Jetzt sind sie da, die heiss erwarteten Zahlen zur Arbeitssituation in den USA. Die Reaktion der Börse am Beispiel des Schweizer SMI:
Ein ähnliches Bild zeigt sich auch an den anderen Weltbörsen. O.k., der Sprung sieht gewaltiger aus, als er genau betrachtet ist. Aber immerhin, eine Zunahme von rund 0,75 Prozent innert Minuten ist ja nicht nichts. Und schon gar nicht angesichts der aktuell harten Börsenzeiten. Nun, die Freude war ohnehin von kurzer Dauer. Die Händler haben sich die Zahlen offenbar noch etwas genauer angeschaut und die Kurse sind weltweit wieder zurückgefallen. Typisch für die tief verunsicherte Stimmung an den Börsen.
Tatsächlich geben die Arbeitsmarktzahlen wenig Anlass zur Hoffnung, sie sind bloss besser ausgefallen als erwartet. Was heisst das schon, wenn die Erwartungen sich auf dem Tiefpunkt befinden? Bloomberg:
Private payrolls that exclude government agencies climbed 67,000, after a revised 107,000 increase in July that was more than initially estimated, Labor Department figures in Washington showed today. The median estimate of economists surveyed by Bloomberg News called for a gain of 40,000.
Also, die Privatwirtschaft hat im August 67’000 neue Jobs geschaffen nach 107’000 im Juli. Ist das denn nicht viel? Leider nein. Es braucht aktuell wenig, um ein bisschen Freude zu erzeugen. Der Anteil des August-Zuwachses in der Privatwirtschaft an der Gesamtzahl der Arbeitslosen von 14,86 Millionen liegt gerade mal bei 0,45 Prozent. Nimmt man die Zahl des Juli dazu, kommt man für beide Monate auf einen Anteil von kaum mehr als einem Prozent.
Und die Sache sieht noch schlimmer aus. Denn die tatsächliche Zahl der gemeldeten Arbeitslosen ist nicht zurückgegangen, sondern um 54’000 Personen (ex Landwirtschaft) gestiegen (nicht ganz korrekt, siehe hierzu Nachtrag) und die Arbeitslosenquote von 9,5 auf 9,6 Prozent. Schuld daran ist der Staat (inklusive Einzelstaaten): Er hat 121’000 Personen die Arbeit entzogen. Bei 114’000 davon handelt es sich um solche, die vorübergehend für eine Volkszählung beschäftigt wurden. Wo sind hier die überbordenden staatlichen Massnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur?
So richtig übel siehts aus, wenn man sich die Daten noch etwas näher betrachtet: Die Zahl all jener, die Teilzeit arbeiten, weil sie keinen für ihren Lebensunterhalt notwendigen Volljob finden, beläuft sich auf 8,9 Millionen. Zählt man sie zu den offiziell gemeldeten Arbeitslosen hinzu, käme man auf eine Arbeitslosenquote von mehr als 15 Prozent. Und dabei sind all jene noch nicht mitgerechnet, die die Suche aufgegeben haben.
Moment, da ist noch was: Von der Arbeitslosigkeit sind natürlich nicht alle gleichermassen betroffen: Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen von 16 bis 19 Jahren liegt bei 26,3 Prozent, jene der Schwarzen bei 16,3 Prozent, jene der am schlechtesten Ausgebildeten bei 14 Prozent. Dumm, sind das auch gerade die mit dem geringsten politischen Einfluss…
Und, wie wirken diese Zahlen?
Nachtrag:
Kritik von Kommentator «siu» (siehe unter Kommentare). Ein weiteres Abtauchen in die Daten ist angesagt. In einem Punkt hat «siu» recht: Nicht die Anzahl der Arbeitslosen hat um 54’000 zugenommen, sondern die Beschäftigung ist um diese Zahl zurückgegangen. Das ist nicht dasselbe. Sorry für diese Ungenauigkeit. Die Zahl stammt aus dem «Establishment Survey». Ändert das aber das Gesamtbild, bzw. führen andere Zahlen aus den zwei Erhebungen («Establishment Survey» und «Household Survey») zu ganz anderen Schlussfolgerungen? Nein! Um 290’000 Personen ist gemäss «Household Survey» die Anzahl der Beschäftigten angestiegen. Das tönt nach viel, ist es aber nicht. Warum? Gleichzeitig sind 550’000 Personen neu auf den Arbeitsmarkt geströmt. Das Resultat: Eine steigende Arbeitslosigkeit (261’000 Personen mehr). Bleibendes Fazit: 1: Die Lage hat sich nicht verbessert, welche Zahlen man auch immer heranzieht. 2. Die scheinbar hohen Zahlen haben im Verhältnis zur gesamten Arbeitslosigkeit eine verschwindend kleine Bedeutung. Diese kleine Bedeutung deutet dazu noch in Richtung einer weiterem Verschlechterung der Lage. Man kann fast beliebig gewichten, rechnen, unerwähnte Punkte aufzählen – an dieser Schlussfolgerung ändert sich nichts.



