Auch eine Frau kann Vater werden

MAMABLOG-THOMAS-BEATIE

Unorthodoxe Empfängnis 2007 n.Chr: Der Oregoner Transsexuelle Thomas Beatie mit seiner Frau und dem Baby, das er selbst zur Welt brachte.

Weihnachten ist ja traditionell die Zeit, in der das christliche Abendland eine unorthodoxe Empfängnis und eine ungeklärte Vaterschaft feiert. Die Geschichte von «Brigitte», die das Oberlandesgericht Köln vor Wochenfrist per Urteil zum Vater gemacht hat, passt deshalb durchaus zum vierten Advent: Sie begab sich zu einer Zeit, in der die Geschlechtergrenzen überwunden werden konnten und unbefleckte Empfängnisse an der Tagesordung waren. «Brigitte», die als «Bernd» zur Welt kam, hat sich 1998 einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und zuvor ein Spermiendepot anlegen lassen. Damit liess sich ihre Freundin «Irene» künstlich befruchten. Der gemeinsame Sohn kam 2007 zur Welt, ein Jahr später liessen «Irene» und «Brigitte» ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft registrieren. Als «Brigitte» Anfang dieses Jahres vor dem Jugendamt die Vaterschaft für den Jungen anerkennen wollte, brachte sie die Kölner Behörden in Verlegenheit: Kann sich eine Frau offiziell als Vater eintragen lassen?

Ja, entschieden die obersten Kölner Richter. Das Verhältnis zum Kind soll von einer Geschlechtsumwandlung unberührt bleiben und die Abstammung urkundlich festgehalten werden. Allerdings musste sich «Brigitte»  mit «Bernd» im Register eintragen lassen. Im Interesse des Kindes. Was bisher gelebte Praxis in zahlreichen homosexuellen Partnerschaften war, ist in Deutschland nun ganz offiziell möglich.

Wie sieht eine richtige Familie aus? Diese Frage wurde nach der Veröffentlichung des Urteils in diversen Online-Foren hitzig diskutiert. Sie ist nicht nur zur Weihnachtszeit brandaktuell: Seit nämlich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte 2007 befand, eine adoptionswillige Person dürfe nicht wegen ihrer sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden, wird in einigen europäischen Ländern das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare gefordert. So auch in der Schweiz: Lesben und Schwule formierten sich im vergangenen Juni zum Komitee «Familienchance» und reichten eine Petition ein, welche die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare mit Ehepaaren in Bezug auf Elternrechte und Adoption fordert. Christliche Parteien, etwa die EVP, distanzierten sich sofort vom Begehren mit dem Argument, Kinder hätten «das Recht auf eine Mutter und einen Vater».

«Brigitte» und «Irene», das kann niemand abstreiten, sind biologisch gesehen ein ganz normales Elternpaar. Ihr Sohn hat also einen Vater und eine Mutter, wie das konservative Familienpolitiker fordern. Sie leben aber als homosexuelles Paar mit Kind. Und ihr Sohn wächst demnach mit zwei Müttern auf. Eine verzwickte Ausgangslage: Bilden sie, als Vater, Mutter und Kind, nun eine richtige Familie? Oder unterwandern sie durch ihre Lebensform als Mutter, Mutter, Kind die Institution Familie, wie das Gegner der homosexuellen Elternschaft befürchten? Und was bedeutet das Gerichtsurteil für alle anderen homosexuellen Paare, die auf das Elternrecht pochen?

350 Kommentare zu «Auch eine Frau kann Vater werden»

  • Lea sagt:

    @Marcel: „Da würden mich vor allem IP-Adressen aus den USA interessieren. Und dann rückblickend festhalten, welcher Nick unter welcher Adresse jeweils wann was gepostet hat hier drinnen.“

    Ich frage mich, weshalb Sie ein besonderes Interesse an Adressen aus Übersee haben. genausogut kann man in die Tatsache, dass einige Kommentare zu sehr früher Morgenstunde geschrieben werden, hineininterpretieren, dass diese Personen in Asien leben.

    Man kann auch in die Tatsache, dass einige einsilbigen Kommentare sehr stilverwandt sind und thematisch verwandte Links im Namen haben, herauslesen, dass es sich um die gleiche Person handelt.

    Da fragt sich einfach, was mit Ihrer Überlegung Frage angedeuted werden soll.

    • Beat sagt:

      Eine Frau kann Vater werden, und ihr diskutiert über amerikanische IP-Adressen? Jo mei, seid’s bsoffn?

  • Juliet sagt:

    Na, beleidigt hab ich Sie aber nicht, eine Beleidigung wäre „Sie sind ein Arsch“ gewesen, aber da kann man sich drüber streiten, wenn man Zeit und Lust hat. Ich fand’s nicht nett, mich einfach an eine andere Stelle zu verweisen, anstatt mir eine persönliche Antwort zu geben. Es war auch nie mein Bestreben, möglichst intellektuelle Beiträge zu verfassen…und traurig ist auch, dass Sie die Ironie offensichtlich nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollten…
    Ich geh dann mal wieder mit Diana und Sarah spielen, das ist eh viel lustiger.

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @Juliet

    Sie haben behauptet „wie immer übergehen Sie solche Fragen“, was nicht zutraf. Offenbar wussten Sie sich also da schon nicht mehr anders zu helfen und mussten beleidigend werden. Und ihre Beiträge sind bisher mehr als dürftig. Für Dumme hab ich aber ohnehin nichts übrig. Auch nicht, wenn sie blond sind.

  • Juliet sagt:

    Oh, Herr Rauchfleisch, grosser Meister der verwirrenden Worte…vielleicht wollte ich eine persönliche Erklärung, die ich armes, blondes Dummchen auch begreife…habe auch erst letzte Woche lesen gelernt, ich bitte um Nachsicht.

    P.S, Es ist ja so schön einfach, beleidigend zu werden, wenn man sich anders nicht mehr zu helfen weiss..klasse, werd ich in Zukunft auch anwenden, vielen lieben Dank für diese Unterrichtsstunde, werter Herr Rauchfleisch.

  • Marcel sagt:

    @lisa: „also um ihren allerwertesten möchte ich eben nicht unbedingt wetten lol!“

    Es lohnt sich aber!

    😉

  • Marcel sagt:

    Natürlich kann jeder und jede über einen Proxy surfen. Aber ich gehe davon aus, dass das nur die Allerwenigsten machen. Vor allem die, die etwas zu verstecken haben.

    Aber eben: Hier in dieser Form undenkbar.

  • gargamel sagt:

    @rené: die beiden sind zwar rechthaberisch bis zur arroganz, beweg(t)en sich aber imho nie in den geistigen und intellektuellen untiefen unseres freundes hier… insofern tun sie den beiden meiner meinung nach sehr unrecht, wenn sie sie in denselben topf schmeissen… 😉

  • René sagt:

    @gargamel: Küdde Rechsteiner + Giorgio Girardet, Release 2010 🙂

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @Marcel

    Was glauben Sie denn, was Sie mit IP-Adressen aus den USA beweisen könnten? Noch nie was von Privoxy und Tor gehört? Viel Spass schon mal beim Analysieren kann ich nur wünschen, aber eine Freinacht wird da nicht ausreichen.

  • lisa sagt:

    also um ihren allerwertesten möchte ich eben nicht unbedingt wetten lol!

  • lisa sagt:

    Marcel: Gerne würde ich mal den einen oder anderen Teilnehmer hier tracken.
    Ist leider nicht möglich auf dieser Plattform- völlig chancenlos.
    Da würden mich vor allem IP-Adressen aus den USA interessieren.
    Und dann rückblickend festhalten, welcher Nick unter welcher Adresse jeweils wann was gepostet hat hier drinnen.
    Ich verwette meinen Arsch, das gäbe einen Haufen Überraschungen!
    Völliger Irrenhaufen.

    genau! was wetten wir, dass aus USA gar nix würd? ich würde eine freinacht einlegen, um das zu analysieren…

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @gargamel

    Und warum glauben Sie eigentlich mit jedem Ihrer zum Glück spärlichen Kommentare anderen irgendwelche Verhaltensregeln geben zu müssen? Zuviel Schlumpfsuppe gegessen?

  • gargamel sagt:

    @rené & b. steiner: Warum vergeuden Sie eigentlich Zeit mit diesem Psycho
    das frag‘ ich mich auch… ein höhlentroll, wie er im buche steht, und dann noch nicht mal ein spassiger sondern nur ein dumpfbackiger. ich würd‘ aufhören das kerlchen zu füttern, das bringt nichts (er kann keine kunststückchen und stubenrein wird er auch nie…).

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @René Steiner

    Sei nicht immer so frech zu Mutti.

  • René sagt:

    @B. Steiner: Warum vergeuden Sie eigentlich Zeit mit diesem Psycho, statt diese Ihren Kindern zugute kommen zu lassen?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Markus Schmidli-Rauchfleisch: nun, für möglich erachte ich es nicht, aber da Sie doch einigermassen engagiert vertreten haben, dass sich Betroffene nicht angleichen lassen sollen weil ein Ozean an Problemen auf sie zurollen wird, wollte ich Sie doch vor Ihrem Abenteuer daran erinnern. Vielleicht wären Sie dann ja genau der 0,irgendwas Promillefall, bei dem die Angleichung tatsächlich schief läuft…, diesen Ärger wollte ich Ihnen ersparen. Aber bitte, nur zu…

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @Juliet

    Sie haben nach dem Warum gefragt und ich habe Ihre Frage NICHT übergangen, sondern gesagt, dass ich das Warum längst viel weiter oben erklärt habe und Sie es da nachlesen können. Also tun Sie es, anstatt zu behaupten ich würde „solche Fragen“ übergehen. Bevor Sie nicht Ihr Leseverständnis verbessert haben, werden Sie ja meine deutlich und klar angeschriebene Praxis doch nicht finden. Im übrigen sind aber alle echten, falschen und zukünftigen Transsexuellen dieses Forums herzlichst zur Neueröffnung meiner Praxis eingeladen.

    @Brunhild Steiner

    Ja natürlich habe ich die Seiten gewechselt und bald auch den Körper… nur – woher kennen Sie eigentlich meinen Körper, dass Sie so genau wissen, dass die Angleichung nicht kompliziert werden wird? Vielleicht muss im Endeffekt ja Herr Rauchfleisch etwas modifiziert werden, damit ich ihm gleiche? Item. Immerhin finde ich es sehr bemerkenswert, dass Sie es für möglich erachten, dass ich in meiner früheren Inkarnation als Markus Schmidli vielleicht „mit der Hälfte meiner Einschätzungen und Prognosen“ recht gehabt haben könnte. Das ist schon wesentlich mehr als mir irgendeins der Möchtegern-Mädels hier bisher zugebilligt hat und ich hoffe, das ärgert die jetzt nicht allzusehr, denn das täte mir aufrichtig leid.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Markus Schmidli-Rauchfleisch: hm, Sie haben nun also tatsächlich die Seiten gewechselt? Wenn Sie allerdings nur schon mit der Hälfte Ihrer Einschätzungen&Prognosen Recht haben, dann wird aus dieser Angleichung gar nichts und Sie könnten sich den ganzen Aufwand eigentlich sparen und sich sinnvolleren Dingen zuwenden. Immerhin wird das Gebiet der körperlichen Angleichung nicht so kompliziert werden, da haben Sie Glück, die grosse Herausforderung sehe ich eher bei den doch sehr voneinander abweichenden Positionen. Wollen Sie sich das wirklich antun?

  • Juliet sagt:

    P.S. Ich bin nicht transsexuell, nur normal bekloppt, darf ich Sie trotzdem besuchen?

  • Juliet sagt:

    Ich habe nicht gesagt, dass Sie das nichts angeht, werter Herr Rauchfleisch-Schmidli, sondern nach dem „Warum“ gefragt und wie immer übergehen Sie solche Fragen.
    Viel Erfolg bei der Praxis-Übernahme und recht viele Patienten…lol

    Und klar bin ich verrückt, sonst würde ich Diana nicht so gern haben…vielleicht schaue ich dann ja mal bei Ihnen vorbei.

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @Brunhild Steiner

    Tja, da hat sich bei mir einiges bewegt, Frau Steiner. Angeregt durch die kranken Mädels hier hat sich bei mir halt auch der Wunsch entwickelt, als Angehöriger der Familie Rauchfleisch zu leben und anerkannt zu werden. Irgendwie fühle ich mich dem Geschlecht Schmidli so gar nicht mehr recht zugehörig, seit der schlimme Läubli hier wieder seinen Dünnschiss verbreitet. Jedenfalls habe ich nun den Wunsch, meinen Körper und mein Denken dem von Herrn Rauchfleisch soweit wie möglich anzugleichen. Ich habe auch schon an seinen Vermieter geschrieben, wann ich denn die Praxis von Herrn Rauchfleisch in Binningen frühestens übernehmen kann. Natürlich möchte ich den Herrn jetzt auch gern selber kennenlernen, damit wir bald gemeinsam, gewissermassen ko-operieren können. Als ersten Schritt habe ich schonmal seinen Namen angenommen und möchte natürlich auch, dass Ihr hier jetzt alle recht lieb zu mir seid und mich anerkennt und mit allen Ehren als Udo Rauchfleisch begrüsst. Ausser der böse Läubli, weil der eh nur schwätzen kann, aber kein Persisch. Arme unschuldige Pflanzen und Tiere schlechtzumachen ist doch wirklich das letzte, aber vermutlich fühlt er sich selber dem Ungeziefer zugehörig und meint es deshalb gar nicht so.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Marcel: so? Und wohin denn?
    Musste doch unbedingt kurz nachsehen ob Herr Schmidli-Rauchfleisch den Köder schon geschluckt hat…,
    tja, dann bin ich mal gespannt auf die Rettung-, von uns Mädels? 😉

  • Marcel sagt:

    Aaaaaaaaaaaaaaaaaah, I want to fly!

    Keine Angst, Mädels: Rettung naht…

  • Brunhild Steiner sagt:

    hm, sollte natürlich @Udo Rauchfleisch heissen!

    @Marcel: also ich bin ganz brav in einem Schweizermehrfamilienhaus und die ganze Elektronik durch und durch helvetisch…

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Udo Rauschfleisch alias Markus Schmidli: ob wir im realen Leben ebenso heissen sei dahingestellt, dass Sie aber ausgerechnet den Namen eines Mannes zum Wechsel erwählten, der A bekannt ist und B keinen Ihrer post mit seinem Namen unterschreiben würde- haben Sie das wirklich nötig?
    Sie mögen Ihren Namen so oft wechseln wie Sie möchten, erkennbar ist jemand anhand seines Umganges, und ich vermute, dass Sie diesbezüglich keine Änderungsabsichten hegen.

    @Thomas Läubli: haben Sie schon was von der Redaktion bezüglich Ihrer Forderung nach Entschuldigung gehört?

  • Marcel sagt:

    Gerne würde ich mal den einen oder anderen Teilnehmer hier tracken.

    Ist leider nicht möglich auf dieser Plattform- völlig chancenlos.

    Da würden mich vor allem IP-Adressen aus den USA interessieren.

    Und dann rückblickend festhalten, welcher Nick unter welcher Adresse jeweils wann was gepostet hat hier drinnen.

    Ich verwette meinen Arsch, das gäbe einen Haufen Überraschungen!

    Völliger Irrenhaufen.

  • Thomas Läubli sagt:

    Wenn es möglich ist, dass auch noch mit dem Namen Udo Rauchfleisch Missbrauch betrieben werden kann, ist schon klar, dass hier niemand reinschaut und das Unkraut nicht längst ausgerupft hat. Wo viel Dreck ist, da sind die braunen Ratten nicht weit. Vielleicht muss man mal den Kammerjäger holen und ein bisschen ausmisten. Oder am besten all die Verräter vierteilen, wie das unsere hochanständigen Politiker von der Classe Populiste suggerieren…

  • Marcel sagt:

    Moooooooment mal: WER ist hier eigentlich Frau und wer ist Mann?

    Seid Ihr eigentlich alle vom Affen gebissen worden?

    Zweitausendundein Nick- und keine(r) weiss, wer zum Kuckuck dahinter steckt?

    ALLE SOFORT IN DIE PSYCHIATRIE, ABER ZACKIG! HUSCH-HUSCH INS KÖRBCHEN!

    Heiliger Bimbam: Dass dieser „Meinungsaustausch“ überhaupt erlaubt wird von der Redaktion..!

  • Rahel sagt:

    @ Diana

    Ok, dann bin ich beruhigt 🙂

    Leider schiesst der Herr Schmidli, oder Rauchfleisch oder wie zum Geier er auch heissen mag, allzu gerne übers Ziel hinaus! Ich glaube bald, dieser Herr geht keiner geregelten Arbeit nach 😉

  • Diana sagt:

    @Rahel: ich lass mich ja nicht vertreiben, aber diese Diskussion ist ad-absurdum geführt

  • Rahel sagt:

    @ Diana

    Lass Dich nicht von solchen Menschen vertreiben! Ich lese sehr gerne Deine Kommentare und ich bin sicher nicht die einzige!

  • Diana sagt:

    eben deshalb laufe ich nicht mehr davon sondern stelle mich und lasse mich am Universitätsspital behandeln….. schön, dass wir uns wenigstens einmal einig sind.

    und weil sich-im-Kreis-drehen über längere Zeit zu Schwindel führt, beende ich meinerseits dieses lustige Treiben, Sie wollen keine Fakten hören und ich keine Vorurteile. Ja DAS ist davonlaufen, weil es zum davonlaufen ist, mit hasserfüllten Menschen wie Ihnen zu diskutieren.

    Sie dürften jetzt das letzte Wort haben und ihre Wut nochmal so richtig rauslassen. Gute Nacht.

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @Brundhild Steiner

    Dass die Blog-Software manche Beiträge nicht annimmt, kennen Sie ja selber. Genausogut wissen alle hier, dass ich nicht Schmidli und Sie nicht Steiner heissen. Und „Diana“ erst recht nicht Diana. Namen sind also nach wie vor Schall und Rauchfleisch und ich brauche mich mit ihnen nicht zu „schmücken“. Es ist einzig so, dass die Blog-Software die Angabe eines Namens verlangt, das ist alles. Aber natürlich hackt die gute Diana lieber auf einem Namen herum als sich mit Ihren eigenen Problemen zu beschäftigen. Es würde mich sehr interessieren, wie es mit ihrer Suizidgefährdung einige Monate NACH der durchgeführten „Angleichung“ aussieht.

    @Diana & Juliet

    Ja, und warum beschäftige ich mich mit einem Problem, „das mich nichts angeht“. Geht Sie das überhaupt etwas an? Jedenfalls werden Probleme bestimmt nicht dadurch gelöst, dass man vor ihnen davonläuft und sich ihnen nicht stellt. Aber das ist genau die Haltung, die zu Transsexuellen passt – davonlaufen und die Probleme woanders suchen als bei sich selbst. Das war eine sehr entlarvende Aussage.

    Meine Gründe habe ich viel weiter oben schon vor Tagen längst dargelegt. Aber wenn Sie nicht lesen wollen oder können, dann beklagen Sie sich auch nicht und spielen nicht die Ahnungslosen.

    Was ich angeblich projiziere, das werden Sie mir sicher von sich aus sagen, da Sie ja so gut halluzinieren können, dass Sie überall Projektionen wittern. Vermutlich bin ich selber im Geheimen transsexuell und lasse das an Ihnen aus. Denken Sie das ruhig, für Ihnen erscheinen solche Erklärungen ja auch noch schlüssig.

  • Juliet sagt:

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht, warum beschäftigt sich jemand so exzessiv mit etwas, das ihm komplett gegen den Strich geht? So gut wie jeder geht dem aus dem Weg, was ihn stört und kümmert sich nicht weiter drum.
    Zudem läuft einem ja nicht im Viertelstundentakt ein Transexueller über den Weg, es steht auch niemanden auf der Stirn geschrieben.
    Und ausserdem..war das ursprüngliche Thema nicht ein anderes??

  • Diana sagt:

    achja zu Ihrer selektiven Wahrnehmung noch etwas, eine Suizidgefährdung besteht bei mir nicht, ganz im Gegenteil, die Fachleute rund um mich herum sind hoch erfreut darüber, wie gut es mir geht, seit ich in dem Geschlecht lebe, das meiner Geschlechtsidentität entspricht. Ich bin heute ein glückcklicher Mensch, ich verachte niemanden, hasse niemanden, mir geht es um ein Vielfaches besser als je zuvor.

    Aber wie sieht das eigentlich mit Ihnen aus? Was für ein Feuer brennt in Ihnen, dass Sie sich so eine Mühe machen und Stunden damit verbringen, auf Transsexuellen herumzuhaken? Was verdrängen Sie resp. was projezieren Sie hier?

  • Diana sagt:

    Tja, wenn Markus Schmidli die Argumente ausgehen und er sich damit blamiert, dass er als angeblich wissenschaftliche Quellen nur Seiten von religiösen Fundis und Esoterikern zu bieten hat, dann schmückt er sich halt mit dem Namen eines Psychiaters der wirklich Erfahrung hat mit Transsexuellen………… und schreibt das Gegenteil dessen, was Udo Rauchfleisch in seinem Buch schreibt, das ich im Gegensatz zu Schmidli gelesen habe.

    Ich habe nichts gegen Esoteriker und Religiöse, aber wenn ich Sie auffordere, mir wissenschaftliche oder medizinische Beweise zu liefern für Ihre wirren Behauptungen, dann entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn Sie anstelle von wissenschaftlichen Seiten solche Quellen angeben. Und es zeigt, dass Sie einfach ihre Vorurteile zu Fakten verdrehen ohne sich wirklich ernsthaft damit zu beschäftigen.

    Was Ihre Verdrehung anbelangt, ich würde mich über ärztliche Anordnungen hinwegseitzen: Ich habe nie eine Anordnung bekommen, dass ich keine Hormone nehmen darf. Der Oberarzt sagte deutlich, dass er sich an diese Standards of Care hält, dass ich jedoch nicht daran gebunden bin. Es ist eine Empfehlung für Ärzte, die diese einhalten können. Abgesehen davon wurde ich nun offiziell an die Endokrinologie verwiesen und werde nun die Hormone ärztlich verschrieben bekommen.

    Wenn Sie schon einen Kreuzzug gegen Transsexuelle machen wollen, empfehlen ich Ihnen wirklich, mal ein Buch darüber zu lesen, beispielsweise von Udo Rauchfleisch, anstatt in hochstaplerischer Weise als dieser aufzutreten.

  • Juliet sagt:

    Das meine ich aber auch, denn wer den Hern Udo Rauchfleisch kennt, bzw von ihm gelesen hat, der wiess, dass dieser Herr niemal so einen Schwachsinn rausgelassen hätte. Man sollte Herrn Rauchfleisch vielleicht, nein, man sollte ihn bestimmt über den Diebstahl seines guten Namens informieren.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Udo Rauchfleisch: und warum posten Sie diesen Beitrag nicht unter Ihrem richtigen Namen MARKUS SCHMIDLI?

  • Udo Rauchfleisch sagt:

    @Diana

    Von Heilung war meinerseits nie die Rede, es geht lediglich um psychiatrische Behandlung zur Abschwächung Ihres auffälligen und abnormen Verhaltens in der Öffentlichkeit. Die gelieferten Beispiele zeigen lediglich, dass es Leute gibt, die sich ohne Hormone und Amputationen von ihrer Störung zu befreien vermochten. Sie dagegen beginnen gleich zu geifern von Esoterikern, Fundamentalisten, Feministen und Kreationisten. Mit Verlaub, aber vermutlich sind diese sämtlich in der Gesellschaft immer noch akzeptierter als die sogenannt „Transsexuellen“. Es gibt Ihrerseits also keinen Grund, sich über sie zu erheben.

    Erzählen Sie nur weiterhin Märchen über Kreationisten, die hier nicht das Thema sind. Fest steht, dass die schon erwähnte IDC (Version 2010) Transsexualismus als geistige Störung klassifiziert. Ohnehin ist das ein veralteter, verharmlosender Begriff, das „Diagnostische und Statistische Handbuch Psychischer Störungen“ (DSM-IV vom März 2007) bezeichnet die sog. „Transsexualität“ längstens deutlich als „Geschlechtsidentitätsstörung“. Wenn ich Sie also geistesgestört nenne, befinde ich mich in absolutem Einklang mit der allgemein anerkannten ärztlichen Diagnose Ihres Problems. Durch Ihre Frechheiten und Lügen werden Sie keine international anerkannten Standards in Ihrem Sinne verbiegen können.

    Dass Sie hier von einer „Heilung“ faseln können, die auf einer Amputation sowie schwerster Medikamentation beruhen soll, ist einfach nur Ausdruck Ihrer tiefen Störung. Hat man je von einer Krankheit gehört, die durch Verstümmelung absolut gesunder Körperteile „geheilt“ werden könnte? Nein. Genauso wie es den Drogensüchtigen nach Drogen, den Kraftsportler nach Steroiden oder den Pädophilen nach kleinen Kindern verlangt, so taucht bei Ihnen der „Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden“ auf (wie es die IDC formuliert). Solange Sie kriegen, was sie wollen, sind Sie glücklich. Mit dem Unterschied, dass bei Ihnen nach 40 Jahren plötzlich auch der Gedanke an körperliche Verstümmelung auftaucht und Sie sich das ärztlich sanktionieren und von der Allgemeinheit bezahlen lassen wollen. Aber nur weil der Gedanke so verrückt ist, wird er nicht wahrer. Ihr Problem hängt nicht zwischen Ihren Beinen, sondern ist in Ihrem Kopf. Das ist ja auch der Grund, warum es Sie so dringend verlangt, in Blogs und Foren Ihre erhofften Glücksgefühle nach der „Angleichung“ als „Heilung“ zu propagieren, Fotos Ihrer Person in Frauenkleidern zu verbreiten und Gegner zu diffamieren, die Ihrem Wunsch nach Anerkennung nicht entsprechen wollen. Einzig deswegen empfehle ich Ihnen psychiatrische Behandlung und ich sehe nicht ein, was daran falsch sein soll.

    Sie behaupten, Sie würden weiterhin den Empfehlungen der Uniklinik folgen. Da lügen Sie sich etwas vor: In Ihrem eigenen Blog http://diana.tgirl.ch/ erklären Sie mehrfach, wie Sie sich selbstherrlich über die ärztlichen Anordnungen hinwegsetzen. Das zeigt aber nur, wie schwer Ihre Störung ist. Ich bin sowenig wie Sie ein Arzt, aber ich halte dennoch eine Heilung Ihres Geistes solange für ausgeschlossen, wie Sie sich weigern, sich mit der Wirklichkeit zu befassen. Zum Beispiel damit, was in Ihrer Kindheit und Ihrer Familie falsch gelaufen ist. Dass Sie sich Körperteile amputieren lassen wollen und sich mittels Hormontherapien in euphorische Zustände versetzen, trägt rein nichts zu Ihrer Heilung, sondern bloss zu Ihrer Suizidgefährdung bei, die Sie selber in Ihrem Blog einräumen.

    Dass ich Ihre Lebensweise verachte beweist im übrigen nicht, dass Ihre Lebensweise richtig ist.

  • Diana sagt:

    Herr Schmidli

    Wenn ich Sie auffordere, einen Beweis zu erbringen für Ihre Behauptung, dass TS mit psychiatrischen Mitteln heilbar ist und Sie mir darauf drei Pamplete anbieten, eins von religiösen Fundamentalisten, eins von einem Esoteriker und eins von einer Feministin, dann staune ich nur noch über Ihre Art sich zu informieren. Im ersten Artikel geht es nicht um Transsexuelle sondern um Kinder die ein nicht ganz geschlechtsadäquates Verhalten aufweisen, das ist etwas völlig anderes als Transsexualität.

    Es ist müssig, mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie ihre persönliche Auffassung über die Einsichten der Fachwelt stellen, da könnte ich genauso versuchen, einem Kreationisten zu erklären, dass die Erde über 6000 Jahre alt ist, es bringt einfach nichts weil Sie Ihren persönlichen Hass-Glauben über alle Fakten stellen.

    Es ist nunmal eine Tatsache, dass Transsexuelle weltweit von Psychiatern diagnostiziert und bei erfolgter Diagnose zur Hormonbehandlung und chirurgischen Angleichung weiter verwiesen werden. Wäre TS eine psychische Erkrankung, würde kein Psychiater dafür den Chirurgen rufen sondern die Medikamente abgeben, von denen Sie hier plaudern ohne dass es sie gibt. Solange die Experten des Universitätsspitals mir sagen, dass es nur diese Massnahme gibt und Sie ausser Links auf Fanatikerseiten nichts zu bieten haben, werde ich wohl weiterhin den Empfehlungen der Uniklinik folgen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: Danke! Dass nicht alles so war wie es sollte ist bestimmt einigen aufgefallen. Ich hoffe Sie können den einen oder anderen Sternstundenpost von ihr in guter Erinnerung behalten, die gab es ja auch (also zumindest ich finde das…).
    Danke auch dass Sie nachgefragt haben. Wir haben hier eine sehr heftige Ausnahmesituation erlebt die nicht einfach ist.
    Auch Grüsse und guten Wochenstart, brunhild

  • Henri sagt:

    @Brunhild Steiner 10. Januar 2010 um 20:51
    Gut. ich nehme das zur Kenntnis, und akzeptiere, dass dieser Nick real existiert (Ihre Posts lese ich ja schon ne Weile und finde Sie authentisch, also glaube ich Ihnen).

    Abgesehen vom Fakt, dass die Dame wohl ziemlich krank war, bedaure ich, dass das passiert ist, was deren Freundin geschrieben hat.
    Ich entschuldige mich auch für allfälliges danebentreten.

    Ich werde mich hinsichtlich Katharina sinnvollerweise nicht mehr äussern.

    Gruss, Henri

  • Markus Schmidli sagt:

    @Sarah Roth

    Was macht Ihnen Sorgen? Sagen Sie’s mir. Mir macht Sorgen, dass irgendjemand diese Figur „Katharina“ ernstnehmen kann, Ihre Hauptfaszination für Sie scheint davon auszugehen, dass Sie sich in ihrem wahnhaften Postings auch mal gegen mich gewandt hat.

    Das Deuten der ICD machte mir schon während der Ausbildung Spass. In Ihrem Fall brauche ich mir ja aber nichts aus den Fingern zu saugen, sondern zitiere nur die Kurzbeschreibung des in der ICD-10-GM Version 2010 (aktueller geht’s wirklich nicht) F64.0 eindeutig als psychische Störung definierten „Transsexualismus“: Der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser geht meist mit Unbehagen oder dem Gefühl der Nichtzugehörigkeit zum eigenen anatomischen Geschlecht einher. Es besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bevorzugten Geschlecht soweit wie möglich anzugleichen.

    Es ist ja völlig klar, dass Sie zur Durchsetzung dieses idiotischen Wunsches eine ganze Palette weiterer Störungen entwickelt haben. Zum Glück sind wir aber dazu nicht im richtigen Forum und ich will auch nicht dem Nervenarzt Ihres Vertrauens am Zeug herumflicken.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana

    OK, die ICD ist also veraltet. Wie nennt sich eigentlich Ihre persönlich Wissenschaft? Vielleicht Dianetik? Ich habe die ICD Version 2010 zitiert, das ist Ihnen nicht aktuell genug. OK. Was Ihnen angeblich irgendeine unbedeutende und namentlich uns nicht bekannte Ärztin vorgestern sagte, besitzt also mehr Relevanz als eine international anerkannte Klassifikation der Krankheiten. Mehr als zur Kenntnis nehmen kann ich das nicht.

    Noch ein letzes Mal betreffend der Lobotomie:Dazu sagte ich am 20. Dezember 2009 um 21:56: blabla bla bla „Womöglich wäre in manchen Fällen eine Lobotomie tatsächlich hilfreicher.“ Nennen Sie das einen Aufruf? Sie stellen eine Lobotomie als schlimmstes aller Übel dar, aber ich erachte es besser als Selbstmord.

    Auch wenn es langsam etwas bemüht wirkt, noch einmal: Sie waren nie eine Frau und Sie werden nie eine werden. Ganz egal was Sie mittels Medikamenten und chirurgischer Hilfe mit sich anstellen. Und auch niemand auf der Welt mit Augen im Kopf wird Sie jemals als Frau wahrnehmen, ganz egal was Sie tun. Gucken Sie doch einfach mal in den Spiegel. Aber selbst wenn Sie die Umwelt optisch zu täuschen vermöchten – Sie selber werden zu jeder Sekunde ganz genau wissen, dass Sie keine Frau SIND.

    @Diana & Sarah Roth (die schon in ihren TS-Blogs wie Pech und Schwefel zusammenhalten)

    Ich anerkenne zwar, dass Sie sich wenigstens mit den kurz zusammengesuchten Artikeln beschäftigt haben, aber mit Ihren Schlussfolgerungen bin ich natürlich nicht einverstanden: Zumindest Diana hat behauptet, sie würde schon seit ihrer Kindheit Probleme mit ihrer Geschlechtsidentifikation haben. Schon der erste Artikel ist also sehr wohl relevant, denn es gibt niemanden, der als Transsexueller geboren wird. Das ist eine blosse Behauptung Ihrerseits, um die gewünschte „Geschlechtsumwandlung“ durchzustieren.

    “Gender Identity Disorder“ ist nichts anderes als die aktuelle Bezeichnung für Transsexualität (lesen Sie hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtsidentitätsstörung), dass Ihnen das nicht passt ist mir schon klar. Lieber wären Sie „krank“ als „gestört“. Aber ich habe diese Bezeichnungen nicht erfunden. Sie sind beide medizinische Laien und massen Sich dennoch an, über der ICD zu stehen – verständlicherweise, da Transsexualität dort nach wie vor als psychische Krankheit bezeichnet wird und Ihnen das nicht passt.

    Ihrem ganzen Begriffswirrwarr kann doch ohnehin schon lange kein normaler Mensch mehr folgen – deutlich wird mir nur, dass alles aber auch alles was gegen Transsexualität vorgebracht wird a) falsch, b) veraltet oder c) nur noch in der Schweiz so üblich aber international (angeblich) nicht anerkannt ist. Dann möchte ich doch mal von Ihnen wissen: In welchem Fall würden Sie einer sogenannten „Geschlechtsumwandlung“ zustimmen? Etwa einfach in jedem Fall wo jemand dies wünscht? Sagen Sie es klipp und klar. Oder muss er doch wenigstens den von Ihnen in Ihrem Blog behaupteten „30% höheren IQ“ als ein Normaler besitzen, um sein Geschlecht wechseln zu dürfen? Mein Verdacht ist einfach der, dass Sie in Wirklichkeit von Medizin oder Psychiatrie gar nichts wissen wollen, sondern bloss ums Verrecken Ihre eigene Fehlentscheidung rechtfertigen wollen.

    Und die WPATH (http://www.wpath.org) wollen Sie als für massgebliche internationale Standards relevant propagieren? Da packt diese private Organsisation den Namen „World“ in Ihren Namen „World Professional Association for Transgender Health“ und schon soll Sie international sein? Welche Staaten anerkennen denn bitte die Erkenntnisse dieser Organisation? Gegen die WPATH stelle ich die Standards der „World Schmidli Organisation to Prevent Transsexual Abuse“. Die ist mindestens genauso „international“. Einfach nur lächerlich. Die WPATH ist doch bloss eine Interessenorganisation der boomenden Transsexuellenchirurgie und jeder Trottel kann dort für 20 US-$ Jahresbeitrag Mitglied werden. Nur zu Erinnerung: Die ICD ist von der WHO abgesegnet und die brauche ich Ihnen hoffentlich nicht auszudeutschen.

    Nein, natürlich können nicht alle physischen Krankheiten geheilt werden. Aber zumindest müsste ein geringe Aussicht auf Heilung vorhanden sein. Bei Krebs, bei AIDS, eigentlich bei jeder üblen Krankheit gibt es zumindest Methoden, um die Krankheit für eine Weile einzudämmen oder anzuhalten – nur bei Transsexualität ist das Ihrer Auffassung nach nicht möglich. Hier hilft einzig die sofortige und möglichst widerstands- und kostenlose chirurgische „Geschlechtsangleichung“ auf Kosten der Allgemeinheit. Sie haben aber auch recht: Je nach Art der Unheilbarkeit sperrt man die Leute tatsächlich weg, so funktioniert das nun mal. Unheilbare Krebspatienten werden im Sarg versorgt genauso wie unheilbare Mörder in unbeschränkte Verwahrung versorgt (und anderswo hingerichtet) werden. Auch extreme Geistesgestörte werden schliesslich eingesperrt, ohne dass jemand ihre Freilassung fordern würde. Und es ist nicht einzusehen, warum das mit unheilbaren TS anders sein sollte, die auf die Verstümmelung des eigenen Körpers aus sind. Durch einen stätionären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik kann diese angeblich so dringend notwendige Angleichung aber durchaus vermieden werden.

    Hören Sie bitte endlich mit diesem Nonsens auf: es gibt keinen „falschen Körper“. Sie haben nur einen, einen einzigen, und Sie werden immer in diesem verbleiben, bis zum Tode, ganz egal ob Sie diesen nun als weiblich oder männlich oder was auch immer empfinden. Und „transsexuelle Frauen“ (was immer zum Teufel das sein soll), die ihre Zeugungsfähigkeit erhalten sind ganz einfach nicht transsexuell sondern höchstens chirurgisch verhunzt. Es hat in der ganzen Weltgeschichte noch kein Wesen gegeben, das sowohl weibliche wie männliche Zeugungsfähigkeit in sich vereinte und deshalb sich selber befruchten konnte. Eierproduzierende Eierstöcke bedeuten, dass man eine Frau ist. Spermienproduzierende Hoden, dass man ein Mann ist. Nichts funktionsfähiges oder gar nichts produzierende Wesen sind geschlechtslos. Was daran „transsexuell“ sein soll, weiss der Geier. Höchstens ist es bedauerlich, dass die Genitalien auch dann weiterfunktionieren, wenn jemand seinen Körper bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Aber ich habe das Modell nicht entworfen. Und es spricht gegen Sie. Denn „transsexuelle Frauen“, die funktionsfähige Spermien produzieren, sind nunmal keine Frauen und werden nie welche sein. So leid es mir tut: Es gibt keine von weiblichen Wesen produzierten Spermien und hat noch nie welche gegeben. Nicht mal bei den selbstbestäubenden Pflanzen. Belehren Sie mich eines Besseren.

  • Sarah Roth sagt:

    Ich hab mal nachgeschlagen, und so langsam mache ich mir wirklich Sorgen um sie, insbesondere nach diesem Post zur Teilnehmerin Katharina.
    ICD Schlüssel, wie sie bereits gesagt haben ist F die Gruppe für Persönlichkeitsstörungen:

    F60.0
    Paranoide Persönlichkeitsstörung

    Info.:
    Diese Persönlichkeitsstörung ist durch übertriebene Empfindlichkeit
    gegenüber Zurückweisung, Nachtragen von Kränkungen, durch
    Misstrauen, sowie eine Neigung, Erlebtes zu verdrehen
    gekennzeichnet, indem neutrale oder freundliche Handlungen anderer
    als feindlich oder verächtlich missgedeutet werden, wiederkehrende
    unberechtigte Verdächtigungen hinsichtlich der sexuellen Treue des
    Ehegatten oder Sexualpartners, schließlich durch streitsüchtiges
    und beharrliches Bestehen auf eigenen Rechten. Diese Personen
    können zu überhöhtem Selbstwertgefühl und häufiger, übertriebener
    Selbstbezogenheit neigen.

  • Sarah Roth sagt:

    Herr Schmidli, sie sind gemein. Ich wollte ihnen doch gar nicht mehr Antworten. Ich wollte ein wenig Rücksicht auf Sie zu nehmen, denn schliesslich ist Adrenalin offensichtlich nicht gut für sie und schlägt massiv auf ihr Fähigkeit, Texte zu verstehen und logisch schlüssig zu argumentieren.

    Also erstmal zu ihren Texten:
    Supporting Boys or Girls When the Line Isn’t Clear
    Child Healing: Strengthening Families

    Die Texte beziehen sich auf „Gender Identity Disorder in Childhood“. Das hat nichts mit Transsexualität, aber alles mit Rollenerwartungen (Spielt der Junge mit Barbie, das Mädchen klettert auf Bäume? Eine psychische Störung muss her!) zu tun.

    Die wenigsten so diagnostizierten Kinder sind Transsexuell oder Homosexuell… aber das Beste: Ob sie nun psychiatrische Behandlung erhalten oder nicht, es ändert nichts.

    Healing Gender Identity Disorder
    Haben sie das eigentlich gelesen? Eigentlich hätte schon das Bild auf der Seite ihnen etwas klar machen sollen. Snake Oil anyone?

    Judicial child abuse: The family court of Australia, gender identity disorder, and the ‘Alex’ case
    Einsicht in den Prozess, über den sich Sheile Jeffreys, Mitarbeiterin der Abteilung für _politische_ Wissenschaft können sie Ebenfalls finden. In ihm gab es die gerichtliche Anerkennung, dass die Faktenlage zum damaligen Stand die physische Ursache von Transsexualität belegt.
    Genauso darf in Frankreich oder Gross Britannien Transsexualität nicht mehr als Geisteskrankheit bezeichnet werden. Worüber schreibt nun Frau Jeffreys? Über Gendertheorien der sozialen, radikalen Schiene, die schon Jahrzehnte entsprechende Forschung behindert hat. Das Geschlechtsidentität kein Teil der Geschlechtsrolle (Gender) ist, ist für viele unbegreiflich. Sie könnten genauso gut Janice Raymonds „Transsexual Empire“ zitieren. Geht auf John Money zurück – der gute wurde bereits in den ersten Posts erwähnt die Beschäftigung mit seiner Beweisfälschung zum Thema gehört mittlerweile zur Psychologiestudium.

    Geschlechtsidentitätsstörung steht als solche aber in der ICD (abgeschrieben aus der DSM). Ja und die Diagnosekriterien sind ziemlich daneben, aber die Diagnose wird für die Abrechnung der Behandlung gegenüber der Krankenkasse und zur Absicherung der Chirurgen benötigt.
    Lesen sie hierzu: http://badhairdaysandmore.blogspot.com/search?q=F64

    Wenn sie die Kriterien lesen, muss ihnen gleichzeitig klar werden, dass sie sich selbst widersprechen. Ist die Geschlechtsidentität „korrigierbar“, liegt keine Transsexualität vor. Da man aber in GID alles mögliche reinpackt (siehe GID in Childhood) gibt es auch ein haufen Aussortierter denen eventuell Anderweitig geholfen werden kann (oder noch nicht einmal muss). In der nächsten Version der DSM (V) der dann die ICD 11 folgt, ist, falls das Thema überhaupt noch vor kommt, jedenfalls schon klar, dass nicht mehr von einer Störung (Disorder) gesprochen wird, wenn Transsexualität gemeint ist.

    > Sie natürlich halten sich lieber an den angeblich “internationalen Standard” (den es überhaupt nicht gibt)
    *hust* http://www.wpath.org/publications_standards.cfm

    > Was Sie tun ist illegal
    Hormone aus einer anderen Quelle zu beziehen ist keineswegs Illegal. Es gelten die üblichen Vorschriften in Bezug auf Medizin.

    > Denn falls es eine physische Krankheit wäre, müsste sie ja auch geheilt werden können, aber wie schon mehrfach wiederholt kann selbst der beste Chirurg der Welt Sie nicht von einem Mann in eine Frau verwandeln

    Hm… ja, alle pysischen Krankheiten können perfekt geheilt werden. Krebs und so weiter… Psychische spricht man dagegen einfach weg und wenns nicht klappt, sperrt man die Leute weg?

    Naja, ich kann ja mal den ICD Schlüssel für verzerrte Realitätswahrnehmung heraus suchen, ich glaube der Titel dafür war Wahn.

    > warum müssen Sie umgekehrt denn dann eigentlich unbedingt eine “Frau” werden und können nicht bleiben was Sie sind?

    Ein falscher Körper ist wie ein verletzter Körper. Aber das werden sie nicht verstehen können. Wie im Artikel zu sehen können transsexuelle Frauen ja ihre Zeugungsfähigkeit erhalten – ein schönes Details für ein Gedankenspiel mit ihrer „Entgeschlechtlichungsidee“.

    Ihr vorletzter Absatz gefällt mir gut. Diana passt nicht in ihr Gedankenmodell von Transsexualität, als muss Diana noch Kränker sein – wie war das nmochmal mit den Wahrnehmungsstörungen?

    Ihr letzter ist einfach Wunderbar. Vielen Dank, dass sie meinen Blog besucht haben. Und vielen Dank für Ihren Kommentar. Ein Troll fördert immer gute Debatten, wie man an der Lebendigkeit des Themas hier sehen kann. Aber ihrem Narzismuss (hm, war nicht auch was in der ICD?) zum Trotz habe ich sie dort nicht genannt.

    Es gäbe noch so viel mehr zu sagen, aber dafür reicht eine Kommentarsektion wie diese nicht aus.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Brunhild Steiner

    Das sind die gesammelten Links zu den Beiträgen der Figur „Katharina“ (alias Elena Munoz), die angeblich kein Deutsch versteht:

    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-3/#comment-15081 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-3/#comment-15087 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-3/#comment-15089 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-5/#comment-15122 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-5/#comment-15123 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-5/#comment-15125 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-5/#comment-15126 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-5/#comment-15127 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-5/#comment-15130 (Deutsch – als Antwort auf Markus Schmidli!)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-6/#comment-15147 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-7/#comment-15186 (Englisch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-8/#comment-15187 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-8/#comment-15188 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-10/#comment-15318 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-11/#comment-15323 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-11/#comment-15329 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-11/#comment-15334 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-12/#comment-15680 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-12/#comment-15871 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-13/#comment-15907 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-13/#comment-15909 (Deutsch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-14/#comment-16398 (Englisch; als „Elena Munoz“)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-14/#comment-16400 (Englisch)
    * http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/7322/auch-eine-frau-kann-vater-werden/comment-page-14/#comment-16401 (Englisch; als „Elena Munoz“)

    Die Beiträge waren schon immer wirr. Das sind teilweise ellenlange Beiträge im Viertelstundetakt – Sie glauben doch nicht im Ernst, dass die von der lieben Nachbarin übersetzt wurden? Diese Figur namens „Katharina“ – wer immer es ist – spielt entweder ein idiotisches Spielchen oder ist extrem gestört. Dass Sie das anhand der geposteten Beiträge nicht erkennen können, spricht nicht für ein gesundes Urteilsempfinden Ihrerseits. Kann sein, dass sie ab und an einen geraden Satz hinkriegt, aber übers ganze gesehen hat diese Figur eindeutig einen Dachschaden (oder spielt wie gesagt ein Spielchen, allerdings eines mit sich selbst). Übrigens ist auch ihr Englisch schlecht, und das erkenne sogar ich, der auch nicht besonders gut Englisch kann.

  • Diana sagt:

    Herr Schmidli, nun bin ich doch etwas erstaunt, an was für Orten Sie sich informieren

    Der erste Artikel der New York Times sagt nichts über medizinische Massnahmen bei Transsexuellen aus

    Der zweite Artikel ist ein Pamphlet einer christlichen Gruppierung

    Die dritte Seite ist von einem Esoteriker der Meditation anbietet

    Die vierte Seite ist von einer lesbischen Frauenrechtlerin namens Sheila Jeffreys, die berühmt wurde wegen ihres Kampes gegen Transsexuelle (siehe Wikipedia)

    Ok ein Bericht der nichts aussagt, einmal christliche Fanatiker, einmal Esoteriker, einmal lesbische Emanze auf Kreuzzug – soll ich das wirklich ernst nehmen?

  • Diana sagt:

    Herr Schmidli

    danke für die Links, ich werde sie gerne lesen und dann darauf eingehen, es würde mich aber schwer wundern, wenn dort etwas anderes steht als die Fachleute des Universitätsspitals mir sagten – oder es sind veraltete Studien.

    Transsexualität ist nachwievor in der Rubrik Persönlichkeitsstörungen einsortiert, was kein Wunder ist, weil man bis vor Kurzem der Ansicht war, dass dem so ist. ICD und Konsorten werden aber nicht täglich überarbeitet. Tatsache ist, dass man einerseits genetische Marker gefunden haben, die Transsexuelle gemeinsam haben, damit ist zumindest mal klar, dass es sich hier nicht um Einbildung handelt sondern ein biologisches Phänomen ist. Vorallem aber hat festgestellt, dass die Hirnregion welche die Geschlechtsentwicklung steuert, bei transsexuellen Frauen der von biologischen Frauen gleicht, im Gegensatz zu Homosexuellen, bei denen dieses Hirnareal dem von Männern entspricht. Das sind zwei von vielen Forschungsergebnissen, die in der medizinischen Welt zu einem Umdenken geführt haben. Nach dem aktuellen Stand der Forschung ist für Fachleute jedenfalls klar, dass es sich um eine körperliche Erkrankung handelt und keine Psychische.

    An der Uniklinik habe ich gerade bei der letzten Sitzung explizit danach gefragt und die Antwort war klar. Sie wissen nachwievor nicht, wie dieses Phänomen entsteht, aber sie wissen, dass es körperlich bedingt ist. Ziemlich wörtlich sagte man mir, dass heutzutage in der Fachwelt niemand mehr der Ansicht ist, dass es sich um eine psychische Erkrankung handelt. Das sagte nicht eine Betroffene sondern eine Ärztin, die sich mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt im Rahmen ihrer Tätigkeit eines Kompetenzzentrums für Transsexualität. Was Sie jedoch tun, ist genau das in Stein meiseln veralteter und widerlegter medizinischer Irrtümmer.

    Es sind übrigens auch nicht die Chirurgen, die aus purer Geldgier wie Sie hier suggestieren diese Gutachten stellen, diese werden von Psychiatern erstellt. Und wenn Psychiater Geld verdienen wollten mit Transsexuellen, würden sie wohl eher eine Lösung auf psychiatrischer Ebene suchen. Das tun sie aber nicht, weil es nicht geht.

    Zu den Lobotomien, als ich sarkastisch auf Lobotomien hinwies, haben Sie sich klar dazu geäussert, dass dies eine mögliche Option wäre. So wie Sie ja auch heute vorschlagen, dass Transsexuelle mit Medikamenten „ruhig gestellt werden“.

