börsengeschäfte mit Lebensmitteln ect. und dann soll die Allgemeinheit spenden ts ts.

  • Thomas Hasenböhler sagt:

    Wie kann jemand bei gesundem Menschenverstand meinen, dass mehr Entwicklungshilfe weniger islamischer Terror bedeutet?

    • Daniel Stich sagt:

      Wenn jemand hier und jetzt ein anständiges, sinnerfülltes Leben leben kann, konzentriert er sich wahrscheinlich mehr darauf, in der Gegenwart glücklich zu sein und lässt sich weniger von 74 imaginären Jungfrauen im ebenso imaginären Himmel locken. Sinnigerweise nimmt mit dem materiellen Wohlstand jeweils auch die Religiosität und folglich auch der religiöse Fanatismus ab.

  • Holger Ohnmacht sagt:

    An dieser Stelle darf offenbar alles geschrieben werden. Das Minarettverbot mit dem Christentum in Verbindung zu setzen ist komplett an den Haaren herbeigezogen. Hier ging es um fremde Symbole, die die Mehrheit der Stimmenden nicht wollte. Anmerkung: ich habe die Initiative abgelehnt, kann aber mit dem Mehrheitsentscheid leben, ohne ihn immer wieder in Frage stellen zu müssen. Es wäre überhaupt an der Zeit, Kirche und Staat zu trennen und zwar auch bei der Bemessung und beim Eintreiben der Steuern. Dass in der Politik in Bern Opportunismus und Machtkämpfe vorherrschen, ist leider eine Tatsache

  • M. Dupont sagt:

    Billet pas argumenté, juste dire „Jésus, pas bien, religion pas bien, udc/pdc pas bien“ en quoi ça vous dérange que l’on veuille aider les populations chrétiennes ? Toutes les autres religions en font de même avec leurs semblables ! Ah ces journalistes donneurs de leçons, je suis pas de l’udc, mais quand vous aurez fini votre fixette sur ce parti, ça sera un bien pour tout le monde. Si vous avez peur du PDC, ne votez pas pour eux, c’est très simple, mais les journalistes doivent maintenant arrêtez de „prêcher la bonne parole“, vous et vos collègues vos opinions personnelles on les connait déjà

  • Pesche sagt:

    Ja ja, die christliche Gesellschaft und Kultur – was für eine Propagandalüge! Praktisch jedes Menschenrecht musste der Kirche abgerungen und gegen die Kirche verteidigt werden. Dass die Kirche nun als Hüterin der Werte dastehen will, ist einfach nur zynischer Quatsch. Wir haben unsere Werte der Aufklärung zu verdanken, ganz sicher nicht dem Christentum. Wann endlich wird diese Geschichtslüge strafbar?

    • Rolf Schumacher sagt:

      Welche spirituellen Werte genau, haben wir der Aurklärung zu verdanken? Ich bin gespannt auf ihre gewissenhafte Antwort.

      • Peter Ganz sagt:

        spirituelle Werte? First let’s fix the basics: Die Aufklärung hat es überhaupt denkbar gemacht, dass jemand eine andere Spiritualität hat, als die von der RKK zertifizierte.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Sie reden um den heissen spirituellen Brei herum. Ich sage die Aufklärung palavert etwas von kosmischer Hintergrundsstrahlung und Urknall. Die Spiritualität geht unendlich weit auf beide Seiten darüber hinaus. Die kosmische Hintergrundsstrahlung ist einfach ein andere Name für ein dickes Brett vor dem Kopf. Spiritialität gibt es in jeder Religion, sie ähnelt sich ganz erstaunlich. Ein Sufi kommt schnell auf spirituellen denselben Nenner, wie ein katholischer Mysthiker, ein echter Sadhu oder wie ein budhistischer Mönch. Meine Frage ist, was sind die aufgeklärten spirituellen Werte?

          • Peter Ganz sagt:

            1) Aufklärung hat eigentlich nichts mit kosmischer Hintergrundstrahlung per se zu tun, sondern damit, nach welchen Grundsätzen wir unsere Welt analysieren sollen. 2) die kosmische Hintergrundstrahlung ist ein physikalisches Phänomen, keine Einschränkung des analytischen Geistes. 3) Der Atheismus oder auch die Aufklärung schulden niemandem irgend eine Art von Spiritualität, verbieten sie aber auch niemandem. Auch als Nicht-Theist, als Atheist, kann man spirituell sein. Nicht alle A. haben aber ein Bedürfnis nach Spiritualität. Dies hat keinen Einfluss auf die Gültigkeit ihrer Ansichten.

          • Peter Ganz sagt:

            Dieser ominöse ‚gleiche spiritueller Nenner‘ ist wie genau definiert? So wie das da steht ist das irgend eine Behauptung über ein Konzept mit dem ich in keiner Weise vertraut bin. Deshalb kann ich Ihre Aussage weder bestätigen noch widerlegen. Zuerst müssten Sie mir erläuter was Sie genau meinen.

          • Helveticus sagt:

            Na, wenn ein Atheist spirituell sein kann, besteht da eine klitzkleine Möglichkeit, dass Sie einem Katholiken (agnostischer Theist) zugestehen, aufgeklärt zu sein? Danke im Voraus.

          • Peter Ganz sagt:

            Helveticus, Sie haben eine sehr eigenartige Methode, Schlüsse zu ziehen. Wieso sollte die mögliche Spiritualität von Atheisten irgendeine Beziehung zu ihrer Aufgeklärtheit haben? Btw, mit Spiritualität meine ich Erfahrungen, die wir nicht direkt in einen sachlogischen Zusammenhang mit unserer physischen Umwelt bringen können, beispielsweise die Erfahrungen die sich einstellen, wenn man meditiert. Dass diese Erfahrungen bestehen, ist kein Beweis für irgendeiner Art von Übernatürlichkeit. Halluzinationen können sehr gut mit der menschl. Physiologie erklärt werden.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Halluzination ist eine individuelle Sinneswahrnehmung ohne äusseren Reizeinfluss. Jeder Gedanke löst (Halluzinationen) aus. Denken sie zb an eine Orange, so werden sie sofort von inneren Bildern überschwemmt. Z.B. Farbe Orange, oder Orangenduft ganz ohne äusseren Reiz. Wie erklären sie sich das physiologisch? In der Meditation geht man über die normale Reiz-Sinneswahrnehmung Systeme hinaus. Man ist von allen Naturgesetzen entkoppelt und spielt mit dem was hinter der kosmischen Hintergrundsstrahlung und vor dem Big Bang ist. Die „aufgeklärte“ Welt wird vom Meditierenden sofort ausgehebelt.

          • Peter Ganz sagt:

            Herr Schumacher, Sie schreiben „In der Meditation geht man über die normale Reiz-Sinneswahrnehmung Systeme hinaus. Man ist von allen Naturgesetzen entkoppelt“. Das ist eine ausserordentliche Behauptung. Haben Sie auch nur den Hauch eines Beleges dafür? Ich habe noch nie jemanden gesehen der sich auf irgendeine Art und Weise den Naturgesetzen entziehen kann. Ihr Gehirn, Ihre Sinne funktionieren ganz normal weiter, wenn Sie meditieren. Zu halluzinieren ist menschlich und überhaupt nichts aussergewöhnliches. Deshalb sehe ich nicht, was an Spiritualität so speziell sein soll.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Falsch Hr. denken sie mal für sich ganz still folgenden Satz: „ICH DENKE, DESHALB BIN ICH UND DESHALB IST DAS UNIVERSUM.“ Ist es möglich das soeben von Ihnen Gedachte zu messen? Können sie beweisen, dass sie diesen Satz wirklich gedacht haben? Die Idee und die Realität sind ineinanderverwoben und doch klar getrennt. Eine Idee hat kein Gewicht. Reines DENKEN, ohne sich ablenken zu lassen ist Meditation. DENKSTILLSTAND GEHT IM WACHZUSTAND NICHT, aber ULTRASCHARFES Materie auflösendes und Materie schaffendes DENKEN ist sehr wohl möglich. Korrektes Denken hebelt alle Naturgesetze aus.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Und um das korrekte DENKEN und HANDELN geht es in allen Religionen und Philosophischen Richtungen. Darin liegt der Kern, darin gleichen sich alle, wirklich alle Religionen. Ethik und Moral sind die obersten geistigen Leitplanken. Viel wird getan um diese klaren geistigen Werte zu verwässern, umschnorren und so den Menschen zu unmoralischem und unethischen Handeln zu verleiten.

      • Peter Ganz sagt:

        Unethisch ist höchstens dass Sie offenbar behaupten, alleine durch Denken, Materie zu erschaffen und zu zerstören. Dieses Posting zeigt alles, was falsch läuft in den Gehirnen von Leuten die unzweifelhafte göttliche Weisheiten kennen.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Ich habe nie behauptet göttliche Weisheiten sicher zu kennen. Ich tappe genauso im Dunkeln wie jeder empirische Naturwissenschaftler. Aber Materie erschaffen können wir. Ich habe eine Idee, ich denke sie durch, plane, sicherer mich ab und entscheide ich mich für die Realisierung der Idee (Materialisierung des Geistigen). Ich schaffe so aus dem NICHTS zb. einen Kölnerdom, oder eine Sonate. Den Dom kann ich sprengen, die Partitur verbrennen und so die Materie gewordene Idee wieder auflösen. Der Wille, das Denken ist das oberste HEILIGE Prinzip, ein aufbauender und zerstörender Motor.

  • cristiano safado sagt:

    Unsere Politik fusst auf christlichen Fundamente. Mit christlicher Religion hat dies wenig zu tun. Dass dem so ist, belegen die oft nicht christlichen Entscheide unserer Politiker. Das gleiche erleben wir viel stärker in islamischen Staaten. Dort wird Theokratie in ihrer übelsten Sorte praktiziert. Darum ist es gut, dass wir dem Islam Einhalt gebieten.

    • Kari sagt:

      Indem wir ihn mit den Wurzeln ausrotten, also Säuglinge und Kinder elendiglich verdursten und verhungern lassen?

      • cristiano safado sagt:

        Kari: Wir sind hier nicht in einem islamischen Land, wo Angehörige anderer Religionen verfolgt werden.

        • Kari sagt:

          cristiano safado: Haben Sie oben gelesen, worum es der CVP geht? Sie will die Entwicklungshilfe stoppen in Ländern, „die christliche Minderheiten nicht respektieren“. Und das heisst doch nichts anderes, als dass die schwächsten in solchen Ländern darunter würden leiden müssen, und das wären Säuglinge, Kinder, Frauen, Kranke usw. Ist das noch eine christliche Haltung? Selbstverständlich finde auch ich Christenverfolgung nicht o.k.

          • Martina Siegenthaler sagt:

            Danke Kari. So denke ich auch!

          • Rolf Schumacher sagt:

            @Martina Scheidegger. Wenn sie genauso denken wie Kari, dann denken sie nicht selber, das ist gefährlich, oder aber fatalistische Resignation. Leider praktizieren 90% aller Menschen diese Form von Denken. ZB. Ich denke genauso wie G. Bush. Oder ich denke genauso wie Obama, der Papst, Baghwan, Mubarak oder weiss der Geier wer! Das kann doch nicht wirklich gesundes Denken sein, oder? Menschen sind nicht blidnde Lemmlinge, sondern eigenständig denkende Individuen.

  • M. Dupont sagt:

    Et changez „politblog“ comme titre ça n’a rien à voir… Non plutôt „Avis personnels des journalistes et politiciens“.. C’est mieux, et plus vrai.

