Leben


Der Griff zu Portemonnaie und Schaufel

Jürg Buschor am Donnerstag den 23. Februar 2012


Alle für Eines: Impressionen von einem Trailbauweekend am Uetliberg in Zürich.

«Egoisten», «Profiteure» und «Rowdies» – ein Auszug aus einer langen Liste der Schmähwörter, mit denen Mountainbiker auf den Trails und in Internet-Foren und -Blogs eingedeckt werden. Dass der Ruf der Biker in gewissen Kreisen etwas ramponiert ist, hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Sportler meist nur als Individuen wahrgenommen werden und als Gruppe weder greifbar sind, noch nach aussen vertreten werden.

Auch wenn nur ein verschwindend kleiner Teil der Wanderer Mitglied der Dachorganisation Schweizer Wanderwege sind und ein noch geringerer Teil sich aktiv am Wege-Unterhalt beteiligt – als Interessensgemeinschaft sind die Wanderer organisiert und sind nach aussen vertreten. Wer sich persönlich am Wege-Unterhalt beteiligen möchte, findet genauso eine Anlaufstelle, wie die lokale Behörde, die beispielsweise die Routenführung eines bestehenden Wegs verändern möchte.

Kaum ein Mountainbiker fühlt sich heute durch den Verband Swiss Cycling in seinen Interessen vertreten. Trailnet.ch ist aktuell nach wie vor eine regionale Adresse im Grossraum Bern und Interessensvertretungen, wie sie beispielsweise Deutschland mit der Deutsche Initiative Mountainbike kennt, spielen in der Schweiz aktuell keine bedeutende Rolle.

Wenn es darum geht, selbst einen Beitrag zu leisten für den Trail-Unterhalt oder -Neubau, fehlt es vielen Mountainbikerinnen und Mountainbikern nicht am guten Willen. Wenn sie aber zur Schaufel greifen, tun sie das meist in der Illegalität oder zumindest in rechtlichen Grauzonen. Was könnten Mountainbiker selber beitragen? Respektive – welche der folgenden Möglichkeiten hätten Ihrer Meinung nach eine Chance auf Erfolg?

1. Einführung einer nationalen Mountainbike-Vignette zur Finanzierung des Trailunterhalts und des Baus von neuen Singletrails. Möglichst viele Mountainbiker erwerben auf freiwilliger Basis eine Vignette. Die Mittel werden in Koordination mit touristischen Verbänden und anderen Interessensgruppen (z.B. Schweizer Wanderwege) verplant und vergeben. Wären Sie bereit, eine solche Vignette zu kaufen? Welchen Beitrag wären Sie zu zahlen bereit?

2. Lokale oder regionale Organisation der Mountainbiker in Interessengemeinschaften, die einerseits den Bedürfnissen der Biker eine Stimme verleihen, sie andererseits für Drittparteien auch «greifbar» machen. Zum Beispiel auch für die Sektionen der Schweizer Wanderwege, wenn es darum geht, für den Unterhalt der Wanderwege Unterstützung zu bekommen. Wären Sie bereit, sich in solchen Interessengemeinschaften zu engagieren? Und wären Sie bereit, auch selber zur Schaufel zu greifen, wenn es darum geht, die Trails Ihrer Region zusammen mit den andern Nutzergruppen zu unterhalten, respektive neue Trails anzulegen? Wieviel Zeit würden Sie jährlich dafür investieren?

3. Swiss Cycling, Trailnet oder eine alternative Organisation setzt sich in der Politik verstärkt für die nationalen Interessen der Mountainbiker ein und schlüpft auch in die Rolle der nationalen Ansprechpartnerin, wenn es um die Einbindung von Mountainbikern in den Unterhalt und Neubau von Trails geht. Dies vorausgesetzt – wären Sie bereit, einer dieser Organisationen beizutreten? Wären Sie bereit, aktiv mitzuarbeiten? Und zu welchem Jahresbeitrag?

