Sieg der Schweizer Friedenspolitik – und keiner schaut hin

In seinem 16-Stunden-Arbeitstag gönnte sich Staatssekretär Yves Rossier am 18. Juni eine Verschnaufpause. Es war ein sonniger Nachmittag. Und so nahm er einen Kaffee auf der Terrasse der Pizzeria Romana, die neben der Schweizer UNO-Mission in Genf liegt. Mitten im Gespräch summte sein Smartphone. Aus Westafrika meldete sich Sonderbotschafter Stoudmann: «Die Tuareg haben unterschrieben.» Zu seinem Gegenüber sagte Rossier nur: «Nous avons réussi.» Sein Gesicht strahlte.

Geduldig, klug, zäh, unermüdlich und diskret hatten Gérard Stoudmann, Carole Mottet und Jean-Daniel Biéler, unterstützt von Botschafterin Muriel Berset-Kohen, mit den Tuareg der Bewegung für die Befreiung des Azawad (MNLA) einerseits und mit der provisorischen Regierung in Bamako anderseits verhandelt. Die Vermittler riskierten ihr Leben. Selbst Staatssekretär Rossier flog zu einem persönlichen Besuch ins kriegsverwüstete und immer noch von jihadistischen Scharfschützen verunsicherte Timbuktu.

Blenden wir zurück: Im März 2012 hatten Putschisten in Bamako den schwachen malischen Präsidenten Amadou Toumani Touré gestürzt. Ausgerüstet mit modernen Waffen aus den Depots des gestürzten libyschen Diktators Muammar al-Ghadhafi eroberten die aufständischen Tuareg des MNLA rund zwei Drittel des Riesenlandes. Im Juni 2012 verjagten libysche, algerische und einheimische Islamisten die Bewegung für die Befreiung des Azawad wieder.

Nur in unserem Land, wo der isolationistische Ungeist der SVP weht, hat niemand den Sieg der Schweizer Friedenspolitik in Mali zur Kenntnis genommen.

Ein Malierin betrauert den Tod ihres Mannes, der ein Opfer des Bürgerkriegs wurde.

Die Schweiz hat in Mali ein Friedensabkommen vermittelt: Ein Malierin betrauert den Tod ihres Mannes, einem Opfer des Bürgerkriegs, 8. Februar 2013. (AP Photo/Rukmini Callimachi)

Im Januar 2013 identifizierten US-Satelliten eine Kolonne von 200 bewaffneten Pick-ups, die sich in Richtung von Mopti und Bamako bewegten. Der französische Präsident François Hollande beschloss, die Kolonne mit Kampfjets auszubomben. Landtruppen folgten. Heute beträgt das französische Kontingent – das mit Hilfe des MNLA mittlerweile die Jihadisten in ganz Mali besiegt hat – noch rund 3000 Mann. Die Bewegung für die Befreiung des Azawad hält Städte im Norden des Landes besetzt und kämpft weiter gegen die malische Armee.

Die Tuareg rebellieren seit der Unabhängigkeit der französischen Ex-Kolonie. Über Jahrhunderte hatten sie den Salz-, Gold- und Sklaven-Handel zwischen dem Niger-Tal und Nordafrika beherrscht. Die Unabhängigkeit brachte aber die Bambara, Dogon, Sarakole und andere schwarzafrikanische Völker an die Macht, welche die ehemaligen Sklavenhändler in der Sahara als Feinde betrachteten. Die Minderheit der Tuareg fühlte sich zu Recht diskriminiert. Eine Revolte folgte der andern. Praktisch alle, ausser der aktuellen, wurden blutig niedergeschlagen.

Das arme Mali war seit der Unabhängigkeit 1961 ein Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit. In allen politischen und ethnischen Lagern geniesst die Schweiz daher höchstes Ansehen. Sie war somit als Vermittlerin prädestiniert.

Das von der Schweiz vorbereitete und jetzt in Ouagadougou unterzeichnete Abkommen enthält folgende Eckwerte: sofortiger Waffenstillstand, Präsenz malischer Behörden auf dem ganzen Territorium, Kasernierung (aber nicht Entwaffnung) der Tuareg-Kämpfer.

Das Abkommen hat historische Bedeutung. Es ermöglicht, nationale Wahlen durchzuführen (am 28. Juli) und 12’000 UNO-Soldaten zur Überwachung des Waffenstillstandes zu entsenden. Präsident Hollande kann die französischen Truppen abziehen. Der Weg für Friedensverhandlungen ist frei.

Die UNO, die Afrikanische Union und Frankreich haben den Schweizer Vermittlern alle ihre Dankbarkeit ausgesprochen. Nur in unserem Land, wo der isolationistische Ungeist der SVP weht, hat niemand den Sieg der Schweizer Friedenspolitik in Mali zur Kenntnis genommen.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten vertritt diese Friedenspolitik nicht nur in Westafrika erfolgreich, sondern – mit Einschränkungen – auch im Sudan, im Kongo, in Zimbabwe. Sie rettet damit Leben – und verdient unsere uneingeschränkte Unterstützung.

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111 Kommentare zu «Sieg der Schweizer Friedenspolitik – und keiner schaut hin»

  • Peter Schmid sagt:

    Ich finde diese Leistung der Schweiz lobenswert und freue mich für die Einwohner Malis. Aber was um Himmels Willen hat es mit der SVP zu tun wenn unsere gleichgeschalteten Medien kaum darüber berichten? Wo war hier die SRG? Ist es nicht eher so dass unsere Medien prinzipiell nichts positives über die Schweiz melden wollen?

    • Stefan Jost sagt:

      Angesichts der Tatsache dass die Schweiz fortwährend Flüchtlinge aufnimmt, während so viele andere Länder Flüchtlinge „produzieren“, kann ich die seltsame Sichtweise von Ziegler auf die Schweiz auch nicht nachvollziehen.

      Noch eine Bemerkung: „Mali ist seit der Unabhängigkeit 1961 ein Schwerpunktland der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit.“
      Man beachte: SEIT 1961 SCHWERPUNKTLAND
      Nachdem die Schweizer Entwicklungshilfe 52 Jahre lang mit Priorität in Mali geholfen hat, ist Mali immer noch ein total desolater Staat. Wann sieht man Erfolge? in 100 Jahren? in 200 Jahren?

      • Markus Weilenmann sagt:

        Herr Jost, überlegen Sie mal: Wie lange hat es gedauert, bis die CH reich wurde? Noch 1920 war die CH ein mausarmes Land und das seit der Zeit als die Römer bei uns waren. Ja, u was waren denn die Gründe? Wir hatten auch viel Glück, zB dass der 1. u 2. Weltkrieg an uns vorbei ging u somit fast keine Kriegsschäden hinterliess. U dass die Amerikaner mit ihrem Marschallplan dem kriegsversehrten Europa wieder auf die Beine halfen.
        Es ist gut, dass die CH in Mali auch nach 50 jahren noch Flagge zeigt u an ihren Programmen fethält. Denn gesellschaftliche Veränderungen brauchen Zeit u Geduld.

