Der blanke Hass in der Schweiz

Täusche ich mich, oder ist das politische Klima in der Schweiz in der letzten Zeit ziemlich eisig geworden? Ich meine nicht im meist freundlichen Bundeshaus, sondern in der Art und den Inhalten der öffentlichen Diskussion? Man könnte manchmal meinen, unser Land werde neben uns selbst ausschliesslich von kriminellen Ausländern, «Abzockern», Sozialhilfebetrügern und willkürlichen Beamten und Richtern bevölkert. Irgendwie treiben wir es mit der mutmasslichen Stimme des Volkes auch ziemlich auf die Spitze. Wenn die grösste Partei des Landes bspw. neben den bilateralen Verträgen auch gleich noch die Menschenrechtskonvention kündigen möchte, so hinterlässt mich das zunächst einmal sprachlos. Wir müssten dann auch gleich noch aus dem Europarat austreten – und wären nebst Weissrussland und dem Vatikan der einzige europäische Staat, der sich an diesem Friedensprojekt nicht mehr beteiligt.

Hätte mir vor zehn Jahren jemand prophezeit, dass das in der Schweiz dereinst eine ernst gemeinte Diskussion wäre – ich hätte die Augenbrauen sehr weit hochgezogen. Die Schweiz verharrt in ihrer Beziehung zur Welt in einer eigenartigen Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Selbstüberschätzung. In den Onlineforen wird aus der direkten Demokratie langsam ein plebiszitäres Schnellgericht. Was mir aber am meisten Sorgen macht, das ist weit mehr als diese politische Diskussion – es ist der blanke Hass, der Menschen in unserem Land entgegenschlägt.

Der Klimawandel hin zum Hass hat auch hausgemachte Gründe.

Schmierereien am Islamzentrum in Payerne VD im April dieses Jahres. Foto: Keystone

Schmierereien am Islamzentrum in Payerne VD im April dieses Jahres. Foto: Keystone

Nun ist es gar nicht so einfach, über Hass zu schreiben, ohne einfach zu benennen und zu beklagen. Schwierig ist es auch, Antworten zu finden, die über Appelle hinausgehen. Und doch: Seit den jüngsten Kriegen in Israel und Gaza haben antisemitische Äusserungen in der Schweiz nicht nur erschreckend zugenommen, sie wurden in einer nie dagewesenen Selbstverständlichkeit verbreitet. Die Schreckensherrschaft des IS in Syrien und im Irak hat auch den Antiislamismus nicht nur stammtisch-, sondern salonfähig gemacht. Der Hass und die Abscheu richten sich dabei nicht nur gegen Krieg, Gewalt und Terrorismus, sondern gegen die jüdische und muslimische Bevölkerung unseres Landes. Das ist für die Betroffenen bedrohend, verletzend und verängstigend. Und es ist ebenso gefährlich für unsere gesamte Gesellschaft.

Erschreckend ist dabei vor allem, mit welcher offenen Gewalt solche Aussagen nicht nur in Mails und Briefen, sondern auch in den sozialen Medien und Onlineforen gemacht und durch Kommentare gepflegt werden. Das führt zu einer Gleichgültigkeit und damit Akzeptanz auch gegenüber körperlichen Übergriffen. Dazu gehören auch ausländerfeindliche, rassistische, sexistische und homophobe Attacken. Sie haben ebenfalls zugenommen. Der Klimawandel hin zum Hass hat internationale, aber auch hausgemachte Gründe. In einer politisch geschürten Angst vor allem Fremden, vor Europa, dem Völkerrecht, den Flüchtlingen, gedeiht keine Kultur von Solidarität und Gemeinsinn. Die mediale Treibjagd gegen einzelne Politiker und andere Menschen oder die jüngste Verunglimpfung des Sozialstaats nähren kein Vertrauen ins Miteinander, in den Schutz der Gemeinschaft.

Den schlimmsten Auswüchsen des Hasses ist mit dem Strafrecht zu begegnen. Wieso soll zum Beispiel Hetze gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität nicht strafbar sein? Hier braucht es Verschärfungen im Gesetz und auch in der Anwendung. Das gilt für die Unbelehrbaren, hilft aber nicht für die Masse der Verführbaren. Vorbehalte gegen andere können nur durch frühe Kenntnisse und Begegnungen verhindert oder zumindest abgebaut werden. Und auch dadurch, dass, wer ausgrenzt und spottet, nicht stillen Applaus, sondern laute Ablehnung erfährt. Dazu braucht es Zivilcourage – aber auch mehr Achtsamkeit in der Medienöffentlichkeit und in der politischen Auseinandersetzung. Sodass wir heute unserer Angst vor Krieg und Gewalt mit einer gemeinsamen und konkreten Solidarität mit all den Opfern und Vertriebenen begegnen könnten.

Ja, das hat auch mit den Menschenrechten zu tun. Und: Ja, das ist ein Appell.

340 Kommentare zu «Der blanke Hass in der Schweiz»

  • Andy Seyffer sagt:

    Ja, es ist leider eine Tatsache! Ich muss Herrn Näf recht gegeben, also Ausland Schweizer sehe ich es vielleicht von einem anderen Blickwinkel, dennoch ist es schockierend wie schnell der Wandel von Tolerant und Verständnisvoll zur heutigen Ablehnung geführt hat. Hochmut kommt vor dem Fall und der wird wenn nicht die gemässigten Kräfte endlich mit einen starken Information zu arbeiten beginnen. Die Populisten haben es in den letzten Jahren vorgeführt, auch sie haben jetzt mit den Geistern welche sie riefen Probleme in den eigenen Reihen!

    • Flo sagt:

      Ich verstehe nicht ganz!
      Gerade sie als auslandschweizer müssen doch aus eigener Erfahrung erlebt haben wie wichtig es ist sich in einem neuen Land anzupassen, sich zu bemühen sich die örtlichen Sitten und Bräuchen zu respektieren. Das heisst nicht dass Sie den 1. August nicht mehr feiern dürfen oder den christbaum nicht mehr aufstellen dürfen oder z.B. ihrem Kind kein Schinkenbrot mehr als Znünibrot mitgeben dürfen. Und da fehlt es vielen Zugewanderten auch an Toleranz.
      Menschenrechte, Recht auf eigene sitten und Gebräuche gelten nämlich für Alle !

      • Sava Queen sagt:

        @Flo: Verstehe ich sie richtig, sie behaupten, Zuwanderer hätten Probleme, unsere Sitten und Bräuche zu akzeptieren? Bisher ist es mir immer umgekehrt in Erscheinung getreten: die Schweizer haben Mühe, mit den Sitten und Bräuchen der Zugewanderten und verlangen von denen notabene, diese aufzugeben und sich gefälligst hier anzupassen! Im Schulinternat meines Sohnes haben alle Kinder die Weihnachtsgeschichte mitgespielt, ganz egal, welcher Nationalität abstammend, egal, welcher Religion zugehörend. Sogar ich als Atheistin musste dieses Schauspiel schlucken 😉

        • peter brogle sagt:

          opla musste dieses schauspiel schlucken,
          aber wenn sie sonst ein theather gespielt hätten wäre es kein problem für sie
          wissen sie atheisten sollten eigentlich vernünftiger sein, denn die haben ja hirn frei zum denken wo andere nur glauben

    • Geert Bernaerts sagt:

      Herr Seyffer, als Auslandschweizer bekommen Sie wahrscheinlich alles nur aus der Presse mit. Das könnte ihr verzerrtes Bild erklären, und erklären warum Sie Herr Näf recht geben. Hier im Land sieht es etwas anders aus. Was die Presse und Herr Näf anscheinend nicht begreifen wollen, ist dass wir sehr wenig Probleme mit der Toleranz, sondern lediglich mit der Schiere Menge haben. Und der Hass des Volkes gilt vor allem der Politik, welche nur für die Wirtschaft und den Eigenprofit regiert. Das war schon immer so, aber die Menschen werden gebildeter und lassen immer weniger mit sich machen…

      • Javier López sagt:

        „Und der Hass des Volkes gilt vor allem der Politik, welche nur für die Wirtschaft und den Eigenprofit regiert.“
        Herr Bernaerts ich habe mehr und mehr Probleme mit der Logik der Schweizer. Diese Politik, die dem Schweizer Volk so verhasst ist, wird vom Schweizer Volk alle 4 Jahre zuverlässig wieder gewählt. Ein echtes Jammervolk!
        Ein Einwanderer soll dem verstorbenen This Jenny gesagt haben: „Du hast die Wahl: Nichts tun oder Gas geben.“ Dieser Ratschlag soll bei ihm Wirkung gezeigt haben.

        • Geert Bernaerts sagt:

          Stimmt, aber wen wollen Sie wählen? Politiker von L bis R sind alle eigentlich einigermassen die gleiche Art von Menschen: Machtmenschen. Andere gehen gar nicht in die Politik. Und sogar wenn ab und zu ein Politiker mit guten Absichten anfängt, wird er entweder abgesägt, oder spätestens wenn er an der Macht ist kommt die Natur des Menschen hervor, und er fängt an, seine eigene Schäfchen ins trockene zu bringen.

          • Elisabeth sagt:

            Richtig, Herr Bernaerts!Die zu wählenden Politiker schwafeln VOR der Wshl das Blaue und Gegenteilige vom Himmel, als das,was sie gedenken,nach einer Wahl durchsetzen zu wollen.Trauen kann man keinem.Sind sie gewählt,werden sie im Bundeshaus von den Lobbyisten unter die Fittiche genommen mit Geldversprechen,denen keiner widersteht! -Naef predigt immer dasselbe!Es geht auch um die Wirtschaft,NR,SR und die schlechtesten BR seit dem Krieg!Alle setzen sich nur für Fremde,Drittländer,aber NIE für die CH-Bevölkerung ein!Jetzt will er wieder alles schönreden,was die wursteln!

          • benjamine sagt:

            Herr Napf hatte den Mut das Thema auf den Tisch zu bringen. Wir, das Volk müssen dieses Thema diskutieren und dann handeln. Wir Schweizer sind auch nur Menschen wie alle andern Voelker, mit guten und schlechten Eigenschaften. Nichts bleibt wie es ist oder wie es war, wir sind mitten im Strom des Wandel und der ist kontinuierlich und wir müssen uns anpassen. Das ist eine globales Problem für alle Länder. Ein Volk das sich von Gott fern hält wird irgendwann im Sumpf landen. Wer sich von Gott fern hält, der geht auf steinigen Wegen.

          • Stefan Gisler sagt:

            Wie gegen Ausländerinnen wird pauschal und undifferenziert auf Politikerinnen eingehauen. Alle seien Machtmenschen und quasi unwählbar. Ja was wollen Sie denn – die Abschaffung der Demokratie und einen Diktator, der alles in Ihrem Sinne macht? Vielleicht wäre es der gescheitere Weg, sie würden Ihre Volksrechte aktiv nutzen und abstimmen, wählen, sich selber zur Wahl stellen und so einen Beitrag zu unserem Land leisten und Einfluss nehmen. Natürlich geht’s dann nicht gleich so, wie sie wollen. Das wäre ja dann eine Diktatur. Es braucht Kompromisse, Debatten, Lösungen. Mitmachen statt Fluchen.

          • Matthias Denzler sagt:

            @Bernaerts: So ein Unsinn. Es gibt ganz verschiedene Parteien und Politiker, und die meisten verhalten sich ziemlich konsistent, d.h. was sie nach der Wahl tun, stimmt gut mit dem überein, was sie vor der Wahl sagen. Ein SP-ler verhält sich anders als ein SVP-ler, und als Wähler kann ich mir ein gutes Bild machen von dem, was sie vertreten. Aber man muss sich halt ein wenig dafür interessieren statt nur zu jammern über die „bösen“ Politiker.

          • Geert Bernaerts sagt:

            @Matthias Denzler: Sorry, Sprüche wie „Ein gute Politiker denkt kein Wort von dem was er sagt“ kommen nicht aus dem Nichts. ALLE Parteien gehen auf Stimmenfang mit Falschen versprechen, haben nur die eigenen Interessen im Kopf und sind nicht daran Interessiert akute Probleme zu lösen. Es gibt immer wieder aufsteigende Politiker mit guten Absichten. Diese werden meist von der eigenen Partei abgesägt.

      • Jonas sagt:

        lieber Herr Bernaerts
        Das „hassende“ Volk vergisst, dass die Politik von ihm selbst gewählt wird und damit demokratisch legitimiert ist.
        Die Aussage, dass die Leute gebildeter werden und deshalb Hass gegen die Politiker entwickeln ist erstaunlich. Alle Untersuchungen zeigen im Moment, dass z.bsp. je höher die Bildung desto grösser die Ablehnung von Ecopop.

        • Richard Treichler sagt:

          Sehr geehrter Jonas, die Masche mit der Bildung zieht nicht mehr. Abgesehen davon kennen Sie ja bestimmt den Spruch von wegen der Statistik, der man nicht trauen soll (den Rest erspare ich Ihnen und den Lesern). Ich bin sogenanntes Mittelalter mit Fachhochschulabschluss, mehreren Jahren Auslandserfahrung (nicht in den 2 oder 3 US-Regionen, wo es Schweizer allenfalls hinzieht, aber trotzdem in den USA) und meine Ueberzeugung für diese Initiative wächst von Tag zu Tag noch mehr. Abgestimmt habe ich bereits brieflich – 2 x JA und 1 x NEIN (Gold).

        • Geert Bernaerts sagt:

          Lieber Jonas, ich hätte gerne die links zu den Untersuchungen dass je höher die Bildung desto grösser die Ablehnung von Ecopop sein soll. Ich bewege mich eigentlich hauptsächlich in was Sie gebildete Kreise nennen würden, und kein Einziger von denen Lenht Ecopop auch nur ansatzweise ab.

          • peter brogle sagt:

            ihr wollt nun mit biegen und brechen zerstören und das rad zurückdrehen,
            die ganze welt lacht über diese idee und wir werden die verlierer sein, nicht die welche in den obersten gremien ihren kaderlohn beziehen sondern wir die mitte und unterschicht, ich hoffe das nach dieser abstimmung das nitiativrecht eine grobe latte höher gesetzt wird.und so träumer welch nicht mehr wissen was sie eigentlich besitzen etwas schwerer haben als nur grad unterschriften zusammeln bei den sowiso entklugenden

          • Eli Habegger sagt:

            Tja – und im meinem Umfeld lehnen (fast) alle unabhängig vom Bildungsgrad ab. Die meisten haben erkannt, dass nicht der Geburtenüberschuss in Afrika, sondern der ungehemmte westliche Konsumrausch bei uns ein Wachstum mit immer mehr Schattenseiten geschaffen hat. Und sie durchschauen die Heuchelei vieler Befürwortenden – sie geben vor die Umwelt, die Schweiz zu schützen und heizen gleichzeitig das Wachstum ein: Befürworten eine neoliberale Wirtschaft ohne Rücksicht auf Arbeitendnehmende oder Landschaft oder sozialen Zusammenhalt. Ein Ja zu Ecopop würde z.B. das Grenzgängertum massiv steigern.

          • Geert Bernaerts sagt:

            @Eli Habegger: Schade, dass Sie auf die Propaganda hereingefallen sind, und nicht einsehen das es bei Ecopop sehr wohl und nur um die Umwelt geht, und Ecopop gerade der neoliberalen Wirtschaft klare Grenzen setzt.

          • Dagmar Richter sagt:

            Ach, Herr Brogle, was haben wir denn hier noch, wenn Sie ehrlich sein wollen? Die EFH quote ist weltweit, vielleicht mit Ausnahme Japans, die tiefste. Und wer sich darauf einlaesst, noch ein Eigenheim zu erwerben, verschuldet sich bis an die Halskrause, tiefe Zinsen hin oder her. Ab 45 spaetestens gehoeren Sie zum alten Eisen. Den Renten und Pensionsversprechungen glauben allenfalls noch die ganz Naiven. Noch gibt es keinen offenen Krieg, aber warten Sie es bloss ab.

      • Liliane Bleiker sagt:

        Bravo!! Sehe die Problematik auch so. Unsere Politiker vertreten nur noch ihre eigenen Interessen. Der Volkswille ist ihnen egal.

        • Stefan Gisler sagt:

          Dann wählen Sie anders oder andere! Bringen Sie sich konstruktiv ein! Wenn z.B. SVP, FDP und auch Teile der CVP im Nationalrat die Zweitwohnungsinitiative aushöhlt, dann wehren sie sich. Oder wählen sie die nicht wieder, denn sie tragen zur Zubetonierung der Schweiz bei, mit Häusern, in denen dann „Ausländer“ Ferien machen.

          • Elisabeth sagt:

            Herr Gisler, Sie können wählen,wen Se wollen. Sobald die Lobbyisten sie in ihren Fängen haben,hält keine/r mehr die Versprechen,die sie/er vor der Wahl abgaben.Geld ist immer mächtiger, und die Lobbyisten haben davon genug von ihrer Wirtschaft. Heute hat nur noch die Wirtschaft mit ihrem Geld das Sagen, und die Parteien folgen ihr bedingungslos,inkl. BR.Uebrigens verhalten sich alle gegen den Eid, den sie geschworen haben, nämlich das Volk und die Schweiz zu vertreten, nicht die Wirtschaft! Auf diesen Eid können sie in Zukunft verzichten,da sich keine/r daran hält,auch inkl. BR!

      • M. Màrki sagt:

        @Geert Bernaerts. Die Menschen werden gebildeter? Es ist keine Bildung wenn die Bildungsferne Schicht sich durch Gratiszeitungen und Internet informiert. Denn genau diese Schicht, welche sich dadurch gebildet fühlt, schliesst Schlüsse daraus, welche falsch sind.

        • Geert Bernaerts sagt:

          @M. Màrki. Doch, die Menschen werden grundsätzlich immer gebildeter. Aber die Einbildung, andere als Bildungsfremd bezeichnen zu dürfen, oder seine eigene Schlüsse als richtig und die Schlüsse der Anderen als falsch, ist sicher keine Bildung.

      • Eisenring Markus sagt:

        Herr Bernaerts, wenn der Hass des Volkes der Wirtschaft und deren Eigennutz gilt, wieso werden denn in der Schweiz Initiativen, die von links kommen und mehr Verteilungsgerechtigkeit einfordern (1:12, Mindestlöhne, Pauschalbesteuerung) zuverlässig abgeschmettert? Während Initiativen, die sich gegen Ausländer und andere (nicht reiche) Minderheiten richten, angenommen werden? Wieso wird Ecopop va. von SVP-Anhängern unterstützt, die sonst mit Naturschutz gar nichts am Hut haben? Doch wohl exakt wegen des von Martin Naef beklagten zunehmend unsolidarischen und fremdenfeindlichen Klimas hierzulande

        • Geert Bernaerts sagt:

          Woher nehmen Sie die Information, die Ecopop werde vor allem von SVP-Mitgliedern unterstützt? Die Basis denkt ganz anders als die Partei-Hoschis. In meinem eher linken Bekanntenkreis nehmen 99% sämtliche „linke Initiativen“ an, zusätzlich aber auch die MEI und Ecopop. Wir stimmen mit dem Kopf über Sachthemen ab und lassen uns nicht von Polemik, Parteien oder Links-Rechts-Geplänkel ablenken.

    • M. Dürig sagt:

      Ich muss Flo + Bernaerts recht geben. Ich war bis vor einem Jahr auch Auslandschweizer, hatte als Ausländer nie Probleme, weil ich die locale Kultur + Gepflogenheiten respektierte + mir deshalb auch Respekt entgegen gebracht wurde. Dann kamen wir in die Schweiz, meine Frau ist Deutsche + wurde in der Schweiz sehr gut aufgenommen, obwohl sie wegen der gerade abgehaltenen MEI-Abstimmung etwas verunsichert war – aber wie schon zuvor integrieren wir uns aktiv am neuen Ort, das macht den ganzen Unterschied. Den schärferen Ton einfach nur der SVP in die Schuhe zu schieben greift deutlich zu kurz!

      • Merkur sagt:

        Ich glaube, diese Kommentare zeigen gerade deutlich, worauf Herr Nef hinaus will, und das er absiolut recht hat. Es ist doch nicht ‚die Schiere Menge‘, die Probleme macht. Ich lebe in einer der grössten Städte der Schweiz, wo der Ausländeranteil entsprechend hoch ist. Trotzdem sehe ich keine Überfremdung, wurde noch nie in ein Gewaltdelikt verwickelt, und die Arbeitslosigkeit ist auf einem fast schon lächerlichen tief. Sie wurden gehirngewachen, Flo und Bernaerts. Es tut mir Leid für Sie. So etwas merkt man selbst kaum, umso wichtiger ist es, auf andere Leute zu hören und seine Meinung…

        • Geert Bernaerts sagt:

          Sorry, Bernaerts weiss von was er redet, er hat 20 Jahre in Urdorf bzw. am Rand von Schlieren gelebt. Meine besten Freunde sind „Ausländer“. Und wenn ich von der Menge rede, geht es nicht um die Menge Ausländer, sondern um die Menge Menschen. Werden Sie erwachsen.

          • Kurt Meier sagt:

            Bernaerts , es Ihnen dank PFZ freigestellt in ein Land auszuwandern , wo das Wort Dichtestress ein Fremdwort ist. Aber nur wenn sie die Nachteile von 20% Arbeitslosigkeit , massiv tieferen Löhnen ! schwaches Bildungswesen , minimale Gesundheits-
            Versorgung usw. In Kauf nehmen . Sie können aber auch hoffen das die EcpI angenommen wird ,dann werden Sie alles was ich oben augezählt habe , auch in der Schweiz finden.

          • Geert Bernaerts sagt:

            Meier, ich bin schon ausgewandert ins Bernische. Mit etwas höhere Steuern, aber herrlich, ganz ohne Dichtestress. Aber warum soll ich denn ganz auswandern wenn es dank unserer direkten Demokratie eine Möglichkeit gibt, die Dinge hier zu verbessern? Wenn das Volk Ecopop allerdings ablehnen sollte, werde ich noch ein paar Jährchen arbeiten, dann mein Haus verkaufen, meine PK plündern und all dieses Geld in ein Land verschieben wo es noch Platz hat und das Leben noch Lebenswert ist.

          • Eli Habegger sagt:

            GB -> Wenn Sie auswandern, bitte in ein Land, deren Sprache sie perfekt lernen können und deren Religion sie auch gleich annehmen und deren Bräuche sie aktiv mit betreiben. Und bitte zahlen sie fürs Wohnen weniger als im Schnitt, damit sie die Preise nicht nach oben treiben, beziehen sie keine Leistungen vom Staat dort – schon gar keine medizinischen – und nehmen sie niemandem den Job weg und schaffen es trotzdem nicht als Schmarotzer zu gelten.

          • Geert Bernaerts sagt:

            @Eli Habegger: Ich habe nichts anderes vor, und auch überhaupt keine Angst davor, weil ich weiss das das was Sie Rassismus nennen, tief in der menschlichen Natur verankert ist. Wen man das akzeptieren kann ist dies aber überhaupt kein Problem. Es wird nur zum Problem wenn man versucht es zu verdrängen. Ich war schon an vielen Orte auf dieser Welt etwas länger. Die Akzeptanz der Einheimischen ergibt sich hauptsächlich aus 2 Faktoren: das eigene Verhalten und die „Ausländerdichte“. Der 3. Faktor, die Ablehnung gegenüber Fremde, ist eher unwesentlich und geht meist von einzelne Personen aus.