Was halten Sie von oben angeführten Vorschlägen? Welche finden Sie unterstützungswürdig? Welche nicht? Welches sind Ihre alternativen Vorschläge, um den Interessen der Mountainbiker gerecht zu werden?

24 Kommentare zu „Der Griff zu Portemonnaie und Schaufel“

  1. Ott sagt:

    Vignette: Wenn schon, dann müsste man regionale Vignetten machen. Es käme am Anfang eh zu wenig Geld zusammen, um in vielen Regionen Projekte zu beginnen. Man könnte ja dann eine Art Gegenrecht einführen. Bezahlen würde ich, wenn in meiner Region ein cooler und vor allem legaler Trail entstehen würde, ca. 100 CHF im Jahr.

    Auch für die Organisationen wäre ich eher für eine regionale Lösung. Später könnte immer noch ein schweizerischer Dachverband gegründet werden. Nichts gegen Swiss Cycling, aber ein eigener Verband fürs Mountainbike wäre schon eine gute Sache.

    Und wegen Arbeitseinsätzen: Arbeit im Wald macht Spass, so 2-3 Samstage pro Jahr wäre ich sicher zu haben. Vorausgesetzt, die Arbeit wird so organisiert, dass man in einer Gruppe arbeiten kann und am Abend auch noch zusammen ein Bier und eine Wurst geniessen kann. Wie schon ein mal vorgeschlagen am besten gemischte Gruppen Biker – Wanderer. Erhöht das gegenseitige Verständnis.

  2. Marcus sagt:

    Mein erster Reflex war: Natürlich würde ich für eine mtb-Vignette zum Trailbau und -unterhalt zahlen! Aber dann wurde mir klar, dass dies droht, die öffentliche Hand aus der Verantwortung zu entlassen – Mountainbiken *ist* ein Breitensport! In Graubündens kantonalem Masterplan (http://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/are/Documents/MTB%20und%20Raumplanung%20online.pdf) und regionalen Plänen (Beispiel Engadin: http://www.engadin.stmoritz.ch/files/pdf/mtb_masterplan.pdf) wird deutlich, dass dieser Sport – bei allen Konflikten mit der Natur und anderen Interessen – übergreifende gesellschaftliche und touristische Bedeutung hat. – Eine Zusammenarbeit sowohl mit nationalen als auch regionalen Mountainbike-Vereinen dabei ist richtig.

    Eine private finanzielle Unterstützung finde ich ergänzend für lokale Projekte machbar und sinnvoll.

    • Ott sagt:

      Ist es denn wirklich eine Aufgabe der Steuerzahler, allen Breitensportarten eine Infrastruktur zur Verfügung zu stellen? Gerade im Outdoor-Bereich? Graubünden macht das wahrscheinlich eher wegen dem Tourismus als wegen den eigenen Bikern.

      Ich fände es überhaupt nicht schlimm, wenn wir Biker den Bau und Unterhalt unserer Trails selber organisieren müssten.

      Aus meiner Sicht würde es völlig genügen, wenn die Biker ein paar Trails erstellen DÜRFTEN. Das bauen klappt ja jetzt bereits super, leider einfach illegal. Rund 70% des Waldes ist in öffentlicher Hand. Somit wäre eine Förderung unseres Breitensportes ohne finanziellen Mehraufwand (zugegebenermassen mit einem kleinen Nutzungsverzicht) gut möglich.

  3. jörgi sagt:

    Mountainbiker haben tatsächlich ein Imageproblem – ob sie das nun glauben wollen oder nicht, es ist so. Wie mehr ins Gelände oder in den Wald und wie alpiner oder gar hochalpiner… desto mehr.
    Kunststück, wenn minimalste Grundregeln für ein freundliches Nebeneinander von Bikern mit Fussgängern immer wieder ignoriert werden. Da müssen wir uns erst mal an die eigene Nase fassen.

