Ohne Städte geht es nicht

In seiner Polemik vom 14. Dezember schreibt René Lenzin, die Städte sollen mit Jammern aufhören. Ihr Problem seien nicht die Zentrumslasten, sondern dass sie zu teuer bauten und sich immer eine Extrawurst gönnten.

Tatsache ist: Die Chef-Jammeri sind andere. Im freundeidgenössischen Verteilungskampf machen nicht die Städte und auch nicht die Kantone mit grossen Städten am lautesten die hohle Hand. Erfolgreich jammert vielmehr die Alpen-Opec. Die angeblich strukturschwachen Kantone der Innerschweiz, die gleichzeitig dank ihrer Zentrumsnähe und Beiträgen aus dem Finanzausgleich mit Dumping-Steuersätzen den Zentrumskantonen Firmen und Top-Steuerzahler abjagen. Das betrifft nicht nur die Stadt sondern auch den Kanton Zürich. Mit Obwalden wird ein Kanton Zürich steuerlich niemals mithalten können. Wegen der Zentrumslasten.

Man kann wie René Lenzin – argumentieren, dass niemand gezwungen wird, eine Universität, ein Kunstmuseum, ein Opernhaus oder eine S-Bahn zu betreiben. Ich hoffe, er meint damit nicht, dass man grundsätzlich auf diese Dinge verzichten soll. Vermutlich meint er damit auch nicht, dass nur Städter eine Universität oder ein Museum besuchen wollen oder sollen – damit täte er allen Nicht-Städtern ziemlich unrecht.

Wer in Freienbach wohnt, der tut dies vermutlich nicht wegen der Schönheit des Ortes, sondern wegen des tiefen Steuerfusses – und der Nähe zur Stadt Zürich. Deshalb sagen wir Städter, dass es nicht sein kann, dass wir die Universitäten, Opernhäuser, Trams und S-Bahnen alleine bezahlen. Schliesslich werden sie nicht nur von uns benutzt. Sondern auch von vielen anderen Menschen. Das ist auch gut so. Es ist einfach nicht gratis.

Die grossen Städte sind die Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz.

Baustelle vor dem Opernhaus in Zürich. (Keystone)

Die Städte lassen ihre Infrastruktur nicht verlottern: Baustelle vor dem Opernhaus in Zürich. (Keystone)

Es ist auch nicht so, dass die Städte am Tropf ihres Umlandes hängen. Die Stadt Bern und Umgebung schleppt das strukturschwache Emmental und Oberland mit. Die Finanzen des Kantons Basel-Stadt sind im Vergleich zum Kanton Basel-Land in bester Verfassung. Und die Stadt Zürich steht im fünften Jahr nach der Finanzkrise und dem Ausfall ihrer grössten Steuerzahler finanziell solide da. Die grossen Städte sind die Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung der Schweiz.

Nur die Stadt Luzern hat finanzielle Probleme. Das liegt aber weniger am teuren KKL, sondern am innerschweizerischen Steuerwettbewerb. Die Luzerner hatten ihre Unternehmenssteuern massiv gesenkt. Doch die ersehnten Firmen, die sie von Zürich weglocken wollten brausten – um es in den Worten des Zürcher Finanzvorstand Martin Vollenwyder zu sagen –  «im ICE ohne Halt durch Luzern bis Alpnach, um dort eine Lizenzbox zu eröffnen».

Bleibt Lenzins Kardinalsargument: Die teuren Bauten, die Zürich errichtet. Tatsächlich legt Zürich beim Bauen Wert auf Qualität. Wenn man an den Siedlungsbrei in der Hüslischweiz denkt und an verlebte Siebzigerjahre-Dorfkerne,  so ist man versucht zu denken, dass etwas Qualität in der Stadtentwicklung nicht schadet. Zürich lässt seine Infrastruktur nicht verlottern. Mit ein Grund, warum die Stadt Zürich in Umfragen über Lebensqualität immer gut abschneidet. Man stelle sich auch vor, die Menschheit hätte beim Bauen immer nur auf das Preisschild geachtet. Die Welt sähe ziemlich anders aus. Und gewiss nicht schöner.

Die Zürcherinnen und Zürcher haben sich zudem entschlossen, ihren Energieverbrauch zu senken und die 2000-Watt-Gesellschaft anzustreben. Müssen tun wir dies nicht. Aber Klima- und Umweltprobleme machen nicht an den Stadtgrenzen halt. Unser Beitrag zur Lösung hilft allen. Städte sind immer auch Innovationsträger. Probleme einer Gesellschaft (z. B. 24-Stunden-Gesellschaft) treten in den Städten oft früher auf als auf dem Land und werden dafür auch früher wieder gelöst. Die Drogenpolitik ist dafür nur ein Beispiel.

Die Schweiz hat keine  Metropolen. So schmückte sich Zürich lange bloss treffend mit dem Attribut «Little Big City».  Die Schweiz ist ein Land des Ausgleichs. So bleiben die Städte beschaulich, aber auch das Hinterland kultiviert. Gleich wie sich die Stadt Zürich in der Berghilfe engagiert und der Kanton Bern das Emmental nicht aufgeben will, sind auch das Land und die Agglomeration auf die Stadt angewiesen. Schon in der alten Eidgenossenschaft blieben die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden nicht lange allein. Bereits 1351 schlossen sich die Stadt Zürich und 1353 die Stadt Bern der Eidgenossenschaft an. Konfliktfrei blieb das Verhältnis zwischen Stadt und Land nie. Aber alle wussten, es braucht beide: Land und Stadt.

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119 Kommentare zu «Ohne Städte geht es nicht»

  • w.hueppi sagt:

    Die Alpen OPEC hat doch in der Dunkelkammer den Lastenausgleich fuer Zentrumsleistungen versenkt, nachdem der Nationalrat zugestimmt hatte. Es sind die gleichen Kantone, welche beim Finanzausgleich dick abkassieren u. im Staenderat auf Subventionsjagd sind. Kein Wunder, wollen diese Politiker aus dem Subventions Filz, in der Dunkelkammer keine Transparenz.

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Schweiz ist um 100 % überbevölkert (Wir müssen die Hälfte der Nahrungsmittel importieren), also sind auch die Städte zu gross.

    • Karin Gut sagt:

      @Moser: Die schnell wachsende Bevölkerung der letzten Jahrzehnte hatte Vor- und Nachteile, aber heute muss man von der Gegenwart aus in die Zukunft denken.

      Unser grosser Engpass sind die erreichten Kapazitätsgrenzen der Infrastrukur, entweder teurer Ausbau von Strassen, Bahn, etc oder Bevölkerungswachstum limitieren. Eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl ist heute problemlos möglich, weil Todesfälle und Wegzug aus der Schweiz deutlich höher liegen als die Anzahl Geburten. 10’000-20’000 Zuwanderer liegen problemlos drin und die Bevölkerungszahl wächst dennoch kaum mehr an.

    • Andreas M Müller sagt:

      Herr Moser, Ihre Hartnäckigkeit in ehren, aber wie lange wollen Sie den Quatsch eigentlich noch zu jedwelchen Artikeln posten, obgleich diese rein gar nichts aussagen, auf was sich ihr seltsamer Kommentar beziehen könnte. Was ich vermisse, ist ihr Kommentar, dass es gar keine Flüchtlinge gibt, da ja aus UNO-Staaten keine Flüchtlinge kommen können (so, oder so ähnlich)…

    • John Frei sagt:

      Dann weisen wir alle der Nachnamen A, C, E, G, I, K, M, O, Q, S, U, W, Y beginnen doch einfach aus.

