Wo Muttersein eine Religion ist

Ein Gastbeitrag von Sarah Pfäffli*

Bevor man ein Kind bekommt, hat man ja allerlei Prinzipien und Vorstellungen, die sich allesamt im Moment der Geburt in Luft auflösen, weil: So ist es halt. Und es hat schon seinen Sinn, dass Eltern in Quietschstimme sprechen, ihre Nase in den Windelpo des Kindes drücken und um 19 Uhr daheim sein müssen, um das Baby ins Bett zu bringen. Diesen universellen Gesetzen kann sich niemand entziehen, da kann man es sich noch so vornehmen.

Und so landete auch ich wider all meine guten Vorsätze plötzlich in mehreren Facebook-Müttergruppen. Konkret Mütterflohmarktgruppen.

Inzwischen ist das Konsultieren dieser Foren eines meiner Hobbys. Es ist wie ein nie enden wollender Slapstickfilm: Das Hinschauen tut weh, aber man kann doch nicht anders. Die «Mamis» (so sprechen sie einander an) schreiben bevorzugt auf Schweizerdeutsch und leiden oft an Satzzeichen- und Emoji-Diarrhöe. «Will denn wirklich niemand diesen Kinderwagen????? Unglaublich!!!!!», steht in der Kinderflohmarktgruppe unter dem Foto eines unglaublich!!!!! leuchtpinkigen Kinderwagens.

Bemerkenswert sind aber insbesondere die Interaktionen zwischen den Teilnehmerinnen. Denn wehe jenem Mami, das sich nicht an die aktuellen Müttergebote hält. Und die lauten (Liste nicht abgeschlossen):

  1. Familienbett ist das einzig Wahre.
  2. Babytragen, bei denen das Kind nach vorne rausguckt, sind des Teufels.
  3. Stillen ist heilig.
  4. Schreien lassen ist quasi eine Foltermethode.
  5. Dem Kind das Handy geben: verboten.
  6. Statt gekauften Brei könnte man auch Rattengift verfüttern.
  7. Kinder, die per Kaiserschnitt zur Welt kamen, sind nicht mehr zu retten, schuld ist natürlich: die Mutter.

2Und so endet jeder Beitrag, in dem eine Mutter beispielsweise eine dieser verbotenen Babytragen zu kaufen sucht, in einer immer aggressiver werdenden Kommentarkaskade. Es fängt meist mit einer unschuldigen Frage an: «Darf ich fragen, weshalb du ausgerechnet DIE Tragehilfe suchst? Es gibt sooo viele bessere!», und dann brechen alle Dämme: «Wollte ich auch grad schreiben», und Hinweise auf Artikel, die aufzeigen, weshalb jedes Kind mit einem irreparablen Schaden aufwachsen wird, das so rumgetragen wird. Auch ein Buch mit einer offenbar verbotenen Schlafmethode («Jedes Kind kann schlafen lernen») verkaufen zu wollen, ist eine Untat, die sogleich mit entsprechenden Kommentarsalven bestraft wird.

Aus jeder scheinbar noch so unschuldigen Frage kann eine Grundsatzdebatte erwachsen, was nun ein gutes Mami tun muss oder lässt. Mutterschaft ist hier eine Religion.

Häufig wird auch Streit um die feilgebotenen Waren öffentlich ausgetragen, besonders liebe ich passiv-aggressive Einträge: «Ich finde es einfach schade, dass es Mamis gibt, die es nötig haben, bestellte Ware nicht zu bezahlen.» Im unterhaltsamsten Fall kommt es zu einer fiesen Fehde mit öffentlichem Pranger: «Nur damit ihr es wisst: Ich habe Probleme mit (voller Name), nicht umgekehrt! Nur weil es mir in der SS nicht gut geht (Anm. d. Red.: «SS» heisst nicht «Schutzstaffel», sondern «Schwangerschaft») und ich deshalb meine Sachen noch nicht abholen konnte, wird sie beleidigend und tickt aus! Unreif so etwas! Ich lasse mich nicht fertigmachen!» (Natürlich auf Mundart, der Verständlichkeit halber übersetzt.)

1Was für ein Bild geben die Frauen hier von sich ab! Die typische Mutter, so scheint es, ist eine den ganzen Tag auf Facebook verbringende, salzteigbastelnde, hausdekorierende, dauerstillende, schnäppchenjagende, quasi-religiöse, belehrende, besserwisserische, aufopfernde, nimmermüde Überfrau. Mamis, ein wenig Humor und Selbstironie könnten manchmal nicht schaden (und damit meine ich nicht eine Zeile zwinkernder Emojis)! Mütterbashing (ja, ich weiss, auch mein eigenes) ist doch gaga. Ist es nicht schon anstrengend genug, dieses Elternding irgendwie halbwegs hinzukriegen? Da müssen wir uns nicht noch gegenseitig erziehen.

Und doch: Wie bei einem Verkehrsunfall muss ich immer wieder schauen, was gerade so läuft. Mütter-Facebook-Gruppen sind meine private kleine Comedyserie.

Gern würde ich mal selbst ein wenig in den Plot reinfunken. Zum Beispiel mit einem Beitrag wie diesem: «Hallo Mamis! Ich suche noch folgende Gegenstände für unsere Erstausstattung: 1. Babybjörn-Trage, 2. Laufgitter, 3. Leine für Kleinkind, 4. Buch zum Thema Ferber-Schlafmethode, 5. Ohrenschutz (Pamir) (für Erwachsene). PS: Hat jemand iPhone-App-Tipps für ein Neugeborenes? Und gibt es Frauen hier, die auch einen geplanten Kaiserschnitt wollen? Merci!!!!!!!!!!

Wahrscheinlich wäre ich bald ein digital gesteinigtes Mami.

186 Kommentare zu «Wo Muttersein eine Religion ist»

  • simone sagt:

    Hi hi hi!!! lach mich kaputt!! genau so ist es. Ich inkl. 🙂

  • Hans Hintermeier sagt:

    Mir war wichtig aufzuzeigen, dass in den Zeitungen/Bildungsinstitutionen die Gegenreligion zur Mutterreligion (Muttersein ist nicht wichtig, was zählt ist die Karriere) präsenter ist mit missionieren (siehe u.a. diesen Artikel) und diffamieren (konstantes bashing von Müttern, die zuhause bei den Kindern sind, die seien ja alle am verblöden). Diese Strömung hat auch richtige religiöse Züge angenommen , insofern könnte man den Titel auch drehen: „Wo Karriere/Erwerbsarbeit eine Religion ist (und über ALLEM steht, Einkommen ist das summum bonum)“.
    Ich unterstütze den Vorschlag von „Samichlous“ auch über die Dogmen/Tabus dieser Wirtschaftsreligion einen Blogbeitrag zu schreiben. Darf man das überhaupt oder wird man dann als Häretiker fertig gemacht, weil man nicht politisch korrekt war?

  • Nadine sagt:

    Ich amüdiere mich köstlich im blog; vielen Dank -ach übrigens: ‚weg mit den unis und her mit dfn fachhochschulen!‘ 😉

  • Samichlous sagt:

    Es wäre doch schön, wenn wir wieder zu unseren Gefühlen (vor allem auch den Gefühlen unseren eigenen Kindern gegenüber) stehen könnten. Wenn wir diese Gefühle a. zulassen und b. auch aussprechen würden. Das allein schon würde uns Eltern die Trennung von unseren Kindern ein wenig erleichtern.
    Dann müssten wir nicht alle so tun, als wäre es ein Leichtes und normal sein Kind zu verlassen (auch wenn es gut betreut ist, fühlt es sich nach Verlassen an), um ausser Haus Geld zu verdienen. Dann könnte man morgens vor der Sitzung auch mal sagen „hach heute hats mir weh getan, mich von meinem kleinen Kind zu verabschieden“, und der Kollege könnte antworten „ja ich weiss“. und das geteilte Leid wäre nur noch halbes Leid.

    • MacZen sagt:

      Und wie stellen Sie sich das vor, Eltern die ständig beim Kind bleiben? Wer verdient den Lebensunterhalt? In der Geschichte der Menschheit musste immer einer das Futter heranschaffen. Aber vielleicht gibt’s ja bald das bedingungslose grundeinkommen, dann können alle zuhause bleiben und um ihre Kids herumglucken.

  • Samichlous sagt:

    Liebe Redaktion des Mamablogs
    Seit Jahren lese ich mit Interesse hier mit. Aber so langsam sinkt das Niveau? Dieser Mütterbashing-Artikel wäre doch nicht nötig gewesen.
    Ich hätte Ihnen mal ein wirklich gewagtes Thema. Das letzte Tabu: der Trennungsschmerz der Eltern. Ja Sie haben richtig gelesen.
    Viele Mütter weinen wie ein Schlosshund, wenn sie nach wenigen Monaten wieder arbeiten gehen müssen, aber kaum eine spricht offen darüber. Aber auch Männern geht es ähnlich. Ein Mann erzählte mir, dass es ihm immer schwer ums Herz werde, wenn bei der Arbeit im Radio Stomae das Lied „Papa ou t’es?“ singe.
    Spricht man darüber, dann werden die Leute oft betreten stumm, ergreifen die Flucht oder werden gar wütend.

  • Christoph Mathis sagt:

    Von den 7 Geboten, kann ich nur dem 5. (Dem Kind das Handy geben: verboten) nicht zustimmen. Ansonsten geht das aber in Ordnung.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Zu Punkt 3 „stillen ist heilig“ und der Gegenpropaganda der Stillverweigerer (aus Wirtschaftsreligion/Lifestyle): Stillen ist nicht nur gut für das Baby, sondern auch für die Gesundheit der Mutter und für die Weltwirtschaft. Das ist das Fazit einer Analyse mehrerer Studien zu stillenden Müttern, die das britische Fachjournal «The Lancet» am 29.01.16 veröffentlichte. Demnach könnte eine längere Stillzeit nicht nur den Tod von jährlich mehr als 800.000 Babys weltweit, sondern auch rund 20.000 Todesfälle von Brustkrebs verhindern. In reichen Ländern verringere Stillen das Risiko eines plötzlichen Kindstods um mehr als ein Drittel, erklärten die Autoren. In ärmeren Ländern könnten durch längeres Stillen etwa die Hälfte der Durchfall-Epidemien und ein Drittel der Atemwegserkrankungen verhinde

    • Hans Hintermeier sagt:

      / verhindern. Nicht zuletzt erhöhe das Stillen die Intelligenz, hiess es in der Studie.

