So können Sie das Baby entspannt im Auto parkieren

Der Nachwuchs ist im Auto parkiert, los gehts! Foto: Getty Images

«Manchmal sind es die Kleinsten, die die besten Ideen haben», schrieb die «Huffington Post» letzte Woche. «Bishop Curry ist gerade mal 10 Jahre alt und hat ein Gerät erfunden, das bald vielen Babys das Leben retten könnte.» Curry hat nämlich Oasis entwickelt. Das Ding wird oben am Babyautositz befestigt und enthält einen Sensor, der erkennt, wenn es im Auto zu heiss wird und das Baby sich alleine darin befindet. In so einem Fall wird ein Gebläse aktiviert, das dem Baby kalte Luft zufächert, bis Hilfe kommt.

Grossartig! Endlich können die Eltern in Ruhe einkaufen gehen, während das Baby im Auto schläft. Endlich muss man nicht mehr auf die Uhr schauen und hetzen, weil es im Auto zu heiss werden und das Kind sterben könnte. Endlich kann man in Ruhe einen Kaffee trinken. Einfach Oasis montieren, und der Nachwuchs kann bequem mitparkiert werden.

Gute Erfindung: Bishop Currys Oasis. Video: NBC Washington

Dumm nur, dass uns das hier in der Schweiz momentan wenig nützt. Wir kämpfen eher mit dem gegenteiligen Problem: Autos, in denen es zu kalt wird. Höchste Zeit, dass ein findiger Teenager eine Heizung erfindet, die auch bei still stehendem Fahrzeug wärmt – nicht zu sehr natürlich, es sollte bitte schön immer Idealtemperatur herrschen, damit der Babyschlaf nicht gestört wird.

Wie wärs mit einer VR-Brille im Miniformat?

Und seien wir ehrlich: Es wäre doch noch so viel mehr machbar. Schliesslich sind wir eine technisch hoch entwickelte Gesellschaft: Wir reisen mit Virtual Reality in andere Länder, lassen führerlose Autos und Züge herumkurven und schicken den Roboter los, um den Rasen zu mähen. Also, liebe Entwickler, denkt doch auch einmal an die Eltern!

Alles schön ruhig: Ein Kind im Auto. Foto: Getty Images

Wie wärs mit einer VR-Brille im Miniformat, die dem Kind nach dem Aufwachen vorgaukelt, die Eltern würden sich immer noch im Auto befinden und ihm seine liebsten Kinderlieder vorsingen? Oder einem Ersatz-Nuggi-in-den-Mund-stopf-Roboter, der das Kleine bei Laune hält, sollte es im Halbschlaf den Schnuller ausspucken? Natürlich könnte man auch einfach ein selbstfahrendes Auto so programmieren, dass es das Kind dreissigmal durchs Quartier kurvt und es so immer wieder schön in den Schlaf schaukelt.

Vermutlich scheitern solche Ideen noch an den Kosten. Aber zumindest ein einfaches Tablet mit Sensor müsste doch machbar sein: Kind wacht auf, Movie startet. Einfach die Lautstärke vorher unbedingt hochschrauben. Damit das Kind die Passanten nicht stört, falls es irgendwann doch merkt, dass es ganz alleine zurückgelassen wurde, und zu schreien anfängt.

Natürlich könnte man das Kind auch einfach aus dem Auto nehmen, wenn man einkaufen geht. Wenn man ganz mutig ist, könnte man es sogar – Achtung! – aufwecken. Oh ja, dieser Vorgang kann dauern, wenn es tief schläft. Minutenlang. Mindestens. Wahrscheinlich beginnt es sogar zu weinen und zu toben, weil es müde ist und weiterschlafen will. Und der Einkauf wird entsprechend anstrengend. Aber vielleicht gehört das irgendwie zum Elternsein dazu?

76 Kommentare zu «So können Sie das Baby entspannt im Auto parkieren»

  • Nadine sagt:

    Nicht einmal für den kurzen Einkauf beim Bäcker würde ich mein Kind alleine im Auto lassen. Was, wenn ich z.B. zusammenklappe und ins Spital gebracht werde und niemand von den Anwesenden weiss von meinem Kind im Auto?

  • Sportpapi sagt:

    Was für eine schräge Diskussion. Was ist denn das für ein Leben, wenn man so von irrationalen Ängsten bestimmt wird?

