Nicht am eigenen Ast sägen

Unsere Wirtschaft ist erfolgreich, die Arbeitslosenquote ist im europäischen Vergleich tief. Dies verdanken wir auch der Personenfreizügigkeit mit der EU. Dank ihr können gut ausgebildete europäische Fachkräfte einreisen und bei uns arbeiten. Natürlich bringt der freie Personenverkehr Nachteile mit sich. Die Zuwanderung hat so stark zugenommen, dass die Folgen im Alltag – überfüllte Trams, Busse und Züge sowie knapper und teurer Wohnraum – zu spüren sind. Auch ist ein Druck auf die Löhne der gut und hoch Qualifizierten festzustellen. Besonders gross ist der Lohndruck bei den Berufseinsteigern: Verdiente ein Anfänger früher 7000 Franken, sind es heute vielleicht noch 6000 Franken. Am stärksten betroffen ist deshalb der Mittelstand.

Die Angestellten und die Angehörigen des Mittelstandes werden sich überlegen: Ist die SVP-Initiative geeignet, diese Probleme zu lösen und die persönliche Situation zu verbessern? Um es gleich vorweg zu nehmen: Sie ist es nicht. Eine Rückkehr zum komplizierten alten System der Kontingente würde die wirtschaftliche Position der Schweiz schwächen und damit die Arbeitnehmer schlechter stellen. Dies sind die Gründe:

  • Unsere Wirtschaft ist nicht nur dank der inländischen, sondern auch dank der zugewanderten Arbeitskräfte erfolgreich. Mit jedem Arbeitsplatz, der geschaffen wird, entstehen potenziell weitere Arbeitsplätze. Wer neu in der Schweiz arbeitet und wohnt, kauft auch hier ein, geht in Restaurants, ins Fitnesscenter… Vor allem aber trägt er zur Finanzierung und Stärkung der Sozialwerke wie der AHV bei.
  • Der Werkplatz Schweiz kann nur nachhaltig gesichert werden, wenn die Arbeitgeber davon ausgehen können, auf dem Arbeitsmarkt die Fachkräfte zu finden, die sie benötigen. Dazu ist der freie Personenverkehr unabdingbar. Gemäss einer Umfrage von BAK Basel schätzen 73% der Befragten die Bedeutung von Arbeitskräften aus der EU denn auch als wichtig, sehr wichtig oder unverzichtbar ein.
  • Würde die Volksinitiative der SVP angenommen, müsste die Schweiz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit neu verhandeln. Es ist nicht anzunehmen, dass sich die EU ohne weiteres auf Neuverhandlungen einlassen würde. Die Folgen wären nicht nur ein Ende der Personenfreizügigkeit, sondern auch der Bilateralen Abkommen I. Dies könnte der Wirtschaft enormen Schaden zufügen. Auch die Bilateralen I sind gemäss der BAK-Umfrage nämlich für 80% wichtig oder sogar unverzichtbar. Wir dürfen sie nicht aufs Spiel setzen!

Der Werkplatz Schweiz kann nur nachhaltig gesichert werden, wenn die Arbeitgeber hier die Fachkräfte finden können, die sie benötigen.

    Mittelstand unter Druck: Auch hoch qualifizierte Arbeitnehmer müssen vor Lohndumping geschützt werden. Foto: Keystone

Mittelstand unter Druck: Auch hoch qualifizierte Arbeitnehmer müssen vor Lohndumping geschützt werden. Foto: Keystone

Das heutige duale System zur Steuerung der Zuwanderung (Personenfreizügigkeit mit der EU, Kontingente für Drittländer) ist und bleibt das bessere. Es ist klar und unbürokratisch. Kontingentssysteme für alle würden einen sehr hohen administrativen Aufwand nach sich ziehen. Sie würden dem wechselhaften und konjunkturabhängigen Bedarf der Schweizer Unternehmen nicht gerecht werden.

Die Probleme der Zuwanderung sind erkannt – und sie werden bekämpft. Ausgebaut werden müssen die flankierenden Massnahmen gegen Sozial- und Lohndumping. Das Instrument hat sich grundsätzlich bewährt, muss aber noch griffiger gemacht werden. Eine Lobby braucht es nicht nur für die unteren Löhne, sondern auch für die mittleren. Nur anständig verdienende Arbeitnehmer werden die Personenfreizügigkeit überzeugt unterstützen.

223 Kommentare zu «Nicht am eigenen Ast sägen»

  • HP Vogt sagt:

    Würdet ihr wieder die Leute aus- und weiterbilden hätten wir diese Problem nicht. Heute holt man sich einfach was man braucht und am Ende wirft man es wieder weg.
    Lohndumping ist Realität – dass u.a. ein Deutscher nur Deutsche anheuert ist auch Realität.

    • Peter Meier sagt:

      Es geht auch anders: nämlich Schweizer Chefs, die die Nase voll haben von verwöhnten CH-Arbeitnehmern.

      • markant sagt:

        Die Anzahl Arbeitnehmer die es satt haben, von ihrem überbezahlten, super bequemen Chef als verwöhnt bezeichnet zu werden ist weit grösser.

        • Das ist natürlich wieder eine Anschuldigung, die nicht bewiesen werden kann. Tatsache ist, dass diese die wollen auch einen Job finden. Wenn die Initiative angenommen würde, würden viele ihren Job verlieren.

          • markant sagt:

            Das lässt sich beweisen, in dem man z.B. die Personalzufriedenheitsbefragung anschaut. Die Chefs bekommen bei solchen Befragungen sehr schlechte Noten. Es wird immer schwieriger einen Job zu bekommen, vor allem einen gut bezahlten mit akzeptablen Arbeitsbedingungen. Der Arbeitsmarkt ist zur Zeit ganz eindeutig ein Arbeitgebermarkt.

          • Tschirky Hugo sagt:

            Herr Giger. Ihre „TATSACHE“, dass diese die wollen auch einen Job finden und das wenn die Initiative angenommen würde, würden viele ihren Job verlieren; ist auch nicht bewiesen und daher „an den Haaren herbeigezogen“ bzw. wider besseres Wissen Ihre Besserwisserei.

          • Peter Schmid sagt:

            Haben Sie denn irgendwelche Beweise dafür dass“viele ihren Job verlieren“ (mehr Schweizer als dies dank der PFZ getan haben?) bei einer Annahme der Initiative?

        • Herr HP Vogt , es ist sehr mühsam solcher Märchen zu glauben, denn die Leute die weiter kommen wollen werden alles versuchen mit ev. Hilfe des Arbeitsgebers sich weiterzubilden. Ihre Verallgemeinerung ist lächerlich und gegen jede Logik.

      • Sergio Padovano sagt:

        Logo sind VIELE verwöhnt, bei diesen AL- und Sozialleitungen….. P.S. Peter Meier…….und plötzlich sind alle dann einfach CH-Arbeitnehmer——-, Sonst machen Gute und Nette da ja immer gerne feinfühlige gutmenschliche Unterschiedchen……..aber eben, wie es Guten und Linken einfach gerade so passt.

      • martin wichtig sagt:

        Hetzen sie ruhig gegen schweizer. So gewinnt man keine abstimmung. Zudem denke ich auch, dass die leser der einseitigen berichterstattung überdrüssig sind. Mich nähmte wunder, wieviel die economiesuisse den medien für einen artikel bezahlt. Anders ist diese propagandawalze der medien nicht erklärbar.

        • Hercolani sagt:

          Padovano, geht es auch ohne diese kindischen Pauschalverurteilungen? Sie merken schon, dass Sie sich damit von jeder ernsthaften Diskussion unter Erwachsenen disqualifizieren …
          Aber wahrscheinlich machen Sie das bewusst, weil Sie argumentativ so wenig auf der Kiste haben, dass Sie in jeder echten Debatte sofort untergingen …
          Immerhin klassifizieren Sie sich selber richtig: Es gibt offenbar die „Guten und Linken“ und die Rechten und Schlechten. Und das passt: Wer seine andersdenkenden Mitmenschen derart beschimpft, ist sicher kein guter Mensch.

        • Peter Meier sagt:

          Hetzen Sie ruhig gegen Ausländer. So gewinnt man keine Abstimmung. Man sollte schon echte Lösungen anbieten. Die sehe ich bei der MEI einfach nicht. Nur lauter neue Probleme. Aber das mag der SVP nur recht sein, denn ein gelöstes Problem würde diesen Laden noch überflüssiger machen, als er ohnehin schon ist!

          • markant sagt:

            Ich habe in diesen Kommentaren noch keine Hetzte gegen Ausländer gelesen, aber sie Herr Meier haben mit ihrer Aussage pauschal Schweizer als verwöhnt bezeichnet und hier kann schon von Rassismus und Hetze gesprochen werden. Würde hier jemand so über Ausländer schreiben, wäre der Beitrag wahrscheinlich nicht veröffentlicht worden und wenn, wäre das Geheul der Linken die immer relativieren bzw. differenzieren ganz gross.

          • Willy Brauen sagt:

            Peter Meier
            Was bieten Sie für Lösungen? Sie wollen doch nicht behaupten, dass alles in Butter ist?
            Sehen Sie da:

            In der EU mit 500 Millionen Menschen arbeiten 430’000 Schweizer
            In der Schweiz mit 8 Millionen Menschen arbeiten ca 1.7Millionen EU-Bürger

            oder anders formuliert:

            500 Millionen EU-Bürger haben freien Zugang auf den Schweizer Arbeitsmarkt!
            6 Milliönli Schweizer haben Zugang auf den Europäischen Arbeitsmarkt.

            Ein sehr ausgeglichenes Verhältnis!

        • lora kamm sagt:

          Wo ist der UBI-Chef Roger Blum ? Oder der Medienanalyst Kurt Imhof?
          Diese seit Wochen einseitige Medienberichterstattung auf TAonline ist ein krasses Beispiel angewandter politischer Medienmacht. Damit greift Tamedia in täglicher Folge einseitig in ein laufendes Abstimmungsverfahren ein, welche die LeserInnen einseitig „informiert“. Da (überschlagene) 90% aller TA-Artikel ausschliesslich Argumente der Ablehnung transportieren, kann nicht mehr von Information, sondern von Manipulation gesprochen werden.

          • Dani sagt:

            Folge dem Geld ! Wem gehört der Tagi ? Die Masseneinwanderung (2013; wieder ca. 80’000) ist ein FESTESSEN für alle von Links bis Liberal Rechts. 40 Milliarden Umsatz zusätzlich jedes Jahr. Derweil kann man getrost die Lehre und den Anteil an Gymi-Absolventen weiterdümpeln lassen (ca. 30% in der CH, ca. 50% in Deutschland), man müsste ja sonst mehr für die Ausbildung aufbringen, derweil man aus einem 300 Mio.-Topf sich die Leckerbissen reinholt ohne einen Rappen für Ausbildung aufzubringen. Die Roche in Basel stellt defacto nur noch Deutsche Doktoren und Ingenieure zu dumping Löhnen ein.

        • Warum so verärgert reagieren? Sind wir doch froh, wenn alle Arbeit haben ob CH oder Ausländer. Ich habe jedoch immer mehr das Gefühl, dass zu viele CH auf die Ausländer schiessen und somit das Anstandsklima vergiften um ja den armen Initianten zu helfen? Wollen wir wirklich unsere Erfolge vernichten?

          • Willy Brauen sagt:

            Die Schweizerin, die assimilierten Ausländer, diese Leute haben sicher eher Anspruch auf einen Arbeitsplatz als Zugewanderte. Leider wird darauf kaum Rücksicht genommen, weil die Unternehmungen lieber junge, billige EU-BürgerInnen anstellen, weil es ja so einfach geht. Der Nachfragedruck in allen Bereichen nimmt rasant zu. Darum steigen auch die Preise überall. Das Wachstum geht viel zu schnell. Damit ist es gar nicht mehr möglich, die nötigen Erweiterungen in allen Bereichen im selben Tempo zu erstellen. Diese Logik müsste nun wirklich jeden Dickschädel durchdrungen haben!

          • Sabrina Sutter sagt:

            Herr Giger und Herr Meier und Herr Studer sowieso.
            Solch eine Blindheit sollte eigentlich strafbar sein.
            Wirtschaftlichkeit hin oder her. Das nützt uns allen nichts wenn die Konjunktur wieder abnimmt und abertausende von Ausländern und Schweizer ihren Arbeitsplatz verlieren. Unser Sozialwesen kann nicht alle und alles finanzieren. Denkt doch verdammt nochmal einen Schritt weiter bitte, bevor es zu spät ist.
            Ja zur Initiative!!

        • Martin Wichtig, ist das so wichtig für sie? Wichtig ist, dass alle Arbeit haben, die Arbeiten wollen. Nur mit einer anständigen Zusammenarbeit Arbeitsgeber und Nehmer können wir erfolgreich sein. Die gegenseitige Hetzerei bringt nur Unruhe, das was die Initianten wollen.

      • Res Hirschi sagt:

        Ja Herr Meier, genau wegen solchen „Chefs“ die alles nur ihrem eigenen Ego- und Profitdenken unterorden wollen, lege ich ein JA in die Urne zur MEI. Es ist langsam an der Zeit, dass man gewissen Unternehmern die Grenzen aufzeigt und sie vom hohen Ross holt. Diejeniegen Arbeitgeber die mit Abwanderung drohen, sollen dies tun. Die Profitgier solcher Leute ist einfach nur noch wiederlich!!

