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	<title>Mamablog &#187; Kinder</title>
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	<description>Ein Newsnetz Weblog</description>
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		<title>Muttermilch zu verkaufen</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 19:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette Kuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Muttermilch hat viele Vorzüge, die seit Jahren in Stillkampagnen intensiv beworben werden. Dass sie aber auch wertvolle Handelsware sein kann, ist relativ neu. In den USA haben findige Mütter das grosse Geschäft mit der eigenen Milch entdeckt: Auf Seiten wie Onlythebreast.com verkaufen sie abgepumpte Muttermilch-Portionen an verzweifelte Mamas, die ihrem Kind nur das Beste zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_22049" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/02/mb2.jpg" alt="Für Kind oder Kunden: Muttermilch wird – durch die rosa Werbebrille gesehen – abgepumpt." title="Muttermilch" width="640" height="460" class="size-full wp-image-22049" /><p class="wp-caption-text">Für Kind oder Kunden: Muttermilch wird – durch die rosa Werbebrille gesehen – abgepumpt.</p></div>
<p>Muttermilch hat viele Vorzüge, die seit Jahren in Stillkampagnen intensiv beworben werden. Dass sie aber auch <strong>wertvolle Handelsware</strong> sein kann, ist relativ neu. In den USA haben findige Mütter das grosse Geschäft mit der eigenen Milch entdeckt: Auf Seiten wie <a href="http://www.onlythebreast.com/" target="_blank">Onlythebreast.com</a> verkaufen sie abgepumpte Muttermilch-Portionen an verzweifelte Mamas, die ihrem Kind nur das Beste zu trinken geben wollen, selber aber keine oder zu wenig Milch produzieren.</p>
<p>Das Geschäft läuft gut. So konnte eine Mutter ihre <strong>gesamte Hochzeit inklusive Brautkleid aus den Milchverkäufen finanzieren</strong>, wie der Sender <a href="http://abcnews.go.com/US/moms-sell-excess-breast-milk-cash-internet/story?id=13768179#.TzOnHSMwGSM" target="_blank">ABC</a> berichtete. Und eine andere, von ihren Liebsten mittlerweile scherzhaft «Milchkuh» genannt, bezahlt mit ihrer Muttermilch etliche Dinge, die sich die Familie mit einem Einkommen sonst nicht leisten könnte.</p>
<p>Das System hat bereits weltweit Nachahmer gefunden. Auch in der Schweiz existiert eine <a href="https://www.facebook.com/Hm4HbSwitzerland" target="_blank">«Human Milk for Human Babys»-Facebook-Seite</a>, auf der sich Muttermilch-Anbieter und –Suchende finden sollen. Allerdings darf die Milch dort laut Reglement nur gespendet, nicht verkauft werden. Ein Blick auf die Facebook-Wall zeigt, dass der helvetische Milchhandel bisher nur schleppend läuft. Vielleicht weil der finanzielle Anreiz fehlt?</p>
<p>Das Gesetz würde den Handel mit Muttermilch in der Schweiz durchaus erlauben. Wie BAG-Sprecherin Eva van Beek sagt, ist «<strong>Muttermilch in der Schweiz lebensmittelrechtlich nicht geregelt</strong>. Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben – also auch nicht für den Vertrieb via Internet».</p>
<p>In den USA sieht die rechtliche Situation gleich aus. Doch was legal ist, muss noch lange nicht gut sein. Wer seinem Baby die Milch einer völlig Fremden füttert, setzt es einem <strong>enormen gesundheitlichen Risiko</strong> aus. Muttermilch ist wie Blut eine Körperflüssigkeit und enthält Spuren diverser Stoffe, mit denen die Mutter in Kontakt gekommen ist. So kann man darin Nikotin, Alkohol oder Medikamente nachweisen, zudem können via Muttermilch Krankheiten wie <strong>Hepatitis, Herpes oder HIV</strong> übertragen werden.</p>
<p>Aus diesen Gründen gelten bei den <strong>offiziellen Schweizer Milchbanken</strong>, die in sechs Spitälern existieren, strenge Regeln im Bezug auf sogenannte Frauenmilch. Die Spenderinnen müssen ähnliche Richtlinien erfüllen wie bei einer Blutspende. Zudem werden alle Milchportionen pasteurisiert und nur im Spital und auf ärztliche Verschreibung an kranke oder besonders schwache Babys abgegeben.</p>
<p>Wer also an Milchmangel leidet, sein gesundes Baby aber trotzdem mit Muttermilch versorgen möchte, kann in der Schweiz nicht von den Milchbanken profitieren. Früher hätte man sich in einem solchen Fall an eine Amme wenden können, aber die gibt es heute ja nicht mehr. Oder?</p>
<p>Doch, <a href="http://jobs.aol.com/articles/2012/01/20/the-return-of-wet-nursing/" target="_blank">es gibt sie wieder</a>. Allerdings, wen überraschts, nicht in der Schweiz, sondern in den USA. Agenturen, die sonst Haushaltshilfen und Nannys vermitteln, bieten seit einigen Jahren auch die <strong>Dienste von Ammen</strong> an – für rund 1000 Dollar pro Woche. Und im Gegensatz zu den Selfmade-Milchhändlerinnen im Internet müssen sich diese vor ihrer Anstellung natürlich einem Gesundheitscheck unterziehen.</p>
<p>Die ideale Lösung also für alle, die es sich leisten können. Zumindest solange es die Eltern nicht stört, wenn das <strong>Kind an einer fremden Brust saugt</strong>. Denn auch wenn das Stillen in erster Linie der Ernährung des Babys dient, so ist es doch viel mehr als das. Beim Stillen entsteht eine innige Nähe zwischen Mutter und Kind, welche die Bindung zwischen den beiden zusätzlich stärkt. Zuschauen zu müssen, wie eine fremde Frau diesen intimen Glücksmoment mit dem eigenen Baby geniesst, ist sicher nicht jedermanns Sache. Oder würde Ihnen das nichts ausmachen?</p>
<p>Und wie stehen Sie dem Muttermilch-Handel generell gegenüber? Können Sie Eltern, die ihrem Kind in bester Absicht fremde Muttermilch füttern und die Risiken dabei komplett ausblenden, verstehen? Oder finden Sie die ganze Idee einfach nur gaga, da es doch heute gute Ersatzmilchpulver gibt? Wird die <strong>Muttermilch vielleicht zu sehr gehypt</strong>, dass der Handel damit bereits solche Ausmasse annimmt? Und glauben Sie, dass das einträgliche Geschäft in naher Zukunft auch in der Schweiz Fuss fassen wird?</p>
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		<title>Wo Windelberge sich erheben</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 19:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette Kuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[

Meine Tochter hat vor Kurzem entschieden, dass sie nun gross genug sei fürs Klo. Was mich als werdende Zweifachmutter innerlich frohlocken liess, werde ich doch auch künftig nicht im Akkord wickeln müssen. Dass wir durch den jüngsten Entwicklungsschritt die Umwelt ein ganzes Stück weniger belasten, wurde mir hingehen erst bewusst, als ich kürzlich den Dokumentarfilm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21944" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/wp-admin/Herkömmliche Wegwerfwindeln belasten nicht nur das Riechorgan, sondern auch die Umwelt. Höchste Zeit, auf ökologisch sinnvollere Produkte umzusteigen.."><img class="size-full wp-image-21944 " title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/02/mamablog2.jpg" alt="mamablog2" width="600" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Herkömmliche Wegwerfwindeln belasten nicht nur das Riechorgan, sondern auch die Umwelt. Höchste Zeit, auf ökologisch sinnvollere Produkte umzusteigen. (Bild: Screenshot aus der Arte-Dokumentation «Leben ohne Schadstoffe?»)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p>Meine Tochter hat vor Kurzem entschieden, dass sie nun gross genug sei fürs Klo. Was mich als werdende Zweifachmutter innerlich frohlocken liess, werde ich doch auch künftig nicht im Akkord wickeln müssen. Dass wir durch den jüngsten Entwicklungsschritt die Umwelt ein ganzes Stück weniger belasten, wurde mir hingehen erst bewusst, als ich kürzlich den Dokumentarfilm <a href="http://videos.arte.tv/de/videos/wickeln_windeln_wegwerfen-6353290.html" target="_blank">«Wickeln, Windeln, wegwerfen»</a> auf Arte gesehen habe.</p>
