Schönste Kindheitserinnerungen

A mother walks down a platform with her son in the main train station in Zurich, Switzerland, pictured on September 29, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally) Eine Mutter geht mit ihrem Sohn am 29. September 2009 ein Perron im Hauptbahnhof Zuerich entlang. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Ferienabenteuer beginnt am Bahnhof. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Wenn man Mutter oder Vater wird, gibt es diverse Punkte, die man anders machen will als die eigenen Eltern. Andererseits sind da auch die Dinge, die man genau gleich machen möchte. Familienferien zum Beispiel. Ich habe so viele schöne Kindheitserinnerungen an unsere damaligen Ferien, dass ich heute als Mutter immer wieder das dringende Bedürfnis verspüre, meine Kinder dasselbe erleben zu lassen. So kam es, dass ich mit meiner Familie nun schon zum zweiten Mal in das Walliser Dorf gefahren bin, in dem ich schon vor drei Jahrzehnten die Sportferien verbracht hatte. Und letzten Herbst habe ich spontan eine Reise im Nachtzug gebucht mit den Kindern. Warum? Weil ich selber als kleines Kind etliche Jahre mit dem Adria Express in die Sommerferien fuhr, dem Nachtzug also, der die Familien früher massenweise von Zürich direkt nach Rimini kutschierte. Auch wenn sich alles Jahr für Jahr wiederholte, es war immer wieder ein Riesenabenteuer für uns Kinder, in einem rollenden Hotelzimmer zu übernachten und am nächsten Morgen an einem völlig anderen Ort, in einem fremden Land aufzuwachen.

Dieses Mal fuhren wir zwar nicht in den Süden, sondern Richtung Norden, nach Amsterdam. Und ich muss zugeben, so gut wie früher habe ich im rüttelnden Bett nicht geschlafen. Es waren einige Tassen Kaffee nötig, um am nächsten Tag wach zu bleiben. Vielleicht hatte ich also aus Übermüdung einen leicht verklärten Blick, aber ich fand unsere Reise absolut grossartig. Am Morgen aufwachen und aus dem Fenster die Landschaft vorbeiziehen sehen. Und beim Zwischenhalt verschlafen aus dem Fenster gucken und darüber schmunzeln, dass man selber völlig zerknittert mitten im Bahnhof sitzt, während die Wartenden auf dem Bahnsteig alle schon fürs Büro zurechtgemacht sind.

Cristian Iohan Ştefănescu

Draussen dunkel, drinnen gemütlich. Foto: Cristian Iohan Ştefănescu, Flickr.com

Praktisch fand ich unser Reisevehikel auch, gerade weil ich allein unterwegs war mit den Kleinen. Wir konnten uns frei bewegen, hatten Platz für unseren ganzen Karsumpel – sogar einen Buggy hätte ich zur Not noch untergebracht im Abteil – und konnten am Morgen mitten in der Stadt aussteigen, sodass wir unser Zuhause innert kürzester Zeit mit dem Bus erreichten.

Für uns war klar, dass wir die Reise wiederholen würden. Doch kaum zurück, erfuhr ich, dass die Deutsche Bahn (DB) die City-Night-Line-Verbindungen per Ende 2016 einstellen würde. Womit auch die Schweiz vom Nachtzugverkehr Richtung Amsterdam, Berlin, Prag und Hamburg abgeschnitten sein wird, denn die SBB selber betreiben keine Nachtzüge. Die Reaktionen auf den Entscheid sind gespalten. Während der Verein Umverkehr eine Petition lanciert hat, um die Nachtzüge zu retten, sind gewisse Politiker der Meinung, Nachtzüge seien sowieso nur etwas für Nostalgiker und deshalb nicht fördernswert. Argumentiert wird meist mit dem Umweltschutz und mit den Kosten. Die Nachtzugbefürworter führen ins Feld, dass die Reise im Zug von Zürich nach Berlin nur ein Drittel der CO2-Emmisionen verursache und 50 Prozent weniger Energie verbrauche als eine Flugreise. Die Bahngesellschaften hingegen argumentieren, dass sie bei längeren Reisezeiten schlicht nicht mit den Angeboten der Fluggesellschaften mithalten könnten.