  • Sandrine R. sagt:

    Oui, la foi concerne la vie privée. Mais pensez-vous vraiment que l’islam fait la différence entre les sphères privée et publique? Connaissez-vous l’histoire d’Asia Bibi, cette mère de famille chrétienne condamnée à la peine de mort au Pakistan parce qu’elle a bu de l’eau dans le même verre que ses collègues musulmanes et osé prononcé le nom de leur prophète? Son histoire a été racontée par la grande reporter Anne-Isabelle Tollet („Blasphème“, Ohé éditions). Une lecture qui pourrait vous aider à comprendre ce qu’endurent les chrétiens dans certains pays du monde.

  • Peter Hauser sagt:

    Hier werden von verschiedenen Seiten Dinge ungut gemixt, die unbedingt getrennt betrachtet werden müssen. Das unpassende Bild koptischer Christen passt leider dazu. Weltweite Religionsfreiheit, Schutz von Minderheiten, Entwicklungshilfe und der Umgang mit Glaube und Religion in der Schweiz – ob politisch oder nicht – müssen und dürfen als einzelne Fragen unabhängig von einander und situationsbezogen beantwortet werden.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    entwicklungshilfe nützt nichts, solange die drittweltländer mehr schuldenrückzahlungen leisten müssen als sie entwicklungshilfe erhalten. sie werden so oder so von den westmächten ausgeblutet. trotzdem – besser das als gar nichts. also: entwicklingshilfe aufrecht erhalten. das man das problem nicht mit religiöser denkweise lösen kann ist offensichtlich und darum ist es müssig darüber zu diskutieren was jetzt die cvp will oder nicht. kirche und staat gehören getrennt. und es ist zu erwaten, dass dies auch in muslimischen ländern je länger je mehr der fall sein wird. siehe arabische revolution.

    • Peter Ganz sagt:

      Entwicklungshilfe nützt nichts, solange in diesen Ländern keine Strukuren und Gesellschaft bestehen, die nachhaltig auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände hinarbeitet. Übrigens ist die Finanzierungslage vieler Entwicklungsländer besser als die der Industriestaaten (Verschuldung, Einkommen aus Rohstoffabbau). Entwicklung ist weniger ein finanzielles als ein ideelles Problem.

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        natürlich bestehen keine strukturen, solange unsere multinationalen unternehmen diese verhindern, indem sie mittels korruption eben jene an der macht halten, die diese strukturen gar nicht erst aufbauen. lesen sie hierzu ‚das imperium der schande‘ von jean ziegler. das märchen von den faulen afrikanern können sie jemand anderem erzählen. natürlich würden die etwas aufbauen, wenn die leute an die macht kämen die etwas aufbauen wollen und vor allem auch die kohle dazu hätten. wenn die schulden getilgt würden und der westen anständig rohstoffpreise zahlen würde. mein gott…

        • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

          der globalisierte kapitalismus ist die neue kolonialmacht die die dritte welt im würgegriff hält. ist effektiver die kontrolle über schulden zu halten anstatt mittels militärischer mittel. man riskiert nichts und verdient heftig.

        • Helveticus sagt:

          Liebe Begleiterscheinung, wie kommen Sie darauf, dass sich in der arabischen Welt Ländern die Trennung von Religion und Staat durchsetzen wird? Wo können sie Anzeichen dafür entdecken, wo steht denn ein Silberstreif am Horizont? Ich sehe mit der arabischen Revolution im Gegenteil die Gefahr, dass vormoderne Moslembrüder und Salafisten erstarken und versuchen an die Macht zu kommen.

          • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

            @ helveticus: natürlich besteht die gefahr. aber alleine schon die tatsache das sich völker in so grossem stil gegen ihre unterdrücker auflehnen, setzt einiges an aufgeklärtheit voraus. jetzt ist zu hoffen das dieser samen langsam aufblüht und sich die moderaten kräfte langfristig durchsetzen. gegen die wirtschaftlichen und die religiösen unterdrücker. das ist in europa geschehen – gegenfrage: warum glauben sie nicht, dass auch der islam eine aufklärung erfahren kann?

  • Benoît Marquis sagt:

    Je suis entièrement d’accord avec vous Madame Mayencourt, il y a de quoi s’inquiéter de cette prise de position.
    Depuis quelque temps, Le PDC fricote avec l’UDC avec constance et détermination, et visiblement, cette « force » politique navigue à vue, au gré de propositions très opportunistes souvent calquées sur les formations des droites extrêmes.
    Tout est bon pour ne pas perdre encore des voix aux prochaines élections.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      tolle übersetzung mit microsoft: “Ich stimme völlig mit Ihnen Frau Mayencourt, es gibt was sorgen diese Entscheidungsfindung Position.u000du000aSeit einiger Zeit navigiert der PDC-Fricote mit UDC mit Konsistenz und Entschlossenheit, und natürlich, diese „Kraft“ zur Übersicht, Vorschläge sehr opportunistische oft nach dem Vorbild der Formations der extremen Rechten.u000du000aAlles ist gut für Stimmen bei den bevorstehenden Wahlen noch nicht zu verlieren.“ tolle übersetzung

  • Martina Siegenthaler sagt:

    Bravo CVP. Hiermit habt ihr wenigstens bei mir die letzte Chance verspielt! Meine ungetauften Kinder wurden in der Schule als „Heiden“ drangsaliert und ich schrieb dies vorwiegend einer unbedarften Lehrerschaft zu. Wollt ihr Politiker nun wirklich auch noch mit dem Feuer spielen und teilhaben am Glaubenskrieg?

    • Helveticus sagt:

      Ich schätze mal, das war vor dem letzten Weltkrieg, wie? Die Zeiten ändern sich und heute werden die Religiösen gebasht.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Da sind Sie aber mit Ihrer Schätzung völlig daneben. Meine Kinder sind heute knapp über 30 und stellen Sie sich vor, der Sohn lebt heute problemlos mit einer nicht praktizierenden, hier aufgewachsenen und gut integrierten Muslimin zusammen. Niemand hat sich seinen Geburtsort selbst ausgewählt und kann für seine ihm aufgezwungene Religion verantwortlich gemacht werden. Wichtig ist doch Toleranz und Menschlichkeit. In welchem Jahrhundert befinden wir uns?

        • Martina Siegenthaler sagt:

          Nachtrag: Ich „bashe“ keine der 5 Weltreligionen, solange deren Jünger diese nicht für irgend einen Zweck missbrauchen. In Sachen Intoleranz steht das Christentum aber leider an zweiter Stelle. Umsomehr stehe ich hinter der Trennung von Kirche und Staat.

          • Helveticus sagt:

            Richtig. Frau Siegenthaler, wichtig ist Toleranz und Menschlichkeit. Die darf man aber auch von andern einfordern, siehe Entwicklungshilfe.

        • Beat sagt:

          Wenn Ihnen das so wichtig ist, wieso finden Sie es den so ober cool wenn die Christen in den Islamischen Ländern ermordet werden?
          Sorry, ich weiss das haben Sie nicht geschrieben, aber wenn es so falsch ist dagegen etwas zu tun kommt man automatisch auf die Idee….

    • Reto Lüchinger sagt:

      Frau Siegenthaler, was hat es denn mit Glaubenskrieg zu tun, wenn einem Staat, der seine Mitglieder einer Minderheit nicht schützen kann oder will, keine Entwicklungshilfe gezahlt werden soll? Wenn dieses Geld nur fliessen soll, wenn sich die Regierung an Menschenrechte und Religionsfreiheit halten. Religionsfreiheit ist Basis für das friedliche Zusammenleben und bestes Gegenmittel gegen Glaubenskriege. Sie scheinen einen grossen Hass auf christliche Kirchen zu haben. Ich denke aber, dass wir auf der gleichen Seite stehen, auch wenn dieser Vorstoss explizit christl. Minderheiten zugute kommt.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Aber Herr Lüchinger, man soll doch nicht hassen! Ich würde mich einfach gerne distanzieren, doch das es nicht glauben Wollen der Gläubigen meiner Einsicht es nicht zu wissen und auch nicht wissen Wollens wird mir erschwert. „Gerne“ erinnere ich mich an das nickende „Sonntagsschulnegerli“. Als Kind meinte ich, mit meinem „Füfzgi“ oder „Fränkli“ nur Gutes zu tun. Sicher hat die Kirche humanitär viele erwähnenswerte Leistungen vollbracht, jedoch parallel dazu missioniert. Räumen wir doch zuerst in unserem Land mit den hässlichen Plakaten und Hetzkampagnen auf. Erst dann können wir Forderungen ste

        • Helveticus sagt:

          Hauptsache, Sie werden mit nichts Unbequemen konfrontiert, Frau Siegenthaler. Während Sie also gegen Windmühlen und missliebige Plakate kämpfen, behalten wir uns weiter vor, unser Geld in Länder zu schicken, wo Menschen wegen ihrer Überzeugung massakriert werden. ist das Ihre Definition von Humanität und Aufgeklärtheit?

  • kalvin sagt:

    Très bien dit et écrit. Et vous ne parlez pas, „mécréante“, des nombreuses indulgences que pourraient gagner nos futurs élus PDC-UDC en faisant dire quelques messes par ci par là ….

  • Ivan Santos sagt:

    Es ist traurig und beschämend, wie echte Urschweizer sich nicht an die Werte, schweizer Urwerte, halten und halten wollen. Es ist traurig, wenn man mitvervolgen muss, dass gewisse Leute die Weltoffenheit gutheissen und dafür die eigene Identität, auch Religion, aufgeben -wollen. Um modern und Weltoffen zu sein, lässt man es zu, dass der Islam in einem katholischen Land sich still und leise verbreitet, diese Situation wird aber in Kauf genommen um modern zu sein. Eine Schande ist das. Unvorstellbar, dass ein arabischschreiender zum hassaufrufender Nichtsnutz der erste ist, den ich morgens höre.

    • Peter Ganz sagt:

      Es stimmt natürlich, nachdem die herkulische Aufgabe beinahe geschafft ist, die Gesellschaft von dem christlichen Nihilismus zu befreien sollten wir uns mit gleicher Verve gegen den Islam stellen. Mithilfe jederzeit gern gesehen.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Was ist christlicher Nihilismus, Hr. Ganz? Erklären sie uns was nihil heisst (auf deutsch) und was der Begriff bedeutet. Denn sie müssen ja genau wissen von was sie befreit wurden und von was sie andere befreien wollen. Bin gespannt auf genaue Erklärung des Begriffs NIHILISMUS.

        • Peter Ganz sagt:

          Das Wort Gottes (des christl.) verlangt dass die Gläubigen kritiklos jegliches Leid, jegliche göttliche Laune hinnehmen. Als angebliche Schöpfung eines allmächtigen und allgütigen Gottes sind wir voller Fehler und müssen dauernd korrigiert werden. Ohne Gott sind wir nichts, können nichts und dürfen nichts (lat. nihil). Eine verheerende Weltsicht. Die Verantwortung wird abgeschoben auf irgendein übernat. Wesen. Mit dem nihilistischen Machwerk lässt sich alles rechtfertigen, alles widerlegen. Die Abwesenheit jeglicher Kohärenz in der Bibel ist nihilistisch. Und sie wird dazu benützt jede Art

          • Peter Ganz sagt:

            von menschenverursachtem Leid an anderen Menschen zu rechtfertigen. Die ganze theol. Werkzeugkiste dient einzig und allein dem Machterhalt einer selbstproklamierten religiösen Avantgarde, die fallweise eine Allianz mit weltlicher Macht eingeht. Die Widersprüche in der Bibel bieten dabei für jeden Zweck eine passende Rechtfertigung. In keinem anderen Lebensbereich würden wir derartige Beleidigungen an die Schlüssigkeit tolerieren. In keinem anderen Feld würden wir die absurden Behauptungen bezüglich Moral, Natur oder Gesellschaft hinnehmen.

