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Die Nationalbank verfehlt ihren Auftrag

Markus Diem Meier am Montag den 18. Januar 2016
(Keystone/Peter Klaunzer)

Kein Handlungsbedarf? Die Nationalbank kann seit Jahren keine Preisstabilität gewährleisten. (Keystone/Peter Klaunzer)

Ein Jahr nach der Aufhebung der Untergrenze des Euro-Franken-Wechselkurses bleibt die Frage, wie gut die Nationalbank ihren Job macht. Zumindest gemessen an ihrem gesetzlichen Auftrag kommt sie schlecht weg.

Gemäss Nationalbankgesetz Artikel 5 Absatz 1 liegt der Auftrag der Schweizerischen Nationalbank (SNB) darin, die Preisstabilität zu gewährleisten und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung zu tragen. Im Dezember 1999 hat der damalige SNB-Präsident Hans Meyer zum ersten Mal erklärt, das die Notenbank unter Preisstabilität fortan und in Abkehr der früheren Geldmengenzielsetzung eine Jahresteuerung von 2 Prozent versteht (hier warum). Diese Zielsetzung teilt sie mit anderen Notenbanken wie der Europäischen Zentralbank (EZB) und jener der USA (Fed), auch wenn die Regeln im Detail leicht abweichen.

Diese Fokussierung auf die Preisstabilität hat die SNB in den 90er Jahren gegen Widerstand vor allem von links erfochten (wo man lieber dem konjunkturellen Ausgleich mit der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ein höheres Gewicht eingeräumt hätte). Jetzt aber ist die Notenbank weit davon entfernt, diesen Auftrag zu erfüllen und dies über eine ziemlich lange Zeit.

Seit dem Jahr 2011 sinkt das Preisniveau in der Schweiz gemessen an den Jahresdurchschnitten des Konsumentepreisindexes des Bundesamt für Statistik. Die folgende interaktive Grafik zeigt die Entwicklung des Indexes im Monatsverlauf seither:

Diese Entwicklung rückläufiger Preise ist nicht zu Ende. Selbst nach Einschätzung der Schweizerischen Nationalbank wird das auch im nächsten Jahr so weitergehen. Vom angestrebten Zielwert von 2 Prozent Inflation (der mit Preisstabilität gleichgesetzt wird) wird die Notenbank selbst im Jahr 2018 noch weit entfernt sein. Der anlässlich der «Geldpolitischen Einschätzung» der SNB im Dezember präsentierte Chart unten macht das anhand der bedingten Inflationsprognose deutlich («Bedingt» ist die Prognose insofern, als sie von einer unveränderten Geldpolitik ausgeht, womit ohnehin zu rechnen ist, wie gleich klar wird).

SNB-Inflationsprognose

Bleiben zwei Fragen:

  1. Was kann die Nationalbank tun, um ihren Auftrag doch noch zu erfüllen?
  2. Worin liegt das Problem der sinkenden Preise?

Zur ersten Frage: Die Möglichkeiten der Nationalbank

Die Antwort fällt kurz aus: Sie kann praktisch nichts tun. Der Leitzins (3-Monat-Libor) befindet sich mit -0,75 Prozent schon deutlich im negativen Bereich. Eine weitere Senkung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Halten von Bargeld auch bei grossen Summen zu lohnen beginnt. Das massive Aufkaufen weiterer Devisen und die damit einhergehende Ausdehnung der Frankengeldmenge steht nur bei einem weiteren Aufwertungsschock auf dem Programm. In diesem Fall würde aber der Aufwertungsdruck für sich gesehen deflationär wirken, also das Preisniveau weiter drücken (etwa über tiefere Importpreise und über eine noch schwächere Konjunktur), so dass die Notenbank mit Devisenkäufen diesen Effekt bestenfalls neutralisieren würde, das heisst, wenn es ihr dann gelingt, die Aufwertung zu verhindern. Das bedeutet, es bleibt der SNB weiterhin nichts anderes übrig, als auf eine Besserung in Europa, der Weltwirtschaft und weitere Zinserhöhungen in den USA zu hoffen, so dass der Druck auf den Franken abnimmt.

Zur zweiten Frage: Die Gefahr durch ein sinkendes Preisniveau

Eine Situation mit einem laufend sinkenden Preisniveau nennen Ökonomen eine Deflation. Warum das gefährlich sein kann, war hier auch schon Thema. Als Schreckensbeispiel wird meist die Grosse Depression und die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre genannt, die im Kern auch eine Deflationskrise war. Hier die wichtigsten Bestandteile einer solchen Krise:

  • Sinkende Preise führen dazu, dass Konsumenten sich bei den Ausgaben zurückhalten, weil sie für die Zukunft noch tiefere Preise erwarten. Das führt zu einem Einbruch der Nachfrage und damit zu einer geringeren Produktion und einer steigenden Arbeitslosigkeit. Eine derart gefährliche Deflation ist selbst schon die Folge eines plötzlichen Einbruchs der Nachfrage – etwa durch eine Finanzkrise oder einen Aufwertungsschock der Währung. Das zwingt die Produzenten, ihre Preise zu senken (und auch ihre Margen) um ihr Geschäft aufrechterhalten zu können, einige nehmen sogar vorübergehend Verluste in Kauf und einige werden deshalb aufgeben und/oder Leute entlassen müssen. Im Fall des Aufwertungsschocks der Währung ergibt sich die Deflation auch durch die dadurch sinkenden Importpreise.
  • Man kann den obigen Mechanismus auch etwas technischer mit dem Sparen erklären: Die Erwartung, dass die Preise auch künftig sinken, hat höhere Realzinsen zur Folge und zwar unabhängig vom Nominalzinsniveau. Selbst bei einem Nominalzinssatz von Null Prozent liegt der Realzins dann auf dem Niveau der Deflation (Realzins = Nominalzins + erwartete Deflation). Denn für mein Geld kann ich bei sinkenden Preisen später mehr kaufen, genauso wie ich es dank einem positiven Nominalzinssatz tun könnte. Ist der Nominalzinssatz wie jetzt schon rekordtief, droht daher eine erwartete Deflation zu vermehrtem Sparen und weniger Investitionen (höhere Realzinsen = höhere Kapitalkosten) zu führen, ohne dass die Nominalzinssätze genügend sinken können (bzw. ohne dass die Notenbank sie entsprechend senken kann), um dem entgegenzuwirken.

Ein ganz anderes Biest als eine Deflation, die durch einen Nachfrageschock ausgelöst wird, sind Preisniveaurückgänge, die auf Produktivitätsfortschritte zurückgehen. Gleiche IT-Leistungen haben sich über die Jahre massiv vergünstigt, das ging aber keineswegs mit einer Krise einher. Im Gegenteil hat das die Nachfrage nach diesen Leistungen deutlich in die Höhe schnellen lassen.

Um nun die Frage nach der Gefahr der aktuellen Deflation beantworten zu können, müssen wir die Treiber der aktuellen Preisentwicklung, die Inflations-/Deflationserwartungen sowie die Konsum- und die Lohnentwicklung anschauen. Danach ziehen wir ein Fazit.

