Geht es wirklich abwärts?

Christian Lüscher am Donnerstag den 30. Oktober 2014
SOZIOLOGIE, PROFESSOR

Auch nach fünf Jahren stellt er den Medien immer noch ein schlechtes Zeugnis aus: Soziologieprofessor Kurt Imhof. Bild: Keystone

Am Montag präsentierte das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (FÖG) seine Studie zur Qualität der Schweizer Medien. Der «Tages-Anzeiger» hat über den Befund berichtet. Der Inlandchef kommentierte. Eigentlich ist alles gesagt: Die Studie malt zu schwarz. Trotzdem will ich hier festhalten, warum ich seit Jahren so meine Mühe habe mit diesem Medienforschungsprojekt.

Vor drei Jahren kontaktierte ich den Chef der Untersuchung, den Zürcher Soziologieprofessor Kurt Imhof. Ich hatte damals gehört, dass sich die Redaktion des «Blick am Abend» fürchterlich über ihn aufregte. Imhof zog in Interviews über Gratiszeitungen her, speziell über den «Blick am Abend». Der Aufreger war, dass Imhof Aussagen über ein Objekt machte, das er eigentlich gar nie unter die Lupe genommen hatte. Sein Team hatte den «Blick am Abend» aus Kostengründen nicht im Sampling seiner Untersuchung. «20 Minuten» stand stellvertretend für alle Gratiszeitungen.

Das ist in etwa so seriös, wie wenn eine Wirtschaftsredaktion den Zustand des gesamten Schweizer Bankensektors am Beispiel der UBS beschreiben würde. Ich fand das bemerkenswert und wollte mich mit Imhof über dieses Detail unterhalten. Er lehnte allerdings eine fundierte Diskussion am Telefon ab. Ich musste schliesslich mehrere Mails schreiben, bis ich eine befriedigende Antwort bekam. Für jemanden, der das Reflexionsniveau der Branche als tief bezeichnet, empfand ich dieses Verhalten merkwürdig.

Seither bin ich gegenüber Imhof skeptisch. Damit Sie mich richtig verstehen: Ich begrüsse Studien zur Qualität. Aber im Fall von Imhof und seinem Qualitätsbuch beschleicht mich immer das Gefühl, dass da einer die Qualität der Medien falsch misst. Für mich ist Imhof ein Professor, der jährlich den Notstand der Medien ausruft und sich in dieser Rolle auch noch gefällt. Ich fürchte, die Studie hat ein Marketingproblem.

Trotzdem befasste ich mich mit der 30-seitigen Zusammenfassung der aktuellen Studie. Darin steht im Grunde das, was schon in den Jahren zuvor diagnostiziert wurde: Medienkonzentration, Stellenabbau auf den Redaktionen, Reichweitenbolzerei der klickgetriebenen Onlineredaktionen (Imhof sollte diesen Beitrag lesen), Industrialisierung des Journalismus. Ich finde, die Studie hat vieles richtig erfasst. Nur: Wird es Jahr für Jahr schlimmer mit den Medien? Ich habe eine dezidiert andere Meinung als die Qualitätsforscher. Ich kann sie zwar nicht wissenschaftlich begründen. Aber ich argumentiere als aufmerksamer Medienkonsument mit gesundem Menschenverstand.

Ich fragte mich nach der Lektüre, wie die Medien vor zehn Jahren waren. Besser? Schlechter? Informativer? Klüger?

Da kam mir ein Erlebnis aus dem Jahr 2005 in den Sinn.

Im Sommer 2005 sass ich als junger Journalistenschüler in einer Vorlesung an der damaligen  Zürcher Hochschule Winterthur (ZHW). Es ging um die Krise der Zeitungen. Der Dozent gab seiner Vorlesung den Titel: «Printmedien und Verlage – Der Selbstmord der Branche». Er zeigte uns eindrücklich, dass die auflagenstarken Zeitungen überkonfektioniert und verlayoutet seien. Schonungslos führte er uns vor Augen, dass sie Plantagen dünner Meinungen, ja, dass viele Redaktionen im Prinzip kriminelle Vereinigungen zur Verhinderung von Substanz seien. Ich war schockiert. Am Schluss dachte ich: Was machen eigentlich die vielen kompetenten Menschen in den Redaktionen den ganzen Tag?

Das war vor fast zehn Jahren. Seither hat die Branche so einiges erlebt. Mehrere Abbauschlachten in den Redaktionen, einige Zeitungen und Magazine verschwanden, Onlineredaktionen entstanden massenhaft, iPad und Facebook kamen auf. Alles Dinge, die Imhof in seinem Befund kritisiert. Die Folgen: Die Medien sind nicht schlimmer geworden. Im Gegenteil: Ich lese heute deutlich mehr und ausgewählter. Und auch mein Umfeld liest deutlich mehr und ausgewählter. Der Journalismus ist in vielen Bereichen überraschender und tiefgründiger geworden. Er findet überall statt. Nicht allein in Zeitungen, sondern auch im Netz.

