Leben


Nicole Althaus am Mittwoch den 13. Januar 2010

Pornos statt Pflastersteine

LOLITA MODE

Die heutige Eltern-Generation von gendersensiblen Männern und Frauen kann man am besten aus der Fassung bringen, wenn man das aufreizende Püppchen gibt: Tavi Gewinson, 13, fashionkundige Lolita-Bloggerin (Bild: AP)

Zwar haben wir im Mamablog bereits über die textile Zwangserotisierung unserer Kinder geschrieben, wir haben uns darüber aufgeregt, dass der Modemarkt die Dekolletés von Mädchen entblösst, deren Brüste erst gerade knospen, dass statt Unterhosen Dessous auf den Kinderhintern geschneidert werden. Und wir haben unser Befremden über die kleinen Mädchen auf hohen Hacken kundgetan. Aber im Blog «Tatort Teenager-Beziehung» wurde so viel über die «nuttige Aufmachung» von jungen Frauen diskutiert, dass ich das Thema dennoch nochmals aufgreifen möchte. Denn es gibt neben dem Angebot auch die Nachfrage: Warum lassen Mütter und Väter es zu, dass ihre Girls ihren Körper ausstellen, noch bevor sie richtig hineingewachsen sind? Und warum finden Teens und zunehmend auch Twens es so scharf, mit ihren Reizen zu spielen?

Es ist paradox: Auf der einen Seite wird die Kindheit in unserer Gesellschaft heute als kuscheliges Teletubby-Land und Disney-Paradies sentimentalisiert, umzäunt und jede Ecke oder Kante darin entschärft. Auf der anderen Seite aber stilisieren erwachsene Menschen 14-jährige Pubertierende wie Andrina aus Rümlang zur nächsten grossen Pop-Hoffnung der Schweiz empor und finden nichts dabei, wenn Tavi Gevinson, ein 13-jähriges Mädchen aus Chicago, an die New York Fashion Week eingeladen wird und als neue grosse Fashion-Expertin auch in Europa Furore macht. Konkret sieht das dann so aus: Papa Gevinson begleitet seinen Teen nach New York bis vor den Eingang des Zeltes im Bryant Park, wie sich das für Eltern gehört, die jeden Schritt ihrer Kinder überwachen, und wartet dort, bis Töchterchen aus dem Fashion-Zirkus wieder auftaucht, wo sie mit Hollywoodstar Gwyneth Paltrow und Designer Marc Jacobs posiert, um später darüber zu bloggen und in renommierten Modezeitschriften wie Harper’s Bazaar bezahlt darüber zu schreiben. Der Papa beschützt das Töchterchen und missachtet gleichzeitig dessen Schutzalter.

Früher hätte man das Kinderarbeit genannt, heute nennt man das Phänomen «Kidults». Das tönt nicht so moralinsauer und lässt sich besser vermarkten. Denn längst hat die Wirtschaft erkannt, dass der Jugendwahn auch dazu führt, dass immer jüngere Menschen diktieren, was als cool zu gelten hat. Das Ergebnis ist dasselbe: Die Mädchen werden um ihre Kindheit betrogen, auch wenn sie freiwillig arbeiten und sogar noch Spass dabei haben. Das wirklich Erschreckende aber ist, dass erwachsene Menschen diese heranwachsenden Mädchen als Vorbilder setzen können, weil sie offenbar von erwachsenen Frauen akzeptiert werden. So sehr haben sich die Frauen im mittleren Alter bemüht jung zu bleiben und in die Grösse 34 hineinzupassen, dass es ihnen gar nicht mehr besonders auffällt, wenn Modelabels nun den staksigen und flachbrüstigen Teenagerkörper zur neuen Norm erheben: Die 19-jährige Emma Watson ist das Gesicht der Burberry-Kampagne und Julia Saner, die 17-jährige Elite-Model-Gewinnerin aus Bern, darf sich demnächst bei Chanel vorstellen. Teenager-Sexappeal ist trendy. Neuerdings auch in der High-Fashion und nicht nur bei Tally Weijl. Da muss man sich nicht mehr wundern, wenn Kinder, die erst gerade aus ihrer Disney-Welt gestolpert sind, die Erotisierung ihres Körpers ganz normal finden und nicht mehr so genau wissen, wer sie jetzt sind: Zwölfjährige Schülerinnen, die im Auto nach den neusten Sicherheitsnormen beinahe noch einen Kindersitz brauchen, oder kleine Nympchen?