  4. Massimo sagt:

    Sowas fehlt in der Schweiz, da haen dann Wanderer nichts zu suchen… und solange sich Biker und Wanderer kreuzen, solange gibt es Misstöne..

    http://www.bikepark-todtnau.de/index.php?article_id=5&clang=0

  5. peter wichtig sagt:

    Vorerst wäre es sicherlich mal nützlich ein Register der bestehenden Politiker zu erstellen wie diese dem Biker und deren Interessen gesinnt sind… So als kleine Wahlhilfe würde das bei mir grosse Beachtung finden

  6. Andi sagt:

    Ich bike leidenschaftlich gerne, und das schon seit 25 Jahren. Das Ziel muss es sein, ein friedliches Nebeneinander zwischen Wanderern und Bikern zu erreichen / beizubehalten / immer wieder neu anzustreben (jeden Tag). Als Biker muss ich mir bewusst sein, dass ich auf Nichtbiker bedrohllch wirken kann. Als Folge davon vermeide ich an Wochenenden konsequent die Wanderautobahnen und vielbegangenen Agglowälder. Ich bike in den Randstunden und habe so schon seit Jahren keine Probleme mehr mit Zweifüssern. Seien wir uns bewusst, dass wir Biker die Botschafter für unseren Sport sind. Ein freundliches Grusswort und ein Lächeln wirken Wunder. Die Etikette-Regeln der IMBA (so was wie die FIS im Mountain Biken) sollten wir alle befolgen:http://www.imba.com/about/rules-trail

    Die ganze Trail-Building Diskussion ist gut. Aber: Es darf nicht sein, dass man dann nur noch auf einigen wenigen, extra für Biker markierten Trails fahren kann. Wir würden uns so ins eigene Fleisch schneiden.

  7. Noodlez sagt:

    Dann gleich voran!
    Wie findet ihr diesen Entwurf vom Bikerkodex?

    1. Sei Rücksichtsvoll beim Kreuzen und Überholen von anderen Wegnutzern. Sie haben grundsätzlich Vortritt. Künde dich frühzeitig an. Reduziere deine Geschwindigkeit beim Überholen und Kreuzen, halte nötigenfalls an. Mit einem flotten Gruss erfreust Du die freundlichen und verblüffst die kritischen Weggenossen!
    2. Schone was du selber geniesst: intakte Natur, Tiere, Pflanzen und dein gutes Image. Fahr nur auf Wegen und Pfaden. Respektiere lokale Wegsperrungen, sie haben meist einen sinnvollen Grund. Querfeldeinfahren durch Wald und Wiesen schadet Tieren, Pflanzen und unserem Bikerimage.
    3. Nimm Rücksicht auf Wild- und Nutztiere. Begegnest du einem Tier, halte an und warte, bis es sich in Sicherheit bringen konnte. Schliesse Weidezäune, nachdem du sie passiert hast.
    4. Bremse nicht mit blockierten Rädern. Dies schadet dem Trail und deinem Material. Meide Trails nach Regenfällen.
    5. Hinterlasse keinen Abfall. Du kannst ihn zuhause oder in öffentlichen Mülleimer korrekt entsorgen und damit Wald und Landschaft schonen.
    6. Rüste dich gut aus. Neben Helm, Handschuhen und Glocke gehören auch ein Regen- und Wärmeschutz zur Grundausrüstung.
    7. Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Du musst in Sichtweite anhalten können. In nicht einsehbaren Passagen können jederzeit andere Wegbenutzer oder Hindernisse auftauchen.
    8. Notiere dir die Nummern der Polizei 117, des Notrufs 144 und der Rettungsflugwacht 1414.

    Rückmeldungen nehmen wir auch gerne entgegen auf info@trailnet.ch

    • speznaz sagt:

      Und in der Kurzversion: K-A-G (Klingeln, Anbremsen. Grüssen). So einfach ist das.