          • Beat sagt:

            Die Schlüssigkeit der Bibel ist nicht geringer sondern in weiten Teilen Grössenordnungen höher als die praktisch jedes anderen Werkes. Sie müssen die Augen mit aller Gewalt zugekniffen haben als sie gelesen haben.

          • Peter Ganz sagt:

            Beat, das Bedürfnis irgendwelche nachvollziehbare Belege anzuführen, haben Sie offensichtlich nicht… Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

        • Helveticus sagt:

          Was Sie mit Baptisten, Wiedertäufern und anderen Fundis gemeinsam haben, ist der Verlangen, die bilblischen Texte wortwörtlich zunehmen. Sie argumenteren also auf der gleichen Linie wie jene, die Sie wegen Ihrer Irrationalität so verabscheuen. Ich kann mich eines leisen Schmunzelns nicht erwehren.

          • Peter Ganz sagt:

            Das Bedürfnis habe ich keineswegs, die reine Lehre von praktisch jeder Konfession verlangt das ja (Die Bibel ist Gottes Wort). Gut, Sie plädieren für eine interpretierte Auslegung. Meinen Sie nicht auch, dass die Interpretationen einfach noch eine Zusätzliche Schicht Willkür auf das angeblich perfekte Wort Gottes legen? Wieso sollte er sich auf so widersprüchliche Art und Weise offenbaren?

          • Helveticus sagt:

            Sie scheinen einen protestantischen Hintergrund zu haben. Für Katholiken steht weniger die Bibeltexte als Quell des Heils im Vordergrund, sondern die Nachfolge Jesu. Salopp gesagt gehts um die Kernbotschaften Menschenfreundlichkeit und Theismus. Natürlich würde die Kurie das nie so stehen lassen und natürlich können Sie das einfach dekonstruieren und lächerlich machen, mir irgendwelche seltsamen Traditionen der RKK um die Ohren hauen. Ich finde trotzdem nicht, dass die Message widersprüchlich und willkürlich ist. Und die Bibel taugt als Allegoriensammlung und zur Lebenshilfe. Amen.

          • Peter Ganz sagt:

            Menschenfreundlichkeit ist keine Eigenschaft, die Religion, geschweige denn einen Gott erfordert. Und wenn die Bibel zur Lebenshilfe dient, dann so auch das ZGB, Shakespeare, 1001 Nacht oder griechische Fabeln.
            2. Mose 20, 5 und Hesekiel 18,20 sind für Sie nicht widersprüchlich? Wenn das kein direkter Widerspruch darstellt, was dann? Es gibt zahllose weitere Bsp. Genau diese Beliebigkeit, die für mich den christlichen Nihilismus wunderschön auf den Punkt bringt, verunmöglicht es mir diese Religion als gültiges, nützliches oder wahres Weltbild zu sehen.

          • Peter Ganz sagt:

            „die Nachfolge Jesu“ steht für Sie im Vordergrund? Worauf stützen Sie sich bei der Festlegung worin diese Nachfolge besteht? Auf die Bibel? Sie werden sich zwangsläufig mit dem verqueren Weltbild der Bibel beschäftigen müssen. Wenn die Bibel in diesem Prozess keine Rolle spielt, dann vlt. die Bhagavadgita? Oder überhaupt keine Schrift? Sie können auch ‚Jesu nachfolgen‘ ohne die absurdesten Aussagen zur Natur des Menschen oder des Universums zu machen, die mit jeder Religion einhergehen.

          • Helveticus sagt:

            Ich stütze mich bei der Nachfolge Jesu, zB auf die Evangelien und auf meinen common sense, das reicht schon ziemlich weit. Ich erhebe nicht den Anspruch, mit Bibeltexten die Welt naturwissenschaftlich erklären zu wollen. Und hören Sie bitte mit ihrer fundamentalistischen Zitatenhuberei auf, Sie wissen selbst, das dies Unsinn ist. Wenn Sie Jesus nachfolgen wollen, auch ohne das historische Beiwerk mitzuberücksichtigen, würde ich sagen: Willkommen im Klub, die Hauptsache haben Sie kapiert. Bleibt nur noch die Frage, warum das Universum existiert. t.b.c.

          • Helveticus sagt:

            Obwohl ich einer Landeskirche angehöre, betrachte ich meine relig. Überzeugung als Privatsache und hätte gern, dass mein Menschenrecht auf Religionsfreiheit unangetastet bleibt. Ich vermute, Sie möchten als Atheist ebenfalls behaupten dürfen, unsere Existenz sei absurd, ohne dass Ihnen deswegen Ihre Rübe abgehakt wird oder Sie jahrelang im Karzer schmoren. Was mich in dieser Entwicklungshilfe-Diskussion massiv stört, ist, dass Atheisten hier versuchen, die Religionsfreiheit als Menschenrecht zu diskreditieren, weil sie Religion an sich für unvernünftig und schädlich halten. t.b.c.

          • Helveticus sagt:

            Gerne weise ich Sie als Rationalisten darauf hin, dass chrisltliche und islamische Fundamentalisten auch ihre liebe Mühe haben, Religionsfreiheit anzuerkennen, Sie sich also in unfeiner Gesellschaft befinden. Der logische Kurzschluss , der daraus folgt, ist folgender: Religion ist Schrott, und die Freiheit dazu als Menschenrecht untauglich, also kann sie bei der Frage, an wen der säkuläre Staat Gelder zur Aufbauhilfe ausschütten soll, keine Rolle spielen. Das nenne ich perverses Denken. t.b.c.

          • Helveticus sagt:

            Da ich nicht ernstlich damit rechne, dass Sie meine Ausführungen substantiell teilen, möchte ich mit einem angeblichen Voltaire-Zitat enden, mit dem Sie vielleicht mehr anfangen können: „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“

          • Rolf Schumacher sagt:

            @Ganz sie haben mir den Begriff NICHTS (NIHIL) immer noch nicht erklärt. Al ATHEIST müssten sie die NICHT-Existenz Gottes beweisen können. Als Theist kann ich an Gott glauben, ohne ihn beweisen zu müssen. Jeder Gottesbeweis ist eien Einschränkung und deshalb unzulänglich. Glauben heisst nicht wissen, das lässt eine weite Bandbreite zu. Ich meine, dass man sich zu Gott hin entwickelt, egal welcher Religion man angehört.
            @Helveticus. Wie begründen sie die Angst vor dem Erstarken des Islam? Jesus wird im Koran als Prophet gewürdigt, Muslims sind also auch Jesusclubmitglieder.

          • Beat sagt:

            @Rolf Schumacher: Unsinn, wenn Jesus im Koran als Prophet bezeichnet wird ist es eine Blasphemie. Wenn Christen über Mohammed die Unwahrheit erzählen sprechen die Muslime die Todesstrafe aus. (Beispiel Karikaturen). Wenn Christen auch so borniert sein wollten müssten sie eine Fatwa über alle Muslime aussprechen. Jesus ist nicht ein Prophet sondern Gottes Sohn. Somit haben die Muslime die Aufnahmeprüfung in den Jesus – Klub nicht bestanden.

          • Helveticus sagt:

            Wichtiger als die Rezeption durch Mohammed und die ganzen Trinitätsgeschichte ist mir die eigentliche Botschaft Jesu. Sonst kann man über vieles mit Fug und Recht streiten.

          • Peter Ganz sagt:

            Helveticus, ich habe keineswegs die Religionsfreiheit (die Freiheit eine Religion zu wählen) angegriffen, wo bitte soll das geschehen sein?

          • Peter Ganz sagt:

            Helveticus, wenn ‚Jesus nachfolgen‘ eine weitläufig interpretierte Einschränkung auf die Evangelien und etwas Eigenbau-Philosophie obendrauf ist (welche nicht zwangsläufig schlecht ist), dann sind Sie höchstens noch ein agnostischer Theist. Von einem wahren Christen kann dann bei kirchlichen Massstäben nicht mehr gesprochen werden, und ich finde das lobenswert, denn es lässt eine gewisse Lösung vom Dogma erkennen. Dogma, wie in der Religion bspw., ist ein Konversationstöter und deshalb verwerflich, für jeden, der eine ehrliche Diskussion über die Natur unserer Welt führen möchte.

          • Peter Ganz sagt:

            Rolf Schumacher, Sie verlangen tatsächlich dass ich Ihnen den Begriff des Nichts erkläre? Das Argument, dass ich zu formulieren versuchte sollte folgendes aussagen: Die Beliebigkeit mit der in der Bibel moralische und intellektuelle Gerüste für unsere Welt, für die menschliche Existenz aufgebaut und einige Kapitel später wieder über den Haufen geworfen werden, bzw. wie Argumentationsketten gegeben werden für jede Art von Schlussfolgerungen geeignet sind, sind für mich ein Ausdruck von einer verstörenden Indifferenz gegenüber allen Problemen unserer Existenz, deshalb im Kern nihilistisch.

          • Helveticus sagt:

            Tja Herr Ganz, es mag Ihnen vielleicht nicht konvenieren, aber ich befürchte, dass agnostische Theisten in der heiligen katholischen Kirche, der Gemeinschaft der Gläubigen, sehr wohl ihren Platz finden. Sie können mich dort jedenfalls nicht rauswerfen und Boss Benedikt wird es auch nicht tun, solange ich meine Philosophie nicht als offizielle theologische Lehrmeinung deklariere. Das brauche ich auch nicht zu tun, denn an meinen Wesen muss die Welt nicht genesen.

          • Helveticus sagt:

            P.S. Das ist der Witz der Woche, dass Sie Herr Ganz, sich ein Urteil darüber anmassen, wer ein wahrer Christ ist.

          • Peter Ganz sagt:

            Lieber Helveticus, ich versuche ja lediglich die Diskrepanz zwischen der kirchlichen Lehrmeinung und der erstaunlich weit verbreiteten Relativierung eben dieser Lehrmeinung unter den Schäfchen zu verdeutlichen. Und eben gerade dass Sie ihre Ansichten nicht zur Sprache bringen können, lässt die intellektuelle Ehrlichkeit des christlichen Dogmas in einem sehr schlechten Licht erscheinen. Dogma ist ein Denk- und Konversationsverbot. Ein Verbot dass wir uns sonst in keinem anderen Lebensbereich auferlegen. Und Religionen sind inhärent dogmatisch und deshalb eine Schwächung unseres moralischen

          • Peter Ganz sagt:

            und intellektuellen Diskurses. Der Netto-Nutzen von Religiosität (z.B. von guten Taten, die ja gemäss gewissen Leuten nur möglich sind wenn man ‚glaubt‘) steht m.M.n. in keinem Verhältnis zum Schaden, der durch die Denk- und Sprechverbote verursacht wurde und wird.

          • Helveticus sagt:

            Denken hilft, Herr Ganz, und ich will Ihnen zugute halten, dass Sie an einem argumentativen Diskurs interessiert sind. Was den Nutzen von Religin angeht, so ist der für mich,wie bereits angetönt, ein individueller. Dennoch halte ich es für möglich, dass es durch kollektives moralisches und somit vermutlich auch ethisches Wohlverhalten einen sittlichen Nutzen für eine Gesellschaft ergeben kann. Was nun die offizielle Lehrmeinung einer Kirche und die persönliche Überzeugung ihrer Mitglieder angeht, so finde ich es nicht überraschend, dass es eine gewisse Vielfalt im Glauben gibt.