        • Simon Schwarzenbach sagt:

          Sehr geehrter Her Weilenmann, Ich bin ebenfalls ihrer Meinung das die Schweiz sich für die Friedensförderung einsetzten soll und mittels Entwicklungshilfe der Bevölkerung in der dritten Welt helfen soll. Dennoch komme ich nicht umhin eine Korrektur auf Ihren Komentar zu geben. Das Märchen, dass die Schweiz bis 1920 Maus arm gewesen sein sollte ist voll kommen FALSCH. 1910 war die Schweiz das 2 reichste Land in Europa hinter Grossbritanien und 1870 das drittreichste hinter Grossbritanienen und Belgien.

    • Michael Bolliger sagt:

      Wir schauten hin! SRF4News berichtete am 19. Juni, nachzuhören unter http://www.srf.ch/news/international/praesidentenwahl-in-mali-die-schweiz-hilft

      • Peter Schmid sagt:

        SRF4News? Wieviele Schweizer wissen überhaupt dass es diesen (Radio-)Sender gibt? Weshalb nicht in der SF1 Tagesschau?? Oder im 10 vor 10? Oder zumindest in den offiziellen Nachrichten der drei „grossen“ Radiostationen? Eine solche Friedensstiftende Leistung hätte doch einen etwas prominenteren Sendeplatz verdient?

  • Roland K. Moser sagt:

    Es interessiert niemanden, weil es uns nichts angeht. Ganz einfach.

    Und die Flüchtlnge, Asylbewerber und die Entwicklungshilfe gehen uns auch nichts an, weshalb beides einzustellen ist, sofort, vollständig und dauerhaft. Zudem müssen alle diejenigen repatriiert werden, welche über den Asyl- und Flüchtlingskanal importiert wurden, inkl. der Nachfahren und Familiennachzügler.

    • macho sagt:

      Ich würde sagen wir repatriieren alle Nicht-Eidgenossen. Sie sind Nicht-Eidgenossen, wenn sie entweder einen „ausländisch“ sprich „komischen“ Namen, eine „komische“ Hautfarbe oder Religion haben oder nicht nachweislich beim Rütlischwur in der 1. Reihe sassen. Dessweiteren muss der Verzehr von Rösti und Fondue wöchentlich erfolgen, ansonsten entfällt der Status des Eidgenossen sofort. Ich bin desweiteren dafür, dass Roland K. Moser unser schönes Land in Zukunft präsidiert (da muss eine neue Stelle geschaffen werden) und unserem Land mit der „Blut und Erde“-Politik zu neuem Glanz verhilft.

      • R. Merten sagt:

        ein typischer Sozi-Kommentar, Macho. Also einer der keine Ahnung von den Problemen in der CH hat. Ich bin entsetzt, dass es immer noch solche Ahnungslose in der heutigen Zeit gibt, wo es doch Zeitungen, Internet, TV und Radio gibt. Und solche Leute dürfen noch abstimmen. Unglaublich!

        • Oakar Hauser sagt:

          LoRa fällt im Moment aus als neutrale Informationsquelle….darum Herr Merten :-))

    • Nicholas Fliess sagt:

      Also möchten Sie auch mich deportieren lassen, obwohl ich in der Schweiz geboren bin und den Schweizer Pass habe? Von wo sind denn Ihre Vorfahren zugewandert?

    • Philipp Hofmann sagt:

      Eines ist gewiss: Ihre Ideen – werten will ich sie gar nicht mal weiter – sind zum Glück unerreichbar entfernt von der heutigen Realpolitik in Bern. Null-Komma-Null Chancen auf Realisierung. Und das ist richtig so und wichtig so. Diese naiven und kurzsichtigen Ansätze sind nicht einmal eine Kurzüberlegung, und bloss für einen plumpen Stammtisch im Rössli geeignet. Reine Phantastereien von einer kleinen missgünstigen Minderheit. Doch nichts für die Schweiz oder die Moderne oder einen Demokratie. Daher ist es wichtig, dass diese Positionen weiterhin in der Politik konsequent übergangen werden.

    • Arturo Molinari sagt:

      Völlig absurdes und menschenverachtendes Statement. Ich hoffe, dass Sie kein Schweizer sind sonst müsste „man“ sich um ihre Ausbürgerung kümmern.

    • Markus sagt:

      Reden Sie für sich selber. Das finde ich schon anstrengend genug. Und nein, müssen sie nicht. Wir sind eine Demokratie, und dafür können sie dankbar sein. Denn wenn wir müssten, was ich will, hätten Sie ganz schlechte Karten.

    • Karl Renner sagt:

      Ich lese immer gerne die provokatischen Kommentare von Moser, die oftmals im Kern in die richtige Richtung weisen.

    • Dan Bourque sagt:

      Was in den letzten Jahren unter dem Stichwort „Asyl“ an Einwanderung in die Schweiz erfolgt ist, ist in der Tat katastrophal, wir reden von 100’000den von Menschen, die keine Bleiberecht haben, aber dennoch geblieben sind. Und ich bin mir sehr sicher, dass das die Mehrheitsmeinung ist. Und ja, Timbuktu geht die Schweiz nichts an, dafür Ressourcen zu verschwenden ist total daneben.

      • Kathrin Preisig sagt:

        Zwischen 2000 und 2010 gab es zwischen 10’000 bis 20’000 Asylgesuche pro Jahr. Ende 2012 befanden sich lediglich 22’625 Personen im Status als vorläufig aufgenommene und 28110 anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz.
        Zum Vergleich: Von den Einreisen zwischen Mai 2012 und April 2013 (149587 Personen), waren 1,1% anerkannte Flüchtlinge und 42,1% Personen aus EU/EFTA Staaten. Diese Panikmache gegenüber Asylbewerbern kann ich nicht verstehen. Und die Sans-Papiers können wohl kaum reduziert werden, indem die Asylgesetzgebung verschärft wird.

        • Dan Bourque sagt:

          Und was ist mit den 400’000 Kosovo-Albanern aus den 90-ern ?

          • Roland K. Moser sagt:

            Die Aussage des Bundesrates war, dass wir während des Jugoslalwien-Krieges Flüchtlinge aufnehmen und die nach Ende des Krieges zurück gehen. Ich will das jetzt umgesetzt haben.

    • Reto B. sagt:

      Mit Verlaub, sie haben ja wohl nicht mehr alle Hamster im Rennen?