      • Walter Bossert sagt:

        Frei, es würde vollkommen reichen, wenn alle gehen würden welche gar nicht da sein dürften!

    • Beat Zürcher sagt:

      Die Schweiz ist untervölkert (wir müssen Maschinen exportieren). Also sind sie Städte zu klein.

      • Walter Bossert sagt:

        Zürcher, wenn Sie dann einmal eine gute Stunde haben,dann denken Sie bitte über ihren unlogischen Blödsinn nach!! Eben gerade weil es zu viele hat welche in der Schweiz sein wollen müssen wir umso mehr exportieren können!! Aber bitte,Sie haben sicher auch frei über Weihnachten und ein wenig Zeit zum nachdenken

    • simon jacoby sagt:

      lieber herr moser,

      ich muss zugeben, dass ich die korrelation zwischen überbevölkerung und import von nahrungsmitteln nicht erkennen kann. selbst wenn in der schweiz nur 4 millionen menschen lebten, würden wir noch immer gerne lachs, ananas und tomaten (selbst im sommer werden davon viele importiert) essen wollen. das importieren von esswaren hat eher etwas mit unserer konsumwut -präferenz zu tun, als mit zu vielen menschen auf kleinem platz.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Herr Moser, wir mussten bereits vor dem Zweiten Weltkrieg die Hälfte der Lebensmittel importieren, und auch mit der Anbauschlacht unter dem Plan Wahlen kamen wir nur auf rund 70 Prozent Selbstversorgung – trotz Lebensmittelrationierung. Ihr Sprüchlein ist obsolet. Und ich hoffe, Sie essen nie Orangen, Bananen und Erdnüssli – die werden nämlich auch importiert, wie so viele Lebensmittel des täglichen Gebrauchs.

    • Roland K. Moser sagt:

      Wir müssen die Lebensmittel importieren, weil die eigene Landwirschaft nur ca. 4 Millionen Menschen ernähren kann, nicht weil wir noch Orangen und Kiwis essen.
      🙂
      Ganz einfach wie immer natürlich.
      🙂

      • Thomas Hartl sagt:

        In der Tatsache, dass wir die Hälfte aller Nahrungsmittel importieren, sehe ich kein Problem. Wenns mal knapp wird, essen wir einfach die Hälfte der Nahrung, die wir im Moment ungenutzt fortwerfen. Eine gute Idee wäre, jetzt schon damit zu beginnen.

        • Dass so viele Lebensmittel im Abfall landen ist eine bösartige Lüge, welche der Bevölkerung aufgetischt wird, um vom Überbevölkerungs-Problem abzulenken, um weiter und noch mehr abzocken zu können.

    • Kein Genätsch mehr?!

  • Pierre Bonmot sagt:

    Ich erwarte auch (oder gerade?) von der Stadt Zürich, das sie mit ihren Mitteln haushälterisch umgeht, das eigene Leistungsangebot immer wieder kritisch hinterfragt und tote Zöpfe konsequent abschneidet. Projekte wie das neue Fussballstadion (wo das Wörtchen „Nein“ offenbar verboten ist) und auch die im Vergleich zum Umland hohen Quadratmeter-Preise bei Schul- und anderen Bauten zeigen, dass da noch einiges an Luft drin ist. Zudem gibt es diverse städtische Angebote, deren Nutzen mehr als fraglich ist und bei denen einiges Sparpotential besteht.

    • T.Orm sagt:

      Ich stimme Ihnen zu. Angenommen, die Subvention von Opernhaus und Hooligan-Arenen würden gestrichen. Würden aufgrund dieser Einsparungen die Steuern gesenkt? Wer hier „ja“ gedacht hat, sollte in Ruhe die Stadtzürcher Finanzen der letzten 20 Jahre studieren.
      Wenn Politiker an jedes Projekt ein Preisschild hängen würden: „Die Annahme kostet für die nächsten 20 Jahre 1% höhere Steuern, liebe Bürger!“, resp. „Bei Ablehnung wird der Steuerfuss gesenkt!“, würden einige Abstimmungen wohl anders ausfallen. Kein Politiker haushaltet, solange noch von irgendwo her Geld fliesst. Und sei’s auf Pump.

      • Walter Bossert sagt:

        Ich frage mich schon lange warum diese Säuferkatakomben nicht von Bierfimen bezahlt werden. Das würde doch gut tönen, Zum Beispiel Heineckenarena!

    • René sagt:

      Sie haben noch den Hafenkran und das Y-Projekt vergessen, das zusammen allein 2 Millionen verschlingt. Es ist eine Schande, wie die Stadt Zürich das Geld des Steuerzahlers verschleudert. Die verwöhnten Linken zusammen mit der CVP sollten endlich lernen, mit dem Geld der anderen haushälterisch umzugehen und lernen, bescheidener aufzutreten.

  • Ueli Keller sagt:

    Ein wirklich guter Artikel, danke, Frau Marti

  • Sabrina sagt:

    Mit Vollgas in den Ruin der Stadt Zürich. Der Personalaufwand der Stadt hat bereits unglaubliche 2.701 Mia. CHF erreicht. Das sind über 700 Mio. mehr als 2004 und die Tendenz geht weiter so. Wer so verschwenderisch mit dem Geld umgeht, muss sich nicht wundern, wenn die Stadt eines Tages ruiniert ist.

    • Pawel Silberring sagt:

      Nix Ruin: Die Stadt hat auch nach dem budgetierten Defizit Ende 2013 ca. 600 Mio Eigenkapital. Wenn aber der Kanton und der Bund weiter an Steuerschlupfscheunentüren für Reiche und Unternehmen a la Unternehmenssteuerreform 2 basteln, dann gehen die Gemeinden allesamt pleite. Die Steigerung des Personalaufwandes geht einher mit dem Bevölkerungswachstum: Mehr Schulen, Hortplätzen, Polizisten…

    • Michael W. sagt:

      Das Problem ist nicht Stadt oder Land. Das Problem ist, dass die städtischen Organisationen meinen, sie müssen überall eingreifen und alles schöner und besser machen. 50% der Beamten feuern würde der Stadt Zürich richtig Schub verleihen, dann hätten die verbleibenden nämlich gar keine Zeit, alles zu reglementieren, und die andere Hälfte würde in produktivere Sektoren landen – die besten davon Eigeninitiative zeigen und Unternehmen gründen.

    • Jacqueline Badran sagt:

      Staatliche Rechnungslegung ist kompliziert: Wir haben in den letzten Jahren die Fernwärme, die Zentralwäscherei, Schutz und Rettung Flughafen vom Kanton übernommen – um nur einige Beispiele zu nennen. Ein Bevölkerungswachstum von rund 40’000 Personen geht nun mal nicht ohne mehr Lehrer, mehr Spitalpersonal usw. Das um Übernahmen breinigte Personalwachstum ist ungefähr proportaional zum Bevölkerungswachstum. Das sollte man wissen, bevor man Verschwendung insinuiert.

  • B. Habegger sagt:

    Einmalmehr: Typisch SP, Städte verbetonieren um die eigenen Bürokratien zu „beackern“. Wenn der letzte grüne Fleck in den Städten verbaut sein wird, werden Leute wie Sie Frau Min Li Marti noch Freude daran haben, dass es auch Randregionen oder wie sie abschätzig bemerken eine Alpen-OPEC gibt um sich zu erholen. Wenn der Profit ruft, ist bei der SP derzeit Ende mit Vorausschauendem Denken und Handeln. Die Umwelt ist nicht mit von SP/Rot-Grünen gelobten Zertifikaten, Bussen Abgaben und erfunden Steuern zu kaufen.

