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Es fehlen nur 15 Milliarden

Tobias Straumann am Mittwoch den 20. Januar 2016
NMTM

Ihnen zu helfen, kostet nicht die Welt: Syrische Flüchtlingskinder in Jordanien. Foto: Muhammad Hamed (Reuters)

Die Flüchtlingsdebatte dreht sich hauptsächlich um Werte und politische Positionen. Aber es geht auch ums Geld, und dort wäre mehr öffentlicher Druck nötig. Denn hier lassen sich die grössten Versäumnisse beobachten.

Einer der wichtigsten Fluchtgründe war die unzureichende Versorgung in den syrischen Flüchtlingslagern und Notstandsgebieten. Im Dezember 2014 schlug das UN-Welternährungsprogramm Alarm: Es fehle an Lebensmitteln, weil die Geberländer ihre Zusagen nicht eingehalten hätten (Quelle). Daraufhin haben viele entschieden, nach Westen aufzubrechen.

Das Ausmass der erforderlichen finanziellen Unterstützung ist äusserst bescheiden, wie ein UN-Bericht vom Dezember 2015 zeigt. Es geht nur um 3,18 Milliarden Dollar für das Jahr 2016, um 13,5 Millionen Personen in Syrien mit dem Nötigsten zu versorgen. Aber nur ein Teil der Summe sei gesichert, schreibt die UNO. Die Grafik gibt einen Überblick über die erforderlichen Hilfeleistungen.

Bild1

Die fehlende Zahlungsbereitschaft betrifft nicht nur Syrien. In einem anderen Bericht, der vor ein paar Tagen publiziert worden ist, schreibt die UNO, es fehlten weltweit 15 Milliarden US-Dollar. Hier die Originalpassage:

«The world today spends around US$ 25 billion to provide life-saving assistance to 125 million people devastated by wars and natural disasters. While this amount is twelve times greater than fifteen years ago, never before has generosity been so insufficient. Over the last years conflicts and natural disasters have led to fast-growing numbers of people in need and a funding gap for humanitarian action of an estimated US$ 15 billion.»

Auch diese Summe ist vernachlässigbar klein. Das Welt-BIP beträgt 78’000 Milliarden US-Dollar. Anteilsmässig betragen die 15 Milliarden US-Dollar, die fehlen, also 0,02 Prozent des Welt-BIP. Das wäre zu schaffen.

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63 Kommentare zu “Es fehlen nur 15 Milliarden”

  1. Anh Toàn sagt:

    @Marcel Senn

    Vor ein paar Monaten haben wir über die Auswirkungen von Zinserhöhungen in den USA diskutiert: Die aktuelle Korrektur (mehr war es bisher nicht) hat auch viel mit China und Oelpreis zu tun. Aber ich habe damals gesagt, die Zinserhöhung Yellens werde sich nicht auf sämtliche Laufzeiten auswirken:

    Yellen hat die Zinsen ein erstes Mal erhöht, die zehnjährigen Treasuries rentieren wieder unter 2%, mahr als 10 Prozent tiefer als vor der Zinserhöhung.

  2. Marcel Senn sagt:

    Im Vergleich was die Weltbörsen seit dem 31.12. bis heute verloren haben, sind die 15 Mrd $ wirklich Peanuts — seit dem 31.2. dürfte der globale Wert aller Börsen rund 6 Billionen (von 62.8 Bio$) verloren haben und dürfte heute bei unter 57 Bio $ liegen (im Mai 2015 warens noch 71 Billionen $.)

    Ob am Ende auch die Tiefststände vom Februar 2009 mit 27 Bio $ noch erreicht werden, bleibt abzuwarten – das wäre nochmals über eine Halbierung der aktuellen Werte.

    Quelle: http://www.world-exchanges.org

    Und je tiefer es abwärts gehen sollte, umso schwieriger wird es werden, die “nur” 15 Mrd $ gegen das Flüchtlingsdrama zu finden – die Zeiten werden härter!

    • Linus Huber sagt:

      🙂 Der immer stärker ausschlagende Boom/Bust Zyklus verursacht durch die Anwendung einer fehlerhaften ökonomischen Doktrin zur Rechtfertigung der von den meisten mit Blick auf ihr Aktien-Depot bejubelten Geldpolitik der Zentralbanken.

      • Anh Toàn sagt:

        Huber platzt vor Schadenfreude (Smiley mit breitem Grinsen)

        (Hat der tatsächlich alles in Gold oder lebt er von AHV (Ergänzungsleistungen) und PK Umwandlungssatz?)

        • Anh Toàn sagt:

          Man könnte ja annehmen, der Huber sei ein Shorty, dessen Freude sich aus den Tränen der Anderen nährt und arum einsam feiert. Aber zu glauben, dass der Huber mit seiner Kohle seinen Meinungsäusserungen und Beschimpfungen folgt (Long Gold, short alles aufgeblasene Zeugs wie Währungen/Aktien/Immobilien), wäre wohl naiv: E folgt mit seinem Geld nicht mal seinen Zahlungsversprechen.

