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Sind Läufer bessere Liebhaber?

Natascha Knecht am Sonntag den 16. Januar 2011

Haben Sie gewusst: Zu viel Fett am Bauch bringt den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht, reduziert die sexuelle Lust und kann sogar zu erektiler Dysfunktion führen. Unsere Expertin *Dr. Antoinette Sarasin erklärt, wie es dank Sport und richtiger Ernährung auch im Bett gut läuft, was als Viagra der orthomolekularen Medizin gilt – und welche Läufer die besseren Liebhaber sind.

Hat vermutlich keine weder Bauchfett noch Erektionsprobleme: Der ägyptische Läufer Amr Seoud an der Weltmeisterschaft 2007 in Japan.

Strotzt vor Testosteron: Der ägyptische Läufer Amr Seoud an der Weltmeisterschaft 2007 in Japan.

1. Viszerales Fett baut Testosteron ab

Fettgewebe – insbesondere am Bauch – enthält das Enzym Aromatase. Dieses wandelt aktive Metaboliten von Testosteron in das weibliche Hormon Östradiol um, was zu einem Testosteron-Defizit führen kann. Folge: Die Manneskraft lässt nach. Allgemeine Motivation, Antrieb und innere Dynamik sind reduziert.

Bei Frauen kann sowohl zu viel wie zu wenig Körperfett den Hormonhaushalt stören – beides mit negativen Folgen auf die sexuelle Lust und Fruchtbarkeit.

2. Metabolisches Syndrom macht schlapp

Chronisches Übergewicht ist oft begleitet von Zuckerstoffwechselstörung (Diabetes), Bluthochdruck, zu hohen Blutfetten wie Cholesterin und Triglyzeride, was auch als metabolisches Syndrom beschrieben wird. Dies begünstigt die Entstehung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit fatalen Folgen wie Herzschlag oder Hirnschlag. Betroffen ist jedoch nicht nur der Blutfluss im Herz oder Hirn, sondern auch in den Geschlechtsorganen. Erektions- und Potenzstörungen mit entsprechenden Beschwerden sind häufig. Man(n) ist so vital wie seine Blutgefässe.

3. Psychologische Barriere

Viele Übergewichtige leiden aufgrund ihrer Körperfülle unter einem verminderten Selbstwertgefühl. Sie genieren sich, besonders in intimen Situationen, fühlen sich nicht sexy. Das muss nicht sein, ist aber leider doch häufig der Fall.

4. Weniger Körperfett bringt mehr Antrieb

Wichtig ist, Jojo-Effekte zu vermeiden: Nur eine dauerhafte Gewichtsabnahme oder ein stabiles, gesundes Gewicht bringt mehr Lust und Spass. Darum muss ein gezieltes Bewegungs- und Ernährungskonzept einfach umsetzbar und auf die persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben zugeschnitten sein. Es soll Genuss ganz natürlich zulassen und Gewohnheiten respektieren. Beim Essen gibt es keine Sünden!

Auch eine persönlich abgestimmte Mikronährstoff-Ergänzung kann sinnvoll sein – zur Unterstützung des Energiestoffwechsels und zum Schutz vor Gefässveränderungen bei metabolischem Syndrom. L-Arginin als simple Aminosäure gilt übrigens als das Viagra der orthomolekularen Medizin, es beeinflusst die Weitstellung der Gefässe.

5. Darum bringt Laufen mehr Stimmung ins Bett:

  • Regelmässiges Training hilft, Körperfett nachhaltig zu verbrennen respektive die schlanke Linie zu halten.
  • Kein metabolisches Syndrom: Laufen reguliert Blutzucker, Blutdruck, senkt das «schlechte» LDL-Cholesterin und erhöht das «gute» HDL-Cholesterin.
  • Optimaler Hormonhaushalt: Beim Laufen werden die Glückshormone Endorphin und Serotonin ausgeschüttet. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol hingegen gesenkt. Zudem: Ein regelmässiges, nieder-intensives Training  – 3 bis 4 Mal pro Woche zwischen 45 und 90 Minuten – steigert den Testosteronspiegel, was sich positiv auf Ausgeglichenheit und Libido auswirkt. Zudem fühlen sich Sportler stärker, attraktiver und wohler in ihrer Haut. Mit dem Selbstbewusstsein wächst das Lustgefühl.
    Wichtig: Laufeinsteiger und Übergewichtige müssen unbedingt moderat beginnen und nach Rücksprache mit dem Arzt.
  • Das ideale Training für Gewichtsreduktion: Langsame, aber lange Läufe. Es soll zu einer Sauerstoffdurchflutung kommen, aber keinesfalls im anaeroben Bereich.
  • Zusätzliches Krafttraining. Es ist der Testosteron-Booster schlechthin.
  • Laufen verarbeitet den Alltagsstress, was letztlich auch die Lust fördert. Das gilt für Frauen und Männer gleichermassen.