<p><strong>4000 bis 6000 Windeln verbraucht ein Kind</strong>, bis es trocken wird. Die Wegwerfwindeln machen damit «einen erheblichen Teil des Siedlungsmülls» aus, wie das Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt auf seiner <a href="http://www.aue.bs.ch/fachbereiche/fachuebergreifendes/umweltinformation/umwelttipps/kleider_und_koerperpflege:_haut-_und_umweltfreundlich/windeln.htm" target="_blank">Homepage</a> mitteilt. Aber Pampers und Co füllen nicht nur Abfallsäcke und Müllwagen, sondern stellen wegen der verwendeten Materialien auch ein <strong>echtes Umweltproblem </strong>dar. Die immer dünner werdenden, immer saugfähigeren Windeln bestehen nämlich heute nicht mehr grösstenteils aus Zellstoff, sondern aus Kunststoffen. Das verwendete Polyethylen etwa wird aus Erdölderivaten hergestellt. Landet dieser Stoff auf der Mülldeponie – und in vielen Ländern ist dies heute noch der Fall – bleibt er dort etwa 300 Jahre liegen, ehe er sich zersetzt. Wird er hingegen verbrannt, entstehen klimaschädliche Stickoxide.</p>
<p><strong>Wir Eltern verschmutzen also täglich die Welt, in die wir unsere Kinder hineingeboren haben</strong>. Ohne uns dessen bewusst zu sein. Denn während wir mit Werbung für die saugfähigsten Windeln überhäuft werden, klärt uns niemand darüber auf, was für einen Schaden die praktischen Wegwerfartikel anrichten. Dabei gäbe es durchaus Alternativen. <a href="http://www.bambini-shop.ch/shop/de/shop.php" target="_blank">Biowindeln</a> zum Beispiel: Ihre Folie besteht aus biologisch abbaubarer Pflanzenstärke, der verwendete Zellstoff wird aus FSC-Holz hergestellt und ist chlorfrei gebleicht. Sie sind allerdings so teuer, dass sich nur die wenigsten Familien diese Art des Umweltschutzes leisten können.</p>
<p>Doch auch Migros und Coop bieten seit einer Weile ökologisch verträglichere Produkte zu günstigen Preisen an. Die Coop Oecoplan Windel zum Beispiel soll die Umwelt <strong>um 30 Prozent weniger belasten</strong> als eine herkömmliche Wegwerfwindel. Grund: Der verwendete Zellstoff besteht auch hier aus nordeuropäischem FSC-Holz und wird mit Sauerstoff gebleicht. Zudem verwendet Coop bei der Herstellung Ökostrom und produziert die Windeln in der Schweiz, wodurch die Transportwege verkürzt werden. Auch das Verpackungsmaterial wurde laut Coop «aufgrund von Ökobilanz-Resultaten ausgewählt» und auf ein Minimum reduziert.</p>
<p>Obwohl Eltern sonst schnell für Umweltanliegen zu begeistern sind, scheinen sie bei den Windeln die Notwendigkeit nicht zu sehen: «Die Oecoplan-Windeln machen rund 2 Prozent der Windelkäufe aus, es handelt sich also immer noch um ein <strong>Nischenprodukt</strong>», teilt die Coop-Pressestelle auf Anfrage mit. Trotzdem: Wenn es doch möglich ist, umweltfreundlichere Windeln herzustellen, und die Anbieter sonst so gerne ihre ökologischen Bemühungen unterstreichen, weshalb stellen sie dann nicht das gesamte Eigensortiment um und nutzen das als Verkaufsargument? «Wir sind an der Sache dran», sagt Coop, «in kurzer Zeit die nötigen Rohstoffe für diese erhöhten Mengen zu erhalten, ist aber gar nicht so einfach.»</p>
<div id="attachment_21921" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><img class="size-medium wp-image-21921 " title="vallemonte_stoffwindel" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/02/vallemonte_stoffwindel-300x300.jpg" alt="vallemonte_stoffwindel" width="210" height="210" /><p class="wp-caption-text">Öko muss nicht beige sein: Stoffwindel von Totsbots bei Vallemonte.ch.</p></div>
<p>Vielleicht liegt die Lösung jedoch gar nicht in der Zukunft, sondern vielmehr in der Vergangenheit: bei den <strong>Stoffwindeln</strong>. Die modernen Stoffwindeln sind genauso einfach zu wechseln wie Wegwerfwindeln und halten genauso dicht. Einziger Nachteil: Man muss sie waschen. Stinkt einem das im wahrsten Sinne des Wortes, kann man diese leidige Aufgabe einem <a href="http://windelservice.ch/index.html" target="_blank">Windelservice</a> übertragen, der die dreckigen Stoffwindeln wöchentlich abholt und einem gleichzeitig eine Ladung sauberer Windeln liefert. «Mit einem solchen Lieferservice belaste ich die Umwelt doch zusätzlich», mögen Sie nun sagen. Ja und nein, denn dafür werden die Windeln garantiert möglichst umweltschonend (sprich: in vollen Waschladungen) gereinigt und zudem über längere Zeit benutzt, was ihre Ökobilanz nochmals verbessert.</p>
<p>Das immer wieder gehörte Argument, dass die klassische Stoffwindel keineswegs umweltfreundlicher sei als die Wegwerfwindel, da sie eben gewaschen werden muss, stimmt natürlich bis zu einem gewissen Grad. Beim Energieverbrauch schneidet die Stoffvariante tatsächlich nicht besser ab als die Plastikwindel. Wenn es ums Entsorgen geht, haben die Stoffwindeln jedoch klar die Nase vorn: ein paar Kilo Stoff gegenüber bis zu einer Tonne Plastik pro Kind – der Fall ist klar.</p>
<p>Das Entsorgungsargument ist es denn auch, das die britische Regierung zu konkreten Massnahmen veranlasst hat:<strong> In Grossbritannien werden junge Eltern neuerdings in Kursen und mit Gutscheinen dazu aufgefordert, Stoffwindeln zu benutzen</strong>. Nicht nur aus Umweltschutz-, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen: Die Aufklärung der Eltern kostet den Staat deutlich weniger als der Abbau der Windelberge.</p>
<p>Und auch die Eltern profitieren finanziell, denn auf die gesamte Windelzeit hochgerechnet sparen Stoffwindelbenutzer trotz hoher Anfangsinvestition circa <a href="http://www.vallemonte.ch/stoffwindeln/umweltbilanz/index.html" target="_blank">720 Franken</a>. Werden die Windeln des Erstgeborenen später noch fürs Geschwisterchen benutzt, erhöht sich diese Zahl nochmals deutlich. Und nicht zuletzt <strong>spart man hierzulande auch einiges an Abfallgebühren</strong>, wenn man auf Wegwerfwindeln verzichtet.</p>
<p>Es gibt also mehr als genug Gründe, den Babypo künftig in Stoff statt in Plastik zu wickeln. Man müsste die Eltern bloss darüber informieren. Sollte der Staat also eine Aufklärungskampagne nach britischem Vorbild starten und Eltern vielleicht sogar mit finanziellen Anreizen dazu bewegen, umweltfreundlicher zu wickeln? Die Grünen zumindest würden eine solche Kampagne begrüssen und könnten sich vorstellen, «den Import und die Herstellung von Windeln zusätzlich zu besteuern, für die umweltfreundliche Produktion hingegen steuerliche Anreize einzuführen», wie Martina Fleischli von der Grünen Partei Schweiz sagt. Oder müsste man sogar konkrete <strong>Richtlinien für Wegwerfwindeln</strong> erlassen, die umweltschonendere Materialien vorschreiben? Was denken Sie?</p>
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		<title>Ich krieg die Krippen-Krise</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/21853/die-krippen-krise/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 01:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Merli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint, als habe sich Otto Ineichen in ein Wespennest gesetzt: Der Luzerner FDP-Nationalrat möchte (mit der von ihm initiierten Stiftung Speranza) in den nächsten zwei Jahren 100 bezahlbare Krippen realisieren. Nach ersten Anpassungen – die Kinder sollen laut aktuellem Stand ausschliesslich von einheimischen Fachkräften betreut werden, was vom Verband Kindertagesstätten der Schweiz (KiTaS) sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21875" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-21875" title="Kinderhort" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/02/mb.jpg" alt="Otto's Kinderposten: FDP-Nationalrat Ineichen will 100 Billig-Krippen eröffnen. (Archivbild: Keystone)" width="640" height="460" /><p class="wp-caption-text">Otto's Kinderposten: FDP-Nationalrat Ineichen will 100 Billig-Krippen eröffnen. (Archivbild: Keystone)</p></div>