      • Linus Huber sagt:

        Im Gegensatz zu eben rein auf persönliche Vorteile bedachte kleinkarierte Meinungen, geht es mir nicht darum, sondern um das kohärente Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge, welches sich entsprechend meiner Überzeugung zu bestätigen scheint; da darf ein Lächeln sicherlich erlaubt sein. Leider wird dies zu noch mehr Planwirtschaft und Zwangsmassnahmen führen, was sicherlich kein Anlass zur Freude sein wird.

        • Anh Toàn sagt:

          Sie sagen doch selber, es liege in der menschlichen Natur, persönliche Vorteile zu suchen.

          Sind Sie unmenschlich?

          Folgen Sie mit Ihrem Geld Ihren Meinungsäusserungen, also seit wann haben Sie die Aktienmärkte (Währungen gegen Gold) geshortet?

          Haben Sie dies nicht getan, kann zumindest ich Sie nicht ernst nehmen.

        • Marcel Senn sagt:

          Huber: Ich habe gerade mal Null Aktien, es geht mir daher nicht um irgendwelche persönlichen Vor- und Nachteile.
          Aber so eine Börsenbaisse hat sehr wohl auch Auswirkungen auf das Konsumverhalten vieler und auch auf das Spendenverhalten und in Folge auch mit der Einstellung gegenüber Flüchtlingen – wenn alles immer knapper wird (z.B. günstiger Wohnraum) gekoppelt mit massiven Börsenverlusten (auch in Altersvorsorgewerken) kann das die öffentliche Meinung mancher Leute schon wesentlich beeinflussen.
          Und wenns dann in den nächsten wenigen Jahren wirklich mal zu einer handfesten Depression in Europa kommen sollte, dann werden die sozialen Spannungen noch massivst zunehmen!

          • Linus Huber sagt:

            Genau Marcel, dies ist ja gerade der Punkt, welchen ich immer wieder anspreche, nämlich die Konsequenzen eines in erster Linie auf Kredit beruhenden künstlich erzeugten Booms mit all seinen Begleiterscheinungen, welche eben im nachfolgenden Bust zu nicht vorhersehbaren gesellschaftlichen Verwerfungen unterschiedlichster Natur führen dürften. Dies kümmert die kurzfristig orientierten “Geld druckenden” Keynesianer wenig, denn längerfristig sind wir eh alle tot. Die wirkliche Kunst liegt nicht darin, diesen Zusammenhang zu erkennen, sondern den zeitlichen Ablauf.

          • Rolf Zach sagt:

            Die Lehren von Keynes und Kalecki (Galbraith) huldigen nicht der Inflation, sondern sie wollen nur daß die Anhänger von Hayek etc. die Volkswirtschaft nicht dem Götz Geld opfern, sondern das Geld ein Instrument ist, daß der Bevölkerung hilft und den wirtschaftlichen Wohlstand fördert. Es waren schließlich die Anhänger der orthodoxen Lehre, die das Börsendebakel von 1929 befeuerten und deren Konsequenzen mit total falschen Maßnahmen bekämpften, was sogar der Gründer der Chicago Schule Milton Friedman als Idiotie anprangerte. Ist die Geldmengentheorie so ein Verfechter der Preisstabilität oder Deflation? Galbraith Buch “The Great Crash” ist erhellend wegen Börsenfieber/Leiter…

          • Linus Huber sagt:

            “Es waren schließlich die Anhänger der orthodoxen Lehre, die das Börsendebakel von 1929 befeuerten”

            Es waren die Anhänger einer inflationären Geldpolitik, welche das Börsendebakel verursachten und die Regierungen, welche die Depression verschlimmerten z.B. Hoover (“The Depression would have been much less severe in the absence of Hoover’s program”).

            “Geld ein Instrument ist, daß der Bevölkerung hilft”

            Sicher doch, wenn die Bevölkerung einzig aus den 1% besteht, dürfte die Aussage, dass inflationäre Geldpolitik nach PhD Standard der Bevölkerung dient, in etwa zutreffen:

            http://theantimedia.org/62-people-have-more-wealth-than-half-the-world-top-1-have-more-than-all-of-us/

          • Linus Huber sagt:

            Ein Inflationsziel (für den Konsumentenpreisindex) zur Bestimmung der Geldpolitik ist kompletter Unsinn, an welchem die Zentralbanker weiterhin festhalten. Deflation des Konsumentenpreisindexes muss keineswegs negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Dynamik ausüben, sondern es ist die Frage weshalb die Preise sinken. Die negativsten Auswirkungen entstehen, wenn aufgrund der aus der vorhergegangenen durch die Geldpolitik erzeugten Inflation des Konsumentenpreisindexes die daraus im Assetbereich entstandenen Blasen platzen, also eine nachträgliche unausweichliche Assetdeflation einsetzt und nicht wenn die Konsumentenpreise fallen.

