Wo Mütter solidarisch sind

Ein Gastbeitrag von Deborah Lacourrège, Bloggerin von Mademoiselle No More

Eine Frage, mindestens 50 Antworten: Mamis helfen sich über soziale Medien. Foto: m01229 (Flickr)

Eine Frage, 50 Antworten: Mamis helfen sich über soziale Medien. Foto: m01229 (Flickr)

Mamagruppen auf Facebook – vor meiner Schwangerschaft wusste ich nichts von deren Existenz. Doch einmal Mitglied, tat sich mir ein neues Universum auf. Und nicht nur mir. Kollegin Sarah Pfäffli hat diesen Gruppen Ende Januar hier im Mamablog den amüsanten und minim provozierenden Beitrag «Wo Muttersein eine Religion ist» gewidmet. Was in den betreffenden Facebook-Gruppen Schmunzeln, aber auch Empörung auslöste.

Ich schmunzelte. Auch ich hole mir Popcorn, wenn in den Gruppen mal wieder über Schoppenmarken oder Schlafratgeber diskutiert wird – der Unterhaltungswert ist jeweils gross. Doch als das Kind noch nicht durchschlief, retteten mich die Mami-Gruppen-Diskussionen durch die Nacht. Es war tröstlich zu merken, dass auch andere Leute nachts um 3 Uhr komplett nüchtern auf ihre Handys starren.

Obwohl selber smartphoneabhängig, staune ich immer wieder, wie omnipräsent gewisse Mamis auf Facebook sind, wie schnell jeder Kauf bzw. Verkauf in einer Diskussion endet. Gleichzeitig staune ich aber auch über die unglaubliche Solidarität, die in diesen Gruppen herrscht. Täglich lese ich von Müttern, die ihre Kleider und Kinderspielzeuge Müttern in Not verschenken möchten. Flüchtlinge, junge Mütter, Opfer von Brand- oder Naturkatastrophen – allen wird sofort geholfen. Und ich meine nicht, dass nur eine oder zwei Mütter helfen wollen. Teilweise melden sich über 100 Frauen. Es gibt geradezu ein Überangebot an hilfswilligen Müttern.

Das Gleiche gilt für Fragen aller Art: Was tun bei Kuhmilchallergie? Was backen, wenn in der Kita Zucker- und Nussverbot herrschen? Wer hat von einer bezahlbaren Wohnung in Dietikon gehört? Ich habe alle meine Schwangerschaftskleider gesprengt – wer kann mir bis morgen neue vorbeibringen? Mein Kind ist so dünn, wo finde ich Hosen, die ihm nicht runterrutschen? Kein Problem ist zu banal, als dass nicht mindestens 50 Mamis der Fragenden hilfreich zur Seite stehen würden.

Auch ich durfte schon mehrere Male von der enormen Mami-Solidarität profitieren: «Was, du hast kein Auto? Du musst sicher nicht mit ÖV und Kinderwagen zu mir ins Dorf kommen. Ich bin eh mal in Zürich, dann bringe ich dir die gekaufte Ware vorbei!» Für zehn Franken brachte mir eine nette Mutter auch schon mal Babyschühchen direkt nach Hause.

Ich mag die Facebook-Mami-Gruppen. Die Diskussionen, das Hickhack, die Schnäppchen, die Solidarität untereinander. Meine kleine Mamiwelt wäre sehr viel langweiliger und farbloser ohne sie. Nur eine Frage bleibt: Wo sind eigentlich die Papis?

58 Kommentare zu «Wo Mütter solidarisch sind»

  • Brunhild Steiner sagt:

    Die Papis brauchen ihre Augen und Finger entweder um die nächste Flasche zu öffnen, oder, was tatsächlich vorkommen sollte, um höherprozentig lohnzuarbeiten 😉

    • Muttis Liebling sagt:

      Nicht nur, wir sind ja auch im MamaBlog etwas überrepräsentiert, aber …

      ‚Kein Problem ist zu banal, als …‘

      Doch, alles was Sie schildern ist zu banal. Männer und Frauen haben wohl doch sehr verschiedene Reflexionsniveaus und Aufmerksamkeitsschwellen. Ein bisschen Thema sollte schon sein.

      Da muss ich mich grad noch mal schütteln.

