Der Alpenclub in völliger Schieflage

Eine der besten Kletterinnen der Schweiz, Nina Caprez, hat das Kader längst verlassen. Foto: Paolo Sartori (Aurora Photos, Keystone)

Es war der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Ende letzten Jahres entliess der Schweizer Alpen-Club (SAC) seinen Nationaltrainer Sportklettern Urs Stöcker ohne Begründung – obwohl er das Nationalteam erfolgreich führte und die Leistungskurve nach wie vor nach oben zeigte. Seither gehen die Wogen hoch im Ressort Leistungssport des SAC. In einem besorgten Brief forderten die Athleten und Athletinnen die Rücknahme des Entscheids. Dieser Forderung schlossen sich ehemalige Athleten, andere Trainer und auch die meisten der für die Nachwuchsförderung zuständigen Regionalzentren in weiteren, teils scharfen Briefen an.

Vor allem aber forderten sie alle die Absetzung des Chefs Leistungssport Hanspeter Sigrist und die Veränderung der Strukturen. Denn die Entlassung von Urs Stöcker sei nur der letzte Ausdruck eines jahrelangen «Machtmissbrauchs» von Hanspeter Sigrist, wie Cédric Lachat, Assistenztrainer und der erfolgreichste Schweizer Athlet der letzten 15 Jahre, in seinem Brief schreibt. Sigrist führe nicht im Interesse der Sache, sondern im Interesse seiner persönlichen Profilierung. Ins selbe Horn stösst Elie Chevieux, der in den 90er-Jahren zu den Top 10 der Welt gehörte: Man habe den Eindruck, Sigrist dulde «niemanden neben sich, in dessen Schatten er geraten könnte».

Veraltete Trainingsmethoden, drakonische Strafen

Urs Stöcker habe also nicht trotz, sondern wegen seiner Erfolge gehen müssen. Sigrist führe ein selbstherrliches und diktatorisches Regime, an dem auch die meisten hoffnungsvollen Talente unter den Athleten zerbrächen. Deshalb sei die Schweiz auch immer nur höchstens mit einem Athleten an der absoluten Spitze vertreten, schreibt Cédric Lachat. Er selber habe «jahrelang in Angst gelebt». Denn die Trainingsmethoden von Sigrist seien veraltet; um vorne mithalten zu können, habe er hinter dessen Rücken nach moderneren Prinzipien trainieren müssen. Doch Anregungen seien unerwünscht, das Klima sei geprägt von Druck. Wer nicht spure, werde knallhart sanktioniert oder entlassen.

Auch Elie Chevieux und die mehrfache Weltmeisterin Susi Good sagen, sie seien nicht wegen, sondern trotz Sigrist erfolgreich gewesen, weil sie psychisch stark genug waren. Schon damals waren die Strafen drakonisch. So wurde Good von Sigrist kurzerhand von einem internationalen Wettkampf in Birmingham ausgeschlossen, weil sie ein Training zu Hause statt unter seiner Aufsicht absolviert hatte. Good fuhr auf Risiko selber hin und schaffte es noch, sich einzuschreiben und zu starten. Viele andere aber haben sich aus dem Kader zurückgezogen. So auch die aktuell bekannteste Schweizer Kletterin, Nina Caprez, welche die Stimmung unerträglich fand. Und auch die Kletterlegende Frédéric Nicole, der als einer der Stärksten der Welt 1995 gleich ganz aus dem Kader flog, nur weil er – ohne Sigrist zu fragen – ausserhalb der Wettkampfsaison auf eine Kletterreise ging. Er hat sich nicht gewehrt und ganz dem Fels zugewandt.

Die eigene Halle als Leistungszentrum definiert

Der Vorwurf der Willkür betrifft noch andere Bereiche. So hat Sigrist die Kletterhalle Magnet in Bern, die ihm selber gehört, als nationales Leistungszentrum definiert. Sachlich ist dies schwer begründbar, denn sie ist eine der ältesten Hallen der Schweiz und mit einer Wandhöhe von 12 Metern nur knapp wettkampftauglich. Eine Ausschreibung und transparente Evaluation hat nie stattgefunden. Leistungszentrum zu sein, bedeutet Renommee. Doch es drängt sich auch die Frage auf, welche finanziellen Zuwendungen das nationale Leistungszentrum erhält. Diese Frage wird umso wichtiger, als mit der Zulassung zu den Olympischen Spielen zusätzliche 1,2 Millionen Franken über die nächsten vier Jahre an den Wettkampfsport Klettern fliessen.