Markus Diem Meier (48) ist seit Januar 2012 stellvertretender Chefredaktor der «Finanz und Wirtschaft» und leitet das sich im Aufbau befindliche Onlineportal des Wirtschaftsfachblatts.
Tobias Straumann (44) ist Wirtschaftshistoriker und Privatdozent an der Universität Zürich. Seit zehn Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Finanzkrisen und der Geschichte des Schweizer Finanzplatzes.
Mark Dittli (37) ist seit Januar 2012 Chefredaktor der «Finanz und Wirtschaft». Insgesamt arbeitet er seit zwölf Jahren für das Wirtschaftsfachblatt, fünf Jahre davon als Korrespondent in New York.































Na endlich mal jemand, der die Zahlen richtig zu lesen versteht und nicht die volksverdummenden Schlagzeilen widerkäut! Alles so wie es ist – traurig und unerfreulich. Trotzdem: Danke.
Es ist wunderbar, dass alle Pessimisten Hochkonjuktur haben. PIIGS, black swan, double dip, und wie sie alle heissen. Die alten Hasen sind schon bereits wieder voll investiert, um bald ordentlich abzusahnen.
Obama hat ein erneutes “Rettungspaket” geschnürt über 60 Milliarden USD. Obama schüttet so nur weiter Oel ins Feuer. Denn das Geld kommt jenen zu gut, die Misswirtschaft betreiben und der Abzockerei fröhnen. Dem Volk, insbesondere den Arbietslosen, wird es einmal mehr fehlen. Obama ist eine Uebergangspräsident. All seine guten Vorsätze sind in Luft zerschlagen. Der Staat wird wirtschaftlich weiterabsacken, de USA an Bedeutung verlieren. Genau das will die Konservative (in Absprach mit dem Uebergangspräsidenten OBAMA?, welcher ja auch mit G.W.Bush verwandt ist), um den Weg freizumachen für einen Präsidenten(in) wie es G.W.Bush war oder Palin sein könnte. Dann haben wir den etabilierten rechtsextremen Gottesstaat in der kriegerischsten Nation der Welt. Ob das Gut kommt, Frau Beeril darf man jetzt schon überlegen, oder?
Die USA hat nebst vielem stupiden in Wirtschaft, Religion auch in der Massenpsychologie kranke Lehrsätze unters Volk gebracht. Positive thinking, ohne zu denken!!!! Und das geht so, es kommt ein Hurrikan auf Dich zu, denke positiv und er wird Dich verschonen? Andere US-Extremisten treffen sich in einem Saal und beten zu Gott, wenn ein Meteorit auf sie zurast etc etc etc.
Nein in der aktuellen Phase der Weltgeschichte muss man eher pessimistisch sein, denn Krieg, Terror und Massensterben waren noch nie positives Denken wert, oder täusche ich mich Frau Beerli?
Danke für das richtige Lesen der Zahlen!! Die Bombe ist schon seit Ende der 80er am Ticken. Aber eben, der Mensch wird sich nicht ändern und somit auch die ökonomischen Zylklen nicht. Derm Mensch ist giereig und egoistisch das macht die oekonomischen Zyklen aus. Wir befinden uns vor einem absoluten Tiefpunkt (Westen). Es wird einmal mehr Bum machen. Die heuchlerischen Rettungspackete waren nichts anderes als ein Geschenk an die Abzocker der stotternden Weltwirtschaft. Zur Stabilisierung haben sie nicht beigetragen. Und die Sparmassnahmen (Griechenland und Deutschland) werden die frustrierten Jugendlichen bald auf die Strassen drücken. Aber nach jeder grossen (wirklich) grossen Schlacht geht es bekanntlich wieder aufwärts.
@Beerli wegen den “alten Hasen” haben wir die verheerenden Zyklen mit Zerstörung, Mord- und Totschlag Alle Blochers, Ebners, Ospels, Kurers, Bruggissers lassen für sich einen tollen Tiger reiten. Hinter ihnen ist Einöde, Wüste, ausgetrocknetes Terrain (Geldentwertung, kaputte Umewelt, psychisch kranke Menschen). Welches die Allgemeinheit dann wieder mit oft hohem Blutzoll aufforsten muss. Denn die alten Hasen bezahlen im Verältnis kaum etwas für Umweltschutz und soziale Leistungen. Ich glaube ohne ihre “alten Hasen” liesse sich ehrlicer und besser leben.
Uwe Brock hat mal in einem älteren Post gesagt, es sei an der Zeit, dass es einen Systemwechsel gebe. Ein anderer Kommentator sagte der angelsäschische Kapitalismus habe versagt. Das stimmt, aber auch hier bin ich pessimistisch. Es wird neue Namen für “neue” Systeme geben. Aber machen wir uns nichts vor, die alten Hasen, welche es finanzieren werden, haben auch die Macht. Und die wird diese Elite nie abgeben. Wenn es ein wenig Unordnung, Unsicherheit etc geben wird, wird die Masse die Teufel von alleine wieder herbeurufen.
