Leben


Nicole Althaus am Montag den 7. Dezember 2009

Ist das Wunschkind heute ein Mädchen?

Frauen wünschen sich laut Studien bei der ersten Schwangerschaft ein Mädchen

Frauen wünschen sich laut Studien bei der ersten Schwangerschaft ein Mädchen. Ist dieser Wunsch sexistisch?

Als meine Schwester Anfangs der Siebziger Jahre das Licht der Welt erblickte, hat ein Bekannter meiner Mutter zum zweiten Mädchen kondoliert. Das gehörte schon damals nicht zum guten Ton. Aber es kam vor. Heute kommt es vor, dass man auf dem Spielplatz hört, wie Mütter eine Bekannte, die zwei Jungs hat und mit dem dritten schwanger geht, hinter ihrem Rücken bedauern. Das ist zwar ein bisschen weniger taktlos, aber nicht minder sexistisch. Hat der Wind gedreht? Werden heute weibliche Säuglinge bevorzugt?

Im Gegensatz zu vielen Ländern Asiens und Afrikas hängt das objektive Glück junger Eltern in unseren Breitengraden nicht vom «richtigen» Geschlecht des Kindes ab: Risiken wie Krankheit oder Alter werden von staatlichen Versorgungssystemen abgesichert, horrende Mitgifte für Mädchen kennt man nicht mehr. Wer allerdings glaubt, dass der Kinderwunsch moderner Paar geschlechtsneutral ausfällt, liegt falsch: Zwar kommen nicht alle Studien zum selben Resultat, sie zeigen aber häufiger eine Tendenz zugunsten der Mädchen auf. Vorab Schwangere geben eine Präferenz für Töchter zu Protokoll, in den USA wie  in Westeuropa. Hilke Brockmann wollte es genauer wissen. Die Demografin am Rostocker Max-Planck-Institut, untersuchte die Geburtsabstände von Geschwistern von knapp 6000 Müttern im Deutschland des letzten Jahrhunderts: Gebaren Frauen in der ersten Hälfte des Jahrhunderts vor allem nach einer Tochter schnell ein zweites Kind, so war es vorab in der DDR nach 1970  umgekehrt. Die Studienautorin erklärt das damit, dass die Rolle der Frau aufgewertet worden sei und schliesst daraus folgendes: «Die zu erwartende zunehmende Zahl berufstätiger Frauen und das steigende Lebensalter der Bevölkerung könnte dazu führen, dass der Wert der Töchter noch mehr steigt.» Mit anderen Worten: Bevorzugt wird dann nicht mehr der Stammhalter, sondern die Altersfürsorgerin.

Doch setzen künftige Eltern, wenn sie können, ihren Geschlechterwunsch auch in die Wirklichkeit um? Welches Geschlecht wird bei der künstlichen Befruchtung mehr verlangt? Lassen Paare sich ein Mädchen mehr kosten als einen Jungen? Oder umgekehrt? Mit Spannung wurde die erste repräsentative Untersuchung der Daten aus sogenannten Genderkliniken der USA erwartet. Das erfreuliche Resultat: Es herrscht Gleichberechtigung! Die eingepflanzten Embryonen aus über 50 verschiedenen IVF-Kliniken aus den USA waren rund zur Hälfte männlich und weiblich. Mit Ausnahme der indisch- und chinesischstämmigen Paare, die sich in 80 Prozent der Fälle einen Stammhalter wünschten, wurde die Möglichkeit zur Geschlechterselektion fast nur von Paaren beansprucht, die bereits mehrere Söhne oder mehrere Töchter haben und sich nun noch ein Baby des jeweils anderen Geschlechts wünschen. Anders als erwartet, ist mit der Selektion auch nicht das grosse Geld zu machen: In Grossbritannien gibt es drei solcher Kliniken, zusammengenommen behandelten sie jedes Jahr nur etwa 150 Paare.

Egal wie kritisch man der  Geschlechterselektion gegenübersteht, gewisse Befürchtungen haben sich  -  zumindest in unseren Breitengraden – nicht bewahrheitet: Sie wird von den meisten Paaren tatsächlich bloss als familienplanerisches Instrument eingesetzt und führt nicht zu der von den Kritikern befürchteten Verschiebung der Geschlechterbalance oder zur häufigen Vernichtung von Embryonen unerwünschten Geschlechtes.

Hängt zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit der Wert eines Babys nicht von seinem Geschlecht ab?  Und bedeutet der Wunsch nach einem Jungen oder einem Mädchen vielleicht gar nicht, dass damit das jeweils andere Geschlecht abgewertet wird?

187 Kommentare zu „Ist das Wunschkind heute ein Mädchen?“

  1. Bitta sagt:

    ach, und natürlich gibt es grössere Probleme als das Wunschgeschlecht. Aber keine Frau wird sich sagen, “mein Kind könnte ja später mal behindert werden, wer bin ich denn, mir jetzt über das Geschlecht Gedanken zu machen”.
    Wenn man gesund ist und keinen Anlass hat, zu glauben, das Kind sei es nicht, macht man sich halt Gedanken darüber, das finde ich auch legitim.
    Mit solchen Aussagen hab ich genauso mühe wie mit derjenigen, dass man angesichts all der kinderlosen, kinderwünschenden Frauen froh sein soll, überhaupt ein Kind zu bekommen.
    Klar, diese Schicksale sind schlimm, aber doch nicht mein Verschulden, darf ich deswegen keinen Wunsch mehr haben?
    Dann dürfen wir uns auch nicht mehr wünschen, ob wir Pommes oder Kartoffelstock zum Abendessen wollen, sondern sollen froh sein, was zu essen zu haben, denn viele Afrikaner haben nichts.. ist doch auch absurd.

    • Eni sagt:

      @ Bitta

      Sie wollen doch Kinder nicht im Ernst mit Kartoffelstock vergleichen oder?

      Was machen Sie wenn Sie ein Mädchen erwarten? Gehen Sie dann auch nach Utrecht oder geben Sie es zur Adoption frei?

      Klar dürfen Sie wünche haben, aber vielleicht sollte man sich mal überlegen was man sich wünscht. Ein Kind ist doch kein Kaugummi, wo ist da der Respekt vor dem werdendem Leben?

      Wenn der Mensch ein höher gestelltes Wesen sein will, dann soll er sich auch so benehmen. Wenn ein Kind mit Pommes verglichen wird, muss ich k….!

  2. ajk sagt:

    Uiuiui.. da scheint jemand keine Ahnung von dem Y-Chromosom zu haben. Und was er kann..

    Der Stammhalter ist wichtig. :) Und “pflegeleicht” ist für mich keine Eigenschaft.. Das ist nur “ich bin zu schwach und zu faul drum such ich mir ein einfaches Kind”.

    /ajk – wünscht sich einige Söhne.

    • Eni sagt:

      @ ajk

      Wünschen darf man sich alles, ob man es bekommt ist die andere Frage, ausser man macht es so wie Ralph Kocher und löst ein Abtreibungsabo in einer utrechter Klinik.

    • Globetrotterin sagt:

      “…keine Ahnung von dem Y-Chromosom…”???

      ALLE Föten sind nach der Zeugung zunächst einmal WEIBLICH! Erst in der 7. Schwangerschaftswoche entscheidet sich, ob daraus ein weibliches oder männliches Menschlein wird. Wenn einem der beiden X-Chromosome ein “Bein” abbricht, wird daraus ein Männchen (XY). Haben wir dieses Gechlechterdebakel etwa einem defekten X-Chromosom zu verdanken?

      “Der Stammhalter ist wichtig.” – Wichtig für wen?, warum?, wozu?

      Ich habe mich bewusst für ein kinderloses Leben entschieden. Einer der Gründe dafür war, dass ich das “Risiko” eines Sohnes nicht in Kauf nehmen wollte. – Und jetzt schlagt auf mich ein!

      • Winnie-the pooh sagt:

        Danke.