      • Robert Lee sagt:

        sie sprechen mir aus dem herzen herr moser. mir gehen die heuchlerischen kommentare und die schon krankhafte rolle des barmherzigen ritters langsam aber sicher auf den geist. wir sollten besser dafür besorgt sein, dass wir nicht selbst bald massivsten problemen gegenüber stehen. allen fremden soll genüge getan werden, nur die eigenen lässt man sitzen. unsere tradition, wie sie so gerne von gutmenschen genannt wird, hat nichts damit zu tun, jeden dahergelaufenen aufzunehmen und zu verköstigen. mit unserer weichkäsepolitik machen wir uns weltweit nur noch lächerlich.

        • Roland K. Moser sagt:

          Ich habe vorgestern wieder eine Geschicht gehört: Familie mit 2 Kindern. Der Vater stirbt an Krebs. Das Sozialamt verweigert jede! Zahlung. Der Bruder des Verstorbenen bezahlt, bis die Familie nach Aarau gezügelt ist und dort vom Sozialamt gefüttert wird.
          Hätte es sich um Einwanderer gehandelt, hätten sowohl das Sozialamt als auch die Caritas bezahlt – Schweizer lässt man verrecken.
          Das Sozialamt, das nicht bezahlt hat, ist in den letzten 30 Jahren massivst wegen Gesetzesverstössen aufgefallen. Nur kümmert es niemanden.

          • Marco sagt:

            Herr Moser,
            Es ist Ihnen freigestellt, eine Organisation zu gründen, welche in Zukunft die Interessen von Schweizer gegenüber dem Sozialamt besser vertreten. Beispielsweise eine Organisation in denen Anwälte ehrenamtliche Arbeit durchführen.
            Derartige Geschichten wie die Ihrigen gibt es auch zur Genüge bei den Asylanten: Verfolgte Leute, deren Asyl in der Schweiz abgewiesen wird, oder gar Väter die dann wieder ins Ausland abgeschoben werden.
            Ja, so ist es, es gibt überall Verlierer. Vielleicht sollten Sie sich sich besser für diese Verlierer einsetzen, anstatt hier Kommentare zu posten.

    • Guillaume sagt:

      Und was wenn es hier passiert wäre. Waren wir nicht froh als die Amerikaner UNS GEHOLFEN (europäer) haben als Hitler an die macht gekommen ist?! Das war erst vor 65 Jahren her!
      Alles was dort passiert kann sehr schnell auch hier passieren. Z.b. (Korsika-Frankreich konflikt, Irland-England usw.)
      Es wird immer solche konflikte geben und wenn ihr meint, dass wir von solchen sachen auch in Zukunft verschont bleiben da seit ihr naiv. Die Geschichte lehrnt uns das.
      Wenn mal so etwas in der Schweiz passiert, deine Verwandten deshalb sterben, dann werdet ihr um hilfe flehen.

      • Roland K. Moser sagt:

        Am 3. September 1939 haben GB und F Deutschland den Krieg erklärt und somit die Kriegsmaschinerie in Europa gestartet. Für die USA ist jeder Krieg nur ein Konjunktur-Programm, kleiner oder halt grösser.

        • Marco sagt:

          Am 1. September 1939 hat Deutschland Polen den Krieg erklärt. Erst danach haben GB und F Deutschland den Krieg erklärt.

          Aber zuvor hatte ein gewisser Herr Hitler, der im Jahre 1933 durch den Reichstagsbrand an die Macht kam, die Kriegsmaschinerie in Europa gestartet.

          Man sollte im Geschichtsunterricht nicht schlafen…mit dem Konjukturprogramm der USA haben Sie aber recht.

  • David Herger sagt:

    Ah jetzt ist sogar die SVP daran Schuld, dass niemand die Friedenspolitik zur Kenntnis nimmt. Wie hat sie das denn geschafft? Alle Artikel aus den Zeitungen dazu gestrichen? Langsam wird die Anti-SVP Propaganda (anderst kann man es mitlerweilen gar nicht mehr nennen) einfach nur noch peinlich… Und das soll Journalismus sein?

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    es ist ganz einfach. das interessiert nicht, weil wir hier, in unserem land, probleme haben welche weitaus wichtiger sind.

    • macho sagt:

      Was ist wichtiger als Kriege verhindern, dumm gefragt? Auch unsere Probleme sind sehr wichtig, vorallem weil sie ja UNSERE sind, aber die Welt endet nicht an der Grenze. (schade hmm?)

      • R. Merten sagt:

        wirklich dumm gefragt, Macho !!

      • Karl Renner sagt:

        Schweizer Poltiker haben sich für die Schweiz einzusetzen, die Probleme muslimischer Staaten sollten wir als solche stehen lassen. Ausser Spesen nichts gewesen. Die Schweiz verhindert nirgends einen Krieg. Vormittelalterliche Strukturen führen zwangsläufig zu Kriegen.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        das engagement von herrn ziegler im ausland finde ich auch begrüssenswert. thema des artikels ist ja, warum das nicht besser bekannt gemacht wird. und dadrauf bezieht sich meine antwort.

  • meinen respekt für diesen grossen erfolg! möge es auch so bleiben.

    • Susanne Hoare sagt:

      ja, Frau Feldmann,sie haben recht. Vielen Dank an Herrn Ziegler. Ich habe nicht einen Ton zu diesem diplomaischen Erfolg gehört. Mögen alle Vertragspartner die Vereinbarungen einhalten.

  • Podage Beatrice sagt:

    Herr Ziegler bewundere ich sehr! Er kämpft unermüdlich für die Menschenrechte. Mit seinen Büchern deckt er Sachen auf und macht sich Feinde in Politik und Wirtschaft!

    • Markus Fischer sagt:

      Ich teile Ihre Meinung, wir bräuchten weit mehr Menschen seines Schlages, seiner Courage.

      • Walter Bossert sagt:

        Es kann sein, dass Sie sich nicht mehr daran erinnern können (wollen ). Der Herr Ziegler war einer der ersten, welcher ganz pauschal das ganze Schweizervolk als Spekulanten und Betrüger bezeichnete (Die Schweiz wäscht weisser) Damit war jeder rechtschaffene Arbeiter oder Handwerker, KMU , kurz alle mit gemeint. Er hatte nicht den Mut die einzelnen Akteure zu nennen sondern verteufelte lieber die ganze Schweiz als solches,das ist höchst fragwürdig für einen Professor der Soziologie und hat mich diesem Mann gegenüber jeglicher Achtung beraubt!