))
Das Individuum kann zwar nicht Systeme retten oder ändern ,aber es hat die absolute Dominanz über die eigene Seele. Es hat den freien Willen und kann in jedem Moment ganz klar entscheiden, mit wem, zu welchen Bedingungen es geschäften will. Wo und bei wem es Schulden machen will und so in Unabhängigkeit gerät. Wie es die Schulden tilgen will, ob ehrlich mit mühsamer arbeit, ob mit körperlichen Gefälligkeiten oder indem man andere betrügt.
Nochmal die Macht (dazu gehört das Geld) im Uebermass ist immer diabolisch behaftet. Nicht dass ich religiös wäre, aber unter diabolisch verstehe ich Attribute eines Menschen, welche andere Menschen belästigen, verängstigen, unterdrücken, quälen.
Typen wie Blocher, Vasella etc wissen das ganz genau. Kein Mensch braucht MIlliarden um glücklich zu sein, ganz im Gegenteil, er ist sich bewusst, wieviele nichts haben, oder wieviele ihre ganze Arbietskraft für wenige Dollar im Monat einsetzen. Diese reiche Elite muss sich jeden Morgen vor dem Spiegel rassieren, es kann gut sein, dass Vasella sich einen Bart wachsen liess, weil er sich der eigenen Unverschämtheit und Dekadenz eine Zeit lang bewusst war.
Mich persönlich stören diese Menschen nicht, welche für so viel Ungerechtigkeit verantwortlich sind, sie tun mir aufrichtig Leid, ich möchte meine Haut um keinen Preis mit ihnen tauschen müssen.
Ich bin stolz meine Familie ehrlich ernähren zu dürfen, mit meiner Arbeit anderen Menschen helfen zu können und mit meinen Steuern dem Staat die Möglichkeit zu geben, sich für die Schwächeren einzusetzen.
Ich lehne mich ruhig im Sessel zurück und sehe die Weltwirtschaft in ein riesen Loch stürzen. Ich lebe bescheiden und habe nichts zu verlieren (keine Ländereien, keine Yacht)
Mein Wisen kann mir zum Glück niemand klauen und auf den Rest bin ich nicht unbedingt angewiesen. Ich bin ein glücklicher Pessimist.
@Ralf Schumacher
Ihr beschriebenes Szenario hat so ziemlich alle Argumente logisch, nachvollziehbar und mit einer gehörigen Ladung Humorigkeit dargestellt.
Trotzdem möchte ich noch einige Punkte nachschieben, denn wenn ich aus meinem Schwebesessel ins Panorama der extrem wilden und toxischen Finanzwelt blicke, sehe ich eine vollkommen flache Weltscheibe, die mindestens bis zum Horizont garantiert, wirklich nicht krumm und bucklig zu sein scheinend. Also alles wie immer. Aber danach, hinter dem Horizont, stürzt die Weltwirtschaft ab, wohl nicht in ein von Ihnen apostrophiertes Loch, sondern m. E. in einen riesigen Casino-Kessel. Und dort, aber nur dort, ist der Bär los, ist der Moloch am werkeln, zieht der Spielteufel die Fäden an den Händen der neuen Banker der sog. modernen „Produktion von Finanzbeschiss“. Man beachte „Produktion“. Der beste Euphemismus nach Christi Geburt! Denn der Spieltrieb allzu vieler erwachsener Kinder kennt keine Grenzen. Dieses Spiel in dieser Art von Glückspiel-Casino oder Lotterie muss uns Sorgen machen, nicht die reale Bankwirtschaft, die als Diener und Abwickler zwischen dem Gemüsehändler, dem Landwirt, dem Handwerker , dem Fabrikanten sowie dem Kunden deren Geldflüsse, Kredite und sonstigen Bedürfnisse befriedigen soll, kann und muss. Den solche Hasarduere tarnen ihr Zockerspiel am Casino-Kessel als seriöses Bankenarbeit. Sicherlich wurde das Casino-Spiel von Bankern zum Kurzweil für die Pausen erfunden, jedoch nicht als reale Bankentätigkeit. Dadurch lässt sich schön nachweisen, warum in diesem Bankenbereich etliche sog. „Fach“-Ausdrücke aus Spielbereichen kommen und auch heurig immer neue phantastische neue Namen von dort verwendet werden, bei welchem der Normalbürger vor lauter Erfurcht auf die Knie fällt und die Nebelwände vor den undurchschaubaren Verwirrspiel nicht durchschauen kann. Denn diese Art von Bankern haben sicherlich ein gigantisches Wissen, aus dem sie immer neue Namen, Bezeichnungen und Casino-Regeln kreieren, aber ihr Können bezüglich der realen, seriösen Tätigkeit wohl mit Null Komma Nichts anzusetzen ist.
