
Gehen sie zu ihm - oder zu ihr? Hugh Grant und Julia Roberts in «Notting Hill» (1999).
Einer der am meisten gelesenen und am kontroversesten diskutierten Einträge im Mamablog trug den Titel «Einsam an der Spitze» und ging der Frage nach, warum gutausgebildete Frauen überdurchschnittlich häufig allein und kinderlos bleiben. Mittlerweilen beschäftigen sich auch Partnerschaftsbörsen und Soziologen mit dem Fakt, dass Frauen ihren Erfolg im Beruf und an den Unis offenbar mit dem Misserfolg in der Liebe bezahlen. Und alle paar Wochen sinniert eine schöne und kluge Frau in einer Frauenzeitschrift über ihre erfolglose Suche nach dem Traummann nach.
Kein Wunder ist das neue Buch von Lori Gottlieb mit dem Titel «Marry Him. The Case for Settling for Mr. Good Enough» seit Wochen Gesprächsthema Nummer eins: An Weiberabenden, in Blogs und auch auf Partnerschaftsforen. Denn die amerikanische Autorin stimmt nicht in das altbekannte feministische Klagelied ein, dass die Welt einfach ungerecht sei und den Männer der weibliche Hintern wichtiger als das Hirn. Sie sagt schlicht «selber schuld!» und behauptet, Frauen müssten sich vom Traumprinzen verabschieden und nach dem Herrn Gutgenug Ausschau halten.
Nein, liebe Single-Frauen, Lori Gottlieb verrät damit die Emanzipation nicht. Das wird zwar von vielen Kritikerinnen behauptet. Aber Gottlieb schreibt nirgends, dass Frauen heiraten und Kinder kriegen müssen, um glücklich zu werden. Sie stellt bloss fest, dass a) Frauen, die sich Kinder wünschen, stärker unter Zeitdruck stehen als Männer. Dass b) sie deshalb unter Handlungsdruck stehen, weil Männer auch mit der nächsten Generation von gebärwilligen Frauen noch eine Familie gründen können und c) die Traumprinz-Sucherinnen meist auch nur eine Frau Gutgenug seien. Das zu lesen mag weh tun, aber es ist wahr.
Und weil auch in meinem Freundeskreis einigen Töchtern der Emanzipation die biologische Uhr so laut in den Ohren tickt, als litten sie an einem Tinitus, habe ich mir das Buch angeschafft und möchte hier die 5 Dating-Fehler, die Lori Gottlieb bei Frauen in den Dreissigern diagnostiziert, zur Diskussion stellen:
- Frauen glauben, sie verdienen mehr: Frauen bestärken einander gegenseitig darin, dass sie eine Super-Partie sind und deshalb wie geschaffen für Mr. Perfect. Sie vergessen dabei, dass auch sie Seiten haben, die ein zukünftiger Mann grosszügig übersehen muss, um sich zu verlieben.
- Frauen halten ihre Optionen für unlimitiert: Dating funktioniert ein bisschen wie Shopping – Jede Frau hat natürlich das Recht, ewig nach der Jeans zu suchen, die den Bauch kaschiert, den Hintern in Szene setzt und nicht zu viel kostet. Aber man muss damit rechnen, dass man dieses Exemplar nicht findet. Und dass während der Suche die Jeans, die nur sehr gut, aber nicht perfekt gesessen ist, ausverkauft wird.
- Frauen setzen die falschen Prioritäten: Nicht jedes Attribut, das auf weiblichen Checklisten erscheint, ist für eine Partnerschaft überlebenswichtig. Grösse, Haarqualität, und Muskelkraft sagen nichts über die Qualität eines Mannes als Liebhaber oder Vater oder Partner aus. Nur weil der Kandidat auf der Onlineplattform geschrieben hat, er sei ein Fan von Madonna, sollte man ihn nicht ausmustern, bevor man ihn getroffen hat. Man könnte sich vielleicht in ihn verlieben.
