Mehr Genuss, weniger Angstschweiss


Kein Name ist in der Schweizer Kletterszene bekannter als seiner: Hätte es Jürg von Känel und seine «Idee zu mehr plaisir» nicht gegeben, wäre wohl kaum je eine so breite Bewegung im Klettersport aufgekommen. Der begnadete Sportkletterer aus dem Kandertal war ein Pionier. Ende der 70er-Jahre gehörte er zu den ersten, die Schwierigkeiten jenseits des sechsten Grades knackten. Selten war dann auch die Erstbegehung einer Route für die Schweizer Szene von solch grosser Bedeutung, wie diejenige von «Mission Miranda» im Jahr 1989. «Nicht, dass die 8b++ harte, klein- und kunstgriffige, überhängende Kante im Berner Oberländer Klettergarten Lehn die gesamte Kletterszene zum Training animiert hätte. Nein, nach dem Punkten dieser Route wusste Erstbegeher Jürg von Känel, dass er seine sportlichen Grenzen erreicht hatte. Mit dieser Höchstleistung setzte er den Schlusspunkt unter seine Karriere als leistungsorientierter Sportkletterer», schreibt der Fotograf und Journalist Bernard van Dierendonck. (siehe Bildstrecke oben)

Mit seiner Idee, den Kletter-Boom ins Rollen gebracht

Und weiter: «Jürg von Känel stellte bei seiner Arbeit als Bergführer fest, wie schwierig es für Gelegenheitskletterinnen und -kletterer war, für sie passende Routeninformationen zu finden. Dass all jene, die nicht mehrmals die Woche trainieren können, sondern Klettern als Freizeitbeschäftigung neben Berufs- und Familienleben betreiben, in den Bergen vor allem Erholung suchen und wenig Lust auf lange Hakenabstände, brüchigen Fels und Angstschweiss verspüren. Die Idee zum Buch mit Plaisirrouten von moderater Schwierigkeit war geboren.» Der französische Titel «plaisir» steht für Spass, Vergnügen und südliches Ambiente. Von Känels «Plaisir»-Kletterführer mit den übersichtlichen, von ihm gezeichneten Topos, wurden dankbar aufgenommen, gingen viele Tausend Mal über den Ladentisch – sie sind die Bibeln der Sportkletterer geworden, Jürg von Känel zum Vater des Plaisirkletterns.

2005 starb Jürg von Känel 53-jährig. Seine Frau Berthi führte den Buch-Verlag Edition Filidor weiter – unterstützt von Freunden, Verwandten und dem Sohn Adrian sowie Jürgs Bruder Res von Känel, welche die Zeichen- und Recherchearbeit übernahmen. Nach einem weiteren Schicksalsschlag – Res stürzte beim Führen am Breithorn in den Tod – hängte der jüngste Spross Sandro (25) seinen Schreiner-Beruf an den Nagel und stieg 2009 in den Familien-Verlag ein.


Jetzt, 20 Jahre nachdem der erste Plaisir-Führer von Jürg auf den Markt kam, erscheint nun «Plaisir Selection». Sandro von Känel, wie sein Vater ein begnadeter Sportkletterer, der vergangenen Herbst im Berner Oberländer Gebiet Elsigen seine erste 8b+-Route durchstieg, hat zum Jubiläum nicht nur die schönsten 115 Mehrseillängen-Routen zusammengestellt, er hat sie auch alle selber geklettert. (Impressionen siehe Bildstrecke oben)

Kletterer Sandro von Känel.

Kam erst relativ spät zum Klettern: Sandro von Känel.

Sandro von Känel, Ihr Vater Jürg und seine Bücher sind den Plaisirkletterern vertrauter als ein Schweizer Sackmesser. Was für ein Gefühl ist es, als Sohn in seine Fussstapfen zu treten?
Ein sehr gutes. Es war zwar nicht immer einfach, ich wurde schnell mit ihm verglichen, man hat von mir viel erwartet. Weil ich erst kurz bevor ich in den Verlag einstieg, mit dem Sportklettern angefangen hatte, kannte ich die Szene nicht gut. Bei meinem Vater war das umgekehrt. Er kletterte erst ein Leben lang und begann erst danach mit den Kletterführern. Dieser Verlauf war logischer als meiner. Aber damit der Verlag weiterlebt, musste jemand einsteigen, der von A bis Z alle Aufgaben ausführt. So wurde ich erst ins kalte Wasser geworfen, mir fehlte die Erfahrung. Jürg hatte so viel aufgebaut, ich wollte alles so gut machen wir er, was mir anfangs nicht immer gelang. Ich hatte Angst, etwas an seinem Werk kaputt zu machen.

