Zum sozialen Zündstoff kommt nun noch der Lehrkräftemangel hinzu: Blick in eine Zürcher Sekundarstufe. (Bild: Keystone)
Man wird ja in der Schweiz gern angeschossen, wenn man Kritik an der Sekundarstufe übt. Nicht weil die Oberstufe ohne Fehl und Tadel wäre, sondern weil das duale Bildungssystem mit der Berufslehre neben der universitären Ausbildung in diesem Land fast ebenso identitätsstiftend ist wie Willhelm Tell. Ja, das Modell Sekundarschule und Berufslehre gilt als einer der Erfolgsfaktoren der Schweizer Wirtschaft. Und das wohl nicht zu unrecht.
Umso tragischer, dass die Sekundarschule in den Augen vieler Eltern heute nicht mehr als Wunsch-Bildungsziel für den Nachwuchs gilt. Der soll, wenn irgend möglich, ins Gymi. Man erklärt dieses Phänomen gern mit der übertriebenen Bildungsangst der Eltern in Zeiten der Globalisierung. Oder aber mit dem erzieherischen Optimierungstrend, der die ersten Karriereschritte ins Kinderzimmer vorverlegt hat. Beides mag durchaus seinen Teil zur Konjunktur der Gymnasien beigetragen haben. Allein aber erklären sie nicht, weshalb der Bildungswert der Sekundarschule innerhalb einer einzigen Generation so massiv hat einbrechen können.
Seit mein eigener Nachwuchs eingeschult ist und ich mich zwangsläufig vemehrt mit unserer Volksschule beschäftige, glaube ich nicht mehr, dass diffuse, theoretische Ängste die Eltern in die Arme von Lernstudios oder privaten Oberstufen treiben, sondern vielmehr ganz konkrete Einblicke in eine Bildungsstufe, die fast nur noch negative Schlagzeilen generiert: Der Schlägertrupp, der im vergangenen Dezember in Luzern die Polizei auf Trab hielt, bestand aus Sekundarschülern aus Luzerner Agglomerationsgemeinden. Die Jugendlichen, die sich in Wädenswil im Sommer letztes Jahr an einem Mädchen vergriffen, besuchten die Oberstufe in der Seegemeinde. Die brutalen Schläger von der Goldküste hatten vor kurzem die dortige Oberstufe abgeschlossen. Man könnte diese Liste beliebig verlängern.
Die Sekundarschulhäuser, einst Ausgangspunkt einer typischen Schweizer Berufskarriere, sind zu Problemschulen geworden. Zum sozialen Zündstoff kommt nun noch ein personeller Notstand dazu: Der Schweiz fehlt es an Oberstufenlehrkräften. Um die Auflösung von Sek-Klassen zu verhindern, stellen die Behörden aller Kantone vermehrt Primarlehrerinnen ein, die für diese Aufgabe nicht ausgebildet sind. Laut «NZZ am Sonntag» besitzt in den Kantonen Luzern und Solothurn ein Drittel der Oberstufenlehrkräfte kein Sekundarlehrerpatent. Im Kanton Zürich steht jeder achte Lehrer oder Lehrerin ohne entsprechende Ausbildung vor einer Sekklasse. Mit fatalen Konsequenzen: Die Lehrer sind stofflich überfordert, sie kämpfen häufig mit massiven Disziplinarproblemen – gerade weil die unerfahrenen Einsteigerinnen und Einsteiger gern in die unbeliebten Niveau B und C-Klassen gesetzt werden, welche die erfahrenen Lehrer nicht übernehmen wollen. Und sie hängen ihren Beruf bald wieder an den Nagel. «Eine Primarlehrkraft in der Sekundarschule», lässt sich Anton Strittmatter vom Schweizer Lehrerverband zitieren, «das kann im Einzelfall gutgehen.» Im heutigen Ausmass sei das aber hochproblematisch. «Es droht ein massiver Einbruch der Schulqualität.» Entspannung ist nicht absehbar. Im soeben erschienen Bildungsbericht jedenfalls ist zu lesen, dass «sämtliche pädagogischen Hochschulen zusammen nicht genügend neue Lehrkräfte ausbilden, um den Bedarf längerfristig zu decken.»