  • Karl Renner sagt:

    Wieviel hat diese „Friedensmission“ die Steuerzahler der „isozialistischen SVP“ wieder gekostet. Das Menschenleben „retten“ kann man natürlich von linker, verblendeter Vision als Erfolg ansehen, man verschliesst sich gerne weiterer Analyse. In Kulturen und Gebieten in denen der Wildwuchs der Vermehrung unkontrollierbare und mehr als beängstigende Dimensionen angenommen hat, sind solche „Erfolge“ eher kontraproduktiv. Die Verträge sind meistens das Geld nicht wert auf denen sie geschrieben werden. Auch in Zukunft werden sich die verschiedenen Stämme weiter bekämpfen.

    • Markus Peterson sagt:

      Noch nie in meinem Leben habe ich so etwas menschenverachtendes gelesen. Gratulation!

      • Ich schon aber nur zur Geschichte des 20. Jahrhunderts über die Zeit von 1933-1945.

      • Chris Hauser sagt:

        Karl Renner ich weiss nicht in welcher Generation sie schon Schweizer sind, aber eigentlich müsste man frei nach ihrem Glaubenskamerad Roland K. Moser ihre Ausbürgerung beantragen

        • Oskar Hauser sagt:

          Ein vernünftiges Gegenargument wäre wohl schlauer, als hilflos die Ausbürgerung zu beantragen.

      • Martina Siegenthaler sagt:

        Ich leider schon (Literatur aus dem Dritten Reich!)

        • Karl Renner sagt:

          Wer Leute unterstützt, die unter massenhafter Vermehrung mit jeder Generation in eine grössere Misere getrieben werden, sind meiner ansicht nach Profiteure und Heuchler. Mit ihrem Gutmenschengen fördern sie den Hungertod von Millionen, denn für eine sinnvolle Geburtenkontrolle sind sie auch nicht. Z.B. Ärzte ohne Grenzen, spenden- und medienwirksam wird ein Kind kurz vor dem Verhungern aufgepäppelt, in dieser Zeit verhungern Tausende. Dieses Kind wird wahrscheinlich 2 Tode sterben, denn in einem Jahr wird es wieder am Verhungern sein. Die meiste Entwicklungshilfe fördert die Probleme.

          • André Gasser sagt:

            karl renner: einfach nur peinlich was sie da von sich geben! ich wünsche ihnen, dass sie in einer situation der schwäche, in der sie wirklich dringend hilfe brauchen, an leute mit ihrem gedankengut geraten.

          • Oakar Hauser sagt:

            Da in letzter Zeit die Chinesen vermehrt ihre Finger in Afrika im Spiel haben, lässt die Hoffnung aufkommen, dass ein erneuter, diesmal asiatischer Versuch die Afrikaner aus der Steinzeit zu holen, vielleicht von Erfolg gekrönt wird.
            Die Chinesen kennen das Problem der zu hohen Geburtenraten!

          • Karl Renner sagt:

            Herr Gasser, wer sich verweigert die Überbevölkerung in mittelalterlichen Strukturen, wie denjenigen in muslimischen Staaten, als Förderer der Armut zu erkennen, kann für die Problemlösung weder aktiv noch passiv vorgesehen werden.
            Um Armut zu bekämpfen gibt es nur die Geburtenkontrolle, alles andere ist eine grosse Lüge und ein Riesengeschäft mit dem geförderten Elend.

          • Rüdiger Kraus sagt:

            @Oakar Hauser. Ihr „aus der Steinzeit“-holen Statement ist nicht wahr. Bevor die Araber und die weissen Kolonialherren anfingen mit ihrer menschlichen Seite Afrika zu bereichern, waren die Afrikaner nicht schlechter als der Rest der Welt. Und da diese Leute seit Jahrhunderten innerhalb, vom Weissen Mann gezeichneten Grenzen leben, sehe ich keinen Grund, warum diese Striche auf der Weltkarte relevant sein sollten für die, wie die Striche auf der Weltkarte, die Länder eigenständig erkämpft haben. Punkto China…so schlecht wie die Araber und Weissen konnen die nicht ab-losen

  • Angelo Piraino sagt:

    Diese ganze Entwicklungshilfe (Steuergeldverschleuderung) ist wirkungslos! Mali ist nach wie vor eine Kolonie der Franzosen. Wir haben dort nichts verloren. Geht dann mal ein Staatspräsident kommt ein anderer und die ganze Misère geht von vorne los. Ein Fass ohne Boden. Mein Interesse hält sich bei diesen Ländern in ganz engen Grenzen.

  • Walter Bossert sagt:

    Typisch Ziegler,nach dieser Darstellung hat wohl die SVP allen Zeitungen, Fernsehen und Radio verboten diesen Erfolg zu melden!? Ich habe leider bis jetzt auch nichts gewusst, finde aber gerade solche Hilfe die einzig richtige! Auch wenn dies Freund Ziegler nun als erster, der nichts wissenden Schweiz mitteilen durfte! Ich mag im diese Freude gönnen, obwohl der Verdienst bei anderen liegt!

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Von Jean Ziegler mag man halten was man will. Tatsache ist aber, dass er garantiert ein ruhigeres, komfortableres Leben führen könnte, hätte er sich nicht auf die Fahne geschrieben, weltweit gegen Hunger und Ungerechtigkeiten zu kämpfen. So ist ihm diese doch eher seltene Erfolgsmeldung nicht zu verdenken. Angeprangert wurde er ja schon genug und ich bin mir nicht ganz so sicher, dass die Verhandelnden nicht immer wieder Rat bei J.Z. suchen, ist er doch derjenige, welcher die Zustände in den jeweiligen Problemzonen nicht nur vom Hören sagen kennt.

    • André Gasser sagt:

      typisch ziegler? sie meinen so, wie die exakte beschreibung des geschäftsgebahrens unserer bankster – und das jahre vor dem heutigen debakel? man täte gut daran, auf den mann zu hören!

      • Walter Bossert sagt:

        Gasser, Sie haben entweder meinen Text nicht gelesen oder interpretieren selber etwas hinein was einen komplett falschen Sinn ergibt!

  • R. Merten sagt:

    Es interessiert niemanden, weil so oder so seit Jahrzehnten ganz Afrika korrupt ist, Hr. Ziegler. Können Sie uns sagen, was mit den dutzenden von Milliarden nur schon von CH Hilfe gebracht haben? Welche Länder in Afrike haben dank weltweiter Hilfe einen demokratischen Staat? Ich lese Tag für Tag nür über Kriege, Putsche, Korruption und Machtmissbrauch. Die Afrikaner sollten endlich auf eigenen Füssen stehen können. Meiner Meinung nach ist der grösste Teil der Entwicklungshilfe umsonst und verloren. Aber niemand scheint sich daran zu stören!! Die Hilfsindustrie profitiert am meisten !!!