          • Albert sagt:

            Klassisch: Bernaerts ist ins Bernische ausgewandert, „ganz ohne Dichtestress“ (den man sich ohnehin nur im eigenen Kopf macht) – und befördert so fleissig die Zersiedelung, gegen die er doch zu sein vorgibt. Die tatsächliche Motivation der Ecopopper: Ich will mein Hüsli mit Umschwung – und ihr anderen bleibt gefälligst draussen, und vermehrt euch nicht wie die Karnickel, damit mehr für mich bleibt!
            Er vergisst dabei natürlich, dass er nur auf dem Land leben kann, weil wir in den Städten bleiben und uns dem erfundenen Dichtestress aussetzen. Und die Städte finanzieren die Landschaft. Bern!

          • Albert sagt:

            „Dichtestress“ verursacht mir lediglich die engstirnige Skrupellosigkeit eingebildeter angeblicher Umweltschützer, die aufs Land ziehen, dort ein Vielfaches der Fläche beanspruchen, die ein Städter belegt – und dann über die Zersiedelung jammern. Natürlich überlegen sie sich auch keine Sekunde, wie es wäre, wenn nun alle ein eigenes Hüsli mit Umschwung haben wollten.
            Herr Bernaerts, Ecopopper führen sich selbst ad absurdum – und sie merken es nicht einmal. Es wird sein wie immer: Die Städter, also die mit dem höchsten angeblichen Dichtestress, lehnen ab, die wahren Zersiedler stimmen zu.

          • Samuel Rohrbach sagt:

            @Albert: Frage: Warum jammern Sie über die armen Städter und die bösen vom Land, wenn es doch den Dichtestress gemäss Ihnen gar nicht gibt? Soll ich Ihnen sagen, warum die Leute auf dem Land „Ja“ zu Ecopop sagen: Weil Sie im Gegensatz zu den Leuten in den Städten etwas zu verlieren haben und zwar ein Leben in Freiheit, eben ohne Dichtestress. Ein Leben mit Bezug zur Natur, zu welcher die Leute in der Stadt kaum mehr einen Bezug mehr haben. Lieber Musikstöpsel ins Ohr und Augen zu. Warum? Doch nicht etwa, damit man den Dichtestress nicht mehr merkt, den es gemäss Ihnen nicht gibt., oder doch?

        • Dagmar Richter sagt:

          Herr Meier, alles was Sie aufzaehlen haben wir hier laengst. Statistisch wird es noch ein wenig geschoent. Aber die Masken werden bald fallen muessen.

    • pedro domletschg sagt:

      wissen sie denn, wie die umstände hier sind? oder erfahren sie dies aus den parteizeitungen? wir möchten gerade die toleranz hochhalten und diese schützen, dies bedingt aber ein kappen der gröbsten auswüchse! ich denke das ist normal und verständlich.

    • Eric Cerf sagt:

      @Andy Seyffer: Gewiss nennen Sie gute Gründe, die zum Fremdenhass in der CH beitragen. Bitte: Ross und auch Reiter nennen, ja? Warum blüht in der CH die Unkultur des Fremdenhasses so sehr? Es ist einfach: 25% Anteil der Ausländer an der ständigen Wohnbevölkerung bei uns ist völlig übertrieben,deshalb! F etwa hat nur 8%, D in etwa auch. Kein Wunder, dass echte CH-Bürger,seit vielen Generationen hier ansässig, Verdrängungsängste bekommen. Die Wut gegenüber Menschen, die anders denken, andere Kleider tragen (Burka), keine Landessprache sprechen, nimmt laufend zu. Schönreden bringt nichts.

    • paddy78 sagt:

      Ich sag nur soviel, man merkt bei der Wohnungssuche und bei der Fahrt und auch Heimfahrt zur Abeit, dass unser kleines Haus jetzt schon zu voll ist! -Ist Arbeit von der man leben kann zu viel verlangt? – Lieber ausgebildetes Personal aus dem Ausland holen, statt zu Sorgen dass unsere Kinder (auch Erwachsene) einen Ausbildungsplatz bekommen? – Sind wir jetzt schon Rassisten weil wir den IS nicht in unser Herz schliessen? Wir diesen Frauen- Versklaver und Mittelalter- Hinrichter akzeptieren wollen? Oder sind wir Ausländerhasser weil wir keine 12 Mio. Einwohner- Schweiz werden wollen?

      • andersen sagt:

        Sie schreiben, dass Sie für ihrer Kinder kein Ausbildungsplatz findet?
        Wie erklären Sie mir, dass allein in Kanton Zürich 7500 offene Lehrstellen gibt, die nicht besetzt sind?

    • benjamine sagt:

      Herr Naef hat ein wichtiges Thema angesprochen. Der Volks Hass den Er anspricht liegt tief in vielen Schweizern und mit der Globalisierung ist dieser Hass im Schweizer Alltag leichter erkennbar. Es geht den meisten Schweizern sehr gut und Sie wollen im ausleben ihres Wohlstandes nicht gestört werden. Also, was fremd ist, ist nicht willkommen. Was wird wohl aus der Schweiz wenn es den Cerbela und die Olma Bratwust nicht mehr gibt? Wir alle sollten uns über diese Möglichkeit ernsthaft Gedanken machen.

    • ritva laaksonen sagt:

      Herr Seyffer, sie haben keine Ahnung vom Hass. Kein Schweizer hasst etwas, Hass tötet, Sie sollten differenzierter denken.Wir haben hier Abneigungen oder sind nicht mit Allem einverstanden, aber alles was mit dem Hass zu tun hat, ist immer tödlich.

  • Doris Hagebucher sagt:

    Ihr Appell in Ehren, ich bin nicht fremdenfeindlich, aber ja wirtschaft-, Wachstum- und Systemkritisch. Es kann so nicht weitergehen.

    • Kurt Hauser sagt:

      Ich gehe mit Ihnen völlig einig, liebe Frau Hagebucher, ausserdem sollte der Volkswille in Bern nicht schubladisiert werden,
      sondern so schnell wie möglich umgesetzt werden, dann fassen wir wieder vertrauen! Herr Näf scheint mir ziemlich blauäugig zu sein und reitet auf der Welle ‚Schweiz Bashing‘ (leider bei den Akademikern in).

      • Kurt Meier sagt:

        Lieber Herr Hauser , wen das wort „volkswille “ nur von den 25% der stimmbürger von rechts verwendet wird , dann läuten , bei mir die ararmglocken !

        • Martin Frey sagt:

          Auch der linke Volkswillen wird leider immer mehr mit Füssen getreten, Hr. Meier. Ich verweise da nur auf die Zweitwohnungsinitiative. Leider hat diese Tendenz eingerissen, ist Ausdruck politischen Unwillens und Schludrigkeit. Die Folge wiederum ist die Zunahme populistischer Initiativen die unnötig würden, wenn Parlament und Regierung ihre Arbeit wieder ernster nehmen würde.

        • Kurt Blaser sagt:

          Blödsinn Herr Meier, bei der MEI waren es 50.3% Volkswille, in der Schweizer Bevölkerung wurde schon lange über die übermässige Zuwanderung diskutiert, von Bundesrat ignoriert und den Bedürfnissen der „Wirtschaft“ angepasst. Sie solten Ihre „Alarbglocken“ mal justieren oder ersetzten, anschinend sind diese defekt.

          • Josef sagt:

            50.3% Ja-Anteil * 56.6% Stimmbeteiligung * 63.8% Stimmberechtigte in der Schweiz = 18.2% der in der Schweiz wohnhaften Menschen haben der Masseneinwanderungsinitiative zugestimmt. Ich gehöre zu den 81.8%. Vielleicht sollte man bei Initiativen einführen, dass ein Mindest-Ja-Anteil von 60% notwendig ist, oder aber eine Mindest-Stimmbeteiligung von 60%. Oder beides. Nur so wird ein Zufallsmehr verhindert.

          • Kurt Meier sagt:

            Blödsinn kurt Blaser , ich kann nur der Antwort von Josef zustimmen . Wenn Sie behaupten ,der Willen der 50,sontswas wüde
            nicht umgesetzt , lügen Sie . Sowas könnten sie allenfalls in zwei Jahren behaupten.

          • Geert Bernaerts sagt:

            @Josef: absolut falsch! Nach Ihrer eigenen Fehlinterpretation gehören Sie zu den 17.94% der in der Schweiz wohnhaften Menschen welche die Masseneinwanderungsinitiative abgelehnt haben (49.7% Nein-Anteil * 56.6% Stimmbeteiligung * 63.8% Stimmberechtigte in der Schweiz). Nix 81.8 %…

          • Martin Richter sagt:

            Schon paar Monate seit dem die Gegner die Abstimmung zur MEI verloren haben. Vielleicht würden genau diese Gegner sich jetzt besser darauf konzentrieren die Negativfolgen bei einer Annahme von Ecopop mit handfesten Argumenten aufzuzeigen. Aber wie schon in der Presse (Sontagszeitung) bekannt haben sehr viele politische Gegner Angst sich öffentlich gegen Ecopop zu stellen, weil nächstes Jahr Wahlen sind und sie dann eine Abstrafung fürchten. Das Hat leider die Linke Seite der Politik föllig verschlafen.

          • Josef sagt:

            @Geert: Auch falsch: Ich gehöre zu den 81.8%, welche nicht Ja gesagt haben.

          • Martin Frey sagt:

            „les absents ont toujours tort“ muss man zu Ihrer Argumentation einfach festhalten, Josef.

  • Beat Felber sagt:

    Dieser Titel enthält eine Pauschalbeschuldigung und ist irreführend: Wer sich bei uns integriert, wird akzeptiert. Wer an archaischen Zwängen wie etwa Frauenverschleierung festhält und unsere abendländische Kultur trotzig ablehnt, soll nicht eingebürgert werden. Dass dies ein gesunder Reflex ist, will die SP hartnäckig nicht einsehen. Damit manövriert sie sich nur selber ins Offside.

    • Mattenwilli sagt:

      Danke. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Meine Empfehlung: Diese Leute, die uns diesen Reflex ausreden wollen, müssen auf allen Ebenen bekämpft werden, denn diese Leute sind Gutmenschen und Verräter unserer Abstammung und Kultur.

      • Kurt Meier sagt:

        Mattenwilli , die bestätigen was der Autor erklärt und merken es nicht einmal .

      • Flo sagt:

        Mattenwilli; ich hoffe nicht alle die auf/bei Matten leben so denken wie sie!
        Mit ihrem Kommentar haben sie ein ganz saftiges eigentor geschossen – haben Sie’s nicht gemerkt?

    • Mark Keller sagt:

      Dem ist leider nicht so… Wenn ein Schweizer im Familiennamen die Endsilbe -ic hat, dann erfährt er nur aufgrund des Namens bereits Diskriminierungen. Da kann er oder sie noch so integriert sein. Was ist unsere abendländische Kultur genau? Was darf man an dieser Kultur kritisieren und ablehnen, damit man in Ihren Augen eingebürgert (oder in Zukunft vermutlich nicht ausgebürgert) wird? Ich gehe mal davon aus, dass Sie damit nur Muslime meinen. 99% der in der Schweiz lebenden Muslime sind hier integriert, und Sie würden einen Muslim bestimmt nicht als solchen erkennen, wenn er vor Ihnen stünde!

      • Thomas Plüss sagt:

        Mit Verlaub, aber das ist Unsinn. Ich habe zahlreiche Freunde, deren Namen auf -ic enden, alle bestens integriert und fühlen sich in keinster Weise diskriminiert.

        • Josef sagt:

          Meine Erfahrung ist eine Andere, auch wenn mein Name nicht auf -ic sondern auf -cek endet. Darum habe ich bei der Heirat dafür gesorgt, dass der Nachname meiner Kinder auf -lin endet. Somit endet auf dieser Generationsstufe auch die doofe Frage, ob man denn Deutsch oder Mundart könne, gut integriert sei, und die hiesigen Bräuche und Traditionen kenne. Ich sehe mich als Schweizer mit Zertifikat, da ich für mein CH-Bürgerrecht auf Herz und Nieren geprüft wurde. Im Gegensatz zu den Eingeborenen (bzw. „Eidgenossen“)…

      • Was für eine Gesinnung ein Schweizer hat erkennen Sie auch nicht…würde sie eine Burka oder er wie ein Islamist gekleidet sein schön….

      • Peter Richter sagt:

        Wenn Sie einmal die Arbeitslosenzahlen, Kriminalstatistik, Belegung im Strafvollzug, Sozialwesen, Schulintegration usw. ohne linke Ideologiebrille konsultieren würden, da müsste auch Mark Keller erkennen, dass nicht 99% hier frischfröhlich integriert sind.
        Sicher möchten Sie jetzt auch noch alle Wirtschaftsflüchtlinge z.B. aus Eritrea bei uns integrieren?
        Das werden unsere Sozialwerke nicht überstehen, Herr Keller.

      • Mark Altheer sagt:

        Es ist ganz einfach mit dem Einbürgern: Schweizer sein heisst für mich assimiliert sein! Schweizerdeutsch reden, Umgangsformen die hier üblich sind pflegen, Zurückhaltung, Respekt im Umgang mit anderen Menschen, Einhalten der Gesetze und gebräuchlichen Sitten. Alles Andere ist doch nicht zu akzeptieren. Wie kann einer der 50 Jahre alt ist und gerade 10 Jahre hier lebt und hochdeutsch spricht eingebürgert sein? Wir bürgern Ausländer ein die extrem wenig mit unserer Kultur zu tun haben. Sie scheren sich einen Dreck um Sitten und Gebräuche. Das macht viele Leute halt hässig. So entsteht Hass!

        • Mark Keller sagt:

          Und wieso sollte so jemnd nicht eingebürgert werden? Das sogenannte Hochdeutsch ist die Amtssprache in der Schweiz! Es ist nicht Alemannisch!

          • Peter Richter sagt:

            Schweizer sprechen kein Hochdeutsch, es wird eher versucht Schriftdeutsch zu sprechen!
            Spricht ein Schweizer Schriftdeutsch, denkt der Deutsche:
            Ach…sind die langsam und unbeholfen.
            Eigentlich unfair, weil z.B. Züri-Deutsch eine enorm schnelle Sprache ist!
            Jeder Mensch ist sprachlich langsam unterwegs,
            wenn er nicht seine gewohnte Sprache sprechen kann und nicht jeden Tag die geforderte Fremdsprache sprechen kann.

      • Liliane Bleiker sagt:

        Wo leben sie Herr Keller? Ich wohne in einem Ausländerviertel davon kann ein grosser Teil kaum Deutsch. Wenn ich mich in einem Land niederlasse, dann lerne ich zumindest seine Sprache.

      • Frei Rudolf sagt:

        @keller: alles blödsinn! es mag diejenigen geben, die jemanden wegen ihres namens mit -ic diskriminieren, aber es gibt auch die, die jemanden mit basler dialekt ausgrenzen. Rassismus? hört doch auf, ein problem herbeizureden, wo keins besteht. ich habe selber als eher rechter wähler grad eine wohnung an einen zugewanderten kroaten vermietet. was zählt, ist einzig, ob man willens und bereit ist, sich seinem gastland anzupassen. oder gehören Sie zu den leuten, die in Thailand mit schuhen durch die tempel trampeln, weil Sie finden, sich den lokalen gebräuchen anzupassen, sei uncool?

    • pedro domletschg sagt:

      danke, ich sehe es genauso, schlussendlich wird das gesamtsystem und die toleranz gestärkt, wenn man grenzen setzt und die gröbsten auswüchse eben nicht toleriert.

    • Eli Habegger sagt:

      Also mir war das Kopftuch schon immer suspekt – ist ja auch christlich, erwähnt in der Bibel, dass die Frauen es beim Beten tragen müssen. Wird so noch von Klosterfrauen betrieben und hat auch Eingang in andere Kulturen gefunden. Das wird diesen nun vorgeworfen, nicht aber den Nonnen.
      Ich persönlich bin gegen Kleidervorschriften im Privatleben. Aber natürlich finde ich es richtig, dass im öffentlichen Leben/Dienst niemand religiöse Symbole offen trägt – so bin ich auch gegen Kruzifixe in Schulen, Kopftücher bei Lehrpersonen etc.

  • Maurus Candrian sagt:

    In fast jedem Volk gibt es gewisse Vorbehalte gegen das Fremde. Aber was störend ist in der Schweiz wie auch in x anderen Ländern, ist das Schüren von Fremdenfeindlichkeit. Andererseits nehmen sämtliche Parteien die berechtigten Vorbehalte grosser Teile des Schweizer Vlkes gegen eine masslose Zuwanderung nicht ernst, was ebenfalls störend ist. Bessere Parteien und Politiker braucht das Land.

    • Mark Keller sagt:

      Die Zuwanderung ist gewollt… Wieso hat sich denn der Souverän nie gegen die feudalen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft gewehrt? Diese Rahmenbedingungen haben es ermöglicht, dass in den letzten Jahren über 800’000 Arbeitsplätze geschaffen wurde. Jeder einzelne dieser Arbeitsplätze wurde in jedem Kanton bejubelt. Diese Arbeitsplätze brauchten Arbeitskräfte. Diese gab es in der Schweiz nicht, also wanderten sie zu. Das Problem ist hausgemacht! Wir SchweizerInnen haben diese Zuwanderung ganz alleine verursacht. Und nun wendet sich ein Teil dieser CHer gegen die Ausländer, die wir riefen!

      • Michael Wiedenbauer sagt:

        Um es mit Max Frisch‘ Worten zu sagen: „Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen.“

        • H.J. Illi sagt:

          Max Frisch in Ehren, aber hier hat er ungenau formuliert. Richtig müsste es heissen: „Die Wirtschaft rief Arbeitskräfte und es kamen Menschen“

          • Mark Keller sagt:

            Und Sie sind nicht Teil dieser Wirtschaft? Sind Sie selbstversorgender Bauer, der vollkommen autonom auf seinem Heimetli lebt? Die Vorteile dieser Wirtschaft haben wir aber alle nur zu gern in Anspruch genommen und geniessen deren Ergebnis.

      • Josef Marti sagt:

        Das geht immer nach dem gleichen Schema ab: Das Establishment droht den Untertanen mit Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland und erpresst die nötige Zustimmung, um das Migrationskarussell anzuheizen; das dadurch erzielte rein quantitative Wachstum (keine nennenswerte Steigerung pro Kopf) vermehrt die leistungslosen Besitzeinkommen (Zins, Bodenrente, Profit) während es die Löhne nach unten nivelliert. Das war von anfang an stets die Strategie des neoliberalen Raubzuges auf die Menschheit. Entstehen polit. Unruhen ist das internat. Kapital mobil und zieht weiter, nach mir die Sintflut.

      • Peter Richter sagt:

        @ Keller
        Glauben Sie tatsächlich, die Wirtschaft ruft ungelernte Mitarbeiter in die Schweiz, welche vielleicht nicht einmal unsere Sprache sprechen? Wenn Sie sich einmal ihrer roten Ideologiebrille entledigen würden und sich wirklich für die CH-Masseneinwanderung interessieren würden, da würden Sie schnell erkennen, dass kaum Fachkräfte, Ärzte und Ingenieure in die Schweiz einreisen.

        • Mark Keller sagt:

          Aha, und wo haben Sie Ihre Kenntnisse her…? Und wer gibt denn all diesen unqualifizierten Leuten, die unsere Sprache nicht sprechen Arbeit, wenn nicht unsere Wirtschaft? Dann wurden also in den letzten Jahren 800’000 Jobs für unqualifiziertze, bildungsferne Ausländer geschaffen? Das glauben Sie ja wohl selbst nicht!

          • Peter Richter sagt:

            Mark Keller:
            Ein Drittel der Einwanderungen in die Schweiz ist Familiennachzug, namentlich bei Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus der Türkei, Brasilien und den USA.
            Sehr viele Einwanderer sind über Asylanträge in die Schweiz gekommen und wir wissen es alle, die meisten sind in der Schweiz geblieben, obwohl es längst keine Kriegsereignisse mehr im Heimatland gibt.
            Nochmals, es kommen sehr wenig Facharbeiter, wenig Pflegepersonal und kaum Ingenieure und Ärzte, es kommt sehr viel Familiennachzug aus Drittländer.
            Quelle: NZZ

      • Jacques Zimmer sagt:

        Falsch! Wir wenden uns nicht gegen die Ausländer, die hier sind, sondern gegen die, die alle noch kommen wollen! Zuviele Menschen im Land sind einfach zuviele, und da die Zuwanderer nun mal Ausländer sind, müssen wir gezwungenermassen eben dort ansetzen. Wer logisch denken kann, sieht darin aber nun wirklich keine Fremdenfeindlichkeit. Ecopop JA

  • peter sagt:

    Die Ungerechtigkeiten kommen ans Licht,

    5`000 Ausländer leben legal in der Schweiz und werden pauschalbesteuert, das wird angeprangert

    300`000 leben illegal in der Schweiz, kosten uns Unsummen und zahlen keine Steuern, das wird unterdrückt

    • Kaspar Tanner sagt:

      Die Illegalen sind per se kein Problem. Wer illegal ist, kann keine Sozialleistungen beziehen.
      Interessant ist es aber, dass zwischen 100’000 und 300’000 Leute ohne Niederlassungsbewilligung in der CH leben, aber kein griffiges Gesetz dagegen existiert.
      Diese Leute brauchen Wohnungen und Geld. Wer „verhilft“ diesen Leuten zu Raum und Geld? Und wer beutet sie – angesichts ihrer Rechtlosigkeit – skrupellos aus?
      Bin kein Linker. Aber die Antwort auf meine Frage könnte sich ungewöhnlich „links“ anhören.
      Wir werden von ALLEN Parteien für dumm verkauft. Tut mir leid.

      • Anton Keller sagt:

        Illegale sind nur ein anderes Wort für Schwarzarbeiter. Bei der Schwarzarbeit ist die Ausbeutung besonders gross, denn sie geniessen keinerlei Schutzrechte. Gewerkschaften stören sich ja überhaupt nicht daran.

        • Jack Stoffel sagt:

          Herr Keller, ich gehe provisorisch mal davon aus, dass Sie es nicht besser wissen. Also informieren Sie sich gefälligst, bevor Sie den Gewerkschaften irgendwas anhängen, oder dann ersparen Sie uns Ihre Unwahrheiten. Besten Dank im Voraus.

      • peter sagt:

        Die Duldung der Parallelgesellschaft stösst mit der Zeit dem Bürger sauer auf

  • Andreas Breitsamer sagt:

    Ich kann Ihre Feststellung nicht teilen – die meisten Schweizer sind weder Fremdenfeindlich noch Homophob. Europafeindlichkeit existiert in der Schweiz durchaus – aber auch in Europa selber, da die Institution EU Millionen in die Armut und Verzweiflung treibt.

