Das Radhosen-Dilemma

  • Manuel Fumic (Startnummer 4) überraschte 2012 beim World Cup in Nove Mesto mit untypischem Outfit. Foto: Cannondale/Maasewerd

  • Sein Outfit sorgte für Be- und Verwunderung: Fumic 2015 beim World Cup in Albstadt. Foto: Cannondale/Albstadt

  • Bei den Downhill-Piloten sind weite Hosen im World-Cup-Rennen Standard. Bild: SCOTT/Sven Martin

  • Lycra ist nicht erlaubt. Foto: SCOTT/Sven Martin

  • Er fährt auch im klassischen Renn-Outfit: Der mehrfache Mountainbike-Weltmeister Nino Schurter. SCOTT/Danuser

  • Im Weltmeistertrikot: Nino Schurter. Bild: SCOTT/Danuser

Komisch – beim Anblick von Mountainbikern in eng anliegender Beinbekleidung geht bei mir das Kopfkino los und ich höre den irrwitzigen Song aus Mel Brooks’ Film-Parodie «Helden in Strumpfhosen». Die Darsteller singen: «We’re men in tights…» Kein schöner Anblick, denke ich und stelle mir die Frage: Darf man als Mountainbiker eigentlich noch Lycra tragen, wenn man nicht gerade als Rennfahrer um Titel und Ehren fährt?

Eng macht schnell
Sie gilt als funktionelle Race-Hose: Perfekter Sitz, keine Falten, kein Flattern. Im Cross-Country- und Marathon-Sport geht der weitaus grösste Anteil der Fahrer daher nach wie vor in eng anliegenden Hosen an den Start. Als sich Manuel Fumic – seines Zeichen dreifacher deutscher Cross-Country-Meister – 2012 in Nove Mesto selbstbewusst über den ungeschriebenen Dresscode seiner Kollegen hinwegsetzte und mit lässigen Shorts das World-Cup-Rennen fuhr, erntete er neben Be- auch grosse Verwunderung und Kritik. Und sah sich zu einem Kommentar genötigt: «Es passt einfach super gut zum modernen Cross-Country-Sport», schrieb er auf seinem Facebook-Profil. «Schnell, sportlich, stylisch. Nachteile kann ich keine erkennen.» Mittlerweile ziehen auch andere nach. Doch stimmt Fumics Behauptung? Gibt es wirklich keine Nachteile? Bike-Hersteller Specialized suchte die Antwort im Windkanal. Das Ergebnis ist wenig überraschend: Lycra macht schneller. Durchaus überraschend: Über eine im Windkanal nachempfundene Strecke von 20 Kilometern führten weite Shorts gegenüber der Lycrahose zu einem Zeitverlust von ganzen 70 Sekunden. Im Rennsport ist das eine halbe Ewigkeit.


Wie wirkt sich die Hosenwahl auf die Geschwindigkeit aus? Baggy vs. Lycra im Specialized-Test.

 

Dresscode für Downhiller
Unter den Fahrern der Downhill-Elite hat sich die weite Hose dagegen schon seit längerem durchgesetzt. Kombinierte man Anfang der Neunzigerjahre auch in dieser Disziplin hautengen Stoff mit Protektoren, diskutiert man heute allenfalls noch über Stilfragen. Zum Beispiel wenn Downhill-Ikone Missy Giove mit 43 Jahren in Jeans und ohne Handschuhe beim World Cup antritt. Ansonsten gilt der Kleidung eher wenig Aufmerksamkeit. Dass nicht doch ein Downhill-Pilot auf die Idee kommt, nach einer verlorenen (Bier-)Wette in Tights anzutreten, verhindert auch das Reglement des Weltverbands UCI. In dem Dokument ist «lycra-elasthan-basierte, eng anliegende Kleidung» für die Disziplinen Downhill und Four Cross schlichtweg nicht erlaubt. Dies mag der Robustheit der Kleidung geschuldet sein, denn in dieser Hinsicht sind die Shorts durchaus funktional. Mit anderen Worten: Wenns mich bergab tatsächlich aus der Kurve haut, reisse ich mir nicht gleich die Hose und den Arsch auf. Mit Knieprotektoren lässt sie sich ebenfalls leicht kombinieren. Bergauf kanns dafür schon mal heiss werden, wenn auch regulierbare Belüftungseinsätze Linderung versprechen.