Die Kritiker monieren, dass im Bereich Leistungssport des SAC die üblichen Kontrollmechanismen fehlen. Unter den Entscheidungsträgern, die über Hanspeter Sigrist stehen, gab es bis jetzt kaum je jemanden, der oder die wirklich etwas vom Sportklettern versteht und seine Entscheide qualifiziert beurteilen könnte. Bis zu einem gewissen Grad ist dies verständlich, denn es ist ein junger Sport und Hanspeter Sigrist hat diesen Bereich im SAC überhaupt erst aufgebaut und sich damit unbestritten auch sehr verdient gemacht. Doch nun, da Klettern olympisch wird, wäre eine Professionalisierung der Strukturen spätestens angezeigt.

Unabhängige Kommission zur Klärung

Hanspeter Sigrist und der SAC wollen zum jetzigen Zeitpunkt nicht inhaltlich Stellung nehmen. Die Präsidentin Françoise Jaquet betont aber, dass die Kritik ernst genommen werde. Man habe eine unabhängige Kommission eingesetzt, um die Vorwürfe zu untersuchen, und werde aus den Ergebnissen Konsequenzen ziehen. Zu hoffen ist dies vor allem im Interesse der jungen Athleten, die auf einen kontinuierlichen, verlässlichen Aufbau angewiesen sind. Urs Stöcker, an dem sich der Konflikt entzündet hat, betrifft es nicht mehr. Er ist inzwischen Bundestrainer bei der deutschen Nationalmannschaft, die seit Jahren immer mehrere Athleten und Athletinnen in der Weltspitze hat.

32 Kommentare zu «Der Alpenclub in völliger Schieflage»

  • Mike Schwitter et al sagt:

    Alles nur ein Sturm im Wasserglas! Schon vor 25 Jahren weigerte sich der SAC das „Topsight-Klettern“ offiziell anzuerkennen. Vide Ravage.

  • Patrik Müller sagt:

    Der Aufbau einer IOC tauglichen Wettkampfstruktur ist eine Gewaltsaufgabe die Siegrist mit dem Vehikel des SAC als Verbandes meisterte. Dies gilt es anzuerkennen. Nur ist dies eine technische Aufgabe, die leider bereits vor 20 Jahren von der menschlichen Aufgabe eines Nationaltrainers getrennt werden musste. Der SAC hatte dies Verpasst und den Actionsport Klettern als Aushängeschild vor sich hingetragen und dies mit Siegrist als „günstige/bequeme Einmannlösung“. Langsam realisiert der SAC nun, welcher Aufwand der attraktive Wettkampfsport nun bedeutet neben all der anderen Hauptaufgaben des Zentralverandes.
    Nun wird es höchste Zeit, dass der Wettkampfsort ausgegliedert wird und sich selber organisiert.
    Der SAC organisierte ursprünglich auch Weltcup-Skirennen, heute ist es swiss-ski!

    • Thomas sagt:

      Das wäre wohl der königsweg. Ist eben schon auch so, dass wir sportkletterer seitens der sektionen eher geduldet werden, wofür ich auch wirklich verständnis habe. Denn was haben wir wirklich mit den bergen zu tun? Unsere jungen wettkampfathleten haben noch kaum je einen gletscher gesehen…

  • sam davis sagt:

    Was ich als Nicht-Bergsteiger nicht begreiefe? Ist der SAC nicht ein Verein? Weshalb wählt man dann die entsprechenden unangenehmen Leute und ihr Gefolge nicht einfach ab? Stattdessen flüchtet man sich auf den Berg? Oder hab ich da was falsch verstanden?

    • The Big R sagt:

      Das hat nichts mit Flucht zu tun. Der SAC ist ein Verein mit 150’000 Mitgliedern, das Vereinsleben findet zu einem recht grossen Teil in den Sektionen statt. Der SAC beschäftigt sich vom Wandern bis zum alpinen Umweltschutz mit allen Aspekten des Bergsports, nicht nur mit Wettkampfklettern. Was im Bereich Leistungssport/ Klettern abläuft tangiert eine handvoll Mitglieder und ist daher bei den Allermeisten anderen nicht zuvorderst auf dem Radar sein. Deren SAC findet in ganz anderen Bereichen statt. Insofern ist der Titel des Blogs falsch, nicht der SAC ist in Schieflage sondern wenn schon Swiss climbing des Bereichs Leistungssports des SAC.