      Aber diese Forenmamis sind sicherlich „bildungsfern/dumm“ wenn sie so sehr Nachdruck auf das Stillen legen. Muss ja in gewissen Weltanschauungen/Religionen der „Bildungsnahen“ so sein.

    • Muttis Liebling sagt:

      Um auf die Idee zu kommen, dass soziokulturelle Gegebenheiten Naturwissenschaft überschreiben könnte, muss man sich in der unteren Bildungsmitte befinden. Also gerade das Publikum dieser Medien.

      Die untere Schicht macht, was ihnen autorisiert gesagt wird und die im oberen Drittel können selber denken und kämen nie auf den Gedanken, dass man Stillen ausfallen lassen oder abkürzen, bzw. das man einen Kaiserschnitt planen darf.

      Gebildete Frauen, welche aus diesem Grund nur selten einen FB- Account haben, wissen eben, dass Stillen das Immunsystem des Säuglings bis zu dessen Reife fremdunterhält und deshalb unverzichtbar ist.

      Sie wissen, dass die Vaginalpassage notwendig ist, um die Darmflora der Mutter auf das Neugeboren zu übertragen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ML: ich habe gerade die Erfahrung gemacht, dass viele sogenannte „Studierte/Bildungsnahe“ (schäme mich manchmal fremd) sich sehr darin gefallen, anscheinend „sich selbständig ihres eigenen Verstandes zu bedienen“. Oft sprechen sie aber einfach das nach, was sie an der Uni brav auswendig gelernt haben und sind dabei der Hybris verfallen nun „gebildet“ zu sein, weil sie sich ein „Scheinchen“ abgeholt haben. Gerade, wenn man Karriere machen möchte, ist es heute wichtig „auf Linie“ zu sein und deshalb muss man sehr darauf achten, alles politisch korrekt auszudrücken und ja keine Meinung jenseits der etablierten Meinung zu vertreten (circulus vitiosus). Um unsere Bildungselite sieht es deshalb eher schlecht aus,viele sind einfältige Opportunisten/Wirtschaftsklaven

      • Carolina sagt:

        Gebe Ihnen vollumfänglich recht, HH. Diejenigen, die gern auf ihre Bildungsnähe verweisen, neigen – hier im MB ein paar ’schöne‘ Beispiele dieses Exemplars – gerne auch zu Eigenüberschätzung bzw Arroganz. Mir persönlich ist jede bildungsferne Frau (ist wirklich zum Fremdschämen, der Begriff), die dafür das Herz auf dem rechten Fleck hat und es nicht nötig hat, andere und ihre Lebensweisen herunterzumachen, tausendmal lieber. Zickigkeit und Stutenbissigkeit hat leider überhaupt nichts mit akademischer Bildung zu tun!

      • Carolina sagt:

        Auch an Sie mal wieder, ML: Danke, dass Sie mich in die unteren Schichten verwiesen haben! Bei Ihnen darf man das fast als Kompliment auffassen…….
        Theoretisches Wissen und praktische Anwendung bzw Sachzwänge/Zielkonflikte sind nicht dasselbe – ich jedenfall bin Frau genug, um informiert und gelassen Entscheidungen zu treffen, die auch soziokulturelle, persönliche und emotionale Erwägungen beinhalten.

      • Muttis Liebling sagt:

        Carolina, ausser explizitem Lob mache ich nie Aussagen über Personen, nur über statistische Gruppen im Kontext des Blogthemas.

        Personen interessieren mich bekanntlich nicht und die letzten beiden Carolina- Statements haben, wie fast immer, keinerlei Bezug zum Thema des Blogs.

        In diesem Strang ging es ums Stillen und den Kaiserschnitt, nicht um Frauen, die ihr Herz an irgend einem, nicht näher benannten Ort haben sollen. Im Regelfall haben wir das doch alle am gleichen Ort und es macht nichts weiter als Blut pumpen. Bei allen höheren Tieren. Aber das hat keinen Bezug zum Blog.

      • Muttis Liebling sagt:

        @HH, Bildung ist ein tief gefaltetes Gebirge, neben einem hohen Gipfel kann ein tiefes Tal liegen. Aber für die meisten Alltagsthemen reicht die Grundschulbildung. Bei einem Säugetier das Stillen in Frage zu stellen, beruht nicht auf einen Mangel an Bildung, sondern auf einer Gewichtsverlagerung von Bewertungen. Wie ich oben sagte:

        Soziokulturelle Gegebenheiten dürfen nicht Biologie überschreiben. Jede einzelne Frau kann es halten, wie sie will. Aber über die Person hinausgehende Begründungsstränge, welche ganz offensichtlichen biologischen Gesetzen widersprechen, sind illegitim. Zumal im Falle Stillen diese aus den PR- Abteilungen der Nahrungsmittelhersteller stammen. Das Gegenteil von Bildung ist gezielte Verdummung.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Diese gezielte Verdummung geht einher mit zunehmender Verachtung von Bildung. Es besteht bei vielen Menschen gar kein Interesse mehr, etwas wirklich zu verstehen. Auch das machen die aber nicht von allein.

        Ich war ja schon immer der Meinung, dass fast alle Menschen zu Klugheit und Schönheit geboren werden. Wenn sie das dennoch nicht werden, liegt es an der Erziehung im Elternhaus und der Gesellschaft.

        Der steile Aufstieg des Rechtspopulismus in fast allen Industriestaaten setzt bildungsferne und -feindliche Menschen voraus, die ahistorisch, linear und einschrittig denken. Genau diesen Typ erzeugen Werbung und Politik in zu kurzen Takten.

      • Muttis Liebling sagt:

        3/ Und da sind wir dann beim Blogthema. Die sog. sozialen Medien sind Irrationalitätsverstärker. In Berlin denkt sich ein Helfer den Tod eines 24- jährigen Syrers aus und 3 Stunden später gibt es Rücktrittsforderungen an den zuständigen Senator. Nicht aus der anonymen Gosse, sondern von Politikerkollegen aus der Opposition. Irgendwann wird es auch mal zu Lynchjustiz kommen, wahrscheinlich gab es die schon.

        Nie zuvor gab es ein so kurzfristig wirkendes, kollektives Meinungsmanipulations- Instrument, welches den Begriff der ‚Verantwortlichkeit‘ weitestgehend aushebelt.

      • Martin Frey sagt:

        „Die sog. sozialen Medien sind Irrationalitätsverstärker“ An dieser Stelle ist Ihnen wieder mal beizupflichten, ML.
        Wobei Populismus jeglicher Art weder neu noch irgendwie zunehmend ist. Gebildete Leute sind notabene weder gefeit noch definitionsgemäss weniger anfällig auf einfache, simplizistische Parolen und Feindbilder. Mehr noch als eine breite Bildung halte ich daher eine Erziehung zum klaren, kritischen und va eigenständigen Denken für die beste Abwehr solcher Ideologien.
        Einzig neu ist heutzutage die Möglichkeit, innert kürzester Zeit Millionen Menschen zu erreichen. Insofern wirken Social Media als Katalysatoren. Historisch gesehen wurden und werden aber Leute wegen teils bedeutend weniger gelyncht. Dafür braucht es lediglich Verblendung, einen Führer und Empathielosigkeit.

      • Carolina sagt:

        MF: ‚Die sog. sozialen Medien sind Irrationalitätsverstärker’… Weil es so schön ist und wegen des Absenders zitiere ich es nochmals 🙂

      • Martin Frey sagt:

        Fand ich auch, Carolina! 😀

      • Katharina sagt:

        womit der Nachweis erbracht ist, dass dieser Blog hier auch ein Irrationalitätsverstärker ist. Erweitert gilt das selbstredend auch für andere ‚Systemmedien‘ (siehe LTI). Der neue MO ist dann auch, dass nur noch Tweets und FB Screenshots copy-pasted werden.

      • Hans Hintermeier sagt:

        M.Frey hat mit einem Satz meisterhaft formuliert, was ich ungeschickt ausgedrückt habe: “ Mehr noch als eine breite Bildung halte ich daher eine Erziehung zum klaren, kritischen und va eigenständigen Denken für die beste Abwehr solcher Ideologien.“
        Genau dieses Denken, sehe ich durch ständige Meinungsmanipulation heute sehr stark in Gefahr (vgl. Chomsky, der dies sehr genau herausgearbeitet hat). Beim Stillen habe ich eben eine Entwicklung beobachtet, die mMn ständig alle Befürworter in eine Ecke von „Fanatikern/Dummen“ stellt. Es wird heute ständig Werbung dafür gemacht, dass es eben nicht nötig ist (woher kommt diese Werbung?). Geht es wirklich nur darum Frauen zu entlasten, die wirklich nicht können? Steckt mehr dahinter? Auf wessen Kosten? vgl. MB: „Stillzwang war gestern“u.v.m

      • Katharina sagt:

        Auch Lügenpresse ist so ein Systemwort, HH. Was Sie meinen ist wohl eher peer pressure bzw. ein Verhalten, das mit ‚Stutenbissigkeit‘ umschrieben wird. Andere Indizien von Followern von systemrelevanten Signalwörtern sind das penetrante verbreiten von Strohmannargumenten über eine vermeintliche feministische Verschwörung.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Katharina: heute sollte Ihnen eigentlich klar geworden sein, dass ich von einer Manipulation der Menschen durch wirtschaftliche Kräfte spreche. Die Feministinnen sind nur (eine) ihrer Handlanger und werden auch bald fallengelassen, man braucht sie bald nicht mehr. Ein Bonmot, das man oft Chomsky zuschreibt (sinngemäss): „es gibt eigentlich in den USA nicht zwei Parteien, es gibt nur die Wirtschaftspartei“ (und ihre Medien!). Chomsky hat dies nie gesagt, ist aber mit der Aussage grundsätzlich einverstanden. Man kann sie auch gut auf Europa anwenden. Lesen Sie mal Bernays und vor allem die zeitlose Rede von John Swinton über die Presse.