Wie haben Sie Ihren Vater in Erinnerung?
Er war viel unterwegs als Kletterer und Bergführer. Aber wenn er da war, nahm er sich Zeit für meine Brüder und mich. Wir Buben waren ihm wichtig, er war uns ein liebevoller Vater, der uns Freiheiten liess. Als Buben waren wir auch oft mit ihm unterwegs. Aber damals war Klettern nicht meine Lieblingsbeschäftigung, meine Begeisterung für diesen Sport kam erst später. Meine Brüder klettern inzwischen gar nicht mehr.

Für den neuen Kletterführer «Plaisir Selection», der nächste Woche im Handel erscheint, haben Sie 115 Mehrseillängen-Routen zusammengestellt. Nach welchen Kriterien?
Massgebend waren Felsqualität, Ambiente, und bei den Schwierigkeitsgraden haben wir von 4a bis 6c alle integriert. Auch die Spannweite bei den Absicherungsmöglichkeiten wählten wir breit. In diesem Führer gibt es Routen, die für Kinder ideal abgesichert sind, und solche wie jene am Piz Badile, die alpine Charaktere aufweisen. Auch die Längen variieren – von mindestens fünf Seillängen bis 30. Zu den Plaisir-Kriterien gehört zudem, dass die objektiven Gefahren, wie etwa Steinschlag, möglichst gering sind.

Sie sind letztes Jahr jede Routen selber geklettert. Was dürfen Plaisir-Kletterer erwarten?
Eine Auswahl, die den Plaisir-Kriterien entsprechen: gute Absicherung, gute Felsqualität und schönes Ambiente. Weil ich jede Route kletterte, sind alle Topos und Pläne auf dem neusten Stand, die Routen seriös rekognosziert und aktuell beschrieben.

Weshalb 115 Routen?
Ursprünglich wollten wir 100 Routen auswählen. Wir stellten uns 100 Touren vor, die einen Tag ausfüllen – das wären Routen ab 10 Seillängen. Aber dann habe ich bald gemerkt, dass es viele schöne Routen mit fünf Seillängen gibt und es möglich ist, an einem Tag zwei oder gar drei zu klettern. Das lohnt sich besonders, wenn die Zustiege länger sind. Darum sind es nun 115 Routen in 55 Gebieten.

Welche sind Ihre persönlichen Lieblingsrouten? Ein Insider-Tipp?
Besonders gefallen haben mir zum Beispiel die Klettereien an den Aiguilles Dorées im Unterwallis. Super Fels, alpines Ambiente. Der Zustieg ist allerdings weit und führt über Gletscher. Im einfacheren Schwierigkeitsbereich, der sich auch gut für Anfänger eignet, habe ich etwa den Steingletscher im Sustengebiet, oder die Felsen oberhalb des Räterichsbodensees am Grimsel in bester Erinnerung.

Plaisir-Klettern feiert dieses Jahr das 20-Jahre-Jubiläum. Was hat sich seit den Anfängen verändert?
Vieles. Der neue Absicherungs-Standard hat bewirkt, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Leute das Klettern entdeckten, es wurde ein Breitensport. Vor 20 Jahren kletterten fast nur Bergsteiger, die sehr viel Zeit dafür investierten. Heute sind die Plaisir-Routen viel besser abgesichert, die Leute klettern zum Ausgleich oder für die Fitness. Man muss nicht mehr seine ganze Freizeit dafür investieren, damit es nicht gefährlich wird, so wie früher.

Gerade weil es nicht mehr so gefährlich ist wie früher, wird Plaisir-Klettern von einigen belächelt. Was sagen Sie dazu?
Klar kritisieren manche, Plaisir-Klettern sei eine Entwicklung der Konsumgesellschaft. Doch das finde ich eine elitäre Einstellung. Ich finde es positiv, dass so viele Leute dank der guten Absicherungen klettern können.