          • Helveticus sagt:

            Wer seinen Kinderglauben in eine erwachsene Form bringen und mit dem Stand der Forschung udn der Technik weingernmassen in Einklang bringen will, stösst fast automatisch an Traditionen an, die Notwendigkeiten der Vergangenheit entsprungen sind. Das bedeutet aber mitnichten, dass der Kern der Botschaft Unsinn ist, und es bedeutet ebensowenig, dass sich die Kirche nach jedem Modetrend neu richten soll. Ich möchte ausserdem noch was über Beschaffenheit von Kirche loswerden: Das ist kein Grossunternehmen, wo der Boss nach Lust und Laute missliebige Untegebenen feuert.

          • Helveticus sagt:

            Eine Kirche ist eher ein Verein, wo Leute mit den selben Interessen versammelt sind. Und in einem Verein gibt es neben dem Vorstand viele Mitglieder, die den Verein mit Leben füllen. So ist es auch bei der Kirche: Ebenso wie es den Klerus für spirituelle Dienstleistungen braucht, ist etwa die rkk Kurie nichts ohne das Kirchenvolk, nichts ohne die Gemeinschaft der Gläubigen. Ich bin dort nicht aus Denkfaulheit Mitglied, sondern, weil ich an die Grenzen des Wissens stosse, und sich meine Annahmen, die Schöpfung betreffend, mit denen anderer decken – und natürlich, weil ich die Rituale mag.

          • Rolf Schumacher sagt:

            @Beat Falsch. Jesus ist nicht bloss Gottes Sohn, er ist viel mehr. Wenn Gott das allumfassende Hoechste ist, ist dann sein Sohn nicht auch göttlich? Im Katholizismus spricht man von der UNBEFLECKTEN Empfängnis. Jesus ist also 100% Gott, er trat lediglich durch Maria in Erscheinung. Er ist mehr als bloss ein Mensch und doch nur Mensch, das lässt doch hoffen.
            Weder mit physikalischen Lehrsätzen noch mit Razinger Dogmatas kann man die geistigen Begriffe Gott-JESUS- die Schöpfung abschliessend erklären. Wer aufrichtig mit dem Herz prüft, zieht keine absolute Grenze und liegt trotzdem nie falsch.

  • Maurer K. sagt:

    Unser Land war einst voller gottesfürchtiger Menschen,egal ob protestantisch oder katholisch,die Menschen lebten die moralischen Grundsätze die uns Jesus Christus,unser Herr, in der Bibel lehrt!Leider sind die meisten Schweizer vom Glauben abgefallen und jagen nur noch der Welt nach.Kinder werden im Mutterleib zu Tausenden ermordet,die Menschen sind voller Egoismus und Vergnügungssucht und,alles was die Bibel lehrt wird in den Dreck gezogen! Ein Halleluja auf alle Freikirchen,Brüdervereine und Chrischonaa die Gottes Wort verkündigen! K.Maurer

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Und ein Halleluja den Sektenschwestern, die von Haus zu Haus ziehen um zu missionieren und dabei ca. 8-jährige Kinder mitschleppen. Bei uns vor 14 Tagen geschehen. Dem Kind zuliebe hatten wir uns zurückgehalten.

      • Ivan Santos sagt:

        ein Hoch auf die, die neue Moden erschaffen ( Freikirchen, Brüdervereine und Chrischonaa und natürlich auf die Sektenschwestern). Schämt euch aber alle die, die solchen Ketzer zujubeln und beiwohnen. Habt ihr vergessen, was die Wahrheit ist? Es gibt nur eine! Jesus Christus, ist die Wahrheit. Die Vergangenheit und Geschichte hat doch offt genug bewiesen, was Sache ist. Jesus Christus hat nicht die Kreuzritter losgeschickt. Das Wort Jesu ist voller Liebe und nicht Hass, wie bei den Moslems>>>>>>>>>>>> Siehe Steinigungen, Aussetzungen, Verstossungen und Glaubenskriege wie Hidjat und dergleichen.

    • Peter Ganz sagt:

      Werte wie entjungferte unverheiratete Frauen zu steinigen? (AT) Oder dass Jesus nicht den Frieden, sondern das Schwert bringt? (NT) Danke, kein Bedarf, kriechen Sie zurück in Ihre Höhle.

    • Andreas Meier sagt:

      Und es brannten die Hexen und die Ketzer wurden zu Tode gequält. Halleluja!

  • Kari sagt:

    Gerade mit Jesus hat dieser unsägliche Vorschlag der CVP gar nichts zu tun. Die Ueberschrift ist in diesem Sinne falsch. Jesus hat u.a. gesagt: Wenn ich bedroht werde, soll ich nicht nur keinen Widerstand leisten, ich soll sogar noch darüber hinaus gehen: Die andere Backe hinhalten. Nicht nur den Rock geben, der gefordert wird, sondern auch noch den Mantel dazu. Eine zweite Meile gehen, wenn ich zur ersten gezwungen werde usw. Wenn die CVP schon dabei bleiben sollte, muss sie endlich das „C“ aus ihrem Namen streichen.

  • G.Klaenen sagt:

    Das Wallis mag vielleicht religiös eher homogen gewesen sein. Auf protestantischer Seite gabs und gibts dagegen eine
    Aufsplitterung in unzählige Sekten und Sektchen, deren Weltbilder an Borniertheit und Bigotterie den Katholiken in gar nichts
    nachstehen. Im Gegenteil. Und sie sind nicht ungefährlich, sowohl für die indidivuellen Mitglieder, wie für die Gesellschaft.
    Gab es je einen vom Papst aufgezwungenen Massen-Suizid von Katholiken ? Bei Sekten dagegen schon.

    • Petra Wyss sagt:

      Statt dass Sie die ev.-ref. Kirche mit einer Sekte vergleichen, sollten Sie mal darüber nachdenken, wieviele Kindsmissbräuche durch kath. Priester und Pfarrer von der katholischen Kirche jahrzehntelang verschwiegen und gedeckt wurde.
      Gegenfrage: Verbietet die ev.-ref. Kirche ihren Pfarrern, eine eigene Familie zu gründen? Nein, aber der Papst schon – und das Resultat – X uneheliche Kinder gezeugt von kath. Priestern pro Jahr. Die Doppelmoral dieser Kirche lebe hoch!

      • Rolf Schumacher sagt:

        Gib es keine fremdgehenden evangelischen Prister? Gibt es keine pädosphilen evangelischen Prister? Wenn sie dafür die Hand ins Feuer legen können, dann haben sie recht. Falls sie meinen, dass alle Menschen dazu neigen Fehler zu machen, sollten sie sich vor Pauschalverurteilungen jeglicher Institutionen hüten. Jede Institution ist eine Ansammlung von potentiell fehlbaren Menschen.

        • Helveticus sagt:

          Wenn eine evangelische Bischöfin besoffen mit einem potentiellen Liebhaber im Auto unterwegs ist, dann kriegt Sie dafür Anerkennung. Weil sie zu ihrer Tat steht (ist auch nicht zu verheimlichen) und von ihrem Posten zurücktritt (für ein Vorbild die einzig Handlungsmöglichkeit). Können Sie sich vorstellen, wie diese Bischöfin medial verprügelt worden wäre, wenn sie (oder er) katholisch gewesen wäre? Und dies einfach aufgrund der Tatsache, das Katholen-Bashing auch 40 Jahre nach ’68 immer noch als cool gilt?

          • Rolf Schumacher sagt:

            Die können bashen soviel und so heftig wie sie wollen, meine „katholische oder was auch immer“ Ueberzeugung nehmen sie mir nicht. Jammern ist ein lächerlicher und unsinniger Sport. Für seine Ueberzeugung hingegen stoisch gerade zu stehen vorbildlich.
            Und A propos Islamophobie: Der Teufel ist nicht der, der an die Wand gemalt wurde, sondern jener der ihn an die Wand gemalt hat.

          • Peter Ganz sagt:

            Rolf Schumacher, danke dass Sie hier das Kernproblem deutlich demonstrieren: „Die können bashen soviel und so heftig wie sie wollen, meine “katholische oder was auch immer” Ueberzeugung nehmen sie mir nicht.“ <– Wie oft habe ich solche und ähnliche Aussagen von Gläubigen gehört. Gibt es überhaupt ein Argument, dass euch überzeugen könnte, dass ihr falsch liegt? Oder folgt ihr bedingungslos dem kirchlichen Dogma, egal was passiert? Das ist doch Fanatismus. Genau diese Betonmeinungen und der 'Glaube' mit jeder Faser sind ein Problem für unsere Gesellschaft. Kein Diskurs oder Argumente. Schade.

          • Peter Ganz sagt:

            Würden Sie es immer noch als vorbildlich bezeichnen, wenn ich für meine Überzeugung eintreten würde, dass da ein grosser Teekessel um die Sonne kreist, und meine ganze Liebe, mein ganzes Streben ihm gehört? Würden Sie es nicht eher als vorbildlich bezeichnen, wenn endlich mal jemand mit ein paar brauchbaren Argumenten kommen würde, anstatt mit den Finger in den Ohren zu quengeln „Ich glaube es halt einfach, Sie können mir nichts wegnehmen, die Kirche und der Glaube sind wunderbar.“

          • eliane sagt:

            schauen sie, herr ganz, wie sie weiter unten gepostet haben, WISSEN sie angeblich ja, dass es keinen gott gibt, so wie die christen glauben! wer sich so als allwissender lehrmeister aufspielt und solchen arroganten müll vom stapel lässt, demonstriert eindrücklich die eigenen geistigen limiten! gleichzeitig massen sie sich an, andere als fanatiker oder dumm bezeichnen, nur weil sie nicht ihrer ansicht sind? das geht auf keine kuhhaut mehr, sorry! ein vernünftiger diskurs ist so jedenfalls sicher nicht möglich!

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Ist mir nicht bekannt, doch die Geschichte liefert 8 ermordete Päpste.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Wurden sie sicher ermordet? Viel ist Spekulation, sehr viel. Und früher war Mord in kirchlichen und weltlichen Machtzentren ein weit verbreitetes Mittel zur Förderung der eigenen Karriere (oder derjenigen der Kinder).

    • Beat sagt:

      Templersekten die gelegentlich Massenselbstmorde inszenieren unter dem Titel „protestantische Seite“ zu erwähnen ist der allergrösste Unsinn den ich je in so einem Blog gelesen habe. Auf der „protestantischen Seite“ gibt es die evang. reformierte Landeskirche und dann müsste man schon diskutieren ob Freikirchen noch dazugezählt werden sollen. Weiter kommt man dann sicher nicht mehr und auch wenn man alles subsummiert das noch halbwegs als protestantisch bezeichnet werden könnte hat man immer noch keine gefährlichen Gruppierungen dabei.

  • Alfred sagt:

    Je suis un chrétien engagé, avec des convictions politiques (de gauche) bien ancrées.
    Si seulement toutes les personnes qui se réclament de la religion chrétienne dans leurs programmes venaient de temps en temps à l’église, celles-ci ne seraient pas „aussi vides“ !