Die Informationsdichte hat zwar durch die sogenannten «qualitätsniedrigen» Medien zugenommen. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass dadurch noch mehr Zusammenhangslosigkeit und Konfusion entstanden ist. Gerade durch Facebook und Twitter stehen mir heute als Leser hervorragende Dienste zur Verfügung, die mir dabei helfen, zu sortieren, auf der ganzen Welt journalistische Perlen zu finden. Und so halten es viele in meinem Umfeld. Es sind keineswegs nur die lustigen Viralhits, die in meinem Newsfeed auftauchen. Freunde empfehlen mir grossartige Reportagen, kluge Meinungsstücke oder lesenswerte Berichte. Speziell bei Abstimmungen zeigt sich, dass die Medien nicht einfältig, sondern nach wie vor vielfältig sind. Meine Freunde auf Facebook machen mich auf Inhalte einer Lokalzeitung aufmerksam, die ich eigentlich nicht lese. Es wird diskutiert. 2005 war das überhaupt nicht der Fall.

Gerade die Verbreitung von Social Media zeigt, dass es nicht reicht, einfach nur die Front- und Einstiegsseiten der Zeitungen zu messen und dann Aussagen darüber zu machen, wie es um die Qualität der Medien steht. Online finden viele tolle Inhalte nicht auf der Frontseite einer Onlineausgabe statt. Oft sind die Perlen versteckt, aber wunderbar abrufbar. Der meistgeteilte Artikel in der Deutschschweiz war ein über 20’000 Zeichen langer Hintergrundartikel von Constantin Seibt zur politischen Lage in Island. Der Artikel war nicht auf der Front von Tagesanzeiger.ch.

Auch die Dauerkritik an «20 Minuten» finde ich öde. Dass die Forscher von «qualitätsniedrigem Journalismus» reden, empfinde ich gar als Beleidigung. Die Kollegen von  «20 Minuten» haben zwar einen ausgeprägten Hang zum Erregungsjournalismus. Aber die Branche kann auch dankbar sein, dass es «20 Minuten» gibt. Schon als ich 2005 in der erwähnten Medienvorlesungen sass, sagte man uns, dass die reine, herkömmliche Information an Wert verliere, dass sie, genau besehen, schon gratis sei. In diesem Markt gewinne der, der am meisten Masse erreiche, also über die grösste Reichweite verfüge, und auf allen Stufen der Herstellung ein wenig abschöpfen könne (der Ökonom spricht von Skalenerträgen).  «20 Minuten» ist heute Leader im Massenmarkt, aber dank des Gratistitels gibt es heute auch einen grösseren Mehrwertmarkt. Viele Redaktionen setzen, um gegen «20 Minuten» zu bestehen, einen Kontrapunkt, fokussieren sich auf Eigenleistungen. Dank «20 Minuten» haben sich sämtliche Medienmarken im Lande neu erfunden. Dank «20 Minuten» haben viele Journalisten begriffen, dass in einer von Technik bestimmten Welt Informationen ein Problem, nicht eine Lösung sind.

Gehts wirklich abwärts mit den Medien? Ich glaube einfach nicht daran.

Empfehlenswert: Der Selbstmord der Branche – und ihre Renaissance. Von Oliver Fahrni. Medientrendjournal 2005 (online nicht verfügbar).

36 Kommentare zu “Geht es wirklich abwärts?”

  1. […] Geht es wirklich abwärts? (Christian Lüscher, tagesanzeiger.ch) Am Montag präsentierte das Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (FÖG) seine Studie zur Qualität der Schweizer Medien. Der «Tages-Anzeiger» hat über den Befund berichtet. Der Inlandchef kommentierte. Eigentlich ist alles gesagt: Die Studie malt zu schwarz. Trotzdem will ich hier festhalten, warum ich seit Jahren so meine Mühe habe mit diesem Medienforschungsprojekt. […]

  2. […] anderer «Jahrbuch»-Kritiker argumentierte kürzlich, man sei − Internet sei dank − heute doch grundsätzlich viel breiter informiert, […]