    • M. Steinberger sagt:

      So ein wirres Geschwätz von B. Habegger und Sabrina.

    • John Frei sagt:

      Welche Landregionen? Diejenigen die von der FDP/SVP-Bauwirtschaft mit Zweitwohnungen und Einfamilienhüslis zugepflastert wird? Ihr Kommentar ist sowas von unlogisch.

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Frau Habegger, wer sich gegen Landschaftsschutz und effiziente Besiedelungsplanung wehrt, sind die Bürgerlichen und Ihre Rechten. Mit Verlaub, Ihre Rundumschläge werden immer konfuser.

      • B. Habegger sagt:

        @Albert Schwarzenbach/Ganz genau! Aus diesem Grund sammelt wohl SVP Bern Unterschriften, damit nicht hektarenweise Wald gerodet wird, nicht wahr? Soviel zum Thema Landschaftsschutz und SVP. Mit Verlaub informieren kostet nichts.

        • Albert Schwarzenbacher sagt:

          Die Ausnahme, die die Regel bestätigt, allerhöchstens. Schauen Sie sich das Abstimmungsverhalten Ihrer Partei in National- und Ständerat an, wenn es um Umweltschutz und Raumplanung geht. Vergleichen Sie es mit dem von SP und Grünen, und dann sagen Sie mir noch mal, ich hätte nicht recht.

          • B. Habegger sagt:

            @Albert Schgwarzenbacher/Wenn Sie gerne möchten ich gebe Ihnen doch recht auch wenns nicht stimmt. Fakt: Grün, wo? Bestenfalls noch auf dem Papier. Es hat bald jeder/Mann, jede/Frau gemerkt, dass dies die Partei ist, welche mit jeglichen Märchen den Bürgern das Geld aus den Taschen klaut und die natürlichen Ressourcen nur nützt statt beschützt mit Schein-Zertifikätli, Klimaräppeli-, irgendwelchen Benzinsteuern etc. seit Jahren. Umwelt ist wichtig, Parteien die damit nur Geld und Macht erhaschen wollen bringt die Sonne auch mal ans Tageslich sogar ohne Solarzelle!

        • Berner sagt:

          Die Unterschriftensammlung gegen die Waldstadt war ein verzweifelter Versuch der SVP-Bern ihren erbärmlichen Wahlkampf zu retten. Wie viele Unterschriften hat den die SVP seit den Wahlen am 25.November gesammelt? Ihre Kommentare werden immer stumpfsinniger.

    • Laura sagt:

      „Wenn der Profit ruft, ist bei der SP derzeit Ende mit Vorausschauendem Denken und Handeln“. LOL, dass sagt ausgerechnet ein SVP-Mitglied. You made my day! 🙂

      • B. Habegger sagt:

        Ja Laura, das sage ich und stehe dazu! Die Ressourcenverschwendung an Natur und Steuerzahlern der letzten Jahre verdanken wir nicht der SVP, sondern jenen die daraus Profit und Macht erhaschen wollen. Wer zeiht bei jeder Gelegennheit dem Volk das Ersparte aus den Taschen mit irgendwelchen Angst-und Panikmachermärchen/Gesundheitswesen, Umwelt etc. Jedenfalls nicht die SVP.

  • T.Orm sagt:

    Liebe Frau Marti
    Ja, die Schweiz ist ein Land des Ausgleichs. Im Guten wie im Schlechten. Da stimme ich Ihnen zu. Doch wenn die Städter sich herausnehmen, das „Hinterland“ – manchmal mit grosser Geste und auch mit kultureller ÜBerheblichkeit – zu kultivieren, kommt dies auf dem Land nicht immer gut an.
    Was jedoch immer aufstösst, sind die heute endemischen Kostenüberschreitungen bei öffentlichen Bauten. Entweder können die Schweizer Architekten nicht mehr rechnen, oder die Politik will die tatsächlichen Kosten nicht transparent machen. Das schleckt keine Geiss weg.

    • Pawel Silberring sagt:

      Das stimmt aber nicht für die Stadt Zürich. Die meisten Bauten der letzten Jahre konnten innerhalb des Budgets abgewickelt werden und sogar die einberechneten Reserven wurden nicht gebraucht.

    • Werner Graf sagt:

      T.Orm schauen Sie sich mal die Autonummern im Umfeld von Baustellen an.
      Hinterland- und Ausland Nummern soweit das Auge reicht.
      Von der Kostenüberschreitung profitiert das Hinterland aus feinste.

  • Anton sagt:

    Als Stadt.Basler kann ich nur sagen: Genauso ist es: Um ein weiteres Beispiel zu zitieren, das die Alpen-Opec durchgesetzt hat: Basel zahlt jedes Jahr massiv in den Finanzausgleich ein und trägt gleichzeitig die sozialen Kosten jener vom Land, welche, wenn sie aus den sozialen Rastern heraus fallen, in die Stadt ziehen. Dies wird beim Finanzausgleich aber elegant übergangen. Die Millionen, welche die Alpenkantone aus den Wasserrechtszinsen, etwa der Basler IWB einnehmen, werden umgekehrt nicht als Einnahmen angerechnet. Darum: Städte: Setzt eure Lobby auch so effizient ein wie die Alpen-Opec.

    • Franz Brunner sagt:

      die grosse masse der sozialkostenverursacher in der ch kommt wohl eher nicht von „ländlern“, die wenn aus dem raster fallen in die städte abwandern, sondern von „kunden“, die normalerweise von vielen netten mitmenschen als „ach so arme verfolgte“ gehätschelt werden—in einem land wo bald jeder dritte franken ins soziale gesteckt wird, sollte man sich ziemlich schnell mal ein paar gedanken machen, ob das wohl wirklich langfristig der richtige weg ist

    • Olivier sagt:

      Haben Sie beweise, dass Sozialfälle extra in die Stadt ziehen, um dort Geld zu beziehen? Die Städte sind da kaum attraktiver. Zudem versuchen die Städte immer mehr mit reichen Ausländern die arme Bevölkerung in der Stadt zu verdrängen. In Zürich funktioniert das gut, in Basel kommt es erst langsam in die Gänge. Das Problem ist Hausgemacht!

      • Phil Bösiger sagt:

        @Olivier: Vor ein paar Tagen wurde im Schweizer Radio eine entsprechende Studie des Kantons Zürich vorgestellt unter dem Titel „Wohnen im Alter“. Sie müssen bei Sozialfällen nicht immer gleich an Asylanten oder Randständige denken. Leider werden auch sehr oft alte Menschen zu Sozialfällen, die dann gezwungenermassen auf Kosten der Allgemeinheit in Alters- und Pflegeeimen leben. Dies dann vorzugsweise in den Städten, dies hat die Studie unter anderem klar aufgezeigt. Dies ist einer der Gründe, weshalb in Städten wie Basel, Zürich oder Genf die Krankenkassenprämien höher sind auf dem Lande.

      • Franz Brunner sagt:

        sie scheinen beim lesen etwas müde gewesen zu sein—nirgendwo hab ich geschrieben „sozialfälle ziehen in die stadt, um dort geld zu beziehen“, das sind ihre worte—aber die statistischen ämter versuchen natürlich so gut es geht „die unliebsamen zahlen“ irgendwo zu verstecken, sodass es weniger auffällt, was und „das soziale“ alles kostet—asylwesen ist auch sozial, wieviel kostet uns das eigentlich? klar, daran ist die svp schuld, die blockiert alles, dass diese hochqualifizierten asylanten nicht integriert werden können, keine arbeitsbewilligung erhalten, nicht wahr?