      • Katharina sagt:

        FeministInnen seien Handlanger der Finanzaristokratie (‚Wirtschaftspartei‘) ? Das mag auf Hillary Clinton zutreffen. Historisch gesehen eher nicht – im Gegenteil. Aber ich nehme sie nicht als feministin war. Nur als Puppe im Gespiel ‚Politik‘.

        Zu Medien: Der Vorteil in Amerika zu leben ist der: Die Medien sind dermassen dumbfucked, dass die gefährlichen subtilen Manipulationen wirkungslos sind und wer darauf reinfällt tatsächlich dumm sein muss. Etwas überspitzt gesagt.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Katharina: „We’re all living in Amerika. Coca-Cola, sometimes war!“ 😉

      • Katharina sagt:

        Dann teilen wir ja die gleiche Darmflora. Auch wenn die ‚Passage‘ anatomisch nicht stimmt. so von wegen biologie und naturwissenschaft, die nicht überschrieben werden dürfe.

        Naja. Aerzte sind ja bloss Anwender von Wissenschaft. Glorifizierte Automechaniker wohl. Da gibt es wohl ab und zu den bekannten DAU. Nordwestpassage eben. der Gin wird ja nördlich eingeführt, nicht am Südpol.

    • Martin Frey sagt:

      Die Vorteile des Stillens sind unbestritten, Herr Hintermeier, die Erkenntnisse alles andere als neu. Die Autoren wollten im Lancet einfach wieder mal ein paar Pflöcke zu dem Thema einschlagen.
      Der Autorin ging es wohl aber um den Stillfetischismus der zeitweise seine Blüten treibt und in hohem, der Sache nicht gerecht werdendem sozialen Druck münden kann. Das ist was anderes.
      Denn Stillen ist gut, wer kann und will. Wer nicht kann, muss sich nicht grämen oder gar Vorwürfe gefallen lassen. Diese Kinder werden auch gross, stark und gesund, sterben deswegen nicht an SIDS, und die Mama muss deswegen nicht mit Brustkrebs rechnen. Ein bisschen mehr Entspannung wäre wichtig in dem Kontext.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … vor allem und besonders sollte man(n) (und ja HH, das geht jetzt ganz direkt an Sie…) nicht Drittweltsituationen mit entsprechend sanitärer Nicht-Versorgung mit Westländern vergleichen.

        Die Nichtversorgung mit sauberem Frischwasser ist die Hauptursache für Durchfallerkrankungen und einiges mehr, logisch ist Stillen dann eine Propylaxe.

        Einmal mehr: unsre Jüngste, mit sogenanntem Wunschkaiserschnitt (welcher sich unter OP als sehr weise gewählt herausstellte) und tiefer Stillzeit ist die gesündeste, robustete und kräftigste in unsrem Dreiergespann- die Vorwürfe die da immer wieder aufgewärmt werden gehörten echt entsorgt!

      • Carolina sagt:

        Wohlbemerkt, Brunhild, ich habe HH’s 10:34 zugestimmt, nicht seinem Exkurs über das Stillen! Stimme da Ihnen zu – das ist das, was ich versuche, in meinem Post auszudrücken: dass wir in der westlichen Welt tatsächlich das Privileg haben, ohne dass wir bildungsfern, dumm und doof sind (ML, auch wenn Sie es non-individuell ausdrücken, wird Ihre arrogante Ueberheblichkeit nicht besser), Entscheidungen in punkto Stillen und/oder KS zu treffen, die kaum mehr von Hygienebedenken beeinflusst werden müssen.
        Der Dogmatismus, der sich hinter den unbedingten Forderungen MLs und HHs zeigt, ist keinen Deut besser als die als absolute Wahrheit verkaufte Forderung, z.B. ein Kind auf keinen Fall im Tragetuch nach vorne schauen zu lassen – ist ja fast schon wieder komisch…..

      • Carolina sagt:

        ML, noch eins: Sie sind doch sonst immer der erste hier, der sich über die ’soziokulturellen Uebertreibungen‘ auslässt, die ‚heutzutage‘ angeblich gang und gäbe sind (ausser natürlich immer bei Ihnen und Ihren Kindern). Dann müssen Sie auch ehrlicherweise zugeben, dass ein elektiver KS und/oder die Entscheidung, zu stillen/nicht lange zu stillen in unseren Breitengraden eine Marginalie ist, die wahrscheinlich nur in sehr geringem Masse zum gesunden Aufwachsen eines Kindes beiträgt und daher die Missioniererei und den Dogmatismus nicht wert sind. Man darf getrost den Müttern/Eltern diese Entscheidung überlassen.

      • Katharina sagt:

        BS: ein geplanter KS ist Blasphemie in der Kirche der Correcten Mutter.

        Wird die Studie von The Lancet mit Daten von Michigan et. al. gefüttert, wird das genaue Gegenteil herauskommen. Immerhin ist Blei im Wasser nicht nur in MI ein unter den Teppich gewischtes Problem.

      • Katharina sagt:

        Carolina: Bildungsfern ist Teil der Linguistik von ‚Systemmedien‘. Ditto das Wort Populisten. LTI (Victor Klemperer) ist das Stichwort. Auch Antiintellektualismus (die vorgegaukelte Dichotomie Elite – Basis, als ob die Gleichung Elite = Gebildet stimmte) ist Teil dieses Systems, das sich seit dem Ende jener Propagandameister perpetuiiert hat und genau auch im ‚geliebten‘ Ostdeutschland eingesetzt wurde, und solche Methoden werden auch von einem Teil der Schweizer Medien benutzt.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @BS:“20.000 Todesfälle von Brustkrebs können verhindert werden.In reichen Ländern verringere Stillen das Risiko eines plötzlichen Kindstods um mehr als ein Drittel“.Sie sehen, es bezog sich auch auf die westliche Welt.Ich bin kein Stillexperte, ich wollte mit dem Text zum Stillen nur zum Ausdruck bringen, dass die sogenannten „dummen Hausfrauen“ nicht immer ganz unrecht haben und manche sogenannten modernen Trends auch noch andere Interessen (wirtschaftliche?) verfolgen können (und das muss nicht unbedingt unsere Gesundheit sein). Selbstverständlich finde ich es auch gut, dass man Frauen entlastet, die nicht stillen können. Es war in keinster Weise meine Intention diese Frauen in Scharz-Weiss-Manier zu verurteilen oder herabzusetzen. Kann aber verstehen,dass man dies so interpr. kann

      • Katharina sagt:

        die Korrelation von Stillen und Brustkrebs ist BS, und ist auch nicht in der von The Lancet veröffentlichten Studie enthalten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @HH

        erstens mal, wo nehmen Sie diese Werbeflut wahr? Das war mal so als ich selber Säugling war (da sind diese Kampagnen tatsächlich gelaufen) aber heute? Dann scheinen Sie in einem ziemlich anderen Kosmos zu leben, was mir nicht gefällt ist das weismachen-wollen von „die Frauen sind werbemanipuliert für Flaschenmilch“, kombiniert mit Angstmache, inklusive Studienzitierereien welche alle anderen Zusammenhänge zu Brustkrebs auf gestillt/nicht gestillt runterbrechen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Brunhild: bitte lesen Sie genau: ich habe lediglich festgestellt, dass heute Frauen/Männer, die für das Stillen eintreten, oft in die fanatische Ecke gestellt/gedrängt werden. DIESEN MECHANISMUS des Lächerlich-Machens/ Stigmatisierens), der sich auch in diesem Artikel wiederfindet, habe ich kritisiert. Wie gesagt ist es eine Studie, die im „the lancet“ publiziert wurde, eine der ältesten und renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt. Sie setzten immer ein Peer-Review ein (dies zum Thema Brustkrebs und Design/Qualtät der Studie)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @HH

        also jetzt soll ich mich aufs genaue-lesen beschränken (und keinesfalls auf das, was auch noch immer wieder bei Ihren Beiträgen durchschimmert), wo Sie andernorts das „zwischen den Zeilen wahrnehmen“ für sich in Anspruch nehmen?

        Die Endlosabfolgen zwischen Ihnen und „Gegenstimmenden“ wo es um Deutungshoheit über Satzkonstruktionen-Verständnis etc geht reichen mir, das tue ich mir nicht an mich jetzt hier ins Erklärungskarussell einzuklinken-

        und zu lancet, die bestreiten wohl kaum x-fache Brustkrebsursachkombinationen, bloss können sie nicht ein ganzes Magazin mit allem „was auch noch zu berücksichtigen ist samt entsprechenden Studien, bspw Wohnumfeld, Ernährung, Lebensstil allgemein, etc usw“ füllen….

      • Hans Hintermeier sagt:

        @B.S: niemand bestreitet x-fache Brustkrebsursachkombinationen. Netter Versuch mir etwas unterzuschieben. Wünsche erholsamen Schlaf!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @HH

        war vorhersehbar, glitschig wie ein Fisch manchmal, schade, denn öfters kann ich Ihnen zustimmen, aber die Art und Weise wie Sie Ihre Überzeugungen unter die Leute bringen empfinde ich manipulierend und unschön.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @BS: irgendwie tragisch, denn habe das Gleiche über Sie gedacht: „schade, denn öfters kann ich Ihnen zustimmen, aber die Art und Weise…“ Werde aber sicherlich noch über meinen Anteil darin nachdenken.

        War aber irgendwie auch schwierig abzuschätzen (wollte Sie sicherlich nicht belästigen), denn die Brunhild vom 29. Januar 2016 um 19:58, hat sich noch der „internen Textverarbeitung“ gerühmt. Jetzt beklagen Sie sich über das Erklärungskarussell von Deutungshoheit und Satzkonstruktionen-Verständnis. Dachte sie hätten Freude daran solche Sachen zu diskutieren. Mir ist die Hermeneutik wirklich nicht so wichtig. Von mir aus können wir es damit sein lassen.