  • Preisentwicklung: Wie problematisch eine Preisentwicklung ist, zeigt sich an ihren Gründen. In jüngster Zeit sind vor allem die deutlich gefallenen Öl- und Energiepreise ein Grund für die gesunkenen Preise. Die tieferen Ölpreise gehen aber nicht auf eine Nachfrageschwäche in der Schweiz zurück. Um ein klareres Bild von der Inflations-/Deflationsentwicklung zu erhalten, schaut man, wie sich das Preisniveau ohne stark schwankende Preise, wie jene von Energie und saisonalen Lebensmitteln, entwickelt und spricht dann von der Kerninflation. Tatsächlich schlägt diese im Jahresvergleich mit Minus 0,9 Prozent (von Dezember 2014 bis Dezember 2015) etwas weniger stark nach unten aus, als dies beim gesamten Preisniveau zu beobachten ist, das sich um 1,3 Prozent reduziert hat. Die Kerninflation macht aber auch klar, dass selbst ohne den Ölpreisrückgang die Preise sinken. Dass sie dies wegen Produktivitätsfortschritten in dieser kurzen Frist tun, ist dagegen ziemlich ausgeschlossen. Für sich genommen ist daher die Preisentwicklung durchaus problematisch.
  • Inflations-/Deflationserwartungen: Eine Deflations- (wie umgekehrt auch eine Inflationsspirale) kann sich nur entwickeln, wenn die Preisentwicklungen sich selbst verstärken. Das geschieht dann, wenn die sinkenden Preise dazu führen, dass die Leute auch für die Zukunft mit tieferen Preisen rechnen und das nicht für ein vorübergehendes Phänomen halten. Dann steigt wie oben beschrieben der Realzins. Die Unternehmen versuchen in Erwartung tieferer Preise die Kosten zu senken, Leute zu entlassen und/oder die Löhne zu senken. Untersuchungen zu den Inflations-/Deflationserwartungen der Nationalbank und privater Institute zeigen für die Schweiz, dass die Leute zwar ihre Inflationserwartungen im Vergleich zu früher reduziert haben, dass sie aber trotz der bisherigen Deflation noch mit einem steigenden Preisniveau rechnen. Auf längere Sicht (6 bis 10 Jahre) haben sich die Inflationserwartungen laut SNB fast gar nicht verändert. Das ist für sich genommen ein Signal zur Entwarnung und zeugt von einer anhaltend grossen Glaubwürdigkeit der Nationalbank: Man glaubt ihr trotz dem Verfehlen des Inflationsziels über mehrere Jahre, dass sie es doch bald wieder erreichen wird.
  • Konsum- und Lohnentwicklung: Ein gefährliches Deflationszenario würde sich in einem einbrechenden Konsum und einem ausbleibenden Lohnwachstum, bzw. teilweise sinkenden Löhnen zeigen. Beides ist in der Schweiz nicht generell zu beobachten. Real (preisbereinigt) haben die inländischen Konsumausgaben in jedem Quartal des Vorjahres zugelegt. Auch die Löhne sind im vergangenen Jahr nominal um rund 0,8 Prozent angestiegen, was unter der Berücksichtigung der gesunkenen Preise einem Realanstieg von rund 2 Prozent entspricht. Selbst bei den Investitionen ist bisher kein Einbruch zu beobachten. Für sich genommen zeigen diese Entwicklungen ebenfalls, dass sich bisher noch keine gefährliche Deflationsspirale angebahnt hat.

Fazit

Trotz eines sinkenden Preisniveaus und damit einer technischen Deflation zeigt sich bisher in der Schweiz insgesamt noch keine damit befürchtete Abwärtsspirale. Das ist aber kein Grund für eine allgemeine Entwarnung in Bezug auf die Zukunft. Erstens sind einzelne Unternehmen und ihre Beschäftigten vor allem in der Exportbranche und bei ihren Zulieferern in einer äusserst schwierigen und gefährdeten Lage. Zweitens ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Lage bei einer anhaltenden und sich verstärkenden Deflation doch noch weiter verschärft – vor allem mit Blick auf die Gefahren einer stärker als bisher erwarteten Abschwächung der Weltwirtschaft. Und drittens bleibt ob all dem das Problem, dass die Nationalbank vorderhand nichts tun kann, um das Steuer herumzureissen und um ihren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Sie muss auf eine Besserung im Ausland setzen.

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70 Kommentare zu “Die Nationalbank verfehlt ihren Auftrag”

  1. Benedikt Jorns sagt:

    Ob die in den USA und im Euroraum angestrebte Inflationsrate von knapp 2% wirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht, bleibe dahingestellt. Doch wir sind gut beraten, jeweils dasselbe zu tun. Eine langdauernde Differenz bei der Inflationsrate bringt sogleich wieder neuen Druck auf die Wechselkurse. Die In­fla­ti­ons­rate in den USA war stän­dig höher als in der Schweiz und der Wech­sel­kurs des Dollars fiel von ca. 5 auf 1 US-Dollar/S­Fr. Ein an­de­res Bei­spiel ist der Eu­ro­kurs. Die In­fla­ti­ons­rate im Eu­roraum war wiederum stän­dig höher als in der Schweiz und der Wech­sel­kurs des Euros fiel von 1,6 auf knapp 1,1 Eu­ro/S­Fr.

  2. Roger Klein sagt:

    Ich habe genug von der mentalen Gymnastik. Zwei Prozent Inflation sind keine Preisstabilität. Wenn z.B. ein Grundstück jedes Jahr um 2 Prozent wächst, ist seine Grösse ja auch nicht stabil. Auch stelle ich die Frage in den Raum, ob im Warenkorb, mit dem die “Inflation” berechnet wird, nicht seit Jahren schon die Wohnkosten mehr als ca. ein Viertel sein sollten. Zudem hat es eine riesige Inflation bei Schweizer Wohneigentum gegeben.

  3. Linus Huber sagt:

    Der sinkende Ölpreis ist ein gutes Beispiel, dass die Zentralbanken durch ihre Geldpolitik oft selbst eine deflationäre Phase und anhand der damit einhergehenden Preisverzerrungen instabile Verhältnisse vorprogrammieren. Der künstlich erzeugte Investmentboom im Bereiche der Ölförderung mit dem nachfolgenden heutigen Bust, in welchem die Fehlinvestitionen zu Tage treten, hätte nie in diesem gleichen Ausmasse stattgefunden, wenn nicht mit allen Mitteln die vermeintlich schädliche leichte Deflationsphase durch geldpolitische Massnahmen verhindert worden wäre. Die SNB ist verdammt, sich mit den Auswirkungen der fragwürdigen Geldpolitik des FED und der EZB herumzuschlagen.