Das sind keine Worte, die Eltern ermuntern, stoisch an die Oberstufe zu glauben, den Kern des dualen Bildungssystems. Und ehrlich: Wer kann bei solchen Voten von Seiten der Schulbehörden, Eltern nicht verstehen, die alles daran setzten, ihr Kind erfolgreich durch die Gymiprüfung zu lotsen?
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Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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@vietcong
da will ich auch gerne helfen und zwar ohne dass sie ihre mailadresse öffentlich machen müssen:
dazu also der link und schon können sie marx’s lehren in der heutigen zeit verinnerlichen:
“http://www.sp-ps.ch/”
@ Monato Roddenberry
nein, wie sie sehen, interessiert mich das thema zu wenig. ich spreche nicht vom rein ökonomisch verstandenem wert. ich möchte auch nicht den eindruck erwecken, das ganze rein ökonomisch abhandeln zu wollen. darum spreche ich von wert und versuche immer auch gleich zu erklären welche art von wert ich meine. danke jedoch für ihr angebot. übrigens ist ‘das kapital’ so ziemlich das lanweiligste was ich in meinem ganzen leben je gelesen habe. eine grauenhafte tortur die noch nicht vorbei ist für mich. aber zwei drittel hab ich. wie sie sehen, ohne dass gross was hängengeblieben ist
Ich bin prinzipiell auch der Meinung, dass die Schule zum lernen da ist und der Lehrer um Wissen zu vermitteln. Ein Lehrer hat ein Anrecht darauf, dasss die Schüler sich zu benehmen wissen.
Für das Problem der Undiszipliniertheit gäbe es doch eine ganz einfache Lösung: Eltern von Gesocks, dass sich danebenbenimmt wird 2 mal verwarnt, danach kommen die fehlbaren Schüler auch eine Schule für Schwererziehbare. Dies alles auf Kosten der Eltern die dann auch jenachdem, bis aufs Existenzminimum dafür gepfändet werden könnten. Nach 6 Monaten wäre das Probem schweizweit gelöst. Nur wenn es am Portemonnaie weh tut, ist es wirksam, alles andere ist wischiwaschi.
Bei uns ist nicht so sehr die Sek das problem, der Pöbel ist eher gehäuft in der Realschule auzutreffen.
@ zysi
ehrlich gesagt, habe ich bei der sp noch nie etwas gehört, dass mich an marx erinnert hat. ausser vielleicht einer generellen kritik am kapitalisten. zumindest im ‘das kapital’ beschreibt er bloss den ablauf des arbeitsprozesses. kapitalkreisläufe usw. bis auf zwei drei sätze völlig unpolitisch und ungefärbt.
@Eni, willst du jetzt ernsthaft Strasser und Konsorten Konkurrenz machen oder sie sogar überbieten im Aufzeigen von “Lösungen”. Hattest etwas wenig Schlaf letzte Nacht, nicht wahr?
@vietcong: Äusserst bedauerlich, wieso lesen Sie das Kapital ohne die Absicht es zu verstehen? Die Tortur nützt ihnen dann doch nichts, und ich gehe mit ihnen einig, das ist eine Tortur wenn man so ins kalte Wasser springt! Ich wollte ihnen Verweise auf andere Bücher und aufgezeichnete Reden geben, mit deren Hilfe es für sie kein Problem mehr darstellen sollte, das was im Kapital im 1. Band steht zu verstehen, die Theorie von Ware, Arbeit und Kapital. Es gibt auch einfachere Einstiege von Marx selbst, ich denke da an das kleine Büchlein “Lohn, Preis, Profit”, das leicht erhätlich und nicht teuer ist.