  • Ivo Kohler sagt:

    Wie wäre es mit einer online Petition die eine Absetzung des Diktators fordert, wo man sich mit seiner SAC Mitgliedsnummer Eintragen kann?

  • second step sagt:

    Wahrscheinlich haben andere Kommentarschreiber recht: es waere wohl besser eine parallele, professionelle Struktur unter Aufsicht von Swiss Olympic aufzubauen. Der SAC als Verein sollte sich um die Anliegen der normalen Bergsteiger kuemmern. Und ohne zynisch zu sein, fuehrungstechnisch ist es wohl eine interessante Aufgabe, hier fuer Ordnung zu sorgen, die erwaehnte Kritik aufzuarbeiten und fuer alle Beteiligten (insbesondere die Athleten) eine gute Loesung zu finden. Wahrscheinlich sollte das aber jemand von Aussen machen der unbelasted ist.

  • second step sagt:

    Dem Artikel und einigen Kommentaren ist zu entnehmen, dass grosse Frustration vorhanden ist. Mir tun vor allem die Spitzenathleten leid die betroffen sind. Was mir auffiel, als ich vor ca. 30 Jahren mit dem Klettern anfing war, dass in der damaligen Sportkletterszene wie ich sie erlebt habe alles geradezu militant abgelehnt wurde was mit dem SAC zu tun hatte. Die Szene war irgendwie archaisch, interessant, aber auch etwas snobisch (gestande Kletterer waren sich z.B. nicht zu schade, von mir als kleinem Teenie Erklaerungen zu verlangen warum ich SAC-Mitglied war…). Irgendwie hat man es in diesem Revoluzzertum verpasst, Strukturen aufzubauen. So hat der SAC/Personen innerhalb des SAC’s die Regie uebernommen. Es waere in einem weiteren Blog interessant zu wissen, wie es dazu gekommen ist.

  • Thomas sagt:

    Ich bin gern im SAC und auch ich würde mir sehr wünschen, dass da mal Ruhe hineinkommt. Natürlich hat H.P. Sigrist auch viel Gutes erreicht, er hat den Aufbau des Sportkletterns in der Schweiz ermöglicht, dafür Dank. Aber halt auch ein einziger Experte, sehr seineMacht geniessend, einer der keine Nebenbuhler oder Mitentscheider neben sich aufkommen liess und auch künftig lassen wird (denn auch ich gehe nicht davon aus, dass der SAC die nötige Verjüngungskraft aufbringt). So ist die ist die gesamte Macht konzentriert auf eine einzige Person. Das ist nicht förderlich. Ich denke mir ausserdem, dass es besser wäre, das Sportklettern würde sich in partner- und freundschaftlicher Art als ein Schwesterverband zum SAC positionieren. So müssten wir uns nicht streiten und könnten Synergien nutzen.

  • Arno sagt:

    Nun kann die Zentralpräsidentin Führungsstärke beweisen und die Dinge in die richtige Richtung lenken.

    • Bergsteiger sagt:

      Wird sie (die Präsidenti oder der Vorstand) das? Als im Frühling 2015 zwei Bereichsleiter missbräuchlich (!) freigestellt wurden, hat die Präsidentin auch versprochen hinzuschauen. Geschehen ist nichts! Die Situation in Bern hat sich nicht verbessert, im Gegenteil. Das Führungsgremium muss sich selber schützen.

  • Peter Radobeck sagt:

    Matthias Trottmann wäre als einer der früheren Top Kletterer der Schweiz und als Opfer von H.-P. Sigrist noch zu ergänzen. Wurde von Hampi per SMS aus dem Kader geworfen.

    • Hans sagt:

      Peter du warst ja gar nicht dabei in diesem Training. Wie viele Stunden Training hast du denn geleitet? Was hast du den für den Nachwuchs gemacht? Wie viele Gespräche hast du den mit den SAC Sektionen geführt?

  • Leo Condrau sagt:

    Schade dass sich der Tagesanzeiger unreflektiert an diesem Shitstorm beteiligt. Auch wenn in jedem Shitstorm Wahrheiten enthalten sind, das macht es ja erfolgreich, ist und bleibt es eben ein Shitstorm. Das Thema Sportklettern und SAC wäre ein interessantes Thema, gerade heute wo das Sportklettern Olympisch wird. Wer meint der SAC gerate wegen diesen „Fall“ in Schieflage ist bestenfalls naiv und kennt den SAC nicht. Dazu braucht es schon einiges mehr und vor allem nicht solche Artikel. Die SAC Mitglieder sind sich ganz andere Stürme gewohnt.