  • Philipp Rittermann sagt:

    rot/grün – zürich ist eine gross geldverlochungsmaschinerie. so kommts raus wenn linke versuchen zu regieren und das geld der andern ausgeben, wie immer halt bei den sozis.

    • John Frei sagt:

      Tja, Herr Rittermann, wie stehen Sie denn zu den Fakten das die Rot/Grün regierten Städte schwarze Zahlen schreiben und in den letzten Jahren Schulden abgebaut haben (Notabene Schulden, die bürgerliche Regierungen hinterlassen haben) ?

      • Frank Baum sagt:

        Rot-Grün ruiniert die Stadtkassen: Zürich schreibt seit Jahren Defizite. Einem ausgeglichenen Budget im nächsten Jahr stand Rot-Grün im Wege. Dabei reden wir von einem Budget, dass trotz der millionenschweren Umverteiluung von den bürgerlich regierten Gemeinden in die rot-grüne Misswirtschaft noch nicht ausgeglichen werden kann! Winterthur hat Rot-Grün unwiderruflich ruiniert. Da hilft nichts mehr.

      • Philipp Rittermann sagt:

        da müssen wir aber schon differenzieren, herr frei. bei zürich mag dies so sein, (obwohl ich ja nur den eigens gefälschten statikstiken glaube….); jedoch beispielsweise bern oder basel stehen alles andere als gut da. hätte bern nicht derart horrende steuern, wären die schon längst verlumpet. und woher die kohle der genfer kommt, ist ja wohl auch allen klar….
        da lebe ich lieber etwas bescheidener auf dem lande.

      • René sagt:

        weil die linken Genossen die arbeitende Bevölkerung immer mehr schröpft, Hr. Frei und die Vermögenden werden immer mehr steuerlich schikaniert! Geldverschleuderung ist in- siehe das perverse Hafenkranprojekt!

    • max müller sagt:

      die Geldverlochungsmaschine ist der Tourismus und der Aggrarterror dieses Landes. Die Lobbys richten es dank der undemokratischen Uebermacht in Bern immer wieder. Auch wenn man die zürcher Arroganz nicht ausstehen kann, die Achse Basel – Zürich und Lausanne – Genf finanzieren die Landbewohner.

      • Philipp Rittermann sagt:

        teil 1 – ja. teil 2 – nein. wenn ich sehe, wie viele ländliche gemeinden absolut haushalterisch wirtschaften, werden sie feststellen, dass die sich, ohne den ganzen gigantismus, sehr wohl und sehr gut eigen finanzieren können.

      • Frank Baum sagt:

        @Müller: es geht nicht um die Zürcher Arroganz sondern zum die Rot-Grüne Misswirtschaft. Die wird durch die Gemeinden ausserhalb der grossen Städt (auch derer auf der Achse Zürich-Genf, wenn man diese grosszügig genug auslegt) finanziert. Das findet durch den Finanzausgleich statt, der zurückgefahren werden muss, weil er völlig ungerechtfertigt ist. Warum sollen die gut organisierten Gemeinden die Fehler der linken Apparatchniks ausbügeln?

    • Jacqueline Badran sagt:

      Unter rot/grün haben wir in Zürich in den letzten 10 Jahren 3,5 Milliarden Schulden abgebaut, fast eine Milliarde Eigenkapital aufgebaut (von dem in den letzten 4 Jahren gezehrt werden konnte, um die Steuerausfälle der Banken zu kompensieren) und gleichzeitig in Infrastruktur investiert wie kein anderes Gemeinwesen. Schauen Sie wie es dem bürgerlichen Kanton geht (ohne Nationalbankgold) und dann werden sie nie mehr schnöden über links-grüne Finanzpolitik. Informieren Sie sich, anstatt Klischees zu bedienen.

      • Philipp Rittermann sagt:

        sie haben recht, in diesem fall. ich mag aber klischees – ein gesundes vorurteil schadet nie – falls man bereit ist, es bei nichtigkeit zu revidieren.

  • Sigrist sagt:

    Kultur: unser Chörli anstatt Oper, Bildung: Realschule Schattenloch anstatt Uni, Forschung: Katroffeln diese oder nächste Woche setzen, Steuern: Steuerfuss ist egal, wir bezahlen sowieso nichts, Ausland: die sollen froh sein, dass es uns gibt.
    All diese Meinungen gibt es (tatsächlich) auch, zu lesen in diversen Blogs. Und sie werden gefördert und „kultiviert“ von „tragenden“ Parteien dieses Landes.

    • Lucien Michel sagt:

      Ja Siegrist …..Kultur: Oper anstatt unser Chörli, Bildung: Uni -Schattenloch anstatt Realschule, Forschung: Kontrolle/Überwachung diese UND nächste Woche setzen, Steuern: Steuerfuss ist NICHT egal, da es nur die Anderen trifft, wir bezahlen sowieso nichts, Ausland: wir sollen froh sein, dass die uns sagen was wir zu tun haben, und unsere „Regierenden“ für ihre Einknickorgien vom Gutmenschenvolk abgefeiert werden
      Ja Siegrist…weltoffen mit verbarrikadierten linken Augen in den Abgrund…..und alle die davor warnen sind Hinterwäldler- gell

  • Max Meier sagt:

    Frau Marti, die Frage ist nicht ob ein Ausgleich stattfindet sondern wie gross dieser ist. Und da ist halt schon die Tendenz sich mehr und mehr nutzlose, überteuerte Projekte zu gönnen die andere bezahlen müssen und dabei keine Mitsprache haben. Wie bei allem führen Übetreibungen zu Opposition. Weiter ist Ausgabendisziplin überall eher schwach, wenn etwas nicht ausschliesslich aus der eigenen Tasche beglichen werden muss. Das Mass scheint hier eher der Knackpunkt zu sein, nicht ob ja oder nein

  • Marianne Stocker sagt:

    Stadt Zürich…finanziell solide…das kann nur eine Dunkelrote sein. Das linke Utopie-Gag-lein (2000 Watt) lebt auch nur noch dank des dunkelroten Ideologie-Balkens auf deren Augen. Und Little Big City, nach Downtown Zürich…wir leben Zürich etc zeigt nur, wie man mittels linker Selbstüberschätzung, vom täglich schwelenden, ideologischen Bünzlitum und Linksfilz, als grösstes Dörfli der Schweiz ablenken will
    Zudem sind es ÖV-Milliarden und Finanzausgleich die das Kaff der Kulturfürze am Leben halten, wie in Basel die Pharma. Und muss man mal nach Zürich so soll man das mit dem Velo tun- gell

  • Markus Eberle sagt:

    Zürich braucht kein Opernhaus, das jährlich mit CHF 80 Mio. Steuergelder subventioniert werden muss. Wenn etwas dermassen defizitär ist, dann kann es nicht sein, dass die Mehrheit die Kulturbedürfnisse Weniger finanzieren müssen. Das Gleiche gilt auch für ein Kunstmuseum und so völlig bescheuerte Dinge wie ein Hafenkran. Nicht alles, was Sie das als notwendige Zentrumslasten bezeichnen, sind auch wirklich notwendig. Notfalls müssen ihre Parteigenossen wie Moritz Leuenberger und Corinne Mauch ihr Cüpli halt in weniger kulturell angehauchtem Ambiente einnehmen.