  • mackenzie sagt:

    L’article montre que cette brave défenderesse de la laïcité qu’est Judith Mayencourt (évidemment, quand on passe du très religieux et conservateur Valais à l’ouverture des cantons protestants, on tombe dans l’excès inverse). Votre position, Madame, reflète la soupe nauséabonde et imbuvable de la sacro-sainte (ah, j’ai bien ce contraste) laïcité à tout crin, synonyme de neutralité jusque dans les fondements de la pensée, et qui nous amène tout droit au néant. Vous êtes disciple de Nietzsche? Je vous laisse à vos (in)certitudes et à votre anti-engagement pour des valeurs.

    • Luther Volaire sagt:

      Madame Maille en court a maille à partir avec le dogmatisme religieux qui la fait mailler…. et la conduit dans un dogmatisme laïc aussi dangereux que tous les autres qui ne respectent pas la diversité. La blessure religieuse de Judith semble encore profonde. Elle a semble-t-il pour l’instant jeté le bébé (Jésus) avec l’eau du bain, la religion. Sans justifier les arguments des politiques, il ne faut pas oublier que toutes les 5 minutes un chrétien perd la vie sur cette planète. ça c’est grave.

    • Asrael Dubosc sagt:

      Disciple de Nietzsche? Je ne pense pas qu’elle le soit, hormi le „Dieu est mort“. Nietzsche a notamment critiqué l’homme du ressentiment. Cette journaliste en est un exemple type.

  • hans nötig sagt:

    Religion ist Privatsache und soll das auch endlich einmal werden. Solange ich per Steuern die Kirchen bezahle, ist es das jedoch nicht. Wenn die Menschen mit diesem antiquierten Rechtssystem noch etwas anfangen wollen werden Sie die Kirchen auch so unterstützen. Momentan ist eben mal wieder die Zeit der Rückzugsgefechte, das sich da Parteien wie die CVP mal wieder der Lächerlichkeit preisgeben ist da nichts neues 😉

    • Rolf Schumacher sagt:

      Also müssen wir sämtliche öffentliche Beerdigungen, Hochzeiten etc abschaffen. Ebenso Weihnachten etc. Der aufgeklärte Mensch feiert mehr öffentlich religiöse Feste als er andern zugibt.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Nein, nicht unbedingt abschaffen, aber wenn schon der Kirche zugehörig, konsequent sein und z.B. auch wieder an diesem Ort scheiden, bevor man zum nächsten Lebensabschnittspartner übergeht. Und da erinnere ich mich auch noch an hilflose Abdankungspredigten für Verstorbene, die nie zur Kirche gegangen, aber auch nicht ausgetreten sind. Fast hätte man meinen können, der Pfarrer hätte die Verstorbene gekannt! Ein wirklich aufgeklärter Mensch hat dieses Prozedere schon lange durchschaut und da verstehe ich Hans Nötig, wenn er sich darüber ärgert, via Staat diese Kirchen noch mitbezahlen zu müssen.

        • Rolf Schumacher sagt:

          Ich muss nicht immer zur Messe gehen, um ein gläubiger Katholike zu sein! Aber man kann trotzdem froh um Kirchen sein, um mich darin zurückzuziehen und nachzudenken,zu danken, zu weinen, zu bitten, zu vergeben, zu wünschen, abzuschalten, auszuspannen, Kraft zu tanken. Ganz still, ohne Menschenmenge, ohne Pfarrer, ganz alleine. Und noch was. In welchen Kantonen müssen die Menschen am häufigsten zum Psychiater, wo gibt es die gröste Dichte? Wohl kaum da, wo die (kath) Kirche noch eine persönliche Kirche im eigenen Dorf ist und nicht ein übelriechender, halbverfaulter, altbackener Dorn im Auge.

      • hans nötig sagt:

        Natürlich muss man sich darüber zuerst einmal Gedanken machen, vorallem was die Finanzierung angeht (auch für einen „Ungläubigen“ wie mich sind Kirchen kulturelle Güter die es zu erhalten gilt, zumindest einige davon). Ich wäre gerne bereit eine Art Kultursteuer zu entrichten (die sich aber nicht nur auf Kirchen beschränkt). Ich habe aber keine Lust mit meinen Steuern ein institutionalisiertes Märchen zu unterstützen welches nichtmal das Geburtsjahr ihres Messias richtig berechnen konnte (und das maximal 40 Jahre danach!). Oder dann wenigstens gerecht auf alle Religionen verteilt.

        • Martina Siegenthaler sagt:

          Ja richtig, Kirchen sind Kulturgüter, die es zu erhalten gilt. Hierfür wäre dann doch wohl die Denkmalpflege zuständig. Wer aber bezahlt die theologischen Fakultäten?

          • hans nötig sagt:

            Diejenigen die sie in Anspruch nehmen? Wenn ich die Gebrüder Grimm „studiere“ kriege ich kein Diplom, im Gegensatz zu einem jüdischen/christlichen/muslimischen Theologen. Probleme gäbe es jedoch bei den Traditionen wie Hochzeiten oder Beerdigungen. Ich kann es mir leisten die Beerdigung meines gläubigen Grossvaters zu bezahlen, andere nicht. Aber da sollte sich die Religion der Nächstenliebe vielleicht für einmal selbst ernst nehmen. (und nicht wie diese tolle Partei hier die andere Wange mit „lol stirb“ vollkritzeln, weil ein paar Psychos ausgetickt sind (sorry für die Wortwahl wenig Platz)).

          • Helveticus sagt:

            Na, so wie Sie schreiben, vermitteln Sie nicht den Eindruck einer Landeskirche anzugehören. Sind Sie denn eine Fleisch gewordene Firma? Oder was phantasieren Sie da von Kirchensteuern zusammen?

  • Helveticus sagt:

    Ich wünsche Frau Mayencourt, dass sie ihre schwere Kindheit irgendwann doch noch verarbeitet. Im Ernst: Was sie richtig erkannt hat, ist, dass Religion im öffentlichen Leben wieder ein Thema ist. Die Ursache für diese Entwicklung liegt nicht bei der CVP, sondern bei den Bomben von islamistischer Terroristen. Das löst zwar mulmige Gefühle aus. Dennoch ist es auch eine Chance, um sich wieder mal um Inhalte zu kümmern. Zwischen einem Baptisten, der die Bibel wörtlich auslegen will und einem aufgeklärten Protestanten liegen Welten. Und zwischen einem Alewiten und einem Salafiten ebenso.

  • Maja sagt:

    Guten Tag Frau Mayencourt
    Man merkt, dass Sie noch nie in einem isalmischen Land gelebt haben, sonst würden Sie nicht auf solche absurden Gedanken und Schlüsse kommen. Wenn elementarste Menschenrechte nicht beachte und Gleichheit nicht gewahrt wird, finde ich es nichts als richtig, wenn wir unsere Solidarität ausdrücken, indem wir den Einfluss, den wir haben, geltend machen. In diesem Sinne: Bravo CVP!

  • André sagt:

    Menschenrechte werden in Islamischen Ländern nur beachtet wen es finanzielle Folgen hat.
    Sehr gut das die SVP und auch die CVP den Islamischen Ländern Vorschriften machen wie Sie mit den Christen umzugehen haben. Es erstaunt mich, das dies einfach akzeptiert werden soll wenn Christen wie in Aegyten ermordet werden.
    Haben wir vergessen wie langen die zwei Schweizer gefangen gehalten wurden in Libyen.
    Es ist an der Zeit die Spenden an Grunsätze zu Knüpfen und auf Nachhaltigkeit zu prüfen.

    • Pascal sagt:

      Wahr gesprochen.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Also sämtliche Beziehung zu Norwegen absetzen. Da werden andersdenkende nicht genügend geschützt. Ebenfalls müsste man folgerichtig sämtliche Beziehungen mit den USA, UK, Frankreich streichen. Denn der Irakkrieg war ganz klar ein Verstoss gegen die UNO-Petition (…) und der Libyenkrieg verstösst ebenfalls gegen das von der UNO-verhängte Mandat. In beiden Kriegen sind tausend mal mehr Menschen gestorben als Christen in Aegypten.

    • Helveticus sagt:

      Herr André, ich geh mit Ihnen einig. Dennoch sollte man würdigen, dass Ägypten eins von den muslimischen Ländern ist, wo Moslems konvertieren können, ohne deswegen ermordet zu werden. Hoffen wir, dass dies auch so bleibt.

  • Hans Meier sagt:

    traurig genug, wenn jemand erst beim studium in einem protestantischen kanton damit anfängt, nachzudenken und vorher im heimeligen kanton darauf verzichtet hat. schlimm wirds dann, wenn so jemand inlandchefin einer zeitungsredaktion werden kann…

    • Andi sagt:

      Lieber spät als nie. Ein Beispiel mehr, was Religion in unseren Köpfen anrichten kann. Und das mehrere Jahrhunderte nach der Aufklärung!

    • R.Eply sagt:

      Haben Sie mal über unisex-WCs nachgedacht?
      Wahrscheinlich nicht, das tut kaum jemand, weil es eben traditionellerweise kein Thema ist.
      Das hindert Sie aber ja auch nicht daran Ihre Meinung hier kundzutun, wieso sollte die Autorin also nicht Chefin einer Redaktion sein?

  • Kocher Ralf sagt:

    Ich weiss nur, dass ein paar selbsternannte Kreuzideologen (nicht nur der SVP-Provenienz) ein Mahnfeuer errichten wollen. Mit zu verbrennenden religiösen, insbesondere muslimischer, Schriften. Stattfinden soll dies am 10. Jahrestag zur genaugleichen Zeit des Einsturzes der beiden Türme zu NYC am geographischen Mittelpunkt der Schweiz. Eingeladen seien Rechtsgerichtete Europas, welche somit der Welt ihren Mut erweisen wollen. ES ginge vorallem darum, dass sich „das Kreuz“ nichts verbieten lassen wolle. Wohl sind die Kreationisten der Schweiz mit ihrem Flaggensymbol hiefür mitverantwortlich.

  • Reto Lüchinger sagt:

    Aus dem CVP Positionspaper: „… Sie [die CVP] setzt sich für den konsequenten Schutz der Religionsfreiheit als zentrales Grundrecht sowie den Schutz der Minderheiten ein. [..] Bei Anschlägen auf Christen oder ihrer Verfolgung soll den jeweiligen Staaten keine Entwicklungshilfe mehr bezahlt werden. Vielmehr sollen direkt die Christengemeinschaften oder gezielt Projekte unterstützt werden […]. Dazu zählen beispielsweise Projekte zur Stärkung der Frauen und deren Rechte, Projekte zum Schutz von Minderheiten oder Projekte, die auf den Schutz der Menschenrechte fokussieren.“

    • Reto Lüchinger sagt:

      Der Artikel ist üble Verleumdung! Eine „Schutzmauer gegen die weltbedrohende Islamisierung“ will diese Position nicht erschaffen. Vielmehr geht es darum, dass Staaten (die Regierung), welche ihre Minderheiten und die Religionsfreiheit nicht schützen können oder wollen, kein Geld von der CH bekommen sollen, sondern Gemeinschaften/NGOs in diesen oder anderen Staaten, welche Menschenrechte und Religionsfreiheit fördern. Es geht notabene auch nicht um Katastrophenhilfe im Falle einer Hungersnot im Sudan oder einer Überschwemmung in Pakistan, sondern um Geld das fliesset, wenn alles „normal“ ist.