- Frauen überschätzen die Romantik: Rosen, Candle-Light-Dinners, Sonnenuntergänge sind schön. Aber davon hat man weder gegessen noch sind deswegen die Kinder gewickelt.
- Frauen wollen alles teilen: Sie interessieren sich nicht für Fussball und halten sich trotzdem für attraktiv? Sie liegen goldrichtig, aber gewähren Sie dasselbe Recht auch den Männern. Man teilt in einer Partnerschaft weder jede Sekunde noch jedes Interesse. Und das ist gut so.
Hat Lori Gottlieb recht? Müssen Frauen, die Mütter werden wollen, lernen, das Zweitbeste zu lieben? Sind Männer in der Liebe tatsächlich weniger wählerisch? Und: Bestehen funktionierende Partnerschaften vielleicht generell aus Herr und Frau Gutgenug?



Nicole Althaus ist Autorin und freie Journalistin in Zürich. Seit beinahe zehn Jahren betreibt Nicole Althaus Feldforschung in der eigenen Familie: Die Autorin ist verheiratet und Mutter zweier Mädchen im Alter von 10 und 6 Jahren.
Michèle Binswanger hat Philosophie und Germanistik studiert, war als Künstlerin und Kletterin tätig und ist heute Redakteurin bei Tagesanzeiger/Newsnetz. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter (8) und ihrem Sohn (5) in Basel. 


























































@menschlein v 0.0.1 beta (wow, waaaaaas für ein verrückter Nick!)
Ja, wir sind gefangen in unseren Ansprüchen und das Beste ist doch nur gut genug. Die Werbung suggeriert doch dies tagtäglich wie ‘Sie sind es sich wert’ oder ‘Für das Beste im Mann’ (weiss immer noch nicht, wie die Werber auf diesen Spruch gekommen sind) und so weiter und so fort….
Fehlanzeige!
Irgendwann kommt man zur Erkenntnis, dass es nur ein paar handvoll Eigenschaften, Charaktere, Lebenseinstellungen sein müssen, die passen sollten. Nicht mehr und nicht weniger. Wer sich zu sehr von Partnerplattformen blenden lässt, geht wahrscheinlich nach der ersten Euphorie über das riesige ‘Angebot’ bald überfordert und unschlüssiger bis frustrierter an dates heran. Und dann kommt die unweigerliche Frage: was will ich eigentlich?
Du hast es sehr schön ausgedrückt: ‘Beruhigend finde ich allerdings, dass man Haarausfall, Bauch und Hängebusen liebt, wenn man mit einem Menschen alt werden will.’ Das ist die Quintessenz – wenn man sich liebt!
Es gibt schöne Beispiele dafür, dass viele Frauen nicht auf das Äussere bei ihrem Geliebten achten wie z.B. Sophia Loren, Céline Dion, weil sie andere Qualiäten einfach höher bewerten. Zum Glück für diese Männer…
meine Güte, dass sind mal wahre Worte – truth well told
Mit einem solchen Verhalten konditioniert die Frauenwelt sich ein Männerbild, welches ihnen dann doch nicht gefällt.