      • Auguste sagt:

        hmm…, warum sich auf etwas einlassen, wo eh nichts gutes dabei raus kommt. ungefährliche extremisten kann man getrost links/rechts liegen lassen und der vergänglichkeit anvertrauen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Krasse Ansage, Globetrotterin! Wissen Sie, so ein Bübchen ist etwas Wunderbares, dass es das bleibt, liegt auch in unserer Hand…….

      • Winnie-the pooh sagt:

        Weisste Auguste wenn ich die aussagen der globeltrottelin höre, dann amüsiere ich mich einfach. Den seriös kann das ja nicht gemeint sein und ironie finde ich sehr amüsant.

      • Globetrotterin sagt:

        @Winnie-the pooh
        Ihr Kommentar zeugt von Ignoranz und Überheblichkeit. Machen Sie sich erst mal schlau. Ich diskutiere gerne. Aber nur mit Leuten, die eine Ahnung haben, wovon und worüber sie reden und nicht einfach unqualifizierte Beleidigungen von sich geben.

      • Ach, Globetrotterin… *gähn*

      • Winnie-the pooh sagt:

        @Globetrotterin
        Arrogant und Überheblich ja das trifft es voll und ganz, bin ja auch Zürcher. Wissen Sie, Sie reduzieren die gesamten Probleme auf die Geschlechterfrage. Dabei spielt es in den Augen der Entscheidungsträger nun wirklich keine Rolle ob ein Schnäbeli oder ein Schnäggli vorhanden ist. Sie haben sich so in die Sache hineingebissen, dass für Sie, gemäss Ihrer Aussage, einen Sohn als ein Übel betrachten und vergessen das Kind zu sehen, dass finde ich ehrlich gesagt krank. Die Geschlechterfrage ist doch im Prinzip zweitrangig und dient (ähnlich der Nationalitätenfrage) nur dazu einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Viel entscheidender ist die Eigentumsfrage an den Produktionsmittel. Keiner der sogenannten Vorzeige-Patriarchen zögerte auch nur einen Moment seine Geschäfte in weibliche Hände zu geben, solange es die eigene Familie ist.

        Ich leugne auf keinem Fall, dass es für Frauen schwieriger und steiniger ist berufliche Karriere zu machen als für Männer, die Gründe sind vielfältig, aber sicherlich spielt die Sozialisation eine wesentliche Rolle, aber nicht die einzige. Aber es gibt auch Benachteiligungen der Männer und Knaben, vielleicht sind diese in den letzten Jahren überproportional in den Medien aufgeputscht worden. Aber die Negation dieser Benachteiligungen durch die Protagonistinnen der Frauenrechtler schaden eben genau dieser Bewegung mehr, als dass sie ihr nützen.

        Wir Männer, welche ab Ende der Sechzigern geboren wurden, sind schon früh mit den Ungerechtigkeiten im Bezug auf das Geschlecht durch die Frauenbewegung in konfrontiert worden und haben uns auch in der Schulzeit damit auseinander gesetzt. Die politischen Diskussionen über die diversen Gesetzesänderungen haben auch das ihrige dazu getan. Die Mehrheit unserer Generation stellt die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht in Frage, aber ich habe es schlicht weg satt aufgrund meines Geschlechtes pauschal angegriffen zu werden, ohne dass ich mir eines Fehlers bewusst wäre. Ihre Abqualifizierung des Mannes als Mensch zweiter Klasse, finde ich nicht nur arrogant und überheblich, sondern auch menschenverachtend. Nein eigentlich finde ich es nur naiv, denn statt an den herrschenden Verhältnissen etwas zu ändern und damit auch der Frauenfrage Aufschwung zu geben, führen Ihre Aussagen im besten Fall ins elektronische Nirvana.

        p.s. Ich hege auch keine Sympathie für die Zuffereyische Männerbewegung, das ist genauso ein quatsch, nein eigentlich ist es reaktionärer Bullshit, der nichts bringt.

      • sitkos sagt:

        “ALLE Föten sind nach der Zeugung zunächst einmal WEIBLICH! Erst in der 7. Schwangerschaftswoche entscheidet sich, ob daraus ein weibliches oder männliches Menschlein wird.”
        Aua! Sorry, dass ich in diesem Trollthread noch etwas hinschreibe – aber das muss noch hin, sonst hält jemand solche aussagen evtl noch für richtig.
        @Globetrotterin: Wo warst du im Biologieunterricht? Das Geschlecht ergibt sich bei der Befruchtung des Eis und wird vom Spermium bestimmt, welches ein X oder Y Chromosom trägt. Was man erst im Verlauf der Schwangerschaft machen kann, ist das Geschlecht festzustellen – jedenfalls wenn der Fetus überleben soll.

      • Globetrotterin sagt:

        @sitkos
        Das ist leider falsch. Du solltest Deinen Wissensstand den neuesten Erkenntnissen anpassen.
        Es ist ja klar und voraussehbar, dass Männer sich gegen solche Erkenntnisse wehren. Schliesslich war Adam ja vor Eva da, wie die fundamentalistischen Patriarchen behaupten. Man stelle sich mal vor: Da hat ein Mann eine Frau geboren – und noch dazu aus einer Rippe! Guter Witz!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Globetrotterin: und wie hätte sich nun der Planet mit XX bevölkern sollen
        wenn die XY eigentlich bloss ein Ungeschick sind? Und nicht von Beginn weg so gewollt?
        Auch Sie sollten mal über die alten Bücher gehen, Rippengeschichte hin oder her, sie war immerhin nicht aus dem kleinen Zeh erschaffen worden, sondern aus der Seite, an die Seite gestellt, richtig übersetzt als unerlässliche Hilfe, ebenbürtige Gefährtin weil das Leben alleine nicht zu schaffen ist.

      • sitkos sagt:

        @Globetrotterin: Hmm, ok. Ich möchte meinen Wissensstand gerne den neusten Erkenntnissen anpassen. Kannst du mir da weiterhelfen? Hast du irgendwelche Links zu Quellen wie Fach-, Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel, Buchtipps o.ä.?
        Danke.

        Mein veraltetes Wissen entspricht etwa diesen Wikipediaartikeln:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtschromosom#XY.2FXX-System
        http://de.wikipedia.org/wiki/X-Chromosom
        http://de.wikipedia.org/wiki/Y-Chromosom

        Wäre cool, wenn du die Wikiartikel, welche noch dieses überholte Wissen vermitteln auch noch auf den neusten Stand bringen könntest (dort stichhaltige Quellen nicht vergessen).

        Nochmals vielen Dank!

  3. Globetrotterin sagt:

    @Pippi Langstrumpf

    Träumen Sie weiter!

  4. René sagt:

    Man sagt, Reisen bilde. Manchmal bin ich mir nicht ganz so sicher.

  5. Brunhild Steiner sagt:

    @Globetrotterin: Sie sind ja ganz schön engagiert wenn Sie sogar einer Pippi Langstrumpf ans Bein “ginggen”, denn diese hat ihre kritische Haltung Männereinstellungen gegenüber nun wirklich in einem Ausmass hier dokumentiert, dass dies selbst Ihnen hätte auffallen müssen. Aber sie kann doch auch noch differenzieren, und es ist ihr bewusst, dass es auch in unseren Händen liegt in welche Richtung sich der Mann (und auch die Frau) entwickeln.
    Und zum abgebrochenen X-Bein, also angenommen das sei so,
    ein blöder Unfall mit diesem X, dem urplötzlich ein Drittel fehlt,
    wie hätten wir XX uns dann vom Aussterben bewahren sollen? Irgendeine Idee?

    • Also ich zum Beispiel trage noch Wildsaugene in mir: XXYTR85-Gene also…

      • Katharina sagt:

        Globetrotterin, das ist laecherlich was sie da sagen. Das X Chromosom verliert nicht einfach ein beinchen irgendwo irgendwann und wird zu einem Y.