Dermassen Kult ist diese Teen-Sexyness, dass sich die heranwachsenen Mädchen längst einen Sport daraus gemacht haben, möglichst schnell durch ihre Kindheit zu sprinten. Befreundete Mütter beklagen sich, dass ihre 14-jährigen Töchter am Wochenende in Clubs abhängen wollen, in denen man erst ab 18 Eintritt erhält. Für die Girls, so höre ich aus erster Hand, gibt es offenbar kein grösseres Kompliment, als wenn sie Samstag abends genug Sex-Appeal versprühen, um an den Türstehern der Clubs vorbei zu kommen. Natürlich probieren die jungen Frauen ihren Körper aus, das haben ihre Mütter auch gemacht. Nur bestand damals die optische Rebellion eher in der Anti-Sexyness: Wir waren Popper oder Punks. Und vorab letztere provozierten nicht mit entblösster Haut, sondern mit angeschminkter Hässlichkeit.

Das heutige Establishment, das aus einer ewigjungen Generation von gendersensiblen Männern und Frauen besteht, kann man als Teenager am besten aus der Fassung bringen, wenn man das aufreizende Püppchen gibt oder den einsilbigen Macho. Pornos sind interessant. Aber viel interessanter noch ist deren Provokationspotenzial: Nichts regt die feministisch geprägte Mama, für die das Ausleben der Weiblichkeit schon beinahe als Verstoss gegen die Emanzipation galt, so auf, wie wenn die Tochter scheinbar das Hirn tot stellt und den Hintern bloss. Nichts lockt den Papa, der gelernt hat, sich beim Pinkeln zu setzen,  stärker aus der Reserve, als wenn der Sohn den Gang eines Silberrückens einstudiert und die Mädchen nur noch als Super-Tussen taxiert.

Ist das «Ich-Macho-Du-Tussi»-Spiel vieler Jugendlicher vielleicht mehr Provokation und Auflehnung als Rückfall in alte Geschlechtermuster? Und was heisst das für die Eltern? Meiner Meinung nach ist die Emanzipation noch lange nicht abgeschlossen. Die Jugendlichen sind gerade daran sie weiterzuschreiben. Es ist unserer Aufgabe,  Spielregeln zu setzen, die es ihnen ermöglichen, sich in Menschen zu verwandeln, die trotz des herrschenden Körperkults nicht vergessen, das Hirn einzuschalten. Aber die es auch nicht zulassen, dass das Hirn die Freude an ihrem Körper und dem anderen Geschlecht zensuriert.

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- Wenn die Kindheit schrumpft

82 Kommentare zu „Pornos statt Pflastersteine“

  1. Patrick Tigri sagt:

    “warum finden Teens und zunehmend auch Twens es so scharf, mit ihren Reizen zu spielen?”

    Weiss nicht. Dass allerdings zunehmend die Twens so werden, ist ja logisch, aus Teens werden Twens…

  2. danny sagt:

    Ich frage mich oft weshalb es denn nötig ist die ganze Zeit zu provozieren.
    Als Kind hatte ich ehrlichgesagt nie das Bedürfnis mich das ganze Wochenende spuckend und biersaufend in den HB zu stellen.
    Ich habe schon immer versucht meine Zeit Sinnvoll zu nutzen.

  3. Obelix sagt:

    @danny: warum hast du versucht, dich sinnvoll zu beschäftign? hattest du Vorbilder? oder woher kam der Wunsch? abschreckende Beispiele, Kollegen Eltern? Würde mich interessieren.

