Gentech-Nahrungsmittel sind nicht mehrheitstauglich

Rein wissenschaftlich spricht in der Schweiz nichts gegen den Anbau von genetisch veränderten Pflanzen. Es ist an der Zeit, einem Moratorium ein Ende zu setzen, das ohnehin schon zu lange existiert. Mit Verweis auf das Nationale Forschungsprogramm 59 (NFP 59) hat der Bundesrat letzte Woche einen Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung gegeben, der just in diese Richtung geht. Ein Entwurf, wie ihn nur das Schweizer Recht kennt: detailliert, präzise, und dennoch voller Nuancen und Subtilitäten, um selbst den unwahrscheinlichsten Fall entsprechend lösen zu können.

Das zukünftige Gesetz sieht zwei gleichzeitig existierende Anbauarten vor: mit oder ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Die Grenze verläuft dabei äusserst schmal, und doch soll nicht ein und dieselbe Norm gelten, wie es beispielsweise der Brüsseler Verwaltungsapparat undifferenziert vorsieht. Der Entwurf des Bundes ist da ganz anders, denn er zählt eine ganze Serie möglicher Fälle auf: gentechfreie Gebiete, verringerte Schutzzonen für Felder an Wäldern oder Seen, grössere Schutzzonen für Flächen in der Nähe empfindlicher Feuchtgebiete. Kurz: für jedes Problem eine passende Lösung.

Das NFP 59 konnte die Unbedenklichkeit der GVO-Kulturen nachweisen, verriet jedoch nichts über deren Vorteile.

Ein Student pflanzt am 25. April 2008 auf einem Versuchsfeld in der Naehe der Forschungsanstalt Reckenholz der Universitaet Zuerich in Zuerich, Schweiz, gentechnisch veraenderte Weizensetzlinge

Die Opposition gegen Gentech-Nahrungsmittel ist übertrieben: Ein Student pflanzt auf einem Versuchsfeld in der Nähe von Zürich gentechnisch veränderte Weizensetzlinge, April 2008. (Keystone/Gaetan Bally)

Sei es beim GVO-Anbauregister mit Meldepflicht beim Bundesamt für Landwirtschaft, bei der Deklarationslimite für Saatgut oder bei der Beschriftung der GVO-Erzeugnisse: Bern macht keine halben Sachen. Alles wird genau erfasst und geplant, alles riecht geradezu nach gut gemachter Arbeit. Dahinter erahnt man die Scharen von Beamten, die im Schweisse ihres Angesichts bereits erschienene Reglemente penibel verlesen und ergänzen.

Was diesem genialen Entwurf noch fehlt, ist ein Funken politischer Überlegung. Eigentlich eine Kleinigkeit in einem Land wie die Schweiz, wo jedes heikle Dossier vor dem Volk landen kann. Doch will die Schweiz überhaupt GVO-Kulturen? Hat ein solches Gesetz überhaupt nur die geringste Chance, eine Mehrheit zu überzeugen? Zurzeit ist die Antwort klar: Schweizer Konsumenten wollen weder GVO-Kartoffeln noch genetisch veränderten Weizen oder Mais auf ihren Tellern. Weil sie es nicht besser wissen? Oder weil sie dumm sind? Denn mit dieser sturen Ablehnung gegenüber einer Technologie, die andere als Fortschritt betrachten, sind sie vermutlich im Unrecht. Dies offen zu sagen – oder gar anzuprangern – bewirkt zurzeit jedoch wenig.

Das NFP 59 konnte die Unbedenklichkeit der GVO-Kulturen nachweisen, verriet jedoch nichts über deren Vorteile, die die Forscher bis heute als nicht erwiesen betrachten. Will man die Wahrnehmung der Öffentlichkeit gegenüber GVO-Erzeugnissen verändern, müsste man jedoch genau das aufzeigen – davon sind wir heute aber noch meilenweit entfernt. Unsere Bauern sagen es selbst: Es komme nicht in Frage, GVO-Kulturen anzubauen, um dann später Produkte auf den Markt zu bringen, die keine Abnehmer finden.

Doch der Startschuss ist bereits erfolgt: Die beteiligten Akteure haben bis im Sommer Zeit, ihre Meinung zum Gesetzesentwurf des Bundesrats zu äussern. Darauf folgen Analysen und allfällige Anpassungen, dann wird eine entsprechende Botschaft verfasst. Diese wiederum wird von den Kommissionen unter die Lupe genommen, bevor sie im Parlament diskutiert wird. Über den Zeitpunkt des Todesurteils lässt sich dabei spekulieren: Wird es schon in den Kammern soweit sein? Oder erst vor dem Volk? Wie dem auch sei, die Bundesverwaltung wird ihre Arbeit getan haben: Ein schöner Gesetzesvorschlag, gut durchdacht, gut verschnürt – das, obwohl er im Mülleimer der Geschichte landen wird. Dies weiss übrigens auch der Bundesrat: Weder Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann noch Umweltministerin Doris Leuthard haben sich die Mühe gegeben, den Vorschlag zu erklären oder ihn zu verteidigen.

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196 Kommentare zu «Gentech-Nahrungsmittel sind nicht mehrheitstauglich»

  • Guten Tag Frau Mayencourt

    Sie besitzen nicht zufällig Aktien von Monsanto???????

    Zum Glück hat dieses Gesetz keine Chance!!

    Think again!

    Karin Brennwald

    • Chris Schneider sagt:

      Sieht wohl so aus. Monsanto und Konsorten liegt viel daran, möglichst weltweit alles unter ihren Fittichen zu wissen und patentiert zu haben. Der Geldseckel lässt grüssen.
      Ausserdem frage ich mich, was genau das NFP 59 so sicher macht, dass die eine Unbedenklichkeit der GVO-Kulturen nachweise können. Wie wollen die wissen, was das Ganze für Auswirkungen in 40 Jahren haben wird?

      • Schneeberger sagt:

        Eines steht fest: Judith Mayencourt ist keine Wissenschaftlerin.
        „Unbedenklichkeit“ „nachweisen“ ist eine wissenschaftlich absolut unhaltbare Haltung und Aussage.
        Ihre ensprechende Interpretation der Studie ist schlichtweg unerlaubt. Unbedenklichkeit kann man nie nachweisen.

    • Christian Weiss sagt:

      Natürlich. Da legen seriöse Wissenschaftler lückenlos dar, warum Gentechnik unbedenklich ist, und eine Journalistin nimmt das auf und schon kommen schon die Unterstellungen: Monsanto-Aktien!!!!
      Think again! ist mein Tipp an Sie, Frau Brennwald. Ihr Anti-Gentechnik-Esoteriker habt keine Ahnung davon, was Gentechnik ist, aber immer weiter dagegen anwettern, auch wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse ganz klar gegen Eure Überzeugungen stehen.

      • DigiP sagt:

        Bei solchen Kommentaren fällt mir wieder alles aus dem Gesicht.
        Sie gucken auch nur bis zum Tellerrand, oder?
        Das Problem der Gentechnik beschränkt sich bei weitem nicht auf die möglichen gesundheitlichen Probleme.
        Bitte beschäftigen sie sich mit der Saatgut Industrie und den rechtlichen Aspekten.
        Außerdem wurden vielfach aufgezeigt, das etwas „wilderer/gemischter“ Anbau auf dem Acker mit konventioneller Landwirtschaft mithalten kann und Vorteile bringt! Nicht nur für die Umwelt sondern auch für die Bauern wenn es darum geht ihre Unabhängigkeit von Weltkonzernen zu behalten! Mono is out!

        • DigiP sagt:

          Amerikaner! haben dazu über 30!! Jahre eine Studie geführt die klare Ergebnisse aufzeigt.
          Und was ist mit der Kontamination „meines“ Saatgutes? Steht da einer für gerade? Nein! Sie bekommen noch einen Tritt in den Hintern da sie Patente verletzten. Seit vielen Jahren bei den Amerikanern zu beobachten.
          Mal abgesehen von Veränderungen der Böden da Pflanzen z.B. vermehrt Gifte ausscheiden können.
          Also liebe GEN-Esotheriker: Bitte noch mal einen Gang runterschalten.
          Und Nahrung ist genug da. Muss nur mal verteilt und nicht abgefackelt werden.

    • hans fallada sagt:

      in erster linie sind sie keine wissenschaftlerin frau brennwald. denken sie doch einmal darüber nach!

  • Markus Jakober sagt:

    Sehr geehrte Frau Mayencourt.

    Dass sie im Zusammenhang von Gentechnik das Wort „unbedenklich“ benutzen, zeigt, dass sie wohl nicht vom Fach sind. Auch wenn der Verzehr von genetisch veränderten Lebensmittel nicht direkt der Gesundheit schadet ist der Anbau von GVO immer noch mit Risiken verbunden.. Die Wahrscheinlichkeit der Auskreuzung von GVO mit anderen Kulturen wird eintreten. Die ökologischen Konsequenzen sind unsicher. (NFP59, Kapitel 1.1).
    Frau Mayencourt, haben sie den Bericht gelesen und verstanden? Eher nicht, sonst würden sie nicht das Wort „unbedenklich“ benutzen.

    • Beppie Hermann sagt:

      „Die Wahrscheinlichkeit der Auskreuzung von GVO mit anderen Kulturen wird eintreten…“ Sie ist schon eingetreten! Im Ursprungsland des Mais zB.,sind die alten Sorten GT verseucht. GT-Raps hat sich in wilde Kreuzblütler eingekreuzt. In den USA sind Wild-+Honigbienen+andere Bestäuber gebietsweise ausgestorben,da sie über die Pollen von Pflanzen mit eingebauten Giftgenen vergiftet wurden.Dafür sind bereits resistente Schädlinge aufgetreten,Bauern spritzen ihre Böden zutode,die Erntesaat ist unfruchtbar,macht Bauern abhängig etc.
      Keine offizielle Studie ist unabhängig, ein gefährlicher Blindflug!

      • Detlef Elber sagt:

        Bienen werden den Winter über gerne mit Sirup aus Gentech-Mais gefüttert. Da dieser Mais ein Insektizid produziert sterben die kleinen Viecher halt. So einfach ist das.

        • hans fallada sagt:

          wenn man nichts vom fach versteht, muss halt eine verschwöhrungstheorie her. man darf und soll durchaus kritisch sein gegenüber neuen technologien, aber ganz so blöd sind die wissenschaftler auch wieder nicht.

      • Christian Weiss sagt:

        Wissen Sie, wenn die Wissenschaftler, die im Auftrag des Nationalfonds geforscht haben, auf solche Horrorgeschichten gestossen wären, wie Sie es hier erzählen, dann wären die in Ihrer Studie aufgetaucht. Sind Sie aber nicht. Aus dem einfachen Grund, weil es immer die gleichen von Anti-Gentech-Aktivisten verbreiteten Schauermärchen sind, die der realen Überprüfung nicht standhalten.

        • michael klein sagt:

          dann glauben sie also noch an den wirtschaftlich unabhängigen, nur seinem gewissen gegenüber verpflichteten wissenschaftler herr weiss ?

        • DigiP sagt:

          Sie wissen schon was der Anfang einer Studie ist, oder?
          Die Fragestellung!

  • Peter Schmid sagt:

    Es existieren bisher keine richtigen Langzeitstudien über den Einfluss von GVO-erzeugten Lebensmittel auf den menschlichen Körper. Und solange bis diese seriös gemacht wurden, kann niemand behaupten dass GVO-Lebensmittel unbedenklich sind. Was man hingegen bewiesen hat, ist dass es zum Gentransfers zwischen GVO-Kulturen und nicht GVO-Kulturen kommen kann, und dass einige GVO-Sorten schon unkontrolliert in die Umwelt gelangt sind. Weshalb nun hier gerade eine Journalistin!!? so tut als ob in diesem Bereich schon längstens alles klar sei, ist mir unbegreiflich. Gruss, ein Biologe.