Also ist bei den Bankern nicht nur das Wissen ist für uns Normalbürger wichtig, sondern auch das Können dieser Herrschaften. Wenn man seine üblichen Bankgeschäfte tätigen möchte, will man sein Geld nicht schon fast mafiös gut getarnt scheinend solchen Casinos, Spielbanken oder Spielhöhlen überlassen. Wenn doch, ob mit oder ohne Wissen von uns, landen wir sicher in der Spielhölle. Und so gesehen können jedwelche Zahlen, Zahlenspielereien, Statistiken (reale oder gefälschte) und „wissenschaftliche“ Erklärungen keine Beruhigung bringen, solange wie im folgenden etwas bösartigen Beispiel dargestellt, scheinbar auch die Polizei immer mehr Gaukler, Hüttchenspieler, Taschendiebe und sogar Großbetrüger zwecks “Fachlichkeit” in ihre Reichen aufnehmen würde.
Also sich nicht das eigene Wissen und Können durch solche Spieler nehmen lassen, meine ich jedenfalls als optimistischer Optimist.
In den letzten Monaten ist bei einigen Bekannten eine interessante Situation feststellbar. Die in den letzten 20 Jahren verstaubten Grundlagenschriften von z. B. Schopenhauer, Hegel, Engels, etlichen Anderen und natürlich Karlchen, dem Marx , welche sicherlich als der Unterbeton der Fundamente der moderneren Wirtschaftstheorien anzusehen sind, haben ihren millimeterdicken Staub und größeren Wollmäuse verloren. Da bleibt die Frage offen, ob in diesen Schriften neuerdings etwas verborgen und verschämt nach Wegbeschreibungen, Gehhilfen, Exkulpationen oder gar Erlösungstheorien gesucht wird.
Also sind solche o. g. Zahlen wirkungslos. Placebos. Das Grundübel dieser Pestilenz ist zwingend zu lösen! Spaltung zwischen realer Banktätigkeit und irrealer Spielbankbeschäftigung. Dann kann sich’s jeder aus der Kundschaft aussuchen, in wessen Hände bzw. Fänge er sich begibt. Schon so wenig reicht mir zum Froh sein.
@Andreas herrlich geschriebener Kommentar, so richtig schönes, treffendes, witziges und intelligentes Deutsch. Es muss nicht immer alles auf Englisch gestammelt sein.
Zum Inhalt. DU hast, wie viele andere auch, erkannt, dass es in der Hochfinanz um absurde, gefährlich zerstörerische Spielchen geht. Du sprichst von realem (fairen) Bankgeschäft und den Hasardeuren und meinst, die Zeit sei reif, dass man dies wieder klar trennen müsse.
Ich muss Dich enttäuschen, es kann noch soviele Marx, Engels, Friederichs, Fichtes, Kants, Hegels geben, der Mensch wird auf der Erde ge- und verführt vom Trieb nach Besitz, Einfluss und erkauften Freiheiten (Montesqieus Gewaltentrennung ist für Menschen wie *Ospel,” Blocher, Putin, Gadhafi etc, schlicht irrelevant.) Die Hüter der Spielhölle Welt (es sind einige wenige die den Takt an den internationalen Börse vorgeben) spielen nochmals in einer ganz anderen Liga.
Das Problem ist, dass wir diese Spielbrüder nicht umgehen können. Denn die Welt ist zu einem Grosscasino geworden. Und wenn der kleine Fritzchen ein Sparkonto auf der Raifeisenbank eröffnet um einen Teil seines Sackgeldes sinnvoll anzulegen, ist er bereits Teil vom grossen Spiel.
Die Brüder (Bilderberger, IWF, Fed, IIF) und ihre Hampelfiguren (G7(8), G20) bestimmen wieviel, welches Geld wert hat und noch vieles andere auch.
Es ist eine Illusion zu glauben, die Hasardeure würden verschwinden, sie sind es auf die wir immer wieder zurückgreifen müssen, wenn wir unsere Renten wollen, ein Auto kaufen wollen etc. Wir sind auf ihr Geld aungewiesen.
Der Wertverlust ist, wie sie es gesagt haben, bei der Realwirtschaft. Ein Bäcker, Metzger, Handwerker, Buchhalter, Kassier, Arzt, Pilot etc trägt die volle Verantwortung für seinen Dienst an der Allgemeinheit, verdient aber im Gegensatzt zum korrupten Politiker, CEO; Administrator (Grossunternehmen), Jurist (Grossunternehmen), Broker, Spekulant und all ihren Günstlingen einen Klacks.
Ich behaupte, das war bei jeder grösseren Zivilisation so. Seit es Schriften gibt, wird uns das überliefert. Früher haben sich die Brüder (offen als Götter oder von Gott gesandte) dem Volk als Könige, Päpste (Oberpriiester) gezeigt. Die Monarchien sind nach dem 2. WK (abgeschaft????) worden. Das bedeutet nicht, dass sie nicht mehr existieren, Sie sind einfach in die Unsichtbarkeit, oder ins Halbdunkle abgetaucht. An ihrer Stelle, verwalten Puppen, Marionetten ihren Machteinfluss.
