
Prototyp Mutter, die heilige Junfrau Maria, das neue Feindbild. Aber ist es wirklich nötig, dass Mütter und kinderlose Frauen sich in einem neuen ideologischen Kleinkrieg zerfleischen?
Hurra, wir haben ein neues Feindbild. Genährt wird es durch kleine Worte, die, wie gestern an dieser Stelle zu erfahren war, zuweilen gewaltige Wirkung entfalten können. Das gilt auch für Texte, wie jener der Autorin Bettina Weber eindrücklich bewies. Mit ihrem fies aber durchaus Regelkonform auf die Mutter gespielten Rundumschlag, hat Weber eine Flut von Kommentaren ausgelöst, die ihre These bestätigten. Der Nuggigraben existiert, so war aus den Kommentaren zu lesen, ja, da draussen scheint ein Krieg zu toben, dessen Front mitten durch das weibliche Geschlecht läuft. «Danke! Endlich redet eine Klartext!», jubelte das eine Lager. «Skandal! Mütter werden pauschal diffamiert!», brüllte es aus den andern Schützengräben.
Ich finde das einigermassen erstaunlich. Als Mutter und Frau habe ich den Text mit Interesse gelesen: Mütter sind also alles hinterhältige Glucken, das neue Feindbild? Interessanter Dreh, dachte ich, spülte das Geschirr und ging zur Arbeit. Und jetzt müsste man behaupten: kinderlose Frauen, alles Schlampen. Aber das ist natürlich Schwachsinn.
In der Multioptionsgesellschaft, wo Glück als individuelle Leistung verstanden wird, stehen alle, Kinderlose und Mütter, unter demselben Stress zu beweisen, dass sie die richtige Option gewählt haben, dass sie glücklich sind. In der Kinderfrage geht es zudem um einen einigermassen umfassenden Lebensentwurf, weshalb es hier zu einem gewissen Konkurrenzverhalten kommt.
Allerdings scheint mir das eher von der kinderlosen Gesellschaft auszugehen, die sich von jener plötzlich auftauchenden, fremden Spezies Familie bedrängt sieht, die sie nicht versteht. Sie sehen anders aus, reden über andere Dinge, sind fremd und damit suspekt. Und was tut der verunsicherte Kinderlose? Er reagiert aggressiv, macht daraus eine Territorialfrage (Kinderwagen verstopfen unser Tram) und eine moralische Frage (sie halten sich für was Besseres).
Ich persönlich kenne keine Mütter näher, die Frauen ohne Kinder missbilligen und ich möchte auch keine kennen lernen. Hingegen bin ich vertraut mit dem Phänomen der Frau Mitte dreissig, die zunehmend gereizt auf das Thema reagiert, sowohl auf einem gesellschaftlichen wie auf einem persönlichen Level. Vielleicht hat es damit zu tun, dass sich Frauen in dem Alter in einer Shift befinden. Gehörten sie als kinderlose Frauen lange zur Mehrheit, werden sie nun plötzlich zu einer von Müttern umzingelten Minderheit. Bis zur Menopause Mitte vierzig sind gerade noch etwas weniger als dreissig Prozent der Frauen kinderlos. Dieser Umstand entspricht heutzutage dank der Pille in den meisten Fällen einem bewussten Entscheid, was wohl zur ideologischen Verschärfung der Sachlage beiträgt.
Aber ist das nötig? Mutieren Frauen mit der Mutterschaft automatisch zu missgünstigen, arroganten Wesen? Gewisse Beobachtungen Webers treffen tatsächlich zu. Ja, die Erfahrung der Mutterschaft ist total und ja, einige Frauen lassen sich davon völlig vereinnahmen. Das wiederum kann zu dramatischen Veränderungen im Freundeskreis führen. Und ja, es mag auch missgünstige Mütter geben, genauso wie es aller Arten seltsame Menschen gibt. Aber das scheint mir kein ideologisches, sondern ein individuelles Problem zu sein. Wenn man sich mässig für Babytalk interessiert, sollte man ein anderes Thema suchen. Wenn sich die andere für kein anderes Thema interessiert, sollte man sich eine andere Freundin suchen.
Auf der anderen Seite kann ich nicht verstehen, warum die Frage nach Kindern ein solcher Affront sein soll. Mütter interessieren sich nun mal dafür, wie andere Frauen sich zur Frage stellen – wieso wird dahinter sofort moralische Missbilligung vermutet? Irgendwie habe ich den Verdacht, dass es hier gar nicht so sehr um die Frage Mütter/Kinderfreie geht, sondern um jene Empfindlichkeitskultur, die sich überall Bahn bricht. Statt nach individuellen Lösungen für seine Probleme zu suchen, stilisiert man sie zu allgemeinen Übeln hoch und sucht den Fehler bei den andern.
Man könnte auch sagen, dass dies alles in allem ein erfreuliches Zeichen ist, denn der Konflikt zeigt, dass die Wahlfreiheit für Frauen für oder gegen Kinder gegeben ist. Wenn aber genau diese Freiheit der Wahl dazu führt, dass Frauen nun ihre ihre Energien in den moralischen Kleinkrieg um die Frage stecken, welcher Lebensentwurf der richtige ist, dann ist das doch einigermassen ernüchternd.


Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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Wäre es nach den Titteln “Die Arroganz der Mütter” und “Tyrannei Mutterschaft?” nicht mal an der Zeit gewesen einen positiven Titel zu wählen wie “das tolle am Muttersein”? Wir haben ohne hin schon eine “Gott” erbärmliche Geburtenquote und dies wird durch solche Überschriften wie heute nicht besser.