  3. Marcel Senn sagt:

    Zufälligerweise sind das genau die 15 Mrd € (oder ca 50% der EU Entwicklungshilfe) die 2014 wieder in Ineffizienz, Politikerhosentaschen oder anderen Abzockern im Nichts versandet sind.

    “Fast 50 Prozent der EU­Förderungen für Entwicklungs­und Schwellenländer sind im Jahr 2014 nicht zielführend ver­wendet worden. 915 Projekte um 15 Milliarden € liefen ins Leere oder stecken irgendwo fest. Zu diesem Ergebnis kommt eine eingehende Untersuchung für den Haushaltskontrollausschuss des EU-Parlaments.”

    http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/4908048/Wo-die-EUMilliarden-verpuffen
    .
    Wieder mal ein Beispiel wie ökonomische Theorie (oder Wunschdenken) & Realität auseinanderklaffen!

  4. Rolf Zach sagt:

    Gestern abend Thema Ägypten bei Arte. Hervorragende Sendung, macht vieles verstehbar im wichtigsten Land der arabischen Welt. In Syrien ist zum Beispiel das Einkommen pro Kopf kurz vor dem Bürgerkrieg nur noch ein Viertel von dem von 1980. Und Syrien war 1945 einiges reicher als Palästina und Ägypten. Der Islam ist unfähig auf die moderne westliche Zivilisation aufzuschließen, obwohl nach Hobsbawm die goldenen Jahre von 1952 bis 1973 bei uns vorbei sind. Deshalb werden wir weiterhin moslemische Terroristen und Flüchtlinge haben, was aber nicht gegen besser finanzierte Lager in den Nachbarländern von Syrien spricht. Die Schuld des Westen ist, daß er da ist, diese Welt der Ungläubigen.

    • Anh Toàn sagt:

      Die Nordafrikaner sehen sich selber als ehr unterschiedlich zu Subsahara Afrika. Vielen hoffen, ihr Land gehöre zur EU irgendwann. In Subsahara Afrika hat der Islam nicht sehr viel Bedeutung. Die Probleme Nordfrikas kann man mit Islam erklären, ob das richtig ist, ist eine andere Frage, mit Subsahara Afrika geht das nicht.

      • Rolf Zach sagt:

        Habe am am Mittwoch nach seinem Vortrag mit dem sehr bekannten und profunden Journalisten und Ethnologen D.S. gesprochen. Habe erwähnt, daß sicher der Islam in West-Afrika anders ist als im Norden, da die Moslem Frauen dort auf dem Markt selbst ständig handeln und ihre Geschäfte führen. Was sagte er zu dieser Bemerkung: Er habe vor 10 Jahren nie gedacht, daß der radikale Islam in West-Afrika Fuß fassen könne. Für beide unverständlich, daß die mächtigen Emire von Nord-Nigeria und britische Vorzugs-Moslems eine Bewegung wie Boko Haram haben. Man erklärt, der radikale Islam könne im Vielvölkerstaat Indonesien nicht Fuß fassen, aber die Frauen sind in diesen Tropen immer mehr verschleiert.

    • Anh Toàn sagt:

      Wenn Sie Malaysia betrachten, sehen Sie die gleiche Unfähigkeiten des Islam?

  5. johann peider sagt:

    Die USA-Strategen lachen sich doch in`s Fäustchen. Erst hat man der EU über die Griechen das Euro-Problem ins Nest gelegt und jetzt besorgen die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten welche die Amis massgeblich angezettelt haben für weiteren Druck. Das Ganze kann unter Wirtschaftskrieg abgebucht werden. Die Europäer wollten den Euro gegen den Dollar als Weltwährung stellen und das missfiel den USA, folglich ist es den Amerikanern nur recht wenn sich Massen von Flüchtlingen Richtung Europa auf den Weg machen und die EU keine Ruhe findet eine neue Wirtschaftsordnung zu installieren.
    (wozu diese EU- Regierungen auch nicht fähig wären, da sie fast so tolle USA-Stiefellecker sind wie die Briten)

  6. Ronnie König sagt:

    Wir kaufen viel was wir nicht wirklich brauchen, aber es reut uns jeder Rappen aus Solidarität den ärmsten Flüchtlingen zu geben. Nein, lieber das Geld für zweifelhafte Kampagnen spenden von radikalen Parteien, die evtl. gar an Missständen mitschuldig sind. Kein Wunder gerät die Welt als wie mehr aus den Fugen und wir gefährden uns dadurch auf längere Sicht selber akut! Aber soweit denkt selten ein einfacher Mensch, er lässt sich lieber und bequemer von radikalen Schreier vertreten und meint: Was kann ich schon verändern, bin ich daran schuld? Nein, aber so macht man sich zumKomplizen der schlechten Sache, bis vor der Haustüre steht. Oder Flüchtlinge an der Grenze.