    • Hansli sagt:

      Wenn Sie eine Biologe wären, wären Sie nicht gegen Gentechnik.

      • Peter Schmid sagt:

        Wie bitte? Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun? Nicht alle Biologen sind Genetiker, Hansli! Und Gentechnik und genetisch veränderte Organismen (GVO) sind auch keine Synonyme. Es gibt durchaus Anwendungsbereiche für Gentechnik welche sinnvoll sind, aber für mich ist z.B. die Herstellung einer Maispflanze die gegenüber Herbiziden immun ist (und dadurch Herbizide ungehemmt benützt werden können) nicht sinnvoll. Aber immerhin haben Sie bewiesen dass Sie von der Sache nichts verstehen.

        • Hansli sagt:

          @SChmid Ich bin selbst Biologe und wenn Sie als Biologe schreiben, dann bitte ich Sie bei Fakten zu bleiben.
          Da wären A: Geo-Erzeugnisse sind genauso gefährlich oder ungefährlich für unsere Gesundheit wie alle anderen aus konventionellen Züchtungsmethoden.
          B: Klar gibt es Gentransfers, wie es Gentransfers zwischen allen Arten und nahe verwandten Arten seit je gegebne hat. Was ändert die Gentechnik dran?
          C: Wie viel Pflanzen und kamen bei konventionellen Kulturen unkontrolliert in die Umgebung?

          Reine Wilde Kokospalmen sind nicht zu finden. Aber das ist das anscheinend kein Problem.

          • Peter Schmid sagt:

            Wenn Sie behaupten dass konventionelle Züchtungsmethoden (bei denen intakte Gene oder Gencluster eingezüchtet werden) zu vergleichen seien mit Gentechnologie dann ich ihnen auch nicht weitershelfen. Sorry, aber der unterschied sollte einem Biologen eigentlich klar sein.

      • Martin Hauer sagt:

        Was für eine traurig falsche Behauptung. Es gibt genug Biologen welche Gentechnologisch veränderte Lebensmittel ablehnen.

        • Hansli sagt:

          @Hauer Gegen Ablehnung habe ich nichts. Schliesslich haben wir Meinungsfreiheit. Nur sollten Fakten aktzeptiert werden.

    • Beppie Hermann sagt:

      Es existieren bisher nicht nur keine richtigen Langzeitstudien, sondern auch keine unabhängigen!
      Im Übrigen bedeutet genmanipulierter Anbau den Untergang der Biolandwirtschaft, da sich, wie Sie richtigerweise erwähnen, gewisse GT-Pflanzen erwiesenermassen mit anderen Kultur- und Wildpflanzen kreuzen.
      Dass man solche, miserabel recherchierende Journalisten auf die Öffentlichkeit loslässt, ist unverantwortlich. Aber wahrscheinlich werden kritische Stimmen zum Schweigen gebracht!

    • Christian Weiss sagt:

      Und es gibt auch keine richtigen Langzeitstudien, die den Einfluss von Bionade und dem neuen Schokoriegel aus dem Hause Jacob-Suchard untersucht haben. Na und? Gene kommen im Fall nicht nur in gentechnisch veränderten Lebensmitteln vor. Und ohne die genetische Manipulation durch den Menschen in den letzten zehntausend Jahren Ackerbau wären noch viele Pflanzen – allen voran Soja und Kartoffel – für Menschen gar nicht geniessbar.
      Und wenn Sie so Angst haben vor gesundheitlicher Schädigung, würde ich die Finger von „Bio“ lassen. Plötzlich erwischt Sie das EHEC-Virus.

      • Peter Schmid sagt:

        Bionade und Schokoriegel werden ja auch nicht in der freien Natur angepflanzt Herr Weiss. Und dass sie immerwährend die natürliche Züchtung mit dem gezielten Eingriff in ein Erbgut bei dem oftmals nicht-intakte, markierte oder sogar artfremde Gene transferiert werden gleichsetzen, macht Sie auch nicht überzeugender.

      • DigiP sagt:

        Da fällt mir nichts mehr zu ein.
        Nochmal: Es geht nicht nur um „kann man essen / nicht essen“.
        Legen sie bitte mal die Scheuklappen ab!

  • Werner Sugi sagt:

    Bei dieser „Unbedenklichkeit“ können die Bundespolitiker zu Bern doch
    diesen Food tagtäglich sich selber einflössen. Nützts nicht, so schadets
    anscheinend auch nichts…

  • Reto sagt:

    Merci Madame Mayencourt. Bereits seit vielen Jahren wird das Thema der gentechisch veränderten Lebensmittel extrem ideologisch betrachtet. Das für den Forschungsplatz Schweiz schlechte Moratorium kommt einem faktischen Verbot gleich, aber jedwede Lockerung wird in einem Atemzug mit dem Teufel persönlich genannt. Die Gegner arguemtieren in ihrer Verblendung den auch immmer gleich. ICh bin sicher auch hier wird jemand irgendeinen Zusammenhang mit Monsato, dem Welthunger und dem bösen Kapitalismus etc. konstruieren. Schade um diesen guten Gesetzesentwurf!

    • Peter Schmid sagt:

      Also Reto, ich bin schon ganz gespannt auf ihre Argumente für GVO-Lebensmittel. Forschung im Labor ist übrigens erlaubt (und nein, GVO-Lebensmittelherstellung hat nichts mit der Stammzellen/Embrionalzellenforschungsthematik zu tun).

      • Christian Weiss sagt:

        Letzten Herbst hat Agroscope Wädenswil gross verkündet, dass sie das Resistenz-Gen gegen den Feuerbrand in einem Wildapfel gefunden haben. Da man ja gentechnisch veränderte Pflanzen zum Konsum nicht aussetzen darf, dürfen Sie jetzt auf „natürlichem“ Weg dieses Gen in Tafeläpfel reinzüchten, was voraussichtlich mindestens 10 Jahre dauert. Was um Himmels Willen spricht dagegen, ein solches Gen per Gentechnik in die Zellen zu implantieren, so dass man die gewünschten (geschmacklichen) Eigenschaften der Tafeläpfel erhalten kann, ohne den anderen Müll aus dem Wildapfel reinzuzüchten?

        • René Hofstetter sagt:

          Ganz einfach: Sie können zwar nachweisen, dass das angestrebte Gen vom Transporter-Virus vom Wildapfel ins den DNA-Strang des Tafelapfels geschleust wurde, aber nicht, was sonst noch eingebaut oder verändert wurde. Die Veränderung *einer* DNA-Einheit reicht, um gänzlich unerwartete Ergebnisse zu erhalten. Bei den Kreuzungen hingegen werden intakte Chromosomen ausgetauscht, und Kreuzungen sind ein Verfahren, das sich über eine sehr lange Zeit als sicher erwiesen hat.

        • Peter Schmid sagt:

          Jetzt könnten wir hier eine Diskussion über Cis- und Trans- Genetik eröffnen Herr Weiss, aber das wissen Sie wohl selber. Was ich hier ankreide ist die generelle Aussage dass GVO-Lebensmittel unbedenklich seien. Nein, das ist eben in vielen Situationen überhaupt nicht gegeben und wurde oftmals gar nicht seriös untersucht! Da Feuerbrand mit Rückschneiden, Überwachung und Hygienemassnahmen heute relativ gut kontrolliert werden kann, sind 10 Jahre kein unüberwindbares Hindernis. Ein erfolgreicher Gentransfers inklusive Zulassungsverfahren wird auch nicht viel kürzer sein.

  • Gunnar Leinemann sagt:

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand so naiv ist, um tatsächlich an die Unbedenklichkeit von GVO in der Landwirtschaft zu glauben.. und ich kann auch kaum glauben, dass eine Journalistin so einseitig und schlecht recherchiert – ohne das da von GVO-freundlicher Seite eine finanzielle Motivationsspritze gesetzt wurde. Die Verwendung von GVO in der Landwirtschaft dient einzig und allein dem Gewinn der Agro-Konzerne und generiert darüber hinaus in höchstem Masse Probleme, deren Tragweite erst im Ansatz verstanden werden! Ich hoffe inständig, dass man wenigstens in der CH vernünftig bleibt!!

    • Christian Weiss sagt:

      Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand so naiv ist und glaubt, dass rund 10’000 Jahre genetische Manipulation bei Pflanze und Tier durch konventionelle „Auf gut Glück“-Züchtung keinen Einfluss auf die Umwelt gehabt hat, aber dass es jetzt mit den viel gezielteren Möglichkeiten der Gentechnik auf einmal gefährlich würde. Und ich kann mir fast gar nicht vorstellen, dass jemand so naiv ist, dass er ständig glaubt, Konzerne würden Studien manipulieren, an denen sie gar nicht beteiligt sind, aber Umweltaktivisten, die Spenden und Rechtfertigung für ihre Kampagnen brauchen, seien unabhängig.

  • Kurt Steiner sagt:

    Bei der Komplexität, die in der Natur herrscht, kann mir niemand kommen und sagen, etwas sei sicher unbedenklich. Im Übigen hat die Gentechnologie einzig Vorteile für die entsprechende Industrie mit ihren Patenten und zugehörigen Gewinnmargen. Im Weiteren wird schon heute die Artenvielfalt bei Lebensmitteln gesetzlich zu stark eingeschränkt, was aus meiner Sicht absurd ist. Und was ist mit dem biologischen Landbau? Wer schützt diesen vor den übergreifenden Befruchtungen. Wir haben schon genügend Durcheinander durch all die importierten Pflanzen. Die Gentechnologie brauchen wir nicht auch noch.

    • hans fallada sagt:

      genau herr steiner. ihr auto ist auch nicht unbedenklich, ihre wohnung auch nicht und schon gar nicht die medikamente die sie nehmen und anschliessend wieder ausscheiden.

  • ueli brunner sagt:

    Schade, dass beim Tagi bezahlten „Meinungsbildnern“ eine Plattform geboten wird. Gentechnisch modifizierte Pflanzen haben nur Ziel, nämlich die Kassen der Elite zu füllen. Diese Pfanzen sind nicht fähig Saatgut zu produzieren, somit erlangen die Agrokonzerne die Kontrolle über das Saatgut. Durch Pollenflug werden konventionell angebaute Kulturen verunreinigt und die Betroffenen werden wegen Lizenzverletzung angeklagt. Betreffend Unbedenklichkeit hier ein Link: http://www.kurt-schweizer.ch/home/gentech/freisetzung/kundgebung/Gloeckner.pdf

    • Elisabeth Beckel sagt:

      Danke, Herr Brunner, ich wünschte, es würde mehr Menschen bewusst, dass Firmen wie Monsanto keineswegs das Wohl der Konsumenten am Herzen liegt, sondern ausschliesslich ihre Gewinnmarge und nicht zu vergessen der Einfluss, den sie über lizenzpflichtige Saatgüter ausüben können. Ebenfalls unerwähnt bleibt in der Regel, dass genverändertes Saatgut auch besondere, extrem giftige Pflanzenschutzmittel benötigt, die natürlich nur dort gekauft werden können, wo auch das Saatgut her kommt. Man möge nachlesen: „Saat der Zerstörung“ von F. William Engdahl.

      • hans fallada sagt:

        sehr geehrte frau beckel. genau das gegenteil ist der fall. durch die gentechnik braucht es eben WENIGER giftige pflanzenschutzmittel!

        • Peter Schmid sagt:

          @hans fallada. Das trifft nicht für solche GVO-Planzen zu, welchen ein Glyphosat-resistentes Gen eingepflanzt wurde.