        • Res Hirschi, ihre Aussage ist lächerlich, der Erfolg erzielt man nur zusammen, aber gegenseitig einander schlecht machen vergiftet die Arbeitsmoral und Zusammenarbeit. Aber jeder soll seinen Teil dazu geben.t

      • Ich möchte sehr wohl wissen, was z.B. die Familie Blocher ohne ausländischen Mitarbeiter machen würde. Es gebe schon lange keine Ems-Chemie mehr auch null Vermögen, Villa und Schloss…

        • Artur von Allmen sagt:

          Callair Martial Sie scheinen keine Ahnung zu haben was die SVP Initiative will. Da geht es absolut nicht darum keine Ausländer mehr in der Schweiz zu beschäftigen, sondern nur darum, die Einwanderung auf einem erträglichen Mass zu halten. Auch nach der Annahme der Initiative werden hundertausende von ausländischen Arbeitern und Arbeiterinnen in der Schweiz arbeiten. Auch die SVP will Ausländer in der Schweiz aber sie will uns davor bewahren dass wir eines Tages hier in unserer schönen Schweiz nur noch eine Minderheit darstellen. Frage: Möchten Sie dann zu dieser Minderheit gehören?

        • Callair Martial, wären sie glücklicher, wenn sie das kennen würden? Solange sie als Angestellter anständig behandelt und entlöhnt werden ist ihr Frage gegenstandslos ?!.

      • Markus Laubacher sagt:

        Verwerflich so über CH-Arbeitnehmer zu schreiben. Arrogant und blöd! In Wirklichkeit herrscht durch das EU-Personenfreizügigkeitsabkommen mit seinen Vorteilen für EU-Bürger inkl. attraktive Löhne für EU-Bürger ein Überangebot von Arbeitsuchenden aus der EU für viele Branchen. Der Arbeitsuchende verliert an Wert! Wo zu viele Kirschen auf dem Markt sind werden sie billiger. Zudem: Seit 2007 ist die Einwanderung i.d. schw. Arbeitsmarkt kontingentsfrei und ohne Inländervorrang! Die Anzahl der Ausgesteuerten hat seither markant zugenommen. Heute ca. 250 000!! Das kommt nicht von ungefähr!

    • Die Ausbildungen werden von fast allen Firmen gemacht, denn es hilft allen. HP Vogt, warum müssen wieder die Deutschen schuld sein? Es ist doch super, wenn wir viel Arbeit haben. Diese die wirklich arbeiten wollen finden sie, aber es hat auch viele CH die lieber jammern.

    • Jean sagt:

      Es gibt auch Schweizer, die nur Schweizer anheuern, nebenbei gesagt. Ich persönlich hatte noch nie Probleme mit Deutschen als Chefs, weder bei der Arbeit noch beim Bewerben. Man sollte nicht alles verallgemeinern, auch wenn die Welt so einfacher scheint. Seilschaften gibt es halt überall, auch bei Südländern, Franzosen, Österreichern und Englischsprachigen. Insbesondere bei letzteren haben Sie als Schweizer sogar in Schweizer Firmen ein echtes, riesieges Problem, was die Einstellung angeht. Für die ist alles, was nicht aus englischsprachigen Ländern/Exkolonien kommt, per se suspekt.

      • Leider wir hauptsächlich jetzt vor den Wahlen, dass die Hetzereien gegen die Ausländer wieder nehmen. Tatsache ist, dass beiden Seiten Geber und Nehmer nur Erfolg haben mit gemeinsamer Zusammenarbeit. Dass leider die Initianten alles versuchen mit Hetzkampagnen die Ausländer als Schuldige zu bezeichnen ist zu verurteilen und respektlos.

      • André Dünner sagt:

        Hat irgendwie was wahres.

        Danke

    • sepp naef sagt:

      HP Vogt hat recht, in der Schweiz wird die Aus- und Weiterbildung viel zu wenig gefördert. Weiterbildung muss für jeder-
      mann erschwinglich sein. Die Arbeitgeber müssen angehalten werden, ihre Mitarbeiter auf jeder Stufe weiterzubilden. In
      Bildung und Weiterbildung muss grenzenlos investiert werden, diese Investitionen sind rentabel. Der Arbeitsmarkt ist im
      Umbruch. in der Industrie verschwinden Arbeitsplätze. Es werden neue Berufe entstehen die es heute noch gar nicht gibt..
      Sind unsere Schulen und Hochschulen und unsere Arbeitgeber darauf vorbereitet? Ich glaube kaum.

    • André Dünner sagt:

      Leider entspricht dies heutzutage der Realität. Freie Marktverhältnisse = was im Überfluss vorhanden ist verliert nach altem Börsengesetz an Wert. Und wir werden von wem administrativ gehalten?

      Viel Spass beim Rätseln.

    • mab sagt:

      Die Schweiz hat 8 Millionen Einwohner, Deutschland 80 Millionen. Wenn man einen Spezialisten sucht ist die Wahrscheinlichkeit diesen in Deutschland zu finden größer als in der Schweiz. Das diese Spezialisten zu Lohndumping führen halte ich allerdings für ein Gerücht, da diese Leute meist zwei Wohnsitze haben und wöchentlich pendeln, also schnell Mehrausgaben von 3000-5000 CHF pro Monat haben.
      Alle Projektleiter die ich kenne, achten nicht auf die Nationalität per der Auswahl sondern auf Erfahrungen und Fähigkeiten.

    • André Dünner sagt:

      Gebe Ihnen absolut recht HP Vogt.

      Solange Politiker in die Nachhilfestunden nach Berlin und Washinton DC reisen, bringen sie auch andere Metaldenken mit.

  • Florian Senn sagt:

    Genau. Der freie Personenverkehr (PFZ) garantiert den wirtschaftlichen Erfolg wie man in Griechenland, Spanien und Portugal unschwer feststellen kann. (Die haben die PFZ schon viel länger als die Schweiz.) Und vor der Einführung der PFZ war die Schweiz wirtschaftlich etwa so erfolgreich wie Griechenland jetzt.
    Oder etwa nicht?

    • Herr F. Senn, da muss ich ihnen recht geben. Nur die die glauben durch die unnötige Nationalisierung mehr Erfolg zu haben, werden einsehen müssen, dem falschen Guru nachgelaufen zu sein.

      • Dani sagt:

        Obwohl nicht direkt beim Thema, bezüglich Nationalisierung und Erfolg, soll das ein Witz sein ? In den USA kauft die FED monatlich für ca. 80 Milliarden kommunale- und bundes- Staatsanleihen (diese Woche haben sie angekündigt, dass dies verringert wird), also beinahe eine Trillion pro Jahr. Täte sie es nicht würden die Zinsen für Anleihen explodieren.
        Das ist zwar nicht Nationalisierung, läuft aber auf das Gleiche aus.
        Parallel werden die Banken mit Geld förmlich gemästet in den USA, der EU und der CH (die nicht anders kann notabene, oder der CHF würde explodieren und der Boom wöre futsch).

  • Meret Bertschinger sagt:

    Das ist richtig, dass der Werkplatz Schweiz nur dann existieren kann, wenn die Spezialisten gefunden werden, die es braucht. Ich beobachte jedoch heute immer mehr Erpressung, die geht so: Entweder Du arbeitest für den Lohn, den wir uns vorstellen, oder wir holen einen Ausländer rein. Das ist eine denkbar schlechte Basis und in den letzten Jahren ist der Lohn für Spezialisten massiv eingebrochen. Tut mir leid, aber da mach ich nicht länger mit.

    • Sergio Padovano sagt:

      Lieber Meret, es gab doch da eine Partei, dies voraussagte, dass genau dies passieren würde,…..aber die sind ja nur dumme Hinterwäldler….Mindestens 20% der Guten Netten und Linken, die immer aus Prinzip gegen alles stimmen, was von diesen Volksverhetzern Rassisten Ausländerhassern und Abschottern kommt, haben für diese Situation gesorgt, der Rest waren schon damals Abzocker und EU-phile Apparatschiks.
      Also bitte sind Sie doch auch ein bisschen Demokrat und akzeptieren Sie Volksentscheide.
      Nur bei Gutmenschenvorlagen (UNO/Mutterschaft etc) wird in Seldwyla abgestimmt bis es den Guten passt

      • Man sollte ein Buch schreiben. Der Titel könnte heissen: “ Wie die Schildbürger aus Seldwyla am eigenen Ast sägten“! Oder wie wäre es mit diesem Titel: „Wie die Schildbürger aus Seldwyla Bundesrätin Sommaruga, Burkhalter, Schneider Amman und Wirtschaft und Verbänden blindlings glaubten“! Oder wie wäre es damit: „Wie kam es, dass die Schildbürger aus Seldwyla auswandern mussten?“ Oder den finde ich besonders gut: “ Wie die Schildbürger ihre, über Jahrhunderte erwirtschafteten Wohlstand mit der PFZ einfach so verschenkten.“ Oder: Wie die Schildbürger von Kriminaltouristen ermordet wurden!“ usw

      • iskra sagt:

        Herr Padovano: Nicht die Zuwanderung schuf Arbeitsplätze, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen erfolgte die Zuwanderung.

    • Hans Peter sagt:

      Meine Worte! Wenn der Mittelstand nicht genug verdient, dann können wir die Schweiz gleich für Bankrott erklären. Daher ein klares Ja, auch wenn es nichts bringt. Der Bundesrat wird dann aber handeln müssen um den Mittelstand zu schützen. Ansonsten wird er nichts machen!

    • Jeder vernünftig denkende Arbeitsgeber, wird kein Erpresser sein um so mehr, da er gut qualifizierten Leute braucht. Die Qualität ist wichtiger als der Pass.

      • Peter Schmid sagt:

        Solange hochqualifizierte Schweizer über 50 gegen unerfahrene Ausländer ausgetauscht werden, obwohl die Ausbildung dieser Ausländer in keiner Weise besser ist (im Gegenteil, gewisse Fachausbildungen sind im Ausland weitaus kürzer und weniger Anspruchsvoll)‘ scheint die Qualität offensichtlich kein Kriterium zu sein.

    • Meret Bertschinger, ihre Aussage ist mehr als popolistisch und zusätzlich lächerlich. Nur mit einem guten Einvernehmen, Geber und Nehmer kann man Erfolg haben, aber leider spielen hier andere Einflüsse , eine Partei, die mit allen Mittels versucht den Erfolg der CH zu zerstören.

  • Naseweis sagt:

    Es ist erstaunlich; aus allen Rohren schiessen die Gegner der MEI. Erstaunlich auch, welche Vorschläge da plötzlich auftauchen mit denen man das ganze in Griff bekommen will. Erstaunlich auch, man gibt sogar zu das einiges nicht optimal gelaufen ist und man etwas dagegen tun will – noch erstaunlicher für mich aber, w e s h a l b erst jetzt? W e s h a l b hat man das bis jetz immer negiert – hätte man doch schon lange die unguten Gefühle in vielen Teilen des Volkes spüren müssen!

    • Max Boss sagt:

      Die unguten gefühle kommen auch daher, weil wir schon länger vom „ast“ heruntergfallen sind, auf dem die PFZ befürworter immer noch sitzen.
      Mit einem Ja für die initiative darf man deshalb ruhig daran sägen, erst dann fallen auch die schuldigen herunter, vom baum der erkenntnis.

      • Berta sagt:

        Sehr gut formuliert und das faule Obst kann man immer noch zur Mostverarbeitung gebrauchen!

      • Katja Winkler sagt:

        Sehr geehrter Herr Boss
        Bitte stehen Sie dann aber auch im Nachhinein zu den Folgen Ihres Entscheids! Mir fällt bei einer bestimmten Partei doch immer wieder plötzlicher Gedächtnisschwund auf, wenn es zu ‚Folgen‘ kommen sollte: „Ach, ich darf keine Asylantin als Haushaltshilfe einstellen?“ „Was, hätte ich für sie wirklich SV-Beiträge zahlen müssen“ „Im Kanton SH sieht das mit der Verfügbarkeit von inländischen Arbeitskräften ganz anders aus“ “ Was, ich darf nicht 100% für meine Partei arbeiten, wenn mich die Uni ZH zu 80% bezahlt“…. Massenphänomen Ahnungslosigkeit, aber nur bei den Folgen!

        • Peter Schmid sagt:

          @K Winkler. Huh? Gemäss Ihrer Logik müssen Alle welche für die MEI stimmen Verantwortung für die privaten Verfehlungen einzelner Politiker aufnehmen, nur weil diese Politiker (als ob die der anderen Parteien nicht auch Dreck am Stecken hätten) zu derjenigen Partei gehören welche diese Initiative lanciert hat? Wow!

    • Vielleicht ist spät besser als zu spät. Warum wollen sie mit dieser Aussage den Leuten glaubhaft machen eine sehr gute Situation mit einer sehr schlechten zu tauschen. Sind sie doch froh einen guten Job zu haben.

  • Peter Meier sagt:

    Mal was zu den Löhnen: die Löhne orientieren sich ja nicht nur am Angebot an Fachkräften. Da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle! Früher in der Wirtschaftswunderzeit konnten die Firmen ihre Produkte wie warme Semmeln verkaufen. Man lechzte nach Personal und war bereit viel Geld zu bezahlen. Der Fachkräftemangel war enorm, zumal die wenigsten Frauen berufstätig waren. Aber was macht ein Unternehmen heute, wo es eh schon schwer ist seine Produkte international zu verkaufen? Die Rahmenbedingungen sind härter, eine Firma zahlt nicht einfach mehr Lohn, wenn es nur noch CH Arbeitnehmer gibt!