Unsere Gefühlwelt ist dann doch häufig irrational und widerspricht sich teils, da unsere Wertemuster im Jetzt situationsbedingt angewendet werden. Nachvollziehbar, dass jeder Mensch durch seine Erfahrungen (ob selbst gemacht, angelesen oder aus Gesprächen mit Freundinnen und Freunden) sich ein Bild macht, um zu bewerten, ob eine Frau oder der Mann “passen” könnte. Diese Nutzenvermutung ist dann irgendwo doch halt nur in diesem Zeitpunkt für diesen Menschen nachvollziehbar. Wer weiß schon, wie man sich selbst in den kommenden 10, 20 oder 30 Jahren entwickeln wird, welche Denkmuster man haben und welche Bewertungskriterien man für wichtig erachtet? die “Erkenntnis”, dass das Leben sowieso hochgradig nicht-linear ist und somit jegliche Planung obsolet ist, scheint dann nachvollziehbar. Wohlmöglich ist jeder in seiner Beziehung oder gewünschten PArtnerschaft gehalten, sich zu reflektieren, den Partner zu verstehen und sich nicht vom “Drachen” des Anderen abschrecken zu lassen – wohlmöglich, hat man lediglich Angst, solch Situationen nicht gewachsen zu sein. Doch versprechen die größten Aufgaben in einer Beziehung, die es gemeinsam zu bewältigen gilt, auch großartige Geschenke – sofern man die Bereitschaft teilt und über innere Sehnsüchte spricht, um einander besser zu verstehen. Dies schärft auch den Blick auf sich selbst und man wird sich darüber im Klaren, was man eigentlcih wirklich will, welche Nutzenvermutung hinter so schwammig formulierten Wünschen wie ” ich will den Partner fürs Leben”, “wenn er mich doch nur verstehen würde”, etc steckt, Die hinter diesen geäußerten Wünschen stehenden Bedürfnisse sind häufig nur diffus wahrnehmbar – wohlmöglich hat man auch etwas Furch oder Angst vor Überforderung, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen und nicht wegzulaufen, zu mauern und zu hoffen, es würde sich schon alles von selbst regeln. Ein gemeinsames Bedürftnis und der Wunsch nach Harmonie in der Partnerschaft ist nachvollziehbar und einend. Gleichzeitig führen Unterschieder über den selbst als sinnvoll empfundenen Weg für Irritationen beim Anderen. Ohne Information bleibt halt viel Platz für Interpretation. Kein Wunder, dass die Fantasie dann teils oscarpreisverdächtige “Filmsequenzen” in unserem Kopfkino ablaufen lässt – erwartungstreu mit viel gefühlsintensiven Beiwerk. Es ist kein Geheimnis: Kommunikation hilft. Doch diese trivial wirkende Eingebung verliert an Attraktivität als allheilbringender Lösungsweg, wenn Mann vor einer schier unerschöpflichen Auswahl an Ratschlägen, gut gemeinten Hinweisen und Tipps wählen darf. Wie leicht wäre es doch, so mag sich der ein oder andere denken, wenn Mann in seiner männertypischen Sozialisation eine Abfolge von Handlungsmustern befolgen könnte á la Bauplanmanier “Wenn Du das tust, dass passiert das”. – es wäre wohl ein tristes Dasein, in welchen man sich der Berechenbarkeit und damit auch dem Gefühl der Kontrolle über wichtige Bereiche seines Lebens irritiert fühlen würde. Es ist wohl schon so, dass die Ungewisseheit und die Akzeptanz über die empfundene”Machtlosigkeit” auch zu mehr innerer Freiheit führt, in der man zu festgefahrene Denkmuster durchbricht. Natürlich ist es schön, wenn sich Frauen untereinander zusprechen. Zusammenhalt gegen die unberechenbare Welt da draußen – klingt prosaisch. Doch, wenn man aufgepeppelt mit den Moti-Sprüchen seiner Mädels nachts die Tanzfläche unsicher macht, dann hat halt auch einfach diese Wirkung und ignoriert wohlmöglich sein eigenes Gefühl. Ein gesundes Selbstbewußtsein ist für jedermann wünschenswert. Verletzlichkeiten und Schwächen oder gar Minderwertigkeitsgefühle gibt es ebenso auf beiden Seiten. Letztlich wollen doch beide sehr kongruente Dinge – eine erfüllende Beziehung, Vertrauen, Verlässlichkeit, Unterstützung, Anerkennung, oder all die anderen Dinge, die man mit Liebe zusammenfassen kann.
… Extreme sind selten gut. Ich denke, dass gerade in der Beziehung zwischen Männern und Frauen häufig ein gemeiner Cocktail von Mißverständnissen, mangelndes Interesse oder Anteilnahme und ähnlichen Dingen existiert. Wenn jemand tatsächlich die Wertigkeit in einer Beziehung sieht, so wird er hoffentlich auch über seinen Schatten springen können und versuchen, den anderen zu verstehen und sich selbst verständlich zu öffnen. Geduld, Nachsicht und Neugierde sind dabei sicherlich hilfreich – in allen Dingen Liebe.