    Und nein, ich gehe diesen Weg nicht um eine Frau zu werden, das geht gar nicht. Ich gehe diesen Weg, weil ich eine Frau bin und es unerträglich finde, in einem Körper zu leben, der sich in das falsche Geschlecht entwickelt hat.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: ja ich kenne diese Person. Katharina hat vor längerer Zeit eine mailAdr gepostet auf die ich geschrieben habe. Ihre Freundin hat Zugang auf diesen account und mein Beileidsmail, nach ihrem post vom 2.1., beantwortet. Ich habe zur Zeit keinen Grund an ihrer Identität zu zweifeln. Das Übersetzungsprogramm heisst babelfish, sie hat zusätzlich Unterstützung von einer deutschsprechenden Nachbarin. Ich würde diesen post in die Schublade „sehr aufgebracht durch Ereignisse, die mit mir aber nicht das Geringste zu tun haben“ legen, definitiv nicht in die Schublade „lass uns mal ein Spielchen spielen“.
    Davon bin ich überzeugt, ja.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana

    Gemäss der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD) findet sich die Geschlechtsidentitätsstörung (vulgo Transsexualität) unter Klasse F (Psychische Störungen und Verhaltensstörungen) und dem Unterpunkt F64.0: http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlgm2010/block-f60-f69.htm — Bin ich vielleicht der Verfasser der ICD? Wer ist denn hier faktenresistent? Kann ich wenigstens eine Entschuldigung Ihrerseits hören? (wohl kaum) Was Ihnen Ihre Ärzte erzählen weiss ich nicht, aber vermutlich haben Sie bloss mal wieder erfolgreich ausgeblendet, was Sie nicht hören wollten.

    Da Sie danach verlangen, habe ich einige URLs für Sie herausgesucht:

    * http://www.nytimes.com/2006/12/02/us/02child.html?_r=1 (New York Times, 2.12.2006)
    * http://www.childhealing.com/articles/genderidentitydisorder.php
    * http://www.hansartistique.nl/Gendersolution.htm
    http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&_udi=B6VBD-4HRMV7K-1&_user=10&_rdoc=1&_fmt=&_orig=search&_sort=d&_docanchor=&view=c&_searchStrId=1160828578&_rerunOrigin=google&_acct=C000050221&_version=1&_urlVersion=0&_userid=10&md5=f6780dec35b8453abe10777f5861fd36 (um den medizinischen Fachartikel lesen zu können, müssen Sie allerdings 31 Dollar löhnen)

    Aus diesen Berichten geht zweifelsfrei hervor, dass Transsexualität bzw. GID keinesfalls etwas einfach Gegebenes ist, sondern kulturhistorisch spezifisch sind und in den meisten Fällen geheilt werden kann werden kann. Der Grossteil der Probanden mit Problemen der Geschlechtsidentifikation kann durchaus geheilt werden. Die Unheilbaren können wie schon gesagt auch durch Medikamente, statt durch Chirurgie ruhiggestellt werden. Sie natürlich halten sich lieber an den angeblich „internationalen Standard“ (den es überhaupt nicht gibt) und medikamentieren sich selbst, anstatt zur Kenntnis zu nehmen, dass Sie sich an den Schweizer Standard zu halten haben. Was Sie tun ist illegal und widerspricht jeder ärztlichen Vernunft. Das ist doch so gut wie sicher, dass wenn die ganze Welt es verbieten und Kuba es erlauben würde, dass für Sie dann ausschliesslich der kubanische Standard Relevanz besässe.

    Aber ICD hin oder her, Sie wissen so gut wie ich, dass in der Psychiatrie und überhaupt in der Medizin nichts in Stein gemeisselt ist. Tatsache ist, dass es Leute gibt, die TS für eine psychische und solche, die sie für eine physische Krankheit halten. Ich gehöre zu den ersteren. Denn falls es eine physische Krankheit wäre, müsste sie ja auch geheilt werden können, aber wie schon mehrfach wiederholt kann selbst der beste Chirurg der Welt Sie nicht von einem Mann in eine Frau verwandeln. Die Verstümmelung des zwar ungeliebten aber dennoch funktionstüchtigen Geschlechts kann doch niemals eine „Heilung“ darstellen! Da ist mir ganz egal ob das staatlich oder medizinisch sanktioniert ist, bloss weil sich die Chirurgen dazu hergeben. Ganz wie bei der sogenannten „Schönheitschirurgie“ glauben offenbar viele Chirurgen, den Wünschen Ihrer Patienten in jedem Falle nachkommen zu müssen, solange es irgendjemand bezahlt. Und wenn sich doch einer weigert, so wechselt der Patient einfach den Arzt. Das akzeptiere ich nicht und das hat auch mit Medizin überhaupt nichts zu tun. Dasselbe geschieht ja mit den Drogensüchtigen: Satt sie zu heilen wird Ihnen auf Staatskosten z. B. Methadon verabreicht, bloss damit der Rest der Gesellschaft Ruhe vor Ihnen hat.

    Sie behaupten immer, Sie seien gegen mein angebliches Schwarz-Weiss-Denken – warum müssen Sie umgekehrt denn dann eigentlich unbedingt eine „Frau“ werden und können nicht bleiben was Sie sind? Offenbar ist ja nicht mal Ihnen wohl mit dieser undefinierbaren Zwischenstufe, die überhaupt kein Geschlecht hat. Das Problem ist nur, ES GIBT KEINEN WEG, tatsächlich das Geschlecht zu wechseln. Falls man Sie jetzt noch als Mann bezeichnen kann: Nach der „Angleichung“ werden Sie auf jeden Fall weder Mann noch Frau, sondern ein geschlechtsloses Wesen sein, lange Haare und Rock ändern daran gar nichts.

    Übrigens hat ihre plötzliche Verschwulung sehr wohl mit dem Phänomen Transsexualität zu tun, da ein konkreter Fall wie der Ihre deutlich genug aufzeigt, was für ein Wirrwarr in einer TS-Psyche herrscht: Biologisch sind sie ein Mann, hatten bisher Frauen als Freundinnen, lassen sich nun aber Brüste wachsen, damit sie als „lesbische Frau“ in Zukunft weiterhin Frauen lieben können. Bisher sind Sie aber immer noch ein Mann und verlieben sich auch in einen, was man homosexuell nennt. Sie sind also hetero-, trans-, bi- und homosexuell alles in einem? Meiner Meinung nach verlangt solches Verhalten in Verbindung mit Ihren Depressionen und Wahrnehmungsstörungen nach stationärer Behandlung.

    Übrigens fände ich es auch ganz angebracht, wenn auch unwahrscheinlich, wenn Sie sich dafür entschuldigen würden, dass Sie irrtümlich (und hoffentlich nicht böswillig) überall rumbehauptet haben, ich würde Lobotomien fordern. Diese Behauptung hat ja bereits Eingang ins TS-Blog ihres Kollegen „Sarah Roth“ gefunden. Zusätzlich wir auch noch behauptet, mein diesbezüglicher Beitrag sei gelöscht worden, was nicht stimmt (siehe mein Beitrag vom 20. Dezember 2009 um 21:56).

  • Diana sagt:

    Herr Schidli, Ihre Faktenresistenz ist wirklich faszinierend, gleichzeitig aber auch erschreckend.

    Sie werden nicht müde zu betonen, dass TS eine psychische Erkrankung sei, dies entgegen den Erkenntnissen der Forschung und entgegen den Ansichten der Fachleute. Die USZ ist eines von zwei Kompetenzentren für TS hier in der Schweiz und diese Leute wissen sehr wohl, womit sie arbeiten. Solange mir diese Psychiater bestätigen, dass es sich bei TS um eine körperliche Erkrankung handelt, ist es einfach nur wirr Ihnen zuzuhören. Diese Leute stützen sich auf Forschungsresultate während Sie einfach krampfhaft an ihren persönlichen Vorurteilen festhalten. Wäre TS eine psychische Erkrankung, würden mich die Leute von der USZ kaum zur Hormonbehandlung und zur Chirurgie schicken, für wie blöd halten Sie diese Experten eigentlich?

    Transsexuelle werden übrigens nirgends stationär behandelt sondern ambulant. Die Aufgabe der Psychiater ist einzig, klarzustellen, dass keine anderen Krankheiten vorliegen wie beispielsweise Schizophrenie. Um das herauszufinden, braucht es keinen stationären Aufenthalt, auch wenn es Ihnen sicher Recht wäre, wenn Transsexuelle irgendwo eingesperrt wären.

    Zu den Standards of Care ist zu sagen, dass die Schweiz leider immer noch nach einem veralteten Standard arbeitet, der eben ein Jahr Alltagstest empfiehlt. Die neue Version, die seit 2001 gültig ist, empfiehlt nur noch drei Monate und schreibt, dass selbst diese ausgelassen werden kann, wenn die betroffene Person mindestens ein Jahr vorher psychotherapeutisch behandelt wurde, was bei mir der Fall ist. Meine Selbstmedikation entspricht somit den internationalen Standards und steht nur im Konflikt mit der Schweizer Version.

    Ihre Unterstellung von „schwulen Neigungen“ sind wie so vieles bei Ihnen aus dem Zusammenhang gerissen. Tatsächlich habe ich mich dieses Jahr einmal in einen Mann verliebt, das jedoch nicht weil er ein Mann war sondern weil es einer der liebenswürdigsten Menschen ist, der mir je begegnet und weil mich seine Wesensart sehr berührt hat. Trotzdem bin ich nachwievor auf Frauen fixiert und auch jetzt im Moment in eine Frau verliebt. Doch das tut hier eigentlich nichts zur Sache, wir reden über das Phänomen Transsexualität und nicht über meine ganz persönliche Lebensgeschichte.

    Ich warte weiterhin auf Ihre Links, in denen ich sehe, wie Transsexuelle diurch den Psychiater geheilt wurden. Auch der Oberarzt am Unispital wäre sicher hoch erfreut, wenn er von Ihnen etwas dazu lernen könnte. Also wo bleiben die Beweise für Ihre Behauptungen? Oder sind es halt doch nur Vorurteile?

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli

    Bitte vergessen Sie nicht, schonmal etwas Persisch nachzuholen, damit Sie ihr Plädoyer in angemessener Form halten können. Leider werde ich ja nicht in den Genuss ihres sinnfreien Gestammels kommen können, da nicht mal das Gericht für hoffnungslose Fälle auf ihren Blödsinn eintreten wird. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass „die Verantwortlichen des Tagesanzeigers“ Ihre Einträge hier lesen? Sonst wären Sie doch gar nie veröffentlicht worden. Es würde mich nicht wundern, wenn Sie bereits anderswo auffällig geworden und als Querulant bekannt wären – zumindest war einfach herauszufinden, dass Sie beispielsweise auch im Blog von Klaus Stöhlker Ihren Mist ablassen. In den Foren von TA und Magazin weisen Sie ebenfalls wiederholt daraufhin, wie wenig Ihnen die Blätter passen. Dass Sie sich trotzdem weiter hier versäubern spricht nicht für Sie.

    Aber Sie meinten wohl ohnehin bloss eine Zeitungsanzeige. Schade eigentlich. Dabei wäre ich so gerne Märtyrer geworden! Der Orden vom Hl. Schmidli hätte auch bestimmt einen Partner für Sie gefunden, den Sie mit Ihren leidenschaftlichen Küssen verfolgen können. Aber ach Läubli – verschonen Sie bitte mich damit. Und itz höred sie uf töibele. Vielleicht wär ja die irre Katharina was für Sie? Hm. Die versteht bloss kein Persisch.

  • Henri sagt:

    observateur sagt 9. Januar 2010 um 13:39
    >>>
    @Elena Munoz, 8.1. 23.04h “I just found your post accidentally while working through things about my live partner I lost. I don’t speak German.”
    Sie sprechen nicht deutsch aber offensichtlich verstehen Sie Herrn Schmidlis Aussagen (die ich im übrigen nicht gutheisse). Wer sind Sie und welches Spiel treiben Sie hier seit geraumer Zeit?
    >>>

    Genau das habe ich mich auch gefragt.

    @Brunhild Steiner 9. Januar 2010 um 17:10
    >>>
    @observateur: gehen Sie zum “Got bless the child and the mother too”/Chris v. Rohr- Thread, die letzten 3 Seiten werden reichen um zu verstehen. Um den Text zu verstehen muss er bloss durch ein Übersetzungsprogramm geschickt werden, das ist keine grosse Sache. Wer sie ist steht im anderen Thread, und Lust auf Spiele hat sie keine.
    >>>

    Haben Sie selbst „den“ Text auch schon mal durch einen Übersetzungscomputer geschickt?

    Ich gerade nicht.
    Aber meiner Erfahrung nach kommt noch immer teilweise absolut unverständliches Zeugs raus – vor allem dann, wenn präzises Verstehen gefragt wäre.

    Und sie schreiben
    „Wer sie ist steht im anderen Thread, und Lust auf Spiele hat sie keine.“.

    Sie sollten aber schreiben: „Wer sie behauptet zu sein steht in einem anderen Thread“.

    Oder kennen Sie die Person?
    Wenn ja, bestätigen Sie deren Existenz und deren Umfeld so, wie sie es behauptet?

    Ob sie Lust auf Spiele hat oder nicht, liesse sich dann vielleicht daraus ableiten.

  • Thomas Läubli sagt:

    Gut, ich habe mich umentschieden. Ich will Herrn Schmidli nicht noch zum Märtyrer machen. Aber die Verantwortlichen vom Tages-Anzeiger lasse ich nicht ungeschoren davon kommen. Ich gebe Ihnen bis und mit Mittwoch, 13. Januar, Zeit, sich mit mir in Verbindung zu setzen und sich für die Publikation der ehrverletzenden Kommentare zu entschuldigen. Wenn ich nichts von Ihnen höre, werde ich Anzeige erstatten. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana

    Dass Sie in der PUK behandelt werden ist schonmal gut; leider nicht stationär unter Aufsicht. Was Sie nämlich hier zu verschweigen belieben (in Ihrem Blog aber sehr wohl erwähnen) ist, dass Sie das in den internationalen Standards of Care vorgeschriebene Jahr nicht abwarten wollten und deshalb auf eigene Faust und illegal sich Hormone verschafften und diese seit langem einnehmen, damit Ihnen endlich Brüste wachsen usw.

    Sehr richtig bezeichnen Sie Transsexualität als Krankheit – allerdings handelt es sich um eine psychische Erkrankung. das zeigt sich ja schon daran, dass Sie in alle Zukunft Hormone schlucken werden müssen, wenn Sie weiterhin so aussehen wollen, wie Sie sich eine Frau vorstellen. Auf Teufel komm raus machen Sie sich vor, eine Frau werden zu können – eine „lesbische Frau“ wie Sie es in Ihrem Blog nennen. Seltsamerweise beginnen Sie aber seit Einnahme der Hormone nun auch schwule Neigungen zu entwickeln und „Jungs“ zu begehren. Das schreiben Sie selber in Ihrem eigenen Blog. Ebenso schreiben Sie selber, dass Sie sich bewusst sind, dass 99% der Bevölkerung Ihren Anblick als krank empfinden – warum wollen Sie ausgerechnet mich beim letzten Preozent sehen?

    Wer Ihr Blog liest kann nur einen äusserst zwiespältigen Eindruck von Ihnen erhalten. Zusätzlich zu Ihrer ohnehin vorhandenen Krankheit sorgen nun auch noch körperfremde Hormone für euphorische Zustände und weitere Verwirrung ihrer Psyche, Ich hätte Ihnen empfohlen, auf den Rat der Ärzte zu vertrauen und das Jahr abzuwarten. Was Sie abziehen ist in höchstem Masse unverantwortlich und gleicht tatsächlich dem was irgendjemand hier im Blog „Sucht“ nannte. In die PUK gehen Sie doch überhaupt nur, damit jemand anderes die Kosten dieser sinnlosen „Angleichung“ übernimmt, aber an den Rat der Ärzte wollen Sie sich trotzdem nicht halten. Im Moment halten Sie sich noch an der Hoffnung fest, dass die per Krankenkasse finanzierte körperliche „Angleichung“ endlich Ihre Depressionen beseitigen wird. Aber es ist abzusehen, dass das nicht so sein wird. Stattdessen werden Sie als körperliches und seelisches Wrack der Allgemeinheit zur Last fallen, wenn nicht Schlimmeres, da Sie ohnehin schon depressiv sind. Ich hoffe für Sie, dass ich nicht recht habe. Niemand missgönnt Ihnen ihr Glück, aber ich bin sicher Sie werden den Preis für Ihr sogenanntes „Glück“ nicht bezahlen können. Statt hier im Forum ihre Hoffnungen als Wahrheiten hinzustellen, würden Sie besser auf ihre Ärzte hören und sich mit denen unterhalten. Aber von denen zitieren Sie natürlich nur, was Ihnen grade in den Kram passt. Dabei ist es absolut klar, dass die Ihre Selbstmedikation keineswegs billigen.

  • Diana sagt:

    Richtig Herr Schmidli, im Gegensatz zu Ihnen wende ich mich bei gesundheitlichen Problemen an Fachleute. Seit einem Jahr bin ich in der psychiatrischen Poliklinik des Zürcher Universitätsspitals in Behandlung und wurde nun vom Oberarzt dieser Abteilung an die Endokrinologie verwiesen für die Hormonbehandlung und werde vom selben Psychiater Ende Jahr an den Chirurgen überwiesen zur geschlechtsangleichenden Operation.

    Genau das zeigt, dass Ihre Hetzreden dummes Geschwätz sind und Sie keine Ahnung haben von dieser Thematik. Alle Transsexuellen durchlaufen diesen Prozess, der in den internationalen Standards of Care festgelegt sind. Ein Psychiater begleitet einem ein Jahr lang um auszuschliessen, dass eine andere Krankheit vorliegt. Wenn er Transsexualität diagnostiziert, tut er das Einzige was er dann tun kann, er leitet die Geschlechtsangleichung ein. Dies tut er nicht, weil er zuviel Patienten hat sondern weil er weiss, dass es sich dabei um ein biologisch-anatomisches Problem handelt und dass es sich nicht um eine psychische Erkrankung handelt.

    Im Gegensatz zu Ihnen rede ich mit diesen Fachleuten und diese bestätigen mir, dass Transsexualität eine biologische Erkrankung ist, dass also der Körper sich im embryonalen Zustand fehlentwickelt hat. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich auch Fachliteratur gelesen und beschäftige mich seit zwanzig Jahren mit dieser Thematik.

    Die stete Wiederholung von Ihnen, dass Transsexuelle zum Psychiater gehen sollen und sich dort helfen lassen sollen, widerspricht der medizinischen Realität. Wir gehen zwar zur Überprüfung zum Psychiaqter, aber für die Behandlung werden wir von ebendiesem Psychiater an die anderen Ärzte verwiesen.

    Aber wenn Sie ja schon alles besser wissen als die gesamte Fachwelt, könnten Sie mir dann bitte mal einen Link auf Forschungsergebnisse oder Fallbeispiele liefern? Zeigen Sie mir bitte einen Fall von Transsexualität, der durch psychiatrische Behandlung geheilt wurde. Ich wäre Ihnen wirklich dankbar, ich habe zwanzig Jahre nach so einem Weg gesucht und hätte es ihn gegeben, hätte ich diesen Weg bevorzugt, nicht zuletzt weil ich seit je her auf Frauen fixiert bin und mir durch diese Geschlechtsangleichung meine Sexualität verunmögliche. Soviel übrigens zu Ihrer wilden These, TS hätte etwas mit sexuellen Obsessionen zu tun.

    Mein Leben war seit meiner Kindheit ein unvorstellbarer Albtraum, weil ich immer etwas hätte sein müssen, was ich innerlich nie war. Ich hatte ein Leben lang Depressionen und mein Leben war unerträglich. Nun, nach einem Jahr in dem ich in einer weiblichen sozialen Rolle lebe, bin ich glücklich wie noch nie zuvor. Dieses Glück vergönnen Sie mir offenbar, nur damit Sie an ihrem schwarz-weissen Weltbild festhalten können.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @observateur: bin nicht so belesen, was genau meinen Sie damit? Dort stünden jedenfalls die Antworten, andere gibt es leider keine.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli

    Sie sind und bleiben ein Schwätzer. Substanzielles hatten Sie noch nie zu berichten. Zum Glück sind nach wie vor nicht Sie es, die bestimmen, wann irgendein Mass voll ist.

    @Diana

    Wenn ich mir das Blog des über 40-jährigen “T-Girl Diana” ansehe kann ich über solche Anwürfe nur müde lächeln. Soweit ich weiss befinden SIE sich zur Zeit in psychiatrischer Behandlung (und nichts anderes propagiere ich hier) – nicht ich. Nachzulesen für jeden hier: http://diana.tgirl.ch/

  • observateur sagt:

    @Brunhild Steiner: Die dortigen Einträge habe ich gesehen und erachte sie auch nicht als stringent.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Brunhild Steiner

    Das dachte ich mir schon, dass es ganz egal, was ich sage, solange ICH es sage. Recht haben selbstverständlich nur SIE. Es ist aber nach wie vor erlaubt, eine andere Meinung zu haben als Sie. Ich könnte wahrscheinlich sogar sagen die Erde ist rund und sie würden mir widersprechen. Wohl bekomm’s.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @observateur: gehen Sie zum „Got bless the child and the mother too“/Chris v. Rohr- Thread, die letzten 3 Seiten werden reichen um zu verstehen. Um den Text zu verstehen muss er bloss durch ein Übersetzungsprogramm geschickt werden, das ist keine grosse Sache. Wer sie ist steht im anderen Thread, und Lust auf Spiele hat sie keine.

    @Thomas Läubli & Diana: er hat einfach Freude an der Agitation und eine Gabe jedem das Wort im Mund umzudrehen, plus die Überzeugung dass es für uns wirklich wichtig ist das endlich zu verstehen. Wie Sie das stoppen wollen- keine Ahnung.

    @Markus Schmidli: perfekte Wortverdrehung! Die Zwangssterilisationen forderten Sie in einem anderen Thread für Menschen, die ihren „Reproduktionsgutschein“ aufgebraucht haben, nicht für Vergewaltiger oder Pädosexuelle wie Sie jetzt behaupten(benutzen Sie doch bitte den richtigen Begriff), sie hat nichts mit TS zu tun, das ist richtig, aber es zeigt deutlich Ihre gedankliche Einstellung auf. Alles was nicht Ihrer Definition gemäss „richtig“ lebt gehört in die Psychiatrie und/oder deren eventuelle Nachkommen verhindert. Bitte beachten Sie das und/oder, ich unterstelle Ihnen nicht dass Sie „normale“ Bürger in die Psychiatrie wünschen, aber im Falle der von Ihnen vorgeschlagenen Reproduktionsgutscheinen, würden Sie diese normalen Bürger zwangssterilisieren lassen wollen. Ihre Denkhaltung ist hier entscheidend, nicht ob das Thema passt.

  • Diana sagt:

    Man muss schon schwer gestört sein, um so hasserfüllt zu sein wie Herr Schmidli – es wird Zeit für diesen Herrn den Notfallpsychiater zu bestellen.

    Wenn man hier liest, was für eine Diskussion statt fand und wie hasserfüllt alles wurde seit dieser Hassprediger hier aufgetaucht ist, dann muss man auch am Verstand dieser Redaktion zweifeln, dass sie solche Hasstiraden freischaltet.

  • Thomas Läubli sagt:

    Es reicht, Herr Schmidli, das Mass ist voll. Ihre Verleumdungen sind ebenso wie die Tatsachen, dass der Tages-Anzeiger Sie nicht längst gelöscht und gesperrt hat, ausreichend für eine Strafanzeige gegen Sie und die Verantwortlichen vom Tages-Anzeiger.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Brunhild Steiner

    Ist es Böswilligkeit oder Dummheit Ihrerseits? Ich sagte doch schon: Es gab nie einen solchen Beitrag, deshalb wurde auch nie so einer gelöscht. Ich habe nie zur Lobotomie aufgerufen. Der Beitrag in dem ich (in Antwort auf ein früheres Posting) das Wort „Lobotomie“ erwähne statt vom 20. Dezember 2009 um 21:56 und steht nach wie vor im Blog. Offenbar können Sie ohne Unterstellungen nicht leben, selbst im Angesicht des Gegenbeweises nicht.

    Die Zwangssterilisationen im anderen Blog haben überhaupt nichts mit Transsexuellen zu tun. Sie reissen hier einfach ein Wort aus dem Zusammenhang und tun so als wäre die Verwendung dieses Worte irgendwie „verboten“. Da es das nicht ist, verwende ich es gerne in anderem Zusammenhang für Sie: Ja, ich bin für Zwangssterilisation, beispielsweise im Falle von Mehrfach-Vergewaltigern und unbelehrbaren Pädophilen.

    Sie scheinen sich schon durch die geringste Differenz zu Ihrer persönlichen Meinung extrem angegriffen zu fühlen. Sich für andere Meinungen zu interessieren heisst für Sie offenbar, diese Meinung zu übernehmen. Tut mir leid, dazu wird es in Ihrem Fall nicht kommen allein schon weil Sie überhaupt nie eine explizite Meinung geäussert haben. Ihre Beiträge bestehen ja hauptsächlich in Behauptungen (siehe oben) und der Erklärung Ihrer moralischen Überlegenheit. Worum es mir geht habe ich an anderer Stelle erklärt und werde das hier für Sie nicht ad infinitum wiederholen.

  • observateur sagt:

    @Elena Munoz, 8.1. 23.04h „I just found your post accidentally while working through things about my live partner I lost. I don’t speak German.“

    Sie sprechen nicht deutsch aber offensichtlich verstehen Sie Herrn Schmidlis Aussagen (die ich im übrigen nicht gutheisse). Wer sind Sie und welches Spiel treiben Sie hier seit geraumer Zeit?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Henri: muss wohl so sein…, tja…, da reicht ein schlechter Beitrag und man wird in die Schlaufe katapultiert, besser man ist von anfang an sehr schlecht, da nimmt sich niemand mehr die Mühe den Beitrag zu prüfen…
    Die Millionen Leser gefallen mir, bin allerdings auch mit ein paar Hundert zufrieden, dann hat sich die Mühe wenigstens gelohnt
    😉

    @Markus Schmidli: tja, mein 21:15 post hats nun doch geschafft, so irrelevant wurde er also doch nicht eingestuft. Zu Ihrer Reaktion auf den post unter Katharinas Namen kann ich nur sagen, Sie haben noch weniger als Nichts verstanden.
    Sie haben nie zur Lobotomie aufgerufen, aber diese als angebrachtes Therapiemittel deklariert, wirklich gut für Sie wenn dieser Beitrag inzwischen gelöscht wurde. In einem anderen Blog haben Sie ja für Zwangssterilisationen plädiert, ich denke Ihre Verachtung wird sich ausdehenen auf alles was nicht irgendwie mit Ihrem Denken gleichgeschaltet ist. Ich schätze Kontroversen, und selbst Sarah Roth schrieb, dass sie in gewissen Aspekten Ihrer Auffassung zustimmt. Das wird Ihnen aber nie reichen, denn Ihnen ging es in diesem Thread nie darum sich für den anderen und seine Meinung zu interessieren, sondern die anderen entweder dazu bringen zur genau derselben Auffassung wie der Ihren zu kommen, oder ihnen dann klarzumachen was für verkümmerte Existenzen sie sind. Das ist Polemik und kein Austausch.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Sarah Roth

    Leider werden hier bedenkenlos Wörter verwendet und ihr Sinn verdreht, als ob sie nie eine Bedeutung gehabt hätten. „Geschlecht“ (ich zitiere die Wikipedia) ist die prinzipielle Unterscheidung zweier Lebewesen, die sich zum Zweck der Fortpflanzung miteinander vereinen. Das Wesen dieser beiden Geschlechter ist es, dass sie sich von der Pubertät her miteinander fortpflanzen können. Wer das nicht kann, hat strenggenommen kein körperliches Geschlecht, auch wenn er vielleicht rein optischen die erforderlichen Geschlechtsmerkmale besitzt. Es gibt in diesem ursprünglichen Sinne also kein Zwischengeschlecht oder etwas ähnliches – wozu soll dieses Zwischengeschlecht denn taugen? Nein, es gibt pro Menschen ausschliesslich ein weibliches oder ein männliches Geschlecht. Natürlich gibt es daneben geschlechtslose Wesen (Kinder und Alte, welche die Fortpflanzungsfähigkeit noch nicht bzw. nicht mehr besitzen; sowie Missgeburten, die aufgrund körperlicher Defekte dazu niemals fähig sein werden) oder solche mit permanent defektem Geschlecht (dazu gehören Transsexuelle), was aufs selbe hinausläuft. Die „Umwandlung“ bzw. „Angleichung“ erzeugt in jedem Falle kein neues Geschlecht sonern bloss ein weiteres geschlechtsloses Wesen, also weder einen Mann noch eine Frau. Das nur zur Klarstellung.

    Ein gesunder Mann hat also eine männliche Geschlechtsidentität und eine gesunde Frau eine weibliche. Jede Abweichung der Identitäten (und das schliesst gleichgeschlechtliche sexuelle Neigungen ein) erachte ich als gesellschaftsschädlich krankhaft und behandlungsbedürftig. Was sie „zwischengeschlechtliche Identität“ nennen ist ein rein psychisches Problem, das psychisch gelöst werden muss. Woher Sie die 5% haben, weiss ich zwar nicht. Ich glaube die Zahl liegt niedriger, auch wenn die Homos natürlich immer gern eine möglichst hohe Zahl präsentieren. Egal. Natürlich würden zuerst die problematischsten und auffälligsten Fälle behandelt. Allein das würde mit Sicherheit schon dazu führen, dass viele nur latent Homosexuelle ihr Verhalten in der Öffentlichkeit korrigieren würden. Damit wäre schon sehr viel erreicht. Ich mache mir keine Illusionen: Wie weiter oben schon „Pamela“ anmerkte, kommt Homosexualität sogar bei Tieren vor, womöglich ist es also durchaus auch beim Menschen vorkommender genetischer Defekt, der eine homosexuelle Psyche entstehen lässt oder begünstigt. Das „Schwulengen“ (und ebensowenig das „Transgen“) wurde allerdings bisher nicht gefunden, also gehe ich nach wie vor von rein psychischen Faktoren aus und erachte darum eine psychiatrische Behandlung als das richtige Mittel zur Korrektur. Ich wäre schon mit einer Verminderung des Problems zufrieden, eine völlige Beseitigung erscheint sogar mir illusorisch.

    Abstruse Beispiele mit Milch und Orangensaft tragen meiner Meinung nach hingegen nicht zur Verdeutlichung des Sachverhalts bei.

  • Sarah Roth sagt:

    Ach, Herr Schmidli

    Ich nehme ja nur Rücksicht auf ihre Befindlichkeiten. Ich hatte schon Angst, dass, als zwischengeschlechtliche Identitäten erwähnt wurden, einige Äderchen bei ihnen Platzen…

    Schliesslich habe ich ja ja gesagt, dass da so der ein oder andere Eindruck bei mir täuschen mochte. Aber ehrlich: Ich möchte mal wissen, was sie denken, was all die Psychologen mit den zwangszugewiesenen Patienten anfangen sollten, die sie dort wegen ungewünschter sexueller Orientierung bekommen würden? Und da sie so bedacht sind auf die Kosten der Allgemeinheit, wie Rechtfertigen sie die entstehenden Kosten (wenn umgefähr 5% der Bevölkerung solch teure Klinikaufenthalte auf KK aufgezwungen werden?)

    TS ist ein anderes Thema, und ich kann es nur noch einmal wiederholen. Ich stimme ihnen in einem wesentlichen Teilbereich zu.

    Aber dazu etwas verständlicher:
    Wenn in einer Milchtüte Orangesaft abgefüllt ist, macht das Ettikett den Orangensaft nicht zur Milch.
    Lange Zeit ist die Psychoanalyse nur der Idee gefolgt, heraus zu finden, warum die Milch sauer wurde.

    Sie meinen nun, man kann Milch nicht Orangesaft machen, wenn man O-Saft auf die Tüte schreibt. Da haben SIE Recht.
    Aber sie behaupten, da müsse nunmal Milch (oder Orangensaft) drin sein, weil jemand mal kurz auf die Verpackung geschaut hat.

    Nun ja, ihr Problem. Ich kenne jemand, der fast Blind wurde, weil er Methylalkoholhaltiges Fensterpuztmittel aus einer Mineralswasserflasche getrunken hat.

    Katherina hat mich jetzt mehrfach gefragt, welche Absicht ich ihr unterstelle.
    Katharina plädiert dafür dass, man Apfelsaft, Orangensaft oder sonstwas auf die Milchtüte schreiben kann. Nur, ihrer Meinung nach, war in der Milchtüte auch immer Milch. Schliesslich stand das Anfangs drauf.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Sarah Roth (eine der Personen, die zu Unrecht einen Frauennamen tragen)

    Erstens habe ich nie zur Lobotomie aufgerufen und deshalb wurde mein Beitrag zu diesem Thema auch nie gelöscht, ganz einfach. Lesen Sie selber nach am 20. Dezmeber 21:56. Dass die kranke Figur namens „Diana“ danach ständig behauptet hat, ich würde zur Lobotomie aufrufen, ist nicht mein Problem, Ob Lobotomie oder nicht interessiert mich überhaupt nicht, ich bin nicht Psychiater. Die geeigneten medizinischen Massnahmen überlasse ich gerne dem Fachpersonal. Aber meinetwegen können Sie auch gerne weiter behaupten ich sei für Lobotomie, ich sei Nazi, ich rufe zur Ausrottung auf, ich sei für Konzentrationslager usw. Es scheint Ihrer Sorte irgendwie gut zu tun.

    Zweitens leben wir nicht in Deutschland und Sie haben mit Sicherheit auch keinerlei Ahnung, womit dort der Tatbestand der Volksverhetzung tatsächlich erfüllt wird. Jedenfalls nicht auf so einfache Weise, wie Sie sich §130 gerne zurechtlegen würden. Vermutlich glauben Sie, in einem mickrigen Forum nicht Ihrer Meinung zu sein sei bereits Volksverhetzung. Sind Sie denn wenigstens verhetzt? Na, sehen Sie. – Wo Sie den Mist herhaben, ich sei Österreicher, entzieht sich meiner Kenntnis, das müssen Sie deliriert haben. Genausogut könnten sie „verstanden haben“, ich würde sowohl unter den Pseudonymen „Markus Schmidli“ wie auch „Thomas Läubli“ schreiben.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Katharina

    I called you a disturbed psycho because that’s what you really are; your mistake isn’t getting smaller just because you’re used to it for 23 years. Yes, I want to get you off the streets right into a psychiatric clinic where trained personnell will take care of you. (and just for your information: there are no concentration camps around here, and your name is NOT Anne Frank. You are not even persecuted.) But yes, definitely yes, lesbians, gays, rapists, pedophiles, nazis and religious wackos belong into the same bucket: they all lack fundamental social competences to be true members of human society. A cure would help many of them even if some will turn out incurable, but that’s not the psychiatry’s fault. Unfortunately, some percentage of life is always defectuous, deformed mentally and/or psychically from birth. Don’t tell me that’s my fault.

    If you are moaning words can hurt so much – why don’t you just stop your abnormal behaviour? At least stop talking about it so your talking won’t hurt ME anymore. Hurting me seems no problem – so why should I care if you are hurt? Sometimes feeling hurt is good so it makes you think for once. The world would be so much better without you and your kinky friiends hurting everyones feelings by propagating what you call „loving“ another woman, „different forms of love“ etc. You are giving love a bad name.

    Ok, my talk about the blacks is crap. But still they are dying by the masses. Is that crap too? Maybe it is reasonable to not use a condom, is that what you are saying? Is it maybe more reasonable to think you can be healed from AIDS when raping a virgin? However, I’m sure you don’t know shit what you’re talking about anyway. Just one example: You don’t speak German because you think your game is so funny. Is maybe a stupid bitch what you really are? On 21st of December 01:16 you wrote German very well.

    Also Schluss mit den blöden Spielchen. Aber vermutlich liegt solches Verhalten in Ihrer Psyche bedingt. Sie versuchen irgendetwas zu sein, was Sie ohnehin nicht sind.

  • Sarah Roth sagt:

    Aber Herr Schmidli, sie haben es der Redaktion zu verdanken, dass ihr Beitrag, in dem sie zur Körperverletzung (Lobotomie) aufgerufen haben, nachträglich gelöscht wurde. An ihrem Aufruf zum Freiheitsentzug (Zwangspsychatire) halten sie fest.

    In Deutschland hätten sie längst den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Aber wir sind hier in der Schweiz, und sie sind Österreicher, wenn ich es richig verstanden habe. Ich denke, sie können also einer gerechtfertigten Anzeige gelassen entgegensehen. Aber eine Strafe durch den Staat ist nicht nötig. Menschen, die Hass so kultivieren wie sie, sind gestraft genug.

  • Henri sagt:

    @Brunhild Steiner, 8. Januar 2010 um 23:05

    @Redaktion: warum wird Herr Schmidli offenbar problemlos freigeschaltet, und mein Kommentar von 21:15 wartet immer noch auf Freischaltung? Liegts an meiner bösartigen Gemeingefährlichlichkeit?

    Vermutlich haben Sie einen schlechten Post gemacht, und nun müssen Sie sich erst wieder bewähren?

    Geht mir aber auch so: manchmal muss ich warten, und machmal erschrecke ich, weil schon Sekunden nach dem Enter alle meine Schreibfehler für Millionen, nein was sage ich: Milliarden von Lesern sichtbar sind.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Brunhild Steiner

    Das liegt daran, dass Ihr Beitrag vermutlich irrelevant war.

  • Katharina sagt:

    Forgot. I’m Elena Munoz.

  • Katharina sagt:

    I try to post something and now I’m force to use my loved one’s nickname???????

    this was my comment:

    @Markus Schmidli.

    I just found your post accidentally while working through things about my live partner I lost. I don’t speak German.

    You know that the stuff you write here makes me extremely furious. it hurts so much reading this. How dare you call me a disturbed psycho simply because my life partner for the last 23 years happens to be another woman?????
    You want to take us off the streets? Where to? A concentration camp? Is that what you want? You throw lesbians , rapists and pedophiles into the same bucket. Don’t you know how much more words can hurt than physical violence?
    Not to mention your crap about blacks and how much more reasonable it is in your corner of this world.

    Do you know how wonderful a deep loving relationship over 23 years feels like? How precious that is?
    And all gone because of fucktards like you. Do you have a heart?

    If I met you in real life, I don’t know what my anger would make me do to you. It would be ugly and you’d probably get a kick in your privates.

    I am so saddened from reading this.

    And you know what, calling you a scumbag doesn’t even make me feel better.
    Just awful.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Redaktion: warum wird Herr Schmidli offenbar problemlos freigeschaltet, und mein Kommentar von 21:15 wartet immer noch auf Freischaltung? Liegts an meiner bösartigen Gemeingefährlichlichkeit?

  • Elena Munoz sagt:

    @Markus Schmidli.

    I just found your post accidentally while working through things about my live partner I lost. I don’t speak German.

    You know that the stuff you write here makes me extremely furious. it hurts so much reading this. How dare you call me a disturbed psycho simply because my life partner for the last 23 years happens to be another woman?????
    You want to take us off the streets? Where to? A concentration camp? Is that what you want? You throw lesbians , rapists and pedophiles into the same bucket. Don’t you know how much more words can hurt than physical violence?
    Not to mention your crap about blacks and how much more reasonable it is in your corner of this world.

    Do you know how wonderful a deep loving relationship over 23 years feels like? How precious that is?
    And all gone because of fucktards like you. Do you have a heart?

    If I met you in real life, I don’t know what my anger would make me do to you. It would be ugly and you’d probably get a kick in your privates.

    I am so saddened from reading this.

    And you know what, calling you a scumbag doesn’t even make me feel better.
    Just awful.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Pamela

    Sie haben ja bereits gestern am 7. Januar 17:07 etlichen Unsinn erzählt:

    * „2 Geschlechter sind NICHT Pflicht für alle Lebenswesen“ – das habe zumindest ich auch nie behauptet. Tatsache bleibt aber, dass die Spezies Mensch nicht zu den selbstbestäubenden Pflanzen gehört und die einzige Art der Fortpflanzung die zweigeschlechtliche ist. Eine andere Fortpflanzungsart für alle, die sich Menschen nennen wollen, GIBT ES NICHT.

    * „Fortpflanzungsmöglichkeit ist NICHT zwingend notwendig um als Mensch zu gelten“ – auch DAS habe ich nie behauptet. Dagegen habe ich gesagt, wer sich nicht fortpflanzen KANN, der ist als DEFEKTER Mensch anzusehen.

    * „Homosexualität kommt auch im Tierreich vor. Bei JEDER nur erdenklichen Tierart.“ Zählen Sie sich zu den Tieren? Was für ein Argument soll das sein? Haben Tiere Kultur? Im Tierreich kommen auch Hass und Verfolgung vor, also akzeptieren Sie gefälligst auch das. Mit wem Sie sich vergleichen wollen ist mir eigentlich egal. Aber nur weil es auch schwule Flamingos oder Nazis gibt, machen Sie mir die Sache nicht schmackhafter. Kommen Sie doch gleich mit den Bonobos: Dort hat jeder mit jedem Sex, auch innerhalb der Familie und über alle Altersstufen hinweg. DAS wollen Sie doch in Wirklichkeit sagen – die Behauptung, dass Homosexualität, Homosexualität und Pädophilie bloss Kulturerfindungen seien. Und Sie haben recht – nur in einer funktionierenden Kultur, werden diese Widerwärtigkeiten nicht geduldet. Überlegen Sie mal, wieviele Kulturen diese Praktiken dulden und was mit den Kulturen in der Vergangenheit geschehen ist, die solches Verhalten eine Weile geduldet haben. Ja: Niedergang, Dekadenz, Aussterben und schliesslich Ausrottung.

    * „Warum jemand sich vom Mann zur Frau operieren lässt“ – schon der Anfang ist falsch, der Rest darum gar nicht mehr der Rede wert. Ein Mann KANN nicht zur Frau operiert werden. Und eine Frau auch nicht zum Mann. Das sind doch nicht bloss Wörter! Oder bin ich schon eine Frau, bloss weil ich mir Damenstrümpfe anziehe und ein bisschen an mir rumschneide? Sie sagen es ja selber : „nur weil man sich im falschen Körper fühlt“ – also klar eine Sache der Psyche. Deshalb empfehle ich nach wie vor die psychiatrische Behandlung. Mit Hilfe von Medikamenten können solche Menschen sich ihres krankhaften Sexualtriebs ganz entledigen. Dann können wir wenigstens sicher sein, dass sie die Flamingos im Zürcher Zoo nicht belästigen.

    * „Warum homosexuelle Paare Kinder haben sollen“ – derart schwerwiegend psychisch Kranken vertraut man keine Kinder an. Jemand der solch schwerwiegende Probleme mit seiner Identität hat, dass er sich nicht mal über sein Geschlecht im Klaren ist, gehört in Behandlung und nicht auf den Erziehungsposten. Oder soll das heissen, dass Homo- und Transsexuelle nächstens auch Kindergärtner und Lehrer werden sollen?

    * „Warum in westlichen Ländern mehr Homosexuelle HIV-positiv oder AIDS erkrankt sind:“ – wir wollen hier nicht über die Probleme der Schwarzen oder der Katholiken sprechen, wir leben in der Schweiz, wo eine gewisse Vernunft herrscht; ausser bei den Homos. Es ist Fakt, dass hierzulande über 50% der Neuansteckungen Homosexuelle sind. Dazu noch die sogenannt Bisexuellen, die sich nicht entscheiden können und deshalb sowohl als auch Verkehr pflegen und AIDS auch in vermeintlich heterosexuelle Haushalte (alos in die Vagina ihrer Frau) tragen. Bedanken Sie sich doch mal bei denen, statt bei mir. Dass diese Ansteckungsrate bei den Homos so hoch ist, zeigt zum einen ihre Verantwortungslosigkeit (mit Kondom würde es nämlich nicht soweit kommen) und zum anderen, dass Analverkehr von der Natur einfach nicht vorgesehen ist. Auf diese Weise kann nämlich nicht nur AIDS sondern ein ganzer Strauss weiterer Krankheiten übertragen werden. Deshalb nehmen wir ja auch nicht jeden Dreck in den Mund, genau wegen der Schleimhäute.

    Ihre absolut deplazierte Frage von wegen „Finden Sie uns auch ausrottenswert deswegen?“ übergehe ich. Ich habe mit keinem Wort je von Ausrottung gesprochen, da geht Ihre Phantasie mit Ihnen durch.

    „Ich könnte die Liste endlos weiterführen. Ich biete Ihnen Aufklärung an – ich bin bereit Ihnen zu helfen Ihre Angst und Ihren Hass zu überwinden.“ Vergessen Sie das mit der Angst; sie können niemandem helfen, nur den Dummen das Geld aus der Tasche ziehen. Ausserdem habe ich keinerlei Verlangen meinen Hass gegen Abartige zu „überwinden“, ich finde sie zum Kotzen und finde gut, dass ich so empfinde. So wie Sie gewickelt sind, könnten Sie mir bestimmt auch den Hass gegen Vergewaltiger, Pädophile und Nazis „überwinden“ helfen. Aber für solche Künste zahle ich kein Geld.

    Ihrer Meinung nach sind “die grösste Gefahr der Zukunft für die Menschheit diejenigen, die Andersdenkende und Minderheiten hassen und diskriminieren”. Meiner Meinung nach sind es diejenigen, die alles zulassen wollen und keine Grenzen anerkennen wollen. Aber wie die Geschichte zeigt, fällt das üblicherweise auf sie selber zurück. Ihrem unüberlgeten Geseire müsste man ja entnehmen, dass Sie Andersdenkende (z. B. Nazis oder religiöse Spinner) und Minderheiten (z. B. Pädophile oder Vergewaltiger) lieben und achten und für ihr Wohlergehen besorgt sind. NEIN. Solche Gruppen, und dazu gehören wie schon erwähnt sexuell Abartige genauso wie religöse Spinner, müssen von einer funktionierenden Gesellschaft diskriminiert werden. Ihre Verbreitung muss verhindert werden. Es ist NICHT alles erlaubt.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Pamela: sodom meinte dass es für Sie einerlei ist ob die Eltern Mann&Mann, Frau&Frau oder Mann&Frau sind, einerlei auf das Geschlecht bezogen und nicht auf den Charakter. Und ich glaube Ihnen nicht so ganz, dass Ihnen das nicht klar war, denn genau das ist ja auch ein aufgeworfener Punkt im Thread, das Adoptionsrecht, wo man sehr wohl geteilter Auffassung sein kann! Schon früher hab ich erwähnt, dass ich beim Partnerschaftsgesetz ja gestimmt habe. Ich befürworte eine rechtliche Gleichstellung bezügl. Patienten/Erb etc- recht. Aber wenn man eine Beziehungsform lebt, aus der natürlicherweise keine Kinder entstehen können, dann ist die Natur, auf die man sich beruft weshalb man so gemacht ist, plötzlich kein Thema, keine Begründung mehr? Ich bin der Meinung Kinder brauchen die Dualität, den Mann, die Frau, und zwar in einer engen Beziehung, nicht ausgelagert, damit der gegengeschlechtliche Aspekt der Menschheit auch noch irgendwie dabei ist.
    Und das Argument, das hätten ja schon ganz viele Kinder in „normalen“ Umständen nicht,
    bedeutet ein Übel mit einem anderen Übel rechtfertigen zu wollen.

    @Markus Schmidli: waren Sie das??? Im Baby-Stop-Blog? Das würde einiges bezüglich Ihres Denkens erhellen…
    Markus Schmidli sagt:
    27. August 2009 um 20:58
    Wenn schon ökologisch, warum nicht so:

    Jede in der Schweiz legal wohnhafte Person erhält einen Kindergutschein (z. B. für 0.9 oder 1.2 Kinder, je nachdem wie es die Verhältnisse erfordern). Diesen kann sie entweder mit einem geeigneten Partner in ein reales Kind umsetzen oder aber zeugungswilligen anderen Personen verkaufen. Der Wert dieser Gutscheine würde sich ganz nach Angebot und Nachfrage ergeben wie bei einer Aktie. Wer seinen Gutschein verkauft, muss sich allerdings zur Sterilisation verpflichten. Wer KInder herstellt, ohne im Besitz eines Gutscheins zu sein, wird hart bestraft und zwangssterilisiert. Gleichzeitig würde bei Einlösung des Gutscheins eine landesweit einheitliche und angemessene Kinderzulage fällig.

    So würde zum einen nicht jeder (männliche oder weibliche) Nichtsnutz unbeschränkt Kinder auf die Welt stellen können, für die er weder aufzukommen noch sie zu erziehen fähig ist. Zum anderen würde die Bevölkerung nicht einfach unkontrolliert zunehmen und weiter zunehmen.

    Den Rest hab ich weggeschnitten, und hier die Einschätzung der Folgeschreiberin:
    Katharina sagt:
    27. August 2009 um 21:54
    auch wenn frueher in diesem thread argumentiert wurde, dass die einschraenkung der anzahl kinder von aussrhalb einer familie nichts mit eugenik und faschismus zu tun habe, zeigt der weitere verlauf, dass solche massnahmen sehr schnell in richtung faschismus gehen. als beispiel der post oben http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4375/ein-kind-politik-mit-okolabel/comment-page-3/#comment-6467
    q.e.d.

    Herr Schmidli, Sie sind wohl nicht Nazi, aber von einer Anne Frank Lichtjahre entfernt!

  • Markus Schmidli sagt:

    @Pamela

    Was ist das für ein Hirniss: „Die Freiheit des Einzelnen geht nur soweit, wie sie nicht die Freiheit von jemand anderem beeinträchtigt.“ Dann ist ja Schwamm und Gummi, schlimmer geht’s gar nicht. Wird zwar gebetsmühlenartig von jedem Schwachkopf wiederholt, nur wird’s davon nicht wahrer. Wenn das so wäre, dann treiben Sie endlich die Homos von der Strasse und halten Sie Ihre Klappe, da zu meiner Freiheit auch das Recht auf die Verachtung aller sexuell Abartigen gehört. Das wär ja ganz was neues, dass es mir nicht mehr gestattet sein sollte, diese Abartigen zu verachten und eine medizinische Diagnose über sie zu stellen: für mich gehören sie weiterhin in psychiatrische Behandlung.