    • Reto Lüchinger sagt:

      Die CBP engagiert sich nun für den Schutz christlicher Minderheiten in gewissen Ländern. Das wurde mir persönlich in vielen Gesprächen mit Wählern und Mitgliedern der Partei zugetragen, das ist ein Wunsch unserer Wählerschaft. Persönlich ist meine Position die selbe, handle es sich auch um Schiiten, Sunniten, Tibetaner oder andere. Menschenrechte und Religionsfreiheit ist nicht verhandelbar!!! Da geht es nicht um „Messen“ gegen „Brunnen“ und eine Missionierung, wie uns unterstellt wird! Freundliche Grüsse, Reto Lüchinger, Nationalratskandidat.

      • Rolf Schumacher sagt:

        Nicht jeder Wählerauftrag ist durchführbar. Sie können nicht einfach Christen schützen in Aegypten. Aegyten ist ebenso ein souveräner Staat, wie die CH. Wenn in Aegypten Menschenrechte verletzt würden, dann ist es Aufgabe der internationalen Diplomatie Lösungen zu finden (EU-USA-UNO). Falls Gespräche nichts nützen, sind Sanktionen zu verhängen und gegebenenfalls braucht es das koordinierte Eingreifen einer internationalen „Friedenstruppe“. Die CVP Schweiz macht sich da nicht nur lächerlich, sie schadet sich selber (siehe Diskussion). Das war eine dumme Idee der CVP, hoffe CB distanziert sich.

        • Martina Siegenthaler sagt:

          Ja, bin auch Ihrer Meinung. Dies ist eine internationale Angelegenheit und sicher nicht Sache der SVP und CVP.
          Für mich stinkt das nach Wählerstimmenfang.

          • Rolf Schumacher sagt:

            Sorry für den freudschen Verschreiber ich meinte nicht CB sondern CD (Christophe Darbellay). Er sollte sich klar von diesem Vorhaben distanziert. Es braucht gerade im Wahlkampfjahr eine freie Sicht auf die Kernthemen der Partei. Die CVP ist die am nachhaltig denkendste Partei der Schweiz, denn sie setzt sich für die nächste Generation ein. Sie will unserern Kindern eine international kompetitive, sichere, eigenständige Schweiz mit hoher Lebensqualität hinterlassen. Das ist es was die CVP für die Schweiz bewegen will. Christenschutz in Nordafrika ist keine Aufgabe der CVP.

          • Helveticus sagt:

            Ich finde es schön, dass sich die CVP für die universellen Menschenrechte stark macht, das verleiht ihr Glaubwürdigkeit auch über die Grenzen ihres Stammwählerschaft hinaus. Die Anspielungen auf Anschläge auf koptische Christen sollte sie aber besser sein lassen, denn gerade in Ägypten ist die Religionsfreiheit offiziell gewährleistet und die Menschenrechte besser respektiert als in den meisten andern Ländern der Region.

  • Pascal sagt:

    Bezüglich der Entwicklungshilfen muss ich sagen, dass diese die Betroffenen sowieso nicht ganz erreicht. Das Geld fliesst durch so viele Hände, dass nachher nur noch ein kleiner Brocken die Betroffenen erreicht. Direkthilfen wären also viel besser als Gelder, welche die Menschen sowieso nicht erreichen.

  • Mr. Doomy sagt:

    Schade eigentlich, dass keine konstruktive Diskussionen mehr möglich sind heut zu Tage. Die Einen hier die Anderen da- ein richtiges Hick Hack. Traurig – es soll bei dem ganzen Theater nur neimand das Gefühl haben, er sei unschuldig was die aufgeheizte politisch – kulturelle Diskussion angeht! Ich frage mich-tut das von Euch niemand?-wem dieses ganze Durcheinader, das wahlich droht ausser Kontrolle zu geraten, etwas bringt? Unserem Land auf jedenfall gar nichts – und da gehts sie dahin, die Heimat des Verstandes und der Vernunft. Lassen wir uns durch die Turbulenzen nicht verunsichern WUZZAH

  • Ich bin als Christ absolut dagegen die Entwicklungshilfe mit der Religion zu vermischen. Wenn der Jude Jesus (der ja das wichtigste Vorbild für Christen sein sollte) so gedacht und gehandelt hätte, wäre der Schwerverletzte am Wegrand von Jericho elend krepiert. Ich empfehle der CVP das Gleichnis des „Barmherzigen Samariters“ in der Bibel (falls keine vorhanden, eine kaufen) bei Lukas (10,30–37) zu lesen. In dieser Erzählung erhält ein Schwerverletzter, den ein jüdischer Priester und ein Levit achtlos liegen liessen, Hilfe von einem Samaritaner.

    • Helveticus sagt:

      Dann lobe ich Sie ausdrücklich als gutenund wahren Christen. Ich bin dennoch dafür, dass der Staat seine Finger von der Religion lässt, aber auf die Einhaltung der Menschenrechte pocht. Dazu gehört auch die Glaubensfreiheit, die Christen ebenso wie Atheisten oder Angehörige anderer Religionen in Anspruch nehmen dürfen sollen.

    • Helveticus sagt:

      Ihre Einstellung ist sehr nobel, Herr Raffa. Dennoch bin ich dafür, dass sich der Staat aus der Religion heraushält, aber auf die Einhaltung der Menschenrechte pocht. Dazu gehört die Glaubensfreiheit, hier und anderswo. Punkt.

    • Beat sagt:

      EIgenartig, wie Hr. Raffa den Verletzten am Wegrand mit den Räubern verwechselt die ihn so zugerichtet hatten. Im Gleichnis hat der Samariter dem Verletzten geholfen und nicht den Räubern, die hatten es weniger nötig.
      Die Schweiz hilft nach diesem Gleichnis den Räubern und ich kann die CVP gut verstehen (obwohl weit davon ein Anhänger zu sein) dass sie diesen Missstand angehen möchte.

  • Inti sagt:

    Pratiquez tout ce que vous voulez mais dans le cadre privé, celui qui a déjà vu Dieu qu’il nous le dise, c’est le cas de le dire on ne sait plus à quel saint se vouer!

  • Bedenklich, wenn man diese Kommentare alle gelesen hat, bekommt man den Eindruck, dass Religionen nur Streit und Hass verursachen, gleichzeitig wird sie aber als Problemlöser dargestellt ( Bsp. Entwickl.h.) das zeigt wie sehr nach anerzogenen Denkmustern geurteilt wird.Was haben Kreuzritter in der Zukunftsorientierung verloren? Eine positive aber sachliche Zukunft wird durch diesen religiösen Nebel stark beeinträchtigt und nach meinem Empfinden wieder verstärkt in die Politik eingebracht wo sie gar nichts verloren hat. Nicht nur SVP, CV, auch SP und Grüne benützen die Religion als Hilfsmittel.

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Die Religionen waren immer schon ein nützliches Vehikel und Staatsmänner, deren Namen ich hier nicht nennen möchte, hatten sich in den unglaublichsten Situationen dessen bedient.

      • Helveticus sagt:

        Nicht nur Religionen wurden schon in diesem Sinn missbraucht, sonden auch Idelogien und sogar Gefühle wie Heimatliebe oder Milteid. Sind die deswegen schlecht?

  • Barbara sagt:

    STOP AU MASSACRE DES CHRETIENS !!!

    Bien chère Mme Mayencourt, je vous conseille la lecture de ce livre : „La persécution des chrétiens aujourd’hui dans le monde „, de votre confrère, Raphaë Delpart aux éditions Michel Lafont . Ce journaliste est athée, mais il est visibliment plus au courant de vous du sujet et il en parle avec bien de plus de respect ! En effet, en sachant que le 3/4 des persécutions religieuses dans le monde sont aujourd’hui de confession chrétiennes on peut réfléchir un peu avant d’écrire!

    Avec mes salutations

  • Rolf Wittwer sagt:

    Religion hat mit Glauben längst nichts mehr gemeinsam.
    Sie ist zur Politik verkommen.
    Ohne Religion öffentlich zu propagieren, auszuleben und andere ihr weltweit und millionenfach einzuverleiben, zum Teil zu unterdrücken, das gesamte Leben zu bestimmen, wäre unser Planet ein friedlicherer.
    Jede Religion müsste Privatsache sein. Kann es jedoch unglücklicherweise längst nicht mehr.

  • Silvester Huber sagt:

    Wenn alle westlichen nationen(Usa,eu,ch,etc.) ihre milliarden nicht mehr in muslimische nationen pumpen und wir den muslimen klar machen dass geld nur dann wieder fliesst wenn Christen ihre religionsfreiheit voll und ganz kriegen und den dazu gehörigen schutz auch dann werden die moslems und zuerst nicht ernst nehmen dann kommt mal dass erste jahr kein geld und schon gibt es dort auf “magischer“ weise einen politischen wandel und sogar die muslim brüder werden den Christen gegenüber wohl gesinnt sein,mit deisen machos nützt nett sein nichts die lachen uns dann nur aus.

    • Peter Ganz sagt:

      Ich hab einen besseren Vorschlag: Wir räumen erst mal bei uns auf, d.h: Religionen sind Privatsache, glaub was du willst, aber nerv mich nicht damit. Ergo gibts keine Steuerhoheit und auc sonst keine staatl. Unterstützung für jedwelchen Hokuspokus. Dann reden wir über Entwicklungshilfe. Kein Geld, sondern Beratung wie man Religion von der Politik trennt. Dann kommt der Wohlstand und der Frieden von alleine. Vorteile: In der Politik gehts wieder um konkrete Probleme und nicht um 2000 jahrealte Moralkonzepte und es wird nicht sauer verdientes Steuergeld in Despotentaschen transferiert.

      • Beat sagt:

        Sie verpassen dass der momentane Wohlstand in der sog. westlichen Welt primär auf Wertvorstellungen aufgebaut ist die durch die Bibel in unsere Gesellschaft getragen wurde. Nichts kommt von allein in den Kulturen die heute eine orientalisch geprägte Kultur haben. Wohlstand schon gar nicht. Höchstens Chaos.

        • Peter Ganz sagt:

          Sie könnten nicht weiter weg von der Wahrheit sein, Beat. Der Wohlstand und die materielle Sicherheit der westlichen Welt basiert darauf, dass mutige Männer (und einige wenige Frauen) gegen die Religion die Freiheit erkämpften, zu sagen was wahr ist und beobachtet werden kann, auch wenn es den religiösen Dogmen widerspricht. Unser Wohlstand basiert auf der Tatsache dass es Leute gab, die bereit waren das Joch der künstlich erhaltenen Dummheit abzuwerfen und der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, darauf das angeblich gotteslästerliche Techniken trotz dem Widerspruch von der Kanzel eingesetzt wurd

        • Peter Ganz sagt:

          Würden wir noch heute ‚christliche Werte‘ leben, dann wären wir ein Fall Libyen oder Syrien. Ein unterentwickelter Wüstenstamm, mit dem Erkenntnisstand in Wissenschaft und Gesellschaft von biblischer Natur. Ich bin froh für jede christliche Unwahrheit die aus unserem Konzeptekatalog entfernt wurde. Und nein, Nächstenliebe, Arbeitsamkeit, Ehrlichkeit sind keine (exklusiv) christliche Werte.

          • eliane sagt:

            ich finde dies nicht ganz fair dem islam gegenüber! immerhin gibt es (völlig unabhängig von syrien oder libyen) auch muslimische staaten, die nicht mehr nur als „unterentwickelte wüstenstämme“ zu bezeichnen sind! obwohl die genannten werte im modernen christentum sicherlich stärker ausgeprägt sind!

