Her mit den neuen Fenstern!

Ihr Bijou ist 200 Jahre alt und liegt im Berner Gürbetal: In der losen Serie «Zweiraumwohnung» bloggen die Heimwerker Simone Moser und Thomas Jäggi über Frust und Freude ihres Umbaus.

  • Da strahlen nicht nur die neuen Fenster: Thomas Jäggi und Simone Moser in ihrem Bauernhaus. Fotos: Alexandra Jäggi

  • Die alten Fenster müssen raus, die neuen rein.

  • Das heisst zuerst einmal messen, ...

  • ... runterhobeln, ...

  • ... nochmals messen, ...

  • ... und am Schluss passt es immer noch nicht. Hinten sieht man die rosa Dämmsteine.

  • Irgendwann ist es dann doch noch geschafft: Voilà!

Es ging ein Schrittchen vorwärts in der Zweiraumwohnung – von den neu einzubauenden Fenstern ist ein weiteres in der Laibung. Das freut, auch wenn dieses eine Fenster einen ganzen Arbeitsablauf «gefressen» hat und doch eigentlich geplant gewesen wäre, zwei einzubauen. Aber wie das so ist mit der Planung und der Umsetzung – die Abläufe stimmen halt immer mal wieder nicht überein.

Unser Haus ist denkmalgeschützt, und sämtliche Fenster sind Einzelanfertigungen und Massbestellungen. Sie wurden bei einem Spezialisten beordert und ziemlich verspätet angeliefert. Auch wenn sämtliche Bauunternehmenden bis jetzt jeweils sehr freundlich waren, ist vereinzelt spürbar, dass wir eher ein kleiner Fisch sind, was Aufträge angeht, und andere, grössere Fische gelegentlich Vorrang bekommen, wenn viele Aufträge gleichzeitig vorhanden sind.

Abgehobelt, ausprobiert, wassergewägt

Dank schreinerischer Vorbildung ist es uns möglich, Fenster selber einzubauen. Doch auch so benötigt es noch enorm viel Zeit, bis Fensterrahmen und Haus übereinstimmen. Trotz Massanfertigung sind viele viele kleine Arbeitsschritte erforderlich, bis alles passt. Da wird immer wieder abgehobelt, ausprobiert, wassergewägt, weitergemacht, denn wir wollen ja keine Deckleisten – diese bräuchte es, um zu kaschieren, dass Fenster ungenau eingebaut sind.

Um die Anforderungen des Denkmalschutzes zu erfüllen, braucht es einen finanziellen Mehraufwand von mindestens einem Drittel pro Fenster. Jedes unserer Fenster kostet fertig produziert brutto 1500 Franken. Die Fenster mit dem Rundbogen (davon hat es zwei in der Zweiraumwohnung, und das sind grad die zeitaufwendigen …) kosten je 1800 Franken. Was macht es teurer? Die kleinere Stückzahl, die Auflagen des Denkmalschutzes (dazu Angaben im Denkmalschutztext), teurere Beschläge (Fenstergriffe, Scharniere), Rundbogenfenster (werden meist in Handarbeit und als Einzelanfertigung hergestellt). Wir wollten Naturholz und nicht gestrichenes, auch das ist teurer – hat aber nichts mit der Denkmalpflege zu tun. Die Fenster sind aus Fichtenholz.

Der ideelle Wert

Sparen wir wenigstens Geld durch die Selbstmontage? Grundsätzlich verdienen wir im sozialen Bereich pro Stunde in unseren Berufen weniger, als ein Handwerker auf der Baustelle pro Stunde kostet. Klar haben wir oft länger für gleiche Aufgaben, die Ersparnis ist nicht riesig, rechnet sich jedoch, da es ja auch um die Frankenbeträge der Rechnungen geht. Der ideelle Wert kommt dazu beziehungsweise ist uns wichtig. Wir wissen am Schluss, wo welches Röhrchen durchgeht. Sämtliche Entscheide fällen wir selber, oder wir sind vor Ort. Es ist niemand dazwischen, die Bau- und Projektleitung machen wir selber. Wir wollen ja so viel wie möglich selber machen. Und da geht es nicht um «Geiz ist geil», sondern darum, unser Haus so umfassend wie möglich selber zu restaurieren. Nachteil ist ein oft unklarer und undefinierter Bauplan und kein definiertes Ende des Umbaus.

