Die Stadt Baden und ihr Jupiter

Ein Angestellter der Stadt Baden, nennen wir ihn Gino Meier, pflegt an seinem Arbeitsplatz Nacktbilder von sich selber zu schiessen. G. M. arbeitet in der Buchhaltung, er besitzt keine Kaderfunktion, aber ein Einzelbüro. Dort geht es mit runtergelassener Hose, Handykamera und einschlägiger Fantasie zur Sache – das Produkt wird anschliessend elektronisch an eine, sagen wir, Bekanntschaft versandt. Irgendwann machen Gerüchte über G. M.s Treiben in der Badener Verwaltung die Runde, der Vorgesetzte erfährt davon. Unserem kleinen Buchhalter ist klar, dass er jetzt ein Problem bekommt, er fürchtet die Kündigung. Tatsächlich zieht das der Vorgesetzte kurz in Erwägung, am Ende belässt er es aber bei einem formellen Verweis. Kopfwäsche der Abteilung Human Resources inbegriffen.

Diese Geschichte ist fiktiv, aber realistisch. Der Plot lässt sich sogar zuspitzen, wenn wir Gino Meier alias G. M. eine höhere Funktion zuweisen: Einem Abteilungsleiter mit Repräsentationspflicht liesse der Chef Frivolitäten wohl noch weniger durchgehen. Verzwickt wird alles erst, wenn wir uns G. M. als Departementsvorsteher oder sogar als Badener Stadtammann denken. Denn dann ist auf einmal kein eigentlicher Vorgesetzter mehr da. Dem Stadtammann übergeordnet sind die Badener Stimmbürger, die Eskapaden mit der Abwahl des Täters ahnden können – oder ihn wiederwählen, falls sie die Tat zu wenig gravierend finden. Um allerdings in der Lage zu sein, diesen Entscheid zu treffen, müssten sie über die Sachlage Bescheid wissen.

Privatsache von Öffentlichkeitsrelevanz zu scheiden, ist eine Grenzziehung durch vermintes Gelände.

Sein Fall treibt Medien und Kommentatoren um: Geri Müller (19. August 2014). Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Und schon sind wir in der Realität, die uns selten mit einfachen Plots beglückt. Über den amtierenden G. M. im Badener Präsidialamt berichten, über ihn schweigen? «Schweigen!» – wird jetzt lautstark gefordert. Und zwar von einer überraschend grossen Zahl von Kommentatoren in Leserbriefen, auf Medien wie Twitter, in Blogs. Die Geri-Müller-Fotos, die an die Presse gelangt sind, seien Geri-Müller-Privatsache.

Privatsache von Öffentlichkeitsrelevanz zu scheiden, ist eine Grenzziehung durch vermintes Gelände. Unseren Amtspersonen werden dabei vergleichsweise grosszügige Refugien zugestanden. Anders als in den USA sieht man hier nie Politiker, die mit reuigem Hundeblick öffentlich um Vergebung für eine aussereheliche Vaterschaft bitten – zum Glück. Wer allerdings findet, über Privates sei nur zu berichten, wenn ein juristischer Schuldspruch vorliege, macht es sich zu einfach. Der frühere Armeechef Roland Nef war ein rechtlich unbescholtener Mann. Trotzdem gibt es einen breiten Konsens, wonach die Berichte über seine privaten Verfehlungen wichtig waren – sie kosteten ihn am Ende denn auch das Amt.

Mit der aktuellen Schmonzette aus dem Badener Rathaus verhält es sich zugegebenermassen weniger eindeutig. Fakt ist, dass eine aussereheliche Vaterschaft die Autorität von Stapi Müller kaum schädigen würde. Seine fotografisch dokumentierte Rocco-Siffredi-Nummer dagegen tut es sehr wohl. Sie ist, so gesehen, relevant für die Beurteilung seines politischen Wirkens, die spätestens am nächsten Wahltermin fällig wird.

Vor allem aber sollten die Advokaten von Geri Müllers Privatsphäre kurz an unseren fiktiven G. M. aus der Badener Stadtbuchhaltung denken. Faktisch fordert die Pro-Müller-Fraktion nämlich, dass man einem hohen Würdenträger erlaubt, wofür ein einfacher Arbeitnehmer bestraft würde. Die alten Römer hätten dazu gesagt, dass der Jupiter auf dem Präsidentensessel darf, was dem Ochsen in subalterner Angestelltenposition verboten ist. Unsere Exekutivpolitiker haben mit den antiken Göttern gemein, dass sie über mehr Macht und ein höheres Einkommen als Normalsterbliche verfügen. Doch das darf nicht heissen, dass an sie die geringeren charakterlichen Anforderungen als an die Ochsen gestellt werden. Eher muss es umgekehrt sein. Die Vorzugsbehandlung von Machtträgern ist ein Kennzeichen von Bananenrepubliken.

174 Kommentare zu «Die Stadt Baden und ihr Jupiter»

  • Fred Niederer sagt:

    Was auch ausgeblendet wird, ist die Situation seiner Sekretärin, die nun, weiss dass auch sie in den sexuellen Phantasien ihres Chefs vorkommt. Wenn Sie unter diesem Umständen nicht mehr mit ihrem Chef zusammenarbeiten will, ist sie gezwungen die Stelle zu wechseln. Wo bleiben da eigentlich die Stimmen der (linken) Politikerinnen, die sonst bereits bei einem harmlosen Frauenwitz oder einem zu langen Blick, von sexueller Gewalt am Arbeitsplatz schwadronieren? Ziemlich Unglaubwürdig

    • Markus Notter sagt:

      Bin 100% ihrer Meinung. Zwar hat Müller die Bemerkung zur Sekretärin im privaten Rahmen gemacht aber wenns dann halt doch an die Öffentlichkeit kommt muss er dafür gerade stehen.

      • Hans Müller sagt:

        Merken Sie den Widerspruch in Ihrem Kommentar? Warum muss Müller dafür geradestehen, wenn ein anderer seine privaten Gedanken öffentlich gemacht hat?

        • Mangrovenfäller sagt:

          Oh Mann, Müller. Weil so eine neue Situation entstanden ist, welche das Verhältnis zwischen den Akteuren neu prägt und sehr wohl problematisch sein kann. Ob diese Situation einer Bemerkung zu verdanken ist, die im privaten Rahmen stattgefunden hat oder nicht, ist irrelevant.

        • Patrick Meyer sagt:

          Hans Müller: Seine Gedanken über die Sekretärin hat er jemandem schriftlich mitgeteilt, also sind es keine reinen Gedanken mehr. Bei einem Politiker anderer Couleur würde die geballte Linke CH-Fraktion sofort aufschreien, Frauenverachtend, sexistisch, politisch untragbar. Aber eben, mit sich selber nehmen es die Linken und Netten leider nicht so genau.
          Der Blog-Text zum Thema ist wirklich ein Meisterstück, gratulation.

          • K.A. Barett sagt:

            Ich sehe das genauso. Die Gedanken von G.M. sind frei, solange sie Gedanken sind. Wenn diese nicht nur im Kopf herumgeistern, sondern in der brandgefährlichen Welt der sozialen Medien, sind halt nicht mehr frei. Ein Spitzenpolitiker wie Geri Müller, in legislativer Funktion in Bern und gleichzeitig in exekutiver in Baden, natürlich für beide Positionen voll bezahlt, kann sich nicht verhalten wie der sprichwörtliche Ochse. Die dreiundzwanzigjährige, unbekannte Sekretärin im Bundeshaus wurde „stante pede“ entsorgt, bzw. frei gestellt. Der dreissig Jahre ältere Promi nicht. Ist das vertretbar?

      • Moor sagt:

        Er ist ja dazu gestanden! Mindestens ein Teil von ihm! Vielleicht nimmt’s die Sekretärin mit Humor, weil sie der Sache glaubt

    • Franz Stocker sagt:

      Unter dem Vorwand der Nötigung hat Geri M. die Polizei auf die Frau gehetzt.
      Das ist eine falsche Anschuldigung und Amts- und Machtmissbrauch.
      Geri M. ist als Stadtrat und NR nicht mehr tragbar!

  • Hans Müller sagt:

    Zwischen der Affäre Müller und der Affäre Nef besteht ein fundamentaler Unterschied. Nef hat ziemlich sicher strafbare Handlungen begangen (die Klage gegen ihn wurde nur darum zurückgezogen, weil er einem Vergleich unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft zugestimmt hat), Müller nicht. Das Vergleichen von Äpfeln mit Birnen ist ein Kennzeichen von Bananenjournalismus.

    • Fred NIederer sagt:

      Der Fall Näf hat tatsächlich eine etwas andere Dimension, das Problem ist nur, dass Geri Müller himself, seinerzeit sehr dezidiert mit Moral und Integrität gegen Näf argumentiert hat. Tja, man sieht sich halt immer zweimal im Leben.

      • Hansruedi Metzger sagt:

        Aus meiner Sicht ist G.M. ein typischer „Wasser predigen – und Wein trinken“-Politiker, von denen es wahrscheinlich noch viele gibt! Man stelle sich einmal seine Reaktionen vor, wenn ein bürgerlicher Politiker solchen Mist gebaut hätte, wie er es getan hat!

        • K.A. Barett sagt:

          Ja, zum Beispiel Ueli Maurer? Der Ruf von links „kreuzigt ihn“ wäre nicht zu überhören.

  • Malena Garcia sagt:

    Ein Unterschied ist wohl, dass die erwähnten US Politiker (Clinton, Weiner…) und auch Roland Nef wenn ich mich richtig erinnere die Anschuldigungen zuerst abgestritten oder verschleiert und die Wähler damit angelogen haben. Das wurde ihnen (zurecht) mehr übel genommen als ihre sexuellen Eskapaden. Im Fall von Roland Nef handelte es sich zudem um einen Straftatbestand (Stalking).

    • Hans Müller sagt:

      Stalking ist in der Schweiz kein Straftatbestand. Der Unterschied zwischen dem Fall Nef und dem Fall Müller ist aber der, dass Nef die Frau gegen deren Willen kontaktiert hat. Bei Müller geschah das Ganze im gegeseitigen Einverständnis.

      • Eric B sagt:

        Stalking nicht strafbar? Wieso gibt es denn solche Urteile bei bekannten Schweizern????

      • Adrian E. sagt:

        Das, was Nef machte, war auf jeden Fall kriminell (auch wenn der relevante Straftatbestand möglicherweise nicht „Stalking“ heisst), und dadurch, dass Nef die Adresse einer Frau gegen deren Willen in Sexinseraten publizierte, brachte er sie in Gefahr. Dass ein solches gefährliches und kriminelles Verhalten wie im Fall von Nef nun in einem Atemzug damit, dass jemand im Rahmen einer einvernehmlichen Chat-Beziehung einer Frau, die nichts dagegen hat, Nacktbilder von sich selbst sendet, genannt wird, ist in höchstem Mass absurd.

  • Moschin Lilian sagt:

    Genau so sehe ich das auch. Seitensprung, ständige Geliebte, uneheliches Kind, wären überhaupt kein Problem. Echt eine Privatsache, die niemanden etwas angeht. GM’s Tun hat ganz andere Dimensionen. Und dass er jetzt auch noch die Juden einschaltet ist absolut unterste Schublade und schürt Ressentiments.. Es ist zu hoffen, dass nicht allzu viele Leute darauf hereinfallen.

    • adam gretener sagt:

      Da muss man nicht darauf hereinfallen. Sache Widgorovits, der alte Medien-Profi, hat in jedem Interview nur gesagt, er persönlich hätte den Medien nichts angeboten. Was aber – in meiner Leseart als Kommunikationsprofi seit 15 Jahren – nur heisst, er direkt nicht, aber er hat die Infos für Bollag geschöpft. Wir haben es hier mit einer astreinen Rufmord-Kampagne zu tun. Man muss sich das mal vorstellen, die Frau hat innert einer viertel Stunde 9 Selbstmord-Drohungen ausgesprochen und nun wird es Geri Müller angelastet, dass er die Berner Behörden eingeschaltet hat. Nicht die Badener.