6. Achtung: Nicht zu viel des Guten!

Bei zu intensivem Training überwiegt die Erschöpfung, der Testosteron-Anteil im Blut sinkt – und damit auch die Lust auf Sex. Diese Entwicklung wird zum Beispiel bei Marathonläufern beobachtet: Sie arbeiten über lange Zeit sehr hart an ihrer Ausdauer. Nach dem Wettkampf sind ihre Kraftreserven erschöpft, im Bett läuft nichts mehr. Anders beim Hobbyläufer: Dank des moderaten Trainings profitiert er am meisten von den erwähnten libidofördernden Auswirkungen. In Sachen Leidenschaft mag er dem Spitzensportler um Längen voraus sein.

7. Und noch was:

Umgekehrt fördert auch regelmässiger, befriedigender Sex einen gesunden Hormonhaushalt, er stärkt das Immunsystem, verbessert das Körpergefühl und die mentale Ausgeglichenheit – ist also ein effizientes Rezept für vitales Altern.

Dr. Antoinette Sarasin

Dr. Antoinette Sarasin.

* Dr. Antoinette Sarasin Gianduzzo, Dipl. Anti-Aging- und Präventivmedizin (SSAMP), Nachdiplomstudium in Humanernährung ETH Zürich. Sie ist spezialisiert auf persönlich abgestimmtes, nachhaltiges Gewichtsmanagement, gezielte Stoffwechselanalysen und Vital Aging sowie massgeschneiderte Mikronährstoff-Ergänzungen. Praxis in Zürich und Adliswil. www.yourlife.ch

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47 Kommentare zu „Sind Läufer bessere Liebhaber?“

  1. Mike Keller sagt:

    Vielleicht ist es besser wenn ältere Herren mit ein wenig Bauch ruhiger werden. Denn Joggen mit 70 und die Frauen als Möchtegern-Junghirsch durch ständigen Trieb zu belästigen ist ja vielleicht auch nicht angenehm und endet oft mit Herzinfarkt. Wenn man gegen Dick-Sein Forschung treiben will, ist man ja im Mainstream. Jeder weiss aber auch, dass ein paar Kilos mehr ab 50ig hilfreich sind um länger zu leben – spreche nicht von Fettleibigkeit. Ist langsam wirklich langweilig.

    • Fernando Müller sagt:

      Sie verkennen um was es hier geht Herr Keller! “Angenehm” ein wenig länger leben – das war einmal. Anti-aging und Vital Aging versprechen nicht nur das, sie garantieren Ihnen das Heil schlechthin, nämlich Lust und Spass bis zum Abwinken. Leute wie Frau Doktor Sarasin, die Priester von heute, haben lange studiert, um uns sagen zu können, was wir tun sollen. Also bitte, strengen Sie sich doch ein wenig an!

      • Mike Keller sagt:

        Wow, Anti-Aging und auch noch Vital, das überzeugt! Ich gehe morgen gleich ins Fitness und lasse mir noch ein paar Haaren transplantieren und den Hintern straffen. Face Lifting und Botox inklusive. Ich bin sicher, dass wenn ich nur halb so toll ausschaue wieder dieser Sportsmann und Latin Lover auf dem Titelbild, werde ich nochmals zum richtigen Hengst! Also, Herr Müller, ich strenge mich nochmals richtig an im Jahre 2011! Meine Ehefrau wird sich von meinen Trieben kaum noch erholen können!

        • ADrian sagt:

          Na was die gute Frau vorschlägt sind doch eigentlich einfach langsame, aber lange Läufe. Also Sonntags einfach mal eine Runde spazieren gehen,das ist auch mit 70 noch angenehm und belebend und braucht weder Sportschuhe noch Fitness-Studio.

