Der Startschuss des Greifenseelaufs fällt. Mit dem Schritt über die Startlinie schlägt das Herz schneller, das Adrenalin pumpt durch den Körper. Ein Schritt, der jeden Läufer verändert. Er macht ihn zum Kämpfer, der sich gegen den inneren Schweinehund schlägt; er macht ihn zum Tier, der 21 Kilometer lang Kräfte frei setzt, von denen er im Alltag nur träumt; er macht ihn zum Star, der die ersten Kilometer viel zu schnell läuft, um dann zu sich selbst zurückzufinden; er macht ihn zum Helden, der die Nervosität und die Zweifel besiegt. Er macht ihn zum unvergleichlichen Scheusal, das sämtliche Manieren hinter der Startlinie zurücklässt.
Es gibt kaum ekelhafteres als ein Läufer, der alles um sich vergisst. Und dafür gibt es eine symbolträchtige Geste: Während die Füsse den Boden traktieren, unterbricht er das Schwingen seiner Arme, um die Hand an die Nase zu führen. Er atmet tief ein – und wer dann hinter ihm rennt, tut gut daran in Deckung zu gehen. Was dann folgt, ist im Alltag schlicht undenkbar: Mit dem Finger schliesst das laufende Scheusal den einen Nasenflügel und entledigt sich seines Nasenschleims. Dabei ist ihm schlichtweg gleichgültig, ob jemand hinter oder neben ihm läuft: widerlich. Es bleibt aber in der Regel nicht nur beim Schnoddern. Kaum sind sie über der Startlinie, werden Läufer zu spuckenden Lamas. Ekelhaft.
Strafbares Verhalten
Der Körper produziert bei sportlichen Ertüchtigungen mehr Sekrete – akuter wird dieses Problem in den Wintermonaten. Die kalte Luft reizt dann die Schleimhäute zusätzlich. Beobachtet man aber die gleiche Szene am Frauenlauf in Bern: Kaum fliegender Nasenschleim, kaum Spucke auf dem Trottoir. Es sind also vornehmlich Männer, die Höflichkeit und Anstand hinter der Startlinie zurücklassen. Traurig sind jene Fälle, die dieses rücksichtslose Verhalten bei Trainingsläufen in der Gruppe an den Tag legen. Erstaunlicherweise handelt es sich dabei eigentlich um Männer mit Benimm, die sich an der Bahnhofstrasse auf dem Weg zur Arbeit niemals dazu hinreissen lassen würden, aufs Trottoir zu speien. Das gehört nicht zum guten Ton unserer Kultur und wird in einigen Zürcher Gemeinden mit einer Busse geahndet.
Unvorstellbar sind zudem die Reaktionen, die eine Frau einstecken müsste, würde sie sich derart rüpelhaft benehmen. «Das ist nicht feminin», klagen die Männer und nehmen sich das Recht heraus, unanständig männlich zu sein. Spricht frau das starke Geschlecht auf seine Schwäche an, begegnet mann ihr mit Kopfschütteln und Unverständnis. «Die Nase läuft beim Rennen, das muss halt einfach raus.» Die Leistung steht in diesem Moment im Vordergrund. Klar. Dagegen spricht nichts. Aber einfach raus schnoddern? «Anders geht es nicht», lautet die flache Ausrede. Wie kommt es dann, dass sich am Frauenlauf weder Zuschauer noch Teilnehmer vor fremden Körperflüssigkeiten in Acht nehmen müssen? Frauen werfen beim Sport ihre Manieren nicht über Bord.
Benimmregeln in der Laufgruppe:
Nasenschleimhaut gehört ins Taschentuch. Falls keines zur Hand ist, keinesfalls die Mitläufer anrotzen. Es ist zudem nur anständig, ihnen, wenn möglich, den unappetitlichen Anblick zu ersparen. Das kann bedeuten, dass man seine Position in der Gruppe verändern muss.
Ganz nach dem Motto «erst gucken, dann spucken» soll der Läufer auch in diesem Fall auf seine Mitmenschen Rücksicht nehmen und sich seines Mundwassers unauffällig und leise entledigen.