      • kopp heinz sagt:

        Ach hören Sie doch mit dieser Geri Müller Anbiederung auf. Es ändert nichts an der Tatsache, denn wie Naiv und Blöd darf man den sein um als Stadtammann und Nationalrat seinen „Schniggelputz“ aus dem Amtshaus per Handy zu versenden? Und nochmals: Ich rede hier nicht von Psychiatrie-Pfleger Geri Müller, sondern von Nationalrat und Stadtammann Geri Müller. Einem Mann oder einer Frau darf in dieser (politischer) Position eine solche Entgleisung nicht passieren. Aber die Frage muss doch gestellt werden, wo ist der Aufschrei der weiblichen Linken??

      • Verena Plüss sagt:

        JA klar, jetzt fehlt nur noch, dass es plötzlich heisst. Der Mossad hätte G:M gezwungen diese brisanten Bildchen zu schiessen. Was für ein Theater

    • Hans Müller sagt:

      Wie bitte? Das Austauschen von Nacktbildern und nicht jugendreien Gedanken im privaten Rahmen hat ganz andere Dimensionen als Seitensprünge, uneheliche Kinder etc.? Das glauben Sie ja wohl selber nicht. Was ist denn genau „die andere Dimension“ daran? Im Übrigen hat nicht G. Müller „die Juden eingeschaltet“, die Geschichte mit der dritten Partei wurde durch Recherchen des TA in Umaluf gebracht und im Übrigen durch die Frau bestätigt.

      • Bachmann Hugo sagt:

        Ja, und genau hier muss nachgehakt werden. Wurde das Ganze durch Medienprofis inszeniert um den Hamas-Verstehet abzuschiessen? Ich erwarte hier von der Presse eine fundierte Recherche.

  • Pesche Graf sagt:

    Herr Renz, ich verstehe Ihren Artikel sehr gut. Nur scheint es mir, dass Ihre Absetzungsforderung – welche es letztlich ist – zu weit geht.GM hat etwas getan, dass moralisch verwerflich ist. So weit so gut. Nur scheint es von grosser Relevanz, dass dies a) strafrechtlich irrelevant und b) in egenseitigem Einvernehmen geschah, ohne dass jemand zu Schaden kam.
    Immer öfters habe ich den Eindruck, dass sich Medien(-schaffende) zu Richter aufschwingen und Gefallen daran finden, sich als Judikative aufzuführen und Urteile zu fällen, wo der Rechtsstaat keine Handhabe hat. Das öffnet Tür und Tor für Willkür und untergräbt letzlich die Rechtsstaatlichkeit. Ich frage Sie deshalb Herr Renz, aufgrund welcher Basis verurteilen Sie GM? Werden Sie dies konsequent auch bei GM tun, wenn er Sachbearbeiter ist?

    • Hans Müller sagt:

      Wenn das Austauschen von Nacktbildern und anzüglichen Gedanken im privaten Rahmen unter Erwachsenen im gegenseitigen Einverständnis moralisch verwerflich ist, dann sind wir eine schöne Gesellschaft von Doppelmoralisten 😉

      • Emrah Erken sagt:

        Sie würden es also als eine reine Privatangelegenheit sehen, wenn der Chef Ihrer Frau sie in einem Online-Chat in seine Sexphantasien einbezieht.

        Ich arbeite auch mit Frauen zusammen. Sie sind weder Teil meiner Sexphantasien, noch würde ich mir solche Gedanken gestatten. Was ich gänzlich ausschliessen kann, ist, dass ich gegenüber Drittpersonen irgendwelche Sexphantasien über meine Arbeitskolleginnen mitteile. Ich habe ein anderes Verständnis von Professionalität. Geri Müller und Sie haben da offensichtlich eine andere Meinung.

    • Erwin Laesser sagt:

      Geri Müller hat die genannte Frau wohl kaum mit (seinen) Nacktfotos belästigt. Ich kann mir vorstellen, dass er sie damit eher abschrecken wollte, um von ihr loszukommen. Übrigens ist es Strafe genug, wenn sich G. M. künftig in der Öffentlichkeit, z. B. in der Badstrasse in Baden, auf dem Catwalk präsentieren muss. Er wird es schwer haben, einen neuen Job zu finden.

      • C.von Waldkich sagt:

        C’est le ridicul qui tue! Wie soll da noch eine amtliche Besprechung mit dem Stapi ohne heimliches Schmumzeln stattfinden? Dem jeweiligen Gesprächspartner können da die sich unvermittelt einstellenden Fantasien nicht verübelt werden…Deswegen, nicht wegen der verlogenen Moral, ist der Stapi in seinem Amt unmöglich geworden.

        • Moor sagt:

          Bei Clinton als Präsident klappte eine Zusammenarbeit nach der Lewinsky Affäre anscheinend gut!

  • Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass es gar keine Affäre Geri Müller gibt, wohl aber eine wohlinszenierte Hetze auf Geri Müller, in der die Presse ganz offensichtilch von Sacha Wigdorovits manipuliert und instrumentalisiert wurde. Aufmerksame Redaktoren hätten das merken müssen. Stattdessen liessen sie sich zum Lakaien des PR-Beraters Wigdorovits degradieren. Für die Öffentlichkeit wäre viel relevanter, dass endlich im BAG durchgegriffen würde. Das BAG hat immerhin mit Steuergeldern Pornobilder und Pornovideos in Medien verbreiten lassen, die auch Kindern zugägnlich sind.

    • kopp heinz sagt:

      Eine Hetze? Ja dann, Herr Dittmar ist ihm sowieso nicht mehr zu helfen. Überlegen Sie einmal, Geri Müller ist von Beruf Psychiatrie-Pfleger und 53 Jahre alt zudem Nationalrat und Stadtammann. Wenn sich Geri so einfach Einspannen lässt, dann ist er schon lange Zeit fehl am Platz.

  • Joe Amberg sagt:

    Nachdem nun immer klarer wird dass es sich um eine von dritter Seite organisierte Story handelt, die seit diversen Wochen vielen Medien geradezu zur Publikation aufgedrängt wurde: ja, man soll diese Story publizieren! Die Story, wie ein gewisser Herr unbedingt einen Politiker abschiessen will, dazu eine Drittperson massiv nötigt; und von willfährigen Medien die ihre leeren Seiten mit solchen unsäglichen Geschichtchen füllen wollen. Das ist die wahre Story! Der Rest ist Privatsache und hat definitiv nichts in den Medien verloren.

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Genau so sehe ich das auch und hatte von Anfang an vermutet, dass da wahrscheinlich ein politischer Hintergrund besteht. Die Geschichte stinkt zum Himmel.

    • Roland K. Moser sagt:

      Ist es Privatsache während der Arbeitszeit im Stadthaus Nacktfotos von sich zu machen und diese zu verschicken? Wie haben Sie im Fall der Bundeshaus-Sekretärin geurteilt?

  • urs sagt:

    und wenn er statt anstössige Bildli mit einem Waffenhändler am Telefon diskutiert hätte? Wäre dies für den Wähler nicht ebenso relevant? oder gar relevanter? Oder mit einem Bauunternehmer über den Wochenendausflug? Insofern müssen wir doch nicht so scheinheilig tun. Die Telefongespräche müssen generell öffentlich werden. Eine Webcam sollte es erlauben, die Politiker 24 Stunden zu überwachen. Und ja, grad die vierte Gewalt im Staat scheint mir im Moment besondern anfällig für unseriöses Schaffen, insofern gehören auch die Telefonate der Journis veröffentlicht.

  • Keller Andi sagt:

    Ausgezeichneter Artikel. Bravo Herr Renz. Dies ist guter und verantwortungsbewusster Journalismus. Die Zukunft wird zeigen, wie reif die Bürgerinnen und Bürger von Baden sind.

    • Hans Müller sagt:

      Die reifen Bürgerinnen und Bürger von Baden haben im Vergleich zu Geri Müller einfach das Glück, dass ihre Privatangelgenheiten nicht veröffentlicht werden.

      • Roland K. Moser sagt:

        Privatangelegenheit wenn ein Politiker während der Arbeitszeit und im Regierungsgebäude Nacktfotos von sich macht und verschickt?

        • Guido Meier sagt:

          Ich höre immer das dumme Argument „Arbeitszeit“, dieses Argument sticht beim Buchhalter, weil der wirklich für 42 Std. in der Woche bezahlt wird. Ein Regierungsmitglied arbeitet mehr als 42 Std. pro Woche und seine „Freizeit“ ist auch seine „Arbeitszeit“.

          • Roland K. Moser sagt:

            Natürlich ist es so wie Sie schreiben und ich weiter unten auch. Nur macht man dann die Fotos halt nicht im Stadthaus oder dem NR-Saal.

        • Andreas Kaufmann sagt:

          Ja, privat, weil die Handlung nicht im Zusammenhang mit dem bekleideten (*schmunzel*) Amt steht. Ob jemand während seiner Arbeitszeit hinter verschlossener Türe die Kaffeetasse ausleckt oder sich in den Schritt greift oder was weiss ich was tut ist egal, solange er niemanden damit belästigt und seine Amtsgeschäfte nicht vernachlässigt. Ein Amtsträger soll dafür abgesetzt werden, dass er seine Arbeit vernachlässigt hat, nicht wegen der Dinge, die er stattdessen tat. Bezeichnenderweise ist nirgends davon die Rede, dass G.M. seine Arbeit nicht gut gemacht habe.

        • Hans Müller sagt:

          Falls Sie arbeiten Herr Moser: tun Sie während der Arbeitszeit nie etwas anderes als arbeiten?

          • Roland K. Moser sagt:

            z.B. Nacktbilder verschicken?
            Wie haben Sie im Fall der Bundeshaus-Sekretärin geurteilt?

  • Hanspeter Zürcher sagt:

    Der Schlusssatz sagt eigentlich alles: Vorzugsbehandlung / Machtträger / Bananenrepublik. Geri Müller sollte dies begreifen und sich sofort vom Amt verabschieden. NR kann er ja noch bleiben, damit er weiterhin ein flottes Einkommen hat. Übrigens: Es ist ja sowieso ein Witz Stadtamman und Nationalrat gleichzeitig zu sein und zugleich noch die Musse zu haben, „Föteli“ zu knipsen und zu verschicken.

    • Adrian E. sagt:

      Der ganze Artikel geht von der unsinnigen Annahme aus, dass private Chatmitteilungen eines normalen Angestellten den Arbeitgeber etwas angehen. Das ist sicher nicht der Fall. Weder gehen private Chatnachrichten eines einfachen Angestellten den Arbeitgeber etwas an noch die eines Politikers die Öffentlichkeit.

  • Max Blatter sagt:

    Aufgabe der Medien ist: den Leserinnen und Lesern die Informationen liefern, mit deren Hilfe sie sich selbst ein Bild vom Sachverhalt machen können. Dazu gehört in diesem Fall zwingend das Zeigen der fraglichen Bilder. Wer das nicht kann oder nicht will, sollte ehrlicherweise lieber schweigen.
    Viel interessanter ist allerdings – und dieses Thema können die Medien gerne aufgreifen: War die beteiligte Frau bezahlte „agente provocatrice“, und wenn ja: von wem bezahlt? Viel Glück bei den Recherchen!