“Dieser Umstand entspricht heutzutage dank der Pille in den meisten Fällen einem bewussten Entscheid”. Tut mir leid, dies entspricht nicht ganz der Wahrheit. Eine hohe Hinderlosgkeitsquote gab es schon früher, sei es, dann Frau/Mann keine Kinder zeugen konnte, sei es, dass man einfach nicht den/die passende Partner/in begegnete.
Heute kommt noch hinzu, dass man glaubt durch die Technik Gott spielen zu können und zögert es soweit hinaus, bis sogar die Technik nicht mehr helfen kann. Desweitern gibt es Fälle in denen Frau durch die chronische Einnahme der Pille nicht mehr Kinder zeugen kann.
Hüstel Hüstel….” in denen Frau durch die chronische Einnahme der Pille nicht mehr Kinder ZEUGEN kann” da ist wohl im Biologieunterricht was schief gelaufen. Merke, Eremit: Female Ejaculation hat damit nichts zu tun.
In der Tat ist es so, dass viele Paare mit Fruchtbarkeitsproblemen, wie das doof heißt, ihr Problem beim Zeuger haben, nicht am anderen Ende der Flugbahn. Kommt oft von zuviel Ganja. Damit werden die kleinen Fischchen rarer und so träge wie der Rest des Körpers.
Ganja… da kriege ich Lust auf Erdnussbutter.
@ Lea
was bitte ist Ganja? Habe mal eine Katze gekannt die Ganja hiess aber die ist wohl nicht gemeint, oder?
Kling irgendwie wie eine Schuldzuweisung – sehr typisch für Sie, diese Reaktion.
Fakt ist, dass Frauen nach sehr langer Einnahme der Pille Fruchtbarkeitsprobleme haben können, und das mehr und mehr fortgeschrittene Alter der designierten Mutter ist auch nicht gerade förderlich.
Fakt ist auch, dass die Fruchtbarkeit der (europäischen) Männer im Sinken begriffen ist – vielleicht eine Folge der Feminisierung? Oder des modernen Lebensstils (Ernährung, Drogen etc)? Die Forscher sind noch am forschen…
Paare mit “Fruchtbarkeitsproblemen” landen, so sie ernsthaft Kinder wollen, irgendwann beim Arzt, und einige Zeit später ist klar, wo “der Hund” begraben ist.
Meist haben sie aber keine Lust, aller Welt die Details zu erklären, und darum benennt man das Problem ganz allgemein.
@Eni: Ganja = Marijuana, Canabis. Das Wort stammt aus dem Sanskrit.
Eine der Langzeitwirkungen von Cannabis Konsum ist tiefe Spermaproduktion und damit tiefere Fruchtbarkeit bis zur Unfruchtbarkeit.
Der mit der Erdnussbutter ist ein Seitenhieb Robin Williams (Ein Ganja Konsument) auf Afghanistan. Er sagte, die Amis hätten dort Erdnussbuttersandwhiches abgeworfen und so die Afghanen besiegt, da mit einem von der Erdnussbutter verklebtem Mund nicht Jihad geschrien werden könne. Der Witz geht dann weiter mit Jamaica, die seien keine Atommacht, allerdings hätten sie das Atomic Bong (Wasserpfeife) und seien somit eine Friedensmacht.
“http://www.youtube.com/watch?v=Og4ACS8nWM4″
@ Lea
Ok danke für Info. Schon speziell, wie sich Leute über den Krieg lustig machen. Naja, Robin ist halt auch ein spezieller.
@Lea: die allerhellste scheinst du mir nicht zu sein! 3/4 der afrikanischen männer kifft sich einen ab, darum haben die wohl kein kinderzeugungsproblem! das einzige problem dass die haben ist, sie haben ZUVIEL Kinder (aber easy: ein grosser teil schafft es eh nicht lange)!!!
Grundsätzlich gilt; Kinder zu haben ,zeugt’ nicht gerade von viel verstand (eine hierzu gemachte studie zeigt, je tiefer der i.q. einer Familie je mehr kinder werden von ,ihr’ in die welt gesetzt).
Es gibt zu diesem ,problem’ noch sehr viel zu schreiben, aber dass ganja hierfür erwähnung findet ist der gipfel! Dann schon eher den alk an den pranger stellen!
Ps. schon mal sex nach ganja-genuss gehabt? DAS ist cool!!!
@Daniel Stutz aka Strasser 17. April 2010 um 17:09:
Lesen Sie im New England Journal of Medicine nach oder fragen Sie Ihre Ärztin, Herrlein.
Wenn Sie genug lange den Quatsch konsumieren, dann steht in der Statistik als ‘Cause of Death” Gehirntumor = +1.
Steht auch in dem Journal.
Ich plage mich nicht mit kichernden jungen Goo-Boys ab. Also muss sich ein Post-Teenager nicht mit dem Zeug in den jungmännischen Zustand zurückversetzen. Insbesondere da der Vorgang teilweise irreversibel ist.
Meine Erfa zu diesem Thema: Zuerst wird am female end gezweifelt und gebastelt mit Arztes Hilfe. Am Schluss oder ein bisschen früher steht i.d.R. fest, dass die Spermien nichts taugen. Gründe habt Ihr Beide richtig genannt, die Pille hat sicher auch ihren Einfluss ABER zu 80% liegt das Problem beim Männlein. Das ist natürlich für einige Herren nicht ganz so einfach zu akzeptieren. Darum auch zuerst die Suche bei der Frau, ob da nicht doch ausnahmsweise etwas nicht ganz perfekt sei.
Last but not least ist auch das Alter ein Kriterium, bei beiden (Eisprünge und Samenqualität/quanittät).