  4. Martin sagt:

    Alles deutet doch ganz eindeutig darauf hin, dass die Pubertät bei den meisten viel früher einsetzt, dass Kinder früher reifer sind und dass es eben absurd ist, 14-16jährige als Kinder zu bezeichnen und die Sexualität unterdrücken zu müssen, über die Sie längst ganz natürlich verfügen. Das ist widernatürlich. Die Evolution ist ein ständiger Veränderungsprozess, Menschen werden grösser, früher reif, leben viel länger, sind viel länger fit, das Klima ändert sich, Religionen haben die letzte Glaubwürdigkeit in der aufgeklärten Welt verloren… Wir können die Augen davor verschliessen oder einfach mal die Realität akzeptieren und entsprechend andere Lösungen suchen und Gesetze anpassen.

  5. Felix sagt:

    Als wenn ich mit 14 Internet Zugang gehabt hätte, wäre ich vor lauter Porno Webseiten anschauen gar nicht mehr aus dem Haus gekommen.. Online Games hätte ich vermutlich auch bis zum geht nicht mehr gespielt.. irgendwie hatte ich einfach Glück noch zu einer Zeit aufzuwachsen, wo ein Schlüsselloch Magazin das höchste der Gefühle war ;-) Beneide die Kids echt nicht.. und deren Eltern schon gar nicht.

  6. LuLaLoca sagt:

    Naja, wenn das alles nur Rebellion ist, dann können wir ja beruhigt sein, was haben wir nicht alles gelesen, gehört und gemacht um unsere Eltern zu ärgern als Teenie?

    Aber was, wenn sie sich in erster Linie gegen die Erwachsenen auflehnen, und danach Gefallen daran finden? Die ganzen Empörten (thirties, fourties?) die hier und bei den anderen verwandten Artikeln Kommentare hinterlassen sind der beste Beleg, dass diese provokation der teenies funktioniert und deshalb sollten sie sich selber hinterfragen, welche Rolle sie in diesem ganzen Zirkus einnehmen.

    Ausserdem frag ich mich, warum das so verschrien sein sollte, mit Reizen und dem anderen Geschlecht zu spielen. Warum sollte das nur ab 30 legitim sein? Das wichtige dabei ist, wie Frau Althaus sagte, dass die jungen Leute dabei ihr Gehirn eingeschaltet lassen.

  7. neva sagt:

    als mutter zweier stolzer toechter denke ich manchmal: besser die reize raushaengen lassen, als viele viele heranwachsende zbsp.in den achtzigern: schultern einziehen und schaemen.
    ist eben ein spiel untereinander auf dem weg der selbstfindung, aber ohne die eltern, dessen fliessende grenzen sie kennen und selber bestimmen sollten.

  8. D. Wunderli sagt:

    Leider können weder minderjährige Mädchen noch Jungen ihre sexuellen Triebe richtig einschätzen. Das wird leider zu mehr sexuellen Übergriffen auf und unter Minderjährigen führen. Diese Tendenz ist ja schon jetzt sichtbar, das wird sich wohl noch verschlimmern. Ausser die Erwachsenen können dieses Thema unverkrampfter angehen, speziell auch innerhalb der eigenen Familie.
    Speziell für Knaben im Teenie-Alter wird das wohl schwierig. Wenn ein Junge merkt dass er verdammt scharf auf eine Mitschülerin ist, was soll er dann tun? Jungs sind vielfach noch sehr tolpatschig und unbeholfen in dieser Beziehung. Bei zuviel Porno-Konsum liegt der Reiz eines sexuellen Übergriffes wohl nahe… Da wird viel Präventionsarbeit nötig sein…

  9. simone sagt:

    @ Leoni Schwarz : Danke für den sachlichen und wichtigen Beitrag!