<p>Es scheint, als habe sich Otto Ineichen in ein Wespennest gesetzt: Der Luzerner FDP-Nationalrat möchte (mit der von ihm initiierten Stiftung Speranza) in den nächsten zwei Jahren 100 bezahlbare Krippen realisieren. Nach ersten Anpassungen – die Kinder sollen laut aktuellem Stand ausschliesslich von einheimischen Fachkräften betreut werden, was vom Verband Kindertagesstätten der Schweiz (KiTaS) sehr begrüsst wurde – soll im April dieses Jahres die erste Ineichen-Krippe in Beromünster LU ihren Betrieb aufnehmen.</p>
<p>Doch statt Wohlwollen löste die Meldung diese Woche heftige Kritik aus. Auch die Kommentar-Schreiber von <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ottos-Kinderkrippen/story/14418689#kommentar" target="_blank">Newsnet</a> liessen sich nicht zweimal bitten und machten ihrem Unmut und ihren Sorgen Luft: Von «Discount-Krippen» war da die Rede, die nur mit Billigpersonal und somit erheblichen Qualitätseinbussen auf Kosten der armen Kinder geführt werden können. Ineichen habe keine Ahnung; eine seriöse Krippe zu realisieren, die weniger koste als bisher, sei gar nicht möglich. Und schon werden sie heraufbeschworen, <strong>die Horrorszenarien von vernachlässigten, achtlos in einer Ecke stehen gelassenen Kindern</strong> mit vollen Windeln und laufenden Nasen, neben denen die völlig überforderten und ungenügend ausgebildeten Betreuerinnen verzweifeln.</p>
<p>Zugegeben, gewisse Einwände sind berechtigt. Und es ist mit Sicherheit sinnvoll, ein sehr wachsames Auge auf dieses Projekt zu werfen, schliesslich geht es um das Wohl der Kinder – und dieses gilt es auf jeden Fall zu gewährleisten. Die Vorstellung, sein Kind in falsche Hände zu geben, bereitet ein sehr ungutes Gefühl. Aber muss man deshalb eine neue und angesichts der grossen Nachfrage sinnvolle Idee von Anfang an zunichte machen? Nein.</p>
<p><strong>Denn Krippenplätze sind absolute Mangelware und dringend nötig.</strong> Wer im Augenblick, wie die Schreibende etwa, in der Stadt Zürich einen Krippenplatz sucht, muss sich mit einem Platz auf der Warteliste zufrieden geben. Vor allem Babyplätze sind rar und die Chance, sein Kind termingerecht per Ende Mutterschaftsurlaub unterzubringen, sind äusserst gering. Man hätte sich halt schon vor zwei Jahren anmelden müssen, heisst es nicht selten von Seiten der Kitas. Tja, aber vor zwei Jahren sah das eigene Leben vielleicht noch ganz anders aus und das Projekt «Kinder haben» war noch nicht komplett durchdacht, berechnet und voll durchorganisiert. Wie kopflos!</p>
<p>Ginge es nach einem Grossteil des Motz-Chores, dann gäbe es gar keinen Grund zum Jammern, denn die Lösung liegt auf der Hand: <strong>Die Mutter bleibt zuhause und kümmert sich um die Kinder.</strong> Was bei den aktuellen Betreuungspreisen, rein rechnerisch, durchaus Sinn machen würde. Denn oft geht ein Grossteil des Lohnes für die Krippenrechnung drauf. Aus welchem Grund sollte die Mutter überhaupt weiterhin arbeiten gehen? Vielleicht weil sie ihre Arbeit mag? Weil sie sich teilweise auch über ihre Arbeit definiert und es ihr Bestätigung und Befriedigung gibt? Weil es vielleicht auch für eine gute Balance in der Partnerschaft sorgt? Oder weil sie vielleicht einfach keine Lust hat, «nur noch» Vollzeit-Mutter zu sein.</p>
<p>Achtung, wer mit diesen egoistischen Argumenten kommt, stösst auf kein Verständnis und wird mindestens genauso heftig gebasht wie Otto Ineichen. Der hat es ja sogar noch gewagt, zu erwähnen, dass er mit seinem Krippenprojekt Müttern den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern möchte – <strong>eine doppelte Provokation</strong> für alle Traditionalisten, Schwarzmaler und Dauernörgler.</p>
<p>Ich meinerseits hoffe, dass Ineichens Krippen-Projekt erfolgreich starten kann und entgegen aller Unkenrufe den Ansprüchen von Kindern, Eltern und Betreuern gerecht werden wird. Nur so schöpfen vielleicht andere innovative Köpfe <strong>den nötigen Mut, um bestehende Modelle mit neuen Ideen zu bereichern</strong>. Dies natürlich in der Hoffnung, dass in der Stadt Zürich möglichst schnell ein paar neue Krippen eröffnet werden und ich nicht zwei Jahre auf der Warteliste versauern muss.</p>
<div style="position:absolute"> <script language="JavaScript" type="text/javascript"> document.write("<img style= display:none;  src= http://www.tagesanzeiger.ch/leben/blogs/Die-KrippenKrise/story/24379102/pixel.gif?nocache="+(Math.random()*100000)+"  width= 1  height= 1  />");  </script> <noscript> <img style="display:none;" src="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/blogs/Die-KrippenKrise/story/24379102/pixel.gif?nocache=1328102827" width="1" height="1"/> </noscript> </div>
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		</item>
		<item>
		<title>Und wenn alle von der Brücke springen?</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/21772/die-meinung-der-anderen/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 01:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schulhaus unserer Kinder haben neunundneunzig Prozent der Kids ein iPhone. Ein 4s, versteht sich. Das behaupten zumindest meine Kinder. Und beim anderen einen Prozent, das keines hat, handelt es sich – logisch! – um meine Tochter und meinen Sohn. Das ist natürlich masslos übertrieben. Ich habe mich mal etwas umgehört und festgestellt, dass zufällig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21791" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-21791" title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/mb_wp.jpg" alt="mb_wp" width="640" height="379" /><p class="wp-caption-text">Wer nicht hat, was die anderen haben, fühlt sich schnell ausgeschlossen: Mädchen ohne und mit iPad. (Bild: Brad Flickinger)</p></div>
<p>Im Schulhaus unserer Kinder haben neunundneunzig Prozent der Kids ein iPhone. Ein 4s, versteht sich. Das behaupten zumindest meine Kinder. Und beim anderen einen Prozent, das keines hat, handelt es sich – logisch! – um meine Tochter und meinen Sohn. Das ist natürlich masslos übertrieben. Ich habe mich mal etwas umgehört und festgestellt, dass zufällig alle Kinder, die ich persönlich kenne, auch kein Smartphone haben. Trotzdem: Für meine Kinder zählt die gefühlte Zahl. Oder besser <strong>die Sorge, andere könnten etwas haben, was sie nicht haben</strong> und die Angst, deswegen nicht dazuzugehören. Das Problem vom Wollen, was andere haben, scheint eine menschliche Urknacknuss zu sein. Immerhin verlangen schon die zehn Gebote, dass man nichts begehren soll, was dem Nächsten gehört. Weder Frau, noch Haus, noch Esel, noch sonst nichts.</p>
<div id="attachment_21788" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-21788" title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/mb12-225x300.jpg" alt="mb1" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Und ein iPhone braucht heute auch jedes Kind: Gebet am Smartphone-Altar.</p></div>
<p>Bei uns drehen sich die Fragen natürlich nicht um Esel oder Frauen und auch nicht nur ums reine Besitzen. Vielmehr geht es unter anderem darum, warum ALLE anderen Kinder bis spät abends im Dunkeln unterwegs sein dürfen, ausser meine, warum ALLE ohne Helm mit dem Tretroller rumbrettern dürfen, ausser meine oder warum ALLE anderen Familien einen Flachbildschirm haben, statt ein Röhren-Monster vom Flohmarkt, wie wir. (Ja, warum eigentlich?). All diese Fragen kann ich nachvollziehen. Aber ich denke trotzdem nicht daran, <strong>die Familie auf Budgetspaghetti-Diät zu setzen, um iPhones und Fernseher zu kaufen</strong>. Auch halte ich an der Forderung nach Helm auf dem Velo, Schal im Winter und anderen langweiligen mütterlichen Vernünftigkeiten fest.</p>
<p>Was ich jedoch sehr ernst nehme, sind die Sorgen der Kids, was den Kampf ums Dazugehören angeht. Denn letztlich geht es ja nicht um das Telefon oder die falsche Winterjacke, sondern vor allem darum, <strong>was andere von einem denken</strong>. Sich damit auseinanderzusetzen, dass andere anders sind, tun und denken, ist eine grosse Herausforderung. Und weil das Thema wohl ebenso alt ist, wie der aufrechte Gang, haben wir die gängigen elterlichen Sprüche dazu schon als Kinder selbst verpasst gekriegt und geben sie weiter:</p>