        • Georg sagt:

          Nun, wenn ein Mittel gespritzt wird oder wenn es von der Pflanze selbst produziert wird…wir kennen das doch schon aus dem Bereich der Antibiotika, Schädlinge werden irgendwann resistent gegen das Mittel. Und dann braucht es ein neues, giftigeres Mittel! Da dieses in der alten Pflanze nicht enthalten ist und diese unter einer „Lizenz“ steht, darf die gewünschte Eigenschaft auch nicht durch Kreuzung erzeugt werden. Der Bauer wird die neue, verbesserte Pflanze 2.0 kaufen müssen…der Boden ist verunreinigt, etwas GVO-freies geht da gar nicht mehr. Somit wird er abhängig, schöne neue Gen-Welt…

          • Pascal Sieger sagt:

            Kommt es soweit, dann ging der Plan von Monsanto und Co. voll und ganz auf!
            Bereits jetzt klagt Monsanto Kleinbauern ein, weil auf deren Feldern Monsanto Saatgut endeckt wurde. Dieses wurde von den Bauern nicht angebaut, sondern vom per Pollen auf die Felder getragen, wo sie sich dann mit dem naürlichen Saatgut kreuzten. Dieses stirbt dann, weil so „programiert“ nach einer Ernte ab.

    • Christian Weiss sagt:

      Wieso unterstellen Sie Frau Mayencourt, eine bezahlte Meinungsbildnerin zu sein? Ist das die übliche Methode der Gentech-Gegner, die Befürworter zu diffamieren?
      Wieso werfen Sie den Herstellern von gentechnisch verändertem Saatgut vor, dass das Endprodukt nicht fortpflanzugsfähig ist, obwohl das bei konventionellem Saatgut aus industrieller Produktion auch so ist (und vom Bauer auch gar nicht gewünscht wird, weil er sich keine Saatgutresten zurückbehält)? Wieso behaupten Sie die Anklage wegen Lizenzverletzungen, wenn ja das Endprodukt nur aus dem Originalsaatgut entsteht?

      • Peter Schmid sagt:

        @Ch. Weiss. Das mit den Lizenverletztungen weiss der Herr Brunner als gut informierter Bürger aus der ausländischen Presse (Kanada, Australien).

        • Pascal Sieger sagt:

          Kann ich nur zustimmen! Es dringt nur ein Bruchteil aller Informationen von den Ländern wo GMOs verwendet werden zu uns durch. Stichwort Medienmonopole!

  • Roland K. Moser sagt:

    „…Das NFP 59 konnte die Unbedenklichkeit der GVO-Kulturen nachweisen, verriet jedoch nichts über deren Vorteile, die die Forscher bis heute als nicht erwiesen betrachten….“

    Wie will man die Unschädlichkeit seriös beweisen ohne Langzeittests von ca. 200 Jahren? 200 Jahre, weil es halt ein paar Menschen- und Pflanzen-Generationen braucht, um die Unschädlichkeit zu beweisen. Und die Pollen werden überallhin verteilt und kreuzen sich mit anderen Arten.
    Bei der Zulassung geht es doch nur um EU-Kompatibilität, denn später werden auch die Einschränkungen fallen, um der EU zu gefallen.

    • Christian Weiss sagt:

      200 Jahre?!? Dann sollten wir bei Coca-Cola noch etwa 30 Jahre warten, bis wir dieses Produkt endlich auf den Markt werfen können.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich denke so an 200 Jahre.
        Das sind ca. 6 Generationen. Dann werden sich wohl die ersten körperlichen Schäden in relevanter Anzahl manifestieren.
        Dann werden sich die ausgesetzten GVO-Pflanzen auch mit den normalen Pflanzen vermischt haben. Es wird dann also keinen Gen-Tech-freien Mais mehr geben.
        Meine Schätzung.

        • Pascal Sieger sagt:

          Selbst dann wird man die Schäden unter den Tisch kehren.Genauso ist es beim Krebs. Studien zeigen das nur 10% aller Krebserkrankungen auf Erbliche Faktoren zurückzuführen sind. Die restlichen 90% entstehen aus unserem Lebensstill. Dabei spielt die industrielle Nahrungsmittel Produktion ganz vorne mit.

  • Hans sagt:

    Was für ein peinlicher Propaganda-Artikel der Gentech-Lobby. Egal was das NFP 59 angeblich herausgefunden haben soll: Tatsache ist, dass es in den USA und Canada massenhaft zur Übertragung von Resistenzgenen auf natürliche Pflanzen gekommen ist. Die Folgen sind noch unabsehbar.
    Auch was die Unbedenklichkeit des Verzehrs von GVO-Lebensmitteln durch den Menschen angeht, tappt man mangels Langzeiterfahrungen noch weitgehend im Dunkeln.

  • Robert sagt:

    Nur eine Anmerkung der Vollständigkeit halber: die Aussage „, verriet jedoch nichts über deren Vorteile, die die Forscher bis heute als nicht erwiesen betrachten.“ ist so relativ haltlos. Im Rahmen des NFP59 wurden auch diese untersucht, siehe http://www.nfp59.ch/d_resultate.cfm?kat=7 Die Entscheidung von Landwirten weltweit GVP auf einer Anbaufläche von 160 Millionen Hektaren einzusetzen ist ebenfalls ein recht guter Indikator für gewisse Vorteile. Zudem zeigen Studien des NFP59 dass Konsumenten viel weniger abweisend reagieren als Sie es beschreiben.

    • hans fallada sagt:

      aber herr neuhaus… impfungen sind nicht „gesund“, aber sie machen den organismus resistent gegen krankheiten die schlimmstenfalls tödlich enden. weniger esoterik und glaube, mehr forschung und wissenschaft.

  • Studentin sagt:

    Das Problem: Die Mehrheit der Bevölkerung will GVO-Food nach wie vor nicht auf dem Teller haben. Da diese Nahrungsmittel gekennzeichnet werden, ist es für Konsumenten einfach, zum anderen Produkt zu greifen. Wer zwei gleiche Produkte hat, eines mit, eines ohne – für welches wird er sich gefühlsmässig entscheiden, solange es keine deutlichen Vorteile für ihn gibt? Und so würden die Produkte gleich wieder verdrängt, egal ob sie erlaubt sind oder nicht. Nebenbei: Was wissen wir über modifizierte Pflanzen und deren Auswirkungen auf einheimische Pflanzen?

  • fräne sagt:

    genau, wo ist der nutzen. Nach heutigem Stand soll GVO nicht schädlich sein. Das hat man auch bei DDT gemeint. Die Langzeitfolgen kennen wir Heute. GVO bringt nicht mehr Ertrag (ausser für Monsanto) wieso sollen wir also diesen Dreck genehmigen?

  • hans widmer sagt:

    Die Krux der Gentechnik ist nicht die Gentechnik an und für sich. Diese würde eine Mehrheit der Schweizer wohl befürworten. Das Negative an der Gentechnik ist, dass die Buissnessmodelle der Konzerne die solche GVO in umlaufen bringen darauf hinauslaufen, die komplette Landwirtschaft weltweit am Gängelband zu führen.
    Egal ob die Landwirte wollen oder nicht, in Ihren Pflanzen wird GVO nachgewiesen werden, und der Konzern wird seine Rente abschöpfen wollen.
    Wenn die Patentierbarkeit von GVO fallen würde, dann wäre daher GVO durchaus zu befürworten. spezialisierte Spritzmittel -> Konzerngewinne

    • roman sagt:

      vielen dank für den einzig vernünftigen kommentar dieser ideologisch verblendeten diskussion.

      • tststs sagt:

        Ich kann mich romans Lob (und Herrns Widmers Bedenken) nur anschliessen…. und auch seiner Bewertung der Diskussion hier drin. Ist den „ablehnenden Kommentatoren“ schon mal in den Sinn gekommen, dass sie Frau Mayencourt auf ganzer Linie bestätigen: dass das CH-Volk nämlich schlecht bis gar nicht darüber Bescheid weiss (vorläufiger Höhepunkt: genetisch veränderte Lebensmittel werde mit DDT verglichen…), und somit zum Thema Gentech in der Nahrungsmittelindustrie besser nicht befragt werden sollte?!?

  • Ralph Schneck sagt:

    Frau Mayencourt, Sie haben sich in diesem Artikel über den Konsumenten geäussert, Sie fragen, ob er Dumm ist, wenn er nicht möchte, was ihm vorgesetzt wird – Sind mündige Konsumenten Dumm? Frau Mayencourt, von welcher Organisation werden Sie denn genau unterstützt? Fragen über Fragen…

  • sina sagt:

    Und wer genau hat die Unbedenklichkeit nachgewiesen? Eine ETH Studie im Auftrag von Economiesuisse vielleicht? Nein, danke, ausser Abhängigkeit von den grossen Gentech-Firmen bringt dieser Zauberlehrling-Frass absolut nichts und keiner will ihn. Hört endlich auf mit dieser Zwängerei, es gibt noch genug Möglichkeiten eure Taschen noch praller zu füllen, aber lasst die Finger von unserer Nahrung!

  • Leo Nauber sagt:

    In den Ferien an den Billig(st)destinationen essen alle bedenklos „Gentech-Food“ à gogo und niemand regt sich darüber auf. Ja, sie werden weniger krank als früher, weniger Würmer im Bauch, die die Rückkehrer zu Hause belästigen. Billig(st)einkäufe ennet der Grenzen – was glauben wohl einige hyperventilierende, was sie für praktisch gratis im Einkaufskorb haben? Gentech wird sowenig bemerkt wie Gammelfleischprodukte, welche auch erst nach Jahren rein zufällig wieder mal entdeckt wurden. Darum, kontrolliertes, markiertes und sichtbares Gentech ist mir viel lieber als eine Blackbox.

    • Max Bruppbacher sagt:

      Weshalb dass sie glauben das „Gentechfood à gogo“ etwas mit „weniger Würmer im Bauch“ zu tun hat bleibt mir ein Rätsel..

  • Christian Weber sagt:

    Frau Mayencourt, erklären Sie uns doch mal den Mehrwert, den gentechnisch veränderter Weizen oder Mais dem Konsumenten bringt. Für diesen liegt er nämlich bei Null, und entschuldigen Sie, wenn man als „es nicht besser wissender Dümmling“ aufgehört hat, irgendwelchen intransparenten Studien zu vertrauen, nachdem man erfahren hat, wie Monsanto & Co. dank GVO die Weltnahrungskette patentieren.
    Der Nutzen der Gentechnologie (beispielsweise zur Medikamentenherstellung) ist nicht abstreitbar. Aber in der Nahrungsmittelproduktion hat sie meines Erachtens nichts verloren.

  • Spitzmaus sagt:

    Das ist ein Witz. Jeder belesene und vernünftige Bürger weiss, dass heute viele Wissenschaftler „gekauft“ sind und nur wiedergeben, was ihre Geldgeber (Pharmagiganten) vorgeben. Genmanipulierte Lebensmittel sind eine Schande und schädlich für den menschlichen Körper.

  • schoch sagt:

    Liebe Frau Mayencourt,

    schon der Titel Ihres Artikels zeigt eigentlich, wie wenig Respekt Sie vor der Natur haben. Wieviel zahlt Monsanto den Journalisten, welche die die Gegner von GVO’s als dumm und rückständig präsentieren?

  • Urs Waser sagt:

    Rein wissenschaftlich gibt es mehrere Riskikofaktoren, welche der GVO Anbau aufweist.
    Wie die genetische Veränderung des Wildtyps, Anpassung des Schädlings oder Auswirkungen auf andere Arte (zb Bienen).
    Nebst biotechnischen Sicherheitsrisken stellt sich auch die Frage ob es wünschenswert ist für die Landwirte, eine Feldfrucht zu sähen wo diese kein eigenes Saatgut herstellen dürfen….
    http://www.ucsusa.org/food_and_agriculture/our-failing-food-system/genetic-engineering/environmental-effects-of.html

  • Silvie sagt:

    Eine vollmundige Aussage, dass die Gentech-Nahrungsmittel unbedenklich seien! Es gibt überhaupt keine relevanten Langzeituntersuchungen, die diese Aussage unterstreichen. Ich glaube eher, hier wurde eine „Journalistin“ von der Gentech-Industrie zu deren Gunsten eingesetzt.