  • Susi sagt:

    „Ich habe alle meine Schwangerschaftskleider gesprengt – wer kann mir bis morgen neue vorbeibringen?“

    Ich fasse es nicht, hahahaaa! Zufettwerden für die Kleider passiert innerhalb von einer Stunde, und zwar so, dass man dann nicht mehr rausgehen kann und jemanden benötigt, bis am nächsten Tag Grösseres vorbeizubringen, während man zuhause wie ein gestrandeter Wal ohne Kleider rumliegt? Läck Bobby. Zum Glück gibt’s diese (Selbsthilfe-)Gruppen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      ehm, da war ich mit meinen Spitzen ja grad noch harmlos und äusserst subtil…

    • Caroline sagt:

      Mit Beinen wie römische Säulen oder Rückenschmerzen zum Abwinken oder.. sind Shoppingtouren in der Spätschwangerschaft kein Highlight. Und der gestrandete Wal trifft es ziemlich genau. So ist das. Da Frau in der Schweiz ausserdem meistens bis recht knapp vor dem Termin arbeitet fehlt auch die Zeit für vorausschauende Kleiderplanung und daa Extrapolieren von Bauchumfängen. Und dann kommt der Tag, an dem es trotz Osterglocken im Garten schneit und die letzte vernünftige Hose nicht mehr passt. Kann ich mir lebhaft vorstellen.

      • Susi sagt:

        Ach, was. Ich war auch ein gestrandeter Wal, Bauchumfang 140 cm, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mir von jemandem Kleider vorbeibringen zu lassen, sondern kaufte mir die SS-Kleider jeweils gleich etwas zu gross.
        Ich finde, sowas wie da beschrieben wird, wirft ein Licht auf Schwangere, als wären es unselbständige, verblödete Hormonhaufen.

      • Caroline sagt:

        Ach Susi. Wie schön, dass es ein paar perfekte Menschen wie Sie auf der Welt gibt, an denen sich die verblödeten Hormonhaufen messen können. Sonst wüssten unsereins sich ja gar nicht einzuordnen. Ihre Stärke wäre die im Beitrag angesprochene Solidarität zwischen Müttern nicht, zumindest darin wären Ihnen andere deutlich überlegen. (Kann leider nur über Ihrer Antwort kommentieren – Technik- oder ist es meine Verblödung?)

      • Susi sagt:

        Carolina, nein, Sie missinterpretieren die Absicht meines Kommentars. Der Punkt ist eben NICHT, dass ich perfekt bin, sondern dass die Schwangeren- und Mutterwelt nicht so verblödet ist, wie sie oben dargestellt wird.
        P.S. : Natürlich bin ich perfekt. Aber darum ging es mir heute zur Abwechslung nicht. 🙂

      • Carolina sagt:

        Bitte beachten, Susi: diese Posts wurden nicht von mir (CarolinA) geschrieben, sondern CarolinE! 🙂

      • Susi sagt:

        @CarolinA:

        Ach, herrje, voll nicht gemerkt!! Ich Schlufi. Bin wohl doch nicht perfekt.

    • Michu sagt:

      Also Susi meine SS-Kleider passen mir wie Anno 1939…

  • Ulrich Gassner sagt:

    Wo die ‚Papis‘ sind? Die müssen wahrscheinlich die Kohle ranschaffen, damit die ‚Mamis‘ ungestört ach so solidarisch miteinander schwatzen können.

  • Martin Frey sagt:

    „Nur eine Frage bleibt: Wo sind eigentlich die Papis?“
    Seltsame Frage. Irgendjemand muss sich ja noch um die einen oder anderen Nebensächlichkeiten wie Kinderbetreuung und Nahrungserwerb kümmern, während die smartphoneabhängigen Forenmamis grad die Welt retten.

  • Martin sagt:

    zu der Zeit war ich mit Haus sauber machen, Kleider waschen, einkaufen, kochen, Baby rundumservice, troesten wenn es weint, Nuggi organisieren, Moebel zusammenbauen, Seelsorger fuer Frau, nach zwei Wochen wieder zur Arbeit und von dort Ferndiagnose und Motivator, abends wieder das gleiche Spiel. Mein Hilfsdienst damals war die Mutter/Vaterhilfe im Dorf. Etwas vom Besten.

    • francesca sagt:

      Dass wegen einem Baby gleich eine „Mutter/Vaterhilfe“ aus dem „Dorf“ benötigt wird, ist schräg genug. Da kommt die Frage auf, wie denn die Mütter früherer Zeiten – mit der Hilfe der Väter konnte man damals nämlich nicht rechnen – das bewältigt haben; mit wesentlich mehr Kindern, einem Haushalt ohne Komfort und oft noch mit Arbeit in Fabrik oder Stall und Feld. Dass Sie – und viele andere Ihrer Mitschreiber – sich nicht schämen, hier geradezu lächerliche Kommentare dieser Art überhaupt unter die Leute zu bringen, ist unerfindlich.

