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Wie die SNB dem Eurosystem hilft

Markus Diem Meier am Mittwoch den 3. Oktober 2012
Währungspolitk im Sinne der Eurokrise: Eingang der Schweizerischen Nationalbank in Bern am 16. Juli 2012.

Währungspolitik im Sinne der Eurokrise: Eingang der Schweizerischen Nationalbank in Bern. (Foto: Keystone)

Nicht nur Daniel Gros, auch die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Nationalbank beschuldigt, die Eurokrise zu verschärfen. Das Gegenteil trifft zu.

Kollege Tobias Straumann hat im letzten Beitrag von NMTM klargemacht, warum die Vorwürfe des Ökonomen Daniel Gros an die Schweizerische Nationalbank (SNB) ungerechtfertigt sind. Gros sagt in einem Interview mit der «Finanz und Wirtschaft», die Schweiz sei «Weltmeister in der Währungsmanipulation» und in einem weiteren mit dem «Tages-Anzeiger», die Verteidigung der Euro-Franken-Untergrenze komme einem «Angriff auf die Eurozone» gleich. Ins gleiche Horn hat vor Gros bereits die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) geblasen (mehr dazu hier). Wörtlich schreibt S&P unter anderem:

In our opinion, this recycling of euros from the periphery to the core is a significant contributing factor to the declining yields on bonds issued by the core eurozone sovereigns during 2012 (the blended average 10-year-yield of the core sovereigns stood at 2.15% year-to-date, versus 3.04% in 2011). We think this «euro-recycling» is exacerbating the trend of diverging market conditions for sovereign bonds in the eurozone.

Um nicht alles nochmals zu zitieren, erst eine Zusammenfassung der wesentlichen Vorwürfe, die darauf hinauslaufen, dass die SNB die Eurozone praktisch verschärfe. Die folgenden drei Aussagen finden sich alle in den oben genannten und verlinkten Quellen:

  1. Die Schweiz manipuliere die eigene Währung.
  2. Die Schweiz verfolge eine Politik der Leistungsbilanzüberschüsse auf Kosten anderer.
  3. Die Schweiz sorge für eine Vergrösserung der Spreads (der Zinsunterschiede) zwischen den schwachen Euroländern der Peripherie (wie Spanien) und den starken des Zentrums (allen voran Deutschland). Damit verstärke sie die Ungleichgewichte in der Eurozone und erschwere so die Lösung der Eurokrise, auch weil sie das Geld der Krisenländer in die Länder des Zentrums «rezykliere» (siehe das S&P-Zitat oben).

Wie gleich klar werden sollte, sind die Vorwürfe an die SNB im Zusammenhang mit der Eurokrise nicht nur haltlos, man kann sogar umgekehrt argumentieren: Dass die Politik der Schweizer Nationalbank der Eurozone netto mehr nützt als schadet. Gehen wir die obigen Punkte durch:

  • Punkt 1 trifft natürlich zu

Die von der SNB gesetzte und verteidigte Untergrenze von 1.20 Franken pro Euro ist eine Manipulation der Währung. Denn Exportüberschüsse oder Kapitalzuflüsse würden sonst den Wert des Frankens stärker ansteigen lassen und die Schweizer Güter im Verhältnis zu jenen verteuern, die auf andere Währungen (besonders auf Euro) lauten. Die 1.20-Untergrenze (bzw. Aufwertungs-Obergrenze) verhindert diesen sonst eintretenden Effekt und verschlechtert die schweizerische Wettbewerbsfähigkeit nicht im Ausmass, wie das sonst der Fall wäre, was Gütern in anderen Währungen umgekehrt nicht den Vorteil bringt, die sie sonst gegenüber den Schweizer Erzeugnissen hätten.

Tatsächlich liegt darin der Grund für die Untergrenze. Doch die Ursache für ihre Einführung war nicht, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Produkten anderer Länder herauszuschlagen, sondern den raschen Niedergang der industriellen Basis der Schweiz - der Exportwirtschaft - zu verhindern. Die Schweiz ist eine teure Währung gewohnt (ein zentraler Punkt im Beitrag von Tobias Straumann) und der Umgang damit hat die Exportwirtschaft zu besonderen Effizienz- und Innovationsanstrengungen gezwungen. Eine rasante Aufwertung und Verschärfung der Überbewertung, wie sie sich vor der Einführung der Untergrenze abgezeichnet hat, wäre für die Industrie nicht zu bewältigen gewesen. Die Preisaufschläge wären für die Abnehmer zu hoch gewesen, Kostenssenkungen in diesem Ausmass unmöglich. Zur Erinnerung noch einmal die Kursentwicklung, die im Sommer 2011 auf dem Tiefpunkt und vor der Erwartung von SNB-Interventionen beinahe den Kurs von 1 Franken pro Euro erreicht hat (Quelle: fuw.ch, Charttool):