Weshalb hat der Dollar noch einen Wert, wenn er mit nichts mehr gedeckt ist und der ihn repräsentierende Staat derart verschuldet ist? Weshalb ticken alle Börsen dieser Welt nach dem Wall Street Metronom? Weshalb gibt es diese unflätigen Rettungspackete für unfähige und giereige Abzocker? Etc etc etc.
Man mag mir ankreiden ich sähe alles Schwarz-Weiss und sei ein Verschwörungstheoretiker.
Aber eine Spaltung zwischen realer Banktätigketi und Casinotätigkeit kann es nicht geben. Es ist einfacher ein Elektron zu spalten, als das von Dir gewünschte.
Die Welt spielt sich hinter der offensichtlichen Welt ab. Und wo die normale Menschheit keinen Zugriff hat, kann sie auch nichts spalten. Und wenn sie es trotzdem versucht sind es lächerliche Luftspiele oder noch schlimmer man schlägt der Hydra einen Kopf ab und provoziert damit, dass sechs neue nachwachsen.
@Rolf Schumacher
Man kann nur so werden wie der vorgefundene richtig gute Kristallisationskern.
Natürlich ist die faktische Hochfinanz der unterstellte und nun hoffnungslos überbordend und durchdrehende Motor der modernen Wirtschaft. Dem ist als realpolitischer Fakt leider nicht zu widersprechen. Aber, wenn man als kleinstes Sandkörnchen im gut geöltem Getriebe des gigantischen Räderwerks etwas zum Knirschen kommen lassen kann, sollte, nein, muss man es auch tun. Es gibt genügend Menschen, die nicht den toxisch-honigsüßen Versprechungen solcher Schaumschläger anheim fallen. Bei den Vorgängen der letzten beiden Jahre erinnern mich dies alles an ein wunderbares und passendes Märchen nach Hans Christian Andersen. „Des Kaisers neue Kleider“.
Dieses Märchen beschreibt einen Kaiser (Regierung), der (die) sich von Betrügern (Finanzberatern für neue Produkte) für viel Geld (sehr viel, extrem viel Geld!!!) neue Gewänder (Strukturen) weben lässt (aufhalsen lassen) . Diese schlauen Burschen machen aller Welt weis, diese besonderen Kleider (Strukturen) seien nicht gewöhnlich (weil es ja neue Produkte seien), sondern könnten nur von Personen gesehen (verstanden, begriffen, genutzt, genossen) werden, die ihres Amts (und Verstandes sowie Handlungen) würdig und nicht dumm (kritisch, ungläubig, hinterfragend) seien. Tatsächlich geben die Betrüger nur vor zu weben (produzieren!!!) und dem Kaiser (Regierungen) die Kleider (Strukturen, z. B. Genusscheine von Luftschlössern) zu überreichen (überlassen). Aus Eitelkeit (Dummheit) und innerer Unsicherheit erwähnt (durchschaut) dieser nicht, dass man tatsächlich diese Kleider (Strukturen) nicht sehen (genießen) kann und auch die Menschen (Untertanen, etliche Fachleute / Gaukler), denen man diese neuen Gewänder (Strukturen) präsentiert (aufbürdet), geben zunächst Begeisterung (Akzeptanz) über die scheinbar schönen Stoffe (Produkte) vor. Der Schwindel fliegt erst auf, als ein Kind (Bloger?, Forenschreiber?, Sandkorn! uam.) ausruft (schreibt), der Kaiser (die Regierung) habe gar keine Kleider (Strukturen) erhalten und seien deshalb in Wirklichkeit nackt (bar jeden Verstandes).
Was sagt uns dieses belehrende Märchen? Märchen sind ein Teil des Lebens, haben immer einen wahren Kern, in früheren Zeiten, aber auch in der Gegenwart und auch in der Zukunft.
Wenn man entsprechend Deiner Meinung ein Elektron nicht spalten kann, könne man auch solche Strukturen nicht aufteilen, so kann man trotzdem als Sandkorn sich von den gemeinten Vorgaben der von den Machern der heißen Luft apostrophierten Scheinschärfe deren Finanzlogik entziehen und mit dem verbalen Finger auf diese elenden nackten Figuren zeigen und reinen Herzen wie das Kind rufen: Die Finanzberater mit den neuen Produkten sind doch nackig, sie haben keine Produkte gemacht und haben auch keine Strukturen.
Dadurch könnten deren aalglatten und scheinscharfen Schneidegatter abgestumpft werden. Viele kleine Sandkörnchen führen zum Abstumpfen dieser Schneideformen, die ansonsten aus uns passende Formen schneiden. Passgerecht, klein, verdaulich wie Fingerfoot halt, passegerecht zurechtgeschnitten, für das schnelle, leichte große Fressen. Lasst uns als kleine Sandkörnchen durch unsere dauernde verbale Abrasion die blenbend-gleisende Hochglanzflächen dieser mächtigen Höchststapler zu ihrem wahren Kern vordringen. Der Kaiser bracht dringend Hilfe seiner mündigen Kinder. Ein immer optimistischer werdender Optimist.