      • k. miller sagt:

        Wir leben aber nicht mehr „früher“, sondern heute. Und „früher“ gab es häufig noch die Grossfamilie, da schaute nicht nur die Mutter auf die Kinder. Da ist eine Mutter/Vaterhilfe im Dorf möglicherweise ein guter Ersatz.
        Dass Sie sich nicht schämen, Kommentare anderer Schreiber als lächerlich zu bezeichnen.

      • Swissgirl sagt:

        @Francesca: Sie verkennen die Tatsachen: früher wurden die Kinder meist nicht von den Müttern erzogen, weil diese in Fabrik oder Stall arbeiteten sondern von älteren Geschwistern, Grossmüttern, Tanten, etc.

      • 13 sagt:

        Und nicht zu vergessen: Babys wurden oftmals einfach ins Bettchen gelegt, die Mutter kam alle 3-4 Stunden zum stillen und ging wieder. Wird das heute gemacht, kommt (zu recht!) die KESB.

      • Martin sagt:

        @francesca, hat Sie mein Beitrag beleidigt? Wie ist denn das moeglich in einem Mammiblog? so als Begruendung, mein Lehrer sagte mir mal, wer sich getraut und einmal fragt (mami/papi service im Dorf) der ist fuer 2 Minuten der Dummkopf, wer aber nie fragt, der bleibt es ein Leben lang.

  • 13 sagt:

    Es hatte so gut angefangen. Denn ja, es besteht auch eine grosse Solidarität. Ich habe nicht nur einmal erlebt, wie sich innert weniger Stunden ein ganzes Helfernetz gebildet hatte, um eine Mutter mit Schreibaby zu unterstützen. Oder um die anderen Kinder zu hüten, während sie mit einem zum Arzt fährt, bzw. wenn es sei muss, von jemanden gefahren wird. Wie innert kurzer Zeit eine Tragehilfe oder ein Kinderwagen ausgeliehen wurde, wenn der eigene zur Reparatur musste oder zu gross für die Ferien war. Wie rechtliche Ratschläge gegeben wurde, wenn jemand in Not ist. Ja, man kann sich darüber lustig machen, aber letztlich, macht das das Leben oftmals viel einfacher. Ich denke oftmals, es ist einfach die moderne Form der Grossfamilie von früher.

    • 13 sagt:

      Und die Papis? Aus meiner Erfahrung brauchen sie keine 50 Frauen, die ihnen antworten, denn sie fragen einfach ihre Frau und gehen davon aus, dass sie das Rezept für den Laktose- und zuckerfreien Kuchen finden wird. Das unabhängig davon, wer ihn zuletzt bäckt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        also das würde bedeuten die Papis delegieren die Forenaktivität einfach ab, und somit erscheinen sie nicht in der Wahrnehmungsstatistik- welche uU negativ bewertet wird- klug, klug… 😉

      • 13 sagt:

        Ja, so in etwa. Mein Mann findet ja Foren etc. sooo blöd, aber profitiert indirekt immer wieder davon (und sei es nur, weil ich für Themen, die ihn nicht interessieren schnell andere Gesprächspartner finde 😉 )

  • Franz Vontobel sagt:

    „Laktose- und zuckerfreier Kuchen“

    Ich prangere an, dass so etwas unter der irreführenden Bezeichnung „Kuchen“ geführt wird! Das widerspricht jeglicher Lauterkeit!

    • sole sagt:

      😀 Der beste Kommentar bis jetzt. Wobei viele Kuchen laktosefrei sind – mit Eiern, Butter, Zucker und Mehl kommt man ja schon weit. Und ich kenne mehrere Mütter, die stolz zuckerfreien Kuchen backen und Agavendicksaft zum Süssen verwenden. Ist also auch ein Kuchen mit Zucker, bloss kommt letzterer in einer anderen Form daher. Ich erspar mir aber jeweils die Diksussion, warum Fruktose jetzt nicht unbedingt besser ist als Kristallzucker…

      • 13 sagt:

        Butter ist laktosefrei?