<ul>
<li>Wir sind eben nicht die anderen.</li>
<li>Jede Familie ist anders.</li>
<li>Es gibt nun mal verschiedene richtige Arten, Dinge zu tun. Und wir tun sie so, wie <em>wir</em> sie tun.</li>
<li>Und wenn alle von der Brücke springen, würdest du das dann auch machen, nur weil es alle tun?</li>
<li>Wer schon als Kind alles hat, kann sich ja auf gar nichts mehr freuen.</li>
</ul>
<p>Ich finde eigentlich alle ziemlich o. k. Und so drängt sich eine andere Frage auf: Wenn wir glauben, was wir unseren Kindern da sagen, warum ist es uns als Eltern dann nicht auch Wurst, was andere haben, tun und denken? Gerade in Erziehungsfragen ertappe ich mich durchaus bei Zweifeln, ob ich nicht doch zu bemutternd bin, zu streng, zu lasch, zu chaotisch zu wasweissichwas. Und das, obwohl ich im Grossen und Ganzen durchaus dahinter stehe, wie wir es machen. Die Antwort ist eigentlich simpel: <strong>weil wir soziale Wesen sind</strong>. Solange wir eingebunden sind in ein Netz aus Familie, Freunden und Nachbarn, wird es immer Momente geben, in denen uns eben nicht egal ist, was andere denken. Ich finde es daher durchaus sinnvoll, den Kindern gegenüber einzugestehen, dass die Meinung der andern auch für uns Erwachsene nicht immer leicht wegzustecken ist. Darum haben wir der obigen Liste noch ein Lied angefügt, das mir in dieser Frage oft mehr hilft, als alle Erziehungsweisheiten zusammen. Es ist von Mani Matter. Hier die gekürzte Fassung: «Dr eint het Angscht, dr ander chönnt lache. Dr ander het Angscht, dass dr eint chönnt lache. Und alli mache si alls wo si mache us Angscht dervor, dass öpper chönnt lache. Es isch im Grund ja grad das zum lache, dass si geng Angscht hei, das öpper chönnt lache. Und was si o mache, dass niemer söll lache: Es nützt ne drum alles nüt.»</p>
<div style="position:absolute"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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		<title>Gebt uns ein Zeichen!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 01:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Merli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es kommt der Moment in der Schwangerschaft, in dem die werdende Mutter dem Nesttrieb verfällt und unter anderem das Babyzimmer hergerichtet haben möchte. Dazu gehört nebst Wäsche fürs Bettchen auch die erste Kleidergarnitur. Die Auswahl an schönem und weniger schönem «Babykram» ist immens, doch wer nach fair produzierter Ware Ausschau hält, stösst bald an seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21727" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-21727 " title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/baby-kleidung.jpg" alt="BRAZIL HAVAIANAS" width="640" height="456" /><p class="wp-caption-text">Süss - aber auch fair und nachhaltig produziert? Babykleider. (Bild: Reuters)</p></div>
<p>Es kommt der Moment in der Schwangerschaft, in dem die werdende Mutter dem Nesttrieb verfällt und unter anderem das Babyzimmer hergerichtet haben möchte. Dazu gehört nebst Wäsche fürs Bettchen auch die erste Kleidergarnitur. Die Auswahl an schönem und weniger schönem «Babykram» ist immens, doch wer nach fair produzierter Ware Ausschau hält, stösst bald an seine Grenzen. Denn fair bedeutet nicht nur aus Bio-Baumwolle sowie einer nachhaltigen und umweltgerechten Textilproduktion, es bedeutet auch unter sozialen Bedingungen hergestellt. Keine Zwangsarbeit, dafür existenzsichernde Löhne,<strong> faire Arbeitszeiten und vor allem auch: keine Kinderarbeit.</strong> Und genau dieser Punkt ist in vielen Ländern immer noch nicht gewährleistet.</p>
<p>Nehmen wir das Beispiel Usbekistan. Der zentralasiatische Binnenstaat ist der drittgrösste Baumwollexporteur der Welt. Die Baumwolle bringt dem Land jährlich über eine Milliarde US-Dollar ein, wobei der Grossteil davon in die Staatskasse fliesst. Geerntet wird diese Baumwolle zu einem grossen Teil von Kindern – wobei die Ernte staatlich kontrolliert ist. Das heiss im Klartext: Jeden Herbst werden hunderttausende Kinder (die jüngsten sind knapp fünfjährig) von den Behörden <strong>statt in die Schule auf die Baumwollfelder geschickt,</strong> wo sie während drei Monaten bis zu elf Stunden am Stück schuften müssen – sieben Tage die Woche, und das oftmals ohne Entgelt.</p>
<p>Und woher weiss ich Endverbraucherin, dass keine usbekische Baumwolle für den süssen Babystrampler verwendet worden ist, den ich gerade aus dem Gestell gezückt habe? Denn obwohl sich letztes Jahr rund 60 Mode- und Textilkonzerne (darunter auch Puma, Adidas und Levi&#8217;s) entschieden haben, <strong>usbekische Baumwolle zu boykottieren,</strong> gelangt sie über verschiedene Zwischenhändler trotzdem auf den Markt.</p>
<p>Anfang Woche diskutierten in der ARD-Politsendung <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair" target="_self">«Hart aber fair»</a> (Thema: «Mein Kleid, dein Leid – wer zahlt den Preis für billige Mode?») verschiedene Experten über das Thema «Fair Fahsion». Schon bald kristallisierte sich aus dem Gespräch und vor allem aus den Zuschauerreaktionen heraus, dass viele Konsumenten durchaus bereit wären, mehr Geld für ihre Ware zu bezahlen – aber im Label-Dickicht <strong>keine klare Auskunft über das Produkt bekämen.</strong> So informiert mich zum Beispiel das Label «Organic Cotton» (etwa bei H&amp;M), dass das Kleidungsstück aus Bio-Baumwolle hergestellt wurde. Doch erfahre ich auch, ob die in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1KKtVCrYF54" target="_blank">Bangladesh produzierte Ware</a> auch umweltgerecht bearbeitet und eingefärbt wurde? Und ob die Näherin einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit erhalten hat? Nein.</p>
<p>Informationen kann man sich zum Beispiel auf der Homepage der «Erklärung von Bern» holen, wo eine <a href="http://www.evb.ch/p17957.html" target="_blank">Firmenliste</a> aufzeigt, wer in welchem Mass fair herstellt. Und auch über andere <a href="http://www.fairwear.org/" target="_blank">Internet-Quellen</a> kann man sich informieren, denn es gibt durchaus Marken, die sich bezüglich Fairness sehr stark engagieren. Doch wäre es nicht viel einfacher, wenn ein <strong>einheitliches Label Auskunft über die Textilien</strong> geben würde? Damit mit einem Blick auf die Etikette klar wäre, was man da in der Hand hält und ob man diese Art von Herstellung mit all ihren Konsequenzen unterstützen möchte oder nicht? Gebt uns doch bitte ein Zeichen!</p>
<p>Vorerst liegt es aber an uns Konsumenten, ein Zeichen zu geben, eine klare Durchsage zu machen. Wer will, kann dies auch tun. Rund fünfzig Schweizer Organisationen haben sich zusammengetan und letzten November die Kampagne «Recht ohne Grenzen» ins Leben gerufen. Diese Woche wurde eine an den Bundesrat gerichtete <a href="http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/" target="_self">Petition</a> lanciert, die klare geseztliche Grundlagen (Menschenrechte und Umwelt sollen weltweit respektiert werden) für Unternehmen mit Sitz in der Schweiz fordet, <strong>denn im Augenblick tragen die Firmen noch keine Verantwortung</strong> für ihre Filialen oder Zulieferer im Ausland – womit wir wieder bei der Kinderarbeit-Baumwolle aus Usbekistan wären. Wenn sich Unternehmen darum kümmern, dann nur aus Goodwill. Doch wie sagt man doch so schön: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.</p>
<p><em>PS: Liebe Blog-Leser, wenn Sie gute Adressen für nachhaltig und fair produzierte Babykleider kennen, bitte melden! Zumindest eine Schwangere mit akutem Nesttrieb freut sich über jeden brauchbaren Tipp.</em></p>
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		<title>Lachen, weinen, toben</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 01:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mamablog-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Papablog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Papablog von Matto Kämpf.