          • Mike Keller sagt:

            Was die gute Frau Doktor vergessen hat, ist dass Frauen gleich mitspazieren könnten, statt stetig Weihnachtsguetzli in sich reinzustopfen und von den eigenen Koch-Highlights zu schwärmen. Denn hier würde sich die Frage dann bald einmal stellen, ob die Frau überhaupt noch eine Liebhaberin ist oder man sie gleich mit einer 20-jährigen austauscht. Man könnte meinen, dass der Frau Doktor dies schon bereits passiert ist – wünsche ich ihr natürlich nicht.

          • Silvio Andretti sagt:

            Ich würde meine 20 Jährige gerne mit Frau Dr. Sarasin austauschen. Wenn sie in Natura so hübsch ist, und wenn sie sporltich mitziehen kann, wäre ich geradezu entzückt.

  2. whoknows sagt:

    Sind Läufer bessere Liebhaber? – Ja, es heisst: anhauen, umhauen, hineinhauen und abhauen.

  3. Dank regelmässigem Lauftraining bin ich fitter und gesünder als vor 5 -10 Jahren. Ich kann keine Gegenargumente finden, gegen Mme. Sarasin. Wenn ich mit 70 immer noch den selben positiven effekt erleben darf, kann ich mich mehr als glücklich schätzen. Allerdings muss man hart an sich selber arbeiten, um fit zu bleiben, und mit dem noch stärker fortgeschrittenen Alter wird es umso härter…. Nichts wird leichter, alles wird schwieriger! Nur gerade 1% schaffen es, auch im fortgeschrittenen Alter die geforderte Leistung zu erbringen. Ich werde es schaffen!

  4. Markus Schneider sagt:

    Was nützt das schönste Training, wenn man einen mickrigen Schniedel hat wie die meisten Fitnessakrobaten und Bodybuilder? Wen interessiert’s da noch, was da “steht”? Bei dem ganzen “nieder-intensiven” Training bleibt ja nichtmal mehr Zeit fürs Wichsen.

  5. Jean Lenaux sagt:

    Die Frage ist auch hier, WESHALB und für wen man was tut.

  6. Fritzli sagt:

    Jede Sache hat zwei Seiten. Die positive Seite eines reduzierten Testosteronspiegels
    ist, dass das Risiko an Prostatavergrösserung oder Prostatakrebs zu erkranken,
    deutlich sinkt.

  7. maurena salzmann sagt:

    man-o-man das hats bei einigen Herren aber ganz schön den Trigger-Schalter umgelegt *mich wunder*. Es ist nunmal so, dass unser Körper immer noch für ein Höhlen- und nicht für ein Büroleben konzipiert ist. Und da braucht es halt regelmässige Bewegung damit alles im Schuss bleibt. Dabei kann die Bewegung auch im Garten oder bei einer Wanderung stattfinden. Hinsichtlich “Kopfleerete” und Erreichen eines ultimativen Wohlfühlzustandes kenne ich jedenfalls kein besseres Mittel als Sport. Vielleicht noch Sex. Beides kann dann höchstens mit der Kombo “Sex nach Sport & danach die böse böse wöchentliche Genuss-Zigarette rauchen” getoppt werden;-)

    • Mike Keller sagt:

      Trigger-Schalter bei den Herren umgelegt? Sie sagen es richtig! Denn dieser Artikel hätte man genauso für Frauen schreiben können – vielleicht mit ein bisschen weniger Testosteron. Denn nur hinter dem Herd zu sitzen, kochen und sich vollzustopfen macht die Frau auch nicht gerade sehr attraktiv – zu denen gehören Sie ja anscheinend nicht. Ihr Glück-:). Die Frau Dr Sarasin sieht jedoch auch nicht gerade wie eine Rakete aus!

      • Andreas sagt:

        Da täuschen sie sich, Mike Keller. Frau Sarasin scheint Topfit zu sein, siehe Outdoorblogg vom 4. Oktober 2010.

      • Andreas sagt:

        Da täuschen sie sich, Mike Keller. Frau Sarasin scheint Topfit zu sein, siehe Outdoorblog vom 4. Oktober 2010.