  • Christian sagt:

    Die Dame hat nichts begriffen! Oder sie will uns für blöd verkaufen.
    Die GVO-Kulturen wurden ja hauptsächlich entwickelt, um gegen Breitband-Herbizide wie Roundup resistent zu werden. Das Glyphosat in den Anwendungsgebieten mittlerweile in praktisch jeder Urinprobe bei Mesch und Tier nachgewiesen werden kann und uns schleichend vergiftet ist ihr anscheinend egal.

  • Johann Binder sagt:

    Soll das ein Aprilscherz sein?Wissenschaftlich ist es schon seit einigen Jahren bewiesen,dass genmanipulierte Pflanzen,Futtermittel,etc.fuer Tiere und Menschen,leider auch fuer unsere Boeden,das Wasser,etc. weltweit schaedlich sind.
    Immer wieder wird versucht,wie auch in diesem Artikel,die Masse der Menschen dieser Erde zu manipulieren.Gewinnsucht steckt dahinter.Monsanto ist eine Firma davon,dabei koennte gerade sie mit ihrem Wissen,dass sie hat,fuer eine bessere Welt:gesunde Lebensmittel,gesundes Wasser,gesunde Boeden,usw.unseren Planeten retten.Wenn die Bienenvoelker weiter so sterben,ade!

  • Luisa Haltner sagt:

    Es ist nicht wahr, dass GVO unbedenklich ist:
    arte hat vor ein paar Wochen eine Sendung über GVO ausgestrahlt, in der Folgendes berichtet wurde: Gen-Mais aus d.USA ist die Ursache dafür, dass Diabetes (Bauchspeicheldrüse!), Fettleibigkeit, chronische Nieren- u.Leberkrankheiten in d.USA in den letzten 10 Jahren um das 550-Fache gestiegen sind. Grund: Die SToffe, die d.Maiszünsler töten, dringen in d.Frucht (Körner) d.Pflanze ein u.gelangen so in d.Körper d.Menschen. Das führt zwar nicht zum Tod, aber nachgewiesenermassen zu Schädigungen d.Organe!
    Wollen wir das auch?!

    • Dorina Wenger sagt:

      Wenn diese Krankheiten um das 550-fache gestiegen wären Frau Haltner, müssten die USA am aussterben sein. Ich kann nicht glauben, dass man derartig inkompetente Aussagen macht. In den USA gibt es seit 20 Jahren GVO, bis heute gibt es keine wissenschaftlich nachgewiesenen Nachteile. Das ganze Thema ist derart ideologisch verseucht, dass es Zeitverschwendung ist, darüber zu reden.

      • Diana sagt:

        @Wenger: zur Diabetes-Sache kann ich nichts sagen, vermutlich meinte Frau Haltner 550%. Aber Ihre Entgegnung, dass keine nachgewiesenen Nachteile aufgetaucht seien, ist schon etwas blauäugig. Es kam zu grossflächigen Auskreuzungen (Bio-Felder die plötzlich zu GVO wurden), Resistenzen gegen konventionelles Bt-Toxin, sterbende Nutzinsekten (Florfliegenraupe) u.s.w. Auch das Bejubeln der angeblichen Unbedenklichkeit nimmt manchmal ideologische Züge an.

      • Georg sagt:

        Es geht gar nicht darum, ob Risiken bewiesen sind…Tatsache ist, das ohne einen Langzeitversuch das Fehlen dieser nicht bewiesen ist. Solange dies der Fall ist können wir die Risiken gar nicht abschätzen…wie wahrscheinlich war Fukushima? Und doch ist es passiert. Könnten wir mit dem unabschätzbaren Risiko der GVO-Pflanzen leben? Im Zweifelsfall muss die nachfolgende Generation die Abhängigkeit von amerikanischen Konzernen und eine zerstörte Umwelt ausbaden.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Lieber weiterhin „vermutlich im Unrecht“ als Abhängigkeit von Saatgutkonzernen, Patenten und Gerichtsfällen, Kontanimation gentechfreier Bepflanzung etc usw. Die Probleme, zu deren Lösung nun Gentech gepriesen wird, sind dank ausbeuterischem Umgang selbst verursacht, nachhaltigere Lösungsansätze sind zu bevorzugen.

  • D. Tschudin sagt:

    Liebe Fr. Mayencourt

    waeren sie Wissenschafterin dann wuessten sie, dass sich die These „Gentech-Nahrungsmittel sind unbedenklich“ nicht beweisen laesst. Hoechstens widerlegen; dann naemlich, wenn zu einem spaeteren Zeitpunkt doch negative Auswirkungen auf Umwelt oder Gesundheit festgestellt werden sollten.

    Mit freundlichen Gruessen

  • Carlo sagt:

    Ich finde es ein wenig ruecksichtslos und anmassend Personen die keine genetisch manipulierte lebensmittel auf dem Teller haben wollen als dumm oder ignorant zu bezeichnen. „Erwiesenermassen unbedenklich“? Ob dies wahr ist werden unsere Kinder fuer uns herausfinden muessen.

  • Daniel sagt:

    Schön und gut! Trotzdem werde ich weiterhin die Lebensmittel einkaufen die ich bis jetzt immer hatte und die sind keine Gentech oder Bio!

  • makan sagt:

    Das Schweizer Volk will keine genetisch veränderte Planzen, wieso kann das nicht respektiert werden?

    • Paul sagt:

      Firmen wie Monsanto, Syngenta, Dupont etc. interissieren sich für Geld & nicht für was irgend ein Volk will oder nicht.

    • Roland K. Moser sagt:

      Es geht um die EU-kompatibilität.

      • hans fallada sagt:

        roland k. moser you made my day (once again). immer wieder für einen lacher gut ihre verbohrt-dümmlichen kommentare!

        • Roland K. Moser sagt:

          Zum Thema haben Sie auch etwas zu sagen oder nur rote Beschimpfungen herum zu geifern?

        • Georg sagt:

          Dümmlich? Das die EU gerne Länder wie Island und die Schweiz in den eigenen Reihen hätte ist bekannt. Und umso ähnlicher das Recht, desto eher wird ein Beitritt Realität. Ich hoffe für euch Schweizer das ihr nicht der jetzigen EU beitretet! Die EU ist eine tolle Idee, aber in ihrer jetzigen Form, nein danke!

  • raymond sagt:

    Eine Besserwisserin von Gentech Gnaden, kein Wort über die Milliarden-Industrie, die sich nicht scheut, gentechnisch veränderte Pflanzen und Sequenzen patentieren zu lassen und die Bauern nötigt, ihre Abhängigkeit von multinationalen Konzernen zu zementieren. Aber immer volle druff und die andern als dumm oder renitent darstellen. Wieso haben die Mitarbeiter von Monsanto in Deutschland in ihrer eigenen Mensa ein Gentechfood-Verbot? Solche einseitigen von der Wirtschaft gesponserten Blogbeiträge sind leicht durchschaubar und haben wenig mit Ausgewogenheit zu tun. Arrogant, Frau Mayencourt!

    • Lukas Kubin sagt:

      100% richtig!
      Wären solche Erzeugnisse nicht patentierbar, würde der ganze Drive wegfallen und die Food-Multis würden nicht das Mega-Wachstum erreichen, das die Shareholder verlangen.
      In den Lebensmittelgeschäften würde das niemanden interessieren.
      Wir brauchen das Zeugs schlicht nicht.

  • Rasche sagt:

    Der grosse Teil der Bevölkerung will diese Art Nahrung nicht. Hier geht es nur um wirtschaftliche Interessen von wenigen Firmen wie Syngenta, Monsanto etc. sowie einer Anzahl egoistischen Wissenschaftlern, welche jeglichen Respekt gegenüber den Bedürfnissen nach gesunden natürlichen Ernährung seit Jahren ignorieren. Eine Schande! Ich bin mir sicher, dass diese Art von Nahrung die Masse der Bevölkerung nie Erreichen wird. Die Politik wird gefordert sein, die Bevölkerung zu schützen und offen sowie ehrlich zu informieren.

  • Jakob sagt:

    Ja, schön, wieder mal die Zusicherung, dass wir eigensinnig oder gar blöde sind. Danke. Was sicher ist: ein Nutzen ist nicht klar feststellbar, die Risiken sind unbekannt.
    Die vorgestellte kurzfristige Sichtweise und Argumentation ist nicht stichhaltig. Es war nur ein harmloser Kommafehler beim Spinat, so sind die Contergan und die Enterovioform Opfer (vermutlich) ein irrelevantes Collateralereignis. Die absolute Sicherheit der Atomkraftwerke ist ja buchstäblich, da kann gar nichts passieren (Harrisburg 1979, Tschernobyl 1986, Fukushima 2011…) oder höchstens alls paar zehntausend Jahre!

    • holger rampf sagt:

      muss schlimm sein mit solchen ängsten in einer technologisierten welt zu leben!

      • Christian Weiss sagt:

        Vor allem so lange! Jakob hat eine voraussichtliche Lebenserwartung von 81 Jahren. Da muss man viel länger Angst haben als in der guten alten untechnisierten Zeit als es noch Pest, Cholera und alle möglichen Pflanzen- und Tierseuchen gab.

        • Peter Schmid sagt:

          Sie vermischen hier (bewusst?) die grüne Gentechnologie mit anderen Berichen der Gentechnolgie (Medizin) Herr Weiss, nur um jemanden zu diffamieren. Auf diese Art und Weise überzeugen Sie niemanden.

        • Georg sagt:

          Wir haben eine Lebenserwartung von 80+, woanders liegt sie bei unter 60. Schon schlimm so eine technologisierte Welt, in der wir wie Umwelt ausbeuten und trotzdem nicht für alle Menschen gute Lebensbedingungen schaffen können!

          Was ist das überhaupt für eine Aussage? Wir wären auch ohne Atomkraftwerke, Kampfdrohnen und GVO in einer technologisierten Welt! Technik kann gut wie böse sein, oder will hier jemand behaupten das Dinge wie Tschernobyl zwangsläufige Opfer des Fortschritts sind? Sollen doch woanders Leute sterben, Hauptsache mein iPhone hat Saft!

  • Paul sagt:

    Weil sie es nicht besser wissen? Oder weil sie dumm sind? ,so so das denkt man also sei der grund warum wir gegen Gen Tech essen sind,nein nein wir lassen uns wegen unserer meinung nicht dumm nennen gahts eigentlich noch! wir sind gegen Gentech auf unserem teller weil er keine vorteile bringt aber viele risiken, niemand steht am morgen auf und sagt “ah ich will unbedingt gentech mais,salat etc.“ und das ist genau der Grund warum diese technolgie zumindest was essen betrifft zu scheitern verdammt ist, wenn Judith Mayencort von gvo so überzeugt ist dann soll sie mal ihren gofen 6 monate lang Frankenstein food füttern.

  • Interessanter Beitrag,

    aber ich finde keinen Beweis auf der NFP 59 website das GVO unbedenklich ist.
    Keine Rohdaten die erklären wie sie zu diesem Ergebnis kommen.

    Wie meistens, ein grosses BLICK-Artiges Zitat mit der „wissenschaftlichen“ Aussage das es so sei.

    ich hätte gerne Fakten und nicht nur Meinungs-Machende Behauptungen das wir Schweizer so ablehnend sind.

    und… nur um ein Beispiel zu Fragen: Wieso ist der Einfluss auf Drittorganismen auf Platz 6 in den Kriterien? das ist ein Prioritäres Element das untersucht werden müsste!