    • Rolf Zach sagt:

      Hätten Sie mir gesagt vor 4 Jahren, daß dieser Ölboom künstlich ist, hätte ich mit dem nötigen Kleingeld short in Öl spekuliert. Wir haben ja für diesen Bereich nicht auf die Zentralbank und deren Politik geschaut, sondern eifrig die Studien wegen “Peak-Oil” studiert und uns gefragt, wann ist es mit dem Öl fertig und es kam noch dazu die explosive Situation im Nahen Osten und anderswo. Der Kniefall vor den Ölkönigen war zwangsläufig. Übrigens wurde vor 1929 auch von der drohenden Ölknappheit gesprochen und Exxon war gierig deshalb auf die Patente von IG Farben und und gab IG 3 % ihres Aktienkapitals. Was ist jetzt der Grund? Die Profitrate oder die Geldpolitik? Wie ist der Zusammenhang?

      • Linus Huber sagt:

        @ Rolf

        Ich habe in der Tat auch vor 4 Jahren erläutert, dass diese Geldpolitik zu Fehlinvestitionen führen wird. In welchem Sektor und zu welchem Ausmasse diese auftreten und den Zeitpunkt, an welchem solche Blasen platzen, ist aufgrund der Komplexität der Zusammenhänge zumindest für den Laien unmöglich zu eruieren, was nicht heisst, dass man mit grundlegenden ökonomischen Kenntnissen deren Bildung nicht voraussagen kann. Profitraten und Geldpolitik sind nicht zwei von einander unabhängige Komponenten.

  4. Beno sagt:

    Sorry aber der konsumentenpreisi dex ist ein betrug die relevanten grössen wie miete, gesundheitskosten fehlen, ein witz diesen als messgrösse zu nennen

  5. Maiko Laugun sagt:

    Die Nati muss als erstes lernen, ihre eigene Bilanz richtig zu lesen. Denn sie behauptet bis und mit heute, dass sie A) unbeschränkt über *Kaufkraft* (aus dem Nichts) verfügt (unbeschränkter Kauf von EUR, Verteidigung Mindestkurs) und deshalb B) unbeschränkt *liquides Vermögen* erschaffen kann und C) dass es sich dabei um *Eigenkapital* handelt, obwohl es *Fremdkapital* ist. Zumindest die National-Bank of England kam zu gegenteiliger Meinung. Das bedeutet, dass die Nati eingestehen müsste, dass sie entweder dumm war und immer noch ist – oder gelogen hat und immer noch lügt, obwohl sie die Verteidigung des Mindestkurses aufgab. Bundes-Bern glaubt der Nati, egal ob aus Dummheit oder Naivität.

    • Fridolin Brünig sagt:

      Natürlich kann die SNB unbeschränkt auf den Märkten intervenieren und auf diesem Weg die Geldmenge erhöhen. Bei Bedarf kann sie die Giroguthaben mit neu gedrucktem Notengeld ausgleichen. Da für Notengeld von der Zentralbank nichts eingefordert werden kann, könnte man die Verbindlichkeit “Notenumlauf” in das Eigenkapital umbuchen. Man kann den Notenumlauf natürlich weiterhin als FK ausweisen. Ist dann eine Stille Reserve. Stille Reserven fördern nicht die Transparenz einer Buchhaltung. Muss jeweils zum EK hinzugerechnet werden.

      • Johnny Smith sagt:

        “Natürlich kann die SNB unbeschränkt … Geldmenge erhöhen.”

        *KANN*, ja. Das Problem für die SNB ist dabei zweierlei: 1. Das Risiko in einer aufgeblähten Bilanz wird halt auch aufgebläht. Falls die Anlagen kollabieren, gäbe es drastische Verluste und darauf folgenden politischen Druck. 2. Aus Sicht jeder verantwortungsbewussten Zentralbank fast noch wichtiger: Diese Verluste reduzieren auch die Fähigkeit die eigentliche Kernaufgabe zu erledigen, die Geldpolitik, denn irgendwann in den nächsten Jahrzehnten wird es auch wieder nötig sein, geldpolitisch auf die Bremse zu treten.

        • Fridolin Brünig sagt:

          Ich widerspreche ihnen nicht…
          Aber, da die Geldmenge welche von der SNB kreiert wurde einen nicht unerheblichen Anteil erreicht hat, werden bei kollabieren der Anlagen auch der Wert des CHF in die Tiefe gezogen. Somit wird das Verlustrisiko diesbezüglich begrenzt.
          Die Währungsreserven sind die Hinterlegung der von der SNB kreierten Geldmenge und somit wiederum eine gewisse Kursabsicherung des CHF.

          Denken Sie tatsächlich, dass die Geldpolitik erst nach Jahrzehnten wieder neu aufgesetzt werden muss?

          • Johnny Smith sagt:

            Nein 😉 Aber es ging mir um das Erwähnen der grundsätzlichen Risiken, die sich eine so aktivistische Zentralbank auflädt. Diese können sich natürlich früher oder auch später einstellen. Ich erwarte es früher als erst in ein paar Jahrzehnten, aber wie das halt so ist mit Erwartungen…

            QE machen (siehe obige Diskussion) *KANN* eine Zentralbank immer, QE zurückführen hat Grenzen. Aus welchem Grund auch immer künftig irgendwann eine geldpolitische Straffung angezeigt ist: wenn die Anlagen im Wert kollabiert sind, ist die Rückführung des QE nicht nur begrenzt, sondern auch nur mit kleinerem Betrag möglich also ursprünglich für die Bilanzaufblähung eingesetzt wurde.

    • Rolf Zach sagt:

      Erstens hat die Nationalbank nicht Geld geschöpft, indem sie dem Bund durch Kauf seiner Schuldpapiere Geld gegeben hat, sondern indem die Banken und andere potente Institutionen ihnen Schweizerfranken abkauften und dafür Euro hergaben. Die Frage ist nur, war bei 1.20 die Abnahme des Euro ein zukünftiges riesiges Gefahrenpotential von Verlusten. Also wie konnte die Nationalbank bei der Aufrechterhaltung des Mindestkurses von 1.20 Euro-Verluste vermeiden. Da gab es verschiedene Möglichkeiten, Kauf von Gold, Kauf von Standardaktien in der Schweiz und im Europa. Der Kauf von Aktien in CHF wäre höchstens eine “Asset-Inflation” gewesen und bei Euro-Zusammenbruch der Sachwert geblieben.

  6. Nikolaus A. Schaefer sagt:

    Das Problem ist, dass die SNB ihren Auftrag viel zu gut erfüllt!
    Hätten wir in der Schweiz auch nur ansatzweise eine Inflationsgefahr, dann würden wir kein Fluchtgeld mehr erhalten.
    Die Fluchtgelder und Portfolioinvestitionen aus dem Ausland, sind Hauptgründe des Aufwertungsdruckes auf CHF.
    Ein anderer Grund sind die BIZ Basel III Regeln für Kapitalunterlegung der Banken: Kredite ins Ausland werden mit massiven Eigenkapitalanforderungen belastet, während inländische Hypotheken und Bundesobligationen mit lächerlichen EK-Anforderungen massiv subventioniert werden, was die Immopreise erhöht, und die Zinsen für risikolose Anlagen unökonomisch tief werden lässt, ohne Anreiz für echte…

    • Rolf Zach sagt:

      Wo sehen Sie Fluchtkapital aus den Reservewährungen Dollar und Euro. Hat die SNB den Mindestkurs von 1.20 gegenüber dem Euro wegen Rubel, Yuan, Rupie, Real oder Rand aufgehoben? Abgesehen davon macht der Euro zusammen mit Dollar 85 % aller Reserven aus ($ 60 % und € 25 %). Wir haben den berühmten Teetassen-Effekt und den zu bekämpfen ist am besten durch Negativzinsen mit Devisen-Ausländer Deklaration und Überwachung der hiesigen Banken. Aber dies hätte ein riesiges Geschrei unseres Finanzplatzes hervorgerufen, da das Banken-Kunden-Geheimnis das Fundament unser Heimat ist. Lieber läßt man die Industrie in diesem Sturm absaufen, als das man einen Negativzins einführt, der wirkt.