    In Wirklichkeit geht die Freiheit des Einzelnen natürlich genau so weit, wie er imstande ist, sie sich zu nehmen. Nur an Sklaven wird die verliehen. – Aber wenn Sie schon so schöne Sätze wie „Meinungs- und Redefreiheit schliesst daher Diskrimination aus“ drechseln, so prüfen Sie doch mal ihre letzten Postings darauf, inwiefern Sie selber Ihren Ansprüchen gerecht werden. Ich bin wohl Nazi und Sie sind Anne Frank, oder wie?

    @Läubli

    Ich hoffe, Sie formulieren Ihre Anzeige in Persisch und reichen sie dann am besten auch gleich dort ein, wo man das versteht.

  • Thomas Läubli sagt:

    Wir haben uns noch nicht darauf geeinigt, wer jetzt die Anzeige macht…

  • Pamela sagt:

    @ Schmidli: Meine Eltern haben mich Pamela getauft – lange bevor dieser Name mit Silikonbrüsten assoziiert wurde. Ich ziehe es vor meinen eigenen Namen an Stelle von Ursi Schmid oder sonst einem erfundenen Allerweltsnamen zu benutzen.

    @ Sodom: Die Freiheit des Einzelnen geht nur soweit, wie sie nicht die Freiheit von jemand anderem beeinträchtigt. Meinungs- und Redefreiheit schliesst daher Diskrimination aus. Und Herr Schmidli hat nicht nur seine Meinung ausgedrückt, sondern andere Menschen und andere Lebensweisen wiederholt beleidigt und diskriminiert. Das finde ich unter aller Sau.

    Ich habe des Weiteren nie gesagt es sei „einerlei“ wie Eltern seien; ES ist absolut nicht einerlei, nur das Geschlecht ist meiner Meinung nach überhaupt nicht ausschlaggebend für ES, macht also weder gute noch schlechte Eltern oder Erziehung aus. Was an dem fragwürdig sein soll… ist wieder Interpretations- und Geschmackssache und liegt in Ihrer Interpretationsfreiheit 🙂

  • sodom sagt:

    @pamela

    bei ihnen ist die haltung zu eltern: „es ist einerlei“
    bei schmidli ist sie mann und frau, die so geboren wurden

    in meinen augen drücken sie sich formal korrekt aus, inhaltlich fragwürdig; beim schmidli ist es umgekehrt PLUS er darf das anscheinend gar nicht, seine eigene (von mir aus „versaute“) meinung ausdrücken…

  • Rahel sagt:

    @ Markus Schmidli

    Nur zu Deiner Information: ich bin durch und durch Frau! Aber trotzdem geht es mir nicht am A….. vorbei, wie negativ Du hier schreibst! Obwohl Du selber es vehement abstreitest bleibt mir nur der Vergleich mit den Nazis! So gesehen bin ich in Deinen Augen gerne krank!

  • Markus Schmidli sagt:

    @Rahel

    Sie werden gar nicht glauben, wie gleichgültig mir die Meinung dieser sogenannten „Andersartigen“ ist. Aber ich finde toll wieviele kranke Existenzen sich hier mit Frauennamen wie „Rahel“, „Sarah“, „Diana“, „Pamela“ oder „Harmony“ schmücken. Dabei ist anzunehmen, dass der Grossteil davon noch nicht mal zu den „Angeglichenen“ gehört, sondern trotz behaartem Hintern bloss gerne Damenwäsche trägt. Dieser Umstand immerhin ist nicht verachtenswert, sondern bloss lächerlich.

  • Rahel sagt:

    @ Markus Schmidli

    Jede/r der Andersartigen der/die Deine Kommentare liest wird auch Dich abgrundtief verachten! Kein Wunder bei der beknackten Kacke die Du von Dir gibst!

  • Pamela sagt:

    @ sodom: die Familie, wie sie in unsere Köpfen vorherrscht, ist ein kulturell geprägtes Konstrukt. Wenn Sie mich nach der „natürlichen“ Familie fragen, ist es wohl so, dass die in Gruppen in Höhlen haust. Die einen (meist Frauen und Schwache) schauen auf die Kinder, sammeln Essbares in Ihrer Umgebung und beziehen die Kinder darin ein, so dass diese lernen können in Ihrer Umgebung klar zu kommen, sich zu ernähren etc. Die andern (starke Männer) gehen jagen und verteidigen die Familien im Falle eines Angriffs.

    Dann kamen alle möglichen Wechsel; in der Oberschicht wurden Kinder von Mägden und Bediensteten aufgezogen und bekamen die Eltern fast nie zu Gesicht; in der Unterschicht mussten sie arbeiten kaum konnten sie gehen.

    Wenn wir einbeziehen, dass das Konstrukt „Familie“ und „Brutpflege“ resp. „Erziehung* also einem steten Wandel unterzogen war, kannn meiner Meinung nach gesagt werden: es sind Menschen notwendig um Kinder gross zu ziehen, die ihnen vieles beibringen und sich um sie kümmern. Ob das nun eine Gruppe von Frauen ist wie in unserer Uhrzeit, oder auch heute noch (beispielsweise in Harems), ein Zweiergespann, ein Patchwork aus Oma, Mama, Onkel und wer sonst noch mithilft… Es ist einerlei, solange die Kinder erhalten, was sie brauchen: Liebe, Zuneigung, Erziehung, Lernen mit sozialen Situationen umzugehen und so weiter. Das können zwei Frauen, genau so wie es zwei Männer können.

  • gargamel sagt:

    schmidli, sie haben ja ganz schön einen an der waffel…

  • Markus Schmidli sagt:

    @Harmony

    Das ist irrelevantes Geschwätz. Die Begriffe sind mir sehr wohl bekannt, aber ich brauche mich darauf nicht einzulassen. Letztlich gibt es auch Pädophile, die nur 11-jährige Jungs von hinten und solche die ausschliesslich blonde Mädchen in Schuluniform. Nur: Was gehen mich solche dreckigen Spitzfindigkeiten an? Wenn man will, kann man jede abartige Minderheit immer noch weiter unterteilen. Auch die Nazis, da gibt es selbstverständlich auch solche und solche. Ich habe trotzdem kein Verständnis für sie. Fakt ist, dass die Psyche der Homo- und Transsexuellen extrem gestört ist. Das wäre mir an sich egal, denn es geht nicht um anders DENKENDE. Denken kann jeder was er will, das kostet nichts. Es geht um das krankhafte Verhalten dieser Abartigen in der Öffentlichkeit (Fernsehen, Clubs, Strasse). Jede Therapie, die solches Verhalten wenigstens abschwächen kann, ist erfolgreich. Das ist doch bei den meisten Geisteskrankheiten so: Eine endgültige Heilung ist meist unmöglich, aber zumindest kann ein einigermassen tolerierbares Verhalten erreicht werden. Ansonsten wird weggeschlossen.

    Was wissen Sie denn von Nazis und warum wollen Sie mir unterstellen, einer zu sein? Das soll wohl Ihre besondere moralische Überlegenheit demonstrieren. Vermutlich denken Sie, die Welt wäre besser dran, wenn alle Transgender wären als wenn alle Nazis wären? Aber es ist noch nichtmal in der Schweiz verboten, Nazi zu SEIN, als was soll das? Ich wiederhole es gerne für Sie: Genausowenig wie Homo- und Transsexuelle akzeptiere ich Nazis, Pädophile, Vergewaltiger, religiöse Spinner usw. Ich akzeptiere nicht, dass solche in der Öffentlichkeit Raum beanspruchen und ihre Lebensweise als “normal”, “akzeptabel” und “tolerierbar” propagieren. Hass steht deshalb nicht im Gesetzbuch, weil er nicht verboten ist. Also ist er absolut legal. Dass ich Sie abgrundtief verachte, ist in keiner Weise strafbar.

  • sodom sagt:

    Eine verzwickte Ausgangslage: Bilden sie, als Vater, Mutter und Kind, nun eine richtige Familie? Oder unterwandern sie durch ihre Lebensform als Mutter, Mutter, Kind die Institution Familie, wie das Gegner der homosexuellen Elternschaft befürchten?

    Nach diesem Abschluss im Beitrag von Frau Althaus sind eigentlich Fragen zu beantworten und nicht sich über den fragwürdigen Mitschreiber zu erheben.
    Daher meine Frage an euch, speziell an die Frau Psychologin:
    Was ist eine natürliche Familie?

  • Pamela sagt:

    Ich bin völlig baff und kann kaum glaube, dass in der aufgeklärten Schweiz heutzutage noch Menschen wie Herr Schmidli leben. eine solche Menschenverachtung, gepaart mit völliger Ahnungslosigkeit, lücken- und fehlerhaftem Wissen und Ignoranz habe ich selten erlebt.

    Herr Schmidli, glauben sie mir als Psychologin dass sie zweifellos als Homophob bezeichnet werden können. Ob Sie sich Ihrer Ängste bewusst sind, oder sie nur als Hass wahrnehmen ist nicht relevant um diese Diagnose stellen zu können. Ich hoffe insgeheim, dass Sie ein 16jähriger Computerfreak sind, der zu Hause sitzt und sich ob der Aufregung die er verursacht, krumm lacht. Ich glaube nicht daran, aber ich hoffe es.

    Einige Fakten für Sie und alle anderen Hassprediger hier, welche in Ihren Wissenslücken und Ihrer sehr gefährlichen Weltanschauung nicht vorzukommen scheinen:

    – 2 Geschlechter sind NICHT Pflicht für alle Lebenswesen, es gibt in der Natur andere Formen; denken Sie an selbstbestäubende Pflanzen: die sind auch nicht einfach Teufelswerk…
    – Fortpflanzungsmöglichkeit ist NICHT zwingend notwendig um als Mensch zu gelten, sonst würden Sie auch viele heterosxuelle Menschen ausschliessen, welche dysfunktionale Fortpflanzungsorgane haben
    – Homosexualität kommt auch im Tierreich vor. Bei JEDER nur erdenklichen Tierart. Gehen Sie doch mal in den Zürich Zoo und beobackten die Flamingos, eventuell tut Ihnen das gut.
    – Warum jemand sich vom Mann zur Frau operieren lässt und dann doch mit Frauen zusammen ist: nur weil man sich im falschen Körper fühlt, muss man doch noch lange nicht nachher heterosexuell leben? Vorallem wäre diese Person vorher (als männerliebender Mann) homosexuell gewesen, also würden Sie diese Person sowieso hassen.
    – Warum homosexuelle Paare Kinder haben sollen – weil ich lieber Kinder bei liebevollen, offenen, sich kümmernden homosexuellen Menschen aufwachsen sehe, als „Unfälle“ bei heterosexuellen Paaren, die das Bald dann hald einfach irgendwie aufziehen.
    – Warum in westlichen Ländern mehr Homosexuelle HIV-positiv oder AIDS erkrankt sind: diese Krankheit ist insbesondere durch die Schleimhäute übertragbar, was bedeutet, dass sie bei Vaginalverkehr für die Frauen hochansteckend und bei Analverkehr für den penetrierten Sexualpartner. Männer welche nicht penetriert werden haben dadurch einfach eine kleinere Gefahr, und Frauen verhüten wohl aus Angst vor einer Schwangerschaft schon öfter mit Kondomen. In Ländern, in denen das dank der Kirche oder mangelnder Aufklärung nicht so ist, haben wir dann auch keinen Überhang von homosexuellen Erkrankten, sondern von Frauen… Finden Sie uns auch ausrottenswert deswegen?

    Ich könnte die Liste endlos weiterführen. Ich biete Ihnen Aufklärung an – ich bin bereit Ihnen zu helfen Ihre Angst und Ihren Hass zu überwinden. Ich glaube daran, dass in jedem Mensch ein denkendes Individuum steckt, welches in Ihrem Fall hald einfach sehr sehr tief vergraben ist – ich wäre bereit Ihnen zu helfen es hervor zu bringen. Sollten Sie ernsthaftes Interesse daran haben (was ich bezweifle) können Sie sich melden. Ansonsten hoffe ich, dass Sie den Grund Ihrer Ängste (sei es versteckte Homosexualität, Angst vor Menschen generell, Verletzung durch jemand oder was auch immer) finden und verarbeiten können.

    Zum Abschluss: Jemand (habe den Namen grad nicht mehr präsent, sind viele Eintragungen) hat hier sinngemäss geschrieben „die grösste Gefahr der Zukunft für die Menschheit sind diejenigen, die Andersdenkende und Minderheiten hassen und diskriminieren“ – stimme ich völlig zu. Genau solcher Hass hat Europa vor 70 Jahren beinahe in den Abgrund gestürzt – ich hoffe es kommt niemehr so weit!

  • Harmony sagt:

    Herr Schmidli Sie beweisen eine unglaubliche untoleranz, wissen Sie was Transgender bedeutet? Ist Ihnen bekannt, dass es verschiedene Transsexuelle gibt? Es gibt die non-op, pre-op und past-op und dann gibt es auch noch die Transvestiten, mehr als Transsexuelle. Ich waere ueberascht wenn Ihnen dies Begriffe bekannt waeren und was der Unterschied ist. Non-op Transsexuelle haben sehr oft keine Hormon Therapie und wollen keine Operation, eine ganz einfache ID Aenderung ist alles was diese wollen. Wo liegt da das Problem? Ja beim Staat der das nicht ermoeglicht ohne Operation und dies ist erst nach min 2 Jahren Hormontherapie moeglich.

    Ich gehe nicht davon aus, dass dies Ihre Ansicht aendern wird. Aber wenn ich ueber anders denkende or lebende so negativ schreibe, dann sollte ich mich vielleicht doch vorher ein wenig informieren. Dass es fuer Lesbien, Gays, Bisexuelle und Transsexuelle eine Kur geben soll, da habe ich auf der ganzen Welt noch nie etwas von einer Therapie gehoert die erfolgreich war. Ja Sie koennen die Zeit zurueck drehen und wieder Schock Therapien einfuehren. Diese Therapie koennte so weit helfen, dass ich sicher abstreiten wuerde, dass ich Ts bin, aber nicht weil ich es nicht bin, sondern nur aus Angst vor den Folgen. Man kann nicht etwas kurieren von dem man nicht weiss was die Ursache ist.

    Im weiteren ist es mir neu, dass es einen legalen Hass gibt, steht glaube ich nicht in irgend einem Gesetzbuch. Vielleicht sollten Sie beachten, dass Sie mit solchen Aussagen sehr nahe bei den Nazis sind. Im weiteren sollten Sie bedenken, dass es moeglich ist, dass Sie einen oder mehrere Freunde haben die Transgendered sind, dies jedoch Ihnen gegenueber nicht sagen wuerden. Die Mehrheit der Transgendered kommen nicht an die Oeffentlichkeit damit. Selbst viele Homosexuelle zeigen es nicht offen. Sie koennten also Ihnen Bekannten und vielleicht nahestehenden auf die Fuesse tretten mit Ihren Aussagen.

  • Stefan sagt:

    Die Selbstverwirklichung steht leider immer an vorderster Front. Warum muss ein homosexuell lebendes Paar, das also in einer ‚fruchtlosen‘ Beziehung lebt, ein Kind haben wollen? In allen Erziehungsratgebern, die ich bis heute gelesen habe, wird auf die Bedeutung beider Elternteile für eine gesunde Erziehung der Kinder hingewiesen. Eine Person mit einem kranken Selbstbild wird zwangsläufig ihren Defekt auf das Kind übertragen. Den Schaden hat das Kind, das sich seine Eltern nicht aussuchen kann. Das ist egoistisch und rücksichtslos.

  • Sarah Roth sagt:

    Männer, die Frauen werden wollen, sind in der Tat Identitätsgestört, aber nicht Transsexuell. Und schon gar nicht hat das ganze was mit sexueller Orientierung zu tun. Das Kind hat also alles andere als eine gespaltene Persönlichkeit als „Erzeuger“. Sondern eine die mehr mit sich im reinen ist, als die meisten anderen Personen. Weil sie wie kaum ein anderer Mensch dazu gewzungen wurde, sich damit auseinander zu setzen, wer sie ist.

  • Fragezeichen sagt:

    Wenn dieser Mann zuerst ein Spermiendepot hat anlegen lassen, kann der Wunsch, unbedingt eine Frau sein zu wollen, wohl nicht so ganz ausgeprägt sein. Frau sein wollen, aber dann doch mit einer Frau zusammenleben wollen, was einem eher männlichen Wunsch entspricht, und dann noch eine Partnerin, die auch kein eindeutiges Gegenüber, sondern ein Zwitterwesen zum Partner hat! Das arme Kind, das eine solch gespaltene Persönlichkeit als Mutter/Vater/Matter/Vutter/Hermaphrodit hat!
    Wo bleibt denn da das sonst ständig beschworene Kindeswohl???

  • Thomas Läubli sagt:

    Es ist leider wahr, dass sich der Tages-Anzeiger je länger je mehr beim rechtskonservativen Zeitgeist anbiedert. Die Sponsoren verlangen, dass mindestens dreimal pro Woche ein netter Artikel über die Classe Populiste (Blocher, Giezendanner, Köppel, Zanetti und andere Gutmenschen aus dem TeleZueri-Weltwochen-Tamedia-Filz) erscheint. Gleichzeitig fördert man den kommerziellen Mainstream (tiefgehende Analysen von TV-Soaps von Simone Meier und wahnsinnig interessante Besprechungen von Robbie-, Britney- oder Amy-Konzerten) und gibt seriösen Geisteswissenschaftlern, Schriftstellern und Künstlern einen Tritt in den Arsch, indem man sie ignoriert und totschweigt (was sich z.B. in Verkaufseinbrüchen seit 10 Jahren zeigt). Sehr beliebt ist auch die Auto-Seite im Sport-Bund, die einen Hinweis auf das Sponsoring von Tamedia gibt. Seit Hartmeier am Presseball sich von den Blochers so beeindruckt zeigte, sind auch die Herren Strehle und Eisenhut auf dem SVP-Trip: Was als „Kein Anti-SVP-Reflex“ angekündigt wurde, ist ein Euphemismus für das ungenierte Darbieten einer SVP-Plattform (ob der Kontext negativ oder positiv ist, spielt keine Rolle – Hauptsache, man ist im Gespräch und wird nicht totgeschwiegen). Von den traurigen Darbietungen von Tagi Online will ich gar nicht reden. Das Niveau hat sich den Gratiszeitungen angepasst – von seriösem Journalismus ist nicht mehr viel übrig. So gesehen kann man den Tagi ohne Verlust abbestellen und 20Minuten lesen…

  • Anonymous sagt:

    ihhhhhhhhhhhhhhhhhhh

  • Diana sagt:

    falls das eine offizielle Umfrage ist, ich halte Schmidli ebenfalls für schwer gestört und wundere mich sehr, dass der Tages-Anzeiger so faschistoiden Dreck durchgehen lässt. Schmidli hat mehrfach den Straftatbestand der Ehrverletzung und der Beleidigung vollzogen, dass der Tagi so menschenverachtende Zeilen in sich sitzen lässt, ist ein Armutszeugnis für eine Zeitung, die sich einst der Seriösität verpflichtet fühlte. Ich bleibe bei meinem Angebot und würde eine psychotherapeutische Behandlung Schmidlis wegen Homophobie und Kastrationsangst finanziell unterstützen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    … so gesehen eine Ungeheuerlichkeit als Betroffener mit denen indenselben Topf geschmissen zu werden…

  • Rahel sagt:

    Ich finde diejenigen die grösste Gefahr für die Menschheit, die Andersartige, halt solche die nicht zu hundert Prozent der Norm entsprechen, diskriminieren! War die Ausrottung solcher Randgruppen nicht die Hauptaufgabe der Nazis?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Markus Schmidli: ich gehe mit Ihnen einig, dass es „bei diesen Personengruppen“ auch ein kleineres bis grösseres Quantum an Schatten geben kann. Aber diejenigen, die der Gesellschaft am meisten schaden sind in meinen Augen die Gierigen, die Stolzen, die Unbelehrbaren, die Skrupellosen. Diejenigen, die sich mit lauteren und weniger lauteren Mitteln in Machtpositionen hochgearbeitet haben und nun ihren Besitzstand verteidigen. Und ich wage die Vermutung, dass sich unter diesen vermutlich mehr Heterosexuelle als andersorientierte befinden werden.
    Diese Leute schaden uns nicht nur genauso wie Cholera, Pest, Pocken und Aids, sondern um Dimensionen mehr… .

  • Thomas Läubli sagt:

    @Schible:
    Diejenige Personengruppe, die am häufigsten an AIDS stirbt, sind die Heterosexuellen, v.a. jene in Lateinamerika und Afrika, welche von der katholischen Kirche doziert bekommen, dass ein Kondom Löcher habe und sowieso nichts nütze. Aber Sie sollten wirklich zum Psychiater gehen. Sie sind eine Gefahr für die Gesellschaft. Gehen Sie mit Ihrem Hass am Wochenende jeweils „Schwule klopfen“?

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli: Was Sie mich erachten ist mir eigentlich herzlich wurscht. Dass alle genannten Personengruppen der menschlichen Gesellschaft genauso schaden wie Cholera, Pest, Pocken und AIDS, das ist für mich erwiesen. Und welche Personengruppe ist wohl nach wie vor diejenige, die AIDS nicht nur am häufigsten verbreitet, sondern auch am häufigsten daran stirbt?

  • Thomas Läubli sagt:

    @Schibli: Wenn Sie Homosexuelle in einem Atemzug mit Pädophilen, Nazis und Vergewaltigern nennen und die Redaktion das unverständlicherweise sogar noch durchlässt, erlauben Sie mir, dass ich Sie als psychisch gestört erachte. Gehen Sie zum Psychiater und lassen Sie Ihre Defekte kurieren, sofern Sie nicht schon zu den untherapierbaren Fällen gehören, die man zum Wohle der Gesellschaft besser verwahrt…

  • Katharina sagt:

    der schmidli hat keinen humor. hat der doch tatsaechlich nachgeschaut, ob es die amazonen gab…. waren die nun eine Allegorie oder vielleicht eine Ellipse in meinem beitrag?

    Zum Pfirsich: Ich haette andere fruechte nennen koennen. bei einigen ist die analogie halt nicht mehr jugendfrei.
    zudem esse ich gerne pfirsiche….

    nein, ich lass meine nase nicht korrigieren. denn ich mag meine amazone gerne riechen 🙂

  • Katharina sagt:

    Die Falle war wohl eher, welche Addresse funktioniert und welche nicht….

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas: von wem nun genau?

    @Katharina: tja, dann bring mal den Geruchssinn zum Reparaturservice und die Nachkommin der nie existierthabenden Amazonen wirst Du nicht mehr riechen können,
    als positiver Nebeneffekt bleibt Dir das Klebenbleiben in der Falle dann auch noch erspart… 😉

  • Thomas sagt:

    …das mitteilungsbedürfnis ist wieder einmal grösser als die mitteilung selber.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Katharina: Dass Sie sich von den amazonischen Pheromonen angezogen fühlen wollen, ist gleich doppelter Unsinn: Zum einen weil Amazonen niemals existierten, also auch niemals draufhauten – ein klassischeres Versagermodell ist kaum denkbar. Zum anderen gereicht es Ihnen aber auch zum Nachteil, wenn Sie tatsächlich auf weibliche Pheromone reagieren (ein klarer Defekt Ihres Geruchssinnes).

    Aber weil Sie schon das Hohe Lied der Pheromone anstimmen: Informieren Sie sich doch mal über Pheromonfallen, die bei der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, beispielweise als sog. „Klebefalle“, auf die sich die Angelockten in ihrem Pheromonrausch setzen und von wo sie sich nicht mehr entfernen können: worauf sie elendiglich krepieren.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Brunhild Steiner: Das widerspricht sich überhaupt nicht: Der grundlegende Defekt eines TS/IS ist nicht chirurgisch zu beheben, denn er wird trotz kostspieliger OP niemals zu einer/m funktionsfähigen Frau bzw. Mann zurechtgeflickt werden können. Es kann sich in solchen Fällen also im besten Fall um Kosmetik handeln und wer das nötig findet, soll es wenigstens selbst bezahlen. Kern ist jedoch der psychische Defekt, dass eine Frau meint sie ein Mann oder umgekehrt, und dieser kann bei einigen sehr wohl durch psychiatrische Behandlung gemildert oder gar behoben werden. Natürlich nicht bei den Unheilbaren, genauso wie gewisse physische Defekten auch durch den besten Chirurgen nicht behoben werden können. Doch zeigt sich damit nur die Schwere des vorliegenden Defekts.

  • Katharina sagt:

    heterosexuellen Ameisen…. das ist ein lustiger Ausdruck.
    Google verweist als ersten link auf den Wikipedia Artikel zu Pheromonen „http://de.wikipedia.org/wiki/Pheromon“

    Homo- und heterosexuelle Menschen reagieren auf Pheromone unterschiedlich.

    Markus Schmidli kann mich also ganz einfach nicht riechen.

    Und wenn meine Geliebte aus dem Amazonas Gebiet kommt, sprüht sie als Amazone Pheromone aus, die mich wahnsinnig anziehen so wie die Fruchtfliege von der Pfirsich magisch angetan ist. da kann ich nicht anders.
    Amazonen als naturvölkisches Versagermodell zu bezeichnen ist dann wohl falsch. Als Kriegerinnen können die feste draufhauen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Und warum darf dann „die Missbildung“ im Falle einer TS/IS nicht in Opsraum, sondern muss gemäss Ihren Statements in die Psychiatrie? Das widerspricht sich doch irgendwie?

  • Markus Schmidli sagt:

    @Christian Meier. Meinetwegen können Sie so viel rumpsychologisieren wie Sie wollen, solange Sie ihre eigene Heterophobie nicht verarbeitet haben. Es geht hier nicht um „andere Liebesformen“, wie sie etwa auch die Pädophilen für sich beanspruchen. Im Gegensatz zu Ihnen betrachte ich abartige Konzepte wie Pädophilie oder Homosexualität nicht als Sache, deren Ausübung jedem frei überlassen ist und die ich jedem Fall zu akzeptieren habe, Genausowenig wie Homosexuelle akzeptiere ich Nazis, Vergewaltiger, religiöse Spinner usw. Würden diese Leute ihr Gedankengut nur privat mit sich allein ausleben, wäre es mir egal. Aber ich akzeptiere nicht, dass sie in der Öffentlichkeit Raum beanspruchen und ihre Lebensweise als „normal“, „akzeptabel“ und „tolerierbar“ propagieren. Das Akzeptieren jeglicher sexuellen Abnormitäten zeigt nur den gegenwärtigen Stand der gesellschaftlichen Dekadenz. Dass die gesunde Mehrheit anders fühlt und schon immer anders gefühlt hat, wissen Sie so gut wie ich. Nimmt die Dekadenz dennoch überhand, so bleibt nur noch der radikale Wechsel des Gesellschaftsmodells, wie er anderswo bereits praktiziert wird. Leider ist er aufgrund solcher Individuen wie Ihnen oder Läubli von Zeit zu Zeit unumgänglich. Der einzige Grund, warum ich hier bin ist der, um einen Zirkel zu verhindern, wo sich solche krankhaft veranlagten Individuen wie Sie ungestört gegenseitig bestätigen können, ohne mit der Wirklichkeit konfrontiert zu werden.

    @Läubli: Natürlich sind Ameisenarbeiterinnen defekt: gerade gut genug und nur dafür geboren um zu arbeiten bis sie sterben. Aber für den ameisenstaatserhaltenden Nachwuchs sorgen ganz allein die heterosexuellen Ameisen. Es war ja zu erwarten, dass Sie sich auf „gewisse Naturvölker“ zurückziehen müssen, deren Konzepte Sie überhaupt nicht verstehen. Dass solche hoffnungslose Versagermodelle nicht funktionieren zeigt doch bereits ihre Qualifizierung als „Naturvölker“. Gehen Sie doch zu diesen Naturvölkern, wenn Sie tatsächlich glauben, dass diese Ihre Lebensweise goutieren würden. Wenn Sie schon Religion nötig haben, so beschäftigen Sie sich doch mal mit der absolut überwiegenden Zahl von Religionen, die Hermaphroditen / Zwitter, Homosexuelle usw. keineswegs als „überirdische Wesen“, sondern bloss als Missgeburten und Schlimmeres betrachten. Jeder gesunde Mensch sieht in einem Zwitter nichts anderes als eine Missbildung. Wahrscheinlich werden Sie mir als nächstes weismachen wollen, dass es Missbildungen und Missgeburten überhaupt nicht gibt.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Schibli:
    Das nennt man unfreiwillige Komik: Dann sind die Arbeiterinnen im Ameisenstaat also defekt, weil sie sich nicht fortpflanzen KÖNNEN – sie haben nämlich verkümmerte oder keine Geschlechtsorgane.

    Ich verstehe mittlerweile, wenn Ihnen die Sache mit den „überirdischen Wesen“ Bauchweh bereitet und ihre Furcht aktiviert. Aber das ist bloss eine deskriptive Aussage: Bei gewissen Naturvölkern galten Hermaphroditen und Zwitter nun mal als überirdische Wesen, weil sie Mann und Frau in sich vereinten. Ein gegenwärtiges Beispiel ist das Konzept eines dritten Geschlechts in der indischen Kultur, die Hijras, denen man magische Kräfte zuschreibt, wenngleich sie weniger geachtet als gefürchtet werden.

    @Andreas Stamm:
    Für mich haben Leute wie Sie und ähnliche in der Gesellschaft keinen Platz und werden auch keinen Platz haben. Fühlen SIe sich jetzt besser, wenn Sie meine Zeilen lesen?

  • Christian Meier sagt:

    @Markus Schmidli
    Wie bereits schon einmal gesagt, geben Sie in Ihren Statements sehr viel über sich preis – und dabei wahrscheinlich mehr als Ihnen lieb oder bewusst ist.
    Alleine schon durch die Tatsache, dass Sie Homosexuelle oder alle Menschen, welche einer imaginierten heterosexuellen und/oder biologisch-geschlechtlich eindeutigen Norm nicht entsprechen, insgesamt hassen, zeigt, dass Sie diese Thematik sehr stark betrifft – deswegen auch das sehr starke emotionale Gefühl: Hass.
    Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Sie sich durch die Anwesenheit von homo-, inter- oder transsexuellen Menschen in irgendeiner Form in Ihrer Identität bedroht fühlen. Sei es in Ihrer sexuellen Identität, sei es in Ihrer sexuellen Orientierung.
    Wären Sie ein in Ihrer Psyche gefestigter und selbstbewusster erwachsener Mann, der möglichst alle Facetten seines Sein in sein Leben integriert hätte und nicht Anteile seines Seins oder seiner Wünsche unterdrücken müsste, müssten Sie auch nicht andere Menschen bloss ihrer Existenz wegen hassen.
    Ich nehme mal an, dass Sie – sofern Sie Christ sind/wären – auch nicht Muslime hassen, nur weil diese etwas anderes glauben und leben als Sie. Sie hassten diese erst, wenn Sie sich in irgendeiner Form bedroht fühlten.
    So verhält es sich auch bei dem hier besprochenen Thema. Wären Sie in Ihrer (sexuellen) Identität gefestigt bzw. ein selbstbewusster heterosexueller Mann, dann müssten Sie sich weder durch andere Lebens- oder Liebesformen bedroht fühlen noch die betreffenden Menschen dafür hassen. In einem gesundem seelisch-psychischen Zustand würden Sie beispielsweise sagen: „Ich fühle (mehrheitlich) heterosexuell. Ich weiss, dass es auch Menschen gibt, welche (mehrheitlich) homosexuell fühlen. Aber das ist eigentlich nicht mein Ding. Ich bin nun mal in sexueller Hinsicht an Frauen interessiert. Punkt.“ Und das Thema würde sie nicht mehr weiter kümmern, da es Sie ja nicht weiter betreffen würde.
    Da Sie nun aber heftig und vehement gegen Homosexuelle oder andere Menschen, die nicht in Ihr vor langer Zeit einmal konstruiertes Konzept passen, Position ergreifen, zeigt eben, dass Sie direkt mit der Thematik betroffen sind – und das wohl mehr als Sie zugeben wollen oder können.
    Nun, ich erwarte eigentlich nicht von Ihnen den Mut oder die Bereitschaft, sich in einer ruhigen Minute mit diesen Gedanken auseinanderzusetzen zu wollen. Falls doch, dann tun Sie dies von Vorteil erst einmal im stillen Kämmerlein und nicht vor aller Welt.
    Denn schlussendlich kriege ich einfach den Verdacht nicht los, dass Sie eigentlich nur sich selber und nicht den hiesigen Lesern weismachen wollen, dass Homosexualität (oder was auch immer) etwas Schlechtes ist.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Sarah Roth

    Ein weiteres Beispiel der gestörten Wahrnehmung, der Transsexuelle frönen. Das gewinnt ja direkt religiöse Züge, schon Läubli faselte erst kürzlich von „Transgender als überirdische Wesen“.

    Ich warte darauf, dass Sie die Transsexuellen für den gegenwärtigen Stand des erreichten Glücks verantwortlich machen. Dank Ihnen werden wir nicht nur die Finanzkrise, das schlechte Wetter und sämtliche menschlichen Unzulänglichkeiten überwinden, sondern überhaupt des Himmelreichs teilhaftig werden. Im Grunde sind wir doch alle Transsexuelle und eigentlich ist wohl es menschenverachtend, nicht trans- oder wenigstens homosexuell zu sein. In Zukunft werden wir uns jeder selbst befruchten und ich werde höchstpersönlich die Kollekte für den Hl. Roth einziehen, damit er meinem Rat folgend sich endlich in psychiatrische Behandlung begeben kann.

  • Sarah Roth sagt:

    Sicher, Herr Stamm. Kulturen mit einem hohen Moralstandard und strenger Umsetzung derselben durch Gesetz und Strafe trugen stets zu Frieden und Wohlstand bei. Wie zum Beispiel bei uns im Mittelalter, Afganistan und andere Staaten mit der Scharia usw… Was passiert stattdessen bei uns? Seit der Renaissance geht es nur noch bergab.

    Oder etwa nicht?

  • Andreas Stamm sagt:

    Leider hat sich die Gesellschaft zu einer „anything goes“ Bewegung entwickelt in der sich krampfhafte Selbstverwirklichung durchgesetzt hat. Jegliches Benehmen und jegliche Weltanschauung wird toleriert weil sich jeder selber auf sein eigenes Wohl konzentriert. Gemeinsame Werte verschwinden, Beteiligung des Einzelnen am Geschehen vermindert sich. Dies spiegelt sich in der immer weiter verbreiteten Polemik und Banalisierung der Schweizer Landespolitik wieder. Dadurch dass sich niemand daran beteiligt und Gegendruck erzeugt wird das Aktuelle einfach geschehen gelassen.

    Für mich hat Homosexualität und ähnliches in der Gesellschaft keinen Platz und wird auch keinen Platz haben.

  • Katharina sagt:

    @Markus Schmidli: in der Buchstabensuppe, die Sarah zitierte, bin ich unter dem ersten Buchstaben. Obwohl ich Frau bin, vermute ich, dass ein Kuss mit mir ‚either spook you or freak you out’…

    fine. es gefaellt dir einfach nicht, no big deal.

    aber: weshalb in aller welt willst du mich dafuer hassen?

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli

    Ja, das nennen Sie krankhaft: Im Gegensatz zu Ihnen bin ich aber nicht schwul und habe deshalb ganz natürlicherweise KEINERLEI Verlangen, einem Mann einen leidenschaftlichen Kuss zu geben. Wie ausser mir auch etwa drei Milliarden andere Männer nicht! Die Welt ist krank, ich weiss – zumindest in Ihrer Vorstellung.

    Meinetwegen kann man drüber diskutieren, ob ein Lebewesen defekt ist, das sich nicht fortpflanzen WILL. Aber ein Lebewesen, das sich nicht fortpflanzen KANN, ist in jedem Falle defekt. Ob es dennoch einen (anderen) Zweck erfüllen kann hat damit nichts zu tun. Auch wenn man etwa mit nur einer Lunge überleben kann so handelt es sich dabei dennoch zweifelsfrei um einen Defekt. – „Überirdische Wesen“? Da es keine überirdischen Wesen gibt, so gibt es auch keinen Grund solche zu verehren, sofern man noch ganz bei Trost ist.

    Ach so, die iranische Oppositionsbewegung geht für die Rechte der Homosexuellen auf die Strasse?! Da hab ich wohl was verpasst. Nächstens erzählen Sie mir noch, dass Papst Johannes Paul II. für die Rechte der Schwulen starb. Ihnen glaube ich ja inzwischen schon alles.

    @Sarah Roth

    Ich meine mit Ekel genau das, was die Wikipedia damit bezeichnet: „Ekel ist die Bezeichnung für die Empfindung einer starken Abneigung in Verbindung mit Widerwillen… Ekel spielt auch bei einigen Phobien eine Rolle, das wesentliche Merkmal einer Phobie ist jedoch Angst, nicht Ekel.“ Wie gesagt habe ich keinerlei Angst vor Homos, sondern ich HASSE sie. Ihre Diagnose ist also: falsch.

    Aber es freut mich natürlich, dass ich allerlei Gefühle habe, von denen ich als einziger bisher nichts weiss, Sie mit ihren beeindruckenden seelenärztlichen Kenntnissen dafür umso mehr. Falls das also auf mich zutrifft, dann wenden Sie denselben Quatsch bitte auch mal auf sich selber an. Doch muss ich Sie auf der ganzen Linie enttäuschen: ich bin weder Priester noch katholisch noch überhaupt religiös. Ich werde Sie also bestimmt nicht mit Bibel- oder Koranzitaten nerven. Mein Hass ist ganz irdischer Natur, vollkommen legal und auch keineswegs aus selbstversagten homosexuellen Gelüsten gespiesen. Das wär ja toll: Wer Homos hasst ist selber schwul. Selten so gelacht.

  • Sarah Roth sagt:

    Homophobie ist noch nicht in der DSM/ICD als Krankheit definiert. Das könnte sich aber mit der kommenden Version ändern. Nun meint Herr Schmidli ja, dass Phobie Angst voraussetzt, die er nicht hat. Damit widerspricht er sich jedoch selbst. Denn zuvor hat er bereits zum Ausdruck bekannt, dass er sich durch Angehörige der Buchstabensuppe LGBTTIQ angeekelt fühlt. Ekel ist ein Ausdruck von Angst.

    Herr Läubli, sie brauchen sich nicht auf die Esoterik Freuds zu verlassen, es gibt wissenschaftliche Arbeiten zum Thema:
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8772014
    „Homophobia is apparently associated with homosexual arousal that the homophobic individual is either unaware of or denies.“

    In USA machen sich viele Aktivisten einen Spass daraus, besonders lautstarke „Homohassprediger“ zu outen. Blickt man auf die Geschichte, lässt sich eine interessante Beobachtung machen. Homophobie ist durch die Westliche Welt, eben jener, die aus Katholoschen Prinzipien heraus ihr Moralbild aufbaut, verbreitet worden. In Indien und Asien ist noch heute spürbar, wie parallel zur Angleichung an die westlichen Handelspartner LGBTTIQ schlechter gestellt wurden. In Indien findet die eins heilige Kaste der Hirja gerade erst zu den einfachsten Menschenrechten zurück.

    Und woher kommt ausgerechnet diese grosse Homophobie? In obigen Kontext muss man nur einmal auf eine der Grundregeln der römisch katholischen Kirche schauen. Das Zöllibat. Seit jeher versuchten von der eigenen Sexualität verunsicherte Jugendliche ihr Heil im Zöllibat und züchtete so einen konzentrierten Hort von Homphobie (Transphobie ist dann meist eine Extrapolation)

  • Thomas Läubli sagt:

    Doch, natürlich ist Homophobie eine Krankheit, wenn man sie so zwanghaft wie Sie auslebt – die Intensitätsschwelle zum Krankhaften ist bei Ihnen längst überschritten. Freudianisch gesagt, könnte ich deuten, dass sie Angst davor haben, z.B. einem Mann einen leidenschafltichen Kuss zu geben. Weil sie sich dies jedoch nicht zugestehen können, müssen Sie diejenigen hassen, die dies im Ggs. zu Ihnen ausleben. Damit ist der Zusammenhang zwischen Angst (phobos) und Hass gegeben. Der Zusammenhang kommt auch im Artikel, auf den Sie verweisen, deutlich zum Ausdruck.

    Die Natur kennt keine Defekte. Auch die Meinung, dass sich jedes Individuum fortpflanzen müsse, ist bereits eine menschliche Interpretation, die der Natur teleologische Aspekte unterstellt. Das stimmt so auch nicht, wenn Sie sich Beispiele aus der Natur ansehen: bei Ameisen etwa sind die meisten Indivduen nur indirekt an der Fortpflanzung beteiligt. Meine Aussage disqualifiziert sich damit in keiner Weise. Der soziologische Rest, den Sie im dritten Abschnitt anhängen, ist umstritten. Damit sagen Sie nichts aus. Es gab/gibt Gesellschaften, in denen Homosexuelle nicht geächtet und Transgender als überirdische Wesen verehrt wurden/werden.

    Wenn Sie im Falle Iran nicht wahrnehmen, dass zurzeit eine massive Oppositionsbewegung gegen die Diktatur immer wieder auf die Strassen geht, kann ich Ihnen nicht helfen. Vor Chomeini wurde Homosexualität in Iran stillschweigend toleriert. Zudem wird seit der islamischen Revolution wie auch in anderen islamischen Ländern nicht Homosexualität bestraft, sondern Sodomie (im Sinne der „Sünde Sodoms“, i.e. Analverkehr). Dies nur zur Präzisierung.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli

    Natürlich kann eine solche Diskussion zu keinen Ergebnissen führen. Schade eigentlich. Aber die heile Welt (Akzeptanz für alle), wie sie hier teilweise propagiert wird, die existiert ausserhalb von gleichgesinnten Gruppen einfach nicht. Da hier fast nur Behauptungen aufgestellt werden, um den anderen zu diffamieren und da sich jeder auch nach Belieben diffamiert fühlen kann, empfehle ich abschliessend nur einfach mal die Lektüre der Wikipedia. Die ist soweit bekannt neutral und garantiert nicht von mir verfasst.

    Lesen Sie den Artikel zur „Homophobie“: Die wird dort eindeutig als „nicht krankhaft abnorm“ beschrieben. Was Sie behaupten ist also einfach nur falsch, und Sie sind nichtmal Arzt. Es wären mir auch keinerlei Heilungs- oder Therapiemethoden zur Behandlung homophober Menschen bekannt. Abgesehen davon bin ich aber wie bereits erläutert ohnehin nicht „homophob“, denn ich habe keine Angst vor Homosexuellen, sondern ich missbillige lediglich ihre Lebensweise. Und zwar aufs schärfste. Wenn schon bin ich also ein „Homosexuellenhasser“. Auch Hass ist übrigens keine Krankheit, sondern lediglich die „stärkste Form der Abwendung, Verachtung und Abneigung.“ Das hat mit Phobie rein nichts zu tun.

    Dass die Natur „eigentlich“ keine Defekte kenne ist schon eine sehr philosophische Aussage, nur ohne praktischen Wert. Selbstverständlich kennt die Natur Defekte – fortpflanzungsunfähiges Leben ist ein klarer Defekt, egal ob diese Unfähigkeit physisch (Transsexuelle) oder psychisch (Homosexuelle) herbeigeführt wird. Fortpflanzung ist doch die Grundlage des Lebens überhaupt. Ihre Aussage disqualifiziert sich also selber. Die Toleranzschwelle wird von der Mehrheit bestimmt. Es geht nicht darum, dass niemand von der statistischen Norm abweichen darf, denn das tut bekanntermassen jeder. Die Frage ist aber, wie weit einer von der Norm abweichen darf und an welcher Stelle. Es gibt keine Gesellschaft der Welt, die schlichtweg alles toleriert und es hat auch nie eine solche gegeben.

    Angeblich hasst die Mehrheit der Iraner Homosexuelle nicht. Woher stammt ihre Behauptung, wer hat das untersucht? Liefern Sie dazu Belege! Persien war niemals Kolonie, also vergessen Sie den Teil. Tatsache ist, dass im Iran Homosexualität nach wie vor als illegal gilt und spätestens seit 1979 mit der Todesstrafe bedroht wird. Die Tod wird dabei in aller Öffentlichkeit durch Erhängen herbeigeführt. Mir ist auch keine nennenswerte iranische Opoosition dagegen bekannt. Wenn das kein Hass ist, was bedeutet denn für Sie Hass? Hat die Mehrheit der Deutschen die Juden vielleicht auch nicht gehasst, das ist wohl alles nur dumm gelaufen, nur das Regime schuld? Solche Behauptungen empfinde ich einfach nur als lächerlich.

  • Thomas Läubli sagt:

    مارکوس شميدلى@
    Krank ist der Homophobe und der Transphobe – er kümmert sich zwanghaft um Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen sollten. Ich finde es erschreckend, wenn sich Leute weigern zur Kenntnis zu nehmen, dass es Menschen gibt, die psychisch, seelisch oder gar physisch nicht ins Geschlechterkorsett passen. Symptomatisch ist auch, dass eine Diskussion über gleichgeschlechtliche Eltern in eine Polemik gegen Anderssexuelle ausartet.

    Die Natur kennt eigentlich keine Defekte. Es ist der Mensch, der bestimmt, ob ein Leben mit Behinderungen (z.B. im Rollstuhl) oder mit Variationen, die von der statistischen Norm abweichen, lebenswert ist. Und hier sollten wir aufpassen und uns nicht anmassen, anderen vorzuschreiben, wie sie mit ihren natürlichen Anlagen oder ihrem Schicksal umzugehen haben.

    P.S.: Die Mehrheit der Iraner hasst Homosexuelle nicht – das ist die offizielle Haltung des Regimes. Die persische Kultur verhält sich eigentlich eher wohlwollend gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Die antihomosexuellen Bestimmungen und Gesetze in der islamischen Welt sind grösstenteils westlicher Import aus der Kolonialzeit.

  • Christian Meier sagt:

    @Markus Schmidli
    Dass Sie sich bei dieser Thematik eines Vokabulars bedienen müssen, dass höchstens noch in religiös-fundamentalistischen oder biologistisch-eugenischen Kontexten gebraucht wird bzw. wurde, zeigt, dass Sie sich gegenüber den wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 40 Jahren verschliessen wollen und letztlich in einer retrospektiven, intoleranten und unaufgeklärten Abschottung verharren wollen. Mit Ihren Äusserungen sagen Sie rein gar nichts über die Realität der Homo-, Trans- oder Intersexualität aus, sondern ganz viel über sich selbst. Sie tun mir leid.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Markus Schmidli: wenn Sie die Ursachen von Homo-, Trans- und Intersexualität in denselben Topf werfen und zur Lösung nur den Psychiater bemühen wollen ignorieren Sie die Bandbreite an möglichen Fehlbildungen. Sie schreiben ja selber „sind körperlich/psychisch krank bzw. missgebildet…“ die Schlussfolgerung „…und gehören wenn überhaupt dann in psychiatrische Behandlung…“ ist seltsam, seit wann gehören körperlich Kranke in ausschliesslich psychiatrische Behandlung?
    Medizingeschichte bedeutet fortschreitende Entwicklung inklusive immer mehr Diagnosemöglichkeiten von immer mehr Krankheitsbildern. Möglich dass auch das eine oder andere dabei ist welches eher in die Kategorie „lifestyle-Problem“ fällt, die Intersexualität aber gehört da sicher nicht hin. Als man noch wenig über die inneren Organsysteme&Zusammenhänge wusste, wurden viele, heute ganz selbstverständlich diagnostizierbare Krankheiten, auf unheilvolle Einflüsse, auf die Psyche abgeschoben. Ich finde Sie machen ähnliches mit TS/IS. Es geht doch überhaupt nicht um Mitleid oder die Kreierung eines Prototypen des guten Menschen.
    Auch mich stört, dass alle Variationen im Schulaufklärungsunterricht als normal und gut behandelt werden, resp. dies von gewissen Kreisen angestrebt wird- es stört mich sogar sehr und ich lehre meine Kinder etwas anderes-
    aber dies gibt mir kein Recht Andersempfindende, ganz zu schweigen von den nachweisbar körperlich anders gebildeten,
    in die Psychiatrie zu wünschen und sie zu beschimpfen.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Brunhhild Steiner

    Läubli brauchte es einfach, der ist drauf aus.

    „Sie würden ja auch nicht behaupten dass Äpfelbäume und Birnbäume dasselbe sind, bloss weil beides Bäume sind.“ Das kommt ganz auf den Zusammenhang an, wovon die Rede ist. Wenn ich von Planeten rede und dann jemand mit Apfel- und Birnbäumen anfängt, dann sage ich bloss noch, dass das Lebewesen sind, ob das Bäume sind interessiert doch dann gar nicht mehr. Und wieso bitte sollte ich Apfel- und Birnbäume NICHT zusammenfassen, wenn mir Kernobst nicht schmeckt, ja wenn mir sämtliches Obst nicht schmeckt? Diese Unterschiede kann gern irgendein Erbsenzähler machen, wenn’s ihm was bringt. Hier sind sie fehl am Platz.

    Die Grundlagen sind mir selbstverständlich auch bekannt, es wird ja seit Monaten im Tagesanzeiger getan, als wäre die Sexualität neu erfunden worden, bloss weil jetzt auch noch die Intersexuellen ans Tageslicht kommen. Ich warte schon auf die tränenreichen Geschichten derjenigen, die am Hintern ein paar Haare zuviel haben. Die Sache ist nur die – wen interessieren diese Unterschiede letztlich? Dieses Geschisse? Zu den von ihnen genannten Fehlbildungen zähle ich Homo-, Inter- und Transsexuelle – sämtliche von dieser Sorte wissen nicht wo sie hingehören, haben entweder gar kein Geschlecht, wollen keins, oder dann das falsche und fühlen sich auch dort hingezogen. Das sind doch alles nur kranke Nuancen, die kleinste Minderheiten betreffen. Soll ich zuletzt jeden einzeln befragen, was mit ihm krumm gelaufen ist? Heute nennt sich der eine inter-, gleichzeitig homo- und schon morgen transsexuell. Diese Unterschiede interessieren doch höchstens den Psychiater, und der wird dafür bezahlt. Und es hört ja gar nicht auf, wenn man mit dieser Sorte zu diskutieren beginnt. Hier wird TS als was ganz normales beschrieben, die „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ nennt sie aber richtigerweise doch eine Krankheit. Und als Erbsenzähler würde ich jetzt sagen, nicht Krankheit, sondern psychische Missbildung. Wieso bitte sollte ich mir darüber einen Kopf machen? Für mich sind diese Lebensweisen nicht nur krankhaft, sondern abnorm. Das Transsexuellen-Biotop hier funktioniert doch nur solange bis mal einer sagt, was er wirklich davon hält. Diese Leute haben doch den Kontakt zu jeglicher Realität längst verloren. (Und selbst wenn Läubli Persisch kann, dann ist er immer noch krank. Aber er kann ja noch nichtmal eine Übersetzungsseite handhaben, also von wegen Persisch. Er hasst die Iraner, weil sie die Homos hassen, das ist alles. Deswegen wollte er mich zu den Iranern schicken. Und vermutlich hassen leider noch nichtmal alle Iraner die Homos, so schlau ist Läubli.)

