Die Müttersekten

Bitte lächeln: Dank Mary Kay sieht die beste Freundin noch besser aus – zumindest oberflächlich. Foto: TineyHo (Flickr)

Bitte lächeln: Dank Mary Kay sieht die beste Freundin noch besser aus – zumindest oberflächlich. Foto: TineyHo (Flickr)

Zum ersten Mal bin ich in einem Mütterforum über Gonis gestolpert. Da wurden Basteltipps ausgetauscht und diverse Mütter erzählten, dass es schlicht nichts Besseres gebe und sie nichts anderes mehr verwenden würden als Gonis. Ich verstand zuerst nur Bahnhof, erfuhr dann aber, dass es sich um Bastelprodukte handelt, die exklusiv über sogenannte Beraterinnen an privaten Gonis-Vorführungen verkauft werden. Tupperware-Partys mit Bastelinhalt sozusagen. Das Thema war für mich somit erst einmal abgehakt, da ich mit solchen Verkaufsanlässen nichts anfangen kann.

Doch es tauchte wieder auf, dieses Mal in einer weiteren Variante: Mary Kay. Auch hier verkaufen Beraterinnen – Entschuldigung, Consultants – an privaten Partys Produkte an andere Frauen, in diesem Fall Beautyprodukte. Da eine Bekannte von mir bei Mary Kay angeheuert hat, habe ich Einblick in diese Welt bekommen, die mir zuvor völlig fremd war. Und es gefiel mir nicht, was ich da gesehen habe.

Tupperware, Gonis, Mary Kay, sie alle zielen explizit auf verzweifelte Mütter. Mamas, die der Kinder wegen ihren Job aufgegeben haben und nach ein paar Jahren gerne wieder Teilzeit arbeiten würden, aber nichts Passendes mehr finden. Oder Mütter, die ihr Arbeitspensum reduziert und dadurch alle spannenden Aufgaben verloren haben. Alle drei Unternehmen locken denn auch mit den genau gleichen Argumenten: «ein Job, der auch der Familie Spass macht», «arbeiten, wann und so oft Sie möchten», «Anerkennung bekommen», «selbstständig sein und Geld verdienen». Und immer wieder fällt das Schlagwort Karriere, gekoppelt mit Familienfreundlichkeit.

mary-kay-2-14-lipstick-bullet-heart-DWYL-desktop-2560x1440

Ein Bildschirmhintergrund von Mary Kay. Foto: marykay.de

Dass das alles schöngeredet ist, erfährt man, wenn man sich im Web nach Erfahrungsberichten umsieht. «Es hat Spass gemacht. Gelohnt hat es sich aber nicht, wenn man mal all die Stunden rechnet, welche man nebst den Präsentationen aufwendet», schreibt etwa eine ehemalige Gonis-Beraterin.

Tupperware und Gonis scheinen mir allerdings noch harmlos zu sein im Vergleich zu Mary Kay. Die Führungsriege der 1963 in Amerika gegründeten Firma schafft es, ihre Consultants regelrecht einzulullen und sie einer rosa gefärbten Gehirnwäsche zu unterziehen. So sagen mehrere ehemalige Mitarbeiterinnen gegenüber dem Sender ABC News (siehe Video unten), dass sie damals 24 Stunden am Tag nur noch an Mary Kay gedacht haben. Und von aktiven Mary-Kay-Frauen fallen im Web Sätze wie «Mary Kay hat mein Leben verändert!» oder sie schreiben einander «Endlich gehen wir alle gemeinsam den Mary-Kay-Weg!» auf ihr Facebook-Profil und tragen Prämien wie die Mary-Kay-Fingerringe mit solchem Stolz, als wäre es ein Verlobungsring.


ABC Breaking News | Latest News Videos

Auch in einem offiziellen Promovideo der Firma erzählen Frauen aus dem Off, wie unglaublich es sei, dass sich dank Mary Kay alles in ihrem Leben verändert habe. Es passt ins Bild, dass Aussteiger im Internet von sektenähnlichen Zuständen und «Methoden, die sehr stark an Scientology erinnern», berichten. «Und ausser den Damen, die schon viele Jahre Direktorinnen sind, verdient da nicht wirklich jemand Geld. Mal abgesehen vom Unternehmen selbst, versteht sich», schreibt zum Beispiel Eva in einem Kommentar. Sie ergänzt, dass sie einige Ex-Consultants kenne, die «für mehrere Tausend Euro Ware bestellt haben und sie nicht verkaufen können. Man wird immer wieder von den Direktorinnen angehalten, neue Ware zu bestellen, die man nicht mehr loswird.» Auch eine andere Userin sagt, dass eine Freundin, die sie dort kennen gelernt habe, «leider immer noch in der Sekte ist, und ich sehe, wie ihr eigenes Geld verschwindet und die MK-Dinge mehr werden.»

So wird aus der vermeintlichen Traumkarriere, die die ganze Familie glücklich machen soll, schnell ein Verlustgeschäft, das die Familie in finanzielle Nöte bringt und die Mütter noch verzweifelter zurücklässt.