    • Josef Marti sagt:

      Das widerspricht den ständigen Erfolgsmeldungen aus der Exportbranche gewaltig. Fakt ist, dass der Produktivitätszuwachs oben abgeschöpft wird und zwar dank PFZ immer mehr, damit wird die Lohnquote zugunsten der Gewinnquote runtergedrückt sodass die Reallöhne bestenfalls stagnieren; die Folge ist wir dümpeln ständig am Rande einer Deflation. Erst wenn der Lohnstückkostenzuwachs höher ist als der Produktivitätszuwachs kann Inflation entstehen. Wir gehen in die gegenteilige Richtung und dafür entsteht eine Vermögenspreisinflation an den Börsen und Immobilienmärkten.

      • Wenn das stimmen würde, warum hat denn die CH so viele Jahre mit grosser Anstrengung solchen Erfolg? Sind sie bereit , denn Initianten zu helfen, dass unsere Zukunft nicht mehr gewährleistet ist , nur weil die Initianten ihren Kopf mit allen Nachteilen durch stieren wollen?!

        • Josef Marti sagt:

          Das sage ich ja. Sie sollten sich mal überlegen wie dieser Erfolg in Form des BIP bzw. der Nettowertschöpfung (NIP) oder des Volkseinkommens (wenn auf das BNE/NNE bezogen ) verteilt wird: Zinsen, Mieten/Pachten, Profite (Unternehmens- und Vermögenseinkommen) = Gewinnquote. Was ist wohl die Restgrösse? Richtig, Lohnquote, diese wird seit 30 Jahren vom Establishment systematisch auf Teufel komm raus gedrückt, um die maximierten Gewinne ins Casino zu tragen.

    • A. Meier sagt:

      Angebot und Nachfrage, Herr Peter Meier!
      Womit bei einer Annahme der MEI zu rechnen ist: Weitere Auslagerung der Jobs ins Ausland. DB ist ja bereits am Vorspuren in Polen. Ausgelagert wird jedoch sowieso, was ausgelagert werden kann.
      Also abwägen zwischen zwei nicht sehr rosigen Perspektiven in diesem Land, die mit oder die ohne PFZ.
      Die ohne scheint mir das kleinere Uebel zu sein – so dürfte sich die Ausblutung des CH- Mittelstandes zumindest verzögern.
      MEI JA!

      • Unser Markt wird immer mehr Konkurrenz erhalten von den sogenannten Billig Ländern. Um dieser Situation ausweichen zu können, versucht man in der CH einfache Teile auszugliedern, damit man konkurrenzfähig bleibt. Das Hirn der Aufträge bleibt so trotzdem in der CH.

    • Herr Meier, Ihre Aussage ist perfekt, Der Konkurrenzkampf nimmt immer zu und die Firmen, die einen Weitblick haben oder hatten, müssen nun ihren Kundenkreis in vielen Länder neu oder noch besser bedienen. Es ist aussichtslos und unvernünftig zu glauben, nur noch mit CH ihr Fabriken zu bedienen umso mehr dass so viele Spezialisten fehlen, die hier nicht rekrutiert werden können. Wäre schön, wenn auch die ev. ja Sager diese Punkte sehen würden.

      • Peter Schmid sagt:

        Und was genau hindert Sie bie einer Annahme der Initiative daran Ihre Spezialisten zu holen Herr Giger? Die Fabrikarbeiter sind ganz bestimmt nicht hochqualitfiziert und bei 230’000 Arbeitslosen in der Schweiz hat es bestimmt solche die gerne in einer Fabrik arbeiten wollen. Mit Kontigenten müssten Sie neu abwägen welche Leute Sie wirklich aus dem Ausland benötigen, und welche Stellen man ebensogut mit Schweizern besetzen könnte. Und das ist nichts als Recht so!

        • Peter Schmid, alle wissen aus Erfahrung, dass Kontingentverfahren riesen Zeitverschwendung ist und zusätzliche Kosten verursachen. Warum wollen wir wieder solche unnützen Vorschriften einführen? Die Konkurrenz wartet nur darauf.

          • Peter Schmid sagt:

            Und was für eine Zeit und vor allem auch was für eine Finanzverschwendung sind denn die völlig zahnlosen flankierenden Massnahmen Herr Giger? Wissen Sie wo der Unterschied liegt? Die Kosten für die Kontigente werden zum Teil auch vom Arbeitgeber getragen, während die „flankierenden Massnahmen“ einfach auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Der Unternehmer profitiert (billigeres Personal), die schon anwesende Bevölkerung bezahlt (Steuern, tieferen Lohn, und sinkende Lebensqualtität). Genau deshalb müssen die Kontigente und der Inländervorrang wieder eingeführt werden.

  • Hans - Ulrich Vogt sagt:

    „Die Probleme der Zuwanderung sind erkannt – und sie werden bekämpft.“Das glauben Sie ja selber nciht Herr Studer! Bis jetzt hat unsere Regierung gar nichts getan, ausser versucht alle die Kritik an der berechtigte PFZ übten, als Lügner und Populisten abzustempeln. Jetzt wo die MEI aufgetaucht ist und die verleugneten Nachteile (Soz-Einwanderung / 10fache Zuwanderung / nur wenige Fachleute / Lohndumping etc.) sichtbar wurden, hat man begonnen Versprechungen abzugeben. Deshalb werden wir jetzt auch täglich Warnartikeln bombadiert. Sie melden sich ja auch erst jetzt zu Wort.

    • Ruth Singer sagt:

      Genau, Herr Vogt! Und falls die MEI abgelehnt werden sollte, wird der BR blitzartig alle heute gegebenen Versprechungen bezüglich Bekämpfung der Nachteile der PFZ wieder vergessen haben! Deshalb JA zur MEI!

    • Besser jetzt als zu spät, ich bin überzeugt, dass zu viele immer noch nicht erkannt haben ein Erfolgsgeschichte mit Einzel Problemen zu fall zu bringen. Wollen wir wirklich uneinsichtig und stur sein nur damit wir ev. recht bekommen.

      • Peter Schmid sagt:

        @P Giger. Uneinsichtig und Stur hat sich meiner Meinung nach vor allem unsere ach so tolle Regierung gezeigt, welche penetrant jeden noch so fühl- und sichtbaren Nachteil der PFZ schön- oder sogar weggeredet hat. Übrigens, haben Sie gewusst dass die jetzt schon (viel zu laschen) „flankierenden Massnahmen“ der EU ein Dorn im Auge sind, welche sie möglichst schnell aus dem Weg räumen wollen?

    • Die Initianten, wollen doch nur, zeigen, dass sie alles versuchen das dass es der CH schlecht geht, damit sie als Retter der Nation auftreten können. Was sich so bewährt hat darf man nicht ändern. Kontingent Verfahren kennen wir und wissen, dass es nicht funktioniert.

      • Peter Schmid sagt:

        Natürlich hat der Inländervorrang funktioniert Herr Giger. Die Kontigente auch. Der einzige Grund weshalb die Einwanderung in den 90igern so hoch war, war der übermässig hohe Fluss von Asylbewerbern aus Ex- Jugoslavien. Damals hat man dem Schweizer Volk übrigens gesagt dass dies nur „vorübergehend“ sei, und dass die Asylbewerber nach Ende des Krieges wieder zurück müssen. Eine weitere Lüge unserer Regierung……..

  • s.frei sagt:

    alles dumpfes geschwätz ! es bleibt dabei : anwesende (residente) bleiben, neue werden über ausschreibung (intern =residente) gesucht und erst dann über kontingente. übrigens : heute besteht der EG rassismus ! brauche ich inder od. us-bürger, kriege ich nur (priorität) EGbürger…! was soll denn dass bitte ? die EG ist alarmiert weil die schweiz dessen ventil der arbeitslosigkeit ist, dieses müssten sie selbst „betreuen“ in form von neuen/besseren arbeitsplätzen.lohndumping :linke parole und argument. dies wäre nie nötig gewesen, wenn’s kein schengen gäbe ! priorität auf eigene arbeitnehmer !

    • S. Frei , ich zweifle an ihren Aussagen, die nicht nur rassistisch sondern zusätzlich undurchführbar sind.

      • Peter Schmid sagt:

        Hören Sie endlich auf jedem hier einfach nur pauschal „rassismus“, „lächerlichkeit“ oder „populismus“ vorzuwerfen nur weil er nicht Ihrer Meinung ist. Sie bewegen sich hier hart an der Grenze zur Verleumdung! Herr Frei sagt aus dass eine PFZ welche EU-Bürger über Bürger von ausserhalb der EU stellt, als genau so „rassistisch“ bezeichnet werden müsste wie die Gegner der MEI dies vom Inländervorrang behaupten. Und was an dieser Aussage „rassistisch“ sein sollte müssen Sie mir zuerst einmal beweisen.

  • Nicolas sagt:

    Alles ist bestens und wenn wir nicht alle Europäer reinlassen werden wir es bitter bereuen. Ich erachte dieses mediale Trommelfeuer langsam als eine Art Gehirnwäsche. In all diesen Jahren wurden die negativen Einflüsse totgeschwiegen und es wurde gar nichts getan. Zudem wurden zahlreiche kreuzfalsche Prognosen gemacht um uns zu täuschen. Mein ja ist sicher

    • Ich finde es einfah bedenklich und sehr rassistisch und wünsch nur , dass sie nie auf Job suche gehen müssen. Denn ich als ev. Arbeitsgeber würde auf solche Leute verzichten.

      • Markus Laubacher sagt:

        @ Paul Giger. Was hat das was Nicolas schreibt mit Rassismus zu tun? Nicolas schreibt ja nur über die Missstände. Über die Falschinformationen, Halbwahrheiten, Beschönigungen und Fehlprognosen aus Bern. Falschinformationen, Halbwahrheiten und Verdrehungen des Ecomomiesuisseverbandes, Arbeitgeberverbandes und Gewerbeverbandes.

  • André Baldin sagt:

    Ich sehe nicht ein, wieso die Schweizer Wirtschaft mit Ausländern künstlich aufgebläht werden soll. Wachstum basierend auf Einwanderung ist nicht nachhaltig und führt in eine Sackgasse. Die Einwohnerzahl der Schweiz wächst fünfmal schneller als diejenige der EU. Wollen wir unsere Lebensqualität der Wirtschaft opfern?

    • Da unsere Wirtschaft auf Bestellungen vom Ausland angewiesen sind, müssen unsere Firmen Arbeit im Ausland suchen und finden. Da werden immer mehr Spezialisten benötigt und eine künstliche Aufblähung findet nicht statt. Ev. müssten sie sich die Frage stellen, ist ihr Job mit ihrer Einstellung noch gesichert wenn sie ihre Zukunft nicht verbauen wollen.

      • Josef Marti sagt:

        Seit wann ist ein Job „gesichert“, erzählen Sie hier Märchenstunde? Was haben Bestellungen im Ausland mit Arbeit im Ausland zu tun? Die Spezialisten bekommen Sie sowieso auch ohne PFZ und va. auch ausserhalb EU. Einziger Zweck der PFZ war und ist, die Löhne zugunsten der Gewinnquote zu drücken und nichts anderes.

        • Josef Marti, Kein Jod ist gesichert, aber wenn sie mit ihrer sturen Einstellung zur Arbeit gehen, werden sie der Erste sein, der bei Entlassungen den Job verliert. Da das gehabte Kontingentverfahren nicht funktioniert hatte, wurde es ersetzt und soll nicht wieder eingeführt werden.

          • Josef Marti sagt:

            Es hat funktioniert und wurde nur ersetzt zum Zwecke der Maximierung der Gewinnquote zulasten der Lohnquote, es gibt definitiv keinen anderen Grund. Es geht um die maximierte Mehrwertabschöpfung. Merke: Personal wird nur eingestellt wenn ein potentieller Mehrwert abgeschöpft werden kann, deshalb sind auch von der Allgemeinheit subventionierte Löhne unterhalb Existenzgrenze willkommen. Ein Unternehmen ist weder eine Geldwechselstube noch ein Pestalozziheim. Der verteilungsneutrale Spielraum (Produktivitätszuwachs plus Inflation) wird dem Personal systematisch verweigert => Rallohn stagniert.

          • Peter Schmid sagt:

            Erklären Sie mir doch mal die „sture Einstellung“ von Herrn Marti, und wie es dazu führen kann dass er den Job verliert. Die Kontigente funktionierten sehr gut. Die Schweiz hat ihren Reichtum und ihre hohe Lebensqualität mit Kontigenten erarbeitet. Seit dem Wegfall der Kontigente stagniert nun der Wohstand, und die Lebensqualtität sinkt sogar dramatisch. Deshalb müssen die Kontigente dringenst wieder eingeführt werden!

  • Noldi Schwarz sagt:

    Auch sie Herr Studer verkennen, worum es bei dieser Abstimmung tatsächlich geht. Der Initiativtext ist so abgefasst, dass alles möglich ist. Aber ein Grossteil der Bevölkerung, so auch ich, sind nicht mehr damit einverstanden, dass alles auf Wachstum gesetzt wird, mit Konsequenzen, die wir heute nicht abschätzen können. Immer mehr Verkehr, ÖV Ausbau, Zersiedelung usw. Kippt die Wirtschaftslage, bleiben die Kosten und Auswirkungen an uns hängen. Wir haben ein schönes, prosperierendes Land. Wollen wir das weiter kaputtmachen? Die heutige Grosstadt Zürich ist nicht die Zukunft. Es macht Sorge.

    • Ruth Singer sagt:

      Genau! Und dass unsere Lebensqualität darunter mehr und mehr leidet, interessiert alle MEI-Gegner offenbar nicht!

      • Ruth Singer, Natürlich interessieren sich die Leute für die Lebensqualität, aber zuerst brauchen sie einen vernünftigen Job und rechtes Einkommen für die Familien, da diese Initiative unbrauchbar und rassistisch ist muss sie abgelehnt werden.