Die Bohrhaken, die zur Absicherung in den Fels gebohrt werden, halten manche als unethisch.
Die Ethik im Klettersport ist eine Endlosdiskussion. Ich persönlich bin dafür, dass man neue, leichte Routen gut absichert und für Freizeitkletterer – das sind ja die allermeisten – zugänglich macht. Ich bin jedoch strikt dagegen, dass alte Extrem-Klassiker, ob im alpinen oder Sportkletterbereich, plaisirmässig saniert werden. Alle, die gegen Bohrhaken sind, finden immer noch ihre Routen. Die Plaisir-Kletterer kommen ihnen nicht in die Quere.

Jedes Jahr werden neue Routen eingerichtet. Werden alle in Ihre Führer integriert?
Die Erschliesser melden uns neue Routen mehrheitlich. Manche sind jedoch fraglich, weil zum Beispiel die Felsqualität nicht gut ist, darum nehmen wir solche nicht auf. Das Potenzial für neue Routen ist langsam ausgeschöpft.

Neue Routen zu bohren oder zu sanieren kostet Geld. Meistens bezahlen das die Erschliesser oder Sanierer selber. Finden Sie das richtig?
Sicher wäre es schön, wenn Vereine etwas mehr beitragen würden. Auch wir vom Filidor-Verlag beteiligen uns, sofern die neue Route unseren Kriterien entspricht. Aber ein «Kässeli» hinzustellen, damit die Nachkletterer etwas reinwerfen, sehe ich nicht. Anders wäre es, wenn die Erschliesser haften müssten. Aber heute kann jeder einrichten, wie er will und ist auch nicht verpflichtet, eine Route zu sanieren. Es ist eine schöne und freiwillige Arbeit, die viel zurück gibt.

Welche Routen haben Sie selber schon erschlossen?
Noch nicht sehr viele. Erst ein paar wenige Mehrseillängen-Routen im oberen Schwierigkeitsbereich. Aber Plaisir-Routen noch keine, weil ich einfach noch keinen Fels gefunden habe, wo es sich lohnen würde. Mein Vater Jürg hat dieses Potenzial bei uns im Berner Oberland schon weitgehend ausgeschöpft.

Welchen Herausforderungen müssen Sie sich als Herausgeber von Plaisir-Kletterführern künftig stellen?
Es stellt sich die Frage, ob Topos in Buchform noch Zukunft haben. Schon heute gibt es digitale Angebote oder Apps. Aber es ist schwierig zu sagen, wo das hinführt, selbst mit dem Smartphone hat man nicht überall Empfang, auch der Akku reicht kaum für mehrere Tage. Trotzdem bin ich natürlich aufgeschlossen für digitale Entwicklungen. Die Topos zeichne ich jedoch auch künftig von Hand, weil die Qualität einfach besser ist als Computerzeichnungen.

Der neue Kletterführer «Plaisir Selection» erscheint nächste Woche im Handel. ISBN 978-3-906087-40-5. Verkaufspreis 48 Franken. Er kann auch direkt beim Verlag bestellt werden: Edition Filidor, CH-3713 Reichenbach. www.filidor.ch – info@filidor.ch

17 Kommentare zu «Mehr Genuss, weniger Angstschweiss»

  • hallo mitenand

    ich danke frau natascha knecht für den hervorragenden beitrag.
    ich danke auch der familie von känel für die grossartige arbeit mit den plaisir kletterführern. dank Ihnen haben viele einen neuen
    grossartigen sport ergriffen, und kennen gelernt… es ist schön so vielen begeisterten menschen zu begegnen… es macht spass
    auf diesen tollen routen unterwegs zu sein…

    ich wünsche allen einen schönen kletter-sommer 2012… und viel spass.

    viele grüsse von
    raphael wellig / http://www.raphaelwellig.ch

  • Chrigel sagt:

    Diese Doppelmoral verstehe ich nicht ganz. Heliskifliegen soll
    schlecht sein, aber gleichzeitg die Berge mit unsinnigen Bohrhaken zu verschandeln soll wiederum gut sein?