Nicht nur die Zweiraumwohnung bekommt neue Fenster, unser Wohnraum hat auch im oberen Stock neue Fenster erhalten und verglaste Türen dort, wo früher normale «Türen» waren, also so Holzbretter mit Türbeschlägen. Dies und Flächen aus Glasziegel im neuen Dach führt zu mehr Helligkeit im alten Bauernhaus; dennoch ist unser Wohnraum weniger lichtdurchflutet als in Häusern, die nach aktuellen Bauvorgaben gebaut wurden. Dieser Umstand, kombiniert mit Wohnen und Leben auf der immer wieder mal staubigen Baustelle, lehrt einen nie beziehungsweise nie mehr, aus dem Haus zu gehen, ohne draussen im Tageslicht genau zu kontrollieren, ob nicht doch noch Staub an den Kleidern klebt.

Lesen Sie die bisher erschienenen Beiträge der Serie «Zweiraumwohnung»: Sie leben den Traum vom Bauernhaus und Es wird wieder mit Holz geheizt.

62 Kommentare zu «Her mit den neuen Fenstern!»

  • second step sagt:

    Meine Familie hat auch ein Haus und wir bauen immer mal wieder was um. Ich zumindest fand den Beitrag (und die ganze Reihe) interessant. Interessanter auf jeden Fall als die meisten Beiträge der hiesigen Dauerkommentar-Schreiber-Szene. Ich habe oft den Eindruck, die Kommentarfunktion des Mammablogs ist für diese Leute ein wichtiges Mittel zur Selbsttherapie. Sie tun mir deshalb irgendwie etwas leid wie sie hier wöchentlich wohl unbeabsichtigt ihr Seelenleben preisgeben. Bei vielen vermeintlich lustigen Kommentaren (z.B. das Beispiel mit der WC-Rolle) packt mich zudem das Fremdschämen. Nicht jeder ist ein zweiter Tschannen und nicht jedem ist das lustige Schreiben gegeben. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Umbau-Blog.

  • hausmannus sagt:

    Hmmmm. Satt in Stein eingepasste Holzfenster…. Da läuten bei mir als Nicht-Schreiner die Alarmglocken. Stein hat ein ganz anderes Temperaturverhalten als Holz. Das mit den Deckleisten hat meist schon seine Gründe (oder man baut mit Überlappungen).

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Also ehrlich gesagt: für mich käme so ein Projekt nur in Frage, wenn ich mich unbedingt trennen wollen würde. Ich jedenfalls wäre bei meinem Mann erst gar nicht eingezogen, wenn das Haus eine Baustelle wäre… Sorry, aber bei aller Liebe nein!

  • Markus sagt:

    Warum reisst man die alte Möhre von Haus nicht einfach ab, und stellt ein Haus hin, wo mehr Leute drin Platz haben? Ist ja voll die Platzverschwendung. Ein Haus für ein Paar. Tststs (Nicht Sie gemeint Tststs), da gehört ein Mehrfamilienhaus hin, die Fenster primär mit hübschen und dicken Gitter versehen, eine dicke Stahltür und ein gutes Schluss, dann die gesamte Mamablog Mannschaft da rein und der Schlüssel weggeschmissen. Natürlich dürfen die neuen Fenster stehen bleiben, weil es so schön ist. Ich hoffe die 200 Jahr Möhre hat auch Inet Anschluss, sonst würden uns so viele interessante Themen entgehen.

  • Ulrich Gassner sagt:

    Ich hab‘ gestern meine Wohnung aufgeräumt.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und ich vorher die WC Papierrolle ausgewechselt….

    • Lichtblau sagt:

      Berichten Sie! 😉

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Also….zuerst….und dann….um anschliessend zu….damit ich in der Folge….und dann noch…zumal es wichtig ist das….damit am Schluss….

        Ich mache aus Kostengründen möglichst viel selber. Ich meine, wenn man davon ausgeht, dass ich nur alleine pro Papierrolle schon 50 Rappen bezahle. Da liegt ein Handwerker einfach nicht auch noch drin, aber mit höbele und wasserwäägele habe ich es dann ganz alleine hinbekommen.