    • Jeder hat seine Sorgen, die Frage ist nur, kann man diese ohne vernünftige Planung mit dieser unbrauchbaren Initiative zerstören?! Warum kann man nicht etwas Zeit gewinnen und die Hauptprobleme ohne alles auf den Kopf zu stellen lösen. Wir wollen keine Arbeitslosigkeit, die mit dieser Initiative erfolgen würde.

    • Noldi Schwarz, auch ich habe div. Sachen, die mir nicht gefallen. Da aber diese Initiative unbrauchbar ist , muss sie abgelehnt werden. Ein Kontingentierung funktioniert überhaupt nicht,Ich bin über7zeugt, dass wenn diese unnütze Initiative abgelehnt wird, können wir über neue Modelle sprechen.

      • Peter Schmid sagt:

        Nur weil Sie es hundert Mal hinschreiben macht es auch nicht wahrer. Haben Sie Beweise oder zumindest Argmente dafür „dass die Initiative unbrauchbar“ und „die Kontigentierung nicht funktioniert“. Die haben Sie nämlich noch in keinem Ihrer Posts angebracht. Nur ohne Ende zu wiederholen dass etwas nicht funktioniert oder es und seine Führsprecher zu diffamieren ist meilenweit von einem überzeugenden Argument entfernt.

  • Wieder so eine Augenwischerei, die uns davon abhalten soll, etwas gegen das jährliche Bevölkerungswachstum von 80’000 zu unternehmen. Das Geschäftsmodell, „Gewinne den Unternehmen, Nachteile und Kosten dem Volk“, muss ein Ende haben! Nur ein Ja zur Initiative gegen die Masseneinwanderung kann uns vor hohen Infrastrukturkosten, sinkenden Löhnen, überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln und steigenden Mieten schützen.

    • Herr Dittmar, glauben sie, dass man die heutige Situation einfach mit dieser unvernünftigen Initiative wegwischen kann ?Glauben Sie dass die so verhasste EU der Iinitiativpartei SVP die vor Jahren gegenseitig unterschriebenen Verträge annulliert?
      Wie viel Jahre mussten vergehen bis wir zur heutigen Situation Stellung nehmen mussen, d.h. wie lange glauben sie dass man braucht ihre Vorstellung umzusetzen? Diese Initiative IST NICHT DURCHFÜHRBAR .

  • Marcel Hodel sagt:

    „Probleme der Zuwanderung sind erkannt – und sie werden bekämpft.“ Eben ist praktisch nichts passiert trotz grosser Bedenken in der Bevölkerung. Deshalb ein JA zur MEI-Initiative. Fehlende Fachkräfte können auch nach einem JA aus dem Ausland geholt werden. Die unkontrollierte Zuwanderung aber muss ein Ende haben.

    • Herr Hodel glauben sie wirklich , dass die Ausländer nach einer solchen Anschuldigung noch Wünsche haben in ein Land mit so vielen Extremisten kommen wollen? Ich nicht, aber durch ihren Wunsch könnte die Arbeitslosigkeit zunehmen, was ja auch nicht von Interesse ist oder?

  • Caraillo Gazzo sagt:

    Endlich jemand, der Klartext spricht. Es gibt Probleme – aber die Initiative löst kein einziges. Sondern führt zu Planungsunsicherheit und Flexibilitätsverlust. Ausserdem steht unser Marktzugang zu Europa auf dem Spiel. Wir verdienen in der Lombardei mehr Geld als in China, in B-W und Bayern mehr als in den USA. Wer Ja zur SVP-Scheinlösungs- und „die Ausländer sind schuld“-Initiative sagt, kann sich auf härtere Zeiten einstellen. Dann noch was zum Überlegen: Aus Äthiopien wollen alle weg und zu uns kommen alle gerne. Was ist besser? Einwanderungs- oder Auswanderungsland?

    • Herr Caraillo Gazzo, ich bin sehr froh, dass wir so viele Leute haben, die klar denken können. Wir können doch ein Erfolgszeitalter nicht einfach mit einer unbrauchbaren Initiative zerstören, nur weil wir mit einer Partei zu tun hat die auch wieder mal einen Erfolg verbuchen muss und dafür breit ist unser System und Land zu zerstören.

  • Realist sagt:

    Und täglich grüsst das Murmeltier… Jeden Tag die entsprechende Portion Propaganda…
    Exestierte die schweizer Wirtschaft überhaupt, vor es die Personenfreizügigkeit gab?
    Ah richtig, es ist ja nur die Arbeitslosigkeit die mit der Personenfreizügigkeit steigt, sowie die anzahl der Sozialhilfeempfänger, die Mieten, die KK-Prämien, etc dafür sinken mit der Personenfreizügigkeit die Löhne der Arbeiter bei steigendem Profit der Aktionäre…

    • Ich glaube nicht, dass nur die Aktionäre einen Erfolg buchen würden. Ich starte von der anderen Seite, die Hauptverlierer wären die Firmen und Angestellten, die ihre Hauptlieferanten im Ausland haben. Die vielen Arbeitslosen blieben in der Schweiz wo sie ihre Renten ausbezahlt bekommen. Der Staat wird zahlen müssen und nicht die Initianten.

      • Peter Schmid sagt:

        Sie haben Recht; „die vielen Arbeitslosen bleiben in der Schweiz“. Die weltweite Wirschaftskrise ist bei weitem noch nicht ausgestanden und der „grosse Chlapf“ kommt erst noch, denn es streiten sich immmer mehr Menschen um (prozentual) immer weniger Arbeitsplätze. Deshalb macht es absolut keinen Sinn ausgerechnet jetzt immer mehr Schweizer mit Ausländern zu ersetzen. Firmen welche in der CH von den Steuern und der guten Infrastruktur profitieren wollen, und aber nur billige Ausländer anstellen sind ein riesiges Verlustgeschäft für die CH und ihre Bürger. Je schneller diese gehen, desto besser.

  • Severin Schwan sagt:

    „Ausgebaut werden müssen die flankierenden Massnahmen gegen Sozial- und Lohndumping. Das Instrument hat sich grundsätzlich bewährt, muss aber noch griffiger gemacht werden.“ Köstlich, diese Ironie. Plötzlich erinnern sich ALLE schon IMMER und MIT NACHDRUCK „flankierende Massnahmen“ verlangt zu haben… Nicht nur die SP und Gewerkschaften finden sich plötzlich als Verteidiger neoliberaler Masslosigkeit im selben Bett mit den so oft gescholtenen Abzocker wieder. Eine jämmerliche Schmierenkomödie.

    • Stefan Mutz sagt:

      Auf den Punkt gebracht,besser gehts nicht!!

    • Ich kann ihre unnötigen Angriffe auf gewisse Berufsgruppen nicht nachvollziehen, aber ich muss nach dem lesen ihres Textes annehmen, dass sie kaum nachvollziehen können ,was diese unnötige Initiative bringt. Diese unbrauchbare Initiative muss abgelehnt werden.

  • Peter Müller sagt:

    Herr Studer, Siemen BT, beispielsweise erhielt im vergangenen Jahr auf etwa 70 Vakanzen rund 7’000 Bewerbungen (gem. CEO). Zudem sind in den letzten rund 12 Monaten 200 Mitarbeitende entlassen worden; davon etwa 80 bestens Qualifizierte (u.a. Ing. plus BWL). Bei Novartis werden 500 MA abgebaut – so rosig ist der Arbeitsmarkt nicht! Ich habe den Eindruck, dass Sie kaum Ahnung haben, wie schwierig es ist im Mittleren/Oberen Kader wieder eine adäquate Position zu finden. 50-100 Bewerbungen über 8 Mt.-Plus sind offenbar üblich. Nur in sehr wenigen Nischen ist es problematische Personal zu finden!

  • Sie meinen wohl: Der Werkplatz Schweiz kann nur nachhaltig gesichert werden, wenn er die „billigsten“ Arbeitskräfte finden kann, die er benötigt.
    Ja, da haben Sie ja auch dann die Möglichkeit aus 500 Millionen Arbeitskräften die billigsten rauszufischen. Falls die MEI nicht angenommen wird. Sie werden das bestimmt auch tun! Das hat der Werkplatz Schweiz seit der Einführung der PFZ nämlich bewiesen! Wir Schweizer werden jämmerlich auf der Strecke bleiben! Weil wir, 8Millionen, viel teurer, gegen 500 Millionen, viel billiger, ankämpfen müssen. Leider werden ihnen das viele Schweizer abkaufen!

    • …… und die Schweizer werden so an ihrem eigenen Ast sägen!

    • Andrea Hersberger, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das Problem dieser Initiative überschauen können, denn ihre rassistischer Angriff auf die Ausländer ist sehr bedenklich und braucht keine Ergänzungen.

      • Peter Schmid sagt:

        Auch hier wieder Herr Giger; was Sie hier machen ist Verleumdung. Was genau ist im Text von Frau Hersenberger denn „rassistisch“?

  • Roland Moser sagt:

    Es ist schon eigenartig aber offensichtlich. Zuerst berichten TAGI/BUND über die massiven Nachteile der Personenfreizügigkeit und jetzt, kurz vor der Abstimmung kamen schon zweimal hintereinander BLOGS zu den negativen Auswirkungen eines „JA“. Schon klar was das bewirkt. Den LeserInnen bleiben diese Texte noch in Erinnerung bei der Entscheidungshilfe. So geht es natürlich nicht meine Lieben und finde ich unredlich. Somit zeigt sich, wo der Wind weht.

  • Daniel Hugentobler sagt:

    Einmal mehr. Das Schneeballsystem PFZ wird gelobt, flankierende Massnahmen als Heilmittel verkauft und die Gegner von diesem masslosen Wachstums denunziert. Lieber Herr Studer, beantworten Sie mir doch eine Frage: Wann ist für Sie die Grenze erreicht ? Bei 10 Millionen ? Bei 12 Millionen ? Denn wie Sie richtig schreiben…“Mit jedem Arbeitsplatz, der geschaffen wird, entstehen potenziell weitere Arbeitsplätze. „…na dämmert es ?

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Annahme SVP-Initiative gegen Masseneinwanderung würde den Werkplatz Schweiz stärken. Denn er kann nur nachhaltig gesichert werden, wenn die Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt auch in einer Konkurrenz-Situation sind, wie die Arbeitnehmer.

    Seit den 50ern wird der Arbeitsmarkt mittels der Arbeitskräfte-Importiererei absichtlich und zu Gunsten der Arbeitgeber ausgehebelt. Der Arbeitsmarkt funktioniert seit den 50ern nicht mehr.

    Der Arbeitsmarkt ist nur noch ein Sklavenmarkt. Die Annahme der Initiative wird das ein wenig mindern.

  • Zwahlen Rud. sagt:

    Wenn die Verhandler mit der EU sowieso überzeugt sind zu verlieren,wie dieser Artikel ja weis machen will,ja dann wird die EU nicht nachgeben.Am Anfang war der Wille!Dieser Wille ist in der ME Initiative vorhanden.

  • René Hofstetter sagt:

    Der Werkplatz Schweiz kann nur nachhaltig gesichert werden, wenn die Arbeitgeber selbst Verantwortung für die Ausbildung von Arbeitskräften zu Fachkräften übernehmen.
    Gerade für einen Geschäftsführer von „Angestellte Schweiz“ sollte es nichts einleuchtenderes geben. Alles andere unterstellt, dass die Leute in der Schweiz zu dumm sind.

  • Peter Schmid sagt:

    Nun geht es Schlag auf Schlag. Je näher der Abstimmungssonntag rückt, desto kürzer werden die Abstände zwischen Blogs, dabei hat des die Redaktion des Tagis noch nicht einmal geschaft den gestrigen Blog durchzuschauen. Herr Studer, ich weiss nicht genau wie lange Sie schon in der Schweiz sind, aber Sie wissen schon dass die Schweiz auch schon VOR der PFZ ihre Fachkräfte finden konnten, oder? Und dass die flankierenden Massnahem weniger administrativ Aufwändig sind als der Inländervorrang glauben Sie ja wohl selbst nicht.

    • Margot sagt:

      „Kontingentssysteme für alle würden einen sehr hohen administrativen Aufwand nach sich ziehen“.
      Und was ist mit den monatlich neu geschaffenen 500 Arbeitsplätzen beim Staat? Immer mehr Menschen brauchen auch immer mehr Verwalter / Lehrer / etc..
      Die Gegner der MEI versuchen den Eindruck zu vermitteln, wir hätten vor der PFZ griechische Verhältnisse gehabt!

  • Lee sagt:

    Zitat: Personenfreizügigkeit mit der EU, Kontingente für Drittländer
    Entweder sind Kontingente bürokratische Tiger und müssten auch für Drittstaaten aufgehoben werden oder es ist ein valables Intrument und kann auch bei der EU angewendet werden.

    • Max Bader sagt:

      Richtig. Ein Widerspruch in sich. Entweder müsste die PFZ auch mit der ganzen Welt funktionieren oder es geht auch mit der EU mit Kontingenten optimal. Jeder sieht ein, warum man z.B. mit Nigeria keine PFZ abschliesst. Die gleichen Effekte sind auch sichtbar mit der PFZ mit Portugal. Nur sind dort diese negativen Effekte weniger gut sichtbar und deshalb versucht man sie zu verschleiern.

  • Olinad sagt:

    Als ob wir nicht schon vor der PFZ erfolgreich gewesen wären. Warum wollen denn alle zu uns? Weil wir Schweizer uns diesen Erfolg und Wohlstand hart erarbeitet haben. Ich bin vom sogenannten Mittelstand und ausser höheren Mieten, verstopften Strassen und Druck auf den Lohn, hat mir die PFZ überhaupt nichts gebracht. Darum JA am 09.02

    • Peter Meier sagt:

      Ich „befürchte“ an dem erarbeiteten Wohlstand haben auch sehr viele Ausländer hart mitgearbeitet…..