Mode-Liebling
Funktionalität hin oder her – auch bei den Freizeitbikern wird der Anblick von Lycra immer seltener. Aus ästhetischen Gründen kann ich nur sagen: zum Glück! Nach einer offiziellen Statistik zu den Hosenvorlieben von Mountainbikern sucht man zwar vergeblich, doch Shorts sind «in». Möglicherweise auch deshalb, weil sie nicht nur Beinkleid sind, sondern ausserdem noch ein Lebensgefühl transportieren. Das Gefühl, ein wenig tougher, ein wenig lässiger, ein wenig unkonventioneller zu sein. Doch irgendwann ist es da wohl wie mit dem Hipster: Plötzlich sind wir alle unkonventionell. Und natürlich sind Bikeshorts längst Mainstream geworden. Aber zurück zur Lycra? Das dann doch lieber nicht!

Fühlen Sie sich auch in weiten Bikeshorts am wohlsten oder halten Sie der Lycra die Treue? Welche Hose ist Ihr Favorit – und warum?

38 Kommentare zu «Das Radhosen-Dilemma»

  • Bikelady sagt:

    Hab Erfahrungen mit enganliegenden Hosen (bis 3/4 Oberschenkelhöhe) sowie auch Shorts beim Biken. Ab und zu bleibe ich beim Aufstehen am Sattel hängen. Nicht etwa, weil die Hosen zu weit wären, nein, es entspricht wahrscheinlich einfach der Mode. In gefährlicheren Passagen hab ich dann die Wahl von absteigen oder ev. stürzen, wenn ich es nicht schaffe, aufzustehen. Ich entscheide mich für die sicherere enganliegende Variante, da ich doch auch noch eine gesunde Portion Kick beim Biken brauche.

  • Velo sagt:

    Habe Erfahrung mit enganliegenden Hosen sowie mit Shorts beim Biken. Bei den Shorts bleibe ich oft beim Aufstehen am Bikesattel hängen. Nicht etwa, weil die Shorts zu weit wären, nein, es entspricht wahrscheinlich einfach der Mode. In gefährlichen Passagen ist es mir dann nicht so wohl, sollte ich doch schnellstens reagieren und problemlos aufstehen können. Entweder steige ich ab – der Mode wegen – oder ich stürze. Welche Wahl würden Sie treffen? Die enganliegende oder?

  • Roland K. Moser sagt:

    Ich glaube es war vorletzten Sommer, als mich einer während des bikens agressiv angegangen hat, ob ich eigentlich nicht wisse, dass man dieses enge Zeug nicht mehr trägt. Ich habe vermutlich „Genau“ gesagt. Ich trage immer noch dieses enge Zeug.

  • Olaf sagt:

    Ich habe noch keine Shorts gefunden, die so gut sitzt und so wenig scheuert wie eine gute Radlerhose. Aber ich lasse mich gerne belehren.

  • Chris Beeler sagt:

    Ach wenn das mein einziges Problem wäre, mir Gedanken zu machen was andere Radfahrer über mich denken. Ich trage meine Lycra weil sie bequem ist und sie schon immer getragen habe, ob mit 19 oder jetzt mit 44. Wieso soll ich für jedes Rad (Mountainbike, Strasse) noch das passende Outfit kaufen, habe wirklich keine Lust dazu. Bin jetzt ja ein MAMIL (Middle Aged Men In Lycra). Ausser bei Retro Lycra werde ich noch schwach.

  • Pedaleure-des-Larmes sagt:

    Leider gibt es meines Wissens – ohne eine Marke zu nennen – nur einen Brand, der sich an eine Kombination (oder Kompromiss) zwischen shorts und tights gewagt hat. Es kommt nämlich noch dazu, dass ich die Träger mag, welche die Hosen über meinen Nieren im richtigen Platz halten (und die BMX-Fraktion mag sie trägerlos knapp unterhalb der Hüften :-). Ansonsten, wie so oft im Leben. Es kommt drauf an: Tights für lange Touren. Die Shorts dabei und drüber für ins Restaurant. Wenn es kälter ist, auch die Shorts über die Tights zum Fahren. Rennvelo eher Tights, auf dem GravelTourer eher Shorts.