  • kiki sagt:

    Frau Kuster, ihre zynische Betrachtungsweise von Oasis ist total fehl am Platz! Es geht hier nicht um ein Gadgee, sondern um Lebensrettung in Laendern, in denen sich ein Auto ohne Klimaanlage innerhalb von wenigen Minuten auf gefaehliche Temperaturen aufheizt. Leider vergessen wir alle mal etwas – man muss da nicht mit dem Rabeneltern-Argument aufkreuzen – und niemand soll mit tragischen Konsequenzen leben muessen. Ihnen als OeV-Benuetzerin wird es wohl weniger passieren, dass sie ein Kind fuer einige Minuten im Auto vergessen. Aber es gibt Menschen, denen keine tollen Schweizer OeVs zur Verfuegung stehen, und die auf’s Auto angewiesen sind, um den Familien-Arbeitsalltag zu bewaeltigen, ueber dessen Intensitivitaet sich die Mamabloggerinnen ja gerne auslassen…

  • Mark Meyer sagt:

    Kleinkind alleine im Auto?? In den USA wuerde das Auto von der Polizei aufgebrochen, das Kind in staatliche Obhut genommen, der/die Fahrer/in vehaftet, eingesperrt und den Prozess gemacht, meistens noch Gefaengnis!
    Kinder (meist unter 12) alleine im Haus, Auto etc ist ein big No No!

    • Sportpapi sagt:

      Und was wollen Sie uns damit sagen? Dass die Amis Spinnen?

      • The American sagt:

        Ich bin mir nicht sicher, ob in allen Staaten derart rersolut vorgegangen wird, vor allem was die staatliche Obhut betrifft. Aber es zeigt, dass die Amis diese Sache ernst nehmen. Vor allem im Süden der USA geht es nur wenige Minuten bis ein Auto für ein Kleinkind lebensgefährlich ist. Da hilft auch kein Ventilator. Auf Youtube kann man auch sehen, wie man in einem Auto in der Sonne cookies backen kann.

        Eigentlich ist es ganz einfach: Kinder, die nicht selbständig aussteigen können gehören nicht unbeaufsichtigt in ein Auto. Es gibt keinen Grund, weshalb das auch in der Schweiz nicht so sein sollte.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Vielen Dank Americano, genauso sehe ich das auch.

  • Coffee Toffee sagt:

    Ohne Auto ist am besten. Ein grosses Bravo an alle, die sich daran halten. Ich habe da keine Argumente (ausser den üblichen fadenscheinigen- fahre gern, ist praktisch, brauchs für den Job, weniger umständlich…)

  • Coffee Toffee sagt:

    @ Regula Habiger
    Ich habe Ihren Kommentar erst jetzt bemerkt, deshalb hier verspätet
    Ich fühle mich keineswegs daran gestört, wenn andere Eltern anders mit ihren Kindern umgehen. Aber etwas Leid tun mir die dauerüberwachten kids schon.
    Hätte ich Hütekinder, würde ich diese auch nicht bis 5 alleine ausser Sichtweite spielen lassen. Ich kenne meine Kids gut und kann sie einschätzen, andere aber weniger. Bei fremden mir anvertrauten Kindern ist die Verantwortung anders gelagert.

  • hausmannus sagt:

    Wir haben alle Kinder ohne Auto gross gezogen.

    Nein, wir haben nie in der Stadt gewohnt.

    Ja, doch, das geht prima, wenn man sich einen Wohnort mit max. 20 Minuten Gehdistanz zum ÖV sucht.

    Gewisse Eltern wären vielleicht mit einem Tamagotchi besser bedient.
    Aber ich misch mich da nicht ein.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Guter Beitrag, danke. Ich habe meine Kinder auch ohne Auto gross gezogen.

      Mittlerweile wohnen wir abgelegen, so dass ohne Auto leider nicht mehr möglich ist. Mir gefällt es am neuen Ort, aber ich vermisse es, mit dem Velo unterwegs zu sein.

    • tina sagt:

      wenn schon, misch dich doch ein, wenns so eine katastrophe ist. oder wie kann man so denken und es dann ignorieren?

      • hausmannus sagt:

        Tina, man kann Leute nicht zum Glück zwingen. Zumal nicht für alle dasselbe „Glück“ bedeutet.

        Man versucht, Vorbild zu sein, wo es geht. Und dies im Wissen, kein Heiliger oder unfehlbar zu sein.

        Unsere Kinder sind Auto gefahren (Mobility) – und habe auch alleine drin geschlafen (daheim, Schatten, offene Türen). Ich hab auch mal eins samt Kindersitz in die WG getragen und dort weiterschlafen lassen.

        Die ganze Diskussion mit dem Kind im Auto ist eher müssig. Was mich erschreckt ist eher, dass man sein Kind irgendwo „vergessen“ kann. Oder seine (vitalen) Bedürfnisse. Und das geht weit über das Auto hinaus.

        Doch, ich misch mich schon ein. Aber nicht bei der Frage, ob jemand ein Kind haben darf oder soll. Sondern schon viel früher: Was sind Kinder in unserer Gesellschaft wert?

  • Coffee Toffee sagt:

    Wir reden hier von 5 min! Aber mal wieder Ausgang bis 5 Uhr früh tönt super… seit meiner 40er im Herbst nicht mehr.
    Nein Panik war seither nie ein Thema. Auch keine Kinder welche ich dazwischen alleine parkiert habe.