Die Bildungsnachfrage wird bestimmt durch potentielle Karrieremöglichkeiten und damit den Lohn. Der Teufelskreis ist schnell beschrieben: höhere Löhne in bildungsintensiven Berufen -> Eltern drängen auf höhere Bildung des Nachwuchses -> Politisch opportun, dies zu ermöglichen, das System wird angepasst -> niveau der verbleibenden auf den “tieferen” Stufen sinkt, ebenso jenes auf den höheren -> Arbeitgeber tendieren vermehrt dazu, die höhere Stufe bereits für tiefer qualifizierte Stellen zu verlangen -> höhere Löhne sind nur noch mit Bildungsintensiven Berufen möglich -> Eltern….
Das ist es, was derzeit abläuft. Gründe dafür liegen m.E. darin, dass “Chancengleichheit” scheinbar bedeutet, dass man Kinder nicht mehr beurteilen und ihre Weiterbildung ihren objektiven Fähigkeiten anpassen darf. Immer kommt irgendwo ein “XY-Pädagoge” her und findet noch “unerschlossenes Potential”, dass man noch Fördern müsse. Andererseits verhindert der Sozialstaat, dass die Überlegung, ob man im gewählten Beruf später auch eine Arbeit findet, das ihr zukommende Gewicht erhält. Es wird nach dem “Lustprinzip” entschieden, nicht nach der Realität des Arbeitsmarktes. Zu guter letzt scheint mir, dass die Lohnverhältnisse resp. Karrierechancen in grossem Massstab falsch eingeschätzt werden. Wer bspw. eine solide Berufsbildung absolviert kann durchaus gleichviel oder mehr verdienen, wie der “Akademiker”-Kollege mit Feld-Wald- und Wiesen Phil I Studium. Auch seine Karrierechancen sind intakt, z.B. ist die Möglichkeit ein eigenes Unternehmen zu gründen viel eher für einen Handwerker gegeben als für einen reinen Kopfarbeiter. Was es für “Karriere” hüben wie drüben aber unabdingbar braucht sind – nebst den fachlichen Fähigkeiten – Engagement und Leistungsbereitschaft.
@Anastasia: Sie bezeichnen den Strasser als Troll, dennoch spamen sie diesen Thread mit Geplänkel zu Strasser voll und füttern damit den Troll. Zudem interessiert mich der goldene Bikini nicht. Der ist kitschig und too much seventies……
@Nicole Althaus: Sie sagen “Die Schweiz ist verglichen mit den USA unglaublich Zeugnisgläubig”. Ich vermute, dass Sie dies auf Stellenbewerbungen bezogen. In den USA ist es unüblich, beim Verlassen einer Stelle ein Arbeitszeugnis auszustellen. Usanz ist, dass der neue Arbeitgeber bei vorhergehenden nachfragt. Die gestellte Kernfrage ist, ob der frühere Arbeitgeber den Kandidaten wieder einstellen würde. Es wird also versucht, ein Bild über das Verhalten des Kandidaten zu erhalten. Im Gegensatz zu der Schweiz werden häufigere Stellenwechsel positiv gesehen. Sie sind ein Nachweis für Flexibilität und Mobilität und auch dafür, dass ein Kandidat initiative ergreift, wenn eine alte Stelle eben nicht mehr passt oder unpässliches Klima herrscht. Die Sitzledernen sind meist, diejenigen, die bei ‚Reorganisationen’ zuerst gegangen werden.
Umgekehrt ist es aber so, dass für alles und jedes ein Zertifikat oder ein schulischer („akademischer“) Titel verlangt wird. So ergeben ein paar Kurse zu Microsoft Office den Titel Bachelor of Office Automation… Die wertlosesten Titel sind die Associate Degrees.
Beim durchlesen dieses Threads ist mir aufgefallen, dass einige Gesamtschule, Gleichschaltung usw. fordern. unter dem Deckmantel von Sozialkompetenz und Integration wird ein Einschwenken auf ein Mittelmass und eine politische Linie erzwungen. Es ist nicht Aufgabe des Staates, Ideologie zu indoktrinieren.