        “geschlechterneutrale Erziehung”: wer fordert den sowas. gefordert wird erziehung, vermittlung von wissen. es gab eine zeit wo dieses recht frauen vorenthalten wurde.

        oder denken sie, dass das lernen der handhabe eines schraubenziehers maennlich sei? weil es was mit hand und stabfoermig zu tun hat?
        nach der logik muss ich das, was zwischen mienen beinen ist als ackerfurche betrachten und somit schleunigst lernen, kraeutercehn anzuplfanzen. das ist dann weiblich. haha.

        zahlenbeigen ist dann automatisch etwas, das mit dem frauengehirn nicht kompatibel ist. mein doktortitel im zahlenbeigen der fortgeschrittenen art ist somit eine inkompatibilitaet mit….meinem eigenen gehirn. oops.

        sie sagen mir also, ich muesse dem chirurgen anrufen, damit ihr weltbild wieder stimmt.

        “all das wird von Männern kontrolliert”…auf welchem planeten leben sie? also hier lese ich wer medien macht….editor in chief: weiblich. newscaster, auch bekannt als vermittler von ‘right speak’ und ‘right think’…weiblich
        besitzer: irgendeine firma der grossen art…. also 50%weiblich und 50% maennlich. oopsie. da ist irgendwas passiert mit den verlorenen beinchen der X-chromosomen. wohl mutanten.

        Comics … sehr gutes besipiel gegen ihre argumentation. da gibt es die superduper bionic women die die poesen poesen antiheros in die pfanne hauen. oder eine laura croft. da gibt es in den japansiche comics maennliche figuren, wo nicht mher so klar ist, zu welchen geschlecht die gehoeren. androgyn, metrosexual oder so. aber de ganz sicher send das patriarchalische rollenvorbilder. aber de scho GANZ sicher.

        ich will jezt ihren eugenischen faden mit den vermeintlichen chromosomen nicht weiterspinnen. ich weiss nur eines, es ist mir nicht moeglich, mir vorzustellen dass sie vom globus viel gesehen haben. sie trotten also irgendwo in einem ganz kleinen kreis herum.

    • Globetrotterin sagt:

      Nicht bei sämtlichen XX-Chromosomen passiert dieser Unfall. Die Hälfte kann sich ja bekanntlich hinüber retten und steht auf zwei soliden XX-Chromosomen. Das ist – meiner Ansicht nach – der Hauptgrund, weshalb Frauen älter werden als Männer, ein intakteres Immunsystem besitzen und das eigentlich “starke” (ich spreche nicht von Muskelstärke) Geschlecht sind.

      “…in unseren Händen liegt, in welche Richtung sich der Mann (und auch die Frau) entwickeln.”
      Das, Frau Steiner, ist LEIDER eine der grössten Illusionen, denen wir Frauen erliegen. Wir können noch so sehr auf geschlechterneutrale Erziehung pochen und versuchen, diese umzusetzen. TV, Schule, Presse, Justiz, Religion, der ganz “normale” Alltag – all das wird von Männern kontrolliert und die tun alles dafür, den männlichen Status aufrechtzuerhalten. Schauen Sie sich mal die Comics an: Dort wird die Geschlechterrolle schon den Kleinsten eingeimpft. Dafür muss ein Kind noch nicht einmal lesen können. Auch wenn frau sich noch so sehr bemüht: sie kämpft auf verlorenem Posten! Dazu kommt noch, dass die meisten Frauen die patriarchalen Fallen, die in unserem täglichen Leben eingebaut sind, nicht realisieren und nicht durchschauen und sie auch noch zementieren. Die Organisation unserer Gesellschaft ist nicht gottgegeben oder sonstwie vom Himmel gefallen: unser tägliches Zusammenleben wurde und wird nach wie vor von Männern organisiert und bestimmt – natürlich zu deren Gunsten!

      Selbstverständlich weiss und erlebe ich, dass es auch ein paar wenige “vernünftige” Männer gibt, die das Problem erkennen. Prinzipiell aber sind Männer schuld am Patriarchat, weil sie

      - dieses System geschaffen haben und es nach wie vor aufrecht erhalten

      - die primären Nutzniesser dieses Systems sind, auf Kosten von Frauen und Kindern, Tieren und Pflanzen.

      Schauen wir uns doch in unserer Gesellschaft um: Wer sind denn die Abzocker, die Pädophilen, die Raser, Einbrecher, Mörder, Drogenbosse, etc., etc.? (Ich spreche von der Regel – nicht von der Ausnahme!)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Globetrotterin

        So leicht dürfen wir nicht aufgeben, wir kämpfen nicht auf verlorenem Posten. Sie haben natürlich recht mit der Feststellung, dass wir nach wie vor in einer patriarchalen Welt leben, etwas anderes wäre nach so kurzer Zeit (wie alt ist die Frauenbewegung, die wirklich breite Kreise erfasste, 30 Jahre?) auch ein Wunder.

        Was ich ablehne, ist die Überzeugung, dass Frauen als die grundsätzlich besseren Menschen geboren werden, sicher gibt es zwischen den Geschlechtern gewisse Unterschiede, die biologisch bedingt sind, aber die meisten werden durch Prägung erzeugt. Wenn ich sehe, was da an Beeinflussung auf unsere Kinder niederprasselt, fühle ich mich auch oft ohnmächtig. Ich sehe bei meinen Söhnen aber auch, was möglich ist, wenn frau sich immer wieder gegen Geschlechtsstereotype stellt, da passiert schon was in den Köpfen. Zwar wird während der Pubertät vieles, was von den Eltern, der Mutter kommt, abgelehnt, aber nach einer gewissen Zeit zeigt sich eben doch, wie prägend eine Mutter sein kann, auch gegen den ganzen Kommerz- und Medienmüll.

        Wichtig ist m.E., den Gerechtigkeitssinn der Kinder immer wieder zu schärfen, bewusst zu machen, dass männliche Privilegien, die auf Unterdrückung der Frauen basieren, abzulehnen sind. Es ist nicht toll, Nutzniesser eines Systems zu sein, welches das eine Geschlecht ausbeutet, Stichworte sind: Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit, Prostitution. Freier sind Ausbeuter, ohne wenn und aber, es gibt dafür keine Entschuldigung, jeder einzelne von ihnen stärkt dieses System der sexuellen Ausbeutung der Frau, den Menschen- und Kinderhandel.

        P.S. Manchmal träume ich wirklich ein wenig, versuchen Sie es doch auch, tut gut.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Gobetrotterin: die wichtigste und entscheidenste Frage lassen Sie komplett aussen vor.
        Wie hätte sich die Welt mit XX bevölkern können ohne XY bittesehr?

        XY ist kein Unfall sondern Schöpfung, so wie XX ebenso.

      • Globetrotterin sagt:

        @Katharina
        No comment! – Ihr Beitrag ist mir schlicht zu primitiv, zeugt nicht von allzu grosser Bildung und ist zudem mit Frechheit, Ignoranz und Arroganz gespickt (die wachsen ja bekanntlich auf dem selben Ast!). Auf so Etwas lasse ich mich nicht ein.

  6. Globetrotterin sagt:

    @Pippi Langstrumpf

    Ich gehe mit Ihnen einig, dass Frauen nicht als bessere Menschen GEBOREN werden. Der diesbezügliche Unterschied der Geschlechter beruht nicht auf Biologie sondern auf sozialer Prägung, die wiederum durch die patriarchalen Strukturen hervorgerufen wird. Und das schon vom ersten Lebenstag an (hellblau/rosa!). Auch mit allem übrigen Ihres Beitrages bin ich völlig einverstanden, bis auf Eines:
    Die Frauenbewegung gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Sie wird aber von den Männern immer wieder niedergemacht und totgeschwiegen. “Das ist Schnee von gestern! Schaut Euch die jungen, intelligenten Frauen von heute an!” – Die jungen “intelligenten” Frauen von heute haben leider noch zu wenig Erfahrung in dieser Hinsicht und stehen noch unter dem Einfluss ihrer patriarchalen Erziehung. Aber Männer schneiden die Töchter von ihren Müttern und deren Erfahrungen bewusst ab und verhindern, dass Töchter von ihren Müttern lernen. So ist jede Frauengeneration gezwungen, in Sachen Gleichberechtigung immer wieder von vorne zu beginnen. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist ein altbewährtes System. Bücher von Schriftstellerinnen aus dem vorletzten und letzten Jahrhundert werden aus dem Verkehr gezogen, bedeutende Errungenschaften von Frauen werden Männern zugeschrieben, usw., usf…In der Schule lernen wir fleissig die Namen berühmter Männer der Geschichte auswendig. Sie bleiben uns ein Leben lang geläufig. Es gab aber in der Vergangenheit auch Frauen, die Grosses geleistet haben. Diejenigen, von denen wir gehört haben, können wir an den Fingern einer einzigen Hand abzählen – der Rest wird totgeschwiegen. Wie viele Statuen von Frauen gibt es? Männer aber blicken uns überall aus der Geschichte in allen Städten entgegen – sei es hoch zu Ross oder als Gelehrte mit dem Buch (der Weisheit!) in der Hand.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      @Globetrotterin