  • Punkt 2 ist schlicht falsch

Dazu hat Tobias Straumann das Wichtigste bereits geschrieben: Der Franken war ausser in den Jahren vor der Finanzkrise ständig überbewertet, ohne dass die Nationalbank dagegen eingeschritten ist. So sieht keine Politik aus, die sich Leistungsbilanzüberschüsse zum Ziel setzt. Die Schweiz ist stark vom Aussenhandel abhängig. Das heisst aber nicht automatisch, dass sie stark von Leistungsbilanzüberschüssen abhängig wäre. Das heisst, es gibt keine Politik, die sich aktiv gegen die inländische Nachfrage richtet und danach trachtet, Devisenreserven anzuhäufen: Erst dann könnte man von einer aktiven Förderung von Leistungsbilanzüberschüssen oder von Merkantilismus sprechen - um einen historischen Begriff zu verwenden.

Die Ursache der dramatischen Frankenaufwertung vor der Einführung der Untergrenze liegt auch nicht in der Leistungsbilanz (sie heisst in der Schweiz auch Ertragsbilanz), sondern vielmehr in der Kapital(verkehrs)bilanz - der «Habenseite» der Zahlungsbilanz. Wenn hohen Leistungsbilanzüberschüssen gleichzeitig hohe Kapitalexporte (Direktinvestitionen, Portfolioinvestitionen oder Bankkredite ins Ausland) gegenüberstehen, entsteht bei der Wàhrung kaum Druck in irgendeine Richtung. Das zufliessende Kapital, das die Nachfrage nach Franken anheizt, fliesst ins Ausland zurück und erhöht so wieder das Angebot an Franken, bzw. die Nachfrage nach fremden Währungen (Devisen). Entsteht eine Differenz, zum Beispiel weil Devisenzuflüsse aus Leistungbilanzüberschüssen nicht ausreichend durch Kapitalexporte kompensiert werden, steigt in diesem Fall der Wert der Inlandwährung (und umgekehrt). Will die Notenbank das verhindern, muss sie den Ausgleich selbst vornehmen und die Differenz durch Devisenkäufe gegen Franken ausgleichen. Eine Erhöhung der Devisenreserven zählt daher in der Kapitalverkehrsbilanz ebenfalls zu den Kapitalexporten, da eine fremde Währung genauso einen Anspruch an ein anderes Land darstellt, wie ein Bankkredit oder ein ausländisches Wertpapier.

Seit der Eurokrise und erst recht in der jüngsten Vergangenheit ist nun dieser ausgleichende Mechanismus zwischen Leistungsbilanzüberschüssen und Kapitalexporten aus den Fugen geraten. Wie auch die jüngsten  Zahlungsbilanzdaten der SNB zeigen, haben die Kapitalexporte nicht nur abgenommen, in wichtigen Kategorien - vor allem bei den Krediten - haben sie sich netto ins Gegenteil, nämlich in Kapitalimporte verwandelt. Entsprechend stark musste die Nationalbank intervenieren, um die Frankenaufwertung aufzuhalten, was sich in einer massiven Zunahme der Währungsreserven niederschlägt.

Die Schweiz hat also die Untergrenze nicht eingeführt, um einen Leistungsbilanzüberschuss aufrechtzuerhalten, sondern um die dramatische Aufwertung des Frankens abzuwehren, die in krisenbedingten Kapitalimporten ihre Ursache hat. Die Ursache ist  also die Angst im Ausland (unterstützt von der Spekulation auf eine weitere Frankenaufwertung). Nochmals: Ohne diese Abwehrreaktion hätte die Schweiz den Untergang ihrer idustriellen Basis riskiert.

  • Punkt 3 verdreht die Fakten

Der Vorwurf, die Schweiz verschlimmere mit der Anlage ihrer Devisenreserven zum Beispiel in deutschen Staatsanleihen die Eurokrise, vernebelt die Zusammenhänge. Das beginnt schon bei den herumgereichten Zahlen. Standard & Poors geht davon aus, dass die SNB in den ersten sieben Monaten des Jahres für rund 80 Milliarden Euro Anleihen von Kernländern der Eurozone gekauft habe - vor allem jene Deutschlands - was 48% der Budgetdefizite dieser Länder entspreche. Für mehr Klarheit hat darauf Credit-Suisse-Analyst Maxime Botteron in einem kurzen «Research-Alert» gesorgt. Gemäss seinen Berechnungen verwendet S&P eine viel zu hohe Summe, die in diese Staatsanleihen geflossen sein soll, korrekterweise seien es bloss 30 bis 35 Milliarden Euro gewesen, die bei einem ausstehenden Volumen von 1290 Milliarden Euro an deutschen Staatsschulden nicht den von Standard & Poors behaupteten grossen Einfluss auf die Sätze haben könne:

According to our estimates, SNB purchases of Eurozone bonds were more likely around EUR 30–35 bn during the first seven months of the year. Considering the amount of the German public debt outstanding of around EUR 1290 bn (only federal government), the impact on prices and yields should thus have been much more limited than claimed by S&P. (siehe das Update dazu unten)

Auch wenn der Einfluss der Schweizer Nationalbank auf die Zinsen für die deutsche Staatschuld geringer ist, als von S&P angenommen, bleibt mir schleierhaft, wie überhaupt Käufe von deutschen Staatsanleihen die Krise der Eurozone verschärfen sollen. Es ist gerade umgekehrt. Ja, dadurch würde der viel beachtete Spread steigen - also der Unterschied zwischen den Renditen von Anleihen der gefährdeten Peripherie und jenen der Kernländer wie Deutschland. Doch das Problem am Spread sind nicht die tiefen deutschen Sätze, sondern die hohen Sätze in der Peripherie. Oder rhetorisch gefragt: Worin würde der Vorteil liegen, wenn auch die Zinsen für die deutsche Staatsschuld höher liegen würden?

Tiefe deutsche Zinssätze (und jene der anderen Kernländer) bieten die Grundlage für mögliche Rettungspakte - bis hin zu Eurobonds. Je tiefer diese  Zinsen sind, desto günstiger können die Gelder für Rettungspakete und allfällige Arten von Eurobonds aufgenommen werden. In dem Ausmass, wie die SNB durch die Anlage ihrer Gelder in Anleihen von Kernländern dort für tiefere Zinssätze sorgt (und damit eben auch für einen höheren Spread), in dem Masse erhöht sie den Manöverierspielraum in der Eurozone.

Und das ist nicht der einzige positive Einfluss. Wie Credit-Suisse-Analyst Maxime Botteron in einer anderen Studie der Bank vermutet, legt die Nationalbank den grössten Teil ihrer Devisenreserven nicht in deutschen Staatsanleihen an, sondern sie parkiert die Gelder bei der deutschen Bundesbank. Als Hinweis darauf präsentiert Botteron die folgende Grafik. Sie zeigt, dass die Verbindlichkeiten der Bundesbank praktisch deckungsgleich mit den Depositen der SNB bei anderen Zentralbanken angestiegen sind:

So fliesst das SNB-Geld über das so genannte Target 2-System wieder ins Eurosystem zurück. Analyst Botteron:

Angesichts der Geldknappheit, unter denen das Bankensystem im Süden der Eurozone infolge von Einlagenabzügen und Kapitalflucht leidet, hat die Bundesbank den nationalen Zentralbanken der südeuropäischen Länder – allen voran Italien und Spanien – grosse Summen geliehen, damit diese wiederum die lokalen Geschäftsbanken mit der benötigten Liquidität versorgen können. Auf diese Weise ist die SNB faktisch zum Kreditgeber der Euro-Peripheriestaaten geworden.

Auch so führt das Recycling der SNB also keinesfalls zu einer Verschärfung der Eurokrise - ganz im Gegenteil. Vielmehr stellt sich die Frage, ob die Nationalbank damit nicht sogar ungebührliche Risiken eingeht. Das ist aber nicht der Fall. Für die Mittel der SNB haftet das Eurosystem insgesamt und sie werden von der gesamten Eurozone garantiert.

Update zu den Schätzungen der Credit Suisse

Ich habe verpasst, dass CS-Analyst Maxime Botteron seine erste Schätzung zu möglichen Staatsanleihenkäufen in den ersten 7 Monaten 2012 aufgrund neuerer Daten der SNB aktualisiert hat. Das Resultat stützt die obigen Aussagen noch mehr. Botteron kommt zum Schluss, dass selbst seine urprüngliche Annahme, die SNB hätte Staatsanleihen aus den Kernländern der Eurozone im Umfang von 30-35 Milliarden Euro gekauft (S&P spricht von 80 Milliarden Euro), wohl noch deutlich zu hoch gegriffen war. Möglicherweise hätte die SNB sogar gar keine gekauft: «We cannot even totally exclude that the SNB did not buy any of those bonds during that period.»