  • Peter L. sagt:

    Wieso wehren sich denn alle Agrokonzerne, dass GVO-Lebensmittel gekennzeichnet werden? Die dümmlichen, lückenhaften Behauptungen vom Mayencourt zeigen nur, dass der Gentechmafia der Mensch egal. der Gewinn alles ist. Und dass sich ‚JournalistInnen‘ kaufen lassen, ist ja auch nichts Neues. Der gesponserte Testballon hat, wie die Kommentare hier zeigen, wohl das befürchtete Ergebnis gebracht, der mündige Bürger will keine Diktatur von undurchschaubaren, sich keinen Regeln unterwerfenden Konzernen. Tragisch, dass sich ‚Schurnis‘ so instrumentalisieren lassen, eine Schande für die Berufsgattung!

  • Thomas Meier sagt:

    Danke, sehr gut auf den Punkt gebracht und auch bereits treffend vorhergesagt, dass das Bildungsniveau in unserer Gesellschaft zu tief ist, um dies zu akzeptieren. Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft ist, dass die Wissenschaft bereit ist, ihre Ansichten zu verwerfen, wenn das Gegenteil belegt wird. Die Ablehnung gegen Gentech ist, wie ein Grossteil der Ansichten der Linken bzw. der ganze Sozialismus, nichts anderes als Religion. Die Leute glauben jetzt daran, dass Gentech böse ist und verstehen nichts davon, sind aber zu faul um sich damit zu beschäftigen.

    • Tom sagt:

      Lieber Herr Meier, bitte überprüfen Sie dringendst Ihr Wissen. De steckt mehr Glaube dahinter, als Ihnen lieb sein wird. Danke.

    • Anna Meier sagt:

      oh, glauben Sie mir Herr Meier, ich HABE mich genau informiert… aber im Gegensatz zu Ihnen und Frau Mayencourt habe ich in diesen Studien nicht nur diese Stellen gelesen, die meine persönliche Ansicht vertreten.

    • Georg sagt:

      Eine glaubwürdige Langzeitstudie welche die Unbedenklichkeit belegt, und mit dem „Glauben“ ist es schnell vorbei. Die GVO-Gegner sagen doch nur „es ist jetzt schon alles okay, auch ohne GVO“! Die GVO-Befürworter sind die, die an einer ungetesteten Technologie um jeden Preis festhalten! Wer ist denn hier der naive Gläubige?

  • hans nötig sagt:

    Nichts, wirklich rein gar nichts, wo Monsanto(d) drauf steht ist unbedenklich. Und das ist selbstverständlich nicht die einzige Chemiefirma, die sind alle gemeingefährlich. Das tönt jetzt nach Mittelalter und Fortschrittsfeind, aber jeder der sich auch nur ein wenig mit den Geschäftspraktiken und den Auswirkungen dieser Firmen beschäftigt, weiss, worauf es hinauslaufen würde.

  • Karl Häsler sagt:

    Der Vorteil von Gentechprodukten ist ihr Preis, da die Produktion effizienter ist. Dies abzustreiten bringt nichts, wenn GVO keinen wirtschaftlichen Vorteil (zumindest in absehbarer Zeit) bringen würde, würde niemand von Gentech sprechen. Wir als superreiches Land können es uns aber problemlos leisten, darauf zu verzichten. Und genau das sollten wir auch. Denn Fakt ist: Die Nicht-Schädlichkeit von etwas kann NIE nachgewiesen werden, nur die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung kann sinken. Über die Wahrscheinlichkeit von Langzeitschäden wissen wir gar nichts, darum ist diese momentan 50%…

    • Adrian Engler sagt:

      Nein, Gentechprodukte sind nicht deutlich billiger als andere, und es ist keineswegs nachgewiesen, dass die Effizienz mit ihnen steigt. Die Firmen, welche die Gentechprodukte herstellen, sind natürlich an deren Verbreitung interessiert, deshalb wird auch von ihnen gesprochen.

      Einige Untersuchungen suggerieren schon, dass einige der bekannten gentechnisch veränderten Pflanzen wahrscheinlich nicht gefährlich sind. Aber solange diese keinen bedeutenden Nutzen gegenüber gentechnisch nicht veränderten Pflanzen bringen, ist es sicher sinnvoll, bei den gentechnisch nicht veränderten zu bleiben.

  • markus gerat sagt:

    frau mayencourt, sie sagen: das gesetz hat vor dem volk keine chance. warum sollte es auch? sie mäkeln herum, aber bringen kein proargument, was der schweizer davon hat lebensmittel aus patentierten gentechnisch veränderte pflanzen zu essen.
    neben der anfangs aufgeführten studie gibt es auch viele studien die zeigen, das gene sich zwischen pflanzen tauschen und der ertrag auf mit gentechnisch veränderten pflanzen nach wenigen jahren unter konventionellen liegt und die patenthalter viel geld verdienen. wozu sollte das volk dazu ja sagen?
    die sinnhaftigkeit ihres artikels bleibt im verborgenen!

  • Max Bruppbacher sagt:

    Alle von Ihnen beschriebenen Vorteile lassen sich auch auf althergebrachte, bewährte Weise durch Züchtung erreichen. Dies dauert halt ein bischen länger. dafür hat es sich seit der 1. Agrarrevolution vor 5000Jhren bewährt. Wenn etwas zuwenig rendite abwirft muss immer künstlich nachgeholfen werden bis irgendwann eine Katastrophe geschieht. Zum Glück hat das Volk mehr Angst vor dieser Technologie als Sie.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Es ist wie immer: alle wissenschaftliche Erkenntnisse gelten nur solange bis neue wissenschaftlicher Erkenntnisse vorliegen. Das heisst, irgendwann gelangt die Wissenschaft zur Erkenntnis, dass Gentech-Nahrungsmittel Schäden anrichten können.

  • Adam sagt:

    @Bruppbacher: Bravo. Die Menschheit hat schon seit jeher die Kulturpflanzen auf natürliche Weise verändert und ist damit sehr gut gefahren. Gentech kann die Rendite der Grossfirmen hoch genug halten. Es ist jedoch Zeit sich von diesem auf Wachstum beruhenden Wirtschaftsystem zu verabschieden!!

  • Nora Lutz sagt:

    unglaubwürdige Aussage einer offensichtlich von Monsanto oder Syngenta bezahlten Journalistin. Das Schweizervolk wird Gentech erneut ablehnen!!!

  • René Hofstetter sagt:

    Augenwischerei! Selbstverständlich ist der Konsum dieser Lebensmittel sicher, die Gene werden ja verdaut! Unsichereheiten bergen Anbau und Herstellung. Wer das in einem Artikel miteinander Vermischt scheint von der Materie sehr wenig verstanden zu haben. Beurteilt nach der gänzlich unschweizerischen, fast hemmungslos werbenden Art, wie dieser Arikel geschrieben ist, bekomme ich das Gefühl, dass die werte Mme Mayencourt Französin sein muss.

    • René Hofstetter sagt:

      Comme tdg.ch se sert des mêmes commentaires: C’est pas la consommation qui porte les risques, mais la production dans le labo et le champs. Cet article mêle ou confond les deux et suggère ainsi que la matière n’aitait pas compris entièrement. Comme l’article se lit comme publicité presque inhibitée et avec un ton pas très suisse, on se demande, si sa créatrice est française.

  • christoph steiger sagt:

    Wenn GV-Organismen in Lebensmittel sind, sollte das deutlich gekennzeichnet werden. Wenn das so ein toller Vorteil ist, wie die Gentech-Lobby behauptet, werden ihnen die Produkte aus der Hand gerissen. Falls nicht, wird sie niemand anpflanzen. So einfach ist das witschaftlich gesehen.

  • Thorsten H. sagt:

    Wir wissen heute relativ sicher, dass Pflanzenschutzmittel ursächlich für massenhaftes Bienensterben in Europa sind. Wenn die Bienen sterben, sterben auch die Menschen. Hat man das beim Entwickeln der Pflanzenschutzmittel bedacht? Mit welchem Argument sollte man also noch tiefer in diese Systeme eingreifen, ohne sie in ihrer Ganzheit auch nur im Ansatz zu verstehen? Ausser für Macht und Profit?

    • Lars Wenger sagt:

      Hallo Thorsten,schon mal was von der Varroa Milbe gehört? Nebenbei werden Pestizide so oder so verwendet,ob Konventionell,GVO oder Bio (ja auch Pyrethrum killt die Bienen)!

    • Hansli sagt:

      Auch der Biloandbau kann auf Pflanzenschutzmittel verzichten. Nur weil die aus der Natur stammen, sind die nicht weniger gefährlich. Einige wie z.Bsp. Rotenon und die Kupferbasierten Mittel sind sogar gefährlicher als die aus der chemischen Industrie.

  • Jonas sagt:

    Das Grundsatzproblem an der Diskussion ist doch, das wir über das Thema viel detaillierter diskutieren müssten als einfach einfach über Gentechnisch Veränderte Pflanzen.
    Reden wir von CIS-Genetik (Veränderung von Zellen die natürlicherweise in der Pflanze vorkommen) welche auch mit der normalen Zucht/Auslese in mehreren Generationen erreicht werden könnte, und grundsätzlich als vertretbar angesehen werden kann. Oder sprechen wir über Trans-Genetik, also das einbauen fremder Gene in einen Organismus.
    Und dann spielt das ganze Umfeld (Monsanto Roundup Ready; Terminator Seeds etc) eine Rolle.

  • Mein Physikstudium an der ETH hat mich eine grosse Bescheidenheit gegenüber der Natur gelehrt. Unser Wissen über sie ist gleich Null und was wir als grossen Fortschritt zelebrieren ist das Erahnen ihrer Komplexität. Das Herumbasteln am Bauplan des Lebens entspringt der Neugier des Menschen. Das ist gut so, aber daraus abzuleiten, wir könnten etwas besser machen als die Natur ist reiner Grössenwahnsinn. Wer etwas anderes behaupet, der soll mir einmal die von uns Menschen entwickelten Finanzsysteme erklären und mir aufzeigen, was wir wo im Griff haben.

    • hans fallada sagt:

      haben sie das studium auch abgeschlossen? nach ihrer logik müssten sie ua. auf synthetische medikamente verzichten.

  • Solange Gentech nur dazu benutzt wird, riesige Monokulturen zu schaffen mit geringer Artenvielfalt, fortschreitendem Verlust an fruchtbarem Boden und massivem Einsatz von Giften, sehe ich mehr als genug Gründe, auf Gentech weiterhin zu verzichten. Auf alle Fälle auf DIESE Art von Gentech.

    • lars Wenger sagt:

      aha,monokulturen gibts ja sonst nicht,aha,der boden wird natürlich nur von gmo ausgelaugt,aha,pflanzenschutz wird nur bei gmo benötigt.danke frau seiler,jetzt verstehe alles viel besser!

      • nein, natürlich gibt es auch konventionelle Monokulturen, die alle diese Nachteile ebenfalls aufweisen und denen ich aus denselben Gründen kritisch gegenüber stehe.

        Glücklicherweise gibt es Label wie Bio-Suisse (Knospe) oder Demeter, die einigermasen sicherstellen, dass mit dem Essen nicht allzu viel Unsinn veranstaltet wurde, bevor es auf dem Teller und in meinem Magen landet. Und dass auch in zehn und hundert Jahren dieser Boden noch Nahrung guter Qualität liefern wird.