Das monetäre Argument kann ich nicht unterschreiben: Die Flugreise hätte uns drei mehr gekostet, weil ich für den Sitzplatz des Kleinen im Flugzeug schon hätte bezahlen müssen, er im Zug aber noch gratis mitreisen konnte. Und dies, obwohl ich ein De-luxe-Abteil gebucht hatte, damit wir unser Zimmer mit niemand Fremden teilen mussten und ein eigenes kleines Badezimmer hatten – ein immenser Vorteil, wenn man mit kleinen Kindern reist, die manchmal mitten in der Nacht aufs WC müssen, und zwar sofort.

Gerade für Familien ist es deshalb meiner Meinung nach ein grosser Verlust, wenn die Nachtzüge wirklich verschwinden sollten. Ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht aber noch. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) verhandeln nämlich laut der NZZ mit der DB über eine Übernahme der Nachtzugverbindungen. Und betonen, dass sie diese Linien keineswegs nur aus Nostalgiegründen betreiben würden, sondern zufrieden seien mit den Zahlen, auch wenn es sich bei den Nachtzügen um ein Nischenprodukt handle.

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Und für das Gepäck mit der Feriengarderobe hats im Zug zum Glück auch genug Platz. Foto: Amarcord Film Still

Dass die Nachtzüge noch lange nicht aufs Abstellgeleis gehören, beweisen auch andere Länder: In Grossbritannien etwa fährt der Night Riviera Sleeper sechsmal pro Woche von London nach Penzance. Schottland investiert 150 Millionen in die Modernisierung der Schlafzüge, und auch Finnland hat laut NZZ «mehrere Dutzend Millionen Franken in den Kauf von neuen Schlafwagen gesteckt», die zwischen Helsinki und Lappland eingesetzt werden.

Bleibt zu hoffen, dass sich auch für die Schweiz eine Lösung finden lässt. Weil die Reise im Nachtzug umweltfreundlich, praktisch und manchmal tatsächlich günstiger ist – und sich gerade wegen des leicht nostalgischen Touchs jedes Mal von neuem wie ein kleines Abenteuer anfühlt.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Reisen im Nachtzug? Und sind Sie mit Ihren Kindern schon einmal im Zug schlafend in ein anderes Land gereist?

60 Kommentare zu «Schönste Kindheitserinnerungen»

  • diva sagt:

    ich hatte selber nie das vergnügen, aber ich habe lange zeit einen freund jeweils zum citynigthline gebracht und zwei tage später wieder abgeholt. es war eine spezielle stimmung, da leute die den CNL nahmen wirklich noch «reisten». es hatte etwas feierliches, wenn ich jeweils verabschiedete und etwas erwartungsvolles, freudiges wenn ich abholte und er völlig zerknautscht aus dem zug stieg und wir bahnhof noch zusammen kaffee tranken. die ganze stimmung um den zug, zwischen den reisenden und auf dem perron war eine andere. hatte nichts mit pendelei zu tun. ich vermisse generell die stimmung auf dem bahnhof und die zeit, wo man mit dem zug noch «vereiste» und züge nicht einfach zum pendeln benützt wurden…

  • Jana Türlich sagt:

    City Nigh Line hat wirklich noch etwas von reisen … da ist ein Stück weit auch der Weg das Ziel. Und ungemein praktisch ist es auch – kürzlich hatte ich um 9 Uhr einen Termin in Hamburg wahzunehmen. Mit dem ersten Flieger wäre ich hoffnungslos zu spät gekommen (seit die Flughäfen nicht mehr im Stadzentrum liegen …), die Alternative wäre ein Flug tags zuvor plus Hotel gewesen. Bei diesem Szenario hat die Bahn erstaunlicherweise (?) einen echten Preisvorteil, ist definitiv bequemer (im Deluxe-Abteil) , die Fahrt macht Spass und man kommt ausgeschlafen an.
    Der Zug war notabene voll … soviel zu „braucht doch niemand“.