      • Linus Huber sagt:

        “da das Banken-Kunden-Geheimnis das Fundament unser Heimat ist”

        Solch ein Unsinn! Das Fundament ist die direkte Demokratie, wodurch die Regierung aufgrund der Machtlimitierung im Gegensatz zu Regierungen in immer stärker zu Oligarchien mutierenden Scheindemokratien gezwungen wird, dem Individuum mehr Rechte einzuräumen und diese zu schützen.

        • Rolf Zach sagt:

          So redet unser geschätzter Dorf-Nationalrat und Privat Banker und ich sage brav nach als Lokalpatriot, was er in die Welt hinausposaunt. Ist mir ein bißchen Ironie erlaubt?

          • Linus Huber sagt:

            :-), ja die ist nicht nur erlaubt, sondern willkommen, denn auch hier sind die Politiker Menschen, welche selbst die limitierte Macht zu versilbern verstehen; daher die Erkenntnis, dass wohl jedes Gesellschaftssystem über Zeit sich selbst korrumpiert. Wir sprachen allerdings über das Fundament und nicht die Weiterentwicklung.

  7. Herbert Anneler sagt:

    Der Wortlaut des Titels dieses Beitrags “Die Nationalbank verfehlt ihren Auftrag” entspräche etwa der Aussage, “Roche verfehlt ihren Auftrag” weil es noch kein Medikament gibt, um den Krebs definitiv zu besiegen. Adäquater wäre etwa ein Titel wie: “Roche noch nicht am Ziel” (aber man arbeitet hart daran), mutatis mutandis würde dies heissen “Die SNB noch nicht am Ziel”. Das schliesst nicht aus, dass sie alles Mögliche tut, um ans Ziel zu gelangen. Der Titel dieses Beitrags impliziert jedoch, dass die SNB ihren Auftrag nicht ernst nimmt. Das würde ich jedoch so nie unterschreiben.

    • Bruni Giordano sagt:

      Mutandis kann auch als “Unterhose” übersetzt werden, was gar nicht so falsch ist, da einige Mitglieder der Nationalbank
      tatsächlich bald mit ihren Unterhosen Probleme bekommen könnten…..jedenfalls ist die Lage nicht so einfach, mit dem
      stark steigenden Fremdkapitalanteil!

      • Rolf Zach sagt:

        Hören Sie auf mit dem Fremdkapitalanteil! Bei einer Notenbank zählen nur die Aktiven und die Passiven kann man getrost vernachlässigen. Sie sind ohne Bedeutung! Wichtig ist die Qualität der Aktiven und ob diese werthaltig sind oder die Inflation ankurbeln, weil sie Schrott sind. Kann man ja mit Leichtigkeit beim Lesen der Zentralbank-Bilanzen feststellen.

  8. Paul Meier sagt:

    Ich kann diese ewige Rumgehacke auf die SNB nicht verstehen. Vor allem wenn Hr. Diem Meier ja selber zur Konklusion kommt “Und drittens bleibt ob all dem das Problem, dass die Nationalbank vorderhand nichts tun kann, um das Steuer herumzureissen”. Wenn sie nicht tun kann, warum auf ihr rumhacken??? Wir sind nun mal in einer globalisierten Welt voll vernetzt (und profitieren massiv davon)! Das einzige, was den Franken schwächen kann, ist die Schweizer Wirtschaft uninteressant und schwach machen – wer will das schon???

    • Philip Hjelmér sagt:

      Die SNB ist einfach. Es aber besser machen…..Ich lese und höre nie ein seriöser Vorschlag wie es die SNB denn besser machen sollte. Gewiss, Kenneth Rogoff und Co. möchten dass die SNB die Negativzinsen auf minus 5% oder noch tiefer senkt. Das setzt de facto ein Bargeldverbot voraus, was m. E. mit einer freien Gesellschaft m. E. nicht vereinbar.

      • Linus Huber sagt:

        @ Philip

        Es bestehen sicherlich mögliche auch schon in diesem Blog diskutierte Vorschläge, wie die SNB in anderer Form ohne nicht kontrollierbares Risikokapital auf ihre Bilanz zu laden die Währung verwässern könnte; allerdings benötigen solche krassen und unkonventionellen Massnahmen den Einbezug der Bevölkerung in den Entscheidungsprozess, was ihre Macht und diejenige der Regierung schwächen würde und daher unerwünscht ist.

        • Rolf Zach sagt:

          @L. Huber. Es gibt bekanntlich 3 Theorien in der Soziologie. Erstens die Theorie der Ehrgeizigen, die bestimmen, Zweitens die Theorie einer pluralistischen Gesellschaft, indem mit oder ohne Gewalt die einzelnen Bevölkerungsschichten den Ausgleich im Lande selbst finden, in einem gewissen Sinne ist auch die Klassenlehre des Marxismus Anhänger dieser Theorie mit einer zwangsläufigen politischen Entwicklung. Drittens die Elite-Theorie.
          Hier muß man bei uns zwischen der Funktions-Elite (eher Mittelstand) und der Macht-Elite (Privilegien ererbt oder aus Verdiensten in der Funktions-Elite bekommen haben) unterscheiden. Die Macht-Elite muß sich nicht mehr hinterfragen lassen.

          • Linus Huber sagt:

            “Die Macht-Elite muß sich nicht mehr hinterfragen lassen.”

            Es dürfte mitunter die Aufgabe einer gut funktionierenden Demokratie sein, solch Machtkonzentration zu hinterfragen resp. zu verhindern. Aber eben, die schrittweise Mutation der Demokratie in eine an Oligarchie erinnernde Scheindemokratie beruht auf einer mit Menschen ausgestatteten Funktionsebene, welche schrittweise unter Anwendung von fehlerhaften ökonomischen Modellen und Theorien als Feigenblatt der Vetternwirtschaft verfiel/verfällt (http://theantimedia.org/62-people-have-more-wealth-than-half-the-world-top-1-have-more-than-all-of-us/). Die Frage müsste ja lauten, soll man diese Funktionsebene trotz offensichtlichem

          • Linus Huber sagt:

            … Versagen weiter ausbauen oder ein neues Modell suchen, in welchem die Macht-Elite sich nicht ohne Transparenz und Verantwortung der Funktionselite bedienen kann. Wenn die Entscheidungsprozesse verstärkt mit klaren auf persönlicher Ebene lagernden Verantwortlichkeiten verbunden sind und nicht durch immer höhere Zentralisation an Anonymität gewinnen, wird die Macht-Elite von der Bevölkerung als solche erkannt ,der Gefahr einer sie disziplinierenden Revolte ausgesetzt und das gegenseitige Ausspielen der unterschiedlichen Interessengruppen schwieriger.