      • sole sagt:

        @13: Butter ist nicht laktosefrei, aber sie enthält sehr wenig Laktose und wird daher oft vertragen. Trotzdem hätte ich noch ein bisschen mehr nachdenken sollen vor dem Posten. Margarine ist z.B. ein guter Butterersatz beim Backen, ohne dass man Geschmackseinbussen in Kauf nehmen muss.

      • 13 sagt:

        Danke, das wusste ich nicht, also das mit der besseren Verträglichkeit. Gut zu wissen (nicht dass ich wirklich etwas backen würde, aber man weiss ja nie 😉 ).

  • Ylene sagt:

    Jedem das seine. Nach kurzer ‚Recherche‘ sind für mich als u. a. Mutter so Facebook-Gruppen und sonstige Mütter-Foren gar nichts. Die finde ich weder zielstrebend (Info in nützlicher Frist) noch verlässlich (sehr esoterisch u wertend) noch irgendwie sonst interessant (wenn ich unbedingt Klatsch will, gehe ich kurz auf Blick :-)). Wenn ich ein Problem habe, google ich das meistens kurz (besonders für Rezepte oder grobe Ersteinschätzung üblicher Kinderkrankheiten/-probleme gibt’s ja wirklich genügend professionelle Webseiten) oder frage meine (Schwieger)Eltern – oder plane halt ein wenig im Voraus. Denke, vielen anderen Müttern und Vätern geht es hier genau gleich. Und ja, mein Mann kümmert sich grossartig um unsere Kinder u ist sehr engagiert – und dies völlig ohne Social Media.

  • Papperlapapi sagt:

    „Wo sind die Papis?“
    Ich für meinen Teil starre 4 Tage pro Woche in einen Bildschirm, die 3 Tage die ich zuhause bin, meide ich ihn.

  • Erika sagt:

    Wo die Papi’s sind? Also der Papi meiner Tochter ist spurlos verschwunden, und das seit Beginn der Schwangerschaft, aber ich wusste seine Reaktion und habe die ganze Verantwortung von Anfang an alleine getragen, ich bin somit 100% Alleinerziehend, erhalte auch keine Alimente, aber mir und meiner Tochter gehts gut und ich kann unser Leben gut finanzieren. Somit kann ich in meinem Fall nicht sagen, dass der Papi am arbeiten ist um unser Lebensunterhalt zu finanzieren. Der Papi ist aber jederzeit willkommen und ich bin ihm auch nicht böse für sein Verhalten (keine Verantwortung tragen), denn er hat mir das schönste Geschenk meines Lebens gemacht, eine Tochter geschenkt! Wunderbar!

  • dres sagt:

    Viele Mamis zeichnen sich auf Facebook vor allem dadurch aus, dass sie ihre Sprösslinge alle fünf Minuten posten. Und ja, die übrigen Sörgelchen müssen natürlich auch noch virtuell betratscht werden. Ich habe jetzt dann unsere zwei Kids (6 jährig / 8 Monate) eine Woche komplett für mich und hoffe ganz fest, dass die FP Mamis dann auch mir tatkräftig unter die Arme greifen. Sonst bin ich wahrscheinlich schon beim Schöppelen überfordert…

    • sole sagt:

      Die FB-Mamis werden sich erstmal darüber auslassen, ob es sinnvoll ist, dass Ihr Kind einen Schoppen bekommt, statt dass es gestillt wird. 😛

      • dres sagt:

        Hahaha, stimmt. Also, überredet, ich werde das Bebe stillen, von mir aus den Grösseren auch noch.

  • Rémy sagt:

    Ich würde mal ganz frech sagen, die Papis sind auf der Arbeit, weil nur vom vor dem Facebook sitzen werden ja die Mamis wohl ihren Unterhalt nicht bestreiten können.

  • maia sagt:

    Und wo sind die Nachbarn, Bekannten, Verwandten? Ist doch ziemlich schräg, dass man/frau in anonymen Foren rumhängt und oft nicht mal die Nachbarn im gleichen Haus kennt – schöne neue Welt 🙁

    • 13 sagt:

      Sie dürfen das nicht so negativ sehen. Vielleicht hat frau einfach mit der FB-Mutter, die 200 km entfernt lebt, einfach mehr gemeinsam als mit der Nachbarin. Also warum sollte sie die Zeit mit dieser verbringen? Weil sie zufällig nebenan lebt?

