
Willig und Billig: Mutter als Hilfslehrerin in der Volksschule.
Fast hätte ich mich gestern Morgen über einer Schlagzeile in der «NZZ am Sonntag» verschluckt: «Hausfrauen als Hilfskräfte für überlastete Lehrer» stand da auf der Front. Und weiter hinten konnte man nachlesen, dass die Schulbehörden darüber nachdenken, die überlasteten Lehrkräfte «unkompliziert und kostengünstig» mit Hausfrauen und Müttern als Assistentinnen zu entlasten. Die Klassen sind überfüllt und heterogen, die Schüler überfordert oder gelangweilt, die Lehrer überlastet und die Schulbehörden mit ihrem Latein am Ende: Jetzt soll Mama helfen die Sparsuppe auszulöffeln.
Nächstes Jahr gehen schweizweit 7400 Lehrerinnen und Lehrer in Pension, der pädagogische Nachwuchs fehlt. So massiv sind die Rekrutierungsprobleme, dass diverse Schulpflegen Pensionierte ins Schulzimmer locken oder Lehrerinnen und Lehrer aus Deutschland anheuern. Sozusagen als letzte Option streckt man nun die Fühler nach den Hausfrauen und Müttern aus. Nach einer Schnellbleiche an einer Pädagogischen Hochschule, sollen diese dem Lehrer zur Hand gehen: Hausaufgaben korrigieren zum Beispiel oder Kinder separat unterstützen. Und das bitte willig und billig!
Die Idee ist bestechend einfach und passt punktgenau zum Sparkurs, mit dem in unserem Land Schulpolitik betrieben wird. Und sie ist nicht neu: In Grossbritannien, aber auch in einigen deutschen Bundesländern stehen sogenannte «Ein-Euro-Jobber» seit Längerem am Lehrerpult. Allein in Berlin schätzt man, dass rund 3000 Billig-Hilfskräfte pädagogische Arbeiten am Rand übernehmen: Für ein paar Euros beaufsichtigen sie die Schülerschaft in den Pausen, helfen bei der Hausaufgabenstunde aus und springen notfalls auch ein, um kranke Lehrer zu vertreten.
Aber ist die Idee auch gut? Erwartungsgemäss rief das Modell in Deutschland subito Kritiker aus Gewerkschafts- und Lehrerkreisen auf den Plan. Sie monierten, dass man damit Tür und Tor für ein Billig-Lehrer-Konzept öffne. Erwartungsgemäss wurden ihre Bedenken als linker Reflex abgetan. Als Angst vor dem Verlust von Privilegien. Nur: Jeder, der ab und zu einen Blick in ein Klassenzimmer wirft, weiss: Der Lehreralltag ist längst kein mit Privilegien gesäumter und fürstlich entlöhnter Sonntagsspaziergang mehr. Sonst stünde man – marktwirtschaftlich gedacht - in der Branche Schlange und man wäre jetzt nicht mit dem Latein am Ende. Das Problem nämlich, das nun mit Dumping-Hilfslehrern zugedeckt werden soll, ist selbstverschuldet: Sparübung um Sparübung haben eine sinnvolle und vorab nachhaltige Reaktion auf das absehbare Rekrutierungsproblem in der Schweizer Volksschule verunmöglicht. Konkret: Kleinere Klassen, wettbewerbsfähige Lehrerlöhne, flankierende Massnahmen zur Integration.
Nun greift man auf die altbekannte wirtschaftliche Manövriermasse Mutter und Hausfrau zurück. Vielleicht lassen sich ja tatsächlich gut ausgebildete Mamas für einen schlecht bezahlten Hilfsjob im Schulzimmer rekrutieren. Aber: Lösen lässt sich damit langfristig kein einziges Problem unserer Volksschule. Die Klassenmama kann die Lehrkräfte weder bei Elterngesprächen, noch bei schulinternen Sitzungen entlasten. Sie kann nichts ausrichten gegen die Heterogenität der Klassen und noch viel weniger gegen Integrationsprobleme. Genau diese aber bringen laut einer Studie Lehrer an den Anschlag.
Ausserdem werten Mütter und Hausfrauen im Klassenzimmer den Lehrerberuf nicht auf, wie das so oft und zu Recht gefordert wird, sondern ab. Nicht etwa, weil ihre Arbeit wertlos ist, sondern weil sie fördern, was nicht zuletzt die Befürworter der Schulsparpolitik regelmässig beklagen: die Feminisierung des Lehrerberufes.
Vor allem aber sind Mütter und Arbeitslose als billige Hilfs-Pfästerli für den arg malträtierten Schulkörper nichts als ein Placebo. Eine kurzfristige Symptombekämpfung. Wer das Problem, an dem unser Schulsystem krankt, lösen will, kommt nicht darum herum eine unangenehme Frage zu beantworten: Wie viel ist uns die Volksschule noch wert?


Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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…danke, henri, ohne dieses wissen wär’s ein verlorener tag geworden.
@ Henri
Ich sitze keineswegs immer daneben bei den Hausaufgaben, hätte ja weiss Gott auch nicht die Zeit dazu! Aber ich bin immer in der Nähe und ansprechbar wenn sie mich braucht! Das ist eben auch ein wenig meine Art vom “am Ball bleiben”! Und vielfach zeigt sie mir dann auch was sie gemacht hat, so weiss ich automatisch Bescheid, was grad das Thema ist und bin so immer auf dem Laufenden!
…gugus – dada!
Eine Gesellschaft die derart an ihrer eigenen Zukunft spart (Bildungswesen),den Berufsstand des Lehrers öffentlich demontiert und in den Dreck zieht ist nicht ganz bei Sinnen. Die Medien gehören auch in die Pflicht genommen: wenn es sich gerade gut verkauft dann wird über die Lehrer hergezogen, dann werden Unwahrheiten verbreitet, jegliche Klischées bedient. Jetzt wo es langsam kritisch wird,weil offensichtlich niemand mehr bereit ist diesen “Schoggi-Job” zu erledigen,jetzt kann man wieder beginnen den Lehrerberuf langsam zu würdigen oder mit stupiden Mitteln versuchen zu retten was noch zu retten ist.
Das Bildungswesen gehört definitiv nicht in die Hände von Politikern: die verstehen ausser dem Wort “sparen” nicht sehr viel davon. Zuviel wurde von Politikern und sogenannten Experten kaputt gemacht.
Das einzige was zählt sind die Kinder. Diese haben die bestmögliche Ausbildung verdient. Und dazu gehören die bestmöglichen Lehrkräfte. Alles andere ist unsäglich dumm.
Leider ist es schon so. dass immer bei den falschen Sachen gespart wird!
Auf keinen Fall darf es bei Primarschulklassen, Kindergärten und Krippen noch mehr Frauen als Lehrer, bzw. Betreuer geben. Damit würde nochmehr der ebenso wichtigen männlichen Erziehung Abbruch getan. Kinder, insbesondere Buben, brauchen auch männliche Vorbilder. Aber es sollte weder im Bildungswesen noch in der Ausbildung der Elternschaft, sprich Mediation, Ehetherpie und Beradung bei Elternproblemen gespart werden.
Als einer der wenigen männlichen Primarlehrer muss ich sagen, dass ich in meinem Bekanntenkreis schon lange nicht mehr beneidet werde.
Weder um den Lohn, noch um die Arbeitszeiten oder sonstige angebliche Privilegien…!
Die Klassen werden tatsächlich immer heterogener und kaum kommt ein bisschen Druck auf, dann hat man bestimmt am Abend eine Mutter heulend am Telefon, weil ihr gestresstes IF-unterstütztes Töchterchen mal wieder nur unter Zwang Hausaufgaben macht.
Integration bedeutet leider nichts anderes, als unter kleinstmöglichen(!!!) Kostenverursachung (zu) schwache Kinder, die früher repetiert hätten, durchzuschleusen, als ob diese (oder die Arbeitswelt) irgend einen Nutzen davon hätten.
Der Stoffdruck steigt und schon sehr bald sind dann auch noch die sozialen Probleme da… Mobbing, Aggressionen, Ausgrenzung, Ablöschen… etc.
Und je mehr solche Kinder in einer Klasse sind, desto schwieriger zu unterrichten wird sie und desto mehr wird eine ganze Klasse gebremst, weil das durchschnittliche Niveau extrem nach unten gezogen wird und der Lehrer banalste Dinge einzelnen Schülern erklären muss, während der Rest der (Norm)-Klasse unterfordert ist. Und mit sogenannten “Hilfslehrern” muss jeder kleine Schritt besprochen werden, da jeder Lehrer seinen eigenen Unterrichtsstil hat und wenns nicht passt, dann würde man lieber drauf verzichten…!
Ich hatte in einer 5. Klasse bereits Schüler, die nicht Schuhe binden konnten und mit Begriffen wie “Alphabeth” überfordert waren… aber solchen (noch!) Einzelfällen sollen wir Französisch beibringen… Unglaublich.
Schön wäre es, wenn solche Kinder in einer eigenen Lerngemeinschaft wären (aber die IF-Lehrer wollen nicht/sind nicht verfügbar) und NICHT eine Regelklasse bremsen würden.