Natascha Knecht ist Journalistin, Autorin und Kommunikationsberaterin.
Geboren und aufgewachsen im östlichen Berner Oberland – dem Mekka für Kletterer, Alpinisten und Outdoorsportler –
entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Berge bereits in ihrer Kindheit. Sie lebt seit über zehn Jahren in Zürich. Natascha Knecht betreut im Outdoor-Blog die Ressort
Thomas Widmer ist studierter Islamwissenschaftler und Arabist. Nach einem Intermezzo als IKRK-Kriegsdolmetscher wurde er Journalist. Widmer hat mehrere Bücher zum Thema Wandern verfasst. Im Outdoorblog lesen Sie Thomas Widmer im Ressort
Jürg Buschor sitzt seit 1986 im Mountainbikesattel. Er hat für das «Schweizer Bike Magazin» geschrieben und später die beiden Fahrrad-Titel «Move» und «Move News» mitverantwortet. Er ist heute Verleger der Zeitschrift
Pia Wertheimer ist Journalistin und Marathonläuferin. Letztes Jahr hat sie über ihre Vorbereitungen für den
Laurens van Rooijen (38) ist seit 1989 mit dem Velo im Gelände und seit 2000 als Velo-Journalist unterwegs – bis Ende 2004 als Redaktor der Zeitschrift MOVE, seither als freischaffender Journalist in Sachen Fahrrad für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und Web-Formate. Er schreibt neu im Ressort
Martin Sturzenegger (29) ist weder Profisportler noch Experte einer bestimmten Outdooraktivität. Als sportliches Highlight ragt der Bronzemedaille-Gewinn in einem Sprintbewerb für Kinder heraus. Im Outdoorblog betreut er das Ressort 






















































































Da finde ich Menschen, die nichts von Hygiene halten, und bereits am Morgen leicht “duftend” in den Zug einsteigen, viel respektkloser als diese Sportler.
Solange solche “Schweine” salonfähig sind (siehe auch Fussball, Radrennsport, etc.) wird man das Problem wohl nicht in den Griff kriegen. Viellleicht ist die Rotze aber auch das Beste, was solche Rotzlöffel von sich geben können. dann sind wir doch wieder beruhigt, dass sie den Rest für sich behalten…, oder
und was schlägst Du vor, machen wir mit den Fussballern?
Who cars? Man geht ja nachher eh duschen. Zudem ist es ziemlich unwahrscheinlich das man von einer ganzen Ladung getroffen wird. Lg. D.
…wie wär’s, wenn man(n) sich zuerst der engl. Sprache bemächtigen würde, bevor man solche Ausdrücke kopiert?
Da habe sie natürlich Recht Frau RD.
Obschon ich schneller laufe als einiger cars.
Wie wärs, wenn man zuerst die eigene Sprache meistern würde, bevor man andere im Gebrauch einer fremden korrigiert?
(SCNR)
(‘Sich etwas bemächtigen’ wird in diesem Sinn nicht verwendet.)
UND, auch entleerren die Sprotler ihre Blase in meinem Garten oder am Hag vor den Rennen ! Pfui ! Ich habe eine schlechte Meinung unsere Sportler in den letzten Jahren bekommen. Respektlosikeit nimmt Ueberhand.
Würde mal anstelle des Hags einen Viehhüter montieren, mal schauen, wie lange dieses entleeren vonstatten geht.
Solche Probleme möcht ich auch mal haben…
«Anders geht nicht» muss eine faule Ausrede sein. Die Ekelsportler wollen wahrscheinlich bloss die unglaublich harte, extrem krasse Ausnahmesituation zelebrieren. Enthemmtes Chodern und Schnodern soll wohl darauf hinweisen, dass sie sich in einem existenziellen Kampf befinden, der durch keine Rücksichtsnahme gestört werden darf. Bei Profisportlern mag diese Haltung berechtigt sein, beim Laien ist sie allerdings einfach nur lächerlich.