      Ich sprach von der Frauenbewegung, die breite Kreise erfasst hat, also die neuere Frauenbewegung. Dass es schon immer Frauen gab, die politisch dachten und sogar bereit waren, für ihre Überzeugung zu sterben, ist mir bewusst, ich denke da ganz besonders an Olympe de Gouges. Ich bin aber überzeugt, dass mit den neuen Kommunikationsmitteln (Internet) viel mehr möglich ist, Frauen können sich vernetzen und sie tun es auch, Lesen und Schreiben und ein Internetzugang für alle, das ist die Zukunft.

      Die neue Frauenbewegung ist so stark, dass sie nicht mehr einfach so erstickt werden kann. Als einzige Gefahr sehe ich die Dominanz der muslimischen Länder, wenn es so weit kommen sollte, könnten wir wieder von vorne anfangen. Viele Frauen nehmen das auch so wahr, ganz instinktiv, es ist kein Zufall, dass gerade Frauen sehr empfindlich reagieren, wenn die freiheitlichen Werte des Westens missbraucht werden, um der Intoleranz den Weg zu bereiten. Frauen haben viel mehr zu verlieren als Männer, so weit darf es auf keinen Fall kommen.

      Dass die Wegbereiterinnen der letzten dreissig Jahre inzwischen als alte Emanzen verunglimpft werden, die endlich abtreten sollen, fällt mir auch immer wieder auf, es ist genauso, wie sie schreiben, es soll ein Keil zwischen die “wissenden” und die “unwissenden” Frauen getrieben werden, sehr unschön, aber ich denke nicht, dass es diesmal gelingt. Spätestens wenn die Frauen Kinder bekommen, stellen sich die “alten Fragen” wieder. Je besser ausgebildet die Frauen sind, desto weniger werden sie bereit sein, zurück zu stecken, um dem Mann den Rücken frei zu halten.

      Hier noch ein Buchtip: Das geheime Wissen der Frauen von Barbara Walker. Die Autorin ist Historikerin, sie trug während über 20 Jahren Material zusammen, um dieses Buch zu schreiben. Es ist ein Lexikon, sehr interessant.

      • Globetrotterin sagt:

        Ich kenne und besitze dieses dicke Buch von Barbara Walker. Sollte bei jeder Frau im Bücherregal stehen!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, das finde ich auch, deshalb habe ich es schon oft verschenkt, besonders gerne auch an junge Frauen. Es fand immer grossen Anklang, die Beschenkten waren ausnahmslos begeistert. Ich kenne auch Männer, die es gelesen haben, wirklich ein Standartwerk.

      • Globetrotterin sagt:

        @Pippi Langstrumpf
        Sie haben recht! Nach ein paar tausend Jahren hat das Patriarchat endlich einen Fehler gemacht, der sich nicht mehr rückgängig machen lässt: das Internet! Endlich können sich Frauen vernetzen und miteinander kommunizieren. Vorher wurde das bewusst vereitelt – besonders von den übrigen Medien.

        Auch was die muslimische Welt anbelangt, pflichte ich Ihnen bei. Instinktiv haben vor allem Frauen gegen Minarette in unserem Land gestimmt, während viele Männer “Toleranz” forderten. Gegenüber anderen Männern sind Männer immer tolerant. Geht es hingegen um Frauen, scheinen sie von Toleranz noch nie was gehört zu haben. Das archaische Weltbild der Muslime kommt vielen Männern gerade recht. So können sie uns westlichen Frauen mal wieder zeigen, wie gut wir es hier doch haben!

      • Walter sagt:

        @Globetrotterin
        Ich hoffe sie lassen ihre Komplexe behandeln …

        Die Frauen sind seit langem auf diesem Planeten in der Mehrheit. So lange lässt sich niemand unterdrücken. Ihr Problem ist aber, dass sie selbst beim eigenen Geschlecht keine Mehrheit finden. Und das liegt nicht an der Erziehung.

      • Globetrotterin sagt:

        @Walter
        Hoffen Sie weiter. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Globetrotterin:
        wissen Sie, es ist ja so einfach allen Anderauffassigen Träumereien bis Ignoranz vorwerfen.
        Bis heute warte ich auf eine Antwort von Ihnen zu Ihrer XX-Aussage und den abzuleitenden Folgerungen.
        Den Glauben dass Sie sich doch noch zu einer aufraffen könnten habe ich noch nicht verloren, immerhin zeigen Sie noch genügend Energie um täglich jemandem was anzuwerfen, da sollte doch auch noch für ne konkrete Antwort was übrigbleiben?
        “@Globetrotterin: und wie hätte sich nun der Planet mit XX bevölkern sollen
        wenn die XY eigentlich bloss ein Ungeschick sind? Und nicht von Beginn weg so gewollt?
        Auch Sie sollten mal über die alten Bücher gehen, Rippengeschichte hin oder her, sie war immerhin nicht aus dem kleinen Zeh erschaffen worden, sondern aus der Seite, an die Seite gestellt, richtig übersetzt als unerlässliche Hilfe, ebenbürtige Gefährtin weil das Leben alleine nicht zu schaffen ist.”

    • Katharina sagt:

      “zeugt nicht von allzu grosser Bildung und ist zudem mit Frechheit, Ignoranz und Arroganz gespickt” mmmpfffff… speaking of ignorance.

      gemäß ihrer eigenen Aussage sind sie ein Produkt eines Unfalles. nämlich der, der bei der Schwangerschaft ihrer Großmutter väterlicherseits geschehen sein muss.

      sicher. das komplexe Hormonsystem, dass auf eine Schwangerschaft Einfluss nimmt ist ein Unfall. da dieser ‘Unfall’ ziemlich genau in 50% der Schwangerschaften geschieht und so sicherstellt, dass die Gleichung menschlicher Fortpflanzung mehr oder weniger immer aufgeht, UND SOMIT DEN FORTBESTAND DER SPEZIES sicherstellt, kann gefolgert werden, dass dieses System mit Absicht handelt und somit intelligent ist. es gibt den Ausdruck ‘Intelligent Design’ dazu.

      Intelligent Design impliziert dann, dass es einen Designer – Konstrukteur gibt. Denn eine Ansammlung von Aminosäuren ist nicht per se intelligent.

      es gibt dann Leute, die darin das Wunder der Schöpfung sehen. das ist ein Bekenntnis des Glaubens und hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Sie vermischen aber Wissenschaft und Glauben und sagen dann das eine sei richtig und das andere sei falsch, was gar nicht stimmt.
      es ist wie mit der Flasche Wein mit Leuten drum herum. die einen sehen die Etikette, die anderen die Rückseite usw. dieser Flasche.
      Viele sind intellektuell und gebildet, haben aber die Faszination an dieser Welt nicht verloren. die Faszination kann sich eben als Glaube äußern.
      Da bitte ich sie, etwas Respekt solchen Leuten entgegen zu bringen. ich jedenfalls bewundere Leute, die trotz lächerlich machen zu ihrem Glauben stehen.

      Weiter vermischen Sie dann Glaube und Institutionen. Sie sind dann so überheblich, darüber zu urteilen, ob die Wahl eines Lebensweges eines anderen Menschen gut sei oder nicht.