  7. F. Moser sagt:

    Wenn diese masslose Einwanderung durch das Asylwesen nicht gebremst wird, dann gute Nacht Europa, vorallem die Länder welche noch Flüchtlinge aufnehmen und schon grosse Mengen aufgenommen haben! Dies ist erst der Anfang, da kommen noch sehr viele und wenn erst der Familiennachzug kommt, ja dann ade du schönes Europa (Schweiz)! Spätesens, dann werden auch die Träumer sehen in was sie uns gebrachht haben! Aber dann ist es zu spät, arme Nachkommen von uns……..

  8. antoinette de boer sagt:

    Worüber reden wir ? WERTE,politik “LINKS” “RECHTS” ,und das liebe GELD ? Es geht um MENSCHEN , hunger,krieg,
    langeweile,perspektivlosigkeit,med.unterversorgung etc.Ich denke,d i r e k t e hilfe für die flüchtlingslager jordanien,
    libanon und der türkei wären das A & O gewesen und ist es noch ! Ich bin überzeugt,dass die meisten menschen gerne
    in ihrem kulturkreis geblieben wären ( notfalls auch in lagern ),anstatt sich auf die gefährliche reise nach europa zu
    begeben.Ausreichend finanzielle mittel,egal woher,können FRIEDEN stiften,indem sie hunger lindern & die versorgung
    garantieren.AUSSERDEM müsste man in den lagern menschen,die etwas gelernt haben,unterstützen,ihr wissen…

    • antoinette de boer sagt:

      ….an andere flüchtlinge weiter zu vermitteln,indem man z,B.dem handwerker material,dem sportler bälle den lehrern
      räume und den medizinern das nötigste zur verfügung stellt.BILDUNG aus der eigenen mitte heraus bedeutet
      WÜRDE und KRAFT,die nach der rückkehr in die heimat beim wiederaufbau so notwendig ist und helfen kann.
      JA,das kostet viel,auch unser geld,aber es kostet viel weniger als die auswirkungen von polemik ,hass,ignoranz
      und geiz,denn die vergiften unsere gesellschaften.
      PS.
      “GUTMENSCH”–was ist das?–ich habe einige sehr unterschiedliche länder im vorderen und mittleren orient
      bereist,bis hinunter zum jemen,ich begegnete freundlichen fleissigen menschen anderer…

  9. lena k sagt:

    trotz krieg, elend welches speziell durch muslime verursacht wird seit jahrtausenden, vermehren sie sich explosionsartig! bei uns geniessen dauer schwangere eritreerinnen, nigerianerinnen einen xtrem special service der wohlfühl asyl industrie!! einfach nur krank, was solchen leuten die nie was leisteten, leisten werden in form von steuern, sebstfinanzierung, hier alles problemlos hinten rein ge….., wird!!

    • Carmen Heidelberger sagt:

      Genau! Die Muslime kriegen seit Jahrzehnten in Europa und so und nicht wir bei denen. Und nach einem Genozid an Muslimen untereinander, mussten wir unser Land hergeben. Es wurde auf dem Boden unserer Vaeter ein Staat zum Ausgleich fuer deren Sauereien geschaffen und der kann mitten unter uns gegen all die Rechte verstossen, die Muslime sonst immer anderen vorschreiben wollen. Und darum gabs ja auch schweizer Soldaten im Kosovo und Afghanistan und keine Muslimischen bei uns, weil wir die Gerechtigkeitsindustrie gepachtet haben und darum immer die anderen krank sind und nie wir selbst. Wo wir uns doch grad so angesteckt fuehlen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Achja, was haben die Muslime nicht alles an Krieg und Elend über die Welt gebracht. Man erinnere sich an die grossen muslimischen Kriege 1618-1648, 1914-1918 oder 1939-1945. Oder die grosse Hungersnot in Irland 1845-1852, ausgelöst durch von muslimischen Flüchtlingen eingeschleppter Kartoffelfäule, nachdem diese zuvor den armen Iren bereit alles andere weg gefressen haben. Ganz genau. Es ist schon wunderbar, wenn man sich die Vorurteilswelt macht, wie sie einem gefällt. Blöderweise sind aber sowohl Eritreer wie Nigerianer mehrheitlich Christen, keine Muslime. Und wenn die “Wohlfül-Industrie” so toll ist, wieso werfen Sie nicht mal Ihren Pass weg und mischen sich unter die Flüchtlinge..?

      • Josef Marti sagt:

        Das werden bald Heerscharen von rechtlosen aussortierten und entsorgten europäischen Inländern bald auch tun. Jeder Sanspapier hat ja mehr Rechte während Inländer kein Recht auf Arbeit, kein Recht auf Wohnung und kein Recht auf Existenz haben, das einzige Recht besteht im Recht auf ein schickliches Begräbnis.