      • maia sagt:

        Nur kann die, die 200km weiter weg wohnt nicht rasch vorbeikommen und einen Tee kochen, wenn nichts mehr geht. – Natürlich gebe ich Ihnen recht @13, aber manchmal kommt es mir eben schon sehr schräg vor.

      • 13 sagt:

        @ maia
        Nein, aber lieber beim selber gemachten Tee das Herz ausschütten, als dass man zwar einen Tee bekommt, aber man sich auf Smalltalk beschränken muss. Ich konnte übrigens auch viele tolle Frauen inzwischen persönlich treffen. Weil man gezielt sucht und nicht einfach zufällig im gleichen Rückbildungskurs ist.

      • maia sagt:

        @13 – es gibt ja nicht nur schwarz/weiss. Ich denke schon, das sie verstehen, was ich meine. Aber ich finde es wichtig, dass wir nicht „nur“ noch virtuell unterwegs sind und uns dann wundern, wenn der Nachbar 1 Monat tot in der Wohnung liegt.

    • k. miller sagt:

      Die Foren sind nur so anonym, wie man selbst damit umgeht. Ich bin zwar nicht in Mütterforen, aber auf anderen Plattformen unterwegs und weiss, dass ich mit einer „lebendigen“ Person mit ähnlichen Interessen kommuniziere – da ist keine Maschine.
      Zwar kenne ich auch meine Nachbarn, aber mehr als oberflächlicher Treppenhausklatsch entsteht da meist nicht, ist halt nicht die gleiche Wellenlänge.
      Kommunikation funktioniert auf verschiedenen Ebenen, und es ist nichts Schlechtes dabei, wenn man alle Möglichkeiten nutzt. Ja, schöne neue Welt 🙂

      • maia sagt:

        @k.miller: Die Foren sind genau dann nicht mehr anonym, wenn sie das Gegenüber persönlich kennen.

  • Mami12 sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Ich selbst bin kein Freund dieser (oder jegwelcher anderen) Mamigruppen. Aber ich kann es nicht mehr hören wie immer alle auf den anderen rumhacken. ich hab ab und zu das gefühl es geht nur noch ums sich von irgendwas zu distanzieren und sich besser zu fühlen (oder darzustellen) als alle anderen.
    mir hat der artikel gut getan.
    und erst noch von einer zürcherin.
    bravo!

    • sole sagt:

      Soweit einverstanden mit Ihnen. Aber was meinen Sie mit „und erst noch von einer zürcherin“? Ist das ein Seitenhieb auf die Zürcher? Im Sinne von „erstaunlich, dass ausgerechnet eine Zürcherin etwas nettes schreibt…“ So von wegen Rumhacken…

  • k. miller sagt:

    Ich habe vor einiger Zeit (nach dem Artikel von Markus Tschannen) in Mütterforen reingeschnuppert und mich köstlich amusiert 😉
    So wie dort miteinander geschrieben wird, hat man tatsächlich den Eindruck einer eingeschworenen Gruppe, die sich ununterbrochen in den Foren rumdrückt statt sich mit ihren Kindern direkt zu beschäftigen… oder so 😉
    Aber ist das hier im Mamablog nicht ähnlich? Ich schaue fast jeden Tag hier rein und lese häufig die immer wieder gleichen Namen der Kommentierenden. Dabei könnten wir doch was Anderes machen. Arbeiten zum Beispiel. Mit den Kindern Osterdeko basteln. Oder den Kleiderschrank entrümpeln. Seien wir ehrlich – wir sind auch nicht besser – wir geniessen die digitale Welt. Wären wir sonst hier?
    Und jetzt raus an die Sonne!!! 🙂

  • Miguel de Antoni y Maura sagt:

    Wieso Whatsapp? Wir nutzen nur iMessage! Damit grenzen wir bewusst jene Androider-Winner-Berries aus… Wenn mich jemand erreichen will, dann diktiere ich, der Empfänger, die Art und Weise der Kommunikationsaufnahme und nicht der Sender. Spass bei Seite. Im Zeitalter der „JeKaMi-Google-Universität“ glauben sich viele (Mütter) der aktuellen Kommunikationsmittel mächtig, weil sie wohl unbedingt „dazugehören“ wollen. Die Netikette (mobile wie online) geht leider verloren und dann wundern sie sich, wieso man(n) die Kommunikation abbricht. Btw: why not twitter, FBmessenger, skype, snapchat, weChat, Line, ch@ton nutzen? Eben! If an idiot looks in, you can’t expect an apostle to look out. (Stephen Fry)

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