    Leider gibt es bei der Entwicklung der Lebewesen Defekte, Homo Trans und Inter gehören eindeutig dazu. Ich weiss nicht, was das bringen soll, darüber zu debattieren, ob das nicht doch ganz ausserordentliche Formen von Gesundheit und Normalität seien. Den guten Transsexuellen hatten wir ja schon, der Prototyp des guten Menschen. NEIN, ein für allemal: Homo-, Trans- und Intersexuelle sind körperlich / psychisch krank bzw. missgebildet und gehören wenn überhaupt dann in psychiatrische Behandlung. Mitleid ist hier fehl am Platz, denn womit? Kein Arzt der Welt kann aus einem Mann eine Frau oder aus einer Frau einen Mann machen. Die ganze „Angleichung“ ist doch eine Verhöhnung der Gesunden. Wen wollen denn diese Wesen bescheissen? Nur sich selbst oder glauben sie gar, dass die Welt darauf hereinfällt?

  • Thomas Läubli sagt:

    مارکوس شميدلى@
    Das oben kann gar kein Persisch sein – das letzte Zeichen (i.e. das ganz links) ist ein Ta marbuta (feminine Endung), das es im Persischen so nicht gibt. Zur Überprüfung können Sie die Worte „Sieg“ und „Revolution“ in dieses Wörterbuch eingeben, und Sie werden sehen, dass Ihre verwendeten Zeichen nicht auftauchen:
    http://www.loghatnameh.de/

    Wenn Sie nicht wissen, dass Intersexuelle mit uneindeutigen Geschlechtsteilen (sehr selten auch mit beiden Geschlechtsteilen samt Gebärmutter) geboren werden, und den Unterschied zwischen Homo- bzw. Transsexualität nicht einsehen, sind Sie als ernstzunehmender Gesprächspartner endgültig diskreditiert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualität

  • Rahel sagt:

    @ Markus Schmidli

    Finde die Gehässigkeit, mit der Sie Ihre Ansichten darlegen völlig fehl am Platz! Und was soll das mit dem draufhauen? Gehören Sie zu der Sorte Mensch die jedem Mitmenschen, der nicht haargenau in Ihr Schema passt, die Fr…….polieren ( Entschuldigung für meine Ausdrcksweise am 24. 12. ) ?

  • Brunhild Steiner sagt:

    sollte natürlich heissen: warum ist es so unvorstellbar für Sie, dass Fehlbildungen/entwicklungen vor den sexuellen Organsystemen NICHT Halt machen? Leider steht da in der Entwicklungsphase nämlich kein Aufpasser mit Stopschild daneben….

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Markus Schmidli: Sie würden ja auch nicht behaupten dass Äpfelbäume und Birnbäume dasselbe sind, bloss weil beides Bäume sind. Oder Johannisbeeren und Trauben, oder sonst quer durch den Obst-und Gemüsegarten. Was die biologischen Unterschiede gerade auch bei den Intersexuellen und Transsexuellen betrifft, wurde eigentlich ausreichend Grundlageninformationen geliefert. Verwechseln Sie nicht „abnormes Verhalten“ mit biologisch gegebenen Voraussetzungen welche diesen Menschen das Leben enorm erschweren. Genauso könnten Sie einem Menschen der ohne Arme zur Welt gekommen ist, oder einen sonstigen angeborenen Organfehler aufweist, vorwerfen, sich das Ganze bloss einzureden.
    Wenn es angeborene Herzfehler, fehlende Gliedmasse usw gibt, warum ist es so unvorstellbar für Sie, dass diese Fehlbildungen/entwicklungen vor den sexuellen Organsystemen Halt machen?

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli:

    Homo-, Inter- und Transsexelle – wo ist da für den Normalmenschen der Unterschied? Das sind doch bloss Spitzfindigkeiten, um abnormes Verhalten zu kaschieren. Alles in einen Sack und draufgehauen, so trifft man nie den Falschen.

    Übrigens ist das kein Arabisch, sondern Persisch. Von dem Sie ganz offensichtlich auch nichts verstehen.

  • Thomas Läubli sagt:

    مارکوس شميدى@
    Sind Sie immer noch darum bemüht, sich der Lächerlichkeit preiszugeben? Was die zwei Worte da oben in Arabisch sollen, weiss ich nicht – mit Copy & Paste kann man Wissen heucheln. Behauptung gegen Behauptung: Sie verstehen ja auch kein Englisch.

    Ihre Perversionen in Ehren mit oder ohne Interpretation – da steht ganz klar am 20. Dezember 2009 um 23:40:

    «2. Das ist nun doch etwas viel verlangt, dass ich für Sie nach den glücklichen Transsexuellen suchen gehen soll. Ich habe Ihnen die Studie von Chris Hyde genannt, da können Sie alles nachlesen, wenn sie wirklich wollen. Aber wie ich sehe, Ihnen ist das ja sowieso ganz egal: schuld ist ja auf jeden Fall die Umwelt, wenn sich solche Personen umbringen – weil sie angeblich *menschenverachtend behandelt werden.” Komisch ist doch nur, dass der gehäufte Selbstmord ganz besonders nach der Angleichung auftritt. Dass Transsexuelle im Allgemeinen nicht sonderlich erwünscht sind, das wissen sie doch im voraus.

    Da Sie es sich so einfach machen, hier noch ein Zitat der AG gegen Gewalt in der Pädiatrie und Gynäkologie (Deutschland, 1998): “Unseres Wissens zufolge unternehmen 80% der Intersexen Suizidversuche, hiervon 25% erfolgreich.” Meinetwegen können Sie es auch weiterleugnen, aber daran beisst die Maus keinen Faden ab: ausgelebte Transsexualität ist eine höchst (selbst-)zerstörerische Lebensweise.»

    Sie wollen also anhand der Suizidrate bei Intersexuellen „beweisen“, dass Transsexualität eine zerstörerische Lebensweise sei? Wie geht das? Aha, aha…

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli: Sie haben gar nichts nachgewiesen, ich habe im Zitat ja selber geschrieben, dass es sich um Intersexuelle handelt. Hätte ich irgendwen täuschen wollen, so hätte ich das Zitat verfälscht. Lesen Sie doch einfach mal, was dasteht und lassen Sie ihre ganze Interpretiererei weg. Nicht nur, dass Sie kein Persisch können, Sie verstehen ja auch kein Deutsch.

    انتصار الثورة

  • Thomas Läubli sagt:

    @Roland:
    Zu Ihren Kommentaren vom 21. Dezember 2009 um 10:30 und 11:09 Uhr:
    Sie müssen mich verwechselt haben. Ich habe keine Kommentare zu Brustvergrösserungen, Liftings oder Botoxinjektionen abgegeben, wie jeder nachvollziehen kann. Ich habe bloss Herrn Schmidli nachgewiesen, dass er von dem, worüber er schreibt keinen blassen Schimmer hat, da er offensichtlich nicht einmal den Unterschied zwischen Inter- und Transsexualität kennt. Ich hoffe, Sie werden sich noch entschuldigen für Ihre falschen Unterstellungen…

  • Kim sagt:

    Für alle transphoben Menschen auf diesem Blog hier, die immer noch abstreiten, dass es Mädchen gibt, die mit Penis und Hoden geboren werden, gibt es hier einen Videobeitrag::

    http://www.youtube.com/watch?v=JrOc6CIQjtc&feature=player_embedded

    Sagen sie der Frau und allen anderen Frauen, die als Mädchen mit Penis und Hoden geboren werden bitte direkt ins Gesicht, dass sie sie für einen Mann halten. Ok? Wie gut, dass manche Menschen mit dem Gehin denken und nicht mit ihrem Penis. Vielleicht sollte man diesen transphoben Typen, die hier kommentiert haben, einfach mal den ihren entfernen, damit sie auf andere Gedanken kommen und entdecken, dass man das wabbelige Ding zwischen den Ohren auch zum Denken verwenden darf.

  • Peppermint Pattie sagt:

    „…gugus – dada.“ Thomas is a dadaist trolling for blue fish.

  • Shaolin sagt:

    SODDOM UND GOMORRA!!! Die Dämonen die ihr gerufen habt werdet ihr nicht mehr los……

  • Thomas sagt:

    …gugus – dada.

  • Katharina sagt:

    Du hast also Deine morphologische Freiheit gelebt/vollzogen. Sagte ich doch schon ganz am Anfang, das es genau so sein soll.. 04:38 – welche Zeitzone?

  • Sarah Roth sagt:

    Wegen der Preise für die Psychotherapiesitzungen habe ich gerade nochmal in meinen eigenen Unterlagen nachgeschlagen. Tatsächlich lag meine Erinnerung etwas zu niedrig:
    Abgerechnet wird im 5 Minuten Takt, eine Therapiesitzung dauert 50 min, meist kommt noch etwas Bearbeitungszeit des Therapeuten dazu, also sagen wir, 10/11 Verrechnungseinheite a 11.09 CHF also sagen wir 115 CHF die Therapiestunde.
    150* 115 = 17250. also schlagen sie auf die Behandlungsseite bitte noch 7250 CHF hinzu.

    Einzelfälle differieren übrigens Massiv. Ich hatte nur eta 50 Therapiestunden, meine GaOP und Medikamente waren selbstbezahlt, allerdings hatte ich noch etwa 10 Logophädiestunden (etwa der selbe Satz). Mein aus Hirsutismus resultierender Bartwuchs wurde ebenfalls auf meine eigenen Kosten entfernt. Dadurch, dass ich so viel wie möglich selbst getragen habe, konnte ich auch jeweils auf die beste Variante zurpck greifen. Das ich mir das leisten konnte, widerspricht schon einigen Thesen hier.

    > man stelle sich nur mal vor, wieviele hungernde Kinder, aber ansonsten völlig gesunde und psychisch normale Kinder mit den von Ihnen erwähnten 44′800 vor dem Hungertod gerettet werden könnten
    Vielleicht sollte Herr Schmidli ein Schreiben an meine Krankenkasse aufsetzen, in dem er bittet, die ersparten Kosten doch bitte an die Welthungerhilfe zu überweisen. Ich würde sofort mitunterzeichnen.

  • Sarah Roth sagt:

    @Katharina
    *Schmunzel* Eines weiteren Kommentars enthalte ich mich erstmal. Wär auch fies. Naja, Ist fies.

  • Katharina sagt:

    @Sarah:

    Here we go again…..

    Du haltest also Analytische Psychologie und C.G. Jung als einer der bedeutendsten Wissenschaftler des Gebiets für Esoterik?
    das ist ja interessant.

    Ein Kassenzugelassener Dr. med. auf dem Gebiet fakturierte 1978 250/h. (Eigene Praxis ähnlich allgemein praktizierender Ärzte). Meines Wissens wäre ohne Akkreditierung das Betreiben einer Praxis illegal. Soweit zu „Außerdem zahlt die Krankenkasse keinen “in Mode” gekommenen Promi-Therapeuten, sondern einen, der sich mit dem Thema auskennt und Kassensätze verrechnet“ ( ‚Promi-Therapeut’ weißt da eher auf Deinen Schnellschuss aus einem Vorurteil hin )

    Dann habe ich aufgrund des Zeitunterschiedes dann angenommen, dass der höhere Wert 2009 evt. bei 400 liegt.

    Zuerst wird doch analysiert, bevor überhaupt eine Therapie für den Patienten entworfen wird. Aus der Analyse ergibt sich dann ob und welche Vorbereitungen und Operationen (e.g. GaOP und Vorbereitungen dazu) therapeutisch Sinn machen. Da habe ich wohl das falsche Wort verwendet, wenn ich annehme, vor Maßnahmen wird analysiert, und konsequenterweise den Begriff Psychoanalytiker verwendete. Nun habe ich beim Nachschauen gesehen, dass es eine unterschiedliche Definition zu analytischer Psychologie und Psychoanalyse gibt. Weiter ist Psychotherapie taxonomisch der Oberbegriff und analytische Psychologie als eine der wissenschaftlichen Schulen dazu ein Unterbegriff und eine der Methodologien. „Die Bezeichnung Psychotherapie (griech. ψυχοθεραπεία, psycho Seele und therapía – Heilen) steht als Oberbegriff für alle Formen psychologischer Verfahren, die … auf die Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen abzielen.“

    der Psychotherapeut ist auch Dr. med. und muss beim Gesundheitsamt akkreditiert sein. Je nach Methodologie ist die genauere Berufsbezeichnung dann spezifischer.

    Eine schnelle Google-Suche ‚psychotherapeutischer Stundensatz site:.ch“ gibt Sätze von 100 – 160 SFR. (Einzelsitzungen). Das ist immer noch 1,5 bis 2,4-mal höher als deine Zahl.

    Es geht mir darum, dass bei der Kostenfrage von realistischen Annahmen ausgegangen wird. was Du in deiner Kostenaufstellung schreibst erinnert micht einfach zu stark an Offerten im Beraterbereich, wo schnell mal ein Projekt in der Form: ‚ das koennen wir sicher in 10 arbeitstagen erledigen und offerieren unsere leistungen zu 20’000.“ Erfahrene PMs nageln die dann mit einem Fixpreisvertrag fest. ( – Ja ich weiss, das war als noch 2000 pro Tagessatz offeriert werden konnte. der Preisdruck ist nun bei etwa 1450 SFR – das ist auf dem Platz Zürich knapp beim break-even.)

    “man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum” – was soll da herausgefunden worden sein? – da möchte ich wirklich ein Antwort dazu, was Du herausgefunden hast. Da die Frage mehrmals gestellt wurde und unbeantwortet blieb, ist das, was Du herausgefunden hast, wohl eine leere Menge. Ansonsten bin ich immer noch neugierig.

    Esoterik hast Du abgetan. Eigentlich kann bei TS aber schon in die Richtung gedacht werden.
    Here is the Thing:

    Nehmen wir an, dass das, was als Psyche, Seele, Mind bezeichnet wird, eine separate Entität von der ganzen Biologie eines menschlichen Körpers ist.
    Nehmen wir weiter an, dass die Wahrnehmung unserer Umwelt die eines vier-dimensionalen Raum-Zeit Universums ist.
    Nehmen wir weiter an, dass die neueren Erkenntnisse der Quantenmechanik (und den sich daraus ableitenden Erkenntnissen der Kosmologie) nicht ganz daneben liegen.

    Das bedeutet, dass alles Wahrnehmbare eine gigantische Ansammlung von Quantenfluktuationen ist und was wir wahrnehmen, eine Projektion von komplexerer Dimensionalität auf drei Raum- und eine Zeitdimension ist.

    Nun kann es doch sein, dass die Projektion ab und zu verzerrt ist (man kann sich das so vorstellen wie die Sonne beim Sonnenuntergang, wo die Scheibe sich wegen optischer Effekte der Atmosphäre etwas zu einer Ellipse verflacht). Eine TS Person wäre dann ein Fall, wo die Projektion des TS Wesens auf einen ‚inkompatiblen’ Körper erfolgt.

    Natürlich ändert das nichts daran, dass der Zustand in vielen Fällen leidend ist. Es soll also nicht als ‚trostbringende Botschaft’ missverstanden werden. Konkret können wir ja nicht quantenmechanische Zustände manipulieren und die Projektion entsprechend anpassen. Alles was wir haben sind die Therapien, re-assignment OPs usw.

    Re-Assignment: Neu-Zuordnung, Wieder-Zuordnung, korrektive Zuordnung.
    Zu-Ordnung: Projektion. Im englischen ist der Begriff erstaunlich nahe am oben gesagten.

  • Sarah Roth sagt:

    @Katharina

    > Wenn auf der Abrechnung 67/h war, kann ich mir das nur vorstellen, wenn die betreueung in einer gruppe war. ein psychoanalyitker kostet doch 250-400/h je nach rang und namen. oder nicht?

    Nein, keine Gruppe. Und auch kein Psychoanalytiker (reinste Esoterik) sondern Psychotherapeut. Mir ist unklar, woher sie ihre Preisvorstellungen beziehen. Ausserdem zahlt die Krankenkasse keinen „in Mode“ gekommenen Promi-Therapeuten, sondern einen, der sich mit dem Thema auskennt und Kassensätze verrechnet.

  • Sarah Roth sagt:

    @Katharina

    Ein klares Missverständniss:

    >“ Sie sollten nicht übersehen, dass bei einem höheren Einkommen der Klinikaufenthalt teurer wird.”

    Bezog sich auf die Vergleichsrechung: Bei Behandlung ausfall von 2 Monatsgegältern, bei Hospitalisierung 6 Monatsgehälter.

  • Katharina sagt:

    @Sarah:

    kann sein dass das privat oder halbprivat war.

    was ich nicht verstehe:

    „> “5000 als Monatseinkommen scheint mir an der unteren Grenze zu sein.”
    Ich habe das bewusst niedrig angesetzt. Sie sollten nicht übersehen, dass bei einem höheren Einkommen der Klinikaufenthalt teurer wird.“

    ist es nicht so, dass in der Schweiz Leistungen im Gesundheitswesen nach einem Tarifpunktesystem verrechnet werden? pro punkt wird dann ein Frankenbetrag festgesetzt, der regionale Kostenunterschiede reflektiert (so nehme ich an der tarifpunkt kostet in ZH oder GE mehr als zb AG, weill der lebesnkostenindex entsprechend variiert.)
    Du sagts aber, dass die verrechnung selber einkommensabhaengig sei? das waere mir neu. und ich faende das ungerecht.

    Zudem: woher soll das Spital das Einkommen des Patienten kennen? In der USA wuerde ich das unterschrieben (man macht einen credit check und kriegt den FICA score. ein etwas weitergehender backgroundcheck zu etwa 50 USD bringt dann die daten des IRS. dies ist so, weil diese informationen nicht datenschutzgesetzen unterstehen und bei der administration im spital die sozialversicherungsnummer (eine ueberall verwendete ID) angegeben werden muss. in der schweiz ist das wegen den datenschutzgesetzen nur in gerichtlich befohlenen situationen moeglich).

    Wenn auf der Abrechnung 67/h war, kann ich mir das nur vorstellen, wenn die betreueung in einer gruppe war. ein psychoanalyitker kostet doch 250-400/h je nach rang und namen. oder nicht?

    “man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum” – was soll da herausgefunden worden sein? – da moechte ich wirklich ein Antwort.

  • Sarah Roth sagt:

    @Katharina
    > „Ein kleines Nip/Tuck gegen einige Gesichtsfallten um die Augen herum hat vor 20 Jahren in enem innerschweizer Kantonsspital 24′000 gekostet. “

    Sie sollten dazu sagen, dass das wohl ein Privatarzt war. Privatarzt Dr. Daverio, Lausanne verlangt auch 50000 für eine GaOP für Frauen. Ist aber nicht mit den Kosten an den Unikliniken vergleichbar.

    > „5000 als Monatseinkommen scheint mir an der unteren Grenze zu sein.“
    Ich habe das bewusst niedrig angesetzt. Sie sollten nicht übersehen, dass bei einem höheren Einkommen der Klinikaufenthalt teurer wird.

    @Markus Schmidli

    > „eine Stunde für 66 Franken?“

    Ich habe die Abrechnungen ja bekommen.

    > „Was Sie nicht erwähnen ist, dass die meisten TS-Karrieren weder mit einer solchen “Angleichung” beginnen und schon gar nicht damit enden. Das heisst also, dass bereits vorher Fernbleiben von der Arbeit, Arztbesuche, Therapiestunden, stationäre Aufenthalte anfallen; und insbesondere auch danach, wenn es zu spät ist. Das geht dann hin bis zur völligen Arbeitsunfähigkeit, also IV oder Sozialhilfe“

    Das ist nun wieder eine Behauptung, die Sie ohne ausreichende Begründung aufstellen. Ich denke, sie entnehmen diese Vermutung der Berichterstattung über Coco und Frau Brönimann und extrapolieren hier. Coco hätte keine GaOP haben dürfen, sie bezeichnete diese bereits im Vorfeld als „Opfer an die Gesellschaft“. Frau Brönimann hat offensichtlich Probleme, die nicht mit Transsexualität zusammenhängen. Sie hat z.B. selbst gesagt, dass sie Exhibitionistisch veranlagt ist – und deshalb immer Kontakt mit den Medien sucht. Das Problem ist, dass ich ihnen keine Gegenbeispiele nennen kann. Denn wer will schon eine dermassen stigmatisierte medizinische Behandlung in seiner Vergangenheit bekannt geben und ich kann ihnen deshalb nicht einfach sagen, gucken sie mal hier oder hier… ausserdem wären das wiederum nur Einzelfälle.

    Deshalb möchte ich sie auf die Möglichkeit der Online Recherche zu Follow Up Studien hinweisen und ihnen einen Link nennen:
    http://books.google.com/books?id=p9yBp7dspZMC&pg=PA138&lpg=PA138&dq=Junge+pf%C3%A4fflin+A+Comprehensive+Review&source=bl&ots=TkKZ8t3Xuu&sig=EJ90UscP2MGB4197A-Ia7FYhdRQ&hl=en&ei=w-IvS7fpK83__Qb1laSACQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=10&ved=0CC4Q6AEwCQ#v=onepage&q=&f=false

    > „Darüber sollte mal eine ehrliche Studie gemacht werden, damit wir nicht weiter auf Werweissen und Annahmen angewiesen sind, sondern von Fakten reden können“

    Solche Studien gibt es, aber bisher nur im Ausland.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Sarah Roth

    Vielen Dank für die ausführliche Auflistung. Ich habe auch etwas recherchiert und möchte dazu noch zwei Dinge anmerken:
    * 150 Therapiestunden für 10’000 Franken scheint mir doch arg billig – eine Stunde für 66 Franken? Beispielsweise in Österreich kosten solche Stunden zwischen 60 und 120 Euro (also 90-180 Franken) – nehmen wir mal 130 Franken pro Stunde an und damit sind die Lohnunterschide Österreich-Schweiz noch nichtmal abgedeckt: Statt 10’000 Franken wären da locker bereits 20’250 Franken fällig.
    * Was Sie nicht erwähnen ist, dass die meisten TS-Karrieren weder mit einer solchen „Angleichung“ beginnen und schon gar nicht damit enden. Das heisst also, dass bereits vorher Fernbleiben von der Arbeit, Arztbesuche, Therapiestunden, stationäre Aufenthalte anfallen; und insbesondere auch danach, wenn es zu spät ist. Das geht dann hin bis zur völligen Arbeitsunfähigkeit, also IV oder Sozialhilfe.

    Ich werde das mal noch genauer recherchieren und bin mir ganz sicher, dass pro TS letztlich mehrere hunderttausend Franken im Schnitt keineswegs unrealistisch sind. Das wird ja in der Schweiz nicht die letzte Diskussion zu diesem Thema gewesen sein. Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Gegner die Kosten eher höher ansetzen, die Befürworter eher tiefer.

    Was mich am Ganzen enorm stört ist, dass dieses Geld von der Allgemeinheit aufgebracht werden muss, die damit gescheiteres tun könnte: man stelle sich nur mal vor, wieviele hungernde Kinder, aber ansonsten völlig gesunde und psychisch normale Kinder mit den von Ihnen erwähnten 44’800 vor dem Hungertod gerettet werden könnten. Es wäre auch durchaus mal eine Untersuchung wert, inwiefern solche in den letzten Jahren aufgekommenen Geschlechtsangleichungen und Therapien zu den galoppierenden Krankenkassenkosten beitragen. Ihrer Meinung nach müssten durch die sich häufenden Operationen ja im Grunde Kosten gespart worden sein.

    Darüber sollte mal eine ehrliche Studie gemacht werden, damit wir nicht weiter auf Werweissen und Annahmen angewiesen sind, sondern von Fakten reden können. Leider wird von den Krankenkassen bisher weder dem Verursacher noch dem Bezahler bezüglich der Kosten reiner Wein eingeschenkt.

  • Katharina sagt:

    @Sarah:

    “man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum” – was soll da herausgefunden worden sein? – da moechte ich wirklich ein Antwort.

    Ich habe mir meine eigenen Beitraege nochmal angeschaut und kann Ihre Aussage „Die gibt sich freundlich und erzählt dann in informierenden, akademisch gefärbten Tonfall ein Haufen Unsinn“ leider nicht nachvollziehen. So selbstkritisch ich es anschaue. …
    nebenbei: freundlich? war das zynisch, sakrastisch oder ernst gemeint?

    der Stundensatz eines Psychiaters ist nur 67 SFR? oder findet diese Betreuung in Gruppen statt?

    der preis fuer die GaOP (20’000) finde ich echt sehr tief. Ein kleines Nip/Tuck gegen einige Gesichtsfallten um die Augen herum hat vor 20 Jahren in enem innerschweizer Kantonsspital 24’000 gekostet.

    5000 als Monatseinkommen scheint mir an der unteren Grenze zu sein.

    Trotzdem bin ich sicher, dass der Fall 2 stationären Aufenthalt usw doppelt so teuer ist wie Fall 1.

  • Sarah Roth sagt:

    Aber Herr Schmidli.

    Denken sie ich kann Ihnen noch irgendetwas erzählen?

    Da aber die Berechnung noch andere interessieren könnte, hier eine Beispielrechnung (Behandlung für Frauen)
    ca. 150 Therapiestunden ambulant:
    ca 10000 CHF
    Medikamente:
    Monatlich 2 Jahre ca 100CHF im Monat
    ca 2400 CHF
    GaOP (Frauen)
    ca. 20000 Franken
    Häufig wird noch eine Mamaplastik gemacht, die dann mit sagen wir einmal
    2000 Franken veranschlagt wird.
    Haarentfernung bei Frauen, ca. 12 Sitzungen a 200 CHF
    2400 Franken.
    Bis zu 2 Monaten Krankschreibung (angenommenes Gehalt: 5000CHF)
    ca. 10000 CHF.

    Damit komme ich auf 44.800 CHF

    Dagegen setze ich 6 Monate stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt. Angenommener Tagessatz: 600CHF
    108000 CHF
    Arbeitsausfall: 6 Monate
    30000 CHF

    Also alleine für einen einmaligen Klinikaufenthalt mit angenommer (aber zwangsläufig vorübergehender) Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit:
    138000 CHF

    Die Kosten für Transmänner können sowohl niedriger als auch höher sein, je nach dem welche Massnahmen nötig sind.

  • Sarah Roth sagt:

    @Max

    > „Bei Ihnen weiss ich nicht so recht, ob Sie ein persönliches Interesse an der Angelegenheit haben.“

    Natürlich habe ich ein persönliches Interesse am Thema. Aus welchem anderen Grund sollte ich sonst ein Blog zum Thema führen?

    > „Was die Suchtprobleme angeht, so bin ich mir ziemlich sicher und habe mir Mühe gegeben, die Verhaltensweisen zu beschreiben, wie man sie bei allen Suchtkranken immer wieder findet.“

    Tatsache ist, dass es das von ihnen beschriebene Phänomen sicherlich gibt. Ich könnte ihnen sogar Beispiele dafür nennen. Nur ist es ein Ausschlusskriterium für die Diagnose Transsexualität und hat in diesem Sinn nichts mit transsexuellen Menschen zu tun, die Behandelt werden.
    Zu jeder Motivation, die Transsexuellen unterstellt wird, gibt es auch Personen, die diesen Entsprechen. Autogynephillia (sexuelle Phantasien von sich mit einem Körper im anderen Geschlecht, die ausgelebt werden), Sonderform von Borderline Syndrom (Persönlickeitsverlust durch Trauma, Aufbau einer Ersatzpersönlichkeit im anderen Geschlecht), nicht umgehen können mit der eigenen Homosexualität, Schizophrenie usw…
    Nur sind das auch alles Motive, die in der sogenannten Differenzialdiagnose ausgeschlossen werden. Bei Personen, die aus solchen Motiven heraus eine eigentlich für Transsexuelle vorgesehene Behandlung trifft die Befürchtung in zu, dass sich diese Menschen ins Unglück stürzen… dieses Unglück besteht ironischerweise darin, sich durch die Behandlung erst zu transsexuellen Menschen zu machen.

    > „Ihre Ausführungen von wegen, was der biologische Unterschied ist, werde ich gelegentlich aus Interesse nachrecherchieren“

    Das freut mich. Wie gesagt ist die Präsentation von Dr. Ecker ( http://cs.anu.edu.au/%7EZoe.Brain/BGI%203.3.2.ppt ) ein guter Ausgangspunkt dafür. Ich bin derzeit dabei eine Datenbank aufzubauen, welche wissenschaftliche Arbeiten zum Thema katalogisiert und dann eine leichtere Recherche anbietet. Auch wenn es Katharina nicht glauben will, die Forschung ist wie gesagt längst weit über das Feststellen von Korellationen hinaus. Sie demonstriert einen sehr veralteten Wissensstand.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Sarah Roth:

    Zu Napoleon: Ich kann Ihnen hier nicht folgen. Dass einer glaubt er sei Napoleon, ist für mich trotz aller Abstrusität immer noch besser nachvollziehbar als ein Mann, der von sich glaubt, er sei eine Frau (oder umgekehrt). Krank ist beides.

    Zu Behandlungskosten: „Ich habe mal kurz die Kosten überschlagen, sie sind bei weiten nicht so hoch, wie von ihnen veranschlagt.“ Lassen Sie mich doch an Ihren Berechnungen teilhaben, ich habe bisher keine einzige Zahl gesehen.

    Zur Lebenssituation Behandelter: „Beispiele wie von Diana genannt sind die Regel, nicht die Ausnahme.“ Das ist eine Behauptung. Auf welche Quellen stützen Sie sich?

    Zum Geschlecht Transsexueller: Geschlecht ist keine blosse Anredeform oder ein optisch sichtbares Körpermerkmal. Das Geschlecht in diesem Zusammenhang bezeichnet die sich vorbereitende oder bereits vorhandene Fähigkeit zur Fortpflanzung. Kastrierte (und also auch Transsexuelle) sind also geschlechtslos. Den Freunden der TS mag es Freude machen, trotzdem von gonadalem, genitalem oder sozialem Geschlecht zu sprechen – das ist aber für die wahre Bedeutung des Geschlechts völlig belanglos. Deshalb ist auch die im Titel des Blogs erwähnte Frau eben kein Vater. Genauso sinnvoll wäre es, sie einen Baum zu nennen.

    Zum Transsexuellen -Gen: „Ekel gehört übrigens Definitiv zu den Erworbenen und veränderlichen Eigenschaften eines Menschen“ – durchaus erworben, da haben sie recht. Und noch im Zunehmen begriffen. Aber genausogut können Sie Ihre (hoffentlich vorhandene) Abneigung gegen Pädophilie als erworben bezeichnen. Was beweist das? Ekelt es Sie oder mich deswegen weniger?

    „Ich würde Vorschlagen, einmal Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren zu fragen, ob sie lieber gar nicht geboren worden währen, als unter diesen Umständen aufzuwachsen.“ Sie können das jeden beliebigen Menschen fragen, diese Frage beantwortet jeder gleich, sofern er noch bei Trost ist. (ja – auch hier gibt es wie immer einige auftrumpfende Ausnahmen, die aber bloss die Regel bestätigen)

  • Katharina sagt:

    „Ich bin keine Transhumanistin, daher keine andere Spezies.“ haette heissen sollen, ich bin nicht transhuman, daher keine andere Spezies.

    „man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum“ – was soll da herausgefunden worden sein?

  • max sagt:

    @Katharina

    Mir waren Ihre Beiträge recht. Auch wenn ich eine andere Position vertrete, so haben Sie recherchiert.

    @Sarah Roth

    Ihre Ausführungen von wegen, was der biologische Unterschied ist, werde ich gelegentlich aus Interesse nachrecherchieren. Von da her haben Sie mir jedenfalls einen guten Ausgangspunkt geliefert.

    Was die Suchtprobleme angeht, so bin ich mir ziemlich sicher und habe mir Mühe gegeben, die Verhaltensweisen zu beschreiben, wie man sie bei allen Suchtkranken immer wieder findet.

    Bei Ihnen weiss ich nicht so recht, ob Sie ein persönliches Interesse an der Angelegenheit haben. Daher hoffe ich, dass ich Sie nicht persönlich verletzt habe. Es ist nämlich ein Unterschied, ob ich in einem öffentlichen Forum ungeschminkt meine Meinung sage oder ob ich im persönlichen Umgang den Takt wahre.

    @Diana

    Ihr hitziges Engagement in Ehren. Allerdings sind Sie manchmal ein bisschen selektiv, wenn Sie auswählen was Sie verstehen wollen und was nicht von den Äusserungen der anderen. Ansonsten was Ihre persönliche Betroffenheit angeht, gilt das gleiche was ich für Sarah Roth weiter oben schreibe.

    @Brunhild Steiner

    Schön, wenn sich jemand um Mässigung bemüht und ein wenig ermahnt.

    @Markus Schmidli

    Dass Sie in die nazistische Ecke gestellt wurden war offensichtlich nicht gerechtfertigt. Ihre Äusserungen habe ich anders aufgefasst. Sie haben auf der biologischen Ebene geantwortet, die der Diana so wichtig war.

  • Katharina sagt:

    “ und man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum.“ war, worauf sich meine Frage nach dem warumbezog.

  • Sarah Roth sagt:

    Eine andere Spezies von Kommentatoren. Selbstverständlich sehe ich sie als Mensch 🙂

  • Katharina sagt:

    „Eine andere Spezies ist Katharina. Die gibt sich freundlich und erzählt dann in informierenden, akademisch gefärbten Tonfall ein Haufen Unsinn und man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum.
    —“
    Ich bin keine Transhumanistin, daher keine andere Spezies. Aber natürlich können wir hier die bizarre Session weiterführen.

    Eine einfache Frage: Warum meinen Sie?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Markus Schmidli: es gibt heute nur ein aktives Selektionsverfahren, nämlich das der Pränatalen Diagnostik! Diese Frage hätte sich eigentlich erübrigt. Ich glaube Sie sollten sich wirklich bei „Wenn Schwanger Gott spielen müssen“ umsehen, dort hat es nicht nur Eltern die sich ganz bewusst für ein „gendefektes Kind“ entschieden haben, es hat auch solche die auf die Diagnostik verzichtet haben, und es hat Betroffene die froh sind dass sie nicht selektioniert wurden!

    @Sarah Roth: ich finde die Frage müsste lauten: was hättest Du am liebsten Mami und Papi in Form von Frau und Mann, deine wahren Quellen sozusagen, oder dann alle anderen Varianten.
    Wenn Sie nämlich Patchworkkindern diese Frage stellen, und diese Kinder das Gefühl haben, sie könnten wirklich ganz ehrlich und offen sein, ist die Antwort meistens: am liebsten dass sich Mami und Papi wieder vertragen hätten und wir die eigene Familie sind.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana

    Warum kommen Sie jetzt wieder mit Ausrottung? Mit Ihnen geht einfach zu oft die Phantasie durch. Ich sagte deutlich „unerwünschte Weiterverbreitung“. Mir ist jedenfalls kein Land der Welt bekannt, das Menschen mit Down-Syndrom zur Fortpflanzung ermutigt; ganz im Gegenteil. Ist nun also ihrer Meinung nach jeder Arzt ein Rassist oder noch schlimmeres, weil er solchen Menschen aktiv davon abrät, Kinder zu zeugen bzw. es ihnen untersagt, wenn notwendig von Amtes wegen? Wissen Sie eigentlich, was Sie da sagen? Sie werden mir nicht Menschen mit Down-Syndrom als erwünscht hinstellen wollen. Kein Elternpaar der Welt wünscht sich so ein Kind. (und ich rede nicht davon, wie sie danach damit klarzukommen versuchen)

    @Brunhild Steiner
    Ob Bluter im „Selektionsverfahren“ drin sind, ist mir nicht bekannt, da ich nicht weiss, von welchem Selektionsverfahren Sie sprechen. Jedenfalls handelt es sich bei Hämophilie A und B eindeutig um ein defektes Gen und es ist mir niemand bekannt, der seinem Nachwuchs ein Gen dieser Art vererben möchte. Auch kein Arzt, der die Eltern nicht auf die schwerwiegenden Folgen hinweisen würde.

    Nur zur Verdeutlichung: Als zur zur Weiterverbreitung erwünscht können meinetwegen Locken oder gerade Beine gelten. Dinge jedenfalls, die weder die eigene, noch die Lebensqualität der umgebenden Menschen beeinträchtigen. Niemand würde einem Paar davon abraten, solche Merkmale weiterzuvererben.

  • Sarah Roth sagt:

    Herrn Schmidli kann wohl nicht mehr geholfen werden.

    Zu Napoleon: Die Situation wäre nur dann vergleichbar, wenn sie das lebende Gehirn der Herrn auf einen anderen Körper Transplantieren würden. Hätte der resultierende Mensch dann einen Wahn, wenn er von sich sagt, er ist Napoleon?

    Zu Lobotomien: Menschen in lebendes Gemüse verwandeln zu wollen ist für mich gleichbedeutend für den Aufruf zum Mord.

    Zu Behandlungskosten: Ich habe mal kurz die Kosten überschlagen, sie sind bei weiten nicht so hoch, wie von ihnen veranschlagt. Den Löwenanteil macht dabei die abklärende Psychotherapie, die es ja angeblich nicht gibt und die gefordert wird. Allerdings ist bekannt, das unbehandelte Transsexualität wegen psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen usw. teurer ist als die Behandlung.

    Zur Lebenssituation Behandelter: Beispiele wie von Diana genannt sind die Regel, nicht die Ausnahme. Aber wie gesagt, es wollen ja die wenigsten hier glauben, dass es so viele von Transsexualität betroffene Menschen gibt und interpolieren dann von den Auffälligen. Herr Schmidli wird schon vielen begegnet sein, nur weis er es nicht. Genauso wenig weis er, wie viele von den Menschen, denen er Begegnet ist, eine schwere Krebserkrankung oder ähnliches Überlebt hat.

    Zum Geschlecht Transsexueller: Da sie bereits mit dem Geschlecht starten, zu dem man ihnen eine Umwandlung unterstellt ist eine Aussage wie „Transsexuelle können sich zum gewünschten Geschlecht “angleichen” lassen (ohne ihm jemals wirklich zuzugehören)“ natürlich Unsinn. Aber das kann er natürlich nicht Wissen.

    Zum Transsexuelen -Gen: Hier gilt genau das gleiche wie bei Homosexualität, es gibt zwar genetische Konditionen, die mitwirken können, aber häufiger dürften andere Störungen des Hormonhaushalts während der Schwangerschaft sein. Das ein erkennbares Gen allerdings zu einem Genozid führen soll, weil Herr Schmidli sich ekel (Ekel gehört übrigens Definitiv zu den Erworbenen und veränderlichen Eigenschaften eines Menschen), ist mir dann doch etwas zu hoch.

    Interessant finde ich die psychologischen Vorgänge, wie die Gehässigkeit gegenüber transsexuellen Menschen mit völlig unhaltbaren Behauptungen (siehe z.B. auch Max) rationalisiert wird.

    Eine andere Spezies ist Katharina. Die gibt sich freundlich und erzählt dann in informierenden, akademisch gefärbten Tonfall ein Haufen Unsinn und man muss schon wirklich zwischen die Zeilen schauen, damit man herausfindet warum.

    Einmal zurück zum eigentlichen Thema: Ich würde Vorschlagen, einmal Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren zu fragen, ob sie lieber gar nicht geboren worden währen, als unter diesen Umständen aufzuwachsen. Das ist nämlich die eigentliche Forderung.

  • Thomas sagt:

    …und darüber hinaus noch himmlische nächte in der herren-sektion des florett-fechtclubs.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas: tja, das liegt eben daran, dass Sie keine Tage haben…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Ich finde es wichtig dass die beiden Bereiche nicht vermischt werden. Die eine Situation betrifft Familien wo nach ? Jahren ein Partner seiner Homosexualität bewusst wird und in eine gleichgeschlechtliche Beziehung wechselt, klar dass die Kinder in diesem Fall nach wie vor diesem Elternteil verbunden sein sollen. Der Göttifall wäre die zweite Möglichkeit, wobei ich mich schon frage, wieviele solchgelagerte Fälle es denn überhaupt gibt. Gute PR auf jeden Fall… .
    Die andere Situation sind Partnerschaften die schon immer gleichgeschlechtlich waren, die sich auf ihre Naturanlagen berufen, und diesen Teil der Natur, dass eben Mann und Mann oder Frau und Frau kein Kind als Resultat ergibt, nicht miteinschliessen wollen. Und ich mach jede Wette dass Pink Cross diesen Verhältnissen genauso Adoptionen ermöglichen will!

  • Thomas sagt:

    …ich bin auch die frau in unserer beziehung – das funktioniert beinahe reibungslos.

  • max sagt:

    Hier noch die Meinung von Pink Cross, der Schwulen-Dachorganisation der Schweiz mit einer Petition „Gleiche Chancen für alle Familien“.

    http://www.pinkcross.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=636&Itemid=41

    Es geht auf der website von pink cross um Kinder, die schon da sind, aus welchen Gründen auch immer. Ein Beispiel wäre ein schwuler Götti, dessen Schwester und Schwager in einem Unfalls stirbt und er wollte das Kind aufnehmen.

    Pink Cross trägt also rationale Gründe vor, von gesunden Menschen und nicht wie hier im Blog der Egoismus eines verstümmelten Mannes, der vorgibt, auf einmal eine Frau zu sein.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Diana: bleiben Sie drin, wenn sich die Wogen geglättet haben melden sich bestimmt noch andere die Fragen/Gedankenanstösse haben, und die froh um Ihre Antworten sind.

    @Markus Schmidli: „es gibt genügend Erberkrankungen (Trisomie 21, Bluter) deren Weiterverbreitung absolut nicht erwünscht ist und aktiv bekämpft wird.“
    stellen Sie das einfach nüchtern als Tatsache und heute geschehend fest,
    oder streben Sie das an und unterstützen diese aktive Bekämpfung?
    Ihnen ist sicher klar, dass zwischen den beiden Haltungen Welten liegen, und wenn die Emotionen sowieso schon hochgehen wäre Klarstellung wünschbar. Und falls Sie zu den aktive Befürwortern gehören, lohnt sich ein Blick in den Blog
    „Wenn Schwangere Gott spielen müssen“
    Zudem wäre mir neu dass Bluter schon im Selektionsverfahren drin sind, haben Sie da genauere Informationen?

  • zysi sagt:

    @diana

    wenn mein verständnis von arm gilt, dann ja

  • Diana sagt:

    dafür möchte ich mich in aller Form entschuldigen, nicht dass noch jemand mit ihm verwechselt wird, soviel Respekt muss sein. Aber nach seinem letzten Beitrag, der auf die Ausrottung von Blutern und Menschen mit Down-Syndrom hinausläuft, habe ich mich so aufgeregt, dass auch denkbar gewesen wäre, dass ich ihn mit Mengele benannt hätte. Also Entschuldigung für diesen Fehler.

  • wonderful sagt:

    @Diana: Er heisst übrigen Schmidli, nicht Schibli. Der Schibli ist der mit den Elektroinstallationen. So von wegen gegenseitigem Respekt 🙂

  • Diana sagt:

    Nein Markus Schibli, menschenverachtend ist, wenn Sie eine Gruppe von Menschen verurteilen und derart in den Dreck ziehen, die sie weder kennen noch über ihre gesundheitliche Situation urteilen können.

    Dass Sie nun kaltschnäuzig genug sind, auch Menschen mit DOWN-SYNDROM und BLUTER als Menschen zu deklarieren, deren Weiterverbreitung unerwünscht ist und bekämpft wird, sagt mehr über Ihren Charakter aus, als ich mit den schlimmsten mir zur Verfügung stehenden Schimpfworten ausdrücken könnte.

    Die Diskussion hier begann spannend, wurde durch einzelne Besserwisser irgendwann mühsam, aber seit Sie ihr Denken hier verbreiten, ist es einfach nur noch grusig hier.

    Damit beende ich meinerseits die Diskussion, mit Menschen Ihres Schlages kann man nicht diskutieren, man kann sie bestenfalls therapieren. Ich meinerseits wäre bereit, mich an Ihren Behandlungskosten über die KK-Prämien zu beteiligen.

  • Markus Schmidli sagt:

    Menschenverachtend heisst also auch, dass wenn ich einen einzigen Menschen auf der ganzen Welt verachte, dann bin ich menschenverachtend? Das finde ich lächerlich. Ich bleibe lieber dabei: ich bin transsexuellenverachtend.

    Jeder kennt natürlich irgendwelche Einzelfälle, die sich irgendwo besonders abheben, davon leben die ganzen Medien. Es gibt immer auch eine Frau, die Kranführer wird und es gibt immer auch eine männliche Hebamme. Da Sie aber bisher den Eindruck guter Dolumentiertheit erweckten – liefern Sie doch mal Zahlen. Wie sieht es wirklich aus? Auch zu den wahren Kosten haben Sie mir trotz Nachfrage bisher keine Zahlen liefern können. Oder wollen.

    Krankenkassenkosten: Ich bezahle also sowieso? Das ist genau die zynische Haltung, gegen die ich ankämpfe. Meiner Meinung nach gehört die sogenannte „Angleichung“ in keiner Weise zu den Leistungen der Krankenkasse, nicht mal zur Komplementärmedizin. Im besten Falle kann sie als schönheitschirurgische Massnahme durchgehen, soll dann aber von jedem selber bezahlt werden.

    Hitlers Zeiten: Es gibt nun mal gute und schlechte Gene und jemand bestimmt, welche diese Gene sind. Es gibt genügend Erbkrankheiten (Down-Syndrom, Bluter usw.), deren Weiterverbreitung absolut nicht erwünscht ist und aktiv bekämpft wird. Falls es das „Trans-Gen“ wirklich geben sollte, gehört es meiner Meinung nach ganz klar zu den unerwünschten Genen.

    Ihre blauäugige Denkweise belustigt mich ehrlich gesagt. Sie glauben, weil Sie immer mit den falschen Leuten diskutieren hat sich die Welt in das verwandelt, was sie gerne in ihr sehen? Waren Sie schonmal im Ausland oder überhaupt ausser Haus? Gucken Sie sich um und machen Sie die Augen auf. Es gibt noch eine Welt jenseits der medial verbreiteten rosa Kuschelwelt, die uns alle einlullen und in geschlechtlose Wesen verwandeln soll. Und etwas anderes sind Transsexuelle ja nicht – in Wahrheit sind sie spätestens nach der „Angleichung“ Nonsexuelle. Wie sehr sind Sie selber schon „angeglichen“? Weil Sie die Güte hätten, Herrn Hitler zu bemühen – der hätte sowas „Gleichschaltung“ genannt.

  • Tamara sagt:

    Muss zugeben, dass mich eure teils akademischen oder ideologisch verbrämten Beiträge nicht wirklich schlauer gemacht haben. Danke, @Brunhild Steiner, für Deine gute Zusammenfassung.

  • Diana sagt:

    @Markus Schibli

    wenn jemand eine bestimmte Gruppe von Menschen verachtet, dann ist das menschenverachtend, selbst wenn Sie diesen das Menschsein absprechen würden (was ich nicht hoffe).

    Ich sagte nie, Transsexuelle seien bessere Menschen, Sie wiederum stellen diese als schlechtere Menschen dar.

    Die Behauptung, Transsexuelle könnten nur im Rotlichtmilieu überleben (klingt nach Wunschdenken), ist blanker Unsinn. Ich kenne beispielsweise eine die Geschäftsführerin ist und eine andere die Softwareentwicklerin ist, beide fleissige Steuerzahler.

    Was die KK-Kosten anbelangt, erstens macht das nicht mal ein Promille Ihrer Prämie aus und zweitens bezahlen Sie sowieso, entweder für die Behandlung oder für die Folgekosten wegen verweigerter Behandlung.

    Spätestens mit Ihrer Aussage, dass Transsexuelle – falls es ein Trans-Gen geben sollte – der Menschheit schaden, bedienen Sie sich eines Denkmodells, das seit Hitlers Zeiten Vergangenheit sein sollte.

    Etwas Gutes hat diese Diskussion, mir wird kaum je jemand begegnen, der ein menschenverachtenderes Denken an den Tag legt wie Sie, es kann nur noch aufwärts gehen. Ich habe schon unzählige Diskussionen über verschiedenste Themen geführt, aber Sie toppen wirklich alles, was ich je an Abscheulichkeiten gelesen habe.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Beim Punkt wer Kinder bekommen/haben sollte, bin ich ebenfalls sehr naturverbunden, nämlich diejenige Konstellation die von der Natur dafür vorgesehen war, also Mann zusammen mit Frau. Oder Frau zusammen mit Mann.
    Auch wenn es immer Abweichungen von einer Mehrheit geben wird, glaube ich nicht dass es in der Geschlechterfrage so komplett diffus und wechselhaft ist, sondern dass Dualität und Ergänzung, gegenseitige Bereicherung in der Gegengeschlechtlichkeit für die grosse Mehrheit der Alltag ist. Für diejenigen auf die diese „Vorgaben“ nicht stimmen, muss Hilfestellung angeboten werden, was für mich aber nicht automatisch bedeutet dass sie Anrecht auf alle Aspekte haben sollen. Nach wie vor finde ich es von entscheidender Wichtigkeit, dass eben auch die Kinder diese Dualität, die Wechselbeziehung in einem Mann plus Frau-Familienhaushalt, erleben dürfen. Aus diesem Grund bin ich gegen eine Adoption von „frischen Kindern“ in eine von anfang an gleichgeschlechtlich gelebte Beziehung.
    Wenn darauf berufen wird, dass es die eigene Natur ist, die ein Leben in Gleichgeschlechtlichkeit programmiert hat, dann gehört dazu auch die Aktzeptanz dass diesselbe Natur Kinder nur aus einer Mann/Frau-Verbindung entstehen lässt.
    Natürlicherweise ist das in einem gleichgeschlechtlichen Lebensentwurf nun mal ganz objektiv gesehen nicht dabei. Das heisst ja nicht, dass ich den Betroffenen nicht abspreche diesbezüglich einen Mangel zu erleben, aber wie schon Laura erwähnte, mit Mangel, mit Beschränkungen usw. hat jeder Mensch zu tun, das macht nirgendwo Halt und wir alle erleben da irgendwo Grenzen mit denen wir klarkommen müssen.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana

    Sie sagen, mit dem Vergleich (nicht mit der Gelichsetzung!) von zwei Lebensweisen „beweisen Sie definitiv, dass Sie über KEINERLEI Differenzierungsvermögen verfügen“ – glauben Sie im Ernst, eine solche Aussage ist haltbar?