    Betrachten wir also die Probleme differenziert – statt mit Totschlagargumenten wie Fremdenfeindlichkeit zu arbeiten. Sie als Nationalrat können so auch einen Beitrag zu einem besseren politischen Klima leisten.

    • Flo sagt:

      es geht mir wie Ihnen; nicht alle die sich gegen eine masslose Zuwanderung wehren und Angst davor haben, sind als Fremdenfeindlich zu bezeichnen und in die „rechte Ecke“ zu stellen. Wenn PolitikerInnen früher auf die unguten Gefühle in der Bevölkerung gehört und dem, mit Ausgenmass, Rechnung getragen hätten, hätten wir nicht so verhärtete Fronten.
      Dem Gott Mammon und den masslosen Wachstum huldigen, von dem nur Wenige profitieren, war immer an erster Stelle.

      • tststs sagt:

        „…nicht alle die sich gegen eine masslose Zuwanderung wehren und Angst davor haben, sind als Fremdenfeindlich zu bezeichnen und in die “rechte Ecke” zu stellen.“
        Das „Problem“ ist aber, dass diese Leute auf die „rechte“ Argumentation hereingefallen sind. Wir haben in diesem Land mehr als genug Platz und Ressourcen! Nur haben es in den letzten Jahren einige Parteien/Menschen/Institutionen geschafft uns einzureden, dass dem eben nicht so sei. Hier liegt die Krux begraben. Die Angst ist da, aber sie ist künstlich geschaffen (und objektiv gesehen unbegründet).

        • Petter sagt:

          Chabis. Wir können nicht mal mehr die Nahrungsmittel produzieren um unser Grundbedürfnis zu stillen. Die Mieten steigen, steigen, steigen, gleichzeitig werden die Baureglemente und der Kontrollwahn der entsprechenden Beamten immer grösser, die Autobahnen sind verstopft (es hat in der Schweiz soviele Autos wie noch nie) und Sie erzählen was von „genug Platz“. Theoretisch vielleicht schon, praktisch leider nicht….

          • Mark Keller sagt:

            Wann sind Sie zuletzt auf einer Autobahn gefahren? Scheinbar schon länger nicht mehr. Die Autobahnen sind primär aufgrund der Unfähigkeit der Autofahrenden verstopft. Das beginnt damit, dass der linke Fahrstreifen vollgestopft, und der rechte Fahrstreifen nicht mal zu 50% ausgelastet ist.

        • Martin Richter sagt:

          Ihre Aussage kann ich leider nicht bestätigen. Wir leben immernoch von der Infrastruktur (Bahn/Strassen) aus den 70/80er Jahren. Leider werden die meisten Ausbauprojekte zum Thema Strasse von Links und Grün blockiert oder Abgewürgt, Ausbau der Bahn wird meistens aus dem rechten Lager blockiert. Mieten sind um 25% (Seit2005) gestiegen, Wohneigentum gar um 64%. Und Sie denken wir haben genügen Ressourcen? Es müsste endlich Ausgebaut (BEZAHLBARER Wohnraum, Bahn, Strassen) werden, bevor wir in diesem Tempo weiterwachsen können.

    • Gion Saram sagt:

      Wenn jeder der gegen eine unbegrenzte Zuwanderung ist, ein Menschenfeind und Rassist wäre, dann wäre doch auch jeder Mensch der versucht mittels Verhütungsmittel die Zahl seiner Nachkommen auf ein für erträgliches Mass zu limitieren ein Menschenfeind, oder? Die Argumente der Ecopop Gegner sind oft diesselben wie die der katholischen Päpste der letzten 50 Jahre. Weshalb dürfen Frauen stolz sagen: Mein Bauch gehört mir! aber Schweizer dürfen nicht stolz sagen: Mein Land gehört mir! ohne als Rassisten und Menschenfeinde abgestempelt zu werden.

  • Andreas Wallner sagt:

    Herr Naef, vielen Dank für diese Carte Blanche. Sie sprechen mir aus der Seele. Auch wenn ich viele Leute verstehe, die nicht gerade Jubeln und Jauchzen über die Zuwanderung, den Flüchtlingsstrom, und und und. Die Bevölkerung hat Angst und ist verärgert. Angst dass die Werte der Schweiz verloren gehen. Da sind nun nicht die Werte von Tolleranz, Frieden und Gemeinsamkeit gemeint. Gemeint ist wohl eher die Solidarität zu den Schweizern, die Sicherheit und die Einzigartigkeit von schweizer Bräuchen. Die Medien tragen hier ein ganz grosses Stück Mitschuld. Ich hoffe, dass sich alle besinnen!!

    • Nirosh Kumaraguru sagt:

      Herr Wallner, ich kam als Flüchtling mit 2 Jahren in die Schweiz, ich ging hier in die Kinderkrippe, Kindergarten, habe die Schule abgeschlossen und durfte eine Lehre Absolvieren. Ich sehe mich als sehr integriert, spreche fliessend den Schweizerdialekt und bin nicht religiös.. bin 25 Jahre alt habe in der Schulzeit in Huttwil/BE gelebt und bin dort aufgewachsen, nach der Ausbildung bin ich nach Zürich gezogen um meine Berufliche Karriere bessere Chancen zu geben, nun konnte ich aber bis heute noch nicht ganz deklarieren was jetzt eine Schweizerische Tradition ist, ich würde wirklich mal…

      • Mark Altdorfer sagt:

        @Hr. Kumaruguru: Wir Schweizer sind z. B. höflich distanziert und nicht immer so direkt. Zum Beispiel leben wir oft Tür an Tür ohne tagelang Kontakt zu pflegen. Wenn es dann aber draufankommt kann man aufeinander zählen (kurz was helfen zu zügeln, aushelfen mit zucker). Die meisten Schweizer haben wenig aber dafür *echte* Freunde. Die meisten Schweizer sind sehr weltoffen, verlangen aber von Gästen/Ausländern eine gewisse Integrationsleistung. Wenn Schweizer das Gefühl bekommen man missrbraucht ihr Vertrauen ist der Ofen aus! Das ist leider passiert in den letzten Jahren mit der Einwanderung!

    • Nirosh Kumaraguru sagt:

      .. konkret wissen, welche Gepflogenheiten Sie als Schweizer zu der Schweizer Tradition zählen und was Sie befürchten von der Menschenmasse zu verlieren? Es ist mir persönlich Wichtig dies zu erfahren, damit ich auch die Ängste des Schweizer Volks besser verstehen kann!

      • Martin Richter sagt:

        Herr Kumaraguru, es geht da wohl um so ganz komische Gebräuche (Hornussen, Schwingen, Jodeln, etc), welche mir nicht mal als ganzer Schweizer bekannt sind. Aber ich kann die ältere Generation verstehen, die Jungen lernen die Ur-Schweizer Gebräuche nicht mehr, da in unserem Land doch recht viel Multi-Kulti stattfindet. Das was mir mehr persönlich mehr Angst macht ist, dass von uns Schweizern immer mehr verlangt wird sich anzupassen. In fast keinem anderen Land der Welt wäre dies so möglich. Und wenn es mal nicht klappt wird geklagt auf Menschenrecht oder Religionsfreiheit.

        • Mark Keller sagt:

          Und wo genau müssen Sie sich persönlich anpassen, Martin Richter? Wo haben sich die Schweizer angepasst? Dass ich einem Veganer keine Spiegeleier mit Speck und Milchkaffe serviere versteht sich von selbst und ist selbstverständlich. Wo liegt nun also das Problem, dass ein Muslim kein Schweinefleisch essen und keinen Alkohol trinken will?

          • Pedro L sagt:

            Das Problem liegt viel tiefer und zeigt die Oberflächlichkeit des Artikels und der ganzen Diskussion. Man kann doch nicht gleichzeitig für die Privilegierung von ein paar Religionen sein und andere als ’schwarze Schafe‘ sehen. Genau das läuft aber in der CH. Wie man überhaupt dazu kommt Religionen zuzulassen, bei denen ‚Nichtgläubige‘ umgebracht werden sollen, ist völlig unverständlich. Es gibt viel Reformbedarf, vor allem in den Köpfen!

      • Geert Bernaerts sagt:

        @Nirosh Kumaraguru: Nach 35 Jahren in der CH kann ich ein paar aufzählen: 1. Man ist freundlich zu, und Grüsst auch Menschen, die man nicht mag. Alls Kind habe ich es gehasst, mittlerweile finde ich es positiv. 2. In der Schweiz hat man normalerweise relativ wenige Freunde, aber diese sind für einem da, wenn es schief läuft. Dies schätze ich sehr an den Schweizern, ist in meinem Heimatland genau umgekehrt. 3. Die meisten Schweizer sind Fair. Ein auf der Strasse verlorenes Portemonnaie kommt in der Regel unversehrt wieder zu mir nach hause. Anderswo landet es ohne Geld in den Müll.

      • Peter Richter sagt:

        Nirosh Kumaraguru,
        z.B. möchte ich meine eigene Sprache sprechen können im eigenen Land und nicht immer Schriftdeutsch (oder english), z.B. am Telefon, beim Einkauf, beim Bewerbungungsgespräch, usw.
        Wenn ich einen Shoppingcenter aufsuche oder im ÖV unterwegs bin, bin ich als Schweizer inzwischen mehrheitlich in der Minderheit.
        Warum wollte z.B. Indien unabhängig von England sein, ich denke um die eigene Kultur zu bewahren.

        • Albert sagt:

          Herr Richter, Sie wissen schon, dass unsere Landessprache Schriftdeutsch ist und nicht Dialekt? Und Mundart ist nichts anderes, als ein Dialekt des Deutschen.

        • Mark Keller sagt:

          Wo liegt denn das Problem, wenn in einem Geschäft ein Verkäufer oder eine Verkauferin unserer Amtssprache Deutsch spricht und nicht Alemannisch? Sie können ja trotzdem Alemannisch sprechen. Versteht dies die andere Person nicht, ist es nichts weiter als Anstand die deutsche Standardsprache zu verwenden. Und wo genau müssen Sie Englisch sprechen? Mir bricht kein Zacken aus der Krone mit jemanden in deutscher Standardsprache oder in Englisch zu kommunizieren. Merkwürdig, wenn ich mit dem ÖV unterwegs bin, dann hat es immer ganz viele Schweizer um mich herum.

          • Mike Wall sagt:

            mir bricht auch kein Zacken aus der Krone, wenn ich Schriftdeutsch oder Englisch mit Menschen spreche. Doch würde dem Gegenüber wohl auch kein Zacken abbrechen, mit mir in Schweizerdeutsch zu sprechen, nicht? Und nein, es ist nicht zu viel verlangt, es ist schlicht und einfach Anstand und man darf sehr wohl erwarten, dass Zuwanderer die Umgangssprache lernen, oder es wenigstens versuchen. Zeigt auch, dass man Respekt und Interesse an den Bewohnern des Gastland hat.

        • Adalbert Beyeler sagt:

          Sie wollen so gerne ihre Sprache sprechen? Warum gehen sie dann in Shoppingcenter und nicht einfach ins Einkaufszentrum?

      • Anton Keller sagt:

        Manchen Sie sich keine Sorgen wegen den Traditionen. Auch ich kann nicht Alphornblasen.

        Was ich satt habe ist der Ausländerbonus bei den Gerichten und beim gemeinen Volk. Erwischt die Polizei einen ausländischen Drogenhändler, so geht sofort die Rassimus und Fremdenfeindlichkeitskeule los. Passanten gehen dann sogar auf die Polizei los. Richter geben einem solchen Täter eine tiefere Strafe, weil er ja der kulturelle Hintergrund gewürdigt werden muss.

  • Sam sagt:

    Die Argumentation richtet sich (natürlich) nur gegen die Rechten Hasser vom Stammtisch, welche im Alleingang für das eisige politische Klima verantwortlich sein sollen. Dabei geht (natürlich?) die Linke Hetze vergessen, die sich gegen „Reiche“, „Banker“, „Pauschalbesteuerte“, „Immobilienbesitzer“, „Gutverdienende“ und andere richtet. Die z.T. extreme Rhetorik eines Levrat, der sich aggressiv gegen „das Kapital“ auslässt trägt genauso zur Polarisierung der politischen Szene bei.

    • Mark Keller sagt:

      Sam, das Kapital bzw. der Kapitalismus in seiner heutigen Ausprägung ist das Grundübel vieler Probleme. Man prangert das Wachstum an, und will deswegen die Zuwanderung beschränken. Man geht gegen Menschen vor, und zwar nur gegen Ausländer! Warum geht man nicht gegen das Kapital vor? Es ist der Kapitalismus, der Wachstum braucht. Die Nahrung des Kapitalismus ist das Wachstum. Will eine Jungpartei den Kapitalismus überwinden, dann wird sie als realitätsfremd und träumerisch diffamiert. Der Kapitalismus produziert die Armutsmigration. Und auch hier sollens schärfere Gesetze richten.

      • Peter Richter sagt:

        Herr Keller
        Welches System ist besser als Kapitalismus?
        Sozialismus? Immer wieder probiert, immer wieder gescheitert!
        Es gibt aktuell realen Anschauungsunterricht in Frankreich –
        Warum scheren Sie sich keinen Deut um solche Fakten?

        • Pedro L sagt:

          Aha, der Kapitalismus ist also nicht gescheitert?! Was wäre denn passiert, wenn die Banken nicht gerettet worden wären? Die Steuerzahler mussten einspringen. Sozialismus musste also die Kapitalisten retten!

    • Vollenweider sagt:

      Im Artikel kommen die Abzocker vor. Die diffuse Stimmungsmache gegen diese, ist jener gegen Ausländer, Arme und Behinderte ziemlich ähnlich. Der einzige Unterschied ist, dass die „Abzocker“ ansonsten privilegiert sind und wohl auch ziemlich gut damit leben können, nicht von allen geliebt zu werden.

    • R. Merten sagt:

      stimmt, Sam – die Genossen nehmen auch Geld wo es geht z.B. Kiener Nellen- auf der anderen Seite wollen sie den Kapitalismus abschaffen- die Verlogenheit von linken Politikern kennt keine Grenzen !

  • Staat und Wirtschaft haben in den letzten 30 Jahren viel Erfolg damit gehabt, die Solidaritaet innerhalb der Bevoelkerung zu zerstoeren. Kriegsfluechtlinge werden einfach als Wirtschaftsfluechtlinge deklariert welche dem Normalobuerger etwas wegnehmen wollen was dieser ohnehin nie gehabt hat. Rassismus blueht heute vor allem in den bildungsfernen und materiell schlechter gestellten Gesellschaftsschichten. Die Probleme der Gesellschaft sind eigentlich alle von der Politik initiiert.

    • Roncaroni Massimo sagt:

      Umgekehrt Herr Neidhart. Wirtschaftsflüchtlinge werden mehr und mehr als Kriegsflüchtlinge angesehen, und da liegt der Hund begraben.

  • Paul Glanz sagt:

    Und was Kriminelle Ausländer betrifft es gibt sie!, Ausländer sind ungefähr 26% der CH aber sie sind 50% der Kriminellen, der Skandal ist dass dies so ist wie es ist, und es sind die Kriminellen Ausländer welche unseres Zusammenleben vergiften und welche den Ausländern ein schlechtes Image gaben, der Albaner war einfach nur Albaner oder Bauarbeiter bis man andauernd über Kriminalität von Balkanern in der Zeitung las, dies gilt auch für andere, wenn wir die Kriminellen ausschaffen schützen wir die Menschenrechte der Unschuldigen Menschen die von denen zu Opfer gemacht werden/würden.Teil2 Folgt

    • Sisè sagt:

      Hallo ich will nur kürzt was sagen Kriminalität kommt nur dann zustande wenn es keine Perspektive hiebt ich bin Schweizerin und zum islam konvertiert ich lebe mein leben wie vorher ich kann nicht von euch Katholiken oder Kufen verlangen ihr müsst so sein wie ich das geht nicht jeder hatt seine eigene Meinung jedoch kann man jeden als Mensch sehen der das Recht zu leben hatt wie ich und du!

      • Anton Keller sagt:

        In der Schweiz hat jeder Ausländer mit geregeltem Aufenthaltsstatus Anrecht auf eine sehr grosszügige Sozialhilfe. Es muss niemand wegen eines Landjägers in ein Ferienhaus einbrechen. Und bei Ehrenmorden und Vergewaltigungen verstehe ich schlichtweg nicht, was das mit Perspektivlosigkeit zu tun hat. Aber eben den Ausländer entschuldigt man alles.

    • Mark Keller sagt:

      Sie machen einen schweren Fehler bei Ihrem Vergleich, der in dieser Form weder tauglich noch zulässig ist! Aber er eignet sich hervorragend um die Ressentiments im Volk zu schüren. Wenn Sie Vergleiche ziehen wollen, dann müssen Sie alle Komponenten in den Vergleich einbeziehen, auch die sozialen, welche schlussendlich zu einer Delinquenz führen. Täten Sie dies, dann würden die Zahlen ein ganz anderes Bild ergeben. Aber eben, mit diesem realen Bild liesse sich dann nicht mehr populistisch gegen die kriminellen Ausländer hetzen! Es gibt nur Menschenrechte die für ALLE gelten!

      • Mike Wall sagt:

        @ Keller
        und das heisst? der durch einen Ausländer verübte Raubüberfall in der Schweiz ist weniger schwerwiegend, wenn die Beweggründe Perspektivlosigkeit in seiner Heimat ist? Oder der Diebstahl des mittellosen Ausländers wenigerzu gewichten als der Diebstahl des mittellosen Schweizers? Seltsame Logik.

  • Flo sagt:

    Lieber Martin Naef; ihren Appell in allen Ehren – aber das Wort HASS wäre meiner Meinung nach durch das Wort ANGST zu ersetzen.
    Ich denke es ist bei der Mehrheit ein Ausdruck von Angst wenn man sich gegen eine masslose Zuwanderung,einer Zubetonierung,den Verlust von ganz speziellen schweizerischen Werten,wehren möchte.
    Viele PolitikerInnen haben es zu lange versäumt die kleinen Zeichen in der Bevölkerung zu achten.Der „Schwund“ des gesunden Mittelsatndes ist ein ungutes Zeichen für die erschreckende Oeffung der Schere zwischen Arm und Reich – auch hier bei uns!
    Also Vorsicht mit dem wort HASS!

  • Sepp Manser sagt:

    Ach herje, wo die SVP überall nur die bösen Ausländer am Werk sieht, sieht die SP überall nur diffuse böse Mächte. Und wie immer erschöpft sich die“Analyse“ darin, dem jeweiligen populistischen Gegenpol die Schuld zuzuweisen. Konstruktive neue Ideen, wie der enorme Reformstau in der Schweiz endlich behoben werden soll, hat die SP nämlich genauso wenig, Sozialromantischen Status Quo bewahren ist oberstes Ziel. Beides irgendwie kindisch. Wie das die Schweiz weiterbringen soll ist mir schleierhaft.

  • André Hafner sagt:

    Wer die Menschenrechte ablehnt, verdient keine Toleranz. Darunter fallen aber auch alle, die religiöse oder kulturelle Traditionen über die Menschenrechte stellen. Religionen und andere Ideologien, die nicht kompatibel mit den Menschenrechten sind, sind abzulehnen.

    • Roland K. Moser sagt:

      Sehe ich ähnlich. Nur kommt es halt auch auf den Kulturkreis an, wo man sich befindet. Bei uns gehört verboten, was nicht mit unseren Gesetzen in Einklang ist. Ob es sich nun um eine als Religion getarnte gewalttätige Politideologie handelt oder nicht.

  • Peter sagt:

    Was sich sicher geändert hat ist die inflationäre Verwendung von dem Ausdruck starken Wort Hass. Um möglichst anders denkende in eine Ecke zu drängen besichtigt man die einfach dem Hass, das bringt unsere Gesellschaft auch nicht weiter und ist keine Lösung für anstehenden Aufgaben.
    Alle Probleme die der Autor aufzählt findet man nicht nur in der Schweiz sondern auch in anderen demokratischen Gesellschaften. Sobald die Menschen unter druck kommen wird einfach so reagiert ob es berechtigt ist oder nicht.

  • Martin Frey sagt:

    Es greift zu kurz und ist meines Erachtens nicht zielführend, Antisemitismus und Antiislamismus gleichzusetzen. Antisemitismus gibt es bei uns seit dem Mittelalter, und verkleidet sich heute in aller Regel entweder hinter Globalisierungskritik oder mit einem propalästinensischen Feigenblatt. Antisemitismus nährt sich selbst. Antiislamismus hingegen ist ein Produkt nackter Angst. In einer Welt, in der das Gros der Terroropfer den 4 grössten islamischen Terrororganisationen zuzurechnen sind, die der gesamten zivilisierten Welt den Krieg erklärt haben, gibt es für diese Angst berechtigte Gründe.

  • Benjamin Hunkeler sagt:

    Wer extreme Öffentlich ausleben will muss damit rechnen dass die Leute gucken, dass getuschelt wird,negative Reakionen etc., ein Punk mit Spike Frisur kriegt auch negative Blicke, ich wette die alten Frauen im Tram wollen am liebsten nicht neben dem sitzen, er ist wahrscheinlich ein sehr netter aber er schmückt sich bewusst extrem, jeder der in der CH lebt weis hier zeigt man sein Gesicht, meistens denken wir zwar nicht daran,aber die Frauen mit Burka haben uns darn errinnert wie wichtig das für uns ist,& für uns Schweizer ist es extrem wenn jemand als defako Zensur Balken durch den Öffentlich

    • Mark Keller sagt:

      Banjami Hunkeler, haben Sie in der CH schon mal eine Frau gesehen, die eine Burka trug und auch noch hier wohnhaft ist? Ich nicht. Was ich oft sehe, sind Touristinnen die in der Öffentlichkeit einen Niqab und einen Tschador tragen. Ich glaube Sie wären äusserst überrascht, wie modisch diese Frauen unter dem Tschador gekleidet sind. Wieso müssen wir Kleidungsvorschriften für Touristinnen erlassen? Das ist purer Unsinn. Wann verbieten wir Männern einen Kaftan zu tragen?

      • Geert Bernaerts sagt:

        Sind Sie auch schon mal ausser Lande gewesen, Herr Keller? Haben Sie schon mal versucht in Arabien in der Badehose herumzulaufen? Persönlich passe ich mich als Tourist dem Land etwas an in dem ich reise, das gehört zum guten Ton und darf man durchaus auch von Anderen verlangen.

        • Daniel Brügger sagt:

          Also in Marokko, Ägypten und Tunesien konnte ich mich ohne Aufsehen in kurzen Hosen in der Öffentlichkeit bewegen. Selbst junge Moslem (oder Islamisten, wie Sie sagen würden) kleiden sich z.T. so.

          • Mark Keller sagt:

            Verlangt irgend ein arabisches Land von Touristinnen, dass diese einen Tschador mit Niqab tragen müssen, und dass männliche Touristen einen weissen Kaftan anzuziehen haben? Nein? Also was soll das Ganze mit den Kleidervorschriften in der Schweiz.