Wenn die Schweiz nun noch mehr auf die Social Engineering schiene in den schulen setzt, wird zwangsläufig das amerikanische System kommen. Diejenigen Familien mit einer freiheitsliebenden Tradition werden ihren cash zusammenbringen und von Anfang an ihre Kinder privat bilden lassen. Die öffentlichen schulen werden dann zu Gewalt- und Drogen-Infizierten Ghettos der Unterschicht. Dies wiederum hat zur folge, dass die mehr affluenten in diejenigen Schulbezirke ziehen, wo es weniger solcher Ghettos gibt. Die folge ist eine spirale nach unten für die Ghetto Bezirke, weil die Immobilienpreise in den Keller gehen und damit die Steuereinahmen (Eigentumssteuer auf Immobilien finanziert die öffentlichen schulen) wegfallen. Die privaten Schulanbieter verziehen sich dann auch in die affluenteren Bezirke, sodass, mangels Angebotsvielfalt kein Anreiz zur Qualitätsverbesserung der öffentlichen Schulen mehr da ist. Mangels Steuereinnahmen sind die Saläre der öffentlichen Schulen unattraktiv, so dass die qualifizierteren Lehrkräfte dann weggehen.
Die Schweiz hatte einmal ein System, wo Qualität auf allen Stufen sichergestellt war. Die Qualität war so gut, dass die ganz reichen Amerikaner ihre Kinder in Schweizer Schulen schickten,
Ich frage mich ja schon, wie idiotisch jemand sein kann, die einzige Ressource, die dieses Land hatte, weg zu reformieren.
Etwas off topic zu Informatik:
Anastasia, du erwähnst den Google-Brin. Informatik währe eigentlich ein ideales Business für die Schweiz. Man braucht gute Schulen und etwas Büroraum. Man kann grob sagen, dass das Business seit etwa 1960-70er Jahre besteht.
Heute, 2010 und somit 40 – 50 Jahre seit Aufkommen der Branche, gibt es keine global maßgebenden Schweizer IT Firmen – nicht einmal im Beraterumfeld – , weder global maßgebende Schweizer IT Schulen noch Forschungsinstitute.
Was lief da falsch?
Ein anderes Beispiel, das für die Schweiz mit ihrer langen Tradition und globalen Führungsrolle in Präzision und Feinmechanik noch idealer wäre: Robotik.
Auch kein neues Gebiet, aber Robotik ist „the next Big Thing“.
Ja wo sind den nun die Omegas, Audemar-Piagets, Sulzer usw. der Robotik? Es gibt nicht einmal global erkennbare schweizerische Forschung zur Software der Dinger. Führend sind da China, Japan und im militärischen Sektor die Amis.
Ja, schlafen die den in der Schweiz? Oder chifflen die jetzt immer noch ob das Berner Schulsystem dem Zürcherischen überlegen ist, oder ob Karl Marx im Staatskundeunterricht oder im Religionsunterricht gepredigt werden soll?
@ pipi Langstrumpf
Zuwenig Schlaf habe ich immer, aber da gibt es doch ein verursacherprinzip oder nicht. Meine mit dieser Lösung nicht nur die Ausländer ( kenne selber viele die sich anständig benhmen) aber bei meinem Sohn hat es einen schweizer Schüler der ende 3. Klasse in ein anderes Schulhaus verfrachtetr wurde weil er unzumutbar geworden ist und es dauerte keine 3 Tage, bis es schon wieder Schwierigkeiten gab. Er hält den Unterricht auf mit sienem benehmen und stört diejenigen die gerne etwas lernen wollen, ich finde das schon mühsam.
Die Ausländergruppe (Durchschnittalter 13) die im Herbst 2008 auf meinen damals 6 Jährigen losgegangen sind, waren alle vorher schon auffällig gewesen. Für mich würde die Lösung heissen: Tschüss mitsamt den Eltern. Schliesslich sind die meisten aus ihren Ländern der Gewalt wegen geflohen, also sollen sie den Frieden in der schweiz zu schätzen wissen oder gehen. Schweizer können nicht ausgewiesen werden, da müssen halt andere Lösungen her.