    • Markus sagt:

      Da Sie ja offenbar Tag fuer Tag lesen, hier ein paar Vorschlaege für weiterfuehrende Lektüre:
      Abhijit Banerjee, Esther Duflo: Poor Economics
      Dambisa Moyo: Dead Aid
      Jeffrey Sachs: The End of Poverty
      Danach koennen Sie allenfalls sogar fundierte Statements abgeben.

  • Stefan Schiegg sagt:

    Sehr gut, bravo, gut gemacht!
    Aber ich verstehe nun grad überhaupt nicht, was dieser Artikel auch nur im entferntesten mit der SVP zu tun haben soll. Ist die SVP denn für die Berichterstattung in der Schweiz zuständig, oder ist es die Presse? Ich würde sagen, das hier die Presse versagt hat. Warum? Das wird gerade hier deutlich. Wieso wird in diesem Artikel beispielsweise nicht die Schweizer Friedenspolitik rot und fett geschrieben, sondern eine Fussnote? SVP bashing verkauft sich halt besser. Also – Herr Ziegler – wäre es wohl angebrachter, die Presse zu kritisieren!

  • Cristiano Safado sagt:

    Jean Ziegler

    Wer sagt denn, dass sich niemand für Mali interessiert? Schweizer begnügen sich normalerweise mit dem, was in unseren Medien steht und nicht mit dem, was ausländische Medien berichten. Vielleicht sollte unser EDA halt vermehrt über seine Arbeit berichten. Wer auch französische Medien verfolgt, ist sehr gut über die ehemaligen Kolonialstaaten Frankreichs informiert. So z.B. dass es in Timbuktu die bei Sozialisten so verhasste (da Verkörperung der ehemaligen franz. Kolonialmacht) Fremdenlegion war, die die Islamisten vertrieben. Notabene vom Sozialisten Hollande eingesetzt.

  • René Lorenz sagt:

    Danke Herr Ziegler für diesen Artikel..Es ist eine Medienlandschaft, die auf meistens nur negative Sensationen lauert.Ja schade, dass nicht mehr solche tollen positive Berichte gibt in den Zeitungen und TV News.Ich bewundere sie Herr Ziegler für ihren unermüdlichen Einsatz für die Menscheit.

    • R. Merten sagt:

      das ist ein toller, positiver Bericht von J. Ziegler und der ist meistens schöngeredet, Hr. Lorenz. In Mali ist nur dank Militäreinsatz der Franzosen einigermassen Ruhe. Sollten diese abziehen, bricht der Krieg wieder aus. Nebst den Riesenkosten bleibt alles beim alten. Und das Depart. für auswärtige Angelegenheiten kann doch nichts negatives sagen, sonst würden sich die Bürger ja fragen, was mit dem Geld der riesengrossen Entwicklungshilfe eigentlich passiert ist. Dann würde gekürzt und die linke Entwicklungshilfe-Industrie würde Sturm laufen und die Sozis auf den Plan rufen!!

  • Jorge Lugar sagt:

    Genau! Wir räumen auf, was andere angerichtet haben – wir wollen ja beliebt sein. Drum werden wir auch wieder Waffen an Problemstaaten liefern – weil wir ja neutral sind. Und kuschen vor jedem zuckenden Muskel der Amis – weil wir ja kooperativ sind. Oder doch lieber wieder bauernschlau den Banken als Steigbügelhalter dienen?

    Den Einsatz der Involvierten in Ehren, aber bei all dem Müll den unsere gewählten Vertreter lostreten… naja… ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heissen… Berg.

    Befreundete Staaten, schon klar… als ob die CH irgendwo Freunde hätte.

  • K.A. Barett sagt:

    Ja, lieber Jean Ziegler, Sie sind ein unverwüstlicher Schalmeien-Spieler, der die Glücks-Verheissungen der Linken immer wieder in den schönsten Farben des immerwährenden Friedens und der weltweiten sozialen Gereichtigkeit preist. Wer ihrem Duktus folgt, reibt sich immer wieder die Augen. Als wohlbestallter, emeritierter Soziologie-Professor der Universität Genf blicken Sie vom Olymp eines elitären Selbstverständnisses auf jene Unglücklichen hinab, deren Interessen Sie zu vertreten vorgeben. François Hollande hat Glück, dass er als sozialistischer Präsident Waffen zum Einsatz bringen konnte.

  • Willi Wäfler sagt:

    Ich freue mich besonders über den abgeschlossenen Frieden in der Region und habe immer der Lauf des Konflikts verfolgt. und auch den Beitrag den die Schweiz daran leistete. Es ist immer eine der grösstee Leistungen dauerhaften Frieden zu schliessen.

  • Sven E. sagt:

    Stimmt Herr Ziegler. In der Schweiz bestimmt der Vorstand der SVP, was die Presse verbreiten darf. Allerdings tut sie das wohl auch in anderen Ländern Europas, Asiens und in den USA. Denn auch dort waren keine diesbezüglichen Meldungen in der Presse zu finden.

    • K.A. Barett sagt:

      Ja, und das „Politbüro“ der SVP kontrolliert nicht nur die Schweizer Medien, sondern es hat ein weltweites Netzwerk für die Bespitzelung aller unbescholtenen Bürger und Manipulation der öffentlichen Meinung aufgebaut. Irgendwo im Gotthardmassiv, tief im Berg, ist das operative Hauptquartier dieses Überwachungs- und Meinungsbeeinflussungszentrums angesiedelt. (SVPSS: Schweizer Volkspartei Surveilance-System) Von dort aus wird der „Cyber-War“ koordiniert. Der US-Geheimdienst hat bereits um Unterstützung für das eigene Überwachungs- und Manipulationssystem gebeten. Wir werden halt doch bewundert!

      • R. Merten sagt:

        Sie sollten nicht andauern Science-Fiction-Filme schauen K. Barett. Sonst meint man plötzlich, das sei alles Realität !!

  • will williamson sagt:

    Von diesem Erfolg höre ich hier zum ersten Mal. Andere vermutlich auch. Wie hätten wir da vorher hinschauen können?

  • Walter Schneider sagt:

    Sollte das so stimmen, dann bin ich froh, dass unser Land einen weiteren Beitrag zu weniger Blutvergiessen und Hass beigetragen hat. Das finde ich unterstützens- und lobenswert.