  • Dieter Neth sagt:

    Ganz klar: Lange Hosen sind für mich beim Mountainbiken Pflicht. Kann ja mal ein Brombeergestrüpp im Weg rumliegen. Das bisschen Wärme geht bei der Abfahrt rasch wieder in die Umgebung. Ja, auch im Sommer. Will doch keinen Sonnenbrand. Fahre gelegentlich hier am Ende des Kettenjura ein wenig den Bölchen hoch, 500 m rauf und wieder runter. Da hat es viele Grienwege und wenns einen da umlegt, ist eine lange, strapazierfähige Hose nichts Dummes, ebenso die Arbeitsschuhe. Und die ungläubigen Gesichter der anderen besser ausgestatteten, aber langsameren Sportler sind unbezahlbar. Helm natürlich auch nicht. Etwas Adrenalin auf dem unteren Hauensteinpass im Verkehr muss auch sein. Die Saison fängt mit den ersten längeren Abenden bald wieder an.

  • Peter sagt:

    Shorts – und Lycra drunter. Shorts sind einfach robuster bei Abflügen, Gestrüpp oder sonstigem Kontakt mit Hindernissen. Am besten knielang, damit sind die Oberschenkel auch noch geschützt. So kann man unterwegs auch mal eine Sehenswürdigkeit besichtigen und Einkehren ohne dieses „Nacktmull“-Feeling. Oben halte ich es genau gleich, enges Untershirt und lockeres Bikeshirt drüber. Apropos am Sattel hängenbleiben, es gibt Bikeshorts, die sind nicht so extrem weit. Und natürlich muss das Outfit schon irgendwie farblich zusammenpassen, ich möchte ja die Sehnerven der Wanderer unterwegs nicht überstrapazieren

  • Dominik sagt:

    A propos Hosen: Wo kriegt einer langer Dünner wie ich (195 cm, 90 cm Hüftumfang =Jeansgrösse 34/36) passende Hosen? Suche derzeit eine Softshell-Windstopper, nicht hauteng, scheint aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Sachdienliche Hinweise werden an dominik.thali@bluewin.ch dankbar entgegengenommen.

  • Marc sagt:

    Ich fahre immer noch in (Rohrbläserhosen) die sind super bequem und schnell :-))

  • Paul sagt:

    Na ja – ist eine Frage – wie leistungsorientiert auf dem Bike gefahren wird. Unterwegs so als Wochendausflug – Flatterhose (Bauwolle) und ein lässiges Shirt ist Ideal. Der Schweiss kann die Hose und das Shirt voll aufnehmen. Die Kleidung klebt als Zusatz so herrlich am Körper – traumhaft. Ist die Hose dann mal richtig Nass – grüssen die Entzündungen im Schritt – au weia. Irgend wann – zwickt die Unterwäsche am Po – die Unterwäsche natürlich auch Nass. Die dreimal klugen fahren mit zwei Hosen (oder gar drei) einmal Lycra und eine lässige Baumwollhose darüber – Autsch. Keine Ahnung von Ergonomie auf dem Bike und aktiver Sportwäsche. Viel Spass beim Pflegen der empfindlichen Stellen – vom Po und Schritt.

  • Andi sagt:

    Seit Jahren immer in engen Radlerhose unterwegs und darüber die Shorts. :-) Das Schwitzen ist beim Bergauffahren sowieso nicht auszuschliessen und ein möglicher Zeitgewinn ist mir in der Freizeit absolut sch****egal!
    Shorts finde ich einfach bequemer und bieten gerade bei längeren Touren mit den Taschen den Vorteil, dass auch eine Karte oder die Handschuhe drin Platzfinden und nicht permanent: Rucksack aus – Rucksack an – Rucksack aus – Rucksack an…. In diesem Sinne, weiterhin gute Fahrt!

  • Gerold Stratz sagt:

    Ich bin „nur Rennvelolöler“. In der Regel fahre ich 3 – 5 Stunde pro Tour, ohne Beizenstopp.
    Für mich mit „Schlotterhosen undenkbar“. Warum?
    Jede/r die/der längere Touren fährt, egal mit welchem Fahrradtyp,
    weiss, dass es im Bereich „Sitzfläche/Genitalien keine Falten/ Wülste verträgt.
    Also zumindest betr. Funktionalität, die Hose sollte optimal , elastisch, eng anliegen, so dass „alles perfekt fixiert ist“.
    Wobei, als Gümmeler stört mich auch ein „Flattertrikot“, nicht wegen evtl.
    Zeitverlust., sondern aus Prinzip.
    Ich gehe davon aus, dass auch Herr Buschor ähnlich tickt.