  3. Es ist doch so klar wie das Amen in der Kirche, dass die Printmedien unter einem gewaltigen Zeit- und Kostendruck arbeiten müssen. Reportagen und Recherchen, die Zeit, Personal und Geld brauchen, hat man vor zwanzig Jahren gelesen. Die Journalisten sind zu reinen Daten, Studien- und Zahlenverarbeiter geworden. Eigenleistungen, die mehr als nur seichte Ware sind, kann man an einer Hand abzählen. Kommt hinzu, dass die Journalisten am Tropf der Klicks oder Quoten hängen, was erklärt, dass die Boulevardisierung und Skandalisierung zugenommen hat. Die Journalisten werden auch immer jünger, was vielleicht auch daran liegt, dass ältere Semester zu kritisch und zu eigenständig schreiben. Denn es ist auffällig, dass der heutige Tagesjournalismus nichts von den Problemen aufnimmt, die der Welt nachhaltig Schaden zufügen. Eine Kritik an der perversen Wirtschaftsordnung, verbunden mit der Plünderung der Welt, wäre weis Gott angebracht – aber die Vertreter der so genannt vierten Gewalt schweigen. Der Journalismus hätte die verdammte Pflicht, Diskurse über die effektiv wichtigen Probleme dieser Welt und auch der Schweiz anzuregen und/oder zu begleiten. Es passiert sogar, dass eine Online – Kritik von mir über den Kapitalismus oder den Rohstoffhandel oder das Geldsystem oder die Resourcenverschwendung erst gar nicht veröffentlicht wird. Es scheint, dass die Angst in den Schreibstuben umgeht. Nur, wenn die Journalisten meinten, sie müssten kuschen und die ins Elend führende Lebensverweigerung vieler Menschen in Bezug auf eine gerechtere Welt negieren, werden sie früher oder später die Rechnung präsentiert bekommen.

  4. Haben Sie das Jahrbuch gelesen? Einer der stabilsten Trends überhaupt besteht darin, dass die Einordnungsleistung in der Medienarena kontinuerlich abnimmt, speziell auch bei den Abonnementszeitungen. Das hat auch dem Aktualitätsdruck zu tun. Im konvergenten Newsroom bleibt weniger Zeit für Analysen und Hintergründe. Genau das Gegenteil von dem, was Sie schreiben, ist also der Fall

    • Christian Lüscher sagt:

      In Ihrem Universum. Aber nicht in meiner und der Welt vieler meiner Kollegen.

      • Folgende Zitate aus dem Protestschreiben der Gruppe der 200 (notabene der Tagi-Redaktion), datiert vom 31.11.2013, ist ein starkes Indiz dafür, dass ihre These des “Alles Besser” trotz Gratiskultur und 24/7-Newsroom-Produktion selbst unter ihren Kollegen nicht ungeteilt auf Zustimmung stösst:

        “Profilierte Kolleginnen und Kollegen kündigen oder suchen sich eine andere Stelle, die Atmosphäre auf der Redaktion ist häufig bedrückt oder gereizt, manche klagen über eine Arbeitsbelastung weit über das korrekte Mass hinaus, es gibt zu viele Sitzungen und zu wenig Diskussionen, Tempo geht vor Sorgfalt, Klicks werden wichtiger, die Blattkritik kommt zu kurz, die inhaltliche Debatte sowieso: Diese Kritik wird von der gesamten TA-Redaktion seit Wochen formuliert.”

        “Die Dossierkompetenz ist durch den Stellenabbau der letzten Jahre schon stark unter Druck gekommen. Momentan führen vor allem die neuen, zusätzlichen Floaterdienste zu einer Umleitung redaktioneller Arbeitskraft weg von den Fachgebieten hin zu einem Instant- und Allroundjournalismus. Gleichzeitig sind einige unserer besten Autoren so stark in Dienste oder in die Tagesleitung eingebunden, dass sie kaum zum Schreiben kommen.”

        • Christian Lüscher sagt:

          Ja ja… das Protestschreiben der 200. Darin sind tatsächlich viele Punkte festgehalten, die ich sofort auch unterschreiben würde. Aber es gibt auch ein paar Punkte, die ein Indiz dafür sind, dass wir vom TA auf sehr hohem Niveau jammern. Sie sollten weniger solche Papiere lesen, sondern viel mehr in diese “Werkhallen mit Verrichtungsboxen” (eine unglaublich freche Bezeichnung) kommen und selbst beobachten, wie die Journalisten arbeiten. Wie die ganze Redaktion arbeitet. Am 11. Dezember haben Sie ja – wenn ich recht informiert bin – mit Kurt Imhof die Möglichkeit dazu.

  5. Ob sich der TA und die Sonntagszeitung(en) aufgrund von 20′ neu erfunden haben, können Sie als Vertreter von Tamedia besser beurteilen. Immerhin geben Sie somit zu, dass Ihre Aussage, “sämtliche” Medienmarken” hätten sich wegen der Gratiszeitungen neu erfunden, massiv überzogen ist. Und gleichzeitig wird durch ihre Aussage unsere These untermauert, dass die Gratiszeitungen den Markt des Informationsjournalismus massiv neu aufgemischt haben. Offenbar nimmt man sie in der Branche als Konkurrenz offenbar extrem ernst. Dies steht im Gegensatz zu den unzähligen Voten aus der Medienbranche, dass der Einfluss der Gratiszeitungen auf den Informationsjournalismus überschätzt werde. Es freut uns natürlich, dass Sie uns damit indirekt recht geben.