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Keine Kommentare zu „Wie die SNB dem Eurosystem hilft“

  1. Bruni sagt:

    Sehr interessanter Artikel, den ich vollkommen nachvollziehen kann. Ob die Zahlen prozentual hoch oder niedrig sind, scheint mir nicht besonders relevant zu sein. Hingegen fehlt die Annahme, was für einen Effekt solche Geldverschiebungen auf das Vertrauen in das System bewirken. Die psychologische Wirkung, market sentiment bzw. mood, könnte sich noch negativer entwickeln und demzufolge zu einer noch grösseren Destabilierung des Systems beitragen. Rechnet etwa die SNB mit dem Einbruch des EU-Raums und verstärkt somit das Ausstiegsszenario? M.E. wäre eine EU- länderneutrale Allokation besser. Bei einem Einbruch des € zahlen wir, und auch D bedeutend mehr.

    • Moritz sagt:

      Wie unabhängig sind eigentlich solche Ratingagenturen? Was wenn ein Mitarbeiter einer Ratingagentur sein eigenes Portfolio hält? Wie werden sie finanziert? Wieso verdient Kader einer Ratingagetur genug um Rolls Royce zu fahren?
      Wieso treffen Vertreter von Ratingagenturen regelmässig inoffiziell Wirtschaftslobbyisten?

      Das sind Fragen welche offenbar niemanden interessieren, oder warum liest man nicht darüber?

  2. Baer sagt:

    Punkt 1 und 3 sind gut argumentiert, bei Punkt 2 müsste man noch einmal über die Bücher und v.a. berücksichtigen, dass ein Leistungsbilanzüberschuss immer genau kompensiert wird durch einen entsprechenden Kapitalimport, viceversa. Die Gleichheit lässt keine temporären Differenzen zu, zumindest laut herrschender Lehre.

  3. Was die Experten mit Aussagen wie “Die Schweiz verfolge eine Politik der Leistungsbilanzüberschüsse auf Kosten anderer.” tatsächlich eingestehen (ohne es jemals zuzugeben!), ist, dass der trickle-down Neoliberalismus, den sie der Welt aufgeschwatzt haben, nicht funktionieren kann. Hier die Begründung:

    1. Leistungsbilanz-Überschuss bedeutet vereinfacht, dass das Land mehr exportiert statt importiert.
    2. Um den Überschuss abzubauen, müsste die Schweiz mehr IMportieren (man kann ja wohl nicht verlangen, dass wir unsere erfolgreichen Firmen schliessen und so weniger EXportieren).
    3. Mehr Import bedeutet aber mehr Konsum (jemand muss das importierte Zeugs ja kaufen und verbrauchen)
    4. Der Mittelstand ist der Motor der Binnenachfrage (ein Reicher hat zwar mehr Geld, aber auch nur 1 Magen, 1 Paar Füsse, einen Tag mit 24 Stunden, usw…)
    5. Der trickle-down Neoliberalismus basiert auf der Umverteilung vom Mittelstand zu den Reichen.

    Der Mittelstand hat damit nicht genug Geld (5), um seiner Rolle als Motor der Nachfrage nachzukommen (4), kann daher nicht mehr konsumieren (3), um die Importe zu absorbieren. Damit wird weniger importiert (2) was zum Leistungsbilanz-Überschuss beiträgt (1).

    Mir scheint, Ökonomen sind wie Priester: Sie behaupten eine Ahnung davon zu haben, wie Gott denkt, und was er von mir will (seltsamerweise will der Priester seine Privilegien sofort, während meine sich erst irgendwann “langfristig” manifestieren…). Tatsächlich können sie uns nicht glaubhaft machen, woher sie wissen, was Gott will. Wer an der Oberfläche der Ökonomischen Lehre kratzt, muss den gleichen Eindruck bekommen. Ein chaotisches System wird mit frei erfundenen Gleichgewichts-Thesen erklärt, die seltsamerweise immer zum gleichen Ergebnis führen: Der Mittelstand soll bezahlen.

    • Thomas Meier sagt:

      Sie haben noch gar nie in ihrem Leben ein Ökonomiebuch gelesen, richtig? Warum behaupten Sie dann, die Ökonomie könne ihre Aussagen nicht begründen? Ihre “Theorie” ist völlig absurd. Man muss nicht mehr importieren weil man mehr exportiert, das ist einfach nur falsch. Ausserdem haben Sie völlig vergessen, dass es Wechselkurse gibt. Man braucht nicht unbedingt mehr Einkommen, um mehr konsumieren zu können, wenn die Güter im Ausland günstiger werden (das passiert ja gerade in der Schweiz).
      Ausserdem sind Ihre beleidigenden Äusserung zur Ökonomie einfach nur peinlich. Ökonomie ist sicher nicht perfekt, aber man versucht wenigstens nach wissenschaftlichen Grundsätzen das System zu verstehen und zu verbessern. Sozialisten hingegen sind tatsächlich nichts anderes als Anhänger einer Religion. Es gibt seit Jahrzehnten keine wissenschaftliche Grundlage für die sozialistische Theorie mehr. Noch mehr als die Ökonomie geht der Sozialismus von einem nachweislich völlig falschen Menschenbild aus. Das wird Ihnen jeder Psychiater oder Biologe bestätigen können (z.B. ist Egoismus nicht anerzogen, sondern angeboren). Sozialisten wollen einfach nicht einsehen, dass Sozialismus komplett gescheitert ist und katastrophale Auswirkungen auf die Gesellschaft hatte. Stattdessen verwehrt man sich jeglichen Erkenntnissen und Fortschritt und betet wortwörtlich immer die gleichen alten Gesetze runter (sie wissen schon, “alle grossen Firmen sind böse”, “alles muss vom Staat erledigt und überwacht werden”, “Märkte sind etwas böses”, “wenn einem der Preis gerade nicht passt, ist es nicht Angebot/Nachfrage, sondern Spekulanten“ usw.). Für keine dieser linken Meinungen gibt es auch nur annährend eine Grundlage. Das ist einfach nur frei erfunden. Quasi ein psychisches Problem. Wenn die Menschen mal an etwas glauben, haben sie Mühe Abweichungen zu akzeptieren.