    Und schreiben Sie doch anstatt „menschenverachtend“ wenigstens „transsexuellenverachtend“, das wäre nämlich zutreffend und würde Ihr eigenes Differenzierungsvermögen etwas besser verdeutlichen. Es gibt nämlich ausser den Transsexuellen noch andere Menschen und es ist keineswegs so, dass ich die allesamt verachte. Für Sie scheinen Transsexuelle ja direkt eine Art Prototyp des guten Menschen zu sein.

    Aber Sie haben ja auch gefragt, wem Transsexuelle schaden:
    – Sie schaden erstmal sich selber durch Körperverstümmelung (vom Geist nicht zu reden) und wer sich selber schadet, ist zumeist kein besonders wertvolles Mitglied der Gesellschaft
    – Sie schaden der Allgemeinheit insbesondere durch die entstehenden Kosten – oft sind sie aufgrund ihrer Persönlichkeit gar nicht fähig, ein normales Leben jenseits vom Rotlichtmilieu zu führen; zusätzlich aber soll die Allgemeinheit aber auch noch die Kosten für Beobachtung und Modifikation übernehmen. Legen Sie doch mal offen, was so eine „Angleichung“ mit all ihren Folgen kostet! Ich bin sicher es geht hier jedenfalls um mehrere hunderttausend Franken.
    – Falls es tatsächlich ein „transsexuelles Gen“ geben nsollte, so würde ich das als Defekt bezeichnen und somit würden die Transsexuellen auch dem Genpool der Menschheit schaden, indem sie sich fortzupflanzen versuchen
    – Auch mir ganz persönlich schaden sie, da mich sowohl der Gedanke an Transsexuelle wie auch ihr Anblick entschieden anekelt. Das wird Ihnen nicht passen, aber dafür kann ich nichts. Bekomme ich denn gegen diesen Ekel auch eine Gratistherapie auf Kosten der Krankenkasse?
    – Zusätzlich ist ihr öffentlicher Auftritt schlicht eine Beleidigung des guten Geschmacks, den ich mir verbitten möchte. Ich habe keine Lust, einen Mann als „Frau“ oder eine Frau als „Herr“ anreden zu müssen. Oder soll ich solche Menschen als „Ding“ anreden? Das nächste wäre wohl, dass auch Transsexuelle Kinder haben wollen, adoptieren können wollen, im Nationalrat vertreten sein wollen, im Schulbuch dargestellt werden wollen, es hat kein Ende

  • Diana sagt:

    @Laura: Dafür fehlt mir ehrlich gesagt jegliches Verständnis. Wenn Du schon Kinder hast und mit ihnen klar kommst, wäre das ein Aspekt der Dir zugunsten „verrechnet“ werden müsste. Es gibt zuviele Kinder die keine Eltern haben. Da potentielle Eltern abzulehnen, weil sie schon Kinder haben, ist mehr als absurd. Was die Natürlichkeit anbelangt, sind mir beispielsweise Heilkräuter auch lieber als Medikamente. Aber das ist meine persönliche Einstellung, ich würde deshalb niemandem vorschreiben, dass er bei Husten Spitzwegerichsirup nehmen muss – obwohl ich darauf schwöre.

  • Laura sagt:

    @Diana
    so einfach ist das gar nicht, ich habe mich auch mal mit Adoption befasst und ich war nicht geeignet, weil ich damal schon selber Kinder hatte, also wurde mir als gesunder knapp 30-jähriger Frau das Recht auch nicht gewährt, es sind nicht bloss spezielle Menschengruppen, denen etwas verwehrt wird. In der Schweiz ist das Adoptionsrecht sehr streng und es wird vor allem das Ideal für das zu adoptierende Kind im Auge behalten und dazu gehört nun mal Vater und Mutter als Einheit. Ich finde das politisch auch korrekt, ich möchte für meine Kinder ja auch nur das Beste.

    Was Medikamente und so anbetrifft, so bin ich auch da für Natürlichkeit, bei mir gibt es nichts in dieser Art, auch sind meine haare nicht gefärbt und mein Essen kommt nicht aus der Mikrowelle, falls das auch gegen die Natürlichkeit verstossen sollte. Ich lebe nach meinem Motto und lass nicht nur warme Luft raus 🙂

  • Diana sagt:

    @Markus Schmidli

    1. Wenn jemand sich für Napoleon hält, ist das ein Fall von Schizophrenie. Das ist für Transsexuelle ein Ausschlusskriterium. Eine transsexuelle Frau wird als „Frau“ von Ärzten angesprochen, bei „Napoleon“ darf das bezweifelt werden. Dass Transsexualität keine Psychose ist, wird Ihnen jeder Experte bestätigen. Man weiss genug über Psychosen um zu sehen, dass Transsexuelle völlig anders funktionieren. Lesen Sie doch einfach mal etwas zum Thema, das ist gar nicht so schwierig.

    2. Wenn Sie Transsexualität mit Pädophilie vergleichen, beweisen Sie definitiv, dass Sie über keinerlei Differenzierungsvermögen verfügen. Wenn ein Pädophiler seine Neigung auslebt, wird ein Kind dadurch geschädigt. Wer wird durch Transsexuelle geschädigt, abgesehen von ein paar Schwarzweiss-Denkern, deren vereinfachtes Weltbild ein wenig verschoben wird? Solange Transsexuelle niemandem etwas antun, ist es wirklich menschenverachtend, wenn Sie solche Vergleiche ziehen.

  • Markus Schmidli sagt:

    Jeder soll also so leben können wie er möchte. Transsexuelle können sich zum gewünschten Geschlecht „angleichen“ lassen (ohne ihm jemals wirklich zuzugehören). Die Betreuung und Operation solcher Fälle soll die Allgemeinheit übernehmen. Und das Endprodukt verlangt auch noch, dass die Gesellschaft es weiterhin als „vollwertiges Mitglied“ akzeptieren soll.

    Aber ist die Psychiatrie nicht voll von Leuten, die im falschen Körper geboren sind? Die Stimmen hören, die ihnen Aufträge erteilen, womöglich zur Körpermodifikation? Glaubt nicht der eine, er sei eine Maus – warum operiert ihn keiner zur Maus um? Warum wird dem wahnsinnigen „Napoleon“ kein Leben als „Napoleon“ ermöglicht? Der Arme wär doch auch lieber als Reicher geboren, warum wird ihm das nicht ermöglicht? Und die Pädophilen, warum ermöglicht man ihnen kein Leben, wie es ihren Neigungen entspricht? Und dass wir ihn auch noch widerspruchslos alle so akzeptieren, „wie er nun mal ist“, am besten verankert als Menschenrecht? Und vor allem: wieso das nicht alles nicht auf Kosten der Allgemeinheit?

    Dass einige glauben, alles sei erlaubt, das ist ihre Sache. Andere glauben das nicht. Und ich habe keinerlei Verpflichtung, jede Spinnidee zu respektieren oder auch nur zu akzeptieren. Weiss der Teufel, am Schluss finde ich noch raus, dass ich selber im falschen Körper lebe und eigentlich gern Thomas Läubli sein möchte. Der Original-Läubli müsste dann natürlich abdanken. Aber ich könnte dann wenigstens Persisch, Arabisch und noch vier weitere Sprachen oder was.

  • Diana sagt:

    solange Du nichts hinein interpretierst, ist meine Antwort klar. Es wird Dich überraschen, ich war selber mal Kind und ich hatte echt andere Bedürfnisse als die sexuelle Orientierung meiner Eltern. Ob Eltern gut oder schlecht sind, entscheidet sich durch ihren Umgang mit dem Kind. Das alleine zählt. Wenn Du meine Antwort schon so verdrehen willst und daraus ein „Nein“ machst, dann gilt das ebenso für nicht reiche Eltern und solche ohne Pferdestall.

    Die „möchtest Du“ Formulierung ist in diesem Thema völlig fehl am Platz. Gedankenexperiment? Möchtest Du Kind von Eltern sein, die arm sind? WILLST Du das wirklich? Und wenn Du das nicht ausdrücklich möchtest, sollen wir dann nur noch Reichen Kinder erlauben?

  • zysi sagt:

    danke für das KLARE nein….auf geschlossene fragen, die kinder ab und an auch stellen und dann ebenso eine klare antwort erwarten

    aber sicher dienen relativerende und psychologiesierende debatten dem begreiffen von kindern, vorallem wenn man auch noch für die sicht der kinder plädiert.

  • Diana sagt:

    @Zysi: das wäre für mich nicht entscheidend, mir wäre wichtig, geliebt und umsorgt zu sein. Wenn Du nach dem „möchten“ fragst, dann klar hätte ich am liebsten eine wunderschöne Mutter, einen starken Vater der waaaahnsinnig viel verdient, ein Haus auf den Bahamas samt Pferdestall u.s.w. Aber die Frage hier ist doch eher, ob homosexuelle oder transsexuelle Eltern per Definition schlechtere Eltern sind und das bezweifle ich.

  • zysi sagt:

    @diana

    möchtest du gleichgeschlechtliche eltern?

  • Diana sagt:

    @Laura: Jeder darf seine Meinung schreiben, so frei sind wir glücklicherweise noch. Aber auch jeder kann diese Meinung in Frage stellen 😉

    Wenn die Umgehung der Natürlichkeit verwerflich wäre, dürften wir dann Haare färben? Oder wenn jemand krank wird, was soweit natürlich ist, darf er dann chemische Medikamente zuführen? Alles was wir tun dient primär egoistischen Motiven, das liegt in der Natur des Lebens. Alle versuchen mit ihrem Leben klar zu kommen und das Beste daraus herauszuholen. Solange sie damit nicht anderen Schaden zufügen, sehe ich keinen Grund, dass einer bestimmten Menschengruppe etwas verboten wird, was anderen erlaubt ist.

    Ich denke auch, dass die „normale Familie“ der Idealfall wäre, aber diese Idealfälle sind bereits in der Minderheit. Wenn wir den Kindern schon etwas Gutes tun wollen, würden wir besser einen charakterlichen Eignungstest einführen, damit wäre vielen geholfen. Eine Einteilung in Hetero-Eltern = gut, Homo-Eltern = schlecht, halte ich für fragwürdig. Nur in einem Punkt sehe ich das ähnlich, solche Kinder hätten es schwer, weil sie deswegen möglicherweise ausgegrenzt würden. Aber das ist der Fehler einer intoleranten Gesellschaft und liegt nicht im Wesen homosexueller Eltern.

  • Laura sagt:

    @Thomas Läubli
    Doch, ich finde schon, dass ich meine Meinung dazu schreiben darf, auch wenn es mich nicht interessiert, welche sexuellen Präferenzen Menschen haben, mich interessiern die Kinder und ich weiss, dass meine These, dass Patchworkfamilien, Kinder aus gleichgeschlechtlichen Ehen und Kinder von Alleinerziehenden weniger glücklich aufwachsen als Kinder aus „normalen“ Familien. Eine Studie, die das belegen würde, wäre politisch unkorrekt und würde wohl gar nicht gut ankommen. Ich kenne ganz viele Scheidungskinder und deren grösster Wunsch ist, dass die Eltern wieder zusammen sind unabhängig davon, was passiert war, sogar Kinder die geschlagen wurden möchten wieder zurück zur Normalität. Aber wie gesagt. politisch kann darf man solche Studien nicht mal durchführen, denn es würde der Menschheit, der Gesellschaft heute einen Spiegel vor die Nase gehalten, lieber übt man sich im Schönreden und belegt alles mit politisch korrekten Studien, die eben genau das Gegeteil beweisen sollen.
    Siehst du Thomas, ich respektiere jeden Menschen, ich unterscheide nicht ob einer schwarz oder rot oder grün ist, ob jemand Mann oder Frau oder beides ist, das ist doch nicht relevant für MEIN Leben, aber unter Umständen ist es relevant für das Leben eines Kindes und das ist der einzige Punkt. Ich bin immer für Natürlichkeit, also wenn sich ein Paar Kinder wünscht, dann sollen sie halt versuchen schwanger zu werden, wenn das nicht geht, dann gibt es in meinen Augen einen Grund dafür. Wer die Natürlichkeit umgeht, der Handelt eben wider die Natur und da steht für mich ein grosses Fragezeichen dahinter, ob das nicht bloss aus egoistischen Motiven geschieht.

  • Roland sagt:

    Gerade kommt mir noch ein Verdacht: Kann es sein, dass sich die Herren Max & Läubli gar nicht zum Thema äussern, sondern Kommentare zu Schönheitsoperationen wie Brustvergrösserungen, Liftings, Botoxinjektionen und dergleichen abgeben … !?

    Notabene Eingriffe die sich die meisten Frauen nur über sich ergehen lassen um Männern wie den Herren Max & Läubli zu gefallen, weil diese das ja „sooo geil“ finden … !?

  • Diana sagt:

    @Roland: ich wäre schon zufrieden, wenn diese Herren einmal davon träumen würden, dass sie am morgen aufwachen und in einem dem falschen Geschlecht zugehörigen Körper leben müssten. Nur einen Traum lang, ein paar spöttische Blicke zu ertragen, ein paar dumme Sprüche anhören und vielleicht eine Diskussion darüber führen, ob man ihnen mit der Bohrmaschine im Hirn herumbohrt. Ich stell mir das horizonterweiternd vor und das kann ja nicht schaden.

  • Roland sagt:

    Was bitte hat Transsexualität mit irgendwelchen Süchten zu tun? Nichts!

    Nicht der Transsexuelle ist pervers, sondern die Herren die hier ohne besseres Wissens einen solchen Bockmist erzählen. Bitte machen sie sich schleunigst sachkundig und entschuldigen sich bei den Betroffenen umgehend.

    Zudem: Bei 1 von 2000 Neugeborenen kann das Geschlecht nicht eindeutig zugewiesen werden. Der Mediziner macht das Neugeborene dann zu Männlein oder Weiblein. Was ist, wenn sich der Mediziner irrt und versehentlich das „falsche“ Geschlecht wählt!?

    Wer noch nie was mit Transexuellen zu tun hatte, sollte sich hüten, über sie zu richten. Er hat keine Ahnung was diese Menschen psychisch und körperlich durchmachen.

    Fast bin ich geneigt mir zu wünschen, dass diesen Herren (Max & Läubli), Brüste wachsen mögen, nur, um einmal selber erleiden zu müssen was Transsexuelle durchmachen. Weil: Männer mit weiblich ausgeprägten Brüsten stehen im gesellschaftlichen Abseits: verspottet von Kollegen und beziehungsscheu wagen sich die Betroffenen weder ins Schwimmbad noch in den Strandurlaub. Die als Gynäkomastie bezeichnete Krankheit ist die häufigste Veränderung der männlichen Brust. Nach Schätzungen von Experten leidet jeder zehnte Mann unter den weiblichen Formen. Organische Ursachen können Schilddrüsenfunktionsstörungen, bösartige Krankheiten, Medikamente oder Hormonstörungen sein. Ist eine Brust einmal auf weibliche Maße angewachsen, kann sie durch eine Hormontherapie nicht wieder verkleinert werden.

  • Roger sagt:

    @Sarah Roth: Vielen Dank, ich habe Ihren Link angeschaut. Nur ist der etwas kurios und wirr aufgebaut. Deshalb erachte ich ihn nicht als sehr aussagekräftig oder vertrauenswürdig. Ich würde mich eher den Argumentationen von xyxyxy, Markus Schmidli und Brunhild Steiner anschliessen.

    Für Transsexuelle gibt es sicher Lösungen (sie stellen ja eine sehr kleine Gruppe dar), die ich aber nicht verallgemeinern würde, z.B. mit Gesetzen. Im Thema („Auch eine Frau kann Vater werden“) bleibe ich bei meiner Meinung, dass ein Kind besser bei einem traditionellen Paar (Mann und Frau) aufwächst. Wir leben sonst schon in einem ziemlichen Durcheinander, machen wir es nicht noch grösser, auch wenn sich halt ein paar an den Riemen reissen müssen. Wir haben wesentlich wichtigere Probleme auf diesem Planeten (Hunger, Umwelt, Tierschutz etc.).

  • Sarah Roth sagt:

    Max, Ihnen ist schon klar, dass Sie auf das Niveau eines Schulhofbullis abgesunken sind?

  • Diana sagt:

    @Max: Liest Du Texte auch oder zählst Du nur die Buchstaben? Ich sagte soben, dass Sucht im Hirn entsteht, da ist niemand anders daran Schuld. Dein Spruch klingt irgendwie nach Argumentationsnotstand, wenn ich Du wäre, würde ich mir eine neue Theorie zusammenbasteln.

    Aber man soll allen ja eine zweite Chance geben, also erklär uns bitte, welche Handlungsweisen Menschen schon im Kindheitsalter süchtig machen nach Transsexualität? Mich faszinieren neue wissenschaftliche Erkenntnisse über alles, also teil mit uns Deinen Stein der Weisen.

  • max sagt:

    @Diana

    Bei Süchtigen sind immer die anderen / die Umstände / das Schicksal schuld. (Zutreffendes bitte ankreuzen).

  • Rahel sagt:

    @ Diana

    Gut so, denn leicht kann es hier zu Missverständnissen kommen 🙂

  • Diana sagt:

    @Rahel: das habe ich gehofft, wollte aber auf Nummer sicher gehen 😉

    @Max: Erstaunlich, wie Du Thesen aufstellen kannst, ohne Dich auch nur im Geringsten damit zu beschäftigen. Hättest Du Dich mit der Entstehung von Süchten auseinandergesetzt – was m.E. notwendig wäre um so eine wirre Suchtthese aufzustellen – dann wüsstest Du, dass im Hirn ein sogenanntes Belohnungszentrum existiert, das bei positiven Erlebnissen Seratonin (Glückshormone) ausschüttet. Wenn man mit immer derselben Handlung dieses Zentrum immer wieder anregt, entsteht ein Drang nach erneuter „Belohnung“, die irgendwann zu einem Zwang wird. Dann spricht man von Sucht. Sucht fällt nie vom Himmel, sie ist immer eine Folge von Handlungswiederholungen und genau die sind bei Transsexuellen im Kindheitsalter nicht vorhanden. Damit zerfällt Deine Sucht-Träumerei zu Staub.

    Dass Transsexuelle in dieser Gesellschaft weiter leiden, ist bei solchen Vorurteilungen und Verdammungen, wie sie hier zu lesen sind, mehr als verständlich. Die Frage ist aber nicht ob sie weiter leiden oder ob es weiterhin Fälle von Suizid gibt, die Frage ist, ob es der Mehrheit durch diese Behandlung besser geht und das wiederum ist zumindest unter Leuten, die Transsexuelle begleiten, unbestritten.

  • zysi sagt:

    mama+papa = kind

  • Rahel sagt:

    @ Diana

    Ich habe es auch so wie Du gemeint ( sich selber akzeptieren muss aber zuvor stattfinden sonst wird das mit dem „Andere akzeptieren“ nix )!

  • max sagt:

    @Diana

    Aha, Belohnungszentrum anregen sagt man dem. Ich nenne es einen „fix“.

  • max sagt:

    Thomas Läubli sagte 20. Dezember 2009 um 21:08
    <<<<>>>>>>>>>>>

    @Thomas Läubli

    Ich habe kein einziges religiöses Argument vorgebracht. Wenn sich einer verstümmelt oder um die Ecke bringt, dann ist das seine Sache. Das Problem wie bei allen Suchtkrankheiten ist, dass die ganze Umgebung leidet. Da sind die Co-Abhängigen, die dauernd hinter dem Süchtigen herwieseln und den Dreck wegräumen. Das ist bei den Heroinfixern genau gleich wie bei den Säufern oder den Sexsüchtigen.

    Dann kommen die sozialen Kosten. Im Fall der Transsexuellen sind das einerseits die Kosten bei der Krankenkasse, dann in den am SF vorgeführten Fällen manchmal sogar die Fürsorgeabhängigkeit.

    Süchtige funktionieren nur solange, wie sie auch die Blöden finden, die ihnen „helfen“ wollen. Dazu gehören die Mediziner, die sich nicht scheuen, Geld für Körperverstümmelungen anzunehmen.

    Dass es hinterher diesen verstümmelten Männern und Frauen besser gehe, ist ein Gerücht und soeben hat Diana dazu geschrieben, dass sie jahrelang weiterleiden.

    Mein Standpunkt ist kein religiöser sondern einer unter dem Gesichtspunkt der Kosten und des Leidens der Betroffenen.

    Dass Süchtige nicht geheilt werden, das liegt im Wesen jeder Sucht. So sind die Anonymen Alkoholiker der Meinung, dass einmal ein Säufer – immer ein Säufer. Wenn also jahrelange anderweitige Therapien keinen Nutzen bringen, bedeutet noch lange nicht, dass man den Phantasien des Suchtkranken nachgeben müsste und ihn verstümmeln sollte.

  • Diana sagt:

    @Max: Du hast echt einen Narren gefressen an Deiner Suchttheorie. Du wirst ja wissen, dass Sucht nur dann entsteht, wenn eine bestimmte Handlung immer wieder das Belohnungszentrum anregt. Transsexuelle fühlen sich in der Regel bereits in der Kindheit dem anderen Geschlecht zugehörig, zu einem Zeitpunkt, an dem sie nie Röcke getragen haben oder sonst ein „positives Erlebnis“ hatten. Was also löst die Sucht aus? Merkst Du nicht, dass diese Suchtthese völlig widersinnig ist? Abgesehen davon ist mir noch nie in der Fachwelt etwas in dieser Art begegnet, Du scheinst das medizinische Denken zu revolutionieren.

  • max sagt:

    @Diana

    Bei fortgeschrittenen Suchterkrankungen kommt regelmässig die Paranoia dazu. Und passend sind auch die Rationalisierungen und die Tatsache, dass immer die anderen, die Umstände, etc. schuld sind an dem eigenen Elend.

    Süchtige brauchen immer einen neuen fix und da ist es mit der Verstümmelung nicht getan. Die Suchtkrankheit geht weiter.

  • Diana sagt:

    und wenn alle die Anderen akzeptieren würden wie sie eben sind, würde sogar die Sonne am Himmel stehen

  • Rahel sagt:

    Wenn sich alle so akzeptieren würden wie sie eben sind wärs der Himmel auf Erden!

  • Diana sagt:

    @Katharina
    Ich sagte nie, dass ich den Behandlungsstandard der USZ gutheisse, ich persönlich halte die dort aufgestellten Hürden für viel zu hoch. Aber die USZ ist ein gutes Beispiel dafür, dass es einfach Bockmist ist, wenn gewisse Leute hier behaupten, TS würden einfach mal schnell zum Chirurgen gehen. Klar gibt es Leute, die ihre Op im Ausland machen, aber der hiesige Standard ist alles andere als ich-geh-mal-schnell-zum-Chirurg.

    Bei MzF Transsexuellen wird der Testosteronpegel gedrosselt, das macht man mit Androcur, was wiederum zu einer chemischen Kastration führt. Das Senken des Testosterons ist eine Notwendigkeit für diese Behandlung, die Kastration sozusagen ein Nebeneffekt, der jedoch von den Betroffenen als angenehm empfunden wird.

    @Markus Schibli:

    Zur Selbstmordrate: Transsexuelle haben auch nach der Op ein schweres Leben, weil Leute wie Sie ihnen sozusagen das Lebensrecht absprechen, weil sie ausgegrenzt werden, oft Probleme bei der Jobsuche haben und vieles mehr. Die Transsexuellen, die ich persönlich kenne, führen grösstenteils ein ziemlich glückliches Leben, zumindest diejenigen, die einen Job haben Rückhalt in Familie und Freundeskreis haben. Aber solange man Transsexuelle so hinstellt, wie Sie das tun, ist es für Betroffene wirklich schwer ein erträgliches Leben zu führen. Ansonsten bleibe ich dabei, auch an der Zürcher Universitätsklinik ist man der Meinung, dass die angeblich sooo hohe Selbstmordrate ein Mythos ist.

    Es ist wirklich erschreckend, dass im Jahr 2009 noch immer Menschen herumlaufen, die Transsexuelle oder auch Homosexuelle am liebsten in eine Zwangsjacke stecken würden oder etwas in ihrem Hirn rumzubohren, als ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Mit den heutigen Behandlungsstandards wurden erstmals wirklich Erfolge erzielt, ganz im Gegensatz zur früheren Psychiatrisierung. Das zu leugnen grenzt an Faktenresistenz und ist ein Schlag ins Gesicht für alle Transsexuellen, die dank dieser Behandlung heute beginnen können, ein Leben in ihrer wirklichen Geschlechtsidentität zu leben.

  • Thomas sagt:

    @läubli: für die dümmlichen kommentare bin ich zuständig.

  • Jeannette sagt:

    Also hier ist echt etwas los. Bin richtig in Stimmung, um mir ein Glas Wein und Erdnuesse zu holen. Wissenschaftliche Forschung zeigt relativ deutlich, dass Homo- oder Heterosexualitaet genetisch beeinflusst wird. In Fruchtfliegen, die sich wahrscheinlich nicht besonders um Religion und Gesellschaftszwaenge scheren. Ich kenne auch ein Lesbenpaar, die zwei Kinder haben. Scheint sehr gut zu funktionieren. Wahrscheinlich haengt der „Erfolg“ eher davon ab, wie die Umwelt auf das Ganze und die Kinder reagiert.

  • Katharina sagt:

    @Thomas Läubli: „Warum haben Schwarze in den USA eine geringere Lebenserwartung?“ weil sie wegen Armut schlechtere nahrung, schlechtere gesundheitsversorgung und in schlechteren gegenden leben. genau wie andere in armut lebenden. da gibt es neben schwarzen auch weisse, gelbe rote, weisse, pretties in pink usw.

    und: White is the new Black. der Slogan zur Zeit. Inzwischen sind nicht die weissen (Europaer) die Rassisten.

  • Katharina sagt:

    Homophobie….. vergesst nicht, dass es auch heterophobie gibt. es ist ganz simpel ein ausdruck dafuer, dass ein mann ekel davor hat, einen anderen mann zu kuessen oder mit ihm ins bett zu gehen. oder dass eine frau mit einer frau.

    heterophobe haben dann entsprechende gefuele mit demanderen geschlecht.

    es ist ganz einfach so, dass je nach orientireung die libido nicht ankickt.

    aber ich bin sicher man kann eine bibliothek so hoch wie das Empire State Building fuellen, wo dann wiesenschaeftlich zahlen massiert werden, die irgendwas sagen, nur nicht das das zahlenmassierende subjekt vielleicht was anderes massieren (lassen) sollte.

    aber nun ja, das Empire State Building ist entweder als Phallisches Symbol oder als Kapitalistisches Minarett verboten.

    We are sorry to have interrupted your show with a considerate interruption from the parallel universe on dimension 1291.

  • Katharina sagt:

    @Diana:

    „Niemand geht einfach mal zum Chirurgen. In der Schweiz beispielsweise MUSS die Betroffene erst mal ein Jahr lang in der weiblichen Geschlechterrolle leben. Während dieser Zeit wird sie beispielsweise von der psychiatrischen Abteilung des Zürcher Universitätspitals behandelt. Während dieser Zeit versucht der Psychiater herauszufinden, ob wirklich ein Fall von Transsexualismus vorliegt. Erst wenn das bestätigt werden konnte, beginnt ein Jahr lang die Hormontherapie, während der die Betroffene weiterhin psychologisch betreut wird. Erst nach diesem zweiten Jahr wird ein Gutachten ausgestellt, sofern sich die Diagnose bestätigt hat und die Betroffene in ihrer nun gelebten Geschlechtsrolle deutlich besser fühlt. Dann erst wird der Chirurg gerufen. Das ist genau das, was man “staatliche Hilfsangebote” nennt, das und nichts anderes wird getan.“

    Are you out of your mind? you force a TS to live as a drag queen for one year and then after the second year some dick shrink (DER Psychiater) decides FOR YOU, whether what you feel in your mind is what you feel? And only then the fucktard shrink summons the knive wielding surgeon?

    wer oder was berechtigt die USZ oder irgend ein anderes Organ, ueber die befindlichkeit einer TS zu urteilen? no f-ing nobody. Ganz abgesehen davon dass Du genau dem politischen muster folgend DEN TS mir nchts dir nichts unterschlaegst.

    kastration? chemische kastration? und dann redest du davon, dass andere vorstellungen von vor zwanzig jahren haben. i beg to differ. your mind must be stuck in the 11th century. if you haven’t noticed we do live in the 21st century. unless you confuse ts with paedophiles, where that option is discussed in some places.

    und wieder werden irgendwelche statistiken bemueht, wo irgendein telefonbestaeuber fragte, ob lila schwaenze nur schwule anturnen. von 100 aus der million leute denen angerufen wurde, haben dann 99 so geantwortet wie es gewuenscht ist.

    and don’t even go there about suicide. it is not some psychiatric disorder, but a RIGHT. and then it will never say in the coroner’s death certificate that the person was ts. i can’t believe that someone can even suggests plausible statistics in that area in countries where data protection is very strict. I guess that either that protection is not the case or the figures are bogus.

    „einer verrmeintlichen Transsexualität eine andere Erkrankung steht.“ gotcha there, you imply it is a disease.

    @ M. Schmidli: yeah right, TS go to a Gynaecologist or der Children’s Hospital. Sure. That would be material for the Blick.

    if i like to screw a crocodile, do i have a phobia against flamingos?

  • Thomas Läubli sagt:

    @Schibli: „Bei mir jedenfalls steigt meine Abneigung gegen die Homosexualität nicht aus einem “inneren Knoten”, sondern aus ganz konkreten Erlebnissen, beispielsweise mit feigen Leuten wie Ihnen, die zu Ihrer Neigung nicht stehen können.“
    Leute von Ihrem Format schreiben doch immer „Was gehts mich an, was die Leute im Bett treiben? Die sollen das besser für sich behalten“ und jetzt soll man sich plötzlich outen? Diese Schizophrenie im homophoben Diskurs fällt mir nicht zum ersten Mal auf.

    „Anstatt ihre Meinung zu vertreten, glauben Sie gleich, Sie hätten die Wahrheit gepachtet und Sie könnten mich diagnostizieren. Dass Sie neuerdings wörtlich bei mir abschreiben müssen, zeigt aber nur den offensichtlichen Mangel an Argumenten ihrerseits. “
    Ich habe Ihre Worte nur kopiert, um Ihnen den Spiegel vorzuhalten, wie verletzend solche Worte sein können.

    „Es geht wohl nicht in Ihren Kopf, dass es tatsächlich gute Gründe gegen Homosexualität gibt?“
    Ich habe noch nie einen rationalen Grund dagegen gehört. Aber es geht wohl nicht in Ihren Kopf, dass es tatsächlich gute Gründe gegen Homophobie gibt…

  • Thomas Läubli sagt:

    Entschuldigung, wenn ich nochmals poste, aber bevor ich auch schlafen gehe, muss ich doch zeigen, wie Herr Schmidli mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten hantiert, um etwas beweisen zu wollen. Es geht ihm um Transsexualität, aber das Zitat befasst sich mit Intersexuellen:
    http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/05/01/Unseres-Wissens-zufolge-unternehmen-80-der-Intersexen-Suizidversuche-hiervon-25-erfolgreich-AGGPG-1998
    Bei Intersexuellen geht es gerade darum, sich von den Ärzten GEGEN DEN EIGENEN WILLEN verstümmeln lassen zu müssen. Hier ist es besonders perfid auf die Suizidrate hinzuweisen.

  • Thomas Läubli sagt:

    Übrigens noch zur „zerstörerischen Lebensweise“: Könnte es sein, dass es krank macht, wenn man immer mit Leuten konfrontiert wird, die einem diskriminieren und ständig einreden wollen, dass man einer „verfehlten“ Lebensweise (was ich nach wie vor mit dem Vorwurf vom „unwerten Leben“ gleichsetze) nachgeht? Warum haben Schwarze in den USA eine geringere Lebenserwartung?

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas Läubli: vielen Dank fürs Danachsuchen und den anderen link. Im nächsten Zeitfenster werd ich dem mal folgen, doch jetzt ist Schlafen angesagt. Noch weiterhin viel schöne Erlebnisse in/mit/um die persische Kultur herum (Sprache inklusiv…)

  • Thomas Läubli sagt:

    @Frau Steiner:
    Mit den genannten Beleidigungen waren nicht Sie gemeint, sondern max und Herr Schmidli. Zu der Studie kann ich keine näheren Auskünfte geben – ich kenne nur das von den Medien beschriebene Resultat. Sie ist offenbar nicht öffentlich einsehbar und ich finde auch beim Leiter der Studie, Stephen Scott, im Internet keine Auskunft. Damit Sie nicht mit leeren Händen dastehen, verweise ich gerne auf eine etwas ältere Auswertung verschiedener Studien:
    http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Elternschaft/s_985.html

    P.S.: Dass man mir einreden will, ich könnte diese und diese Sprache nicht, ist ja schon lächerlich. Ich habe vier Semester Arabisch gemacht und drei Semester Persisch. Persisch ist wesentlich einfacher als Arabisch, da sie eine indogermanische Sprache ist. Wenn man sich nicht vom Alphabet abschrecken lässt, lernt man Persisch etwa so schnell wie Schwedisch oder Portugiesisch. Was daran so exotisch sein soll, weiss ich nicht. Die persische Kultur lässt sich zudem nicht auf Khomeini und den Gottesstaat seit der islamischen Revolution reduzieren, aber letzterer ist nunmal leider Realität…

  • Rahel sagt:

    Ich bin lieber komisch als nicht ganz dicht……..:-)

  • Thomas sagt:

    frauen sind komische wesen

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana:

    1. Das ist schön, dass die Psychiatrische Universitätsklinik so tolle Regeln hat. Leider hat das wenig mit der Realität zu tun. Das lädt ja geradezu dazu ein, die Angleichung anderswo machen zu lassen (ein bekannter Ort ist Marokko). Haben Sie denn Zahlen, wieviele Angleichungen in der Schweiz nach den PUK-Standards durchgeführt werden und wieviele „angeglichene“ TS tatsächlich in der Schweiz rumlaufen? Das ist doch dasselbe mit den Adoptionen – krieg ich hier keins, so hol ich mir’s eben woanders. Und was meinen Sie, wieso die Sterbetouristen hierher kommen? Bestimmt weil’s anderswo so schöne Regeln von irgendwelchen Prof. Rauchfleischs gibt.

    2. Das ist nun doch etwas viel verlangt, dass ich für Sie nach den glücklichen Transsexuellen suchen gehen soll. Ich habe Ihnen die Studie von Chris Hyde genannt, da können Sie alles nachlesen, wenn sie wirklich wollen. Aber wie ich sehe, Ihnen ist das ja sowieso ganz egal: schuld ist ja auf jeden Fall die Umwelt, wenn sich solche Personen umbringen – weil sie angeblich *menschenverachtend behandelt werden.“ Komisch ist doch nur, dass der gehäufte Selbstmord ganz besonders nach der Angleichung auftritt. Dass Transsexuelle im Allgemeinen nicht sonderlich erwünscht sind, das wissen sie doch im voraus.

    Da Sie es sich so einfach machen, hier noch ein Zitat der AG gegen Gewalt in der Pädiatrie und Gynäkologie (Deutschland, 1998): „Unseres Wissens zufolge unternehmen 80% der Intersexen Suizidversuche, hiervon 25% erfolgreich.“ Meinetwegen können Sie es auch weiterleugnen, aber daran beisst die Maus keinen Faden ab: ausgelebte Transsexualität ist eine höchst (selbst-)zerstörerische Lebensweise.

    3. Meinetwegen sind meine Vorstellungen 20 Jahre zu alt. Wie sie aber auch wissen, sind 20 Jahre in der Medizin gar nichts. Heute heisst es dies und morgen das. Mir meinerseits kommt es aber vor, als redeten Sie von einer ganz abgehobenen, beinahe akademischen Art von Transsexuellen, die sich selbstverständlich alle genau an Dr. Rauchfleischs Anweisungen halten und nach ihrer körperlichen und psychischen Verstümmelung das grosse Glücksempfinden bekommen.

  • Diana sagt:

    @Markus Schibli:

    1. Es entspricht dem Behandlungsstandard, dass Transsexuelle zuerst während mindestens einem Jahr psychiatrisch untersucht werden, um auszuschliessen, dass sich hinter einer vermeintlichen Transsexualität eine andere Erkrankung seht. Hier wird niemand ohne genaue Abklärungen zum Chirurgen geschickt. Lesen Sie doch einfach mal als Einführung ins Thema das Merkblatt der Psychiatrischen Universitätsklinik, einem der zwei Kompetenzzentren für Transsexualismus hier in der Schweiz:
    http://www.psychiatrie.usz.ch/Documents/PatientenUndBesucher/Spezialangebote/Transsexualismus/Transsex_Infoblatt.pdf

    2. Ich habe nichts von einer 1% Selbstmordrate gesagt sondern, dass es 99% der Operierten anschliessend besser geht. Das wiederum ist nicht meine persönliche Meinung sondern die Erfahrung von Prof. Udo Rauchfleisch, über den ich geschrieben habe. Wo sind denn all die Toten, wenn von seinen hundert Patienten alle ausser einer anschliessend glücklicher waren? Aber selbst wenn Transsexuelle auch nach der Operation eine höhere Selbstmordrate hätten, wäre das kein Wunder, wenn man bedenkt, wie menschenverachtend diese Menschen von gewissen Leuten behandelt werden.

    3. Die chemische Kastration erfolgt in der zweiten Phase, nach dem einjährigen Alltagstest. Hätten Sie Recht, wäre eine Operation nicht mehr nötig, denn die ist zum Zeitpunkt der Operation bereits auf chemischem Weg vollzogen.

    Ihre Vorstellungen von Transsexualität entsprechen den medizinischen Vorstellungen vor zwanzig Jahren. Seit man biologische Faktoren gefunden hat, lässt sich die These einer Persönlichkeitsstörung nicht mehr halten. Ob das der Weisheit letzer Schluss ist, wird die Zukunft zeigen. Aber solange Transsexualität nach aktuellem Wissensstand eine biologische Störung ist, sollten Sie mit der Bohrmaschine wirklich etwas vorsichtig umgehen.

  • Marcel sagt:

    Alle haben alle Rechte. Sobald einige Wenige nicht dieselben Rechte haben, beginnen sie zu blinken.

    Manchmal rechts, manchmal links, manchmal konservativ, manchmal progressiv.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli: Ja, wer’s glaubt, wird selig. Und meine Grossmutter versteht dreizehn Bantudialekte fliessend. Wenn Sie sich wirklich mit persischer Kultur beschäftigen würden, dann würden Sie mich als Zeichen Ihrer Abneigung bestimmt nicht in den Iran schicken wollen. Denn ich will doch hoffen, dass die Beschäftigung mit persischer Kultur auch zu ein wenig Respekt führt und nicht bloss zum Nachbeten von Zeitungsmeldungen, wo einzig die Unterdrückung der Homosexuellen zum Thema gemacht wird. Ich bin also nach wie vor überzeugt, dass Sie vom Iran nicht mehr wissen, als was jeder Beliebige innert Minuten per Wikipedia ebenfalls herausfinden kann.

    Meinetwegen dürfen Sie Homophobie für eine Krankheit halten. Arzt sind Sie ja bestimmt auch noch. Bei mir jedenfalls steigt meine Abneigung gegen die Homosexualität nicht aus einem „inneren Knoten“, sondern aus ganz konkreten Erlebnissen, beispielsweise mit feigen Leuten wie Ihnen, die zu Ihrer Neigung nicht stehen können. Anstatt ihre Meinung zu vertreten, glauben Sie gleich, Sie hätten die Wahrheit gepachtet und Sie könnten mich diagnostizieren. Dass Sie neuerdings wörtlich bei mir abschreiben müssen, zeigt aber nur den offensichtlichen Mangel an Argumenten ihrerseits. Es geht wohl nicht in Ihren Kopf, dass es tatsächlich gute Gründe gegen Homosexualität gibt? Das ist aber nicht das Thema hier, und deswegen werde ich darauf nicht weiter eingehen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas Läubli: jetzt müssen Sie mir weiterhelfen, wo hab ich Sie als „Psychisch krank“ und „paranoid“ beschumpfen????
    Alles was ich von Ihnen wissen wollte, waren genauere Angaben zu den von Ihnen erwähnten Langzeitstudien an Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Also wielange wurden diese Kinder beobachtet und was waren/sind die Kriterien für ein Urteil, dass es keinen Unterschied macht ob hetero oder homosexuelle Eltern. Ich nahm als Stichworte Schulabschluss, Ausbildung, erfolgreiche eigene Familie.
    Warum sich einige verschaukelt fühlen kann ich Ihnen sagen, viele nahmen die Statements der Lobbies so auf, dass es eben bedeutet, es werden bei Annahme der Vorlagen keine weiteren Anstrengungen in genau diese Richtung unternommen. Aber genau das ist eingetroffen, die Annahme wurde als „der Wind steht günstig“ Signal verstanden um auf diesem Gebiet Rechtsanspruch zu erheben. Mir ist bewusst dass es ungeklärte Situationen geben kann, wenn sich erst im Verlaufe einer Heterobeziehung eine Homosexualität herausstellt und schon Kinder da sind. Aber wenn von anfang an homosexuelle Lebensstile gepflegt werden, wo nun mal mit Absolutheit keine Kinder entstehen können, dann soll man diesen Stil leben können inklusive rechtlicher Absicherung, aber ich finde nicht dass da Kinder mit reingehören. Natürlich sind Frauen den Männern gegenüber im Vorteil, denn bei ihnen ist die Möglichkeit zum schwanger werden auch so noch vorhanden. Ich denke dass der grössere Teil der Menschheit einigermassen erkennbar männlich/weiblich ist mit entsprechendem Verhaltensmuster. Und damit meine ich jetzt nicht Klischeebilder sondern einfach ganzheitliches Mannsein/Frausein. Plus die entsprechende Ergänzung, Zusammenfügen zum grossen Bild sozusagen im Gegengeschlecht, Ich finde dass ein Kind das Recht hat, diese beiden Menschentypen, dieses grosse Bild, ohne die/das es gar nicht entstehen könnte, in seiner Ursprungsfamilie gegenwärtig zu haben.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana: Mir geht es genauso, wenn ich Ihre „Erkenntnisse“ vor mir sehe, erschreckend:

    1. Es stimmt nicht, dass die Anpassung der Geschlechtsidentität erst dann durchgeführt wurde, als alle anderen Mittel versagten. Vielmehr stimmt, dass die ganzen Hormonbehandlungen und chirurgischen Eingriffe früher ganz einfach mangels Kenntnissen nicht möglich gewesen wären.

    2. Eine 1%-Selbstmordrate nennen sie einen Mythos? In der Durchschnittsbevölkerung (und da sind die Transsexuellen ja sogar mit eingeschlossen) beträgt die Selbstmordhäufigkeit gerade mal etwa 10 auf 100’000, also 0.01% – mithin hundertmal weniger! Liefern Sie doch mal genaue Zahlen, wie gross die Selbstmordhäufigkeit wirklich ist! Chris Hyde, Chef des Forscherteams an der Universität Birmingham, kam 2004 nach einer Analyse von über 100 medizinischen Studien zum Schluss, dass nach der Operation ein grosser Teil der Patienten selbstmordgefährdet sei, zudem würden viele den Eingriff bereuen. Und das könnte ihnen auch jeder normal Denkende im voraus sagen.

    3. Wie Sie nachlesen können, bin ich nicht per se dafür, „im Hirn herumzubohren“. Aber ob nun Lobotomie, Thalamotomie oder Zingulotomie – letztlich soll doch nicht das Wort entscheiden, sondern das Ergebnis. Bei einigen Transsexuellen mag die körperliche Angleichung vielleicht „grosses Leid lindern“. das könnte aber auch durch Medikamente oder Kastration gelindert werden, wie es auch in anderen Fällen geschieht. Körperliche Angleichung ist doch sowieso bloss ein anderes Wort für Kastration, ergänzt durch Medikamente (Hormone) und ein paar kosmetische Eingriffe. Bei anderen aber verursacht diese Angleichung noch grösseres Leid bis hin zum Selbstmord. Meiner Meinung nach ist der Arzt nicht da, um den Wünschen des Patienten zu willfahren, sondern um das für den Patienten beste zu tun. Gerade bei psychischen Störungen (hier der Geschlechtsidentität) weiss der Patient doch selbst überhaupt nicht, was für ihn das Beste ist.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Herr Schmidli:
    Das ist hier überhaupt nicht das Thema, aber man muss sich ja irgendwie wehren: Homosexualität ist kein „Lifestyle“. Wer das behauptet, glaubt an ein obskures Weltbild, das gegen wissenschaftliche Erkenntnisse immun ist.

    Ich halte Homophobie ganz klar für eine Krankheit. Tief in Ihrem Inneren muss irgendein Knoten stecken, der in Ihnen Hass und Abneigung gegen Homosexuelle aufsteigen lässt. Ich fände es besser, wenn Sie zu Ihrer Homophobie stehen würden. Denn nur von ihr kommt es doch, dass Sie sich von allen Seiten verfolgt und angefeindet glauben und alles zu objektivieren versuchen, als hätte es nichts mit Ihrer inneren Persönlichkeitsstruktur zu tun. Das ist jetzt bloss ein guter Rat und keine Vorschrift, wie Sie Ihr Leben zu leben haben.

    P.S.: Ich verstehe die persische Sprache tatsächlich, kann Texte übersetzen und beschäftige mich mit der persischen Kultur. Da Sie mir ursprünglich wörtlich vorgeworfen haben, ich hätte von Iran keine Ahnung, ging der Schuss definitiv nach hinten los.

  • Diana sagt:

    @Markus Schibli

    Es ist wirklich erschreckend, was für „Erkenntnisse“ Sie hier verbreiten.

    1. Man hat jahrzehntelang alles andere ausprobiert, erst klar wurde, dass die Geschlechtsidentität nicht verändert werden kann, entschloss man sich dazu, den Körper der Geschlechtsidentität anzupassen anstatt umgekehrt. Dank dieser Behandlung können unzählige Transsexuelle endlich ein menschenwürdiges Leben führen.

    2. Die angebliche Suizidrate ist ein Mythos, in 99% aller Fälle geht es den Betroffenen nach der Operation besser als vorher und das sagt Prof. Udo Rauchfleisch, der selber jahrelang eine Hunderschaft an Betroffenen begleitet hat. Dieses Suizidgerücht wurde leider vor langer Zeit verbreitet, ist seit Langem widerlegt.

    3. Aber wenn Sie es bevorzugen, Transsexuellen mit der Bohrmaschine im Hirn herumzuboren anstatt ihnen die körperliche Angleichung zu ermöglichen, die erfahrungsgemäss grosses Leid zu lindern vermag, dann fehlen mir echt die Worte um soviel Menschenverachtung noch etwas entgegnen zu können.

    @Brunhild Steiner: zum Thema, ob homosexuelle Paare Kinder haben dürfen, habe ich mich nicht geäussert. Ich schrieb bisher nur zur Frage, was Transsexualitätt überhaupt ist, damit möglich wird darüber zu reden, ob diesen die Reproduktion verboten werden soll. Zu Ihrer Frage kann ich also nichts sagen, damit habe ich mich nie ernsthaft auseinander gesetzt.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Frau Steiner:
    Von mir aus kann man sachlich über Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare diskutieren. Wenn ich aber als „psychisch krank“ und „paranoid“ beschimpft werde, hört die Geduld bei mir auf. Ich muss mir das nicht gefallen lassen.

    Ich kann Ihre Formulierung, es gäbe natürlich keinesfalls Bestrebungen auch die Adoptonsmöglichkeit ins Boot zu holen, nicht nachvollziehen. In der Vorlage, über die Sie abgestimmt haben, ist die Adoption ausdrücklich ausgeschlossen. Man hat dem Volk gesagt (ich kann mich an die Aussage von Jacqueline Fehr am Abstimmungssonntag erinnern), dass die Adoption Gegenstand einer neuen Vorlage sein könne. Ich sehe nicht, inwiefern man sich „verschaukelt“ fühlen sollte, wenn man separat darüber abstimmen wird. Übrigens sind Kinder von Lesbenpaaren in der Schweiz bereits Realität. Es würde nur noch darum gehen, den vorhandenen Realitäten einen legalen Rahmen zu geben – nichts weiter.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli: Der inflationär gebrauchte Begriff der „Homophobie“ trifft auf mich nicht zu, denn ich habe keine Angst vor Homosexuellen. ich bin bloss ein Gegner ihrer Lebensweise, so wie ich etwa auch ein Gegner der Cüpli-Sozialisten oder der Ospel-Schickeria bin. Übrigens sollten Sie sich besser informieren: Homophobie gehört auch in der Schweiz keineswegs zu den psychischen Krankheiten. Es handelt sich bei ihr bloss um eine „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und ist demnach nicht krankhaft abnorm.

    Sie erwarten von mir nicht, dass ich Ihnen den wichtigtuerischen Quatsch glaube, dass Sie Persisch verstehen? Falls doch, so sollte Ihnen zumindest klar sein, dass jedenfalls ich kein Persisch kann und meine „Hasspredigten“ dort bestimmt nicht in Schweizerdeutsch halten würde. Aus demselben Grunde spreche ich hier auch kein Russisch. Das war also ein sehr dummer Vorschlag.

    Ich fände es besser, Sie würden offen zu Ihrer Homosexualität stehen. Denn nur von ihr kommt es doch, dass Sie sich von allen Seiten verfolgt und angefeindet glauben und alles zu objektivieren versuchen, als hätte es nichts mit Ihrer inneren Persönlichkeitsstruktur zu tun. Das ist jetzt bloss ein guter Rat und keine Vorschrift, wie Sie Ihr Leben zu leben haben.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Diana: So ist das auch richtung und dagegen habe ich gar nichts. Letztlich ist das wohl die letzte Möglichkeit, eine betroffene Person mit sich selbst zu versöhnen; im Grunde nichts anderes als schwerste Psychopharmakatherapie, nämlich mit Hormonen, die ein gesunder Mensch niemals freiwillig zu sich nehmen würde. Bedenklich finde ich es allerdings, dass mit ärztlicher Hilfe auch in Körpermodifikationen eingewilligt wird, obwohl diese doch völlig sinnlos sind und wie gesagt aus einer Frau keinen Mann und aus einem Mann keine Frau machen können. Womöglich wäre in manchen Fällen eine Lobotomie tatsächlich hilfreicher.