    • lieber chrigel

      Sie haben das problem leider nicht mal im grundsatz verstanden. schade. wären die plaisir-kletterrouten in einem naturschutz-gebiet, wäre das inakzeptabel. aber das sind sie nicht. im gegensatz zu den 7 gebirgslandeplätzen im unesco weltnaturerbe jungfrau-aletsch (das auch durch das bundesinventar der landschaften und naturdenkmäler von nationaler bedeutung geschützt ist), die auch fürs heliskifahren angeflogen werden. Sie versuchen hier äpfel mit birnen zu vergleichen.

      trotzdem danke fürs regelmässige lesen des alpin-blogs!

      lieber gruss, natascha

  • Roman Egger sagt:

    Ich schätze Natascha Knechts Beiträge sehr, aber hier wäre eine bisschen kritischere Herangehensweise angebracht gewesen. Die Bohrhakenleitern die teilweise in den Alpen installiert werden, die noch mit Bergschuhen, Hanfseilen und Holzkeilen etc erstbegangen wurden sind schlicht eine Umweltverschandelung und verhöhnt die Erstbegeher und Naturliebhaber. Die heutige Ausrüstung ist so gut, dass die allermeisten Bohrhaken schlicht unnötig sind. Ist es wirklich zu viel verlangt, dass man auf einem Band stehend in einen perfekten Handriss einen Cam schieben muss (dies ist zB mehrfach in der Niedermann am Zwillingsturm – Salbit Südgrat der Fall)? Die Liste an Klassikern die aus Konsumgier und Geldgier (Hüttenbesitzer, Bergführer usw usf) sinnlos eingebohrt wurden lässt sich beliebig fortsetzen. Sei es im Bergell, am Bockmattlis, die gesamte Salbitregion, am Furka (zB auch Conquest an der Grauen Wand mit 7a lässt sich sehr gut selbst sichern), aber auch in den Gastlosen oder leider inzwischen auch in Chamonix. Zum Glück scheint eine Trendumkehr in Sichtweite, Routen wie Supertramp und weitere wurden inzwischen wieder renaturiert.

    • Hans sagt:

      Ich sehe keinen Vorteil darin, wenn schlechter abgesichert ist. Das Klettern ist genau gleich schwer, der Rest ist Nevenkitzel wegen des Risikos.

    • hallo roman

      was soll denn das schon wieder… wem es zuviele bohrhaken hat, soll doch in kamikaze routen einsteigen, schlecht
      abgesichterte routen, und von diesen hats genug…
      oder noch einfacher, wems ueber abgesichert ist, der kann ja seilfrei gehen, oder nicht alle haken einhängen. auch familien
      mit kindern, anfänger, und gelegensheits kletterer sollen diesen grossartigen sport (es ist mehr als sport) sicher betreiben
      können. sind wir doch froh, wenn die menschen akiv sind… und nicht dick werden…
      also weg mit regeln, und vorschriften… von diesen haben wir bereits viel zu viel in der welt…

      ich wünsche allen einen schönen kletter sommer.

      viele gruesse von
      raphael wellig / http://www.raphaelwellig.ch

      • Roman Egger sagt:

        Gleich vorneweg, ich bin ein „Gelegenheitskletterer“ und kein Profibergsteiger.
        Die von ihnen angesprochenen bohrhakenlosen Routen werden immer weniger, Klassiker werden immer mehr eingebohrt. Und gerade sie, wenn ich mir ihre Tourenliste anschaue, sollten wissen dass ohne bohrhaken keineswegs Kamikaze bedeutet. Sie sollten auch wissen, dass ein gut gelegter Cam oder sogar eine Eisschraube höhere Haltekraft hat, als ein Bohrhaken. Bestehende Routen sollten maximal mit Zustimmung des Erstbegehers eingebohrt werden, Neutouren sofern möglich so weit es geht mit so natürlich wie möglich abgesichert werden. In den Dolomiten funktionierts ja auch.
        Genauso wie es ein Recht auf Sicherheit gibt, gibt es auch ein Recht auf Risiko. Und ich will nicht in ein zwei Jahrzehnten nicht in die Patagonien/Baffin Islands/Antarktis dafür fliegen müssen

        • @roman egger: wir sind alle dagegen, dass klassiker mit mehr bohrhaken ausgestattet werden. alle bestehenden routen sollten unverändert bleiben, ausser der erschliesser gibt sein einverständnis. weniger bohrhaken ist mehr. aber dass cams in jedem fall eine höhere haltekraft haben sollen, müssen Sie mir erst bei einem sturz-test beweisen …:-))