      Eben: Wer Wörter wie Frechheit, Ignoranz und Arroganz mir vor die Fuesse knallt, muss damit rechnen, dass ich so jemandem einen analytische Spiegel vorhalte. In Analyse bin ich ziemlich gut, aber das zu sagen ist eitel.

      Das folgende hier ist als ernste Replik zu ihrer Character Assassination gegen mich gedacht:

      Ich befürchte, dass bei ihnen der Wind zwischen den Welten etwas zu fest blies. Jetzt ist also etwas von ihrem Intelligent Design auf dem Globus genannt Erde, der Rest befindet sich wohl irgendwo im Asteroiden Gürtel.
      Kann auch sein dass der Wind noch fester blies und der Rest von Ihnen trottet als Jupitergehirn auf irgendeiner Ammoniakwolke des Jupiters umher.

      Da ich selber auch so ein aufgeblasenes Gehirn bin, kann es sein, dass unsere Wege sich kreuzen. nur gefällt es mir auf dem Neptun viel besser. ist weniger stürmisch als der Jupiter. Neptun ist auch etwas melancholischer, was gut zu mir passt.

      • Globetrotterin sagt:

        Es gibt Dinge, die muss man GLAUBEN, weil sie ein Märchen, eine Lüge sind.
        Und dann gibt es Dinge, die kann man wissen, weil sie erfahrbar und beweisbar sind.

        Jede(r) kann selbst entscheiden, ob sie/er glauben oder wissen will.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Globetrotterin:
        Glauben hin oder her, muss ich den Glauben, dass von Ihnen noch eine Antwort kommen wird, aufgeben?
        Zur Erinnerung:
        @Globetrotterin: jemand der behauptet die Kombination XY sei sowieso nur ein Unfall,
        und glücklicherweise schafften es doch einige als XX,
        und dann erfolgreich jede Beantwortung der Frage, wie denn bloss XX den Planeten hätten bevölkern sollen
        (da die XY ja eigentlich bloss Missgeschicke, abgeleitet werden kann, eigentlich gar nicht wirklich zur Existenz vonnöten)

        (und darauf finde ich in Ihrem erwähnten Buch nämlich ebenfalls keine Antwort!),

        so jemand sollte einer Andersdenkenden nicht derart verächtlich begegnen,
        was wissen Sie schon, mit was allem ich mich auseinandergesetzt habe?
        Alles, was ich von Ihnen fordere, ist eine Antwort zum von Ihnen in den Blog gesetzten XX Szenario!

      • Globetrotterin sagt:

        @Brunhild Steiner
        Mit FundamentalistInnen Ihrer Art diskutiere ich nicht und lasse mich auch nicht von Ihnen provozieren. Das ist mir schlicht und einfach zu dumm! Werden Sie doch glücklich mit Ihrer Philosophie, wenn Ihr Denkvermögen an seine Grenzen stösst und sie nicht anders können! Es liegt mir fern, Sie zu überzeugen. Intelligente Menschen denken und merken ganz von selbst, was richtig und was falsch ist. Das Drama ist nur, dass die meisten Dummen glauben, sie seien intelligent!

        P.S.: Ich hatte ¨übrigens mal eine Katze, die Brunhilde hiess. Ich habe sie sehr geliebt.

      • Wow, dank Globetrotterin (Globe? Vom südlichen bis zum nördlichen Ende der Couch?) haben wir hier so eine Art von “intellektueller” Retro-Oase, ein Feeling, wie in den späten Siebzigern: I like it! Alles hatte damals noch seine klare Ordnung, die Mauer stand noch, reich war reich und arm arm, Männer böse und Frauen gut, oben war oben und unten unten- keine Konfusionen, wie heute! Ind, vor allem: Man konnte als Frau einfach irgendetwas behaupten, egal was- und qua Geschlecht war das sozusagen immer einfach richtig! Jaja, Jungs, so einfach war das damals, man glaubt es kaum!

        Ja: das war wirklich schön damals!

        ich möchte auch nochmal dahin zurück, Globetrotterin, hilfst Du mir dabei..?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Globetrotterin: ich kann kaum glauben (ja ja dieses Wort…) dass Sie auch im wirklichen Leben jeglichen Dialog abblocken, sobald Sie feststellen, dass der Gesprächspartner auf einem der unzähligen Teilgebiete des Lebens grundsätzlich anderer Auffassung ist als Sie.
        Intelligente Menschen verfügen über die Fähigkeit der Unterscheidung.
        Die Beantwortung der XX-Frage, übrigens von Ihnen die Welt gesetzt, hat ziemlich wenig bis nichts mit privaten Glaubensüberzeugungen zu tun, am wenigstens noch mit meinen, da dieses XX-Credo ja nicht ich in den Blog gesetzt habe, sondern Sie. Mir in diesem Zusammenhang Provoziererei, Fundamentalismus uä vorzuhalten ist, naja, fällt mir grad kein passendes Wort ein, jedenfalls doch eher erstaunlich als nachvollziehbar.

      • Katharina sagt:

        “Globe? Vom südlichen bis zum nördlichen Ende der Couch?” Daran habe ich nicht gedacht. Augusteischer Couch…. vielleicht.

    • Winnie-the pooh sagt:

      Come on Globi! Bitte noch einen, ich krümme mich vor Lachen selten so gute Satire im Netz gelesen.

    • StefanB sagt:

      Die meisten Statuen wurden zu Ehren von Heerführern, Königen und Despoten errichtet, manchmal (vor allem in Kirchen) auch für Kirchenführer.
      Sehen wir vom religiösen Umfeld einmal ab, denke ich nicht, dass es Frauen schmeichelhaft finden, in die Nähe dieser blutrünstigen Gestalten gerückt zu werden.
      Es gibt durchaus in jedem Gebiet mehr als fünf Frauen, die Grosses geleistet haben und auch noch bekannt sind. Dass es früher aber auch Zeiten gab, in denen die Werke einer Frau nur beachtet wurden, wenn sie sie unter einem männlichen Pseudonym oder dem Namen des Mannes veröffentlichte, ist leider nicht von der Hand zu weisen.

  7. Globetrotterin sagt:

    @Brunhild Steiner

    Da kann ich nicht mehr mit Ihnen weiter diskutieren, denn ich glaube nicht an die sog. “Schöpfung” – durch wen auch immer. Diese Schöpfungsgeschichte ist der Inbegriff und die Basis, auf der die gesamte Patriarchatslüge aufgebaut ist. Bevor man/frau diese nicht durchschaut, findet sich weder Ausweg noch Erklärung, weder Verstehen noch Verbesserung.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Gobetrotterin: Verwedelungstaktik und Ausweichen angesagt?
      Es geht nicht um Schöpfung pro oder kontra,
      sondern dass Sie immer noch die Antwort schuldig sind, wie sich die Welt mit lauter XX hätte bevölkern sollen,
      wenn das XY ja bloss ein Unfall ist!
      Also bitte sehr die Antwort… .

      Und übrigens ist es genauso eine Lüge den alten Büchern vorzuwerfen sie trieften vor Frauenunterdrückung.
      Die Beispiele an genannten starken Frauengeschichten, gerade in patriarchalen Umfeldern, die Nennung von Frauen trotz damaliger Unüblichkeit, die lassen sich nicht an bloss einer Hand abzählen weil es zuviel davon gibt.
      Auch hier wäre Differenziertheit dringend angesagt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Liebe Brunhilde, wenn es nach den “alten Büchern” ginge, wären die Frauen nach wie vor rechtlos, dem guten Willen der Männer ausgeliefert. Wenn sie Glück hatten, ging es ihnen gut, weil sie einen anständigen Herrn und Meister hatten, sonst hatten sie eben Pech.