        Von meiner Seite aus: Sorry, auf ein Neues und Schwamm drüber. Bleiben wir zukünftig beim Thema.

  • Sina Müller sagt:

    Nein, falsch. Sorry. Die typische Mutter treibt sich nicht auf solchen Facebook-Foren rum. In meinem ganzen Bekanntenkreis jedenfalls keine einzige. Und ich kenne doch langsam auch einige… Würde ich mir auch nie antun. Tanke lieber positive Energie, wenn schon dann schon. Dafür sind mir meine wenigen, freien Minuten zu wertvoll. Oder wenn schon negativ, dann lieber die Tagesnews aus Wirtschaft & Politik in der Zeitung.

    • Sina Müller sagt:

      P.s. Oder den Mamablog – aber der reicht mir dann auch schon soweit… Freue mich auch da immer sehr, wenn es positive Vibes beim Lesen gibt, oder gerne auch nachdenkliche, sogar traurige (und nerve mich über die aggressiv-negativen wie z.B. heute).

  • Martina sagt:

    Ja aber… Jetzt mal ehrlich: Trudeln auf solchen FB Seiten nicht hauptsächlich Mütter aus eher bildungsfernen Schichten rum? Und zweite Frage: Macht es wirklich Sinn, sich in solche Niederungen zu begeben?
    Ich hab meinen FB Account vor drei Monaten gelöscht, die ersten Tage im Entzug waren hart – heute geht es mir „clean“ so viel besser!
    Und nein, habe kein Twitter, Instagram oder WeissderGeier als Alternative. Konnte mir jahrelang nicht vorstellen, ohne Social Media zu leben und oh Wunder: Ich lebe noch! Und sogar besser. 🙂

  • Gabor Horvath sagt:

    liebe Mamis, um die nächste Generation mache ich mir grosse Sorgen…

  • Müller sagt:

    Danke für den Beitrag. Ich unterhalte mich bestens in Foren und Whatsap Gruppen – und ich suche übrigens noch ein Nikolaussäckli mit dem Namen meiner Tochter drauf! Weiss jemand, wo man das kaufen kann?

  • coco sagt:

    Schrecklich, wenn Frauen sich nur als noch Mami sehen. Wir sind doch auch und in erster Linie Frauen. Ganz schlimm auch diese Paare, die sich nach ein zwei Kinder mit Mami und Papi anreden.

    • CHANEL sagt:

      Glaube nicht, dass die sich nur als Mami sehen. Da hat Frau Pfäffli wohl etwas zu voreilig verurteilt. Schade, denn das zementiert nur olle Klischées, die uns Frauen schaden. Die Anfangszeit mit Neugeborenem ist nun mal extrem intensiv, und beim ersten Kind ist alles Neuland. So viele unerwartete Fragen. Da finden einige in Foren Informationen/Antworten, andere lieben es eher im direkten Kontakt und gehen ins Stillcafé, Stilltreffen, Trageberatung oder zur Mütter-VäterBeratung oder tauschen sich in irgend einem Eltern-Kind-Kurs mit anderen frischgebackenen Eltern aus. Wiederum andere rufen lieber gleich eine Beraterin an oder lesen paar Bücher von Kinderärzten, Stillberaterinnen, Pädagogen etc.

      • coco sagt:

        Naja, Mme. Chanel, die Highheels, die das Mami nach der Schwangerschaft offenbar nicht mehr tragen kann, schienen mir eine andere Sprache zu sprechen. Obwohl ich verstehe, dass wenn Mami mit dem Kleinen im Tragtuch in die Stillgruppe geht, es besser Crocs oder Birkenstock trägt.
        Diese Still- und sonstigen Fachgruppen haben halt immer etwas leicht grenzdebiles und chüngelizüchtervereinhaftes. Am amüsantesten finde ich die breitbeinig auftretenden Foren-Platzhirsch bzw. in unserem Fall die Hirschkühe.

        Haben Sie die neue Chanel-Kollektion auf Vogue gesehen? Interessante Länge: alles in Midi…sieht an Frauen mit etwas Kurven und langen Beinen sehr gut aus.

      • mia sagt:

        @coco: Uiiiiih ja! Und sie sehen auch meistens danach aus: Vatter: Halbglatze, dicker Bauch und angezogen, na ja…. Muetter: Irgendein undefinierbarer (meist grauer) Wisch auf dem Kopf, beim letzten Besuch bei der Badewannencoiffeuse vor ca. einem halben Jahr allerdings als „frech und pfiffig“ bezeichnet…, Mehlsackfigur und bequeme Schuhe.

      • coco sagt:

        @Mia:
        Unvorstellbar, dass s Mami in Highheels und mit scharfrot lackierten Fingernägeln in die Stillgruppe geht, nicht wahr? Die anderen Mamis würden zwar nichts sagen aber sich ihren Teil denken. Bei den weiteren Treffen würde es subtil gemobbt, falls es nicht begreifen will, dass Mamis sowas nicht tragen.

        Wohl wahr, dass Muetter und Vatter sich aufgegeben haben, obwohl es für sie noch Möglichkeiten gäbe. Muetters Kurzhaarfrisur könnte wie ein scharfer Pixie aussehen, hätte sie bloss mehr Chic, die Arme. Auch Vatter könnte nach Augenbrauenrodung und Bierbauchglättung in Cargohose und englischem Militärpullover eine gute Figur machen, ja, glatt die Nachbarin verführen, falls Vatter noch weiss, wie das geht.

      • Carolina sagt:

        Uiuiui, da arbeiten sich aber zwei ab – haben Sie eigentlich auch nur die geringste Ahnung, wie einfältig, humorlos und dümmlich Sie sich hier prâsentieren? Nein, wohl kaum. Sonst würden sie ja nicht jedes Vorurteil bestätigen, das über Frauen im Umlauf ist.

      • coco sagt:

        @Caroline: Sie sollten das alles nicht so bierernst nehmen! Tatsache ist dennoch, dass weibliche Sozialgruppen einen ganz schön heftigen Konformitätsdruck ausüben können. Wir erinnern uns an die unvergesslich herzige Celia Foote (Jessica Chastain) im Film „The Help“.

      • Katharina sagt:

        naja. Coco Chanel weist eher auf einen Monolog hin.

        Nur denke ich, dass Coco Chanel wohl ausserhalb der Liga hier ist. Die würde tatsächlich getuned in der Kita aufkreuzen.

        Seit Lagerfeld, die entfettete Koksnase, dort in der Kita… das Regime führt, .. anderes Thema.

      • Coco sagt:

        Huch, jetzt habe ich die Forumsspezialistinnen Caroline und Katharina verärgert und dabei wollte ich in ihre seriöse Liga reifer Frauen hier aufsteigen!

        Tja, dann muss ich mich wohl verabschieden, muss mir eh noch die Nägel lackieren heute Abend.

  • Cornelia sagt:

    Ich nehme mal an du sprichst von den Frauen, die in oben genannten FB-Gruppen negativ auffallen?
    Ich würde es nicht dumm oder ungebildet nennen, sondern eher unüberlegt, unhöflich und wenig selbstkritisch, wenn man im Internet abwertend über andere Menschengruppen spricht, zu denen man sich selber nicht zählt. Und du hast recht… sie könnten genau so gut über Schuhe sprechen – oder auch über Leute die dumm sind, oder ungebildet, oder Hausfrauen… oder alles zusammen! 😉

  • Malena Garcia sagt:

    Ach so sind wir halt. Wir lieben beides: selbstgerecht über andere herziehen, und uns als Opfer fühlen weil andere ihre Lebensweise als die einzig richtige darstellen und dadurch gesellschaftlicher Druck entsteht. Dieser Artikel spricht sich zwar gegen das Bashing aus, aber befeuert gleich beide Seiten (generiert auch mehr Klicks). Cooler: leben und leben lassen.

    • Martin Frey sagt:

      Leben und leben lassen ist unsexy, Malena, zumindest in der Blogosphäre. Erschreckenderweise im richtigen Leben da draussen aber manchmal auch…

  • Mae sagt:

    Das hat überhaupt nicht damit zu tun, dass diese Frauen Mamis sind. Sondern da handelt es sich um FB Gruppen von dummen, ungebildeten Hausfrauen, die jetzt endlich eine Beschaeftigung gefunden haben…und das ist Mami sein. Die koennten genau so gut über Schuhe sprechen. Solche Frauen gibt es eben überall, ob Mami oder nicht.

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Mae: Frage: sind alle Hausfrauen Ihrer Meinung nach dumm?

    • Martin Frey sagt:

      Das finde ich jetzt aber ein dickes Ei, Mae. Wollen Sie damit wirklich sagen, dass Hausfrauen per se a) dumm und b) auf der Suche nach einer (sinngebenden?) Beschäftigung sind? Und es Ihnen daher maximal zum Mami gereicht?

    • maia sagt:

      @Hans Hintermeier und @Martin Frey: Lesen Sie den Text von Mae doch in Ruhe nochmals durch. Da steht nicrgends etwas von „alle“ oder „per se“.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @maia: Ich habe den Text ganz in Ruhe gelesen. Trotzdem meine Frage, ob dies im Text „mitschwingt“ sozusagen zwischen den Zeilen. Zwingend ausschliessen tut der Text die Frage nämlich auch nicht (in ganz ruhiger Gemütsverfassung verfasst, sicherlich, om shanti)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ma rtin Fr ey
        @Hans Hintermeier

        also wenn sich da jemand angegriffen fühlen müsste- obwohl mein virtuelles Leben nicht fb-ausufernd ist- wäre das wohl ich!…

        Aber mir ist der abschliessende Satz nicht entgangen, und drum hab ich ganz bewusst hier nicht reagiert. Ganz ohne om shanti übrigens, sondern einfach entsprechend der internen Textverarbeitung… .