Bin selber ein sehr friedfertiger Mensch und möchte gerne in Frieden leben und brauche es nicht zum Leben dass meine Kinder von einer Horde Feiglingen zusammengeschlagen werden.
@ eni
hmm…, jetzt wo das eis auf grönland schmilzt, könnten wir doch den dänen ein stück davon abkaufen und alle misliebigen schüler plus familie dorthin outsourcen, bis ein national-helvetisches panel unter dem vorsitz von herrn nationalrat schlüer entscheidet, dass sie wieder mit uns hiesigen kompatibel wären. und um noch einen drauf zu setzen, müssten sie das geld, das ihnen abzüglich aller relocation-kosten noch bleibt, auf ein konto bei einer isländischen bank einzahlen. nach ihrer unwahrscheinlichen rückkehr würden wir sie dann wieder irgendwo über der baumgrenze ansiedeln, und sie müssten ein konto bei der ubs eröffnen. ja, – ich glaube, das hätte ziemlich abschreckende wirkung. das konto bei der ubs, meine ich natürlich.
Meines Erachtens ist es völlig falsch, schon bei der Ausbildung nur nach dem “Markt” zu schielen, Kinder sollen das lernen, war ihnen gefällt. Erfüllung im Beruf ist nicht möglich, wenn das Herz nicht dabei ist, da nützt auch das Salär nichts, das ist höchstens ein Trostpflaster. Erfolgreiche Leute sind jene, die ein inneres Feuer haben für das, was sie tun. Ich wüsste z.B. überhaupt nicht, wie ich in mir ein Feuer für Robotik oder Informatik entzünden könnte, das gäbe noch nicht mal ein Motfeuer. Der Compi ist für mich ein Arbeitsinstrument, fertig. Ich muss ja auch nicht Automechaniker sein, um Auto zu fahren.
@ Monato Roddenberry
so schlimm ists schon nicht. ich habe durchaus interesse an dem thema. aber nicht so viel, mich noch weiter reinzulesen. zumindest nicht im moment. dass ich einiges nicht verstehe liegt einerseits daran, dass ich nicht der klügste bin, andererseits ist das buch auch eine katastrophe zum lesen. tausenmalige widerholungen der immergleichen dinge. wirklich schlecht geschrieben. ich habe aber durchaus gewisse dinge gelernt. erklären könnte ich jedoch vieles nicht im detail. aber so der grundsätzliche ablauf von investition des kapitals über die produktion, über arbeiter und maschinen usw. von beweglichem und unbeweglichem kapital, von wertabgabe, vom markt und waren usw. einen teil der kreisläufe habe ich auch verstanden, aber nicht alle.
lohn, preis, profit… wenns einfacher und nicht so dick ist wie diese drei bücher… dann ok, schau ichs mir mal an. besten dank!
@ Auguste
Ich denken einfach dass es vielen Eltern egal ist, was ihre Kinder so treiben, weil es sie nichts kostet. Würden sie zur Kasse gebeten, würde sich ihre Gleichgültigkeit einszwei in Interresse verwandeln und es wäre allen geholfen, allen voran den Schülern selber oder glauben Sie , dass auf solche gewartet wird bei Lehrbetrieben? Die könnern ihre Lehrllinge alle auswählen und die nehmen sicher nicht die abgestürzten. So hätten diese vernachlässigtenKinder dann auch eine chance, später im Leben Fuss zu fassen.
Glaube nicht, dass Island und Grönland interresse hat an marodierender Schüler.
@ eni
hmm…, sie haben ein stück weit recht, die gegend um die hinteren gesässtaschen zählt wirklich zu den empfindlichsten stellen des menschen. die eisbären auf grönland würden sich über ein erweitertes nahrungsangebot wahrscheinlich kaum beklagen und auf island ist glaub ich, sogar das ganze volk kurz vor dem marodieren – nicht so abwegig, wie mir scheint.