      • Claudia St. sagt:

        Hey Mike Keller, was haben Sie denn für eine Frau zu Hause? Naja, falls dies ihr richtiger Name ist, weiss Ihre Frau spätestens jetzt was sie zu tun hat….
        Ihnen würde ich raten, mehr Sport zu treiben, das gibt Selbstvertrauen! Dann kann Ihnen auch dieser Artikel NICHTS mehr anhaben!

      • Eni sagt:

        @ Mike

        Und Sie?

        • Mike Keller sagt:

          Leichtes Uebergewicht ohne Einbussen als Liebhaber-:) Aber vielleicht sollte ich noch meine Frau fragen…. Im uebrigen, behaupte ich ja auch nicht, dass man sportlich ohne Bauchfett sein muss, um ein guter Liebhaber zu sein, denn ich war schon sehr sportlich und war diesbezüglich kein bisschen besser.

          • Eni sagt:

            Warum müssen Sie sich dann über Frau Dr Sarasin auslassen -ist doch eine hübsche Frau- oder über Ihre Frau die nur Gutzi in sich hineinstopft? Sie könnten Sie ja dazu anregen etwas Sport zu machen wenn sie zu dick ist.

    • Fernando Müller sagt:

      Ihr Hedonismus in allen Ehren, dagegen ist gar nichts einzuwenden. Bei den meisten Anhänger der sich im Moment so rasant ausbreitenden Vital-Theorien u. dergl. sieht es hingegen eher so aus, sie würden ihrem Glück die ganze Zeit wortwörtlich hinterherrennen anstatt es sich selbst zu schaffen. Wie wenn gerade Ärzte Experten in Sachen Glück wären… Und übrigens, Sie glauben doch nicht ernsthaft, unser Körper sei für die Höhle “konzipiert”? Das würde ja heissen, wir sind mit der Entwicklung des Büros vom Weg abgekommen und leben nicht mehr unserer Natur gemäss? Wobei, mit Blick auf dieses krass niedere Menschenbild, das Sie da vertreten wird es auch verständlich, warum für Sie gerade Sport, Sex und Zigarette (unbedingt in dieser Reihenfolge?) die ultimativen Genüsse darstellen, und nicht, verzeihen Sie den Ausdruck, eher “geistige” Aktivitäten…

      • maurena salzmann sagt:

        Lieber Fernando

        Seien Sie unbesorgt, geistige Aktivitäten finden in meinem Leben reichlich statt, Genuss ist eben vielschichtig… Und ich vertrete kein niederes Menschbild, sondern vertrete seit jeher die Meinung, dass dem Menschen die Vernunft zur Verfügung steht, um sich von seinem biologischen Moment zu emanzipieren. Nichtsdestotrotz ist unser Metabolismus immer noch auf ein Leben als Nomade eingestellt. Leider. Und falls es sie interessiert. Mein Partner wog vor 2 Jahren noch 35 kg mehr als heute und ich hab ihn schon damals innig geliebt. Ich freue mich heute lediglich darüber, wie happy er über seinen wiedergewonnenen Körper ist, den er von sich aus von all dem Vanille – wie wir es nennen – befreit hat.

        • Fernando Müller sagt:

          Huch ja, dann bin ich beruhigt ;) Ich bin ja selbst ein leidenschaftlicher Läufer, Schwimmer, Matratzensportler (welch unschönes Wort!) und ab-und-zu Raucher…. Ansonsten würden mich die Blog-Beiträge hier wohl a priori sowieso nicht interessieren. Es tönt mir halt immer wieder ein wenig gar reduktionistisch, wenn sich Spezialisten der körperlichen Ertüchtigung zum menschlichen Wohlbefinden äussern, darum meine kritischen Einwürfe. Warum gibt’s denn eigentlich hier keinen Literatur- und/oder Theater-, Oper-, Filmblog, in dem man sich genauso eifrig über Neuerscheinungen, Inszenierungen und Interpretationen auslassen kann wie über Sport und Lifestyle?

          PS: Beeindruckend, das mit Ihrem Partner. Da hat er mit seinen Anstrengungen anscheinend gleich zwei Menschen einen grossen Gefallen getan. Respekt!