  • Rüdiger sagt:

    Wow. Endlich „kenne“ ich nun jemand, der wirklich die Chuzpe hat, dazuzustehen dass sie ihre Kinder allein im Auto lassen. Zum Gluck kümmern sie sich nie um meine Kinder (welche ich nie im Auto alleinlassen würde)…

    • Lambda sagt:

      Ich sehe nicht, warum da Chuzpe dazugehört. Wenn man kurz zum Beck geht (z. B.) während das Kind im Auto schläft, dann ist man 2min (falls dummerweise grad viel los ist maximal 5 min) weg. Falls das Kind nun aufwacht, ist es im schlimmsten Fall also knapp 5 min, realistischer eher 2 min, alleine wach in einer bekannten Umgebung, dem Auto. So etwas kann doch auch passieren, wenn ich während seinem Mittagsschlaf kurz in die Waschküche runter gehe oder wenn ich gerade auf der Toilette bin wenn es nach dem Aufwachen nach mir ruft. Das ist nicht schön, es passiert zum Glück nicht oft, aber es ist doch keine Katastrophe!

  • tina sagt:

    ernsthaft, ohne mich darüber heute grausam darüber aufzuregen (ämel noch nicht): es ist immer wieder erstaunlich, wie man verkehrstote wahrnimmt, aber die gefahr durch umweltverschmutzung durch privatverkehr total, aber sowas von total ignoriert. mich würde ernsthaft interessieren, wie das möglich ist.
    http://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2013/01/newly-found-health-effects-of-air-pollution-call-for-stronger-european-union-air-policies
    wie oft wird ein baby einfach so aus einem auto entführt. wie oft stirbt eines in einem auto.
    aber jedem, wirklich jedem ist klar, dass feinstaub erzeugt wird beim autofahren und trotzdem wird das einfach ignoriert, obwohl man gerade von gefahren des verkehrs spricht. das ist total irrational.

  • Sisifee sagt:

    Ich könnte das nie und nimmer, ein Kind im Auto zurücklassen. Ich wäre einfach total gestresst, würde mir Sorgen machen dass die Technologie aussteigt etc etc etc. Geschweige denn könnte ich gemütlich einen Kaffee trinken so. Ich bin nicht überbesorgt, lasse auch meine knapp 4jährige alleine nach draussen und habe das Vertrauen, dass unser 13jähriger Babysitter sich zu helfen weiss, wenn’s brennt. Aber ein Kind irgendwo schlafend alleine zurücklassen? Never.

    Ich hab’s mit 3 Kindern geschafft, da irgendwie anders durchzukommen. Ich ging halt nicht mit dem Auto posten sondern mit dem Kinderwagen / Velo / Like-a-Bike, Grosseinkäufe wurden eh am Samstag ohne Kids erledigt. Und wenn ein Kind im Bus eingeschlafen ist, wurde es danach halt geweckt (oder schlafend nach Hause geschleppt).

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Schon daran gedacht, dass das Kind aufwachen und in Panik geraten kann, weil niemsnd da ist?

    Wie Brunhilde schon unten erwähnt hat: Gleichgültigkeit nimmt überhand.

  • Coffee Toffee sagt:

    Tamar gehören Sie auch zu jenen, welche ihr Kind nie mal eine Weile lang alleine spielen lassen draussen? Ab 4 jährig sollte das doch in den meisten Fällen machbar sein, auch ohne Sichtkontakt, aber in der Nähe.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Ööm, wir reden hier von Babys alleine im Auto lassen.

      Sie gehören besrimmt zu jenen Müttern, welche ihre Babys alleine Zuhause oder im Auto lassen und bis 5 Uhr morgens in den Ausgang gehen.

      • Lambda sagt:

        Wow, das eskaliert aber schnell!
        Ich glaube, der Punkt von Coffee Toffee war, dass es, wie unten schon andere geschrieben haben, unmöglich ist, mit 100%iger Sicherheit auszuschliessen, dass ein Kind entführt wird. Um das Ausschliessen zu können, müsste man sie auch wenn sie grösser sind, rund um die Uhr bewachen. Unter dieser Voraussetzung macht meines Erachtens die Frage Sinn, ob das dann in ihrer Welt, TvS, auch dazu gehört.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Stimmt, 100% Sicherheit gibt es nicht, aber man muss das Kind nicht noch absichtlich noch mehr Gefahren aussetzen. Diese Diskussionen können noch beliebig weiter geführt werden, dass Kindersitze, Velohelme, Skihelme usw überflüssig sind, weil wir das ja auch alle ohne überlebt haben usw blablabla

        Tja, es ist halt alles mit Kosten verbunden, während ein neues Kind gratis ist…. Ironie of!