    • Camillo sagt:

      Gebe Ihnen vollkommen recht, Gerold.
      Flatterhosen und haarige Beine wie Tannäste passen natürlich gut zusammen. Also: jedem das Seine.

  • Mike sagt:

    Kann mich noch gut erinnern, als damals diese UCI-Kleidervorschrift für DH und 4X kam… es waren alle der Meinung, dass sich da wohl die Kleidungssponsoren durchgesetzt haben. Mit Robustheit kann das jedenfalls nichts zu tun haben. Die weiten Bike-Shorts sind normalerweise auch aus extrem dünnem Material gemacht, weil’s praktischer ist. Bei nem Crash reissen die genauso wie eine normale Velohose. Das sicherere Gefühl ist eine reine Illusion.

  • Bruno sagt:

    Spätestens an jenem Tag wo ich vor meinem Schrank stehe und scharf überlegen muss ob ich jetzt Lycra-Hosen oder Biker-Shorts tragen soll, höre ich sofort mit dem Radfahren auf (egal ob Biken oder Gümmelen). Hauptsache oberflächlich sein und Leute nach deren Kleidung beurteilen.
    Vor vielen Jahren hat mich bei einem Triathlon ein Athlet mit einem Stadtvelo (Dreigänger) und einem Militär-T-Shirt überholt. Spätestens an diesem Tag wusste ich, dass das Outfit und die Ausrüstung nur Fassade ist.

  • VTTourist sagt:

    Schon wenn ich den Begriff „STYLISCH“ lese, frage ich mich ob die Leute Sport machen oder eine Modeschau.

  • Christoph Bögli sagt:

    Jeder, wie es ihm gefällt. Wenn man nicht gerade Rennen fährt, dürfte der Geschwindigkeitseffekt aber ziemlich irrelevant sein. Insofern wirkt es auf mich immer eher lächerlich, wenn man irgendwelche schmerbäuchigen Freizeitradler in den 50ern sieht, die zwar langsamer auf Strassen herumbummeln als ein Bmx-Fahrer, aber natürlich trotzdem die volle hautenge Profi-Radsportler-Montur zwingend benötigen..

    • Paul Tamburin sagt:

      Genau: „Wenn man nicht gerade Rennen fährt!“ Wenn man nicht gerade Rennen fährt, ist es auch komplett irrelevant, ob man auf einem Carbonrahmen oder einem 800 g schwereren Alurahmen sitzt. Das System aus Velo und Fahrer wird nämlich kaum schwerer. Und doch gibt es bald keine Ernst zu nehmenden Bikes oder Rennvelos mit Alurahmen zu kaufen! Die Industrie gibt vor, was der Kunde zu kaufen hat. Keine gute Entwicklung, das.

    • Hotel Papa sagt:

      Als Velopendelnder UHU (unter Hundert):

      Lycra ziehe ich schlicht an, weil das funktional ist, sich so bequem fährt, und pflegeleicht ist. Fällt auch so noch genug Sportwäsche an. (Bei 20 km ist Duschen und Umziehen vor der Arbeit ein Muss.)

      Die schrägen Blicke der Supersportler können mich mal.

  • Markus Meili sagt:

    Enganliegende Hosen haben den Vorteil, dass kein Dreck in die intimeren Gegenden fliegen kann. Auch keine Wespen…

  • Heiris Marolf sagt:

    Ich trage seit eh und je beides. Lycra darunter, Shorts darüber. Finde dies am bequemsten. Dies sorgt für extra Polster und verhindert Reibung durch die Shorts (oder Boxers, die man darunter anhat), was bei längeren Touren gerne vorkommt. The best of both worlds :D.

  • Trolley Jumper sagt:

    Baggy’s sind toll auf man-made strecken, in Parks und easy-genuss-Fahrten. Wenn es bei mir aber zur Sache geht nur Lycra. Kein einhängen an Sattel und Gestruepp, die viel bessere Atmungsaktivitaet und auch noch paar gramm weniger sind kompromisslos besser. Die optik interessiert mich nicht…geh biken und nicht im Cafe rumsitzen. Die UCI-Regeln sowieso haeufig nicht nachvollziehbar. happy trails

  • Lorena sagt:

    Bei Damen haben Sie ja wohl kein Problem mit „eng anliegender Beinbekleidung“, Sie homphober Sie ! Skandal !