        • Mark Keller sagt:

          Geert Bernaerts, ich spaziere auch nicht in der Badehose durch die Zürcher Bahnhofsstrasse! Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

        • Ewu Nama sagt:

          Herr Bernaerts. Ja in Saudi Arabia, Iran etc. darf Mann das nicht machen. Mann darf auch sein Frau oder Tochter legal umbringen wenn sie unter verdacht stehen mit einen Juden Kontakt zuhaben usw. Wollen wir jetzt Saudi Arabien als vorbild nehmen und uns gleich verhalten? Mit dieser verbot auf gewisse Kleidung haben wir nämlich schon angefangen.

  • Gabor Balazs sagt:

    Herr Naef: Bei allem Respekt was Ihre Furcht betrifft. Könnte es nicht auch sein, dass speziell in unserem Land einfach schlechte Politiker den Überblick verloren und dadurch völlig überfordert sind? Viel wird uns zugemutet. Warum soll ich Verständnis aufbringen im Wissen, dass Ihre Partei und die sogenannte Mitte weil überfordert unser Land zuregulieren ja unser Gewissen und unsere Gedanken regulieren wollen? Was wir zu denken und für was wann wir unser Geld auszugeben haben? Das Vertrauen in unsere Politik scheint auf dem Nullpunkt und selbst das scheint Politik nicht zu interessieren. Das Wort gilt nicht mehr, Abstimmungen entstellt! Das ist der wahre Grund! Ich fordere ein Burkaverbot für Politiker. Sollen sie uns ihr wahres Gesicht zeigen und aufhören mit flachsigen Worthülsen den Volkswillen zu negieren!

    • andersen sagt:

      Oj oj oj dieser Aussage kommt von ein Mensch , ein ungarische Name hat vielleicht haben Sie sich nicht mit der ungarische Gesichte auseinander gesetzt.
      Ich kann Ihnen sehr wohl erklären was Planwirtschaft ist und das war der Grund , das die Ungarer geflüchtet sind.
      Darum rate Ihnen, auf der Bundesrat und der Nationalrat zu hören und auch zu vertrauen.

  • Max Brüllhardt sagt:

    ich glaube viele dieser Entwicklungen sind ein Resultat der Schwäche der politischen Führung bzw. Regierung. Viele stellen fest dass Themen nicht oder nur zögerlich angegangen werden und daraus resultieren dann natürlich diese teilweise fragwürdigen Initiativen. Meiner Meinung nach wird u.a. auch wirtschaftlich relativ weit vom Volk weg, sprich einseitig, politisiert. Ich staune z.B. selber wieviele Leute die sehr weltoffen sind ecopop unterstützen. Zu erwähnen sind natürlich auch die Medien die den erwähnten Hass regelmässig lustvoll befeuern.

    • Geert Bernaerts sagt:

      Warum staunen SIe wieviele Leute die sehr weltoffen sind ecopop unterstützen? Da gibt es nichts zu staunen. Ausser man hat den Zweck der Initiative nicht begriffen…

      • Mark Keller sagt:

        Der Zeweck der Initiative ist glasklar: ich will mein EFH im Grünene behalten und die Weltresourcen verschwenden, deshalb soll die Bevölkerung in der dritten Welt gefälligst weniger Kinder kriegen!

  • Kay Erdmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Naef,
    als Deutscher in ZH bewundere ich die Möglichkeiten der Schweizer direkt an der politischen Meinungsbildung teilnehmen zu können. Ohne auf viele richtige Ansätze in Ihrem Artikel einzugehen, bin ich jedoch verwundert, dass kein einziger Gedanke von Ihnen benutzt wird zu erklären, warum der Hass immer mehr zunimmt. Kein Gedanke warum das Kind immer frecher wird.
    Vielleicht liegt es daran, dass man das Gefühl bekommt, dass andere mehr Rechte haben als man selbst, Vielleicht liegt es daran, dass die ureigensten Kulturwerte und der erarbeitet Lebensstand gefährdet erschein

    • Gilbert Johannes Hottinger sagt:

      @ Kay Erdmann, Sie sind wirklich ein gescheiter Mann, weil Sie eigenständig denken können, und aus den Lebensumständen auch etwas lernen. Merci & Gratulation

  • Guido Kessler sagt:

    Könnte es sein, dass sich die Linken den gesamtschweizerischen Rechtsrutsch selbst zu verdanken haben?! Jeder (noch) neutral und selbst denkende Mensch wird durch die ewige Gewissenmacherei von links quasi für unmündig erklärt. Lasst mich doch bitte meine Meinung selbst bilden. Dankeschön!

    • Albert sagt:

      Wäre ja noch schöner, wenn man ein Gewissen haben müsste. Lasst uns SVP wählen, dann können wir das lästige Ding dauerhaft an der Albsigüetli-Garderobe abgeben.

  • Kaspar Tanner sagt:

    Das Schöne am Moralismus ist, dass er nichts kostet. Die Linke hat bis heute jede Asylrevision bekämpft und als unmenschlich verdammt im Wissen, dass die Bürgerlichen die Sache aus Umsicht verschärfen werden.
    Als Freund echter Moralisten mache ich einen Vorschlag: Basel-Stadt ist der einzige Kanton, wo rot-grüne Moralisten die Mehrheit stellen. Sämtliche Empfangszentren werden somit auf Basel-Stadt konzentriert. Alle anerkannten wie auch auszuschaffenden Asylbewerber kommen nach Basel.
    Ich bin gespannt, ab welchen Zahlen sich rot-grüne Moral in Realpolitik wandelt…

    • Mark Keller sagt:

      Kaspa Tanner, jede Revision hat unser Asylgesetz verschärft. Unser Asylgesetz führt die Genfer Flüchtlingskonvention immer mehr ad absurdum. Unser Asylgesetz ist mittlerweile so verschärft, dass an Leib und Leben bedrohte Menschen durch die immer gröberen Maschen dieses Gesetzes zu fallen drohen. Und die Rechte will das Gesetz immer noch mehr verschärfen. Aber Flüchtlingsströme lassen sich nicht per Gesetz regulieren! Europa muss sich hier dringendst und vor allem schnell eine ganz andere Politik einfallen lassen. Auch wir in der CH sollten die Migration als Chance sehen, nicht als Bedrohung.

      • Geert Bernaerts sagt:

        Ich schreibs extra mal in sehr deutlicher Form: Migration in diesen Massen IST eine Bedrohung. Es geht um die Menge. NUR um die Menge.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Keller,
        Wenn die Anerkennungsquote bei der SUVA oder bei der IV genauso hoch wäre wie im Asylwesen (15 %), würde es diese beiden Institutionen nicht mehr geben.
        Ein Recht, dass zu über 80 % missbraucht wird, sollte abgeschafft und durch andere, griffige Massnahmen ersetzt werden.
        Ich muss aber zugeben, dass mir klar ist, wieso weder die Bürgerlichen noch die Linken das wollen: Das Asylwesen ist der USP (unique selling proposition) in einem kartellistisch organisierten Politwesen.
        Unser Machtkartell braucht das Asylwesen, um den Leuten Wahlfreiheit vorzutäuschen.

        • Mark Keller sagt:

          Was würden Sie in der selben Lage tun? Die einzige Möglichkeit, die Europa diesen Menschen aus dem Süden offen gelassen hat, ist das Asylgesuch. Alles wird von uns in diesen Topf geworfen, und dann wundern wir uns noch, dass auch alle nach dem Strohhalm in diesem Topf greifen.

        • Kaspar Tanner sagt:

          Herr Keller,
          Wenn ich wirklich ein politisch Verfolgter wäre, würde ich in ein Nachbarland fliehen, so dass ich nicht für den Rest meines Lebens zum entwurzelten Crétin degradiert würde.
          Bezüglich der Wirtschaftsflüchtlinge vertrete ich sowohl linke wie rechte Ansätze: Abschaffung sämtlicher Subventionen auf europäische Agrarprodukte, Freihandel mit afrikanischen Staaten mit „good governance“, militärische Besetzung von Staaten mit „bad governance“ und treuhänderische Verwaltung der Reichtümer.
          EZA und Asylwesen entlasten nur korrupte Regimes und fördern die organisierte Kriminalität.

      • Peter Richter sagt:

        Mark Keller:
        Wir haben weltweit die meisten Asylanträge pro Einwohner (ja ich weiss, in Malta und Schweden sind es noch mehr), wie können Sie da von Verschärfungen unserer Asylgesetze schreiben?
        Flüchtlingsströme lassen sich nicht durch Gesetze regulieren? Warum nicht?
        Jeder fortschrittliche Staat ausserhalb von Europa regelt die Zuwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen, z.B. USA, Kanada, Australien, Israel, Japan, Südkorea, usw.

        • Mark Keller sagt:

          Peter Richter, die Asylgesetze wurden mit jeder Revision verschärft, wenn Sie dies nicht sehen, scheinen Sie Faktenresistent zu sein. Das Asylgesetz soll Menschen die bedroht sind schützen. Es gibt keinen Grund das Recht – ein Menschenrecht – auf die Nachsuche um Asyl einzuschränken. Glauben Sie wirklich der Flüchtlingsstrom würde sich verringern, wenn in Europa keine Asylgesuche mehr eingereicht werden könnten? Träumen Sie weiter. Mit Gesetzen hält man den Armutsmigrationsstrom vom Süden in den Norden nicht auf! Menschen die nichts zu verlieren haben, sind Gesetze so was von egal!

  • Erika Ruf sagt:

    Für die Ablehnung muss es doch gewisse Gründe geben, die nicht erfunden sind.

  • G. May sagt:

    Wo ist die Grenze zw. Hetze und freier Meinungsäusserung u. zu welchem gehört „political correctnes“?

    • Wilfried Becker sagt:

      Das ist einfach: Die freie Meinung endet da, wo Sie einen anderen Menschen verletzen. Auch verbal.
      Im Prinzip ist dies eine Frage des Anstandes und der eigenen Grenzen. Diese Grenzen sind in den letzten 10 Jahre verwischt und vieles ist mittlerweile ‚hoffähiger‘ geworden.

      • Richard Gauce sagt:

        Lassen sie mich etwas ergänzen. Die freie Meinung endet da, wo sie einen anderen Menschen auf persönlicher Ebene angreift und verletzt. Mit der persönlichen Ebene sind die Eigenschaften der Person und das Aussehen gemeint. Keine Grenzen der freien Meinungsäusserung existieren gegenüber deren Ideen, Ideale und Handlungen. Jede Idee, sowie politische und ethische Haltung darf kritisiert werden. Das eine Idee (z.b. Religion; Kultur) einer Person sehr persönlich ist, kommt vor. Ein hoher Differenzierungsgrad einer Person schützt dieselbe davor, durch Ideenkritik verletzt zu werden.

        • Wilfried Becker sagt:

          Danke Herr Gauce!
          So ist es… und für mich zählen dazu zum Beispiel eben auch Plakate mit Kampfstiefeln.

  • Urs Honegger sagt:

    Ich streite nicht ab, dass Martin Naef im Kern seiner Aussagen richtig liegt. Erstaunt und befremdet bin ich jedoch über sein Vokabular, das mehr über das Weltbild des Verfassers aussagt, als ihm wohl lieb ist. Hass steht im Zentrum seines Textes. Man könnte meinen, unser Land wäre in der Mehrheit von „Hass“ geprägt, und jeder der seine Meinung kund tut, die nicht dem Menschenbild von M. Naef entspricht, sei von Hass erfüllt. Ich würde eher von Sorgen und Ängsten sprechen als Hass. Ich bin jedoch mit Sorge erfüllt, dass ein Politiker mit einem derartigen Vokabular in Bern sitzt,

    • Mark Keller sagt:

      Urs Honegger, lesen Sie keine Forumskommentare zum Thema Ausländer? Was in diesen Foren und in sozialen Medien artikuliert wird, hat mit Sorgen und Ängsten nichts mehr zu tun. Dies als Sorgen und Ängste zu bezeichnen ist eine Verniedlichung. Das Wort Hass ist bei vielen Komentaren durchaus gerechtfertigt. Wer dies verniedlicht, ist noch gefährlicher.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Keller,
        Ich teile Ihren Standpunkt, dass es sehr ignorante und pauschale Äusserungen von Seiten der Einwanderungskritischen gibt.
        Es fällt mir aber auch auf, dass Linke pauschal jeden Andersdenkenden als fremdgesteuert, bildungsfern, rassistisch oder anderweitig handicapiert diffamieren.
        Manchmal frage ich mich, wie sie Ausländer/das Fremde schätzen wollen, wenn sie schon vollkommen entfremdet gegenüber Landsleuten sind.
        Ist ein „Fremder“ nicht einer, der anders denkt und fühlt?
        Wie kann man Fremde „schätzen“, wenn man schon gegenüber Andersdenkenden intolerant ist?

        • Mark Keller sagt:

          Es gibt leider Meinungen und Gesinnungen, die können nicht toleriert werden. Dies ist nicht zu Verwechseln mit der Meinungsäusserungsfreiheit.

          Wenn jemand die EMRK und den EGMR ablehnt, dann kann er dies tun und und seine Meinung auch äussern. Das heisst aber nicht, dass ich seine Meinung tolerieren muss, und ihn nicht politisch bekämpfen darf!

          • Martin Richter sagt:

            Es ist einfach wenn man als „korrekt“ Linksdenkender jedem der irgendwas gegen Ausländer sagt (z.B. Zuwanderungsbegrenzung) er sei Rassistisch. Das hat nichts mehr mit politisch bekämpfen zu tun sondern ist lediglich eine Hetzte gegen die eigenen Reihen. Also könnte man fast sagen, jeder der Links denkt ist Rassist gegenüber einem urchigen Schweizer der Angst hat. Ich würde nur allzugerne von so einem wie Ihnen hören, wieviele (eine Zahl genannt bitte) Zuwanderer unser Land denn wirklich braucht.

          • Zahl sagt:

            Genau soviele (Nettozuwanderung), dass die zutiefe Geburtenquote auf die nötigen 2.1 korrigiert wird.
            Das heisst, dass zurzeit jährlich eine Nettozuwanderung von 33`000 nötig ist. (Das Ganze ist
            natürlich verschoben und passt nicht ganz, da Kleinkinder ja nicht alleine einwandern können)

  • Gerhard Schweizer sagt:

    Alles vollkommen richtig, was der Herr Naef da sagt. Nur leider hat die SP bisher tatenlos zugesehen, wie die SVP mit ihrer hässlichen Polemik das Land vor sich her treibt. Alle anderen im Bundeshaus vertretenen Parteien sollten sich viel entschlossener und gemeinsam gegen die Volksaufhetzer auflehnen! Es ist auch absolut wahr, dass mit den viele grenzwertigen Hass-Kommentaren in den Foren das Klima weiter verschlechtert wird und die negative Stimmung zur Normalität wird. Dabei sind es durchaus ein paar wenige – immer gleiche – Kommentarschreiber, die diesen Hass extrem schüren.

    • Fritz Schober sagt:

      Die SP ist ja die einzige der „alten“ Parteien die der SVP standgehalten hat.
      CVP und FDP hingegen sind nur noch ein Schatten ihres früheren selbst. Die *alten* Volksparteien hingegen sind in den letzten 20 Jahren quasi implodiert, ihre rechten Ränder wurden von der SVP gefressen und der Rest hat sich auf heuchlerische Träumer wie die GLP eingelassen.

  • Jürg Schwaller sagt:

    WIR ALLE sind die schweigende Mehrheit, die die Entscheidungen und Machtdemonstrationen unserer regierenden „Elite“ wie Naturereignisse wiederspruchslos dulden und über sich ergehen lassen. Die Hybris unserer „Eliten“ in Wirtschaft UND Politik ist unbeschreiblich. Sie sind niveauloses unteres Mittelmass, und zerschlagen in ihrer Selbstüberschätzung gewachsene Strukturen, ohne zu wissen, wo es hingehen soll. Die sozialen Errungenschaften, unsere Werte, die Sicherheit der Bevölkerung, die Bildung unserer Kinder und die Spielregeln der Demokratie werden von den „Eliten“ rücksichtslos zur Disposition gestellt. Der Bürger, der mit seinen Steuern devot den ganzen geldaffinen Filz finanziert, wird systematisch falsch informiert und belogen; werden Missstände aufgedeckt, ergehen sich die selbstherrlichen Potentaten in Windungen und Wendungen, sie haben weder den Charakter die Dinge beim Namen zu nennen noch für das geradezustehen, was sie anrichten.

    • Markus Stark sagt:

      Ja, Herr Schwaller, Sie treffen den Nagel auf den Kopf!!! Leider kommen „normale“ Bürger gar nicht mehr zu Wort. An den Wahlen 2015 sollten, VR-Mitglieder, Milionäre usw. als unwählbar gelten. Bin nicht Weltfremd, aber sollte jemand in diversen Verwaltungsräten sitzen, ist es doch wohl nur logisch, dass er die Interessen seines Mentors (Wirtschaft) verfolgt.

  • O. Thalmann sagt:

    Leicht zu erklären, warum das so ist. Linke Politiker wollen die Schweiz hemmungslos öffnen. Grenzen gibt es keine mehr. Die Zuwanderung in der Schweiz ist im Vergleich zu Europa die höchste – leider auch noch mit hoch unqualifizierten Menschen. Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung sind Ausländer und in Deutschland sind es gerademal 8%. Deutschland muss gewaltig aufholen. Die wahren Rassisten gegen unser Volk sind Menschen wie NR Naef. Sollten wir sein Gehalt nicht auf chf 40’000.– kürzen, denn soviel Geld braucht er selbst doch bestimmt nicht als Sozi.

    • Wilfried Becker sagt:

      Thalmann, wenn ich Ihren Artikel so lese denke ich an den Einbrecher der ‚haltet den Dieb‘ ruft. Zudem sollten Sie sich informieren. D hat eine niedrigere Ausländerquote weil man dort schneller einbürgert. Zudem scheinen Sie den Begriff Rassist noch nicht so ganz kapiert zu haben. Ist halt auch schwer wenn man seine politische Ansicht von anderen bilden lässt, was?

      • Thomas Plüss sagt:

        Schneller einbürgern? Vielleicht. Im Gegenzug wurde aber den Ausländern der 2. Generation bisher die doppelte Staatsbürgerschaft verweigert. Das dürfte das ganze wieder in etwa ausgeglichen haben. Wer ernsthaft behauptet, Deutschland habe gleich viele Ausländer/Eingebürgerte wie die Schweiz, ist wohl nicht nur auf einem Auge blind.

        • Wilfried Becker sagt:

          Herr Plüss, seit Juli 2014 mit dem neuen Staatsbürgerschaftsgesetz nicht mehr…

          • Thomas Plüss sagt:

            Das weiss ich, Herr Becker. Deshalb hab ich ja auch das Wort „bisher“ verwendet. Juli 2014 ist noch nicht allzu lange her.

      • Peter Richter sagt:

        Wilfried Becker:
        Deutschland Einbürgerungen 2013: 112353
        Schweiz Einbürgerungen 2013: 34100
        Das 10x grössere Deutschland müsste 341000 Einbürgerungen vornehmen, um auf CH-Einbürgerungsquoten pro Einwohner zu kommen, daher müsste Deutschland 3x mehr einbürgern.

        • Wilfried Becker sagt:

          Die Zahl stimmt – trotzdem stimmt Ihr Rechnung nicht, weil sie die Zahl immer am Ausländeranteil messen müssen.
          2012 waren das in D 1.5 pro 100 Ausländer – in CH 1.8 pro 100 Ausländer… also nimmt sich das nicht viel. Hmmm…

          • Thomas Plüss sagt:

            Trotzdem wurde Ihre Behauptung, die Ausländerzahl sei un der Schweiz nur deshalb höher als in Deutschland, da man weniger einbürgere, durch Zahlen und Fakten klar widerlegt. Dass die Schweiz prozentual massiv mehr Ausländer beherbergt als Deutschland schleckt nun mal keine Geiss weg.

        • Peter Richter sagt:

          @ Wilfried Becker
          Was wird den Deutschen immer wieder unterstellt?
          Rechthaberei?
          Sorry Herr Becker, die Zahlen liegen schwarz auf weiss vor, es gibt nichts mehr über die äusserst unterschiedlichen Einbürgerungsquoten Schweiz/Deutschland zu diskutieren.

  • Oli sagt:

    Ich finde es herrlich, wie das überhebliche und rassistische denken einer grossen bevölkerungsgruppe raus aus der intimität der privatsphäre nun endlich offen nach aussen getragen wird und das offenbart, was ich seit vielen jahren schon von dieser übersättigten wohlstandsgesellschaft beobachtet habe. Ich verachte dieses denken und beobachte daher mit genugtuung, wie wir beginnen wir uns politisch & wirtschaftlich mit einigen kampagnen selber als land zu demontieren. Wir alle, die dieses denken aktiv oder auch nur passiv durch nichts-tun mittragen verdienen nichts anderes. Deshalb 3 x ja 🙂

  • M. Pfisterer sagt:

    Toleranz gegenüber Fremdem ist eine schwierige Sache, denn es bedingt, dass wir es zulassen, davon irritiert zu werden. Natürlich kann es auch Angst auslösen und wer hat sie denn schon gern und wer gibt sie dann noch gerne zu? Toleranz und Offenheit bedingt eine hohe Auseinandersetzungsbereitschaft mit sich selber und dem anderen, dem Fremden. Diese ist meiner Meinung nach immer weniger gegeben, obwohl es sich lohnen würde, sich auseinanderzusetzen. Denn dabei lerne ich mich selber und meine eigene Kultur besser kennen.

  • Andy Konrad sagt:

    Das politische Klima hat sich in der Schweiz sehr zum Negativen verändert in den letzten paar Jahren. Früher wurde noch mehr nach Kompromissen, nach Lösungen gesucht, jetzt wird mehrheitlich polarisiert. Entweder man ist für L oder für R , schwarz-weiss, Grautöne gibt es nicht mehr. Diese politische Zerrissenheit der Schweiz wurde nun über Jahre vor allem auch durch das sture Links-Rechts Schema von SP gegen SVP kultiviert. Man respektiert andere Meinungen nicht mehr, man beschimpft und attackiert. Und an dieser Zerrissenheit wird die Schweiz kaputt gehen, weil konstruktive Lösungen fehlen.

    • Mark Keller sagt:

      Dieses Klima geht einzig und allein auf das Konto der Blocher’schen SVP. Diese hat eine Rethorik aus den 30er Jahren hier in der CH wieder aufleben lassen: Sozialschmarotzer, Scheininvalide, Gutmenschen, Ausländer = Kriminelle. Und die politische Mitte war dabei der SVP als Steigbügelhalter behilflich. Nur die Linke ist degegen angetreten.

      • Roncaroni Massimo sagt:

        Ja – die SVP und Hr. Blocher sind auch Schuld an der Ukrainekrise und am Wassermangel in Kalifornien. Sie machen sich ihre Welt sehr einfach Herr Keller. Ich wäre auch gern wie sie.

      • Andy Konrad sagt:

        Bezüglich SVP Rethorik gebe ich Ihnen absolut recht. Dagegen hat sich die SP sicher gewehrt. Trotzdem hat für mich auch die SP zu dieser Links – Rechts Polemik beigetragen. Auch sie hat gegenüber den Sorgen und Empfindungen in der Bevölkerung bezüglich Zuwanderung usw. Augen und Ohren verschlossen und mit dieser „mir hend alli gern“- Mentalität das politische Fass zum Überlaufen gebracht. Die zunehmende Abneigung gegen Zuwanderung, EU usw. kann man nicht einfach der SVP zuschieben, das wäre zu einfach. Links ist gut und Rechts ist böse, das ist ein zu einfaches Strickmuster für mich.