    • Christian Lüscher sagt:

      Ähm, Herr Eisenegger. Ich schreibe zwar nicht so lange und ausführliche Antworten wie Sie. Aber aufgrund einer kurzen Antwort können Sie nicht einfach alles mögliche reininterpretieren. Lesen Sie den letzten Abschnitt des Blogbeitrags genau. Ich rede nicht von der kommerziellen Ebene. Da macht 20 Minuten sicher den anderen das Leben schwer. Aber journalistisch sind doch viele Blätter besser geworden, weil sie sich auf Hintergründe und Analyse konzentrieren. Eben auf lesenswerte Eigenleistungen.

  6. “Dass da EINER die Qualität der Medien falsch misst…” allein dieser Satz entlarvt die ganze Stossrichtung des Beitrags, es geht darum, gegen einen Exponenten zu schiessen, ohne sich gewissenhaft mit der Materie auseinanderzusetzen. Das Jahrbuch Qualität der Medien ist das Produkt von mehr als 30 Forschenden, es ist KEINE One-man-Show. Wir laden Sie Herr Lüscher gerne ans fög ein, um sich mit dem ganzen Jahrbuch-Team und mit seinen Befunden auseinanderzusetzen. Allerdings sollten Sie sich dann schon mit der Materie und unserem Buch vorher gewissenhaft auseinandersetzen. Z.B.: Auch wenn Sie das einmal mehr bemühen, wird es nicht wahrer, dass wir “einfach nur die Front- und Einstiegsseiten” vermessen würden. Vielmehr wird in Ergänzung dazu die ganze Berichterstattung sämtlicher Titel während einer Woche integral vermessen. Und natürlich ist es auch völlig falsch, dass sich dank “20 Minuten” “sämtliche Medienmarken” in der Schweiz “neu erfunden” hätten. Mit dieser Position ist Herr Lüscher wohl selbst unter Kollegen ziemlich allein. Fact ist, dass die Gratiszeitungen ökonomisch die Nase vorn haben und den Löwenteil der Werbeeinnahmen einsacken. Qualität braucht Geld und Ressourcen. Gratiszeitungen lassen beides für den Journalismus mit Qualitätsanspruch erodieren. Wir begrüssen jeden Beitrag zum Thema. Allerdings sollte man sich dann doch die Mühe geben, auf die wesentlichsten Argumente und Befunde einzugehen. Sich auf eigene “Erlebnisse” abzustützen, ist zu wenig.

    • Christian Lüscher sagt:

      Der TA hat sich beispielsweise neu erfunden. Und sicher auch die Sonntagszeitungen. Oder stellen Sie das in Abrede? Und ich schreibe nicht von Werbeeinnahmen.

  7. YB Hose sagt:

    Hat jemand Popcorn?

    • Andre-Marie Ruf sagt:

      Vor allem das sich Herr Imhof aus der Reserve gelockt fühlt ist schön zu sehen. Er hat ja seit Jahren immergleiche Argumente. Ist schon gut das hier mal einer ein wenig Gegensteuer gibt. Jedenfalls teile ich die Meinung mit Lüscher.

  8. Adrian sagt:

    Der Journalismus als vierte Macht im Staat ist nicht mehr existent.
    Wenn man den Bestseller “Gekaufte Journalisten” liest, muss man davon ausgehen, dass es in der Schweiz genau gleich zugeht. Vor allem wenn es um Russland oder Putin geht, dann schreiben alle den Shit ab, was ihnen die CIA-Amis vorlegen. Selbst verständlich ohne ihr Hirn einzuschalten, was diese unnötige und dumme Hetze für Folgen haben könnte. Nur so nebenbei, in Deutschland ist der Maschinenbau um 35 Prozent eingebrochen, weil die Russen wegfallen.
    Und den Dünnschiss (sorry für den Ausdruck) den die Blick am Abend, 20 Minuten, und die Schundblätter die bei den Frisiersalons aufliegen und ohne jegliche Kritik über die Königshäuser und Promis berichten, die sind auf maximal tiefen Niveau. Ich würde mich bei diesen Blättern schämen mich Journalist zu schreien. Aber auch die anderen Blätter informieren einen nicht richtig.
    Nur so ein Hinweis: Die englische Armee untersteht der Königin. Wer regiert also England wirklich, das Parlament oder die Krone?

    Für mein Empfinden haben die Massenmedien auf der ganzen Linie ihr Vertrauen verspielt und werden bald abgelöst durch die wenigen Alternativen Medien. Die NZZ hat bereits über 10 Prozent Leser eingebüßt. Bei Springer und Spiegel sieht es ähnlich aus. Es gab sogar Onlineformulare, wo man schnell sein Springer Abo künden kann.