    • Peterhans Sigrist sagt:

      Hallo Hanspeter (oder Gaby?)
      Jeder der halbwegs Einblick in den SAC hat wird die beschriebenen Missstände ziemlich genau bestätigen. Wollt ihr nicht noch einen sinnfreien Kurs aufsetzen, der für Magnetmitarbeiter verpflichtend ist (ägsgüsi, wer ihn halt nicht macht kriegt weniger Büez, damit weniger Stutz), aber trotzdem selbst bezahlt werden muss?
      Das hier ist kein Shitstorm – leider. Einen richtigen Shitstorm braucht es wohl, um den so weit im SAC eingenisteten Hanspeter endlich rauszuwerfen. Genug Schaden (personell, finanziell etc) hat er in den letzten Jahrzehnten ja genug angerichtet.

    • Peter Radobeck sagt:

      Unreflektiert ist höchstens der SAC, der so lange die Augen verschlossen hat. Ganz herzlichen Dank dem Tagi für den Insider-Report!

    • André sagt:

      Sind wir doch mal ehrlich – das ganze hat doch nichts mit einem „Shitstorm“ zu tun, sondern bringt endlich einmal gesammelt das zum Ausdruck, was über Jahrzehnte erduldet wurde. Unbestritten hat der amtierende Chef Leistungssport einiges gut gemacht. Wenn nun aber das was schlecht gemacht wurde – um es mal nett auszudrücken – deutlich überwiegt, so braucht man das nicht schön zu reden, bzw. per Fingerzeig auf einen Shitsstorm und den Tagi hinzuweisen um vom eigentlichen Thema abzulenken! Vielmehr sollte man sich vor Augen führen wo der Leistungssport Klettern heute stehen könnte? Bleiben Sie also bitte beim Thema Herr Condrau. Herrn Sigrist wünsche ich nichts böses – jedoch ist es Zeit den Platz zu räumen. Es liegt nun am SAC eine neue Ära einzuleiten – allez SAC mach den Schritt!

  • Tobi sagt:

    Den Titel des Artikels finde ich gut. Den Alpenclub SAC auf eine Hochleistungssportart, welche Indoor, fernab von Natur, an künstlichen Wänden stattfindet, zu beschränken. Meiner Meinung nach, sollte sich der SAC aus der ganzen Sache zurückziehen…was hat Wettkampfklettern heute noch mit Bergsport und Alpen zu tun? Noch weniger als Ski Alpin…

  • Peterhans Sigrist sagt:

    Hanspeter Sigrist hat sich im SAC eingenistet und systematisch dafür gesorgt, dass er damit ordentlich Geld drucken kann. Mit seinem nationalen Leistungszentrum konnte er seine Monopolstellung frech und unhinterfragt jahrzehntelang ausnutzen. Unzählige Kurse, Trainings etc wurden dort einfach abgehalten und er kassierte. Bessere Optionen wurden natürlich ignoriert. Wäre ja schlecht für sein eigenes Bankkonto gewesen. Nur mal ein Detail, dass er sogar betrogen hat: Bei Routenschraubkursen werden dem SAC gebrochene Griffe in Rechnung gestellt, aber nicht nur die ganz wenigen, die während des Kurses tatsächlich kaputtgegangen sind, sondern viele viele mehr, die halt durch die normale Arbeit und Abnutzung kaputtgingen. Pro Kurs war das ein dreistelliger Betrag. Kleinvieh macht auch Mist.

  • J. Isler sagt:

    … dem H.P Sigrist muss – mit oder ohne SAC – dringend von aussen geholfen werde, der merkt selber nichts.

  • Marcel Frey sagt:

    Es gibt sehr viele Schuldzuweisungen in diesem Artikel. Es ist davon auszugehen, dass es auch eine andere Sicht auf die Dinge gibt, weshalb sich der SAC korrekterweise die Mühe macht, alles zuerst möglichst genau zu verstehen und auch alle wichtigen Stimmen anzuhören. Das finde ich deutlich sinnvoller als diese Stimmungsmacherei.
    Wie auch immer die Sachlage ist – man sollte trotz allen Vorwürfen nicht vergessen, dass Hanspeter Sigrist mit viel persönlichem Einsatz über 20 Jahre hinweg den Leistungssport SAC dahin gebracht hat, wo er heute ist.