Mary-Kay-Addison-TX-6737

Das Hauptquartier von Mary Kay in Addison, Texas. Foto: David R. Tribble (Wikipedia)

Selber schuld, mögen Sie denken, man müsste das doch von Beginn weg durchschauen. Stimmt. Aber hier wird ganz bewusst auf die Schwachstelle dieser Mütter gezielt: ihren dringenden Wunsch, endlich wieder einen spannenden Job zu haben, der sich in den Familienalltag integrieren lässt. Schwärmt ihnen dann noch eine sympathische Beraterin – vielleicht ist es sogar eine Freundin – vor, wie einfach man als selbstständige Consultant Geld verdient und dass man erst noch Spass hat dabei und an den Events mit Lob und Anerkennung überhäuft wird, dann ist es um viele Frauen geschehen. Dass sie nur benutzt werden, womöglich auch bloss zum Vorteil der anderen angeworben wurden (mit drei Teammitgliedern steigt man selber zur Star-Anwerberin auf), merken sie leider erst, wenn es zu spät ist und sie wenigstens den Vorführkoffer schon gekauft haben.

Werden Sie also das nächste Mal an so eine Verkaufsveranstaltung – gerne getarnt als lustige Schminkparty mit den Mädels – eingeladen, dann verzichten Sie. Und sollten Sie die zweifelhafte Ehre erfahren, selber bei Mary Kay einsteigen zu dürfen, denken Sie an folgende Aussage ehemaliger Mitarbeiterinnen: «Am meisten verdient man als Mary-Kay-Beraterin nicht durch den Verkauf, sondern indem man immer wieder neue Leute anwirbt.»

127 Kommentare zu «Die Müttersekten»

  • Claudia Grau sagt:

    Natürlich verdient man mehr, je höher man ist auf der Erfolgsleiter. Wo, in welcher Branche ist das denn nicht so? Welches Geschäft, dass Sie selbständig führen, können Sie mit Fr. 0.00 Startkapital beginnen? Keines! Eine Mary Kay Beraterin (muss nicht zwingend Consultant genannt werden!) startet – wenn sie möchte – mit nur Fr. 90.00 ihr Geschäft und muss anschliessend keinen Rappen mehr investieren, wenn sie nicht möchte.
    Wir bei Mary Kay bestimmen ganz allein, wie viel Engagement und Zeit wir in unser Geschäft investieren und wie wir es führen. Je nachdem fällt auch der Verdienst aus – das ist auch fair. Klar gibt es auch Frauen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben mit Mary Kay und dies auch entsprechend kommunizieren. Wo, in welcher Firma gibt’s das nicht?

    • Monika sagt:

      Was denn nun? Kann man mit 0 Franken beginnen wie im zweiten Satz geschrieben oder doch eher mit 90 Franken? Zuerst das Köfferli für 90 Franken kaufen und dann entscheiden ob man will? Oder wie geht das?
      Finde es ja schön das es sowas gibt. Zeitvertreib für gelangweilte Hausfrauen die das wollen. Aber ich finde es nicht schön wenn die Not ausgenutzt wird von Frauen die Geld bzw. einen Job brauchen und am Schluss noch Schulden haben wegen sowas.

      • Claudia Grau sagt:

        Monika, lesen Sie meinen Satz noch einmal. Ich schreibe „welches Geschäft, dass Sie selbständig führen, können Sie mit Fr. 0.00 Startkapital beginnen? Keines!“

        Excüse aber ich bin nicht und war NIE eine gelangweilte Hausfrau und ausgenutzt wird bei uns garantiert Niemand. Wie denn?

      • Isabella Siegenthaler sagt:

        äääähmmm liebe Monika, nur zur Info: wir sind nicht alles Hausfrauen. Viele machen neben einem hochprozentigen Arbeitspensum noch Mary Kay. Wir sind eine kunterbunt durchmischt. Also was ich hier so alles lese befremdet mich wirklich. Dieses ungefilterte Urteilen von Frauen die nun wirklich keine Ahnung haben. Läck, seid Ihr negativ. Ich arbeite schon einige Jahre mit Mary Kay und fühle mich unglaublich frei. Ich gestalte meinen Arbeitstag wie ich ihn möchte, habe Ferien wann ich möchte und das ist genial, da ich zwei Mädchen habe (9 und 12). Sprich, ich bin halt einfach selbständig.
        Und hey, Ihr müsste ja gar nicht wenn Ihr nicht wollt. Verstehe dieses Theater wirklich nicht.

      • Treamy sagt:

        Jaja du kannst es testen und zurückgeben, wenn du es nicht toll findest, deshalb 0.- Eigenkapital.

        Die Produkte selber musst du ja klar bezahlen wenn du sie toll findest und behälst Klingt logisch oder?

      • Claudia Grau sagt:

        Treamy was genau willst Du sagen? JA bei uns kriegst Du dein Geld zurück, wenn Du mit dem Produkt nicht zufrieden bist und weisst Du, was das Tollste ist? Auch wir Beraterinnen können die Produkte umtauschen und bleiben nicht drauf sitzen….