    Hier eine Statistik basierend auf MACH 2014:
    Sonntags Blick verliert 56’000 Leser, NZZ am Sonntag -51’000, Sonntags Zeitung -24‘000, 20 Minuten -20’000,
    Blick -19’000, Tages-Anzeiger -17’000, Neue Zürcher Zeitung -24’000

  9. Zufferey Marcel sagt:

    Sinkende Auflagen, sinkende Werbeeinnahmen, das langsame Verschwinden des investigativen / seriösen Journalismus, die zunehmende Medienverdrossenheit bei immer mehr Lesern (nach Transparency International hält mittlerweile mehr als die Hälfte der Deutschen die Medien für korrupt), und das de facto kaum mehr vorhandene Vertrauen in den Journalistenberuf (Journalisten belegen im Ranking von GfK Deutschland [Trust in Professions 2014] einen der letzten Plätze) bilden einen Mix, aus dem sicherlich viele verlegerische Albträume gesponnen sind: Native Advertising hilft da nicht weiter, auch Beschönigungen wie im vorliegenden Beitrag nicht. Und kaum getarnte PR sowieso nicht. Nimmt man noch die oberlehrerhaft wirkende Art vieler Journalisten hinzu, dann könnte man durchaus glauben, mit den Medien gehe es endgültig bachab. Aber da frage ich mich als Konsument auch langsam, was für eine “Informationsgesellschaft” auf das Medienzeitalter folgen soll: Gibt es eine Welt nach den Medien?

  10. von Känel sagt:

    Manchmal kann man sich Studien getrost schenken.
    Wer die Medienerzeugnisse wie die erwähnten Gratiszeitungen oder das grosse Boulevardblatt noch als Informationsquelle sieht, der hat wahrlich keine weitergehenden Ansprüche ans Weltgeschehen, als mal eben kurz unterhalten zu werden.
    Abgesehen von diesen journalistischen Niederungen fiel gerade im letzten Jahr besonders auf, wie eintönig das Rauschen im Blätterwald stets war, wenn es um News aus der Ukraine oder Russland ging.
    Das ehemalige deutsche Nachrichtenmagazin “Spiegel” markiert jeweils die Speerspitze der Stimmungsmacher und den eindeutigen Tiefpunkt, was das Niveau anbelangt. Dort gibt man sich noch nicht mal Mühe, wenigstens den Anschein von ausgewogener Berichterstattung zu wahren. Auch der Leser von Zeitungen mit eigentlich gutem Ruf musste mit Ernüchterung feststellen, wie gering doch die Anforderungen an Quellen geworden sind. Einer schreibt dem andern ab, am Ursprung steht dann oftmals eine Agenturmeldung, die Aussage von noch nicht mal namentlich genannten “Zeugen”, Gerüchten, Vermutungen oder noch haarsträubender: Social Media.
    Basierend auf diesem völlig ungenügenden Fundament bauen dann die zahlreichen, mit martialischen Titeln versehenen Artikel, die selten einen Zweifel offen lassen wer in dieser Welt gut und wer böse ist.
    Dazu kommen noch bis vor kurzem für unmöglich gehaltene Artikel, wo man Kriegsmaterial wie Schlachtschiffe, Raketenschrime und Kampfjets hochleben lässt und auf widerlich anbiedernde Art und Weise versucht, in der Bevölkerung Begeisterung dafür zu fördern.
    Man scheut noch nicht mal davor zurück, literarische Lobeshymnen auf den Bodycount einzelner “Freiheitskämpfer” zu anzustimmen.
    Das ganze ist in höchstem Masse abstossend und ein Hohn für Rechtsstaaten wie die Schweiz, Deutschland, Frankreich oder England.
    Kein Mensch sagt, dass die Russen auch nur ein Quäntchen besser sind was Propaganda angeht, wahrscheinlich sind sie sogar noch schlimmer.
    Aber es sind die Länder des Westens, die immer mal wieder gerne im Namen von Demokratie, Redefreiheit, Pressefreiheit und den hohen Werten westlicher Zivilisation in den Krieg ziehen.
    Nein, Freunde. Man kann fast jeden Tag beobachten, was aus unseren Medien geworden ist.
    Diese Studie kann man sich ja sowas von schenken.

  11. Dominic Hassler sagt:

    Herr Lüscher Sie sind also einer anderen Meinung als das Qualitätsbuch, weil Sie persönlich andere Erfahrungen machen.

    Ich zweifle nicht daran, dass Sie als Journalist eine sehr gute Ausbildung genossen haben, ein grosses Eigeninteresse zu weltlichen Themen besitzen und Freunde um sich versammelt haben, die Ihnen ähnlich sind. Ich finde es löblich, dass sie qualitativ hochwertige Artikel untereinander austauschen und heute deutlich mehr und selektiver lesen als Sie noch 10 Jahre jünger waren. Aber leider entspricht das nicht der Realität der meisten Schweizerinnen und Schweizer. Von Ihren persönlichen Erfahrungen können Sie nicht auf die gesamte Schweiz schliessen.

