Allein im Funkloch

Ganz alleine in der Abgeschiedenheit und im Funkloch: Das Smartphone hat auch im Notfall keinen Empfang. (Foto: Natascha Knecht)

Gefährliche Abgeschiedenheit: Das Smartphone hat auch im Notfall keinen Empfang. (Fotos: Natascha Knecht)

Wir sitzen im Schnee auf unseren Rucksäcken, unter uns liegt das Dorf Arolla VS, unser Ziel. Seit vier Tagen sind wir auf Skihochtour, haben mehrere Tausend Höhenmeter auf- und abwärts in den Beinen, drei Nächte in ausgelasteten Massenlagern verbracht. Jetzt wartet die letzte Abfahrt. Während wir glücklich unseren letzten Proviant vertilgen, unterhalten wir uns darüber, ob wir während der Tour alles richtig gemacht haben, ob es bessere Varianten oder Lösungen gegeben hätte. Auch, was die sogenannte «Sicherheitsausrüstung» anbelangt.

Gestartet waren wir in Zermatt und tourten dann im Dreiländereck Schweiz-Italien-Frankreich über Gletscher, Pässe und auf Gipfel. Durch dieses Gebiet führt die klassische Haute Route, die berühmteste und mit sieben Tagesetappen auch die längste Alpentraverse. Sie zieht jedes Jahr Tausende Tourengeher an, zumeist in Gruppen. Praktisch alle nehmen denselben Weg, fellen hintereinander her wie auf einer Ameisenstrasse.

Wir sind zu zweit unterwegs, mein Bergfreund und ich, ein eingespieltes Team. Von Beginn an waren wir uns einig, dass wir tagsüber möglichst weit abseits des Menschenstroms touren. Für uns ergibt es keinen Sinn, ins Hochgebirge zu gehen, um da zu sein, wo alle sind. Wir bevorzugen die Einsamkeit. Ausser am Abend in der Hütte haben wir vier Tage lang keine Menschenseele gesehen.

Auf eigenen Wegen: Abseits der Haute Route zwischen Chamonix und Zermatt.

Auf eigenen Wegen: Abseits der Haute Route zwischen Chamonix und Zermatt.

Um solch einzigartige Momente geniessen zu dürfen, ist sicher etwas mehr Anstrengung nötig. Sie beginnt schon bei der Vorbereitung. Man muss sich auch entscheiden, welche Ausrüstung mitgeht – und welche nicht. Wir beschränkten uns auf den heutigen minimalistischen Standard: Lawinenpiepser, Schaufel, Sonde. Seil, Pickel und die nötige Gletscherausrüstung. Karten, Smartphone. Da wir wussten, dass es auf der gesamten Tour keinen Telefonempfang geben wird, stellte sich die Frage, ob wir ein Rega-Funkgerät einpacken sollen. Wir entschieden uns bewusst dagegen.

Grund: Der Rucksack ist schwer genug, das leichteste Funkgerät wiegt mehr als 300 Gramm, also nicht gerade wenig. Zudem empfinden wir beide das Erlebnis anders, wenn nicht jederzeit der Helikopter rufbar ist. «Sonst kannst du auch auf der Skipiste bleiben», sagt mein Bergfreund.

Wir sind davon überzeugt, dass man sich automatisch weniger risikofreudig bewegt, wenn man auf sich gestellt ist. Man trägt die volle Eigenverantwortung für sein Tun. Jeder muss sich selber sehr ehrlich einschätzen können. Denn im Moment, wo einer an den Anschlag kommt, kann er dem anderen nichts mehr vorspielen. «Selbstzensur», heisst das in Alpinistensprache.

Die mächtige Combin-Gruppe vor Augen und noch immer keine Menschenseele auszumachen.

Einzigartige Kulisse: Die mächtige Combin-Gruppe vor Augen – keine Menschenseele in Sicht.

Nun sind wir also fast am Ende unserer Viertagestour angelangt, alles ist gut gegangen. Wir sind uns aber auch einig, dass es problematisch geworden wäre, hätte einer von uns in einem dieser gottverlassenen Gletschertäler ein Bein gebrochen. Der andere hätte fast einen ganzen Tag gebraucht, um in die Zivilisation zu gelangen und Rettung zu avisieren. Trotzdem sind wir der Meinung, dass wir «richtig» unterwegs waren. Für uns stimmte es.

Wenige Tage danach – es war vergangenen April – treffe ich einen Freund, der niemals ohne Rega-Funkgerät in ein Gebiet ohne Telefonnetz auf Skitour geht. Es gehört für ihn zum Standard. Ich finde seine Einstellung in Ordnung. Er meine nicht.

Was ist Ihre Meinung?