    • Philip Hjelmér sagt:

      Die SNB ist einfach. Es aber besser machen…..Ich lese und höre nie ein seriöser Vorschlag wie es die SNB denn besser machen sollte. Gewiss, Kenneth Rogoff und Co. möchten dass die SNB die Negativzinsen auf minus 5% oder noch tiefer senkt. Das setzt de facto ein Bargeldverbot voraus, was m. E. mit einer freien Gesellschaft nicht vereinbar ist. Die Gewerkschaften ihrerseits wünschen sich eine unbeschränkte Aufblähung der Notenbankbilanz. Immerhin räumt MDM ein, dass die SNB gegen die Frankenstärke nicht viel tun kann, will sie glaubwürdig bleiben.

      • Rolf Zach sagt:

        Das mit der Bargeldverbot müssen Sie mir einmal erklären. Wenn Sie es durchdenken haben sie nur Recht, wenn Sie alle mittleren und kleineren Teilnehmer unserer Volkswirtschaft einbeziehen und ihr Sparheft von 20’000 Franken mit 5 % Negativzinsen jährlich belastet wird und Sie als ehrlicher Patriot gezwungen sind dies in Bargeld umzutauschen. Bei mir, wo nicht so patriotisch bin, langt schon 1 %. Aber das ist hier nicht die Frage. Die Negativzinsen sind so eingeführt , daß in- und ausländische Mittel ein kleinen, aber trotzdem gewichtigem Tresor mit Franken Inhalt wertvoller als Gold haben können, denn sie vorerst mit Aufwertungen beglückt, größer als die Zinssätze auf Euro-+Dollar Anlagen.

        • Rolf Zach sagt:

          Natürlich kann die SNB mit einer Herkunfts-Forderung, der ihr angedienten Gelder in Euro, ihre Bilanz verbunden mit Negativzinsen steuern. Vor allem, wenn Sie einen Mindestkurs festsetzt. Aber wer ist gegen eine solche Maßnahme, natürlich unsere großen Firmen und die Banken, die die größten Vermögensverwalter der Welt sind. Es ist doch herzig mit dem aufgewerteten Franken in der EU und auch in den USA Firmen billiger zu erwerben. Schweizer Banken mit Vermögensverwaltung können immerhin bei ihrer ausländischen Kundschaft nachweisen, daß ihre Liquidität in Franken profitabel war und deshalb höhere Kommissionen als Frankfurt und London gerechtfertigt sind.

          • Rolf Zach sagt:

            Sie werden unterstützt von den neoliberalen Professoren, die sich ihnen als Hohepriester auch des unbedingten Marktliberalismus im Finanzbereich andienen und dementsprechend predigen. Viele Journalisten im Wirtschaftsteil sind auch an der Universität dementsprechend ausgebildet worden und scheuen ihre Argumente zu zerpflücken. Never Mind the Markets sollte doch einmal einen Artikel starten mit einer Umfrage wie sich die 20 angesehensten Ordinarien der Schweiz sich zu den Theorien von Hayek/Friedman gegen Keynes/Kalecki stellen, vor allem in Bezug auf die Geldtheorie und die Zentralbank. Die Berner Schule hat einen enormen Einfluß auf die gegenwärtige Leitung der SNB.

    • Linus Huber sagt:

      @ Paul

      Sie liegen richtig; wenn wir mit Kritik um uns hauen wollen, sollte man beim FED mit BOJ und BOE im Schlepptau und der EZB ansetzen, denn dort wird die weltweite Geldpolitik bestimmt und die kleinen Zentralbanken sind einzig verdammt, die Konsequenzen dieser auf einer fehlerhaften Doktrin beruhenden Geldpolitik so gut wie möglich zu meistern. Die SNB macht sich höchstens mitschuldig, indem sie wohl aus politischen Gründen nicht den Mut aufbringt (oder evtl. aufgrund eines ähnlich gelagerten Gedankengutes), selber öffentlich eine entsprechende Kritik ihrer grösseren Brüder zu publizieren.

      • Rolf Zach sagt:

        Ach ja, die bösen Franzosen, Belgier und Holländer 1937. Haben die doch, ohne uns fragen, ihre Währungen abgewertet und sind aus dem Goldstandard ausgetreten. Diese Verbrecher! Der Bundesrat hätte besser sich standhaft dagegen gewertet und wäre als einziges Land auf der Welt beim hochgeschätzten Goldstandard, der österreichischen Schule und weiteren edlen Verfechter der Marktwirtschaft ohne Staat geblieben. Natürlich wäre bei dieser Deflation die Volkswirtschaft auf den Hund gekommen. Wenigstens macht dies im Sinne der wahren und reinen Lehre, die heutige SNB besser.

        • Linus Huber sagt:

          Erstens sind es nie die Franzosen, Belgier und Holländer, sondern einzig deren an der eigenen Macht interessierten Regierungen und ihre Zentralbanken, welche in Ignoranz grundlegender ökonomischer Prinzipien handeln; dieses Ummünzen auf Nationen anstatt zwischen den Regierungen und der Bevölkerung zu unterscheiden, ist eine beliebte Vorgehensweise um von der Unzulänglichkeit der Regierungen abzulenken. In Anwendung Ihrer Argumentationsschiene könnte man auch sagen, dass wenn Regierungen und Zentralbanken die grundlegenden ökonomischen Prinzipien in den 20iger Jahren nicht ignoriert hätten, hätte damals kein Hitler und heute kein Trump eine derartige Popularität erreicht.

        • Linus Huber sagt:

          Und zweitens, wenn die Probleme erkannt werden, ist es eben meist schon zu spät. Die meisten haben ihren Minsky Moment in 2008 erlebt, jedoch Minsky’s Vision von Kapitalismus (ein grundsätzlich instabiles System, welches dazu tendiert, von der Finanzwirtschaft übermäßig dominiert zu werden) hätte sie schon zuvor alarmiert, dass der damalige Boom temporärer Natur sein würde, anstatt nachträglich für Erklärungen zu suchen. Ein vertieftes Verständnis von z.B. Minsky beinhaltet eine Vision der Ökonomie, welche von der angewandten Doktrin eines grundsätzlich stabilen und in Anwendung von analisierbaren Gleichgewichten beliebig manipulierbaren kapitalistischen Systems abweicht.

        • Linus Huber sagt:

          Und drittens, im Gegensatz zu Ihrem implizierten Vorwurf in der Form einer unterstellten Kritik der SNB trifft das genaue Gegenteil zu, indem ich die Geldpolitik der SNB als verständlich im gegenwertigen Umfeld verteidige. Die missbräuchliche Verwendung von Schlagwörtern wie “Goldstandard” “österreichischen Schule” “Marktwirtschaft ohne Staat” ändern daran nichts.

