Glücklich verheiratet!

Falls Sie mich fragen: Ja, ich bin verheiratet. Und dies glücklich seit vielen Jahren. Aus finanzieller Sicht hat sich meine Heirat nicht gelohnt. Hätten meine Frau und ich damals entschieden im Konkubinat zusammen zu leben, hätten wir Tausende von Franken Steuern sparen können. Denn, auch nach Jahren des Kampfes in Bundesbern werden Ehepaare gegenüber unverheirateten Paaren steuerlich immer noch diskriminiert. Bereits vor 27 Jahren hat das Bundegericht festgestellt, dass die finanzielle Benachteiligung von verheirateten Paaren gegenüber Konkubinatspaaren verfassungswidrig ist. Seit 27 Jahren wird um eine Lösung gerungen. Offenbar muss das Volk jetzt Druck machen. Deshalb greift die CVP zu einem Mittel, von welchem sie in ihrer 100-jährigen Geschichte erst zum dritten Mal Gebrauch macht: Sie lanciert eine Volksinitiative.

Der Initiativtext enthält einen klaren Auftrag an den Gesetzgeber: die konsequente Beseitigung der Diskriminierung der Ehe gegenüber anderen Lebensformen, namentlich bei den Steuern und den Sozialversicherungen.

Ein verheiratetes Rentnerpaar erhält heute eine auf 150 Prozent plafonierte Rente. Unverheiratete Rentnerpaare hingegen kassieren zwei Mal die volle Rente.

Ehepaare werden diskriminiert: Boris Ismajlovic und Christa Rigozzi an einer Hochzeitsmesse, 2007.

Ehepaare werden diskriminiert: Ex-Mister-Schweiz Robert Ismajlovic und Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi 2007 an einer Hochzeitsmesse.

Stellen Sie sich folgende, reale Situation vor: Ein junges Paar lebt in Bern. Sie verdient 60‘000 CHF, er 50‘000 CHF. Unverheiratet bezahlen sie gemeinsam 21‘900 CHF Steuern. Heiraten sie, bezahlen sie 23‘160 CHF Steuern. Dies sind sage und schreibe 1‘260 CHF mehr! Nur weil sie heiraten! Für mich ist diese Situation unverständlich und untragbar.

Noch ein Beispiel: Ein verheiratetes Rentnerpaar erhält heute eine auf 150 Prozent plafonierte Rente. Unverheiratete Rentnerpaare hingegen kassieren zwei Mal die volle Rente. Wieso? Nur weil sie nicht verheiratet sind. Noch eine Situation, die unverständlich und untragbar ist.

Familien und Mittelstand stärken – das sind seit jeher die Kernanliegen der CVP. Hier eine Auswahl der aktuellsten Beispiele:

  • Dank der CVP ist das Prinzip «Ein Kind – eine Zulage» realisiert. Dank uns erhalten heute alle Kinder in der Schweiz, auch Kinder von Selbstständigerwerbenden, Zulagen.
  • Die Harmonisierung der Familienzulagen auf eidgenössischer Ebene auf 200 Franken, respektive 250 Franken für Jugendliche in Ausbildung; ist unser Verdienst.
  • Dank der CVP wurden die Steuern für Familien mit Kindern gesenkt. Künftig kann ein Betrag von 250 Franken pro Kind von der Steuerrechnung abgezogen werden. Diese Massnahme – erreicht dank der CVP – tritt dieses Jahr in Kraft.
  • Der Steuerabzug für Kinderbetreuungskosten wurde auf 10’000 Franken erhöht. Diese Änderung ist seit 2011 in Kraft. Ziel erreicht, dank der CVP!
  • Für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wurde der Bundeskredit für die Schaffung neuer Kinderkrippen bis 2015 verlängert. Wir haben hier gegen Bürokratie, unsinnige Bestimmungen und pingelige Normen gekämpft, die den Ausbau von Krippen gebremst hätten.

Wenn wir den Mittelstand weiter entlasten und die Kaufkraft von verheirateten Paaren und ihren Familien stärken wollen, müssen Ehepaare Konkubinatspaaren steuerlich gleichgestellt werden. Unterschreiben auch Sie unsere Initiativen!

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