27 Kommentare zu «Allein im Funkloch»

  • Tobi sagt:

    Ein Kollege musste nach einer kleinen Lawine die Entscheidung treffen beim verletzten Tourenfreund zu bleiben oder Hilfe zu holen. Er hat Hilfe geholt, Freund ist erfroren. Ich möchte mir nicht mal vorstellen in eine solche Entscheidungssituation zu kommen und damit leben zu müssen.
    Nie ohne Funkgerät.

  • Anh Toàn sagt:

    Wenn man an einem Wettbewerb teilnimmt, einen Rekordversuch machen will, sind 300 Gramm viel. Aber bei einer Skitour? Ist es soviel anstrengender, 60Kg (inkl. Ausrüstung) als 60,3 Kg denn Berg hoch zu tragen? Ist die Anstrengung umgekehrt proportional zum Gewicht, brauchen Sie für einen Aufstieg ein halbes Prozent länger, also z.B. statt 6 Std, 6 Std. und knapp 2 Minuten!

    • Anh Toàn sagt:

      Das „umgekehrt“ vor dem proportional ist falsch.

      Ausserdem betreffend höherer Risikobereitschaft: Ich fahre Motorrad „nur“ mit einem offenen, keinem Integralhelm. Ich fahre so langsamer, weil mir die Geschwindigkeit bewusster wird, mit einem guten Integralhelm merkt man nicht mehr, wie schnell man ist. Aber ich würde nicht mit Integralhelm bewusst schneller fahren, weil er sicherer ist. Kurz: Nur weil das Funkgerät im Rucksack ist, geht man doch nicht weniger Risiken ein! Und wenn ja, warum gehen Sie nicht alleine, dann können Sie auch auf Pieps und Schaufel verzichten, dann wären Sie noch sicherer, ganz alleine auf sich gestellt und entsprechend vorsichtig.

  • Eva sagt:

    Ob man die Haute Route nun als abgelegen und einsam bezeichnen möchte, liegt wohl im Auge des Betrachters, voll belegte Massenlager sprechen da wohl für sich;-). Grundsätzlich kann in diesem eher einfachen Gelände ja auch relativ problemlos Hilfe geholt werden, im Gegensatz zu, bspw. einer Nordwand, wo die Exit-Optionen deutlich schlechter sind und man im Fall des Falles dann wirklich ein Problem hat, da es dort ja auch nicht eine Hütte an der anderen gibt.
    Ich persönlich nehme einen REGA Funk mit, nicht nur für mich (habe ihn selbst noch nie gebraucht), sondern auch für andere und fühle mich auch nicht einsamer oder risikofreudiger mit einem derartigen Gerät, warum auch.
    Dann würde ich eher Biwakausrüstung mitführen, das garantiert mehr Einsamkeit als volle SAC-Hütten;-).

  • arnold gasser sagt:

    Mal vom ‚vorsichtigeren‘ Vorgehen wegen fehlendem Funkgerät abgesehen – Unfälle können auch beim vorsichtigsten Vorgehen passieren.

  • Tschopp sagt:

    In einer Zweiergruppe macht ein Regafunkgerät sicher
    mehr Sinn als Piepser und Sonde. Eine Schaufel jedoch ist immer gut für ein Biwak im Notfall.

  • Uepaa AG sagt:

    Das Hochgebirge ist definitiv etwas für den e-Kanal – keine Frage.

    Die Uepaa! App ist aus unserer Sicht, wie auch vom BfU, eine sinnvolle Ergänzung. Die App, vor der Wanderung eingeschaltet, sammelt bei jedem Kreuzen zwischen Alpinisten deren Positionsdaten. Sollte es z.B. zu einer nächtlichen Vermisstensuche kommen, helfen diese Daten der „letzten Sichtung“ zur Eingrenzung der Suche u. die p2p-Ortung helfen den Rettern im Gelände (wie Versuche mit der Kapo Sarnen und der Alpinen Rettung Schweiz eindrücklich gezeigt haben). Die dafür nötige WLAN Übertragung braucht (und entgegen genannter Kommentare) aber praktisch keinen Strom. Wenn man mit der App seine Route aufzeichnet, was sie auch kann, dann ist dies wie bei jeder anderen GPS-Tracking App.

    • Rob Mueller sagt:

      Danke für die Rückmeldung, Uepaa!

      die App hilft in dem Fall nur, wenn andere in der Nähe sind/waren oder waren, die App installiert und aktiviert haben und diese dann auch später eine Verbindung zum Internet aufbauen können.
      Also nur etwas für viel begangene Gebiete oder mit Natelempfang.