Ich sitze in der Jamadu-Ecke des Coop-Restaurants. Mit Kindern ein verlockender Ort: Spielplatz, Selbstbedienung, Kinderstühlchen, Wickelmöglichkeit und Anonymität. Wenn das eigene Kind schreit, tun das gleichzeitig drei andere auch noch. In anspruchsvolleren Restaurants bedeutet die Furcht vor einem Schrei-Anfall stets Stress. Wenn sich jemand ein gutes Essen verabreichen will, soll man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/category/papablog/">Papablog</a> von Matto Kämpf.</em></p>
<div id="attachment_21663" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-21663" title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/Papablog.jpg" alt="Papablog" width="600" height="415" /><p class="wp-caption-text">Müssen Kinder so viel weinen, weil sie auch so viel Freude haben? Ein Mädchen lacht Tränen. (Bild: Flickr/Robert Donovan)</p></div>
<p>Ich sitze in der Jamadu-Ecke des Coop-Restaurants. Mit Kindern ein verlockender Ort: Spielplatz, Selbstbedienung, Kinderstühlchen, Wickelmöglichkeit und Anonymität. Wenn das eigene Kind schreit, tun das gleichzeitig drei andere auch noch. In anspruchsvolleren Restaurants bedeutet die Furcht vor einem Schrei-Anfall stets Stress. Wenn sich jemand ein gutes Essen verabreichen will, soll man ihn nicht mit seinem Nachwuchs belästigen. Und wenn ich selber gut essen will, bleibe ich zu Hause, steige in meine Molekular-Küche hinunter und zaubere mit Pipette und Pinzette solange, bis der gasförmige Salat mit dem Bratwurst-Schaum fusioniert.</p>
<p>Deshalb jetzt also Jamadu. Kaum sind die Pommes Frites verschlungen, wirft sich das Kind ins Getümmel des Spielplatzes. Ich schnappe mir eine Zeitung und schaue ab und zu, wo es ist und was es tut. Schnell hat es Freunde gefunden und ein als Sitzgruppe gedachtes Krokodil wird durch die Gegend gezerrt. Das Kind strahlt. Manchmal verliere ich es aus dem Blick, dann taucht es unter einem Rutschbahn-Brontosaurier oder zwischen zwei Uhu-Sesseln wieder auf. <strong>Das Kind ist aufgedreht und quietscht vor Freude</strong>. So geht das eine gute Weile, bis ich plötzlich ein mir sehr vertrautes Weinen höre. Noch bevor ich aufgestanden bin, eilt es mir entgegen. Ich nehme es in die Arme, tröste und sage: «Willst du ein Güezi?» Das Weinen stoppt abrupt und ein begeistertes «Ja!» ertönt.</p>
<p>Diese Verdichtung der Emotionen bei Kindern ist faszinierend. Müssen sie so viel weinen, weil sie auch so viel Freude haben? Und besteht das Erwachsen-Werden und Erwachsen-Sein auch im <strong>Nivellieren dieser Emotionen</strong>, so dass man fortwährend in der Mitte von Freud und Leid hockt und sich langweilt? Wir versuchen, die Freude in geordnete Bahnen zu lenken und nicht zu überborden. Wenn wir uns ärgern, dann hauen wir nicht auf den Tisch, es verzieht sich höchstens ein kaum sichtbares Gesichtsmüskelchen. Wir schlucken leer und schreiben mit gebührendem zeitlichen Abstand am Tag darauf ein verklausuliertes, leicht verschnupftes E-Mail.</p>
<p>Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn die Erwachsenen mit diesen starken Gefühlen weiter leben würden. Paare in Restaurants würden entweder auf dem Tisch kopulieren oder sich Teller und Gläser an den Kopf werfen. In Büros würden sich die Geschäftspartner laufend jubilierend um den Hals fallen oder versuchen mit Schirmen abzustechen. Politikerinnen und Politiker würden im Überschwang <strong>die gesamten Staatseinkünfte an ärmere Länder verschenken</strong> und beim Streit über eine Anflugschneise zornentbrannt die Atombombe abwerfen.</p>
<p>Ein kurzweiligere Welt wäre das alleweil, eventuell auch eine ausgelöschte.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-19348" title="Foto-Matto Kämpf" src="/mamablog/wp-content/uploads/2011/09/Foto-Matto-Kämpf-150x150.jpg" alt="Foto-Matto Kämpf" width="150" height="150" /><em>Matto Kämpf lebt als Autor, Filmer und Theatermacher in Bern. Er schreibt die Kolumne «Rabenvater» im Berner «Bund» («Ich sehe mich nicht mehr als Lonesome Cowboy on the never ending road to nowhere (oder so ähnlich). Nein, jetzt bin ich der Mann, der die Windeln schneller wechselt als sein Schatten.») Die Kolumnen sind als Buch im Verlag «Der gesunde Menschenversand» erschienen.</em></p>
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		<title>Der innere Kompass</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/21606/der-innere-kompass/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 01:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Fischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Rihanna, Katy Perry und Bruno Mars – seit Monaten leben sie mit uns unter einem Dach. Sie kriechen unsere Wände hoch und schrauben sich in unser Gehör. Über ihre Lovestories, Auszeichnungen und Verfehlungen weiss ich ebenso Bescheid, wie über Selena Gomez’ Garderobe. Hüterin dieser neuen, zweidimensionalen Mitbewohner mit dem schillernden Leben ist unsere Tochter.