@Andreas Dombek. Du hast recht. Die Sache hat aber einen deftigen Hacken. DIe breite Masse lässt sich blenden und verführen. Auch wenn ein paar “intelligente und ehrliche” Kinder aufschreien, gibt es häufit höchstens blutige Tumulte und nacher sieht es noch DIKTATORISCHER, ELITAERER aus als vorher. Ehrlich gesagt, war Joseph Stalin der bessere Zar?
Natürlich gebe ich in meinem persönlichen Kampf nicht klein bei. Tagtäglich, obwohl ich ein mehr als ausgefülltes Arbeitsleben habe, werde ich den “Grossen” scharf auf die Finger schauen. Es soll ehrliche Führungsarbeit getan werden, dann hat auch niemand etwas dagegen, wenn sich diese Arbeit lohnt. Wer aber für Schindluderei, grosse Boni nachgeschossen kriegt, der muss sich mindestens meinen Unmut gefallen lassen.
@Andreas: Diese “Spaltung zwischen realer Banktätigkeit und irrealer Spielbankbeschäftigung” hat es als Reaktion auf die letzte grosse Depression gegeben, und sie wurde 1999 von Bill Clinton aufgehoben, vermutlich um das ganze Casino zu retten – was bis heute gelungen ist, mit der Konsequenz dass nun alle “normalen” Spar- und Rentenguthaben ebenfalls im Casino gelandet sind. Es war der Glass-Steagall Act.
@Mark Althaus Danke für den Hinweis auf den Glass-Steagall-Act mit dem Billy Boy.
Historisch ist der Geburtsort des Casinos tatsächlich die Bank der Geldwechsler, Schieber und Geld- und Pfandleiher gewesen. Möglicherweise ist der Sterbeort des Casinos logischerweise auch dann die Bank dieser Geldhasardeure, aber die Bank dann im Gefolge. Rechts auf der Bank das Geld genommen und links auf der Bank im Casino-Kessel verzockt. Eventuell sind die Bank und das Casino historisch stärker aneinander gebunden und miteinander verwachsen als man das glauben könnte.
Ein guter und erfolgreicher Kreislauf des Geldes! Die Frage bleibt: Für wen?
@Rolf Schumacher Du oller Pessimist. Natürlich was Stalin der „bessere“ Zar.
Was interessant ist: Die „besten“ Diktatoren sind nicht originale Bewohner der dann „bestens“ regierten Länder gewesen. Wie beim Väterchen Stalin und beim Onkel Wolf. Der „Erste Russe“ war Georgier und der deutsche „Führer“ war Österreicher. Die Schweizer haben da etwas schwerer, denn die Habsburger und der Gessler waren Einheimische!
Ansonsten ist es schön, dass man als Sandkörnchen nicht alleine in der Wüste ist.
Mit Zahlen umzugehen ist manchmal schwer…
die daten kommen aus zwei verschiedenen surveys: einer befragung der unternehmen (http://www.bls.gov/news.release/empsit.b.htm), und einer befragung der haushalte (http://www.bls.gov/news.release/empsit.a.htm). die surveys können also unterschiedliche zahlen ergeben.
so ist zum beispiel die aussage des artikels dass die zahl der arbeitslosen um 54’000 gestiegen ist, nicht durch die daten belegt. der unternehmenssurvey zeigt, dass 54’000 stellen weniger da sind. aber der sagt nichts über die anzahl der arbeitslosen aus. der haushaltssurvey hingegen besagt, dass die zahl der arbeitslosen um 261’000 gestiegen ist. allerdings nicht, weil weniger leute beschäftigt sind, die beschäftigung ist gemäss haushaltssurvey um ganze 290’000 gestiegen! zugegeben, es ist nicht einfach, sich in diesem zahlendjungel zurechtzufinden. aber das zeigt auf, dass wenn man will, die zahlen so verdrehen kann wie man will.
die (ungewollt) teilzeitbeschäftigten zu den arbeitslosen zu zählen, ist ziemlich tendenziös. man spricht da ganz sicher nicht von unemployment, sondern underemployment, also unterbeschäftigung. von einer arbeitslosenquote von 15% zu sprechen ist also ziemlicher blödsinn.
verschwiegen wird im artikel auch, dass zum beispiel die anzahl langzeitarbeitsloser ziemlich stark abgenomment hat, was man möglicherweise als gutes zeichen deuten könnte.