  • Merasol Doruelo sagt:

    Leider nur schlechte Erfahrungen gemacht mit Nachtzügen – hoffnungslos überteuert, kein Service weit und breit in den Abteilen, unbequeme Liegen (Zürich-Firenze, Zürich-Barcelona). Verspätung.
    Seither verzichten wir darauf. Schade, dass es den Bahnen nicht gelungen ist, komfortables Reisen auch nachts zu gewährleisten.

  • Charly Büchi sagt:

    Das erste mal war ich 1987 mit dem Wienerwalzer in einem Nachtzug nach Wien und es war gut, wenn auch nicht so wahnsinnig komfortabel. Die späteren Reisen mit dem Nachtzug nach Paris – vor den tollen TGV Verbindungen – waren eine Tortur. Alles so klein und als alleine Reisender sehr teuer. Die schönste Reise war jedoch die von Zürich nach Barcelona und zurück mit dem Hotelzug Talgo. Ich hatte ein Deluxe-Abteil mit WC und Dusche in der Kabine, einem wunderbaren 3 oder 4 Gang Menu inkl. Wein etc. Das Morgenessen war dann etwas mager, aber ok. Dass der Zug damals auf beiden Wegen über eine Stunde Verspätung hatte, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Obwohl ich für den Preis mindestens 2 x hätte fliegen können, war es toll. Ich hoffe die restlichen Nachtverbindungen bleiben erhalten

  • Barbara Grohé sagt:

    Als unsere Kinder kleiner waren (heute 25 und 22 Jahre alt) sind wir mit dem Nachtzug nach von Lörrach nach Hamburg. War immer sehr aufregend und hat viel Spass gemacht. Vor ein paar Jahren war ich mit der nun erwachsenen Tochter mit dem City Nightline einmal in Amsterdam und dann von Zürich nach Hamburg gefahren. Ich finde das praktisch und eine tolle Sache. Man steigt abends in Zürich ein und ist morgens ausgeruht am Zielort. Ich hoffe, dass es diese Möglichkeit des Reisens weiterhin geben wird.

  • Heidi Merz sagt:

    Als Kind bin ich mit den Eltern im Nachtzug von Zürich nach Rom gefahren, als Erwachsene von Zürich nac Hamburg, Berlin, Kopenhagen, Ljubliana, Barcelona, Amsterdam, Brüssel. Vor allem im Deluxe Abteil ist es genial! Und die Züge waren immer voll. Gerade mit Kindern ist es die entspanteste Art zu reisen, wie Sie sagen. „Nicht rentabel“ ist eine glatte Lüge. Masslos ärgert mich, dass CNL die neuen Doppelstöcker mit den Luxus-Deluxe-Abteilen wieder verkauft haben. Die alten Wagen sind Holzklasse im Vergleich. Ärgerlich auch, dass die Verpflegung recht beschränkt ist.

  • Magdalena sagt:

    Bin schon durch halb Europa mit Nachtzügen. Warum? Weil meine Eltern immer so mit uns verreist sind und weil nur Velofahren eine schönere Art zu reisen ist. Etwas vom besten ist Helsinki-Lappland, wie ein bisschen Kaurismäki. Schön, dass die Finnen daran festhalten.

  • Björn sagt:

    Ich bin in meinem Leben schon unzählige Male mit Nachtzügen gefahren und ich habe es immer geliebt. Nach Italien, Frankreich, Holland, Hamburg, Berlin, Dänemark, Schweden. Besonders toll die 48h Reisen nach Nordschweden mit zweimaliger Übernachtung. Oder auch schon Tagestripps nach Berlin (eine Nacht hin, nächste zurück). Mit der Familie in letzter Zeit häufiger im Autozug Lörrach-Hamburg, sehr entspannend. Meist mit Liegewagen, in Schweden aber auch schon mal Schlafwagen mit Dusche im Abteil – total luxuriös. Schade, dass es immer weniger Nachtzüge gibt!