  9. Philip Hjelmér sagt:

    Die Aussage von MDM über die SNB-Definition von Preisstabilität muss korrigiert werden. Die SNB meint damit wörtlich “weniger als 2%”. Damit meint sie wohl zwischen 0% und knapp 2%. Immerhin weist MDM auf den Unterschied zwischen guter (durch Produktivitätssteigerung und tiefere Importpreise induziert) und schlechter Deflation (durch konjunkturell bedingt schwacher Nachfrage verursacht). In der Schweiz erleben wir seit 2011 eine gute Deflation. In dieser Zeitspanne nahm das reale BSP zu. Wir sollten froh sein, dass die Inflation nicht 2% beträgt, da dies in gut 30 Jahren eine Halbierung der Kaufkraft eines Frankens bedeuten würde. Die SNB erfüllt ihren Auftrag m. E. sehr gut.

    • Rolf Zach sagt:

      Sehr schön, also ist der Verfall der Rohstoffpreise eine gute Deflation, da ja die Beschaffung von diesen durch geringere Unkosten verursacht wurde. Warum haben wir hier eine gute Deflation, wenn doch die weitesten Fortschritte in der IT bereits vor 2010 erzielt wurden. Natürlich sind heute erneuerbare Energien billiger als vor 5 Jahren und werden mehr angewendet. Aber das entscheidendste Faktor ist die Gewinnrate der Industrie und auch der Nicht-Finanzdienstleistungen. Dort ist die Gewinnrate der Unternehmungen enorm zurückgegangen. Sicher sagen sie, wir können ja die Löhne reduzieren. Volkswirtschaftlich das ziemlich blödeste, was man machen kann. Ich berufe mich hier auf Keynes+Kalecki.

  10. Greg sagt:

    Die “altbackene” Inflationsmessung gehört schon längst in den Mülleimer der “Surrealitätsträume”.
    Solange die Banken über 90% selber Geld schöpfen können &die “Assetpreise (Vermögenspreise)” ständig aufblasen, freut sich zwar der Vermögende über leistungslose “Scheingewinne”, welche solange da sind, bis die Blase platzt.
    Aus diesem Grund muss zur Zeit “ALLES” gerettet werden, damit die Verteilungsrichtung von “unten nach oben” erhalten bleibt. Warum soll ein Staat denn für über 90% des PRIVATEN Geldes bürgen? Nur um das Hamsterrad für die 99% kleinen weiter laufen zu lassen?
    In die Inflationsmessung müssen auch Vermögenspreise (zB Wohnungen … ) eingerechnet werden, für…

    • Gregor sagt:

      für gerechte LÖHNE!

    • Schlauri sagt:

      Die Gesamtinflation (Konsum- und Vermögensgüter) liegt hoch, vielleicht über 5%. Das wird unterschlagen, weil z. B. die Inflationierung der Immobilien in der Schweiz jährlich zu über 60 Milliarden Umverteilung von unten nach oben führt. Zitate: Brunetti, früher Leiter Wirtschaftspolitik des SECO, jetzt Professor an der Uni Bern: „Die reichlich vorhandene Liquidität führte aber sehr wohl zu Inflation, aber eben bei den Preisen anderer Güter“ (gemeint Immobilien). M. Faber, weltbekannter Investor und Finanzmarktkommentator, der selber von der Geldschwemme profitiert: „Die Förderung der „asset price inflation“ ist das grösste Verbrechen, das eine Notenbank begehen kann…“

      • Gregor sagt:

        @Schlauri

        Sie irren! Nicht die SNB steuert wirklich die Geldmenge. Es sind die Privatbanken, welche die Asset Price Inflation anschieben!

        http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/vollgeld-herrscht-die-snb-bald-allein-ueber-das-geld-620724

        • Schlauri sagt:

          @Gregor. Sie haben Recht, ich wollte nicht in die Tiefe gehen. Aber es ist die Aufgabe der SNB, nicht der Banken, über das Ziel Preisstabilität zu wachen. Sie rechnet die Inflation klein und jammert über Deflation, obwohl wir bei Berücksichtigung der Vermögensgüter eine massive Inflation haben. B. Gehrig sagte als SNB-Vize 2003: „In der Literatur meint man mit Inflation gemeinhin den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Von einer Beschränkung nur auf Konsumgüter ist so gut wie nirgendwo die Rede…Das Kapitel gesicherter Preisstabilität ist längst nicht abgeschlossen oder irgendwie abgehakt.” Mit Vollgeld könnte die heute machtlose SNB erstmals Preisstabilität garantieren.

          • Linus Huber sagt:

            Herr Schlauri, die SNB ist nicht machtlos; allerdings will/kann sie nicht handeln, weil sie einerseits im Netzwerk der Zentralbanken, welches in erster Linie den Banken dient, gefangen ist und andererseits dürfte auch der politische Wille fehlen, z.B. via höherer Eigenkapitalvorschriften für Banken in Kombination mit einer entsprechenden Zinspolitik die Ausweitung der Geldmenge (inflationäre Geldpolitik) zu beschränken, was natürlich auch einen Höhenflug des chf verursachte. Offensichtlich ist sie auch der fehlerhaften Doktrin verfallen, welche der Inflationsrate des Konsumentenpreisindexes einen derart hoher Stellenwert zur Bestimmung der Geldpolitik zugesteht.

  11. Christoph Bögli sagt:

    Was ist denn mit der starken Währung als potentieller Treiber der Deflation? Immerhin hat der ach so schreckliche “Frankenschock” auf der Habenseite die Importe aus dem Euroraum massiv verbilligt und damit auch Spielraum bzw. Druck erzeugt für tiefere Konsumentenpreise. Leider habe ich bisher keine Zahlen hierzu gesehen, es würde mich jedoch nicht überraschen, dass dieser Effekt zusammen mit den gesunkenen Rohstoffpreisen den Grossteil des Preisrückgangs erklärt. Was umso deutlicher macht, dass hier definitiv nicht das klassische Deflations-Schreckgespenst umgeht. Kommt hinzu, dass der Schweiz eine moderate Absenkung des Preisniveaus eh gut täte zwecks Wettbewerbsfähigkeit..

  12. Räber sagt:

    Das Preisniveau soll sinken in der CH?? Ja wo denn? Bei den Mieten und K.K.-Prämien wohl am stärksten, was ich nicht lache. Das einzige Niveau,welches hier am Absaufen ist, ist das Qualitätsniveau der Waren und Dienstleistungen bei mindestens gleichbleibendem Preis!!. Am Steigen sind ja auch nur die Saläre der Teppich-Etage. Dies als Konsequenz der steigenden Abzockerei, welche gekoppelt ist mit dem langsamen, aber stetigen Abgleiten ins Reaktionäre und der von oben geförderten Entsolidarisierung der CH-Bevölkerung.AHV/IV-Renten hinken der extra gewollten Verteuerung der Mieten gewaltig hinterher. Niveau in der Schweiz-wo wo wo???

    • Matek Liones sagt:

      +1000000 LIkes – kann dem nur zustimmen – Der Mittelstand wird die nächsten 10 Jahre kaum überleben – auch wir werden amerikanische Verhältnisse erleben. 10000% Keine Chance etwas dagegen zu tun.