Siehe Nachtrag
nachtrag zum nachtrag:
klar, die zahl der arbeitlosen ist gestiegen weil mehr leute auf den arbeitsmarkt drängen (gemäss haushold survey). nun, was bedeutet das? das ansteigen der leute auf dem arbeitsmarkt wird allgemein als GUTES zeichen gedeutet: mehr leute haben den eindruck dass sie einen job finden könnten. das zeigt sich auch, wenn man im household survey die daten zu den “discouraged workers” anschaut: die ist im august zurückgegangen. das heisst, leute die im juli noch resigniert waren (marginally attached to labor force), suchen nun wieder arbeit, was natürlich die arbeitslosenquote hinauftreibt. so etwas kann man aber wirklich nicht als schlechtes zeichen interpretieren.
aus diesen gründen ist der beschäftigungsgrad auch eine zuverlässigere zahl als die arbeitslosenquote. und bzgl. beschäftigungsgrad zeigt das household survey eine positive entwicklung, das establishment survey aber eine negative. grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass die zahlen des establishment surveys zuverlässiger sind.
also das fazit müsste wohl heissen: die lage ändert sich kaum. die zahlen, ob im plus oder minus sind tatsächlich relativ gering (obwohl, gerade nix sind 290’000 arbeitende mehr nun doch nicht!). der schlussfolgerung dass die geringen veränderungen in eine schlechte richtung zeigen, kann ich aber bei bestem willen nicht zustimmen. die daten dürften wohl in keinem fall statistisch signifikant sein (die daten des establishment surveys werden jeweils in den folgemonaten noch um mehrere zehntausend korrigiert, es kann also auch da ein + sein). die daten in die eine oder andere richtung zu interpretieren scheint mir also nicht extrem seriös.
Solche Zahlen sind schon seit eh und jeh schwierig zu verstehen. Aber super zu verkaufen, denn jede Interpretation ist fast richtig, aber auch nie falsch. Ich horche immer auf, wenn so etwas wie Wachstumsrückgang dasteht. Das ist, wie wenn der Wetterfrosch sagt, dass es nun kühler wird, nur weil es nicht mehr 39 C sondern 35 C heiss ist.
Scharze haben wenig Einfluss in den USA??? Ich dachte Obama sei Schwarzer … scheinbar wird man automatisch weiss, wenn man Präsident wird???
@S. Beerli
ist doch gerade mode. Nur ist’s immer noch ein unterschied ob man das System einigermassen kennt/durchschaut hat oder eben nicht. Ein Laie kommt dann zum Schluss, die “alten Hasen” sind doch eh schon wieder im Markt.
Das stimmt so nicht ganz… sie haben den Mark nie wirklich verlassen. Die reiten nur die Wellen. Das Thema “Elliot Waves” wäre hier angebracht. Und genau da ist u.a. auch das Problem an der Börse. die ganzen Wett-Geschäfte (Ihr Bank Wealthmanager wirds “Strukturierte Produkte” nennen) auf u.a. sinkende Kurse.
Naja wir werden sehen wohin uns diese Baisse bringt…
Zum Artikel.
Das selbe problem sehen wir doch im Grossen Kanton. Seit dort die Sozialdemokraten den Bürgern die Harz IV Geschichte verkauft haben, siehts bei denen nicht anders aus. Aber alle schieben sie die Schuld nun schwarz-gelb in die Schuhe und würden die Sozialdemokraten glatt wieder wählen.
hallo
sie sollten auch noch die 2millionen insassen der gefaengnisse dazuzaehlen,das sind eigentllich auch arbeitslose,
nur kosten sie den staat vielmehr
und wieviele pensionisten arbeiten noch ,weil die rente nicht reicht
wenn man alle dazurechnet dann kommt man auf ganz anderezahlen
danke
p.wirth
Ah, der Blick über den Atlantik oder auch nur schon über gewisse Landegrenzen hinweg…
Erleichertert doch das hiesige Leben ungemein, zumindest bei denen die noch als abhängig Beschäftigte ihren Lohn verdienen können und das bei den vergleichsweise tiefen Arbeitslosenzahlen. . Aber auch bei denen in Politik und Wirtschaft die stets mit dem Mund so tun, aber nicht wirklich so denken, ein grosses Interesse daran haben das die AL Zahlen möglichst tief sind. Aber dann, auch hier wird beschönigt… die Zahlen und die Bemessungsgrundlagen werden beinahe beliebig angepasst. Die RAV versuchen ihre Budgets zu retten und die roten Zahlen den Sozialämtern zu vermachen. Die Sozialämter wiederum möchten gerne ihre eigenen Systematiken zur bereinigung anwenden. Eine unbeliebte und umhergeschobene Gruppe von Menschen ohne Soziale und Politische Heimat. Am liebsten möchte man sie einfach loswerden…
Das aber Arbeitslose eigentlich eine Imperfektion im angeblich so Perfekten sind hört so niemand wirklich gerne. Am liebsten deklariert man diese als Selbstverschuldet und schickt diese mit einer gehörigen Portion Eigenverantwortung auf den Weg. Viel herkömmlicher und Einfacher wird versucht diesen Systemfehler, als einen von unzähligen anderen, dem Individuum anzulasten. Dem Individuum eine gehörige Portion Gesellschaftlicher Probleme in den Rucksack gepackt, ein bischen Eigenverantwortung dazu und dann? Was wird uns denn aktuell dazu so beigebracht?