    • Rene Wetter sagt:

      @Eberle: Wenn es nach Ihren Gesichtspunkte ginge, müssten wir sämtliche Kulturinstitutionen sofort liquidieren und wäre kultuell gesehen wieder im Mittelalter, und wir würden vermutlich als der Dorftrottel der Welt wargenommen. Ach ja übrigens: Der Kanton subventioniert das Opernhaus und nicht die Stadt. Viel anderes als der Hafenkraft fällt dem Meisten auch nicht ein was? Wenn wir nur noch das finanzieren würden was der Mehrheit der Bevölkerung dient, müssten wir einen Grossteil der Infrastruktur liqudieren. Nachdenken ist halt schwieriger als hier zu schwadronieren.

    • T.Orm sagt:

      Die einzige Methode, wie Politiker vor dem Geldverschwenden geschützt werden können, ist:
      – Abbau aller Schulden und Verbot der Neuaufnahme
      – Ausgaben dürfen Einnahmen nicht übersteigen
      – weitere Verscherbelung von Tafelsilber ausschliessen
      – 5 % der Steuereinnahmen p. a. in Fonds für Notfälle (falls 10 Jahre nicht benötigt, autom. Steuerfusssenkung um 5 %)
      – Keine Steuerfusserhöhung und kein Zugriff auf Rückstellung ohne Volksabstimmung

      So etwas wurde früher im Fach Hauswirtschaft unterrichtet. Haben unsere Politiker hier geschwänzt?

      • Rene Wetter sagt:

        @Orm: Das würde bedeuten, dass man keine Infrastruktur mehr finanzieren könnte. Immer dieses Geschwätz vom Geldverschwenden, die Projekte wurden ja durch Volksabstimmungen genehmigt. Wer sparen will muss z.B. den 200 Mio Kredit für ein neues Stadion ablehnen, usw.
        Versuchen Sie doch mal Ihre Massnahmen mit Ihren Provatbudget. Ich garantiere Ihnen, dass Sie nie Wohneigentum erwerben können denn die Ausgaben dürfen die Einnahmen nicht überschreiten.

  • Martin Sägesser sagt:

    Selten habe ich von einer SP-Frau einen so guten Artikel gelesen. Obwohl ich politisch völlig anders eingestellt bin, muss ich zu diesem Artikel sagen: Hut ab!

    • Franz Brunner sagt:

      ihre worten kommen mir vor wie wenn jeweilen ein leserbriefschreiber loslegt à la „ich halte zwar sonst nicht viel von der svp, aber dieses mal………um dann als meist mehrfach antwort zu kriegen à la „er sei ein verdeckter svp-ler“——–nur so nebenbei: welche anderen artikel von sp-frauen ziehen sie denn als vergleich zu? welche stellen in diesem blog sind denn so „hut ab-würdig“?

      • Martin Sägesser sagt:

        sie sagt: es braucht beide: Stadt und Land.
        Danke für ihren Kommentar, ich habe mich darüber gefreut.

      • Martin Sägesser sagt:

        und hier noch was: Ich bin EDU Wähler, kennen Sie überhaupt die EDU? Die denken eben differenziert und können auch mal sagen, dass etwas gut ist, auch wenn es nicht aus der eigenen Küche kommt. Ich finde den versöhnlichen Ton von der Autorin durchaus bemerkenswert, auch wenn sie von der SP kommt. Deshalb nochmals: Hut ab!!!

    • Bettina Ramseier sagt:

      Frau Li betreibt linke Polemik und versucht, die masslosen und immer neuen Forderungen der Linken nach mehr Steuer- und Umverteilungsgelder mit Geschichtsklitterung und Beliebigkeitsargumenten zu untermauern. Keiner kann für die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche andere finanziell verantwortlich machen, so wie es die SPler und Elite-Klassebewusste Frau Li tun! „Zentrumslastenausgleich“ ist ein neues Zauberwort der Sozis, andere Gemeinden und Kantone für die verantwortungslose Steuergeldverschleuderung der städtischen SP und Grünen verantwortlich zu machen! Das ewiggleiche Gmöögg!

  • Fabien sagt:

    Völlig am Thema vorbei. Herr Lenzin kritisierte die Effizienz, die Extrawürste, die überrissenen Kosten. Beispiele: Stadionprojekte, Kunst im öffentlichen Raum, Übersetzungen in 7 Sprachen für Eltern von Schülern, aufgeblasene Sozialbürokratie. Alles muss speziell, perfektionistisch und durchgestylt sein. Mit den tieferen Steuereinnahmen aus dem Finanzsektor wird damit vorbei sein.

  • Franz Brunner sagt:

    ja liebe frau marti—–man stelle sich auch vor, die Menschheit hätte beim Bauen immer nur auf das Preisschild geachtet. Die Welt sähe ziemlich anders aus. Und gewiss nicht schöner—-wieso weisen sie hier in einem rein innerschweizerischen „problem“ auf die grosse welt hin? mal abgesehen davon, dass die schweiz wohl mit oder ohne preisschild in den letzten 50-100 jahren keine bauten gemacht, welche die welt sehen möchte

  • Paul Dremmel sagt:

    Städte als Wohn/Lebensform ist das Eine. Städte als Gedankenmodel einer „Elite“ nicht. Diese Elite glaubt, die Stadt müsse alles haben und bieten, sonst sei sie keine Stadt. Dabei muss man doch fragen dürfen, ob es eine Oper braucht, wer sie finanziert und wer benutzt. Dies auch bei den meisten Angeboten bei welchen diese Elite meint, die Stadt müsse sie anbieten. Vieles mag schön sein, aber es gehört eigentlich auch dazu Nein sagen zu dürfen bei Sachen die „neben den Schuhen“ sind. Die Stadt muss nicht alles bieten, und vieles dürfen die Benutzer bezahlen, nicht die Allgemeinheit.

  • Peter Schmid sagt:

    Die SP-regierten Städte schaffen zuviel unnötige soziokulturelle Arbeitsplätze, die – wie von Min Li Marti, die sich nie in der freien Marktwirtschaft behaupten musste – überwiegend von SPlern und Grünen besetzt werden. Das schafft die hohen städtischen Kosten und treibt dort die Steuern hoch!

    • Albert Schwarzenbacher sagt:

      Ah, so. Bitte listen Sie die tatsächlichen Kosten der „soziokulturellen Arbeitsplätze“ sauber für die fünf grössten Städte auf und belegen Sie den Anteil an den Steuern. Können Sie nicht, gell? Nö, typisch rechts: Ich behaupte einfach mal was, das zwar keinerlei faktische Grundlagen hat, aber ich kann mich auf die Empörung meiner wackeren rechten Mitstreiter verlassen – sie werden genauso wenig wie ich jemals auch nur eine einzige Zahl recherchieren und belegen. Billig und peinlich, nichts anderes.

      • Franz Brunner sagt:

        herr schwarzenbacher, kleine hilfe—wieviel kostet uns das asylwesen jährlich? 100’000sfr oder eher 1mia?—-wieviel davon sind personalkosten? 5 oder eher 50%—die arbeitsplätze im asylwesen, migrations- und sozialamt etc, sind das eher linke oder rechte hochburgen? können sie so eine gewisse tendenz ablesen? ich meine schon, ausser man will es einfach nicht, zb aus ideologischen gründen

  • Bettina Ramseier sagt:

    Die Linken erfinden immer neue Gründe und Vorwände, um von andern Geld zu verlangen, Steuern zu erhöhen und generell von allen, die etwas haben, abzuzocken bis zum geht-nicht-mehr! Die von Min Li angeführten Gründe sind Beliebigkeitsargumente und Geschichtsklitterung, wie sie von Sozialisten systematisch betrieben werden. In typischer Landeier-Manier behauptet Li einen Stadt-Land-Graben mit „wir Städter“ und verpflichtet die Orte, welche mit Sachverstand regiert werden und auf ihr Geld achten, dazu, für die verantwortungslose Steuergeldverschwendung der Linken aufzukommen. Widerlich!