  • Ch. Hellwig sagt:

    Nachdenkenswerter Artikel, vielen Dank! Die Vorzugsbehandlung von Machtträgern ist leider auch bei uns – in gewissem Rahmen – eine Tatsache. Bei Klagen über Ruhestörung von Jugendlichen ist die Polizei i.d.R. viel zuverlässiger vor Ort, wenn die Klage von einer entsprechenden Persönlichkeit kommt. Kein Wunder, wurde die SMS-Partnerin von GM nach Baden gelockt (von wem auch immer). Juristisch gilt die Unschuldsvermutung, einen gesunden Menschenverstand darf man aber auch haben.

  • Wüthrich sagt:

    Einverstanden, problematisch ist hier aber nicht eine allfällige Bestrafung, sondern die öffentliche Demütigung. Nach Ihrer Argumentation müsste Buchhalter Gino Meier der Belegschaft vorgeführt werden, wo er dazu genôtigt würde, sich am Pranger stehend in aller Öffentlichkeit zur Sache zu äussern.
    Nach meinem ethischen Verständnis hat die Angelegenheit seine Arbeitskollegen keinen Strich zu interessieren, aber um ihren Rechtfertigungsversuch im Namen der Schweizer Presse auf den Punkt zu bringen: in Ginis Fall wäre die Geschichte ja auch keine headline wert.

    • Guido Meier sagt:

      Ich erinnere an die „Porno-Sekretärin“ im Bundeshaus. Diese „Headline“ hat ja auch dazu geführt, dass die alte Geri-Geschichte nun doch in den Zeitungen gelandet ist.

      Ich mache mir aber ein bisschen Sorgen um die Bernerin, sie wird von allen (Politiker, Journalisten und PR-Menschen) stark missbraucht, ich hoffe, dass sie das überlebt.

      • Adrian E. sagt:

        Meiner Meinung nach hätte auch die Geschichte der Bundeshaus-Sekretärin nicht veröffentlicht werden sollen – hier wäre vor allem der NZZ ein Vorwurf zu mach

  • Hans Müller sagt:

    Was ist bei der sog. „Affäre Müller“ denn passiert? Zwei erwachsene Menschen haben im privaten Rahmen und im gegenseitigen Einverständnis nicht jugendfreie Bilder und Gedanken ausgetauscht. Es wurden keine strafbaren Handlungen begangen. Ist das ein Skandal? Nein. Zum Skandal wurde die Geschichte erst, als sie durch einen quotengeilen Chefredaktor öffentlich gemacht wurde. Ich möchte ja nicht wissen, was in Amtshäusern sonst noch so alles über Sekretärinnen gesagt und gedacht wird. Müller war naiv und sein Pech ist, dass seine Geschichte öffentlich gemacht und damit skandalisiert wurde.

    • Fred NIederer sagt:

      @Müller: Das Problem ist, das die Sekretärin nun eben weiss, was ihr Chef über sie denkt. Mag ja sein, dass ihr das nichts ausmacht, kann aber auch sein, dass sie so geprägt ist, dass eine weitere Zusammenarbeit für sie schwierig wird. Muss sie dann die Stelle wechseln? Sie wäre dann das wirklich unschuldige Opfer in diesem Fall. Fänden Sie das richtig? Und wo bleibt da der Aufschrei der Gewerkschaften und Feministinnen?

    • Siegfried Schmid sagt:

      Im Urwald der verschiedenen Pleitenfalschinformationen scheint es so zu sein, dass gewisse Instanzen via PR FACHMANN ein Interessen hatten G. M. gezielt zu Schaden. Die Art wie die Beziehung entstand ist schon seltsam. Das Leben zeigt immer wieder, dass auch kluge und Schlaue gelockt und beschissen werden. Wenn zu lesen ist, dass die öffentliche Anklägerin von G. M. liebte, warum war sie dann nicht bereit auf seine Bitte einzugehen und die Bilder zu vernichten. Da stinkt doch ein listiges Gedankengut zum Himmel. Siegfried Schmid

      • Fred NIederer sagt:

        @Schmid: Das ist jetzt aber ein ganz und gar unlogisches Argument. Wie viele Beziehungen gehen im Streit auseinander und die früher mal verliebten verwünschen sich gegenseitig auf den Mond?

        • Siegfried Schmid sagt:

          @Niederer. Gestern stand in den Zeitungen, dass sie Mitleid mit ihm hatte und ihn liebte, AZ. Doch was die Frau aus Bern bei einer Stellensuche in Baden machte und Politiker dazu einschaltete ist doch seltsam. Heute ist es klar sie wollte ihm klar schaden, deshalb sind auch gewisse Zeitungen nicht in das mediengeile Geschäft eingestiegen. Wer andern eine Grube gräbt fällt selbst hinein. Heute sind im Blätterwald zu viele Köpfe der politisch agierenden bildlich zu sehen.und einige sind seit Mai am Kuchen beteiligt. Ein bischen mehr lesen!. Siegfried Schmid

    • R. Beer sagt:

      Das Problem ist, dass ein hochrangiger Politiker sich offensichtlich nicht bewusst ist, dass zwischen ihm und einer gerade erst volljährigen jungen Frau ein derart grosses Machtgefälle besteht, dass eine Begegnung auf Augenhöhe a priori ausgeschlossen ist. Charakterliche Integrität bringt mit sich, dass man sich solch delikater Umstände bewusst ist und sich auf kein Verhältnis einlässt. in dem einem das Gegenüber dermassen unterlegen ist.

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Nacktbilder hat er nun mal während der Arbeitszeit gemacht. Und im Stadthaus und offenbar noch dem NR-Saal. Und das ganze während der Amtszeit. Bei Nef hat sich alles vor der Amtszeit abgespielt.
    Hätte Geri Müller die Fötali in der Freiezeit/ausserhalb des Stadthauses gemacht, wäre alles kein Problem.

    • Hans Müller sagt:

      Nef hat ziemlich sicher stafbare Handlungen begangen und er hat die Frau belästigt, also sie gegen ihren Willen ständig kontaktiert und bedrängt. Da ist es doch völlig egal, ob dies vor oder während seiner Amtszeit passiert ist.

      • Roland K. Moser sagt:

        Sie sehen es so – Ich anders.
        Die Fötali sind während der Arbeitszeit während der Amtszeit gemacht worden. Hätte er sie nur ausserhalb des Stadthauses gemacht, wäre alles wirklich private Sache, denn in so einem Amt arbeitet man mit ziemlich flexibler Arbeitszeit.

    • Siegfried Schmid sagt:

      Anscheinend wurde da seit Mai ziemmlich von Aussenstehenden recherchiert, was um welche Zeit gemacht wurde.? Der Krimi ist auch in Sachen Unwahrheiten und Listigkeit sehr recherchiert. Ein anscheinendes Opfer suchte nach einem Opfer. Opfer und Täter haben oft etwas Fatales gemeinsames. Jupiter hat Geschichte und seine primären Prinzipien sind das Recht. Die Zeit hat Zeit um Ursache und Wirkung zu klären. Siegfried Schmid

  • Boris Bakovski sagt:

    Der Tagi berichtet nur darüber, weil es Klicks gibt. Dass da menschliche Schicksale betroffen sind, interessiert nicht. Die Frau scheint psychisch labil zu sein und nun wird sie von den Medien schweizweit bekannt gemacht. Wozu? Weil ein nicht sehr attraktiver Politiker an seinem Arbeitsplatz ein Selfie gemacht hat? Gegen welches Gesetz wurde verstossen? Und da jeder zweite schon Selfies gemacht hat, ist es auch keine Weltsache. Schade, dass die Medien, auch die scheinbaren „Qualitätsmedien“ nichts schlaueres zu berichten wissen.

  • julia sagt:

    Der Mensch widerspricht sich ständig. Die Medien tun dies auch.
    Wenn Menschen Fehler begehen, vor allem wenn diese vor Augen der Öffentlichkeit geschehen, sollten natürlich angemessene Konsequenzen folgen.
    Aber ist es wirklich angebracht nun 10 Jahre alte, höchst unwichtige Fauxpas auszuschlachten, die so lange Zeit gar Niemanden interessierten?
    Medien zeigen ständig mit dem Finger auf Menschen, welche andere mobben und wie dies einen Menschen psychisch fertig machen kann.
    Nun muss ich sehen, das mit sehr unsensiblem Vorgehen auf niedrigem Niveau ein Mensch von den Medien so erniedrigt wird.

  • Werner N. Staub sagt:

    Mal ganz ehrlich. Wie will Geri Müller sich künftig bei seinen Mitarbeiter/innen in der Badener Verwaltung oder im Nationalratssaal präsentieren. Ich hätte mich schon längst in den Boden verkrochen!

  • Hansjürg sagt:

    „Der frühere Armeechef Roland Nef war ein rechtlich unbescholtener Mann.“ War er das? Meines Wissens lief ein Verfahren gegen ihn, weil er eben seiner ehem. Partnerin drohte und sie pissakte. Der Skandal war, dass dieser Tatbestand bei seiner Evaluation ausgeblendet wurde, bzw. die Vorgesetzten und Politiker gar nicht interessierte. Und so ein Charakter sollte über zigtausende Wehrmänner gebieten?
    Mich interessiert G.M.s Unterwäsche nicht, die Umstände, wie es zu diesem Skandal kam und wer dahinter steckt, hingegen sehr.
    Ich will wissen, wer – ausser dem Wähler, auch noch Politiker abschiesst.

    • Rudolf Ballmer sagt:

      Was die Expartnerin Nef vorwarf war massives Stalking. Zum Beispiel inserierte er in ihrem Namen auf einschlägigen Pages. Das muss Herr Renz doch wissen!

  • Karin Gut sagt:

    Politiker zu sein kann man nicht mit einem Angestellten vergleichen. Ein Politiker geht mit seiner Person, seiner Meinung, seinen Ansichten und seinem Ansehen in die politische Öffentlichkeit. Es ist seine freiwillige Absicht politische Führung zu übernehmen, den Staat zu lenken, die Person wird zur öffentlichen Person.
    Wer sein Image jedoch zu sehr angekratzt hat, sollte sich selber zuliebe und der Öffentlichkeit zuliebe umgehend wieder ins an gestammte Berufsleben abtauchen und die politische Bühne verlassen, wo Privates wieder wirklich privat ist.

  • Martin Frey sagt:

    Guter, wohltuend sachlicher Kommentar. Denn sowohl die Schlammschlacht als auch die darauf folgende Persilreinigung sind fehl am Platz. An Geris Verhalten gibt es unter dem Strich nichts zu beschönigen, was eine erstaunliche Armada von Unterstützern in den letzten Tagen vehement tut. Er war es ganz allein, der sich mit spätpubertärem Verhalten komplett lächerlich gemacht hat und dabei Amt und Würden von seinen „dunklen Seiten“ nicht trennen konnte. Keine noch so böse jüdische Organisation hat ihn dazu gezwungen. Dies sollten auch glühende Anhänger nicht wegdiskutieren. Don’t shift the blame.

    • Guido Meier sagt:

      „dunkle Seiten“ sollten wohl im Dunkeln bleiben. Aber ich will nicht, dass Leute, die mit Privatdetektiven und Manipulation solche Sachen ins Licht zerren mit Erfolg belohnt werden.

      Der Effekt muss ein anderer sein; bei mir ist das nun auch so: Im Gaza-Krieg bin ich nun auch ein Sympathisant der Palästinenser (nicht der Hamas – noch nicht).

      • Martin Frey sagt:

        Wenn Ihr Urteil über den Gazakonflikt mit der Affäre um Geri zusammenhängt, dann sind Sie zu bemitleiden. Aber wahrscheinlich ist es halt doch so, dass ein Grossteil der Geri-Untestützer um ihre Speerspitze des linken Anti-USA-Anti-Israel-Anti-usw. Kampfes fürchten. Respektive ihre jahrtausendalten Vorurteile über bestimmte Religionsgruppen gerne wieder mal bestätigt sehen. Wie gesagt, meines Erachtens sind Geris dunkle Seiten seine Privatsache. Er hat aber bewiesen, dass er sie nicht von seinen Amtsgeschäften trennen kann. Nur darum geht es, Hr. Meier. Ist anscheinend schwierig zu verstehen.