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        Warum gehen Sie (wie auch andere Mütter) immer davon aus, dass das Baby am sichersten ist, wenn man dabei ist? Wenn Sie über die Strasse gehen und angefahren werden mit dem Baby auf dem Arm, würden Sie sich da nicht wünschen, sie hätten es im Auto gelassen, wo es unverletzt wäre? Es erinnert mich immer an die „Kinder zu Hause lassen“-Diskussion und das Argument, was ist, wenn man unterwegs einen Unfall hat. Nun ja, wenn ich 5 Min zum Laden fahren und gerade da kracht einer in mein Auto, bin ich froh, wenn kein Kind drin sass.
        Und was hat das Ganze mit Kosten zu tun? Ein Kind in den Laden mitnehmen kostet ja im Normalfall nichts.
        Und 5 Min einkaufen ist kaum mit feiern bis 5 Uhr morgens zu vergleichen…

    • Sisifee sagt:

      @ Coffee Toffee: Das ist unnötig. Grundsätzlich bin ich der Meinung, Eltern sollte die Lösungen anstreben, die auch für sie selbst gut sind. Wenn das Kind draussen alleine spielt, während man drinnen nervös herumtigert, bringt das doch nichts.
      Ausserdem ist es etwas anderes, wenn ein Kind wach im Garten spielt oder auf einem Spielplatz, wo es sich bemerkbar machen kann, als wenn es in einem abgeschlossenen Auto schlafend zurückgelassen wird. Ich hätte schon ein schlechtes Gewissen, wenn es weinend aufwacht und das bliebe längere Zeit unbemerkt. Fördert auch mit Bestimmtheit das Selbständigwerden nicht.

    • Habig Regula sagt:

      @ Coffee Toffee: warum fühlen Sie sich denn gestört von jenen, die 4-jährige tatsächlich nicht allein ohne Sichtkontakt draussen spielen lassen möchten? Ich hätte mich nicht wohl gefühlt dabei, und zudem hatte ich sehr oft Hütekinder bei mir: hätten Sie fremde Kinder, für die Sie für ein paar Stunden die Verantwortung übernommen haben, wirklich auch in dem Alter draussen allein spielen lassen, ohne ein Auge darauf zu haben?

      • 13 sagt:

        Mir persönlich tun Kinder leid, die aufgrund Ängsten der Eltern diese Freiheit nicht erhalten, sondern derart überwacht werden. Wenn ich an meine Kindheit denke, so war das doch gerade das Tolle, auch mal etwas zu machen, was die Eltern nicht 1:1 mitbekommen. Und ich glaube meine Kinder hätten auch nur beschränkt Freude, wenn ich ständig um sie herumschwirren würde. Mit 4 Jahren sollte ja auch der Kindergartenweg machbar sein, da kann man doch auch mal alleine draussen spielen. Viele Eltern halten sich für unentbehrlich, ob man den Kindern damit wirklich einen Gefallen tut, bezweifle ich eher.

      • Habig Regula sagt:

        @13: In Frankreich ist es verboten, die Kinder allein in den Kindergarten zu schicken. Man muss sie hinbringen und abholen, und zwar muss auch die Person, die ev. die Eltern vertritt, schriftlich von diesen zum Anfang des Schuljahres angemeldet sein. Aber auch privat: ich finde, es hat mit um sie herumschwirren nichts zu tun, wenn man 4-jährige noch nicht allein draussen spielen lässt. Ich meine damit, dass ich in der Nähe und in Sichtweite bleiben möchte. Den Eltern der Hütekinder möchte ich zudem erklären können, wie sich ihr Kind das Knie aufgeschlagen oder die Kleider zerrissen hat: „keine Ahnung, ich war drinnen am Telefonieren …“ wäre mir einfach peinlich. Ich finde, das muss man nach seinem Gefühl handhaben, gegen das eigene Empfinden kommt es bei mir meistens nicht gut heraus.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Nun, unter meiner Aufsicht ist meinen Kindern tatsächlich nie etwas zugestossen, aber als ich das 1. Mal erlaubt habe, dass mein Kleiner ohne mich mit seinem grossen Bruder aus meiner Sichtweite entfernten, wurde mein Kleiner prompt über den Haufen gefahren.

        Ich war immer eine Glucke und nach diesem Vorfall hätte ich meine Kinder am liebsten his 18 eingesperrt. Aber im Auto alleine gelassen hätte ich sie schon vorher nicht.

      • 13 sagt:

        @ Regula
        Dann tun mir die französischen Kinder eben in dieser Hinsicht leid, denn ja, ich finde, dass ein vierjähriges auch mal ein Anrecht auf elternfreie Zeit hat. Mit Hüetikinder, die wir ja nicht jeden Tag haben, spreche ich es mit den Eltern ab, wie sie es handhaben. Ich würde nichts gegen ihre Haltung unternehmen, aber GedNken sind frei 😉

        @ Tamar
        Es tut mir leid, was Ihrem Sohn passiert ist. Das muss schrecklich sein. Allerdings wissen Sie ja nicht, ob es auch passiert wäre, wenn Sie dabei gewesen oder wenn sich die Kinder gewöhnt gewesen wären, alleine zu sein. Unfälle passieren und sind tragisch, aber es ist nicht immer die Schuld der Eltern. Und sie einsperren ist auch keine Lösung 🙁

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Habe ich ja auch nicht, aber ich habe sehr lange unter panischer Angst gelitten, wenn sie alleine unterwegs waren bzw sind.