  • r.meier sagt:

    und in ein paar monaten ist in mali wieder krieg,ausser grossen spesen,nichts gewesen,eine unterschrift ist dort nichts wert,weiss auch der sogenannte friedensapostel jean ziegler

  • markus müller sagt:

    was kümmert den schweizer schon was in der welt draussen geschieht? man trauert lieber noch ein paar jahre dem bankgeheimnis nach. versucht sich irgendwie den platz in der globalen fluchtgeldmaschinerie zu sichern und hofft dass nicht noch mehr schweinereien ans tageslicht kommen (rohstoffkonzerne zb.). die kritisierte selbstzensur der medien in england bezüglich der spionageaffäre ist dieselbe die sich unsere medien auferlegen, wenns um den finanzplatz schweiz geht. ich danke ihnen, herr ziegler, dass sie den blickwinkel offen halten!

  • Immer zuerst die ANDEREN und das Riesen-Chaos im eigenen Land trödelt dahin.
    Was soll sich der Schweizer da noch ums Ausland kümmern? Zuerst für Ordnung und Sicherheit
    im eigenen Land schauen. Doch unsere Regierung reist lieber in fremde Länder auf Steuerkosten.
    Alexandra weber

    • Chris Hauser sagt:

      was haben sie den für ein Problem Frau Weber? Ich habe einen guten Job, verdiene ordentlich, lebe in einer sicheren Stadt (Zürich) und kann mir alles leisten was mein Herz und Verstand begehrt. Vielleicht sollten wir ab und zu denen Gedenken (nicht mal zahlen, da sind wir Schweizer ja sehr allergisch…nur einen kleinen Gedanken) die auf der Schattenseite dieser Erde leben und täglich um ihr Überleben kämpfen

      • R. Merten sagt:

        Die kämpfen meistens um die Macht und die, trotz riesiger Entwicklunghilfe, ungebildete Bevölkerung greift zum Schwert, da ihnen das Blaue vom Himmel versprochen wurde. Es wäre interessant zu wissen, wohin und in welche Projekte die über 1000 Millionen jährliche CH-Entwicklungshilfe investiert wurde und wieviel gut verdienende Entwicklungshelfer weltweit tätig sind.

      • Alfred Merten sagt:

        Herr Hauser, schön zu lesen, dass es Ihnen gut geht. Dann würde ich vorschlagen, dass Sie, aber subito einen Teil ihres Einkommens dem lieben Herr Herr Ziegler spenden damit es es nach Mali schicken kann!!

    • Martina Siegenthaler sagt:

      Ja Frau Weber, ich „verstehe“ Sie. Wenn ich an den Sound Ihrer üblichen Kommentare denke, kann ich nachvollziehen, dass Sie fürchten, in die missliche Lage zu geraten, Ihr letztes Stück Brot teilen zu müssen.

  • René W. Bitterlin sagt:

    @Markus Müller: Ich schliesse mich Ihnen gerne an ! Die Negierung aller Ereignisse ausserhalb der eigenen Lebenssphäre hat sich zu einem CH Lebensstil entwickelt, allerdings heimlich hintergangen von all denen, die immer mehr Geld in teure ausländische Feriendestinationen bringen, siehe Statistik von dieser Woche ! Aber eben nur im Urlaub, sonst ist Unfiformität und Isolation ‚in‘.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Eine Farce Hr. Ziegler, eine Farce. In Mali gibt es Erdöl, Erdgas, Gold, seltene Erden und Mali ist der Hauptliferant des Urans, das Frankreich für seine veralteten A-Kraftwerke u. A-Waffen benötigt. Die Fremdenlegionäre wurden nur eingesetzt, weil F nicht mehr ungehindert Rohstoffe klauen konnte. Mali könnte, wie viele andere Länder (Iran, Afghanistan, Libyen, Algerien etc) sehr reich sein, wenn es selber die Rohstoffe selber verwalten könnte. F ist immer noch ein agressiver Kolonialstaat, er beutet die Oelfelder in Libyen, Algerien etc skrupellos aus, die Lokalbevölkerung geht leer

  • Luisa Haltner sagt:

    Bei dieser rechtsbürgerlich gesteuerten Presse muss sich gar niemand wundern!
    Die berichten lieber, wieviele Milliarden die Bankster wieder geraubt haben. DAS sind „gute“ Nachrichten für diese Blätter, aber doch nicht, wie man ein paar Arme und erst noch Schwarze dazu bringt, sich nicht mehr gegenseitig umzubringen. Denn: je weniger Menschen in Afrika leben, desto ungenierter kann man den verbliebenen Rest ausbeuten – also sind interne Kriege, Massaker, AIDS u.andere Krankheiten doch praktische Helfer, nicht wahr?
    Sarkasmus: OFF

    • R. Merten sagt:

      Die Neidkultur hilft Ihnen nicht weiter, Frau Halnter. Auch die utopischen, unwahren Zahlen machen Sie nicht glaubwürdiger. Nicht ein paar Arme, wie Sie schreibn, sondern hundertausende lassen sich hier nieder und gutgehen, obwohl ein grosser Teil davon gar keine echten Flüchtlinge sind. Anscheinend zahlen Sie keine Steuern, sonst müssten Sie gegen diese linke Asyl-Missbrauchspolitik protestieren, Frau Haltner!!

    • Peter Richter sagt:

      Werte Luisa Haltner,
      kommen Sie doch bitte aus Italien in die Schweiz,
      wir haben hier eine stramm linksgerichtete Medienwelt.
      Siehe Politblog oben, siehe Politblog davor, usw.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Die CH-muss nicht läppische Papierchen unterschreiben lassen, sondern müsste sich ehrlich für die Rechte der dort ansässigen Bevölkerung einsetzen. Das hiesse auch die skrupellosen Machenschaften der ehemaligen Kolonialstaaten an den Pranger zu stellen. Z.B. Algerien: Die Bevölkerung leidet Hunger und die Bouteflika-Regierung erlaubt UK-USA-I-F-NOR seit jahren die grossen Oelfelder zu leeren. Algerien könnte mit dem Geld aus dem Oelverkauf ein heute ein moderner, weltoffener, säkularer Stat sein. Ich bin empört, es gibt gar nichts zu feiern! Die UNO hat versagt!