        Ich bin ja soooooo stolz auf mich… sich selber auf die Schulter klopf und mit überheblichem Grinsen im Gesicht…

        Jawoll!

      • Nala sagt:

        Tamar you made my day *lol*

        Ich hab heute übrigens auch und dann noch und unglaublicherweise nachher sogar. Nur das überhebliche Grinsen fehlt – zu kaputt.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Nala

        Ich meine das Ernst, imfall!

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Schmunzel…

      • Nala sagt:

        Das glaub ich Ihnen sofort Tamar!

        Ich mein auch bei uns ist das so eine Sache mit der Klopapierrolle ersetzen. Im sitzen geht das nämlich absolut gar nicht, weil der Architekt zwar geile Ideen hat, aber sehr realitätsfern ist. Jetzt kann man die Rolle nur ersetzen, wenn man nicht auf dem Klo sitzt und den Rollenhalterdeckel kann man nicht ganz hochheben, weil dort das Lavabo im Weg ist. Hätt ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich würd es für unmöglich halten. Uebrigens aus demselben Grund geht kein Unterlavabokästli hin. Man kann es zwar hinstellen, aber dann nur noch max. halbvolle Klorollen in Halter, weil sonst kollidiert es mit dem Kästli.

        Ich bin sicher, derjenige der das verbrochen hat, hat auch ein überhebliches Grinsen im Gesicht *lol*

  • Käthi Martin sagt:

    Wers nicht interessiert muss es ja nicht lesen! Wir haben auch über Jahre hinweg mit 3 Kindern ein altes Bauernhaus renoviert. Es gibt oder gab immer viel Konflikte. Mir gefällt der Blog.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Gratuliere herzlich, aber meine Beziehung würde so einen Zirkus nicht überleben, weil ich für sowas einfach keine Nerven hätte.

      • maia sagt:

        Dann würde ich mal über Ihre Beziehung nachdenken……

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Hat nichts mit meiner Beziehung zu tun, sondern mit meinem fragilem Nervenkostüm. Ich hasse Schmutz, ich hasse Staub und kann gut darauf verzichten, in einem sandknirschendem Bett zu schlafen versuchen oder mit Mütze, Handschuhe und Wintermantel zu nächtigen.

  • Coffee Toffee sagt:

    Läck ihr seid amigs schon etwas fies, ihr Kommentar Schreiberlinge. Wenn mich was nicht interessiert klick ich’s einfach weg. Habt ihr sonst keinen Lesestoff?
    Mich interessieren 2/3 der Themen nicht (Bastelei/ schoppenmilch vs. brust & co)- so what. Kauft euch n Buch.

  • Blog-Redaktion sagt:

    Liebe Kommentarschreiber/innen, wir nehmen eure Kritik durchaus ernst. Klar ist auch für uns: Im Mamablog sollen vor allem jene Themen zum Zuge kommen, die mit dem Elternsein zu tun haben. Doch wieso nicht auch einmal das Wohnen und einen Umbau thematisieren? Wir freuen uns jedenfalls auf viele weitere anregende Themen und Diskussionen hier im Blog – und danken für die jahrelange Treue. Herzl, Gabriela Braun

    • Sportpapi sagt:

      Gegen einmal ist wenig auszusetzen. Gerade wenn man von den Erfahrungen auch profitieren kann, was hier und heute gerade nicht so sehr der Fall ist.
      Aber noch einmal: Beim Sex-Blog wurde anders argumentiert…

    • tststs sagt:

      Vielen Dank für die kurze Stellungsnahme.
      Und ich muss gleich weiterbohren: Also heute sehe ich den Zusammenhang zum Elterndasein so gar nicht… diese extra angefertigten Fenster könnten also locker auch für ein DINK-Pärchen sein… 😉

    • k. miller sagt:

      Liebe Blog-Redaktion, nichts gegen Wohnen und Umbau, aber wie Selina schon schrieb: «Wenn das Paar wenigstens noch Kinder hätte und darüber schreiben würde wie sie Umbau und Familienalltag unter einen Hut bringen, da würde sich mir der Zusammenhang erschliessen».