  • Jürg Bühler sagt:

    Nicht der Vorschlag der CVP ist absurd (mal Ausnahmsweise was Gutes von der CVP), sondern der Artikel von Frau Mayencourt ist absurd und lächerlich. Wieso sollte man nicht mit staatlicher Hilfe auch positives Einwirken verknüpfen. Auch würde ich es nicht am Christentum allein festmachen, man sollte auch gegensteuern wenn es gegen Juden, Hindus oder andere Minderheiten geht. Einzige Ausnahme sehe ich darin, wenn z.B. christliche Hilfswerke die Förderung erhalten sollen und so den Betroffenen geholfen werden kann und den radikalen Auswüchsen der betroffenen Gesellschaften entgegengewirkt wird.

  • muhamed sagt:

    Liebe Leser

    Wen Christen die Bibel(Orginal) richtig gelesen haetten.
    Und wir Moslems auch den Koran richtig interpretiert haetten dan
    waere es nicht so schlimm mit dieser Welt und jeder hete jeden Respektiert und das Zusammenlaeben waere viel besser.

    Danke

    • Peter Ganz sagt:

      Ja, dann würdet ihr nämlich versuchen euch gegenseitig auszurotten. Richtet die Ungläubigen wo ihr sie antrefft. Oh, klingt das ironisch? Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist rein Zufällig. Parallelen zu tatsächlichen Vorgängen waren nicht beabsichtigt.

    • Peter Ganz sagt:

      Au contraire, genau dass die Bibel und der Koran von gewissen Leuten so genau gelesen wurde ist das Problem. Stellen Sie sich nur für einen Augenblick vor, wir würden vor all unseren Entscheidungen auf unsere Erfahrungen und unseren Instinkt hören, und nicht auf abstruse Moral- und Weltvorstellungen wie die Buchreligionen sie proklamieren. Wäre die Welt besser oder schlechter? Wenn ich mir die künstliche Balkanisierung der Welt anschaue, die die Existenz der verschiedenen Religionen/Konfessionen über uns gebracht hat, neige ich zur Ansicht, dass unsere Welt tatsächlich besser dran wäre ohne.

      • Helveticus sagt:

        Und in Ihrem nächsten Beitrag werden sie dann das Hohelied der Naturethik anstimmen, Herr Ganz. Glauben Sie wirklich, unverselle ethische Grundsätze könnten aus dem Nichts, ohne den Umweg über religiöse Moralvorstellungen entstehen, und ohne, dass Moral Vorstellungen von Sittlichkeit geprägt hätte, und ohne, dass Philosophen von religiösen Vorstellungen beeinflusst worden wären?

        • Peter Ganz sagt:

          Ohne weiter darauf einzugehen, dass ganz vieles was aus den Buchreligionen höchst unethisch ist, ja, ich glaube, dass wir zu ausreichend klaren, in ausreichend vielen Fällen nützlichen ethischen Grundsätzen kommen können. Die Widersprüchlichkeit der biblischen oder irgendwelcher anderer religiöser Moralsysteme ist atemberaubend und habe ich schon weiter oben dargelegt. Wenn ich mich 5 min hinter die 10 Gebote setzen würde, könnte ich mit besseren Regeln aufwarten. Daher, ganz klar JA, wir Menschen sind durchaus ohne den lieben Gott in der Lage brauchbare Verhaltensregeln aufzustellen.

          • Helveticus sagt:

            Ich behaupte, wenn Sie von Wölfen aufgezogen worden wären, dann wären Sie lediglich in der Lage, eine universelle Wolfsethik zu entwerfen. Es hat also nichts mit Ihrer menschlichen Natur an sich zu tun. Ohne intellektuelle Konzepte, die andere vor Ihnen erdacht haben, wären Sie nicht in der Lage in 5 Minuten eine überlegene Weltethik zu entwerfen. Sie bewegen Sich in den Fusstritten von Leuten, die ihre Gedanken als These oder Antithese zu von Transzendenz (bes. Relig.) geprägten Gesellschaften entworfen haben, denn bis vor knapp 100 Jahren gabs noch keine atheistisch geprägten Gesellschaften.

          • Helveticus sagt:

            Ich hab eine zweite These: Der Aufwind des Naturalismus basiert nicht auf superschlauen Diskutanten wie Ihnen oder dem allwissenden Fernsehprofessor Beda Stadler, sondern auf medizinischem Fortschritt, wie er bereits vor Jahrhunderten eingesetzt hat. Dank diesem ist der Tod in unserm Leben in weite Ferne gerückt,was den Leuten ermöglicht, die eigene Sterblichkeit erfolgreich zu verdrängen. Statt dauernd mit der Sinnfrage konfrontiert zu werden, können sie sich in ihrer intellektuellen Eitelkeit sonnen und in Allmachts- und Unsterblichkeitsphantasien ergehen. Das ist nicht nachhaltig, sorry.

    • Beat sagt:

      Muhamed: Sehr interessant. Ist es in der Tat so dass man die Bibel liest und den Koran interpretiert? Welches ist der Massstab nach welchem der Koran RICHTIG interpretiert würde? Wenn die Bibel richtig gelesen wird, was ist der Unterschied von Orignal zu nicht Original? Ich erinnere dass durch Funde alter Schriften bewiesen wurde dass sie seit 2000 Jahren nicht verändert wurde. Wie interpretiert man das Zitat das Hr. Ganz unten bringt RICHTIG? Alles nicht so ernst zu nehmen? Zum Glück kann ich die Bibel lesen, im Original und ohne Interpretationsbedarf steht da: „Liebet eure Feinde“.

      • Helveticus sagt:

        Die Frage nach dem Orignal wäre insbesondere beim Koran erhellend: Nach den Islamwissenschaftler Günter Lüling oder Christoph Luxenberg soll er ja auf christlichen Liturgietexten fussen ….

  • Beat sagt:

    Die Einschätzung der Situation wie sie Fr. Mayencourt in dem Artikel macht finde ich ganz misslungen. Es ist durchaus nicht so dass sich “ das Kreuz gut verkauft „. Aber es könnte sein dass tatsächlich einige MEnschen wieder vermehrt anfangen nachzudenken. Es ist zudem überhaupt nicht nachvollziehbar wieso der CVP – Vorschlag so eine vernichtende Kritik erhält. Es gibt kein Argument im Artikel das sticht. Und dann die Idee dass mithilfe der Entwicklungshilfe Extremismus bekämpft werden kann: Hat je jemand daran geglaubt? Wenn das DEZA davon abhängen würde hätte es nie gegründet werden dürfen.

  • Zen sagt:

    Depuis quelques années je constate que le gens sont poussés à l’individualisme et à la luxure, que les familles ont trop de charges financières, que les politiciens et les dirigeants refusent d’entendre le „c’est trop…“, que le couple et la famille ne sont plus mis en valeur… Seul l’UDC à grands cris ose dire Non… Un Non provocant certes, un Non choquant… Depuis quelques années, je ne sais plus qui voter car si l’UDC touche les problèmes, je n’aime pas la manière dont elle les traite… Personnellement, j’ai besoin de retrouver des valeurs dans nos dirigeants et nos entrepreneurs…

    • Zen sagt:

      … Le PDC et d’autres partis ont bien compris les problèmes que la société suisse rencontre et cherchent, enfin maintenant, des solutions qui peuvent être différentes de l’UDC… Le christianisme est un héritage qui a construit notre société, par conséquent chercher les valeurs – même si on est athé – peut être un révélateur à ne pas discréditer. S’agissant de l’étranger et après expérience, je constate avec triste une grande solidarité entre eux mais pas avec la société suisse… Je suis également choquée d’entendre leurs propres préjugés sur l’autre…

      • Zen sagt:

        (faute : avec tristesse)
        Quand j’entends que notre société est trop gâtée pour comprendre et être solidaire avec la douleur des autres, après tous les fonds versés, les engagements personnels de notre société – et j’en oublie – j’ai beaucoup de peine à comprendre que nous ne soyons pas mieux défendus… Et si on veut poursuivre cette aide, il faut que nous en possédions les moyens…

  • Heinirich Kohler sagt:

    Moslems verlangen von uns dinge die sie nicht bereit sin duns zu geben,wir haben seit dekaden geredet aber dass nützt bei denen nichts wir müssen taten sprechen lassen,die CH sollte zusammen mit anderen nationen dass geld stoppen und den muslimischen nationen klar machen und Christen die volle religionsfrieheit genau so wie ihr es ja von uns verkangt und den dazu gehörigen schutz auch und dann fliesst dass geld wieder,nur reden funktioniert bei diesen machos nichts wir müssen denen zeigen dass wir es ernst meinen

  • Anisum sagt:

    Ich glaube, Frau Mayencourt versteht den Begriff der Säkularisierung ein bisschen falsch: Es geht nicht darum, dass christiliche Werte wie Nächstenliebe und Vergebung, oder Ge- und Verbote (zB Eltern zu ehren und Töten zu unterlassen) – die by the way eigentilch in jeder Religion zu finden sind – keinen Stellenwert mehr haben resp. in der moderen „Vernunftsdemokratie“ nicht mehr zu finden sind. Ganz im Gegenteil!
    Säkularisiert bedeutet (sehr brachialverknappt gesagt): ich zahle meine Steuern, nicht weil ich Angst habe bei Unterschlagung nicht im Himmel zu landen, sondern aus „Staatsräson“ 🙂

    • Peter Ganz sagt:

      Wenn Sie in jeder Religion zu finden sind, warum nennen Sie sie dann christliche Werte? Hören Sie mal in sich rein, vlt. wären sie auf die sog. christlichen Werte auch ohne Bibel gekommen? Vlt. sind es einfach menschliche Werte, die 99% der Bevölkerung ohne weitere Erklärung einleuchten? Und die Christen, als gute Marketingfachleute, haben sie doch einfach schnell aufgeschrieben, als sie ihr Machwerk zusammenstiefelten?

      • Beat sagt:

        Hr. Ganz sie liegen ganz falsch. Abgesehen davon dass es kein „Machwerk“ ist sind die Christlichen Werte eben nicht unbedingt menschliches Allgemeingut. Als Beispiel ist die Familienehre die in anderen Kulturen, z.B. im Islamischen Kulturkreis durchaus zu sog. Ehrenmorden legitimiert durchaus unvereinbar mit dem Gebot: „Du sollst nicht töten“. In letzter Zeit wird extrem viel Propaganda in Richtung Gleichmacherei gemacht und so getan wie wenn alles gleich gut oder gleichwertig sei. Dem widerspreche ich vehement. Christliche Werte sind grossteils durchaus spezifisch.

        • Peter Ganz sagt:

          Das Problem dass es keine ausschliesslich christliche Werte sind, besteht aber trotzdem noch. Und wie gesagt, Christen waren zu genauso üblen Verbrechen fähig wie irgendwelche andere Menschen auch. In der Bibel wird übrigens an diversen Stellen zum mitleidslosen und grausamen Töten von Juden, nicht jungfräulichen Bräuten und Skeptikern aufgefordert. Doch, die Bibel ist ein Machwerk, das einen kleinlichen, unsicheren, nachtragenden, gewaltsamen und grausamen Gott postuliert. Jedes andere Buch mit ähnlich blutrünstigem und perversem Inhalt wäre längst auf dem Index gelandet.

          • Helveticus sagt:

            Sehen Sie mal nach, ob in dem „Machwerk“ das Sie möglicherweise gelesen haben das Neue Testament fehlt.