  • Martin sagt:

    Diese idiotische Formel „Ohne xxx geht es nicht … “ ist die dümmste Eröffnung die man für einen Artikel wählen kann. Es geht nicht ohne Männer, ohne Frauen, ohne Kehrichtabfuhr und wiess noch ohne was alles … Den Rest des Textes hätten Sie sich damit gleich sparen können.

  • Armin Koellner sagt:

    Die Stadt Zürich bekommt massiv Geld vom Bund und von den anderen Kantonen für die Bildungsinstitute (ETH, Pädagoische Hochschule..). Zürich bekommt von jedem Wollerauer mehr Geld in den Kulturausgleich als je ein Wollerauer an Kultur konsumieren könnte. So ziemlich jede Zürcher Errungenschaft die Min Li Marti aufführt wird schon heute nicht mehr von der Stadt getragen. Dauerstudent B.Glättli und Velofahrer B.Girod lassen sich CO2- und Infrastrukturlasten,medial bewundert, von anderen bezahlen. Diese exemplarischen zwei Superbürger sind die wahren Zentrumslasten Frau Min Li Marti!

    • Rene Wetter sagt:

      @Koellner: Vielleicht wissen Sie’s nicht: Weder die ETH noch die PHZ sind städtische Institutionen. Die ETH ist Bundessache, die PHZ Kantonssache, die Institute werde ja auch nicht nur von den Bewohnern der Stadt besucht.
      Statt hier rumzuschwadronieren, sollte man sich er st mal informieren.

  • René Widmer sagt:

    Ein Kunstmuseum oder Opernhaus ist ein Luxusprodukt wie etwa ein Golfplatz oder ein Kreuzfahrtschiff. Und solche gehören grundsätzlich ausschliesslich privat finanziert. In Bern etwa müssen etwa 30’000 Familien ausschliesslich Steuern bezahlen für das Stadttheater. Und diese Familien können und wollen sich in der Regel keine Besuche dort leisten. Der Staat soll sich auf die nur absolut notwendigsten, von der Privatwirtschaft nicht erbringbaren Leistungen konzentrieren. Damit würden sich die Ausgaben und Anzahl Politiker um mindestens 50% reduzieren lassen.

    • Rene Wetter sagt:

      @Widmer: Das wäre dann ein Nachtwächterstaat. Verstehe ich Sie richtig, Sie würden ausser Justiz und Polizei und Armee alles privatisieren wollen?

    • John Frei sagt:

      Getreu nach dem Motto: „Die Gewinne privat, die Kosten dem Staat.“

  • Frank Baum sagt:

    Der Finanzausgleich mit den Städten muss zurück gefahren werden. Die „Zentrumslasten“ sind ein Mythos. Sie spielen im Budget der Stadt keine bedeutende Rolle. Die überbrodenden Sozialausgaben schlagen da in ganz anderen Dimensionen zu buche. Ausserdem stehen den Zentrumslasten auch Zentrumsboni gegenüber: Ein Zentrum zieht Leute und damit Geschäft an. Das schlägt sich ja auch in Steuereinnahmen nieder, die den umliegenden Gemeinden abgehen. In den Genuss des Zentrumsbonus kommt nur, wer eine vernünftige Wirtschaftspolitik betreibt und da steht halt Rot-Grün im Weg.

  • K.A. Barett sagt:

    Wir sind immer sehr schnell am Kernpunkt angelangt: Dem Geld. Der Artikel greift einige heikle Faktoren auf, die bedenkenswert sind. So zum Beispiel die Frage der Zentrumslasten, die bei einer Stadt zwangsläufig anfallen. Trotzdem. Es wird zu viel Steuergeld der „Verdunstung“ zugeführt! Der Steuerzahler kann nicht wie eine Milchkuh durch Eingriffe ind das Erbgut zu einer unerschöpflichen Milchquelle,, resp. Geldquelle, hochgezüchtet werden. Irgend einmal ist man beim spiegelverkehrten „Break even“ angelangt. Dann wird aus einem fiskalischen Cash flow flugs ein Cash loss. Mass halten!

  • Felix Kupferschmid sagt:

    Frau Marti bringt es auf den Punkt. Die Städte sind die Motoren der Entwicklung unseres Landes. Die dafür nötigen finanziellen Mittel sind deshalb nicht als Ausgaben, sondern als Investitionen zu betrachten. Investitionen, von denen letztlich alle Landesteile profitieren.

    • René sagt:

      sagen Sie mir, Hr Kupferschmid, wo die linke Gutmenschen-Gemeinschaft nur einmal gespart hat. Die Genossen kennen nur eine Lösung: Geld verteilen!

  • Hans Durrer sagt:

    Wieseo kommen im Tagi PolitBlog fast ausnahmslos linke Politiker zu Wort? Wo bleibt die Mitte und die andere Seite? Nicht sehr ausgewogen und sehr tendenziös. Ist somit nicht ernst zu nehmen, sorry!

  • Albert Schwarzenbacher sagt:

    Ihr habt tatsächlich nichts anderes drauf als unfundierte Rundumschläge gegen links, gell? Jeden Beleg, jede saubere Rechnung bleibt ihr dabei schuldig – Hauptsache, möglichst laut gebrüllt. Muss das schön sein, ein derart einfaches Weltbild zu haben!

    • Leo Kappler sagt:

      Die Stadt Zürich erhält 182 Millionen Franken vom kantonalen Finanzausgleich im laufenden Jahr. Und den Finanzausgleich der Alpen-Opec bezahlt die Stadt Zürich auch nicht. Das weiss Frau Marti genau, rechnet aber mit dem Nichtwissen der Leser. Das isr wpst von ihr.

  • fischer sagt:

    In Europa gelten noch immer die Grundsätze wir und sonst niemand. Doch im globalen Vergleich haben uns schon lange die arabischen Länder im Marktverhalten, wie aber auch in der Entwicklung der Strategien gleichgesetzt oder uns überholt. Auch in Assien wird massiv aufgerüstet, was ebenfalls gegen uns sprechn muss. Aber immer schön jedem Bedürfniss eine Einsprache gegenüber setzen um ja kein Wachstum zu generieren, denn uns sind ja Sichtweisen und ein Weitblick viel wichtiger als echte innovativen Gegebenheiten. Ich bin auch gesspannt wie sich die UNI’s nach der neuen Rankingnorm hergeben, oder

  • Daniel Heierli sagt:

    Grundsätzlich stimme ich Min Li Marti zu. Die Tiefsteuerweltmeister finden sich in der Regel ja nicht irgendwo auf dem Land, wo sie „mit Sachverstand regieren“ und so ihr Budget im Lot halten. Sondern im Speckgürtel der Stadt, wo sich viele Leute niederlassen, die alles von der Stadt wollen, ausser den Steuern.
    Doch ein bisschen Recht hat der Herr Lenzin schon auch. Die Statz Zürich leistet sich einige Extravaganzen, die zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit besser weggelassen würden.