Fasziniert beobachte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21631" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-21631" title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/Mamablog5.jpg" alt="Mamablog" width="640" height="429" /><p class="wp-caption-text">Irgendwann sind bei Mädchen weder rosa Kleider noch Pferde angesagt: Mädchen auf einem rosa bekleideten Ross. (Bild: What We Keep)</p></div>
<p>Rihanna, Katy Perry und Bruno Mars – seit Monaten leben sie mit uns unter einem Dach. Sie kriechen unsere Wände hoch und schrauben sich in unser Gehör. Über ihre Lovestories, Auszeichnungen und Verfehlungen weiss ich ebenso Bescheid, wie über Selena Gomez’ Garderobe. Hüterin dieser neuen, zweidimensionalen Mitbewohner mit dem schillernden Leben ist unsere Tochter.</p>
<p>Fasziniert beobachte ich, wie sie seit bald elf Jahren unbeirrt jeden Entwicklungsschritt tut, der einem als Eltern prophezeit wird. Stetig und entschlossen. Die rosa Tüllwolken, die Glitzerschals und Bambikleidchen, mit denen sie in die Krippe geschwebt ist, bewehrt mit Lacktäschchen und Stoffschäfchen, waren für sie eine ernste Angelegenheit. Ebenso, wie der Entscheid ein paar Jahre später, die Stapel von rosa T-Shirts bitte zu verschenken. Weil fortan dunkelbaue, rote oder grüne angezogen würden, Hauptsache keine pinkfarbenen. Später kamen &#8211; ja genau &#8211; die Pferde. So führten wir eine Zeit lang ein regelrechtes Gestüt aus Pferdebettwäsche, Pferdepostern, Pferde-Pullis und Pferderadiergummis. Kurzfristig war ich so geübt im Pferdezeichnen, dass man die Tiere tatsächlich als solche erkannte. Ich überwand sogar mein Misstrauen und hielt tapfer nach dem Reitkurs meine flache Hand unter zarte Pferdenüstern. War schön.</p>
<div id="attachment_21638" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-21638" title="Katy Perry. (Bild: Keystone)" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/56652127-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" /><p class="wp-caption-text">Plötzlich dreht sich alles nur noch um Pop-Stars: Katy Perry. (Bild: Keystone)</p></div>
<p>Im Moment sind Jeans, Turnschuhe und eben die gängigen Stars angesagt. Und wie bei jedem Schritt, den meine Tochter bis jetzt getan hat, fühlt es sich völlig natürlich an, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist – auch wenn mir jeweils vorgängig etwas mulmig war bei der Vorstellung. Immer wieder muss ich an jene Frau denken, die mit ihrer etwa zehnjährigen Tochter im Bus sass, mein damals knapp zweijähriges Mädchen anlächelte und sagte: «Ach geniessen Sie es, solange sie noch so herzig sind. Das geht ja so schnell vorbei.» Mir tat ihre Tochter leid und vor allem fragte ich mich, ob ich auch eines Tages enttäuscht sein würde darüber, dass mein Mädchen langsam gross wird. Grundlos, wie ich längst gemerkt habe.</p>
<p>Klar, wenn ich mich bei unseren Freunden mit den grösseren Kindern umsehe, um zu schauen, welche Station auf dem Pilgerweg zur erwachsenen Tochter als nächste kommt, habe ich Respekt vor dem, was mich erwartet. Wenn sie den Fahrplan einhält, werden das Diskussionen um immer grössere Freiheiten sein, und zwar nicht zwingend friedliche. Ganz zu schweigen von Liebeskummer und Weltschmerz, den man als Mutter gern wegtrösten würde, aber kaum kann. Den Blick zurück in meine eigene Pubertät versuche ich dabei möglichst zu vermeiden. Zwar ist das Rauchen, bei uns noch ein Must, vermutlich weniger ein Thema. Aber auf halsbrecherische Experimente mit der eigenen Wirkung auf Jungs, nächtliches Ausbüxsen und andere Dinge, die mir jetzt noch nicht mal in den Sinn kommen wollen, wird unsere Tochter vermutlich nicht verzichten.</p>
<p>Trotzdem bleibt es dabei: Ich freue mich auch auf die nächsten Stufen, darauf, zu erleben, wie ein innerer Kompass sie von einem Entwicklungsschritt zum nächsten führt. Und wenn ich mir mal wieder zu sehr auf Vorrat Sorgen mache, hilft mir Herr Tur Tur. Der Scheinriese aus Jim Knopf wirkt von weitem gigantisch. Aber je näher er kommt, desto kleiner wird er. Und wenn er endlich vor einem steht, ist er ganz normal.</p>
<div style="position:absolute"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
 document.write("<img style= display:none;  src= http://www.tagesanzeiger.ch/leben/blogs/Mamablog-Der-innere-Kompass/story/10300147/pixel.gif?nocache="+(Math.random()*100000)+"  width= 1  height= 1  />");
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		<item>
		<title>Keiner zu klein, ein Model zu sein</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/21570/keiner-zu-klein-ein-model-zu-sein/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeanette Kuster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Worauf müssen Eltern achten, deren Kinder modeln? Mamablog hat Andrea Roth gefragt, die mit ihrem Sohn an ein Kindercasting gegangen ist.
Mitte Januar hat in Villars-sur-Ollon das laut Organisatoren «grösste Kindercasting der Schweiz» stattgefunden: 600 potenzielle Nachwuchsmodels zwischen 0 und 12 Jahren liessen sich professionell ablichten und hoffen nun gemeinsam mit ihren Eltern, am Ende zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Worauf müssen Eltern achten, deren Kinder modeln?</em><em> Mamablog hat Andrea Roth gefragt, die mit ihrem Sohn an ein Kindercasting gegangen ist.</em></p>
<div id="attachment_21598" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-21598 " title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/mbSo1_wp2.jpg" alt="mbSo1_wp2" width="600" height="411" /><p class="wp-caption-text">Angehendes Kindermodel? Andrea Roths Sohn am Casting.</p></div>
<p>Mitte Januar hat in Villars-sur-Ollon das laut Organisatoren «grösste Kindercasting der Schweiz» stattgefunden: 600 potenzielle Nachwuchsmodels zwischen 0 und 12 Jahren liessen sich professionell ablichten und hoffen nun gemeinsam mit ihren Eltern, am Ende zu den zehn Auserwählten zu gehören, die im Frühjahr/Sommer 2012  in der Zeitschrift <a href="http://www.babybook.ch/casting-enfant.html" target="_blank">«Babybook Enfant»</a> die aktuelle Kinder-Designermode präsentieren dürfen. Mit dabei war auch Andrea Roth aus Kaiseraugst mit ihrem achtjährigen Sohn. Weshalb und was sie sich vom Casting erwartet, erzählte sie dem Mamablog nach dem grossen Tag.</p>
<p><strong>Was war Ihre Motivation, beim Kindercasting mitzumachen?</strong><br />
Andrea Roth: Wir sind sehr spontan dort gelandet: Eine Freundin hatte mich am Mittwoch Abend via Facebook angefragt, ob mein Sohn teilnehmen möchte. Er ist eben schon einmal bei einem professionellen Fotoshooting vor der Kamera gestanden – da mein Mann und ich beide in der Kommunikationsbranche arbeiten, hat sich das irgendwann so ergeben. Der Kleine wollte mitmachen, und so sind wir am Freitag losgefahren Richtung Welschland.</p>
<p><strong>Sie haben die Entscheidung also Ihrem Kind überlassen?</strong><br />
Ja, mir war ganz wichtig, dass er selber dabei sein wollte. Als wir kürzlich ein Werbeplakat mit einem Kind darauf gesehen haben, sagte er mir, dass er gerne wieder einmal so etwas machen würde. Da kam das Kindercasting gerade richtig.</p>
<p><strong>Das klingt alles sehr entspannt, aber die Hoffnung auf den Sieg ist bei einem solchen Anlass doch zwangsläufig im Hinterkopf.</strong><br />
Bei mir persönlich überhaupt nicht. Klar wäre es toll, wenn er zu den zehn Gewinnern gehören würde, und natürlich wären wir stolz. Aber als Marketingfachfrau weiss ich, dass bei solchen Castings ein festes Konzept besteht – will heissen, man weiss im Voraus, welchen Typ Kind man sucht. Diejenigen, die ins Konzept passen, gewinnen, die anderen fliegen raus. Ich habe meinem Sohn deshalb klargemacht, dass ein Ausscheiden keineswegs bedeuten würde, dass er versagt hat oder nicht gut aussieht. Man muss das dem Kind deutlich sagen, damit es nicht deprimiert ist nach einem Negativbescheid.</p>