  • veranneman Marc sagt:

    Die Initiative sagt nicht, dass Sie diese Leute im Ausland nicht mehr einstellen werden können. Aber 80’000 Personnen Nettoeinwaderung pro Jahr ist zu viel für ein kleines Land wie die Schweiz. Selbst die Zahlen für Frankreich oder Deutschland liegen „nur“ bei ca. 180’000 Pers. Nettoeinwaderung pro Jahr. Bei 500 Millionen Einwohnern in der EU und 26.6 Millionen Arbeitsloser ist eine gewisse Regulierung notwendig damit in der Schweiz die Miete bezahlbar, die Löhne attraktiv bleiben und damit unsere Infrastrukturen nicht kollabieren.

  • Hans Müller sagt:

    Auch Herr Studer redet bloss von den Nachteilen einer grenzenlosen Zuwanderung, ohne irgendwelche Vorschläge zu machen, was man gegen diese tun könnte. Auch ihm ist es egal, dass eine über Zuwanderung finanzierte Altersvorsorge ein klassisches Schneeballsystem ist, welches zwangsläufig irgendwann zusammenkracht. Und ein auf grenzenlose Zuwanderung angewiesener Werkplatz ist eines ganz sicher nicht, nämlich nachhaltig. Um mich für ein Nein zu überzeugen, möchte ich Lösungen für die Nachteile sehen. Die immergleichen Pro-Zuwanderungs-Mantras runterbeten nützt nichts.

  • Roman Willi sagt:

    – Wenn Firmen die Arbeitgeber die sie benötigen nicht finden dann werden sie diese ausbilden. Das ist gut für die Gesellschaft.
    – Dass die EU nicht neu verhandeln würde ist reine Spekulatiuon. Eventuell kann man es ja. Nach dem Versuch weiss man es.
    – Die Wirtschaft hat den Auftrag der Gesellschaft zu dienen. Manchmal könnte man denken es sei umgekehrt.
    – Klar bringt ein zuwachs an Pesonen ein Wirtschaftwachstum. Aber brauchen wir das? Machen wir mit ewigem Wachstum nicht unsere Umwelt und unsere Lebensgrundlage kaputt. Wer das nicht einsieht sollte schleunigst über die Bücher. Die Zeit drängt

  • Anton Schneider sagt:

    Herr Studer – wichtig ist zu verstehen, dass SIE ca. 30000 Mitglieder vertreten. Es gibt in der CH über 2 Mio. Angestellte.
    Im weiteres ist es so, dass die Arbeitgeber in jedem Fall ihre Bedürfnisse abdecken können – der Pool der Auswahl wird sogar ein globaler sein, andere Behauptungen sind doch Panikmache. Die Mär vom wirkungsvollen Beitrag in die Sozialwerke wird durch ständiges Predigen nicht wahr. Öffnen Sie die Augen – was erzählen Sie als Gewerkschafter der Ü45+, der statt 140K (20J Erfahrung) durch den Griechen für 90K ersetzt wird? Für die U ist das rational – aber für Sie?

  • Remo Schnellmann sagt:

    Mir war noch nie bewusst, wie viele Märchentanten und Onkels wir in der CH eigentlich haben.

    • A. Meier sagt:

      Das wäre d i e Stunde von Trudi Gerster gewesen.
      Und einen anständigen Batzen von Economysuisse hätte es auch noch gegeben.

  • Pfändler Ueli sagt:

    Ich habe festgestellt, dass jeder der sich bis jetzt öffentlich gegen die Initiative stellt, keine, wirklich keine , Lösung gegen die
    zügellose Einwanderung anzubieten hat. Wohin soll sich die Schweiz den hin bewegen, wenn jetzt schon die ganze Infrastruktur
    völlig überlastet ist?. Wie sollen unsere Kinder und Enkel leben? Alles ungelöste Fragen.

  • Claus Koch sagt:

    Herr Studer gibt also zu, dass die PFZ den Angestellten Nachteile gegenüber der früheren Lösung gebracht hat. Aber statt das Übel an der Wurzel zu packen und wieder eine autonome Steuerung der Zuwanderung zu fordern, wie sie für Nicht-EU-Länder immer noch gilt, empfiehlt er Pflästerlipolitik in Form des Papiertigers „flankierende Massnahmen“? Diese flankierenden Massnahmen sind vor allem Beschäftigungstherapie für die machtbesessenen Gewerkschaften und eine wirkungslose Beruhigungspille für die Stimmbürger. Fachkräfte fanden und finden sich auch mit Kontingenten und ausserhalb der EU.

  • Karl Berger sagt:

    Genau, Herr Studer. Ich bin auch ihrer Meinung. Ich habe 8 Schweizer Arbeiter, für Fr.7’000.-/Mt entlassen und dafür 9 Ostdeutsche für Fr.4’000.–/Mt geholt. Es ist einfach SUPER! Wenn der Deutsche nicht meinen Ansprüchen genügt, hole ich mir einfach einen neuen. Einfach genial die PFZ! Auch mein Bankkonto freut sich jeden Monat!!! Darum NEIN zur SVP Initiative!

    • Peter Meier sagt:

      Haha, Herr Berger, Sie sind entlarvt. Sie haben Ihr JA schon auf den Zettel geschrieben, stimmts! Sie haben keine Ahnung von Betriebswirtschaft!!

      • Peter Schmid sagt:

        Ob Sie es nun mögen oder nicht Herr Meier, genau so ähnlich tönt es bei Bewerbungs- oder auch Mitarbeitergesprächen. Da wir einem arschkalt gesagt „entweder Sie akzeptieren eine Lohnkürzung, oder wir holen uns jemanden aus dem Ausland“. Da brauchts ganz bestimmt kein Wissen in Betriebswirtschaft um dies als betroffenen Schweizer völlig daneben zu finden. Wir haben das Recht unsere Pfründe zu verteidigen, Sie machen es ja nicht anders.

  • Stefan Meier sagt:

    Wachstum um jeden Preis? Das ist auch ökologisch unverantwortlich. Wer denkt an die zukünftigen Generationen, wenn es 10 Millionen oder mehr Einwohner in der CH hat? Einwanderung ja, aber kontrolliert. Deshalb JA zur Initiative.

  • Bachmann sagt:

    Eigentlich brauchen wir ja nur mehr Fachkräfte für die sogenannten Fachkräfte beziehungsweise Asylanten.

  • Karl sagt:

    Herr Studer, das ist Blödsinn, was sie da schreiben, die Realität sieht ganz anders aus. Ich weiss es aus eigener Erfahrung, dass die Löhne gedrückt werden und dass lieber billige Ausländer eingestellt werden, als Schweizer. Die Unternehmen haben sich das selber verbockt.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Sind die Leute eigentlich alle blind? Man muss doch nur auf die Strasse gehen um festzustellen, dass in diesem Land irgendetwas nicht mehr stimmt. Wir verkaufen unser Land für ein bisschen wirtschaftlichen Erfolg, der ohnehin nur einem kleinen Teil der Bevölkerung Vorteile bringt, allen anderen bringt er nur Nachteile, aus wirtschaftlciher und sozialer Sicht. Nicht mal die AHV hat wirklich was davon, das Problem wird nur verschoben, nicht gelöst. Alle die jetzt AHV einzahlen, werden irgendwann auch wieder beziehen. Auch bei einem Ja kann weiterhin notwendiges Personal einwandern.

    • Peter Meier sagt:

      Ich finds eigentlich ganz schön! Ausländer sorgen für kulturelle Vielfalt! Wer will schon immer nur Rösti essen!! 🙂

      • Lee sagt:

        Peter Meier. Ich bin derzeit in Vietnam, war auch in Brunai, Malaysia und Nepal. Das ist Kultur und nicht Sushi, Tai-Food, Döner, etc. in der Schweiz. Gehe Sie mal in der Schweiz Vietnamsisch essen und danach in Vietnam selbst. Sie glauben es vielleicht nicht, aber es schmeckt anders. Wie vernichtet man Kulturen? Indem man sie vermischt. Wird derzeit aktiv in Tibet vorgenommen. Die EU will ein Grossreich werden, das Ziel ist wahrscheinlich die Durchmischung. Die UDSSR hats auch schon versucht.

        • Peter Schmid sagt:

          Sehr schön geschrieben Herr Lee. Das wirklich traurige daran ist, dass Diejenigen die gegen die Übernahme des Tibets durch Masseneinwanderung von Han-Chinesen protestieren oder sich für die Urvölker Südamerikas einsetzen, oftmals dieselben Leute sind die ständig die Schweizer Kultur kleinreden (inkl. Sprache) und sich anscheinend eine Übernahme der Schweiz durch die EU wünschen. Verstehe das wer will….

  • Ben Utzer sagt:

    Es vergeht ausnahmslos kein Tag, in welchem der Tagesanzeiger nicht gegen die Initiative Stimmung macht.
    Diese offensichtlich linker als linke Redaktion soll doch bitte neutral Bericht erstatten. Also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen PRO/KONTRA. In der aktuellen Form ist der Tagi lediglich ein Parteibuch und degradiert sich selber zu unseriösem Journalismus. Sehr schade!

    • Franz sagt:

      @Benutzer. Wow! Absolut richtig! Ich wundere mich bloss, dass Ihr Beitrag freigeschaltet wurde!

  • Jacques Zimmer sagt:

    Was für eine verkehrte Welt, beschrieben von Herrn Studer, der ja eigentlich die Angestellten in der Schweiz vertreten sollte. Dabei ist es ganz einfach: Wenn ich als inländischer Arbeitgeber die Möglichkeit habe, ohne die geringsten Hindernisse aus dem Ausland jemanden kommen zu lassen, der pro Monat 20 % weniger verdient, dann mache ich das eben. Der teure Schweizer kann sich ja dann arbeitslos melden. Später hilft auch das Sozialamt gerne, und spätestens dann findet der Schweizer auch keine Wohnung mehr, nicht mal eine überteuerte. JA am 9. Februar, auch wenns von der SVP kommt!

  • Andy Konrad sagt:

    Jetzt also auch noch der Verband Angestelle Schweiz. Immer die gleichen Argumente, die Wirtschaft, die Wirtschaft. Merkt eigentlich keiner der Gegner der MEI, dass es ausser dem Argument Wirtschaft auch noch eine gesellschaftliche Komponente gibt welche durch die grenzenlose Zuwanderung immer stärker belastet wird ? Oder steckt man einfach den Kopf in den Sand und ignoriert es bis es kracht. Mit dem Beispiel des Lohndruckes auf „Anfängerlöhne“ von Fr 7000, spricht Herr Studer wohl kaum die Leute an welche durch die PFZ am meisten belastet werden.

  • Andy Konrad sagt:

    Teil2: „Die Probleme der Zuwanderung sind erkannt – und sie werden bekämpft“. Nein, das werden sie eben bis dato nicht, sondern sie werden durch Politik und Wirtschaft schön geredet. Ich bin überzeugt, bei einem Nein zur MEI, geht man wieder zurück zur „business as usual“ Mentalität.

  • Toni Mark sagt:

    Fachkräftemangel hausgemacht: Man stelle deutsche HR-Frauen/Männer ein, die weder das duale Bildungssystem kennen, noch die Ausbildungsstände und Fähigkeiten der Schweizer und null Ahnung der Bildungslandschaft haben, suchen krampfhaft nach Uni-Abgängern für jeden Pubs-Job, den ein weitergebildeter Fachmann mindestens genausogut erledigen könnte. Was passiert? Unsere gut ausgebildeten Fachkräfte kriegen keinen Job und die deutschen HR-Frauen stellen nur noch Deutsche und Ausländer ein mit Uni- und/oder Abi. DAs erlebe ich – beruflich bedingt – wöchentlich.

  • A. Meier sagt:

    Die einzige Frage ist doch: Wer kontrolliert die Zuwanderung?
    Die Politik unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gesamtinteressen (schliesst etwa Arbeitslosenzahlen mit ein) oder allein die Arbeitgeber?
    Flankierende Massnahmen: Forget it! Bisher ist nicht einmal klar, was genau darunter zu verstehen wäre. Nichts in Sicht, nada!

  • Reto Nievergelt sagt:

    Stellen Sie sich einen Unternehmer vor, der erklärt: „Ich bin froh über die günstige Konkurrenz aus China und Osteuropa. Deren Produkte helfen meinen Kunden, Geld zu sparen. Dadurch steigt ihre Kaufkraft und ich kann mehr von meinen Produkten verkaufen.“ Unvorstellbar? Gewiss. Aber als Arbeitnehmer soll man solche widersprüchlichen Argumentationen glauben?

  • Erich Meier sagt:

    Das ewige Gezeter und die Angstmache von Economiesuisse und seiner Branchenlobbyisten ist langsam nur noch peinlich. Alle wissen, dass die Initiative nicht die Immigration generell verbieten, sondern nur so steuern will, dass nur die Arbeitskräfte kommen, welche die Schweiz wirklich braucht. Die Bürger sind des Diktates aus Brüssel sattsam überdrüssig.