  • Max sagt:

    Ich verstehe nicht, weshalb er nicht einfach zurücktritt und fertig. Er ist nicht mehr glaubwürdig – ich würde ihm nicht die Hand geben oder ihm meine Tochter für ein Praktikum oder so überlassen wollen.
    Er soll einfach zurücktreten und fertig – so schadet er nur noch seiner Partei, seinen Freunden und seiner Familie.

    • markushamster sagt:

      mir ist einer um längen lieber der etwas macht und dafür auch hinsteht. mal abgesehen davon ob es falsch oder richtig war. um längen lieber als all die nacktselfiegeschichten die sich warscheinlich sonst noch abspielen und von denen kein mensch erfährt. durch die ganze geschichte ist mir geri müller gleich sympatisch geworden.

    • Moor sagt:

      Gehts noch? Herr Müller hat keine Strafbare Handlung getätigt. Sie würden ihm die Habd nicht geben? Warum? Weil er masturbiert? Das ist doch gesund und völlig normal! Ihre Tochter nicht als Praktikantin dorthin geben? Hä? Er ist weder pädophil noch ein „Grüsel“! Er ist ein Nann mit sexuellen Regungen, gottseidank!

  • Mark Keller sagt:

    Auch hier wird wieder GM zum allein Schuldigen gemacht. Was GM gemacht hat, wird in der Schweiz täglich hunderttausendfach gemacht. Es gibt Zeitungen, die sonst nicht für Ihre Samthandschuhe bekannt sind, welche mit diesem Material von GM nichts zu tun haben wollten. Da stellt sich schon die Frage wieso die Schweiz am Sonntag die Sache publiziert hat. Weiter wird die Rolle einer gewissen Organisation nicht mal im Ansatz erwähnt! Diese Organistion hat alles Interesse daran GM in der Versenkung verschwinden zu lassen. Diese Organisation hat ja scheinbar GM sogar überwachen lassen.

    • Markus Rytz sagt:

      Nur weil etwas in der CH angeblich täglich hunderttausendfach gemacht wird, was ich persönlich doch sehr bezweifle, heisst noch lange nicht, dass es jemanden legitimiert, dies ebenfalls zu tun. Sehr schwaches Argument. Zieht nicht.

  • Andreas Müller sagt:

    Müller hat seinen Fehler gemacht. Lustvoll tat er falsches. Er weiss es nun. Aber wenn man den Nemen und den Hintergrund der Lehrerin kennt vertseht man die Triage Bollag-Pfister-Wigdorovits sehr viel besser. Ich kann den Journalisten nur raten, diesen Weg weiter zu verfolgen. Geri erhält seine Rechnung von den Bürgern trotzdem, was korrekt ist aber die Hintermänner sollen ruhig auch aufgedeckt werden. Wieso empfängt Pfister für ein Privatprojekt diese Dame? Dringliche Bitte aus Baden? oder via Baden aus dem Zürcher Seefeld? Wieso ist Müller das Thema? Abwarten da kommt noch mehr.

    • Guido Meier sagt:

      In einem Interview hat er gesagt „Berufsberatung“ (eher unglaubwürdig: er aus Zug und sie Lehrerin), er gab dann auch zu, dass er vorher schon wusste, dass sie was mit Geri Müller hatte und sie darüber gesprochen haben. Er macht angeblich geltend, dass er sie weder bestärkt noch davon abgeraten hat selbst an die Medien zu gehen.

      Dass er sie kennengelernt hat und ihr nicht abgeraten hat an die Medien zu gehen, dass ist für mich ein echter Skandal.

  • Michael Berger sagt:

    Ich denke auch, dass die Medien darüber berichten dürfen sollen. Ich denke aber auch, dass sie nicht darüber sollen.
    Weil es nämlich ein komplett irrelevante Geschichte ist, welche für die Medien, die sie breittreten fast peinlicher ist als für Geri Müller. Haben die denn tatsächlich nichts wichtigeres zu berichten. Gibt es für die Medien nur noch kurzfristig ökonomische Überlegungen (Aufmerksamkeit) oder fehlen die Journalisten, welche den Platz in den Zeitungen mit gescheiteren Texten füllen können

    • Guido Meier sagt:

      Sommerloch, das kostet immer einen Menschen, der auf dem Altar der Medien nun halt geopfert werden muss.

      Ich gehe davon aus, dass die Frau diese Geschichte schlussendlich nicht überleben wird und die Leute, die sich bei dieser Geschichte die Hände schmutzig gemacht haben, müssen zu Rechenschaft gezogen werden – notfalls nächsten Sommer…

  • Hubertus Frankenstein sagt:

    Sehr geehrter Herr Renz, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem hervorragend aufgebauten Artikel. Sie bringen es auf den Punkt, dass es den Normalbürger überfordert, wenn ein Stadtammann und Nationalrat CHF 360’000 im Jahr kassiert (ein Vielfaches des Einkommens eines Durchschnittsbürgers) und dann aber trotzdem nicht mehr Anstand in sein Amt mitbringt, als Nacktfotos aus den Amtsstuben zu verschicken, anzügliche Bemerkungen über die unterstellten weiblichen Angestellten zu machen und dann nicht einmal den Anstand hat, einfach zurückzutreten und die Bürger vor weiterem Ärger zu verschonen.

  • Widmer sagt:

    Selten so einen guten Artikel gelesen!

  • Hansruedi Widmer sagt:

    Der Begriff „Pro-Müller-Fraktion“ ist sehr schlecht gewählt. Ich kenne mehrere Badenerinnen und Badener, die bei der Ammannwahl nicht für Geri Müller stimmten, jetzt aber die Meinung vertreten, die Berichterstattung in der SaS sei verfehlt gewesen. Umgekehrt gibt es Leute, deren Name sogar auf dem Wahlplakat stand, die es richtig finden, dass der Bericht erschienen ist. Die „Selfie-Pro-Müller-Fraktion“ ist eine andere als die „Wahl-Pro-Müller-Fraktion“.

  • Ralph Sommerer sagt:

    Die Presse hat einen Fehler gemacht und sich von einer psychisch gestörten und evtl ferngesteuerten Person über den Tisch ziehen lassen. Alle jene Beschuldigungen, die allenfalls — und das ist ein sehr dünnes „allenfalls“ — substanziell genug waren, um die Veröffentlichung zu rechtfertigen, haben sich in dünne Luft aufgelöst. Was bleibt, sind ein paar Blüttler-Selfies die einvernehmlich unter Erwachsenen ausgetauscht wurden. So what? Die armseligen Rechtfertigungen von Journalisten wie Patrik Müller oder Fabian Renz oben zeigen höchstens, wer jetzt mit heruntergelassenen Hosen dasteht.

  • Alex Uehlinger sagt:

    . . . Und Gerhard Pfister trifft sich mit der „Frau“, weil sie Müller kennt und eine Stelle als Lehrerin sucht. Es habe sich herausgestellt, dass die Lehrersuche nur ein Vorwand für das Treffen war. ABER: Was das Pfister so freimütig erzählt ist wiederum kritisch. Häte er ihr denn dank seines Amtes eine Stelle vermittelt, obwohl er sie nicht kennt. Weil sie vielleicht hübsch war. Für mich ist das sehr kritisch und als Journalist würde ich mal etwas nachhaken, ob das nicht in die Korruptionsecke gehört.

  • Oliver Brunner sagt:

    jetzt schickt der tagi einen praktikanten los, der den schaden begrenzen soll. das einzige delikt wäre gewesen, g.m. hätte die polizei eingesetzt, das handy einzuziehen. auf das beriefen sich ursprünglich alle medien scheinheilig. „der rest ist privatsache“ wurde gefaselt, obwohl nur über diesen rest gesprochen wurde (boulevard ahoi). auch das beispiel mit dem buchhalter erscheint reichlich diffus.

  • markushamster sagt:

    die vergleiche die hier gezogen werden um die berichterstattung zu rechtfertigen sind lächerlich. rocco-sifredi, roland nef usw. das hat nichts und wieder nichts mit diesem fall zu tun. der einzige normale in dieser ganzen debatte scheint mir geri müller zu sein. jeder mensch lebt seine sexualität anders. wenn er bilder versendet – wen kümmerts? und es geht niemanden was an. ganz egal ob er präsident oder unterster mitarbeiter irgendwo ist. die ganze debatte sprüt vor falscher prüderie und ist schwach und lächerlich. berichtet lieber von wichtigen dingen auf der welt, davon gibts genug.

  • Christoph Bögli sagt:

    In dem Kommentar gehen die zweifelhafte Art und Weise der Veröffentlichung und die dubiosen Hintergründe vergessen. Ein solches Verhalten eines hohen Exekutivpolitikers ist sicher nicht reine Privatsache, allerdings sollte eine allfällige Berichterstattung sachlich daherkommen und Fakten präsentieren. Stattdessen wurde spöttisch bis hetzerisch berichtet und die wahre Geschichte kommt nur scheibchenweise ans Licht. Eine Geschichte, in der weit mehr Leute als Müller unlauter gehandelt haben und letzterer immer mehr wie ein Opfer einer Intrige wirkt, das evtl. bereits über Gebühr gestraft ist..

  • Fabio Rechsteiner sagt:

    Ich verfolge diese Angelegenheit wie alle Aussenstehenden über die Berichte in den Medien. Pro und Kontra Geri Müller’s Verbleib als Stadtamman beinhalten Gründe welche ich durchaus nachvollziehen kann.
    Eine Frage jedoch treibt nicht nur mich sondern viele meiner Bekannten und Freunde um:
    Wie hätten die Medien und die Öffentlichkeit reagiert, wenn der Stadtamman der CVP, FDP oder gar der SVP angehörte.
    Ich habe erhebliche Zweifel, dass in dieser Konstellation die betroffene Person ebenfalls so viel Unterstützung bekäme.

    • Fred Baumann sagt:

      Offensichtlich geniesst G. Müller Sympathien über die Parteigrenzen weg (sonst wäre er gar nicht erst gewählt worden). Am Wäleranteil dieser Partei kann’s definitiv nicht liegen.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Wie PR-Fritzen Fakten verdrängen ja umkehren zeigt dieses Beispiel einmal mehr.
    Fakten sond doch,
    1. ein Mann (sog. Respektsperson!) lässt in seiner Amtsstrube die Hosen runter, fotografiert sich selbst und den Drang das Föteli an seine Ex per Netz zu senden.
    2. Im Netz bleibt nichts geheim.
    3. Der Mann (Respektsperson) will sich Rechtfertigen und, versucht sich zu Entschuldigen. Seine Entschuldigungen sind aber schlimmer als die „Tat“ selbst.
    4. Schlussforgerungen. Die Respektsperson hat jeden Respekt verspielt. Wenigstens jetzt könnte der Grösse zeigen und die Konsequenzen ziehen.

  • Brigitte Siani sagt:

    So schön war der Sommer nun auch wieder nicht um mit dieser recht uninteressaten Geschichte die Zeitungen zu füllen. Herr Müller ist nicht wirklich fit ein politisches Amt zu füllen – dumme, naive (Selbeinschätzung von GM) und pupertierende Politiker sollten die Finger von Ämter lassen und ihr Schnä??i halt weiter als anoyme Mitbürger fötele. Aber so viel Medienpräsenz ist zu viel der Ehre!