      • Linus Huber sagt:

        Das Problem liegt nicht im Gegensatz von Sozialismus und Marktwirtschaft, sondern zwischen Planwirtschaft und Marktwirtschaft. Heute haben wir Sozialismus für die Grossen (Banken, Grossunternehmen und die Elite) während der Durchschnittsbuerger immer stärker kapitalistischer Härte ausgesetzt wird. Man nennt dieses System auch Faschismus.

        Die Prinzipien der Marktwirtschaft werden zusehend stärker verletzt indem die Entscheidungsträger den Status Quo verteidigen und dies zulasten der 99%. Wohin die Planwirtschaft führen dürfte, sollten wir eigentlich gelernt haben.

      • Ich habe das Buch “Debunking Economics” von Steve Keen gelesen und lese gerade “The strange Non-Death of Neo-liberalism” von Colin Crouch. Weder im einen noch im andern Buch finden sich Aussagen wie “Märkte sind böse” oder dergleichen (und gerde letzterer legt Wert darauf, nicht moralisch zu argumentieren). Die Methode, die beide verwenden, ist ebenso einfach wie tödlich: sie nehmen die Behauptungen der Ökonomie zum Nennwert und zeigen dann, dass sie sich selber (oder anderen Behauptungen) widersprechen. Sie können daher nicht (oder nicht beide gleichzeitig) wahr sein. Das nennt man Dialektik, und das Prinzip gilt für jede Wissenschaft.

        Keen ist auch nicht etwa der erste, der diese Widersprüche erkennt. Er nennt viele Autoren, die vor Jahrzehnten dieselben Widersprüche erkannt hatten. Dass die ökonomische Lehre diese Autoren ignoriert, spricht Bände. Oftmals (wie im Fall des “Gesetzes der Nachfrage”) hat die Ökonomie selber den Widerspruch entdeckt, und dann, um den Glauben vor der Logik zu retten, zu Annahmen gegriffen, die so grotesk sind, dass man nur den Kopf schütteln kann. Hier eine kurze Auswahl von Aussagen der Ökonomie, die Widerlegt sind (aber trotzdem weiter gelehrt werden):

        Gesetz der Nachfrage: Widerlegt für mehr als 1 Konsumenten und mehr als 1 Produkt.
        Perfekter Wettbewerb “besser” als Monopol: Basiert auf einem Rechenfehler (horizontale fallende Nachfragekurve).
        Geldmultiplikator: Empirisch Widerlegt (Banken vergeben erst Kredite und fragen erst danach um Reserven).
        IS/LM: Vom Autor 1980 widerrufen.
        Annahmen spielen keine Rolle (Friedmann): Idiotie. Wenn Annahmen keine Rolle spielen, kann man genausogut würfeln.
        usw.
        usw. (ich empfehle jedem, Steve Keen zu lesen!).

        Da aus widerlegten Thesen keine Schlussfolgerungen gezogen werden können, ist jede These, die darauf basiert, hinfällig. Es ist somit die Ökonomie selbst, die den Glauben an den Markt vor jede Logik stellt.