@ Rolf
Wo haben Sie die 80% her. Ich habe schon mehrmals gelesen, dass bei Fruchtbarkeitsproblemen die Ursache je zu 25% bei Frau oder Mann haben und bei 50% der Paare wo bei beiden Ursachen zu finden sind. Keine Ahnung was jetzt stimmt.
Nun das Problem Mutter/Nichtmutter war früher durch ein sprachliche Massnahme klar geregelt. Fräulein Anita Hürlimann wurde schon durch die Heirat mit Iso Bachmann zur “Frau Anita Bachmann”. Hoppla, dachte man früher: eine potenzielle Mutter obacht! Heutzutage ist das Fräulein Hürlimann natürlich schon von der Menarche an eine “Frau Hürlimann” und ob sie heiratet oder Kinder hat: sie wird diesen Namen mit klauen und krallen verteidigen. Ihr heiliiges Emanzenrecht. Nur: wie markiert sie als verheiratete Mutter die Differenz zu den ledigen Kinderlosen? Die Sprache bietet keine Möglichkeit mehr. Also bleibt nur noch das hysterische Gekeife, der “emanzipierten Frau”. Mir scheint es machnmal die “Huschelis” die vom Fräulein zur Frau wechseln durften, waren – rein von ihrem linguistischen Status betrachtet – “glücklicher” als die heutigen “ewig jungen Frauen”, die ihre Status-Wechsel nicht mehr im Namen anzeigen dürfen.
@ Giorgio Girardet
Wie markiert denn Herr Giardet seine Differenz zu verheiratet oder ledig? Ich bin wirklich eher konservativ, aber mit der Minderwertigkeitsbezeichnung Fräulein habe ich dann schon Mühe.
Bei einem Mann kann man eben nicht sicher sein ob es nun wirklich seine Kinder sind. Da gibt es keine Zeugen für die Zeugung. Bei der Frau ist es klar, den für die Geburt gibt es immer Zeugen.
Der Zivilstand hat noch nie empfängnisverhütend gewirkt. Es gab schon immer Fräuleins, die Mutter wurden.
Zudem muss man doch gar nichts markieren. Ich bin ledig und Mutter, und nun? Glücklicher und zufriedener als es meine Mutter jemals war, bin ich allemal.
Meine Worte. Sagte ich gestern schon.
Aus einem anderen Kulturkreis.
Es gibt Gegenden, wo Frauen bis zu ihrem ersten Kind beim Mädchennamen genannt werden. Nach der Geburt basiert der Rufname auf dem Name des Kindes. Dann heisst es “Mutter XY” (XY=Name des Kindes). Das selbe gilt auch für Männer. Der Respekt und die Anerkennung für die Schaffung von neuem Leben wird von Aussen an die Eltern getragen, in dem Sie nun den Titel Mutter und Vater tragen und einen anderen gesellschaftlichen Status haben als zuvor.
Nebenbei, Kinder sind nicht der einzige weg sich Respekt und Status zu verschaffen. Wohlstand, politische oder gesellschaftliche Ämter, verdienstvolle Taten sind hier auch Wege zur Anerkennung sowohl für Männer UND für Frauen.
Im Fall den Frau Weber beschrieb “Mutter vs. Kinderlose”, wird die Anerkennung durch Mütter vehement eingefordert, was zurecht als Arroganz abgestempelt wird… Eigenlob stinkt nun mal.
Im deutschsprachigen Raum wurde das “Fräulein” als Vorstufe zur “Frau” abgeschafft. In den Beiträgen zeigt sich jedoch, dass vor allem die Mütter ein Bedürfnis haben sich von den “blossen” Frauen abzugrenzen.
Amen
Ach, wieso leben wir nicht mehr im Holozän…..
zum Glück ist in Ungarn noch alles in Ordnung!!
Da hiesse ich “dem Müller Hans seine Frau”
was möchte man mehr?
Nei aber au.,, da warst Du ja sein Eigentum. Auf der gleichen Stufe, wie seine Kühe im Stall. Warst ihm am Ende noch weniger wert als diese.
Umgekehrt durften die willentlich ehe- und kinderlosen ihren “Fräulein”-Titel als Trophäee mit ins Grab nehmen. Leider sterben die “Fräuleins” nun langsam weg. Es waren nicht die übelsten Zeitgenossinnen.
Dann sind Sie wohl ein Maennlein?
@ giorgio girardet
hmm…, da scheint vom freiberger artikel noch ein hübsches, tierisches wörtchen auf dem desktop verblieben zu sein. was tun damit? man wirft es wie abfall oder um im pferde-jargon zu bleiben- mist – in den mamablog und gibt damit noch einer berufskollegin eins ans bein. oder wie in diesem fall – etwas weiter oben. wie nett.
wohlwollend könnte man das einfach als “schlechten stil” eines wichtigtuers abtun – tatsächlich aber ist es eine ganz miese, kleine nummer, die sie hier wieder einmal abziehen. an ihrer stelle würde ich mich bei frau binswanger und ihrem mann für die verfehlte wortwahl entschuldigen – wenn sie die ansicht des clowns interessiert. fassen sie diese ansicht ruhig als imperativen konjunktiv auf – neu-deutsch: just do it!