        • Christian Weiss sagt:

          Jaja, der „Bio“-Landbau: Die Erträge sind um ca. 40 Prozent geringer als bei der konventionellen Landwirtschaft. Die Folge: Weit grösserer Flächenverbrauch. Da können Sie Ihre Biodiversität glatt vergessen. Wenn es gelingt, durch Gentechnik einerseits die Erträge zu steigern, andererseits die Kollateralschäden durch Pesitizid-Einsätze zu senken, dann hat das für die Umwelt einen sehr positiven Effekt.

  • Hansli sagt:

    Bis anhin konnte niemand die behauptete Schädlichkeit der Gentechnik auch nur im Ansatz beweisen. Aber trotzdem wird, obwohl die Beweislast erdrückend ist, weiterhin an den Dogmen nicht gerüttelt.

    • Peter Schmid sagt:

      Auch hier verwechseln Sie wieder Gentechnik und genetisch verändererte Organismen, Hansli. Gentechnik als Wissenschaftszweig ist sicher nicht per se schlecht, aber wenn man mittels Gentechnik eine Pflanze mit eingebautem Insektizid herstellt, bedarf es dringenst Langzeitzstudien, bevor behauptet werden kann dass diese unschädlich für den Menschen und die Umwelt sind!

      • Hansli sagt:

        @Schmid Ja ich hätte GVO schreiben müssen.

        Wenn bewiesen werden kann, dass die Produkte unschädlich sind. Dann sollten die Gegner auch diese Produktion hierzulande zulassen. Die Langzeitstudien dazu existieren. Wenn Sie mit Insektizid Bt-Mais ansprechen. Kein anderer Stoff ist so gut untersucht! Hier geht es eben nicht um Wissenschaft, sondern um Dogmas.

        • Peter Schmid sagt:

          Die Wirkungsweise von Bt wurde gut untersucht. Nicht aber der Einfluss auf non-target species und auf die Umwelt. So haben z.B. Studien gezeigt dass der Cry-toxin Komplex über die Wurzeln der Bt-Pflanzen teilweise wieder ausgeschieden wird.

          • Hansli sagt:

            Die non-target species wurden ausführlich untersucht. Da wurden tausend Arten gescannt. Bereits zu meiner Zeit gab es lange Listen.

  • Markus Troendle sagt:

    Ich bin kompromisslos für natürliche Lebensmittel, was in meinem Verständnis Genfood ausschliesst. Selbstverständlich kommen „Wissenschafter“ in unzähligen „Studien“ jeweils zum vom Auftraggeber gewünschten Schluss. Selbst wenn alles derart unbedenklich wäre – was ist mit der Ausbreitung von Feld zu Feld, hat der Bauer oder Hobbygärtner, der sich nicht auf das Abenteuer Genfood einlässt, nicht ein Recht, sich da wirklich rauszuhalten? Zudem passt mir ganz und gar nicht, dass man Nahrungsmittel patentieren und besitzen kann als iuristische Person.Wie beim Bankgeheimnis – der Zug ist abgefahren.

  • bardo jaeger sagt:

    dieser artikel zeugt von wissenschaftlichem unverständnis, unwissen um die beurteilung der fakten und risikofaktoren. es kann weder endgültig die unbedenklichkeit noch deren bedenklichkeit erwiesen werden. liebe frau, bleiben sie bei themen die sie verstehen…

    • Roland K. Moser sagt:

      Bei der Zulassung geht es einzig und allein um die eu-kompatibiltät der Schweiz. Ob gefährlich oder nicht, ist in diesem Fall nicht wichtig – Denn zuerst kommt die eu-kompatibiltät.

  • Max Wartenberg sagt:

    Mit Gentech modifizierter Reis (Vit. A – Zusatz) hat hunderttausenden von Kindern das Leben gerettet. Ein Grund, wieso Gentech in BRIC und Schwellenländer hoch angesehen ist und entsprechend erfolgreich angewendet wird. Wir hier in der reichen Schweiz mit unserer Boutique-Food brauchen es nicht, ein Verbot jedoch ist ideologische Zwängerei.

    • Peter Schmid sagt:

      Über Vitamin A-Reis für Gegenden an denen ein grossteil der Bevölkerung (nicht Europa) an chronischem Vit.A-Mangel leidet lässt sich natürlich diskutieren. Das Problem ist aber wo die Grenzen gezogen werde. Was dient dem Menschen wirklich, und was spühlt lediglich Geld in die Kassen der Konzerne (z.B. Roundup-Ready Weizen/Mais/Soya). Zudem nun mal Lanzeitstudien zu den Umwelteinflüssen dieser Pflanzen komplett fehlen.

      • Hansli sagt:

        @Schmid Sind Sie gegen GVO oder gegen die Konzerne? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

        Die Langzeitstudien sind vorhanden.

        • Peter Schmid sagt:

          Nein die Langzeitstudien sind nicht vorhanden. Nennen Sie mir welche!

          • Hansli sagt:

            Vorausgesetzt sie haben Zugang zu Wissenschaftsdatenbank, können sie selbst innert Minuten einige finden.
            Aber das ist wahrscheinlich für Sie bedeutungslos, da sie vermutlich unter Langzeit 1000 Jahre verstehen.

        • Roland K. Moser sagt:

          Wie lange muss eine Langzeit-Studie in diesem Fall dauern, damit sie aussagekräftig ist?

    • Elie ASSAEL sagt:

      Ca semble être une légende encore sur le papier……
      http://fr.wikipedia.org/wiki/Riz_dor%C3%A9

  • Lars Wenger sagt:

    Mal abgesehen davon dass die Schweiz wohl nie einen Markt für Genfood bieten wird,darf und soll man die Forschung nicht vergessen.Wir brauchen Handlungsspielraum,auch im Bereich Freilandversuche,um den Forschungsstandort auch weiterhin für den Nachwuchs interessant zu halten.

  • Christoph sagt:

    So ein Blödsinn. Die Beweise, die für die Schädlichkeit dieser Produkte sprechen, werden der Öffentlichkeit vorenthalten. Im Experiment haben Ratten signifikante Veränderungen an den Organen gezeigt. Der Wissenschaftler, der das im Fernsehen erzählt hat, wurde sofort entlassen und sein Zugang zum Institut gesperrt. Ratten, welche die Wahl haben, meiden konsequent manipulierte Lebensmittel.
    Für Geld lässt uns die Industrie jämmerlich krepieren.

    • lars Wenger sagt:

      das liebe ich an der Genfood Debatte,nirgends werden mehr Unwahrheiten und Schauermärchen verbreitet.

      • Diana sagt:

        Genau Herr Wenger, um Umwahrheiten und Schauermärchen zu verbreiten, hat die Gentech-Industrie ein ganzes Rudel von Propaganda-Organisationen aus dem Boden gestampft, GenSuisse, Internutrition, ForumGen, EuropaBio und wie sie alle heissen. Da ist es kein Wunder, dass man hierzulande schnell mal die Fehlschläge wie dieses Rattenexperiment von Pusztai vergessen gehen.

  • Silvio Imper sagt:

    Dieser Artikel ist des TA nicht wert. Solch ignorante Autoren, welche die vielen verifizierbaren Fälle von gestiegener Diabetes, der Artenverdrängung natürlicher Pflanzen etc mit keinem Wort erwähnen, dürften in einer Zeitung wie dem TA keinen Platz geboten werden. Zudem wäre eine Schweiz, die Gentechfrei ist und bleibt, ein sehr guter Werbeslogan, um den Bauern einen Platz auf dem Weltmarkt bieten zu können. Ich empfinde einen solchen Artikel als eine Frechheit, ich kann mich selber Informieren, und benötige keine von der Industrie bezahlte Meinung, sondern Fakten.

    • Max Wartenberg sagt:

      Ihr Kommentar ist des TA nicht wert. Klar, der Artikel geht gegen den Mainstream und genau deswegen finde ich ihn mutig. Das man von einer Zeitung verlangt, Meinungen die gegen den Mainstream gehen einfach keinen Platz zu bieten, ist eine Frechheit sondergleichen und zeugt in meinen Augen von einem autoritären und totalitären Gedankengut.

  • Angela Nussbaumer sagt:

    Gentech-Nahrungsmittel und unbedenklich…???
    Wo, bitte sehr, ist der 100%-ige wissenschaftliche Beweis, der mir garantiert, dass Gentech-Pflanzen etc. Unschädlich sind für Leib und Leben von Mensch, Tier und Natur…???
    Gahd’s no?!

    • Hansli sagt:

      Das gibt ihnen ebenfalls kein konventioneller Pflanzenzüchter. Bei GVO Züchtung haben sie immerhin die Gewissheit, dass die neue Sorte auf alles Mögliche getestet wurde.

      • Peter Schmid sagt:

        Bei einer klassischen Züchtung kann ich aber davon ausgehen dass kein Gene welche einen spezifischen Art-Fremden Toxin-Komplex exprimieren eingebaut wurden.

  • Susanne Reich sagt:

    Eindeutig! Meine Meersäuli wollten sie partout nicht fressen. Sie liebten selbstverständlich Gemüse, Salat etc. Sobald etwas hors-sol war, also nicht natürlich gewachsen und sie hatten Hunger – kannte meine verfressenen Gesellen, sie waren wie ich immer noch – haben sie daran gerochen, doch das Futter nicht angerührt. Schlaue Tiere! Dies hat mich von solchen Lebensmitteln fern gehalten.

    • holger rampf sagt:

      Nun werte Frau Reich,wenn sie es vorziehen sich auf den Verstand eines Meerschweinchen zu verlassen,ok.Hingegen ist Hors-sol etwa so ziemlich eine der ökologischsten Anbaumethoden die es gibt.Geschlossene Systeme und keinerlei Beanspruchung des Bodens,natürlich braucht es auch hier Pflanzenschutz.Wer jetzt auf den Geschmack reklamiert,ok,alles kann man nicht haben.

  • Jens Gloor sagt:

    Der Bundesrat tritt immer mehr als Interessenvertreter der Industrie auf – ein Faustschlag ins Gesicht der Demokratie. Dabei sind in der Schweiz längst Gentechnik-Nahrungsmittel im Verkauf; Alles was HFCS enthält z.B. – wir meist aus Gentech-Mais hergestellt. Oder der sog. ‚Fruchtzucker‘, welcher mehrheitlich auch aus Genmais gewonnen wird. ‚Zusatzstoffe‘ müssen gem. SWISSMEDIC/BAG halt nicht deklariert werden und können dem Konsumenten somit subversiv untergejubelt werden.

  • Der Titel des Artikels sollte eigentlich heissen „Die Arroganz der Gentech-Befürworter“. Obwohl es überhaupt keinen nachhaltigen Nutzen dieser Technologie gibt, die Bauern in die Abhängigkeit von Agrar-Konzernen getrieben werden und die Hungerprobleme in der dritten Welt damit nicht gelöst werden können, werden die Gentech-Skeptiker als hysterisch diffamiert. Aber es geht Ihnen ja ohnehin nicht um eine differenzierte Auseinandersetzung, sondern nur um plumpe Provokation – oder, Frau Mayencourt?

  • mars simon sagt:

    Anstatt die Natur zu Manipulieren hat Gott die Evolution gemacht. Hier wir die Natur betrogen, und der Mensch soll den Mist dann auch noch essen. Ich esse diesen Frass bestimmt nicht (bewusst). -> Deklarationspflicht war das auch ein Thema aus dieser Hexenküche?

    • Christian Weiss sagt:

      Der Mensch manipuliert die Natur und insbesondere die Gene schon seit Jahrtausenden und das mit beachtlichem Erfolg. Gentechnik ist eine verfeinerte Art dieser Manipulation. Ich nehm auch keinen Schraubenzieher mehr – geschweige denn meine Fingernägel -, wenn ich einen Akkuschrauber zur Verfügung habe. Wenn Sie den Menschen schon das verändern der Natur verbieten wollen, schaffen Sie doch bitte auch gleich die ausbeuterischen Ameisen und Ihre Blattlausfarmen ab. Unerhört wie die Sechsbeiner Gott ins Handwerk pfuschen.