Nur weil es in den nordischen Ländern bessere Pisa-Ergebnisse gibt, heisst das nicht, dass alles, was die tun, sich 1:1 auf die Schweiz übertragen lässt. Die haben dort auch Spielfilme ausschliesslich in Englisch im TV… seltsam, dass die eine bessere Sprachkompetenz haben, was?
Die Schule in der Schweiz krankt an Reformitis extremis!
@ Teacher
Schön wie Sie von den Müttern reden! Ich mache mir auch Sorgen um meine Fünft-Klässlerin! Bin ich deswegen gleich eine Heulsuse?
@Rahel: also wenn die Tochter nicht IF-untertützt wird, nicht nur unter Zwang Hausaufgaben macht,
und es keine abendlichen Lehrertelefonate in aufgelöstem Tonfall gibt…, dann nicht von diesem Satz betroffen fühlen!
Es gibt wirklich echt mühsame Eltern die sämtliche Verantwortung den Lehrern abschieben.
Und ihnen dann mit so netten Anrufen den ohnehin schon viel zu kurzen Feierabend versauern,
Dass sich diese mal Luft verschaffen finde ich total iO…
@ Brunhild Steiner
Naja, ich lasse mich manchmal vielleicht schon etwas gar schnell in einen Topf mit anderen werfen
Aber ich verstehe auch die Mutter, die überfordert ist wenn sie das Kind immer für die Hausaufgaben puschen muss und sich dann Hilfe vom Lehrer erhofft ( das können ja auch nur ein paar Lerntipps sein, würde dem Lehrer ja die Arbeit auch erleichtern wenn das Kind Freude am selbstständigen Lernen bekommt! )
Ich als Ex-Teacher finde es absolut amüsant, wie derzeit über Schule diskutiert wird. Dass sich da Mütter tatsächlich noch kümmern, finde ich ehrlich lobenswert, fragt sich nur wie weit das dann geht. Eines ist klar: Das Grundwissen erlernt keine und keiner im Schlaf, ebensowenig, wie Wissen vermittelt werden kann. In Analogie zu “Mütter ans Lehrerpult” würde ich für “Lehrer an die OP-Tische” pladieren, mit ähnlichem Resultat. OP gut verlaufen, Patient gestorben. Ich als Exi hatte stets meine Freude an den meist unqualifizierten Mamis und Papis, die meinen Unterricht beurteilen sollten. Nun, mir ist’s derzeit so egal. Da geniesse ich lieber den ruhigen Feierabend mit Ueberstunden am Laptop, ohne nervöse Mami-Anrufe nur weil der Sohnemann aus gutem Grund reif für die Sonderschule ist. Uebrigens: Meine Jahre in der Privatwirtschaft wurden mir vom Kanton jeweils mit Stutzung des Lohnes vergütet. Das finde ich eine besonders gute Idee und entspricht genau dem Zeitgeist.
Nachdem der Anteil an Eltern, die Ihre Kinder selbst erziehen und betreuen immer kleiner wird, ist es ziemlich klar, dass bei gleichbleibendem Budget sich die Schulen etwas überlegen müssen, wie sie den Zusatzaufwand bei der Erziehungsarbeit bewältigen. Aus dieser Perspektive: ja liebe Mamis und Papis, kräftig in die Hände gespuckt und angepackt. Aber nicht am Lehrerpult, sondern daheim bei der Erziehung und Betreuung. Verantwortung wahrnehmen lautet aus meine Sicht das Stichwort.
Was die meisten, die ewig über die Sparmassnahmen im Bildungswesen jammern, nicht wissen: 2/3 der Gemeindesteuern wird für die Primar- und Sekundarschule aufgewendet. Die weiteren Bildungswege (Berufsschule, Kantonsschule, Uni, …) werden durch Kanton und Bund finanziert. Unter diesen Aspekten ist eine Privatschule echt günstig. Dazu kommt, dass jeder Privatschulschüler eine Zwangsspende von etwa Fr. 15000/Jahr (!) in Form von nicht bezogener Bildungsleistung leistet. Aus dieser Perspektive ist die Staatsschule (sorry, es ist keine Volksschule) ein echt teurer Spass. Beim Blick in die Zeitung und auf diie Jugendlichen muss ich hier allerdings auch sagen: Bildungsdirektion und Lehrer haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht und rennen einem fiktiven Ziel zu einer guten Bildung hinterher.
Solange sich viele Eltern sich falsch oder gar nicht für die Bildung ihrer Kinder interessieren, solange wird dieser desolate Zustand verschlimmert und ist für die Lehrer wirklich kein Zuckerschleck. Der seit Jahren anhaltende Trend zur 1:1 Betreuung (Kritiken zur Klassengrösse und der Ruf nach Fördermassnahmen zeigen dies recht deutlich) ist teuer, ineffizient und suggeriert eine individuelle Bildung. Dabei wäre es die Aufgabe von Eltern und Lehrern, das Klima zu schaffen, dass der Nachwuchs in einer Klasse möglichst gut lernen kann – selbständig, ohne Händchen halten.