      • k. miller sagt:

        Teil 1 war ja noch ok, wir waren neugierig. Beim Teil 2 haben sich die Kommentarbeiträge um die fachliche Auseinandersetzung mit der Holzheizung gedreht. Fand ich auch ganz interessant, aber auch da schon für den Mamablog fehl am Platz. Und heute im Teil 3 ist nicht mal fachlich was interessantes dabei.
        Und die angekündigte «lose Serie» hat sich in den drei Teilen bereits auf den fixen wöchentlichen Freitagstermin gesetzt.

    • Widerspenstige sagt:

      Liebe Frau Braun, ich finde diesen Blog ein gutes Anschauungsmaterial für Beziehungen – ob mit oder ohne Kinder ist egal. Es stellt auf jeden Fall eine Beziehung ganz schön auf die Probe so ein Umbauprojekt. Vielleicht kommt ja noch etwas mehr Persönliches wie Wutanfälle abgelöst durch Begeisterungsstürme zwischen den Zeilen zum Ausdruck. Wer weiss 😉

      Seien Sie weiterhin innovativ mit Blogthemen und wagen Sie vermeintliches ‚Neuland‘, um der Schublädelidenke des Durchschnittschnweizers etwas mehr Lockerheit und Kreativität und vor allem mehr Risikobereitschaft im eigenen Leben entgegen zu halten. Somit ein Volltreffer! 😆

      • Susi sagt:

        Genau! Das Thema „Fenster“ ist ultimatives Neuland in dieser Reihe! (Aufregend!!)

        Und bezüglich Stresssituation & Beziehungen können sie noch einen draufgeben, vielleicht kommt demnächst freitags ja die Reihe „Kinderkrippe im Dschungelcamp“ oder „Mamalorette, ein Erfahrungsbericht“.
        Ich freue mich schon!

      • Katharina sagt:

        WS: Klar, der Text hier ist überhaupt nicht Bünzli, dies wohl, weil die essentielle Information betreffend Heimatschutz fehlt (diese hätte mich eigentlich interessiert).

        Und Susi’s Gelächter zu Dschungelcamp ist unbeabsichtigt wirklich derzeitiger Stand des MB.

        Sowohl das silly Emojii Gehabe als auch der thematische Bezug zu Dschungelcamp.

        Der Campkomandant (um das Wort Lagerkommandant zu vermeiden) sucht ja schon die Schwimmabzeichen zusammen.

      • Susi sagt:

        @Kat: Der Bezug zum Dschungelcamp ist Dschungelcamp-Niveau? Tönt wie der Mann mit dem hohlen Zahn.
        (*am-Kopf-kratz-Emoji*)

      • Susi sagt:

        P.S. Lighten up a bit…

      • Katharina sagt:

        Susi: wir alle sitzen ja in der gartenspielzeugabteilung im migros-doit. Ich quengle in der einen ecke, weil mir die chindsgi lehrerin mein brio bähnli nicht gab.

        andere kleben fensterrahmen fest an die maueröffnung und verkleben sich die finger.

        ws sitzt in einer anderen ecke und schmollt weil niemand im sandkasten sand aufwirft.

        die zwei oben bloggen über das ganze.

        so. metastabile schachtelsätze von mir. die sollen ja vakuös sein, mit distraktive Invektiven substantiiert, hab ich eben vom mantertainer kraus erfahren.

        also. schon reality tv material, nicht?

        i’ll snapchat to that 😉

      • Susi sagt:

        @Kat: Ok, ich oute mich jetzt. Ich liebe reality tv! Ich schaue Bachelor(ette), kiss-bang-love, Schwiegertochter gesucht…

        You’ll snapchat to that? Please, do. (I’m supersusibusi)

    • Muttis Liebling sagt:

      Man könnte ja mal Aussenseiter- Themen behandeln. Die frühe, an sich normale Schwangerschaft, ab 18. Behindertenfamilien. Hat schon mal ein Trisomie 21 Mädchen ein Kind bekommen und wen ja, wie ging das aus?

      Bildung wird immer nur angerissen. Wie kommt man auf Quoten? Warum lässt man nicht einfach alle Schüler auf ein offenes Ziel laufen? Jedes Jahr sortiert man aus und schaut, wer am Ende ankommt. Mal sind es 20%, mal 40%. Dafür darf es aber nur eine homogene Schule geben. Und, ganz wichtig, man darf die Kosten nicht in Erwägung ziehen.