Ein mir wichtiger Aspekt wurde noch nicht einbezogen: der Astrologische Aspekt zur Partnerfindung
‘Ein Mensch mit einer bestimmten Konstellation in seinem Geburtshoroskop sehnt sich bewusst oder unbewusst nach den für ihn zutreffenden Eigenschaften, die eine Ergänzung und einen Ausgleich zu seiner eigenen Persönlichkeit darstellen, aber auch eine Herausforderung für ihn sind. Je weniger er sie selbst lebt, desto eher wird er sie bei einem möglichen Partner bzw. einer Partnerin suchen…’ (Grundmuster der Liebe, Brigitte Hamann, Knaur).
Es kann hilfreich sein, sich darin etwas auszukennen. Ich distanziere mich jedoch von Horoskopen in Tageszeitungen etc. – das ist völliger Quatsch und jede/r kann sich darin irgendwo sehen. Mein Hinweis ist nur als Denkanstoss gedacht.
So ein Unfug. Bitte erklaere mir doch den Zusammenhang zwischen Geburtsdatum und Charakter – wissenschaftlich?
Wer am 30. Februar geboren wird, hat einen unmöglichen Charakter
@Franzl Lang und @Stef
Es gibt verschiedene Methoden, eine verschlossene Tür zu öffnen:
a) Davor stehen und sie anbrüllen, sich gefälligst von selbst zu öffnen b) ein zwei Schritte zurück und mit aller Wucht dagegen rammen c) zuerst nachsehen, wie sie sich öffnen lässt und die Türklinke benützen, dann öffnet sie sich.
Die Transpersonale Astrologie, wie es Lea richtig interpretiert hat, ist eine Pseudowissenschaft wie alle Religionen dieser Welt und man darf daran glauben oder es einfach sein lassen. Diese Freiheit steht jedem Menschen zu und sollte differenzierter angegangen werden als es einfach ‘als Unfug’ abzutun.
Sorry, ich sehe beim besten willen keinen Unterschied zu den Horoskopen in den Zeitungen. Natürlich darf man daran glauben, natürlich darf aber auch darüber gegrinst werden. Andere bringen irgendwas von Jesus oder Michael Jackson.
Finde kommisch, wenn Reaktionen drauf als” freche Fragen” abgebucht werden.
Aber Zahlenmagie ist Hokuspokus und wenn man jemandem Eigenschaften nach Geburtsdatum zuordnet, kann man auch noch die Hautfarbe zu Hilfe nehmen.
Diese Türe darf geschlossen bleiben.
Transpersonale Astrologie…interessant.
wobei bei vielen Schulen der Astrologie die Verbindung zu den darunterliegenden Quellen und Lehren fehlen. Stichwort Geometrie. Frequenzen.
ich sage aber nun mal, dass das Thema in diesem Thread eher mit sozialer Konditionierung und Rollenverständnis zu tun hat.
Personen, die in bereiche wie Transpersonale Astrologie vorrücken, werden die 5 Dating Fehler wohl zurückgelassen haben.
Ich habe die ganze ‘Problematik’ mal mit den unten aufgeführten Partner-Auswahlfiltern A bis E unter die Lupe genommen. Es wäre interessant zu sehen, wie Mann und Frau die Filter nach eigener persönlicher Priorität ordnen und zudem jedem Filter einen Wert für seine Engmaschigkeit geben. Engmaschig bedeutet, dass die Kriterien des Filters in relativ engen Toleranzgrenzen erfüllt sein müssen.
Also:
1 = engmaschig bzw. die Kriterien müssen in engen Toleranzgrenzen erfüllt sein
2 = mittelmaschig bzw. die Kriterien können in mittleren Toleranzgrenzen erfüllt sein
3 = weitmaschig bzw. die Kriterien können auch in weiten Toleranzgrenzen erfüllt sein
Um bei jemanden eine Chance zu haben, muss man all seine Auswahlfilter erfolgreich passieren.