        Ich weiss, dass Ihnen das quer geht, aber so ist es nun mal, Jesus war ein Revolutionär, aber der ganze Rest drumherum und nachfolgend war es nicht, jedenfalls nicht, wenn es um Frauen geht. Religionen, auch die christliche, tun sich äusserst schwer mit dem mündigen Menschen, umsomehr, wenn der Mensch eine Frau ist.
        Nein nein, diese Baustelle mussten Frauen allein bewirtschaften, erst seit ganz kurzem stossen sie dabei auf ein gewisses Musikgehör bei einigen Männern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Liebe Pippi,
        das geht mir nicht nur bloss quer, sondern es entbehrt einfach auch jeglicher Grundlage.
        Es würde den Rahmen hier sprengen all die Beispiele samt Kontextbezug aufzuzählen,
        aber es gibt sie zahlreich, im AT sowie im NT.
        Bloss weil sich Männer in den Chefetagen verheerende Denkfehler geleistet haben und teilweise noch heute leisten, widerlegt dies in keinster Weise. Und es gab schon immer die befreiten Jesusnachfolger, als Mann und Frau gemeinsam der Sache und dem Leben verpflichtet, gemeinsam am selben Strang ziehend. Und ja, die wurden von den Offiziellen auch verfolgt. Aber die “Offiziellen” sind eben nicht die ganze Geschichte!

        Wo ich mit Ihnen sehr einig bin, ist Ihre Einschätzung des Islam. Da sehe ich viel Unterdrückung, und das ist wohl noch freundlich formuliert. Bei den anderen grossen Religionen/Philosophien (Hinduismus und Buddhismus) kenne ich mich nicht so aus, habe aber nicht den Eindruck dass dort den Frauen sehr viel Recht auf Selbstbestimmung zugestanden wird. Wobei dort die Männer in unteren Schichten ebenfalls nicht viel zu sagen haben, so wie auch hier im Westen diese tollen Männerprivilegien ja auch nicht allen Männern automatisch offen gestanden sind sondern quasi einer Kaste.

      • Globetrotterin sagt:

        @Brunhild Steiner
        Schon mal was von Charles Darwin gehört? Der hat ein interessantes Buch geschrieben mit dem Titel “The Origin of Species” (zu deutsch: “Die Entstehung der Arten”). Sehr empfehlenswert! Wenn Sie das gelesen haben, können wir weiter diskutieren. Vorher bin ich nicht bereit, Ihnen Millionen Jahre Entwicklungsgeschichte zu erklären. Ein bisschen Vorarbeit sollten Sie schon leisten, wenn Sie bei solchen Themen mitreden wollen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Globetrotterin: jemand der behauptet die Kombination XY sei sowieso nur ein Unfall,
        und glücklicherweise schafften es doch einige als XX,
        und dann erfolgreich jede Beantwortung der Frage, wie denn bloss XX den Planeten hätten bevölkern sollen
        (da die XY ja eigentlich bloss Missgeschicke, abgeleitet werden kann, eigentlich gar nicht wirklich zur Existenz vonnöten)

        (und darauf finde ich in Ihrem erwähnten Buch nämlich ebenfalls keine Antwort!),

        so jemand sollte einer Andersdenkenden nicht derart verächtlich begegnen,
        was wissen Sie schon, mit was allem ich mich auseinandergesetzt habe?
        Alles, was ich von Ihnen fordere, ist eine Antwort zum von Ihnen in den Blog gesetzten XX Szenario!

    • macho sagt:

      @ Brunhild

      Mach dir keine Mühe. Man diskutiert ja auch nicht mit einem islamischen Extremisten über die Rechte der Frau. Nein, man bekämpft sie an allen Fronten, und das ist gut so. Wer sich auf eine Diskussion einlässt mit so einer Person, der macht deren Meinung ein Stück weit Salonfähig und gibt denen eine Plattform für verquere Erklärungen und Theorien.

      Und naütrlich ist die Trotterin kein Terrorist, ich kenn sie nicht und will sie keinesfalls mit solchen Idioten vergleichen!
      Aber was die radikalität der Meinung betrifft, hinkt sie nicht weit hinterher.

      • Nemo sagt:

        @Macho ich finde die Globetrotterin einerseits amüsant und andererseits ist es schade, wie sie alles vereinfacht und auf das Patriarchat reduziert. Gewisse Ansätze und Gedankengänge sind nicht von der Hand zu weisen. Die Frauen galten lange und teilweise auch heute noch als Menschen zweiter Klasse. Wobei der Bezug zweite Klasse nicht gegenüber sämtliche Männern, sondern gegenüber den Männern auf der gleichen sozialen Stufe bezog. Auch ist es eine Tatsache, dass die Sozialisierung gewisse Rollenbilder pflegt. Sie vergisst aber, dass auch die Sozialisierung einem gewissen Wandel unterworfen ist. Manchmal ist dieser Wandel schnell, manchmal benötigt dieser zig Generationen. Auch fehlt bei Ihrer Analyse der Zusammenhang zwischen Sozialisation und wirtschaftlicher Entwicklung, aber auch der Austausch der verschiedenen Sozialisationen untereinander. Ihr Denkmuster ist geprägt von einer strikten Idee, diese Idee untermauert sie mit realen Beispielen, wobei diese Beispiele immer den Anspruch der Generalität haben. Sie grenzt sich so stark vom (religiösen) Glauben ab, dass ihre fixe Idee des Patriarchats und die Bekämpfung dieses zum Ersatz-Glauben fungiert. Irgendwie entsteht der Eindruck, dass in ihrem Denken eine Parallelität zu den Verschwörungstheoretiker aufweist. Tauschen Sie mal gewisse Begriffe und Sie stellen dies selber fest. Ganz besonders kommt dies zum Ausdruck, dass alle Menschen die eine andere Wahrnehmung, eine (andere) Analyse der Realität vornehmen, entweder IgnorantInnen, ungebildet oder Sklaven des Patriarchats sind, im Extremfall alles miteinander. Manchmal hege ich den Verdacht, dass sich Max mit diesem Pseudonym einen Spass erlaubt.

        Sie haben gestern die Behauptung aufgestellt, dass Pippi und Globetrotterin genau gleich argumentieren. Dem möchte ich widersprechen. Pippi ist eine Mutter von zwei Söhnen und ich bin mir sicher, dass diese zwei Söhne “gut geraten” sind, sie unterstellt im Normalfall auch nicht allen Männern die bewusste Unterdrückung der Frau. Und sie setzt sich vermutlich schon gut und gern 30 Jahre für die eigenen und damit die Rechte für die Frauen ein. Sie hat in ihrem Leben einiges Erfahren müssen, sie hat vermutlich die politische Diskussion über die Einführung des neuen Ehegesetzes 1981 hautnah miterlebt. Sie hat auch miterlebt, wie fähige Frauen an der Ausübung von politischen und beruflichen Karrieren gehindert wurden. Meistens auf eine sehr subtile und unfaire Weise. Beispiele gibt es genügend und um die zu finden muss man keine 30 Jahre zurückblicken. Auch ist zu erwähnen, dass ein alleinerziehendes Mami zu Beginn der 1980iger Jahre, von der Gesellschaft wesentlich anders behandelt wurde, als heute. Die-se Erfahrungen prägen und die heutigen Frauen, aber auch Männer haben diesen Vorkämpferinnen viel zu verdanken. Meine ganz persönliche Meinung ist es aber, dass sich sehr viel in dieser Zeit geändert hat, es sind 2 1/2 neue Generationen von Männern und Frauen herangereift und für diese sind die Errungenschaften selbstverständlich. Um diesen Menschen gerecht zu werden, müsste auch die Argu-mentation und die Forderungen angepasst werden. Viel mehr muss ein miteinander zelebriert und auch gelebt werden. Eigene Versäumnisse müssten akzeptiert und diskutiert werden. Irgendwie scheint es mir, dass sie es nicht schafft die realen Entwicklungen in sich aufzunehmen und umzusetzen.