          • maurena salzmann sagt:

            Seine immense Sturheit hat eben auch Vorteile ;-). Wobei das Vanille bei Männern so scheint es mir viel schneller verschwindet als bei uns Frauen…Sie schwimmen? Wie wunderbar…und der von Ihnen vorgeschlagene Blog würde von mir auf jeden Fall regelmässig frequentiert werden…

  8. Werner Meier sagt:

    Laufen, um ein besserer Liebhaber zu sein? Ist diese Überlegung die Spitze der mehrtausendjährigen menschlichen Entwicklung? Eher ein Rückschritt. Wer’s nicht im Hirn hat, hat’s halt sonst in den Muskeln.

  9. Albert Baer sagt:

    Ich (er)nähre mich lieber von guten LEBENS-Mitteln als von industriell hergestellten Mikronährstoffen.

    • Albert Baer sagt:

      ..und wie die Sexualität hier beschrieben wird, tönt mir etwas zu stark nach VIAGRA-Sex: Stehvermögen, Leistungsfähigkeit etc.
      Auch für Männer gibt es viel mehr Möglichkeiten der Sexualität als nur den “Wienerli-Modus”. Sex ist nicht nur eine Frage des “Wienerlis” sondern des ganzen Menschen inkl. Kopf und Herz.

  10. einfacheine sagt:

    Naja, also ich hatte mal einen ziemlich angefressenen Läufer und der war als Liebehaber ziemlich doof.

    • Bionic Hobbit sagt:

      Mein bester Liebhaber hatte einen Bauchansatz. Und fand sich so ok, und mich auch, und ich ihn auch, und so konnten wir uns auf die Sache konzentrieren! Die schlimmsten sind die überfitten Körperestheten, die beim Sex nur ihren eigenen Wiener anschauen.

      Frau Sarasin übertreibt auch ein bisschen mit dem metabolischen Syndrom, das sich ja nur bei schwer übergewichtigen Leuten bemerkbar macht, und über die geht’s doch eigentlich hier gar nicht.

  11. ich gratuliere Ihnen, Frau Dr. Sarasin, dazu, dass Sie mit Ihrem Artikel so viele lustige
    Kommentare hervorzulocken vermochten. Leider etwas wenige vonseiten der weib-
    lichen Profiteusen. Deren Lusterfahrungen wären ja für uns Männer wissenswert.

  12. Luise sagt:

    Warum so doof und agressiv liebe Männer?

    Was hier steht trifft zu. Für Frauen und für Männer.

    • Wörner Mike sagt:

      Es trifft absolut zu. Man ist sich dessen aber erst bewusst wenn man es auch tut…oder zumindest mal versucht. Sport allgemein vermittelt ein besseres Körpergefühl und Körperbewusstsein…was sich logischerweise auch aufs Liebesleben auswirkt. Aber es ist halt einfacher gegen jene zu schiessen die sich bewegen als gegen die eigene Ohnmacht anzukämpfen etwas für sich uns seinen Körper zu tun. Und an alle die Geistreichen hier: Sport beflügelt auch den Geist und die Seele !

      • Luise sagt:

        Es gibt einfach Leute denen ist jede Ausrede recht um sich nicht bewegen zu müssen. Dann kommt noch der Neid gegen jene, die besser aussehen, sich besser fühlen, weil sie sich regelmässig bewegen und erst noch mit Lust. Diese Lust beflügelt wirklich Körper und Geist. Freie Entscheidung was man will.

      • Mike Keller sagt:

        Ich kenne beide Seiten und stimme Ihnen gerne zu, dass man sich mit gemässigtem Sport besser fühlt als wenn man nur herumsitzt. Aber, mein Liebesleben ist kein wenig schlechter ohne Sport und das ist was ich hier massiv anzweifle. Dieser Artikel schiesst sehr billig auf Männer mit Bauch und da muss man halt auch mit einer entsprechenden Reaktion rechnen – und dies m. M. zu recht! Alle Punkte von Sarasin finde ich ja sogar wertvoll, aber die Schlussfolgerung betreffend Qualität als Liebhaber wissenschaftlich sehr mangelhaft. Kein Sport treiben ist doch keine Ohnmacht sondern für gewisse Leute ist Bewegung einfach keine Priorität und sogar ohne gesundheitliche oder leistungsbezogene Konsequenzen.