      Warum Geld seit 40 Jahren unwichtig ist, wäre ein Thema. Bezogen auf Familie und Kinder.

      Es gibt schon genug Themen, die noch nie behandelt wurden. Der MB ist total Zeitgeist und lokal geprägt. Das könnte man leicht ändern.

    • Brunhild Steiner sagt:

      „Doch wieso nicht auch einmal das Wohnen und einen Umbau thematisieren?“

      Gerne Einblick in die gesamte Sachlage, es wurde doch exziplit hier drin nach einer F a m i l i e in Umbauphase gesucht, nochmal die Frage: haben sich keine Familien gemeldet weil denen diese Doku-Zusatzbelastung zu viel war? Oder es haben sich welche gemeldet, schafften es weshalb nicht?
      So wirkt das eben schon ziemlich seltsam, grosse Ankündigung und dann so was? …

      Und wenn Sie schon am mitlesen sind, die Buchstabenfolge s a u wäre immer noch zu bearbeiten, damit man wegen Hau s a u fgaben nicht rausfliegt…

    • Susi sagt:

      Ach, diese krass langweilige Hausumbaureihe empfinde ich überhaupt nicht als Problem, da habe ich genügend Zeit, mich den wirklich relevanten Themen (wie dem after-baby-body) eingehender zu widmen.

      😀

      • Martin Frey sagt:

        @Susi:
        😀

      • Martin Frey sagt:

        Also persönlich unterhalte mich immer noch lieber über Schönheitsideale als über Fensterrahmen.

      • Susi sagt:

        Nun, nun, die Wichtigkeit der Fensterproportionen und -symmetrie mal nicht unterschätzen!

      • Sportpapi sagt:

        Du bist am trainieren?

      • Susi sagt:

        @S.P. Höhö!
        (Nein, aber am Montag!)

      • Sportpapi sagt:

        Am Montag habe ich dich im Hallenbad gesucht 🙂

      • Susi sagt:

        Echt jetzt? Bin praktisch nie mehr dort, seit alle Abzeichentests durch sind…

      • Katharina sagt:

        Bei Fensterrahmen soll Bauhaus Doktrin des Schöhnheitsideals gewesen sein.

        Ganze Stadtteile sollen nach dieser Doktrin gebaut sein – was sich offensichtlich auch in Modewerbung widergespiegelt haben soll.

        – aus den Annalen von Roko’s Basilisk zur Frühzeit des 21. Jahrhunderts.

  • Selina sagt:

    @Blog-Redaktion: ich möchte schon gerne wissen, was euch dazu bewog, diese Umbaugeschichte im Mamablog zu bringen. Wenn das Paar wenigstens noch Kinder hätte und darüber schreiben würde wie sie Umbau und Familienalltag unter einen Hut bringen, da würde sich mir der Zusammenhang erschliessen… Aber so?

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Weiss gar nicht, was die Kritiker weiter unten an diesem mega spannenden Beitrag auszusetzen habe: ich jedenfalls freue mich nächsten Freitag riesig auf deren neue WC Schüssel, wenn übernächsten Freitag der Duschschlauch montiert, überübernächsten Freitag der Schlafzimmervorhang aufgehängt und überüberübernächsten Freitag der Türgriff festgeschraubt wird.

    Übrigens müssen wir unsere Hochzeit um ein Jahr verschieben, weil aus feuerpolizeilichen Gründen die Heizung viel teurer kommt als angenommen und zum Schluss noch die weltbewegenste Nachricht: in China ist ein Reissack umgefallen….

    • Lichtblau sagt:

      Werden wir auch das Richtfest in ein paar Jahren miterleben? Nebenbei, Fenster können durchaus aus poetisch wahrgenommen werden. Zum Beispiel im Gedicht von Gottfried Keller, das mein Vater gern zitierte:
      Augen, meine lieben Fensterlein,
      Gebt mir schon so lange holden Schein,
      Lasset freundlich Bild um Bild herein:
      Einmal werdet ihr verdunkelt sein!
      Na ja, vielleicht will man mit dem beschaulichen Freitagsthema eskalierenden Diskussionen übers Wochenende vorbeugen. Da fällt mir ein: Wo ist eigentlich Walter „Was vom Manne übrig blieb“ Hollstein? Ich vermisse Mamablog-Beiträge wie die seinen. Damals flogen hier die Fetzen, aber nie ohne Erkenntnisgewinnung.