        Auch wenn ich ab und an finde, dass Pippi mahl wieder übertreibt oder unter der Grüttellinie argumentiert, sind mir ihre Überzeugungen einiges sympathischer und stehen mir auch näher als die, der soge-nannten “neuen Männer” die mit ein paar Beispielen aus Scheidungs- und Sorgerecht, untermauert mit Statistiken die Opferrolle besetzen möchten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @Nemo

        Vielen Dank für deine Fürsprache, das ist sehr aufmerksam. Ich möchte meinerseits die Fürsprecherin für die Ideen der Globetrotterin sein, sie sind nämlich nicht einfach aus der Luft gegriffen. Für alle, die ernsthaft am Thema interessiert sind, kann ich hier ein bestimmtes Buch empfehlen, das genau diese Ideen der Globetrotterin ausführlich begründet, es warf in den 80igern grosse Wellen, geschrieben hat es der deutsche Anthropologe Professor Rainer Knussmann (also völlig unverdächtig, keine Feministin) der Titel: Der Mann, ein Fehlgriff der Natur.

        Das Buch ist, trotz des wissenschaftlichen Inhaltes, sehr kurzweilig geschrieben, wer aufmerksam liest merkt, dass es, entgegen des provokanten Titels, sogar ein männerfreundliches Buch ist, eigentlich.

      • Katharina sagt:

        Pippi, sie muessen wirklich verstehen, dass der X-Y chromosomen-unfall , den Globetrotterin als Argument benutzte, laechelrich ist. INSBESONDERE aus wissenschaftlicher Sicht.

        Wenn es um Genetik und auch den wissenschaftlichen Kenntnissen betreffend fortpflanzung geht, ist ein Buch aus den 80er jahren sehr wahrscheinlich hinfaellig. Auch die Anthropologie, dank den fortschritten der forensischen methodik, die dort eintritt fand, hat sich sehr gewandelt.

        interessant ist aber foglendes: letzhin lief hier auf Discovery Health Channel eine Serie ueber Transgender Menschen. darueber, wie die diagnose abblaeuft, welche schritte auf deren weg unternommen werden, was chirurgisch machbar ist usw. sehr sehenswert uebrigens, falls der kanal bei Euch laeuft.
        Etwas fiel mir auf: Die Aerzte, die in den Sendungen befragt wurden, sprachen auch von dem schritt, wo die hormonelle behandlung anfaengt. Deren Aussage: mit dem beginn der hormonellen behandlung aendere sich das verhalten und die emotionale befindlichkeit sehr konsistent entlang der gendertypischen Muster.
        das bedeutet, dass anscheinend die Hormone die hauptrolle betreffend gendertypischem verhalten spielen.

        It’s the hormones, Baby, and we knew it all along.

        Wie Nemo in seinem/ihrem sehr guten und sehr sachlichen beitrag sagte, kann das ganze eine Manipulation sein. ich bezweilfe jedoch, dass es sich um denjenigen handelt, den nemo erwaehnt. da ist schon sprachlich wenig uebereinstimmung. Interessant ist die ueberlegung aber trotzdem. Vorallem, da bei der nebenveranstaltung in der bar gesagt wurde, eine Aktion, so wie nemo das antoent, zu lancieren.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, die Hormone. Ich finde es auch sehr interessant, wie sehr der Einfluss der Hormone das Leben eines Menschen bestimmt, in jeder Richtung, da ist die Forschung wohl noch ziemlich am Anfang. Klar scheint zu sein, dass dieser Einfluss bisher unterschätzt wurde. Trotzdem ist das erwähnte Buch des Anthropologen lesenswert, ich denke nicht, dass die Erkenntnisse völlig überholt sind. Mir ist nicht mehr alles geläufig, ja, so nach über 20 Jahren, jedenfalls habe ich es noch irgendwo, werde mal reinschauen. Es ist übrigens erhältlich bei Amazon.

      • Widerspenstige sagt:

        @Katharina
        Also bei aller Aufregung über diese XX-Chromosomen und YX-Chromosomen ist für mich zusätzlich ein ganz anderer Aspekt von Bedeutung: nämlich der, dass es exakt 22 Chromosomen sind und die Zahl 22 ist ja gemäss Pythagoras eine Masterzahl in der Numerologie und das finde ich hochinteressant. Was meinst Du zu dieser Tatsache und die Assoziation dazu? Wir homo sapiens kommen da immer wieder auf denselben Nenner, was die Metaphysik über die Entstehung des Menschen aussagt und was die Wissenschaft belegbar viel später darüber aussagt. Hier möchte ich mal den Finger auf die Wunde legen und darin bohren, oder viel zu weit ausgependelt?! Aber ich geh mal erst schlafen und sinniere vielleicht heute irgendwann da weiter, good night.

      • macho sagt:

        @ Nemo

        Deine letzten Zeilen beschreiben sehr gut, was mich aufregt.

        Dazu kommt, dass ich an einen Frauenfeind kein Wort verschwenden würde und nicht imstande wäre, Gemeinsamkeiten mit ihm zu finden und eine ernsthafte Diskussion zu führen. Normal, oder?

  8. macho sagt:

    Ich frag mich echt in welcher Welt die beiden leben…

    Und nein Brunhilde, Pippi ist genau gleich wie die Trotterin, nullkomanix unterschied.

    Ein echte Trauerspiel hier.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Hallo macho…:-)
      freut mich übrigens sehr dass Sie immer noch mithalten! Bloss nie loslassen…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Du hast keine Ahnung vom Leben, Grünschnabel, da kannst du dich noch lange macho nennen.

      • Katharina sagt:

        @Pippi: “Grünschnabel” sind worte, die der sachlichen Glaubwuerdigkeit nicht zutraeglich sind. Und woher nehmen Sie sich das recht, erstens zu behaupten, Sie verstuenden mehr vom Leben und zweitens dass macho ein junges bibeli sei?

        Ich vermute, dass ich verglichen mit ihnen schon steinalt bin mit meinen 43. je mehr ich mir das leben so anschaue, je weniger werd ich darays schlau. insbesondere werde ich aus den menshcne nicht mehr so schlau. ja haben die denn immer noch nichts begriffen?

        Greets from the pleistozaen oder so.

      • StefanB sagt:

        Katharina,
        macho sagt an anderen Stellen, dass er noch ziemlich jung ist, ich denke also, dass er gut als unser Sohn durchgehen würde – bin selbst auch in Deinem Alter, so ein oller 1967er… :-)

    • Die Fossilien vermehren sich… mit solchen Subjekten kann man überhaupt keine ernsthafte Diskussion führen. Wie sagte Fossil Nr. 1 doch so schön? Grundsatz in der Pädagogik (man merkt, das ist eine Lehrerein, und in der Klasse,tief drinnen im Klassenzimmer, hat immer nur eine recht, i.m.m.e.r. (!): die Lehrerin. Sobald man aber aus dem Klassenzimmer heraus geht, können sich die Verhältnisse drehen- was die einen allerdings kaum oder überhaupt nicht bemerken.); Ignorieren und die Retro-Atmosphäre geniessen…

  9. macho sagt:

    @ pippi

    *blubb*

    Ich bin jung ja, aber wenn Ahnung vom Leben so aussieht wie du, dann gute Nacht. Dann hätte ich ja gar keine Vorbilder, zu welchen ich aufschauen könnte. ;)

    @ Katharina

    Ich bin schon ein Bibeli. (22)

    Aber Alter schützt ja auch nicht vor lustigen Weltbildern wie man sieht, von daher nehm ich kein Blatt vor den Mund.

    • Katharina sagt:

      “Ich bin schon ein Bibeli. (22)” ….nach meiner schaetzung ist pippi nicht viel aelter. sie studiert ja noch. vielleicht mit 30 an der Demarkationslinie zwischen dem Lebensentwurf und der unsaeglichen banalitaet des seins in der wirklichkeit.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Katharina, bist du wirklich so durcheinander?? Meine Söhne sind 26 und 21, ich studiere auf dem 2. Bildungsweg, alles hier bekannt, übrigens sind wir seit langem per du. Darfst mich aber ruhig siezen, wenn dir so wohler ist ;)

      • Katharina sagt:

        oops. das mit dem zweiten bildunsgweg wusste ich nicht. auch nicht das alter. shit, ich bin wolh juenger als du.

        waere diese platform mit einer funktionierenden suche (zb zeige mir alle beitraege von), dann haette ich das nachlesen koennen.

        aber als trost: meine etwa 70 jaehrige nachbarin denkt ich sei ein junges bibeli.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klar, alles eine Frage der Perspektive……

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Katharina
        Altern und weise werden sind nicht dasselbe.