    Sie *glauben*, das Qualitätsbuch male zu schwarz. Sie dürfen natürlich Ihre eigenen Meinung haben und glauben was Sie wollen. Das Qualitätsbuch seinerseits glaubt nicht, es stellt lediglich fest. Zum Beispiel, über was und auf welche Art die grossen Schweizer Zeitungen berichten. Und es stellt fest, wie sich deren Berichterstattung über die Zeit verändert. Die Interpretation daraus kommt dann von Herrn Imhof oder seinen Forschern, die sagen, dass nach den im Qualitätsbuch beschriebenen Massstäben sich der Journalismus in diesen Medien (nicht Ihren *Perlen* aus dem Internet oder von kleinen Regionalzeitungen), verschlechtert haben soll. Wenn Sie eine fundierte Diskussion über dieses Thema führen wollen, dann würden Sie vorzugsweise das ganze Buch lesen, dafür wurde es ja geschrieben.

    Dann könnten Sie nämlich darüber debattieren, was *guter* Journalismus ist, und ob dieser im Qualitätsbuch richtig oder falsch gemessen wird. Aber dafür haben Sie natürlich die Zeit nicht. Sie lesen das Executive Summary, sehen, dass es nicht Ihrer Meinung entspricht und schreiben dann hier, dass *zu schwarz* gemalt wird, oder dass Sie nicht *daran glauben* (als ob es eine Religion wäre) weil Sie in Ihren persönlichen Erfahrungen etwas anderes sehen.

  12. Kurt Imhof sagt:

    Es ist mir unangenehm, korrigieren zu müssen aber Christian Lüscher gibt eine falsche Darstellung dessen wieder was stattgefunden hat. 1. wollte mich Christian Lüscher am 17.11.2011 telefonisch über das Jahrbuch 2011 interviewen aber er hatte nicht mal die Hauptbefunden gelesen. Er hatte schlicht keine Ahnung. Diesen Sachverhalt erlaubte ich mir ihm zum Ausdruck zu geben und habe dann dann alles brav beantwortet. 2. Stellte Christian Lüscher danach zusätzliche Fragen per Mail, die wiederum zeigten, dass er sich nicht die Mühe nahm, sich zuerst zu informieren. Auch das wagte ich in einem Antwortmail ihm mitzuteilen, worauf er mir antwortet er sei “einfach extrem neugierig”. Dann habe wieder ich brav alle seine Fragen abgearbeitet. Er brauchte dazu genau 2 (zwei) Mails. Leider muss ich nun anhand des Beitrags oben feststellen, er hat die Zusammenfassung des Jahrbuches wieder nicht gelesen. Aber schreiben kann er trotzdem darüber … das ist simpel, er spielt einfach auf den Mann.

    • Christian Lüscher sagt:

      Das mit dem “er hatte nicht mal die Hauptbefunde gelesen” ist Ihre Interpretation. Es war doch so: Ich wollte Sie gar nicht interviewen, sondern nur wissen, warum der Blick am Abend fehlt und Sie in Luzern an einem Event sagten, Gratiszeitungen würden ohne Leidenschaft gemacht. Sie hätten gerne ein Interview zum Jahrbuch führen wollen, aber mich interessierte nun mal nur die BaA-Sache. Aus Neugierde.

      • Kurt Imhof sagt:

        Es ist schön, dass Sie hier Ihr eingeschränktes Interesse bekunden. Über Dinge notabene die in jedem Jahrbuch stehen. Ich will nur drei Dinge von einem Journalisten im direkten Austausch: Versuchen sie erst den Gegenstand über den sie etwas erfahren wollen zumindest etwas zu kennen, schreiben sie nur darüber, wenn sie minimales gesättigtes Wissen haben und stellen sie nicht Fakten ihrer Storyline zu liebe falsch dar. Ich halte das für Minimalbedingungen.

        • Martin Meyer sagt:

          Ist doch schön zu sehen, wie bestimmte Herren Professoren ohne Lektoren (oder Assistentinnen) schreiben. Nämlich schlecht. Mit Verlaub, aber die Kommentare hier von Herrn Imhof strotzen vor orthographischen Fehlern. Und das als Soziologieprofessor mit Spezialgebiet Medienforschung. Grotesk.

        • David Reich sagt:

          Himmel, guter Herr Imhof, wie wäre es Danubia wann mit einem Komma? Was muss man heute können, um Professor zu werden? Deutsch offenbar nicht.

        • Christian Lüscher sagt:

          Nochmals für Protokoll: Ich kontaktierte Sie, weil Sie über den Blick am Abend öffentlich lästerten, diesen aber nicht untersuchten. Ich wollte eine kurze plausible Begründung. Und dafür lese ich nicht das ganze Jahrbuch, sondern greife zum Hörer und frage direkt nach. So einfach.