  10. Dharma San Okam sagt:

    Also der Tagesanzeiger will ja auch mit der immer wieder und wieder herbeigeführten Darstellung und Thematisierung von Sex in allen Farben und Formen sein Geld verdienen und trägt damit zur “kulturellen Entwicklung” moderner Internet-Kids bei, oder?
    Das Traurige daran ist, dass die Überlagerung dieser Primitivismen das Menschliche erst sehr spät reifen lässt, meistens, wenn man schon so abgefuckt ist, dass man es gar nicht mehr geniessen kann. Sexgeile Medien opfern die Liebesfähigkeit einer generation zum niederen Geldmachen – ekelhaft, aber normal.

  11. Tim Turpis sagt:

    Wenn das Müttersorgen sind, möchte ich gerne sofort Mutter werden.

    Künstlich kreierte Neuigkeiten, die in Wahrheit abgedroschene Gemeinplätze sind. Punks haben sich hässlich geschminkt? Da hat die Autorin wohl die Netzstrümpfe und die hohen Absätze übersehen. Wenn schon jemand hässlich war, dann wohl eher die Popperinnen. Dies aber auch nur unfreiweillig. Damals war das ja sooo sexy..

  12. Patrick Michel sagt:

    Tip betreffend Internet: Auf der Webseite http://www.forticlient.com gibt es eine Software mit der kostenlos Internet Zugriffe auf problematische Seiten gesperrt werden kann. Dahinter steht die grösste URL Filter Datenbank der Firma Fortinet die auch bei grossen Firmen zum Einsatz kommt. Hier werden die verschiedenen Kategorien erklärt welche gesperrt werden können:
    http://www.fortiguard.com/webfiltering/webfiltering_info.html#dbcategories
    Das ganze gibt es auch auf den Hardware Firewall der selben Firma. Mit diesen braucht es dann keine Software auf den verschiedenen Familien PC’s. Diese sind aber nicht kostenlos.

  13. movings sagt:

    Hallo,

    ich möchte hier mal auf den Artikel von Eva Herman verweisen der auf dem Internetportal des Kopp-Verlages veröffentlicht wurde.

    http://info.kopp-verlag.de/news/gender-mainstreaming-groesstes-umerziehungsprogramm-der-menschheit.html

    “Weiter geht’s im Kindergarten. Mit dem Lieder- und Notenheft Nase, Bauch und Po singen Kinder Lieder wie diese: »Wenn ich meinen Körper anschau’ und berühr’, entdeck’ ich immer mal, was alles an mir eigen ist … wir haben eine Scheide, denn wir sind ja Mädchen. Sie ist hier unterm Bauch, zwischen meinen Beinen. Sie ist nicht nur zum Pullern da, und wenn ich sie berühr’, ja ja, dann kribbelt sie ganz fein. ›Nein‹ kannst du sagen, ›Ja‹ kannst du sagen, ›Halt‹ kannst du sagen, oder ›Noch mal genauso‹, ›Das mag ich nicht‹, ›Das gefällt mir gut‹, ›Oho, mach weiter so.‹«”

    Brauch man sich nicht wundern wenn offizielle Behörden die sich die Sexuelle Aufklärung auf die FAhne geschrieben haben 2-jährigen so einen Senf unterjubeln.

    Gruß aus Leipzig,
    L.

  14. Thomas R. Koll sagt:

    Ich find den Titel toll weil eine der Sachen die ich meinen Kindern mal beibringen werde ist das Ausgraben und Werfen von Pflastersteine.

    Zur Emanzipation: Meiner Meinung nach ist das freie Ausleben der eigenen Persönlichkeit und Sexualität ein Zeichen der Emanzipation und wird in vielen Lagern des Feminismus positiv aufgenommen. Es muss aber aus eigenem, freien Willen geschehen. Aber in diesem Alter ist es leider entweder Dummheit und Unerfahrenheit des Kindes wenn es sich so verhält.

  15. Müller sagt:

    ich finde es nicht so eine bahnbrechende behauptung, dass die jugend etwas wohl aus provokation machen könnte. ist das erste, was einem in den sinn kommt. da hätte ich mir von einem themenblog schon etwas weniger plattes gewünscht.