        • Peter Ganz sagt:

          Wie man sein Leben um eine solche Ideologie organisieren kann, wird mir wohl für immer rätselhaft bleiben. Wie moralisch ist es denn, dass all die Kinder die das Pech hatten in eine muslimische Familie geboren zu werden für alle Ewigkeit in der Hölle schmoren müssen? Hat der allgütige Gott hier keine Macht oder keinen Willen den besseren Zustand herzustellen? Wer heute auf der Titelseite vom Blick am Abend die Fliegen auf dem Gesichtchen des kleinen Somaliers gesehen hat, der weiss dass es keinen Gott gibt, wie ihn die christlichen Apologeten sich hier und anderswo vorstellen.

          • eliane sagt:

            hut ab, dass sie WISSEN, dass es keinen gott gibt! für mich handelt es sich dabei um eine GLAUBENSFRAGE! aber vielleicht sind sie ja zu intelligent für mich…….

          • eliane sagt:

            kleine ergänzung zum vorigen statement: „….dass es keinen SOLCHEN gott gibt! …“ (vielleicht glauben sie ja doch an einen gott – wäre interessant mehr darüber von ihnen zu erfahren)

    • Peter Ganz sagt:

      Oh, ich glaube ich habe Sie missverstanden, Ansium. Nichts für ungut. Ich bin mit Ihrem Post einverstanden, abgesehen von dem Attribut ‚christlich‘ vor den Werten 🙂

  • Realoist sagt:

    Für einmal ein sehr vernünftiger Vorschlag von der CVP. Zureden nützt bei Fanatikern jeder Herkunft nie. Es bewirkt eine Trotzhaltung (erst recht). Warum sollen wir Länder/Gesellschaften unterstützen die unsere ethischen Vorstellungen nicht teilen wollen? Sie lachen möglicherweise sogar über uns (und unsere Weichheit).

  • Asrael Dubosc sagt:

    On parle de ne pas donner d’aide aux pays qui persécutent une minorité, et vous dites :

    „Combien de messes et de cultes pour un puits, une école, une fromagerie ou un atelier de tissage?“

    Vous vous rendez compte que ce que vous dites? Vous nous parler ensuite du *nombre* de célébrations requises etc…

    Je commence vraiment à en avoir marre de ces glissements, de cette manque de rigueur intellectuelle typique de ceux dont la fin justifie tous les moyens. Pourquoi toujours des journalistes militants? Et pourquoi toujours dans le même sens?

  • Bea sagt:

    250 Millionen (2009) Christen werden verfolgt,getötet oder ins Gefängnis geworfen.Angesichts dieses Fakt ist der CVP Vorschlag alles andere als absurd,sondern die einzgi richtige Antwort.Der Islam wird Europa erretten Video (Internet Suche) ansehen in arabischer Sprache,deutsche Untertitel,die Taktik wird klar dargelegt.Die Schweiz soll mit dem Schwert bekehrt werden.Muss es zu einem solchen Masaker kommen damit man endlich aufwacht? Überall auf der Welt wo der Islm stark genug ist,geschieht dies.Die bedrohung durch den Islam ist FAKT und nicht Propaganda.Frau Majencourt wachen Sie auf

  • Bea sagt:

    Moslems kreuzigen Christen (Internet Suche) ein Bischof aus dem Sudan gab dies 2009 über Radio Vatikan bekannt,diese drangen in die Kirche ein.Wahrlich der gerechte Lohn derer,die Allah und seinen Gesandten bekämpfen ( wir ungläubigen sind gemeint) und auf Erden Verdeben stiften,ist es,dass viele von ihnen getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füsse wechselseitig abgeschlagen oder dass sie aus dem Land verbannt werden.Sure 5 Ves 33 Koran
    Jene die den Islam ablehnen,müssen getötet werden.Wenn si sich (vom Islam) abkehren ergreift se tötet sie,wo immer ihr sie findet. S.4.89

  • Bea sagt:

    Mawdudi; Der Islam is ein revolutionärer Glaube,der antritt,jede von Menschen geschaffene Staatsform zu zerstören.Der Islam ist nicht darauf aus,dass eine Nation in einem besseren Zustand ist als die andere.Der Islam schert sich nicht um das Land oder wem das Land gehört.Das Ziel des Islam ist es,über die ganze Welt zu herrschen und die ganze Menschheit dem Glauben des Islams zu unterwerfen.Jede Nation oder Macht in dieser Welt,die versucht diesem Ziel in den Weg zu treten,wird der Islam bekämpfen und vernichten.Quelle: Islam und terrorismus Seite 106

  • Bea sagt:

    Minarette sind das Siegeszeichen dieser Lehre.Siegeszeichen der Lehre die unsere Staatsform zerstören will, bei uns zuzulassen wäre absurd.Oder will tatsächlich jemand das Zeichen des Zerstörers? Auf http://www.csi.ch kann man sich informieren über die Christen Verfolgung und Sklavenhaltung in islamischen Ländern.CSI hat schon viele Sklaven befreit.2008 Mai gabs in Bern eine Kundgebung für damals 200 Millionen Verfolgte,einer der befreiten Sklaven war auch da und erzählte über seinen Leidensweg.

  • Bea sagt:

    Liebe Schweizer Kopp Verlag so in Internet Suche eingeben und dringend lesen.da steht im Büro von Herr Akef Chef Muslimbrüderschaft in Kairo hängen Karten welche Gebiete der Schweiz zeigen die islamisiert sind und welche noch islamisiert werden müssen.In diesem Artikel gibts auch ein Bild von Bundesrat Merz mit Schweineohren und Hakenkreuz dargestellt von Hanibal Gadaffi.Hat die Schweizerpolitik dies wahr genommen. Ich hoffe niemand sagt mehr das Aufmerksam machen auf die islamische Gefahr sei Propaganda.

    • Anisum sagt:

      Ich frage mich, liebe Bea, auf welche Propaganda Sie hereingefallen sind.
      Denn eines muss einfach mal festgehalten werden: einige wenige Vertreter fundamentalistischer Kreise reissen das Maul ziemlich weit auf und versuchen ihr giftigen WORTE auf der ganzen Welt zu verteilen. Zum Glück folgen dem eher selten TATEN. Ganz anders die kath.Kirche: auf WORTE (Hexenhammer und päpstliche Kurie) folgten unglaubliche GräuelTATEN (Frauenverfolgung und Kreuzzüge)…

      • Helveticus sagt:

        Wäre es Ihnen möglich, Anisum, Ihre Mittelaltergeschichten für lange Winterabende vor dem heimischen Kamin aufzusparen? Ich weiss manchmal nicht, welches die unversöhnlicheren Meinungs-Ayatollahs sind: Die religiösen Fundamentalisten oder die säkulären Christenhasser und militanten Katholikenbasher, die ihre Intoleranz unter dem Mäntelchen der Aufgeklärtheit verbergen.

      • Bea sagt:

        Anisum haben Sie liebe Schweizer Kopp Verlag gelesen? Was ich in diesem Forum ansonsten schrieb stammt aus dem Buch Islam und Terrorismus geschrieben von einem ehemaligen Professor der AL-Azhar UNI Kairo eine exellenter Kenner des Islams.Die Verfolgung von 250 Millionen beweist das die Tat folgt.Schauen Sie mal http://www.csi.ch Nun Mohamed machte in 27 Schlachten mit,tötete Männer,nahm Frauen und Kinder als Sklaven,dies geschieht in diesen Ländern bis heute. Die kath.Kirche verübt solches nicht mehr das ist der Unterschied.Auch in Europa siehts katastophal aus überall wo Muslime stark genug sind.

        • Anisum sagt:

          Bitte verstehen Sie mich nicht falsch; ich sage nicht, dass der Islam nicht auch seine schlimmen Kehrseiten hat! Diese werden im Moment einfach übertrieben (zumindest mMn) dargestellt… oder wie erklärt man sich, dass der Islam vor 30/40 Jahren fast schon zur „HippieReligion“ wurde (nebst dem Guru war Mohammed ein gutes Vorbild 🙂 ) und nun so verteufelt wird… Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazuwischen liegen…

  • Bea sagt:

    Anisum 638 eroberten Muslime das heilige Land,die Kreuzzüge waren die Antwort darauf,weil aus dem heiligen Land Hilfeschreie kamen. Die Kreuzzüge geschahen nicht im Namen Jesu sondern im Namen des Paptes,die islamischen Kriege geschehen im Namen Allahs.

    • Helveticus sagt:

      Na, Na, liebe Bea, als der gute Urban II. anno Tobak 1095 – also doch ein paar hundert Jahre später – zum Kreuzzug aufrief – wusste auch er – Deus lo vult ! (Gott will es.) Übrigens eines meine Lieblingszitate, sowohl in der dieser späten vulgärlateinischen Form, wie auch klassisch schlicht als: Deus vult.

  • Bea sagt:

    Heute i.st auf http://www.pi-news.net zu lesen islamischer Christenhass flammt Weltweit auf.Einfach schreklich wie Menschen bedroht und umgebracht werden,weil sie etwas anderes glauben.Ein weiterer beweis das die Bedrohung keine Probaganda ist,sondern Fakt.Die CVP legt mit ihren Forderunge richtig.In ca 1 Kilometer Entfernung vom Flüchtlingslager Dahab am Horn von Afrika gibts in lager,mit Latrinen Duschen und Spital.Die behörden öffnen dies nicht weil sie Angst haben die ungläubigen Helfer könnten missionieren.Man lässt die menschen lieber verhungern.

    • Rolf Schumacher sagt:

      Deshalb streichen wir also gemäss ihrer Logik die Entwicklungshilfe für Südafrika? Da wo das grösste Elend herrscht streichen wir unsere Unterstüzung, aus ideologischen Gründen. Passt eine solche Logik zur Bergpredigt Bea? Wäre nicht vielmehr gerade da das engagierte Auftreten von Christen für Christen wichtig. Diplomatisch-politisch-und vor Ort. Ein Rückzieher in diesem Fall ist immer eine ganz feige, völlig unchristliche Reaktion. Egal welche Begründung man für den Rückzieher anfügt.

      • Bea sagt:

        Nicht die Entwicklungshilf sondern die Unterstützung islamischer Regierungen! Sie haben mich gründlich missverstanden,oder ich mich zu wenig klar ausgedrückt.Dazu würde auch ein Stopp der Waffenlieferungen gehören und ein deutliches Wort der Regierung.

  • Asrael Dubosc sagt:

    Heuhh..juste pour ce que je dise soit plus clair : ces persécutions entraînent des *morts* et dans beaucoup de cas on assiste au possible début d’un génocide. Afin de mieux faire comprendre mon indignation face à cet article indigne. A bon entendeur salut

  • claire-marie jeannotat sagt:

    le billet de Judith Mayencourt montre l’ambiguïté entre une religiosité figée et l’avancée de la laïcité. De retour de l’étranger (Afsud), je ne comprenais pas qu’un Parti politiquet se nomme PDC. La démocratie qui exclut les autres? Le terme „chrétien“ surtout, qui exclut encore davantage les Non-chrétiens! Politiquement.
    Comment comprendre ce regard obtus, des politiciens de „droite“ comme on dit, alors que le PS s’exprime avec une prudence et une retenue helvétiques, appréciable sans doute, mais très soft. Merci du billet, très vrai et qui nous remet en question.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Also, Entwicklungshilfe funktioniert so:

    Deutschland gibt China 300 Millionen Euro für ländliche Entwicklung, China leitet das Geld nach Afrika und baut dort Strassen und Eisenbahnen damit es Rohstoffe im gegenzug bekommt!

    Alles Klar und Begriffen?

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