      • Peter Richter sagt:

        Herr Keller
        Ausländer=Kriminelle habe ich bis heute noch nie von einem CH-Politiker gehört,
        mit solchen Vereinfachungen schüren Sie selber Feuer und Hass in der CH-Politszene!
        Dass über 70% Ausländeranteil im Strafvollzug viel zu hoch sind darf und muss erwähnt werden, ebenfalls der viel zu hohe Anteil in der Arbeitslosenkasse, Sozialfürsorge, usw.
        Wenn wir alles unter den Teppich kehren, wird unser Sozialstaat nicht überleben

        • Albert sagt:

          Herr Richter, Sie blenden ganz bequem die SVP-„Messerstecher“- und „Vergewaltiger“-Plakate aus, und von „Kosovaren schlitzen Schweizer auf“ wollen Sie auch noch nie gehört haben. Dass die SVP Minarette wie Cruise Missiles aussehen liess und – hier geht es um die Mitbürger! – alle Linken in schönster Nazi-Ikonografie als „Rote Ratten“ abbildete, haben Sie auch einfach vergessen. Von den anderen Beschimpfungen ganz zu schweigen. Die SVP trägt de Hauptverantwortung am Niedergang der politischen Kultur hierzulande – und wer
          darauf aufmerksam macht, ist halt einfach ein „unechter Schweizer“.

          • Peter Richter sagt:

            @ Albert
            Warum darf auf Wahlplakaten nicht erwähnt werden, was jeden Tag in der Zeitung steht?

  • Markus Ruchti sagt:

    Danke Herr Naef, erst durch den Einsatz von auf Furcht basierender Propaganda einer destruktiven Ideologie sind Menschen bereit ihre Rechte, die Sie und andere vor Übergriffen einer politischen Mehrheit schützen, zu opfern. Diese Menschen sollten jedoch bedenken, dass im Laufe ihres Lebens auch Sie, Verwandte oder Bekannte einmal auf der Seite einer Minderheit stehen werden. Genau dann werden sie froh sein wenn ihnen jemand von aussen die Hand reichen wird.

  • Jacqueline Gafner sagt:

    Anders als zu Vor-Internet-Zeiten ist die Deutungsmacht zum politischen (Welt-) Geschehen heute nicht mehr einem kleinen Kreis von Menschen vorbehalten, die sich – ob zu Recht oder nicht – als „Elite“ verstehen. Vielmehr redet nun auch das „kommune“ Volk vermehrt öffentlich mit, speziell vor Urnengängen. Das ist nicht per se schlecht, selbst wenn sich unter diese Stimmen leider auch stets solche von Extremist(inn)en jedweder Sorte mischen, doch bei weitem nicht mehrheitlich. Breite Bevölkerungskreise wollen heute nicht mehr einfach nur glauben (müssen), sondern auch rational überzeugt werden.

  • Stefan Mutz sagt:

    Ich kann die Angst von Herrn Naef sowie allen links politisch gerichteten verstehen,jedoch haben eben genau jene Personen diese Entwicklung zu verantworten!Ignorieren von Problemen und denunziierung aufs übelste jener,die nur ansatzweise Kritik üben, haben nun zu einem politisch vergiftetem Klima geführt,bei dem die Gutmenschen immer mehr an Glaubwürdigkeit verlieren und deshalb immer extremer werden müssen um wenigsten ein bisschen Aufmerksamkeit zu erhaschen!Deshalb werden bewusst pauschal alle als Fremdenfeinde oder Rassisten bezeichnet,denn anders könnte man sich selbst und seine Gesinnung nicht nehr erklären!!

    • Albert sagt:

      Sie beklagen Diffamierung – und beschimpfen alle Linken als „Gutmenschen“? Und all die Invektiven, mit denen uns die SVP seit über 20 Jahren „beglückt“, blenden Sie auch einfach aus? Ferner: Wann hatte die Linke je eine Mehrheit? Hand aufs Herz: Gehen Sie derart informiert und gerüstet tatsächlich abstimmen und wählen?

  • SrdjanM sagt:

    Meine Rede. Es handelt sich eben nicht um Fremdenfeindlichkeit, Homophobie, Antisemitismus.
    Es ist ein allgemeiner Menschenhass welcher vor allem von Wohlstandsverwöhnten ausgeht und sich halt je nach aktuellem Thema in eine spezifische Richtung äussert.
    Dahinter liegen ganz banale, egoistische Motive: Angst vom sozialen Abstieg, Neid, Gier.
    Diesen Hass kann man kaum bekämpfen, denn es wurzelt in einer Unvernunft welche sich nicht durch rationelle Argumente entkräften lässt.

    Dann gibt es noch den weitaus kleineren Anteil welcher aus effektiven persönlichen Missständen entsteht: Arbeit

  • Hofstetter Christian sagt:

    Es ist richtig, dass sich in den letzten Jahren xenophobe Tendenzen breitgemacht haben. Die Verschärfung der Asylgesetzgebung spricht dafür, dass Populisten unter der Federführung der SVP ganze Arbeit geleistet haben. Ich stufe die Entwicklung als gefährlich ein. Eine Entwicklung die im Übrigen ganz Europa erfasst hat und auch deshalb verwerflich ist, weil Flüchtlinge aus Nordafrika illegal und für ein Hungerbrot in den andalusischen Plantagen arbeiten. Bei uns trägt die Linke eine Mitverantwortung an der Unkultur gegenüber Ausländern, weil sie Probleme der Verlierer nur schönredet.

  • Roncaroni Massimo sagt:

    @ Naef – wenn überhaupt jemand irgendwelche Ängste schürt, dann sind dies unsere Medien und nicht die Parteien. Ihr Politblog ist zudem sehr reisserisch, einseitig, unausgewogen und tendenziös. So können sie keine Wähler hinter dem Ofen vorlocken.

  • SrdjanM sagt:

    Noch mal der letzte Satz:

    Dann gibt es noch den weitaus kleineren Anteil welcher aus effektiven persönlichen Missständen entsteht: Arbeitslosigkeit, Krankheit, Benachteiligung…
    Da lässt sich direkt eingreifen, man kann die betroffenen Menschen entsprechend unterstützen und so die Gründe für den Hass beheben.

  • Max Meister sagt:

    Wenn andere Staaten oder Institutionen unsere Demokratie ausschalten wollen und uns ihre Richtlinien aufzwingen, dann finde ich es gerechtfertigt, aus solchen Institutionen auszutreten. Eine Demokratie wie die Schweiz sie bis anhin hatte, kann nicht erhalten bleiben wenn immer mehr Entscheidungen an ausländische Institutionen abgeben werden. Zu Beginn klingt immer alles sehr vernünftig und edel, ansonsten würde man keine Beführworter finden, aber die Dinge entwickeln sich dann immer in eine falsche Richtung, so ist es mit der PFZ und so ist es auch mit der Menschenrechtskonvention.

  • Sandro Bachmann sagt:

    Selten so etwas Oberflächliches gelesen. Fakt ist: Nirgends fühlen sich Migranten so wohl wie in der Schweiz, wie eine Studie zeigt. Kaum irgendwo gibt es so wenig tätliche Übergriffe auf Ausländer wie in der Schweiz. Mehrere Experimente zeigen, dass Ausländer nicht oder nur kaum diskriminiert werden im Ausland – das ist in anderen Ländern deutlich stärker. Fakt ist auch, dass kaum ein europäisches Land einen solch hohen Ausländeranteil hat. Weiter ist das Bild irreführend. Wer etwa gegen Burka ist, kann auch die Frauenrechte stärken wollen. Der Autor sollte analysieren, nicht pauschalisieren.

  • Walter Staub sagt:

    Dieser Herr Naef ist für mich ein höchst gefährlicher Zeitgenosse der übleren Sorte. Ein Prediger der Toleranz über alles, dazu gehört für ihn selbstverständlich auch grösste Toleranz an menschlichen Spezies mit einer ausgeprägt intoleranten Geisteshaltung. Alles soll Lieb-Kind zu einander sein. Für mich eindeutig zu viel verlangt. Wie sagte doch schon Thomas Mann, Toleranz ist gut, aber Toleranz an Intoleranz wird zum Verbrechen. Der Staat soll vorschreiben, was man sagen darf und unpässliches bestrafen wie zu Hitlers oder Stalins Zeiten. Ein richtiger Wolf im Schafspelz dieser Herr Naef.

  • sandro sagt:

    der linke beklagt die situation in der schweiz. eine die sie früher mit multikultibereicherung schöngeredet haben. die aktuelle situation sieht anders aus als was man sich vorher schöngedacht hat. arme, entwurzelte menschen kommen in ein einigermassen funktionierendes land und sehen es, (verständlicherweise) als selbstbedienungsladen. und es wird von den sozialen gegeben weil auch diese davon profitieren. was sie auch mitbringen ist ihre intolerante religion, die sie in unserer gesellschaft installieren wollen. siehe gaybashing. gerade als schwuler mann sollte näf hellhörig sein und nicht naiv

  • Wüthrich sagt:

    Herr Naef hat Recht, mit allem was er hier sagt. Hat doch eine Bekannte unserer Familie vor einiger Zeit gesagt Stanislaw Wawrinka könne unmöglich Schweizer sein, mit dem Namen den er trage (im vollen Ernst). Ich war vollkommen sprachlos ob solcher Arroganz. Wie heisst denn der „richtige“ Schweizer?
    Nicht nur Juden und Muslime leiden unter Diskriminierung. Man versucht heute alle Religionsgemeinschaften anzugreifen/zu diskreditieren. Der „richtige“ Schweizer denkt wohl nur noch an sich und ist sich selber der Nabel der Welt…

  • Ruth Meier sagt:

    Ja Herr Näf, es braucht Zivilcourage Missstände beim Namen zu nennen und nicht unter den Teppich zu kehren, so wie Ihre Partei das seit vielen Jahren tut. Und damit sind Sie mitschuldig, dass Leute zu extremistisch reagieren, weil sie sich nicht mehr ernst genommen fühlen! Unterlassung kann ebenfalls zu Schuld führen.
    Interessant, dass Sie festlegen, was Hass ist. Mit Leuten, die Exklusivrecht über die Worte haben ist eine Diskussion nicht möglich.

  • P.Glauser sagt:

    Nach einer rein politisch-ideologischen Einleitung kommt Herr Näf im letzten Absatz endlich zum Punkt: Er will werben für die Ausweitung der Rassismusstrafnorm auf „homophobe und transphobe Hassverbrechen“.
    Er fühlt sich wohl durch einen Bericht von Amnesty International zuhanden der Eu-Politik, der angebliche Defizite in der europäischen und der schweizer Gesetzgebung ausgemacht hat, berufen. AI hält Verstösse gegen das „Gleichstellungsgebot“ (was ist das und wie verstösst man gegen ein „Gebot“?) für möglich und sieht deshalb das „Völkerrecht“ in Gefahr.
    Klar, was hier beabsichtigt wird…

  • Merkur sagt:

    ..immerwieder zu überdenken. Ich wünsche dabei viel Erfolg. Einfach ist es nicht immer, einige NSDAP Mitglieder denken heute noch, dass die Nazis damals Recht hatten…
    In Sachen Vorurteilen bin übrigens auch nicht besser: Flo und Bernaerts kömmen bestimmt aus ländlichen, bäuerlichen Gebieten… wenn sie sich abspalten wollen, dann nicht als Schweiz von Europa, sonder gefälligst als Gemeinde(n) von der Schweiz. Dort draussen auf dem Lande, dort Leben die wahren Sozialschmarotzer. Wir normalen Schweizer haben es satt, uns bei jeder Drecksabstimmung von den Hinterweltlern dreinpfuschen zu lassen

  • Flo sagt:

    Lapadula: ein kleines, kluges weltoffenes Land mit humaner Tradition und weitsichtigen Bürgern. Kämpfen wir dafür, dass sie es wird! – so war die Schweiz immer und so soll sie auch bleiben – genau das wollen ja

  • Peter Püntener sagt:

    Lieber Martin, wie Recht Du hast. Herzliche Gratulation zu diesem unmissverständlichen Artikel. Ich frage mich, was bei uns los sein wird, wenn es tatsächlich grobe Gründe (Kriege, Energieknappheit) geben wird, um Hass zu schüren und Angst zu verspüren. Da kann uns die Geschichte Vernunft und Zivilcourage aufzeigen. Da werden kaum Shitstorms und Blogger den Weg weisen…

  • P. Müller sagt:

    Körperliche Übergriffe sind unter keinen Umständen zu tolerieren. Aber selbst ich als Homosexueller finde, dass jeder seine Meinung frei äussern darf. Wenn sich jemand über meine Orientierung auslassen möchte, dann soll er das von mir aus tun, wenn er meine Antwort nicht scheut. Was die Menschen einfach nicht begreifen, ist dass wir uns in der Schweiz langsam auf den Füssen herumstehen und keiner wirklich etwas dagegen tun will. Das führt zu Stress, welcher sich – oft nicht zu Recht – gegen Minderheiten entlädt. Das ist die menschliche Natur und diese zu ignorieren ist genau so ignorant.

  • Tom Müller sagt:

    Wo lebt der Mann? Da leben über 2 Millionen auslandstämmige Menschen völlig unbehelligt in unserem Land, sicher nochmal 1 Million wurden eingebürgert, und Herr Naef wirft den Schweizern pauschal „blanken Hass“ vor. Das ist absurd und im Alltag nicht zu beobachten. Das zeigt sich auch an der Wortwahl: Es wird nicht von konkreten Ereignissen gesprochen, sondern von der „mutmasslichen Stimme des Volkes“ (!) und von der „politischen Stimmung“. Nicht die reale Ausländerfeindlichkeit grassiert, sondern die von linker Seite bemühten „braunen“ Vorwürfe gegenüber allen, die nicht ihrer Meinung sind.

    • m.mueller sagt:

      Mein beinahe Namensvetter hat mir aus der Seele gesprochen. Und er hatte mehr Glück als ich, dass seine Meinung nicht vom gestrengen Zensor ausradiert wurde…

  • pedro domletschg sagt:

    ich gebe herrn naef in der bestandesaufnahme weitgehend recht, nur von hass zu sprechen disqualifiziert ihn ganz deutlich, warum ist es mir nicht erlaubt, auswüchse wie die islamisierung, und wenn man isch die zahlen anschaut, darf man dies so nennen, nicht gut zu finden und auch die schlimmsten realitäten zu benennen. herr naef geisselt alles was nicht dieser amokgelaufenen toleranzpädagogik huldigt als hass. mit dieser einstellung wird er nicht weit kommen. toleranz kann nur funktionieren, wenn das gegenseitig der fall ist. ich fühle das nicht vom islam. ich fürchte den islam.

  • markus müller sagt:

    die kommentarspalten in onlinemedien sind die neuen stammtische. die muss man nicht ernst nehmen. im öffentlichen leben sehe ich bis auf die ständigen brandstifterversuche von rechts und rechtsaussen wenig gefahr für demokratie und rechtsstaat. antisemitismus wird viel zu schnell dort vermutet wo es nur um kritik an israel als staat gibt. mit religion hat dies nichts zu tun. korrekt ist es dass im moment die moslems wohl am meisten zu leider haben. grundsätzlich gilt: nicht die provokateure sind gefährlich, sondern diejenigen die auf sie hereinfallen.

    • Patrick Fuhrer sagt:

      Leider muss ich Ihnen widersprechen,denn einfach alle als Stammtischler abzutun wäre zu einfach!Man würde sogar den selben,gravierenden Fehler begehen wie in der Vergangenheit indem man kritische Stimmen in eine Schublade steckt um diese nicht wahrhaben zu müssen!Wenn Sie der Meinung sind,dass es über 2 Millionen Stammtischler in der CH gibt,dann können Sie dies ruhig glauben,seien Sie dann aber nicht überrascht,wenn Sie ein ums andere Mal verwundert die Augen über Ergebnisse künftige Abstimmungen reiben müssen!Aber ich persönlich erwarte von Leuten nichts anderes,welche sich anderen Überlegen fühlen und nicht einsehen,dass eigentlich Sie selber die Intoleranten sind….aber eben,auch werde wohl nur so ein Stammtischler sein der ausser Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nichts kapiert hat ;-))

      • markus müller sagt:

        @ fuhrer. lesen sie noch einmal aufmerksam was ich schreibe. ich finde die agitationen von rechts und rechtsaussen gefährlich. aber sonst sehe ich wenig gefahr für demokratie und rechtsstaat. so hab ichs geschrieben. als stammtischler bezeichne ich die kommentarschreiber in den onlinemedien. die haben keinen einfluss auf das real life. ich verschliesse meine augen nicht, aber ich bin auch kein schwarzmaler. rechte parolen gegen ausländer oder andere religionen sind nichts neues. das einzige was mir ein bisschen sorgen macht ist dass die linken kaum hörbar sind.

  • Walter Kuhn sagt:

    Anders als Herr Naef wahrhaben will gibt es berechtigte Kritik an der Übervölkerung und am der blinden Multikluti-Toleranz. Wahr ist gleichzeitig auch, dass es Populisten gibt, die den wohl in jedem Land unvermeidlich vorhandenen Bodensatz an Rechtsextremem aufwühlen und sehr erfolgreich auf ihre Mühle bzw. auf ihre Wahlzettel leiten.
    Multikluti-Toleranz führte dazu, dass auch den schlimmsten Homophoben und Frauenunterdrückern, die aus geographisch grosso modo aus Südosten kommen, nicht entgegnet wird. Man muss dann nicht staunen, wenn sie bis zum „Ehrenmord“ (siehe Pfäffikon ZH) gehen.

    • Geert Bernaerts sagt:

      Multikulti führ noch zu etwas ganz anderem. Haben Sie als Kind auch mit Knetmasse gespielt? Erinnern Sie sich was passiert wenn man alle Farben zusammenmischt und diese ganz lange knetet? Ich persönlich liebe und schätze die verschiedenen Kulturen. Deshalb möchte ich nicht, dass die ganze Erdbevölkerung zu einer grauen Masse verschmilzt.

  • M. Berner sagt:

    Guter Artikel, gute Analyse. Einziger Kritikpunkt ist meines Erachtens, die Burkadebatte hineinfliessen zu lassen (Illustration zum Verhüllungsverbot im Tessin). Es ist mir schleierhaft, wie dieses Argument in der Diskussion für mehr Menschlichkeit förerlich sein kann. Eine Kultur (nicht Religionsgemeinschaft! Wie man mittlerweile wissen sollte, hat Burka mit Islam im engeren Sinne wenig zu tun), die den Frauen ein Gesicht in der Öffentlichkeit verweigert, hat in meinen Augen deutlich menschenverachtende Tendenzen!

  • Markus Steiner sagt:

    Minderwertigkeitskomplex, Selbstüberschätzung? Solche Urteile stammen von Politikern, welche die CH – je nach Parteifarbe – so oder so sehen. Beginn der Dissonanz war das EWR-Votum im 1992. Politik+Wirtschaft, sie waren bis auf wenige Ausnahmen alle dafür. Und verloren! Keine andere Abstimmung hat seither gleiche Frustrationen hinterlassen. Warum eigentlich? Die damaligen Verlierer reden seither vor allem die Isolation unseres Landes herbei. Dabei passierte Gegenteiliges: Unser Land entschied sich für Offenheit, weltweit mit allen Ländern (rund 200) Partnerschaft auf Augenhöhe zu pflegen,

  • Dorothée sagt:

    Wo bleiben die positiven Medienmeldungen über erfolgreich integrierte Migranten? Die CH hätte genug finanzielle Mittel um die AHV Renten der Babyboomer zu stemmen, aber nein, der CH Steuerzahler, muss sich mit immer weniger Leistungen und immer längere Arbeitszeiten zufrieden geben. Im Gegensatz steigen die Ausgaben für Migranten kontinuierlich. Wo bleibt die Transparenz die von der SP sonst immer gefordert wird? Von den Migranten sollten auf ein möglichst rasche finanzielle Selbstständigkeit gefordert werden, wird aber nicht. Wann werden Schule und/oder Arbeit, für diese Leute organisiert?

    • Hansli sagt:

      @Dorothée Sie sin für mich ihrem Beitrag das beste Beispiel für rechtsnationale Hetze gegen Ausländer. Fakt ist einfach, die AHV wäre ohne Ausländer bereits seit 1992 Defizitär. Heisst wir mussten dank den Ausländern die Leistungen nicht herunterfahren noch länger arbeiten. Das die Ausgaben für Migranten kontinuierlich steigen ist klar. Immerhin beziehen nun viele auch AHV. Genauso wir mehr Migranten in der IV, weil die Jobs ausführen körperlich anspruchsvoll sind. Aber die sind nicht mehr Invalid als Schweizer mit der gleichen Arbeit.

  • Rudolf Stary sagt:

    Der Rassismus ist so alt wie die Menschheit. Ich würde mich lieber damit befassen, von wo dieses Phänomen kommt. Vielleicht wird man die ganze Problematik verstehen, wenn man sich tiefer mit dem Atavismus befassen würde. Die analytische Betrachtung der Schweiz bringt ja nichts.

    • Stefan Meier sagt:

      Rassismus – oder Angst vor dem Fremden – sind Urängste. Grund: In der Steinzeit war das Nahrungsangebot so knapp, dass vorbeiziehende andere Steinzeitmenschen, die ja auch Hunger hatten in der kalten Jahreszeit, oftmals andere ausplündern mussten, um selbst zu überleben. Insofern hat jeder, der genügend Vorräte hatte für sich selber, keine Lust, die einfach mit jedem vorbeiziehenden Fremden zu teilen, nur um nicht als Rassist dazustehen.

  • rascha kocher sagt:

    Dass das Land vor diversem Angst entwickelt ist in der wohlgeleugneten Neutralitätshaltung zu suchen. Dazu gesellt sich das Übersatt sein. Mit Befund von der Behandelbar täte ich sagen, akute Wohlstandsverwahrlosung. Sozietät gebiert da erst wohl wieder, wenn man für das Nötigste anstehen muss; gezwungen wird, sich miteinander produktiv zu organisieren. Mit einem dreimaligen Ja wäre eine sagenhafte Konstellation geschaffen: Die Neuumstrukturierung, das ‚Ein auf sich besinnen müssen‘.
    Momentan aber geben Troubaduren die Musik durch, gewiesen durch das Kapital der Businessdoktrin. War das alles?

  • Frank Humbel sagt:

    Die Ecopop-initiative ist genau dieser „eigenartigen Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Selbstüberschätzung“ enstprungen, die Martin Naef zu Recht anprangert. Die Initianten fühlen sich von der grossen, bösen Welt bedrängt, und wollen zugleich ebendieser Welt ein pfannenfertiges Rezept für die Geburtenkontrolle auftischen, frei nach dem Motto: Am Schweizer Wesen soll die Welt genesen! ich stimme NEIN zur anmassenden Ecopop-Initiative!