  16. Katja sagt:

    Liebe Frau Althaus

    Zum Ersten haben Sie das Thema verfehlt oder die HL falsch gewählt: Mit “Pornos statt Pflastersteine” assozieren ich und andere, dass eine rebellierende Jugend nicht mehr auf die Straße geht und Pflastersteine wirft, sondern Pornos schaut und selbst herstellt für einschlägige Seiten. Dies blieb leider unkommentiert. Zum Zweiten vergessen Sie die historische Perspektive, welche aber diskursanregend ist. Hier zwei wesentliche Aspekte: Die Kindheit ist eine Erfindung der Neuzeit. + In den 1970er Jahren hätte der Leser über Ihre Verklemmtheit den Kopf geschüttelt. Ich würde mich freuen, wenn Sie (auch auf Kosten des Sprachwitzes) ein bisschen tiefgründiger arbeiten und schreiben könnten. Sonst besteht die Gefahr der Langeweile. Sie nennen zwar vermeintliche Tabus beim Namen, diese sind aber bekannt. Es geht bei gutem Journalismus auch darum, darüber hinausgehende, vergessene oder unbekannte Informationen und Meinungen zu publizieren.

    Mit besten Grüßen

    Katja

  17. Martin Frey sagt:

    Frau Althaus, großes Kompliment für Ihre Äusserungen! Klar setzt die Pubertät früher ein (@Martin). Leider findet dieser Prozess nicht parallel zur “mentalen” Entwicklung statt, will heissen, es tut sich immer mehr eine Schere auf. Umso verantwortungsvoller sollten die Eltern ihre Heranwachsenden begleiten, denn diese können die sich in jeder Hinsicht steigernde Reizüberflutung alleine doch gar nicht richtig verarbeiten. Oder: Pubertierende handeln wie kleine Erwachsene in einer Zeitspanne, in der sie noch gar nicht erwachsen sind. Unbegleitet finden sich viele in der Schere nicht zurecht, vor allem, wenn die Eltern sich in dieser Zeit noch trennen, da sie den Nachwuchs doch aus dem Gröbsten heraus wähnen, zu einem Moment also, da diese Jugendlichen am meisten verunsichert sind … Aber Begleiten kostet halt viel Kraft und Ausdauer.

  18. vietcong sagt:

    “Und warum finden Teens und zunehmend auch Twens es so scharf, mit ihren Reizen zu spielen?”

    als ob das jemals anders gewesen wäre… meine güte…
    und natürlich wirds doppelt so lustig, wenn mamma sich danach im blog darüber aufregt. logisch ist es provokation. einerseits gegenüber dem anderen geschlecht, andererseits gegenüber den eltern.

    “Ist das «Ich-Macho-Du-Tussi»-Spiel vieler Jugendlicher vielleicht mehr Provokation und Auflehnung als Rückfall in alte Geschlechtermuster?”
    die geschlechterrollen sind verteilt. fertig. der starke mann, die schöne frau. so ist es, so war es und kaum wird sich daran etwas ändern. und wie sie schon selbst sagen: spiel.

  19. vietcong sagt:

    ach ja frau althaus!

    wenn sie schon von vorbildfunktion sprechen und so von wegen tiefen dekolletés – evtl. sollten sie dann nicht ihr foto oben rechts austauschen?

  20. Hermelin sagt:

    “Der Punkt ist, dass ihr Erwachsenen doch eigentlich gerne noch die Reize haben würdet die wir jetzt besitzen. Was cool ist, wird nicht von Kindern definiert, sondern vom Kommerz. Ihr findet das supertoll aber vergesst, dass wir besser reinpassen als eine aufgespritzte 40 Jährige.”

    Wenn ich solche Bemerkungen aus meinem (verwandten) Nachwuchs höre, denke ich bei der Jugend ist das Gehirn sehr wohl tätig. Die Pflastersteine kommen wenn sie dann 30 sind und bemerken was wir ihnen als Gesellschaft angetan haben (Stichwort Teletubbies).

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