  • Ernst Hafner sagt:

    Die grösste Lüge angesprochen, um sich mit dem Thema nicht zu verrennen, immer wiederholt und doch nicht wahr. – „Vor allem aber trägt er zur Finanzierung und Stärkung der Sozialwerke wie der AHV bei.“ – Es tragen nur diejenigen bei, die wirkliche Facharbeiter sind. Leider bekommen wir einen riesigen Anteil Sozialtouristen, die nach gewisser Zeit mit ganzer Sippe von den Sozialwerken getragen werden. Die oft gerühmten Portugiesen sind unterdessen Paradebeispiel einer falsch laufenden Migration geworden. Ein unannehmbar hoher Anteil wird nun bis zum St. Nimmerleinstag vom Steuerzahler alimenti

  • Franz sagt:

    Ein weiterer Autor der die immergleichen Nein-Argumente ins Feld führt. Es geht zwar um die CH, aber vielleicht hilft es ihm trotzdem, mal einen Blick ins Ausland zu werfen. Alle westeuropäischen Länder der EU leiden unter der Armutsmigration (von wegen Hochqualifizierte, die gehen in die USA)! Die PFZ findet überwiegend in eine Richtung statt. An die Honigtöpfe der Sozialwerke in den westl Ländern! Das Verheerende daran ist, dass sie sich nicht wehren dürfen. So weit darf es in der CH nie kommen! Es geht hier nicht um pro oder contra SVP sondern um Selbstbestimmung.

  • Joe Amberg sagt:

    Was für ein Quatsch. Die Schweizer Wirtschaft hängt bereits wie ein Drogensüchtiger an der Nadel der pemanenten Masseneinwanderung. Mit der Monstrosität dass ganz bewusst zB. nur noch 50% der benötigten Ärzte selber ausgebildet werden; „den Rest kann man ja kostenfrei fertig ausgebildet importieren“. Was für eine Ungeheuerlichkeit für 500..800 Schweizer, die deshalb jedes Jahr keinen Studienplatz erhalten um selber Arzt zu werden!
    Ein Skandal erster Güte, der sich auf mehr und mehr Berufe ausdehnt!

  • Werner Zumbrunn sagt:

    In der Studie von Prof. Sheldon, welche der Schweizerische Arbeitgeberverband 2013 in Auftrag gegeben hat, steht am Ende ganz verschämt: „Aufgrund der höheren Sesshaftigkeit älterer und schlechter qualifizierter Ausländer wird sich die Fiskalbilanz der ausländischen Haushalte aus Schweizer Sicht langfristig verschlechtern“ (sie wird ab ca. 2035 negativ). Die Behauptung des Herrn Studer „Vor allem aber trägt er zur Finanzierung und Stärkung der Sozialwerke wie der AHV bei“ gilt nur kurzfristig und ist deshalb kurzsichtig.

  • Giorgio Pianzola sagt:

    Die Schweiz hat in den letzten Jahrhunderten sehr gut funktioniert, ohne eine solche „unbeschränkte Einwanderung“. Die SVP Initiative stoppt keineswegs jegliche Migration, sondern will diese nur ventilieren. Die Drohung, die Schweiz werde kollabieren, wenn die Initiative angenommen würde, ist plumpe Panikmache. Als Geschäftsführer des Angestellten-Verbandes fürchtet man da halt schon um seine Pfründe. Dem Land sei`s gedient. Alles verbauen und zubetonieren hilft vielleicht den Unternehmern, der Schweiz als Land ist das langfristig abträglich !

    • Margot sagt:

      Die Baubranche ist der grösste Wachstumsfaktor im BIP. Wie lange kann das noch gehen bis der letzte m2 verbaut ist?

  • markant sagt:

    Ich bin für eine Initiative, die das Lügen in Massenmedien verbietet. Damit wird der geistig schwache Bürger manipuliert. Es ist keine Demokratie, wenn der Wähler von den Medien gelenkt wird. Dem sagt man Mediokratie. Nur schon die Behauptung das keine Einwanderer mehr in die Schweiz kommen können ist Grundfalsch

  • Daniel Tannacker sagt:

    Es gibt nicht zuwenige Ingenieure/Informatiker (bin selber einer) in der Schweiz, sondern nur zuwenige Billig-Ingenieure/Informatiker. Bei dem riesigen Pool an fertig ausgebildeten Fachkräften fehlt die Motivation, teures Geld in die Ausbildung der eigenen Bevölkerung zu stecken, und anständige Löhne zu bezahlen.

    • Margot sagt:

      Es gibt zu wenig IT Lehrstellen! Mein Sohn hat eine der wenigen ergattert in Kombination BMS und studiert jetzt Infomatik. Infomatikermangel ist ein hausgemachtes Problem der Branche selber!

  • Bruno Bänninger sagt:

    Nie hat jemand behauptet wir bräuchten keine Zuwanderer. Niemand wird allen Enstes behaupten die 80’000 pro Jahr seien alles dringend benötigte Fachleute, die vom ersten Tag ihres CH-Aufenthaltes 100% in CH-Firmen arbeiten.
    Der BR hatte mind 6 Jahre Zeit die Entwicklung in vernünftige Bahnen zu lenken. Er hat nichts getan bis jetzt. Aufgeschreckt durch die Initiative redet er wenigstens wieder davon, aber tut immer noch nichts. Wäre einfach gewesen mit Hilfe der Industrie, dem Gewerbe, Gesundheitswesen und Gewerkschaften den wirklichen Bedarf abzuklären und entspr. Massnahmen zu ergreifen.

    • Peter Meier sagt:

      Eines ist ja wohl klar: Im Jahre 2014 kommt sicher kein qualifizierter Facharbeiter ohne seine Familie (Frau und KInder) zu uns. Aber wenn die Frau zuhause die Kinder hütet, dann ist das doch eigentlich ganz im Sinne der SVP. Abgesehen davon, dass die dann keinen Pendlerzug „verstopft“ oder gar einen Stau verursacht. Die Argumente für diese Initiative sind so lächerlich!!

      • Tschirky Hugo sagt:

        Nein Herr Meier. Lächerlich sind einzig Ihre Trotz-Argumente in der Antwort zum Kommentar von Herrn Bänninger. Hätte der Bundesrat und das Parlament die Zeit genutzt um die Entwicklung in vernünftige Bahnen zu lenken, wäre die Initiative unnötig. Wie Herr Bänninger schreibt tut der Bundesrat aber immer noch nichts. Es scheint das es am 09.02. ein JA zur Initiative braucht, um hoffentlich zu provozieren, das Bundesrat und weitere Exponenten endlich dringend nötige Massnahmen ergreifen.

      • Jacques Zimmer sagt:

        Meier: Spätestens wenn Ihnen selbst ein billiger Ausländer den Job oder die Wohnung wegnimmt werden Sie aufwachen.

  • Peter Ralonsberger sagt:

    Jeden Tag liest man auf verschiedenen Plattformen Propaganda gegen die MEI. Man muss nicht rechts stehen um diese Initiative zu unterstützen, genau so wenig ist man nicht links wenn man sie unterstützt. Schon vergessen wie wir in der CH vor der PFZ zum Einwanderungsland wurden? Wir dürfen uns alle glücklich schätzen hier auf die Welt gekommen zu sein oder eine neue Heimat gefunden zu haben! Und wer wenn nicht wir in der CH lebende Stimmbürger könne für einmal mehr ein Signal an die rechten und linken Wirtschaftseliten senden: Nicht weiter wie bisher? Wir beuten uns und andere aus – für wen?

  • Erwin sagt:

    Hilfe! Die SVP rutscht nach Links:
    -Sie will plötzlich Kulturland retten mit d.MEI, war aber gegen das Raumplanungsgesetz!
    -Sie will das Lohndumping stoppen, war aber bisher gegen jeden diesbezüglichen Vorstoss der SP – und heute dafür!
    -Sie ist gegen übefüllte Züge und Busse! Ja, die gleiche SVP, die das FABI bekämpft…
    -Sie, die sonst jeden Dikrator u.jeden Reichen angelockt hat, ist plötzlich gegen Einwanderung!
    Was ist bloss los?!
    Die Partei, die nur Probleme bewirtschaftet, aber nicht löst, zieht auf einmal mit den anderen Parteien?
    Blocher wird defintiv alt…

    • Franz sagt:

      @Erwin. Ziehen Sie doch ihre Ideologiebrille endlich aus, bitte. Es geht nicht um SVP ja oder nein, sondern darum ob wir die Zügel wieder in die Hand nehmen wollen oder nicht. Erweitern Sie den Horizont und schauen Sie mal ins Ausland! D,F,UK,I dort herrschen Zustände, die nicht mehr unter Kontrolle sind! Und dafür sind nicht die Fachkräfte verantwortlich! Die PFZ funktioniert nur einseitig. Nach Westen nämlich. Oder kennen Sie einen UK-Werftarbeiter der nach Polen geht, nachdem er jahrzehntelang in die NHS einbezahlt hat? Eben! Ihr parteigetrübtes Geschreibe ist sowas von belanglos. Schade.

  • Roman Meier sagt:

    Mit der durch die Personenfreizügigkeit masslos wachsenden Bevölkerung gefährden wir unsere eigenen Lebensgrundlagen. In 20 Jahren werden wir dann 10 oder 11 Mio. sein und es wird immer noch heissen, dass unsere Wirtschaft dringend Wachstum und Zuwanderung brauche. Dieses System, das auf endlosem Wachstum beruht, muss geändert werden und zwar nicht erst, wenn wir einmal 15 Millionen oder mehr sind.

    • Mario sagt:

      In 13 Jahren sind es wieder 1 Millionen mehr! Oder noch mehr da der Osten noch nicht so recht zu und Flutet.
      Die wanderung der Lemminge endet in der Schweiz. Und anstatt von der Klippe zu springen reisen sie die Schweiz in die Katastrophe. Dann wird niemand mehr zuständig sein. Wir haben die möglichkeit allerdings jetzt mit dieser Initiative sowie mit der von der ECOPOP und als Zustupf noch die Kroatien abstimmung!

  • Tobias Bachmann sagt:

    Ich habe ausser GLP nie bürgerlich gewählt und bin sonst stehts auf der Linken/Grünen Seite. Die SVP Initiative hat viel Gutes und wenig Schlechtes. Was momentan an Propaganda abgeht in Medien und über den Bundesrat habe ich in meinem Leben noch nie erlebt.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      das ist kein wunder, herr bachmann. die konzern-lobby sieht ihre günstigen felle davonschwimmen; und „unser…“ bundesrat wird ja genau von diesen leuten beraten…

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    da schlägt die kurzfristig denkende lobby mal wieder gehörig zu. also wie gesagt, nichts gegen qualifizierte spezialisten aus dem ausland. was zur zeit jedoch den arbeitsmarkt überschwemmt, ist zum grossen teil alles andere als qualifiziert. viele firmen handeln leider aus „notwehr“ und stellen leute aus dem eu-raum an, die schlicht nicht zu gebrauchen sind. nachhaltiger wäre es, die schweizer arbeitnehmer gut auszubilden, die jobs attraktiv zu gestalten – und – die „billig…“-mentalität abzulegen.

  • Dominik Grimm sagt:

    Würde mir Herr Stefan Studer bitte bekannt geben wo Einsteigerlöhne von CHF 7’000 resp. CHF 6’000 gezahlt werden?
    Ich meine jetzt in der Privatwirtschaft und nicht beim Staat oder bei den parasitären Verbänden…

  • Mario sagt:

    Heute im gedrucktem TA war unter den Leserbriefen, bis auf einen, nur positives zur PFZ zu lesen. Ich bin beeindruckt und stimme deswegen vieleicht NEiN zur MSI. Für mich selbst ist die masslose Zuwanderung nur eine Bereicherung. So bin ich jetzt gezwungen bei meinem jetztigen Arbeitgeber zu bleiben da man als Schweizer Fachkraft bei Bewerbungen Changsenlos ist. Auch für die über 50ziger Schweizer ist es eine Bereicherung, gibt es ihnen doch die Möglichkeit vielen Freizeit Hobbies nachzugehen, anstatt so in einem Konzern Herunmzusitzen. Ausgesteuert zu sein ist Geil, das will ich auch!

  • Hannes Müller sagt:

    Mit der aktuellen Zuwanderung sehe ich eine Überhitzung der Wirtschaft. Ausserdem sind unterdessen die Infrastrukturen derart überbelegt, dass immer mehr Gemeinden zusätzliche Infrastrukturen bauen müssen und damit die Steuern erhöhen müssen.

  • Anton Keller sagt:

    „Die Probleme der Zuwanderung sind erkannt – und sie werden bekämpft.“ Leider erfolglos. Verdienen daran tun nur die Verbände und Gewerkschaften, die als Lohnkontrolleure von den Büezer zwangsweise finanziert werden müssen. Ein Ja zur MEI könnte die Finanzierung der Gewerkschaften ernstlich gefährden. Deshalb sind die Gewerkschaften für ein Nein.

    • A. Meier sagt:

      So langsam beginne ich sogar, mich für die Politik von Maggy Thatcher zu interessieren.
      Oder für amerikanische Gewerkschaften, denen nachgesagt wird, nichts anderes als ein verlängerter Arm der Mafia zu sein.

  • Tschirky Hugo sagt:

    Erschreckend wie Sie und viele Angestelltenvertreter sich für uns CH-Arbeitnehmer einsetzen. Denn, Sie stellen 1. fest, das unsere Löhne dank PFZ unter Druck geraten sind, später schreiben Sie aber; die Probleme der Zuwanderung seien bekannt und das Instrument der flankierenden Massnahmen hätte sich grundsätzlich bewährt. Darf ich Sie, Arbeitnehmervertreter, den Bundesrat aber auch die Initianten der Volksinitiative bitten, statt lamentieren und polemisieren, sich endlich für Lösungen zu Einwanderungsproblematik und Lohndumping einzusetzen und rasch geeignete Massnahmen einzuleiten.