        • Margot sagt:

          Der grüne Oberbürgermeister Tübingens erhöht den Druck auf Eigentümer leerer Häuser wegen der Flüchtlingskrise. Wer seine leerstehenden Immobilien nicht an die Stadt vermietet, dem drohen demnächst 50000 Euro Bussgeld. Zuvor wurde darum gebeten, dass Hauseigentümer ihre Immobilien “freiwillig” der Stadt zur Verfügung stellen. Sollte der Rücklauf so schlecht wie bisher sein, “sieht die Verwaltung den Zeitpunkt für einen Kurswechsel gekommen”, heisst es in einem Schreiben von Palmer an den Gemeinderat. Mehrere Städte setzen bereits auf ein Zweckentfremdungsverbot, um gegen Wohnungsknappheit vorzugehen. Diese Regelung ist in Stuttgart, Konstanz und Freiburg bereits in Kraft.

          • urs Morgen sagt:

            Darf ich freundlicherweise um einen Nachweis bitten @Margot…
            Ein Link oder z.B. eindeutiger Verweis auf eine Zeitung inkl. Titel/Erscheinungsdatum. Ich bezweifle Ihre Aussagen. Bitte auch darum, “Zwecksentfremungsverbot” still und leise dem Leser unter die Haube zu zaubern…

        • Christoph Bögli sagt:

          Ohje, Herr Marti, mir kommen gleich die Tränen. Was der arme Durchschnittschweizer alles erleiden muss! Nicht einmal ein Recht auf ein iPhone gibt es und für ein Fondue mit einer Flasche Fendant pro Person reicht es auch nur noch jeden zweiten Abend. Wahrlich düstere Zeiten. Wer möchte da nicht mit so einem Syrer tauschen, der komfortabel auf einer Bunker-Pritsche nächtigt und sich an köstlicher Tütensuppe laben kann, mit einer goldenen Zukunft als temporär geduldeter Niedriglöhner vor sich..

          • Margot sagt:

            @Urs Morgen. “Schwäbische Tagblatt.de”

          • Margot sagt:

            Urs Morgen. Am 18.01.2016 mit dem Titel: “OB Palmer bittet Hauseigentümer ein letztes Mal zu vermieten – danach droht Bußgeld”

          • Margot sagt:

            @Bögli. Und was sagen Sie dem 16 jährigen Mädchen, You Tube: “Ihr macht Deutschland kaputt” (Mädchen spricht über Asylpolitik). Die hat Angst sich im öffentlichen Raum zu bewegen!

          • Linus Huber sagt:

            @ Christoph

            Die Idee, sich einzig auf die gegenwärtige Situation zu fokussieren und die Konsequenzen einer dynamischen Entwicklung auszublenden hat sicherlich seinen Reiz, denn wir wissen tatsächlich wenig, was die Zukunft bringen wird. Was bei dieser Betrachtungsweise allerdings ein wenig zu schwach zum Ausdruck kommt, liegt im Umstand, dass das Wohlbefinden einer Gesellschaft sehr stark mit den Zukunftsaussichten verbunden ist, welche sich offensichtlich aufgrund etlicher Verfehlungen der Entscheidungsträger für Otto Normalbürger verfinstern.

  10. Mark Carrier sagt:

    Man kann die 15 Milliarden Dollar auch in Relation zu dem ungefähr gleichen Betrag setzen, welchen alleine Deutschland 2015 an Mehrkosten für die lokale Bewältigung der Flüchtlingskrise aufwenden musste. Es wäre also ohne weiteres machbar und auch wesentlich besser investiertes Geld.
    Der Gipfel der Verlogenheit ist dann das Auftreten eines gewissen Schweizer Verlegers in einer deutschen Talksendung, welcher grossartig schwadroniert, dass es ein Skandal sei, wenn die Uno für die Flüchtlingslager zu wenig Geld habe. Dasselbe vom Fraktionspräsidenten der grössten Schweizer Partei in der Arena. Finde den Fehler…

  11. Rolf Rothacher sagt:

    Die Menschen flüchten nicht nach Europa, weil sie in der Türkei oder in Jordanien nicht überleben könnten, sondern weil sie dort keine Perspektive sehen. Wer ein oder zwei Jahre im Flüchtlings-Camp hockt, fragt sich doch, ob dies sein Leben bis zum Tode bleiben soll. Also macht sich auf, wer kann. Da helfen mehr Hilfsgelder überhaupt nichts. Übrigens: die Bevölkerung Afrikas hat sich seit 1985 verdoppelt, wird sich bis 2050 (laut UNO) noch einmal auf 2,4 Milliarden Menschen verdoppeln. In Afrika sind derzeit 40 Mio. Menschen “unterwegs”, weitere 200 Mio. warten noch ab, ob diese “Erfolg” haben. Europa muss sich bis 2050 auf 400 Mio. Afrikaner einstellen. Alles andere ist naiv.

    • Anh Toàn sagt:

      “Alles andere ist naiv”

      Europa könnte auch dafür sorgen, dass die Menschen in Afrika Perspektiven haben. Statt Diktatoren und Banden zu schützen, welche die Rohstoffe günstig, fürs “Uns” und die eigenen Taschen verscherbeln, ungünstig halt für die lokale Bevölkerung. Dann werden es auch nicht so viele. Kinder sind die letzte Perspektive.