Mit den Trophäen war das so eine Sache: das ging nur, wenn der Name trophäenträchtig war. Alle andern waren nicht so gerne Fräuleins. Aber wenn man einen noblen Namen hat und dann zeigen kann, dass man eine Gebürtige sowieso ist und nicht bloss eine angeheiratet, ja dann natürlich…
Wie ist es nun mit Frau Binswanger? Sie profitiert vom Ruhm der Binswangers und summiert dazu ihren Mutterruhm hier im Mama-blog. Ihr Besamer bleibt hingegen ein “Noname” der “suisse profonde”, oder wie es das grosse Fräulein Roten auszudrücken beliebt: “der Bock”. Hier zeigt sich wie der mittlerweilige Meanstream der Gesellschaft der Frau alles gibt: das Fünferli, das Weggli, den Bäckerjob und die Bäckerei dazu.
@ Giorgio Giardet
Sehen Sie das wirklich so?
Manchmal habe ich das Gefühl, dass Frauen es nie recht machen können. Behalten sie ihren Namen sind sie die Zuchtstuten des Vaters, nehmen sie den Namen des Ehepartners an, dann sind sie die Zuchtstute der Schwiegereltern. Wo ist da der Unterschied?
Ich habe Sie am Donnerstag gefragt, wie Sie denn als Mann die Differenz zwischen verheiratet und ledig markieren. Wussten Sie keine Antwort darauf oder wollten Sie mir nicht antworten, weil Sie sich von mir angegriffen fühlten? Ich bin selber eher konservativ, aber empfinde die Bezeichnung Fräulein als sehr abwertend. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Eines ist klar – heute wird einfach alles mies gemacht.
ich habe den Artikel ebenfalls gelesen und teile die Meinung der Autorin nicht. Sie meint in Frankreich wären die Mütter in erster Linie Frau und deshalb gäbe es den Schützengraben dort nicht.
Keine Ahnung ob es in Frankreich so ist, wie die Autorin behauptet. Der Schützengraben jedoch bei uns hat nichts mit Frausein oder Muttersein zu tun, sondern ist einfach ein Gebilde Schweizer-Negativ-Mentalität.
Es fällt mir immer wieder auf, dass wir offenbar ein Volk von Neidern sind. Leute mit kleinem Einkommen lieben es Vorurteile zu pflegen über Leute mit hohem Einkommen, diese seien Rücksichtslos, Geldgeil, würden ihre Familie für den Profit opfern etc. – die Mütter neiden plötzlich den Nicht-Müttern ihre Freiheiten und die Looser neiden der Erfolgreichen ihren Erfolg. So kommt es dann zu diesen Gräben.
Natürlich gibt es da auch noch die Kinderlosen, welchen es am Empathie mangelt, welche in Kindern einfach einen Störfaktor sehen für ihren Hedonismus.
Aber der wahre Grund ist der des Neides und der, dass viele einfach nicht in der Lage sind mit sich selbst zufrieden zu sein. Und anderen neidlos ihr anderes Leben zuzugestehen.
Wow, da hast du Klartext gesprochen, Michele. Ich bin mit dir absolut einig, möchte jedoch hinzufügen, dass ich die selben Erfahrungen als Vater auch schon gemacht habe, wenn ich mit Single-Männern unterwegs war. Dies war für mich umso erstaundlicher, da Männer in diesen Dingen oft toleranter sind.
Besten Dank, Frau Binswanger, für diesen passenden und in seiner Unaufgeregtheit geradezu wohltuenden Beitrag zu einem von Bettina Weber aufgeworfenen Problem, das eigentlich gar keines ist – ausser man sucht verzweifelt danach.
@andrea müller: danke! sehr schön formuliert
frau binswanger: vielen dank für ihren tollen text! kompliment auch an ihren schreibstil! gefällt mir sehr, und inhaltlich bin ich genau ihrer meinung.
frau weber? noch immer keine stellungnahme ihrerseits? hmmmm…..
betreffend pille und die obigen kommentare: das ist ja nun nicht kernthema hier, es geht um den graben zwischen mutter und nichtmutter. und ich glaube die autorin wolle einfach zum ausdruck bringen, dass man heute dank pille entscheiden kann, wann man schwanger werden möchte (wenn es dann noch klappen sollte…das muss frau sich halt immer bewusst bleiben, wir funktionieren nicht auf knopfdruck, gottseidank funktioniert die natur nicht per knopfdruck).
p.s.: ups sorry, meinte andreaS müller
Als Schwuler werde ich auch immer wieder daran erinnert, dass Heterosexualität gelobt und Familien unterstützt werden sollen… Damit bleibt alles beim alten.
Ja, ich kinderlos, nerve mich über Mütter mit Kinderwagen, welche einem vom hintersten Platz im Tram wegdrängen, weil sie per se meinen, dieser stehe Ihnen zu. Ganz selbstverständlich ist ja auch, dass man Ihnen hilft, den Kinderwagen ein- und auszuladen – weil sie alleine nicht dazu fähig sind. Ich nerve mich über quängelnde Kinder beim Dinner im Restaurant und über Kotgestank, der aus vollgepuupsten Windeln dringt, wärend ich beim Essen, im Zug, Im Tram oder sonstwo sitze. Die ständige Meinung, Frauen mit Kind hätten Vorrang, nur WEIL sie ein Kind haben, ist schlicht arrogant. Kinderkrigen kann wirklich Jeder (Sorry an Diejenigen, welche es nicht können!). Aber es braucht keine besondere Fähigkeit dazu, einen dicken Bauch zu kriegen und anschliessend zu “Werfen”. Und nur weil man kein Kind hat, heisst das nicht, dass man nicht Mutter oder sich um ein anderes Wesen kümmern kann/will. Nur der hochnäsige, eingebildeter Auftritt einiger Kinderwagenstosserinnen ist irgendwann nicht mehr zu ertragen. Würde man uns einfach in Ruhe lassen, gäbs diese Probleme nicht.