Diese Filter sind von Mensch zu Mensch und vor allem von Mann zu Frau selbstverständlich verschieden, aber es lohnt sich trotzdem, sich über diese Filter vertieft Gedanken zu machen. Zuerst muss man sich überhaupt bewusst werden, was für Kategorien von Filtern es gibt, wobei es immer zu bedenken gilt, dass die Übergänge der einzelnen Filter fliessend sind bzw. die Filter miteinander vernetzt sind:
(A) Der Alpha-Filter
Dieser Filter bewertet im Prinzip das Führungspotential des Menschen. Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, Kommunikationsfähigkeiten und die Ausstrahlung von Erfolg und Lebensfreude sind hier von entscheidender Bedeutung. Ebenso spielen Zielstrebigkeit, Disziplin und Leistungsbereitschaft eine grosse Rolle. Der Alpha-Filter bewertet das Auftreten des Menschen insgesamt, wobei das persönliche Gespräch von grosser Wichtigkeit ist.
Der Alpha-Filter ist relativ eng mit dem Sozialstatus-Filter vernetzt.
Da der Filter komplexe Bewertungskriterien verarbeiten muss und in der Praxis selten alle Kriterien eindeutig erfüllt sein dürften, muss sich der Filter entsprechend oft mit Grenzfällen herumschlagen. Zudem können die bewerteten Eigenschaften von Tag zu Tag relativ stark variieren, was eine abschliessende Bewertung schwierig macht. Daher arbeitet dieser Filter relativ ineffizient. Das Gleiche gilt für den Sozialstatus-Filter, wenn auch weniger ausgeprägt.
(B) Der Sozialstatus-Filter
Dieser Filter arbeitet vor allem mit Bewertungskriterien wie Bildung, Beruf, Einkommen und Abstammung. Selbstverständlich spielt hier auch die geistige Reife, die Intelligenz und der Intellekt eine grosse Rolle. Der Filter bewertet alle in diesem Zusammenhang zur Verfügung stehenden Informationen, wobei das persönliche Gespräch von grösster Wichtigkeit ist.
Der Sozialstatus-Filter ist relativ eng mit dem Alpha-Filter vernetzt.
(C) Der Aussenhens-Filter bzw. der Foto- und Video-Filter
Dieser Filter ist der effizienteste und kennt zwei Modi, den Foto- und den Video-Modus. Die Arbeit nimmt der Filter immer im Foto-Modus auf, welcher nach spätestens zwei Sekunden ein erstes Ergebnis liefert. Dieses Ergebnis kommt aufgrund des Aussehens des Menschen im engeren Sinn zustande, will heissen, Gesicht, Hände, Körperbau bzw. Figur. Danach schaltet der Filter automatisch auf den Videomodus und liefert nach weiteren 10 bis 20 Sekunden ein zweites Ergebnis. In dieses zweite Ergebnis spielen Bewegung, Kleidung, Ausstrahlung usw. schon verstärkt hinein, was bereits zu Überlagerungen mit den anderen Filtern führt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Aussehens-Filter nach 2 Sekunden zu einem Ergebnis kommt und dieses dann in den nächsten 10 bis 20 Sekunden verifiziert.
(D) Der Kompatibilitäts-Filter
Dieser Filter spielt beim Kennenlernen einer Person eine eher untergeordnete Rolle, ausser vielleicht wenn es um die Alters- und Körpergrössen-Kompatibilität geht. Es geht bei diesem Filter aber auch darum, ob man aufgrund von gemeinsamen Interessen und Wertvorstellungen überhaupt zusammenpasst.