  13. Stefan Wiesendanger sagt:

    Die Prämisse von MDM ist falsch. Die SNB definiert Preisstabilität als “Inflation (d.h. Teuerung) von weniger als 2%”. Es handelt sich um eine Begrenzung nach oben. Das Ziel davon ist, den Geldwert zu erhalten. Von einer Untergrenze, d.h. einer Begrenzung der Wertsteigerung der Währung, steht nirgendwo etwas. Streng genommen wären ein symmetrisches Zielband von -2% bis 2% oder gar eine beliebige Negativteuerung noch kein Widerspruch zum Mandat der SNB. In ihrer Kommunikation macht die SNB allerdings geltend, dass sie zur Zeit ein Zielband von 0% bis 2% handhabt. Die EZB und die Fed hatten ursprünglich dasselbe Zielband. Erst kürzlich sind sie auf ein Inflationsziel von 2% umgeschwenkt…

    • Johnny Smith sagt:

      Dass MDM den Benchmark in seinem Sinne falsch definiert, muss nicht wirklcih überraschen. Aber er hatte schon einseitigere Artikel.

  14. Christian Müller sagt:

    Statt mit ihren Interventionen Devisenhändler und Bondhalter reicher zu machen, könnte die SNB neue Instrumente wie QE für’s Volk einsetzen, um die Inflationsrate über Null zu bringen und den Franken zu schwächen (+ Binnenkonsum fördern oder Privatschulden abzubauen).
    Ein Blog dazu ist überfällig!

  15. Thomas Jordi sagt:

    Das “Märchen” mit den sinkenden Preisen glaube ich selbst mit abgeschlossenem VWL-Studium nicht mehr. Respektive, es kommt doch arg auf den ‘typischen’ Warenkorb an.
    Für mich als Familienvater ist der grösste Posten Wohnen und Krankenkasse, dazu Mobilität, und das wird alles andere als billiger. Da kann der Blumenkohl billiger werden, das bringt mir nix. Mein Portmonnaie sagt mir, dass der typische Warenkorb für mich absolut nicht mehr Repräsentativ ist. Wie wärs mit einem Artikel über den Warenkorb? Weil 25% für Wohen und Energie ist in Zentren mittlerweile recht Realitätsfern. Danke und Gruss

    • Maiko Laugun sagt:

      Das sehe ich auch so. In einer auf Staatsschulden basierenden Konsum-, Spass- und vielleicht noch etwas Dienstleistung basierender Gesellschaft wird gezielt und bewusst ein falscher Warenkorb aufgesetzt. Darf man dies als eine ökonomische Volks-Verarschung bezeichnen?

    • Fred Niederer sagt:

      @Jordi: Haus-/Wohnungsbesitzer profitieren von tieferen Hypozinsen. Autofahrer vom billigeren Benzin und günstigeren Neufahrzeugen.Auch Güter des täglichen Bedarfs, Kleider, Möbel, …… sind billiger geworden. Das einzige was für den Normalbürger nicht billiger geworden ist, sind die KK-Prämien, Strompreise, Wasser/Abwasser; Kehrricht, Steuern, also überall dort wo der Staat die Finger im Spiel hat.

      • Roli sagt:

        Man sollte mehr differenzieren, als Rentner gibt es keine “Lohnerhöhungen” und dazu kommen für viele Hausbesitzer höhere Steuern, dank des Eigenmietwertes der wegen der Höherschätzung der Liegenschaft dauernd steigt, da hilft ein tieferer Hypozins überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! Die Krankenkassenprämien steigen für Ältere überproportional, kurz unter dem Strich bleibt weniger!

  16. Roland K. Moser sagt:

    Auf jeden Fall muss der Fehler der aufgekauften Junk-Währungen USD und EUR rückgängig gemacht werden.

    Und wir sehen ALLE auch jetzt zum Glück (Danke Thomas Jordan) endlich einen Fehler, der schon lange bemängelt wurde: Trotz Arbeitsplatzabbau und deren Verlagerung ins Ausland, bleibt das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU erhalten. Und auch die Einwanderung nimmt allgemein nicht ab, weil man sie nicht abnehmen lassen will.
    Obwohl die Schweiz jetzt schon um 40 % überbevölkert ist. Das Wirtschafts-System Schweiz ist ein Misserfolgsmodell. Ich hoffe, dass ich es noch erlebe, dass sämtliche Volkswirtschaften, aus denen wir Lebensmittel stehlen, uns diese Möglichkeit bald verwehren.

  17. tinu sagt:

    Die Preise sind in 5 Jahren um 3% gesunken. Grund genug um den Konsum um weitere 5 Jahren hinauszuschieben um weitere 3% “Rabatt” zu erhalten. Also sorry, aber solch einen Blödsinn glaubt doch keiner.

    • Johnny Smith sagt:

      So ist es. Selbst ein (notabene nur erwarteter) ‘Rabatt’ von 1% oder auch 2% p.a. dürfte kaum jemanden von einem Konsum abhalten.

      Aber immerhin: selbst einige eingefleischte Inflationsfanatiker beginnen langsam das Dogma ‘der immer desaströsen Deflation’ ein bisschen zu hinterfragen und zu realisieren, dass unterschiedliche Gründe hinter leichten Preissenkungen durchaus auch unterschiedlich positiv oder gefährlich sind. Der Autor hier benennt hier zB. Nachfrageschock (gefährliche Deflation) oder Produktivitätsfortschritt (positiv) als zwei Hauptgründe für Deflation mit unterschiedlicher ‘Gefährlichkeit’.

      • Johnny Smith sagt:

        Gerade vor diesem Hintergrund teile ich die Meinung unten von Herr Rothacher, dass die SNB im grossen und ganzen ihren Auftrag (Preisstabilität gewährleisten) gut erfüllt hat.

        Wir haben hier ein Beispiel mit ca. -0.5% p.a. (erste Grafik). Wer würde umgekehrt bei +0.5% p.a. Preissteigerung schreien, die Zentralbank hätte ihren Auftrag nicht im Griff? Im Gegenteil, Madman Draghi hat dann das Gefühl, er müsse das (mehr Nebenwirkung als Wirkung-habende) QE weiter aufstocken. Natürlich kann man diskutieren, dass es auch Gründe gibt als Zentralbank Preisentwicklungen nicht ganz symmetrisch zu behandeln. Dennoch erscheint Madman Draghi etwas gar aktivistisch und panisch.

  18. R.Buri sagt:

    ^Warum wollen alle immer an der Hochpreispolitik festhalten?. Klar wäre ein Abweichen davon vorübergehend unter Umständen schmerzhaft. Aber auf langfristig würde dies sicher die Wettbewerbsfähigekt steigern.

    • Stefan Wiesendanger sagt:

      Die Politik soll etwas gegen die Hochpreisinsel Schweiz unternehmen, aber die SNB muss umgehend jeden Erfolg in diese Richtung rückgängig machen. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre, nicht wahr?