  • Peter Richter sagt:

    Mittlerweile der dritte Blog-Eintrag auf TA-Online von SP-Politiker innert kürzester Zeit.
    Im Artikel „Der zweitletzte Verbündete wankt“
    werden heute einzig 3 Kommentare von SP-Politiker angeboten.
    Hallo !!! Das SP-Parteiprogramm ist auf der SP-Website publiziert.

    • Rene Wetter sagt:

      Trösten Sie sich, dafür sind alle Threads randvoll von SVP Postings. Vielleicht schreiben SVP Politiker weniger gerne lange Blogs sondern lieber kurze prägnante Beiträge auf Facebook, wie gestern ein gewisser Politiker aus Steffisburg.

      • Peter Richter sagt:

        Träumen Sie weiter Herr Wetter!
        Glauben sie tatsächlich bürgerliche Politiker möchten hier nicht schreiben
        oder glauben Sie gar an einen Zufall?
        Sie haben vermutlich immer noch das Gefühl ausgewogen informiert zu sein.

      • René sagt:

        wenn Leute rational argumentieren und auf Probleme und Geldverschleuderung der Linken aufmerksam machen, werden diese von Genossen wie Ihnen, Hr. Wetter, schlecht gemacht und verhöhnt. Selber etwas leisten und Selbstverantwortung leben sollte die Devise sein und nicht Neid auf Erfolgreiche, Hr. Wetter!!

        • Rene Wetter sagt:

          @René : Sie schreiben von rational argumentieren und greifen mich persönlich an? Warum sind eigentlich die Rechten so empfindlich wenn mal was zurückkommt während sie selbst gerne grobschlächtig austeilen?

  • Wenn Frau Marti schreibt die Stadt Bern schleppe das Emmental mit erzählt sie nur die halbe Wahrheit. In Tat und Wahrheit
    ist die Gemeinde Saanen der höchste Zahler des Kt. Bern. Von 34 Millionen Steuereinnahmen zahlt die Gemeinde sage und schreibe 10 Millionen in den Ausgleich. Die Stadt Bern zahlt wohl in den Ausgleich, erhält aber 23,5 Millionen .
    Das ist drei mal soviel wie letztes Jahr.

    • Rene Wetter sagt:

      @Stocker: Seit wann liegt die Gemeinde Saanen im Emmental? Man sollte sich erst mal informieren bevor man losschreibt.

      • Herr Wetter habe ich irgendwo geschrieben Saanen liege im Emmental ?

        • Rene Wetter sagt:

          @Stocker: Sie hielten dem Vorhalt dass das Emmental defizitär sei entgegen dass die Gemeinde Saanen der grösste Steuerzahler sein. Da es um das Defizit des Emmentals und nicht um das Defizit der Landschaft im Allgemeinen ging, musste ich annehmen dass sie da ein georaphische Problem hätte. Wenn jemand schreibt dass das z.B. das Zürcher Weinland defizitär sei und ich dem entgegenhalte, dass die Gemeinde Rüschlikon der beste Ausgleichszahler sei, müsste man aus annehmen dass ich geographisch durcheinander bin oder andernfalls Sachen hinschreibe die nicht zusammengehören.

  • Die Sozialistin Lin Li Marti macht es sich zu einfach. Die Frage ist doch, für was die Stadt Geld ausgibt. Immer wieder wird Geld für unsinnige Projekte verschwendet. Braucht es z.B. den Hafenkran aus Basel? Wieviel kostet das Projekt Hafenkran? Andere Städte tun sich mit dem Bau von Wolkenkratzern und spektakulären Gebäuden hervor. Die Zürcher scheinen zu glauben, dass sie sich mit einem Basler Hafenkran kulturell hervortun. Auch das Sexboxenprojekt ist ein völliger Unsinn gewesen. Leider habe ich nicht genügend verbleibende Zeichen um zu schreiben weshalb.

    • Hans Maag sagt:

      Darf ich auch an das chinesische Nagelhaus (oder wie hiess es noch) erinnern? Zum Kran eines: Warun stellt man diesen nicht in die Werft in Wollishofen, man könnte dort sogar die Pantha Rei endgültig wieder an Land schaffen.

    • Rene Wetter sagt:

      Das Parlament hat den Hafenkran für die Ausstellung Zürich Transit Maritim bewilligt und CHF380000 gesprochen. Vom finanztechnischen ist jedes Kunstprojekt unsinnig. Zu den spektakulären Gebäuden: Wenn wir das Gezerre wegen dem Stadion,dem Kongresshaus und dem PJZ, reden wir besser nicht davon. Es steht ja jeder Partei frei ein Projekt mit einem Referendum zu versenken, siehe Nagelhaus. Wenn aber Referendums- oder Einsprachefristen abgelaufen sind muss man sich nicht mehr beschweren

  • Hans Maag sagt:

    Darf ich die gekonnte Argumentation von Frau Marti etwas ergänzenr: Zürich lässt seine Infrastruktur nicht verlottern. Mit ein Grund, warum die Stadt Zürich in Umfragen über Lebensqualität immer gut abschneidet. Man stelle sich auch vor, die Menschheit hätte beim Bauen immer nur auf das Preisschild geachtet. Die Welt sähe ziemlich anders aus. Und gewiss nicht schöner, UND DESHALB STELLEN WIR EINEN ALTEN HAFENKRAN AN DIE LIMMAT.

  • Peter Balsiger sagt:

    Lieber Tagi, weshalb werden im PolitBlog fast ausschliesslich Vertreter der linken Seite zu Wort gelassen?

    • K.A. Barett sagt:

      Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Das politische Spektrum besteht nicht nur aus „links“. Das Problem ist, dass die Linken sich selbst als „progressiv“ definieren; was auch immer das heisst. Die Meinstream-Medien, und diese machen den Hauptanteil aus, haben sich selbst zum Vehikel der veröffentlichten Meinungs-Einfalt degradieren lassen. Dies war nicht folgenlos für ihre Glaubwürdigkeit.

  • Roger Liebi sagt:

    Tatsache ist, dass das BIP/Kopf in der Agglomeration,mindestens gilt dies für den Kanton Züriich,stärker wächst als in der Stadt Zürich. Dies wird dann wesentlich, wenn die finanziellen Mittel nicht mehr bereitstehen. Bei einer Selbstfinanzierung von nicht einmal 50% beim Investitionstotal der Stadt Zürich wird dies mehr als offensichtlich. Der Blick auf das Fremdkapital ist wesentlicher als jener auf die laufende Rechnung. Bei tiefen Zinsen wirken sich Schulden noch nicht wirklich aus. Leider nicht-im Gegenteil aber schafft dies falsche Anreize, und Schulden werden meist nicht zurückgeführt.

  • Hans P. Grimm sagt:

    Alle gegen Alle ausspielen ist auch eine Strategie, aber ob das Zukunft hat?

    Natürlich sitzen meist Genossen mit Kadestellen in der Stadtverwaltung in den günstigsten und grössten Stadteigenen Wohnungen. Wenn jetzt das arbeitende Volk und die guten Steuerzahler aus der Stadt geträngt werden muss nicht gejammert werden.
    Auch die Städte müssen lernen haushälerisch mit dem Geld umzugehen und vor allen soll der Behördenapparat nicht immer und unentlich aufgebläht werden.