(E) Der Spannungsfaktor-Filter
Um bei diesem Filter nicht hängen zu bleiben sollte man die folgenden Grundsätze beachten:
- Widersprüchliche Signale aussenden (Zuckerbrot und Peitsche)
- Die Ziel-Person nicht aufs Podest stellen
- Willst du gelten, mach dich selten
- Interesse körperlich signalisieren, nie verbal die Karten offen legen
- Dem Ziel nicht hinterher rennen, sondern cool bleiben
- In der Kennenlernphase nie Emotionen eingestehen
Zusammenfassung:
A) Der Alpha-Filter: Dieser Filter bewertet im Prinzip das Führungspotential des Menschen.
B) Der Sozialstatus-Filter: Bewertung von Bildung, Beruf, Einkommen, Intelligenz und Intellekt.
C) Der Aussenhens-Filter. Dieser Filter bewertet das Aussehen/Erscheinungsbild.
D) Der Kompatibilitäts-Filter: Alters- und Körpergrössen-Kompatibilität. Kulturelle Abstammung und Wertvorstellungen, gemeinsame Interessen.
E) Der Spannungsfaktor-Filter: Widersprüchliche Signale aussenden (Zuckerbrot und
Peitsche in der Kennenlernphase)
Meine persönlichen Partner-Auswahlfilter betreffend einer Lebens-Partnerin sehen wie folgt aus:
1. Priorität: Filter C (eher engmaschig)
2. Priorität: Filter B (mittelmaschig)
3. Priorität: Filter A (eher weitmaschig)
4. Priorität: Filter D (mittelmaschig)
5. Priorität: Filter E (eher weitmaschig)
Das Äussere lässt sich sehr schnell beurteilen und ist wohl auch deshalb von grosser Bedeutung. Schneller arbeitet kein anderer Filter.
Gruss Marc
Nach meiner Erfahrung setzen Frauen zuerst als Kill-Filter die Körpergrösse.
Wer bei kleinen Frauen nicht viel grösser und bei mittleren nicht zumindest deutlich grösser ist, bei dem werden die anderen Filter nur noch eingesetzt, wenn er noch sehr überzeugende fiskalische Argumente hat….
Schon interessant das man sich über eine 0,000x irgend etwas hinter dem Komma minimalste Minigruppe solche Gedanken macht. Ich würde das nicht überbewerten. Wenn diese Frauen meinen sie finden keinen ädaquaten Partner um ihren Genpool in die nächste Generation zu retten – was soll’s. Das ist Evolution. Gehen diese eben verloren. Alle anderen kümmert das nicht im Geringsten.
Ein Problem wird es vielleicht dann, wenn im weitaus grösseren, nichtakademischen Frauenpool solches Verhalten sich ausbreitet. Wenn plötzlich auch Nichtakademikerinnen akademische Männer als “nicht mehr gut genug” qualifizieren.
Aber was soll’s, auch das wäre ja nur Frau’s Wille. Und letztlich zählt ja heute nur das. Ok, vielleicht machen sich die Männer dannzumal schon langsam Gedanken was das eigentlich soll. Vielleicht wird dann auch mal einer Vorschlagen man(n) soll sich doch einmal an die gesellschaftspolitischen Vorstellungen der Taliban erinnern (die man ja ausrotten wollte). Aber bis dahin wird noch viel Wasser die Flüsse runter laufen.
Letztlich, alles wird ja nicht so heiss gegessen wie es gekocht wird. Den gemäss UNO-Studie (http://www.bernerzeitung.ch/ausland/asien-und-ozeanien/In-Asien-fehlen-96-Millionen-Frauen/story/25524452) fehlen in Asien, alleine in Indien und China, 96 Millionen Frauen. Also wenn sich aus diesem gigantischen Männerpool selbst für die anspruchsvollsten Damen aus Europa kein Mann finden lässt?
“Den gemäss UNO-Studie fehlen in Asien, alleine in Indien und China, 96 Millionen Frauen. Also wenn sich aus diesem gigantischen Männerpool selbst für die anspruchsvollsten Damen aus Europa kein Mann finden lässt?”