    Mein originales Posting zielte aber in eine andere Richtung, nicht auf die Unheilbaren. Es ist doch nicht so, dass jeder, der sich vorübergehend im falschen Geschlecht wähnt, gleich transsexuell ist. Das ist doch aus der psychiatrischen Praxis bekannt, dass Leute verwirrt sind, aber mit ärztlicher Unterstützung wieder davon wegkommen und also aus der Obhut wieder entlassen werden können. Wenn Störungen nicht behandelt werden könnten, dann wär ja die halbe Schweiz im Irrenhaus. Man soll doch aber nicht so tun, als wäre Transsexualität etwas wünschbares, gutes oder „normales“. Es ist bekannt, dass Transsexuelle – und zwar gerade auch NACH dem vermeintlichen „Umbau“ – zum Suizid neigen, und ein deutlicheres Anzeichen für eine Persönlichkeitsstörung kann ich mir beim besten Willen nicht ausdenken.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas Läubli: ich finde es interessant, dass Sie nicht die Gelegenheit ergreifen mir anhand der Beantwortung meiner Fragen, mein, von Ihnen wohl als komplett realitätsfremd vermutetes Weltbild, in die richtige Ebene zu rücken. Ich kann verstehen, dass Sie sich über gewisse Formulierungen sehr ärgern, aber bitte übersehen Sie nicht, dass sich heute nicht nur manchmal die Homosexuellen unangenehmes anhören müssen, das Ganze findet durchaus auch umgekehrt statt.
    Auch wenn so getan wird als ob die öffentliche Meinung kein Problem mit Adoption in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften hätte, gibt es vielleicht gar nicht so wenige die da doch sehr Mühe haben. Zudem von den homosexuellen Lobbies im Vorfeld der Abstimmung übers Partnerschaftsgesetz (wo ich übrigens für eine Jastimme sorgte) fettgedruckt betont wurde, im Anschluss an ein Annehmen gäbe es natürlich keinesfalls Bestrebungen auch die Adoptonsmöglichkeit ins Boot zu holen.
    Viele haben genau aus diesem Grund Ja gestimmt, weil sie diesen Aussagen geglaubt haben… .

    Aber vielleicht können mir ja auch (@)Diana oder (@)Sarah Roth diese Frage beantworten.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Herr Schmidli:
    Zufälligerweise verstehe ich die persische Sprache und verfolge die Situation in Iran sehr genau. Wenn Sie ihre Homophobie ausleben und Hasspredigten halten möchten, können Sie das in Iran ungeniert tun. Hier in der Schweiz gilt Homophobie immer noch als psychische Krankheit. Ob sie sich heilen lässt, kommt auf den Grad der Borniertheit des Subjektes an.

    Man sollte hier im Mamablog vielleicht mal beleuchten, ob homo-, inter- oder transsexuelle Heranwachsende ihre Zeit bei heterosexuellen Eltern „schadlos überstehen“. Es gibt leider viele traurige Geschichten von Kindern, die von ihren Eltern nicht akzeptiert werden, was im Suizid münden kann. M.E. sollte man solche Eltern früherkennen und Ihnen ggf. die Kinder wegnehmen.

  • Diana sagt:

    @Markus Schibli: Niemand geht einfach mal zum Chirurgen. In der Schweiz beispielsweise muss die Betroffene erst mal ein Jahr lang in der weiblichen Geschlechterrolle leben. Während dieser Zeit wird sie beispielsweise von der psychiatrischen Abteilung des Zürcher Universitätspitals behandelt. Während dieser Zeit versucht der Psychiater herauszufinden, ob wirklich ein Fall von Transsexualismus vorliegt. Erst wenn das bestätigt werden konnte, beginnt ein Jahr lang die Hormontherapie, während der die Betroffene weiterhin psychologisch betreut wird. Erst nach diesem zweiten Jahr wird ein Gutachten ausgestellt, sofern sich die Diagnose bestätigt hat und die Betroffene in ihrer nun gelebten Geschlechtsrolle deutlich besser fühlt. Dann erst wird der Chirurg gerufen. Das ist genau das, was man „staatliche Hilfsangebote“ nennt, das und nichts anderes wird getan.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli: Nach Iran kann ich jederzeit gehen, da ich einen Schweizer Pass besitze und ich dort nicht gegen iranische Gesetze verstossen würde. Aber Sie wollten mir wohl eher mitteilen, dass in Iran irgendwie minderwertige Menschen leben und Sie mich zu diesen zählen? Vielleicht wollten Sie mir sogar vorschreiben, wie ich mein Leben zu leben habe, kann es sein?

    Habe ich denn irgendwem irgnedwas vorgeschrieben? Im Gegenteil, ich habe bloss meine ganz persönliche Meinunng geäussert und mache Betroffene bloss auf staatliche Hilfsangebote aufmerksam. Schliesslich steigt man auch nicht auf solche Geschichten ein, dass jemand glaubt, er wäre Napoleon. Wieso bitte sollte ich darauf einsteigen, wenn jemand erklärt, er habe das falsche Geschlecht?! Natürlich kann man zum Chirurgen gehen, aber deswegen ist noch keine Frau zum Mann geworden und auch nicht umgekehrt. Falls denn diese beiden Begriffe in Ihrem Vokabular überhaupt noch eine sinntragende Bedeutung besitzen. Und natürlich kann eine Frau eben NICHT Vater werden. Niemals. Und daran bin nicht ich schuld; aber in Ihren Augen vermutlich doch.

    Kann sein, dass Sie mal eine Reise in den Iran machen sollten, um sich abzuregen. Nehmen Sie also dahin ein paar Weihnachtslieder mit und diskutieren Sie mit der dortigen Bevölkerung über ihre Vorurteile ihnen gegenüber. Ich wette, Sie haben vom Iran im Grunde keine Ahnung, das wird also spannend werden.

  • Thomas Läubli sagt:

    Ich beruhige mich nicht, solange die menschenverachtenden Postings von Markus Schmidli noch dastehen.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas Läubli: das war eine überspitzte Formulierung und ein Aufgreifen des Postulats, dass die aktuell betroffenen und eben auch zukünftig betroffenen Kinder diese Familienkonstellation ohne jeglichen Schaden überstehen werden. Und nachhaken musste ich, weil Sie die Gelegenheit zum Antworten leider noch nicht ergriffen haben.
    Bloss weil wir in dieser Sache unterschiedliche Ansichten haben müssen wir ja nicht jedes Wort durch den political correctness-Filter laufen lassen, ausser dann würde dies für beide Seiten gelten!…. Denn das Sie mir Menschenverachtendes Formulieren anhand eines in Anführungszeichen gesetzten Satzes unterschieben find ich ebenfalls nicht neutral.

  • Rahel sagt:

    Meine Güte, die gereizte Stimmung ist förmlich zu spüren! Wie wäre es Thomas, wenn Du Dich etwas beruhigst?

  • Thomas Läubli sagt:

    @Frau Steiner:
    Ich antworte nicht auf menschenverachtende Formulierungen wie „schadlos überstanden“. Versuchen Sies noch einmal anders und besser oder lassen Sies bleiben…

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas Läubli: da Sie grad aktiv sind, nochmals die Frage bezüglich der von Ihnen erwähnten Studien siehe mein 17:42 Post.
    Bis in welches Alter wurden diese Kinder „beobachtet“ und was waren/sind die Kriterien für das Prädikat/Ergebnis „gleichgeschlechtliche Eltern schadlos überstanden“?

  • Thomas Läubli sagt:

    @max:
    Paranoid sind Sie. Wenn Sie nicht sehen, dass jemandem vorzuschreiben, wie er sein Leben zu leben hat, auf dasselbe hinausläuft wie jemandes Leben für unwert zu erklären, kann ich Ihnen nicht helfen. Das altbekannte „Ich hasse nicht den Menschen, sondern seine Sünde“ ist eine künstliche Trennung zwischen Verhalten und Dasein, die sich nicht aufrechterhalten lässt. Institutionalisierte Misanthropie eben, wie vieles in der Religion.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Markus Schmidli:
    Psychisch krank sind Sie, nicht ich. Wenn Sie Homosexuellen vorschreiben möchten, wie sie sich zu verhalten haben, dann können Sie nach Iran gehen. Sie würden sich dort sicher wohl fühlen.

  • Diana sagt:

    @Markus Schmidli: Die Psychiatrie hat jehrzehntelang erfolglos versucht, Transsexuelle so zu heilen. Bis heute konnte nicht einmal die Geschlechtsidentität eines Menschen verändert werden, da halfen nicht mal Elektroschocks. Man hat lange genug versucht, eine biologische „Störung“ psychologisch zu erklären und ist damit gescheitert. Wie also soll die Psychiatrie jetzt noch helfen, Hirnlobotomie oder einfach Ruhigstellen mit Psychopharmaka? Oder soll man vielleicht doch den Exorzisten bemühen?

  • max sagt:

    @Thomas Läubli

    Sind Sie vielleicht ein bisschen paranoid? Markus Schmidli hat etwas wirklich anderes gesagt.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Läubli: Entweder können Sie nicht lesen oder sie wollen nicht. Ich habe ausdrücklich die Verhaltensweisen dieser Menschen als Defekte und Verirrungen bezeichnet, nicht die Menschen selber. Und den Mist von wegen unwertem Leben und „Subjekte“ haben allein Sie verzapft.

    Es ist also genauso wie ich sagte: Sie haben ein Problem mit der Realität. Dass psychisch kranke Menschen in die Psychiatrie gehören ist weder eine geisteskranke noch eine kriminelle Theorie. Denn genau für solche Fälle gibt es diese Anstalten. Genau dafür werden sie mit öffentlichen Geldern unterhalten, damit Leute mit Problemen dort Hilfe bekommen können. Vielleicht sollten Sie auch mal von diesem Angebot Gebrauch machen.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Markus Schmidli:
    Wer andere Menschen als „bedauerliche Verirrung“ und „defekt“ bezeichnet, glaubt wahrscheinlich die Deutungshoheit darüber zu besitzen, was wertes und unwertes Leben ist. Wer dann noch auf „Verfolgung, Unterdrückung und Eliminierung“ dieser Subjekte verweist, zeigt, wessen Geistes Kind er ist. Mit solchen geisteskranken und kriminellen Theorien muss ich mich nicht befassen. Solche gemeingefährlichen Äusserungen gehörten eigentlich bestraft.

  • max sagt:

    sollte heissen

    ***vierfünfel*** sind Schund.

  • max sagt:

    Basses Erstaunen:

    Ich bin immer wieder verblüfft, wie sich Leute auf „wissenschaftliche Studien“ berufen und selber noch nie ein naturwissenschaftliche Arbeit durchgeführt haben.

    Wissenschafter leben immer mehr davon, dass sie sich gut verkaufen. Die Unsitte wird bei uns von den USA her kommend eingeführt.

    Unzählig gut verkaufte Forschungsarbeiten mangeln an fast allem, was eine brauchbare naturwissenschaftliche Untersuchung ausmacht: Eine Modellvorstellung, die die Bildung einer falsifizierbaren Hypothese erlaubt. Brauchbare deskriptive Statistik mit Angaben über Messfehler. Statistische Tests, die der Fragestellung angemessen wären. Schliessende Statistik mit Angaben über Fehler der ersten und zweiten Ordnung. Aber immer wieder kommt am Schluss noch eine grosskotzige Behauptung in Bezug auf irgend ein poppiges allgemeinverständliches Klische.

    So durften wir vor ein paar Tagen von Nicole Althaus erfahren, wer befand, dass Mädchen rosa bevorzugen, weil die Neandertalerinnen rosa Beeren pflückten und das sei nämlich Evolution und so.

    Mit solchem Schmarren wird wissenschaftliche Arbeit verhunzt. Von dem was wir zu lesen bekommen ist mehr als verifünftel ganz einfach Schund, kurzlebig, für die geile Belustigung des (gebildten) Bürgertums und den raschen Profit der Schreiber.

    Schade, wenn sich dann gutmeinende beherzte und engagierte Bürgerinnen hier in den Kommentaren ereifern und meinen, es gäbe irgendjemanden auf der Welt der nur ansatzweise etwas darüber wüsste, wie das Gehirn zu seinen bewussten Funktionen kommt.

  • Markus Schmidli sagt:

    @Thomas Läubli: „Der Beitrag von Markus Schmidli von 06:27 ist eine Zumutung. Wem der Artikel und die Diskussion nicht passt und zu Beleidigungen übelster Art animiert, sollte sich hier raushalten, eine CD mit Weihnachtsliedern in den Apparat schieben und sich beruhigen.“

    Ich bin ja kein Fan von Weihnachtsliedern, aber offenbar haben sie es darauf angelegt, Fans solcher Lieder zu beleidigen?

    Ihnen, Läubli, würde es wohl am besten gefallen, wenn alle ihre Meinung hätten und Sie hier in ihrem kleinen Zirkelchen sich alle gegenseitig auf die Schultern klopfen könnten, damit Ihre verqueren Ansichten nicht mit der Realität in Kontakt kommen. Trotzdem gibt es andere Meinungen und es gab sie auch schon immer. Weltweit. Ihretwegen werde ich bestimmt nicht zum Befürworter von Homo- und Transsexualität. Ich bleibe Gegner.

  • Katharina sagt:

    @Sarah:

    Du hast von dem, was ich geschrieben habe, gar nichts verstanden. So nörgelst Du weiter wegen Preiszitaten nachdem ich etwa dreimal gesagt habe der Aspekt sei unwichtig. Dann unterschiebst Du mir, dass ich transsexuellen Menschen eine bestimmte Motivation unterstelle:
    Zitat: Hören sie auf, mit transsexuelle Betroffenen, die einen Geburtsfehler beheben wollen, für die Freiheit im Umgang mit dem Körper auszunutzen und Aufgrund dieses Motivs transsexuelle Menschen eine andere Motivation zu Unterstellen: “Sich Umwandeln lassen zu wollen.”
    Ende Zitat.

    Ich habe in meiner Aussage darauf hingewiesen, dass wissenschaftliche Ergebnisse und ‚Statistiken‘ zitiert werden, die politisch motiviert sind. Das hat nichts mit den Wünschen und Bedürfnissen Transsexueller zu tun. Auch da hast Du nicht verstanden, dass das Postulat morphologischer Freiheit ein Denkansatz sein kann, wie die Gesellschaft mit dem Thema umgehen kann.
    Dann spielst Du weiter den pissing contest, welches Land nun führend sei, obwohl ich ausdrücklich sagte, dass das so absurd ist wie wer jetzt den besseren Wagen fährt. I couldn’t care less.

    Zu den Statistiken wird genau in dem von deinem Blog aus verlinkten Brainlog auf die Problematik betreffend Rohdaten hingewiesen. Du kannst tausend Korrelationsstudien zu Proteinen, Gehirnarealen usw. bringen, trotzdem sind es nur Korrelationsstudien. Mann sollte mal eine Studie über die Korrelation von Korrelationsstudien zu deren Widerlegung und deren retrospektiver Übereinstimmung mit Fakten machen.

    Die Scans (e.g. fMRT) nennen sich ‚Funktional‘, aber auch da kann nur gemessen werden wo wann höhere Aktivitäten vorkommen. Die ganze Informatik dazu ist unbekannt, wäre die bekannt, wären Gebiete wie Linguistik viel weiter. Zurzeit erlangen wir mehr Wissen darüber, wie die Signale übertragen werden. wie ein bestimmter Gedanke auf dem Gehirn etc abgebildet ist, ist unbekannt. dito Gensequenzen. Das gesamte Humangenom ist zwar als Sequenz der Proteine decodiert , aber zu einem grossen Teil vom Informationsgehalt her unbekannt. Somit kann mit solchen Methoden ein so komplexes Gedankenmuster wie sexuelle Identität (noch) nicht erkannt werden. Da mauschelst Du sowohl hier als auch in deinem Blog Pseudo- und halbverstandene Wissenschaft. Als Reaktion klagst Du mich als Gegnerin von TS- und IS- Anliegen an, obwohl wie in meinem ersten Beitrag ersichtlich, genau das Gegenteil der Fall ist. Deine Reaktion ist der übliche Pavlow’sche Reflex der Sozio-Faschistas auf den Reflex auslösende Wörter.

    Meine Aussagen zu Taxonomie hast du entweder ignoriert oder verstehst es nicht. Ich höre immer noch Begriffe wie Mann , Frau Trans-Mann Trans-Frau. etc. die Gesellschaft muss aus solchen dualen Denkschematas ausbrechen.

    „Katharina meint, Biologie sei unbrauchbar“ das ist eine Unterstellung. Ich bin nicht der Meinung. Und höre bitte auf, deine Zitate und antworten @max und katharina zu beginnen. Wir vertreten hier nicht eine gemeinsame Position oder Lobby.

    Die von dir zitierte TS-Prävalenzstudie basiert auf Schätzungen. Wiederum , lerne Statistik wenn du nicht einsehen willst das das nicht Hard Science und daher unbrauchbar ist. Es ist wurst wie viele TS in einer Bevölkerungsgruppe vorkommen. die TS wollen das machen, was sie machen wollen. ganz einfach. Es scheint, dass es Gesellschaften gibt, die damit ein Problem haben. Das ist das Problem solcher Gesellschaften, nicht das des/der TS. Leider gibt es Kreise die Aussagen wie ‚die Gesellschaft in eine bestimmte Richtung steuern‘ machen. Das ist so unmöglich wie dass ich den ganzen Planeten regieren könnte oder die Zeitgeschichte nach meinem Gusto verändern könnte. Gerade soclhe Kreise sind es, die mit ihren ad nauseam gleichen Denkschematas eine vernuenftige Diskussion verunmöglichen. Die Art und Weise, wie das Thema hier diskutierst und wie Du dich in dem unmethodischen Blog als Experte profilieren willst, schadet der Diskussion massiv und behindert die Interessen der betroffenen Menschen.

    Den Jorge Arbusto (George Bush) zu zitieren ist wohl die neue ‚Reductio ad Hitlerum‘. no further comment necessary.

    „2. haben transsexuell Betroffene im Durchschnitt einen 30% höheren IQ im vergleich zur Durchschnittsbevölkerung“ sogar das Snake Oil haben wir gefunden. Das ist die gleiche Argumentation wie ich bin schlauer weil ich asiatisch bin. Als Hetero hab ich den IQ von 90. als Lesbe 110, als Mann in Frauenverpackung 120 und als Frau in Männerverpackung 130. Als Lesbe die mit einem TS-Mann nach GaOP lebt, hab ich dann einen IQ jenseits des Einsteinischen. So absurd ist das.

    „Diese Diskussion ist absurd“ – genau.

    End of Transmission. Parallel Universe Out.

  • Brunhild Steiner sagt:

    @Thomas Läubli: Kinder lernen am Modell, und daher macht es für mich Sinn dass sich üblicherweise eine Mutter und ein Vater um das Kind kümmern. Im Idealfall imselben Haushalt. Und bloss weil dieser Idealfall arg angekratzt worden ist existiert kein Grund ihn gar nicht mehr anstreben zu wollen. Natürlich gibt es gutfunktionierende Patchworkfamilien welche Sie schlecht funktionierenden Traditionalistenfamilien vorziehen könnten. Aber wenn das Kind wirklich ehrlich sagen dürfte was es sich am meisten wünschen würde, wäre die Antwort wohl immer diesselbe, nämlich dass es die eigenen Eltern miteinander auf die Reihe bringen würden und die Familie zusammenbleibt.
    Das kommt mir jedenfalls sehr deutlich von betroffenen Kindern und Teenagern entgegen. Und ich finde den Druck, der auf ihnen lastet bedenklich, nämlich der Druck, dass sie das Patchworksein cool und toll finden müssen. Das ist auch eine Seite der Realität.
    Was mich bei diesen zitierten Studien der langzeitfolgenlosen Betroffenen interessieren würde, bis in welches Lebensjahr wurden diese Menschen beobachtet um diese Schlussfolgerung zu ziehen? Und was für Kriterien mussten sie erfüllen? Schulabschluss, Ausbildung, Erfolg im eigenen Familienleben?
    Zur Transexualität finde ich wichtig dass man nicht nur messbare Daten, mikroskopisch erfassbares einbezieht. Das eine sind die körperlichen Gegebenheiten, oder eben Unvollkommheiten, Fehleranlagen, wie auch immer man das nennen möchte (Intersexualität ist für mich nochmal was anderes), wie damit umgegangen wird, das andere, wie Einflüsse von Bezugspersonen stattgefunden haben (oder auch nicht) könnten auch eine Rolle spielen. Mit Sicherheit lassen sich diese Probleme nicht bei allen mit sanfteren Methoden „lösen“. Doch weiss ich von einer Frau die nach erfolgter Brust“entfernung“, was bei ihr der letzte Schritt der operativen Eingriffe war, von ihren Eltern hörte, dass sie sich halt schon immer gewünscht hätten sie sei ein Junge.
    Und bei anderen, die ebenfalls massive Identitätsunsicherheiten bezüglich dem eigenen Geschlecht haben, gibt es ähnliche Geschichten. Die sich dann auf nicht-invasive Weise gelöst haben und diese Menschen sind heute mit ihrem geborenen Geschlecht eins. Mir stehen keine Statistiken zur Verfügung wieviel Prozent von den betroffenen Geamtprozent das nun ausmacht, aber ich denke die Thematik endet nicht einfach nur bei den Resultaten aus der Hirnforschung. Persönlich denke ich, dass wir auf dem Gebiet der Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung auch nicht messbaren/fassbaren Einflüssen ausgesetzt sind, welche auch entscheiden wie wir mit was klarkommen können, wo die Unterstützung/Hilfe vorallem dank der operativen Techniken geschehen kann/muss, und wo es auch andere Wege gibt. Zur abschliessenden Klarstellung, ich bestreite nicht dass es TS und IS gibt und dass die OP’s wichtig sind.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Laura:
    Entweder die sexuelle Ausrichtung interessiert Sie nicht (dann müssten Sie hier auch nichts darüber schreiben) oder es interessiert Sie (wie ich aus Ihrem Zweifel, dass Menschen mit anderer sexueller Ausrichtung nicht in der Lage sind, einem Kind vollauf gerecht zu werden, ersehe).

    Zuerst müssen wir festhalten, dass es eigentlich um die Gleichgeschlechtlichkeit der Eltern ging und NICHT um die sexuelle Ausrichtung. Warum die hier jetzt plötzlich eine Rolle spielen soll, müssten Sie schon erörtern.

    Wir haben uns schon mehrmals zu Studien geäussert, die belegen, dass das Kindswohl nicht leidet, wenn beide Eltern dasselbe Geschlecht haben. Der einzige Nachteil könnte die Stigmatisierung des Kindes auf dem Pausenplatz sein. Aber auch hierüber äussern sich die Studien, dass solche „Diskriminierungen“ von Altersgenossen keine labile Psyche zur Folge haben – im Gegenteil: oft verteidigen die Kinder ihre Eltern. Gemäss dem Einwand der Stigmatisierung dürfte ja ein hellhäutiges Ehepaar auch keine dunkelhäutigen Kinder adoptieren.

    Sie müssten schon erklären können, warum eine – wie Sie es nennen – „Patchworkfamilie“ dem Kind nicht gerecht wird. Es gibt dazu genug empirisches Material, die zu Ergebnissen hinführen, die man natürlich wie beim Klimawandel bezweifeln kann. Aber diese Ergebnisse dürfen in der Diskussion nicht ignoriert werden.

    Zudem weiss ich nicht, warum Sie uns hier immer Egoismus unterstellen. Nach dieser Ansicht wäre jeder Kindswunsch egoistisch. Wichtiger ist doch vielmehr, ob die Eltern ihrer Aufgabe gewachsen sind. Und ich sehe da keinen Unterschied zwischen der gemischt- und der gleichgeschlechtlichen Variante.

  • Laura sagt:

    also mal ganz ehrlich, mich hat es bis jetzt in meinem Leben zweimal interessiert, welche sexuelle Ausrichtung ein Mensch hatte, das war zum ersten ich und zum zweiten mein Mann, alle anderen sind mir, mit Verlaub, so was von egal. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele Homosexuelle, für mich sind das Menschen wie alle anderen auch, vielleicht gibt es auch Transsexuelle darunter, ich weiss es nicht, mir hat sich jedenfalls keiner anvertraut. Mich interessiert es auch nicht, mich interessiert der MENSCH und nicht seine Sexualität. Dass es verschiedene Arten von sexuellen Ausrichtungen gibt, das ist wohl unumstritten und wie viele es wirklich sind, die sich einer OP unterziehen, das spielt doch keine Rolle, wichtig ist, dass der Mensch seinen Weg findet und damit glücklich sein kann.
    ABER, das ist hier nicht der Punkt, der Punkt ist, ob Paare mit gleichgeschlechtlicher Ausrichtung oder Transsexuelle in der Lage sind, einem Kind vollauf gerecht zu werden. DAS bezweifle ich, ebenso wie ich bezweifle, dass eine Patchworkfamilie einem Kind voll und ganz gerecht werden kann, ebenso wie ich bezweifle, dass Alleinerziehende, die jeglichen Kontakt zum anderen Elternteil vermiesen, einem Kind voll und ganz gerecht werden. Ich wünschte mir für unsere Kinder etwas weniger Egoismus der Eltern und etwas mehr Verantwortungsgefühl derselben, nicht vom Umfeld und nicht von der Gesellschaft, von den Eltern.

  • Thomas Läubli sagt:

    Der Beitrag von Markus Schmidli von 06:27 ist eine Zumutung. Wem der Artikel und die Diskussion nicht passt und zu Beleidigungen übelster Art animiert, sollte sich hier raushalten, eine CD mit Weihnachtsliedern in den Apparat schieben und sich beruhigen. Ich hoffe, die Redaktion hier schläft nicht deshalb.

  • Sarah Roth sagt:

    Wenn es nur ein paar Wenige währen, die ausserdem noch nicht logisch erklärbar wären. Aber es gibt nun wirklich mehr als hundert zu dem Thema, wie die Geschlechtsentwicklung abläuft und wo und wann die Geschlechtsidentität und die sexuelle Orientierung entsteht, ist alles bekannt. Natürlich wird andauernd versucht, eine psychologische Ursache zu finden. Den Bedarf dafür sieht man hier ja – alle wollen eine. Nur wurde jeder Erklärungsversuch statistisch widerlegt. Tatsächlich ist einiges der wesentlichen Merkmale der Abklärung, dass eine Person geistig gesund ist. Ein Chirurgie Junkie, wie in Max beschreibt, würde ausgesiebt.

  • Diana sagt:

    @Laura: natürlich kann man Studien auch frisieren, aber es braucht schon eine gehörige Ignoranz, um alle Forschungsergebnisse mit einem Schlag vom Tisch zu wischen, weil sie nicht mit den eigenen Vorurteilen übereinstimmen. Wenn man ein Hirn aufschneidet und dort eine anatomische Besonderheit sieht, ist das keine Glaubensfrage mehr sondern ein Fakt. Solche Fakten zu verleugnen, erinnert mich an religiöse Fundamentalisten, die alle wissenschaftlichen Erkenntnisse leugnen, weil sie davon überzeugt sind, die Erde sei nur 6000 Jahre alt. Mit dieser Einstellung wird jede Diskussion ad absurdum geführt.

  • Laura sagt:

    @Diana
    das mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen ist so eine Sache, wie Katharina schon gesagt hat, man kann Studien auch „frisieren“, hab ich in einem anderen Zusammenhang auch schon erlebt, das Ergebnis, war nicht das gewünschte und so wurde die Studie nicht publiziert. Dasselbe mit den Statistiken, die mach ich für meine Firma zum teil selber und ich weiss, wie man mit Zahlen umgehen kann/muss, damit man dem Kunden oder dem Hersteller die eigene Haltung belegen kann.
    Die Frage ist hier ja auch weniger, ob und wieso es das Phänomen gibt und wie viele davon betroffen sind, sondern eher, wie steht die Gesellschaft dazu, dass diese Menschen Kinder adoptieren können.

  • Diana sagt:

    @Max: dass Du von Medizin und wissenschafltichen Erkenntnissen nichts hälst, dürfte genug rüber gekommen sein. Du hast Deine persönliche Meinung zur Tatsache postuliert, was will man da noch sagen? Du postulierst eine Sucht-These, die Du mit keiner einzigen wissenschaftlichen Arbeit belegen könntest, ignorierst aber alle Ergebnisse, die vorliegen. Man muss nicht religiös sein, um religöse Verhaltensmuster zu haben. Nichts spricht dagegen, eine eigene Meinung zu haben, aber wenn diese mit allen Erkenntnissen und Forschungen kollidiert, wird diese Haltung wirklich grotesk. Aber selbstverständlich bleibt Dir das Recht, auch das Widersinnigste zu glauben und wider aller Erkenntnisse daran festzuhalten, dieses Recht will auch ich Dir nicht absprechen.

  • max sagt:

    @Diana
    Was andere Leute im Schlafzimmer treiben, ist mir egal. Was andere Leute mit ihrem Arzt besprechen, geht mich nichts an. Hingegen geht es mich etwas an, wenn ich als Prämienzahler die Sucht eines anderen finanzieren muss. Und es empört mich, wenn neuerdings Selbstverstümmelungen zum Menschenrecht hinaufstilisiert werden.

    Und nein, ich bin nicht religiös. Ich finde es nötig, das Augenmass zu halten und ich habe zuviel davon mitbekommen, wie in den USA quick and dirty geforscht wird – bei anderen Themen zwar. Aber ganz allgemein von solcher Medizin halte ich überhaupt nichts.

  • Sarah Roth sagt:

    Ich schliesse mich DIana an.

    Katharina und Max: Nein, es wird nicht jede kleine SchönheitsOP an den Genitalien oder (auf die Idee käme Max sicher gleich) Operation an Intersexuellen Kindern für die Statistik verwendet. Katharina meint, Biologie sei unbrauchbar, wenn sie nicht Aufzeigt, wass sie will. Max und Markus Schmidi meinen, es wäre Möglich Transsexualität und Homosexualität zu erwerben. Das ist ebenfalls wiederlegt. Max meint gar, den heiligen Gral gefunden zu haben, nachdem Psychologen schon 80 Jahre oder mehr suchen. Und selbstverständlich weis Max, trotz aller gegenteilig lautenden Follow Up Studien, die eigentlich die besten Erfolgschancen aller Krankheitsbehandlungen überhaupt zeigen, am besten, dass Betroffene bei Behandlung totunglücklich werden.
    Unglücklich macht nur eines. Wie sehr Leute ihre Transphobie gegen Tatsachen verteidigen und welche Fantasiegebilde dabei heraus kommen.

    Achja, Max: „In der Schweiz muss neuerdings die Grundversicherung der Krankenkassen für solche Umbauten bezahlen
    Wie gesagt, Umbauten gibt es nicht, aber die Korrekturen wurden schon immer von der Krankenkasse bezahlt.“

    Und Markus SchmidI: „Ausserdem bestreite ich, dass das biologische Geschlecht eine reine Willensfrage ist“
    Das sage ich die ganze Zeit.

  • Diana sagt:

    Normalerweise erlebt man nur in fanatisch-religiösen Gruppen, dass Wissenschaft zur Theologie wird und Glauben über Wissens gestellt wird. Wenn Leute wissenschaftliche Ergebnisse ignorieren, nur um ihren persönlichen Glauben zu verteidigen, ist jede Diskussion müssig, weil diejenigen nicht an der Wahrheit interessiert sind sondern am Schutz ihrer persönlichen Glaubenswelt. Schade, denn Transsexualität wäre eine medizinische Frage die wissenschaftlich betrachtet werden muss und keine Glaubensfrage.

  • max sagt:

    @Markus Schmidli

    Zumindest was diese montrösen Gesundheitssendungen bei SF betrifft – die mit den schamlos grinsenden Gesundheitsverkündigern als Moderatorinnen – dort geht es einfach um die Kohle. In der Schweiz muss neuerdings die Grundversicherung der Krankenkassen für solche Umbauten bezahlen. Ein Arzt muss unterschreiben, dass der Patient dabei gesünder wird. Für mich sind das Monströsitäten wie die Wahlfreiheit bei Abtreibungen, die inzwischen am Fliessband erledigt werden.

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass es sich bei transsexuellen Phantasien um eine Suchterkrankung handelt, die ihren fix braucht. Mit irgendwelchen Verstümmelungen ist solchen Leuten nicht geholfen. Sie leiden nachher einfach anders weiter.

  • max sagt:

    @Katharina

    Wenn Sie jede circumcision mitzählen, dann sind wir bei ein von drei Amerikanern mit einer genitalen Modifikation. Diese Diskussion ist absurd.

  • Katharina sagt:

    Ich habe in meiner Analyse ziemlich klar dargeleitet. dass die’Wissenschaft‘ eben meist keine ist, da sie siraristische Zahlenmassage in die erwuenschteRichtung ist. ‚Normal‘ ist ein hinweis auf die offen gesagt beschissene Taxonomie unrelfektierender Sozialingenieure.

    @Markus Schmidli: Du hast kein recht, irgendwer als jemanden zu deklarieren, der ‚in der Psychiatrie besser aufgehoben sei‘. Wenn Du meine Beitraege gelesen und verstanden hast, dann sollte klar sein, dass es meine ueberzeugung ist, dass wir nicht von pathlogoschen Zustaenden reden, sondern von Entscheidungen autonomer, muendiger Personen.

  • Markus Schmidli sagt:

    Es ist ja schön, auf Weihnachten hin soviel Verständnis mit Homo-, Trans- und weissichwasnochfür-Sexuellen zu haben. Wer die Schreiber sind, weiss man nicht, vielleicht stammen sie aus ebendieser Ecke. Ich lese hier, dass etwa Homosexualität etwas ganz normales sei und dass Transsexualität in „gewissen Ländern“ Tradition habe usw. Gleichzeitig wird tunlichst ausgeblendet, dass die Verfolgung, Unterdrückung und Eliminierung solcher Individuen mindestens eine ebensolange Tradition hat und also genauso als „normal“ angesehen werden kann. Ausserdem bestreite ich, dass das biologische Geschlecht eine reine Willensfrage ist. Nicht umsonst durchlaufen wir ein gewissermassen geschlechtsloses Kindheitsstadium und werden erst dann zu Mann bzw. Frau. Und ebenso geht uns im Grunde das Geschlecht im Alter wieder verloren. Zwar sind die Körperteile noch da, doch inzwischen völlig nutzlos.

    Dass es Leute gibt, die von Natur aus Defekte haben, seien sie nun physisch oder psychisch, das ist wohl unbestritten. Dass ebensolche Defekte auch nachträglich erworben werden können (Unfälle, falsche Erziehung) ist ebenso unbestritten. Mir scheint es deshalb ziemlich fragwürdig, dass es eine Fraktion gibt, die jeden und auch wirklich jede und jeden Homo- oder Transsexuellen als „normal“ zu bezeichnen müssen glaubt. Kann ja sein, dass einige so geboren werden. Aber wenn es auch welche gibt, die erst später so werden, dann könnte man diesen ruhig auch die Hilfe anbieten, um von ihrem Verhalten wieder wegzufinden.

    Ich denke, dass es sich bei solchen Verhaltensweisen um bedauerliche Verirrungen handelt, die ganz bestimmt keinen Anspruch auf Förderung haben. Besser als in einer Runde von wohlmeinenden Schulterklopfern und Chirurgen wären solche Menschen in der Psychiatrie aufgehoben, wo sie ärztliche Hilfe für ihre schwerwiegenden Probleme finden.

  • Sarah Roth sagt:

    Hallo Katharina.

    Wissen sie, wer den Begriff „feminine essence theory of transsexuality“ bzw. „feminine essence narrative“ geprägt hat? Nicht die Menschen, die von Gehirngeschlecht wissen, sondern solche, die Versuchen, dagegen anzureden (J. Michael Bailey allen voran)

    Tatsächlich bemerkt man den Unsinn schon darin, dass nur von Transfrauen die Rede ist. Während die Forschung tatsächlich selbstverständlich über beide Geschlechter geht. Die Gesellschaft hat das grössere Problem mit transsexuellen Frauen als mit transsexuellen Männern. Deswegen gilt es auch nur, transsexuelle Frauen zu stigmatisieren. Schliesslich stützt das unterstellte „Mann werden wollen“ bei Transmännern das männliche Ego.
    Zu den Postmortem Studien zu BSTc und INAH3. Sie besitzen ein gefährliches Halbwissen. Dabei habe ich es gesagt: Die Grösse des INAH3 korreliert mit der sexuellen Orientierung, die Neuronendichte mit der Identität. Nun sind die Anzahl der Untersuchten Toten tatsächlich recht gering. Das ist auch nicht weiter wichtig, denn man weis, was diese Hirnareale steuern. Und das wird zur Zeit mit einer fMRT Studie nach der anderen, mit den unterschiedlichsten Testverfahren überprüft und man kommt immer wieder zum selben Ergebnis. Eine 100% Korellation, sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Nichtbetroffenen Kontrollen. Dessen unangeachtet gibt es die Follow Up Studien bei Intersexuellen. Nun kann man natürlich sagen, alles noch nicht genug, alles nur Theorie. Was wäre wohl der Beweis? Man müsste TS künstlich herleiten. Nur, dieses Verbrechen wird wohl niemand absichtlich an zukünftigen Kindern machen wollen? Musste man auch nicht, man hatte es bereits aus versehen mit dem, bis in die frühen 70er verschriebenen Medikament zur Schwangerschaftsunterstützung: DES. DES enthält ein künstliches Estrogen, dass das natürliche Östrogen verdrängt.
    http://www.intersexualite.org/P-DES-10-04.html

    Zu dem anderen Thema, Michael Jackson, der angeblich ein Weisser werden wollte. Ich würde diesen Link empfehlen, bevor sie einem Menschen dermassen viel Unterstellen (das Gilt für sie und für Max): http://aebrain.blogspot.com/2009/07/auto-immune-diseases-and-michael.html

    Und nun noch zu etwas ganz anderem: Ich habe einige Kontakte zu transsexuellen Personen und Behandlern im Südwesten der USA. Auch wenn sie vor Ort leben, bezweifle ich, dass sie mehr über die Situation und Behandlung transsexueller Personen und Behandlungen dort wissen, als ich.
    Die von ihnen erwähnte Robotik ist auch ausserhalb der USA nicht unbekannt, wird aber nicht für GaOPs eingesetzt. Suporn wird auch von US Amerikanern frequentiert (etwa 50% seiner Patientinnen) – eben nicht wegen der Preise, sondern weil er Weltweit der Beste ist. Ähnlich sieht es mit Dr. Daverio für Penoid Aufbau aus. Eigentlich gab es keine Zeit, zu der US-Amerikaner führend in der genitalangleichenden OP waren. Erst war es Cassablanca (Dr. Burough) und später Thailand. Da hilft nicht mal Hightech. Ich selbst bin in den USA vorstellig geworden. Bei Dr. Ousterhout, San Francisco, der war wirklich ein Pionier auf seinem Gebiet, allerdings für ein anderes Thema.

    > Das erscheint sehr hoch zu sein. Ich bezweilfe, dass es überhaupt zuverlässige Zahlen dazu geben kann, weil wegen des Identitäts- und Persönlichkeitsschutzes solche Informationen gezielt entfernt werden.

    Überzeugen sie sich von der Methodik:
    http://ai.eecs.umich.edu/people/conway/TS/DE/TSprevalence-DE.html

    Ach ja, dank Bushs Antiterrorpolitik ist Identität- und Persönlichkeitsschutz für behandelte Transsexuelle in den USA unmöglich.

    Hören sie auf, mit transsexuelle Betroffenen, die einen Geburtsfehler beheben wollen, für die Freiheit im Umgang mit dem Körper auszunutzen und Aufgrund dieses Motivs transsexuelle Menschen eine andere Motivation zu Unterstellen: „Sich Umwandeln lassen zu wollen.“

    Da sie die Krankenkassenpolitik in den USA ansprechen noch ein interessanter Hinweis. Auf der Jagd nach High Potentials haben viele grössere Unternehmen, die mit einer Krankenversicherung werben, klauseln für die Deckung von TS bezogener Behandlung eingebaut. Sicher nicht um sichmöglichst viele „Verrückte“ einzufangen? Auch dazu gibt es Studien. 1. sind transsexuelle Menschen nicht häufiger psychisch Behandlungsbedürftig wie der Durchschnitt der Bevölkerung, 2. haben transsexuell Betroffene im Durchschnitt einen 30% höheren IQ im vergleich zur Durchschnittsbevölkerung.

  • Katharina sagt:

    „> Das meinen Sie nicht im Ernst ein von 2500 soll Transsexuell sein?

    Auf jeden Fall mehr als eine von 2500 Personen. Eine von 2500 Personen hatte in den USA eine genitalangleichende Operation.“

    Max bezweifelt, dass 1 von 2500 Personen der USA transexuell seien. Gehen wir von einer ungefähren Einwohnerzahl von 300 Mio aus, ergibt das 120000 Personen. Das erscheint sehr hoch zu sein. Ich bezweilfe, dass es überhaupt zuverlässige Zahlen dazu geben kann, weil wegen des Identitäts- und Persönlichkeitsschutzes solche Informationen gezielt entfernt werden. (siehe obige Beiträge). Ein Anruf von Axcion fuer ein soclhes sampling wuerde folgende reaktion hervorrufen (das geraeusch einer unterbrochenen verbindung).

    Genitalangleichende Operation kann sehr viel heissen. Das bedeutet überhaupt nicht, dass es sich um einen fall betreffend Trans-/Inter-Sexualität handelt. Das kann ganz simpel jemand sein, der die äusseren Labia anpassen will usw. (rein im sinne von kosmetischer operation).

    @max

    Michael Jackson ist wohl ein extremer fall morphologischer veraenderung, und offensichtlich haben die Chirurgen auch arg gepatzt. Aber er zeigt genau auf, was ich mit morphologischer Freiheit meine: Der Mann wollte nicht afroamerikaner sein. Wer die USA kennt, weiss, dass Schwarzsein auch heute noch ein Handicap ist. Geschweige denn in den 60ern und 70ern. Nun denn, er wuenschte sich eine Anpassung weg vom aussehen eines negroiden Morphologie. Das ist meiner Meinung nach sein Recht (eben morphologische Freiheit) . Er hat aber nie eine Krankenversicherung dazu bemüht oder sonst wie politisch was gefordert oder gesagt dazu. Er hatte auch die ganze öffentliche Ridicule zu ertragen, als es sich herausstellte, dass sein Nip/Tucker ein Dilletant war.

    Auch gab es keine staatspsychologisch statistische Diskussion dazu. Er wollte es, hat es machen lassen, das war alles.

  • Katharina sagt:

    @All und etwas allgemeiner:

    Mein Eindruck ist, dass bei Transsexualität schnell von der Vorstellung einer Person ausgegangen wird, die anatomisch männlich ist und in Richtung anatomisch weiblich anpassen will: „Statt dass z.B. gefragt wird, “Warum will ein Mann eine Frau werden?” muss mann (man?/Mann?) sich Fragen, “Warum will eine Frau keine männlichen Geschlechtsorgane?”

    Selbstverständlich gibt es die umgekehrte Situation auch. Als in den achtziger Jahren Homo Sexualität enttabuisiert wurde, wurden Lesben auch lange vergessen.

    Aber: Ich sehe dass das Thema in die gleiche soziokulturelle Falle von weiblich /männlich Schemata fällt wie andere Themen. Solange das Thema ausserhalb der reinen medizinisch/anatomischen Terminologie entlang von Taxonomien wie männlich und weiblich diskutiert wird, wird es keine Fortschritte geben. Die Taxonomie und deren sozio-kulturelle Implementation selber muss fallengelassen werden.
    So werden bei Studien zum Stria terminalis (Bed Nucleus of the Stria Terminalis, BSTc) Schlüsse zu einer „feminine essence theory of transsexuality“gemacht. Der Gehirnbereich erfüllt gemäss derzeitigem Wissensstand mehrere Funktionen im Bereich von Angstzuständen und Stressreaktionen. Studien betreffend Transsexualität versuchen eine Korrelation zwischen der Grösse des Organs und sexueller Identität herzustellen. Vom reinen statistischen Standpunkt her ist die Korrelation = 0.26, eine schwache Korrelation aber immerhin über 50x stärker.

    Weiter werden Studien zu INAH3 (Interstitial Nucleus of the Anterior Hypothalamus) im Kontext von Trans- und Inter-Sexualität zitiert. Diese Studien wurden mit Daten von homosexuellen Vs heterosexuellen Männern gemacht. Erstens hat Homo-/ Heterosexualität nichts mit Trans- oder Inter-Sexualität zu tun. Zweitens ist die Studie wiederum eine Korrelationsstudie (Statistik) zur Grösse des Gehirnbereiches. Die Korrelation der betreffenden Daten ist 3, also signifikant. Die Datenmenge (statistical sample) ist aber zu klein für eine sinnvolle Aussage. Zudem gibt es Fragen zur sexuellen Geschichte der Probanden und zum politischen Kontext der Studie (Eugenik).

    Abschliessend kann gesagt werden, dass anstelle von wissenschaftlichen Fakten (Hard Science) politisch kontaminierte Statistikanalysen als Diskussionsstoff verwendet werden. Damit ist der gesamte wissenschaftliche Hintergrund der Argumentation entwertet. „feminine essence theory of transsexuality“ sagt genau, in welcher Richtung das Thema von Argumentatoren missbraucht werden will.

  • Katharina sagt:

    @Sarah:

    Zu Preisen: Da hast Du mich missverstanden – und ich habe gesagt, es sei erstens unwichtig und zweitens hätte ich den Teil weglassen sollen, aber item, you brought the issue up again. Beim Vergleich von Schweizer- zu US-Preisen meinte ich die Durchschnitte über alle Arten von Dienstleistungen, die ein Spital erbringt. Das gleiche gilt zu den Preisen in Südkalifornien zum Rest des Landes. Ich möchte nicht auf das Thema Krankenversicherungen eingehen, da der Ansatz hier nicht der einer gesetzlich verankerten Grundversorgung ist (also im Gegensatz zum Schweizer System). Aber dies ist einer der Gründe für die massiven Preisunterschiede, die an die KK verrechnet werden, weil die Spitäler in der Schweiz durch direkte Zahlungen aus der öffentlichen Hand (sei es als Subventionen oder weil das Spital dem Kanton gehört und die Grundbetriebskosten direkt über das Kantonsbudget gedeckt sind). Somit werden nie die wahren Gesamtkosten an den Patienten oder seine KK fakturiert. Die Preise sind auch über das Tarifpunktesystem staatlich vorgegeben und unterliegen damit nicht freien Marktmechanismen. – nebenbei im der Gesundheitsversorgung meiner Meinung nach der bessere Ansatz als hier.

    Aus dem von mir erwähnten Postulat der morphologischen Freiheit ergibt sich konsequenterweise, dass Kosten nicht Teil der Gesundheitsversorgung sind, also nicht automatisch über eine KK abgewickelt werden sollten. Ausgenommen wären Situationen, wo ein klinischer Befund eines Leidens feststellbar ist. Ich denke da als Beispiel an Depressionen, die ein reguläres Leben behindern / verunmöglichen.

    Die zwei erwähnten Institute erbringen eine Art Vollservice. Das heisst, die Person wird von Anfang bis Ende in allen Aspekten begleitet. Das beinhaltet die Phase der psychologischen Evaluation, hormonelle Behandlungen, Rechtsschutz, Schutz der Privatsphäre inklusive Abschirmung, alle Aspekte des Identitätswechsels im rechtlichen Sinne inklusive der Beseitigung von Informationen zur früheren Identität, entsprechend auch die Transferierung der Vermögenswerte usw. und natürlich chirurgische Prozeduren. Die Klienten, die durch dieses Programm gehen, leben schon in relativ frühen Phasen auf den Estates dieser Institute abgeschirmt. Evt. eine Erklärung betreffend zu den hohen Summen in den Beispielen. Der andere Preistreiber betreffend Malpractice Law Suits habe ich schon erwähnt und ist eine negative Eigenheit des Haftungsrechtes hier.

    „Sei mir nicht Böse, aber in Hinsicht Mikrochirurgie ist USA nicht unbedingt führend“ – ich habe nirgendwo ein Urteil gemacht, welches Land nun führend sei oder nicht. Als Nicht-Medizinerin könnte ich das nicht beurteilen. Aber bei solchen Diskussionen, wo eine Gesprächsteilnehmerin in den USA lebt und die andere nicht, kommt oft die Wahrnehmung auf, wir würden denken, alles besser machen zu können und Errungenschaften anderer zu ignorieren. Es ist eine wechselseitige Falschwahrnehmung (mutual misconception). Ich glaube, wir können das liegen lassen.

    Ich wollte darauf hinweisen, dass der Einsatz von Robotik weitaus bessere Präzision und damit erfolg bietet. Bei GaOPs bedeutet das, dass ein Apparat, den man sich so wie ein Fertigungsroboter in der Autoindustrie vorstellen muss, so konstruiert ist, dass die von der Prozedur vorgeschriebenen Schnitte, Verbindungen usw. ausgeführt werden wie der Chirurg von einem Nebenraum aus fernsteuert. Die Software übersetzt z.b. die Bewegungen des Chirurgen massstäblich herunter in kleinste Bewegungen und Schnitte, die manuell nicht ausführbar wären. Die Apparatur hat auch Mikrokameras, so dass der Chirurg z.b. den Vorgang quasi aus der sicht der Skalpellspitze sieht.

    Das ganze läuft über Datenverbindungen etc. von Raum zu Raum. Die Datenverbindung konsequenterweise auch über eine Breitband Leitung (OC3) oder eine Satellitenverbindung sein. Und genau so wird das im Irak – Krieg eingesetzt, da das Risiko einen hochqualifizierten Chirurgen, der zudem Security Clearances haben muss, in die Battlezone zu schicken, zu gross ist. Deshalb ist das ganze nicht exportierbar. Der Roboter selber stammt übrigens aus Japan. Die sind die waren Leader auf dem Gebiet.