      • Martin Frey sagt:

        Und wieder mal sprechen Sie für mich in Rätseln, liebe Fr. Steiner, denn ich kann Ihren Ausführungen beim besten Willen nicht ganz folgen. Weshalb sollten Sie sich angegriffen fühlen? Was ändert der abschliessende Satz? Und last but not least was hat das alles mit Bollywood zu tun?
        Aber vielleicht bin ich einfach zu oft zuhause und daher auch etwas zu dumm…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Mar tin Fre y

        jetzt enttäuschen Sie mich aber ein bisschen im Gegenzug, üblicherweise nehme ich zu solchen Äusserungen ja durchaus Stellung, wenn ich’s nicht tue- und zwar als sich-solidarisierende-nur-Mami sozusagen, dann war vielleicht kein nennenswertes Fleisch am Knochen; und kein Ritter vonnöten 😉

        das shanti-Ding ging an den Herrn Hintermeier, er war als Adressant aufgeführt und ich trau Ihnen beiden durchaus zu, das Betreffende für sich rauszupicken,
        jedoch möchte ich hier nicht noch eine Unterabteilung an flame-Zeug eröffnen, also Friede mit Ihnen und ganz gute Nacht 🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ ah nein, ein bisschen flame doch noch,
        was ums Himmel willen wollen Sie mir mit „wieder mal in Rätseln“ vermitteln?

        Dass Sie mich vor allem kryptisch erleben??? Echt?

      • Martin Frey sagt:

        Oh, das habe ich glatt übersehen.
        Aber ja, doch, ist nicht das erste mal das ich Ihren Andeutungen nicht ganz folgen kann., Fr. Steiner. Nicht durchwegs, aber doch ab und zu. Liegt ja vielleicht auch an mir…
        Beste Grüsse und ebenfalls gute Nacht!

      • maia sagt:

        @Hans Hintermeier: „Zwischen den Zeilen“ liest man oft genau das, was man selber denkt/meint.
        Ich habe den Text so gelesen, wie er da steht, da „schwingt“ für mich nichts mit, steht nichts „zwischen den Zeilen“. Die Aussage ist klar und deutlich. Sollte etwas anderes gemeint sein – z.B. das was sie „meinen“ – dann müsste es anders formuliert sein.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @maia: Ich habe ja nichts behauptet, sondern lediglich eine Klärungsfrage gestellt. Da es ja auch in diesem Blog verschiedenste Beiträge gibt, welche sich dahingehend äussern, dass Hausfrauen oft „dumm/bildungsfern“ sind, liegt meine Frage durchaus im Bereich des Möglichen.
        Die Aussage wäre eben eindeutig gewesen, wenn Mae geschrieben hätte: „Solche Frauen gibt es eben überall, ob „Hausfrau“ oder nicht, denn eine Mutter muss ja nicht zwingend eine Hausfrau sein.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @maia: übrigens kann man immer eine allgemeine Frage stellen. So frage ich Sie auch: sind alle Hausfrauen Ihrer Meinung nach dumm?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @maia: gestatten Sie mir bitte eine Präzisierung der Frage an Sie: Sind die meisten Hausfrauen Ihrer Meinung nach dumm?

      • maia sagt:

        @Hans Hintermeier: Jetzt ist die Antwort am falschen Ort geandet – Entschuldigung. Hier also nochmals meine Antwort: Nein

    • mia sagt:

      @Mae: Bingo! Besser kann man es gar nicht ausdrücken.

      • Martin Frey sagt:

        @mia: kein Wunder sind Sie so begeistert. Dass Ihnen Dünkel jeglicher Art völlig fremd ist kann man unschwer aus Ihrem Beitrag von 10:07 erkennen…

  • Sandra sagt:

    Super Artikel! Genau das denke ich mir auch immer, wenn ich in verschiedene Gruppen gucke und die teilweise sehr respektlosen Kommentare lese.
    Mein Lieblingsthema bei solchen Diskussionen steht aber gar nicht in der Liste oben: IMPFEN.
    Ich finde, da schlagen sich die Supermuttis am meisten die Köpfe ein 🙂

  • 13 sagt:

    Auch eine Eigenart der Mütterforen ist es sich anhand weniger Sätze eine Meinung über den anderen (bzw. die andere) zu bilden. Selbst wenn mir das bewusst ist, falle ich immer wieder darauf ein und bilde sie mir so auch heute meine Meinung über die Autorin:

    1. Sie ist in den falschen Foren. Ich könnte mehrere nennen mit einem sehr angenehmen Umgangston, richtiger Rechtsschreibung und informativen Beiträgen.
    2. Bashing scheint wichtiger als Empathie. Ansonsten wären Babys, die in Verzweiflung schreien, kein Anlass, um darüber Witze zu machen.
    3. Würde sie die richtigen Foren kontaktieren und diese herablassende Art, die in diesen nicht gut ankommt, unterlassen, würde sie sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren, so dass „dieses Elternding halbwegs hinzukriegen“ nicht so anstrengend wäre.

  • romana sagt:

    Ich finde den Artikel lustig und es ist eine Tatsache, dass ich mich aus oben beschriebenem Grund nicht mehr getraue, in diesen Gruppen meinen Babybjörn (den wir oft und gerne benutzt haben) anzubieten. Ich habe es jetzt auf Tutti.ch versucht… 🙂

  • Maria sagt:

    Man kann sich sicher über solche Blog- und Forenphänomene amüsieren und diese erheiternd finden. Aber ich finde es überwiegend traurig. Echte Tipps wären ja gut, aber hier kriegt man nur ungefragte Ratschläge oder wird abgekanzelt. Sorry, aber dieser fatale Geltungsdrang ist doch eher ein kaschierter Minderwertigkeitskomplex – oder doch Dummheit.
    Die Selbstverwirklichung wird heute an der Kinderaufzucht abgearbeitet und das finde ich schlimm! Schwieriger zu beantworten, ist die Frage nach den Gründen für diesen allgemein vorherrschenden Optimierungszwang. Leben wir generell in eine zu perfektionistischen Zeit? Oder sind wir einfach gelangweilt? Boreout am „Arbeitsplatz zuhause“? Die Zeit alleine mit Haushalt und Baby ist natürlich intellektuell gesehen schon eine Herausforderung.

  • Lia sagt:

    Frau Pfäffli hat sich wohl aus 1000 Beiträgen die 2 rausgesucht, die Diskussionen auslösen. Die meisten Gruppen und Posts sind sehr entspannt. Aber irgendwoher muss man ja seine Beiträge zusammentragen, gell?

  • Keller sagt:

    Bingo! Auf den Punkt gebracht. Amüsier mich au köstlich über missionierende Mütter. Kollegin und ich markieren uns immer gegenseiti in „wertvollen“ Diskussionen.

  • Cornelia sagt:

    Ich finde es schade, dass auch dieser Blogartikel ein wenig den wertenden Unterton mancher Facebookkommentare in diesen Gruppen annimmt… Das einander Leben lassen ist ok, aber wäre es nicht wünschenswert sich freundlich, höflich, wohlwollend und eben nicht wertend über Dinge zu äussern, die wir Mamis in unserem ‚Perfekt-sein-wollen“ falsch angehen? Ein Blick hinter die Facebookfassaden, die Besserwisserei, das Verteufeln, das Lächerlichmachen, das wäre doch interessant und für alle Seiten gleichermassen Gewinn bringend, nicht? Wieso wissen wir Mütter uns oft nicht anders zu helfen, als mit schwarz-weiss Parolen oder sich-lustig-machen?
    Ich plädiere für mehr Schlaf, nicht-virtuelle Mamigespräche und ab und zu ein bisschen altmodische Freundlichkeit. Das tut so gut!

    • Reta Jong sagt:

      Na zumindest über den Sprach- und Satzzeichengebrauch SOLLTE man sich sogar lustig machen. Irgend jemand muss den armen Mamis doch sagen, dass das nicht so gesund wirkt.

      • Cornelia sagt:

        Wieso genau sollte man sich lustig machen über jemanden der Mühe mit Rechtschreibung hat?

      • Cornelia sagt:

        Und wieso der abwertende Ausdruck „arme Mamis“? Wieso nicht einfach zugeben, dass man es selber ist, der sich ab diesen Satzzeichen nervt, und diese je nach Anlass (z.B. bei SMS, nicht unbedingt bei Kommentaren in FB Gruppen) freundlich anzusprechen, statt sich so despektierlich zu äussern?

  • susanna sagt:

    Ich interessiere mich für einen schalldichten, gut gepolsterten Panzerglaskasten mit Frischluftzufuhr, wenns mir mal zu laut wird. Dafür hätte ich „Jedes Kind kann schlafen lernen“ als Tauschangebot. Anyone??? Ach ja: ich arbeite 100%. Schweinerei.

  • Annette H. sagt:

    Ach ja und ich war froh um diese Mütter, die mir die Augen geöffnet haben, denn oft ist man auch einfach schlecht informiert oder vor lauter aufdringlicher Werbung blind…

  • Annette H. sagt:

    Warum so einseitig? Warum schreiben Sie nicht über die Mütter, die stillende Frauen angreifen und jeden als „Übermutti“ betiteln, der seine Kinder stillt, Familienbett betreibt und nicht ins Zimmer sperrt, wenn sie nicht „folgen“? Toleranz ist gefragt – auf allen Seiten.

  • beatrice sagt:

    meine kinder sind bereits im Teenageralter und deshalb bin ich nicht mehr up-to-date was diese foren und facebook-gruppen betrifft (zumal facebook gar noch kein thema war). aber damals gab es das WIR-ELTERN forum und ich stelle schmunzelnd fest, dass es heute ganz gleich zu und her geht wie damals und auch die selben themen „behandelt“ wurden.

    heute, aus sicherer distanz betrachtet, kann ich nur eines sagen: die haben zuviel zeit, diese muetter. punkt.

  • Katharina B. sagt:

    Zwei Themen wurden noch vergessen zu erwähnen: Impfen und Veganismus.

    Was ist eigentlich dieser Artikel anders als auch wieder Mütterbashing? Leben und leben lassen, auch wenn sie nicht dieselbe Linie vertreten, wie Fra Pfäffli.