      • Rolf Zach sagt:

        Ja, die Afrikaner bevorzugen deshalb neuerdings die ehrlichen Chinesen und Inder, mit denen kann die einheimische Elite der regierenden Staatswanzen und ihrer verbündeten Geschäftsleute, die lieber auf Spekulation, Korruption und Import-Monopole setzen als auf unternehmerische Entwicklung, sich bestens arrangieren. In Algerien haben die Chinesen für die Großbauten alle dafür benötigten Beschäftigten gleich mitgebracht, so kann man gleich die koloniale Herrenmenschen-Mentalität der bösartigen Europäer vermeiden und der Algerier muß sich nicht herumschlagen mit mauern und pflastern. Der stolze Moslem reitet in der Wüste, zeigt in Europa als Flüchtling, daß er kein Weichei ist. Linkes Ideal !!!

      • Margot sagt:

        @Toan. Ach, die Rohstoffhändler sind “unsere Wohltäter”? Gerade ein Bericht auf SRF.ch “Kinder schuften für unsere Handys” Noch nie nachgedacht woher die Milliarden Gewinne von Apple, Samsung, Sony und Co resultieren? Ebenso den CH Zuschlag noch nie bemerkt?

        • Anh Toàn sagt:

          @Margot:

          “Kinder schuften für unsere Handys” heisst och der Bericht, und nicht “Kinder schuften für die Gewinne von Apple”.

          Wie glauben Sie, wird das Futter für unsere CH-Fleischproduktion produziert? Würde die im Agrarbereich arbeitende Bevölkerung anständig bezahlt, müssten auch Apple und Samsung mehr bezahlen. Man könnte also zumindest auch die Bauern zu den Apple/Samsung und Co zählen.

          Ich finde es schäbig, mit dem Finger auf Grosskonzerne als Schuldige zu zeigen, um sich als Konsument dieser Produkte zu entschuldigen: Deren Gewinne entstehen nur, weil Ihnen und mir deren Zeugs super günstig erscheint und wir das Zeugs kaufen wie blöd.

          • Anh Toàn sagt:

            Die Gewinne dieser Grosskonzerne leisten einen wesentlichen Beitrag zu unseren PK Renten. Wovon glauben Sie, kommen die Gewinne unserer Nationalindustrie, von Richmont und Swatch: Wieviele Rolex und Audemars gehen wohl für Bestechung über den Tisch?

    • Sandro Studer sagt:

      Ich geben Ihnen absolut Recht, wir werden aber auf Naiv getrimmt. Die bereits angekommenen Flüchtlinge in Deutschland von einer Mio. werden mindestens noch einmal so viele Leute nachkommen lassen und im 2016 nochmals über 1 Mio. Dann werden wir sehen ob es zu meistern ist. Es braucht manchmal auch Staaten die sich übernehmen um anderen aufzuzeigen, dass es eben nicht funktioniert. Die andere Laier kann man nicht mehr hören, die Afrikaner müssen ihre korrupten Regierungen selber stürzen auch wenn es blutig wird. Es gibt viele Beispiele wo die Länder selbst entscheiden können, die meisten sind aber gefallen. Abgesehen von den negativen Faktoren war die Kolonialzeit war ein Segen für Afrika.

    • Josef Marti sagt:

      Völlig richtig. Damit ist auch klar dass die degenerierten dekadenten europäischen Gutmenschen ihr eigenes Grab jetzt schon geschaufelt haben und am Schluss im Bürgerkriegssumpf ersaufen werden. Die Machtblöcke lachen sich krumm, weder USA, China, Saudis, Russland, Japan usw. lassen irgendwelche Flüchtlinge rein, die können dann in Ruhe das Fallobst aufsammeln.

    • Ronnie König sagt:

      Herr Rothacher, es ist zwar nicht falsch was sie schreiben, aber die Tatsache ist, dass seit Geld beim UNHCR fehlt der Hunger zugenommen hat. Hungern sie mal wie die! Es gab einzelne Fälle die gingen zurück nach Syrien und nicht Europa, weil sie dann doch lieber dort evtl. sterben im Krieg, als einfach in Jordanien verhungern. Noch starb keiner, aber es gibt doch zu denken, wenn Flüchtlinge sich so entscheiden. Im Tschad sieht es auch nicht besser aus für die Flüchtlinge aus Darfur, im Südsudan könnte es bald ähnlich tönen und im Daher wegen Boko Haram. Hunger unterschwellig ist in Kenia und Somalia bei den Somalis, aber auch in Teilen Afghanistans. Die kamen alle nicht zu uns, warten dort.