  13. retofit sagt:

    Jeder weiss nach 30 Jahren Gesundheitspropaganda doch, was eigentlich gesund wäre: Regelmässige (tägliche) Bewegung. Bloss ist nicht jeder in der Lage, dies umzusetzen, wieso auch immer. Der höchste Luxus in der Schweiz ist halt Zeit, nicht Geld. Ich selbst wechsle Krafttraining mit Laufen (z.B.) ab, aber nie länger als 45 Minuten täglich. Ein Bodybuilder mit Hirn (ja, das gibt’s), Weltmeister Andreas Frey, räumt dazu auf seiner Homepage mit vielen Fehlinformationen, die immer noch in unseren Fitnesscentern und Fussballklubs herumgeistern, fundamental auf. Wichtig ist auch, alles nicht zu verbissen zu sehen, sich abends ein Gläschen Rotwein zu gönnen, auch wenn das für den Testosteronhaushalt und die Fettverbrennung nicht soo ideal sein soll. Enjoy!

  14. Werner Meier sagt:

    Danke auch. Zeigt doch einmal mehr, dass diese Disziplin noch auf der Suche ist. Sport ist Mord, nehmt euch besser Zeit, ein gutes Buch zu lesen.

  15. Wörner Mike sagt:

    Huch..!? Wo sind denn die 16 anderen Kommentare von gestern verblieben ?

    • Mike Keller sagt:

      Frage ich mich auch…aber von mir aus kann der Tagi alle meine Beiträge löschen – ändert auch nichts am Weltgeschehen.

  16. Mike Keller sagt:

    @Eni: Ich habe nicht gesagt, dass meine Frau zu dick ist oder Gutzi isst – da haben Sie mich falsch verstanden. Meine Frau ist sehr schlank und sportlich und natürlich die Beste auf der ganzen Welt. Weshalb ich auf Frau Dr Sarasin schiesse? Weil dieser Beitrag zwar sehr gute Punkte hat, was Sport und Gesundheit angeht und auch gute Tipps gibt, ABER auf billige Weise die Qualität eines männlichen Liebhabers in diesen Zusammenhang bringt. Meine Meinung ist und bleibt, dass dieses Thema abgesehen von Testosteron geschlechtsunabhängig ist und der Kommentar sehr männerfeindlich und wissenschaftlich fragwürdig. Sie können nun gerne sagen, dass Frau Dr. Sarasin ein Doktor ist, bin ich aber auch. Und ob die liebe Frau Doktor attraktiv ist, bleibt Geschmacksache. Aber – ich finde Sie auch hübsch.

    • Eni sagt:

      Ok, sicher hätte man diese Gesundheitstipps geschlechtsneutral schreiben müssen. Ich bin davon überzeugt, dass es sehr wohl ein Einfluss auf die Sexualität hat, wenn man sehr fettig und viel isst und sich Sportfan nennt, aber dem nur vor dem TV fröhnt. Auch kann ich mir vorstellen dass es bei Männern einen grösseren Einfluss hat als bei Männern aus anatomischen Gründen. Frau kann theoretisch auch dann wenn sie gar keine Lust hat, beim Mann ist das schwieriger oder unmöglich zu bewerkstelligen.

      • Natürlich gelten die lustfördernden Auswirkungen des beschriebenen Trainings auch für Frauen, insbesondere was die positiven Auswirkungen auf Gehirnstoffwechsel/Psyche, Selbstbewusstsein und Stressabbau betrifft. Erotik und Libido werden stark vom Kopf und damit der Psyche gesteuert.
        Ebenso ist auch bei der Frau das metabolische Syndrom Wegbereiter für arteriosklerotische Gefässschädigung, nur kann sich dies beim Mann aus anatomischen Gründen eben auch im Bereich Potenz und Erektion auswirken. Dies ist weder “billig” noch abschätzend gemeint.

  17. arting sagt:

    Läufer laufen meist vor etwas davon und stinken oft fürchterlich.

  18. T.O.Mass sagt:

    iWenn unsere Konstitution auf Höhle und Jagd und aufs Abkratzen im hohen Alter von 35 ausgelegt ist, dann bin ich wohl eine Fehlkonstruktion und müsste (!) längst Wurmfutter sein. Die Steinzeit ist mir für den Rest meines Lebens nicht massgeblich.

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