  • Rahel Blatter sagt:

    Früher war ich viel zu Fuss unterwegs, später mit dem Pferd oder Kamel, jetzt mit dem Alter reise ich am Liebsten mit der Eisenbahn: Von Peking nach Lhasa oder in den Westen nach Kaschgar; von Saigon mit dem Tonkin nach Hanoi; in Indien von Varanasi nach Dehli; durch Kanada von Toronto nach Vancouver; der Seidenstrasse entlang durch Uzbekistan, Turkmenistan Kachastan nach Kirgisistan; und unvergesslich von Istanbul nach Damaskus…..
    Im Zug hat man die Musse, sich umzusehen, mit den Leuten zu plaudern, einmal auszusteigen und ein paar Tage an einem Ort zu verweilen, oder einfach die Landschaft an sich vorüberziehen zu lassen und zu träumen….

  • Martin Abele sagt:

    Als noch der Pau Casals von Zürich nach Barcelona fuhr, waren wir jedes Jahr einmal hin. Die Fahrt war immer perfekt. Zuerst ein Schlummertrunk an der Bar, dann Schlafen in bequemen Betten und schliesslich bereits in Spanien Aufwachen und noch eine Stunde erwartungsfroh beobachten, wie Barcelona näherkommt. Dasselbe machen wir noch heute jährlich in Richtung Hamburg. Dort fährt der Nachtzug zwar noch, aber es gibt leider keinen Speisewagen mehr und die Abteile sind nicht mehr so schön wie bei den ehemaligen Doppelstöckern. Trotzdem hoffen wir sehnlichst, dass die Nachtzug-Verbindungen ab der Schweiz erhalten bleiben. Wir reisen so mit ruhigem Öko-Gewissen, sparen eine Nacht im Hotel und können gleich morgens mitten im Zentrum unseren Urlaub starten. Es gibt nichts Besseres!

  • Othmar Meissen sagt:

    Ich habe wunderschöne Erinnerungen an die Nachtzüge von Zürich bzw. Basel nach Rom. Nach dem Einstieg ein kleines Cüpli, dann ein feines mitgebrachtes Picnic als wir am Vierwaldstättersee bzw. im Berner Oberland waren. Und ich wachte bei einem Kafi auf, als wir in Orvieto vorbeifuhren. Dann auch schöne Erinnerungen an den späteren Orientexpress von Paris nach Wien – mit Kafi als ich am Schloss Schönbrunn vorbeifuhr. Es ist einfach wahnsinnig schade, dass die Idee der Nachtzüge an Bedeutung verliert. Schliesslich als Teenager mit Rucksack die Fahrt mit dem früheren Orientexpress von Mailand nach Athen und zurück – das waren noch Zeiten!

  • Paul Wirth sagt:

    Danke Frau Kuster für Ihren Bericht. Raten Sie mal was wir heute gebucht haben: CityNightLine für die ganze Familie nach Amsterdam!!! Hurrraaaaa!!!

    Früher ohne Kinder wars Rumänien, Berlin, Kroatien, Ukraine, Polen…alles mit dem Nachtzug. Jetzt zum ersten Mal mit den kleinen, wir freuen uns tierisch!

  • Stephan sagt:

    Ich bin unzählige Male mit dem Nachtzug verreist, habe es alerdings immer als eher lästig empfunden. Da ich ein Kurzschläfer bin, konnte ich bei jeder Fahrt neu merken, dass der Nachtzug viel länger unterwegs ist, als beispielsweise der TGV oder der ICE. Jetzt, da sich die Kinder immer besser selbst beschäftigen können, fahre ich lieber 8h ICE als 13h Nachtzug.