      • Anh Toàn sagt:

        Hier bei NMTM war ein Beitrag, über Drittweltkrankheiten, welche im angeblich vom EUR gebeutelten Griechenland wieder auftauchen. Etwas sorgfältigeres googeln hat ergeben: Ja, in den griechischen Lagern, wo die Flüchtlinge ohne Hygiene und medizinische Versorgung eingepfercht werden.

        • Rolf Zach sagt:

          @Toan. Würden orthodoxe Flüchtlinge in Griechenland so behandelt, auch wenn es viele sind, wohl kaum. Vergessen wir nicht es wurden hauptsächlich durch Atatürk und auch noch unter seinen Nachfolgern Millionen von Griechen aus Kleinasien vertrieben und auch massakriert. Natürlich ist dies keine Entschuldigung für inhumanes Verhalten. Mir tun die armen Kinder leid, die in beiden Ländern anhören müssen, daß immer die andere Seite direkt vom Teufel abstammt. Besonders die Türkei ist in dieser Hetze erstklassig. Selbstverständlich bin ich informiert über den griechischen Wahnsinn gegen die Türkei 1920 und der Putsch gegen Makarios. Dümmer kann man nicht sein. 100 % auf Ihrer Seite wegen dem Euro.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach: Ich bin mit sehr vielem mit Ihnen einverstanden und staune immer über Ihr Wissen. Aber, Sie geben der Religion mehr Bedeutung, als es die meisten Moslems tun. Sind Sie gläubig? Auch wenn die im Nahen Osten im Durchschnitt noch viel tiefer darin verankert sind als der europäische Durchschnitt (bei den USA wird der Abstand dünn), werden die nicht zu Mördern, weil es deren Religion verlangt. Dass ist Nonsense. Hätte jemand Homoehe ins Wohnzimmer von Gotthelf gebracht, wäre er kaum Terrorist aber vielleicht Hassprediger geworden. Islamisierung des Abendlandes macht bei uns Angst, die Kalifornisierung ihrer Welt (Miley Cyrus kommt über ganz Ägypten) macht denen Angst.

  12. Rolf Zach sagt:

    Ein sehr guter Artikel. Es könnte doch durchaus sein, daß der syrische Bürgerkrieg schon dieses Jahr beendet wird, obwohl Assad wahrscheinlich an der Macht bleibt. Aber wenigstens können ihn seine dortigen Verbündeten soweit bringen, daß seine Diktatur ein wenig erträglicher wird und die Sunniten Mehrheit genug hat, die saudiarabischen Hetze gegen Nicht-Sunniten zu unterstützen. Die Flüchtlinge wären dann rasch wieder in ihre Heimat zurück gegangen. 2012 hätte diese Hilfe für die Flüchtlingslager in Syrien und den Nachbarn-Länder geholfen und den unseligen Treck Richtung Europa von 2015 nicht in dieser Größe anschwellen lassen. Inzwischen macht die Türkei mit den Flüchtlingen Politik.

  13. Anh Toàn sagt:

    Oder: Rund 1 Milliarde der Weltbevölkerung ist zumindest gut versorgt. Wenn jeder davon 15 USD/CHF/EUR pro Jahr, also etwas über 1 Taler pro Monat abgibt, reicht es.

    • Jacques Schmid sagt:

      An wen abgibt? An die korrupten Regimes in den jeweiligen Ländern. Bitte – wir reden und spenden seit über 30 Jahren unmengen von Geld und nichts verbessert sich. Also bitte, wohin abgeben?

      • Kaspar Tanner sagt:

        Herr Schmid,
        Wenn wir konsequent Diktatoren strafrechtlich verfolgten und deren Fluchtgelder requirierten, würde sich schnell was ändern.
        Ich lehne zwar die “Wir Europäer sind böse und an allem schuld”-Perspektive der Linken ab, weil mit dieser Strategie genau die Menschen bestraft werden, die am wenigsten Verantwortung am Schlamassel tragen.
        Es ist aber unbestreitbar, dass unsere Elite seit Jahrzehnten Typen hofiert, die man hier am nächsten Laternenpfahl aufhängen würde.
        Auch die Wirtschaftsordnung, die hauptsächlich von westlichen Interessen bestimmt wird, muss angepasst werden.
        Es läge schon einiges drin.

        • R. E. Schaub sagt:

          @ K. Tanner: Abgesehen von Ihrer Aussage “…die man hier am nächsten Laternenpfahl aufhängen würde” (in Westeuropa gibt es die Todesstrafe nicht mehr – und das ist gut so) gebe ich Ihnen recht. Ein besonders perverses Beispiel von “Hofieren” heisst Saudi Arabien. Dieses Terror-Regime schürt überall, wo es kann, Unruhen. Und westliche Unternehmen reissen sich darum, dorthin liefern zu können. Sogar modernste Waffen und Munition! Für Profit gehen gewisse Leute buchstäblich über Leichen. Eigentlich wäre die UNO dafür da, die schlimmsten Entwicklungen zu bekämpfen. Aber solange Staaten wie Saudi Arabien in den Menchenrechtsrat gewählt werden (kein Witz!) kann man da nichts erwarten.