@ Wanja Rotenberger
Kinderwagen müssen im Tram dort stehen wo es genügend Platz und Kinder machne nun mal in die Windeln. Der Geruch ist nicht angenehm, aber man kann im Tram keine Windeln wechseln. Es braucht eigentlich keine besonderen Fähigkeiten dies einzusehen, aber Sie sind einfach nur dumm und ignorant. Eltern haben nicht mehr und nicht weniger Recht Bus zu als Sie, aber Sie dürfen gerne zu Fuss gehen., wenn Ihnen das nicht passt
Wahrscheinlich sind Sie schon als Erwachsene auf die Welt gekommen, was Sie leider nicht davon bewahrt hat geistig völlig beschränkt zu sein. Das Ausdruck “werfen” beziehen Sie wohl auf Ihre Eltern, irgenwoher muss ja Ihr Hirnschaden kommen.
Pfui Teufel, ab so viel Egoismus, Kaltherzigkeit und Ignoranz. Kindersch… ist eine Wohltat verglichen mit Ihrer Anwesenheit
Entschuldigung Wanja dass sich die Menschen vermehren und diese Sprösslinge und ihre Eltern den Platz (die Luft, den Zug, das Restaurtant) beanspruchen, der eigentlich dir zugute steht.
Toleranz ? Warst Du nie ein Kind? War deine Mami fähig ihren Kinderwagen alleine ins Tram einzuladen?
Bist Du neidisch auf den Platz? Mutter sein ist anstrengend und Du hast gefälligst Platz zu machen wenn ein Kinderwagen kommt, weil in diesem Kinderwagen sitzt die Person die Dir mal deine Rente bezahlen wird und Dir im Altersheim den Popo abwischt. Eine Mutter ist wichtiger als Du! Am Abend im Zug gibt es auch Frauen die nicht angenehm riechen wenn Sie von Ihrem Pilates Training kommen und anstatt zu Duschen sich vollparfümiert haben.
Ein zu null für Markus! Hervorragendes Post!
Danke Markus
Männer sind uns sehr wichtig, für diese Diskussion.
@Wanja: keine Sorge, nicht nur kinderfreie, auch Erwachsene mit Kinder können sich über quengelnde oder nervende, rennende oder (sorry) stinkende Kinder ärgern, wenn man sich endlich wieder mal einen ersehnten freien Abend im Restaurant ergattern konnte- das braucht es dann wirklich nicht zur Vervollkommnung des Glücks… . Anders sieht es mit Kinderwagen im Tram aus- wohin sonst soll man den denn stellen? Aufs Dach? Ich hatte bewusst zwei Wagen, einen schmalen für ÖV wo locker noch zwei andere nebendran Platz hatten, und einen für über Stock und Stein, aber auch der schmalste muss im Tram/Bus irgendwo stehen können. Die wenigstens kinderwagenschiebenden Menschen suchen sich für ihre Herumreiserei die Stosszeit aus, das dürfen Sie mir glauben. Und klar freut es jeden, wenn er nicht erst um Hilfe fragen muss, sondern sie anerboten bekommt, aber die wenigstens denken, dass sich die Tramhaltestellenwartenden nun bitte auf einen werfen sollten mit Hilfsangeboten fürs Einsteigen. Zu zweit ist es einfach allemal gesünder,- vorausgesetzt der Wagen wird richtig eingeladen- bei den zu beobachtenden Schieflagen (vom Kinderwagenbesitzer wegen falscher “Einsteigrichtung” verursacht) hab ich schon öfters gehofft dass das Baby in den nächsten Sekunden nicht rausfällt, einmal war genau das passiert, und der helfende Herr hatte wohl den Schock seines Lebens…, der tat mir wesentlich mehr leid als die Mutter. (Und das sag ich als Mutter)
@ brunhilde Steiner
Warum rechtfertigen Sie sich vor Wanja, dass Sie mit Ihren Kindern öV benutzt haben? Verstehe das nicht ganz, schliesslich haben Sie ein Recht dazu genau wie Behinderte oder Alte und zu guter Letzt auch Wanja.
@Eni: ich habe mich nicht gerechtfertigt, sondern einfach ein bisschen das grössere Bild gemalt. Ich bin längst nicht mit allem einverstanden was hier an Vorwürfen, Anwürfen und Unterstellungen gemacht wurde, aber muss sagen, es betrifft beide Seiten. Hier hätten die empörten Kinderfreien Gelegenheit ein paar ausgewogenere Gemüter kennenzulernen, differenzierte Stellungsnahmen zu lesen, die Chance die eigene Empörung und Aufgebrachtheit zu reflektieren, und was passiert? Ihnen wird ihreseits übelstes an den Kopf geworfen. Ich hoffe wirklich dass diese Wanja ihre Folgekommentare nochmals anschaut, und sieht, dass nicht jeder Bekinderte nun einfach zum verbalen Zweihänder greift weil sie ihn gezogen hat.
Der Bettina Weber wünsche ich das natürlich auch, schaden würde es ihr nicht.
Ich finde Sie übertreiben masslos….ich bin im moment auch kinderlos und mich haben diese Probleme die Sie hier geschildert haben nie gestört. Warum auch? Ich denke wenn ein Mensch verbittert und unzufrieden mit seinem Leben ist, findet immer Gründe zu meckern
Ich bin mir sicher Sie sind auch eine von denen die Sich über die Velo fahrer, behinderte im Rollstuhl etc. so abartig aufregen….
Und ja Kinder kriegen ist das normalste in der Welt aber was hat das jetzt mit Vorrang zu tun? Ich persönlich helfe gerne Mütter oder Väter den Kinderwagen in den Tram ein/und ausladen. Wieso fühlen Sie sich dabei so gestresst? Oder fühlen Sie sich einfach nur vernachlässigt? Sollte man Ihnen denn auch helfen ein/und aussteigen? Ich verstehe die Aufregung nicht.