  • Ein eindrückliches Bsp. zu Steuerfuss und Landgemeinden. 26 Berner Gemeinden hängen buchstäblich am Tropf des Kantons, ihr eigenes Steuersubstrat beträgt weniger als 50% der Ausgaben. Für den Rest muss der kantonale FA aufkommen. Es sind solche mit einem SVP-Wähleranteil von 50 bis 90%! Dazu kommen noch 70 weitere dazu, die 50 bis 30% ihres Finanzbedarfs vom Kanton beziehen, auch diese grossmehrheitlich von der SVP kontrolliert. Würde im Kt. Bern der Grossraum um die Hauptstadt inkl. Biel einen urbanen Kanton bilden, wäre dieser schweizweit an Stelle 4, der Rest würde das Schlusslicht bilden.

    • Walter Bossert sagt:

      Herr Beutler,auch wenn diese Bergdörfer zu 100% aus SP- Wählern bestehen würden, es würde ihnen nicht besser gehen!! Gerade Sie als Lehrer sollten doch genau wissen was die hohen Ausgaben einer Gemeinde verursacht! Oder würden Sie den alle Bergler deportieren um zwischen Biel und Bern Ihre leuchtende SP-City zu errichten? Natürlich mit einem roten Stern auf dem Bundeshaus!

  • Hieronimus Tschirtschen sagt:

    Frau Marti, solange die Stadt Zürich ein Budget von 8.4 Mrd hat (das sind Fr. 21000 pro Einwohner!), dann frage ich mich ob es nicht etwas bescheidener geht. Keine Hafen(käs)kräne, gelbe Bedüfnis-Dings-Bums, durchdesignte Marronihäuschen und Schulhäuser die statt 64 vielleicht nur 44 Mio. kosten etc. Sie sagen, Kosten reduzieren sei einfach, ich sage einen möglichst hohen Service den Bürgern liefern und gleichzeitig haushälterisch mit dem Steuerfranken umgehen (als ob es mein eigenes Geld wäre) sollte das Ziel sein. Aber damit kann man halt die eigene Klientel nicht bei Laune halten, gell.

  • Christian Weiss sagt:

    Erstaunlich, wie wenig man als Gemeinderätin von den Ausgaben der Stadt wissen muss: „Deshalb sagen wir Städter, dass es nicht sein kann, dass wir die Universitäten, Opernhäuser, Trams und S-Bahnen alleine bezahlen.“ Die Universität ist Kantonsaufgabe, die ETH Bundesaufgabe, und Opernhaus und ÖV werden auch kräftig vom Kanton unterstützt.
    Auch der Verweis auf Obwalden zeugt von wenig Sachkenntnis. Obwalden hat mit grosser Haushaltsdisziplin die Steuern senken können und verbessert seine Finanzsituation so, dass es möglicherweise bald nicht mehr zu den Bezügerkantonen im Finanzausgleich gehört

  • Stand – Land –
    Reich – Arm tiefer Spaltgraben mitten durch Schatzinsel Schweiz. einzig wahrer Golkdschatz „Bildung und Kultur“
    Wer schützt und ewacht ihn NUR?

    Wohlstandsverwahrloste24StundenPartyKonsum2KlassenWegwerfgesellschaft.
    Wie lange wollen können wir uns dies mit gutem Gewissen noch LEISTEN.
    Reichtum ohne Leistung – Armut ohne Schuld ist Fakt..
    Die Zeit ist reif, Freiheit fordert Konsequenz ohne Recht und Pflicht geht es nicht.
    Das Volk
    Da

    Freiheit for

    • Walter Bossert sagt:

      Frau “ Einstein „für einmal muss ich Ihnen was Die Bildung betrifft recht geben, aber sehr selektiv!

  • Hans Müller sagt:

    Zu Fordern, dass eine linke Stadtregierung spart, ist nicht nur einfach, sondern unmöglich. Es geht ja nicht um das eigene Geld, sondern dasjenige anderer. Da wäre ja jeder blöd, zu sparen. Und mit dem „ruinösen Steuerwettbewerb“-Argument hat die Linke auch immer den passenden sozialistischen Vorschlaghammer parat.

  • Keller sagt:

    Typisch SP. Die Stadt Zürich hat ein enormes Sparpotential, z.b. überflüssige Büros wie Wirtschaftsförderung, all die vielen Rechtsdienste und Kommunikationsbeauftragte, etc.; eine Milliarde läge drin, wenn man wollte. Bsp. Bäume ragen auf eine private Liegenschaft. Grün zürich sollte sie zurückschneiden. Macht den Job aber nicht richtig. Reklamation. Heute vernahm ich dazu: Ein lic. iur. RA Grün zürich wird eingeschaltet, nicht um die Bäume zu schneiden, nein, der verlangt eine Vollmacht und einen Grundbuchauszug. SElber zu faul, um auf dem Notariat anzurufen. Rechtsabteilung überflüssig

  • Keller sagt:

    Die SP versorgt sich beim Staat und der Stadt vor allem selber: für die Linke, auch Künstler genannt, räumt die Stadt Liegenschaften im Seefeld. Viele SPler leben zulasten der Steuerzahler, schieben eine ruhige Kugel in der Stadt oder Kantonsverwaltung; die Genossen halten sich gegenseitig günstige Wohnungen zu. Alles zu Lasten der Steuerzahler.

  • Meyerhans sagt:

    Die SP beschäftigt meist sich selber in der sog. Soziokultur. Überflüssig. Im Kreis 1 an bester Lage unterhält sie für Randgruppen teure Liegenschaften, Stockerstrasse/Selnau. Die Banken gehen an den Stadtrand, um Geld zu sparen. Die Sozialfälle gehören dafür zulasten der Steuerzahler in den Kreis 1. Einige tausend Funktionäre in den Büros, d.h. Bürokraten, liessen sich ohne weiteres abbauen. Meist sind das ja Genossen oder zugewandte Orte. Das sind die eigentlichen Abzocker der Bürger, und nicht die Boni-Bänker.

  • Benz sagt:

    Warum genügen für Banker Grossraumbüros am Stadtrand, für Stadtbeamte aber überwiegend Einer oder Kleinbüros in der City? Warum so viele Teilzeitstellen, die sehr viel an Koordinations- und Verwaltungsaufwand verursachen? Warum so viele Leute aus dem nördlichen Nachbarkanton, die hoheitlich tätig sind? Neu wird eine Stelle wegen Facebook geschaffen, zuerst 50%, dann 100%, dann eine Assistentin, dann eine Rechtsabteilung, alles gemm. Muster.. Wsa soll der Luxus? sicherlich liessen sich zehntausend Stellen (wir reden nur von Bürokraten) in der Stadt abbauen, ohne weiteres. Zudem viel Sachaufwan

  • Benz sagt:

    Man sollte mal genau abklären, wie viele der SP Gemeinderäte im öffentlichen Dienst sind und wie viele in einer städtischen oder städtisch subventionierten Wohnung leben. Auch GEnossenschaften sind alle durch fast gratis Baurechtszinse zulasten der Steuerzahler subventioniert. Ebenso wie es mit deren Lebenspartner verhält. Die SP betrachtet die Steuerzahler als Michkühe, die sie nach Lust und Laune für die Interessen der Funktionäre und Bürokraten nutzt.

  • Walter Bossert sagt:

    Liebe Frau Marti, wie falsch Sie mit Ihren Anschuldigungen gegenüber den Bergkantonen liegen, zeigt die von den Medien tunlichst unterschlagene Meldung aus dem Kanton BL, welcher dank SP die Pauschalbesteuerung abgeschafft hat. Was in der ungünstigsten Zeit zur Folge hat, dass 25 % der so besteuerten bereits ausgezogen sind und in der bereits im Minus befindlichen Rechnung einen zusätzlichen Steuerausfall von Fr.700000 bewirkt! Diese Lücke müssen nun die kleinen berappen!

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