  • Georg Ritter sagt:

    Herr Renz, Ihr Beitrag ist schlecht recherchiert. Erstens: Den Begriff der Abwahl gibt’s im Zusammenhang mit diesem Fall nicht. Abwahl ist die Wegwahl eines gewählten Mandatsträgers in seiner Amtszeit. Geht hier nicht. NIcht wiederwählen, das geht. – Zweitens: Im Falle des Armeechefs ging es um Stalking. Das ist etwas Anderes als ein paar Bildli, die in gegenseitigem Einverständnis versandt worden sind. – Drittens ist Ihre Geschichte schon wieder veraltet: Heute zeigt sich, dass die Dame, um die es geht, die Einzige ist, die etwas Verbotenes getan hat, nämlich unerlaubt Gespräche aufgenommen.

    • Guido Meier sagt:

      1. Der Artikel ist nicht schlecht recherchiert – er ist gar nicht recherchiert: ist ja allles bekannt.
      2. Der Begriff der „Abwahl“ ist korrekt und wird in der Schweiz so verstanden: nicht mehr gewählt. Ihre Definition macht keinen Sinn, da es in der Schweiz keinen solchen Wahl-Modus gibt.
      3. Sind sie sicher, dass die Dame dieses Gespräch aufgenommen hat – wäre sie dann nicht ruhiger am Telefon? Sind Sie Richter? ich denke nicht.
      4. Das einzige was haltbar ist: Der Vergleich mit Näf ist nicht haltbar – die Schnittmenge ist jedoch das Sommerloch.

      • Carla Berreninger sagt:

        Abwahl ist ein nicht korrekter Begriff, egal, welche Massen und Journalisten ihn gebrauchen. Gebrauch macht etwas Falsches nicht richtig. – Dass die Dame die Tondokumente erstellt hat, hat sie zugegeben und nicht bestritten. Da braucht man also kein Richter zu sein, um diese zu kolportieren. – Konzentrieren Sie Ihren Widerspruchsgeist vielleicht auf etwas Sinnvolleres und auf die wirklichen Unstimmigkeiten in dieser abstrusen Sache.

        • Guido Meier sagt:

          Das Wort „Abwahl“ bedeutet gemäss Duden: „jemandes Wahl rückgängig machen“ und nach Wiktionary: „eine getroffene Wahl durch erneute Abstimmung rückgängig machen“
          Aber vielleicht irren all die „Massen“ und insbesondere die Journalisten und brauchen dieses Wort ganz falsch und in völlig unanagebrachtem Zusammenhang.
          Nun wenn die Dame Ihnen das mit den Aufnahme persönlich gestanden hat, dann muss ich das gelten lassen. Wenn das aber nur aus einer Zeitung entnommen wurde, dass dies so sei (wovon ich ausgehe), dann wäre ich vorsichtiger mit der Unterstellung von strafbarem Verhalten (als Gerücht).

  • Bernard Zappie sagt:

    Es geht hier weder um Moral noch um Recht. Das Einzige, was bei einem Politiker mit Doppelmandat relevant ist: Durch das Versenden von anstössigen Bildern und Texten wird er erpressbar. Das hat er viel zu spät erkannt. Da liegt Versagen vor und deshalb drängt sich der Rücktritt auf.

    • Georg Ritter sagt:

      Herr Zappie, mein LIeber! Meinen Sie wirklich, der Herr Nationalrat Müller lasse sich erpressen, wen jemand seiner „Schnäbibilder“ habhaft werde? Und JETZT ist er erst recht nicht mehr erpressbar; ist ja schon alles draussen. Mehr denken vor dem Schreiben, bitte!

      • Bernard Zappie sagt:

        Herr Ritter, können Sie garantieren, dass es zwischen Februar und August zu keinen Erpressungsversuchen gekommen ist?

        • Fred Niederer sagt:

          @Ritter:Warum war es GM, dann so ein grosses Anliegen, dass die Daten gelöscht werden? Er hätte der Frau ja auch sagen können, was du mit den Bildern und Chats machst ist mir sch…egal. War aber gerade anders herum. Und apropos Erpressbar. Als Stapi beeinflusst er z.B. die Vergabe von öffentlichen Aufträgen, und als Nationalrat und Mitglied der Aussenpolitischen Kommission hat er Zugang zu vertraulichen Informationen auch z.B. über Verhandlungen und Beziehungen mit anderen Staaten. Wir sich so naiv und dümmlich in eine Situation bringt in der er erpressbar wird, hat dort nichts zu suchen

      • Hubertus Frankenstein sagt:

        Herr Ritter, Herr Nationalrat Müller muss sich nicht mehr erpressen lassen. Er hat das Vertrauen der Wählerschaft schon grösstenteils verspielt. Er kann jetzt noch bis zu den nächsten Wahlen auf seinem Sessel ausharren, aber dann wird er die Quittung erhalten. Weniger gut sieht es für die Grünen aus. Wollen die Grünen, die von allen anderen Parteien immer ethisch hochstehendes Verhalten verlangen, an Herrn Müller festhalten?

        • Carla Berreninger sagt:

          Herr Frankenstein, in welcher Welt leben Sie? Zwei Erwachsene tauschen sexuelle Gedanken aus. Und nun?! Wenn Sie das nicht machen, ist es Ihre Freiheit, es nicht zu tun. Wenn andere es machen, lassen Sie gefälligst denen ihre Freiheit, es zu tun. Wir sind hier nicht bei den Prüden in Amerika und nicht bei den Taliban in Afghanistan. Das An-die-Öffentlichkeit-Zerren ist das Schlimme an der Sache. DAS ist das „ethische Problem“. Und das Aufnehmen von Gesprächen ist das gesetzliche Problem, denn das ist verboten. Aber das sehen Sie nicht, gell.

  • Samuel sagt:

    Die ganze Angelegenheit riecht für mich doch sehr nach Christian Wulff. Es ist offensichtlich, dass seitens der Medien hier drauflospubliziert wurde, was das Zeug hält, ohne essentielle Fakten zu kennen. Herr Müller mag Fehler gemacht haben, die aber zumindest strafrechtlich nicht relevant sind. Solange jedoch keine weitere Aufklärung betrieben wurde, etwa über die Rolle des zwielichtigen Herrn Widgorovits, könnte man sich abschliessende Urteile über seine Amtseignung doch ersparen.

  • Roger Bouvier sagt:

    Kriegswirren im Nahen Osten, Mord und Totschlag in Afrka, hier die Affäre Geri Müller und vorher noch die causa Christoph Mörgeli, sind das für die Schweiz für einzigen ‚Sörgeli‘ ??

  • Karl Halbermatten sagt:

    Die Superdemokraten und Reinwestigen, die sollen sich mal Folgendes überlegen, wenn sie noch überlegen können: Der Herr Müller hat erwiesenermassen nichts Verbotenes getan. Nun fordert man aufgrund eines „moralischen Argumentes“ seinen Rücktritt. Wer muss morgen der „Moral“ wegen zurücktreten? Die Lehrerin, die oben im Garten an der Sonne liegt? Die Steuersekretärin, die einen zu kurzen Rock trägt und zwei Liebhaber hat? Und dann, irgenwann mal, die Gemeinderätin, die kein Kopftuch trägt? Wer ist dafür, dass wir unsere freie Gesellschaft so schlachten?

  • Dino Bertschi sagt:

    Der Blog von Hr. Renz kommt leider einen Tag zu spät, die Causa Geri Müller ist seit gestern nicht mehr ausschliesslich eine (zugegebenermassen nicht übertrieben stilvolle) Sex-Affäre, sondern hat durch die in die ganze Angelegenheit verstrickten Personen eine mehr als nur geringe (Nahost-) politische Komponente bekommen. Sollte sich in den nächsten Tagen der Verdacht erhärten, dass hier aus pro-Israel Kreisen eine verdeckte Kampagne gegen Hr. Müller lanciert wurde, dann sollte er (allen Peinlichkeiten zum Trotz) auf gar keinen Fall zurücktreten, nur schon aus Prinzip nicht!

    • Malena Garcia sagt:

      Auch bezüglich der Rolle von pro-israelischen Personen in dieser Geschichte gilt: sauber abklären und sich an die Fakten halten anstatt voreilig publizieren und urteilen.

      • Dino Bertschi sagt:

        Da haben sie absolut recht, das hätte allerdings dann auch für Geri Müller gelten sollen, da wurde ganz offensichtlich von der AZ (bzw. seinem Namensvetter Patrick) vor dem Publlizieren auch nicht sauber genug recherchiert…….

    • Guido Meier sagt:

      Ich teile die Meinung von Herrn Dino Bertschi voll und ganz – obwohl es um einen grünen Politiker geht!

  • Carla Berreninger sagt:

    Es gibt einen Hauptübeltäter, der sich jetzt verkrochen hat: der Redaktor Patrick Müller dieses Blattes namens „Schweiz am Sonntag“. Der Himmel weiss, was den Menschen antreibt, sicher nicht seine professionelle Haltung. Denn die hat er nicht. Er hat einen Artikel veröffentlicht, ohne ihn sauber zu recherchieren und ohne beiden Hauptpersonen wirklich gründlich auf den Zahn zu fühlen. Fast alles, was er vorgebracht hat, ist mittlerweile widerlegt. Doch der Mob brüllt noch immer. Ich frag’s nochmals: Was treibt den Redaktor wohl an….?

  • Remo Ziegler sagt:

    Niemand verlangt, dass nichts geschrieben werden dürfe. Logischerweise ist ein Polizeieinsatz im Zusammenhang mit einem Stapi von öffentlichem Interesse, darüber sollen die Meiden ausdrücklich recherchieren und berichten. Die Frage ist, ob gewisse Details so verwendet werden dürfen. Wer auch immer diese Story mit diesem Faktenmix eingefädelt hat: Patrik Müller hat offenbar damit gerechnet, dass Geri Müller sich gleichentags aus der Politik verabschiedet und nicht mehr gesehen werden will. Da dies nicht der Fall ist, hat nun u.a. Patrik Müller ein Problem.

  • Peter Meier sagt:

    Gemäss Ihrer Logik müssten wir jeden überwachen, der relevant ist für die Öffentlichkeit. Also auch Sie, denn die Berichterstattung in den Medien ist entscheidend darüber, ob jemand gewählt wird oder nicht und damit ist auch Ihr Privatleben im Detail relevant. Können Sie deshalb bitte ein lückenloses Protokoll Ihrer Stichwörter veröffentlichen, die Sie googlen? Ich hoffe für Sie, dass sie da nie Analsex eingetippt haben….Im Ernst: Was zählt ist doch einzig, wie Sie arbeiten, sprich die Resultate. Deshalb wird jemand gewählt, angestellt etc. Der Rest ist Privatsache – und sollte es bleiben.

  • Nick sagt:

    Der Vergleich mit dem einfachen Arbeitnehmer hinkt, da bei ihm die private Geschichte privat geblieben wäre und de facto niemand davon erfahren hätte. Die öffentliche Relevanz der Geschichte, das ist das Problem, wird erst durch dessen Publikation konstruiert. Ganz offensichtlich hatte die Chatpartnerin von Müller zu diesem Zeitpunkt die Kontrolle längst verloren.

    • Wüthrich sagt:

      Ich weiss nicht… Man stelle sich vor, dass der Schulhausabwart, die Coop-Verkäuferin, die Praxisassistentin, der Betriebsdisponent, die Putzfrau der Anwaltskanzlei um 22.00, wenn alle gegangen sind, sich „füdliblutt“ fotografiert. Die Bilder, die am Arbeitsort gemacht wurden schickt er/sie dann weiter an seine Flamme/Geliebter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arbeitgeber, wenn er’s denn herausfindet, Freude an dieser Sache hätte.

  • Hampi sagt:

    Frage mich, wer hier den Diskurs dominiert: Die prüde Schweiz oder Schadenfreude politischer Gegner.
    Und weiss nicht mal genau, was mich mehr deprimiert.