@ Brunhilde Steiner
Ja ich weiss, dass mein Kommentar bezüglich Wanja eine Keule war, aber manchmal lüpft es mir den Hut. Wenn sich jemand äussert, dass auch nur schon die Anwesenheit von Kindern eine Zumutung ist und wehe, wenn Sie erst einen Ton oder Geruch von sich geben. Da frage ich mich dann, was als nächstes kommt. Kontra Behinderte, weil ja die manchmal auch sabbern und schreien, Alte weil sie zuviel kosten im Alter und erst noch Platz beanspruchen und an der Kasse erst noch viiiiiiel zu langsam sind. Und zuletzt haben wir dann Zustände wie zu Adolph’s Zeiten. Ich weiss, dass das eine extreme Aussage ist, aber Intolleranz fängt im Kleinen an und hört nicht mehr auf.
@Eni: nun ja…, Ihr Kommentar kam aus einer grossen Empörung, und ist ja bei weitem nicht der einzige auf den langen Verlauf hier gesehen. Und Wanja’s kam wohl auch aus einer Empörung, wie ebenso von vielen anderen auch. Da scheint sich auf beiden Seiten einiges zusammengebraut zu haben, und wie der Vulkan auf Island spuckts nun auch hier tagelang, die Aschewolken ziehen über uns hinweg, aber wenigstens regnets hier drinnen nicht noch Pech&Schwefel. Schön wärs, wenn die Erde, resp. das Kommunikationsverhalten zwischen diesen verschiedenen Erlebnisgruppen, danach auch so fruchtbar würde wie eben nach so einer Lavaüberflutung…
Sie sind wohl als Erwachsene auf die Welt gekommen? Sie waren auch mal ein Baby, haben in die Windeln gesch…., haben im Kinderwagen gelegen und benötigten Platz im Bus oder Tram. Wie kommen Sie dazu, hier in diesem Forum so viel Gift zu versprühen?
@ Brunhilde Steiner
Nein, auch nach dieser Lavaüberflutung wird es noch immer Leute geben, denen es am liebsten wäre, man würde die Kinder hinter Gefängnissmauern aufziehen, fernab der Gesellschaft bis sie gross genug sind um die AHV eben dieser Menschen zu finanzieren und in den Pflegeheimen deren Hintern von Sch… zu säubern.
Ebenso wird es auch danach noch Leute geben, die den Kinderlosen ein Anrecht auf Rente absprechen und das finde ich genauso schlimme Nazi-Gedanken wie das andere
Warum nicht mehr Erwachsenenbildungskurse organisieren?
Waaaaaaaaaaaas????
warum nimmst du deine Nahrung im Tram ein?
Sie sind nicht alleine, mit ihrer Denkweise.
Bin gerade eine lange Strecke im Bus gefahren.
Ein grosser schlanker Mann sass beim Eingang auf zwei Sitzen.
Da kam ein Vater mit einem Kinderwagen herein.
Der Mann auf den zwei Sitzen hat so nett mit dem schönen Kind gesprochen.
Aber dem Vater hat er keinen Sitzplatz gelassen.
Mir hat das weh getan.
Um Gottes Willen Wanja, was sind Sie bloss für eine frustrierte, intolerante, egoistische und arrogante Person! Ich bin selber Mami zweier Kleinkinder und ehrlich gesagt, schockiert über Ihre kinder- und familienfeindliche Einstellung. Traurig, wie Sie über uns Mütter und unsere Kinder denken
. Und Ihr Niveau und Ihre Wortwahl lässt wahrlich zu wünschen übrig. Frauen gebären, sie werfen doch nicht, gehts eigentlich noch?! Waren Sie denn nie Kind, waren sie damals nicht auch laut und haben die Windel vollgegackt? Oder kamen Sie direkt als wohl erzogene, windelfreie, trockene und “geruchsneutrale” Erwachsene auf die Welt? Wohl kaum! Dann unterlassen Sie doch bitte diese gemeinen und infamen Kommentare! Nicht die Kinder und deren Eltern, sondern SIE nerven! Soll ich mich tatsächlich mit meinen Kids zu Hause verschanzen, nur damit Sie Ruhe haben? Sorry, aber diesen Wunsch erfülle ich Ihnen ganz bestimmt nicht! Da ich nicht autofahre, bin ich dementsprechend oft mit den Kids inkl. Buggy/Kinderwagen unterwegs, auch im ÖV. Und das wird auch weiterhin so bleiben. Kinder gehören zu unserer Gesellschaft, zu unserem Leben und zu unserem Alltag und lassen sich nicht einfach wegzappen, nur weil Sie Ihnen nicht in den Kram passen. Wenn Sie dies nicht akzeptieren können, ist es leider Ihr Problem, nicht unseres… Und wenn Sie sich wirklich ab Kindern, deren Eltern und Kinderwagen aufregen, bleiben Sie doch am besten zu Hause – so einfach geht das! Mütter haben, zumal Sie die grösste und meiste Zeit mit ihren Kids zusammen verbringen, erst recht ein Anrecht auf soziale Kontakte, auch ausserhalb der eigenen vier Wände. Zum Glück wohnen in Bern keine ignoranten „Wanja Rotenbergers“, sondern generell sehr nette, freundliche und hilfsbereite Mitmenschen, welche mir auch zu Stosszeiten, auch unaufgefordert, beim Ein- und Aussteigen behilflich sind. Ja, vielleicht liegts auch einfach daran, dass ich meinen Mitmenschen freundlich, ebenfalls hilfsbereit und rücksichtsvoll begegne. Mit ein wenig mehr Toleranz, Rücksicht und gesundem Menschenverstand auf Seiten der Kinderlosen und der Kinderwagenfraktion, mit ein wenig mehr Für- und Miteinander statt Gegeneinander sollte ein entspanntes und friedliches Zusammenleben mit und ohne Kinder kein Problem mehr sein. Aber da müssten auch Sie einen sehr grossen Beitrag dazuleisten. Wenn ich Ihr frustiertes Posting so lese, hege ich ziemlich grossen Zweifel, ob Sie zu einem Umdenken überhaupt bereit sind – leider! Und vergessen Sie eines bitte nicht: Die Kinder sind unsere Zukunft, die Gäste und Kunden von morgen und auch die AHV-Mitfinanzierer, auch von Ihrer zukünftigen Altersvorsorge!