Die Sache ist doch: Es könnte auch einen Männerüberschuss von 10 oder 100 Milliarden geben. Für die ‘anspruchsvollen Damen’ ändert das gar nichts, da ihre Auswahlkriterien oftmals so widersprüchlich und inkonsisten sind, dass der passende Mann gar nicht existieren kann
“Schon interessant das man sich über eine 0,000x irgend etwas hinter dem Komma minimalste Minigruppe solche Gedanken macht. Ich würde das nicht überbewerten. Wenn diese Frauen meinen sie finden keinen ädaquaten Partner um ihren Genpool in die nächste Generation zu retten – was soll’s. Das ist Evolution. Gehen diese eben verloren. Alle anderen kümmert das nicht im Geringsten.”
@Sander
Völlig richtig! Habe ich (denke ich mal) beretia im ersten Abschnitt abgehandelt. Who care’s (ok, vielleicht doch die dutzenden von Millionen Männern in China und Indien, die sind ja für diese Situation in ihren Ländern nicht Schuld).
nicht das zweitbeste soll es sein. Versetzt euch doch mal in den partner, wer will schon zweite Wahl sein.
Nach dem Motto leben zu weit ist man weniger allein. Nein!!!
doch rummäkeln bringt nichts, den Anspruch haben den Partner oder den Menschen ändern zu wollen, damit es passt.
es passt nie alles, aber die grundlegenden Ansprüche für den jeweiligen Menschen sollten stimmen. Wichtig ist auch dass man sich selbst nicht so ernst nimmt .
Meiner Meiung hat Gottlieb Recht. Es werden immer mehr Frauen (ab 30 meistens) kinderlos und bleiben alleine. Zumal weil sie zu erfolgreich sind und nicht Mr. Perfect finden können. Frauen haben einfach ihre Standartwerte an Männern und bei erfolgreichen Frauen sind diese Standartwerte nun ziemlich hoch. Ich denke die moderne Frau sollte vllt einen kleinen Einblick in den Dating Fehlern werfen. Ich möchte hier nicht sagen, dass alle Frauen ne falsche Einstellung haben, jedoch können diese “Tipps” ja vllt doch Wunder bewirken
hmm…, sonja, lesen sie den “ausländerinnen-blog und thread. die würfel sind gefallen. der urwüchsige schweizer mann hat sich entschieden: borscht statt flädlisuppe, lemon-grass statt maggi, high heels statt scholl slippers und d-cups statt tea cups. wenn man dem trend glauben darf, sind sie auf dem weg von der hit-site zur tipp-site – ..it happens! keep your tussies – they want pussies.
Als Mann von nur knapp 170 cm und ohne finanzielles Vermögen würde mir auch die Drittbeste viel Freude machen.
Aber so lange fehlende Körpergrösse das Kill-Argument ist, sollte ich mich vielleicht mit weniger begnügen
Ein grossartiger Mamablog-Eintrag. M.E. geht es nicht um Herrn “Gutgenug”, sondern um falsch gesetzte Prioritäten.
Kaum eine Frau (das gilt auch fürs andere Geschlecht) weiss ganz konkret, was sie will. Die Wunschlisten von Frauen lesen sich so immergleich und oberflächlich. Doch eigentlich sollte jede Frau “Killerkriterien” herausfinden, die unbedingt erfüllt sein müssen. Jede hätte am liebsten einen Prinzen mit Traumkörper – aber macht sie das tatsächlich glücklich? Eher nice to have…
Für Aussenstehende mag mein Freund wie Herr Gutgenug erscheinen, für mich ist er jedoch perfekt. Ich habe genau IHN gesucht und gefunden. Mit ganz wenigen, subjektiven Kriterien, die unbedingt erfüllt sein mussten wie z.B. Natürlichkeit, Zufriedenheit, gleiche Weltanschauung (wichtiger als Status, akademischer Abschluss, Einkommen), sensibel und doch ein echter Kerl, kein Muttersöhnchen…
Frauen, findet heraus, was Euch wirlich wichtig ist. Wer weiss, was er/sie will und gezielt danach sucht, muss sich hinterher auch nicht beklagen.