@Lea: Weder noch, wenn schon, dann im Ökonomieunterricht, aber der hat aus guten Gründen kein Interesse an Marx und wird auch bis an die Universität nicht angeboten.
@vietcong: Machen sie es sich doch einfacher und gratis:
http://doku.argudiss.de/?Kategorie=KuA#188
http://www.mlwerke.de/me/me16/me16_101.htm
http://www.oekonomiekritik.de
@Eni: Die in der Schule aussortierte Jugend von heute hat längst begriffen, dass der Arbeitsmarkt nicht für alle eine Stelle hat, die preisen sich selbst als zukünftige Hartz4ler, da sie an die Geschichte mit dem Tellerwäscher-Millionär einfach nicht mehr glauben und auch nicht mehr daran, dass es für alle Arbeit gibt. Es ist ein bisschen weltfremd, wenn man in Orten mit 30-40% Arbeitslosigkeit den Leuten mit der Anstand = Erfolgs-Gleichung kommt, die wissen das längst besser und glauben nicht mehr an eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, geschweige denn dass man sich überhaupt noch darum bemühen sollte als Schüler der untersten Bildungsgarnitur.
@lea
Eine der weltweit führenden Firmen für Industrieroboter ist in einem Berner Vorort. Sie produziert modulare Roboterarme zur Montage von Massenkonsumgütern, greifen, schieben, drehen.
Namen der Firma vergessen.
Die Lehrer sind in viellerlei Hinsicht überfordert. Ich stelle leider fest, viele Lehrer können mit den Kindern und deren rasanter Entwicklung nicht Schritt halten. Veraltete Lehrmuster und wenig interessant gestaltete Schulstunden langweilen unsere Kinder nur. Sie, die es sich heutzutage gewohnt sind, ein vielfaches äusserer Reize zu verarbeiten (Fernsehen, Handy, Computer, X-Box, Wii etc.) Unser Jüngster, heute 3. Klasse, wollte man schon in der 1. Woche der 1. Klasse Primarschule zurück in den Kindergarten schicken oder Einschulen. Angeblich wegen Aufmerksamkeitsdefiziten und Verdacht auf ADS. Nach langem hin und her und ups and downs liessen wir ihn auf eigene Kosten abklären. Fazit: Mit IQ 127 ist er nahe an hochbegabt. Zweifelt aber mittlerweile selbst an sich und seinen Leistungen, weil die Lehrerin (+60 !) nicht müde wurde, ihm entsprechende Signale zu senden. Von 24 Kindern wären angeblich 8 auffällig und zum Abklären. Ausländeranteil 0%.
Unsere Tochter, 2. Sek, klagt über langweilige Schulstunden. Nüchternes Auswendiglernen sinnloser Dinge, mit geringer Nachhaltigkeit (z.B. Namen unserer Gemeinderäte und deren Resorts). Und als Eltern muss man es sich Zweimal überlegen ob und wie man sich wehren will. Repressionen gegenüber unseren Kindern sind ja leider nicht ausgeschlossen. Wir sind froh, wenn unsere Kinder aus der Schule sind.
interessantes Thema, aber schade – leider immer und immer wieder dieselben nerventötenden Privat-Hick-Hacks von immer denselben Kommentatoren und -innen – sehr nervtötend – aber Lisi ruft zu Erlebnisberichten zum Thema auf – und dies ist bei uns grad aktuell – alle meine Töchter haben die Sek besucht, meine jüngste ist jetzt in der 3. Sek.