    Vielleicht war meine Wahl des Ausdruckes ‚Mikrochirurgie’ falsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die geschilderte Technologie in Thailand verfügbar ist. Ich sage dazu nur, dass das Land wahrscheinlich betreffend gender assignment kulturell freier ist als anderswo und daher die medizinische Verfügbarkeit weiter entwickelt ist.

  • Katharina sagt:

    @xyxyxy:

    ich habe gesagt, dass es ein bürgerliches Grundrecht auf morphologische Freiheit geben soll. Dabei habe ich bewusst auf den amerikanischen Begriff civil rights verwiesen. Aus einem solchen recht leitet sich nicht ab, dass die öffentliche Hand automatisch für Leistungen aufkommen muss. Wenn dem so wäre, dann hätten Afro-Amerikaner aufgrund der Verfassungsänderungen, die ihnen Bürgerrechte zusprachen, die sie vorher nicht hatten, Anspruch auf Leistungen der öffentlichen Hand. Dem ist nicht so. Eine Konsequenz der Verfassungsänderung war Affirmative Action, die erst über die Zeit hinweg korrigierend wirkte.
    Ich finde im Gegenteil, dass der Ansatz der morphologischen Freiheit die Kostenfrage aus der Gesundheitspolitischen Grundsatzdiskussion herausnimmt. Du hast im schweizerischen Kontext Recht, dass dieses Postulat betreffend Kostenträger behandelt werden müsste.

  • Katharina sagt:

    obiger beitrag wurde falsch auf die site gesetzt (fehler/problem bei textlaenge vielleicht). also nachfolgend in teilen.

  • Katharina sagt:

    @xyxyxy:

    ich habe gesagt, dass es ein bürgerliches Grundrecht auf morphologische Freiheit geben soll. Dabei habe ich bewusst auf den amerikanischen Begriff civil rights verwiesen. Aus einem solchen recht leitet sich nicht ab, dass die öffentliche Hand automatisch für Leistungen aufkommen muss. Wenn dem so wäre, dann hätten Afro-Amerikaner aufgrund der Verfassungsänderungen, die ihnen Bürgerrechte zusprachen, die sie vorher nicht hatten, Anspruch auf Leistungen der öffentlichen Hand. Dem ist nicht so. Eine Konsequenz der Verfassungsänderung war Affirmative Action, die erst über die Zeit hinweg korrigierend wirkte.
    Ich finde im Gegenteil, dass der Ansatz der morphologischen Freiheit die Kostenfrage aus der Gesundheitspolitischen Grundsatzdiskussion herausnimmt. Du hast im schweizerischen Kontext Recht, dass dieses Postulat betreffend Kostenträger behandelt werden müsste.

    @Sarah:

    Zu Preisen: Da hast Du mich missverstanden – und ich habe gesagt, es sei erstens unwichtig und zweitens hätte ich den Teil weglassen sollen, aber item, you brought the issue up again. Beim Vergleich von Schweizer- zu US-Preisen meinte ich die Durchschnitte über alle Arten von Dienstleistungen, die ein Spital erbringt. Das gleiche gilt zu den Preisen in Südkalifornien zum Rest des Landes. Ich möchte nicht auf das Thema Krankenversicherungen eingehen, da der Ansatz hier nicht der einer gesetzlich verankerten Grundversorgung ist (also im Gegensatz zum Schweizer System). Aber dies ist einer der Gründe für die massiven Preisunterschiede, die an die KK verrechnet werden, weil die Spitäler in der Schweiz durch direkte Zahlungen aus der öffentlichen Hand (sei es als Subventionen oder weil das Spital dem Kanton gehört und die Grundbetriebskosten direkt über das Kantonsbudget gedeckt sind). Somit werden nie die wahren Gesamtkosten an den Patienten oder seine KK fakturiert. Die Preise sind auch über das Tarifpunktesystem staatlich vorgegeben und unterliegen damit nicht freien Marktmechanismen. – nebenbei im der Gesundheitsversorgung meiner Meinung nach der bessere Ansatz als hier.

    Aus dem von mir erwähnten Postulat der morphologischen Freiheit ergibt sich konsequenterweise, dass Kosten nicht Teil der Gesundheitsversorgung sind, also nicht automatisch über eine KK abgewickelt werden sollten. Ausgenommen wären Situationen, wo ein klinischer Befund eines Leidens feststellbar ist. Ich denke da als Beispiel an Depressionen, die ein reguläres Leben behindern / verunmöglichen.

    Die zwei erwähnten Institute erbringen eine Art Vollservice. Das heisst, die Person wird von Anfang bis Ende in allen Aspekten begleitet. Das beinhaltet die Phase der psychologischen Evaluation, hormonelle Behandlungen, Rechtsschutz, Schutz der Privatsphäre inklusive Abschirmung, alle Aspekte des Identitätswechsels im rechtlichen Sinne inklusive der Beseitigung von Informationen zur früheren Identität, entsprechend auch die Transferierung der Vermögenswerte usw. und natürlich chirurgische Prozeduren. Die Klienten, die durch dieses Programm gehen, leben schon in relativ frühen Phasen auf den Estates dieser Institute abgeschirmt. Evt. eine Erklärung betreffend zu den hohen Summen in den Beispielen. Der andere Preistreiber betreffend Malpractice Law Suits habe ich schon erwähnt und ist eine negative Eigenheit des Haftungsrechtes hier.

    „Sei mir nicht Böse, aber in Hinsicht Mikrochirurgie ist USA nicht unbedingt führend“ – ich habe nirgendwo ein Urteil gemacht, welches Land nun führend sei oder nicht. Als Nicht-Medizinerin könnte ich das nicht beurteilen. Aber bei solchen Diskussionen, wo eine Gesprächsteilnehmerin in den USA lebt und die andere nicht, kommt oft die Wahrnehmung auf, wir würden denken, alles besser machen zu können und Errungenschaften anderer zu ignorieren. Es ist eine wechselseitige Falschwahrnehmung (mutual misconception). Ich glaube, wir können das liegen lassen.

    Ich wollte darauf hinweisen, dass der Einsatz von Robotik weitaus bessere Präzision und damit erfolg bietet. Bei GaOPs bedeutet das, dass ein Apparat, den man sich so wie ein Fertigungsroboter in der Autoindustrie vorstellen muss, so konstruiert ist, dass die von der Prozedur vorgeschriebenen Schnitte, Verbindungen usw. ausgeführt werden wie der Chirurg von einem Nebenraum aus fernsteuert. Die Software übersetzt z.b. die Bewegungen des Chirurgen massstäblich herunter in kleinste Bewegungen und Schnitte, die manuell nicht ausführbar wären. Die Apparatur hat auch Mikrokameras, so dass der Chirurg z.b. den Vorgang quasi aus der sicht der Skalpellspitze sieht.

    Das ganze läuft über Datenverbindungen etc. von Raum zu Raum. Die Datenverbindung konsequenterweise auch über eine Breitband Leitung (OC3) oder eine Satellitenverbindung sein. Und genau so wird das im Irak – Krieg eingesetzt, da das Risiko einen hochqualifizierten Chirurgen, der zudem Security Clearances haben muss, in die Battlezone zu schicken, zu gross ist. Deshalb ist das ganze nicht exportierbar. Der Roboter selber stammt übrigens aus Japan. Die sind die waren Leader auf dem Gebiet.

    Vielleicht war meine Wahl des Ausdruckes ‚Mikrochirurgie’ falsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die geschilderte Technologie in Thailand verfügbar ist. Ich sage dazu nur, dass das Land wahrscheinlich betreffend gender assignment kulturell freier ist als anderswo und daher die medizinische Verfügbarkeit weiter entwickelt ist.

    @All und etwas allgemeiner:

    Mein Eindruck ist, dass bei Transsexualität schnell von der Vorstellung einer Person ausgegangen wird, die anatomisch männlich ist und in Richtung anatomisch weiblich anpassen will: „Statt dass z.B. gefragt wird, “Warum will ein Mann eine Frau werden?” muss mann (man?/Mann?) sich Fragen, “Warum will eine Frau keine männlichen Geschlechtsorgane?”

    Selbstverständlich gibt es die umgekehrte Situation auch. Als in den achtziger Jahren Homo Sexualität enttabuisiert wurde, wurden Lesben auch lange vergessen.

    Aber: Ich sehe dass das Thema in die gleiche soziokulturelle Falle von weiblich /männlich Schemata fällt wie andere Themen. Solange das Thema ausserhalb der reinen medizinisch/anatomischen Terminologie entlang von Taxonomien wie männlich und weiblich diskutiert wird, wird es keine Fortschritte geben. Die Taxonomie und deren sozio-kulturelle Implementation selber muss fallengelassen werden.
    So werden bei Studien zum Stria terminalis (Bed Nucleus of the Stria Terminalis, BSTc) Schlüsse zu einer „feminine essence theory of transsexuality“gemacht. Der Gehirnbereich erfüllt gemäss derzeitigem Wissensstand mehrere Funktionen im Bereich von Angstzuständen und Stressreaktionen. Studien betreffend Transsexualität versuchen eine Korrelation zwischen der Grösse des Organs und sexueller Identität herzustellen. Vom reinen statistischen Standpunkt her ist die Korrelation = 0.26, eine schwache Korrelation aber immerhin über 50x stärker.

    Weiter werden Studien zu INAH3 (Interstitial Nucleus of the Anterior Hypothalamus) im Kontext von Trans- und Inter-Sexualität zitiert. Diese Studien wurden mit Daten von homosexuellen Vs heterosexuellen Männern gemacht. Erstens hat Homo-/ Heterosexualität nichts mit Trans- oder Inter-Sexualität zu tun. Zweitens ist die Studie wiederum eine Korrelationsstudie (Statistik) zur Grösse des Gehirnbereiches. Die Korrelation der betreffenden Daten ist 3, also signifikant. Die Datenmenge (statistical sample) ist aber zu klein für eine sinnvolle Aussage. Zudem gibt es Fragen zur sexuellen Geschichte der Probanden und zum politischen Kontext der Studie (Eugenik).

    Abschliessend kann gesagt werden, dass anstelle von wissenschaftlichen Fakten (Hard Science) politisch kontaminierte Statistikanalysen als Diskussionsstoff verwendet werden. Damit ist der gesamte wissenschaftliche Hintergrund der Argumentation entwertet. „feminine essence theory of transsexuality“ sagt genau, in welcher Richtung das Thema von Argumentatoren missbraucht werden will.

  • Diana sagt:

    für Max, betreffend BSTc hier noch etwas detailierter:
    http://www.transident.ch/Ne-Gehirn-bst.shtml

  • Diana sagt:

    Max, damit vertrittst Du die These, dass eine Sicht organische Veränderungen im Gehirn hervorruft. Falls Du das nachweisen kannst, revolutionierst Du das medizinische Denken des einunzwanzigsten Jahrhunderts und beweisst, dass alle Wissenschaftler doch nur Idioten sind.

    Bereits 1995 berichtete „Nature“, dass der BSTc Berich im Hirn von transsexuellen Frauen mit dem von anderen Frauen übereinstimmen. Das BSTc steuert die Geschlechtsentwicklung:
    http://www.transident.ch/Ne-Gehirn.shtml

    Hinzu kommt, wenn Du Transsexualität als Sucht betrachtest, wie erklärst Du, dass diese Sucht bereits im Kindesalter entsteht?

    Natürlich darf jeder Mensch seine eigene Meinung haben, aber man sollte dabei nicht die Erkenntnisse der Wissenschaft ausblenden.

  • Sarah Roth sagt:

    @Max

    > Ohne den entsprechenden Hormonhaushalt entwickelt der Fötus keinen Penis und später keinen Hoden.

    So etwas nennt man Lernresistenz, lesen sie meinen Beitrag noch einmal. Und sie wollen sich für Intersexuelle einsetzen?

    > Ich halte Transsexuelle für suchtkrank, ähnlich wie man das bei anderen Körperschnippel-Opfern wie zum Beispiel bei Michael Jackson auch erfahren durfte.

    Netter Versuch. Machen Transsexuelle haben zeitlebens keine Operation, die wenigsten mehr als eine. Wie sie daraus eine OP Sucht herleiten wollen, ist mir ein Rätsel.

    Merken sie nicht was sie tun? Sie bekommen eine solide Erklärung geliefert, die sich sogar mit ihren bisherigen Erkenntnissen deckt. Akzeptieren können sie diese aber nicht, stattdessen Konstruieren sie eine unterstellte Motivation nach der anderen – besonders wichtig? Alle aus einer psychischen Störung motiviert. Reflektieren sie einmal sich selbst, warum sie das nicht akzeptieren können und zur Pathologisierung greifen?

    > Das meinen Sie nicht im Ernst ein von 2500 soll Transsexuell sein?

    Auf jeden Fall mehr als eine von 2500 Personen. Eine von 2500 Personen hatte in den USA eine genitalangleichende Operation.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Laura:
    Sie brauchen dazu wahrscheinlich keine Statistiken. Aber die Frage ist, wie es hier bei den gleichgeschlechtlichen Eltern aussieht und dazu existieren eben Statistiken. So kommt eine Studie vom „Birkbeck College“ in London und der „Clark University“ in Massachusetts zum Schluss, dass sich Kinder von Lesben im Leben besser entwickeln würden. Natürlich kann man jetzt die Parameter und Voraussetzungen der Studie hinterfragen, aber es handelt sich um eine von vielen Studien, die wenigstens zum Resultat kommen, dass sich Kinder zumindest nicht schlechter entwickeln als bei gemischtgeschlechtlichen Eltern.

  • max sagt:

    @ Laura

    Genau das ist der Grund, warum ich seinerzeit abwinkte. Eine langjährige Freundin wünschte mich als Erzeuger eines Kindes. Sie wollte das entweder ganz alleine oder in einer WG von vier oder fünf Lesben aufziehen. Ich sagte ihr genau das: Ein Kind braucht einen Vater UND eine Mutter.

    Viele Jahre später hat sie es sich dann anders überlegt. Sie sagte, sie wolle nicht eine von mir gezeugte Intelligenzbestie grossziehen.

  • max sagt:

    @Diana

    Ohne den entsprechenden Hormonhaushalt entwickelt der Fötus keinen Penis und später keinen Hoden. Ich bleibe dabei: Propaganda zur Rationalisierung einer Suchterkrankung. Ich halte Transsexuelle für suchtkrank, ähnlich wie man das bei anderen Körperschnippel-Opfern wie zum Beispiel bei Michael Jackson auch erfahren durfte.

    @ Sarah Roth

    Das meinen Sie nicht im Ernst ein von 2500 soll Transsexuell sein? Dann noch ein von 100 magersüchtig, ein von 20 schwul, ein von 200 heroinabhängig, …. Die Menschheit wäre vor ungefähr 4 Millionen Jahren ausgestorben.

    @ Thomas Läubli

    Nein, es gibt überhaupt keine Rechtfertigung jede einzelne obskure Abweichung vom gewöhnlichen während Jahren alle 2 Monate zwei Stunden lang im Fernsehen breitzutreten. Es gibt auch kein allgemeines Informationsbedürfnis dessetwegen.

    @ Roman

    Warum musste sich der Vater als Vater eintragen lassen? Die meisten Blogschreiber hier sind sich nicht im klaren, dass ein deutsches Gericht, genau gleich wie ein schweizerisches im INTERESSE DES KINDES entscheidet. Der Egoismus der Eltern und ihre Befindlichkeiten sind bei der gängigen Rechtsprechung vollkommen wurscht.

  • Laura sagt:

    @Sarah Roth
    man kann es auch eigene Erfahrung nennen und dazu brauche ich keine Statistiken um zu merken, was meine Kinder brauchen.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Laura:
    Wo habe ich geschrieben, dass „ich auch ein Recht habe“? Ich habe bloss sachlich darzulegen versucht, warum die Gleichgeschlechtlichkeit der Eltern keinen Nachteil für das Kindswohl darstellt. Unter „Verantwortung“ für das Kind zu übernehmen, verstehe ich nicht, dass ein Elternteil verpflichtet ist, seine Muskelkräfte mit dem Kind zu messen. Wenn das Kind sportlich begabt ist und diese Begabung ausleben möchte, dann schickt man es sowieso ins Training. Genauso gibt es Eltern, die nicht viel von Schach oder Kunst verstehen und trotzdem entwickelt das Kind diese Interessen. Ist man dann als Mutter/Vater aufgeschmissen, wenn man diese Fertigkeiten nicht vermitteln kann? Und umgekehrt kann man mit den Fähigkeiten der Eltern nichts anfangen. Meine Eltern haben im Fussball Karriere gemacht, aber ich konnte mich dafür nie begeistern. Das alles hat mit der Geschlechtlichkeit der Eltern nichts zu tun.

    Wie Sie von meinen Erörterungen auf den polemischen Begriff „Luxusspielzeug“ kommen, weiss ich nicht. Ich glaube, die meisten homosexuellen Paare überlegen sich sehr genau, ob sie ein Kind wollen oder nicht. Bei Heterosexuellen „passiert“ es manchmal einfach. Ich möchte letzteren nicht „Egoismus“ unterschieben, denn trotz einer ungewollten Mutter-/Vaterschaft kann man dann noch Verantwortung für das Kind übernehmen.

  • Sarah Roth sagt:

    Naja, da steht die Statistik gegen sie. Einmal mehr Glauben gegen Wissen.

  • Laura sagt:

    @Sarah Roth
    wo gibt es denn die Grossfamilie noch? Zudem, Grosseltern haben nicht die Funktion ihre Enkel zu erziehen, die sollen ihre Enkel verwöhnen, Göttis haben auch nicht die Funktion des Erziehers sondern des Beraters im besten Fall.
    Erziehen sollen in erster Linie die Eltern. Ich unterstelle der Gesellschaft, dass sie es sich zu einfach machen will. Mir ist es egal, wer mit wem das Bett teilt, das interessiert mich weder bei Heteros noch bei gleichgeschlechtlichen Paaren, ich nerve mich aber daran, dass die Gesellschaft heute so egoistisch ist, dass sie denkt, alles was man sich wünscht, müsse auch erreicht werden, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse eines Kindes. Und das kann man Schönreden wie man will, ein Kind braucht Vater und Mutter, Mann und Frau als Erzieher als Vorbilder. Klar wird ein Kind auch gross, wenn das eine oder andere fehlt, aber das ist dann nur zweite Wahl und zweite Wahl als Standard zu wollen, kann doch nicht das ziel einer Gesellschaft sein.

  • Sarah Roth sagt:

    Also Schluss mit Grossfamillie. Jeder wird ein Einzelkämpfer… schöne neue Welt. Also früher war es normal das Göttis, Gotten und Grosis Verantwortung übernommen haben. Und alles nur, weil sie gleichgeschlechtlichen Paaren unterstellen, nicht genug zu bieten?

  • Laura sagt:

    @Sarah Roth
    ich schiebe es all denen in die Schuhe, die die Erziehung delegieren, die denken, dass der Götti, das Grosi, die Mitschüler die Funktion der Erzieher übernehmen sollen, weil man dazu nicht im Stande ist.

  • Christoph Sigwart sagt:

    Eines Tage wird jeder erwachsene und reife Mensch seine erzieherische Vergangenheit akzeptieren müssen, ob es ihm passt oder nicht. Das menschliche Schicksal richtet sich nicht nach dem was gut oder schlecht ist, sonder geht seine eigenen Wege. Egal wie meine Vergangenheit strukturiert war und gleich was für einen Einfluss diese auf meine Persönlichkeit ausgeübt hat: Leben verlangt, gelebt zu werden – nicht mehr und nicht weniger.

  • heidi reiff sagt:

    @ Mia

    Was Sie schreiben sehe ich auch so. Für Kinder ist es zentral, dass sie in integriert werden wollen in einer Gruppe. Hier in der Schweiz gibt es hoffentlich keine Pädagogen mehr, die Handtatzen verabreichen. Kinder die sich wehren dürfen sind diesem hackhackhack weniger ausgeliefert. Viele Erwachsene passen sich an, reden nach dem Munde der Andern. Kinder plappern und ahmen nach in der ersten Jahren, ein ganz natürlicher Entwicklungsprozess. Durch eine längere Odyssee konnte ich
    ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln, die rosarote Brille leg ich ab und zur Seite .

  • Mia sagt:

    Das Problem sind weder diese Eltern noch deren Kind. Das Problem ist die menschliche Umgebung. Wer nicht in die Schublade passt, wird fertig gemacht, hackhackhack. Anders sein stärkt, mit den Wölfen heulen nicht.

  • Sarah Roth sagt:

    @Laura
    „Mir kommt wirklich die Galle hoch, wenn ich all dieses Getröte lese, “ich hab auch ein Recht” und das Kind? Hat das Kind auch ein Recht oder verkommt das auch bloss zu einem Luxusspielzeug, weil man können mitreden will, weil man es auch mal ausprobieren will, wie das ist und das man dann dem nächstbesten unterjubelt, damit man endlich wieder seine Ruhe hat?“

    Huh? Wem schieben sie jetzt das in die Schuhe? Meinen sie nicht, wer Wunschkinder in die Welt setzt wird auch eher Verantwortung dafür übernehmen? Ich verstehe ihre Argumentation und die Funktion ihrer Gallenblase wirklich nicht.

  • Laura sagt:

    @Thomas Läubli
    weil die Eltern in erster Linie die Bezugspersonen sind. Klar kann sich der Bub mit andern gleichaltrigen messen, aber das ist nicht der Punkt. Wir Eltern geben schon genügen Verantwortung ab, da sollten wir wenigstens in der Phase der Pubertät unser Pflichten wahrnehmen und das nicht auch noch delegieren. Es ist doch einfach krank, jeder will Kinder aber Verantwortung dafür übernehmen, das sollen bitte schön die anderen, die Lehrer sollen erziehen, die gleichaltrigen Machtkämpfe austragen, der Doktor aufklären. Ein Kind zu haben ist nun mal nicht dasselbe, wie sich einen Hund zu kaufen. Kinder hat man nicht, weil man „auch ein Recht“ darauf hat, sondern weil es eine Lebensaufgabe ist und zwar auch mit allen negativen Seiten. Mir kommt wirklich die Galle hoch, wenn ich all dieses Getröte lese, „ich hab auch ein Recht“ und das Kind? Hat das Kind auch ein Recht oder verkommt das auch bloss zu einem Luxusspielzeug, weil man können mitreden will, weil man es auch mal ausprobieren will, wie das ist und das man dann dem nächstbesten unterjubelt, damit man endlich wieder seine Ruhe hat?

  • Sarah Roth sagt:

    @Katharina
    „Zu den Preisen, was eigentlich nebensache ist, Die US Preise sind bei einem Standart – Spital etwa doppelt so hoch wie in der Schweiz“

    Die von dir genannten Preise waren ja um mehr als eine zehnerpotenz abseits vom Üblichen. Das sorgt dann für zusätzlichen Stress, wenn es um die Übernahme der nötigen Operationen durch Krankenkassen geht und die Leute mit Mondpreisen argumentieren.

    „Die von mir erwaehnten technologien sind ausserhalb der USA nicht erhaletlich, da sie restriktionen zum export militaerisch relevanter technologien und verfahren unterliegen (wegen der robotik). Die gaengigen verfuegbaren Prozeduren sind nicht immer erfolgreich und wegen problemen betr. vernarbungen etc auch mit unerwuenschten und teilweise nicht korrigierbaren Effekten verbunden.“

    Sei mir nicht Böse, aber in Hinsicht Mikrochirurgie ist USA nicht unbedingt führend. Und bei GaOPs sind die Thailänder den USA weit voraus. Wenn USA, dann besagte Marci Bowers. Sie führt pro Jahr mehr als 100 Operationen durch und das auch mit Feingefühl und Empathie, denn sie hatte selbst eine solche Operation (damals von von Stanley Biber).

    „Die ganze Informatik der Signalstoffe, Rezeptoren , Hormone usw ist noch unbekannt. Bis jetzt arbeiten alle diese Studien mit Korrelationen.“

    Das würde ich so nicht unterstützen. Klar gibt es noch Details-Rätsel, an denen geforscht wird. Aber die Grundzüge sind ausreichend erforscht. Kausalität z.B. ist Nachgewiesen.

    @Max
    „Vermutlich haben wir bei SF mehr Sendungen über Transsexuelle zu sehen bekommen, als es Transsexuelle gibt in der Schweiz.
    …von einem halben Dutzend Transsexuellen in der Schweiz…“

    Die relevanz behandelter Transsexualität liegt derzeit bei 1:2500 (USA), Schätzungen vermuten, das wegen der hohen Dunkelziffer und der hohen Selbstmordrate unbehandelter Betroffener (Etwa die Hälfte aller 18 jährigen Unbehandelten gibt an, bereits mindestens einen Selbstmordversuch hinter sich zu haben) die tatsächliche Prävelanz bei 1:500 liegt. Das Verhältnis der Geschlechter ist dabei in etwa ausgeglichen. Es gibt mehr von Transsexualität Betroffene, als es von multibler Sklerose Betroffene gibt.

    Ob ich persönlich nun Froh bin über die Berichterstattung? Durchgängig findet sich folgendes Muster:
    – Eine PräOP Transfrau (ganz selten Männer) wird Interviewt oder Begleitet und wenn es um eine Begleitung geht endet die Berichterstattung mit der GaOP, als ob dieses Ereignis nun alles bestimmen würde.
    Besagte erfolgreiche Transmenschen dagegen werden eigentlich so gut wie nie gezeigt. Das letzte was diese wollen, ist ja schliesslich auch, dass ihre medizinische Vergangenheit Landesweit bekannt wird. So Offen ich hier schreibe, ich tue es nur, weil sich das kaum auf mein Alltagsleben auswirkt.

    Es wird eigentlich immer Sensationalisiert, wie eben auch in den beiden Teasern zu diesem Beitrag. Das Thema ist ja eigentlich Regenbogenfamillien. In den Teasern bleibt nur noch die Transsexualität, und dann auch noch mit der Überschrift „Ich bin Transsexuell“?

    „Das ist einfach Chabis. Dann hätte der Bub nämlich keinen Penis und keine Hoden bekommen, ohne die nötigen Hormone geht da gar nichts.“

    Das ist nun völlig falsch. Erstmal müssen sie sich klarmachen, das Penis und Klitoris ein und dasselbe ist. Bei Hormonbehandlung entwickelt sich bei Männern auch oft ein ausreichendes Organ, das meist in etwa die Grösse und Form eines Mikropenis erreicht.
    Ob sich aber Ovarien oder Hoden bilden, hängt gar nicht von den Hormonen ab, sondern vom SRY Genstrang, der meistens auf einem Y Chromosom liegt. Ohne hormonell eindeutige Entwicklung verbleiben diese jedoch in der Bauchhöhle. Da sie sich so gut informiert über Zwangsoperationen an Zwittern geben, sollte ihnen Bekannt sein, dass CAIS und PAIS Betroffenen diese oft mit schweren gesundheitlichen Folgen entfernt werden, da angeblich ein hohes Entartungsrisiko besteht (die so benannte Krebslüge).

    @Frau Althaus / Teaserautor
    „Ich bin Transsexuell“

    Ein Outing? Wer spricht hier? Im Blogbeitrag findet sich nichts entsprechendes?

  • Thomas Läubli sagt:

    @Laura:
    Sie sagen ja selber, der Bub könne seine Muskelkräfte mit seinen Kollegen auf dem Pausenplatz messen. Warum müssen diese Aufgabe die Eltern übernehmen?

    @Anderem, was angesprochen wurde:
    Dass Intersexuelle kurz nach der Geburt im Spital zurechtgeschnitten werden, ist tatsächlich ein Skandal. Aber sowohl der Transsexuelle wie auch der erwachsene Intersexuelle soll selber entscheiden, welchem Geschlecht er (und ob er überhaupt einem Geschlecht) zugehören möchte.

    Dass Transsexualität und andere „Abweichungen“ von der Norm in den Medien besprochen wird, wollen wir doch hoffen. Letztlich dient dies der Aufklärung, was einer Notwendigkeit entspringt, wie auch einige Reaktionen in diesem Blog zeigen.

    Es wurde oben behauptet, Kinder mit verschiedengeschlechtlichen Eltern würden ihre Geschlechtsausprägung tiefer und emotioneller erleben und den Geschlechterkampf aus beiden Blickrichtungen erleben. Ich weiss nicht, ob es so was braucht, um ein „ganzer“ Mensch zu sein. Zumindest möchte ich auf Studien zu gleichgeschlechtlichen Eltern hinweisen, die beobachtet haben, dass Kinder, die in einer solchen Familie aufwachsen, sich demokratischer und partnerschaftlicher verhalten. Das sind doch positive Charakterzüge. Zudem sind statistisch auch keine speziellen Entwicklungs- und Verhaltensstörungen feststellbar und die sexuelle Orientierung der Kinder entspricht dem Durchschnitt der Bevölkerung.

    Es gibt also keine rationalen Gründe gegen gleichgeschlechtliche Paare, die Kinder aufziehen wollen.

  • Sarah Roth sagt:

    Regenbogenfamillien

    Ich finde es ziemlich unglücklich, wie die Themen vermischt worden sind. Deshalb möchte ich mich jetzt mal zum Thema Regenbogenfamillien äussern, bevor ich in einem weiteren Post auf das Thema Transsexualität zurückkomme.

    Hört man konservative Kreise, wird dort die Vater, Mutter, Kind(er) Famillie als Einheit als das natürliches Modell benannt. Das ist schlichtweg falsch. Das natürliche Modell ist die Grossfamillie, bei der mehrere Generationen unter einem Haus leben. Das moderne Famillienbild kam in Europa erst mit dem Bürgertum, in den USA sogar erst nach dem 2. Weltkrieg in Mode. Im Grossfamillienmodell bieten homosexuelle Menschen innerhalb der Famillie einen evolutionären Vorteil, da mehr Erwachsene da sind, die sich um die Kinder kümmern. Auch „Geschlechtsabweichler“ haben in vielen Kulturen eine interessante Tradition, gelten sie als Vermittler zwischen den Geschlechtern.

    Das macht es ein wenig paradox, wenn nun heute ausgerechnet mit „Werten“ und „unnatürlich“ die Frage der Nachkommenschaft von menschlichen Nicht-Standardmodellen gesprochen wird.

    Aber nun die Frage, brauch ein Kind umbedingt je einen Elternteil vom jeweilgen Geschlecht? Dazu gibt es nun schon mehrere Langzeitstudien, die alle zu dem Ergebnis kommen, dass aus Regenbogenfamillien ganz normale Kinder erwachsen. Wenn es überhaupt eine Abweichung gibt, dann, dass sie meist etwas Toleranter sind.

    Und es ist ja nun wirklich nicht so, dass Kinder keine Identifikations-/Ansprechpartner im jeweiligen Geschlecht haben. Allen Vorurteilen zum Trotz leben Homosexuelle nicht in einer isolierten Subkultur und haben auch weitere Famillie und Freunde, deren Geschlechter Bundgemischt sind. Da hat das Kind zweier Lesben auch einen Götti, ein (oder mehrere) Grosi, und davon abgesehen auch noch die Freunde der Eltern zur Verfügung.

  • Diana sagt:

    Da ich hier zum ersten Mal schreibe, wurde mein Hauptbeitrag von gestern erst heute freigeschaltet und die meisten hier diskutierenden, dürften ihn übersehen haben, weil er in den gestrigen Beiträgen einsortiert ist. Deshalb erlaube ich mir, meinen Beitrag hier nochmal zu posten:

    Über Transsexualität geistern unzählige Mythen herum, keine entspricht dem heutigen Stand der Wissenschaft und der Sichtweise der behandelnden Ärzte und der Betroffenen.

    1. Eine transsexuelle Frau war nie ein Mann, sie war schon immer eine Frau, deren Körper sich nicht der Geschlechtsidentität entsprechend entwickelt hat. Offiziell ist Transsexualismus zwar nachwievor als Persönlichkeitsstörung klassifiziert, aber sämtliche Fachleute bestätigen, dass eine biologische Ursache nachgewiesen ist. Nicht die Geschlechtsidentität ist verdreht sondern der Körper. Deshalb “heilt” man heute Transsexuelle auch nicht mehr mit Elekroschock (was nie gelungen ist) sondern passt den Körper soweit es medizinisch möglich ist, der Geschlechtsidentität an. Deshalb ist es auch keine Geschlechtsumwandlung sondern eine Geschlechtsangleichung, man gleicht den Körper sozusagen der Seele oder dem Geist an, weil die Diskrepanz zwischen innen und aussen nicht aushaltbar ist.

    2. Es ist ein Mythos, dass Transsexuelle nach der Geschlechtsangleichung unglücklich wären. Klar sind sie auch nach diesem Prozess nicht alle das personifizierte Glück, das hat unter Anderem damit zu tun, dass es für Betroffene extrem schwer ist, in einer Gesellschaft zu bestehen, die Transsexualität wider wissenschaftlichen Erkenntnissen stigmatisiert und ausgrenzt. Prof. Udo Rauchfleisch, der in Basel über hundert Transsexuelle langfristig begleitet hat, schreibt in seinem Buch, dass von all denen eine einzige Transfrau war, die die Operation bereute, allen anderen ging es nach dem Angleichungsprozess deutlich besser als vorher. Genau genommen haben sie erst dann angefangen, ein menschenwürdiges Leben zu führen.

    3. Der bizarrste Mythos ist, dass Transgender sozusagen trendy ist oder kultiviert wird. Niemand wird transsexuell, entweder man ist es, oder man wird es nie werden. Man weiss heute, dass die Geschlechtsidentität spätestens ab dem dritten Altersjahr unumkehrbar fest steht. Bis zum heutigen Tag wurde nicht bei einem Menschen die Geschlechtsidentität geändert. Hinzu kommt, dass niemand sich freiwillig der gesellschaftlichen Stigmatisierung aussetzt und niemand nimmt so eine Operation in Kauf, um mal was Neues zu erleben.

    Bei diesen Diskussionen sollte eines nicht ignoriert werden. Transfrauen und Transmänner sind Menschen wie alle anderen auch. Sie haben es sich nicht ausgesucht, im “falschen Körper” geboren zu werden. Sie haben genauso ein Recht auf ein glückliches Leben und können genauso gute Eltern sein wie alle anderen Menschen auch.

  • Diana sagt:

    @Max: Es ist nicht einfach alles Chabis, nur weil es nicht Deinen Vorstelliungen entspricht. Lies mal Fachliteratur oder sprich mit Fachleuten und überleg Dir dann, ob es sinnvoll ist, Transsexuelle zu beleidigen. Wie Sarah Roth geschrieben hat, ist das Hirn transsexueller Frauen weiblich. Das ist kein Wunschdenken von Transfrauen, diese Erkenntnis kommt daher, dass man beispielsweise Hirne von verstorbenen Transfrauen aufgeschnitten hat und diese bioligische Tatsache erkennen konnte. Alle Fachleute werden Dir bestätigen, dass transsexuelle Frauen nicht Männer sind die lieber Frauen wären sondern Frauen mit weiblichen Hirnstrukturen, die darunter leiden, dass ihr Körper männliche Geschlechtsmerkmale hat. Beie Intersexuellen ist der Körper männlich-weiblich vermischt, bei Transsexuellen hat sich der gesamte Körper falsch entwickelt.. Ich weiss nicht, wievliele Bücher und Studien Du gelesen hast, dass Du Dich erdreistest, Dich über alle wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre hinwegzusetzen. Aber es ist für mich Ausdruck von Ignoranz, wenn Du beispielsweise meine Argumente, die ein Abbild ebendieser wissenschaftlichen Erkenntnisse sind, als Chabis abtust.

  • Roman sagt:

    Ich finde es sehr positiv, dass es ein solches Urteil nun gibt! Jedoch finde ich es schade, dass Brigitte sich als Bernd, also klar als Mann und Vater eintragen musste. Der Schritt, bis Homosexuellen die Adoption erlaubt wird, ist so immer noch sehr gross.

    Es gibt mehrere Argumente gegen gleichgeschlechtliche Adoption, die einfach nicht zählen:
    – den Kindern fehlt ein Vorbild und Bezugspersonen unterschiedlichen Geschlechts – 50% der Ehen werden geschieden, danach leben die meisten Kinder auch nur noch bei einem Elternteil! Es hat also sogar nur noch eine Bezugsperson.

    – es ist nicht natürlich – kein Kommentar

    Rechtlich gesehen dürfte nichts gegen solche Adoptionen sprechen. Ein einziger gewichtiger Negativpunkt bleibt jedoch: Wie gehen die Kinder damit um? Und wie werden sie von der Gesellschaft aufgenommen??

  • Laura sagt:

    Das Argument, dass viele Eltern sich scheiden lassen und die Kinder dann nur bei einem Elternteil aufwachsen und nur beschränkten Kontakt zum anderen Elternteil hat, zieht das nicht auch bei gleichgeschlechtlichen Eltern? Oder sind die, weil sie sich entschlossen haben, ein Kind aufzuziehen, davor gefeit sich zu trennen.

  • max sagt:

    @xyxyxy

    Kommt darauf an, wie Sie den Wert einer intakten Familie definieren. An zerstörten Familien verdienen ein ganzer Haufen Leute Geld: Rechtsanwälte, Richter, Psychotherpeuten, Erziehungsberater, Sozialdienste (mit Alimenten-„Bevorschussungen“), Polizei, Gefängnisaufseher, Tageskinderbetreuerinnen, Heilpädagogen, Heimerzieher, Drogenberatungsfachstellen….

    Das alles ist ein riesiges Buisness, das grossartige Angebote an verantwortungslose, gierige Erwachsene macht.

    Für gelangweilte Eltern ist es nämlich interessant und risikolos sich über den Partner herzumachen, ihn zu plagen, beleidigen, demütigen… Am Schluss zahlen ja die anderen die Rechnung für diese primitive Abenteuerlust.

  • xyxyxy sagt:

    @katharina

    es mag ja sein, dass ich als mann auch „ein recht“ auf eine Vagina und weibliche Brüste habe.
    aber wenn die verwirklichung dieses rechts über 500´000 fr. kostet – wer soll denn das bezahlen?
    Wo kommen wir hin, wenn jeder „ein recht“ auf alles mögliche haben soll? – das führt ins absolut uferlose.
    also verwenden sie doch bitte nicht das wort „Recht“- weil auf „recht“, folgt am ende ein gesetzlicher anspruch, den die allgemeinheit berappen muss und das kann einfach nicht sein.

    zudem habe ich, als geborener mann auch ein recht auf gebärmutter und Eierstöcke? Ein Recht, eine biologisch ganz normale mutter zu sein? das allein wäre doch zutiefst erlebte weiblichkeit. aber dieses „recht“ wurde mir halt von der Natur oder dem lieben Gott verwehrt. – tja so ist das leben halt.
    So hart es auch sein mag. Ich muss mich mit der Realität versöhnen, wenn ich als Individuum und wir als gesellschaft das nicht lernen, dann werden wir scheitern.

  • xyxyxy sagt:

    zum ersten: diese Geschichte zu bringen ist nicht mutig. Homosexuelle Paare werden in fast jeder Fernsehserie thematisiert. das ist mainstream und gehört zum guten ton in der gesellschaft.

    zum zweiten, der sehr skurrile und aussergewöhnliche Fall bringt verschiedene themen durcheinander. denn es geht um ein Paar das durch künstliche befruchtung ein kind bekam und wo der heterosexuelle Mann, nun dank operativer Eingriffe als homosexuelle Frau lebt.
    Eine solche Zusammenstellung ist sicher nicht die Regel.

    Sicher gibt es homo-Paare die bessere Eltern abgeben, als hetero Paare. Aber das an sich ist kein Argument.
    Die Frage ist, wohin wir als Gesellschaft steuern wollen. Es ist eindeutig erwiesen, dass Väter fehlen, dass der idealfall ist, wenn ein Mädchen in der Pubertät eine liebevolle Mutter, ein Junge einen liebevollen Vater hat, welche die Umwandlung vom Kind zur Frau/Mann am eigenen Leib miterlebt haben und nun eine positives Vorbild sind mit dem sich das Kind identifizieren kann.
    Es ist leider so, dass viele heterosexuelle Paare nicht in der Lage sind dieses Ideal zu sein, zu leben. homosexuelle Paare können das nun einmal sowieso nicht.
    Vieles ist nciht ideal. Das Ideal lässt sich auch nicht mit Gesetzen erzwingen. Jedoch sollte man das Ideal trotz aller Unvollkommenheiten nicht aus den Augen verlieren, oder einfach wegschwatzen bloss, weil es mich selbst in Verantwortung zwingt.
    Ich denke da an die 50% der Heteropaare, die 50% der kinder zu Scheidungskindern machen.
    natürlich lässt sich eine scheidung nicht in jedem fall vermeiden. ich möchte niemanden schuldig sprechen.
    ABER wenn es so häufig ist, wie in unserer Gesellschaft, dann ist das gesellschaftlich gesehen, eindeutig ein mentalitätsproblem. Der Wert einer intakten Familie (biologischer vater und biologische mutter lieben sich und kinder werden lebenslanger teil dieser Liebesbeziehung und haben eine natürliche Beziehung zum eigenen, wie zum anderen geschlecht) wird nicht mehr gesehen, bzw. konsequent darauf hin gelebt. Nein man hat andere Prioritäten und man hat 1000 Ausreden auf Lager, um das Kindeswohl an 2. oder 3. Stelle zu tun. Und natürlich gibt es für jeden Fall eine Statistik oder ein schlimmeres Beispiel um sein eigenes Verhalten zu rechtfertigen. Das ist das Problem.
    Ob jetzt also, ab und zu eine Homo-Paar (so häufig sind ja solche Paare, welche eine intakte Ehe-Beziehung leben weiß Gott nicht) auch noch Kinder grosszieht, daran wird unsere Gesellschaft sicher nicht scheitern. Aber wenn wir das Bild der Familie, wie wir sie fördern sollten und anstreben sollten aus den Augen verlieren dann bestimmt schon.

  • max sagt:

    @Diana
    Das ist einfach Chabis. Dann hätte der Bub nämlich keinen Penis und keine Hoden bekommen, ohne die nötigen Hormone geht da gar nichts.

  • max sagt:

    @Katharina, @Sarah Roth

    Für mich sind Transsexuelle ein Ausnahmephänomen, das in den Medien eine Aufmerksamkeit bekommt, die es bei weitem nicht verdient. Im Schweizer Fernsehen kommt fünf bis sechs mal pro Jahr in der Gesundheitssendung oder im Dok oder sonstwo ein Beitrag darüber. Vermutlich haben wir bei SF mehr Sendungen über Transsexuelle zu sehen bekommen, als es Transsexuelle gibt in der Schweiz.

    Aus genau diesem Grund finde ich, man müsste in jedem Fall eine individuelle und pragmatische Lösung finden, medizinisch und rechtlich.

    Nehmen wir im Vergleich zu diesem Ausnahmephänomen von einem halben Dutzend Transsexuellen in der Schweiz einmal andere Themen, die unter den Tisch fallen.

    — 18’000 Patienten pro Jahr überleben eine Hirnverletzung. Es ist die bei weitem häufigste Ursache für Dauerinvalidität im Erwachsenenalter. In den letzten 10 Jahren kamen vier Sendungen zu dem Thema, nämlich nachdem der Daniel Albrecht auf den Kopf fiel. Darüber wurde im Sportpanorama berichtet nicht bei diesen dreisten grinsenden Gesundheitsmoderatorinnen. Sonst hörten wir in all den Jahren einfach blankes Schweigen zu dem Thema.

    — mehrere Hundert Mädchen und Buben pro Jahr werden im Berner Universitätsspital jedes Jahr kurz nach der Geburt an ihren Geschlechtsteilen zurechtgeschnippelt. Das sind nur ausnahmsweise eigentliche Zwitter. Oft sind es einfache Abweichungen von einem abstrakten Norm, wie die Geschlechtsteile auszusehen haben. Vielleicht sind die Schamlippen ein bisschen zu gross, oder links-rechts nicht symmetrisch oder der Arzt findet halt ein richtiges Mädchen habe eine kleinere Klitoris. Daran wird geschnäfelt als wäre es einfach die Nabelschnur die man grad abgetrennt hat. Gemacht wird es ohne die Eltern zu informieren. Dieser absolute Skandal wird alle fünf Jahre kurz erwähnt und wieder vergessen. Dieses Jahr lasen wir davon, als die Zwitter eine Demo hatten. Vor ungefähr acht Jahren protestierten einmal Eltern im Beobachter weil das Inselspital ihnen ein beschnittenes, blutendes Mädchen aushändigte, einen Tag nach der Geburt.

  • Katharina sagt:

    @Sarah:
    „Anstatt von Umbauen zu sprechen, muss man sich die Frage richtig stellen. Statt dass z.B. gefragt wird, “Warum will ein Mann eine Frau werden?” muss mann sich Fragen, “Warum will eine Frau keine männlichen Geschlechtsorgane?” ….“ Dazu finde ich, dass eine Person das Recht auf die morphologische Freiheit hat. Die Gruende sind genau genommen nicht eindeutig bekannt , da die von Dir erwaehnten Studien dazu (und auch andere Neurobiologische Studien) erst an der Oberflaeche kratzen. Die ganze Informatik der Signalstoffe, Rezeptoren , Hormone usw ist noch unbekannt. Bis jetzt arbeiten alle diese Studien mit Korrelationen. Die Frage nach den Gruenden eruebrigt sich beim konkreten Wunsch eines gender re-assignment.

    Ich glaube, das ist der wesentliche Unterschied zu Deinem und meinem Denkansatz.

  • Katharina sagt:

    @Sarah.

    ich lebe in der Gegend von Los Angeles. andersow hierzulande sagen leute, new york is a state of mind but (Southern) California is another Planet. Ein anderes Universum ist vielleicht, wenn Wir an faden der neueren Quantenphysik und Kosmologie entlangspinnen, eine Variante. Ich bin sicher, dass einige Leser dieses Blogs in meinem Fall Deine These unterstuetzen. 🙂

    Ich finde es grossartig, dass Du Dich bemuehst, sachlich fundiert ueber dieses heikle Thema zu berichten. gneua dies ist zur Zeit notwendig.

    Die zwei wichtigen Anliegen in meinem Beitrag sind die morphologische Freiheit und das ‚Scheidungsrecht fuer Kinder‘. Zur morphologischen Freiheit anzufuegen ist, nachdem ich deine Antwort gelesen habe, dass damit genau das Recht gemeint ist, wie eine person seine/ihre gesch;echtliche identitaet ;sieht; (in her mind…) und das Recht hat, entsprechend zu handeln, auch wenn das die genannten Operationen beinhaltet.

    Zu den Preisen, was eigentlich nebensache ist, Die US Preise sind bei einem Standart – Spital etwa doppelt so hoch wie in der Schweiz. Diese Zahl ist der Durchschnitt ueber 50 Mitgliedsstaaten und Incoprorierung des Spitals (Konzerngesellschaft, AG, Korporationen). Es gibt keine rein mit oeffentlichen geldern finanzierten und im besitz des Staates sich befindenen Spitaeler.

    Die Situation in Suedkalifornien ist so, dass die preise zweibis dreimal ueber dem landesdurchschnitt sind. Ein grosser preisfaktor sind die Haftpflichtversicherungen (Malpractise Lawsuit protection). Die Praemien solcher Versicherungen sind 750’000 bis 1’000“000 USD pro Jahr und Chirurg.

    Die privaten Kliniken, von denen ich sprach, garantieren auch den absoluten Daten- und persoenlichkeitsschutz. in einem Land, wo datenschutz rudiemntaer ist, ein sehr wichtiger faktor, die Klienten der Institute haben nach vollendung neue Sozialversicherungsnummern, Paesse, Drivers licences usw.

    Die von mir erwaehnten technologien sind ausserhalb der USA nicht erhaletlich, da sie restriktionen zum export militaerisch relevanter technologien und verfahren unterliegen (wegen der robotik). Die gaengigen verfuegbaren Prozeduren sind nicht immer erfolgreich und wegen problemen betr. vernarbungen etc auch mit unerwuenschten und teilweise nicht korrigierbaren Effekten verbunden.

    die genanntne preise sind von zwei Institutionen. das eine ist in der Los Angeles Area und das andere in Austin, Texas.

    die preise fuer die kosmetischen (Brust-) operationen entsprechen den gaengigen preisen an denjenigen Instituten, die von Celebrities frequentiert werden.

    google wird keine resultate dazu geben. MDs muessen normalerweise ihre state medical licence id in inseraten publizieren. ich weiss nicht, ob das in colorado der fall ist, aber die site gibt dazu keine angaben.

    wie gesagt, die preise waren unwesentlich und ich haette diese weglassen sollen. Die technologische Entwicklung wird in den naechsten Jahren beschleunigt vorwaerts gehen. Nicht nur chirurgisch, sondern auch im bereich der neurobiologie.

    Mir ging es um den eigentlich wesentlichen Aspekt der morphologischen Freiheit, der wesentlich weiter fuehrt als die hier angesprochene Thematik der Trans- und Intersexualitaet. In dem Kontext wird das recht eines Kindes, eine Scheidung von den Eltern zu vollziehen, als Folge wichtig.

    Die abzusehende Entwicklung in der Neurobiologie und Genetik wird sehr schnell zu den rechtlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um die thematik des Transhumanismus fuehren. Erste Anzeichen sieht man jetzt schon. (z.b. gerade dieser Blog oder die Fragen um den/die olympischen Wettkaempfer/in.

  • Sarah Roth sagt:

    @Max

    Ersteinmal danke, dass sie sich mit dem Thema der Zwischengeschlechtlichkeit und den Menschenrechtsverbrechen an zwischengeschlechtlichen Kindern befasst haben. Es ist sehr wichtig, dass über dieses Thema aufgeklärt wird. Aber auch körperlich zwischengeschlechtliche haben meist eine eindeutige geschlechtliche Identität. Nur wie die aussieht, dass kann man nur in Ausnahmefällen (CAIS, zu 100% Weiblich da völlig resistent gegen Androgene) vorhersagen.

    Sie schreiben:
    „Welche biologischen die Geschlechteridentität bestimmt, darüber weiss ich nichts und ich denke nicht, dass die biologische Forschung damit sehr weit ist.“

    Grösse und Neuronendichte des BSTc sowie Neuronendichte des INAH3 (die grösse korreliert mit der sexuellen Ausrichtung) sind nachgewiesen. Desweiteren gibt es eine Vielzahl von fMRT und ähnlichen Studien, die eine eindeutige Funktion und instinktive Reaktion vorweisen, wie sie für das „erlebte“ Geschlecht tragend sind.