Interessanter Beitrag. Da fällt mir doch glatt ein, dass pupsen und rülpsen auch eher Männerdomäne ist.
Frauen emanzipiert Euch! (Oder lieber nicht?)
Geile Siech!
I like!
Man braucht nur an einem Fussball-Match die Spieler anschauen,
nach jedem spurt oder einwenig rennen da wird gespuckt.
Es ist auf gut Deutsch zum KOTZEN.
Was ist wenn ein Spieler auf diese Spucke ausrutschd.
Villeicht könnte der Trainer ein Wörchen mit diesen GRÜSEL reden
Schneller laufen wäre eine Option, oder gar nicht sich der “ungewohnten” Situation aussetzen. Der Greifenseelauf ist sowieso zu voll mit “Fitness-Runnern”.
Joggern, Herr Heinzharald, Joggern.
Aber ich bin völlig mit Ihnen einverstanden.
Und hier ist er wieder – der Jogger/Läufer-Diss, heute schon um 10:31 – etwa schon fertig mit dem Training?! – Sie sind peinlich!!!
Ich bin ein männlicher Sportler (seit über 45 Jahren) und ärgere mich schon seit Jahrzehnten über diese Unsitte, welche Frau Wertheimer zu Recht anprangert! Mir ist es schon des Öfteren passiert, dass ich bei einer Velofahrt mit Teammitgliedern getroffen wurde von solchem Nasenschleim. Auch beim Joggen passiert mir so was regelmässig. Ich habe es meinen männlichen Kollegen schon oft gesagt, aber ausser einem alten Joggingfreund, der dies genauso widerlich findet, schütteln die anderen stets nur verständnislos den Kopf. Ich selber habe sowohl beim Rennvelofahren wie auch beim Joggen (überhaupt bei allen sportlichen Aktivitäten) immer ein Nastuch (aus Stoff – ebenfalls völlig aus der Mode gekommen!) dabei. Es täte uns Männern gut, wenn wir uns in dieser Hinsicht zivilisierter aufführen würden. Leider haben unsere Jungen aber fast ausschliesslich schlechte Vorbilder. Man muss lediglich Fussball im Fernsehen schauen und kann solch widerliche Szenen in jedem Spiel beobachten – meist noch in Grossaufnahmen. Dass sich solche Fussballer beim Anblick dieser Bilder nicht schämen – eine Schande!
Bei einer Fernseh-Doku über dieses Thema wurden die Männer einmal gefragt, warum sie eigentlich – z.B. beim Fussball – auf den Boden spucken. Die Antwort: “das ist männlich”! Wer hat den Männer nur diesen Floh ins Ohr gesetzt? Sollen sie doch mal ihre Frauen/Freundinnen fragen, die Antwort würde sie nachdenklich stimmen.Ich habe einmal in jungen Jahren einen jungen Mann (der mein Freund werden wollte) sofort zum Teufel geschickt, als er einmal in meiner Anwesenheit gespuckt hat. In den mediteranen Ländern war dies leider schon immer Sitte und wurde halt hier mit der Zeit übernommen. Es ist – wie so vieles andere – eine Frage der Erziehung und des Anstands.
Sie sollten nicht alles glauben, was im Fernsehen gezeigt wird. Da ich teilweise intensiv Sport treibe, weis ich warum gespuckt wird. Es hat definitiv nicht mit der Männlichkeit zu tun. Im übrigen wurde ich während meiner “Karriere” erst einmal von einem “Schnoder” getroffen – er kam von einer Frau.
Welch grauenhaftes Verbrechen. Da hat jemand in ihrer Gegenwart auf den Boden gespuckt. Schade dass wir keine Todesstrafe mehr haben um entsprechend sühnen zu können. Diese Zivilisation ist völlig entfremdet wenn man(n) beim Ausdauersport nichtmal mehr spucken darf wenn einem danach ist. Was kommt als nächstes, das Ausatmen wird verboten weil man damit schlechten Geruch verbreiten könnte?