      • Paul Lercher sagt:

        Diese Regeln sind alle selbsverständlich bis auf die Ausrüstung. Warum sollte ich Regen- und Wärmeschutz mitnehmen? Dies ist mein Problem und hat nichts mit anderen “Verkersteilnehmern” zutun und schadet auch nicht der Natur. Falls dies einmal die offiziellen “Regeln” werden, dann würde ich im Sommer bei 30 Grad dagegen “verstossen” wenn ich keinen Regen- und Wärmeschutz dabei habe, lächerlich!

  8. Mike sagt:

    Die Erfahrung mit regionalen Vereinen zeigt ja, dass das sehr gut funktioniert. Was Züritrails in relativ kurzer Zeit erreicht hat, ist eindrücklich.

    Bei einer MTB-Vignette sehe ich einfach ein grosses Problem bezüglich wo das Geld dann genau hinfliessen soll. Im Grunde müssten die zuständigen Behörden dann Trailbauer einstellen und bezahlen, und da tun sich alle möglichen Schwierigkeiten auf.

  9. Ich wäre durchaus für eine Mountainbike-Vignette zu haben. Mit den daraus resultierenden Einnahmen soll aber nicht der Unterhalt von Wegen finanziert werden (zu dem mW die Reiter auch nichts beitragen), sondern eine professionelle Lobby-Stelle, welche die Interessen der nicht wettkampforientierten Mountain Biker in der gesamten Schweiz vertritt. Zwar wäre Swiss Cycling gemäss eigenen Statuten verpflichtet, sich auch für den Breitensport ohne Wettkampfambitionen einzusetzen, aber angesichts chronisch knapper Mittel wird sich der Verband wenn überhaupt, dann nur punktuell für den nicht kompetitiven Bereich einsetzen.

    • smiley sagt:

      Meines Wissens finanziert der Staat keine Reitwege. Diese werden von Reitvereinen in Fronarbeit unterhalten (mein WIssensstand – lasse mich gerne eines besseren belehren). Ausserdem unterstehen die Reiter einem strikten Regelwerk (freiwillig selbst verordnet, leider gibt es wie bei solchen Sachen einzelne Individuen, die sich nicht daran halten), das u.a. Reiten abseits der Wege untersagt und verlangt, dass man z.B. auf Wegen, die nicht explizit Reitwege sind, nicht gallpiert, um das Terrain zu schonen.

    • tömsi sagt:

      Man könnte die Mitgliedschaft für Mountainbiker bei Swisscycling im neuen Waldgesetz vorschreiben;)
      Unser Verein (rein MTB) ca. 90 Mitglieder gehört Swisscycling an wir zahlen im Jahr einen schönen Batzen ein. Zudem muss der Präsident auch Swisscycling Mitglied sein und bezahlt nochmals seinen Beitrag. Es gibt Vereine mit hunderten von Mitgliedern welche nicht bei Swisscycling sind! Vielleicht müssten sich die Biker mehr zu SC bekennen, keine Ahnung?

  10. Bruno Schmidli sagt:

    Liebe Vernetzte: Unterschreibt die Petition von Swiss Cycling gegen ein geplantes Bikeverbot im Kt. Bern. Wenn derart restriktive
    Gesetze ins Auge gefasst werden, dann müssen wir uns über Biketrails keine Gedanken mehr machen! Und es wird genug willfährige Vollzugsgehilfen, sprich Verpfeifer geben,die ein solch hahnebüchernes Machwerk auch durchsetzen werden! Ich spreche da aus Erfahrung, da ich berufsbedingt immer wieder mit so 200prozentigen zu tun habe! Nochmals: Swiss Cycling Petition Unterschreiben!