    Für mich persönlich unvorstellbar ist, dass ein komplett ausgestatter Mann mit eindeutiger hormoneller Entwicklung dennoch als Frau durchs Leben geht.“

    Und genau in der eindeutigen hormonellen Entwicklung liegt des Pudels Kern. Die ist nämlich genau dann nicht eindeutig, wenn diese Hirnareal geprägt werden, aber nich ausreichend um allzugrosse Abweichungen an den Geschlechtsorganen geht. Teilweise gibt es auch genetische Störungen der entsprechenden Rezeptoren. Oft haben Transsexuelle auch weitere „Störungen“ in der geschlechtlichen Entwicklung des Körpers, die aber für eine eindeutige DSD (Intersex) Diagnose nicht ausreichen. Am häufigsten sind (bei Frauen) Micropenis und verpätete oder ausbleibende Pubertät.

    Wussten sie, dass man Transsexualität an Föten hervorrufen kann? Natürlich gibt es dazu keine Experimente an Menschen, aber Fehler in der medikamentösen Behandlung von schwangeren Frauen.

    Diese Vorgänge sind wie gesagt in der Biologie bekannt, und wenn sie mit den Füssen aufstampfen, weil das alles nicht in ihr Weltbild passt. Es ist mir nicht möglich ihnen hier politisch Korrekt entgegen zu kommen. Stattdessen schreibe ich gerade an einem Gastbeitrag in den Brainlogs des Spektrum Verlags (Gehirn und Geist) um diese ganzen Vorgänge detailliert zu beschreiben, im Englischen gibt es schon einige Aufsätze dazu. (oder zum Beispiel diese verdaulichere Präsentation von Dr. Sidney Ecker: http://cs.anu.edu.au/%7EZoe.Brain/BGI%203.3.2.ppt )

    Und wieso ist es Krank, wenn jemand eigene Kinder haben will? Das Gericht folgte auch einer Anklage des EU Menschenrechtsbeauftragten, der die Praxis in Deutschland, die Personenstandsänderung von einer Kastration abhängig zu machen, zurecht als zutiefst gegen die Menschenrechte gerichtet sieht.

    @Katharina
    > Sarah, Du sagtest, dass es keinen Umbau gebe.

    Ersteinmal danke. Ich sagte mann kann aus einem Mann keine Frau machen und aus einer Frau keinen Mann, wenn sie es nicht bereits sind. Es ist schlicht und einfach das Gehirn (besser der Hypothamalus, Graue und Weisse Gehirnmasse verändern sich Zeitlebens unter Hormoneinfluss) entscheident, wer was ist. Ändern kann man nur die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale – jene, welche auch dazu führen, von der Umwelt als Mann oder Frau gesehen zu werden. Das ist ja gerade das perverse daran. Bei Intersexuellen Kindern meint man, Geschlecht einfach zurechtoperieren zu können, Transsexuelle lässt man die Hölle eine falschen Pubertät mit all ihren Folgeschäden durchmachen, weil Geschlecht offensichtlich nur dann gültig ist, wenn es von Aussen bestimmt wird.

    Anstatt von Umbauen zu sprechen, muss man sich die Frage richtig stellen. Statt dass z.B. gefragt wird, „Warum will ein Mann eine Frau werden?“ muss mann sich Fragen, „Warum will eine Frau keine männlichen Geschlechtsorgane?“ In diese Falle ist die Psychologie zuvor getappt und 80 Jahre lang vergeblich nach einer Antwort gesucht, von der keine einzige gepasst hat. (Einige versuchen es noch mit „was nicht passt wird passend gemacht“).

    Desweiteren sind ihre Beschreibung von den Operationen wohl einem anderen Universum entsprungen, insbesondere die Preise. Sicher gibt es die sogenannte Penile Inversion, die kostet jedoch so um die 20.000 $ (z.B. bei Marci Bowers, Trinidat, Colorado) und erfordert kein hyhpermodernes Gerät. Ausserdem gibt es noch eine andere Operationstechnik, den Chonburi Flap, den Dr. Suporn in Thailand entwickelt hat, und der im Gegensatz zur Penilen inversion (die voll auf die Stimulation dessen setzt, war einst Penis war) der natürlichen Entwicklung entspricht und alles an seinem Platz ist, wäre die Entwicklung korrekt verlaufen. Diese Operationsform ist derzeit das Nonplusultra und kostet 14000 CHF (je nach Bath Kurs). In der Schweiz wird die PI von der Krankenkasse übernommen und kostet diese etwa 20000CHF oder bei Dr. Daverio in Lausanne, der nur Privatpatienten zur verfügung steht. Dort kostet die Penile Inversion etwa 50000CHF. Er ist einer der führenden Spezialisten für Penoidaufbau (für Männer). Diese Operation kostet bei ihm etwa 90000 CHF womit er weltweit auch der teuerste Spezialist sein dürfte. Die Kosten für einen Brustaufbau entsprechen exakt denen jeder anderen Brustvergrösserung bei Frauen, es ist schlicht die selbe Operation, genau wie bei Brustenfernung (selbe Technik wie bei Brustkrebs) und Entfernung der inneren Geschlechtsorgane bei Transmännern (schlicht eine Totaloperation).

  • heidi reiff sagt:

    In der Chirurgie ist ja fast alles machbar, ich bin einfach weiblich geboren mit allem Drum und Dran, diese Geschlechtsumwandlungen finde ich extrem, Brustvergrösserungen Brustverkleinerung , Schönheitsoperationen etc. da verdienen sich solche Chrirugen ein goldene Nase, bei Menschen die einen Unfall hatten da habe ich Verständnis für Chirugie. Auch Lesben-Paare und Schwulen-Paare sind sicher fähig kindgerecht mit Kindern umzugehen, Kinder brauchen Ansprechpartner, das ist nicht geschlechtsspeziefisch bedingt so wie ständig behauptet wird, auch eine Mutter kann ja mit ihrem Jungen mal zum Fussball gehen. Kinder sind ja auch von äusseren Einflüssen beeinflusst. Als ich in der Primarschule war
    (eine gemischte Klasse) haben Buben mit Mädchen und umgekehrt Ringkämpferlis gespielt, es war einfach ein Spiel, wir Kinder untereinander konnten uns immer wieder einigen.

  • Laura sagt:

    @Thomas Läubli
    Ich kann diese Frage auch nicht beantworten, ich habe nur berichtet, was ich sehe bei mir und meinem Umfeld. Wieso sucht sich mein Sohn im Teenie-Alter ein männliches Vorbild, wieso distanziert er sich bewusst von mir als Frau, mir fehlt es bestimmt weder an Durchsetzungsvermögen noch an der Fähigkeit eine Steuererklärung auszufüllen, kochen kann ich auch und zärtlich zu den Kindern bin ich auch heute noch, wo beide schon „grösser“ sind. Aber es ist nun mal ganz auffällig, dass sich mein Sohn so ab 13 an Männern orientiert, sich mit ihnen messen will, schauen will, wer stärker ist. Da kann ich schon rein körperlich nicht mithalten, er ist gleich gross wie ich und ein Muskelpaket, da lacht er mich aus, wenn ich ihn frage, ob wir einen Ringkampf machen wollen, der hebt mich locker hoch.
    Es geht dabei nicht um wie es theoretisch sein sollte, es geht dabei, wie es ist. Ich habe täglich mit den Freunden meiner Kinder zu tun, habe also täglich Diskussionen mit Jugendlichen und mir scheint nicht, dass meine Kinder irgendwie anders wären als der Durchschnitt der Jungen heute.

  • Peter Kummer sagt:

    *kurzfass*, damit dies hier nicht zu einem Literaturzirkel wird. Ich als Vater habe schon bei meiner achtjährigen Tochter teilweise Mühe weibliche Gedankengägnge und Emotionen zu verstehen, geschweige denn nachzuvollziehen. Ich denke aber, dass dies bei Familien mit einem Transsexuellen Elternteil viel weniger der Fall sein wird, da diese Person wahrscheinlich beide Geschlechtsausprägungen psychologisch wesentlich tiefer und emotioneller erlebt hat. Insofern könnte ein Teenager von einer Person, die Pubertät, Geschlechterkampf etc. aus beiden Blickrichtungen kennt nur profitieren.

  • Thomas Läubli sagt:

    @Laura:
    Vielleicht sollten Sie sich mal von der Vorstellung lösen, dass Attribute wie «männlich» an ein Geschlecht gebunden sind. Ich wüsste nämlich nicht, was geschlechtliche Attribute über die Beschaffenheit des Körpers hinaus bezeichnen sollten. Ist Kochen etwas Weibliches und das Ausfüllen der Steuererklärung etwas Männliches? Hat man das Durchsetzungsvermögen vom Vater und die Fähigkeit zur Zärtlichkeit von der Mutter? Damit ein Kind sich verschiedene Charakterzüge aneignen kann, müssen die Bezugspersonen unterschiedlichen Charakter besitzen. Warum hier das Geschlecht eine Rolle spielen soll, ist mir nicht klar.

  • Katharina sagt:

    @Nicole Althaus: Kompliment, dass Sie dieses heikle Thema ansprechen. Sehr mutig. Als Kritik: Sie machen im letzten Abschnitt die weitverbreitete falsche Folgerung und Assoziation zu Homosexualität.

    Ich finde es wichtig, dass sich ‚Die Gesellschaft‘ auch juristisch an das komplexe Thema heran arbeitet. Entscheide wie der des Oberlandesgerichtes Köln sind Leiturteile, damit sich eine rechtsstaatlich organisierte Gesellschaft auch in diesem Bereich ethische Sicherheit erarbeitet. Dies ist ein schrittweiser Prozess, der lange gehen wird. Eines der Themen des 21 Jahrhunderts, mit dem sich die Menschheit auseinander setzen wird/muss.
    Es ist nicht Aufgabe der Judikative, Moral zu implementieren. Zu einem grossen Teil ist es auch nicht Aufgabe der Legislative.

    Ein Aspekt, den ich sehr wichtig finde und der selten angesprochen wird ist wie folgt:

    Ich bin überzeugt, dass die Rechtssicherheit betreffend Kindern, elterliches Sorgerecht (parental custody) und der Planung der generationenübergreifenden Gesamtvermögensnachfolge (estate planning) ziemlich bald rechtsnormativ abgesichert sein wird, soweit es Konstellationen ausserhalb des traditionellen Familienschemas betrifft:
    So sind nicht hetero-sexuelle Partnerschaften in vielen Ländern berechtigt zivilrechtlich zu heiraten (eingetragene Partnerschaften heisst es meines Wissens in der Schweiz). Die USA hat ein massives Defizit betreffend eingetragener Partnerschaften und die Fortschritte, die es z.b. in Kalifornien gab, wurden über die Annahme einer Proposition wieder zurückgenommen. Auch kann man die öffentliche Diskussion des Themas nicht als solche bezeichnen. Umgekehrt ist die USA durch die Gesetze betreffend Family Trusts, Individual Trusts usw. Kontinentaleuropa weit voraus. Das Konstrukt Trust existiert oft gar nicht.

    Dass öfter Kinder vorhanden sind als man denkt hat mit sozialen Konventionen und ‚coming out‘ zu tun. Die Kinder werden aber selten gefragt, welche Konfiguration des elterlichen Sorgerechtes sie sich wünschen. Oder deren Wunsch geht in den häufigen und leidigen Sorgerechts-Schlachten (custody battles) beim Aufbrechen einer Beziehung unter. Oder das Kind ist viel zu jung um sich eine objektive Meinung zu bilden (Ich schätze unter 12 Jahren). Wichtig ist mir, dass es eine Art Scheidungsrecht für Kinder geben wird; die Möglichkeit, dass sich ein Kind von seinen Eltern juristisch trennen lassen kann. Meines Wissens gibt es nur einen solchen Fall in Florida und das Resultat ist mir unbekannt.

    Patchwork-Familien gibt es hier eigentlich schon recht lange. Forschungen in diesem Bereich haben gezeigt, dass ein Kind keine Entwicklungsstörungen erfährt, wenn es innerhalb gleichgeschlechtlicher Paarbeziehungen aufwächst.

    Ein weiterer Aspekt, der mir wichtig ist, ist derjenige der morphologischen Freiheit
    (
    morphological freedom, „http://en.wikipedia.org/wiki/Morphological_freedom“,
    „http://www.nada.kth.se/~asa/Texts/MorphologicalFreedom.htm“
    )
    Sarah Roth’s Blog ist ein Eintrittspunkt, um sich mit dem Thema gedanklich auseinanderzusetzen.

    Ein Teil der Problematik ist die dogmatisch absolute Trennung in Frau/Mann im Recht, in den sozialen Konventionen und teilweise im medizinischen Bereich.
    Die Realität ist vielschichtiger und vielfältiger, eben wie ‚Die Natur‘ ist.

    Einerseits gibt es Personen, die anatomisch mit Aspekten beider Geschlechter geboren sind und kurz nach Geburt eine chirurgische ‚Korrektur’ vollzogen wird. Darüber zu diskutieren, welches Ungemach diese Menschen durchmachen, würde den Themenrahmen sprengen. Aber es ist eine Verletzung von Menschenrechten. Weil diese Praxis lange und teilweise immer noch ausgeführt wird, ist statistische Forschung schwierig und wird wohl erst in einigen Jahren zu brauchbaren Ergebnissen führen. Die enttabuisierte öffentliche Diskussion ist erst ein erster Schritt.

    Andererseits hat erst die neuere Wissenschaft und Technologie im Bereich der Genetik und Neurobiologie gezeigt, dass die Natur viel mehr Spielarten hervorbringt als die simple XY/XX-Morphologie.

    Einige dieser Spielarten führen dazu, dass ein Mensch den anatomischen Typus seines Körpers nicht leben kann. Salopp gesagt empfindet ein solcher Mensch, im ‚falschen’ Körper gefangen zu sein. Das ist ein Leiden. Neuere medizinische Verfahren ermöglichen, dieses Leiden zu korrigieren. Wenn diese Möglichkeit besteht, so ist es nicht Aufgabe des medizinischen Versorgungssystem, Moral oder Konventionen zu implementieren, sondern das Leiden zu lindern oder zu heilen. Dies ist ein menschliches Grundrecht.

    Sarah, Du sagtest, dass es keinen Umbau gebe. Das stimmt nicht. Es ist technisch möglich, die primären und sekundären Geschlechtsorgane so umzubauen, dass diese die beabsichtigte sexuelle Funktionalität haben werden. Einerseits können Brustimplantate ohne der Zerstörung der Erogenität der Brustwarzen eingebaut werden. Umgekehrt ist dasselbe bei der Entfernung von Brustgewebe möglich.
    Mikrochirurgie ermöglicht, einen Penis quasi nach innen zu stülpen, ohne dass die Sensitivität der Eichel verloren geht. Umgekehrt kann die Klitoris auf die Grösse eines normalen Penis erweitert werden. Usw. Den chirurgischen Prozeduren selbst geht ein langjähriger Prozess mit Hormonbehandlungen und davor psychologischer Evaluationsprozesse voraus. Einige dieser Prozeduren geschehen mit robotischer Unterstützung (Robotische Technologie im Sinne von Tele-Präsenz), da die menschliche Hand nicht die Präzision dieser Apparate hat.
    Die Brustoperationen kosten hier in Südkalifornien zwischen 50’000 und 75’000 USD. Die Operationen betreffend primärer Genitalia kosten zwischen 250’000 und 400’000 USD. Keine Krankenversicherung trägt zu den Kosten bei. Über den Stand in Europa bin ich nicht informiert, ausser dass es in der Umgebung von Genf eine private Klinik gibt, die das technische und chirurgischen Know-How haben soll.

    In Sarah’s Blog wird auf weitere Aspekte von Inter- und Transsexualität hingewiesen. Der Begriff der morphologischen Freiheit bezieht sich auf ein vorgeschlagenes Bürgerliches Grundrecht (civil right) eines Menschen, seinen/ihren Körper zu seinen/ihren Bedingungen zu unterhalten oder zu modifizieren, indem mittels informiertem Einverständnis auf verfügbare therapeutische/medizinische Prozesse und Technologien zugegriffen oder abgelehnt wird/werden darf. (to either maintain or modify his or her own body, on his or her own terms, through informed, consensual recourse to, or refusal of, available therapeutic or enabling medical technology).

    Das Postulat der morphologischen Freiheit soll einem Menschen das Recht garantieren, seine/ihre Morphologie selbstbestimmend zu wählen und zu verändern. Mein Anliegen ist, dass ich finde, dass dies ein guter Ansatz ist, die Situation von Menschen, über die Sarah diskutiert, einerseits zu verbessern und wo nötig als Thema der Öffentlichkeit zu diskutieren und deren Rechte und Ansehen zu schützen.

    Aus dem Postulat ergeben sich Fragen zu den Rechten von Kindern. Einerseits bin ich aufgrund des oben gesagten über Forschung zu Patchwork-Familien überzeugt, dass sich keine zusätzlichen Konsequenzen zum Entwicklungsschutz von Kindern ergeben (Eines der Rechte, die ein Kind hat), andererseits muss ein Kind das oben genannte Recht auf Scheidung von seinen Eltern haben, falls die Konstellation für das Kind unakzeptabel ist oder wird.

  • Rahel sagt:

    @ Thomas

    Ist doch schön…….der Winter ist kalt genug!

  • Diana sagt:

    @Max: Es ist für mich auch unvorstellbar, dass ein komplett ausgestatteter Mann mit eindeutiger hormoneller Entwicklung dennoch als Frau durchs Leben geht. Das tut auch keiner. Aber es ist eine Tatsache, dass es Frauen gibt, die einen komplett ausgestatteten männlichen Körper haben mit eindeutiger hormoneller Entwicklung. Wenn Du nachvollziehen kannst, dass die Natur es schafft, Intersexuelle zu schaffen, die beide Geschlechter vereinen, weshalb ist es dann so schwer zu verstehen, dass es auch Frauen gibt, deren Körper nicht nur zu 50% männlich ist sondern zu 100%? Gerade diese Woche habe ich mit einer Fachperson gesprochen, die mir bestätigte, dass unter Fachleuten niemand daran zweifelt, dass Transsexualität biologische Ursachen hat – es ist ganz einfach ein Fakt, weil man es nachweisen konnte (sowohl im Hirn als auch genetisch).

    Wenn man schon andere Menschen als “nicht ganz dicht” bezeichnet, sollte man sich wirklich erst ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen und beachten, was der neuste Stand der Wissenschaft ist. Die Sichtweise, dass Transsexuelle im Kopf nicht richtig sind, ist wissenschaftlich widerlegt.

  • Thomas sagt:

    mama mag tunten – das ist alles so lauwarm hier

  • ein satz dazu... sagt:

    …die einzeiler des neuen „einzeiler-thomas“ sind etwas wortkarg, unverständlich und flau – fortschritt sieht anders aus.

  • mira sagt:

    @Zara
    Ich glaube, es ist unbestritten, dass es für die Entwicklung nicht gut ist, wenn ein Kind bei nur einem Geschlecht aufwächst. Warum also sollte ein Lesben- oder ein Schwulenpaar ein Kind adoptieren? Nur weil es andere Kinder gibt, die in nicht-idealen Verhältnissen aufwachsen müssen? Das ist Pseudo-Argumentation.

    Wenn ein Mann und eine Frau ein Kind zeugen, dann normalerweise in der Überzeugung, dass sie zusammen für dieses Kind sorgen wollen. Geht die Ehe/Partnerschaft auseinander, so war das nicht geplant. Sie liefern KEIN Argument dafür, dass es gut für das Kind sei, wenn nur noch ein Teil des Ganzen da ist.

    Ich habe nichts gegen Homosexuelle, habe selber eine lesbische Freundin. Aber ich denke nicht, dass man eine von Anfang an suboptimale Situation zur Norm machen sollte.

  • Thomas sagt:

    …f u!

  • Thomas sagt:

    …genau amélie, auch aus meiner sicht gibt es kaum glückliche kinder in konservativen familien.

  • ein satz dazu... sagt:

    …ebenso unvorstellbar, dass ich mal einen konstruktiven beitrag bringe.

  • Diana sagt:

    @Max: Es ist für mich auch unvorstellbar, dass ein komplett ausgestatteter Mann mit eindeutiger hormoneller Entwicklung dennoch als Frau durchs Leben geht. Das tut auch keiner. Aber es ist eine Tatsache, dass es Frauen gibt, die einen komplett ausgestatteten männlichen Körper haben mit eindeutiger hormoneller Entwicklung. Wenn Du nachvollziehen kannst, dass die Natur es schafft, Intersexuelle zu schaffen, die beide Geschlechter vereinen, weshalb ist es dann so schwer zu verstehen, dass es auch Frauen gibt, deren Körper nicht nur zu 50% männlich ist sondern zu 100%? Gerade diese Woche habe ich mit einer Fachperson gesprochen, die mir bestätigte, dass unter Fachleuten niemand daran zweifelt, dass Transsexualität biologische Ursachen hat – es ist ganz einfach ein Fakt, weil man es nachweisen konnte (sowohl im Hirn als auch genetisch).

    Wenn man schon andere Menschen als „nicht ganz dicht“ bezeichnet, sollte man sich wirklich erst ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen und beachten, was der neuste Stand der Wissenschaft ist. Die Sichtweise, dass Transsexuelle im Kopf nicht richtig sind, ist wissenschaftlich widerlegt.

  • max sagt:

    @Sarah Roth

    Dass John Money ein Betrüger und Hochstapler war, der mit gefälschten wissenschaftlichen Daten eine grandiose Karriere begründete, das habe ich bei einem anderen Blogeintrag kommentiert. Soweit bin ich einverstanden.

    Dass die Geschlechteridentität biologisch determniert ist und nicht durch die Erziehung, das denke ich auch.

    Eine riesige Empörung empfinde ich gegen das Berner Inselspital, wo jährlich mehrere hundert Neugeborene zurechtgeschnippelt werden, damit ihre Geschlechtsorgane einer abstrakten Norm entsprechen.

    Was das angeht habe ich grossen Respekt vor den Problemen, die die Zwitter haben und weise hier auch auf deren website hin: http://www.zwischengeschlecht.org

    Auch kann ich verstehen, dass diese Menschen ein Leben lang ein riesiges Durcheinander haben wegen ihrer Identität.

    Welche biologischen die Geschlechteridentität bestimmt, darüber weiss ich nichts und ich denke nicht, dass die biologische Forschung damit sehr weit ist.

    Für mich persönlich unvorstellbar ist, dass ein komplett ausgestatter Mann mit eindeutiger hormoneller Entwicklung dennoch als Frau durchs Leben geht. Vielleicht werde ich einmal eines besseren belehrt. Aber bis dahin denke ich, dass solche Männer nicht ganz dicht sind, wenn sie sich umbauen lassen. Und erst recht nicht dicht ist einer, wenn er als Frau leben will und dennoch ein Kind zeugen möchte. Der soll sich vorher entscheiden, was er wirklich will im Leben und dann ganze Sachen machen.

  • Thomas sagt:

    …genau amélie, mein freund und ich wünschen uns genau deshalb ein kind.

  • Amélie sagt:

    Hauptsache, das Kind wird angenommen, geliebt, begleitet, verstanden, in seiner Entwicklung unterstützt!

    Ich behaupte jetzt mal ganz frech und ohne wissenschaftlichen Rückhalt, dass ein Kind aus einer homosexuellen Partnerschaft vielleicht eher die Chance hat, sich frei zu entfalten und sich nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen auszurichten und dafür nicht verurteilt, sondern unterstützt zu werden, als in manch konservativer Kernfamilie. Die Welt, in der es aufwächst, ist vielfältiger, bunter, variantenreicher, also findet es selber mehr Möglichkeiten vor (nicht nur sexuelle!) und riskiert weniger, auf Ablehnung zu stossen. Insofern bietet eine solche Konstellation vielleicht sogar Vorteile?

  • ein satz dazu... sagt:

    …die richtige evp familie hätte wahrscheinlich auch ein eseli, eine kuh und ein paar schäfchen – äh …vergessen sie die schäfchen – dafür 3 muslimische göttis mit beschränkten immobilien aber viel myhre, weihrauch und bling-bling.

  • Diana sagt:

    Über Transsexualität geistern unzählige Mythen herum, keine entspricht dem heutigen Stand der Wissenschaft und der Sichtweise der behandelnden Ärzte und der Betroffenen.

    1. Eine transsexuelle Frau war nie ein Mann, sie war schon immer eine Frau, deren Körper sich nicht der Geschlechtsidentität entsprechend entwickelt hat. Offiziell ist Transsexualismus zwar nachwievor als Persönlichkeitsstörung klassifiziert, aber sämtliche Fachleute bestätigen, dass eine biologische Ursache nachgewiesen ist. Nicht die Geschlechtsidentität ist verdreht sondern der Körper. Deshalb „heilt“ man heute Transsexuelle auch nicht mehr mit Elekroschock (was nie gelungen ist) sondern passt den Körper soweit es medizinisch möglich ist, der Geschlechtsidentität an. Deshalb ist es auch keine Geschlechtsumwandlung sondern eine Geschlechtsangleichung, man gleicht den Körper sozusagen der Seele oder dem Geist an, weil die Diskrepanz zwischen innen und aussen nicht aushaltbar ist.

    2. Es ist ein Mythos, dass Transsexuelle nach der Geschlechtsangleichung unglücklich wären. Klar sind sie auch nach diesem Prozess nicht alle das personifizierte Glück, das hat unter Anderem damit zu tun, dass es für Betroffene extrem schwer ist, in einer Gesellschaft zu bestehen, die Transsexualität wider wissenschaftlichen Erkenntnissen stigmatisiert und ausgrenzt. Prof. Udo Rauchfleisch, der in Basel über hundert Transsexuelle langfristig begleitet hat, schreibt in seinem Buch, dass von all denen eine einzige Transfrau war, die die Operation bereute, allen anderen ging es nach dem Angleichungsprozess deutlich besser als vorher. Genau genommen haben sie erst dann angefangen, ein menschenwürdiges Leben zu führen.

    3. Der bizarrste Mythos ist, dass Transgender sozusagen trendy ist oder kultiviert wird. Niemand wird transsexuell, entweder man ist es, oder man wird es nie werden. Man weiss heute, dass die Geschlechtsidentität spätestens ab dem dritten Altersjahr unumkehrbar fest steht. Bis zum heutigen Tag wurde nicht bei einem Menschen die Geschlechtsidentität geändert. Hinzu kommt, dass niemand sich freiwillig der gesellschaftlichen Stigmatisierung aussetzt und niemand nimmt so eine Operation in Kauf, um mal was Neues zu erleben.

    Bei diesen Diskussionen sollte eines nicht ignoriert werden. Transfrauen und Transmänner sind Menschen wie alle anderen auch. Sie haben es sich nicht ausgesucht, im „falschen Körper“ geboren zu werden. Sie haben genauso ein Recht auf ein glückliches Leben und können genauso gute Eltern sein wie alle anderen Menschen auch. T

  • Zara sagt:

    @laura: ja Voraussetzungen wären noch bei vielen Sachen gegeben..wären..trotzdem kann es Probleme geben..bringt ja einem Jungen nichts wenn er theoretisch einen Vater hätte, den er aber seit er 5 ist nicht mehr gesehen hat oder nur noch selten (aus was für einem Grund auch immer)
    auch Göttis/Gottis, Grosseltern, Tanten, Önkel, Trainer könnten Bezugspersonen sein..nicht nur Eltern..

  • Laura sagt:

    @Zara
    das stimmt, aber wenigstens wären in einer- ich sag jetzt Mal- normalen Familienkonstellation am Anfang die Voraussetzungen gegeben, dass das Kind eine männliche und eine weibliche Bezugsperson hat.

  • Zara sagt:

    @Laura: was wenn sich Eltern scheiden lassen und der Sohn seinen Vater nicht mehr sieht? was wenn der Vater stirbt und die Mutter keinen neuen Freund hat? (gilt auch umgekehrt für Töchter) was wenn Kinder in Internaten leben und nur an Wochenende zu Hause sind? was wenn der Vater die Mutter und Kinder schlägt? gibt ja ein super Vorbild ab..
    Fazit: auch Kinder die in „normalen“ Haushalten leben haben Probleme (v.a in der Pubertät) und der Vater bzw Mutter kann auch abwesend sein wenn die Mutter/Vater heterosexuell ist!

  • Laura sagt:

    Für kleine Kinder wird das sicherlich keine grosse Bdeutung haben, wie die Eltern zusammnegesetzt ist, on Mann-Mann- Mann-Frau oder Frau-Frau, was ist aber mit den Jugendlichen?
    Ich als alleinerziehende erlebe es im Moment täglich, dass mein Teenager nach männlichen Vorbildern sucht, und das obwohl er ein starkes soziales Netz hat mit Onkel, Grossvater, Klassenlehrer, Trainer und so weiter, daheim hat er aber bloss einen „Weiberhaushalt“ und da sucht er ganz extrem die Grenzen. Ich sehe das nicht nur bei mir sondern auch bei befreundeten Alleinerziehenden die in keiner Partnerschaft leben. Dort sehe ich die grösste Gefahr für ein Kind aus einer gleichgeschlechtlichen Beziehung, dass der Gegenpol fehlt, die andersgeschlechtliche Bezugsperson.

  • Esther Gisler Fischer. sagt:

    Als Theologin ärgere ich mich jedes Mal wieder, wenn der Terminus der „unbefleckten Empfängnis“ falsch verwendet wird. Der Ausdruck bezieht sich definitiv nicht auf die Art der Empfängnis von Jesus, nämlich ohne das Zutun eines Mannes, was biologisch gesehen eh Schwachsinn ist; -dies wäre dann eine „Jungfrauengeburt“-, sondern ist eine dogmatische Aussage der Kirche über Maria (die Mutter von Jesus). Diese soll nämlich ohne Befleckung durch die Erbsünde von ihren Eltern empfangen worden sein. Ziel dieser, notabene Männerhirnen entsprungenen, Aussage ist es, die Göttlichkeit hervorzuheben.

  • Sarah Roth sagt:

    > Ich bin transsexuell Wenn der Papa früher eine Frau war – die etwas andere Weihnachtsgeschichte.

    Danke, jetzt steht der unhaltbare, aber ewig wiederholte Unsinn auch noch im Teaser.

  • Sarah Roth sagt:

    @Max, Roger

    Im Gegenteil, ich gebe ihnen gesicherte Wissenschaftliche Erkenntnisse wieder. Die Vorgänge, die die Hirnentwicklung, und damit die geschlechtechtliche Entwicklung Entwicklung, sowohl im Gehirn, als auch im weiteren Körper sind Bekannt. Unter Biologen gibt es daran kein Zweifel mehr.
    John Money, der die Idee vertrat, dass Geschlechtsempfinden anerzogen sein könnte fälschte die Beweisführung und hat das Leid vieler Transsexueller und Intersexueller (hier durch versuchte chirurgische Geschlechtszuweisung im Kleindkindalter) zu verantworten. Noch heute stehen mächtige Interessengruppen gegen die Erkenntnisse der Biologie. Zum einen rechtfertigte der so genannte, soziale, radikale Feminismus sich Aufgrund von Moneys Aussage und das wirkt sich bis heute nach, die ganze Gender Diskussion sieht Geschlechtsempfinden immer als Teil der sozialen Rolle. Das ging so weit, das jahrzehnte lang die Forschung behindert wurde, wenn sich nur irgendwie andeute, dass sich angeborene Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen könnten. Eine andere ist die Pssychoanalyse, die sexuelle Orientierung und Geschlechtsempfinden als Teil einer psychosexuellen Entwicklung sieht, und mit der Anerkennung der biologischen Hintergründe endgültig als Esoterik entlarvt würde.
    Roger, Geschlechtsempfinden ist nicht etwas, das irgendwann entsteht, und dann zu einer Identitätskrise führt. Es ist etwas, das Betroffenen meist von frühesten Erinnerungen her bekannt ist.

    >Mir ist kein dokumentierter Fall bekannt, wo das der Fall gewesen wäre. Meistens leiden diese Leute nach dem Umbau nur noch mehr als vorher schon.

    Wie gesagt, es gibt keinen Umbau. Ob ihnen nun ein Fall persönlich bekannt ist oder nicht (wie sieht es denn mit dem Umgekehrten Fall aus?). Erstens kenne ich viele transsexuelle Menschen persönlich und es ist keine darunter, die es bereuen würde (und nicht froh ist, endlich als sie selbst leben zu können). Zweitens gibt es auch hier genügend sogenannter Follow Up Forschung.
    Wie gerade in der Schweiz allerdings so ein Meinungsbild in den Medien geschaffen wurde, ist ein Thema für sich, dem ich einige Beiträge gewidmet habe:
    http://badhairdaysandmore.blogspot.com/2009/08/80-oder-die-lebenden-toten.html

    Tatsache ist, dass es ihnen schwierig Fallen dürfte, eine erfolgreiche transsexuelle Person persönlich kennen zu lernen, da diese aus naheliegenden Gründen kaum mit ihrer Vergangenheit kokettieren. Oder anders ausgedrückt. Sie kennen wahrscheinlich einige, Wissen es aber nicht.

  • Zara sagt:

    @chicadelsol: warum sagen Sie ihren Kindern nicht einfach in neutralem Ton, dass die Omi diese Frau xxx sehr gerne hat+sie ihre Freundin ist..Kinder finden solche Sachen nur komisch wenn man es ihnen sagt es sei komisch..wenn eine Frage nach dem warum auftaucht einfach sagen dass manche Menschen Männer gern haben, manche Frauen und manche beide…Sie müssen keine Wertung abgeben sondern einfach die Tatsache erwähnen…sonst kann es ja auch Ihr Mann sagen wenn Sie Mühe damit haben..was ich allerdings wirklich nicht verstehen kann..
    ich (hetero) habe diverse homo- und bisexuelle Freunde+ es intressiert mich nicht wen sie mögen..geht mich ja auch nichts an..

  • Zara sagt:

    @Roger: wieviel homosexuelle Männer kennen Sie? nicht alle sind „tuntig“ sondern benehmen sich wie jeder andere Mensch auch(manchmal komisch manchmal normal..aus Sicht der anderen)
    an der Streetparade gibt es auch heterosexuelle Männer die sich..ähm nun ja..etwas tuntig anziehen! zB nur mit Tanga und Federboa-im Partnerlook mit der Freundin!
    Transexuelle werden erst „umgebaut“ nach eingehenden psychol. Tests etc..das Gehirn entscheidet welches Geschlecht man/frau hat und nicht der Körper..warum also dem Menschen nicht helfen und ihn/sie auch äusserlich zu dem machen was er/sie eigentlich ist!

    Sorry aber die meisten Probleme mit homosexuellen Eltern hat das Umfeld und nicht das Kind selbst..es kennt ja nichts anderes..und sowieso: Kinder finden immer etwas zum hänseln..sei es der Name, abstehende Ohren oder weiss Gott was..da spielen homos. Eltern keine ausserordentliche „Hänsel-Rolle“!

  • Roger sagt:

    @Jeanne: Natürlich ist jeder auf seine Weise etwas speziell. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ein tuntiger Mann (Bsp. Chrisopher Street Day) ein Kind grossziehen will. Das finde ich komisch.

    @Sarah Roth: Solche Transgender-Fälle mag es vielleicht geben. Ich vermute aber, dass das heute auch etwas kultiviert wird und sich viele solche Sachen einreden, sie gehörten dem anderen Geschlecht an. Viele meinen ja auch, sie sind schon in einem früheren Leben hier gewesen und solche Dinge. Entweder haben diese den inneren Kompass verloren oder sie sind schon orientierungslos aufgewachsen. Identitätskrisen hat jeder mal, aber anhand innerer Werte oder auch mit Hilfe der Umgebung überwinden wir diese ja oft. Ich habe Ihren Link mal angeschaut, er macht erst mal einen etwas wirren Eindruck, aber ich muss wohl noch mehr lesen.

  • max sagt:

    Das ganze geht so lange, bis der Mutter das Spiel zu dumm wird.

    Nachher wird der Vater zum Zahlvater.

    Ich möchte jedenfalls nicht seine Kontaktanzeigen redigieren müssen: „Attraktive Sie, 45, sportlich und muskulös, mit Vaterpflichten, auf der Suche nach der Partnerin meiner Träume…“

  • max sagt:

    @Sarah Roth

    Sie geben die gängige politisch korrekte Theorie zum Thema „Transsexuelle“ wieder.

    Diese sagt voraus, dass es diesem Mann nach dem Umbau in einen Frauenkörper nachher besser gehe.

    Mir ist kein dokumentierter Fall bekannt, wo das der Fall gewesen wäre. Meistens leiden diese Leute nach dem Umbau nur noch mehr als vorher schon.

    Anne Wilson Schaef forschte ziemlich gründlich über Suchtverhalten und ich halte viel davon. Ein Süchtiger bekommt nie genug und wird immer weiter versuchen, vor sich selber und den eigenen Gefühlen davonzurennen. Ein vernünftiger Arzt würde ihm die Möglichkeit geben, mit dem eigenen Leid zurechtzukommen anstatt den quick fix zu versprechen.

    Typisch für das Verhalten von Süchtigen ist auch, dass sie die Realität verleugnen, verschiedene kompartimentierte Lebenswelten aufbauen, mit separaten Beziehungsnetzen und immer noch eine Notreserve im Geheimdepot halten. Hier war es halt das Spermadepot.

  • Sarah Roth sagt:

    > Ein Mann lässt sich zur Frau umbauen, aber er gefriert vorher noch ein Geheimdepot an Sperma ein um wiederum eine Frau zu heiraten und mit ihr ein Kind zu haben. Das tönt für mich krank im Quadra

    Einzig die Formulierung ist Krank.
    Eine Frau, mit einer Störung, die ihren Körper so weit vermännlicht, dass der einzige Weg, eigene Nachkommen zu haben, eben dieser ist, wäre korrekter.

    Ein Mann lässt sich nicht zu einer Frau umbauen… das geht schlichtweg nicht. Das Geschlecht im Gehirn lässt sich nicht ändern und wenn der Restkörper geheilt wird, hat sich kein Mann zu einer Frau umbauen lassen.

  • max sagt:

    @Tamara

    Ungefähr so hätte ich es auch gesagt- „Beliebigkeitsismus“.

    Ein Mann lässt sich zur Frau umbauen, aber er gefriert vorher noch ein Geheimdepot an Sperma ein um wiederum eine Frau zu heiraten und mit ihr ein Kind zu haben. Das tönt für mich krank im Quadrat. Mit der Beziehung von Homosexuellen hat diese Geschichte mit Verlaub nichts zu tun. Es ist verhürschete Lebensodyssee von jemandem, der nicht weiss wer er ist, was er will, wie er lebt.

    Wenn ein Kind in DIESEM Komplettchaos aufwächst, dann möchte ich nicht der Grossvater sein, der dann das Kind hüten und den Albtraum zurechtrücken muss.

  • Jeanne sagt:

    @ Biene

    Man muss davon ausgehen, das unglaublich viele unglückliche Kinder auf dieser Welt leben. Daher bin ich um jedes Kind froh, das in einer liebevollen Umgebung aufwachsen darf. Um ein Kind grosszuziehen, braucht es ein ganzes Dorf, sagte man früher. Das Dorf ist nun mal grösser geworden, vielfältiger. Mensch sein kann man auf unzählige Arten. Nicht alle sind gut. Auf der Suche nach moralischen Massstäben greifen wir auf was zurück: Die Bibel, die Natur? Wider die Natur sei Homosexualität sagen einige Religionen. Sex diene der Fortpflanzung…Haha, lustig! Doch Spass beiseite. Heteros sexualisieren Homosexuelle immer irgendwie, egal, ob sie ein sich liebendes und ein normales Leben führendes Paar sind. Das bringen sie meistens nicht fertig, sich diese Menschen auch als liebevolle Eltern vorzustellen. Jesses, das arme Kind beobachtet zwei Männer…seine Väter! Oder Mütter!! Vorurteile über Leben, die man nicht kennt, wie meistens.

    @Roger

    Sind wir nicht alle ein bisschen komisch?

  • chicadelsol sagt:

    hm, gutes thema! grundsätzlich bin ich auch der meinung, dass ein kind besser in einem liebevollen und homosexuellen umfeld aufwachsen soll, als auf teufel komm raus in einer heterofamilie, die sich dauernd streitet. dennoch glaube ich, dass unsere political correctness es uns verbietet, homosexuelle elternpaare als ungewöhnlich oder seltsam abzustempeln, denn wir sind ja alle ach so weltoffen und modern. meine situation sieht so aus, dass die mutter meines mannes seit 15 jahren mit ihrer freundin zusammenlebt. mein mann kann total entspannt damit umgehen und auch darüber sprechen. das weltoffen und modernsein meinerseits haben seit der geburt unserer beiden kinder rapide abgenommen. was sage ich meinen kindern? omi liebt eine frau? bisher habe bei besuchen bei omi meinen kindern gar nichts hierzu, sondern sage immer, dass wir omi und xxx besuchen. ich will nicht, dass sie ihre eigene grossmutter als komisch anschauen, nur weil ICH mühe damit habe. dennoch fällt es mir manchmal enorm schwer, so zu tun als sei es das normalste der welt eine lesbische grossmutter zu haben.

  • Superbede sagt:

    Ich finde es einfach wunderbar, dass sich zwei Menschen (egal ob Hetero oder Homo) diesen sehnlichen Wunsch erfüllen konnten.

    Wie gesagt, Hauptsache, die Eltern geben Ihren Kindern das Allerbeste und Liebste auf den Weg – egal ob Frau oder Mann. Die Gesellschaft ist sich konstant am Aendern, und die Kinder von Morgen wachsen mit mehr und mehr „untraditionellen“ Erziehern auf.
    Als zweifache Mutter danke ich allen fuer diese spannende Forum, freue mich auf viele mehr naechstes Jahr. Es hilft mir, diese Themen mitanderen zu diskutieren.

  • Roger sagt:

    Aber Homosexuelle sind doch schon etwas komisch, oder?

  • Biene sagt:

    @Jeanne 18. Dezember 2009 um 08:41: Ich stimme Dir absolut zu!
    Lieber gleichgeschlechtliche Eltern die sich lieben, als „normale“ Eltern die sich nur streiten, unglücklich sind und sich, wären da keine Kinder schon längst getrennt hätten!
    Zudem haben Studien bewiesen, dass sich mit den Eltern verwandte Gays viel eher um die Aufzucht/Erziehung (im Tierreich gilt nämlich dasselbe) kümmern als dies z.B. ein Hetero-Bruder/Schwester tun würde.

  • Rahel sagt:

    Wie sich die Eltern zusammenstellen ist in meinen Augen nicht so wichtig! Wichtiger ist es dass die Kinder in einem liebevollen Umfeld aufwachsen!

  • Yves sagt:

    @Adi: Ich muss dir recht geben, dass mit der Klassifizierung natürlich respektive unnatürlich doch sehr locker umgegangen wird. Rein biologisch betrachtet ist es Sinn und Zweck sich zu reproduzieren. Die Natur sieht also vor, dass jeder bestrebt ist, seine Gene weiter zu geben. Das gilt somit universell für alle Menschen jeglicher Religion, Hautfarbe und sexueller Orientierung.
    Akzeptiert man diese Sicht, stellt sich die Frage, wer sich reproduzieren darf, gar nicht mehr.

  • Adi sagt:

    Natur scheint hier ein grosses Thema zu sein:

    @Michael: Viele Fragen, wenige Antworten. Aber wieso muss das so entgegen unserer Natur gemacht werden, nur weil es heute möglich ist?

    @opa meier: Vor zu viel intellektuellem Überbau warne ich: Natur ist Natur, gewachsen über Jahrtausende und durch verstandesmässig vielleicht zu begründende Überlegungen nachhaltig nicht so leicht zu überwinden.

    Ich gebe Ihnen recht, die Natur verlangt es dass ein Kind von einem Vater gezeugt und von einer Mutter ausgetragen wird. Soweit sind sich wohl alle einig und damit hat es sich mit der Natur dann auch schon. Was dann aber die „Aufzucht“ des Nachwuchses betrifft ist nicht mehr so klar was natürlich ist und was nicht, das ist rein gesellschaftliche Konvention.

    Ich möchte wagen zu behaupten, dass es seit es Menschen gibt alleinerziehende Eltern gab – ebensogut kann ich mir vorstellen, dass ein alleinerziehender Mensch von einem anderen Menschen (egal welchen Geschlechts) dabei unterstützt wurde. In der Natur ist sowieso nicht klar, wer der Vater ist – das ist erst seit eher neuen Erkenntnissen der Gen-Forschung möglich.

    Man kann diesen Gedanken noch etwas weiter treiben: Ein Blick in die Tierwelt zeigt z.B., dass ohne weiteres eine Hündin junge Kätzchen aufziehen kann (auch wenn dies absolut nicht „natürlich“ ist).

    Ich bin selber nicht homosexuell, störe mich aber daran, wenn religös-konservativ orientierte Mitmenschen immer mit dem Argument der Natürlichkeit und Unnatürlichkeit um sich werfen, selber aber an eine Jungfrau Maria glauben und Sex (das natürlichste der Welt) als unrein und verwerflich darstellen. 😉

  • Tamara sagt:

    @max: meinen Post nicht wieder überlesen 🙂

  • Tamara sagt:

    @Jeanne 08.41h: Einverstanden, besser ein liebevolles Homo-Paar als ein misshandelndes Hetero-Paar. Noch besser ein liebevolles Hetero-Paar als ein egoistisches Homo-Paar. Du siehst, Beispiele gibt’s für alles.

    Ich weiss auch nicht, was das beste ist. Gebe zu, dass ich etwas Mühe habe, den derzeitigen Beliebigkeits-ismus einzuordnen oder gar den Kindern rüberzubringen. Einerseits sind’s diese Samenspenden-, Homopaar- etc. -diskussionen (heute kann ja bspw. der eigene Grossvater auch Vater seiner Enkel werden), andrerseits die zeitliche Limitierung (rundherum brechen Ehen auf mit den bekannten Narben und Hilfsaktionen). „Das isch dänn halt so, und mir mached’s ebe eso [nach unserem Gutdünken]“. Problematisch wird’s dann etwas, wenn man mit solchen Leuten enger zusammenarbeiten muss, weil immer wieder das Wertesystem diskutiert und abgestimmt werden muss. Bin gespannt, was die andern dazu meinen.

  • Markus sagt:

    Was ich merkwürdig finde ist, dass die Leute, die finden, Kinder bräuchten Mutter und Vater, ein meist sehr traditionelles Familienbild vertreten. Das heisst, der Vater arbeitet und die Mutter schaut zu Hause zu den Kindern. Ich bin überzeugt, dass Kinder Mutter und Vater brauchen, aber dann bitte nicht nur nach Feierabend und am Wochenende. Kinder sollen Mutter und Vater auch in Alltagssituationen kennen lernen können. Und sehen, wie sie müde, aber mit frischem Elan für das Familienleben, von der Arbeit nach Hause kommen. Ausserdem bin ich davon überzeugt, dass auch zwei Männer oder zwei Frauen eine gute Mutter und ein guter Vater sein können.

  • Jeanne sagt:

    Da kann ein Heteropaar, also eine ganz normale Familie, Kinder haben, diese allerdings misshandeln. Da kann ein Schwulen- oder Lesbenpaar, wie auch immer , Kinder haben und sind die liebevollsten Eltern der Welt. Da haben Heteros Familien mit x Kindern verschiedenster Partner und gelten als völlig normal. Patchwork halt. Oder umgekehrt-mal so mal so… Tja, was soll jetzt in diesem argen Dschungel von möglichen Konstellationen normal, kindgerecht sein? Es gibt keine Maschine, in die man Menschen, die Eltern werden wollen, stecken kann, die in Vorfeld herausfindet: Sind sie denn nun geeignet, liebevoll? Ja, ich wünschte, es gäbe sie, diese Maschine. Wie viele Kinder müssten dann nicht mit unfähigen Eltern leben.. Wobei das mit Homosexualität nichts zu tun hat.

    Allen frohe Festtage!

  • opa meier sagt:

    Gutes Thema, schwierige Frage. Intuitiv hat wohl jeder eine Antwort, die aber zu verallgemeinern und zu in allen Facetten zu begründen schwierig ist. Vor zu viel intellektuellem Überbau warne ich: Natur ist Natur, gewachsen über Jahrtausende und durch verstandesmässig vielleicht zu begründende Überlegungen nachhaltig nicht so leicht zu überwinden. Was steht im Vordergrund: Kindeswohl? Lifestyle und Lebensentwürfe der Eltern? Politische Überzeugung? Rechtssicherheit? …?

    Möglich wäre vieles, eigentlich alles. Doch hauptsächlich aus dem genannten Grund der langen Entwicklung würde ich für eine modifizierte Beibehaltung des bisherigen Modells plädieren: Zwei definierte Eltern beiderlei Geschlechts, über eine möglichst lange Zeitstrecke, zum Wohl des Kindes und aus vielerlei anderer, eher praktischer Überlegungen. Exotische und für den Medienfokus sicher interessante Situationen wird es immer geben (Homo-Ehen, Manipulierte, vielleicht dereinst mal Transhumane etc.), doch für eine die Mehrheit der Leute dürften diese eh’ nicht in Frage kommen – derzeit wenigstens.

    Nächste, interessante Frage ist, was mit der Stabilität unserer Gesellschaft geschehen könnte, wenn wir an der Definition der „Familie“ in die eine oder andere Richtung drehen. Wir haben übrigens Beispiele ans anderen (auch untergegangenen) Kulturen. Aber das besprechen wir das nächste mal…

    Ich wünsche Frau Binswanger und Frau Althaus frohe (und nicht zu stressige) Weihnachten, alles gute fürs Neujahr und danke für die täglichen, teils herausfordernden Diskussionsthemen.

  • Michael sagt:

    Schwierig finde ich was man dem Kind das nicht entscheiden kann auf bürdet. Im Kindergarten die Frage; Wo ist den dein Mami? Ich hab kein Mami nur zwei Papis…
    Gerade bei Lesbischen Paaren, wäre dann oft eine die Mutter und die Andere ein Partner, aber nicht der Vater denn der war ja nur ein Samenspender… Was passiert wenn diese sich trennen, wer bekommt dann das Sorgerecht?
    Viele Fragen, wenige Antworten. Aber wieso muss das so entgegen unserer Natur gemacht werden, nur weil es heute möglich ist?

  • Raphi sagt:

    Ich bin mir nicht sicher ob ein gleichgeschlechtliches Paar (oder ein getrenntes Paar, just for the record) das Selbe einem Kind bringen können wie eine intakte Mutter/Vater-Beziehung. Time will tell…

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.