    • adrian wehrli sagt:

      … eng anliegende Beinkleider aber bitte nur mit entsprechenden Beinen, ansonsten dann doch besser ein Christa de Carouge Segal darüber.

      • Thightoldie sagt:

        Also Frauen in Radlerhosen, die bei den Frauen erst noch Mitte Oberschenkel aufhören (wegen dem braun werden?) , da habe ich definitiv etwas dagegen: Es ist schlicht unästhetisch! Geht mich aber natürlich nichts an drum sage ich auch nichts, behalte es einfach still für mich.

    • Egon Putzig sagt:

      Zum Vergleich habe ich auf meinem Ero-Tisch normale Shorts und Lycrahöschen ausgebreitet. Die Lycrahöschen sahen einfach erotischer aus ;-)
      Als ich gleiches auf meinem Roman-Tisch machte, sahen die normalen Shorts einfach romantischer aus ;-)

  • Mark sagt:

    Im Sommer nur Shorts, im Winter Lycra gegen kalte Beine und coole Shorts darüber – funktional und keine visuelle Landschaftsverschmutzung ;)

  • Mark Forster sagt:

    … es soll sich doch jeder kleiden wie er will. Müssen wir uns immer und überall irgendwelchen Meinungsmachern, Möchtegern-Experten, van Rooijens, Modeströmungen und Zwängen unterwerfen? Sind wir Sklaven der Bekleidungsindustrie?

    Das alles ist mir schlicht egal. Ich trage was mir gefällt und was bequem ist. Irgendwann werden Lycras bestimmt auch wieder IN sein und der Autor des Artikels wird die Werbetrommel dafür schlagen :-)… Freut euch auf den Frühling!

  • markus daniel sagt:

    Shorts bieten meist auch mehrere taschen, was ich als riesenvorteil sehe v.a. auf langen tagestouren. Zudem sind shorts bei stürzen viel sicherer. Kommt halt darauf an wie gut und welchen stil mtb man fährt. In der beiz sind shorts defintiv angenehmer
    ;-)

  • Micky sagt:

    Freizeit-Mountainbikerin, bei warmen Tagen bevorzuge ich eng anliegende dünne Velohosen. Während des Fahrens ist es mir zudem egal, ob ich an einer Modeschau Chancen habe … klar, beim Einkehren in eine Beiz ist eine Shorts schon attraktiver … aber auch nicht immer … letzlich gilt doch auch hier: Der Inhalt ist entscheidend :-)

  • Bo sagt:

    Shorts haben auch den grossen Nachteil, dass der Stoff teilweise an der Sattelspitze hängenbleibt. Das hat zumindest bei mir schon zu einigen beinahe Stürzen geführt.

    • Jack sagt:

      Ich bin auch nur noch mit Shorts unterwegs, finde sie einfach bequemer und stylischer. Aber bei zu weiter Hose passiert genau das, man bleibt am Sattel hängen auch wenn man mal bei steilen Abfahrten hinter den Sattel muss kann es Probleme geben

  • Borter sagt:

    Bin Allroundbiker Biker, Velotouren mit Trekkingbike (Passfahrten, wild und halbwild Zelten etc), Biken in den Bergen, Velofahren mit einem alten Dreigänger ( braucht am meisten Zuwendung)
    Für all diese Aktivitäten hat sich Baumwollbekleidung (Zwiebelprinzip, gut durchlüften) bestens bewährt.

  • Toralf sagt:

    Die Atmungsaktivität kann eine Short nie bieten, ich bleibe beim Lycra, Shorts gibts nur als Regenhose oder Kälteschutz. Ausserdem bin ich zum radeln unterwegs und nicht auf einer Modenschau. Wer beim fahren noch Zeit und Luft hat sich über sein Outfit Gedanken zu machen trainiert zu wenig hart oder soll die Natur um sich herum geniessen. Bin selbst Biker und Gümmeler.

    • adrian wehrli sagt:

      Was wiederum beweisst, dass man Stil hat oder nicht …

      • Kusi Nachbur sagt:

        Das beweist wohl eher, dass es noch Menschen gibt, denen solche Nebensächlichkeiten unwichtig sind und sich nicht für die Meinung von Narzissten und selbsternannten Stilexperten interessieren.

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