          • Rolf Zach sagt:

            Nun Saudi-Arabien produziert nicht viele Wirtschaftsflüchtlinge, dafür ausgiebig eine Anzahl Hundertschaften von Terroristen und Prediger, die mit der dortigen uneingeschränkten Zustimmung des Hauses Saud sich in allen islamischen Länder niederlassen, außer dem Iran, um den wahren Islam zu verfestigen. Wir müssen nun einmal die Tatsache akzeptieren, daß der ganze islamische Kulturraum, außer mit starkem Vorbehalt die Türkei, nicht fähig ist in die Liga der Industriestaaten aufzusteigen. Die Unternehmerklasse im Islam sind auf kurzfristige Spekulation eingestellt. Ein gutes Beispiel ist Ägypten. Nasser jagte die Griechen+Italiener von Alexandria aus dem Land und liess Offiziere an die Tränke.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach: Islam und Wirtschaft

            aus Wiki: “The economy of Malaysia is the third largest in Southeast Asia, after the much more populous Indonesia and Thailand, and 35th largest in the world. Malaysia is also the third richest in Southeast Asia by GDP per capita values, after the city-states of Singapore and Brunei.[16][17] Malaysia’s economy is one of the most competitive in the world, ranking 14th in 2015.”

          • Anh Toàn sagt:

            Saudi Arabien (wie Dubai und Katar, früher auch Lybien) holt sich Wirtschaftsflüchtlinge, in Afrika, in Asien, nimmt Ihnen die Pässe ab und schickt sie zum schuften auf Baustellen, in die Ölförderung, die Haushalte und Bordelle, für einen Monat heiraten Saudis in Syrien ihre Prostituierten. (Die Schweizer fliegen nach Thailand)
            Der Marti sagt, in EU oder CH würden die Geld für nichts bekommen und dafür die Schweizer so ausgebeutet, nur wenn ich mich auf Baustellen, bei Putzinstituten, in schmutzigen Industriejobs oder die Prostituierten hinter dem Bahnhof sehe, sehe ich keine Schweizer an der Arbeit. Ausser dem Chef sehe ich lauter Wirtschaftsflüchtlinge.

          • Rolf Zach sagt:

            @Anh Toàn
            Ich antworte ich Ihnen auch mit Wiki.. Nur die Hälfe der Bevölkerung sind Bumiputras (Einheimische Moslems) und ein Drittel sind die Chinesen. Ohne die, wäre Malaysia nie so weit gekommen. Eigentlich sind diese Bürger 2. Klasse, auch wenn sie dort seit 100 Jahren ansässig sind. Singapur und Malaysia haben sich auch deshalb getrennt, weil die Moslem in einem solchen Staat in die Minderheit gekommen wären. Wie sagte Naipul, wenn die Chinesen Moslems wären, würden die Bumiputras konvertieren, auch zum Christentum. Malaysia ist angeblich säkular. Der Ausdruck modernes Millet System trifft es besser. Bei der Wirtschaft gibt es auf lange Frist unprofitable Sachen, wie das Auto Proton.

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach: Ähnliches können Sie auch zu den Chinesen in Vietnam finden: Das “Chinesenviertel” in Saigon, heisst “grosser Markt”. 20-40 Prozent der Thailänder, da habe ich den Einfluss Chinas als klein vermutet, hätten gemäss Wiki zum Teil Chinesische Vorfahren.

            Da kann man dann auch sagen, die Kolonisierung war das Glück der Moslems Malaysias. (Wie der US Indianer oder der Vietnamesen: Hanoi ist China in meinen Augen, Südvietnam ist ganz anders, halt kolonisiert, die Herren haben sogar die eroberte Hauptstadt (Sai Gòn) nach ihrem Führer benannt (Ho Chi Minh City kann sich niemand merken, das ist Absicht. Pol Pot war China). Die edlen weissen Chinesen waren das Glück der N.

          • Anh Toàn sagt:

            Was in Südostasien haben die Chinesen nicht in irgendeiner Form kolonisiert? – und tun es noch immer?

      • Anh Toàn sagt:

        @Jacques Schmid: “Also bitte, wohin abgeben?”

        Naja, man könnte ja bei denen anfangen, die zu uns kommen, und um Hilfe bitten. Zugegeben, damit wird nicht viel bewirkt, aber zumindest weniger Schaden angerichtet und vielleicht ein bisschen Menschlichkeit/Moral/Ethik (negativ konnotiert à la marti “Gutmenschentum”) gerettet als wenn wir die beschimpfen, als faul (wollen nicht arbeiten), feige (wollen nicht gegen ihre Diktatoren kämpfen) und religiös verblödet und Frauen unterdrückend und Schweizer aufschlitzend, wie Heuschrecken unseren Wohlstand wegfressend.

        Ein bisschen Liebe geben, das Geld ist nicht der Rede wert.

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