  11. Marcel sagt:

    Der Bau von speziellen Biketrails, optimalerweise mit Beförderungsmöglichkeit mittels Bergbahn oder Bus, ist sicherlich eine gute Sache und sollte vorangetrieben werden. Gerade die Gravity-Fraktion wird auf diese Weise deutlich weniger auf den gemeinsam mit Wanderern genutzten Wegen unterwegs sein und spült zudem noch Geld in die Kassen der Bergbahn- oder Busunternehmen, welche sich im Gegenzug an den Unterhaltskosten der Trails beteiligen könnten (analog zum Skibetrieb im Winter).
    Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine sehr grosse Zahl an tourenorientierten Bikern (Crosscountry bis Enduro), welche sich wohl kaum vollständig auf ein paar wenige offizielle Biketrails kanalisieren lassen. Diese Gruppe ist weiterhin auf das Wald- und Wanderwegnetz angewiesen, welches (zumindest abseits der grossen Agglomerationen) definitiv genug Kapazität für die Mountainbiker bietet. Dort gilt es die Wanderer und Biker durch die Politik/Behörden und das korrekte Verhalten jedes Einzelnen auf ein friedliches Miteinander einzuschwören.

    • Ott sagt:

      Grundsätzlich hast du vollkommen recht. Ich denke aber, dass eine Ergänzung des Wald- und Wanderwegnetzes mit einigen Single-Trail-Abfahrten, vor allem in Gebieten zwischen Agglo und total Menschenleer, durchaus Sinn machen würde:

      1. Wanderer und Biker würden da “entflochten”, wo es am wichtigsten ist, bei der Abfahrt. Beim bergauf-fahren fährt auch der dümmste Rüpel keine Wanderer um.
      2. Bremsschäden würden vor allem auf “unseren” Trails verursacht.
      3. Der Spass-Faktor steigt.

      Ist ja nicht so, dass es im Moment keine solche Single-Trails abseits vom Wanderwegnetz gibt. Aber zumindest im Aargau ist das Fahren darauf eigentlich illegal.
      Würde man das Biken da erlauben und ein paar zusätzlichen Abfahrten in viel genutzten Gebieten einrichten, könnte man so einen Mehrwert schaffen, für den ich wie gesagt gerne etwas bezahlen würde. (Geld oder Arbeitsstunden)

  12. Hämpu sagt:

    Heute Bikeverbot einführen ,morgen fragen warum keine Touristen mehr kommen , übermorgen sagen 2 Wohnungen ohne Limit ist die einzige Lösung und Betonieren am besten noch die letzten Wald und Wanderwege zu das gibt Kohle in die Staatskasse und das Problem ob Biker oder Wanderer ist gelöst!

  13. Die Zeiten wo Wanderer nur wandern und Biker nur biken sond glücklicherweise langsam vorbei.
    Da die ganze Vereins- und Verbandsarbeit dem wohl etwas hinterherhinkt und viele, wahrscheinlich nicht mal organisierte, Waldnutzer das wohl auch in 25Jahren nicht wahrhaben wollen wird die Situation noch eine weile so bleiben wie sie im moment ist.
    Viele Menschen haben Mühe damit sich in andere Menschen hineinzufühlen. Das ist im Wald nicht anders als im Strassenverkehr …

    Schade ist halt dass es immer noch keine Verbände oder Vereine gibt die Gesammtschweizerisch tätig sind und auf Verbandsebene mit Wandervereinen, Förstern, Grundeigentümern, Jägern und wer da sonst noch im Wald was zu sagen hat verständigen können.

    Da wo es um handfeste finanzielle Interessen geht , zb. in Tourismusregionen klappts ja schon seit langem ….

  14. Michi sagt:

    Beim Langlaufen hat sich der Langlaufpass gut etabliert. So etwas könnte doch auch beim Mountain Biking funktionieren – vorausgesetzt, dass auch eine gute Struktur von Organisationen dahinter steht, die für eine nachvollziehbare Verteilung der Gelder sorgt und prüft, ob diese effizient und effektiv eingesetzt werden. Dann werde ich das gerne unterstützen.
    Den Begriff Vignette würde ich vermeiden, weil das die Leute verwirren könnte – wir haben die Velovignette ja gerade erst abgeschafft …
    Ausserdem wäre ich auch bereit, jährlich ein bis zwei Tage zu Hacke und Schaufel zu greifen, um damit Bike-Wege anzulegen oder zu unterhalten, wenn jemand das organisieren würde.

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