Und noch etwas Frau Rotenberger: Ich verstehe sehr gut, dass Sie und alle anderen Berufstätigen nach einem anstrengenden Arbeitstag Ruhe haben möchten. Auch ich ziehe ein halbleeres Tram einem überfüllten vor, schon nur wegen der Kinder. Doch manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Und freiwillig zur blossen Freude zwängt sich keine Mami/kein Papi mit Kinderwagen, Kind und Kegel morgens und/oder abends im Stossverkehr in einen vollgepferchten, lärmigen und stinkigen Bus – glauben Sie mir! Zudem gibt es Mütter, die Teilzeit auswärts arbeiten und frühmorgens ihre Kinder zuerst in die Kita oder zur Tagesmutter bringen und sie abends von dort wieder abholen und eventuell noch einkaufen müssen. Anderseits richte ich mein Alltags- und Freizeitprogramm mit den Kindern nicht zwingend nach Ihren Feierabenden aus, da käme ich wortwörtlich ja nirgends hin. Und wenn Sie es noch nicht gemerkt haben, die extra breiten Plätze im ÖV sind nun mal speziell für Rollstühle und Kinderwagen reserviert und nicht für Sie, sorry! Sollten Sie sich tatsächlich ab einem unschuldigen Kleinkind im ÖV nerven, dann gehen Sie halt lieber zu Fuss oder mit dem Velo. Zudem schreien Babies nicht einfach so und schon gar nicht um die Eltern und unbeteiligte Drittpersonen wie Sie zu nerven. Sie schreien, weil es die einzige Art ist zu kommunizieren und ihnen etwas weh tut, ihnen nicht wohl ist, sie Hunger, Durst oder Angst haben. Mein ultimativer Tipp: Stecken Sie sich doch ganz einfach die Stöpsel Ihres Ipods in die Ohren und schliessen Sie dabei noch die Augen. So müssen Sie weder schreiende, quengelnde noch lachende Kinder ertragen – so einfach geht das
.
PS: Irgendwann einmal, wenn auch Sie nicht mehr die Jüngste und nicht mehr allzugut zu Fuss unterwegs sind (an Krücken oder Rolllator) werden auch Sie froh um Hilfe beim Ein- und Aussteigen sein und wenn Ihnen ein Sitzplatz angeboten wird… Dies nur so als weiterer Denkanstoss!
Ein bestimmter Typus (einen Fachausdruck kenne ich leider nicht) von Frauen zieht ein plötzliches Kindermachen der Eintönigkeit vor. Irgendwie waren sie im Vorfeld “niemand” – oder geschmäht; dann aber durch die reifende Idee, konnten sie quasi durch dieses neue “Irgendetwas” auf sich aufmerksam machen. Ein Status war geboren. Aber eigentlich ging es nie um ihr Kind, sondern nur um sie und um ihr eigenbrötlerisches bw. verwurschteltes Dasein! Voll eingebildet auf dieses neue In-Sein – ist sie allfällige Kritiken betreffend nicht ansprechbar. Das Kind wird hingegen immer vorgeschoben! Egal wo und was auf die neue Struktur zukommen mag. Das Kind bleibt immer nur Mittel zum Zweck.
Und die Frau, die vor der Mutterschaft am wenigsten Wert hatte und der jämmerlichst Niemand war dann folglich Ihre Mutter oder?
…muss erst nachfragen!
@ Rascha Kocher
Wie ich sehe haben Sie wirklich keine Achtung vor Ihrer Mutter. Finde ich schade, aber einen Grund wird es wohl haben.
Mein Gott, was für ein Thema… Muttersein – nicht Muttersein. Ich hatte 4 Kinder und ab 11tem Jahr des Jüngsten musste ich alleine für diese aufkommen, hatte aber nie das Gefühl etwas besonderes geleistet zu haben. Schon der Kult mit dem “dicken Bauch” der heute getrieben wird, finde ich lächerlich. So ein Bauch ist nicht schön sondern ein notwendiges Übel! Ich finde es wunderbar, heute kann man das Kinderhaben dank Pharma steuern und jede Frau sollte darüber glücklich sein. Ob man nun Kinder hat oder nicht, hat nichts mit “Wertschätzung” zu tun sondern mit dem eigenen Bedürfnis.
Wie wärs mit TOLERANZ?
So long, suckers!
Toleranz ist scheisse man. Hat man ersteinmal die Grenzen der Toleranz erreicht, na dann gute Nacht.
OK – dieser Artikel war dann jetzt wohl die Retourkutsche … Schade eigentlich, ich las die Beiträge sonst immer gerne… auch wenn ich, kinderlos – ungewollt (aber medizinisch nicht machbar – bis anhin mit müttern keine probleme hatte.