Und wie die Sportler dabei auch immer Schwitzen, eklig haben die keinen Anstand? Habe mir auch schon überlegt diese “Grüsel” auf Baustellen aufzufordern, saubere Kleider anzuziehen oder sich endlich mal die Hände zu waschen, geht ja gar nicht so etwas!
Und warum rennen die Fussbalspieler eigentlich nie dahin wo ich es will? Oder schiessen endlich mal ein Tor dann wenn ICH es will? Ich könnte das bestimmt tausend mal besser, da bin ich mir sicher. Alles ein unverschämtes Pack!
[Satire-ende]
Jeder hier sollte auch nur 10 Sekunden überlegen ob das wirklich ein “Problem” ist oder doch nur ein Vorwand um irgendwo zu nörgeln oder zu jammern, nur weil Sportler rotzen. Ihr könnt genau so gut über Syrien jammern, werdet aber auch dagegen nichts unternehmen und drum ist weider einmal alles nur warme Luft.
für jemanden, der seinen (oder ihren??) Namen nicht nennen mag, nimmst du den Mund aber ziemlich voll. Ich würde sagen, wer hier anonmy seinen Senf dazugeben weill, sollte nicht posten dürfen.
Ich habe notabene die geforderten 10 Sekunden überlegt und bin immer noch der selben Meinung. Auch mit Frau Wertheimer.
Ich kann’s nur immer wieder sagen: Wir brauchen viel strengere und v.a. viel mehr Gesetze!
.
Wenn die rechten Politiker sich endlich mal den wichtigen Dingen zuwenden würden, hätten wir schon längst ein Rotz-Verbot mit einer Strafe von mind. 3 Jahren unbedingt. Aber nein, wir Bürgerinnen und Bürger, die den Anstand hochhalten und uns den wahren wichtigen Dingen zuwenden wollen, werden wieder ignoriert…
Bin ich voll einverstanden das es noch mehr Gesetze gibt. Warum sperren wir nicht einfach die ganze Bevölkerung ein? Es könnte ja jeder einen Fehler machen den Jemand anderes stört. Wie wäre es wenn wir die Leute weniger massregeln dafür die Kinder richtig erziehen damit sie den Anstand und Respekt wieder lernen! Nicht nur “laisser faire” und hoffen das es gut kommt! Diejenigen die noch mehr Gesetze wollen und am lautesten brüllen sind meist die schlimmsten.
Solange ich nicht Schweisstuch sein muss und niemand an meiner Kleidung die Dreckhände putzt, habe ich kein Problem mit den genannten Beispielen. Wenn aber einer so rotzt oder chodert, dass es mich preichen könnte, finde das ziemlich eklig. Ich möchte gerne selber bestimmen, mit wem ich Körperflüssigkeiten austausche.
Aber NATÜRLICH gibt es auf dieser Welt grössere Probleme. Werfen Sie den ersten Stein, wenn Sie sich noch nie über etwas geärgert haben, das die Tragweite einer humanitären Katastrophe nicht erreicht.
@Albrecht
Das ist halt der Unterschied zw. Runner und Jogger (neben den weissen Stöpseln in den Ohren). Hoffe doch inständig, dass das weisse Taschentuch auch gestärkt ist!
Hab auch schon mal bei einem Fussballspiel weggeschaltet…
Wo ist das Problem, der Schleim ist doch bio und 100% biologisch abbbaubar…..
so what?
Tja, diese Kommentare … praktisch nur von Männern… zeigen, dass Sie leider Recht haben Frau Knecht. Ich nerve mich auch jedesmal, genau wie Sie. Auch wenn Spucke und Rotz biologisch sind habe ich keine Lust, Spritzer abzukriegen. Aber es ist wohl hoffnungslos, hier an den Anstand zu appelieren.