  • Robert Herz sagt:

    Hass folgt auf Angst und Angst folgt auf mangelndes Wissen. Das ist nicht neu, das war schon immer so. Früher hat man das auf den Teufel oder auf die Katholiken projiziert, heute auf Migranten oder die EU. Anders wäre es, konkrete und wirkliche Probleme zielgerichtet anzugehen – aber das funktioniert meiner Meinung nach in der Schweiz NACH WIE VOR! Man darf das Vertrauen nicht verlieren – z.B. dasjenige in die Demokratie. Alle machen mit, alle bringen ihre Meinung ein, man streitet – und stimmt dann ab. Und bis heute ist es nicht schlecht gelaufen – etwas anderes zu sagen wäre arrogant.

    • S.Schweizer sagt:

      @Herz Angst ist Ablehnung und muss sich nicht in Form von Wut, Gewalt oder Missbrauch äussern, sondern kann schlicht ein Entscheid sein den man für sich fällt. Wenn man „kein gutes Gefühl hat“ und zu etwas „Nein“ sagt dann hat das noch lange nichts mit mangelndem Wissen zu tun. Angst ist wie Freude eine Emotion. Man denkt sie nicht, man empfindet und spürt sie. Negativ oder positiv behaftete Erinnerungen sind Informationen die in unserem Körper eine Resonanz erzeugen. Diese nehmen wir als „Gefühl“ wahr. Warum glauben Sie haben Kinder Angst vor der Dunkelheit? Weil es ihnen an Wissen mangelt?

  • Rene Wetter sagt:

    Man muss auch sehen, dass es in den Beitragsforen einfach ist etwas anonym hinzuschreiben. Eigentlich sollte jeder der schreibt, nichts schreiben, was er nicht auch in aller Öffentlichkeit ohne den Schutz der Anonymität des Netzes kundtun würde. Es gibt auch Leute die gleiches auf Twitter oder Facebook tun, und sich nicht bewusst sind, dass dort die Anonymität nicht gegeben ist. Dann liest man auch wieder von gewissen Leuten, die von Posten zurücktreten mussten, oder dem Job verloren weil sie was Dummes geschrieben hatten.

  • Hansli sagt:

    Rassismus wird bei uns politisch gepflegt, man will sogar die Menschenrechte abschaffen und die Politik wird mit Hetze, Diffamierung und Lügenpropaganda betrieben. Das Ganze hat einen Namen: SVP.

    Alle anderen Parteien werden von der SVP vorgerührt. Das Politikversagen der anderen ist einfach die Ignoranz und das absolut fehlende Verständnis für moderne Medienumgang und vor allem nicht zu begreifen, dass man mit Lügner nicht diskutieren kann. Warum diskutiert noch jemand die in der Arena Lügen? Warum darf das jemand ungestraft?

    • Gion Saram sagt:

      @Hansli, bleiben wir bitte bei den Tatsachen, die SVP will nicht die Menschenrechte abschaffen, sondern dafür sorgen das nicht mehr ausländische Gerichte die Menschenrechte so interpretieren wie sie unsere Gerichte nicht interpretieren würden. Gerichte sind dazu da die bestehenden Rechte anzuwenden aber nicht um neues Recht zu setzen, die Rechtslegung obliegt den nationalen Parlamente und nicht den nationalen oder internationalen Gerichtshöfen. Auch bei einen Austritt aus der EMRK
      würden weiterhin die Menschenrechte in der CH gelten und von unseren Gerichten überwacht werden.

  • Anton Keller sagt:

    Solange alle Zuwanderungsdiskussionen mit der Rassimus geahndet werden kann wahrlich keine Diskussion und keine Lösung entstehen. Die Mehrheit der Schweizer haben keine Lust sich bei jedem Satz als Rassisten beschimpft zu werden.

    • Geert Bernaerts sagt:

      Danke Herr Keller, das bringt es ziemlich genau auf den Punkt! Wenn jeder der sich gegen eine zu hohe Bevölkerungsdichte wehrt mit den einzigen Mitteln das Ihn zur Verfügung steht ( ich sehe die Schweiz nicht wirklich eine 1-Kind Politik einführen… ) einfach generell als Rassisten abgestempelt werden, steigt natürlich gefühlt die Rassistenquote…

      • Mark Keller sagt:

        Die Schweiz und eine 1-Kind-Politik? Was sollte die Schweiz damit bezwecken wollen? Sie scheinen das Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben: es heisst Demographieproblem! Die Fertilitätsrate der Schweizerinnen ist jetzt schon zu tief, um das Überleben der Schweizer zu sichern. Also müsste man wohl eher eine 3-Kind-Politik einführen, oder dann halt die dringend notwendige Verjüngung der Bevölkerung der Schweiz über die Zuwanderung junger, kinderreicher Familien regeln.

  • Gion Saram sagt:

    Der Hass, den Herr Näf zu spüren glaubt, richtet sich meines Erachtens nicht gegen Zuwanderer sondern gegen die eigenen Politiker die je länger je mehr nicht mehr im Interesse der Gesamtheit aller Wähler agieren, sondern immer mehr und mehr die Partikularinteressen ihrer Lobbygruppen und Sponsoren vertreten. Ich habe es satt, von der veröffentlichten Meinung und den Politikern als Hinterwäldler, Rassist und Angstneurotiker tituliert zu werden, nur weil ich nicht bereit bin, mich der angeblichen Alternativlosigkeit des von oben verordneten Dogmas zu unterwerfen.

  • Reto Stadelman sagt:

    Grundsätzlich stimme ich mit Herr Näf überein. Er hat vollkommen Recht wenn er schreibt, dass der Hass massiv zugenommen hat, ja sogar gehegt und gepflegt wird.
    Meiner Meinung nach liegt der Grund bei der Blockade in der Politik. Radikalliberale (wozu ich FDP und SVP zähle) haben zusammen mit den Linken (SP, Grüne) das Leben für den Mittelstand (mehrheitlich konservative Bürger) immer unerträglicher gemacht. Banker und ärmere sich moralisch fragwürdig verhaltende Personen werden von diesen Parteien geschützt, im Namen der „Fairness“ und des globalen Wettbewerbs…

    • Reto Stadelman sagt:

      Für das Volk hat sich niemand mehr eingesetzt. Die SVP versteht es nun diesen Frust „gewinnbringend“ abzuschöpfen. Mich wundert das nicht. Es ist eine logische Reaktion. Ob man dieser wirklich am besten das Wasser abgräbt in dem man die Richter ihres Amtes walten lässt, dass bezweifle ich schwer.

  • P.Wyss sagt:

    Aber Herr Naef, wem wollen Sie nun die Schuld am Antisemitismus in die Schuhe schieben? Sie sollten vielleicht erwähnen, dass für die meisten antisemitischen Attacken und Äusserungen Muslime verantwortlich sind…

  • Martin sagt:

    Der Schweiz fehlt halt die Opposition einer parlamentarischen Demokratie. Alle außer der SVP und anderen Aufhetzern vom rechten Rand sitzen wie das Häschen in der Grube und warten ab, was über sie kommt. Zum geeigneten Zeitpunkt jeweils Funkstille, in der Panik kurz vor der Abstimmung dann zaghafte Kritik aber nicht mehr. Das trägt nunmal nicht zur Bildung einer fundierten Meinung bei. Die Debatten sind keine, sondern nur gegenseitige Schuldzuweisungen, und nach den Abstimmungen drehen sie sich weiter im Kreis. Die Schweiz ist zu bequem geworden, jetzt kommt die Quittung dafür.

  • Lidija Jametti sagt:

    Als Ergänzung zum Beitrag. Ich stimme gegen die ECOPOP, gegen die Goldinitiative, weil ich nicht nur Menschenfreundlich bin sondern auch wirttschaftsfreundlich.

    • Geert Bernaerts sagt:

      Seit sich die Soziale Wirtschaft der 80er Jahren zum neoliberalen Raubtierkapitalismus gewandelt hat, ist es leider ein Entweder-Oder geworden. Sie haben Sich damit gegen die Menschen entschieden. Ecopop würde die Wirtschaft nicht schädigen, nur in eine sozialere Richtung zurückzwingen.

    • Gion Saram sagt:

      Ich bin immer verblüfft wenn Leute die sich für eine Frauenquote in Verwaltungsräten, oder eine fixe Quote wie 1:12 bei den Gehältern aussprechen, oder für einkommensabhängige Kinderkrippentarife einsetzen, gleichzeitig davon überzeugt sind das die Verwaltung der Zuwanderung am besten aus den Händen der Politik in die Hände der Wirtschaft gelegt wird. Weshalb sollen Manager, die eine Grossbank beinahe an die Wand gefahren haben, die Zuwanderung besser steuern können als Gesetze die wir uns selber geben? Momentan haben wir die Zuwanderung privatisiert wie wir es nie mit der SBB machen würden.

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Naef: „Täusche ich mich, oder ist das politische Klima in der Schweiz in der letzten Zeit ziemlich eisig geworden? Ich meine nicht im meist freundlichen Bundeshaus, sondern in der Art und den Inhalten der öffentlichen Diskussion?“

    Vielleicht wäre es in der Schweiz freundlicher, wenn im Bundeshaus sich nicht alle so gern hätten? Aber dort herrscht in der Tat Friede, Freude, Eierkuchen zusammen mit den Lobbyisten und Wirtschaftseliten. Darum ist es ja auch so hip, die begründete Wut des Volkes als Hass zu diffamieren.

    Wut kann in der Tat in Hass umschlagen. SchweizerInnen stimmen lieber ab.

  • Marco Loosli sagt:

    Werter Herr Naef. Alles immmer mit Angst und Hass abzuqualifizieren entspricht nicht wirklich einer fundierten und kompetenten Analyse der Dinge und ist zu kurz gedacht. Einschätzungen gegenüber Vertretern gewisser Bevölkerungsgruppen basieren meist auf empirischen Werten, sofern man denn gewillt ist, diese Erfahrungen fernab des Stammtisches zu machen. Die Schweiz ist alles andere als (bitte Wort einsetzen)ophob. Vielleicht sollte man mal vom Ansatz ausgehen, dass viele (auch und gerade ausländische Staatsangehörige) in der Schweiz lebende, keine Ghettos und keinen Gottesstaat wollen.

    • Mark Keller sagt:

      Und wo genau ist für Sie in der Schweiz ein Gottesstaat – vermutlich meinen Sie einen islamistischer Prägung – in Sicht?

  • Nicole Suter sagt:

    Wenn Hass das Menschsein zerstört und Elend wie Leid zum Lustobjekt werden spalten sich die Arten klar. Kein Tier wird zum Mensch.

  • Gion Saram sagt:

    In einem Land wo wir über die Höhe unserer Abfallsackgebühren und über Tempolimiten abstimmen dürfen, ist es nur natürlich das auch die Frage der gewünschten Bevölkerungsgrösse und die Zusammensetzung dieser Bevölkerung Gegenstand der politischen Diskussion wird. Wenn es für eine unlimitierte Zuwanderung wirklich gute Argumente gibt, dann würde ich gerne diese hören und nicht die dauernden moralinsauren Ermahnungen von Frau Sommaruga und die Beschwörung des kommenden Weltuntergangs durch Economiesuisse.Die Niveaulosigkeit der Gegenpropaganda ist das was die Bürger je länger je mehr empört.

    • Mark Keller sagt:

      Gion Saram, finden Sie es gut, dass wir in der Schweiz die Personenfreizügigkeit haben? Ja? Möchten Sie diese missen? Nein? Wieso ist Ihnen dann die Niederlassungsfreiheit im EU-Raum inkl. der CH ein Dorn im Auge? Die PFZ der EU ist nichts anderes als die Niederlassungsfreiheit innerhalb der Schweiz.

      • Gion Saram sagt:

        Ja, in der Schweiz finde ich die Personenfreizügigkeit gut, da wir ja auch einen gemeinsamen Rechtsraum bilden und alle dieselben Gestaltungsmöglichkeiten haben. Ich möchte aber nicht mit dem Rest von Europa einen gemeinsamen Rechtsraum bilden, da dies zwangsläufig zu einem massiven Abbau meiner politischen Gestaltungsmöglichkeit als Stimmbürger führen würde. Aber wenn der Rest der EU bereit wäre das ihren Bürgern dieselben Mitsprachemöglichkeiten wie uns Schweizern zu gewähren, dann wäre ein EU Beitrtt eine valable Option. Ich kein Vertrauen in Europas Politiker, aber in seine Menschen!

  • Aka Keller sagt:

    Zuwanderung ist eine Frage des Masses und des kulturellen Hintergrundes der Zuwanderer. Gemäss BA für Statistik 2013 sind 34.7 % der Schweizer Bevölkerung älter als 15 Jahre nicht in der Schweiz geboren (25 % Ausländer, der Rest mehrheitlich eingebürgert). Den Schweizern unter diesen Umständen blanken Hass vorzuwerfen ist schlichtweg falsch.Ist es verwerflich wenn man seine eigene Identität bewahren will? Zur Identität gehört auch unsere Christlich-Jüdische Tradition (nicht mit Frömmigkeit zu verwechseln) mit ihren Errungenschaften. Der Islam mit ihren Werten ist uns fremd (zB Stellung d Frau)

    • Mark Keller sagt:

      Aka Keller, was bitte hat die christlich-jüdische Tradition zur Emanzipation der Frau in der Schweiz beigetragen? Genau nichts! Und „unsere Werte“ sind nicht christlich-jüdischen Ursprungs! Die französische Revolution hat mehr zu unseren Rechten und Werten beigetragen als die christliche und jüdische Religion.

  • Eduardo sagt:

    Ein Hass gegen Ausländer in der Schweiz, der ununterbrochen seit vielen Jahrzehnten in der Schweiz herrscht und von ausnahmslos allen Generationen, Gruppen und Parteien mit genüsslichem Lächeln begleitet und offen gutgeheissen wird, ist der gegen Deutsche. Völlig egal, welche Ausländer im Laufe der Zeit die schweizerischen Sozialämter und Gefängnisse füllen und die Strassen unsicher machen, gegen die Deutschen geht es immer und überall mit ganz besonderer Befriedigung. Was mag hinter dieser allgemeinen Arroganz stecken, eine Mischung aus Grössenwahn und Minderwertigkeitsgefühlen?

    • Aka Keller sagt:

      Eduardo Sie verwechseln Abgrenzung mit Hass. Österreicher und Deutschschweizer grezen sich gegen Deutsche ab, Belgier und Romands gegen Franzosen und Tessiner gegen Italiener. So einfach ist das und überhaupt kein Hass.

  • Samuel Rohrbach sagt:

    Ich habe auch einen Apell, und zwar an die Zuwanderer (die auch mit ECOPOP immer noch rund 122’000 betragen, da ja 106’000 auswandern, was dann netto die 16’000 ergibt): Ich habe es satt, dass sich die Schweizer Sorgen machen müssen wegen gewissen Kulturen und Ihrem Verhalten. Das hier ist unser Land und unsere Lebensart und es sind unsere Gesetze die gelten. Wir wollen, dass alle nach unseren (!) Regeln friedlich zusammenleben. Wer sich gegen unsere Regeln auflehnt soll das Land eben verlassen. Es gibt keine Verpflichtung hier zu leben.

    • Mark Keller sagt:

      Es ist ja wohl das Allerletzte wenn man den Zuwanderungssaldo auf aktuell rund 16’000 Personen begrenzen will, dann aber hingeht und sagt es könnten immer noch über 120’000 Personen zuwandern. Da wird ganz offensichtlich und vor allem ganz bewusst mit der Psychologie der Stimmenden gespielt, da die Zahl 120’000 einen ganz anderen Eindruck vermittelt, als die Zahl 16’000! Es wird mit einer Mogelpackung operiert und Propaganda gemacht, und scheinbar fallen viele Leute auf diesen Trick herein.

      • Samuel Rohrbach sagt:

        Herr Keller, warum ist die Wahrheit das Allerletzte? Wenn 104’000 Personen auswandern, können mit Ecopop immer noch 120’000 kommen. Das hat mit Trick und Mogelpackung nichts zu tun, sondern mit Rechnen. Dann ist also aus Ihrer Sicht die ganze Mathematik eine Mogelpackung. Ja nuh, das ist auch eine Ansicht. Aber der Trick ist doch vielmehr dieser, dass immer nur mit den 16’000 argumentiert wird und alle Leute das Gefühl haben, es dürften dann nur noch 16’000 (statt eben die 120’000) in unser Land kommen. Dies ist die Mogelpackung, bzw. die Wahrheit, die uns die Ecopop-Gegner nicht sagen wollen!

  • Meier Nathalie sagt:

    Ich finde es langsam schon etwas kindisch-polemisch, wie Schweizer immer wieder als Rassisten und hasserfüllte beschrieben werden. Es gibt kein einzies Volk auf Erden, welches nicht zuerst skeptisch ist, wenn etwas Neues im Anmarsch ist.Ironischerweise werden heutzutage immer wieder die Leute als besonders rassistisch und intolerant beschrieben, die sich wehren oder sich auch mal getrauen, Skepsis zu äussern; nie solche, die offensichtlich Mist produzieren etc.Verantwortung ist ein Wort, welches heute leider keine Bedeutung mehr hat,auf beiden Seiten nicht mehr!So gehts eben nicht zusammen!

  • Die Schweiz ist fremdenfreundlich. Doch damit dies auch so bleibt,braucht es dringend Einschränkungen zum PFZ. Solange Fremde in der Minderheit sind, sind sie willkommen und akzeptiert. Wenn aber die Ausländer an Übermacht gewinnen und man sich im eigenen Land als Fremd vorkommt, stimmt etwas nicht mehr. Was alle EU-Länder schon haben, muss nun auch die Schweiz einführen: Kontingente für Ausländer.Warum also dieses Problemreden, wenn es keines ist? Nur weil die Wirtschaft „um Wachstum, koste es was es wolle geht“ und dabei die Sozialwerke und Infrastrukturen zusammenbrechen?Weniger wäre mehr!

    • Mark Keller sagt:

      Hartmann Sonja, habe ich in letzter Zeit irgend etwas in der EU nicht mitbekommen? Welches EU-Land hat Kontingente für Ausländer? Für die EU-Staaten gilt die PFZ geanu gleich wie für die Schweiz, da gibt es keine Einschränkungen. Und die PFZ ist einer der Grundpfeiler das Hauses EU, welcher kaum zur Disposition steht.

  • sabine wirth sagt:

    Zu ecopop: Wir Initianten wollten eine u.E. dringend notwendige Diskussion zum Thema „Bevölkerungswachstum“ in der Schweiz und weltweit eröffnen. Zur Erinnerung: in der Schweiz wächst die Bevölkerung um 1,3% jährlich, 80% davon durch Zuwanderung. Weltweit hat sich die Wachstumsrate zwar verkleinert, jedoch ebenfalls (wie CH) auf einem einmalig hohen Niveau: die Menscheit wächst innerhalb von nur 12 Jahren um eine Milliarde. Ecopop wollte vom links-rechts Parteiengezänk wegkommen, die meisten von uns sind parteilos. Was folgte war ein unglaublicher Hass-Sturm vor allem von Grün-Links. Forts.fo

    • Mark Keller sagt:

      Ecopop negiert die Tatsache, dass die Resourcen – insbesondere die Lebensmittelproduktion – gut für alle reicht. Mit den Möglichkeiten der weltweiten Landwirtschaft könnte die Menscheit problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren. Ecopop negiert das demografisch-ökonomische Paradoxon. Je besser es einer population geht, je tiefer die Gebrutenrate! Entwicklungsprojekte, die in Bildung investieren und den Menschen eine Zukunftsperspektive geben, senken die Geburtenrate. Ecopop will aber die Anzahl Menschen reduzieren. Mit keinem Satz wird die Umwelt erwähnt, aber jetzt als Feigenblatt propagiert!

  • Adrian Peters sagt:

    Die Integration von Ausländern funktioniert im Grosse und Ganzen sehr gut. Das Problem sind schwarze Schafe auf beiden Seiten, welche eine negative Abwärtsspirale bewirken. Aus persönlicher Erfahrung weiss ich von Ausländern, die ehrlich gemeinte Integration aufgrund offensichtlicher Abneigung und Abschätzung aufgegeben haben und sich in ihren angestammten Kulturkreis zurückziehen. Diese Desintegration führt wiederum zu Fremdenhass, welcher Ersteres hervorruft. Hier müsste man ansetzen, wenn die teils nicht-vorhandene Integration nicht nur als Vorwand missbraucht wird.

  • Ri Kauf sagt:

    Was in diesem Artikel unerwähnt bleibt, ist die Tatsache, dass wir die Kehrseite der Globalisierung nicht sehen wollen. Flüchtlinge, Asylbewerber und Einwanderer gehören nun mal zu dieser Kehrseite. Uns holen die Geister ein, die Europa in den letzten 100 Jahren auf diesen Kontinent gerufen haben. Kein Journi baut diese in der Regel in die Berichterstattung ein. Und Herr Näf auch nicht. Auch die CH hat von den Kolonien profitiert auch wenn sie selber keine hatte. Diese Rechnung wird uns genauso präsentiert wie diejenige der Ausbeutung der Umwelt.

  • Hans Müller sagt:

    „Personalchef bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich“
    Im Namen von Gerechtigkeit, Solidarität, Menschenrechte, etc. wird in Wahrheit doch einfach Lobby betrieben für die Sozialindustrie, von denen der Autor selbst ja bestens lebt und seit die Sozialhilfe „professionalisiert“ wurde noch besser.

  • King Kongomüller sagt:

    Niemandem käme es in den Sinn, Länder wie Amerika, Australien oder Neuseeland als diskriminierend zu bezeichnen, obwohl sie strenge Zuwanderungsgesetze haben und auch offen sagen wer reinkommt und wer nicht. Was dort ok ist, soll bei uns verpönt sein? Leute die sich gegen die unbeschränkte Zuwanderung äussern, werden von ewig lieben Menschen sofort in die Rassismusecke gedrängt und in diesen Kommentaren regelrecht gemobbt. Dann „täubeled“ mal schön – Ich habe ECOPOP bereits ein dickes Ja geschenkt

    • Hansli sagt:

      @Kongomüller Keine Parteie in diesen Ländern behauptet die Ausländer nehmen dein Staatsbürgern den Job weg, keiner dort sagt die Familie sein unerwünscht. Dort ist man stolz wenn Fremde ins Land kommen, dort investieren und arbeiten. Dort leidet niemand unter Multikulti, man akzeptiert jemand ungeachtet der Herkunft. Ein Kind ist dort per Geburt Staatsbürger, in den USA selbst wenn die Eltern illegal im Land sind. Wer eine Arbeitserlaubnis hat, darf seinen Partner, auch wenn nicht verheiratet ins Land mitnehmen. Niemand wird der Scheinehe verdächtigt.

      • Thomas Plüss sagt:

        „Dort leidet niemand unter Mulitkulti, man akzeptiert jemand ungeachtet der Herkunft.“

        Schon ziemlich kühn, so etwas am Tag der Vorfälle in Ferguson zu behaupten… Und von der Tea Party haben Sie allenfalls auch schon mal gehört? Ich bin auch ein Fan der USA, aber verklären sollte man die dortige Situation bitte auch nicht.