@Eni: Aus welchem Reifezyklus stammen Sie?
Das fragen Sie mich? ich bin immerhin so reif, niemanden anzugeifen, weil er ein anderes Lebensmodell führt als ich, aber ihre Arooganz gegen Mütter ist einfach nur daneben und Sie sind anscheinend zu unreif um das zu bermerken. Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
Das Problem ist Vielschichtiger. Man kann Frauen nicht in Mamas und Kinderlose einteilen. Es gibt einige Klassen mehr: da sind die Frauen die wirklich Kinder wollten, dann diejenigen die nur dank Unfall zu Kindern kamen, dann die wirklich keine Kinder wollen und die welche gerne Kinder hätten aber keine kriegen können. Die letztern sind ziemlich zu bedauern und manchmal neidisch auf die mit Kindern. Zu bedauern sind auch Kinder von Müttern die eigentlich gar keine wollten, es sei den man habe mit Leib und Seele die Meinung dann doch noch geändert. Und die Frauen die Kinder haben, haben schlussendlich kaum mehr Zeit für grosse Kontakte mit kinderlosen Frauen – ausser diese machen zwischenhinein den Babysitter ….
Ich fordere
- eine Duplik, von einem Mann geschrieben – solang noch mehr als 50% der Männer Frauen zu Mütter machen!
- eine wissenschaftliche ‘gleichstellungs’-Sudie, aus welchem Grund Mütter den Männern keine Frauen mehr sein müssen, wenn sich die biologische Uhr der Frau erfüllt hat und die Kinder krabbeln!
- einen obligatorischen Mütter-Sprachkurs für alle Kinderlosen!
- die Selbstbefruchtung der Frau, denn da versteht der Mann nichts!
- als Minimum: nochmals so einen brillianten Artikel von Bettina Weber!! – und das meine ich ernst, kompromisslos ernst!
Na, wenn Sie ja die gleiche Meinung wie Frau Weber haben, müssen Sie ja keine Angst davor haben, dass Ihre Frau Ihre ehelichen Pflichten nicht mehr erfüllen will, weil sie die biologische Uhr erfüllt hat. Achtung: Nicht alle Frauen finden sich damit ab dass Mann keine Kinder will. Damit es keine unerfreulichen Ueberaschungen gibt, würde ich Ihnen Kondome oder eine Vasketomie sehr ans Herz legen.
Duplik ist ein Replikant.
$ Jahre fix und dann boink und aus.
4 jahre fix, nicht $. EDIT FUNKTION….. oops, jetzt hab den Schlafsaal aufgeweckt.
@ Lea
An wen denken Sie? xam ist es nicht und auch zu S passt es nicht wirklich
Liebe Eni
Mit Verwunderung stelle ich fest, dass Sie noch keinen einzigen Kommentar gepostet haben, der nicht hoch beleidigend ist. Sie fordern Toleranz und Respekt, sind aber offenbar nicht fähig, konstruktiv zu kritisieren und Ihre Meinung sachlich zu verteidigen. Schade, denn das mindert die Wirkung Ihrer Beiträge enorm.
@ Maria
Welche Posts haben Sie von mir bisher gelesen? Sicher nicht viele. Ich habe in den letzten Tagen einiges geschrieben und konnte miestens sachlich bleiben. Ich bin tolerant gegen andere Lebensentwürfe aber nicht gegen Angriffe auf Lebensentwürfe, die mit dem Schreiber nicht kompaktibel sind. Ich bin allergisch gegen Kinderhasser genauso wie ich allergisch bin gegen Leute die Kinderlosen das Recht auf Rente absprechen.
Was ist beleidigend am Post dass ich an Duplik gerichtet habe oder die an Brunhilde oder an Herr Strasser? Die an Wanja und Rascha sind sicher nicht sehr nett, aber wenigstens haben in meinen Augen auch diese eine Daseinsberechtigung im Gegensatz zu Kindern in den Augen von Wanja.
Ich bin ein ehrlicher Mensch was von manchen geschätzt wird und von manchen nicht. Was solls? Ich verschwende meine Zeit sicher nicht mit Arschkriechen.
Einwegkommunikation, Ohrfeigenthema, Feninismus vergiftet das Klima, XX Faktor-Mädchen das neue Wunschgeschlecht, Kinderwagenverbot, kondome für die Generation Porno, Was ist ein Junkie?
Das sind jetzt grad die Themen wo mir in den Sinn kommen wo ich bisher gepostet habe. Wenn Sie Zeit haben, lessen Sie doch mal was ich da geschrieben habe. Immer nur beleidigend? Nein, immer nur Ehrlich!!
Es geht um Mutterschaft, Karriere, Lebensentwürfe und natürlich Kinder. Bezeichnenderweise kommt das Wort “Vater” im gesamten Text nicht vor.
Mutti will auch in Zukunft das umfassende Verfügungsgewaltmonopol über ihre Kinder, will Karriere machen, Muddi sein, und weil das alles so schwierig ist, muss “Pappa Staat” Kinderdeponien bereitstellen. Auf dass Muddi auf alle Fälle versorgt sei, hier und heute und in alle Ewigkeit. Amen.
Emanzipierte Powerfrauen, Waaaahnsinn !
Wann ist eine Frau eine Frau ? Wieviel, wann und wo muss Muddi Muddi sein ? Darf das Breichen fürs Baby von Nestle sein, alles Doktor Oetker oder was ? Muss das Windelchen aus Leinen oder Baumwolle sein ? Sind Pampers mit der Emanzipation und grüner Gesinnung vereinbar ? Fragen über Fragen, und keine Antworten !
Haben Sie Kinder?