          • Roman Egger sagt:

            @Natascha
            Bei Eisschrauben bin ich mir 100% sicher, dass bei Ausreissversuchen Bohrhaken rausgerissen wurden, und die Eisschraube gehalten hat. Bei Cams bin ich mir nicht 100% sicher, ich find auf die Schnelle auch keine entsprechenden Ausreissversuche. Bisher haben sie immer gehalten…
            ach nehmen wir einfach die rostigen A4 Expansions und Klebehaken in Thailand, die teilweise unter Körpergewicht ausbrechen ;)
            Das Problem ist doch, dass gerade die Klassiker eingebohrt wurden. Darauf basiert ja das Geschäftsmodell der Plaisirführer. Alte Routen einbohren und dann die Topos dazu verkaufen.Schauen sie sich mal die Plaisirführer an. Welche grossen Klassiker der Schweizer Alpen wurden noch nicht vollgebohrt (ok es gibt ein paar, das Scheideggwetterhorn wurde zB bisher verschont)? Und teilweise sind da Routen dabei, die geradezu bestens geeignet wären das Friends und Keilelegen zu üben. Aber mit Bohrhaken kommen halt mehr Leute auf die Hütte und mehr Leute kaufen den Führer.
            Manchmal wird auch nur noch der Sanierer, nicht aber der Erstbegeher genannt. Das spricht Bände
            Bern, an einem luftig warmen Maiabend

  • Schmid Margi sagt:

    Herzliche Gratulation Sandro, für das neue Werk, Plaisir Selection und deinen unermüdlichen Einsatz. Bin sehr gespannt, welche Klettereien Ihr ausgewählt habt.Den Plaisir Selection muss ich gleich bestellen, für mich gibt es keine bessere Plaisir Kletterführer als die von, von Känels!
    Es freut mich heute noch, dass ich zwei Tage mit Dir im Rätikon unterwegs sein durfte, so erlebte ich, wie seriös Du die Kletterrouten inspizierst und zeichnest, einfach bewundernswert!

  • Ott sagt:

    Kletterführer dürfen von mir aus noch eine ganze Weile in der Buchform bleiben.

    Wenn ich klettern gehe, ist das Natel in erster Linie für den Notfall gedacht und ich will mich nicht mit Apps und downloads herumschlagen. Auf Bildschirme glotze ich unter der Woche schon genug!

  • mel sagt:

    schön, dass der sohn des vaters werk weiter führt. ich finde die filidor-bücher klasse und würde sie 100% einer app oder online-datenbank vorziehen!

  • Markus sagt:

    Man sollte den von Känels ein Denkmal bauen ! Die Plaisir Führer sind einfach nur Weltklasse !!

    • bruno sagt:

      Weltklasse? Jein… als aktiver Sportkletterer kann man diese Aussage nicht uneingeschränkt unterstützen. Die Teils unsorgfältig gemachten Zugangsbeschreibungen und weitere Dinge (was hat zum Beispiel ein „Pizzo Badile“ im Plaisir Süd verloren) werfen Fragen auf…

      Nichts desto trotz kaufe ich die Führer und unterstütze somit auch diesen sympathischen Verlag.

      • Markus sagt:

        Gewiss, sie sind nicht immer Fehlerfrei. Die Zugangsbeschreibung ist wirklich nicht immer perfekt. Aber wenn ich mir den Markt der Kletterführer anschaue und weltklasse die beste Kategorie ist und mies die schlechteste, gehören die Plaisir Kletterführer für mich in die beste Kategorie. Gerade z.B: im Vergleich mit den SAC Kletterführern

        • bruno sagt:

          hast du schon mal den bieler jura führer oder den solothurner jura führer aus dem sac verlag gesehen? bei von girardin’s und prädikat: weltklasse…!!!

          aber es ist schon so, filidor’s sind mindestens sehr gut… ;-)

  • Joachim Adamek sagt:

    Danke für diesen exquisiten Tipp! Dem Buch und seinem Verleger kann man nur viel Glück wünschen. Bei den vorgeschlagenen 115 Routen dürfte im Sommer keine Langeweile aufkommen. Die “Turngeräte” stehen jedenfalls schon bereit!

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