      Wie viele Personen wurden denn auf Grund der App schon gerettet, nicht im Versuch, sondern unter realen Bedingungen? Leider finde ich keine Zahlen dazu.
      Und wo sind die Resulate/Methodik der Versuche? Würde mich interessieren.

      • Uepaa AG sagt:

        Lieber Rob,

        Ja deine Annahmen sind korrekt – Es braucht Nutzer in die mit max 450m Entfernung deinen Weg kreuzen, damit Deine Position weitergegeben werden kann. Ja es braucht auch eine Uplink ins Netz – heute ist es aber auch so, dass in den meisten Endpunkten (z.B. SAC Hütten oder zurück in der alpinen Peripherie) bald auch wieder Verbindung zum Internet besteht (oder auch ab und an zwischendurch). Dabei werden umgehend alle gesammelten Information abgesetzt.

        Hier ein paar Pointers zu den Versuchen:
        Vermisstensuche am Glaubenberg mit der Retter App: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.813244512065746.1073741866.198579983532205&type=3

        Überflugsortungen mit der Rega: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.457253474331520.106257.198579983532205&type=3
        Dein Uepaa Team

        • Rob Mueller sagt:

          Liebes Uepaa Team,

          danke für eure Ausführungen!

          Ich hoffe, dass dereinst viele Rettungen schneller und sicherer über die Bühne gehen dank eurer (oder anderer) Technologie. Viel Erfolg beim Weiterentwickeln!

          Wichtig sind die Erklärungen über die Grenzen einer Methode – 450m (bei idealen Bedingungen) sind schon ein ganzes Stück.
          Und noch wichtiger die Prävention jeglicher Unfälle, unabhängig von der Rettungsmöglichkeit. Darum gehts mir vor allem.

  • Daniel sagt:

    Eigenverantwortung. Also durchaus ok, den Funk (anderes…) zu Hause zu lassen.

  • Rob Mueller sagt:

    Beispiel Haut-Route: Es ist nicht überall Funkloch, wo kein Empfang angezeigt wird. Tipp: mit 112 versucht das Mobiltelefon, auf jedem erreichbaren Netz eine Verbindung aufzubauen. Wird viel zu wenig kommuniziert.

    Man darf sich NIE auf fremde Hilfe verlassen – eine defensive Tourenplanung und eine gute Selbsteinschätzung sind entscheidender als der Rega Funk und noch so moderne Apps.
    Uepaa ist übrigens Unsinn: es braucht andere Hanys im engen Umkreis (W-Lan), das kann auch über Rufen oder Trillerpfeiffe (gratis!) überbrückt werden. Ausserdem frissts den Akku auf, der fehlt dann für die Koordination der Rettung.

  • Tom Maier sagt:

    Wir leben schon in einer besonderen Zeit, in der man normales Verhalten, als besondere Leistung beschreibt.

  • Felix Müller sagt:

    Sehr geehrte Frau Knecht.

    Noch nie was von Satelitenmessaging gehört? Zum Beispiel SPOT – Gewicht 114g – zum Glück noch nie gebraucht aber Tests haben funktioniert in Grönland, Norwegen, Afrika, Atlantik, Südamerika, bei Touren in den Bergen und mit dem Gleitschirm…Ich finde es unverantwortlich und egoistisch wenn die Gesellschaft die Technologie hat aber man dann persönlich nicht einsetzt, besonders als Leiter, Bergführer, auch um anderen zu helfen.

  • The American sagt:

    Interessanter Ansatz, welchen ich auch schon zum Thema Velohelme gehört habe. Es gibt Hinweise, dass ein grosser Teil der Bevölkerung mehr Risko eingeht, bewusst oder unbewusst, wenn Schutz vorhanden ist.

    Ich denke nicht, dass mich die „Solidarität am Berg“ dazu verpflichtet, ein Funkgerät mitzunehmen. Solidarität heisst helfen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und nicht, für die mangelhafte Risikoabschätzung anderer einzuspringen. Sonst müsste ich ja auch gleich noch Wasser und Mars-Riegel für andere hungrige Berggänger dabei haben.

  • Paul Trend sagt:

    Ich würde es ebenso wie die beiden ersten Kommentatoren halten. Funkgerät mitnehmen, es kann auch anderen nützen.
    Was ich generell nicht gut finde, dass es eine „spezielles“ REGA Funkgerät braucht, was auch nocht recht kostspielig in der Anschaffung ist.
    Warum stellt die REGA nicht auch „Programmieranleitungen“ zur Verfügung stellt, mit denen günstigere „China“ Funkgeräte auf die REGA Funktionalitäten programmiert werden. Diese Funkgeräte sind universell und international einsetzbar und auch noch günstig (~80.-CHF).