  • Hans sagt:

    Wie wärs mit einer VR-Brille für Freizeit-Eltern, die Kinder vorgaukelt? Dann könnte man das Kind nämlich abstellen, wenns nervt, man könnte die Haarfarbe bestimmen, man könnte einfach genau so alles machen wie man es will und müsste nicht mehr auf den elterlichen Egotrip verzichten. Wie wärs damit?

  • Coffee Toffee sagt:

    Es geht doch nicht nur ums Einkaufen. Wie oft habe ich schon Freunde besucht, das Kind schlief im Auto, ich war in der Nähe und liess es friedlich weiter schlafen. Mein Junge wäre 100% aufgewacht und hätte rumgequengelt.
    Wie bereits von jemandem erwähnt- im Schatten, Fenster runter, null Problemo, auch in Züri. Da kommt doch nicht gleich der böse Mann oder die böse Frau und klaut das Kind. Ich als rechnerisch sehr unbegabte Zeitgenossin mache da mal kurz die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Richtig- Auto fahren an sich müsste man wohl eher sein lassen!

  • tststs sagt:

    Ich hielt „Eltern-Sein“ immer für die beste Ausbildung. Da lernt man Organisation, Zeitmanagement (vor allem das geplante über den Haufen zu werfen), Improvisation und vor allem: Pragmatismus.
    Wenn ich aber den Blog und die Kommentare durchlese, muss ich sagen: Uns geht es wirklich (viel zu) gut. Früher wurde die effizienteste/pragmatischste Lösung gesucht, heute scheinen wir genügend Zeit und Muse zu haben, Dinge zu verkomplizieren.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Es gibt keine Standardlösung; nur eine situationsbezogene Lösung! Sie müssen kurz in den Dorfladen und das Baby schläft? Lassen Sie es – unbeaufsichtigt! – im Auto. Sie machen den Monatseinkauf? Nehmen Sie es raus (ob wecken oder nicht, hängt von Alter des Kindes und Einkaufswägeli ab)… usw…

    • 13 sagt:

      Alles richtig, nur nach den (leider teilweise tödlichen) Vorfällen in den letzten Jahren finde ich grundsätzlich den Hinweis, dass sich ein Auto sehr schnell überhitzen kann, was zur Gefahr fürs Baby führen kann, durchaus berechtigt. Viele sind sich das nicht bewusst, dass bereits bei Temperaturen von 25-28 Grad es im stehenden Auto einiges heisser wird und gerade kleine Babys können die Körpertemperatur nicht so leicht regulieren wie Erwachsene. V.a. wenn Eltern aus einer übertriebenen Entführungsgefahr alle Fenster schliessen. Aber das bedeutet nicht, dass man es übertreiben muss. Beim Beck oder an der Tankstelle lasse ich mein Kind auch mal im Auto. Aber im Schatten und mit geöffneten Fenster. Ok, aber mehreren Kinder ergibt sich das eh, dass das ältere kurz schaut.

  • Lambda sagt:

    Wirklich? KESB weil die Kinder mal alleine im Auto gelassen werden? Ich habe meine Kinder schon oft im Auto weiterschlafen lassen… Wenn das Baby schläft und ich fahr irgendwo hin, wo ich nur etwas abholen will: warum sollte ich es aufwecken? In 5 min bin ich zurück… wenns eher warm ist fahr ich in den schatten und lass das die fenster halb-offen. Wo ist das Problem, was kann da passieren?
    Auf dem Weg zu den Freunden, bei denen wir das letzte Silvester gefeiert haben, sind unsere beiden Kinder, 1 und 4, eingeschlafen. Wir haben das Auto im Hof stehenlassen; bereut, dass wir keine Standheizung haben; das Babyphone reingelegt; und haben zwischendurch mal reingeschaut. Nachher waren sie ausgeschlafen, und der Grosse konnte gut gelaunt bis 1h das Fest geniessen.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Da fehlen mir die Worte…..

      Innert 5 Minuten habe ich ein Auto aufgebrochen und das Kind rausgeholt, da muss ich mich noch nicht einmal beeilen.

      • tststs sagt:

        Und im Geschäft? Schwups in den Buggy gegriffen und das Kind ist weg…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Äähm kaum, im Kinderwagen habe ich das Kind im Auge

      • Lambda sagt:

        Wenn jemand mein Baby klauen wollte, hätte er viele noch viel bessere Gelegenheiten. Ich bin mit beiden Kindern auf dem Spielplatz, der kleine schläft im Wagen im Schatten, und ich geh und schau dem Grossen zu oder tröste ihn, weil er sich weh getan hat… und schwupps!