    • Stefan Moser sagt:

      Ja, es gibt immer mehrere Seiten. Aber wenn Angestellte eines Unternehmens reihenweise das Unternehmen wegen dem Chef verlassen, dann stimmt definitiv etwas mit dem Chef nicht.
      Ich bin überzeugt, HP Sigrist hatte bereits einige Gelegenheiten, „seine“ Sicht der Dinge darzulegen, sonst wäre er nicht mehr im Amt.

    • André sagt:

      Bitte entschuldigen Sie Herr Frey, aber das ist leider nicht sehr weit…
      Nur weil jemand etwas gutes gemacht hat, darf er auf der Autobahn auch nicht rasen. Verstösse sollten geahndet werden – egal ob man Sonntags zur Kirche geh oder nicht. Hinzu kommt, dass der Leistungssport gar nicht so gut dasteht, wie Sie schildern (sonst bräuchten wir diese Diskussion nicht zu führen). Ihr Argument überzeugt mich daher in doppelter Hinsicht nicht.

  • Hans W. sagt:

    Caprez, Good, Chevieux, Nicole, Lachat. Diese Namen und die aufgeführten Beispiele müssten Frau Jaquet genügen, die Konsequenzen zu ziehen und Herrn Sigrist abzusetzen. Die hoffentlich ‚unabhängige Kommission‘ möge schnell handeln. Typisch für Sigrist ist die unbegründete Entlassung von Urs Stöcker, der erst seit kurzer Zeit vollamtlich tätig war. Solche hinterhältigen Mätzchen kann sich ein SAC nicht leisten und will ich als Mitglied nicht tolerieren. Das Alter einer Halle hat nichts mit ihrer Qualität zu tun, aber es ist hinreichend bekannt, dass das ‚Magnet‘ auch punkto Unterhalt mangelhaft geführt wird.

  • Vinzenz Bieri sagt:

    Die völlige Schieflage des SAC wird sich voraussichtlich noch weiter in die Senkrechte verschieben, wenn die Windräder und Solaranlagen in den Bergen erstellt werden, ohne jede Einspruchsmöglichkeit des SAC, weil ihre Mitglieder nicht mehr mit einem NEIN für die Alpen kämpfen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Ziemlicher Unsinn, schon nur weil andere Eingriffe und die Verbauung der Bergregion durch Skilifte und Gondelbahnen, Restaurants und Hotels, Staubecken, etc. wesentlich massiver sind und das auch bleiben werden. Aber wenn der SAC oder Umweltorganisationen etwas dagegen sagen, dann schreien gerade Leute wie Sie wütend auf, die jetzt plötzlich die besorgten Bergfreunde spielen..

  • René sagt:

    Danke Herr Leuthold. Endlich bringt jemand öffentlich auf den Punkt, was seit über 20 (zwanzig!) Jahren ein grosses Problem ist, dass dringend gelöst werden muss. Die ganzen Mauscheleien (auch mit den Positionieren seiner Frau Gaby Madlener) müssten schon lange gestoppt werden. Eine Enthebung von all seinen Funktionen ist seit langem angezeigt. Ob nun der SAC endlich handelt? Seeing is believing….

  • Roland K. Moser sagt:

    Altbekanntes Verhalten, das in anderen Bereichen, nicht nur im Sport gang und gäbe ist: Es wird von oben so gearbeitet, dass Leistung bestraft oder verunmöglicht wird.
    Der SAC ist sowieso der Schweizer Alkoholiker Club.

    Und dann noch dies: Anstatt den SAC zu verlassen hätte man halt Widerstand leisten müssen. „Der Gescheitere gibt zurück, der Esel gibt nach!“

  • Stefan Moser sagt:

    Erstaunlich, dass bei so viel über Jahre ausgeübter Kritik sowie prominenten und bedauernswerten Abgängen im Nationalkader zuerst eine Kommission darüber befinden muss, ob eventuell etwas schief laufen könnte. Eine Präsidentin ist dafür bezahlt, dass sie sich alle Seiten anhört und dann Entscheidungen trifft.
    Aber egal, ob Sigrist eine Schuld trifft oder nicht, so viele Abgänge von Topathleten sind bereits Grund genug, den Trainer auszuwechseln.

  • Daniel sagt:

    Den Knatsch mit HP.Sigrist bekomme ich seit den frühen 90er Jahren mit und kann nur staunen, wie lange er sich an der Spitze halten konnte und kann. Die angekündigte Untersuchung ist politisch korrekt, ich wäre aber sehr erstaunt, wenn sich etwas ändert. Sehr, sehr schade.

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