  • Heidi K. sagt:

    Dieses Bashing ist nicht neu. Frauen untereinander sind richtige Biester. Und wenn sie im Rudel daherkommen, dann sind sie gefährlicher als ein Rudel hungriger Wölfe. Am besten ist es, sein eigenens Leben zu leben und nicht zu viel Wert darauf legen, was andere so sagen. Meistens ist es sowieso wertlos, weil viele andere Faktoren mitschwingen wie eigener Frust, Verbitterung und Eifersucht. Warum sollte man sich da also sein eigenes Leben vermiesen nur weil eine andere Person, mit sich nicht klar kommt? Mir ist es total egal, was andere reden oder denken. Nur so lebt es sich unbeschwert und gut und dies noch mit Erfolg. Allle unsere Kids sind sehr erfolgreich und wir eine grosse happy Familie. Was kümmert der Rest ?

    • Carolina sagt:

      Ja, genau, Heidi K. Wir alle wissen ja, wie grosszügig und unbiestig Sie sind…. 🙂

      • Carolina sagt:

        PS: Aber ich gebe die Hoffnung nie auf, absolut nie! Denn im Prinzip bin ich auch der Meinung, dass wir Frauen uns selber die schlimmsten Feinde sind – was wirklich dumm und kurzsichtig ist. Statt die Krallen auszufahren, wären wir alle besser bedient, mit Gelassenheit und Selbstvertrauen und ohne diese ewigen Missionierungen (die im übrigen nur Schwächlinge und Selbstgerechte nötig haben) auf andere Frauen zu reagieren – und uns darüber klar zu werden, dass diese uns etwas spiegeln, was vielleicht nicht besonders angenehm ist, aber meistens sehr wahr!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina

        welche Hoffnung?
        Dass da auch mal eine Antwort kommen würde???

      • Carolina sagt:

        Nein, auf einen wohlwollenden, gelassenen, evtl sogar ganz leicht selbstkritischen oder sogar humorvollen Beitrag…. Aber sie stirbt halt zuletzt, die Hoffnung! 🙂

    • marusca sagt:

      Sie haben recht. Ich halte es ebenso. Ich will meiner eigenen Wege gehen, tun und lassen was ich will, habe mich schon seit jeher einen Deut um die „guten Ratschläge“ anderer geschert und lebe damit äusserst glücklich und unbeschwert. Und die „Menschenversteher/innen“, die (wie nicht selten gerade auch in solchen Blogs) dauernd ihren Heiligenschein präsentieren, von Toleranz, Verständnis und Milde für jeden noch so hirnrissigen Shit schwadronieren, sind in Wirklichkeit die grössten Luder, jene nämlich, die sich vorn herum bei jeder Gelegenheit küssen und drücken um dann hintenrum just aufs Aggressivste über einander herzuziehen.

  • Mara sagt:

    Nur ist das mit den Unter-unter Gruppen, mit den Intrigen und dem sich gegenseitigen bekämpfen nicht nur in den Müttergruppen so. Ob Seniorengruppen, politische Gruppierungen oder der Turnverein, Leitkühe, oder solche die es gerne sein möchten, dulden nun mal keinen Widerspruch, die Herde hat zu gehorchen. Miteinander ist offenbar viel schwieriger als gegeneinander..

  • Walter Boshalter sagt:

    Köstlich. Wobei, ob sich jetzt Mamis auf FB (pardon, Facebook) über konsumistisch korrekte Babytraghilfen oder auf MB (pardon, Mamablog) über politisch korrekte Mütterkarrieren auslassen: Die Frauen geben – wie im Text erwähnt – in etwa ein gleiches Bild von sich ab.

  • Samichlous sagt:

    Fällt der Artikel selbst auch unter Mütterbashing?
    Ist es nicht mit allen Foren so? Ab und zu liest man was Neues – ev mal ein wertvoller Tipp. Ansonsten ist es zu 90% Zeitverschwendung. Und auch in ganz anderen Blogs (Politblog etc) „kann aus unschuldigen Fragen eine Grundsatzdebatte erwachsen“.
    Toleranz und Verständnis für andere Lebensweisen gibts nicht en masse.

    Deshalb schau ich immer weniger rein in den Mamablog. Bildschirm aus und rein ins Leben. Bei Wissensdurst lese lieber ein paar Bücher, da hab ich weit mehr davon. Und ohne Foren bleibt viel mehr Zeit, das wahre Leben zu geniessen, mit Menschen aus Fleisch und Blut, die einem in die Augen schauen können, wenn man sich etwas sagt. „Digitales Fasten“ brachte mir Ruhe, Friede und Wohlbefinden. Schönes Wochenende!

  • C. Achermann sagt:

    Danke für diesen Artikel! Treffender könnte man es nicht schreiben. Gerade diese Woche habe ich übrigens gedacht, dass alle um uns herum ständig krank sind, ausser meine kaiserschnittgeborenen, nicht gestillten Kinder.

    • Peter Gamper sagt:

      genau wie bei uns. unsere kids sind beide per notkaiserschnitt zur welt gekommen und meine frau konnte nicht stillen wegen zu wenig milch etc. beide kids sind praktisch nie krank. rundherum sind die kids ständig krank. dazu kommt noch dass ich beobachte in welchen unhygienischen verhältnissen gelebt wird. öfters fällt auf dass sich diese kids nach dem wc-gang die finger nicht richtig waschen oder bei kühlen temperaturen ohne jacke draussen spielen. deren eltern wundern sich dann über viel krank sein. damit wir uns richtig verstehen. etwas dreck schadet nicht. aber es hat grenzen. ich bin überzeugt dass unsere kids so wenig krank sind weil die hände immer gewaschen werden nach dem wc ode vor dem essen wenn sie von draussen reinkommen. richtige kleidung bei kühlen temperaturen ist wichtig.

    • Annette H. sagt:

      Und da ist es wieder. Das Mütterbashing, diesmal gegen stillende Frauen mit natürlichen Geburten. Kein Deut besser.

      • Papperlapapi sagt:

        und gegen die zuwenig Händewaschenden und zu dünne Jacken Tragenden. Am Schlimmsten sind die nie ihre Finken Tragenden und dann in Socken in den Keller Gehenden (aber meine Kinder, wie auch die liebe Gattin sind da einfach unbelehrbar….). Da schüttle ich jeweils den Kopf und hole Barfuss im Pijama die Zeitung draussen…. Hust…Hust

      • C. Achermann sagt:

        Ich habe es GEDACHT, nicht in die Welt herausposaunt, dass man seine Kinder nicht vaginal gebären soll und auch bitte unter keinen Umständen stillen soll. Wir sind so privilegiert, dass man auch mit dem 2. besten bestens gross wird. Kein Kind trägt einen Schaden davon, weil ws hin und wieder in der Tragehilfe nach vorne guckt…

  • Diana sagt:

    Könnte von mir geschrieben sein! Genau so ist es!
    Immer wieder sage ich, ich muss mich endlich aus diesen zeitraubenden Mamigruppen rauslöschen, aber dann ist es wieder da, das Verkehrsunfall-Syndrom… Man bekommt da einen Einblick in Abgründe des Mütterdaseins, von denen man bis anhin gar nichts wusste. Und noch schlimmer als die ganzen missionierenden super-stillundtrag-Mamis sind diejenigen, die in besagten Gruppen Privatkriege und Intrigen ausfechten, Unter-Unter-Untergruppen gründen und sich bis ans Läbige bekriegen, basierend auf irgendwelchen virtuellen Aussagen. Da frgr man sich wirklich, WO bleiben da die Kinder…?!?

    • Diana sagt:

      Liebe Redaktion, ist es tatsächlich erlaubt dass 2 Personen mit denselben Nickname auftretten? Die andere Diana

      • Michu sagt:

        Offensichtlich schon.

        Komm sei kreativ und suche Dir einen anderen Nick aus z.B. Diana2.

      • Diana sagt:

        Den Nick hab‘ ich schon lange (und heisse auch so). Weiss ja auch nicht, wie viele Dianas da sonst noch rumkurven…

    • andreas sagt:

      Das Problem ist einfach, dass heutzutage offenbar bei den meisten „Mamis“ (ich kann das Wort schon nicht mehr hören, denn es erinnert mich zunehmend an batteriebetriebene Spielmäuse) mit der Plazenta auch gleich noch das Hirn mit rausflutscht. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da war das noch nicht so…

  • Lila sagt:

    Ich will auch in diese Foren! Soviel gratis Unterhaltung….

  • Lisa sagt:

    Komisch, als mein Kind noch im Kleinkindalter war, hätte ich gar keine Kapazitäten gehabt, mich tagsüber in solchen WWW-Foren rumzutummeln. Was macht denn das für einen Eindruck auf das Kind, ständig am Laptop zu sitzen? Oder sind diese Mütter (und Väter) nur dann online, wenn die Kinder schlafen? – Mit Facebook-Checken ist’s ja nicht gemacht, viele Hausfrauen (und -männer) beschäftigen sich intensiv mit Kauf und Verkauf von Secondhandsachen (Riccardo, Tutti,…), das beansprucht viel Zeit, den halben Vormittag im Jogginganzug rumgammeln und so. Oder haben diese Mütter (und Väter) am Arbeitsplatz von ihrem Teilzeitpensum gefacebooklet?

  • Ulrich Gassner sagt:

    Asoziale Medien = Deppenmagnet. Punkt.

  • Susi sagt:

    Die Ironie ist dann: Warum verbringt man den ganzen Tag in den Foren, um andere zu massregeln, was sie alles falsch machen, anstatt mit den Kindern?

  • Stevens sagt:

    Gut, dass das Thema der Foren mal behandelt wird.
    Was da abgeht, das ist unglaublich. Was gewisse „Mamis“ an Zeit und Energie in diese Foren stecken… Diese Menge an Posts, Kommentaren, diese schnelle Reaktionszeit. Bin immer wieder erstaunt.

    Böse gesagt muss man sich nicht wundern geht es mit der Gleichstellung, Lohngleichheit etc… nicht vorwärts, wenn Mamis sich lieber in Facebookforen tummeln statt ihre Zeit und ihre Energie in den Beruf stecken.