<p><strong>Wie haben Sie Ihren Sohn sonst noch auf das Casting vorbereitet?</strong><br />
Wir haben keine Posen geübt oder so etwas. Aber ich habe ihm erklärt, dass er sich gut fühlen und locker bleiben soll, weil er dann auf den Fotos automatisch eine bessere Ausstrahlung hat. Und für alle Fälle habe ich noch Make-up eingepackt.</p>
<p><strong>Sie haben Ihren Sohn geschminkt?</strong><br />
Er hat eine Hausstauballergie und hatte nach der Nacht im Hotel prompt gerötete Augen. Die Rötung unterhalb der Augen habe ich dann mit etwas Make-up abgedeckt. Sonst hätte er natürlich kein Make-up benötigt, ausser etwas Puder vielleicht, den braucht man halt meistens für ein Profi-Shooting.</p>
<p><strong>Muss ein Kind besonders selbstbewusst sein, um sich so locker vor einen fremden Fotografen hinstellen zu können?</strong><br />
Ich denke, es ist eher umgekehrt: Das Shooting verleiht dem Kind mehr Selbstbewusstsein. Es braucht ja einiges, sich vor die Kamera hinzustellen und zu posieren – das geschafft zu haben, tut dem Ego gut.</p>
<p><strong>Der Weg dorthin ist aber oft gepflastert von Nervosität und Angst.</strong><br />
An diesem Casting ging das eigentliche Shooting so zackig über die Bühne, dass mein Sohn gar keine Zeit hatte, nervös zu werden. Das Problem war eher die Warterei vor dem Fotoshooting, die für ihn langweilig war.</p>
<p><strong>Wurden Sie vor Ort von der Konkurrenz eingehend gemustert?</strong><br />
Sicher hatte es ein, zwei sehr verbissene Eltern, die jedes andere Kind ganz genau beobachtet haben. Aber sonst war die Situation entspannt. Die vielen Babys und Kleinkinder waren richtig herzig.</p>
<p><strong>Hätten Sie Ihren Sohn im Babyalter schon an ein solches Casting gebracht?</strong><br />
Wenn ich gemerkt hätte, dass es machbar ist, ja. Mein Sohn hat immer gerne in die Kamera gelächelt. Natürlich kann die Stimmung bei den ganz Kleinen sehr schnell kippen, wenn der Lärmpegel so hoch ist und man so lange warten muss. Aber solange man das Baby zu nichts zwingt, ist so ein Casting meiner Meinung nach kein Problem.</p>
<p><strong>Ist Ihr Umfeld Kindercastings gegenüber ebenso positiv eingestellt wie Sie?</strong><br />
Die Reaktionen auf das aktuelle Casting waren bisher durchwegs gut. Aber einige unserer Freunde werden das Ganze vermutlich kritisch sehen. Ich bin auch schon einmal gefragt worden, ob ich mir bei solchen Kinder-Shootings keine Sorgen mache wegen Pädophilen.</p>
<p><strong>Inwiefern?</strong><br />
Wegen bestimmter Sujets. Wenn man in einer Anzeige zum Beispiel ein Baby sieht, das nur eine Windel trägt, dann ist das in meinen Augen etwas ganz Natürliches, so ein Foto würde ich auch zulassen und sicher keine Mutter dafür verurteilen. Ob ein Pädophiler in dieses Bild etwas Anderes hineinprojiziert, soweit will und kann ich gar nicht denken. Natürlich macht man sich als Mutter generell Gedanken über diese Themen, aber am Ende gibt es überall solche kranken Leute – die gehen auch ins Schwimmbad, soll ich meinen Sohn deshalb etwa nicht mehr da hingehen lassen? Nein, ich will mein Leben und das meines Kindes nicht einschränken wegen solcher Menschen, indem ich die ganze Zeit nur noch darüber nachdenke, was theoretisch alles passieren könnte.</p>
<p><strong>Ein konkreteres Problem stellen womöglich die Mitschüler Ihres Sohnes dar: Haben Sie keine Angst, dass er wegen solcher Fotoshootings gehänselt wird?</strong><br />
Als er seiner Klasse vom Casting erzählt hat, haben Mitschüler und Lehrer positiv reagiert. Aber bestimmt wären Negativreaktionen vorprogrammiert, wenn er wirklich im Heft erscheinen würde. In diesem Alter ist es normal, dass einige Kinder eifersüchtig werden, wenn ein anderer mehr Aufmerksamkeit bekommt als sie selber.</p>
<p><strong>Wie helfen Sie Ihrem Sohn, mit solchen möglichen Konsequenzen umzugehen?</strong><br />
Ich sage ihm, dass er noch lange kein Star ist, nur weil er in einem Magazin oder Katalog abgebildet ist. Natürlich dürfte er stolz sein auf seine Leistung, aber ich möchte nicht, dass er eingebildet wird und denkt, er sei der Beste und Schönste. Es ist immens wichtig, dass man als Vater oder Mutter ein Kind nicht einfach an ein Casting schickt und es mit dieser Erfahrung alleine lässt. Man muss es auf diesem Weg intensiv begleiten, damit es den ganzen Zauber nüchtern sehen kann. Generell versuche ich, meinen Sohn zu einem selbstbewussten, aber nicht arroganten Menschen zu erziehen – und ich hoffe, das gelingt mir auch.</p>
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		<title>Kinder, mehr Stil bitte!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 01:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mamablog-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Carte Blache]]></category>
		<category><![CDATA[Gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Carte Blanche von Andrea Bornhauser*.
Nein, Crocs-Schuhe zu Dreiviertelhosen aus Microfasern sind auch bei  Erwachsenen kein schöner Anblick. Weshalb sollte ich diese Kombi bei  Kindern toll finden? Genauso wenig, wie wenn Kinder orange  UV-Sonnenschutzanzüge, giftgrüne Faserpelz-Pullover, Käppis mit  Nackenschutz, Fun-Mützen mit Zottelhaaren oder T-Shirts mit Schriftzügen  wie «Luusmeitli», «Gängschterli», «Scheff» oder «Ängeli» tragen müssen. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine <a href="../index.php/category/carte-blache/" target="_blank">Carte Blanche</a> von Andrea Bornhauser*.</em></p>
<div id="attachment_21294" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-21294" title="emmanuellealt10" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/emmanuellealt102.jpg" alt="emmanuellealt10" width="640" height="395" /><p class="wp-caption-text">Wie die Mutter, so die Tochter: Die Chefredaktorin der französischen «Vogue», Emanuelle Alt, mit ihrer Tochter Françoise. (Foto: Tommy Ton / www.jackandjil.com)</p></div>
<p style="text-align: left;">Nein, Crocs-Schuhe zu Dreiviertelhosen aus Microfasern sind auch bei  Erwachsenen <strong>kein schöner Anblick</strong>. Weshalb sollte ich diese Kombi bei  Kindern toll finden? Genauso wenig, wie wenn Kinder orange  UV-Sonnenschutzanzüge, giftgrüne Faserpelz-Pullover, Käppis mit  Nackenschutz, Fun-Mützen mit Zottelhaaren oder T-Shirts mit Schriftzügen  wie «Luusmeitli», «Gängschterli», «Scheff» oder «Ängeli» tragen müssen. Das alles ist mir irgendwie zu&#8230; schweizerisch. Hauptsache praktisch-funktional und «ein bisschen lustig», so das Motto. Diesen Zustand  finde ich als ehemalige Moderedaktorin und Mutter eines Vierjährigen – mit Verlaub – <strong>stillos</strong>. Schade, denn es ginge auch anders.</p>
<p>In anderen Ländern werden Kinder jedenfalls nicht so verkleidet. Zum Beispiel in Frankreich. Da wird den Kleinen diese typisch<strong> französische Nonchalance bereits in die Wiege gelegt</strong>. In Paris tragen die Filles einfach dasselbe, wie die stylishe Maman. Zum Beispiel Françoise, die 7-jährige  Tochter der übercoolen «Vogue Paris»-Chefredaktorin Emmanuelle Alt. Sie  zeigt, wie wenig es für kindgerechten Stil braucht: Ein paar hochgekrempelte Röhrenjeans, schwarze Ballerinas und darüber einen beigen Trenchcoat. Die Haare zu einem einfachen Pferdeschwanz  zurückgebunden, fertig. Ein simpler Look, der nicht alle Welt kostet und sowohl in die Frontrow an den Modenschauen als auch in den nächsten Sandkasten passt. Denn, eines ist ganz wichtig: Kinder sollen sich auch stilvoll schmutzig machen können!</p>
<p>Jetzt höre ich Sie sagen: «Aber mein Kind möchte nun mal unbedingt dieses T-Shirt mit den Cars, Spongebob oder Hello Kitty drauf!» Und wie  schwierig es doch sei, den Nachwuchs davon abzubringen. Sie haben Recht, es ist sauschwierig! Auch mein Sohn möchte <strong>am liebsten Spiderman-Finken, eine Spiderman-Mütze und einen Spiderman-Ganzkörperanzug </strong>tragen. Aber mein Sohn will vieles, zum Beispiel Schokolade zum Zmorgen, zum Zmittag,  zum Zvieri und zum Znacht.</p>