Primär möchte ich sagen, dass die Sekundarschule keineswegs für Dummies ist – oder machen Sie mal einen Mathetest oder Deutschtest aus der 1.- 3. Sek, mal schauen ob Sie ein “Genügend” schaffen würden. in der Sekundarstufe sind bei uns durchwegs CH-Jugendlichen – Die Jugendlichen mit “Migrationshintergrund” besuchen bei uns durchwegs die Realstufe – im gleichen Schulhaus allerdings. Probleme mit Schlägereien / Gewalt sind selten aber lieben tun sich die beiden Gruppen nicht, da helfen auch Alibi-Integrations Projekte nicht viel. – Diese Problematik fällt sicher weg in der Kanti.
Alle möchten ins Gymi? Falsch – meine Töchter hatten die Nase voll von Theorie beigen, waren extrem schulmüde (dank unseren “Superlehrern”) und wollten endllich was “Richtiges” machen und dies trotz guten Noten die ins Gymi reichen würden. – und hier das Problem bei unserem Ausbildungssystem in der Schweiz – entweder ist man intellektuell unterfordert in der Lehre oder im Praktischen unterfordert in der Kanti – das Gymi ist für Schüler die gerne und gut Theorie in den Kopf beigen. Und mit der Matur hat man ja noch NICHTS! – Das kostet, liebe Eltern nochmals einige Jahre Unterhalt und wird nicht billiger mit den Jahren – das kann sich auch nicht jeder leisten! Eine Lehre zu finden wo der Lehrmeister akzeptiert, dass die Jugendlichen die die vielgepriesene lehrbegleitenden Berufsmatur machen ist auch nicht einfach – dies ist ziemlich unbeliebt, v.a. bei kleineren Lehrbetrieben, der Lehrling fehlt einen zusätzlichen (bezahlten) Tag. Einige Kolleginnen und Kollegen meiner Tochter bekamen die Lehre nur unter der Voraussetzung, dass sie die BMS (Berufsmatur) nicht während der Lehre machen.
Ein anderes Thema sind die alteingesessenen, selbstgerechten, allwissenden Sek-Lehrer mit ihren Mega-Löhnen – ein rotes Tuch für mich – und zum Glück nur noch 1/2 Jahr zu ertragen!!
Ein grundsätzliches Überdenken und Ändern der Schulstruktur wäre sehr wünschenswert:
1. Jugendlichen ernst nehmen und normal behandeln (nicht als Feinde wie dies oft scheint)
2. Jugendlichen auch etwas zutrauen
3. besserer Mix von Theorie und Praxis
4. Lehrer mit STINKLANGWEILIGEN Schulstunden ausbooten, teilweise eine Zumutung was hier geboten wird und dies zu solchen Löhnen – gegenseitige Supervisionen ? die Lehrer wollen sich doch nicht gegenseitig auf die Füsse treten!
5. gewisse Themen überdenken – was muss man wissen und was nicht – hier wird oft unter Riesenaufwand Themen vermittelt, die man NIE mehr im Leben braucht
etc. etc.
@Eni
Es gibt im wesentlichen zwei Sorten Goofen, die sich daneben benehmen: Die verzogenen Schnösel der vermögenden Dopperlverdiener. Das sind meistens die heimlichen Sprayer und Vandalen in den Dörfern. Bei diesen würde eine gesalzene Rechnung helfen.
Dann gibt es noch die bildungsfernen Migrationshintergründler. Das sind die Prügler und Störefriede. Dort hilft leider gar nichts ausser der drohenden Ausweisung aus der Schweiz. Die haben so wenig legales Geld, dass unsere Gemeinden nichts bei denen holen könnten.
@ Auguste
Verstehen Sie mich nicht falsch: ich bin sicher kein Rassist, aber irgendwo muss ja die Gastfreinschaft ja ein Ende haben. Bin auch gut bekannt mit Leuten aus dem Balkan und die sagen ja auch, dass man diese Leute (sofeern Ausländer) ausschaffen soll damit die friedlichen nicht unter dem fremdenhass zu leiden haben.
Die Eisbären benötigen kein erweitertes Nahrungsangebot, wenn das Eis schmilzt sind sie nicht mehr da
Und dass die Isländer marodieren ist unter diesen Unständern nicht erstaunlich