  13. zweistein sagt:

    Schweizer Medien? Tupfgleich wie alle westliche Massenmedien! Reine Katastrophe! Primitiv, arrogant, infantil, verlogen, pervers, dümmlich, pseudo, manipulativ, tussihaft, ewig patronisierend, dämlich, verblendet, ahnungslos, immer falsch, feige, opportunistisch… zum Glück gibt es das Internet.

    • Clina Rüegg sagt:

      Das Internet soll besser sein? Meinen Sie damit die vielen Texte, die irgendwelche Menschen irgendwo sitzend verfassen, ohne dass die Möglichkeit besteht, den Wahrheitsgehalt zu überprüfen? Die Medien kritisch zu interfragen ist gut. Das Internet ist meines Erachtens jedoch ein noch viel grösseres Feld mit vielen Irrläufern.

    • Pedro sagt:

      Richtig Zweistein, es wird nur noch die Sensation gesucht oder versucht etwas zu einer Sensation zu machen, ob wahr oder unwahr spielt keine Rolle mehr.

  14. Fortunat Reiser sagt:

    Der Autor vergisst, dass die gratistitel mittlerweile so dominant und allgegenwärtig sind, dass ihre kostenlose Verfügbarkeit dazu führt, dass die Menschen bedenken- und wahllos einfach zugreifen. Wenn die Medien etwas kosten, werden die Menschen auch mehr dazu angehalten, ihre Wahl zu überlegen. Sogar der sensationsgeile aber nicht immer unreflektierte Blick kostet noch was, die gratiszeitungen dagegen sind einfach nur beliebig und schlecht und landen erst noch im Kübel oder dem Altpapier. Kann ja sein, dass dadurch wieder qualitätsjournalismus entstanden ist, doch wer beachtet den denn noch, wenn die gratiszeitungen die Leute bereits eingelullt haben? Eben. Journalismus in rein ökonomischen Kategorien abhandeln zu wollen, geht in einer demokratischen Gesellschaft einfach nicht. Wenn so in den Medien verfilzte Strukturen entstehen, dann ist das ein notwendiges politisches Übel; wichtig ist einzig und allein, dass sie eine Gegenmacht zu den Interessen der mächtigen bilden. Alles gute oder zumindest qualitativ hochstehende kostet etwas, mehr noch, es MUSS etwas kosten.

    • Rabe sagt:

      Genau meine Meinung!
      Wenn die Leute sich das Hirn mit 20′- und Blick-am-Abend-“Infos” füllen, bleibt eben kaum mehr Platz darin für den angeblich neu geborenen Qualitätsjournalismus. Um das einzusehen genügt eigentlich auch der gesunde Menschenverstand, den Lüscher hier anführt.

  15. Dani Wieser sagt:

    Ein Beispiel für grottenschlechte Qualität von 20min: gestern hatten sie verkündet, die “legendäre” Kurdenkämpferin “Rehana”, die über 100 ISIS Leute umgebracht haben soll, sei enthauptet worden.

    Quelle für alle Angaben; ein Twitter Account.
    Offensichtlich null Abklärung der Story, denn eine deutsche OnlineZeitung brachte Licht ins dunkel:
    Die Dame heisst nicht Rehana, ist Medizin-Studentin, zwar in einer Kurdengruppe aber mit Sanitätsaufgaben. Sie hat nie jemanden umgebracht und wurde auch nicht enthauptet.

    Einen Tweet zu copy-pasten ist noch unter der Stufe von «qualitätsniedrigem Journalismus»

  16. Hächler Maya sagt:

    Die Medien haben ein Problem richtig. Es gibt sie tatsächlich die guten Journalisten…Etwas Selbstkritik des Journalismus wäre
    sinnvoll, denn nicht alle Menschen wollen Boulevard. In Baden ( Agglo) hat es wahrlich Menschen entzweit. Baden sucht nun nach Antworten und Frieden. Die meisten Leser richten sich nach dem Tagi oder der NZZ.

  17. Christoph sagt:

    ich würde nie mehr für eine Zeitung bezahlen. Ein Blick auf Youtube enthüllt die Storys nicht selten als glatte Lügen. Journalismus ist in etwa so nützlich geworden wie ein Furunkel am Hinterteil. Leider kann man beides nicht ignorieren, auch wenn man es gerne täte. Ich freue mich auf den Zusammenbruch der Wirtschaft, damit verschwindet dann wenigstens eines der beiden Übel aus der Welt.

  18. Nadine Binsberger sagt:

    Um festzustellen, wie man es als Medienschaffender richtig machen könnte, kann man nicht nur 10 Jahre zurück, sondern da sollte man schon mindestens 25 Jahre zurückblicken. Aber dieser Artikel ist schon mal ein sehr guter Anfang. Es wäre eine Wohltat, wenn die JournalistInnen heute bei allen Themen so neugierig und hartnäckig recherchieren und nachhaken würden, wie Christian Lüscher hier. Aber vermutlich bekommt man diesen Freiraum vom Chef nur, wenn es um den Ruf der Branche geht. Über den Rest der Welt schreibt man weiterhin möglichst in oberflächlicher, vorurteilsbeständigender Kurzfutterform.