      • Katharina sagt:

        Sie sind nichst weiter als ein Stalker, der hier auf einer Mission eines Angriffs auf meinen Charakter sind.

      • Isabella Mordasini sagt:

        @Katharina

        Altern und weise werden bezog sich auf Pippi.

        Muss man immer alles mit Name, Etikette, Kontext darstellen, Prämissen deklarieren und einen Zapfen auf die Flasche stopfen, damit Sie nichts verwechseln???

  10. Winnie-the pooh sagt:

    Das ist ja Satire pur! He Max alias Globaltrotterin Du spielst Deine Rolle echt gut! Danke mach weiter so, ich amüsiere mich köstlich.

    • Isabella Mordasini sagt:

      @winnie-the pooh

      Habe Ihr Lob erst heute bemerkt.

      Dass Ihr Einwurf mit dem M. Namen darin überhaupt durchgekommen ist!

      Was bringt Sie auf die Idee, Globaltrottal sei M.?

      M. hat seinen eigenen weblog namens M.wort bei wordpress.
      M. lies kaum mehr dieses Weblog hier, weil M. mehr und besseres zu schreiben und zu lesen weiss.

      • Katharina sagt:

        Das ist leider sehr evident. Als IIsaella sind Sie sowohl inhaltlich als auch sprachlich sehr uebereinstimmend mit M.

  11. Eni sagt:

    Ich möchte mich noch zum Chromosomenunfall äussern:

    Bei den Spermien erkennt man X und Y was ja eindeutig darauf schliessen lässt, dass das Geschlecht bei der Zeugung bestimmt ist. Auch bei IVF erkennt man am wenigen Tagen alten Fötus das Geschlecht. Nach der Theorie von Globetrotterin müsste sich ja dann das Y Chromosom in der Frühschwangerschaft zu einem X verwandeln und danach wieder zu 51% zu einem Y Chromosom.

    Das weibliche Föten stärker, weibliche Kinder eine höhere Ueberlebenchance und Frauen eine längere Lebenserwartung haben, erkläre ich damit, dass männliche Föten in einem verkehrten Hormonumfeld heranwachsen im Mutterleib. Frauen haben übrigens nur in fortschrittlichen Ländern eine höhere Lebenserwartung als Männer, was damit zu tun hat dass in vielen Ländern weibliche Kinder weniger gut versorgt werden und die Frauen sich noch immer zu tode arbeiten müssen oder zu tode geschwängert werden. Die bessere Vorausetzungen für Frauen ist also der modernen Kultur zu verdanken.

    • macho sagt:

      Das mit dem Hormonumfeld hört sich interessant an, hab ich noch nie so gesehen. Aber wohl eher ne Ente, ich glaub Mädchen sind einfach widerstandsfähiger wegen dem Fettanteil.

      Vorallem ist die männliche Lebenserwartung hier in der westlichen Welt unnötig tief. Gab ja Untersuchungen in Klöstern, Männer und Frauen wurden bei exakt gleichem Lebensstyl auch gleich alt. Ich frag mich wieso Männer hier “Draussen” so viel weniger alt werden. Leider scheint sich das sonst niemand zu fragen. :(

      • Eni sagt:

        Viellieicht zuviel Sex?

        Nein im Ernst. Männer in der westlichen Welt pflegen nachweislich einen ungesünderen Lebensstil als Frauen. In der Regel rauchen sie mehr, konsumieren mehr Alkohohl und ernähren sich auch ungesünder (zuviel Chips und Schweinefleisch kein Gemüse)

        Das mit dem hormonellen Umfeld im Mutterleib ist auf meinem Mist gewachsen. Vielleicht sollte man mal einen Wissenschaftler fragen ob das überhaupt Hand und Fuss haben könnte.

      • macho sagt:

        Das erklärt nicht den ganzen Unterschied, einen Teil vielleicht.

      • Eni sagt:

        Was ist denn Ihre Theorie dazu?

      • Der Kampf um die für Männer knapperen sexuellen Ressourcen dürfte auch lebensverkürzend wirken, Macho, denn dieser Kampf ist häufig mit viel Stress verbunden.

        Und das ungesündere Leben, Pommes und Bier etc., nun, das ist nur einTeil der Wahrheit. Praktisch alle Risikojobs, worunter nicht nur Berufe in der Schwerindustrie fallen, sondern alle körperlich harten, jede Baustelle, ob Hoch oder Tiefbau ist egal, entfallen auf Männer. Wir könnten auch einmal zusammen in die Kulturhauptstadt Europas (Ruhr 2010) fahren- und dort in eine Grube, Kohlegrube, schlage ich vor, von denen sind nur noch wenige in Betrieb, bald werden die Letzten geschlossen werden: Die Männer, die zur Blütezeit in die Gruben “einfuhren”, wie man so schön sagt, starben überdurchschnittlich häufig an einer Staublunge. Ja, ein solches Leben ist naturgemäss ungesund, ganz eindeutig. Aber es bringt Kohle, im wortwörtlichen Sinne.

        Es gibt übrigens zum Thema Lebenserwartung in dem Sinne, wie sie Macho anspricht, nur eine einzige Studie weltweit. Das lässt viel Spielraum für Polemik, Interpretationen und Assoziationen. Zuviel Spielraum für die Phantasie also. Trotzdem ist diese Studie interessant. Sie ist ein Unikat, ein kleines Juwel sozusagen, aber eben zu einmalig, als dass man daraus allgemeingültige Schlüsse ziehen könnte.

        Selbstverständlich habe ich sie auf meiner Festplatte.

        Schon seit Jahren ;-)

      • Eni sagt:

        @ Marcel Zufferey

        Na dann; her mirt dieser Studie! Wird das Ihre nächste Carde-blanche?

  12. Brunhild Steiner sagt:

    @macho: die Lebenserwartung der Frauen ist nicht seit hunderten von Jahren soviel höher als die der Männer. Industrialisierung, Medizin und auch die Einführung der AHV haben dafür gesorgt dass einerseits der Körper nicht mehr derart früh schon ausgelaugt war (wasch mal ein Leintuch von Hand am Fluss, schlage Dich bei der Geburt mit Ärzten rum welche vorher an einem Leichnam beschäftigt waren, und schufte bis zum letzten Tag weil kein Geld da ist- da kam auch bei den Frauen der letzte Tag um einiges schneller daher.)
    Dazu kommt das heute höhere Gesundheitsbewusstsein der Frauen plus deren risikoärmeres Verhalten.
    Plus Gewalttätigkeit innerhalb männlicher Gruppierungen (wobei ich nicht weiss ob das die Statistik wesentlich drückt) und dass viele sehr anstrengende Berufe immer noch vornehmlich von Männern ausgeübt werden, inklusive der entsprechend tieferen Lebenserwartung.

    • macho sagt:

      Das sieht schon kompletter aus, was sie zusammengetragen haben. Gewaltopfer und Beruf sind sicher Faktoren, die die Lebenserwartung der Männer unnötig drücken.

      @Eni

      Ich frag mich ja gerade, was es ist. Allein das rauchen und trinken ist es sicher nicht…

      • Eni sagt:

        @ Brunhilde Steiner

        Ja, das mit der Risikoberitschaft wollte ich eben noch nachposten aber Sie sind mir zuvor gekommen.

        Motorradfahrer sind männlich in der Mehrzahl und auch gibt es mehr männliiche Raser. Auch klettern ect wird doch eher von Männern ausgeübt.

        Die Männer üben nicht nur häufiiger einen per se gefährlichen Beruf aus, sondern halten auch oft die Sicherheitsvorschriften nicht ein zb. Dachdecker die nicht gesichert sind, oder wenn bei staubigen Arbeiten kein Mundschutz getragen wird, oder ohne Helm auf dem Bau.

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