  • Peter Schneider sagt:

    Wir brauchen unsere ausländischen Mitbürger für den Job und manchmal können wir auch kulturell noch etwas dazulernen. Aber das heutige System (PFZ) ist klar ungesund für die Schweiz. Es kommen Millionen und der Druck (Wohnung, Job) steigt ins unermessliche. Hierdurch wird die Fremdenfeindlichkeit geradezu angeheizt. In den letzten Jahrzenten sind immer Arbeiter und Fachleute in die Schweiz gekommen und es hat irgendwie funktioniert. Ich möchte nicht in einer CH leben mit sozialen Unruhen und darauf steuern wir mit der PFZ zu.

    • Peter Meier sagt:

      Nach der Logik müssten die Menschen die in dengrossen Ballungsräumen New York, Tokio oder London leben ja bereits übereinander herfallen. Über das bisschen Stau und eine gut ausgelastete S-Bahn zur Stosszeit würden die sich schlapp lachen. über Nein ganz im Ernst: der Schweizer wird sich anpassen müssen. Es wird schon auf extrem hohen Niveau gejammert. Aber es ist nunmal leider so, dass man mit dieser Initiative nur verlieren kann.

      • Margot sagt:

        Herr Meier, Sie vergleichen die Schweiz mit den grossen Ballungsräumen New York, Tokio oder London! Wenn, dann müssten Sie die Schweiz mit USA, Japan, England vergleichen. Merken Sie den Überlegungsfehler?

      • Franz sagt:

        @Meier. Ihre Beiträge in diesem Blog sind allesamt substanzlos. Dafür beschimpfen Sie die Leute als xenophob. Ihre Bigotterie hingegen leben Sie ungehindert aus. Waren Sie jemals in Tokyo? Wieviele Ausländer gibt es dort? Und von wegen übereinander herfallen, wissen Sie, dass es in London mittlerweile absolute No-go – Areas gibt? Oder in D, Duisburg, Berlin…Aber schauen Sie nur ruhig weg. Hängen Sie Ihren Multikultifantasien weiter nach, oder noch besser, warum wandern Sie nicht nach Wrozlaw aus? Dort werden auch Fachkräfte gebraucht…

  • Markus Widmer sagt:

    Auch mit einer Kontingentierung kann die Wirtschaft ihre Fachkräfte anwerben. Die bisherige Pfz hat nachweislich nicht geholfen. Bei 80’000 Nettoeinwanderern jährlich behauptet die Wirtschaft noch immer, ihr würden zehntausende von Fachkräften fehlen, also funktioniert die Pfz dafür nicht. Und wenn Herr Studer davor warnt, dass die EU Druck machen würde bei einer Annahme der Initiative und sich das nicht gefallen lassen wird, so wird sie sich sicher auch nicht viel länger „flankierende Massnahmen“ gefallen lassen, die die Neuordnung der europäischen Wirtschaft nach EU-Vorgaben behindern.

  • Mathis sagt:

    Na Herr Studer – Immer noch das Märchen von dem Fachkräftemangel…
    Nochmals: Es gibt keinen Fachkräftemangel!
    Es gibt nur Stellen bei denen die Arbeitgeber einen absoluten Fachmann wollen aber bei der Bezahlung nur einen Hilfsarbeiterlohn rausrücken wollen.
    Und was noch schlimmer bei ihrer Argumentation ist, ist die Tatsache, dass Sie sagen „nur“ der Mittelstand ist betroffen.
    Was haben wir den danach noch? Nur noch Arm und ganz reich ? Nix Mittelstand?
    Flankierende Massnahmen – Na die funktionieren ja super /*schenkelklopfer*/

  • Max Boss sagt:

    Stefan Studer,
    vielen dank für ihre stark eingeschränkte sichtweise. Leider habe ich mich schon für ein JA entschieden. Jetzt muss ich das JA wenn möglich noch dicker schreiben, nach dem lesen ihres POLIT blogs.

    Wenn das so weitergeht mit dieser endlosen ablehnungsschleife in den medien, müsste ich am ende noch einen dicken lohndumping-filzstift, oder sogar einen flankierenden pinsel kaufen, um mein JA zu malen.

  • Paul Moser sagt:

    Sie schreiben „Die Probleme der Zuwanderung sind erkannt – und sie werden bekämpft“. Können Sie mir ein paar Beispiele nennen, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität realisiert sind und funktionieren. Danke.

  • max müller sagt:

    bin ich inzwischen der einzige der gegen Planwirtschaft und künstliche Beschränkungen ist ? Komisch ultraliberale SVP Wähler die der Wirtschaft ansonsten freien Lauf gewähren sind plötzlich dafür sie kaputt zu machen. WIR SIND KEINE INSEL. Die CH ist zwergig klein und ist zwingend auf unsere Partner angewiesen. Andererseits können dann die Grossmäuler die Strassen wischen und sich selber verartzten weil das Spitalpersonal fehlt. In der Nordwestschweiz funktioniert NICHTS ohne Grenzgänger. Das Patriotengeheul ist schon sehr braun gefärbt.

    • Max Boss sagt:

      „max müller“ ein schöner name.
      Aber hören sie auf mit dem einfältigen „braun gefärbt“ Das zieht schon lange nicht mehr und fällt auf sie selber zurück.
      Und das märchen vom „strassen selber wischen“ und „selber verartzten“ können sie dem fährimann erzählen.

    • Markus Widmer sagt:

      Klar, Herr Müller, jeder der seine Bedenken äussert ist ein Nazi. Ich denke nicht, dass Ihre Meinung mehr als ein Achselzucken wert ist.

    • André Baldin sagt:

      Um die heutigen Zuwanderer zu betreuen, brauchen wir 500 Krankenschwestern, 600 Lehrer, 72 Schulhäuser etc etc

    • Martin Cesna sagt:

      Nicht so braun sehen! Es werden paradiesische Zustände herrschen: Basler Kirsch und Appenzeller Kräuter heilen viel besser als Novartis-Pillen und sind viel biliger! Die bald leerstehenden Wohnungen ermöglichen jedem patriotischen Eidgenossen eine grosse Wohnung! Die Industrie geht, die Luft wird endgültig sauber! Lehren in der Landwirtschaft werden wieder modern! Die Strassen sind leer! Die Welt versinkt sicher, aber der Schweiz gehts gut! Dann fehlt nur noch die hohe Mauer darum herum!
      Die letzte Baulücke dieser Mauer werde ich dazu benützen, den Schweizern zu noch mehr Platz zu verhelfen!!

      • Markus Widmer sagt:

        @Martin Cesna: Sie diskreditieren sich mit Ihrem Beitrag gleich selbst.

      • A. Meier sagt:

        Offenbar sind Sie einfach ein Ewiggestriger, Herr ‚max müller‘.
        Ausser für die Planwirtschaft Ihres Bankkontos interessieren Sie sich wahrscheinlich für gar nichts.
        Sie kämen nie auf die Idee, mal mit Bekannten und Freunden in Europa oder anderswo darüber zu sprechen.
        Deshalb sind Sie nicht im Bild, worüber europaweit mehr und mehr diskutiert wird.
        Ich wiederhole: „The EU Debate“ von BBC auf youtube anschauen.
        Sehen Sie? MEP Daniel Hannon applaudiert sogar nach der Rede seines Widersachers Lord Brittan (UBS).
        Anstand und Manieren lernen, Hirn einschalten – dann melden Sie sich wieder!

    • Mario sagt:

      @Müller
      Ich muss hier erwiedern: Mehr Mut zur Heimat bedeutet nicht das man ein Nazi ist. Sondern es bedeutet, dasd man seine Heimat liebt. Lieber lebe ich mit Einschränkungen als diesem ewig albernden Wachstum, das uns eines Tages in den Ruin treiben wird. Inklusive unserer Natur! Also für mich gilt Mehr Mut zu Heimat!

  • Fuhrer Michael sagt:

    Bsp. zu flankierenden Massnahmen: Ein pol. Bauunt. baut ein Fertighaus in DE und der CH. Bei der Erstellung der Bauteile haben sämtliche MA denselben Lohn in Polen. Für die Aufrichtung in der CH verdienen die pol. MA jedoch ein Vielfaches der MA, welche das Haus in Konstanz aufrichten! Gerecht? Wie wird das im Betrieb gehandhabt? Lange wird sich dieses Konstrukt flankierende Massnahmen nicht halten können

  • Alex Wetter sagt:

    das ist die übliche Schwarzmalerei, Angstmacherei, Drohung – die Initiative wird die Zuwanderung nicht verbieten, sondern kontrollieren – Lohndumping ist mehrmals erwiesen, Amerikaner stellen Amerikaner ein. Russen nur Russen, itlaiener auch Italiener, Franzosen nur Franzosen – dies sehe ich seit Jahren hier am Genfersee – dies abzustreiten, ist Verneinung der erwiesenen Tatsachen, also Lügen – zudem habe ich dies am eigenen Leib erlebt – daher JA

  • Weiss sagt:

    Die Schweiz ist wie ein Teich mit vielerlei Fischen. Da der Teich von begrenzter Grösse ist müssen die Fische immer mehr Futter von ausserhalb des Teiches einkaufen. Die starken Fische können ihr Einkommen dann verbessern wenn die Anzahl der Fische steigt – das wirkt sich dann sogar positiv auf die Teichstatistik aus. Kann dieser Teich ewig an Population zunehmen? Herr Studer Sie haben den Blog mit „nicht am eigenen Ast sägen“ getitelt.
    Langfristig ist die Kontrolle von „zusätzlichen Fischen“ der eigenverantwortliche Weg nicht am eigenen Ast zu sägen.

  • S. Meier sagt:

    Ich finde Unternehmen müssten zuerst mal unsere Jugendlichen ausbilden und junge Mitarbeiter weiterbilden, dann müssten auch weniger Leute aus dem Ausland geholt werden. Ausserdem könnten arbeitslose 50+ für die Altenpflege umgeschult werden. Früher ging das auch. Da hat man in den Spitälern eine Schnellbleiche (Kurzausbildung) bekommen und wenn man gut war wurden einem mehr Kompetenzen zugetragen. Gestorben ist deswegen niemand.

    • peter huber sagt:

      kommen sie mal in die Unternehmen, sie scheinen allem nach keine Ahnung zu haben. ich kenne keine Firma, die die Mitarbeiter bei Weiterbildungen NICHT unterstützt!

  • Mein ehemaliger Schweizer Nachbar ist seit 3 Jahren ausgesteuert. Der Deutsche, der seinen Job übernommen hatte wurde von einem noch billigeren Polen ersetzt und soeben ausgesteuert. Was meinen sie, macht der Deutsche nun? Geht er zurück nach DE um von Hartz4 zu leben oder bleibt er hier und lässt sich vom Schweizer Steuerzahler für sich und seine 5-Köpfige Familie das Leben finanzieren? Ein kleiner Tip: vom Sozialamt bekommt er etwa 8 ma mehr als in DE Hartz4 wäre? Ich stimme am 9.Feb. JA und alle Menschen die ich kenne auch!

    • Peter Meier sagt:

      Es ist bekannt, dass Xenophobe und SVP-Anhänger gerne unter sich bleiben! Gut so! Ich kennen niemanden, der JA stimmt.

      • Peter Schmid sagt:

        Scheinbar bleiben demnach auch die Ausländer untereinander.

      • Hugo Boss sagt:

        „Peter Meier“ und „max müller“
        der haupteffekt bei ihren tagtäglichen beschimpfungen ist doch der, je mehr diese totschläger verwendet werden, desto abgenutzter und unwirksamer werden sie. Ein eigengoal und kontraproduktiv, wie sie aus den neusten umfragen lernen sollten, und das ist gut so.

        Soll ich sie nocheinmal wiederholen: xenophob, braune suppe, rassisten, etc.
        „Ich kennen“ trotzdem niemanden, der nein stimmt.

  • andy meier sagt:

    Die Sache ist eigenltich ganz einfach. Die Schweiz will im EU Raum wirtschaftlich so behandelt werden wie ein EU Mitglied. Dafür wurden die Bilateralen ausgehandelt und musste die PFZ akzeptiert werden. Wenn man damit nicht mehr happy ist, kann man die PFZ ja kippen und dafür keine Extrawurst mehr haben. Danach aber bitte nicht wegen der Konsequenzen rumjammern.

    • Lee sagt:

      Höre ich da so etwas wie die Bilateralen sind der Weg in die EU durch die Hintertür. Das habe ich schon lang vermutet.

  • S. Meier sagt:

    Das pingelige getue mit unseren Jugendlichen, seitens der Wirtschaft, z.B. bei der Lehrstellensuche, geht mir auch langsam ganz schön auf den Geist.

  • G. May sagt:

    Ist denn der Mittelstand nicht unter Kontingenten entstanden und seit der PFZ im Rückgang begriffen, wie kommt das?

  • Bachmann sagt:

    „Verdiente ein Anfänger früher 7000 Franken, sind es heute vielleicht noch 6000 Franken.“

    Ja wie abgehoben ist Er den. Ich kenne Familienväter mit 2 Kindern und einem Knochenjob als gelernter Handwerker verrichten die als 45 Jährige nicht mal 5000 bekommen.

    Mal sehen wie sich Hr. Studer zum Grundeinkommen äussert. Für Ihn ist das sicher nicht Annehmbar.

    Träumen Sie Hr. Studer weiter vom (ewigen) Wachstum.
    Das das nicht funktioniert beweist jeder Kettenbrief, darum sind sie ja verboten.

    Schauen Sie der wahrheit ins Gesicht!
    Umdenken ist Angesagt!