  • Ruth Hockarth sagt:

    Ich bin mit einem grossen Teil ihres Artikels einverstanden, aber nicht mit dem Fazit. Dass der Buchhalter nur einen Verweis bekommt, ist nicht so sicher, Sollte also der gewählte Politiker auch nur ein Verweis bekommen. Nein. Ein Rücktritt ist die einzige richtige Konsequenz. Unbesehen von Verschwörungstheorien und Pathalogisierung der Frau. Herr Müllers Verhalten ist untragbar. Wie soll er noch eine Rede vor Jungbürgern, Frauenorganisationen usw. halten können? Er ist total unglaubwürdig und das Publikum darf sich lächelnd abwenden. Jeder Polotiker, der sich erpressbar macht ist unhaltbar.

    • Christian Portmann sagt:

      Warum sollte er nicht in Zukunft vor dieses Publikum stehen und reden können? Inhalt könnte sein, dass er eine Dummheit begangen hat, daraus gelernt hat, dem Publikum empfiehlt, es ihm nicht gleich zu tun und sorgfältig mit persönlichen und intimen Informationen umzugehen. ODER: Wir hören Politikern zu, die vor jeder Rede Kreide fressen und daheim, im 100% privaten Umfeld die ungeheuerlichsten Dinge denken – und tun. Mir ist einer lieber, der für seinen Fauxpas hinsteht und sich bessert. Schön wäre, wenn auch die übrigen Beteiligten, insbesondere die Medien, bald in diese Lernkurve einbiegen.

    • Dino Bertschi sagt:

      Ha, wenn alle Politiker in der Schweiz zurücktreten müssten, die sich aufgrund ihrer sexuellen Eskapaden/Vorlieben „erpressbar gemacht“ haben, dann hätte es sehrwahrscheinlich heute ziemlich viele freie Plätze im National und Ständeratsaal……Gott sei Dank gehen die Rotlicht-Damen in Bern wesentlich verschwiegener und verantwortungsvoller mit solchen Geschichten um als einige Journalisten im schönen Aargau! 🙂

      • Amelia von Preussen sagt:

        Was würde wohl herauskommen, wenn sich ein paar Leute während der Session abends an die Fersen von PolitikerInnen heften würden und am nächsten Tag darüber berichteten, wer sich wo mit wem und vor allem wie aufgehalten hat. Ich gehe davon aus, dass blitzartig ein paar Sessel im Bundeshaus geräumt werden müssten.
        Das wiederum heisst nicht, dass ich die Aktion von G.M. gut heisse, ich finde sie mehr also nur idiotisch – egal ob aus dem Amtshaus oder aus den privaten Räumlichkeiten. Nichts desto trotz: Wenn schon Recherche, dann sauber. Unc die Frage nach der geplanten Demontage muss erlaubt sein

  • peter berger sagt:

    Selbst wenn dubiose Hintermänner im Spiel sein sollten, seinen „Schniedelwutz“ hat er selbst in der Amtsstube fotografiert und versendet.

  • M. V. Roth sagt:

    Ja, wenn Müller ein aussereheliches Kind gezeugt hätte, dann wäre das Ihrer Meinung nach, kein Problem. Warum? Wäre es eines, wenn Müller dieses Kind in seinem Büro gezeugt hätte? (In Büros geschehen viele Dinge ) Klar. Das könnten wir nicht wissen. Es sei denn, natürlich, die Frau des Kindes würde dies erzählen und gar mit einem kleinen Filmchen den Medien vorlegen. Auch wieder dumm: Welche Frau würde sowas tun? Und wenn es eine trotzdem tun würde? Ich empfehle in diesem Fall, die Sache zur Beurteilung, der rechtlichen wie moralischen, Herr Renz vorzulegen. 🙂

  • urs marbach sagt:

    Bis dato ist in diesem Schmierentheater nur Einer hingestanden und hat das wahre ehrliche Gesicht gezeigt. Geri Müller selbst. Es ist an der Zeit dass diese von bürgerlichen Politgegnern und Vertretern von jüdischen Org. orchestrierte Demontage aufgelöst wird. Bleibt zu hoffen, dass der seriöse Journalismus nun in die richtige Richtung recherchiert und nicht noch mehr Verderben über einen Politiker mit bestem Leistungsausweis bringt. Kein Mensch mit gesundem Sexualverständnis macht auf Grund eines Pimmelfotos in einem privaten Chat zwischen zwei erwachsenen Personen ein solches Drama.

  • Doro Zimmermann sagt:

    Dass die „privaten“ (wann ist ein Magistrat in diesem Land je privat?) Aktivitäten von GM geoutet wurden, mag von Dritten für eigene Zwecke genutzt worden sein. Dass man ihn aber künftig nicht mehr anschauen kann, ohne ihn sich mit heruntergelassen Hosen beim Fötelen vorzustellen, hat er sich selbst zuzuschreiben. Und was sollen die anti-semitischen Anspielungen? Haben etwa „die Juden“ seine Hosen heruntergelassen? Als ob nicht bei jedem politischen Sturm die Gegner zu profitieren versuchten.

    • Dino Bertschi sagt:

      Das ist selbstverständlich richtig (und auch absolut legitim), dass bei jedem politischen Sturm der Gegner zu profitieren versucht und das gilt logischerweise auch für Pro-Israel Sympathisanten oder Anhänger der SVP im Falle von Geri Müller. Nur ist es halt immer besser, wenn man das mit offenem Visier macht und nicht im verdeckten versucht, dem Gegner einen reinzudrücken, das wirft in der Regel einfach kein sehr gutes Licht auf den/diejenigen……hat auch überhaupt nichts mit Religion zu tun, dieser Grundsatz sollte für Chrsten und Juden genauso gelten wie für Musliime und Hindus!

    • M. V. Roth sagt:

      Frau Zimmermann. Ich nehme an, Sie grüssen, reden und arbeiten mit Menschen zusammen. Die meisten davon haben ein Sexualleben und trotzdem denken Sie (auch hoffentlich) nicht darüber nach, wie der und die nackt aussehen und was sie so alles tun. oder? Mich interessiert es nicht und ich finde es schon massiv bigott und unverschämt, wenn Leute anderer Leute Sexleben öffentlich ausbreiten und Kreti und Pleti sich berufen fühlt, darin zu „wühlen“. (Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel) Und zudem: „Der grösste Lump im ganzen Land ist und bleit der Dennunziant.“ Wie immer der/die heissen mögen.

    • Rudolf Ballmer sagt:

      Liebe Frau Zimmermann: Ich kann Ihnen versichern, dass ich weder bei Bildern von Bill Clinton noch bei Bildern von Geri Müller je an heruntergelassene Hosen denke. Ich weiss, dass die meisten Leute ab und zu ihre Hosen runterlassen und das kümmert mich ausser bei Menschen, die für mich körperlich sehr attraktiv sind keine Sekunde.

  • Fred Baumann sagt:

    Ich denke das „ob“ ist ziemlich unbestritten.
    Bedenklich ist zum einen der Zugzwang unter dem die Medien stehen: sobald ein Thema angerissen wird, glaubt das hinterste und letzte Käseblatt, einen eigenen Artikel publizieren zu müssen, obschon keine neuen Fakten vorhanden sind. Das andere ist in diesem Fall die Intensität: zeitweise widmeten sich bei Newsnet unter der Rubrik „Schweiz“ 10 von 15 Artikeln diesem Thema, wobei dann unter anderen Rubriken noch weitere vorhanden waren.

  • tim meier sagt:

    GM hat viele Freunde in der Medienzunft. SF bot ihm eine Platform und fasste ihn mit Samthandschuhen an. Der Club war so langweilig, dass ich eingeschlafen bin. Gemaess GM: alles harmlos, jeder hat seine dunklen Seiten, bei mir wurden sie aufgedeckt. Nun wird noch eine Verschwoerungstheroie rumgereicht. Kein Wunder, laeuft GM doch ab und zu im James Bond Modus. Wieso hier behauptet wird, dass GM nichts ‚Illegales‘ getan habe, ist schleierhaft. Wieso ist er dann noch immer freigestellt? Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende. Uebermogen kommt wieder die Sonntagspresse zum Zug.

  • Wir brauchen keine Politiker, die leben wie Heilige, sondern Menschen wie Du und ich! Selbst wenn jemand am Arbeitsplatz ein Bildchen von sich selbst schiesst, ist das kein Verbrechen, besonders dann nicht, wenn er/sie kaum je einen 8-Stundentag hat. M.E. wäre lediglich der Polizeieinsatz im Badener Amtsgebäude eine Aktion von öffentlichem Interesse gewesen. Hier wäre nebst der Kunst des Informierens auch die Kunst des Ver-schweigens gefordert gewesen. Nun wird eine Staatsaffäre daraus gemacht (wie seinerzeit bei Thomas Borer) und Medien machen auf Unterhaltung anstatt sachliche Information.

  • Giulio Bonuomo sagt:

    Es ist Aufgabe der Presse, die Bevölkerung und die Stimmbürger über die Leistungen ihrer Mandatsträger auf dem Laufenden zu halten.
    Der mündige Stimmbürger kann dann selber entscheiden, wen er in Zukunft wählen wird.
    Nackende Selfies, Sexchats aus den Amtsräumen und dubiose SMS von Reisen mit Diplomatenpass werden kaum hilfreich sein.

  • Hans Meier sagt:

    Zu ganzen will ich mich als ein Angestellter in 3. Punkten äussern:
    1. wenn ich an meinem Arbeitsplatz egal wann solche Bilder machen würde (genau wie jeder anderer) werde ich direkt ausserordentlich gekündigt bzw. Freigestellt und danach gekündigt-warum sollte es bei GM nicht so sein-nur weil er ein VIP ist?
    2. wie die Sache jetzt sich jetzt i Richtung „jüdische Verschwörung“ dreht, spielt sehr zugunsten von GM und zwar nach seinen Mossad-Fantasien und sollte jeden vernünftigen Bürger sich überlegen lassen warum jetzt noch diese Geschichte rausgeholt
    wurde und wie glaubwürdig sie ist?!

    • Christoph Bögli sagt:

      1. Das ist keineswegs so sicher, zumal man als normaler Angestellter damit kaum in der Presse landet.
      2. Falls das jemand in die Richtung ausdrücken sollte, wäre das sicherlich nicht zielführend. Es ist aber nun einmal so, dass gemäss aktueller Faktenlage diverse weitere Personen involviert waren und wie die betroffene Frau selbst eine dubiose Rolle spielten, sowie dass die Geschichte offenbar seit längerem den Medien angetragen und das Ganze somit klar lanciert wurde. Es wäre darum verfehlt, die ganze Geschichte nur auf eine Person zu beschränken..

    • Urs Marbach sagt:

      Weil jeder vernünftig und analytisch denkende Mensch eben versteht, dass hier nur politisches Kalkül und weitere Interessen von Gegnern dahinter stecken können. Die Fakten sind mittlerweile gesichert. Jedermann/frau ob VIP oder Angestellter wird in einer vergleichbaren Situation wollen, egal ob dies nur systematisches Mobbing am Arbeitsplatz ist oder eben tiefer geht, dass die effektiven Gründe auf den Tisch kommen. Hier geht/ging es um systematische Demontage.

    • Guido Meier sagt:

      So von Meier zu Meier:
      1. Ich würde Sie deshalb nicht feuern, nur wenn ich einen Vorwand bräuchte, dann würde ich Sie wegen „Nacktbilder“ bla-bla Moral und Sitte bla-bla entlassen. Einen Grund jemanden zu entlassen ist immer dann vorhanden, wenn er nicht auf 3 zählen kann.
      2. Die „jüdische Verschwörung“ ist lustig, die gute Frau hat jeden angehauen, der auf 3 nicht auf den Bäumen war. Statt sie vor sich selbst zu schützen und zu stoppen, wurde sie offensichtlich manipuliert und instrumentalisiert (politische Gegner). Nur fair, dass diese Leute jetzt entsprechend medial leiden müssen.