Liebe Luise
Vielen dank für Ihren Kommentar. Den heutigen Blog-Post habe jedoch nicht ich geschrieben, sondern Pia Wertheimer.
Sportliche Grüsse
Natascha Knecht
Es ist ja nicht so, dass nur an solchen Rennen gerotzt wird. Nein, überall auf der Strasse, auf dem Sportplatz, in Unterführungen, im Schwimmbad, an Velorennen und ähnlichen Sportanlässen etc.etc. wird gerotzt was die Nase hält. Hauptsächlich jüngere Männer über sich in dieser ekligen und primitiven Art der Hygiene und nehmen keine Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Diese Sache geht eigentlich auch in die Ruprik “Spucken”. An jeder Sportveranstaltung müssen Sportler oder solche die sich Sportler nennen ihre Spucke auf dem Boden, Fussballplatz oder Eisfeld deponieren und ich stelle fest, das sich selbst deren Trainer und Vorgesetzte in dieser neuen Sportart profilieren. Eine Unart, welche noch vor vielen Jahre verpöhnt war scheint gesellschaftsfähig zu werden – oder ist es schon geworden, denn jetzt ist es auch slbstverständlich dass JedermMann seine Spucke dort lässt, wo er sich gerade befindet.
Mit steigender Aktivität wird im Körper die Sekretion im Mund verringert. Die eingedickte Spucke stört und muss raus. Und Spucken geht ja noch…da ist zumindest die Präzison des Geschosses einigermassen steuerbar und mit der erreichbaren Geschossdistanz erreicht man auch den Strassenrand. Diese Vorteile sollen die Sportler nutzen für die Sekrete der Nasenschleimhäute: richtig raufziehen und dann mit einem kräftigen Spucker raus ins Gebüsch. Wohl bekomms.
Jaja, immer diese bösen, bösen Männer … ich schäme mich ja so fürchterlich, dieser Spezies anzugehören! Wie kann ich das nur wieder gut machen??
Indem Sie einen besseren Kommentar abgeben – schöner Abend wünscht Ihnen….
Ich mag Männer! Besonders wenn sie intelligent, charmant, kultiviert und sexy sind. Da gehört aber spucken und rotzen definitiv nicht dazu.
Als “Alter” Fussballer muss ich zugeben, dass mich das in 20 Jahren aktiver Zeit auf dem Platz selbst nie gestört hat und ich wohl auch gespuckt und gerotzt habe. Heute erwische ich mich auch noch beim Joggen dabei, ABER ich würde mich nie trauen, es dann zu machen, wenn mich jemand sehen oder hören könnte! Ich will es ja auch nicht bei den anderen sehen/hören!
Und was ich noch schreiben möchte, ich habe auch schon viele Joggerinnen gesehn, die sich mal schnell recht primitiv von Körperflüssigkeiten trennen. Im Frauenfussball gehts auch nicht besser zu als bei den Männern……
Und wenn mir schon am Jammern sind, dann ist doch das schlimmste was es gibt beim Sport, das Gestöhne im Damentennis.
auch bei den Männern wird gestöhnt – aber das scheint eben Niemanden zu stören…….
Ich sehe das auch so, es ist ekelhaft. Deshalb gibt es nur eines, in einer Gruppe. Rehts raus an den Rand, und dort spucken, wo es niemanden stört, oder dort die Nase ausblasen. Ich mache das immer so, und es hat noch nie jemanden gestört. Ein Taschentuch mitnehmen ist doch gar nicht nötig, und auch total unsportlich. Oder hat man schon mal bei einem Fussballspiel einen Spieler gesehen, der ein Taschentuch gezückt hat? Auf so eine Idee kann wirklich nur eine Frau kommen. (sorry)
Schön wenns sonst keine Sorgen gibt.Ich bin eine Frau,laufe ,rotze und spucke auch!Böses Mädchen!