      • Erika sagt:

        Aus Ihrem Beitrag geht hervor, dass Sie genau mit diesen Ländern nicht allzu viel Kontakt haben. So hat doch Australien das Gesetz bezgl. Familiennachzug sehr gestrafft. Auch in Kanada sind längst nicht alle willkommen. Dort fällt es ein bisschen weniger auf, weil es viel Land gibt. Aus Gesprächen und Kommentaren merke ich, wie sich vor allem Leute als weltoffen geben, die entweder nie im Ausland gelebt,oder nur in der geschützten Werkstatt Universität oder der Diplomatie. Im Gegensatz zu diesen, erlebte ich Kulturschocks auf div. Kontinenten. Das schätze ich ungemein als Lebenserfahrung.

      • D. Sprenger sagt:

        @ Hansli ; Dem ist in der Realität mit Rücksichtsnahme der Geschichte nicht ganz so.Zudem ist die USA ein schlechter Vergleich, da dieser Staat ausser den damals oft brutal vertriebenen Ureinwohnern (Indianer) vorwiegend durch eine Multikulturelle Zuwanderung aufgebaut wurde.Leider auch auf Kosten von deren erwähnten Ureinwohnern! Auch der Vergleich dass jedes Neugeborene Kind sofort die US Staatsbürgerschaft erhält,hat andere Beweggründe.Niemals lassen sich die hiesigen Verhältnisse mit der USA vergleichen, zudem müssen die dadurch entstehenen Multikulti Probleme der USA auch erwähnt werden !

      • Hansli sagt:

        So einen Rassismus wie in der CH gepflegt und auch in anderen Ländern Europas ist einfach in den USA; Kanada, Australien oder Neuseeland unbekannt. Nicht einmal die Tea Party hetzt gegen die legale Immigration. Dort sieht man keine Plakate mit schwarzen Schafen. Migranten wurden in den USA Gouverneure und Minister. Wann haben wir den ersten Bundesrat ausländischer Herkunft?

        • Dieter Sprenger sagt:

          Demnach sehen sie den Sachverhalt aber nur oberflächlich . Habe längere Zeit in einem dieser von ihnen genannten Staaten gelebt . Doch deren Realitäten entspricht nicht ihrer Behauptung , dass die Schweiz sich im Vergleich zu diesen erwähnten Staaten fremdenfeindlicher verhält , im Gegenteil , nur hört man hier in der Regel hier zu Lande kaum etwas von den dortigen alltäglichen Problemen . Doch wehe wenn sich die kleine Schweiz zu recht gegen unhaltbare Zustände wehrt , bauschen gewisse Kreise dies gleich als Rassismus auf !

          • Hansli sagt:

            @Sprenger Wenn ich das oberflächlich sehe. Können Sie mir erklären wie Sie diskriminiert wurden? Ich kenne bis anhin noch niemand, der in diesen Staaten Hass erlebt hat. Genauso wenig habe ich in den US irgendwelche Anfeindungen erlebet, weil ich aus der CH war. Im Gegensatz dazu so jeder aus diesen Staaten die CH als Rassistenland. Und ich kennen einige.

        • Dieter Sprenger sagt:

          @Hansli ; Wer sich als Ausländer in einem Gastland so benimmt wie es sich gehört bekommt auch keine Probleme. Zudem hat man geradewegs in den von ihnen erwähnten Staaten z. Bsp. mehr Respekt gegenüber der Polizei. Wenn jemand gegenüber deren Staatsmacht nach selbstverschuldetem Fehlverhalten deren Weisungen nicht befolgt, muss mit ganz anderen Konsequenzen gerechnet werden als hier in der Schweiz wo den Beamten von vorab linken Kreisen gleich Rassismus unterstellt wird. Ihre Behauptung das die Schweiz sich rassistisch Verhalte entbehrt jeder Grundlage, alleine schon vom hohen Ausländeranteil !

          • Mark Keller sagt:

            Ist doch interessant: der hohe Ausländeranteil wird immer als Feigenblatt gegen Ausländerfeindlichkeit von jenen Leuten vorgebracht, welche diese Ausländer aus der Schweiz weghaben wollen. Ist wohl ein wenig wie mit den Süchtigen. Diese behaupten auch immer nicht süchtig zu sein, bis es dann gar nicht mehr anders geht, als sich die Sucht doch einzugestehen.

          • D. Sprenger sagt:

            Ja Herr Keller , man kann auch aus ideologischen Gründen etwas herbeireden , dass es nicht gibt ! Folglich dient diese der Schweiz aus gewissen Kreisen unterstellte angebliche Ausländerfeindlichkeit nur um mit der Rassismuskeule das Thema als Tabu unbehandelt beiseite zu schieben ! Doch früher oder später werden sich dadurch bestehende Probleme nicht von selbst auflösen , im Gegenteil sogar verschärfen und folglich um so härter angegangen !

  • Martin sagt:

    Laute Ablehnung ist dasselbe wie Ausgrenzung, oder?

  • Armin Kühne sagt:

    Nicht Hass, sondern Angst hat den schweizerischen Mittelstand ergriffen, also die Mitte unserer Gesellschaft. Das vom Mittelstand getragene System wackelt, paradoxerweise, weil es so erfolgreich ist. Nicht nur die Schweiz ist davon betroffen. Schauen wir auf unseren nördlichen Nachbarn. Warum soll Antiislamismus nicht salonfähig sein? Gemeint sind doch die Mörder, die im Namen einer Religion ihre Barbarei betreiben. Antiislamismus ist nicht antiislamisch. Nicht Hass, sondern Überforderung ist unser Problem, weil die offizielle Politik uns die entsprechende Angst nicht nehmen kann.

    • Mark Keller sagt:

      Jeder Anti-ismus darf nie und nimmer salonfähig werden. Diese Anti-ismüsser schüren Hass und Gewalt. Dies heisst nicht, dass man das Unrecht, welches durch irgendwelche Gruppen begangen wird tolerieren und nicht bekämpfen soll. Eine Mörderbande wie die IS mit dem Islam gleichzusetzen ist eine nicht zulässige und äusserst gefährliche Verallgemeinerung.

  • Herr Näf, Sie sehen das ganze Problem etwas einseitig. ich habe 10 Jahre in Libyen gearbeitet und konnte damit genannte Religion hautnah erleben. Ich setzt voraus, dass sie z.B. die gestrige Sendung im ZDF mit Herrn Plasberg nicht gesehen habe. Es ist für mich immer wieder bezeichnend wie agressiv seitens der Islamgläubigen diskutiert wird. Es geht doch auch darum, dass man den Extremismuns innerhalb seines Glaubens in Frage stellt bzw. etwas dagegen tut, damit man den von Ihnen erwähnten Hass geg.Anderstgläubigen entschärfen kann. Lesen Sie Presseerzeugnisse welche nicht dem Mainstream folgen

  • Felix Stern sagt:

    Das ist wieder einmal typisch für einen linken Politiker: Man beschuldigt die Gegenseite Hass zu verbreiten und fordert ein, die politische Diskussion mit Zensur zu belegen, damit nur die Themen und Thesen geäussert werden dürfen, die der politischen Linken genehm ist. Leider machen unsere Medien bei diesem Spiel auch noch mit. Tatsache ist doch: keiner vergiftet das politische Klima in der Schweiz so nachhaltig wie die SP. Es ist die SP, die Tag für Tag jeden mit Hass bedecken, der nicht bereit ist, die Schweiz durch den Dreck zu ziehen und wirtschaftlich zu ruinieren.

    • Mark Keller sagt:

      Falsch Felix Stern, Sie verharmlosen die Kommentare in den Onlineforen und sozialen Medien aufs Sträflichste! Dies ist aber nicht verwuderlich, wenn man Ihre Abneigung der SP gegenüber in Betracht zieht, die in Ihrem Kommentar zum Ausdruck kommt. Eigentlich ist Ihr Kommentar der Beweis zum Blog.

      Man kann Dinge kontrovers diskutieren. Allerdings hat alles seine Grenzen dort, wo die Gefühle Anderer verletzt werden. Und ja es gibt sie, die Kommentare aus denen Hass spricht. Wenn Sie diese Kommentare nicht erkennen (wollen), dann muss man fast annehmen, dass Sie diese billigen.

  • Bert Hermann sagt:

    Ich wünschte mir, die Schweiz würde einmal für 2 Jahre ohne Bilaterale Verträge inkl. PFZ und ohne Anerkennung der
    EU ein Aussenseiterleben in Europa führen. Viele würden bös erwachen und ihr heutiges Handeln und ihren
    fremdenfeinlichen Hass hinterfragen. CH hat z.B. 3x mehr Asylbewerber als Deutschland abgewiesen in den letzten 4 Jahren.
    Dies in Relation gesehen. Die Bevölkerungsdichte der Schweiz liegt weit unter der von Deutschland (Ew pro Qkm).
    So what? Fremdenhass hat noch niemanden weiter gebracht und Herr Neaf hat recht. In den letzten Jahren hat sich
    CH nicht positiv entwickelt.

    • Erika sagt:

      In einem haben Sie recht, CH hat sich in den letzten Jahren nicht positiv entwickelt. Als zurückgekehrte Ausland-CH muss ich sagen, ich bin sehr enttäuscht über den Zustand meines schönen Landes. Wir haben vor der PFZ auch gut gelebt, und sollte es uns ein bisschen weniger gut gehen, habe ich nichts dagegen.Schreiben Sie doch bitte, wieviel mal mehr CH Asylbewerber aufgenommen hat als D. Und vergleichen Sie die Bevölkerungsdichte wenn schon mit Oesterreich und nicht dem fast flachen D.
      Uebrigens: Ich finde es schon heftig, wie Hr. Näf mit dem Wort Hass umgeht. Warum negiert die SP alle CH Prob

      • Hansli sagt:

        @Erika Wie oft hat man ihnen im Ausland gesagt, sie sollen abhauen, sie nähmen den einheimischen die Arbeit weg, sie würden Sitten verwässern? Oder sie waren schuld am Stau und an der Umweltverschmutzung?

    • Meret Lüthi sagt:

      @Hermann, Sie haben ein sehr idealisiertes Bild von DE. Es gibt dort in den Grossstädten Parallelgesellschaften und ein massives Salafistenproblem in den Moscheen. Mehrere Hundert deutsche Islamisten haben sich dem IS angeschlossen, z.T. sind sie wieder in DE. Der Verfassungsschutz ist überfordert nach eigenen Aussagen. Lesen Sie mal das Gästebuch von „Hart aber fair“, da werden Ihnen die Augen aufgehen, wie das Volk denkt. Verharmlosen und schönreden, Toleranz gegen Intolerante und Scharia-Anhänger ist falsch.

      • Mark Keller sagt:

        In der islamischen Welt sind die Salafisten und Islamisten aber eine Minderheit. Der durchschnittliche Muslim ist nicht anders als der durchschnittliche Christ. Einzig unsere Medien schaffen es, ein verzerrtes Bild des Islam wiederzugeben. Es wird immer nur über die Extreme berichtet. Dies fördert die Auflagen und Zuschauerquoten. Wer will schon die Geschichte von Ali und seiner Familie hören, der seiner Arbeit nachgeht und ab und an an einem hohen islamischen Feiertag auch mal die Moschee besucht. Wäre da nicht sein Name, niemand würde auch nur ahnen, dass Ali und seine Familie Muslime sind.

    • max bernard sagt:

      Die Bevölkerungsdichte der Schweiz liegt weit(!) unter der Deutschlands (198 zu 226 pro qkm)??? Aber nur wenn man unterschlägt, dass beinahe zwei Drittel der Schweiz (Gebirgslandschaften) kaum bewohnbar sind! Und was der angebliche Fremdenhass anbetrifft, so scheint die Linke mittlerweile selbst an ihre Propagandalügen zu glauben. In Wahrheit ist trotz 3-fach so hohem Ausländeranteil im Unterschied zu D und F in der Schweiz bisher noch kein Ausländer zu Schaden gekommen. Sieht so blanker Fremdenhass aus? Nein, wir brauchen uns von linken Hetzern kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen!

      • Hans sagt:

        Herr bernard, wie oft wollen Sie diese Lüge noch bringen? Arealstatistik Schweiz: 7,5% Siedlungsfläche (davon 30% Verkehrsfläche), diese Nutzung ist überproportional zum Bevölkerungswachstum gestiegen; 35,9% Landwirtschaft; 31,3% Wald; 25,3% unproduktive Flächen (Fels, Gewässer). Zwei Drittel? Geometrie à la SVP!
        Ich verstehe schlicht nicht, warum Sie stets dieselbe, so leicht zu falsifizierende Behauptung aufstellen. Ausser natürlich, dass das rechts System hat – schon seit Blochers „Faxfehler“. Wiederhole eine Lüge nur oft genug, dann wird sie schliesslich geglaubt.

    • Roland Horni sagt:

      @Bert Hermann, die Bevölkerungsdichte der CH ist nicht weit unter jener von D! Rechnet man die unbewohnbaren Bergregionen und Seen ab, ist sie wohl höher. CH hat pro Qkm 198 Einwohner, D 226. Somit ist die Bevölkerungsdichte in D nur um 28 Einwohner höher als in der CH. Berücksichtigt man die Eingangs erwähnten Geologischen Verhältnisse, ist die CH dichter besiedelt. Auch hat die CH einen höheren Anteil Ausländer pro Einwohner als D. Bleiben Sie bitte bei den Fakten! Ausserdem wächst die CH-Bevölkerung ca. 1% pro Jahr, jene in D um ca. 0,3%. (Quelle: Wikipedia)

  • Stefan Effenmann sagt:

    Hr Naef, Sie haben insgesamt schon ein wenig den Nagel auf den Kopf getroffen, aber auch nicht in allem recht. Es ist nämlich nicht kälter geworden, es war schon immer kalt. Der gegenseitige Umgang in der Schweiz ist durchtränkt von Ressentiments und für die braucht es noch nicht einmal Ausländer, da reichen für die Zürcher die Basler und umgekehrt und für andere auch die vom nächsten Dorf. Für viele Zugewanderte ist das schwierig zu verstehen, dass es nicht um eine besondere Ausländerfeindlichkeit geht, sondern um ein tief sitzendes Ablehnen von allem, was nicht zum eigenen Horizont gehört.

    • Erika sagt:

      Wenn Sie schon das Beispiel Basel vs Zürcher nehmen, erwähnen Sie doch bitte Hamburg/Berlin vs. München, Peking vs. Shanghai, Rom vs Mailand. LA vs New York. Die meisten Menschen ticken ähnlich.

      • Stefan Effenmann sagt:

        Sehr schön Erika. Die meisten Menschen ticken ähnlich oder nicht Menschliches ist uns fremd. Ergo: Gibt es keine Fremde. Zumindest wohl nicht in Ihrer Schweiz Das habe ich schon verstanden. Denn Sie kennen keine Ausländer, weil alle ähnlich ticken. Es hat also in der Schweiz nicht zu viele Albaner, Italiener und Deutsche. Oder habe ich Sie jetzt nicht richtig verstanden? Und Sie halten es in der Tat für normal, täglich zu bestimmen wer für einen ein Ausländer (ein Elender, das ist der Wortstamm) ist und glauben allen Ernstes, dies durch Nennung von Metropolen (Schmelztiegeln) zu rechtfertigen?

  • max bernard sagt:

    Meine Güte, dürfen eigentlich Politiker hier jeden Unfug verbreiten, der ihnen einfällt bzw. ins politische Konzept passt?!
    Als aufmerksamer Medienkonsument ist mir der von M. Naef behauptete „blanke Hass“, Antisemitismus und „Antiislamismus“ nicht begegnet – schon gar nicht in der von ihm behaupteten Breite. Seltsam auch, dass dem SP-Nationalrat bezüglich der Eiseskälte beim politischen Diskurs immer nur seine polit. Gegner als Sünder auffallen. Die verbreitete Hetze und Verleumdung gegenüber Initianten und Unterstützer von Volksbgehren, die den Linken nicht passen, ist ihm kein Problem.

    • Hansli sagt:

      @bernard Dann bringen Sie einmal Beispiele von linker Hetze?

      • Thomas Bächler sagt:

        Bundesrat Berset z.B. nannte die Zustimmung zu Ecopop ein Verbrechen und dann gibt’s noch diverse andere schöne Wörter über die Befürworter, die von den Gegnern in Beiträgen geschrieben wurden.

        • Albert sagt:

          Lach! Das sind tatsächlich die einzigen Beispiele, die Ihnen in den Sinn kommen? Momoll: Unsere Linke verhält sich ja extrem hetzerisch!

  • Markus Petersen sagt:

    Wer ein derart starkes Wort wie „Hass“ derart leichtfertig für politische Zwecke miss/gebraucht, macht mir mehr Angst als diejenigen, welche er des Hasses gegenüber Andersdenkenden bezichtigt.

    • Hansli sagt:

      Ich lese jeden Tag dutzende Kommentare die nur so Hasserfüllt über die Ausländer herziehen. Denn wenn man trotz Faktenlage den Ausländer unwahres nachdichtet, kann man von Hass ausgehen.

    • andersen sagt:

      Herr Näf hat Recht, er nennt es beim Wort und Angst zum Schüren ist kein guter Ratgeber, seit der 9.Februar steht viele Schweizer in Ausnahmezustand, ein Come Back, die viele auch im Anfang von die 80iger erlebt haben.
      Interessanter Weise wird der „Dichtestress“ in die Ski-Regionen geduldet, dort spricht man nicht von die Umweltprobleme.

      Sehr geehrter Herr Nationalrat Näf, ich werde wie der danische Ambassade im Bern, auch in 21/2 Jahre die Schweiz nach 3 Jahrzehnten verlassen, wir Dänen respektieren der 9.Feb, ich Frage nur, wieso hat die Schweizer die Verträge mit der EU unterschrieben?

      • Mark Keller sagt:

        50% der Stimmenden am 09.02. wollten diesen Verfassungsartikel nicht! Diese 50% wollen die PFZ nicht aufgeben. Viele der 50%, die für diesen leidigen Verfassungsartikel stimmten, waren sich der Konsequenzen nicht bewusst bzw. sind von den Konsequenzen nicht direkt betroffen und scheren sich nicht darum, dass andere die PFZ wollen und z.T. auch brauchen. Und ich glaube kaum, dass die Stimmenden die Bilateralen Verträge I aufs Spiel setzen würden, wenn sie über deren Fortführung abstimmen könnten. Deshalb wollen die Befürworter vom 09.02. auch keine Abstimmung hierzu, weil sie ein Ja fürchten!

  • sabine wirth sagt:

    @ Martin Naef: Apropos Hass. Ich schildere Ihnen einen Podiumsanlass in Basel (28.10.14), organisiert von der NEBS Sekt. Basel zur Ecopop-VI. Unserem Vertreter wurde bei einer Theater-Einlage von „Krankenschwestern“ Kondome und ein EXIT-Magazin überreicht. Die Podiumsteilnehmerin Inés Mateos erklärte, er habe Angst vor Fremden, vor Städten – er sei offensichtlich psychisch krank und sie rate ihm an, sich psych. behandeln zu lassen. Ecopop wollte eine vernünftige Diskussion zu einem Thema, das in den nächsten Jahren die Menschheit noch sehr beschäftigen wird: BEVÖLKERUNGSWACHSTUM. Wer hasst?

    • Gion Saram sagt:

      Das trifft sich sehr mit meinen Erfahrungen, die Vertreter der Ecopop haben sich im ganzen Abstimmungskampf sehr darum bemüht fair und anständig zu bleiben, es waren vorallem Vertreter von der Partei von Martin Naef, die persönlich, beleidigend und hasserfüllt argumentierten. Wenn jemand von den öffentlichen Personen in der Debatte über die Ecopop Initiative mit Hass herausstach waren es meistens die Vertreter der linken Parteien.

  • Gabriele Fantoni sagt:

    In Wädenswil werden hunderte und aber hunderte 45 Jährige Wohnungen abgerissen. Die Spekulation in Bausektor ist ohne Grenzen. Da entstehen eine grosse Anzahl Personen die Sozial – Unterstützung brauchen, weil für neuere Wohnungen fehlt eben das klein Geld. Grosse Verdienste also für die Privatwirtschaft, und grosse Kosten für die Steuerzahler.
    Das verursacht noch mehr Spannung und Verunsicherung in der Gesellschaft .

  • Charles Neuer sagt:

    Gut das der Antisemitismus angesprochen wird. Ganz toll wäre jetzt noch gewesen, wenn der Nationalrat erwähnt hätte, aus welcher Ecke dieser „neue“ Antisemitismus kommt! Hauptsächlich nämlich aus dem islamisch/salafistischen Milieu. Schade, stand die politische Korrektheit auch hier wieder der Wahrheit vor der Sonne, nicht wahr Herr Naef?

    • Mark Keller sagt:

      Und mit ihrem Kommentar wenden Sie sich ganz offensichtlich gegen Muslime. Woher Rassismus in all seinen Formen kommt ist unerheblich. Woher er auch kommt, es darf ihm kein Raum gegeben werden. Dem Rassismus ist immer eine Abfuhr zu erteieln, egal woher er kommt!

  • Ulrich Konrad Schweizer sagt:

    Am schlimmsten ist in der Schweiz der breit abgestützte Hass auf Mehrverdiener und Unternehmer. Die Neidkultur ist schlimmer als in Ländern wo die Einkommensverteilung äussest ungleich ist und es breite echte Armut gibt.

  • Bender sagt:

    Martin Naef sieht dieses Land offensichtlich durch eine ganz andere Brille als ich. Hass ist eines der stärksten Gefühle zu denen wir fähig sind. Dieses starke Gefühl wird von der überwiegenden Mehrheit hier Fremden mit Sicherheit nicht entgegengebracht. Wäre dem so, dann hätten wir nicht so viele Fremde hier, wir hatten mehrfach die Gelegenheit uns zu diesem Punkt zu äussern und das ist immer abgelehnt worden. Ich hoffe , dass solche Begehren, die in den Status Quo der aktuellen Bevölkerung eingreifen würden, auch immer abgelehnt werden. Dass man aber Ressentiments gegenüber Personen entwickelt, die unser System negativ verändern, z.B. durch kriminelle Handlungen, ist normal. Lassen sich solche Personen dann noch irgendwie in eine übergeordnete Kategorie einordnen, dann wird negativ pauschalisiert, das ist nicht nett, aber offenbar menschlich, aber wahrscheinlich immer noch weit weg von Hass. Der kriecht dann allerdings langsam hoch, wenn Richter und Behörden gegen das Unrechtsempfinden urteilen. Wenn Täter besser gestellt werden als Opfer. Wenn Kriminelle, rechtlich abgesichert, eine bessere Behandlung erfahren als Bedürftige, Kranke oder Alte. Genauso geht es, wenn Inländer im demografischen Wettbewerb gegen den Rest der Welt zu Verlierern gemacht werden. Das ist dann immer noch nicht Hass, aber notwendiger Selbstschutz, Am kommenden Sonntag werde ich ein Ja zur ECOPOP in der Urne hinterlassen, das auch meine deutsche Lebenspartnerin nur gut findet, nicht Fremdenhass ist die Motivation sondern der rationale Wille zum Schutz der hiesigen ausgezeichneten Verhältnisse vor der Zerstörung durch einen irrationalen, absurden Wachstumswahn mit wenigen Gewinnern auf Kosten der Mehrheit der heutigen Wohnbevölkerung der wunderbaren Schweiz.