        Ausserdem bin ich mir ziemlich sicher (obwohl ich die Berechnungen nicht gemacht habe), dass die Autofahrt statistisch gesehen gefährlicher ist, als das Baby kurz unbeaufsichtigt zu lassen. Noch gefährlicher ist es wahrscheinlich, das Baby mit dem Wagen über den Fussgängerstreifen zu schieben… Aber aus irgendeinem Grund haben wir oft eine seltsame Risikowahrnehmung!

      • tina sagt:

        atemweg- und kreislauferkrankungen sind noch viel gefährlicher, und mit autofahren erzeugt man umweltverschmutzung, die genau das fördern. am besten geht man einfach nicht mehr zur tür raus um auf den tod zu warten

      • tststs sagt:

        TvS: Ununterbrochen?
        Lambda bringt es auch den Punkt: tatsächliche Risiken und deren verzerrte subjektive Wahrnehmung.
        Ich würde behaupten, das grösste Risiko einer Entführung besteht auch in der Schweiz innerhalb der Familie! Dicht gefolgt vom Schulweg….

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Äähm ja, wenn ich mein Kind im Wagen schiebe, dann ist es unter meiner Aufsicht oder haben Sie Kinderwagen mit Fernsteuerung, so dass diese in Geschäften in einer anderen Ecke sind als Sie selber?

      • Lambda sagt:

        TvS: Natürlich kommt es vor, dass ich den Wagen im Laden irgendwo stehen lasse, wenn das Baby darin schläft und ich am anderen Ende etwas holen muss und evtl noch das grosse Geschwister davon überzeugen muss, dass wir weder Fleischkäse noch Orangensaft kaufen!
        Ganz ehrlich: Ich wäre noch nie auf die Idee gekommen, dass jemand mein Kind entführt!

      • Lambda sagt:

        Auch da: Ich bin mir sicher, die Wahrscheinlichkeit ist grösser, dass wir (einer von uns) auf dem Weg in den Laden überfahren wird ist grösser, als dass jemand entführt wird Und trotzdem bleib ich nicht zu den ganzen Tag zu Hause…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nein, ich habe nie meine Kinder im Wagen stehen lassen in einem Geschäft oder auf dem Spielplatz. Wieso auch? Wenn ich mit nach dem Grossen schauen musste, konnte ich den Kleinen ja im Wagen mitnehmen.

  • Jane Bissig sagt:

    Das Thema löst bei mir immer ein beklemmendes Gefühl aus. Nicht nur wegen dem Kind (natürlich vorallem) sondern auch wegen der Eltern (=Mütter?), die offenbar so auf sich alleine gestellt sind. Gibt es echt Leute, die niemanden haben, der mal auf das Kind aufpasst oder mitkommt, wenn ein Einkauf oder ein Coiffeurbesuch ansteht? Das ist doch verrückt! Und so eine einsame Situation bringt ja vermutlich noch viel mehr mit sich als das (öffentlich sichtbare) Kind im Auto…

    • Jane Bissig sagt:

      Natürlich kann man auch mit Kind einkaufen, mache ich selber sogar gerne.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Also ich weiss nicht: seit Millionen von Jahren bekommen Frauen Kinder, haben diese mit zum Beeren sammeln mitgenomnen, später mit auf den Markt, an den Fluss zum Wäsche waschen usw, aber heute sollte es nicht mehr möglich sein, mit einem Kind einkaufen zu gehen? Nicht wirklich oder? Ist es nicht einfach so, dass je länger je mehr Kinder als Störfaktor angesehen werden? Manchmal leider sogar von den eigenen Eltern.

        Was das auf sich gestellt angeht: das trifft wohl vor Allem auf alleinerziehende Mütter zu und diese haben meistens eh kein Auto.

      • tina sagt:

        tamar, „früher“ waren kinder tatsächlich viel mehr sich selber überlassen. und es passierten auch mehr unfälle. und dann waren die kinder schuld, und nicht die eltern. ich will nicht sagen dass das besser war, aber dieses permanent beobachten ist sicher auch nicht gesund

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ tina

        Ich sage ja nicht, dass alles besser war, aber Kinder wurden einfach als insofern selbstverständlich erachtet, als dass man sie als Teil ihres Alltags betrachteten. Heuzutage verkommen Kinder aber immer mehr zum Störfaktor ihrer eigenen Eltern. Kinder im Alltag sind unbequem, ausserhalb der Qualiti-Time (was für ein grässlicher Ausdruck) sollten die Kinder möglichst unsichtbar sein, entsorgt in Krippen, Horte usw und seit Neustem noch im Auto.

        In der Freizeit hingegen werden Kinder an sämtliche unpassenden Orte (Museen, Theater, Nobelrestaurant) geschleift, auch wenn sie dort alle nerven, denn man möchte die spörliche Zeit mit dem Nachwuchs nicht auf Spielplätzen vertrödeln, sondern überall vorführen.