  19. globuli sagt:

    Na dann ist ja alles tiptop und ihr könnt aufhören über sinkende Auflagen zu jammern und nach Staatsgeldern zu gieren, dem selbsternannten Qualitätsjournalismus gehts ja bestens.
    Aber eine Frage habe ich noch, was ist denn mit den Arbeitsbedingungen die Imhof als einer der Gründe für die sinkende Qualität sieht (welchem die Gewerkschaften vehement zustimmen)? Alles super, oder? Speziell bei der TA Media AG gab ja noch keine Demos oder so.

  20. Frank Urfer sagt:

    Es ist eben genau eine Schwäche des Journalismus, dass er nicht mit Kritik von aussen umgehen kann. Man kommt sogleich in den Rechtfertigungsmodus, statt sich mit den ernsthaften Problemen des Journalismus auseinanderzusetzen. Dies kann man z.B. jedes Jahr am Verlegerkongress erleben, wenn sich die Medien selbst beweihräuchern. Oder Gerigate: die einzige Rechtfertigung in jegliche Privatsphäre einzudringen sei das öffetnliche Interesse. Wenn die Journalisten die Öffentlichkeit derart in den Mittelpunkt stellen, dann müssten sie konsequenterweise auch akzeptieren, dass die Öffentlichkeit auch wissen will, wer die Quelle der Nachricht ist.

    Der vorliegende Beitrag könnte das Problem des Journalismus von fehlender Selbstkritik und Distanz zum eingenen Tun nicht besser illustrieren.

  21. clados sagt:

    Ich finde 20 Minuten eine katastrophal schlechte Zeitung. Viele Artikel drehen sich um Pornodarsteller, C-Prominente und allgemein Frauen. Frauen an denen man jeden Tag tausende Fehler entdeckt darf. Danach dürfen frustrierte User (bzw wahrscheinlich vor allem Userinnen) die Frauen auf den Bildstrecken frei und nach allen Farben der Missgunst und Unanständigkeit beleidigen.
    Kommentare wir:
    Viel zu dünn, nur Hunde stehen auf Knochen!
    die sieht aus wie ein Mann.
    Was ist an der schön, die hat Hängebrüste und keine Taille
    Ich bin rundum zufrieden und habe viele Freunde. Wer von diesen Klappergestellen kann dies schon von sich behaupten?
    Habe ich aus der heutigen 20 Minuten

    Oder gegen Männer
    Aus Erfahrun weiss ich, Männer mit vielen Muskeln haben wenig im Gehirn.

    Solche Kommentare kann man in der 20 Minuten wirklich jeden Tag lesen. Eine Zeitung, die es zu lässt von sehr dummen, beleidigenden Kommentaren zu leben, ist für mich weniger Wert als Klopapier!
    Aus den Artikeln ” Wo fängt plus-size an” (immer ein tolles Thema um viele Frauen zu beleidigen) oder “Muskelpillen können lebensgefährlich sein” (eine grossartige Gelegenheit ein paar Männer zu schikanieren)

    Für mich ist diese Zeitung wegen dem tiefen Niveau schon lange nicht mehr lesbar, es entsetzt mich aber, dass diese zu einer der meist gelesenen Zeitungen der CH gehört. Und wie viele “böse” Menschen in der Kommentarspalte ihre Wut ablassen. Ich bin sehr froh, dass es noch anständige Zeitungen gibt, wie der Tagi oder die NZZ. Deshalb bin auch auch sofort dafür bereit für ein Abo zu bezahlen!

    • Maya sagt:

      Naja, ich schaetze es besteht einfach eine grosse Nachfrage fuer solche Informationen. Das ist ein wesentlicher Teil unserer Gesellschaft, der Celebrity Kult und der Fokus auf den weiblichen Koerper etc. Sicherlich kein guter Teil unserer Gesellschaft, aber es besteht eine grosse Nachfrage nach solcher Information und das man sie gratis bekommen kann, heisst doch auch, dass unsere Gesellschaft und die Leser von 20 Minuten diese Information trotz allem nicht genug wertschaetzen um dafuer zu zahlen, das ist auch was Positives. Und darum ist das auch eine der meistgelesenen Zeitungen der Schweiz, gratis und seichte Unterhaltung auf dem Heimweg, wenn man richtig muede ist.

  • Off the Record – hier schreiben Medieninsider

    Im Medienblog der TA-Redaktion schreiben Redaktoren über aktuelle Entwicklungen. Sie gehen Gerüchten nach, verfassen TV-Kritiken und dokumentieren Missstände in der Schweizer Medienbranche.
  • Matthias Chapman, Nachrichtenchef


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