    Wobei auch gesagt werden muss: Gerade diese Flohmarktforen sind echt gut. Teils sehr gute Angebote und die Anbieterin gibt gerne unkompliziert Auskunft zu den Erfahrungen.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Bin eigentlich überwiegend auch Ihrer Meinung. Nur “ statt ihre Zeit und ihre Energie in den Beruf stecken“. Wenn wir schon bei der Religion sind: Karriere ist eben auch zur Religion geworden (sogar zur inoffiziellen Staatsreligion), weil diesbezüglich wird fast am meisten missioniert. Die Mission erfolgt mit allem Drum und Dran: Absolutheitsanspruch, Alleinseligmachungsanspruch, Andersgläubige sind dumm…. Zenturm dieser neuen Wirtschaftsreligion (Wirt.=Staat) ist nicht der Vatikan, sondern der Staat/Steueramt, freute es sich doch über 2 Einkommenssteuerpflichtige, beide müssen zur Arbeit, Weiterbildung, externe Kinderbetreuung…. Ich bin auch hier für Pluralismus, also ein friedliches Nebeneinander (Küng). Die Wahrheit liegt wahrscheinlich, wie immer, in der Mitte (Mesotesformel).

      • Hans Hintermeier sagt:

        Sollte heissen: „beide müssen zur Arbeit fahren, mit ÖV oder mit dem Auto“ usw. Wenn ich noch weiter darüber nachdenke, kommen mir noch mehr Parallelen in den Sinn: Absolution wird von der Wirtschaftsreligion erteilt, wenn man möglichst schnell nach der Geburt wieder arbeiten geht, es ist eine Sünde, wenn man sich ein Jahr Zeit nimmt für die Kinder…..

    • Stevens sagt:

      @Hans: Die Statistik zeigt ja genau, dass die jungen Familien sich sehr wohl die Freiheiten nehmen, dass auch nur ein Elternteil arbeiten geht.

      Aussagen wie „Karriere ist eben auch zur Religion geworden“ oder „Absolution wird von der Wirtschaftsreligion erteilt, wenn man möglichst schnell nach der Geburt wieder arbeiten geht, es ist eine Sünde, wenn man sich ein Jahr Zeit nimmt für die Kinder…..“ findet nur in ihrem Kopf statt, nicht im realen Leben.
      Insofern können sie beruhigt sein.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Stevens: zur Stochastik: Habe nie das Gegenteil behauptet, missionieren ist eben in den meisten Fällen (zum Glück) erfolglos! Bin deshalb auch beruhigt 🙂 Zu Ihrem Vorwurf, dass dies ausschliesslich in meinem Kopf stattfindet a) man kann es von den Priesterinnen/Ideologinnen dieser Religion praktisch täglich in den Medien lesen (Artikel und Blogs), weshalb ich Ihnen eher „selektive Wahrnehmung/ Bias“ unterstelle (Realitätsverlust wie Sie mir unterstellen, würde zu weit führen). b) Zeitungen gehören eben auch zum realen Leben und versuchen Meinungen zu bilden. Habe es aber auch schon erlebt, dass von „fortschrittlichen“ Frauen erwartet wurde, dass sie möglichst schnell wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren (also realer sozialer und wirtschaftlicher/religiöser Druck aufgebaut wurde)

    • Carolina sagt:

      Stevens, meine Kinder sind aus dem Alter raus, daher kenne ich diese Foren nicht – aber ich bin auch eine Süchtige! Mamablog, Politblog etc. Wenn man ehrlich ist, ist das auch überhaupt nicht Mami- bzw Frauenspezifisch: gehen Sie auf jeden Blog (ich empfehle zum Anschauungsunterricht z.B. den Sektenblog, Hammer!) und Sie finden etliche männliche Wesen (die sich zumindest als solche geben), die in anderer Form, aber auch ziemlich abartig, wüten.
      Das scheint in irgendeiner Form menschlich zu sein – im Netz Dinge abzulassen, die man jemandem nie im Leben ins Gesicht sagen würde.

      • Stevens sagt:

        So wie ich das als Aussenstehender sehe, dessen Frau sich regelmässig aber nicht extrem in diesen Foren tummelt, nehmen diese Mamiforen schon eine Extrastellung ein.
        Anzahl Kommentare, Anzahl Antworten, Zeit bis zu den Antwort etc… sind da schon aussergewöhnlich und nicht vergleichbar mit Polit-/Mama- oder Sektenblog.

        Man kann jetzt auf zwei Arten damit umgehen.

        Erstens:
        „Man muss sich nicht wundern geht es mit der Gleichstellung, Lohngleichheit etc… nicht vorwärts, wenn Mamis sich lieber in Facebookforen tummeln“

        Oder zweitens ganz gendergerecht:
        „Das ist kein spezifisches Frauen“problem“, in anderen Foren/Blogs ist das genau so“

        Ich bin ehrlich, ich habe erste Meinung.
        Sie dürfen aber gerne auch anderer Meinung sein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Stevens

        für einen „gleichkommenderen“ Vergleich müsste man irgendwelche männerlastige fb-Foren kennen, und wissen wie’s dort abgeht- ehm, Sie hätten nicht zufällig Einblick in eines wo sich die Herren um Motoren und das richtige Öl dazu streiten? Oder welcher Trainer aber subito vom Platz gestellt werden müsste und ähnliches… 😉

      • Martin Frey sagt:

        … „männerlastige fb-Foren“, gibt es das überhaupt, Fr. Steiner?
        Kenne mich da zwar überhaupt nicht aus, wenn aber gibt es das whs. noch am ehesten in der Bodybuilder- oder Tuningszene. Das kann ich mir noch vorstellen.

      • Stevens sagt:

        @Brunhild: Ich glaube wirklich, sie haben noch nie so ein Forum besucht…
        Was da abgeht, das ist extrem. Wie schnell da geantwortet wird. Wie viele Kommentare innert kürzerster Zeit abgegeben werden. Und zu was für Themen…

        Und deshalb glaube ich, Männer-Foren zu finden, die auch nur annähernd an Mami-Foren rankommen, gibt es nicht. Und deshalb meine Behauptung, es ist eine „Frauensache“.

        Lasse mich aber gerne eines besseren belehren…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Stevens
        @Ma rtin Fr ey

        richtig, mir reicht der mb und ähnliches vom Zeitaufwand durchaus, und hab keinen grossen Einblick in andere Foren, besonders keine fb’s- aber ich weiss wie sich Männer sehr wohl über Motoren, Maschinen und falsche Trainer enervieren können, und deshalb merkte ich an, dass man mindestens fb-Forum mit fb-Forum vergleichen müsste, um den entsprechenden Damen eventuell ein bisschen mehr Gerechtigkeit angedeihen zu lassen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/

        „Wie viele Kommentare innert kürzerster Zeit abgegeben werden. Und zu was für Themen…“

        naja, wen sehen Sie denn draussen noch ohne fleissig tippend das Bildschirmli fixierend rumlaufen? Klar sind die schnell 😉

      • Stevens sagt:

        Brunhild, die können erklären, dementieren, etc so viel sie wollen.
        Es sind die Frauen, die im Job im Rückstand sind, weniger verdienen, weniger Karriere machen.
        Und ein Grund, neben vielen anderen ist vielleicht, weil sie lieber ihre Energie in Foren stecken, alsin den Beruf.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Stevens

        naja, wär vielleicht ein neuer Erklärungsansatz, bloss- also so unheimlich lange gibts diese Foren ja auch wieder nicht, dann waren wir- oder „sie“- vorher einfach zu sehr am Nachmittagsklatsch interessiert, wenn frau nicht damit beschäftigt sein musste, sich (und evtl allfällige Kinder) über die Runden zu kriegen?

      • Stevens sagt:

        @Brunhild: Vielleicht war es so. Ich würde eher sagen, früher war es einfach „normal“, dass Mami daheim ist bei den Kindern.
        Die Frage stellte sich gar nicht.

        Heute sind alle Rollenmodelle möglich. Bei allen Erschwernissen und Widrigkeiten die vorhanden sind – frau kann heute wählen, wie sie Beruf und Familie haben möchte.
        Und was machen viele Frauen? Statt ihre Energie in den Beruf zu stecken (ja, Beruf ist nicht immer lustig, manchmal auch mühsam, kräftezehrend, anstrengend), führen sie in Foren Diskussionen, die fast schon religiöse Züge annehmen – und nichts bringen

  • Rodolfo sagt:

    Also ich würde es mir mit einem wirklich liebevoll sich kümmernden „Mammi“ nicht verscherzen wollen…

  • Jengolina sagt:

    Herrlich der Artikel!!!!
    Genau das war der Grund warum ich mich nach dem 2. Besuch in Babytreffgruppen nicht mehr gezeigt habe….die Mamis, deren Lebensinhalt nur noch das Baby ist und ihre Lebensweisheiten die einzig richtigen zu sein schienen. Meine 3 Kinder sind schon Grösser und aus dem Baby-/Kleinkindalter sind wir raus. Leider geht das in der Schule aber weiter mit den Schuldzuweisungen! Auch da platzieren sich diese Mamis, die sofort anrufen um Dein Kind zu beschuldigen, weil Ihr Kind weinend nachhause gerannt kam, die Stolz darauf sind dass ihr Kind vom Schwimmkurs über Musikfrüherziehung bis zu 3 Sportarten alles besuchen und dabei die Mamis dann Klagen was für einen Stress sie doch haben.
    Locker werden! Mami sein geniessen und sich nicht darüber definieren!

  • Severina sagt:

    Ich oute mich als: Passivleserin in Mütterforen (Facebook benutze ich nicht). Ja, der Tonfall ist des öfteren selbstgefällig bis missionarisch, ja, Rechtschreibung und Grammatik lassen immer wieder zu wünschen übrig und, ja, natürlich stehe ich über all diesen Müttern … Doch genau dank diesen eilig tippenden, Meinungen verbreitenden Müttern bin ich auf zahlreiche Hilfestellungen auch jenseits des Mainstreams gestossen (z.B. in Form von Buchtipps) und habe so einen entspannteren Umgang mit meinem Baby, das tatsächlich gemäss den „aktuellen Müttergeboten“ leben möchte: dauerstillen im Familienbett und herumgetragen werden bis zum geht nicht mehr, selbstverständlich nicht im Babybjörn..