  • Hansruedi Fürst sagt:

    kaum steht etwas über SVP, kommen sie auch Himmelsrichtungen die kommentarschreibenden Rentner, Studenten und Arbeitslosen, bezahlt aus der SVP-Schatulle, um uns mit ihrer Weltanschauung (die Bösen Ausländer, Asylanten und natürlich die noch böseren Linken) zu indoktrinieren. Alle sind schlecht und Schmarotzer, nur wir sind gut…die überheblichen, arroganten und allseits beliebten Eidgenossen

  • macho sagt:

    Herr Ziegler hat schon Recht und sind wir ehrlich, welchen SVP-Wähler interessiert Mali? Für Mali interessiert sich nicht mal die FDP oder die SP (oh die schönen Fortschrittsparteien) oder die Möchtegern-Christen der CVP (uiiii beim Ausländer/Muslim hört meine Christlichkeit auf!). Kein Schwein interessiert sich dafür. Die Welt geht seit 200’000 Jahren permanent den Bach runter und niemand interessierts. (Das soll Gleichgültigkeit nicht rechtfertigen, aber die wenigsten helfen anderen Menschen oder machen wirklich was Sinnvolles, mich eingeschlossen) 🙂

    • Stefan Jost sagt:

      Die DEZA (Schweizer Entwicklunghilfe) interessiert sich sehr für Mali. Mali ist seit 1961 Schwerpunktland der DEZA, d.h. eines der Länder welches in den letzten 52 Jahren ausserordentlich viel Unterstützung von der Schweiz erhalten hat.
      Aber was ist in Mali die Bilanz der vielen Arbeit und des vielen Geldes aus der Schweiz? Ein Desaster. Und Sie, Macho, wundern sich dass das Interesse an Mali abgenommen hat, nachdem dort alle Unterstützung versumpft und verlottert?

      • Daniel Moser sagt:

        Es ist nicht so, dass die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit in Mali „versumpft und verlottert.“ Dazu gibt es genug positive Beispiele, wie etwa der Aufschwung der Baumwollproduktion im Süden (Helvetas), die Unterstützung für die dringend notwendige Dezentralisierung, die Unterstützung von Schulprojekten und Schulmaterialien (DEZA), die Förderung der Berufsbildung (Swisscontact), die Förderung der Lehrerweiterbildung (CPA), die Aufforstung (Intercooperation), die medizinischen Projekte des Roten Kreuzes usw. Im Internet kann man sich leicht über all diese Projekte informieren.

  • Stefan Kehrli sagt:

    Es ist schade, dass Herr Ziegler bei Allem und Jedem noch ein SVP-Bashing einfügen muss. Das lässt Rückschlüsse auf sein geistiges Innenleben zu, die wenig schmeichelhaft sind. Wer die Welt nur noch ideologisch verbrämt sieht, sieht nicht die ganze Welt, Herr Ziegler! Und was Mali betrifft: ich erwarte von ihnen in spätestens einem Jahr auch einen Kommentar zum unausweichlichen Wiederaufflammen des Kriegs. Ein Hauptgrund für unser Desinteresse ist nämlich der Umstand, dass sich dort das ganze Elend immer und immer wiederholt! Und ganz ohne SVP!

  • Paul Schlup sagt:

    Wen interessiert eigentlich dieses Mali, ausser Ziegler und die Geldverschwendungsfabrk in der Autobahnkurve nach Bern in Richtung Westschweiz?. Eben!

  • Fred Raab sagt:

    na, da werden sich die franzosen aber ärgern

  • Hansli sagt:

    Sobald die Franzosen den Vertrag nicht mehr mit dem Gewehr in der Hand durchsetzen, ist der Vertrag Altpapier. Der Frieden und die Sicherheit der Bürger wird mit Waffengewalt garantiert und nichts anders. Der Dank gehört den Franzosen.

  • Rolf Schumacher sagt:

    Schade, dass man meine Kommentare nicht freischaltet. Man möge über die orthographisch-stilistischen Makel hinwegsehen. Ich hatte wenig Zeit! Fakt ist, dass die UNO ein gigantisches Heuchelorgan ist und denselben Kräften unterstellt ist, welche auch die IWF, Weltbank, NATO, BIZ etc dominieren. Die Welt war noch nie so gut vernetzt wie heute. Noch nie hätte man mit einer derartigen Ueberlegenheit weltweiten Frieden durchsetzen können (NATO-USA-UK) wie heute. Das Gegenteil ist aber der Fall. Gigantische Ungerechtigkeit, überall wo man hinschaut, ist das gewollte Resultat der aktuellen Elite.

  • Daniel Weiss sagt:

    ja dafür dürfen wir täglich in unserer Presse über so interessante Menschen wie Herrn Titularprofessor Ch. Mörgeli oder den FDP-Präsidenten und Gipsermeister Philipp Müller lesen. Jean Ziegler ist ein Visionär, er sprach schon von Casinokapitalisten als die meisten SVPler noch Amerikafans- und freunde waren, wie sich die Zeiten ändern bzw. die Vision zur Realität wird

  • Julie sagt:

    j’ignorais que la Suisse avait été aussi impliquée dans ce conflit. je croyais que les français avaient été les plus actifs. Merci pour ces informations.

  • urs hecht sagt:

    Herr Ziegler disqualifiziert sich doch bereits mit der einfaeltigen Bemerkung ueber die SVP, wie diese Partei schuld waere ueber Misswirtschaft, Korruption und Kriegsverbrechen in Afrika. In ein paar Jahren werden wir dann sehen, ob diese Friedensverhandlung zum Erfolg gefuehrt haben werden. Zu viele solche Vereinbarungen sind in der Vergangenheit in Afrika abgeschlossen worden und am Ende hat alles wieder von vorne begonnen. Gruesse aus dem friedlichen Brunei

  • Kneubühl Herbert sagt:

    Von Prof. Zieglers konspirativen Freundschaften mit den Despoten und Plutokraten Mengistu, Mugabe, Gaddafi, Casto, Chavez etc hat man seinerzeit in der Schweizer Presse auch nichts gehört. Warten wir es ab was in Mali passiert. Die Tuareg sind ein uraltes Nomadenvolk der Sahel-Zone und werden sich auch in Zukunft nicht domestizieren lassen. Zudem bedient die Al Qaida den Terror in der Region was die Sache für Herrn Rossier sicher nicht einfacher macht. Anzumerken ist jedoch, dass die gegenwärtige trügerische Ruhe nicht der CH Diplomatie anzurechnen ist sondern den franz. Fremdenlegionären.

  • oliver keller sagt:

    Jean Ziegler, Sie sind grossartig! Ich bewundere Ihr Engagement und Ihr feu sacré, das wie ein Leuchtfeuer aus der vom Kapital verdorbenen und vom Egoismus zerfressenen Schweiz lodert! Ihr Mut soll zukünftigen Generationen ein Vorbild sein, nicht einfach alles als gegeben hinzunehmen und tapfer seine eigene Meinung zu vertreten!

    • Kneubühl Herbert sagt:

      Ihre Huldigung an den verirrten Führer Prof. Ziegler gemahnt an die dunklen Zeiten des italienischen ‚Regno‘ unter dem ‚Duce‘. ‚Ave Roma, Ave Duce‘. Der Artikel von Herrn Ziegler ist eine devote Anbiederung an die Schweizer Diplomatie. Welche UNO-Tarantel ihn da gestochen hat bleibt sein Geheimnis. Zu Bedauern ist der vielbeschäftigte Y. Rossier, welcher in der Pizzeria Romana die frohe Botschaft aus Mali per Smartphone entgegen nimmt. Unter Lebensgefahr habe man die Sache mit den Tuareg vermittelt unterstreicht der UNO-Delegierte, nachdem die Fremdenlegionäre den ‚dirty job‘ gemacht haben.