  • Tobias Lienhard sagt:

    allein die Idee, Gene zu manipulieren ist monströs. Leider ist seit Ende der 80er Jahre das meiste schon manipuliert. Darum schrumpeln Tomaten etc. erst nach 2 Wochen und bekommen Flecken, aber Vitamine haben sie schon am 2. Tag nach Ernte nicht mehr, wie früher. Darum bietet die Migros auch Vitamine so günstig an. Und Peperoni scheinen manchmal aussen noch frisch und innen schimmeln sie schon schwarz. Das hat auch ein Sprecher von Nestlé in Radio 24 im 1993 zugegeben. Das danach ist nur Politfarce. Leider spielen Greenpeace und Co. mit, obwohl die das sicher wissen.

    • Christian Weiss sagt:

      Wenn Sie das Gene manipulieren verhindern wollen, kommen Sie etwa 10’000 Jahre zu spät. Ich hoffe, es gibt bei Ihnen heute kein Brot, keine Kartoffeln oder Mais. Dürfen Sie als Fundamentalist alles nicht essen. War allerdings vor der genetischen Manipulation durch Zucht entweder ungeniessbar, nicht genug ertragreich oder beides.

  • Rachel Blatter sagt:

    Schweizer Bauern, Hände weg von Gentech! Wir könnnen unsere hohen Preise u.a. nur rechtfertigen, wenn wir eine gentech-freie Produktion garantieren können. Ganz bedenklich ist, dass Singenta-Monsanto und Co. ihr patentiertes Saatgut zwecks Nachweis markieren. Und dieser Markeur ist ein, dem Antibiotika verwandtes Molekül. Davon spricht niemend! Da sind wir dann erstaunt, wenn wir mehr und mehr mit Antibiotikas Probleme haben (Allergien, Resistenzen…), wenn unsere Hühnchen, das Mastvieh mit solchem Zeug vollgefressen, unser Müesli damit vollgestopft ist………..

  • Rene Wetter sagt:

    Der Kunde will mehrheitlich kein GVO und er hat auch meist keinen Vorteil davon. Viele Entwicklungen sind auf herbizireststenz oder dergl ausgelegt und bringen in erster Line der Agrochemie Vorteile und schaffen Abhängigkeiten. Das Ganze als Lösung des Hungerproblems zu preisen, ist lachhaft; wer will den Beweis antreten? Es hat Vorteil für Grossproduzenten aber kaum welche für normale Bauern, es bringt ihne nur Mehrkosten für Saatgut und eher geringe Einsparungen für Agrochemie. Den Kleinbauern bringt es nur Abhängigkeit und keine Vorteile

  • Walter Kunz sagt:

    Wer sich einmal die Mühe nimmt im Internet nach den vielen Nachteilen
    zu suchen der weis, nach dem erfolgreichen hindurcharbeiten mehr als genug.

  • Christian Weiss sagt:

    Es ist schon gewaltig, was für ein Shitstorm der Anti-Gentechnik-Esoteriker hier abgeht. Wenn eine Studie, die von wissenschaftlichen Fachleuten durchgeführt wurde, nicht die gewünschten Resultate bringt, die das eigene Weltbild unterstützen, dann wird den Wissenschaftlern Käuflichkeit unterstellt. Ja, so einfach kann man es sich machen. Nur: Leute, die als selbsternannte Umweltaktivisten vom Alarmismus und Panikmache und der damit verbundenen Spendenflüsse abhängig sind, sind im Fall keine neutralen und sachkundigen Beobachter.

    • Pierre Nussbaumer sagt:

      Christian Weiss, schon SIEBEN Kommentare, zeigt wie unsicher Sie sind. Aber informiert sind Sie unter NULL, oder ein Gesandter der Multis. Seit Jahren sind Berichte über die Schäden an Land und Leuten, Indien, Süd und Nord Amerika, usw.
      da braucht es keine Argumente, nur sich informieren und anstelle Ferien, mal zu diesen verseuchten Bauern auf Besuch in Indien, Bangladesh z.B.

      • Christian Weiss sagt:

        „Oder ein Gesandter der Multis“. Gehts einmal ohne die Unterstellung, man sei von irgendwelchen Industrieunternehmen gekauft? „verseuchte Bauern in Indien“. Gehts einmal ohne die immergleichen und längst widerlegten Ammenmärchen zur Gentechnonologie. Eine im Juli 2012 veröffentliche Langzeitstudie der Universität Göttingen hat nachgewiesen, das die in Indien verwendete gentechnisch veränderte Baumwolle den Pestizid-Einsatz vermindert hat und andererseits die Erträge der Bauern erhöht hat. Durch weniger Ausgaben für Pestizide und den höheren Erträgen erwächst den Bauern mehr Profit.

    • werner koch sagt:

      Sachkundige Beobachter findet man selbstverständlich bei der absolut nicht interessierten Agrochemie, gelle Christian Weiss… Für wie dämlich halten Sie Kritiker Ihres Glaubens? Die Abzocker-Pro-Gentech-Fanatiker versuchen hier ohne oder mit fadenscheinigen Argumenten gegen die vernünftige und verständliche Front gegen Gentechmultis und deren Patentwahn anzuschreiben, vergessen aber – erstaunlicherweise – dass dabei ein weit über GVO hinausgehendes Wirtschaftsinteresse besteht. Religion Geld halt, keine ernstzunehmenden Argumente, keine Plausibilität, nur Beleidigungen, sehr glaubhaft?!

    • erik waser sagt:

      Sie haben wohl noch nie einen Shitstorm erlebt, aber so wie Sie unwissend dieses Phänomen missbrauchen, unterstellen Sie in hinterhältiger Diktion den kritischen Stimmen Naivität und Fanatismus, etwas, das Ihrem eigenen Denken wohl nicht gerade fremd ist. Wie fühlt man sich so als Urheber eines Shitstorm-Beitrages? Wer nicht so denkt wie ich, ist dumm und hat nichts verstanden, gratuliere, grossartige Geistesleistung und so gaaanz anders, als sie es den missliebigen Kritikern der Gentechlobby unterstellen… Chapeau vor dem ach so neutralen und sachkundigen Beobachter…!

    • Abdel Thuma sagt:

      Dass diese Leute nicht sachkundig sind, darauf können Sie getrost wetten. Wissenschaftsfeindlichkeit ist am ausgeprägtesten bei Leuten, die keine Ahnung von Wissenschaft haben und sie für Hokuspokus und Magie halten.
      Ein bisschen wie bei den Greenpeacefritzen, die gentechnischen Golden Rice aus ideologischen Gründen verbieten wollen, obwohl der Millionen Kinder in der dritten Welt vor dem Erblinden bewahren könnte. So nach dem zynischen Motto: Sollen die doch blind werden, Hauptsache sie essen „politisch korrekt“. Man könnte sowas gutmenschlichen Kolonialismus nennen.

      • ronnie weber sagt:

        Das dümmste Argument von allen ist die Wissenschaftsfeindlichkeit, da z.B. gerade Monsanto keinerlei Heausgabe von Erhebungs- und Testdaten zustimmt. Da ist mir ein wissenschaftskritischer Geist doch einiges lieber als ein Wirtschatshöriger und Gläubiger wie Sie es zu sein scheinen Thuma!

      • t. weller sagt:

        @Thuma: Sind Sie denn ein Monsanto-Gläubiger, ein Wirtschaftskonzern-Adpet oder einfach ein besserwisserischer Nachplapperi und bezahlter Blogfritz? Dümmllich, wer mit solch primitiven Unterstellungen arbeiten muss. Sie haben wie auch der unter dem Pseudonym Christian Weiss schreibende jede Glaubwürdigkeit eingebüsst ! Naschuldigungen und unwahre Unterstellungen zeigen den wahren Charakter. PS: Wieviel fliesst auf ihr Konto???

    • Walter Kunz sagt:

      Womöglich ist ihnen der Wissenschafts- und Wirtschaftpublizist F. William Engdahl noch nicht bekannt.?

  • Marco Bless sagt:

    „Rein wissenschaftlich spricht in der Schweiz nichts gegen den Anbau von genetisch veränderten Pflanzen. “

    Soso. DAS ist genau diese selbstverherrlichende und höchst UNWISSENSCHAFTLICHE Aussage,die man noch vom Klerus aus dem Mittelalter kennt. Damals war die Bibel das Heiligtum,heute die Wissenschaft.

    Und wie oft musste „die Wissenschaft“ Fehler eingestehen und korrigieren? „Rein wissenschaftlich“ glaubte man noch vor 40 Jahren,die Polkappen des Mars bestünden aus gefrorenem Kohlenstoffdioxid.

    Sorry. Wer behauptet,er habe die Wahrheit auf sicher ist damit automatisch kein Wissenschaftler.

  • Meier sagt:

    Vermutlich sind wir dumm und vermutlich ist Gen-Food gar nicht gefährlich. Lassen wir also den grössten Feldversuch der Welt starten! Ich will endlich Genetisch verändertes Gemüse, Obst und Fleisch. Vielleicht gibt es auch bald spannende Gen-Züchtungen, neue Geschmäcker, tolle Farben oder Kernlos, Riesenleber und Megarindshuft. Ja genau, das will ich den Giga-Gen-Food.

  • Walter Kunz sagt:

    Ich wiederhole es gerne noch einmal, denn Erklärungen zu diesem Thema von Wissenschafts- und Wirtschaftpublizist F. William Engdahl sollten eigentlich schon genügen.

  • Tobias Lienhard sagt:

    es kommt doch keinem gesunden Gemüt in den Sinn die Natur so nah bei ihrem Wesen zu manipulieren.

    • Hermann sagt:

      Viel Wahrheit in ihrem Satz. Denn im Hintergrund spuert man doch immer die Angst, Menschen eines Tages genetisch zu manipulieren. Was, wenn so die Lebenserwartung auf 130 Jahre erhoeht wuerde. Durchaus denkbar. Altersheime soweit das Auge reicht…..

  • max demian sagt:

    80% der europäer meinen, dass ein biorüebli keine gene enthält. soviel zum verständnis der menschen. ausserhalb von europa sind gvo längst eine realität und nur wenige dort regen sich auf. die landwirte sehen durchaus vorteile im anbau mit gvo und offensichtlich schätzen viele konsumenten günstige nahrungsmittel. europa ist seit jahrzehnten ein technologiefeindlicher kontinent, risikoavers und auf absolute sicherheit bedacht. die menschen verkennen, dass 100%ige sicherheit nur im einlang mit stillstand zu haben ist. doch stillstand wollen die wenigsten. ein ängstlicher kontinent und so allein.

    • Georg sagt:

      Bitte, was? Ab der 8. Klasse aufwärts lernt man in der Schule was Gene sind…
      Wo haben sie denn diese Prozentzahl her? Aus einer Studie, erstellt von ihrer Phantasie? So viel zu den gutgläubigen GVO-Jüngern.
      Niemand fordert unmögliche 100%ige Sicherheit, jedoch den verzicht auf unnötigen Leichtsinn. Stellen sie sich vor, mit billigen ungeprüften Blei-Batterien chinesischer Produktion (in Europa hat es ja keine Batteriehersteller mehr…) könnten wir Elektroautos massiv billiger machen! Welch ein Fortschritt! Dafür steigt halt das Risiko einer Akkuexplosion massiv. Würden sie eine Fahrt wagen?