  • Gabi sagt:

    Ich kann nur staunen, dass kein Aufschrei zu hören ist, über die Umstände, durch welche die Geschichte erst in die Medien gefunden hat.
    Ist denn nicht das der eigentliche Skandal?
    Bei GM sehe ich nur das sträflich dumme Vergehen, sowas in Amtsräumen während der Arbeitszeit zu fröhnen. Amtsmissbrauch scheint mir widerlegt und bei Suiziddrohung MUSS er reagieren.
    Aber Sacha Wigdorovits! Ungeheuerlich!
    Wie kann man – ausgerechnet mit Israel im PR-Porfolio! – so unglaublich gedankenlos dafür sorgen, dass die tumbsten und gefährlichsten antisemitischen Klischees derart verheerend genährt werden?

    • Astrid Meier sagt:

      Ich bin auch der Ansicht, der eigentliche Skandal ist es, wenn so ein missliebiger Politiker abgeschossen werden sollte. Falls es stimmt, und es sieht schon so aus.Vor allem auch, weil ein einzelner Nationalrat kaum die Interessen Israels in der Schweiz gefährdet, oder die der Juden. Und tatsächlich nährt die Geschichte alle Verschwörungstheorien über jüdische (Medien-)Macht und Lobbying. Deswegen werden Ringier und die Weltwoche auch abgelehnt haben, die Geschichte zu bringen. Unklug, nicht nur von GM.

      • Guido Meier sagt:

        Die Medien schuldet es der Schweiz diesen Skandal aufzudecken und für einmal und ausnahmsweise auf den Quellenschutz zu verzichten.
        Auch wenn das bedeutet, dass publiziert wurde, obwohl die Quelle fragwürdig und offensichtlich niederige Beweggründe hatte.

        • Gabi sagt:

          Schuldet es der Schweiz?
          Schuldet der Schweiz was?

          Die Schweiz – also die Ganze! – hat ein Anrecht darauf zu erfahren, dass ein Badener Stadtpolitiker Schwengelselfies verschickt?

          DAS soll ein „Skandal“ sein, der aufgedeckt werden muss?

          Wenn also derlei Skandale aufgedeckt werden müssen, „obwohl die Quelle fragwürdig ist und offensichtlich niederige Beweggründe vorliegen“, dann frage ich mich wirklich, wie denn wohl erst Skandale behandelt werden müssten, die auf glaubwürdigen, geprüften Quellen beruhen und wo offenkundig keine niedrigen Beweggründe vorliegen.

  • Margot sagt:

    Recherchen vom TA haben ein ganz anderes Bild gezeigt: Sie sei von «Leuten einer Organisation» gedrängt worden, ihnen das Material auszuhändigen. «Vor diesen Leuten hatte ich viel mehr ANGST als vor Geri Müller. Sie haben mich stark unter Druck gesetzt.» Die Chatpartnerin gibt an, dass sie zu dem Zeitpunkt nicht mehr an die Medien gelangen wollte, aber dazu gedrängt worden sei. Sie habe das Material – es handelte sich um Screenshots von Chatprotokollen – der «Schweiz am Sonntag» nicht direkt ausgehändigt. Der Chefredakeur P.Müller spielt da auch noch eine Rolle, die untersucht werden muss!

    • Astrid Meier sagt:

      Aber exgüsi! Wieso hat sie dann die Chatprotokolle und die Bilder nicht einfach gelöscht? Nicht das Handy der Polizei übergeben, wie GM vorschlug? Nicht die relevanten Daten auf ein neues Handy übertragen?

    • Martina Puls sagt:

      Ich teile Ihre Meinung, Margot, und vermisse ebenso noch zwei mE wichtige Sachverhalte:
      1. Wie ist die Sicht aus dem Munde dieser Chatpartnerin zum jetzigen Zeitpunkt.
      2. Wie ist der Polizeieinsatz und die Verhaftung sowie Beschlagnahmung ihres Smartphones und PCs zu rechtfertigen?

      Bevor nicht mehr hier veröffentlicht werden kann, ist dieser sog. Gerigate ein geschmackloser Sommerlochfüller – mehr nicht.

  • Claude Courvoisier sagt:

    Kaum besucht man einmal wieder die CH und die nähere Region bei Baden, hörte man im Radio von einem Skandal mit dem Stadtammann. Einer vom eh. „Team“. Also habe ich mich bald wieder verabschiedet – auf französisch. Weil in F ist man sich das eher noch gewohnt, von und mit Politikern.

  • Irene feldmann sagt:

    Die Geri Müller story erinnert mich an einen katholischen Priester. Ein wortgewaltiger Prediger, eine Respektsperson und Ratgeber in schwierigen Situationen….bis dann eines hellen tages seine Freundin mit deren zwei Kindern im kirchensaal saß…ich weiß es war falsch doch die Liebe war stärker….so erklärte er sich. Man kann die Regeln einer Gemeinschaft, sei es in der Politik oder andern Organisationen akzeptieren oder diese einfach verlassen. Die Konsequenz ziehen nennt man das.

  • Rudolf Ballmer sagt:

    In verwirrenden gesellschaftlichen Fragen geht es meist um Güterabwägungen. Herr Renz unterschlägt ein zentrales menschliches Gut, das des zwischenmenschlichen Vertrauens. Das mag vielleicht nicht iustiziabel sein, aber es geht im Leben eben oft um tieferliegende Dinge als Paragrafen. Bei einem einvernehmlichen sexuell gefärbten Chat gilt doch, dass dessen Inhalt bei diesen zwei Personen bleibt. Weshalb ein Prominenter diesbezüglich weniger Rechte haben sollte als eine normale Person ist mir schleierhaft. Ohne Vertrauen und Vertraulichkeit kein Zusammenleben.

    • Astrid Meier sagt:

      Ein Prominenter, auch ein Politiker, hat dieselben Rechte. Aber seine Gefährdung im Falle des Vertrauensmissbrauchs ist grösser als bei Hinz und Kunz. Normalerweise wissen das die Leute und berücksichtigen es. Möglicherweise hat sich Müller mit dem Doppelmandat übernommen, war längere Zeit überlastet und die Psyche sagte sich, ich brems den mal etwas aus…

  • Dr. Marcel Kraus sagt:

    Hinter dem Geri-Gate stecken nach neusten Medienberichten angeblich “jüdische Kreise”. Diese Behauptung aus dem Umfeld von Nationalrat Müller zeigt deutlich, dass man ihn nicht mehr Ernst nehmen kann. Mit antisemitischen Tendenzen kann ich überhaupt nichts anfangen. Und die jüdische Verschwörungstheorie als Rechtfertigung für seine ungebührlichen Eskapaden, das ist wirklich der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Auf diesem Diskussionsniveau bleibt Geri Müller nur noch der sofortige Rücktritt von allen öffentlichen Ämtern.

    • Hasler sagt:

      Herr Kraus. Wieso sollte der CVP Nationalrat Pfister lügen? Joseph Bollag ist definitiv in die Affäre involviert.

      • Dr. Marcel Kraus sagt:

        Die jüdische Verschwörungstheorie ist das letzte Ablenkungsmanöver eines letztlich gescheiterten Politikers. Er hat offensichtlich nicht mehr die Kraft, wenigstens mit Würde zurückzutreten. Statt dessen bedient er die niedrigsten antisemitischen Reflexe, was bei der ihm nahestehenden Hamas sicher auf viel Verständnis stösst. Seine moralischen Vorstellungen hingegen finden auch in islamischen Kreisen weniger Anklang.

    • urs marbach sagt:

      Nicht „angeblich“, Herr Kraus. Es handelt sich nicht um Behauptungen aus dem Umfeld von Geri Müller sondern um Aussagen der wichtigsten Akteurin. Diese sind geprüft und Faktum. Zudem ist es höchst lächerlich in diesem Zusammenhang von antisemitischen Tendenzen zu sprechen. Es ist an der Zeit dass die angesprochenen Kreise zu ihrem schmierigen Komplott stehen und endlich auspacken. Dies gilt auch für alle involvierten Politgegner. Mit Geschmacklosigkeiten hat dies nichts mehr zu tun – hier grenzen wir an strafrechtlich kriminelle Handlungen.

      • Guido Meier sagt:

        Herr Urs Marbach
        Da haben Sie zu 100% Recht. Da lobe ich mir Roger Huber, der darf sich im Gegensatz zu anderen auch weiterhin PR-Profi nennen.

    • Josef Rutz sagt:

      Die Medienberichte über diese primitive Schmierkampagne gegen Geri Müller bestätigen aber die Beteiligung der „jüdischen Kreise“. Diese fundierten Medienbberichte dann aber lediglich als „antisemitische“ Verschwörungstheorie abzutun ist nichts anderes als billige Rhetorik und das ist wirklich der eigentliche Gipfel der Geschmacklosigkeit. Es ist doch offensichtlich, dass gewisse Leute Geri Müller mit allen Mitteln weg haben wollen, diese sollten sich aber ein Vorbild an diesem Mann nehmen und sich endlich von den unsäglichen Verbrechen des Staates Israel an den Kindern Palästinas distanzieren!

  • Paul Gutknecht sagt:

    So lange, dass 70 bis 80 % der Befragten den Rücktritt von seinen Ämtern wünschen, wird dem bedauernswerten Geri Müller nichts anderes übrig bleiben, als seine Worte in Taten umzusetzen und das mangelnde Vertrauen mit seinem Abgang zu
    regeln. Da ändert auch nichts daran, dass er jetzt neue Mitschuldige sucht in Nebenschauplätzen. Was bleibt, ist das er alleine sich ohne Hosen geknipst und seine Sekretärin erst noch mit zotigem Spruch bedient hat.
    Der Mossad dankt ihm sehr für seine freiwillige Arbeit, das alles wäre schwierig zu inszenieren gewesen.

    • Dino Bertschi sagt:

      Gemäss dem Online-Magazin 20 Minuten (19’000 + Teilnehmer) sind es momentan nur noch 58% der Schweizer, die Geri Müllers Rücktritt fordern, 42% finden, er solle bleiben. In Anbetracht der Tatsache, dass schon seit Anfang Woche dort abgestimmt werden kann, dürften es Stand heute möglicherweise sogar noch weniger sein, die möchten, dass er geht……

    • Urs Marbach sagt:

      Lieber Herr Gutknecht – Sie sind einfach nicht auf dem neusten Status. Ihr Statement gehört ins Kloster.

  • Anna sagt:

    SCHWEIGEN ! obiges stimmt ABER bitte Gleichbehandlung wie bei G.M. der nicht im Kader arbeitet: das private Versenden solcher Fotos tut niemandem weh… schadet nicht. Oder sonst müssten wir auch Fotos von Nasengrübelnden Amtsträgern ahnden. TATSACHE ist doch: das Weierleiten an die Presse ist erst der Akt der respektlos und mit Absicht Autortät zu vernichten versucht !!! Darum soll sich die Presse nicht instrumentieren lassen und SCHWEIGEN !
    Ausserdem SORRY als Leserin ist mir das so egal und zu doof zum Lesen!! — lieber wüsste ich mehr über Hintergründe von Lobby-Seilschaften

  • Gerold Stratz sagt:

    Noch zu erwähnen ist, der Fall Roland Nef, kam ins rollen durch eine Anzeige der betroffenen Ex-Partnerin.
    Danach kam es zum Vergleich unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft.
    Der Fall G.M. – „Schweiz am Sonntag“ ist bisher nur eine Medien-Moralkeulen-Schlacht. Das der Unterschied.
    Eine Gesetzesbruch oder gar ein Offizialdelikt scheint nicht vorzuliegen.
    Obwohl das „fötelen“ privat, zwischen zwei Erwachsenen stattfand u. nun, warum auch immer bekannt ist,
    bin ich der Meinung, G.M. kann mit seinen bisherigen Mitarbeitern (in Baden) nicht mehr verkehren, funktionieren wie bisher.