Wenn dem so ist, haben Sie hoffentlich keine Kinder, denn diese würden ohne Anstand und Erziehung aufwachsen!
beim Laufen sind die Kinder nicht dabei! das ist bei mir so, und das ist sicher bei Marion so. .
wenn Sie auf dem Klo sitzen, und sich unten abwischen, ist das auch etwas, was ihre Kinder schockieren könnte, aber da sie es ja nicht sehen, ist es egal. und in der küche oder im wohnzimmer machen sie das ja nicht..
das ist auch auf der strasse so und die jungen stellen ihre schuhe unverholen auf die sitzfläche in den öffentlichen verkehrsfahrzeuge.
ich hab schon an einigen läufen teilgenommen und auch beim beim normalen joggen muss ich auf der hut sein nicht von fremden körper sekret getroffen zu werden. dass hat nichts mit der geschlechts frage zu tun es ist einfach nur abstossend. vielleicht finden dies ei ige nicht abstossend aber es sind genügend da die es abstosst empfinden. deshalb mein appel, seit rücksichtsvoll mit einander und zu spucken oder zu schnodern vor fremden ist einfach nur unanständig und respektlos. wenn es denn sein muss dann stellt sicher dass niemand in der nähe ist so viel anstand muss sein, es geht hier ja niemals um leben oder tod!
Ich glaube fast nicht, was ich hier alles lesen muss. Gibt es wirklich so viele untolerante Leute? Wenn Sie den Anblick rotzender Sportler nicht ertragen können, empfehle ich den Sportveranstaltungen fernzubleiben. Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass an einem Fussballspiel oder einem Marathon keine “Frischmachpausen” angeboten werden können. Vielleicht könnte der Schiri aber bei bedarf Papiertaschentücher abgeben.
Die Sportler, die ich kenne, sind “im privaten” alles anständige Leute.
Probleme haben die Leute. Bin heute in der Früh, es war noch dunkel wie in einer Kuh, ca 1 Stunde joggen gegangen. Wie einige vielleicht wissen, entsteht bei einer gewissen körperlicher Anstrengung auch Schnuder. Und huch, ich habe das Sakrileg begangen, diesen gelben od. grünen. od farblosen (es war ja noch dunkel) Choder einfach so an den Wegrand zu spucken, wie ich das eigentlich immer mache, da ich selten ein frisch gebügeltes und gestärktes Nastüchli bei mir habe. Und jetzt lese ich diesen Blog und muss feststellen, was ich für ein Schwein bin, ein unzivilisiertes Subjekt, ein Mann. Ich schäme mich zu tiefst und lache mich dabei schlapp…..
Liebe Frau Wertheimer
Bezüglich Ihres ersten Satzes in den Benimmregeln….”Nasenschleimhaut gehört ins Taschentuch”:
Bin zwar kein Mediziner, aber Ich bevorzuge, meine Nasenschleimhaut (während eines Laufes oder auch sonst) in meiner Nasenhöhle zu tragen.
Beste Grüsse
Hm, also ich muss beim Rennen ab und zu spucken, diese dicke Spucke wird man nicht anders los. Allerdings spucke ich an den Strassenrand oder wenn möglich in Büsche und nur wenn niemand in der Nähe ist. Wen soll das bitte stören? PS: ja, ich bin eine Frau und mir bewusst, dass das nicht Ladylike ist!
Rotzen geht ja noch, aber was, wenn der Vordermann die ganze Zeit verfaulte Luft ablässt? Und dann nicht nur beim Joggen, sondern auch im Fitnessstudio?
Solange ich nicht getroffen werde, stört es mich nicht, wenn Leute beim Fussballspielen oder wo auch immer Spucken und ihre Nase entleeren. Teilweise mache ich das auch, aber man muss ganz ehrlich sagen, dass es wirklich nicht notwendig ist. In der NBA etwa wird ja in Hallen gespielt und da käme ja auch keiner auf die Idee, auf den Boden zu spucken. Dasselbe gilt fürs Fitnesscenter.
Klar, wenn die Nase im Winter einfach mal richtig läuft, dann finde ich das Schneuzen verständlich. Aber ansonsten eine Sache, dei man sich durchaus abgewöhnen könnte.