      • tina sagt:

        ich finde deine haltung gegenüber anderen eltern wirklich schlimm tamar. es ist doch einfach nicht wahr, so wie du das darstellst. die meisten, also 99.99% nehmen ihre aufgabe sehr ernst, es liegt ihnen mehr als alles am herzen. fehler macht man trotzdem, ist doch klar. und die ansichten der verschiedneen leute ist nunmal verschieden. das ist doch gut! warum bist du so explosiv und emotional und vernichtend gegenüber anderen eltern? findest du das denn ein gutes vorbild?
        ich finde auch nicht falsch, kinder in museen mitzunehmen, im gegenteil. das heisst ja nicth, dass sie ihre schleckstengel an die kunstwerke kleben sollen

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Ich habe meinen Kindern viel Freiheit gewährt, gerade weil ich eine Überglucke bin und weiss, dass dies der Entwicklung von Kindern schadet. Ich habe jedesmal 1000 Ängste ausgestsanden und bei 5 Min Zuspätkommen habe ivh jeweils schon fast einen Anfall geschoben, dies zu verstecken viel Kraft braucht.

      Aber nie, nie, nie, habe ich meine Kinder fahrlässig joch mehr Gefahren ausgesetzt, als sie es ohnehin schon sind: Verkehr, Umweltverschmutzung, Verbrechen usw

      • tina sagt:

        ich bin sicher, du hast deine aufgabe ernst genommen, so wie andere auch. und du hast genau so fehler gemacht, wie andere auch. und du bist darum auch auf wohlwollen angewiesen, wie andere auch

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ tina

        Was für ein Wohlwollen? Ich und meine Kinder wurden doch ständig mit Argusaugen bewacht, denn Kinder von einer schlecht ausgebildeten, alleinerziehenden mausarmen Sozialhilfeempfängerin müssen ja zwingend schepps herauskommen. Erwartet wird Frauentausch-Niveau oder tiefer. Und jetzt muss ich noch mit dem Neid meiner Schwester leben, welche stinkt vor Geld, mit ihrem Mann eine Bilderbuchehe vorspielt und bei 2 ihrer Kindern total versagt hat, wo doch immer geglaubt (und wohl auch gehofft wurde) dass mein Grosser abstürzt, nur um selber gut dazustehen.

        Welches Wohlwollen denn? Mein ganzes Leben wurde doch immer darauf gewartet, dass ich Fehler mache, um sich dann mit Wonne auf mich zu stürzen.

      • tina sagt:

        ich meinte das wohlwollen von dir anderen eltern gegenüber. eben weil du das so erlebt hast.
        scheint so, als ob du einfach nun anderen das anhängst, was dir angehängt wurde.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Heute bin ich soweit, dass ich nur noch jenen Wohlwollen entgegenbringen, welche mir selber Wohlwollen entgegenbringen. Davon ausgenommen sind hilflose/wehrlose Personen wie Alte, Kinder, Behinderte, Kranke… und Tieren. Bei allen anderen gibts das retour, was ich bekomme.

        Und warum soll ich wohlwollend gegenüber Eltern sein, welche ihre Kinder schlagen, vernachlässigen oder absichtlich gefährden?

      • tina sagt:

        ich meine, wie ich schrieb, dass du anderen eltern wohlwollenderweise zugestehen müsstest, dass sie das ebenso wie du ihre aufgabe ernst nahmen und ihre kinder gut behandeln, aber halt auch fehler machen. so wie du selber. so wie es nicht richtig war und dich fertig machte, dass man dir unterstellte deine kinder kommen schepps raus, so macht es auch andere fertig, wenn man so schlecht von ihnen denkt, das müsste dir doch einleuchten! aber lassen wir das, ich finds wirklich zum erbrechen, wie negativ du eingestellt bist

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ist mir eigentlich egal. Kommentieren Sie einfach meine Beiträge nicht mehr und gut ist. Und tschüss….

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Ein Kind alleine im Auto lassen, gehts noch?

    Offensichtlich ist die KESB zuwenig aktiv.

    • tina sagt:

      100 punkte für mich. ich ahnte diesen beitrag voraus 🙂

    • Martin sagt:

      Man muss es immer verhältnismässig betrachten. Wenn du eine Garage oder Carboard hast, was spricht dagegen? Höchstens das übermässig kalte oder warme Wetter. Man muss einfach das Auto im Auge behalten und auf gute Durchlüftung achten.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Martin

        Das Thema hier ist, dass man das Kind im Auto lässt und einkaufen geht. Da kann man das Auto gar nicht im Auge behalten.

  • Ma sagt:

    Geht’s noch? Ich würde mein Kind NIEMALS alleine im Auto lassen. Ich hoffe schwer, dass dieser Artikel ironisch gemeint ist! Das ist doch total unverantwortlich, ein Kind alleine im Auto zu lassen.