  • Hofstetter Christian sagt:

    Die Nacktfotos, das Chatten am Arbeitsplatz, haben aus arbeitsrechtlicher Sicht sehr wohl eine Relevanz. Renz stellt richtig, dass ein Angestellter der Privatindustrie oder der öffentlichen Verwaltung womöglich entlassen wird, wenn er sich während der Arbeitszeit seinen sexuellen Neigungen und Spielen hingibt. Müller hat den Rechtsgrundsatz Treu und Glauben auf grobe Art und Weise verletzt. Dies ist umso verheerender, weil Müller eine Führungsfunktion innehat. Müller ist als Vorgesetzter nicht mehr glaubwürdig und auch nicht mehr tragbar. Seine Sekretärin wird wohl gleicher Meinung sein.

    • Rudolf Ballmer sagt:

      Wenn niemand was merkt wird auch der kleine Angestellte nicht entlassen. Offenbar hat Bei GEri Müller niemand was gemerkt, was ja auch heisst, dass es diskret passierte. Das Kernproblem ist der Vertrauensbruch. Wenn ich mit jemanden solche Chats abhalte, gehe ich doch nachher nicht zu dessen Arbeitgeber. Und schon gar nicht schreibe ich als Journalist über sowas, wenn es mir zugetragen wird. Andere Redaktionen sahen das so. Hoffentlich bleibt das auch der gültige Ehrenkodex. Ganz abgesehen davon, dass mit der Publikation auch der Informantin geschadet wurde.

  • Andreas Zahnd sagt:

    Von einem Nationalrat muss man erwarten, dass er die Folgen seiner Taten, resp. die Konsequenzen von Gesetzen an denen er mitarbeitet, richtig abschätzen kann !!! Herr Müller kann das offensichtlich nicht.

  • Charles Dupont sagt:

    „Quod licet Iovi, non licet bovi“; sagt eigentlich schon alles. Und Geri Müller ist kein römischer Senator in der Thermenstadt Baden, also „Aquae Helveticae“; sondern Normalbürger im Amte eines Stadtammanns. Wie ein (Primus inter Pares).

    .

  • Eva Wey sagt:

    Ja, die ganze Angelegenheit wird immer undurchsichtiger, und ja, die Rolle der Chatpartnerin wirft Fragen auf; und nochmals ja, Geri Müller ist hingestanden und hat Stellung bezogen und das ist
    ihm zugute zu halten. ABER – und das ist der Punkt:
    ER hat während seiner mit unseren Steuergeldern finanzierten Arbeitszeit im von unseren Steuergeldern finanzierten Stadthaus die Hose runtergelassen und….notabene in seiner Funktion als Stadtpräsident.
    Es ist einzig an den Bürger von Baden zu entscheiden, ob er als Stadtpräsident noch tragbar ist oder nicht.
    Und für mich ist klar: diesen Stadtpräsidenten will ich nicht mehr. Wie Geri Müller liebe ich unsere Stadt, aber ich wünsche mir einen Stadtpräsidenten, vor dem ich Respekt haben kann, und der sein Amt u.a. mit Würde ausführt. Wenn ich ihm das nächste Mal in der Stadt begegne, werde ich nur noch ein Bild vor Augen haben: er in seinem Büro mit Handy am Werk.
    Deshalb Herr Müller: ziehen sie die Konsequenz aus Ihrem Tun , treten Sie zurück und machen Sie den Weg frei für einen Neuanfang in unserem Baden. Und wohlgemerkt: ich hatte Sie gewählt.

    • Niklaus Vogler sagt:

      Frau Eva Wey: Fall Sie tatätsichlich von Baden sein sollten, wüssten Sie, dass Herr Müller Stadtammann und nicht Stadtpräsident von Baden ist.

    • Margot sagt:

      Frau Eva Wey: Dann müssen sie fast alle Leutem mit sexistischen Hintergedanken begegnen, denn Selbstbefriedigung ist normal. Selfies auch, in seinem Fall war er halt blöd; kann ja mal passieren. Was sie vergessen, dass er viele Überstunden leistet! Und vor allem die israelische Organisation hat die Frau derart unter Druck gesetzt, dass sie richtig Angst gehabt hat! Sonst wäre die Privatangelegenheit nie raus gekommen. Diese Organisation muss ausgeleuchtet werden und gegebenfalls strafrechtlich verfolgt werden!

  • swissness sagt:

    Ich sehe hier absolut keinen Grund Geri Müller in Schutz zu nehmen. Ob das ganze strafrelevant ist oder nicht ist mir Schnuppe. Entscheidend ist das Geri Müller mit zwei Doppelmandaten sehr viel Geld verdient, auf Kosten des Steuerzahlers, aber anscheinend in der Arbeitszeit in seiner Amtsstube die Zeit mit Sex-Chats und Nacktfotos verbringt. Das zeugt von Desinteresse am Amt und ist einem hochbezahlten Amtsträger nicht würdig. Geri Müller ist definitiv der falsche Mann für so einen Posten. Zudem ist es inakzeptabel, wenn Müller Islamisten und Antisemiten durch das Bundeshaus führt.

    • Gabi sagt:

      Wenn ein Politiker oder eine Politikerin – vollkommen unabhängig von Person und Partei – sich bemüsstigt fühlt, Antisemiten und Islamisten durchs Bundeshaus zu führen, so kann und soll ich ihn in einer Demokratie dafür kritisieren dürfen und dies offen austragen.

      Dafür muss ich gewiss nicht in seinem Privatleben herumwühlen. Denn ob er dumme Schwengelselfies verschickt oder doppelt so viel Zeit in seinem Büro verbrächte, in der Nase herum zu bohren, hat gar nichts mit Ersterem zu tun.

      … Oder heisst das vielleicht, ohne die Sex-Selfies wäre das Herumführen okay für Sie gewesen?!

      – Eben!

      • swissness sagt:

        Werte Gabi, beides ist nicht in Ordnung. Die Grünen wären bei einem SVP-Politiker die ersten, die dessen Rücktritt verlangen würden, würde dieser Rechtsextreme und Antisemiten durchs Bundeshaus führen, bzw. in seinem Büro gleichartiges praktizieren wie Müller. Die Grünen und Linken haben sich auch immer am Doppelmandat von Oskar Freysinger/SVP gestört. Das Doppelmandat von Geri Müller spielt dagegen keine Rolle. Die Grünen und Linken stellen an andere sehr hohe moralische Ansprüche, die sie selber aber nicht praktizieren. Darum wäre es das mindeste, wenn Müller als Nationalrat zurücktritt.

        • Gabi sagt:

          …wird in Wiki unter „Whataboutism“ geführt.

          Das interessiert mich kein Bisschen und ich weiss selbst, wie ich im Falle einer ebensolchen Kampagne bei einem SVP-Politiker reagieren würde.

          Aber davon abgesehen noch einmal: Ohne Schwengel-Selfies fänden Sie das Doppelmandat okay? – Nein.
          Dann diskutieren Sie ausschliesslich dies und distanzieren Sie sich von derartigen Schmutzkomplotten, wie es sich fairerweise gehört.

          Ich diskutiere diese Verletzung der Würde und Privatsphärehier und finde es völlig daneben, ständig auf irgend ewas Anderes oder irgend jemand Anderen verwiesen zu werden.

          • swissness sagt:

            Liebe Gabi, dass Sie so etwas nicht interessiert ist mir schon klar, da Sie eben mit zweierlei Ellen messen. Bei Müller war schon vor dieser Selfie-Geschichte das Fass voll, dieser neuerlicher Ausrutscher hat nun das Fass endgültig zum überlaufen gebracht, Müller sollte zurücktreten. Es hat auch nichts mehr mit Privatsphäre zu tun, wenn ein hochbezahlter Politiker (über 250.000.- im Jahr) in seiner Amtsstube die Hosen runter lässt, sich dabei fotografiert, die Bilder an seine Freundin versendet, im Sex-Chat verweilt und dabei auch noch die Sekretärin von neben an erwähnt.

          • Gabi sagt:

            Alles, was keiner strafbaren Handlung gleich kommt (meditieren Sie doch bitte mal über den Ausdruck „Offizialdelikt“), nur zwischen zwei erwachsenen Personen geschieht, die dies im gegenseitigen Einverständnis tun und im Vertrauen darauf, dass weder die eine, noch die andere Person, dies in irgend einer Form weiter geben würde, ist SELBSTVERSTÄNDLICH Privatsphäre.

            Was, wenn nicht dies, ist dann überhaupt noch Privatsphäre?!

            Kommt´s dennoch raus, so kann hier einzig diskutiert werden, dass am Arbeitsplatz fotografiert wurde und möglicherweise (stempeln die ein?) währen der Arbeitszeit.

          • Gabi sagt:

            Und apropos falsche Anschuldigungen und Unterstellungen.

            Überlegen Sie sich doch einfach ganz still für sich selber mal, wie Sie überhaupt dazu kommen, hier zu behaupten, ich würde „eben mit zweierlei Ellen messen“. Können Sie ja gar nicht wissen, denn – im Gegensatz zu Ihnen – diskutiere ich hier einzig die Causa Geri Müller und den Medienrummel um ihn. Sie können tatsächlich noch nicht einmal wissen, wie ich zu seiner eigentlichen politischen Arbeit stehe!

            Versuchen Sie also bitte tatsächlich Beobachtbares und Nachlesbares von persönlicher Interpretation zu unterscheiden.

  • Gabi sagt:

    Die zu Tag geförderten Fakten nun einfach als „antisemitsche Verschwörungstheorie“ ab tun zu wollen, ist wohl der allersicherste Weg mit genau diesem Vorgehen die tumbsten antisemischen Klischees zu befeuern.

    Anstatt also bloss mit – ziemlich gefährlichen – Etiketten herum zu hantieren, wäre es höchst angebracht, sich von einem derartigen Vorgehen in aller Deutlichkeit zu distanzieren und das Thema auf dem Feld abzuhandeln, wo es hin gehört.

    • Gabi sagt:

      Und wenn Sie sich so sicher sind, dass die Stimme hier nur gegen diese Kampagne von Patrick Müller erheben könne, wer erzlinks sei…

      Dann erklären Sie sich doch selber einfach mal, wieso ich hier auf derselben Linie argumentiere, wie Roger Köppel.

      Dieses beschränkte Denken und Schubladisierenwollen in Links und Rechts ist es genau, was unsere Gesellschaft zusehends aushöhlt.

      Etwas mehr schichter, aber gesunder, Menschenverstand und Verstehen von Rechtsstaatlichkeit ist wichtiger, als „Freund“ oder „Fein“, „richtig“ oder „falsch“ an diesen immer nutzloseren Etiketten fest machen zu wollen

  • swissness sagt:

    Bei den Linken gibt viele Doppelmoralisten und Moralapostel. Diese haben sich immer am Doppelmandat von Oskar Freysinger/SVP gestört. Auf der anderen Seite spielt es dann keine Rolle, wenn Geri Müller/Grüne ein Doppelmandat hat!!

    • Gabi sagt:

      Erklären Sie doch einfach, was die Schwengel-Selfies auch nur im Entferntesten mit der Frage nach einem Doppelmandat zu tun hat, und man könnte Ihnen vernünftig drauf antworten.

      Sollten Sie ernsthaft nahelegen wollen, dass diese Schmutzkampagne das Ziel verfolgt haben solle, die Fragwürdigkeit von Doppelmandaten auf zu werfen, dann scheinen Sie wirklich nicht zu begreifen, wo in einer Demokratie das geeignete politische Forum gegeben ist, um politische Fragen zu diskutieren.

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