  19. Rolf Rothacher sagt:

    Die SNB soll Preisstabilität gewährleisten. Den Auftrag erfüllt sie gut (hat sie vielfach bewiesen), wenn es um Inflation geht. Das kann sie auch, wenn es um inländische Deflation ginge. Doch es geht um importierte Deflation. Und diese Deflation ist weltweit in allen Industrienationen zu sehen, nicht nur in der Schweiz.
    Uns in der Schweiz darf importierte Deflation nicht stören, nein, wir können sie sogar begrüssen. Weil wir so auch ohne Wachstum und Lohnerhöhungen Jahr für Jahr besser dastehen als vorher. Nur der starke Franken kann unsere Exporte abwürgen. Doch auch hier hat die SNB und die Wirtschaft seit Jahrzehnten ein gutes Geschick bewiesen. Kritik an der SNB ist nicht angebracht.

  20. Anh Toàn sagt:

    Woher nimmt die Nati oder wer auch immer (Graphik mit Inflationsprognose) die Zuversicht, dass die ändern würde, eigentlich gemäss der Graphik bereits geändert hätte, Inflation und Wachstum (BAK Prognose) seit 1.1.2016 wieder anziehen?

    Ich sehe keine einzig Ursache, welche sowas bewirken könnte.

  21. Anh Toàn sagt:

    Danke für den Beitrag.

    (Man könnte noch erwähnen, wie Nahe an einer Rezession die Schweiz seit einem Jahr ist): 0 Wachstum, steigende Arbeitslosigkeit)

    Wozu ist denn unsere eigene Währung gut, wenn die Nati nichts tun kann?

    Ach so, das ist wie mit dem Krug und dem Brunnen: Unsere Währung wird nicht benutzt um unsere Volkswirtschaft zu beeinflussen (manipulieren!!!!), dabei könnte sie Schaden nehmen, unsere Währung ist nutzlos, sie wird nicht gebraucht, sondern gehortet, in Sicherheit weggelegt, vergraben unter dem Kopfkissen oder Safe, Kann darum ewig edel, schön, gut und uns ein Wohlgefallen sein. Wer wird denn so materialistisch sein, von einer Währung einen Nutzen zu verlangen?

    • Monique Schweizer sagt:

      Der schweizer Franken ist nun mal eine Horterwährung par Excellance und die nächste grosse Krise kommt bestimmt und dann flüchten wieder viele in den CHF und die SNB hat noch mehr Arbeit resp. Bilanzblähungen.
      .
      Aber weit und breit keine Partei die gegen die “Masseneinwanderung in den schweizer Franken” was initiiiert — ist ja nur Kapital und keine lästigen ausländischen Menschen…und eines Tages erwachen wir dann aus unserem Dornröschenschlaf und Helvetien ist grossenteils von ausländischen Fluchtkapitalien aufgekauft worden und wir habens nicht mal richtig gemerkt.. ..so geht das manchmal im Spätkapitalsimus, wenn man wie die SNB bei den “Grands Jeux mitzocken will

      • Fridolin Brünig sagt:

        Die fehlende “Massenauswanderung aus dem CHF” ist das Problem. Die potentiellen Schweizer Kapitalexporteure sind seit 6 Jahren nicht mehr bereit, ihre Gelder ins Ausland zu investieren. Dies hat die Zahlungsbilanz ins Ungleichgewicht geführt und den CHF-Kurs anschwellen lassen. Als Ersatz für den fehlenden Kapitalexport ist in den letzten Jahren die SNB eingesprungen, was zu den hohen Währungsreserven geführt hat. Also… zu einem Grossteil somit hausgemacht….

    • Stefan Wiesendanger sagt:

      Hallo Antoine, in normalen Zeiten besteht der Nutzen einer eigenen Währung darin, dass über den Kanal einer stetigen Aufwertung die Produktivitätsgewinne der Exportwirtschaft sozialisiert werden. Sie kommen so nicht nur den Kapitaleignern in Form von Gewinnen zugute, nicht nur den Löhnen in den Exportunternehmen, sondern auch Beamten, Rentnern, Vermietern, Dienstleistern. Zugespitzt: auf Bali treffen Sie Verkäuferinnen der Migros, aber nicht von Tesco oder Carrefour. Die eigene Währung eignet sich eben gerade nicht zur einseitigen Begünstigung eines Wirtschaftszweigs wie die gegenwärtig im Zentrum der Aufmerksamkeit stehenden Exportbranchen. – Aber der tiefere Wert einer eigenen Währung…

      • Stefan Wiesendanger sagt:

        …zeigt sich in den nicht normalen Zeiten. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Schweizer Münzen praktisch unverändert durch mehr als 100 Jahre gekommen sind, unberührt von Inflationsschüben, Währungsreformen, Depressionen, Konfiskationen, Devisenkontrollen und Schuldenkrisen. Allerdings: früher konnte einem mit Realwerten zu Einstandspreisen auf der Aktivseite der SNB-Bilanz deutlich wohler sein als mit den heutigen Nominalwerten zu Marktpreisen.

        • Fridolin Brünig sagt:

          @Stefan Wiesendanger
          nicht mein Metier.. trotzdem…
          Stetige Aufwertung reduziert oder macht die Produktionsgewinne doch wieder zunichte.
          Produktionsgewinn höher als Währungsaufwertung ergibt schlussendlich einen Ueberschuss welcher den Kapitaleignern und den Lohnbezügern zugute kommt. Währungsaufwertung über dem Produktionsgewinn verlangt eine weitere Effizienzsteigerung welche auch mit Einkommensverlusten der Lohnbezüger einhergeht. Dies ist doch der Stand heute. Es müssen Mindererträge (Devisenverluste) sozialisiert werden.
          Nicht die Währungsaufwertung, sondern die diese Aufwertung übersteigenden Produktionsgewinne ergeben einen Kaufkraftgewinn.

        • Fridolin Brünig sagt:

          @Stefan Wiesendanger
          Zur SNB Bilanz: Die Währungsreserven sollten sich tatsächlich primär aus Realwerten zusammensetzen. Aber nur die Bewertung nach Marktwerten schafft Transparenz. Nichts schlimmeres, als im Nachhinein die Stillen Reserven aufzurechnen…

          • Josef Marti sagt:

            Aktien und Immobilien sind keine Währungsreserven, und alles nur in Goldbarren ist auch ein Schuss ins Knie. Die Notenbank ist kein Staatsfonds und ihr Vermögen ist ebenso wenig Volksvermögen wie immer wieder verzapft wird.

      • Anh Toàn sagt:

        @Stefan Wiesendanger “Exportbranchen” hat die Schweiz, welche noch Gewinne machen, die man sozialisieren kann: Pharma, Uhren und Waffen. Dann kann man noch die Finanzindustrie als Exportbranche bezeichnen, wenn ausländische Vermögen verwaltet werden etc. Die Industrie und das Gewerbe (Medizintechnik bis Masten für Segelboote) macht keine Gewinne, verlagert die Produktion ins Ausland und sozialisiert werden die Arbeitslosen.

        Aber wer noch Franken hat, für den ist es gut, wenn die viel wert sind.

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