        Ich nehme Ihre Entschuldigung an! :-)

  4. M.Sold sagt:

    Es ist immer ein leichtes den anderen die Schuld zu geben, wenn man selbst nicht weiter weiss, aber weiss, dass man die Misere selbst angerichtet hat. Der Euro soll die monetären Wünsche von Griechenlands mystischer Inselwelt bis zum Inarisee in Finnland abdecken. Die Bankensysteme der Länder, welche nach dem 2. Weltkrieg systemaitsch eine gut funktionierendes Wechsekurssystem einrichtete und Schwankungen und Währungsdifferenzen innerhalb dieser EU Währungen ausglichen sind mit der Einführung des Euro obsolet geworden. Auf dem Reisbrett in Brüssel mögen die Vordenker zwar euphorisch die positiven Seiten des Euro an die Politiker der Länder verkauft haben, aber die vorhersehbaren negativen Auswirkungen wurden schlicht vergessen. Eine Einwohner im Süden ändert sein Verhalten zum Geld nicht, nur weil es Euro heisst. Er ist eine weiche instabile, inlfationäre Währung über Jahrzehnte gewohnt. Ein Nordländer verbittet sich weiche Währungen und will konstanten. Dies nur ein Punkt heute bitter bezahlt werden muss.

  5. Daniel sagt:

    Ein Aspekt kommt bei den ganzen Franken-Euro-Betrachtungen bisher zu kurz: die Auswirkungen auf die (Noch-)Nicht-Eurostaaten in Osteuropa (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn).
    In vielen Ländern Osteuropas wurde ein Grossteil der Privat- und Firmenkredite in Franken vergeben. Hätte die SNB den Frankenkurs nicht bei 1.20 gestoppt, dann wären von diesen Krediten noch mehr ausgefallen und die osteuropäischen Volkswirtschaften und die dortigen Banken wären vermutlich völlig zusammengebrochen. Die Auswirkungen eines solchen Einbruchs auf ganz Europa wären verheerend gewesen.

    • Linus Huber sagt:

      @ Daniel

      Ich stimme zu in der Analyse, jedoch machen Sie einen entscheidenden Fehler in Ihrer Überlegung. Während bei einem stärkeren chf das Kreditausfallrisiko massiv höher gewesen wäre für jene, welche in Osteuropa investierten, werden diese damit verbundenen Kosten nun einfach auf die Allgemeinheit verschoben. Sie verschwinden dadurch die Manipulationen der SNB nicht!

  6. JB Felten sagt:

    Die Ausführungen von Hrn Diem Meier sind sehr interessant und plausibel. Eine weitere Hypothese, die sich aus den Ausführungen ergibt wäre die, dass die Schweiz durch das Verhalten der SNB zum grössten “Unterstützer” der Euro-Zone wird. Oder haben andere Staaten/Nationalbanken den Euro in ähnlicher (oder stärkerer) Weise gestützt – denn darauf laufen die Handlungen der SNB ja de facto hinaus. Wieviel Euros haben die Engländer, die Chinesen, die Japaner oder die Amerikaner in den vergangenen 16 Monaten denn gekauft? Das würde mich interessieren. Und wahrscheinlich auch alle, die aktuell auf Schweizer Seite in Verhandlungen mit der EU oder einzelnen EU-Mitgliedern stehen…und die solche Argumente wohl gut brauchen könnten.
    Und wir sollten uns, gemeinsam, überlegen, wie wir solche Fakten in die Deutschen oder andere emdien bringen…

  7. Martin sagt:

    Es ist überhaupt nicht nötig auf die Kritik von Herrn Gros oder S&P einzugehen. Diese Vorwürfe sind so vollkommen idiotisch, dass jegliche Replik geradezu ein Kompliment ist.

  8. Alois Krieger sagt:

    Die Referenz zum Merkantilismus ist schon fast komisch. Der Begriff stammt aus einer Zeit, wo die europäischen Grossmächte Gold angehäuft haben, um neue Kriege führen zu können. Die Staatsanleihen und Devisenreserven, die die SNB anhäuft sind nur solange etwas Wert, wie diese Länder die Schulden bezahlen wollen. Am Schluss werden die Deutschen Politiker die Vorherrschaft in Europa mit den Spargeldern ihrer Bürger bezahlen und wir zahlen schön mit, da nützt uns der Weise Entscheid, nicht in die Eurozone einzutreten nichts. Die SNB ist für uns dem Euro beigetreten.

    • Linus Huber sagt:

      Die SNB ist für uns dem Euro beigetreten.

      Genau! Die Frage besteht darin, wer diese Idee wohl unterstützte und inwiefern diese Idee zum Wohle der schweizerischen Bevölkerung ausfallen dürfte oder eben nicht.

  9. Ich habe den Artikel nochmals gelesen und finde, Herr Diem Meier übertreibt mit seinen Erklärungen kolossal. Ein Satz dahingehend, wohin sich die Experten der Rating-Agentur ihre Schuldzuweisung hinschieben können (Hinweis: wo die Sonne niemals scheint) hätte m.E. vollkommen ausgereicht. Natürlich hat Herr Diem Meier mehr Anstand als ich und daher eine ausführlichere und technisch plausiblere Begründung nachgeliefert.