    • Mark Keller sagt:

      Ihre deutsche Lebenspartnerin kann das schon gut finden… Sie ist ja bereits drin im Paradies, und als EU-Bürgerin geniesst sie Privilegien die Drittstaatenangehörige nicht haben, wenn sie mit Schweizer Bürgern oder Bürgerinnen verheiratet oder verpartnert sind. Und sie ist im Besitz eines EU-Passes, der ihr freien Zugang zur EU ermöglicht. Mit anderen Worten sie ist sogut wie nicht betroffen, wenn Ecopop angenommen werden sollte. Da kann man oder frau schon pro Ecopop sein. Die Befürworter werden aber noch staunen, wo überall Massnahmen getroffen werden müssen, die auch sie treffen werden!

  • andersen sagt:

    Dänemark geht es so gut wie nie zuvor, wir sind auch auf die besten Köpfe angewiesen, ein guten Zugang zum Ausland und niemand werde es verbauen, darum gibt es keinen fremdenfeindliche Abschottungsinitiative in Dänemark, dass wäre einer weltoffene Dänemark nicht würdig.
    Wir bevorzugen eine repräsentative Demokratie.
    Wünsche alles Gute!

    • bermhard moser sagt:

      Ich bin ein wenig erstaunt über die Lobhudelei von Dänemark.
      1) Hat nicht gerade Dänemark Gesetze eingeführt, welche z.B. Wartefristen vorsehen für ausländische Ehepartner? 2) Müssen nicht dort Karikaturisten Polizeischutz haben? 3) Welche Partei hat in Dänemark die meisten Stimmen erhalten bei der letzten EU-Wahl und noch ca.11% zugelegt (die EU-Kritische Dänische Volkspartei!)?
      Über wirtschaftliche Aspekte und die Frage weshalb Dänemark den € nicht hat, möchte ich jetzt nicht auch noch diskutieren.
      Ich rate Ihnen, gehen Sie zurück nach Dänemark, es könnte ein jähes Erwachen geben.

      • andersen sagt:

        Herr Moser

        Auch ein repräsentative Demokratie war nie frei von Aufwiegler und Demagogie, aber sie konnte sie im Zaum halten und das Volk frei halten von Sachfragen.
        Die Strömungen von Rechtspopurlisten und Linkspopurlisten ist mir bewusst, ich bin ja Wach, ich lese auch Zeitungen, wie die Strackers, DFP, Le Pen, Wilders und Ukip der Nationalismus einführen möchte, aber ich möchte Sie daran erinnern, dass 400 Millionen im Mai ja zur EU gesagt haben und somit diktieren die Rechts-Links Popurlisten nicht der EU.
        Ich sehe der EU als ein Friedensprojekt und Entscheidungen trifft das Leben.

        • andersen sagt:

          Ich frage mich einfach, wie ein Unternehmer sich fühlt, wenn er der Standort Schweiz wählt, angestellte einstellt , die gegen Wirtschaftliche Wachstum ist, dann braucht man nur sich an der fatale Grounding von der Swissair erinnern.

          • bermhard moser sagt:

            Wie gesagt: ich bin erstaunt.
            Wie so eine „repräsentative Demokratie“ funktioniert, sieht man in der TV-Serie Borgen (ich glaube die kommt aus Dänemark). Wenn nur 1/3 real so läuft, wie in der Serie, dann gut Nacht Dänemark. Aber schauen wir doch die aktuelle Regierung an: eine MP die an die EU glaubt, wie der Papst an die unbefleckte Empfängnis der Jungfrau Maria. Und 2015 voraussichtlich abgewählt wird und deshalb schon den Abgang ( oder Notausgang) nach Brüssel sucht. Da könnte auch die Olsenbande regieren, Egon Olsen als MP wäre besser!
            Und zur Swissair, ist die Schweiz untergegangen?

        • Thomas Plüss sagt:

          Der Schweizer möchte nun mal nicht ferngehalten werden von Sachfragen. Weder der linke noch der rechte. Das müssen Sie einfach einsehen.

  • Nationless sagt:

    Xenophobie erlebe ich nie gegenüber mich direkt persönlich, da ich eure Sprache spreche, nicht ausländisch aussehe und mich gebe, obwohl ich hier seit Geburt Ausländer blieb und noch für viele ein Ausländer bleiben soll. Das ist genau die ungeheuerliche hinterhältige Xenophobie. In anderen Ländern wäre ich schon längst eingebürgert. Man wirft mir vor ich sei von meinen Eltern fremdländisch erzogen worden und ich solle mich einkaufen sowie ein besserer korrekter Mensch sein um ein einfacher Staatsbürger zu werden. Die Xenophobie wird nach außen offen tabuisiert und tritt überall versteckt wieder auf. In Griechenland und Italien sieht man wie die Xenophobie nur so überquillt. Dieses Elend anzusehen ist ein Albtraum. Da werden ungeliebte Migranten und Romas sich selbst überlassen. Ihnen wird Bildung, Wohnraum und medizinische Versorgung verwehrt. Die werden ausgenützt bis versklavt, stigmatisiert, vorverurteilt, verjagt, gejagt, verprügelt, misshandelt, verfolgt und willkürlich verhaftet. In Italien und Spanien wurden gar Moscheen geschändet. Das alles passiert auch nur wenige Kilometer südlich des Tessins!

    • Gion Saram sagt:

      @Nationless, haben sie schon mal gedacht einen EInbürgerungsantrag zu stellen und wenn nicht welche Emotiionen oder Gründe haben sie bislang davon abgehalten?

      • Mark Keller sagt:

        Man merkt, dass Sie Gion Saram noch nie das entwürdigende Einbürgerungsverfahren durchmachen mussten. Vielleicht liegt es daran, dass Nationless hier geboren wurde und aufgewachsen ist, hier die Schulen besucht hat und ein erfolgreicher Mitbürger ist. Und nun soll er für die Einbürgerung einen Test ablegen, den nicht mal rechte Eidgenossen mit Stammbaum über die letzten tausend Jahre nicht bestehen würden. Vielleicht findet Nationless sowas eine Zumutung. Und da ist Nationless nicht alleine. Sowas finde auch ich als Schweizer (ohne Migrationshintergrund in jüngerer Zeit) eine Zumutung.

        • Gion Saram sagt:

          Fänden sie es besser wenn der Staat einfach alle Zuwanderer die länger als 10 Jahren hier gewohnt haben zwangseinbürgern würde? Glauben sie wirklich das der Staat proaktiv Pässe an Leute verteilen sollte, die selber zu faul waren sich um eine Staatsbürgerschaft zu bemühen? Wenn sie wirklich glauben, dass das Ausfüllen von ein paar Formularen eine entwürdigende Angelegenheit sein, haben sie wohl noch nie in einem anderen Land längere Zeit gelebt. Ich bin gegen Zwangseinbürgerungen jeglicher Art.

  • andersen sagt:

    Wie gesagt, als EU-Mitglied und dänischer Staatsangehörige wollen wir nicht über PFZ und Schengen diskutieren, aber sehr gerne über Missbrauch und wir stehen in öffentlichen Recht-wo es Staatsverträge gibt.

  • Jeremy sagt:

    „Täusche ich mich, oder ist das politische Klima in der Schweiz in der letzten Zeit ziemlich eisig geworden?“ Nicht das politische Klima ist kälter geworden, sondern das soziale. Dafür verantwortlich sind nicht irgendwelche pösen Politiker oder hassschürende Ideologien, sondern schlicht die allzu grosse jährliche Zuwanderung seit Einführung der PFZ. Ungünstig sowohl für Zugewanderte wie auch für Ansässige. Die soziale Aufnahmekapazität eines Landes ist nicht beliebig gross. Wird sie überstrapaziert, bricht eine Gesellschaft auseinander.

    • Mark Keller sagt:

      Die Zuwanderung hat sogut wie nichts mit der PFZ zu tun! Die PFZ gilt in der ganzen EU. In der Schweiz wurden in den letzten Jahren nicht 800’000 Arbeitsplätze wegen der PFZ geschaffen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben es Unternehmen erlaubt diese Anzahl Arbeitsplätze in der Schweiz zu schaffen. Wären die Rahmenbedingungen anderwo in Europa besser, dann entsünden dort neue Arbeitsplätze und die Zuwanderung würde dorthin erfolgen. Die Arbeitsplätze kamen vor der Zuwanderung! Die Schaffung der Arbeitsplätze bedingte diese Zuwanderung, die wir in den letzten Jahren sahen.

  • Hintermeier sagt:

    Wenn es wirklich Hass wäre, was die Schweizer an den Tag legen, dann müsste demnächst der tätliche Angriff auf Ausländer kommen, damit sich der Hass entladen kann, der tätliche Angrif wäre dann quasi das Druckminderungsventil.
    Allerdings wäre der Schweizer dann auch mit den schlimmen Folgen konfrontiert.
    Sollte das so kommen, dann gut Nach um sexi.
    Ich vermute aber, zum tätlichen Angriff auf Ausländer sind nur die wenigsten Schweizer fähig.
    Vermute, er muss deshalb umdenken und seine Hassgefühle in Wohlwollen gegenüber Ausländern umpolen, denn die Welt hat sich weiter entwickelt

  • „Friedensprojekt EU“, schreibt der Mann. Ein Europa der Vaterländer, jedes eine Demokratie, wäre friedlich. Die im Entstehen begriffene Grossmacht ist es nicht. Mit ihrer Zwangsdurchmischung ist sie bereits auf dem Wege, die Menschen gegeneinander aufzubringen und jenen Hass zu schüren, den er hinter dem Bedürfnis, die Angelegenheiten im eigenen Hause einigermassen zu ordnen, sehen will.

    • Mark Keller sagt:

      Ein Europa der „Vaterländer“ voll mit Nationalisten wäre kaum friedlich. Wer ist es denn, der gegen Ausländer hetzt? Es sind in allen Staaten die gleiechen Leute mit ihrer reaktionären Gesinnung. Es sind in der CH die rechtskonservativen Nationalisten, es sind in GB die rechtskonservativen Nationalisten, usw… usf… Diese paaren sich dann noch mit den Rechtsextremen einer Marie Le Pen und eines Gert Wilders. Es sind überall in Europa äusserst rechts stehende Parteien mit deren Anhängern/Mitläufern, die kein geeintes Europa wollen, sondern ein Europa der Nationalstaaten unter ihrem Einfluss.

  • 100’000 wandern jährlich aus der Schweiz aus (Bundesamt für Statistik für 2011/2012). Bei einer Annahme von ECOPOP können dann immer noch 116’000 einwandern, statt 180’000 oder mehr, wie bisher. Ist dies ein Anzeichen für „Hass“?

    • Mark Keller sagt:

      Für das Wohlergehen des Landes kommt es auf den Wanderungssaldo mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes an, nicht auf die Anzahl Zugewanderter pro Jahr! Anstelle des Wanderungssaldos, nun die gesamte Anzahl Zuwanderer überall zu nennen, damit der Stimmbürger den FALSCHEN Eindruck gewinnt, es ist alles ja nur halb so schlimm, ist eine bewusste Irreführung des Stimmbürgers! Wenn den Ecopop-Leuten das Wirtschaftswachstum ein Dorn im Auge ist, warum wenden Sie sich denn gegen Menschen? Liegt dies im Ursprung des Dunstkreises um Valentin Oehen & Co., die schon in den 70ern gegen Ausländer waren?

  • Gabriele Fantoni sagt:

    @ Nationless , die Romas in Italien sollen die gleiche Rechte und Pflichten der Italiener, punkt. Italien ist in den letzten 10 Jahren mit Migranten überschwemmt worden ,und die EU schaut nur zu.

  • Als übers Wochenende bekannt wurde, dass Ueli Maurer sich im Bundesrat stark für einen Austritt aus der EMRK (europäischen Menschenrechtskonvention) machte, blieb mir schier der Atem stocken. Dass ein Mitglied unserer Landesregierung so etwas vorschlägt, wäre noch von zwanzig Jahren schlicht undenkbar gewesen. Dass es plötzlich salonfähig werden soll, sich über die Menschenrechte lustig zu machen, diesen populistische Wahnideen vorzuziehen, ist unerträglich. Ja, das ist Hass, nicht nur das: Es ist ebenso sehr Dumm- und Feigheit, Schwäche. Wir würden damit unsere Existenzberechtigung einbüssen

    • Dieter Sprenger sagt:

      Leider ist es umgekehrt, die ideologische Interpretation der Menschenrechte wurde durch einige absurde Urteile der Strassburger Richter selbst lächerlich und unglaubwürdig gemacht ! Grundsätzlich ist die EMRK zu begrüssen, doch diese wird von gewissen Kreisen oft dazu missbraucht deren Ansichten Salonfähig zu machen. Ein Austritt hingegen wäre nicht klug. Das Problem ist nur, dass die Schweiz solche Fehlurteile 200% umsetzt, wo diese hingegen von anderen Mitgliedsstaaten ignoriert werden. Selbst ein Alt Bundesrichter sagte kürzlich aus, dass solche Fehlurteile nicht akzeptiert werden müssen !

  • andersen sagt:

    Also , ich sitze nicht permanent mit ein Schutzhelm in der Schützengraben.
    Weil Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, hortet und Schaden zufügt.
    Und, wie gesagt, ich leide nicht unter ein Blocher-Stockholm-Syndrom und ich bekenne mich als freudige Europäer.
    Ich erinnere mich was Herr Adolf Muschg geschrieben hat, die übrigens zur die Denker gehört wo er ein Buch an der Buchmesse in Deutschland gewidmet haben:
    Die Antwort ist Liebe, wie war Ihr Frage?

  • andersen sagt:

    Herr Naef.

    Und noch ist mir erlaubt in diesem Land, nette Worte zu Sagen, dass gehört auch zum Meinungsfreiheit.

  • Bruno Vischer sagt:

    Ab dem 1. Dezember wird sich die Schweiz einer dringenden Frage zu stellen haben. Was geschieht nun mit all diesen Politikern im Lande, die so komplett auf den falschen Dampfer gesetzt haben? Es kann nicht sein, dass diese Protagonisten ihre Mandate beibehalten. Ihre Glaubwürdigkeit ist dahin.

    • Pedro L sagt:

      Genau das ist das Problem! Ecopop bezieht siche auf ein paar ganz wichtige Themen in der CH. Keine Partei sieht irgend etwas Gutes an der Initiative. Sollte sie angenommen werden, was ich hoffe, würde das eine ernsthafte Krise ergeben. In all den Themen die den Normalo jeden Tag betreffen, müssten alle Parteien passen. Ein Desaster! Aber eventuell heilsam…..

    • Martin Cesna sagt:

      Was am Montag passiert? Ein älterer Herr wird sich melden und vielleicht schon am Mittwoch haben wir einen Super-Bundesrat: Entscheidungsfreudig, initiativ, bodeständig, durchgreifend und bald werden alle zufrieden sein.
      Die paar dann noch ewig Unzufriedenen werden dann bald auch zufrieden gemacht.
      Die Schweiz, ein Paradies ohne Sorgen!

  • will williamson sagt:

    „Erschreckend ist dabei vor allem, mit welcher offenen Gewalt solche Aussagen nicht nur in Mails und Briefen, sondern auch in den sozialen Medien und Onlineforen gemacht und durch Kommentare gepflegt werden. “
    In Schweizer Onlineforen gehen solche Kommentare gar nicht durch, sondern fallen der Zensurschere zum Opfer. Und die sogenannten sozialen Medien sind dann halt eher a-soziale Medien. In vielen Fällen funktionieren diese wohl auch als Blitzableiter, so dass die Proleten nach dem Abladen des Frusts wieder entspannter und nicht mehr gefährlich sind.

    • Mark Keller sagt:

      Sie reden die verbalen Attaken gegen Ausländer in der Schweiz hier und in anderen Foren klein. Dies ist brandgefährlich. Gerade Frust ist der Nährboden für eine Denkweise die zuerst verbale Gewalt und in der Endphase schliesslich auch physische Gewalt entstehen lässt. Dem muss von allen Seiten energisch entgegen getreten werden, so wie dies der Blogger Martin Näf fordert.

  • will williamson sagt:

    Bei ecopop wird immer auf den 0.2% Zuwachs herum gehämmert. Verschwiegen wird, dass auch Leute, die auswandern, wieder ersetzt werden können. Im vergangenen Jahr sind rund 90,000 Personen ausgewandert. Wenn diese ersetzt werden, sind wir beim vorherigen Bevölkerungsstand. Dazu kommen die 0,2% Wachstum, also momentan etwa 16,000 Personen. Letztes Jahr hätten somit 106,000 Personen einwandern können. Das ist doch sehr vernünftiges, organisches Wachstum!

    • Mark Keller sagt:

      Es liegt ja wohl auf der Hand, dass ausgewanderte Arbeitskräfte ersetzt werden müssen, wenn deren Arbeitsstelle nicht aufgehoben wird. Es ist unzulässig diese Auswanderer in die Zahlen der Zuwanderer einzurechnen, nur damit man eine hohe Anzahl erhält, die dem Durchschnittsstimmbürger etwas vorgaukelt. Ihre 109’000 ist eine typische Mogelpackung! Die Musik spielt beim Wanderungssaldo! Dieser ist massgebend, und nimmt auf die Bedürfnisse der Schweiz und ihrer Einwohner keine Rücksicht. Wenn Sie die Schaffung von Arbeitsplätzen schlecht finden, wieso bekämpfen Sie dann nicht diese?

  • Iris Ursula sagt:

    Kein Wunder. Wenn in einer Schulklasse mit 18 christlichen Kindern und 2 Nichtchristen das Aufstellen einer selbstgebastelten Krippe verboten wird, wer wird da diskriminiert, 18 oder 2 ?

    • Christoph Bögli sagt:

      Aha, „christliche“ Kinder. Haben Sie von allen Kindern explizite Glaubensbekenntnisse eingesammelt? Oder folgt das einfach dem Schema, „richtiges“ Schweizerkind = Christ? Letzteres ist heutzutage natürlich absurd, die Zwangskonfession auf dem Papier macht gerade Unmündige noch lange nicht zu „Christen“, „Muslimen“ oder sonst etwas. Darum wäre es auch so wichtig, all den religiösen Klimbim vollständig aus der Schule heraus zu halten. Keine Kreuze, keine Kopftücher, keine Krippen und keine Extrawürste – und schon hat sich das Problem erledigt.

    • Roger sagt:

      Religiöse Symbole (egal welcher Religion) haben meiner Meinung nach in einer öffentlichen Schule nichts zu suchen.

  • U. Müller sagt:

    Der Hass wird vor allem durch die Medien geschürt. Und dass es in unserem kleinen Land, das ja nicht grösser wird, langsam aber sicher schon jetzt zu eng geworden ist, hat meiner Ansicht nach nichts mit Fremdenhass zu tun. Mir ist es egal, ob es Schweizer oder Ausländer sind, die mich im Tram, Bus oder Zug wie eine Sardine in der Büchse fühlen lassen; Fakt ist doch einfach, dass es zu viele MENSCHEN hat – wobei ich ja auch eine von denen bin. Aber zu viele Menschen auf engem Raum machen aggressiv. Die Politik übrigens auch, denn wer wird schon gerne angelogen und veräppelt?!

    • Mark Keller sagt:

      Aha… und wenn es weniger Menschen hat, dann ist auch der ÖV zu den Stosszeiten nicht mehr überfüllt? Unterliegen Sie hier nicht einfach einem Trugschluss? Der ÖV wird zu Stosszeiten immer überfüllt sein. Denn kein Transportunternehmen kann es sich wirtschaftlich leisten seine Kapazitäten auf den Spitzenbedarf auszurichten. Müssen weniger Menschen transportiert werden, dann wird das Transportunternehmen die Kapazität runterfahren; macht es dies nicht steigen die Kosten. Logische Schlussfolgerung: zu Stosszeiten wird der ÖV genau gleich überfüllt sein wie jetzt. Es ändert sich also gar nichts!

  • andersen sagt:

    Ecopop spricht nicht von ein bessere Zukunft, sondern von einer unabwendbaren Bedrohung, die am Horizont heraufziehe.
    Ein pessimistische Gerede und Propaganda von „Überbevölkerung“ war immer rassistisch in sein Kern.

  • Hermann M. Burger sagt:

    Die Meisten sind wie ich NICHT gegen das Fremde, die Fremden oder Asylanten. Wir sind gegen die mit BOMBEN weltweit mordenden AMERIKANER und R-ZIONISTEN in ihren nicht genehmen Laendern. Warum muss Europa Millionen von fluechtenden Menschen aus ihren Heimatlaendern aufnehmen und beherbergen ? Warum nimmt OBAMA, der Friedens-Nobel-Preistraeger, die von ihm getrennten Menschen von ihren getoeteten Familien NICHT auf ? Man sollte die Bankkonten der Amerikaner und Israelis in Europa SPERREN und das Geld fuer die Millionen Fluechtlinge verwenden und diese ins GELOBTE LAND DER CIA ueberfuehren.

  • Rüst-Hehli Klausfranz sagt:

    Die Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit, die auch zu Toleranz gegenüber körperlichen Übergriffen führt, müssen Menschen in der Schweiz seit vielen Jahren beklagen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, d.h. Tätlichkeiten und Mobbing am Arbeitsplatz vom Seiten von Muslimen. Islamfeindlichkeit ist die Folge der Angst vieler Europäer vor der Religion, welche den einwandernden Islam nicht jener systematischen Religionskritik unterzogen, die das Christentum menschlicher machte. Die Wortführer der Muslime in der Schweiz müssen sich von der Gewaltlegitimation in Koran und Sunna lösen.

  • Hans Lips sagt:

    Der fehlgeleitete „Hass“. Es ist gelogen und zu kurz gedacht (Absicht?) Schweizern Fremdenhass zu unterschieben. Wenn es die Politker fertiggebracht haben, dass 3 Millionen in die kleine Schweiz einwandern konnten (seit 1950)dann hasst man nicht die schlauen Zuwanderer, die bei uns das Paradies finden, sondern die Politiker.Bitte besser nachdenken.

  • Borner Michael sagt:

    „Die mediale Treibjagd gegen einzelne Politiker und andere Menschen oder die jüngste Verunglimpfung des Sozialstaats nähren kein Vertrauen ins Miteinander, in den Schutz der Gemeinschaft.“

    Na, dann lade ich Herrn Näf gerne mal ein, nachts durch „unser“ Quartier, den Grederhof in Bellach, zu flanieren. Danach soll er nochmal für das „Vertrauen ins Miteinander, in den Schutz der Gemeinschaft“ plädieren!

    Es ist absolut ignorant, eine Frechheit, was da ein Politiker für Verharmlosung betreibt, der wahrscheinlich in einem gemütlichen Stadtquartier mit 20% Migranten lebt. Zuviel reden macht blind.

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