  • Peter Krummbuckel sagt:

    Mit diesem Unsinn müssen wir einmal aufhören. Vielfach geht es nur darum, billige Fachkräfte zu rekrutieren. Das kann man von mir aus machen, kein Problem, aber dann muss man ehrlich sein, um was es geht und nicht behaupten, man käme in der Schweiz nicht zu genug Fachkräften. Man bekommt in der Schweiz nicht genug BILLIGE Fachkräfte, so sieht es aus und mit billig meint man Leute, die für 3`000.- im Monat arbeten gehen.

  • Christoph sagt:

    Wenn die AHV in ihrem Weiterbestand von der PFZ abhängen soll, dann wird sie 15 Jahren definitiv kollabieren. Retten könnte man sie allenfalls durch eine Beitragspflicht der Kapitalgewinne.

  • Peter Richter sagt:

    Bei diesen täglich erscheinenden Propaganda Artikel werden immer nur die gut ausgebildeten Fachkräfte erwähnt!
    Was ist mit der Mehrheit der Einwanderer ohne Ausbildung und Sprachkenntnisse inkl. Familiennachzug?
    Noch mehr Einwanderung aus Portugal um die arbeitslosen Bauarbeiter aus Portugal zu ersetzen?

  • Amadio Clute sagt:

    Hier in Tessin verlieren täglich Schweizer und hier Wohnende ihre Stelle zu gunsten von Grenzgängern und Ausländern weil sie Spotbillig auf dem Markt sind. Das sich gerade ein „Gewerkschafter“ für noch mehr Ausländereinsetzt ist aller hand

  • Mario sagt:

    Hr. Studer betreibt Verat an seinen Klienten, die Angestellten!
    Angestellte und Arbeiter sind die wahren Verlierer der PFZ.
    Hr. Studer für wen arbeiten sie?

  • H. Wolfensberger sagt:

    Ich glaube, dass es egal ist was wir abstimmen, es wird sich eh nichts ändern. Längerfristig müssen wir durch ein bedingungsloses Grundeinkommen eine neue Wirtschaftsordnung einführen.

  • peter huber sagt:

    an alle, die hier gross rummaulen..
    habt ihr schon mal als kmu versucht, qualifizierte schweizer spezialisten zu finden? die sind echt mangelware. rechnet mal, wieviel chemiker FH zb. pro jahr frisch auf den den markt kommen und wie viele der markt verlangt. wir haben schlicht und einfach nicht so viele qualifizierte facharbeiter. und wer sich an die kontingentierung erinnert – das war der horror für die firmen, teilweise durften firmen mit 3000 MA nicht mehr als 5 neue ausländer pro jahr einstellen. die schweizer müssen sich eben dem wettbewerb stellen – leider

    • Peter Schmid sagt:

      Nein, müssen wir nicht. Für jeden Chemiker auf FH Level der im Rahmen der PFZ eingewandert ist sind auch x ungelernte, KV-Personal (!!!!! bei x-Arbeitslosen Schweizern auf diesem Sektor) und Andere eingewandert. Man kann die Kontingente so setzen dass das wirklich benötigte Fachpersonal (nach Nachweis dass wirklich kein Schweizer diese Arbeit ebenfalls ausführen kann) trotzdem einwandern können. Eine Firma welche (wie es heute vielfach der Fall ist) beinahe nur Ausländer einstellt soll von mir aus direkt ins Ausland gehen, und dort die Infrastruktur belasten.

  • Kurt Blaser sagt:

    Der Werkplatz Schweiz kann nur funktionierten und Konkurrenzfähig sein, wenn der Werkplatz Schweiz selber die Fachkräfte ausbildet die er braucht, das hat schon mal funktioniert bis man damit aufgehört hat da gewissen Wirtschafts-Hochschulen ein Spatpotenzial darin gesehen haben und DAS ist sägen am eigenen Ast

  • Zum Titel: Manchmal ist es nötig den eigenen Ast abzusägen, damit man wieder auf den Boden der Realität kommt.

  • Georg Stamm sagt:

    „Der Werkplatz kann nur gesichert werden, wenn die Firmen die Fachkräfte finden, die sie benötigen“. Danke, genau das will die Initiative. Sie will die schrankenlose, quantitative Zuwanderung umwandeln in eine qualitative Zuwanderung entsprechend den wirtschaftlichen Bedürfnissen. Warum das dem BR und Economiesuisse nicht passt ? BR: Er will sich gegenüber Brüssel wohlverhalten, keine Probleme einhandeln. ES: Die Firmen wollen auswählen unter möglichst vielen. Das ist doch bequem und drückt die Löhne=Kosten.

  • Max Bernard sagt:

    Offenbar haben wir es beim Politblog mit einer Dauerkampagne gegen die MEI zu tun. Gestern drohte dem Gesundheitswesen das Aus, heute der ganzen Wirtschaft und morgen der Schweiz. Und immer dieselben verlogenen Pseudoargumente, bei denen die Kontingentierung mit einem Totalstopp der Zuwanderung gleichgesetzt wird.
    Weniger ausländ. Arbeitskräfte erfordern – wie schon vor der PFZ – ein erhöhtes Mass an Innovationen im Produktionsbereich, also produktivere Maschinen etc.. Solche Produktivitätssteigerungen zeichnen eine erfolgreiche Wirtschaft aus, nicht der Masseneinsatz von Arbeitskräften!

  • Manfred Grieshaber sagt:

    Folgende Situation: Ein koranischer Kfz-Hersteller baut neu Keramik-Teile in sein neues Modell. Das verschafft ihm einen Vorsprung. Ein europ. Kfz-Hersteller entwickelt daraufhin ebenfalls solche Teile auf Keramik-Basis. Mit diesem Design kontaktiert es seinen CH-Zulieferer und fragt ob der das auch produzieren kann. Was macht die CH-Firma jetzt? Sagt sei „Tut uns leid, das können wir noch nicht“. Oder kauft diese Firma neue Produktionsanlagen und holt sich auf dem internationalen Arbeitsmarkt Fachkräfte die so etwas machen können. Das ist heute der Alltag bei sehr vielen Export-Firmen.

  • rolf zeller sagt:

    Wo liegt eigentlich der Sinn, aus den Europäischen Länder die Fachkräfte abzuwerben. Habe kürzlich gelesen „die Deutsche Industrie warte händeringend auf Fachkräfte aus Rumänien und Bulgarien“. Selbst wenn dies noch stimmen würde,bliebe den nicht so gut Ausgebildeten ja auch nur noch das Nachreisen,da es zu Hause ja dann auch keine Arbeit mehr gibt. Wo bei der Wahnsinn nämlich darin besteht,dass mein Beispiel vermutlich genau ins Schwarze trifft.Die Wirtschaft will tatsächlich billige Fachkräfte abwerben und Links unterstützt, weil ihre Klientel dann einfacher ins Sozialsystem folgen kann!

  • Schneeberger sagt:

    Die Initiative wird die Probleme nicht lösen, denn das ewig dauern sollende Wirtschaftswachstum will mehr Konsumenten und mehr Produzenten. Allerdings sehe ich auch kaum Gründe für ein Nein und werde leer einlegen.

    Noch etwas zu den schändlich missbrauchten Begriffen:

    – „Arbeitsmarkt“: Arbeitskräfte werden behandelt wie Ware, oder die aus dem Nichts erfundenen Geldkredite:
    auf Abruf wie Sklaven, ohne eine Vorleistung wie Ausbildung leisten zu müssen.

    – „Arbeitgeber“: Arbeitgeber sind eigentlich jene, die Arbeit geben und Lohn nehmen. Also die Arbeiter.
    Die Arbeitnehmer sind die Unternehmer.

  • Ivan Röthlisberger sagt:

    „Verdiente ein Anfänger früher 7000 Franken, sind es heute vielleicht noch 6000 Franken“ … Wo denn? in der Industrie beginn der Lohn nach der Lehre bei 3500 – 4000 Franken an… und genau diese Löhne sind durch die vielen Ausländer unter druck! Es ist ein unterschied ob ich bei 7000 Franken 500 Franken weniger Lohn habe oder bei 4000 Franken… Ausserdem: Wir „brauchen“ also bei 7 Mio Schweizern alle Jahre 80000 Zuzügler! Und bei 10 Mio dann 100000 um unsern Wohlstand zu erhalten??? Darum ein überzeugtes JA am 9. Februar!!!

  • Rene Kunz sagt:

    Gewohnheitsmässig wird bis jetzt, nach eigenem Gutdünken geurteilten, darum durch Fremdbeeinflussung auch nicht ins Boxhorn zu jagen. Ergo lautet der Beschluss zu dieser Abstimmung JA. Apropos den eigenen Ast absägen, waren und sind wir mit unseren Zusagen u. A. zu den Bilateralen Verträgen und zur den Grenzöffnung mit der PFZ etwa nicht schon lange genug daran, am erwähnten Ast herum zu sägen?

  • Jaap van Dam sagt:

    Obwohl gar kein SVPler stimme ich diese Initiative zu. Die Big-4 haben mithilfe von Steuerrulings Hunderte Firmen aus dem Ausland geholt, diese sind mit ihrem Management gekommen, ziehen aber sofort weiter, sobald die Steuerrulings abgelaufen sind, die Schweiz unter Druck von EU und OECD das Holding-Privileg aufgeben muss oder das Preisniveau zu hoch wird (siehe IBM). Diese Firmen und Leuten haben null Bezug zur Schweiz. In Kaufkraft haben die Schweizer nicht profitiert, sie tragen aber alle Lasten. Die Initiative fordert lediglich zu Neuverhandlungen auf. Das ist sinnvoll und legitim.

  • B. Moser sagt:

    Man kann die Einwanderung auch bremsen, ohne die PFZ zu kündigen: Durch das Bezahlen besserer Löhne, das Beschäftigen älterer Personen und von mehr Frauen, besserer Weiterbildung usw. 9 von 10 SP-Mitgliedern haben’s gemäss heutiger Umfrage gemerkt, und Rudolf Strahm hat’s thematisiert. Leiden denn alle an der SVP-Angststarre?

  • On ne crache pas dans sa mangeoire… Jusqu’à présent la Suisse a apprécié la collaboration des travailleurs et employés étrangers. Sans eux notre pays serait à la même enseigne que le reste de l’Europe, c’est-à-dire dans le bourbier avec 15 à 20% de chômage. Ne rêvons pas et pensons au futur…!

  • Artur von Allmen sagt:

    Unter den Titel „Nicht am eigenen Ast sägen“ verteidigen Sie die Personenfreizügigkeit vehement. Dabei blenden Sie die wichigste Frage um die es hier geht einfach aus: Wollen wir uns weiterhin von all diesen Einwanderern unkontrolliert überrennen lassen, nur um den paar hundert Wirtschaftsbossen zu ermöglichen möglichst billige Arbeitskräfte rekrutieren zu können. Oder wollen
    wir die Zuwanderung wieder selbst in unsere Hände nehmen um damit diese so steuern zu können, dass sie vor allem wieder uns Noramlschweizerinnen und -Schweizern dient. Also für mich ist alles klar ich stimme mit JA

  • Bruno Walter sagt:

    Was nützt es uns, wenn auf eine Fachkraft 1000 Flüchtlinge kommen. Überhaupt nichts, daher sollte die Abstimmung der SVP angenommen werden. Es kann sein, dass in unserer Gesellschaft jetzt ein Umdenken passiert, es wäre wünschenswert wenn mal was passiert. Noch mehr Flüchtlinge können wir uns nicht mehr leisten. Ich schätze unsere Nachbarn (Deutsche, Franzosen, sehr aber mit den Flüchtlingen verdienen wir nichts. Das muss uns klar werden. Ein anderes Problem ist, denen Ihre Probleme werden bei uns weitergeführt und bilden neue Probleme.

  • Peter sagt:

    Der Fachkräftemangel ist ein sehr großes Problem in Deutschland. Der Mittelstand erwartet in diesem Jahr bis zu 250.000 neue Arbeitsplätze. Ich sehe der Arbeitnehmerfreizügikeit nicht negativ entgegen, jedoch wäre es sehr wünschenswert wenn hier in Deutschland stärker aus- und weitergebildet würde. So könnten in erster Linie deutsche Bürger die neuen Arbeitsplätze besetzen, der Fachkräftemangel würde zurückfallen und die Arbeitslosenquote sinken. Dies wäre meiner Meinung nach der Optimalzustand bevor man lieber den vermeintlich einfacheren Weg geht und sich Arbeitskräfte aus dem Ausland holt.

  • Heinrich Zimmermann sagt:

    Echt es macht mich grantig. Ist es nicht möglich unsere Jugend dahingehend auszubilden, dass nicht dauernd „Fachkräfte“ von ausser Ländern eingeführt werden müssen. Das elende Gejammer der Wirtschaftsfachleute geht mir so auf den Nerv. Ich bin jetzt pensioniert, aber habe einige Erfahrung in Firmen machen können. So verknorxt wie es in den Chefetagen zu und hergeht
    kann es zu nichts führen, Fachkräfte einführen hochjubeln was man für tolle Wahl gefunden habe, zwei Jahre später die gleiche hochgejubelte Fachraft wegen mangelnden Fähigkeiten (wenig arschkriecherisch) wieder entlassen

  • Ariadne sagt:

    Nicht das duale Ausbildungssystem in der DDR war falsch, sondern dass System. Was sagten viel Politische aus der DDR, wir wollten abreiten und uns weiterbilden, wir wollte keine Parteisekretäre werden! Parteischule statt Bildung. Und leider gibt es in Deutschland kein Lohnabstandgebot,. Allein dadurch bekommen sie Probleme. Sie haben etwas versaut. Wenn die EU die Standards noch weiter runtersetzt, dann Gnade uns Gott.

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