    Tatsächlich aber scheinen mir die Vorwürfe der S&P-Experten mehr vom Wunsch beseelt, jemandem die Schuld für etwas zu geben, das sie im Grunde nicht verstehen, und das ohnehin nie so funktioniert, wie es ihre Ideologie es nahelegt, fast wie damals, als Beat Kappeler die Schuld für die Finanzkrise Obama zuschieben wollte (LOL).

    • Linus Huber sagt:

      @ Ralf

      Ich stimme Ihnen zu. Das Verhalten der SNB ist weltwirtschaftlich ein kleines Rädchen des Uhrwerks der durch die Entscheidungsträger in Gang gebrachte System der Manipulation und Planwirtschaft. Natürlich wurde auch vor 2008 manipuliert, was uns z.B. die Immobilienblase brachte, aber das heutige Ausmass ist systemveraendernd.

      Sich über einen verhaeltnismaessig unwichtigen Aspekt der weltweiten Manipulation auszulassen ist eher peinlich, da die groesseren Zusammenhänge nicht in der Analyse erklärt werden. Es wird z.B. unterlassen, dass am Anfang all dieser manipulativen geldpolitischen Entscheide das FED steht, welches versucht den Status Quo mit den verschiedenen QE Programmen zu verteidigen und dabei saemtliche rechtsstaatlichen, marktwirtschaftlichen sowie zunehmend demokratischen Prinzipien und Regeln untergräbt.

  10. Annemarie Richard sagt:

    Krieg – und kein Frieden. Ist das Europa ?

  11. Michael Schwarz sagt:

    Wir befinden uns längste in einem Währungs- und Handelskrieg mit dem USA und Schwellenländern, das ist keine Annahme, sondern die Fakten. Dieser Krieg wurde in China begonnen, hinterlässt auch in Industrieländern verbrannte Erde. Der Grund war es, dass die USA mit allen Mitteln versucht haben, NX mit China zu verringen, obwohl die Währung Chinas mit Dollar gekoppelt ist. Das Ergebnis ist noch höhe Diffizite und mehr Verlust an Kaufkraft. Dies bewirkt wieder auf steigende Rohstoffpreise, was wiederum das Wachstum der US-Wirtschaft bremst. Die US-Ökonomen haben es nicht verstanden, eine adäquate wirtschaftliche Bedingung zu schaffen, um das Wachstum zu fördern, nicht aus monetaristischer Sicht.

    Obama und Bernanke haben die ökonomische Situation nicht im Griff. Die Propaganda in den Medien von Bernanke, ist zwar wahr, dass die US-Inflation weitergehend im Griff ist, aber die Wirtschaft wächst nicht wie erwartet. Die Investition aus Ausland bleibt aus, weil sie sich nicht bemüht haben, die richtige Bedingungen zu schaffen; sie haben lediglich auf monetaristischen Massnahmen fokussiert, es ist einseitig und kontroproduktiv. Trotz der negativen Erfahrung will Beranke seine Geldpolitik nicht ändern.

    Die SNB hat nur auf die Geldpolitik der USA reagiert, deshalb ist der Vorwurf der Ratingagentur nicht gerechtfertigt. Das ist der Grund warum die SNB dem Franken weiter abschwächen muss, um auf kommende Rezession vorzubereiten. Die niedrige Arbeitslosigkeit in der Schweiz kann sich sehr rasch ändern, wenn die Rezession ausbricht.

  12. Alex Renge sagt:

    Wieder ein tendenziöser Artikel nach dem bewährten Muster:
    1. Die EU ist finster und undemokratisch.
    2. Deutschland ist noch viel finsterer und beherrscht alle.
    3. Die Schweiz ist heldenhaft und edel. Alles was die CH tut, ist reine Verteidigung gegen die finsteren Mächte (s. 1. und 2.).
    4. Wer etwas anderes behauptet, ist arrogant.
    5. Die Erde ist eine Scheibe.