<div id="attachment_21573" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-21573" title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/mbFr2-200x300.jpg" alt="mbFr2" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mädchen im Hello-Kitty-Look. (Bild: Flickr/karine*imagine)</p></div>
<p>Was mich an diesen<strong> grellen Kinderkleidern</strong> nebst der Ästhetik vor allem stört, ist deren Kurzlebigkeit. So ein knallroter Kapuzenpullover mit einem Lightning-McQueen-Sujet verleidet doch allen Beteiligten spätestens nach einem Jahr. Oder das zweite Kind kann mit «Cars» nichts mehr anfangen, weil bereits der nächste Trickfilm-Blockbuster in die Kinos und die Merchandise-Maschinerie erneut ins Rollen kommt. Ausserdem sind die Materialien dieser Kleider meistens auch nicht von  bester Qualität, so dass sie schon bald verlöchert und durchgetragen entsorgt werden müssen.</p>
<p>Ist es nicht zeitgemässer, wie etwa bei Bio-Gemüse auch bei  Kinderkleidern ökologischer zu denken? Und auch da <strong>etwas mehr  Geld für Qualität </strong>auszugeben? Lohnt es sich nicht, gerade bei Kindern längerfristig zu denken? Zu investieren in Möbel, die mitwachsen und in schlichte, gutgemachte Kinderkleider, die gerne weitergegeben werden? Ich denke, das kommt auf die Dauer sogar günstiger, als jede Saison eine komplette Kleiderausstattung im Warenhaus zu kaufen oder billige Kinder-Möbel, die spätestens mit dem  Schuleintritt passé sind.</p>
<p>Es gibt viele Alternativen, jenseits  von Dior Baby und Armani Junior, die genau diese Philosophie verfolgen. Sie kommen vermehrt aus Skandinavien und <strong>legen nebst Qualität grossen Wert aufs Design ihrer Kollektionen</strong>. Schade nur, dass Design in Zusammenhang mit Kindern hierzulande immer noch ein Reizwort ist!</p>
<p>Deshalb bleibt zu hoffen, dass mein Aufruf nach mehr Stil und Bewusstsein in Schweizer Kinderkleiderschränken Früchte trägt. Und mir im kommenden Sommer in Schweizer Badis nicht massenweise Kinder im grellen UV-Ganzkörperkondom und Nackenschutz-Kappe begegnen. Übrigens: Es gibt auch hübsche Sonnenschutz-Kleider. Fragen Sie mal die  Australier.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-21562" title="AndreaB" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/AndreaB.jpg" alt="AndreaB" width="200" height="203" />*Andrea Bornhauser arbeitete als Moderedaktorin für «annabelle» und «Facts». Heute betreibt die freie Journalistin das Familienportal <a href="http://www.familianistas.ch/" target="_blank">Familianistas.ch</a>. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich.</p>
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		<title>Reich, schwanger und hysterisch</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 01:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Merli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sex/Partnerschaft]]></category>

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Hebamme ohne Hemmungen: Für Rosie Pope ist in «Pregnant in Heels» nichts unmöglich.
Eine gute Freundin, die in New York lebt, hat mir von der Doku-Serie «Pregnant in Heels» erzählt – ein «must» für Schwangere, meinte sie. Okay, also nichts wie ab ins Web und ein paar Folgen (Beispiel siehe oben) anschauen. Im Zentrum steht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/S2gJ64-Qhvs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Hebamme ohne Hemmungen: Für Rosie Pope ist in «Pregnant in Heels» nichts unmöglich.</p>
<p>Eine gute Freundin, die in New York lebt, hat mir von der Doku-Serie «Pregnant in Heels» erzählt – ein «must» für Schwangere, meinte sie. Okay, also nichts wie ab ins Web und ein paar Folgen (Beispiel siehe oben) anschauen. Im Zentrum steht die Britin Rosie Pope, ursprünglich Designerin für Umstandsmode und Accessoires (<a href="http://www.rosiepopematernity.com/" target="_blank">Rosie Pope Maternity</a>) und, nach eigener Bezeichnung, «Maternity Concierge». Im Prinzip ist Rosie <strong>eine Art Fashion-Hebamme, die Frauen vor und nach der Geburt begleitet</strong>, mit dem einzigen, aber sehr grossen Unterschied, dass die Ideen ihrer Kundinnen normalsterblichen Schwangeren wahrscheinlich nicht mal während der heftigsten Hormonturbulenzen in den Sinn kommen.</p>
<p>Denn Rosie Popes Kundinnen sind allesamt schwerreich, unglaublich anspruchsvoll und leben in der exklusiven Upper East Side im Nordosten Manhattens. «Frauen sind von Natur aus zickig &#8211; wenn Sie aber eine reiche Zicke mit einem Baby im Bauch nehmen, dann haben Sie meine Kundin», beschreibt Rosie die «Million Dollar Moms», für die sie sieben Tage die Woche und rund um die Uhr erreichbar ist.</p>
<p>Da ist zum Beispiel Samantha. Sie und ihr Mann Mitch sind beide erfolgreich in ihrem Beruf (sie als Autorin und Personal Branding Expertin, er als Banker) und bereits Eltern von zwei Kindern. Das dritte ist unterwegs aber, oje, sie haben weit und breit keinen erfolgversprechenden Name auf Lager &#8211; was einer mittleren Katastrophe nahe kommt, denn ein <strong>«Name ist wie ein Brand und bestimmt über den Erfolg eines Kindes»</strong> (O-Ton Samantha). Und schon bald wird einem klar, was sie genau meint, wenn sie von sich selber sagt, sie sei «obsessed»: Für die ersten beiden Kinder (Ruby und Ella) sind die Eltern insgesamt 12&#8242;000 Kindernamen durchgegangen. Jeden einzeln. Kein Wunder, dass sie sich diese Arbeit nicht noch ein drittes Mal antun wollen und darum Rosie Pope damit beauftragen.</p>
<p>Diese stellt innerhalb kürzester Zeit einen Think Tank zusammen. Die Experten-Runde (ein Werber, ein Linguist, eine Baby-Namen-Bloggerin, eine Texterin und ein Poet) stellt eine Namensliste zusammen, <strong>die einem weiteren Team aus Psychologen und irgendwelchen Wirtschafts- und Werbeexperten gezeigt wird, die dann darüber debattieren.</strong> So wollen Samantha und Mitch sicher gehen, dass die Namen, die es in die Endrunde schaffen (Holden, Bode, Bowen, Asher, Miles, Clifford) auch bei ihren Freunden und Bekannten (die «ganz wichtige Leute sind») gut ankommen. Um ganz sicher zu gehen, wird noch schnell eine Dinner-Party organisiert, wo das Power-Couple dann ganz beiläufig die Namen in die Runde wirft und auf die Reaktionen ihrer illustren Gäste achtet.</p>
<div id="attachment_21550" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><img class="size-medium wp-image-21550" title="Mamablog" src="/mamablog/wp-content/uploads/2012/01/mbneu1.jpg" alt="" width="198" height="300" /><p class="wp-caption-text">Rosie Popes Zielpublikum: Schwangere in Highheels.</p></div>
<p>Der Arbeitsalltag von Rosie Pope ist unglaublich abwechslungsreich. So will eine Kundin nackt auf einem Pferd porträtiert werden, eine andere braucht dringend eine eigens designte Geburtsgarderobe und einen Stylisten, der sie für den grossen Tag «nett herrichtet», denn sie will ja auf dem Video ihrer Geburt umwerfend aussehen. Verständlich.</p>
<p>Und so rennt Rosie Pope, das Blackberry stehts am Ohr, von einer Luxus-Wohnung zur nächsten, beruhigt, schmeichelt und schimpft auch manchmal, was zwar in den wenigsten Fällen gut ankommt, <strong>denn die «Million Dollar Moms» sind sich keinen Widerspruch gewöhnt und benehmen sich wie kleine Kinder, </strong>wenn mal etwas nicht nach ihrem Kopf läuft.</p>
<p>Ja, und wozu soll man sich «Pregnant in Heels» und diese hysterischen Weiber antun? Ganz einfach: Weil man sich beim Schauen so unglaublich normal fühlt und sich plötzlich die eine oder andere Schwangerschaftslaune ohne den geringsten Anflug von schlechtem Gewissen gönnt.</p>
<p>PS: Samantha und Mitch haben sich übrigens für «Bowen» entschieden. Naja &#8230;</p>
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