@rahel
nehmen wir an die lerntipps (für sie zum helfen oder für die tochter zum begreiffen, was während der stunde vermittelt wurde?) seitens der lehrer erfolgen, worin sehen sie ihren anteil an der schulischen erziehungsverantwortung? oder kann man die in ihrer gemeinde delegieren?
@ zysi
Ich habe bis jetzt zum Glück noch keine Lerntipps seitens der Lehrer gebraucht da unsere grosse Tochter ( die Kleine ist im zweiten Kindergarten ) das sehr gut macht und meistens auch alleine hinkriegt!
@rahel
wie ist denn die wendung zu verstehen; einmal sorgen und dann wieder sehr gut und meistens alleine….???
Rahel sagt:
2. Januar 2010 um 17:16
@ Teacher
Schön wie Sie von den Müttern reden! Ich mache mir auch Sorgen um meine Fünft-Klässlerin! Bin ich deswegen gleich eine Heulsuse?
In der Regel ist es so, dass sie ihre Aufgaben und den Lernstoff sehr gut kapiert und dass dann eben daraus die Sorgen resultieren wenn es mal nicht so ist, da wir das als Eltern dann nicht kennen bei ihr!
Im übrigen ist es so, dass wenn bei ihr Probleme und Fragen im Zusammenhang mit den Hausaufgaben entstehen, wir als Eltern ( wie bereits auch schon früher zu diesem Thema von mir notiert ) zuerst alles daran setzen um ihr zu helfen und erst als letzte Möglichkeit ( was bisher nie nötig war und hoffentlich auch nie nötig sein wird ) an den Lehrer wenden! Somit hat sich die Frage mit der Verantwortung an der schulischen Erziehungsverantwortung erledigt da wir diese keinesfalls auf die Gemeinde abwälzen sondern vollumfänglich wahrnehmen!
@ Zysi
Eigentlich habe ich mich etwas weiter oben ja auch an Brunhild Steiner gewandt und es ging darum ob jede Mutter die sich Sorgen macht was die Schule angeht gleich eine Heulsuse ist wie es im Kommentar vom teacher für mich den Anschein erweckte!
dann schreiben sie dies doch ganz einfach anfangs hin und nicht als rechtfertigung nach all ihren parolen “ich-verstehe-alle-die irgendwie-probleme-haben”
Ja, ja, Zysi Recht getan, allen Recht getan, oder wie
Nein Danke, ich behalte lieber meinen eigenen Stil bei, wenns Missverständnisse gibt kann man ja nachfragen, oder?
Und dann gibt es auch noch die Elternforen (Stadt Zürich), in welchen wir Eltern nun gemäss Schulreform “zwangsweise” zu zweit aus jeder Klasse Sitzungen über uns ergehen lassen müssen, nur um dann über das einzige zu bestimmen, worin uns Kernkompetenz zugesprochen wird: wer bäckt wann und wo Kuchen und wer kocht wann und wo Kaffee!
Bereits am ersten Abend wurde uns gesagt, dass wir als Elternräte keinen direkten Einfluss auf die Schule nehmen dürfen/können,(allenfalls Projekte vorschlagen und organisieren!)
So ein Seich sorry, aber ist doch war: llieber würde ich für null Franken/Stunde der Klassenlehrerin meines Sohnes dringend benötigte Hilfsdienste leisten, als je wieder an so eine Sitzung meine knappe Freizeit zu verlieren!
Wann merken Schulbehörden und Politiker endlich, dass wir Eltern in aller Regel mündige Erwachsene sind?
Warum frage ich mich, werden vor Durchführung von Reformen nicht die Betroffenen (Schüler, Leherer und Eltern) befragt?
Warum versuchen Politiker und Behörden das Rad neu zu erfinden?
Warum sind nahezu sämtliche in den letzten zehn Jahren eingeführten Neuerungen unbrauchbar?
Weil viele Politiker und auch Behörden keinen Bezug mehr zur Realität und zum Volk haben!
Gerade bei der Schulreform, werde ich das Gefühl nicht los, dass viele federführende noch nie, aber wirklich noch gar nie ein Kind aus der Nähe gesehen haben!
Traurig, aber für mich ist das schon lange keine Reform mehr, sondern ein grossangelegter “Menschenversuch”; leider auf Kosten unserer Kinder und zu guter letzt natürlich auch zum Schaden unserern zukünfiten Wirtschaft!