  • Alpöhi sagt:

    Paar Fragen geistern mir durch den Kopf:
    • Wo nimmt Oasis die kalte Luft her, wenn es im Auto drin nur noch heisse Luft hat?
    • Was macht Oasis, wenn grad dessen Batterie leer ist?
    • Was macht das Kind, wenn Oasis gard sonstwie kaputt ist (was vorkommen kann)? (Wenn das Gerät Leben retten soll, muss es so sicher sein wie medizinische Geräte – und das ist eine hohe Anforderung)
    • Frau Kusters Idee mit dem selbstfahrenden Auto, das dreimal um den Block kurvt, gefällt mir am besten. So braucht man nämlich keinen Parkplatz 🙂
    • Alles teure Lösungen… am billigsten wäre, gar keine Kinder zu haben.

    • tststs sagt:

      1) Jeder Ventilator arbeitet mit dem Effekt von Luftzug auf (schweissnasser) Haut. Es wird nie kältere Luft erzeugt.
      2) Die Eltern vorwurfsvoll anschauen, dass sie dies nicht überprüft haben. Aber keine Angst, es ist AMI-Land, es hat sicher zig Warnkleber drauf….
      3) Dasselbe, wie wenn es kein Oasis hätte…
      4) Jaja, es braucht ja auch 1.5t Stahl um 4.5 kg Mensch zu beruhigen… 😉
      5) Nope, wurde uns ja letzte Woche beigebracht… so von wegen Quersubventionierung und so… 😉

  • 13 sagt:

    Geht es wirklich ums Einkaufen oder eher um die Fälle, wo das Kind im Auto vergessen wurde und an Überhitzung starb?
    Ansonsten schliesse ich mich an: ein Kind zum Einkaufen wecken ist in den meisten Fällen gar nicht nötig. Man kann auch das Einkaufen so planen, dass es voraussichtlich wach ist, wo möglich ohne Auto gehen oder dann schlafend mitnehmen. Ich war jeweils bei allen drei irgendwann in der Lage ein schlafendes Baby aus dem Maxicosi in die Tragehilfe zu zügeln und wieder zurück. Oder falls das nicht geht, das Maxicosi in (bitte nicht auf!) den Einkaufswagen stellen.

  • Barbara Grohé sagt:

    Bin ich von einem anderen Planeten? Habe zwei Kinder grossgezogen und hatte, ob mit einem oder zwei Kindern, nie „dieses Problem“ beim Einkauf. Ein schlafendes Kleinkind in Baby-Schale kann man mit in den Laden nehmen, es wacht dadurch nicht auf. Und die grösseren Kinder schlafen meist auf dem Weg zu Einkauf nicht ein. Probleme haben Mütter heute!

  • V.Rohrer sagt:

    Oder im Auto eine Standheizung gibt es schon sehr lange hat eben seinen Preis

  • mila sagt:

    Eine Frage: wieso genau muss man das Kind für den Einkauf wecken, wenn es tief schläft und sich problemlos ‚transportieren‘ lässt (im Maxi Cosi/ Einkaufswagen, oder gezügelt im Kinderwagen)?

  • Sportpapi sagt:

    Vielleicht könnte man sogar ohne Auto einkaufen gehen. Und das Kind könnte wach sein – selber laufen? – oder weiterschlafen, wie es will.

    • Brunhild Steiner sagt:

      naja, bei unsren Grössenverhältnissen wohl eher machbar als „in Texas“, US-Wohn-Lebensverhältnisse und dementsprechend getätigte Erfindungen zwecks Verbesserung sind nicht so optimal übertragbar…

  • Patrick Keller sagt:

    Tesla bieten den Überhitzungsschutz serienmäßig – das Auto wird ab einer bestimmten Maximaltemperatur gekühlt, wenn‘ s sein muss stundenlang.
    Im klirrenden Winter lässt sich das Auto per App auf Wohlfühltemperatur halten, so dass Baby weiter schlummern kann. Ob es trotz all der Annehmlichkeiten empfehlenswert ist, ein Kleinkind scheinbar geschützt im Auto zurückzulassen, bleibt indes mehr als fraglich.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Mal sehen, vielleicht sind in ein paar Jahren die To yotas standartmässig, oder mindestens als orderbare Zusatzfunktion, mit so einem Teil ausgerüstet?
    Allzuviel Platz scheint es nicht zu beanspruchen… .
    Für den erfinderischen Jungen eine prima Sache, beschämend eher dass er überhaupt dazu inspiriert werden konnte.
    Und noch beschämender, dass es gegen häufigere Todesursachen oder Beeinträchtigungen von Säuglingen/Kleinkindern keine Wunderbox gibt, resp Gleichgültigkeit/Ignoranz/Einsamkeit/im-Stich-gelassen-werden manchmal zu oft die Oberhand hat.

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