  13. Hans Ernst sagt:

    Die Leute von S&P gehen von der Annahme von effizienten Märkten aus, das heisst, dass der Markt sich von selbst auf einem idealen Niveau einspielt. Konkret, dass ein höherer Franken dazu führen würde, dass die Zahlungsbilanz negativ wird. Diese Annahmen sind zwar in einem normalen Umfeld halbwegs brauchbar. In Extremsituationen verhalten sich Märkte jedoch anders. Sie entwickeln sich nicht zu einer Mitte hin, sondern steigern sich nahezu unbegrenzt in positiven Rückkopplungsprozessen ins Extrem des Extrem. Deshalb kommt eine Übertreibung oder Krise von selbst erst sehr sehr spät zu stehen, wenn bereits der grösst mögliche Schaden angerichtet ist und nur noch Schutt und Asche bleibt. Das heisst aber nichts anderes, dass ein ein höherer Franken für einen sehr lange Zeit, viel länger als man erwartet, nicht etwas dazu beträgt, der Überschuss der Zahlungsbilanz sinkt, sondern dass dieser weiter und zwar massiv steigt. Je höher der Franken wird, desto grösser wird im extrem die Wahrscheinlichkeit, dass er weiter steigt und desto grösser der Überschuss der Zahlungsbilanz wird. Denn für Investoren ist es noch lange interessant in eine steigende Währung zu investieren, auch wenn Teil der Wirtschaft in jenem Land längst zu Grunde gehen. Diese Investionen heizen die Wirtschaft auch an: Immobilienpreise steigen, die Leute fühlen sich reicher und konsumieren mehr. Während stillschweigend die eigentliche Wirtschaft zu Grunde geht, lässt ein falscher Boom die Situation gut erscheinen. Er spät, wenn die eigentlich wirtschaftliche Basis und die Industrie längst zerstört sind, flacht der Boom ab und lässt erkennen, welche Verwüstung angerichtet wurde.
    So gesehen, war das Einschreiten der SNB zwingend um katastrophale Auswirkungen zu verhindern. Die einzige Gefahr solcher Interventionen ist, dass man sich an sie gewöhnt und sie auch beibehält, wenn weit und breit keine Krise mehr da ist. Doch soweit sind wir noch länger nicht.

    • Linus Huber sagt:

      @ Hans Ernst

      Es geht nicht unbedingt darum, ob das Eingreifen der SNB richtig oder falsch ist/war, sondern darum, wem dieser Eingriff dient. Wenn davon andere als die schweizerische Bevölkerung profitieren, so war dies wohl eine zumindest fragwürdige Entscheidung. Viele Wege führen nach Rom, genau so viele Wege gibt es, die eigene Währung zu schwächen.

  14. Es sind zuviele Kaffeesatzleser im Spiel. Das System ist tot, erledigt, das ist Fakt. Die CH sitzt mit im Boot. Die wahre Absicht mit der unsäglichen Einheitswährung € wird verschleiert. Warm anziehen.
    Nur ein Bericht von vielen, unter: ” Der grösste Raubzug der Geschichte ”
    ( Der Euro basierte von Anfang an auf falschen Versprechungen, Lügen und Legenden. Mittlerweile gibt es kaum noch Gesetze oder Vereinbarungen, die nicht gebrochen wurden. – Was Politiker verschweigen: Bei den beschlossenen Rettungspaketen und Rettungsschirmen handelt es sich um die grösstangelegteste Enteignungsaktion aller Zeiten. )

  15. Michael Schwarz sagt:

    Draghi wollte die verschuldeten EU-Länder keine Unterstützung leisten, die die Wirtschaft am Boden sind. Vor allem die höhe Arbetislosigkeit in solchen Ländern macht auch zusehend die Schweiz Probleme. Draghi behaart auf seine Zinspolitik, die nicht nur unproduktiv ist, vor allem zum Abbau der Arbeitlosigkeit in EU nicht beitragen. Draghi muss sich bewusst werden, dass seine Zinspolitik nicht mehr die akutelle Situation in der EU entpricht. Die Krise in EU breitet sich weiter aus, vor allem in der Richtung der gesunden Industrieländer, dann wird die letzte Hofffung der Rettung vorbei sein.

  16. ChrisVC sagt:

    Grundsaetzlich gebe ich Herrn Gros in allen drei Punkten recht. Trotzdem hat sich die Schweiz nichts vor zu werfen. Sie muss auf eine ungerechtfertigte Aufwertung des Franken durch Fluchtgelder reagieren. Was dabei rauskommt ist eine Art QE für die Eurozone, die die EZB selbst nicht machen darf. Durch die Maßnahmen profitiert vor allem Deutschland weil das Zinsniveau abgesenkt wird. Und der Euro bleibt stärker als er sonst wäre. Die europeripherie leidet darunter.
    Währungskriege sind nullsummenspiele bei denen letztlich niemand gewinnt. Aber die SNB hat wenig Wahl und muss auf das Wohl ihres Währungsraums schauen.
    Wenn die Überschüsse aber weiter so hoch bleiben muss man überlegen ob man nicht weitere Aufwertungen zulässt. Und gegebenenfalls Verluste auf die euroengagements in Kauf nehmen.

  17. Nonbanker sagt:

    Im ganzen Zusammenhangt gibt es da noch etwas Interessantes:
    Euroland flutet den Kapitalmarkt mit Geldern aus der Notenpresse.
    Die SNB lässt ebenfalls die Notenpresse rattern, kauft
    mit den dadurch geschaffenen Schweizerfranken Euros auf
    und macht den von Euroland bewusst geschaffenen Euroüberhang
    wieder zunichte…

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