Möglichst viel Diplome erarbeiten. Flexibilität! Dazu eine gehörige Portion an Berufserfahrung gepaart mit dem Willen für den Lohn eines 25 Jährigen zu arbeiten, am liebsten auf Abruf und in Heimarbeit. Der Verzicht auf bezahlte Feiertage, Ferien und Krankheit sind weitere Aspekte welche der Wirtschaft wollige Schauer über den Rücken fahren lassen würden… Wer aber genau die Wirtschaft ist, das bleibt gerne im Ungewissen. Aber was ist am Ende, wenn stets den Ansprüchen der Wirtschaft ein roter Teppich nach dem anderen ausgerollt wird und die Ansprüche der Menschen stets als zu teuer deklariert werden?
Mit dieser Art von Denkweise geht man dann auch daran die Arbeitslosen (Sozialgesetzgebung, Umverteilmechanismus) entsprechend zu behandeln. Denunzierung in beinahe beliebigen Ausmassen sind offensichtlich politisch kein Problem und Gesellschaftlich gut vertretbar. Die Arbeitslosen, das ungeliebte Kind welches eben auch nicht in die aktuell angewendeten Oekonomischen Theorien und deren Weltbild passt… Also wird mit noch mehr Härte dagegen vorgegangen und vergisst dabei das Menschen dahinter stecken.
Aktuell wird jeder ALV Empfänger zu 12 Bewerbungen monatlich gewzungen. Es gibt mehr als 200’000 Arbeitslose. Macht total 2,4 Mio. Bewerbungen monatlich. Wieviele offenen Stellen gibt es aktuell? So um die 18’000? Egal, Gesetz ist Gesetz, Bestimmung ist Bestimmung, macht jährlich 26’400’000 Bewerbungsdossiers (abzüglich 4 Wochen Ferien) die da in die Vermittlungsbüros und Personalabteilungen flattern…
Hat da nicht gerade jemand was von neuen Ansätzen gesagt?
Der dargestellte Kurssprung hat meiner Meinung einen ganz anderen Hintergrund als im Artikel dargelegt. Am selben Tag hat Präsident Obama ein neues Konjunkturprogramm in Aussicht gestellt 100 Mrd. $. Da dieses Geld nicht vorhanden ist, wird es neu geschöpft (=Inflation). Neues Geld fliesst immer irgendwo hin. Wärend Teuerung in den Produkten als negativ angesehen wird, wird sie in den Assets als positive Kursentwicklung gesehen.
Allgemein wird behauptet es gebe keine Inflation.
Inflation ist aber die Geldmengenausweitung! Wenn das den Leuten mal bewusst wird, wird ihnen vieles klarer. Ansonsten werden sie bis zum finalen Kollaps weiterhin betrogen. Die SNB gibt sich grosse Mühe, dass die zwei Begriffe Inflation und Teuerung nicht korrekt behaftet werden. Johannes Müller hat das anhand des Geschäftsberichts der SNB 2009 sehr schön dargelegt. Ursache und Wirkung bezüglich Teuerung und Inflation wird gebetsmühleartig vertauscht. Was wie überall mit keine Inflation gemeint ist: es gebe keine Teuerung (besser gesagt keine Geldabwertung). Die gibts aber schon lange.
1. Bei allen Lebensnotwendigen Dingen z.T. in beachtlicher Höhe: Lebensmittel, Kranken- bzw. Gesundheitskosten, Energie.
2. Bei Gold, dem einzigen Geld das nicht belibig vermehrt werden kann,
3. Bei Aktien, deren Preis seit Monaten trotz des offensichtlichen US-double dips nicht bedeutend sinkt.
4. Bei den Staatsanleihen.
Deflation droht nur den überbewerteten Assets (als gesunde Marktkorrektur) und der Masse an Produkten die nicht unbedingt benötigt werden.
Korrektur double dip: Eigentlich ist es kein double dip, denn die Erholung basierte nur monetär durch Inflation.
In den USA ist mittlerweile jeder dritte Bürger entweder arbeitslos oder unterbeschäftigt. Insofern- und ich habe selber eine ganze Menge Zahlen auf Lager- ist es wirklich erhellend, dass ein Kommentator- wenigestens einer!- die Zahlen so zurechtrückt und ordnet, dass dazwischen die soziale Wirklichkeit erkennbar wird, danke! Und jetzt noch die Gretchenfrage: Wer weiss, wie es in Wirklichkeit um den Schweizer Arbeitsmarkt bestellt ist? Da wird uns auch nur die halbe Wahrheit aufgetischt- und zwar immer wieder von denselben Personen! Nicht dass ich damit sagen will, dass die USA direkt mit der Schweiz vergleichbar sind- ganz im Gegenteil- doch im Schönrechnen der sozialen Wirklichkeit sind die alten Industrienationen mittlerweile Weltspitze!