  • k. miller sagt:

    Das „am Thema vorbei“ habe ich schon beim letzten Blog angesprochen. Eine Antwort gabs keine.

  • Colisa sagt:

    Geht mir gleich. Interessiert mich null und nada, diese Möchtgern-Alternativen-alles-selber-machen-unter-Heimatschutz-stehenden Chörnlipickern.

  • Martin sagt:

    „Sparen wir wenigstens Geld durch die Selbstmontage?“ Wohl kaum. ein Profi macht es schneller, besser und vorallem richtig. Nicht zu vergessen, Handwerker zahlt immer andere Preise, auch bei Kleinlieferungen, einen Teil vom Rabatt gibt er immer weiter. Eigenleistungen am Haus, wenn man nicht selber ein Unternehmen ist und die Leistungen sich selber in Rechnung stellt, wie willst du das deiner Bank belegen für die Hypo? Zurück zur Frage, es ist nur ein Prestige oder Hobbyprojekt, Spareffekt ist fast gegen Null. Fuer dieses Jahr spart man einige Franken, rechnet man das auf die Lebensdauer der Fenster, es wird immer weniger.

  • Sportpapi sagt:

    Da wünsch ich mir glatt den Sex-Blog zurück…

    • tststs sagt:

      Geht mir gleich… nicht nur völlig am Thema vorbei, sondern jetzt auch noch angeberisch: „Sparen wir wenigstens Geld durch die Selbstmontage?“…. Wieso, zu wenig Geld vorhanden? „Und da geht es nicht um «Geiz ist geil»“…. schon klar, wie würde sonst „kostet fertig produziert brutto 1500 Franken“ gehen…?
      Ich halte mich sonst schon eher an das Motto „Schweigen, wenn nichts Nettes zu sagen“, aber mir ist der Mehrgewinn für Aussenstehende bei diesem Akt der Selbstbeweihräucherung noch nicht klar geworden…
      Wünsche dem Paar natürlich trotzdem gutes Gelingen 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich habe das auch mal gelernt. Man soll nur etwas kritisieren, wen man der Kritik 3 Pro- Argumente voran stellen kann. Geht das nicht, schweigt man. Wenn das alle so halten, verschwinden die Null- Themen dann wie von selbst.

    • Martin Frey sagt:

      Ich mir auch, SP, ich mir auch.
      Dieser hatte, im Gegensatz zum Sweet Home Gürbetal Blog, wenigstens Schnittmengen mit Elternthemen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Ich wagte das nicht zu schreiben.

      • Martin Frey sagt:

        SP darf das. Damit ist auch alles gesagt.
        Darüber hinaus hüllen wir uns nun wohl besser wieder in Schweigen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:
      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Gratuliere tststs, ich bin noch vor der Stelle eingeschlafen, wo der Kostenbeschrieb zu lesen ist….. Gääähn

    • Katharina sagt:

      Ausser das die betreffende inzwischen wirklich sich selber als inkompetent Dekonstruiert hat. Kriegt nicht mal die Storie um Filibanserin zusammen: Eine ursprünglich als Antidepressivum entwickelte Susbstanz, die wegen Wirkungslosigkeit nie zugelassen wurde, und weil im sexuellen Bereich zuviele auf Männer gezielte Pharmala zugelassen sind, dann nach drei Anläufen aus Quotengründen zugelassen wurde.

      Now that is (fake) science.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Also ehrlich liebe Kath: mir sogar eine missglückte Story über Filibanserin lieber, weil einfach ALLES besser ist als DAS!

        Sorry liebe Heimwerker, nichts gegen Sie, aber diese Beiträge haben für mich denselben Anstrich, wie wenn man unbeteiligte Leute dazu nötigt, Ferienfotos oder Urlaubsvideos anzusehen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Sorry Kath noch für das vegane Missverständnis meinerseits. Habe Ihr Post erst vorher gelesen.

      • Katharina sagt:

        TvS: apology accepted.

Kommentar

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