  • also ich muss schon sagen, HIER hätte ich intelligente-wirtschaftlich interessante-fachliche und absolut kompetente aussagen erwartet!!!! und was liest sich in tatsache??? über-emotionelle -unsachliche und beleidigende kommentare, die mit dem thema ABSOLUT nichts zu tun haben, AUSSER vielleicht das man das thema als ausrede benützt um wieder mal dampf abzulassen über die eigenen frustrationen und grundsätzliche inkompetenz bei der ansicht dieses themas….jean ziegler redet schon, doch dann passiert auch was, und bei ihnen?????

  • John Kipkoech sagt:

    Nein, Herr Ziegler hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Wäre Mali nicht befriedet worden, der Krieg dort weiter eskaliert, hätten wir mit einer weiteren, schweren Welle von Flüchtlingen rechnen müssen. Dank der guten Arbeit unserer Diplomaten konnte dies verhindert werden, Europa muss in der Tat dankbar für erfolgtes sein. Allerdings ist zu bezweifeln, ob die Schweizer Diplomaten wirklich die Ausschlaggebenden bei diesem Abkommen waren. Ob es halten wird, ist eine andere Frage – die Tuareg sind sehr unzuverlässige Partner und es ist ihnen schwer zu misstrauen – deshalb müssen Truppen bleiben

  • Gertrud Kohler sagt:

    Jeder,der das Gefühl hat, Mali geht uns nichts an, soll, ist er(sie)in Not auch keine Hilfe erhalten. Was machen alle „Urschweizer“ OHNE Migrationshintergrund seit Generationen, wenn es bei uns schlecht geht? Keiner versucht sein Glück in Ausland???
    Wo sind wir eigentlich ? auf Egoitika?
    Wir sind eine Menschheit und nicht A.B,und C Menschheit.
    Glaubt ihr,ihr seid glücklicher, wenn ihr nur eures Bündchen schnürt und kein Mithelfen leisten müsst.

  • Edgar sagt:

    Es gibt so viel Hass in manchen dieser Kommentare. So viel Verachtung und Geringschätzung. Meinen Familiennamen gabs schon, als Zähringer seine Städte gründete, aber im Lichte so vieler dieser Hasstiraden bin ich alles andere als stolz darauf. Übel wird einem darob, echt übel.

    • Sie haben recht. Und da Fragen sich Viele noch wie Herr Ziegler darauf kommt, dass der „isolationistische Ungeist der SVP weht“.
      Auch ich empfinde, dass viele Menschen in der Schweiz durch Dauerwahlkampf und Propaganda weichgekocht sind. Das Gegenüber wird entmenschlicht, damit es einfach wird es zu hassen und vernichten zu wollen. Im direkten Kontakt würden diese Leute ohne zu zögern jedem Malinesen helfen, wenn dieser Hilfe benötigt aber eben, die Wahrnehmung wurde, zum puren Machtgewinn der Partei mit Millionen von Franken, auf Eindringling, dunkle Masse, Gefahr usw. gepolt.

  • John Ramseier sagt:

    Ich staune nur über so viel dummes Geschwätz! Kant würde sich im Grab umdrehen. In dieser „Diskussion“ versammeln sich gleich alle drei Übel auf einmal: Dummheit, Ignoranz und Feigheit. Es ist ein Trauerspiel. Ich kann dieses isolationistische, rassistische, menschenverachtende Stammtischgeschwafel nicht mehr ertragen. Hallo Redaktion, aufräumen, bitte!

  • Gino Brenni sagt:

    Und die meisten Kommentatoren fragen sich noch, weshalb Snowden findet, die Schweizer seien rassistisch? Mit Verlaub: Was man hier zu lesen kriegt ist unter jeder Sau und bestätigt doch seine Aussage!

  • Daniel Moser sagt:

    Jean Ziegler würdigt zu Recht die diplomatische Tätigkeit und die Entwicklungszusammenarbeit des EDA in Mali. Auch wenn das Abkommen von Ouagadougou tatsächlich umgesetzt wird, sind noch längst nicht alle Probleme des Landes gelöst. Wesentlich wird sein, dass Mali eine wirkliche Dezentralisierung des Staates durchzieht und sich vom starren Zentralismus löst, das es von der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich gelernt hat. Für viele Malier gilt nach wie vor das alte Schlagwort von der „République une et indivisible“ – anstatt die Stärken eines bürgernahen föderalen Staates zu erkennen.

  • s.frei sagt:

    primär sollen die beteiligten hinschauen und nicht ein staatsbesoldeter sesselpubser wie ziegler. weltrettungsszenarien“ohne“ die schweiz ..unmöglich? doch dann: alle fallen über die schweiz her (geld) und niemand schaut hin !
    wie wär’s: man wartet immer noch auf eine durchleuchtung der salärstrukturen von beamten.
    da kommen satte gelder und frühpensionen (od. schleudertraumata ) hervor.. – heilige kühe werden im ausland geschlachtet , weiterhin (somalia ?timbuktu?)

  • Wie recht hat Jean Ziegler. Er ist übrigens der mit Abstand berühmteste und beliebteste Schweizer Wissenschafter, Intellektuelle und Politiker auf dem internationalen Parkett. Er wird gerade in den armen Ländern verehrt. Die unflätigen, lautstarken Rechtspopulisten und Rassisten werden nur als winziges Staubwölklein wahrgenommen, zu unbedeutend, um das Strahlen von Jean Z. zu trüben. Ums Himmels Willen, was ist denn ein Blocher, Mörgeli oder was sich da noch herumtreibt dagegen. Ziegler macht vieles wieder wett, was engstirnige Hinterwäldler unserem Image in der Welt antun.

    • Marco sagt:

      Sie haben recht: Ziegler ist ein Held unserer Zeit!

      Wikipedia: „Ziegler gilt als einer der bekanntesten Globalisierungskritiker. Wegen der häufig mit drastischen Worten geäußerten Kritik an Politikern, Unternehmen, Banken und Finanzakteuren in seinen Sachbüchern wurde Ziegler vielfach verklagt. Seine Schulden aus verlorenen Prozessen belaufen sich auf mehrere Millionen Euro, weshalb er nach eigener Aussage insolvent ist.“

      Sehr sympatischer Mann…aber natürlich bekommen Nobelpreise nur diejenigen Leute die Drohnentötungen in Pakistan fördern und die Folterungen in Guantanamo befürworten.

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Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.