  • marie sagt:

    seit kindheit bin ich leidenschaftliche bahnfahrerin. aus den benannten gründen. eine meiner schönsten zugreisen war ab bern nach london über belgien – damals gab es den tunnel noch nicht und ich hätte/würde diese route ohnehin nicht wählen. die fähre von oostende nach dover war für mich eher eine leidende angelegenheit (seekrank) aber die weissen felsen, das überirdische grün und der blaue himmel sind mir in allerbester erinnerung. und dann die zugreise nach victoriastation: …ich klebte förmlich an der scheibe.
    danke für ihren bericht, es bestärkt mich, noch mehr zug zu fahren – mal sehen wohin ich könnte. mich zieht es m moment in den südosten frankreichs…

    • marie sagt:

      …vergessen anzumerken: dieses reisen der langsamkeit ist nach wie vor eine wunderbare erfahrung, um langsam vorbereitet anzukommen. aber klar, nicht jedermanns sache.
      …an den flughäfen bin ich durch das scnelle ankommen immer ein bisschen verhürschet.

  • Rainer sagt:

    Habe das 1x gemacht.
    Basel->Kopenhagen.

    War ganz OK. Nicht wirklich bequem. Ausgeruht war ich nicht.
    Speisewagen war OK, das „Frühstück“ am nächsten Tag – zum Vergessen.
    Luxus ist sicher was anderes. Aber wie schon von anderen Kommentatoren angemerkt: nicht das Ziel steht im Vordergrund, sondern die Reise an sich.
    Man trifft dort Leute, die man sonst nirgends treffen würde und kommt mit ihnen ins Gespräch.
    Würde im Flugzeug nie so passieren.

    ICE ist allerdings auch ganz OK (zurück bin ich dann ICE gefahren).
    Würde ich das nochmal machen? Weiss nicht.
    Würde aber auch nicht pauschal sagen: nie wieder.

  • leaunterwegs sagt:

    Nachtzüge haben nichts Nostalgisches an sich, sondern sind einfach nur praktisch für Personen ohne Auto, mit Velo oder Kinderwagen und Gegnern von Flugreisen, um von A nach B zu kommen.
    Praktisch deshalb wegen dem Velowagen, wo Velofreunde ihre Göppel und Familien ihre Kinderwagen hinstellen können. Unser Kinderwagen hatte zusammengefaltet sogar Platz im Deluxe-Abteil. Unsere Tochter muss sich zwar noch etwas an den Nachtzug gewöhnen, die Eltern hingegen nicht. Sie bedauern den Entscheid der DB sehr. Denn ICE und Kinderwagen (nicht Buggy!) ist alles andere als entspannt! Und ICE und Velo geht schon mal gar nicht. Flug und Velo ist ebenfalls nicht wirklich lustig. Als Alternative gab es bis jetzt für uns nur den Nachtzug…

  • Falken sagt:

    Die SBB muss sich auch fragen lasse, was sie für die Nachtzüge (der anderen Betreiber) tut.
    Der Rückzug der DB ist ja Beweis genug, dass die Wirtschaftlichkeit recht knapp ist, was ja auch leicht erklärbar ist: Bei einem Tageszug fahren viele Reisende auf unterschiedlichen, kürzeren Teilstrecken mit, wo die Preise je km meist höher sind als bei Nachtstrecken. Bei einem Nachtzug wie Wien-Zürich wird dagegen meist die gesamte Strecke zurückgelegt, und bei den Reisenden von St. Pölten nach Zürich oder von Wien nach Buchs kann der Bettplatz für die restliche Strecke auch nicht getrennt verkauft werden.
    Die SBB nimmt aber für den Nachtzug dieselbe Trassengebühr (Schienenmaut) wie für den Tageszug. Ergebnis: Der Nachtzug wird unwirtschaftlich(er). Hier wäre also einAnsatzpunkt.

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