  • Mister Big sagt:

    Das Video von Greenpeace zeigt recht gut, was die Untersuchungen des NFP (Nationalforschungsprojektes) wirklich zum Ziel hatten: Mehltauresistenzen. Denn die ETH wollte sich nicht mit „altem Käse“ wie gesundheitsrisiken für Mensch/Tier von bereits bestehenden genetisch manipulierten Pflanzen die auf dem Markt sind, beschäftigen. Die Doktoranden würden sich langweilen, meinte der zuständige Forscher OFF-The Record. Hier jedenfalls das Video, ab ca 1.35 gehts um den konkreten Freilandversuch http://www.youtube.com/watch?v=E1EwqtLj6rU und worum es wirklich geht, bei Genmanipulation: Geld!

    • Christian Weiss sagt:

      Der von Ihnen verlinkte Film zeigt den ganzen Mangel an Lauterkeit der selbsternannten Umweltschützer. Das beispielsweise das Gentech-Versuchsgelände streng bewacht wird, ist die Folge von Sabotageakten der Gentech-Gegner. Mögliche Schäden durch Gentechnik zu untersuchen, war der Auftrag der ETH, was auch im zitierten Auszug herauskommt. Dass die Forscher die Gentechnik von vornherein für gefährlich hielten, stimmt so nicht. Und dass es bei der Gentechnik auch um Geld geht, versteht sich von selbst. Nahrungsmittel werden nun mal nur angebaut, wenn man damit Geld verdienen kann.

  • Mr Big sagt:

    Für alle Wisschenschaftlerinnen und Politker: Schaut euch den brilliant recherchierten Film „Monsanto, mit Gift und Genen an“. Hier ein Ausschnitt, doch der Film geht viel tiefer: http://www.youtube.com/watch?v=7gyThpKbQII

  • Dr. Veronica Griffin, Australien sagt:

    Als gebohrene Schweizerin, Ernaehrungswissenschaft und Umweltsmedizin Praxis in Australien, kann ich nur eines sagen:
    SAY NO TO GMO/GVO. Monsanto is gross in Manipulation der Presse, $$$$$ sprechen lauter als echte Forschung. Wir haben hier genug davon gehabt und viele Bauerns haben jetzt kontaminierte Felder (Canola, Soya) und koennen nicht mehr als biologisch verkauft werden! Wer ist schuld? Der Nachbar der Monsanto GVO angepflanzt hat und dessen Pollen die biologischen Kulturen
    versaut haben! Sagt NEIN zu GVO Experiment.

    • Peter Schmid sagt:

      Danke Frau Griffin. In Kanada ist vor einigen Jahren mit Roundup-Ready Canola (Raps) dasselbe passiert. Monsanto hat dort einen Bauern eingeklagt weil er angeblich das Monsanto Saatgut gestolen hätte. Allerdings konnte man damals nachweisen dass eben ein Gentransfers stattgefunden hatte und der besagte Bauer danach seinen Raps nicht einmal mehr auf dem Bio-Mark absetzen konnte und dadurch sogar noch weniger verdiente. Die Kanadischen Farmer haben sich danach erfolgreich gegen die Einfuhr von Roundup-Ready Weizen zur Wehr gesetzt.

    • Pierre Nussbaumer sagt:

      Vielen Dank für Ihr Kommentar. Sie haben das Glück auf einer grossen „Insel“ zu leben. Wir in der Schweiz, das wissen Sie ja auch, leben wir wie in einem Haifischbecken, stets auf der Hut vor den 3 P = Presse, Politik und Pharma.

    • Roland K. Moser sagt:

      Ich habe es weiter oben auch geschrieben: Normale Pflanzen lassen sich nicht vor GVO-Pflanzen (GVO = Gentechnisch verseuchter Organismus) schützen.

  • Kurt B. sagt:

    Wir leben auf einer Insel der Glückseligen, wo wir keine Versorgungsproblem mit Lebensmittel haben und dank gutem Klima, genügend Wasser und Kaufkraft natürliche Produkte konsumieren dürfen. Weite Teile der Welt haben dieses Glück nicht. Sie benötigen gentechnisch verbesserte Pflanzen mit den höheren Erträgen und anderen Vorteilen. Ohne Gentech wäre der Hunger auf der Welt grösser.
    Bedenklich ist, dass bei uns die Sprache der Wissenschaft nichts mehr gilt und noch so seriöse Forschungsergebnisse einfach ignoriert oder als gekauft diffamiert werden. Ein schlechtes Omen für unsere Zukunft.

    • Meier sagt:

      Es gibt aber Wissenschaftler, die den Hunger auf dieser Welt woanders orten: Monokulturen für Export, schlechte Lagerung und Logistik von Nahrung, Nahrungsmittelspekulationen, politische Unruhen und nicht zuletzt Kriegen.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Ich denke wir kommen nicht um gentechnisch angepasste Pflanzen herum, wollen wir die Nahrungsmittel für Alle bereitstellen.

    Es müssen aber gut geprüfte Pflanzen sein, sie dürfen nicht Patentierbar sein und müssen dann für Alle zugänglich sein.

    • Pascal Sieger sagt:

      Ihr Gedanke Nahrung für alle zur Verfügung zu stellen ist ja schön und gut. Jedoch bin ich mir sicher dass wer die Gesundheitlichen Gefahren gentechnischer Nahrung kennt, freiwillig die Finger davon lässt. Es wäre sogar ethisch absolut nicht vertretbar die Dritte Welt mit solcher Nahrung zu beliefern! Auch dort will man Nahrung und kein Gift.

  • rolf zeller sagt:

    Eigentlich unglaublich,ich lebe noch und doch habe ich als Kleinkind noch eine Zeit erlebt,wo meine Mutter froh war,überhaupt genug Marken zu haben um das Richtige auf den Tisch zu bringen.Natürlich hat dies oberflächlich gesehen,nichts mit Genverändertem Essen zu tun.Nur können wir uns heute überhaupt solche Diskussionen leisten, weil viele vergessen haben,wie schnell sich sowas in einer Dienstleistungsgesellschaft,die selbst meistens nur Papier produziert, ändern könnte.Auch heute gibt es vermutlich viele,denen ist dies schei…egal,sie wären einfach froh es hätte genug auf dem Teller!

  • Sven sagt:

    Einer Technologie, die einen kleinen zeitlichen Erfahrungshorizont hat pauschal als ungefährlich zu bezeichnen ist grob fahrlässig und zeugt nicht gerade von Seriosität. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Asbest, Dioxin….. Zusätzlich störend ist die perfide Darstellung, GT könnte dem Hunger in der dritten Welt Abhilfe schaffen. Das einzige wird Abhängigkeit Underground Kleinbauern und die gefüllten Geldsäcke der Patentinhaber sein. Daher darf es auch keinerlei Patente auf Lebewesen und Pflanzen resp. Deren Bestandteile geben.

  • Max sagt:

    1: Ich finde es immer wieder interessant, wie sich sogenannte Erwachsene so auf die Palme bringen lassen können. Ein
    entmutigender Start in die Volljährigkeit…
    2.Es gibt doch genügend Berichte die überzeugend darlegen, dass diese GMO’s und Monokulturen an sich nicht wirklich positive
    Auswirkungen auf die Natur und den Menschen hat. Wer profitiert, sind die wenigen, die in der Agrochemie ihre Finger im Spiel haben, nicht der Konsument.
    Ich wünsche mir, dass die Schweiz ohne Genfoodanbau bleibt, denn die Folgen müssen wir jungen Leute ausbaden, nicht die Monsanto oder Syngenta Lobbyisten

  • Matthias Gassmann sagt:

    Man hat einen Versuch gemacht mit Mäusen (in England, so weit ich mich erinnern kann), welche man ausschliesslich mit Gentechfood gefüttert hat. Bis Ablauf der Studie – keine Probleme. Aber man hat die Mäuse trotzdem einige Wochen darüber hinaus mit Gentechfood gefüttert, Fazit: Alle haben dann ausnahmslos entzündete innere Organe gehabt. Was soll daran unbedenklich sein? Die Langzeitfolgen werden katastrophal sein, genau so wie mit dem Nanozeugs.

    • lars Wenger sagt:

      aha,so weit sie sich erinnern können.ich glaube kaum dass sie jemals eine solche studie gelesen haben,sondern etwas das jemand geschrieben hat der jemanden kennt der diese wo möglich gelesen hat.aber toll das sie trotzdem ein fazit daraus ziehen können.

    • jona knecht sagt:

      die studie wurde von der uni caen durchgeführt.

  • GEORGE Robert sagt:

    Pourqoi que des commentaires en allemand ? une seule ligne en français … !
    „Génie génétique, génie helvétique“ , un joli titre, mais seulement pour des OGM créé, testés et contrôlés en Suisse. Le PNR 59 a produit le seul OGM au monde ayant subi un étude si poussée, publiée.
    Pour connaître la vérité sur les OGM cultivés ailleurs, regardez “ Le monde selon Monsanto “ de
    Marie-Monique Robin : http://www.youtube.com/watch?v=zv-UvuNRh_Q

    “ Le monde selon Monsanto“ de Marie-Monique Robin: http://www.youtube.com/watch?v=zv-UvuNRh_Q

  • Pascal Sieger sagt:

    Monsanto liess uns auch glauben Agent Orange sei unbedenklich, sowie dass fluoridiertes Trinkwasser (in zusammenarbeit mit der FDA) gut für die Bevölkerung sei.
    Ich war bis anhin stolz darauf als Schweizer von gentech verschohnt zu sein.
    Wer glaubt Monsanto liege der technologische Fortschritt am Herzen, der möge doch bitte mal nach Monsanto Protection Act googeln!! Wozu soll eine Gentech Unternehmung von sämtlichen Strafhöfen unantastbar sein wenn ihre Produkte angeblich unbedenklich sind?

  • Pascal Sieger sagt:

    Öffnet bitte mal eure Augen, GMOs bergen eine Gefahr für unser natürliches Anbausystem, dessen Auswirkungen ins Katastrophale gehen können. Nicht zuletzt wegen des von Monsanto entwickelten Terminator Gen.
    Dieser Propaganda Artikel ist eine Schande für die Autorin. Blindes Vertrauen in eine Industrie die bereits in der Vergangenheit bewies das man ihr kein Vertrauen schenken kann.

  • Pascal Sieger sagt:

    Ich lebte eine Zeit in Kanada und dort, sowie in den USA, schreien die Leute (welche sich ihre eigene Meinung über GMOs gebildet haben) danach sämtliche Monsanto Produkte zu verbannen. Dies hauptsächlich aus gesundheitlich realen Schäden am Mensch sowie wegen der Zerstörung ihrer Anbauflächen.
    Ich selbst bemerkte das ich auf Gemüse von dort ( besonders squasch und corn) mit starken Bauch und Verdauungsproblemen reagierte. Dies war zu einer Zeit wo ich noch nicht wusste das mein Gemüsse von Monsanto stammt.

  • Pascal Sieger sagt:

    Wieder zurück in der Schweiz waren sämtliche Probleme verschwunden. Interessanterweise verbessterten sich auch meine T3 und T4 hormone der Speicheldrüse.
    Ich bitte die Leute inständig selbst zu recherchieren anstatt von der Industrie gesponserte Studien zu schlucken.

  • El Yunque sagt:

    Als interessierter Laie kann ich nur hinzufügen:

    Die Technik behauptet seit Jahrhunderten, dass alles besser werde durch sie. Aber seit der industriellen Revolution hat der steile Niedergang unserer Lebensgrundlagen begonnen (*). Mein Fazit: Jede neue Technik summiert ihre Probleme zu jenen hinzu, die sie vorgibt zu lösen.

    (*) netto betrachtet, es mag tatsächlich Verbesserungen geben, aber diese werden durch Umweltverschmutzung, Ressourcenverbrauch etc. weit weit überkompensiert.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.