    • Gundel sagt:

      Passen Sie auf, wem sie zuhören. Wer nach dummen Regeln lebt, muss sich nicht wundern, wenn sie später geschieden ist, und das Kind in der Schule gemobbt wird. Dummheit hat zwingende Konsequenzen.

  • Gundel sagt:

    Tja, die Mehrheit der Menschen ist dumm. Das war schon immer so.

    • Susi sagt:

      Eigentlich ist gerade mal die Hälfte der Menschen unterdurchschnittlich intelligent. Nicht die Mehrheit.

      • Franz Vontobel sagt:

        Kommt drauf an, an welcher Stelle man die Grenze zwischen „dumm“/“nicht dumm“ zieht – das muss ja nicht zwangsläufig der Mittelwert sein…

      • Sportpapi sagt:

        Auch sonst stimmt es nur, wenn Intelligenz normalverteilt ist.

      • Franz Vontobel sagt:

        „Auch sonst stimmt es nur, wenn Intelligenz normalverteilt ist.“

        Was sie ziemlich sicher ist… ausserdem wollen wir doch keine phil I-er mit Begriffen wie Median etc. unnötig verwirren, n’est pas?

      • Muttis Liebling sagt:

        SP, in der Normalverteilung gilt alles, was sich im Bereich Erwartungswert +- 2* Streuung bewegt, als normal. Es wären dann 96-97% durchschnittlich intelligent und jeweils 2% unter-, bzw. überdurchschnittlich.

        Jedenfalls können statistisch weder 60% übergewichtig, oder >20% ‚dumm‘ sein, was immer man damit meint.

        Wenn man Ausser- Norm häufiger als 3% diagnostiziert, ist im Regelfall die Norm falsch.

      • Sportpapi sagt:

        ML, was normal ist und was nicht, ist Definitionsfrage. Auch wenn es auf Statistik beruht. Und das Festlegen von Normwerten ist sinnvoll, um Entwicklungen zu beschreiben. Würde man Normwerte jedes Jahr anpassen, wäre die Aussagekraft diesbezüglich ja weg.

      • tina sagt:

        könnt ihr hören was ich denke? 😉

      • Susi sagt:

        SP: „Auch sonst stimmt es nur, wenn Intelligenz normalverteilt ist.“

        Ich hab mir halt (natürlich innerhalb meiner Phil I-Grenzen) vorgestellt, dass die vielen Hochintelligenten durch die vielen Behinderten wieder ausgeglichen werden. Und der Rest ist dann die grosse Masse, die in sich wohl linear homogen ist . Oder?

      • Franz Vontobel sagt:

        „linear homogen“ – 😉

      • Michu sagt:

        Zu linear homogen: Entweder oder

        Was Sie wohl meinten war 25% bei 85%; 25% bei 95%, etc.

        Ist aber eine Gaussverteilung.
        In der Mitte viel, je weiter weg, desto weniger.

      • Tom Walther sagt:

        @tina: Hab grad laut gelacht!

      • Susi sagt:

        Ich meinte damit, dass die Anzahl der Menschen mit einem IQ von 110 ungefähr gleich ist, wie die Anzahl der Menschen mit einem IQ von 92. Also etwa gleich verteilt zwischen, sagen wir, 85 Punkten und 115 Punkten. Nach oben und unten nimmt’s dann wieder ab. Also eigentlich doch nicht linear.
        (Mein Phil I- Hirni kommt jetzt halt eben an die Grenzen.)

      • Susi sagt:

        Also, was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich Gundels Kommentar doof finde. So.

      • Carolina sagt:

        Tina: Ich höre Sie – laut und deutlich 😉

      • Gundel sagt:

        Wenn die Mehrheit dumm ist, geht es nicht um Durchschnitt und schon gar nicht um Bildung oder IQ.
        Es könnte auch sein, dass alle Menschen dumm sind. (Wenn man so die Menschheit betrachtet, könnte man auch auf diesen Schluss kommen.) Es gibt aber glücklicherweise aber auch viele Menschen, die nicht dumm sind. Aber die Mehrheit war dumm und ist es immer noch. Deshalb entstehen solche Foren und deshalb sind so viele stets unzufrieden und machen sich mit ihrer Dummheit ständig selbst das Leben schwer.

      • Franz Vontobel sagt:

        Lassen sie mich raten, Gundel: Dummheit manifestiert sich vor allem dadurch, nicht ihrer Meinung zu sein, richtig?

        Hab ich mir gedacht…

      • Susi sagt:

        Ok, stimmt, IQ und Dummheit haben nichts miteinander zu tun.
        (Die Delphine sind nicht so dumm wie die Menschen.)

      • Gundel sagt:

        Nein Franz – Dummheit manifestiert sich so, wie ich bereits sagte: ständig unzufrieden sein, und sich mit seiner Dummheit selbst das Leben schwer machen.
        Das ist soweit verbreitet, dass es den Dummen gar nicht mehr auffällt. Und natürlich merkt der Dumme auch nie, dass ihn die eigene Dummheit in sein Schlamassel gebracht hat.

        Ob jemand die gleiche Meinung hat wie ich oder nicht, ist absolut irrelevant.

      • Franz Vontobel sagt:

        …und wer das nicht auch so sieht, der ist… dumm?

        Alles klar. 😀

      • Franz Vontobel sagt:

        Und nebenbei: „Dummheit manifestiert sich so, wie ich bereits sagte: ständig unzufrieden sein…“

        Nun ja, ihre immer ziemlich giftigen Beiträge hier haben auf mich jetzt noch nie auf besondere Zufriedenheit der Autorin schliessen lassen…

      • Gundel sagt:

        Nein Franz, sie wollen nicht zuhören.
        Solange jemand glücklich und zufrieden ist und sich mit seiner Dummheit nicht selbst das Leben schwer macht, ist er nicht dumm.
        Sagte ich doch. Meine Meinung ist irrelevant.
        Viele, die klug durchs Leben gehen, die ich kenne, haben in vielen Dingen ein ganz andere Meinung als ich.

        Giftige Beiträge? Ich kann mich nicht entsinnen. Aber es ist natürlich möglich, dass Sie das so interpretiert haben.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Bisher hab ich’s gut ohne fb hingekriegt, so universell ist dieses Gesetz also nicht…, interessant wär zu wissen ob der Tonfall/Verlauf in anderen Gruppen, mit anderer Teilnehmerzahl nicht ähnlich ist- wenn ich mir „öffentlichere“ Kommentarverläufe so ansehe scheinen mir überall die Dämme am bröckeln zu sein.
    Falls die Grammatikfehler dermassen massiv sind, lohnt sich vielleicht eine Art „mama, your grammar sucks“-Schweizer-Auflage?

    • Muttis Liebling sagt:

      Auch der Titel des Blogs, ‚Wo Muttersein eine Religion ist‘, ist grammatikalisch falsch.

      • Blog-Redaktion sagt:

        @Muttis Liebling: Der Titel ist grammatikalisch korrekt.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Blogredaktion, ‚Wo‘ ist eine Ortsbestimmung. Facebook ist kein Ort. Das ist grammatikalisch genau so falsch, wie ‚unter der Woche‘ und ‚auf den Zug gehen‘.

        Es geht nicht um die auch bestehende semantische Verfremdung, der Titel ist nicht mal ein Satz. So spricht man nicht, so darf man auch nicht denken.

      • Michu sagt:

        “ so darf man auch nicht denken.“

        „Denkt“ unser Gesinnungsgenosse.

        In meinem Kopf wären Sie verloren.

      • Beatrice sagt:

        @ML,

        Haben Sie keine anderen Sorgen?

        Es gibt sie wohl überall, die besserwisserischen, stets-ein-Haar-in-der-Suppe-findenden Profilierungsneurotiker!

      • Franz Vontobel sagt:

        „der Titel ist nicht mal ein Satz.“

        Genau! Wo doch Titel IMMER ganze Sätze sind!

      • Susi sagt:

        Läck Bobby, ML. Natürlich ist Facebook ein Ort, einfach ein virtueller. Und wenn es das nicht wäre, hätte ein solcher „Fehler“ noch immer nichts mit Grammatik zu tun.
        (P.S. Schon mal von Ellipsen gehört? Beispiele: Auch keine ganzen Sätze. Dennoch nicht falsch.)

      • Carolina sagt:

        Ein für allemal: ML ist hier der Spezialist für Denkverbote – wirklich!

      • Muttis Liebling sagt:

        Susi, Ellipsen sind Auslassungen, welche ich auch ständig benutze. Das hat überhaupt nichts mit fehlverwendeten Fragewörtern, Praepositionen oder sonstigen sprachlichen Verwirrungen zu tun.
        Sprache ist Abbild von Denken, wer nicht denken kann, kann auch nicht Sprache. Wer nicht Sprache kann, kann auch nicht denken.

        Wer örtliche Präpositionen nicht örtlich behandelt, kann nicht denken. Wer ‚Wo‘ statt ‚Weil‘ sagt, hat gar nichts verstanden.

      • Susi sagt:

        Sie verwechseln einfach die semantische und die grammatikalische Ebene, ML.

      • Piwi sagt:

        @Muttis Liebling: wo steht denn ihr Kommentar? An einem virtuellen Ort (Online-Artikel), oder an einem reellen (bei ihnen zuhause auf dem Bildschirm)?
        Eine Facebook-Gruppe taugt grammatikalisch genauso als (virtueller) Ort wie ein Buch (da ist nicht das physische Exemplar gemeint, sondern die Ausgabe), ein Traum, Mittelerde oder der Planet Zompfff, den ich mir gerade ausgedacht habe.

      • Ulrich Gassner sagt:

        ‚Wer nicht Sprache kann, kann auch nicht denken.‘

        Das ist kein korrekter Satz.

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