Auch wenn man mit dem Bike das ganze Jahr über die Trails rollen kann: Die unbeschwerte Bikesaison neigt sich hierzulande dem Ende zu. Am Abend ist es immer früher dunkel, die Wege zunehmend schlammig und mit jedem Tag verfangen sich mehr Blätter in Gabel und Rahmen. Das ist an sich nicht tragisch, wäre da nicht das schwindende Fitness-Gefühl. Die grossen Ausfahrten und die Bike-Ferien sind vorbei, die knackigen Feierabend-Fahrten werden weniger. Nun wird der Aufstieg am Hausberg strenger, die Kurven fahren sich nicht mehr so flüssig und das warme Zuhause fühlt sich verlockender an als der kühle Abend.
Gegen den aufkommenden Herbstblues gibt es mehrere Mittel. Eines davon: trotzdem rausgehen. Am besten mit Freunden und an einem fixen Tag. Doch manchmal gewinnt der innere Schweinehund und man bleibt zuhause sitzen – oder liegen. Machen Sie sich nicht verrückt. Diese Zeit braucht es. Der Körper erholt sich und man kann in einem ruhigen Moment die künftigen Trail-Abenteuer planen.
Dabei gibt es eine bequeme Methode, allenfalls abhanden gekommene Motivation zurück zu holen: gute Bikevideos schauen. Wir stellen eine kleine Auswahl aus dem Netz vor, die sich durch Qualität aus dem Meer an Amateurfilmen abhebt. Vom Clip bis zum halbstündigen Video. Viel Spass – und wenn es Sie packt, wieder selber auf den Sattel zu steigen: Spätestens nach der warmen Dusche wissen Sie, weshalb es sich gelohnt hat, auf dem feuchten, kühlen Herbsttrail zu fahren.
Was unternehmen Sie gegen Herbstmüdigkeit? Motivieren Sie Videos, selber zu fahren oder ist es Ihnen zu passiv?







Natascha Knecht ist Journalistin, Autorin und Kommunikationsberaterin.
Geboren und aufgewachsen im östlichen Berner Oberland – dem Mekka für Kletterer, Alpinisten und Outdoorsportler –
entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Berge bereits in ihrer Kindheit. Sie lebt seit über zehn Jahren in Zürich. Natascha Knecht betreut im Outdoor-Blog die Ressort
Thomas Widmer ist studierter Islamwissenschaftler und Arabist. Nach einem Intermezzo als IKRK-Kriegsdolmetscher wurde er Journalist. Widmer hat mehrere Bücher zum Thema Wandern verfasst. Im Outdoorblog lesen Sie Thomas Widmer im Ressort
Jürg Buschor sitzt seit 1986 im Mountainbikesattel. Er hat für das «Schweizer Bike Magazin» geschrieben und später die beiden Fahrrad-Titel «Move» und «Move News» mitverantwortet. Er ist heute Verleger der Zeitschrift
Pia Wertheimer ist Journalistin und Marathonläuferin. Letztes Jahr hat sie über ihre Vorbereitungen für den
Laurens van Rooijen (38) ist seit 1989 mit dem Velo im Gelände und seit 2000 als Velo-Journalist unterwegs – bis Ende 2004 als Redaktor der Zeitschrift MOVE, seither als freischaffender Journalist in Sachen Fahrrad für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Web-Formate. Er schreibt neu im Ressort
Martin Sturzenegger (29) ist weder Profisportler noch Experte einer bestimmten Outdooraktivität. Als sportliches Highlight ragt der Bronzemedaille-Gewinn in einem Sprintbewerb für Kinder heraus. Im Outdoorblog betreut er das Ressort 






















































































jederzeit raus…..fahre schon seit jahren immer auch an einem fixen tag mit kollegen 1-2 stunden bike. mit vernüftigen kleider, den inneren schweinehund überwunden und mit einer guten lampe (oder auch 2:)) ist es voll geil die berge runter zu cruisen, den wald zu erleben und die steilen singeltrails zu erleben. auch wenn es manchmal beim start lieber auf der couch liegen würde, nch der ersten 10 minuten finde ich es meinsten voll geil:)) auch wenn es regent oder schenit.
Tolle Aufnahmen und bewunderstwert was die jungen Leute da treiben. Ich habe jedes Video von 1 – 13 angeschaut. Aber ich für mein Alter bleibe bei meinem Hometrainer und beim Joggen am See!
Sorry, aber wer bei diesem Prachtsherbst schon den Herbstblues spürt und das Bike in den Keller stellt, der ist schlicht ein Weichei.
Ich fahre den ganzen Winter durch, dies ist absolut problemlos. Bis -5 Grad braucht man nicht einmal spezielle Ausrüstung. Ganz nebenbei schuhlt man noch das Fahrkönnen, weil auf Schnee muss man noch viel präziser fahren. Klar macht man im Winter nicht die 6 stündigen Riesentouren, dies ist aber auch nicht nötig.
So toll ich Biken selber finde, so traurig finde ich die Tatsache, dass sich viele Biker offenbar keine grossen Gedanken darüber machen, dass ihre Sportart sowohl für die Natur als auch für die Tierwelt in den Bergen eine grosse Belastung darstellt. Aber leider leben viele Biker/innen nach dem Grundsatz: Hauptsache fun und nach mir die Sinnflut…Diese Einstellung passt leider zur heutigen egoistisch veranlagten Gesellschaft…