  • Martin sagt:

    Ich hatte bis jetzt das Glück, unfallfrei in den Bergen unterwegs zu sein (holzklopf). Nehme aber grundsätzlich ein Funkgerät mit sobald ich weiss dass kein Natelempfang vorhanden. Ich konnte zweimal Verunfallten im „Funkloch“ helfen. Einmal beim Grünegghorn, als sich eine Skitourenfahrerin die Schulter ausgerenkt hatte, und einmal an den Churfirsten, als ein Kletterer vor mir gestürzt und sich schwere Verletzungen zugezogen hatte. Beide Male waren die Betroffenen extrem froh… Ich nehme es mit aus Solidarität, zu anderen Tourengehern, aber auch zu der Familie zuhause. Mein Bergerlebnis verändert oder schmälert sich dadurch in keiner Weise.

  • bop sagt:

    Man schleppt einen Funkgerät nicht nur für sich selbst mit, aber auch für andere. Es ist uns schon zwei mal vorgekommen, für eine andere Gruppe die Rega anrufen zu müssen.
    Solidarität am Berg, soll auch einen Argument sein.

    • Markus sagt:

      Hmm, wenn jemand selber zu faul ist ein Funkgerät mitzuschleppen (300 gr.!!!), muss ich mich dann solidarisch zeigen mit ihm oder ihr? oder andersherum gefragt: Erwarte ich Solidarität wenn ich selber egoistisch handle? Wie würde Frau Knecht wohl reagieren wenn jemand vorbeikommen würde mit einem REGA-Funkgerät im Rucksack und sich weigern würde es zu benutzen, mit dem Argument: „Selber schuld wenn es Euch zu schwer ist!“

  • Thomas sagt:

    Das Notfall App Uepaa baut eine Verbindung über die anderen Handys auf, wenn kein Netz verfügbar ist.

    • Martin sagt:

      Ich würde mich nicht zu sehr auf solche Apps verlassen. Diese verbinden sich zu anderen Handys mit WLAN, was leider nach max. paar hundert m auch nicht mehr funktioniert. Sprich wenn wirklich alleine irgendwo im Hochgebirge bist, kann es gut sein, dass gar niemand in dieser Reichweite ist…

      • Gerhard Steinmann sagt:

        W-Lan in den verschneiten Bergen ist nun ja wirklich zum Lachen. Keine Reichweite. Kannst Du genau so gut rufen! Nur Verbindung mit Sateliten funktioniert bei fehlender Handy-Verbindung. Warum nicht Notsignal-Raketen zum Mond schiessen?

  • Ueli Eichenberger sagt:

    Ich handle nicht risikofreudiger, wenn Hilfe schnell erreichbar ist, aber ja, wir sind alle individuell. Ob jemand mit Satellitentelefon oder Funkgerät in die Wildnis geht, sei ihm selber überlassen. Ich bin oft in Gegenden unterwegs, wo ich „keine Verbindung“ habe. Das kann einem sogar in der Schweiz auf weniger als 800 MüM passieren. Meist merkt man es halt einfach nicht, weil man je nach Tätigkeit nicht dauernd auf das Display schaut und den Antennenstatus checkt.

  • Bruno sagt:

    Vollkommen einverstanden mit Natascha, wenn man sich nicht sofort an eine Rettungsmanschaft wende kann wird man vorsichtiger hergehen. Veratwortung fuer die eigenen Handlungen uebernehmen!

    • Fred sagt:

      Vollkommen einverstanden mit Bruno und Natascha.

    • Markus sagt:

      Dann kann und darf ich aber auch nicht erwarten dass mir jemand mit seinem Funkgerät Hilfe anfordert. Das gehört dann auch zum Thema „Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen“!

      • Hubi sagt:

        Hūbsches Problemchen!!
        Aber eher ein rein Eidgenössisches Problem!
        Mit Regafunk ist man ganz schön limitiert!
        Wenn man immer Notrufbereit sein will ist das ok!
        Für mich ist aber ein wichtiger Teil beim Bergsteigen das Sich exponieren.
        Das heisst auch hin zu gehen wo ich will, auch wenn ich von der Ausenwelt abgeschlossen bin.
        Verantwortungslos?
        In anderen Ländern ist das Funkgerät sowieso mehr od weniger verboten. Ein Hilferuf wird von den Notrufzentralen gar nicht wahrgenommen weil ihre Kanale gut verschlüsselt u vor missbrauch geschützt sind.
        Im übrigen sollte man Sich im klaren sein, egal ob mit Handy od Funkgerät, dass bei Nebel od schlechter Sicht der Helikopter nicht abhebt und man auf die Bodenrettung warten muss!
        Das heisst 2 – 3 oder mehr Stunden warten ist angesagt.

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