      • Monika sagt:

        Ja dann ist ja gut. Also meins ist’s nicht. Jedem das seine zum Glück.
        Finde es aber schön das es euch positiv denkende, kunterbunt durchmischte, sich frei fühlende Frauen gibt. Wünsche euch einen schönen Feierabend.

      • Katharina sagt:

        Das starter Kit (= ‚Anfangskapital‘) kostet 100 USD, also wohl 90 SFR. Das beinhaltet in etwa ein Exemplar der angebotenen Palette, ist also die Demo.

        Dass die Consultants ihrerseits gekauftes zurückgeben können, stimmt nicht. zwischen Mary Kay und den Consultants ist es rechtlich gesehen ein Verkauf (Sales Purchase is final‘) (Situation USA).

        Die Schweizer Franchise wird aus München unterhalten und untersteht Bayerischem Recht.

      • Treamy sagt:

        Claudia, genau ich wollte auf Monikas Kommentar antworten 🙂

        Eigenkapital ist ja nicht kein bezahlen der Ware. Und ich hab auch keine Sachen wo ich drauf sitze 😉

    • Claudia Grau sagt:

      Katharina in der Startertasche mit Wert von Fr. 90.00 hat es Produkte im Wert von Fr. 420.00. Und ich selbst habe schon einige Produkte umgetauscht; keine Ahnung woher Sie Ihre Infos haben; aber sie scheinen sich falsch informiert zu haben.

      • Katharina sagt:

        Meine Info bezieht sich auf die USA, wo ich lebe. Meine Frau hatte sich vor langer Zeit mal für Mary Kay interessiert. 420 wäre die sog. Retail Value, wie MK das anpreist. Fakt ist, dass nur belegbare Zahlen des internen Handels bestehen. Und diese sind ganz einfach nur wholesale prices, also das, was Mary Kay Inc. in ihren Taxfilings ausweist. Dahinter natürlich das Problem mit der FTC und der eingeforderten Aenderung betreffend Ergebnisrechnungen.

      • Katharina sagt:

        Es geht nicht um die Qualität der Produkte (ich finde sie schlecht. das starter Kit haben wir einfach weggeschmissen… as Zeugs ist unglaublich fettig, teures Paraffin)

        Es geht um saubere Geschäftspraktiken und der Einhaltung diverser Gesetze, so zB dass das gesamte Arbeits- und Sozialrecht umgangen wird. Die Frage der Produkthaftung ist auch nicht gelöst. Bei der ‚Qualität‘ jener Produkte ein wesentlicher Faktor. Die Schweiz kennt Produktehaftung leider nicht als Rechtsinstrument. Die EU (also Rechtssitz der Schweizer Franchise) aber schon.

      • Claudia Grau sagt:

        Katharina bei uns wird sehr öffentlich über die Zahlen kommuniziert. Ich sehe zB. wie hoch die Teamprovision meiner Teamleaderin ist oder die meiner Direktorin…. sehen Sie den Lohn ihres Chefs jeden Monat? Also ich nicht…

      • Katharina sagt:

        Eigentlich gibt es für mich hier nichts zum weiterdiskutieren. MK ist und bleibt eine Geschäftsform am Rande der Legalität. Dazu habe ich die relevanten Pointer der Leserschaft geliefert.

        Weiteres betreffend angeblicher Miskommunikation mit der Autorin müssen Sie direkt mit ihr abklären. Ich unterstelle aber, dass Sie da vielleicht die Tür zu etwas PR absichtlich offen liessen.

      • Jeanette Kuster sagt:

        @Katharina, zur Klärung: Ich schreibe im Beitrag nicht über Claudia Grau, ich bin bloss durch sie auf MK als Thema gestossen. (Die FB-Quotes stammen von anderen, öffentlich einsehbaren Profilen.) Da sie eine Bekannte von mir ist, habe ich sie vor ein paar Tagen bloss informiert, dass das Thema kommen wird. Hätte ich nicht tun müssen, fand ich aber richtig so.

    • susi sagt:

      das ist wie frauen die meinen sie müssten nageldesignerin werden von zuhause aus ! da lache ich mich jedesmal krumm!!!‘

  • Claudia Grau sagt:

    Sie können im Internet immer die Antworten finden, die Sie wollen – suchen Sie doch auch mal nach positiven Feedbacks zu Mary Kay – sie werden genauso viele, wenn nicht viel mehr Artikel finden. Davon bin ich überzeugt!

    Und ist es denn nicht so, dass diese ach so schlimmen Direktvertriebe den fairsten Service überhaupt anbieten? Wo sonst kriegen Sie kompetente Beratung durch motivierte Beraterinnen? Bei uns kann man die Produkte testen, bevor man sie kauft und hat eine 100%- ige Rückgabegarantie. Suchen Sie mal ein Geschäft, wo das so selbstverständlich ist wie bei uns.

    • Sina Meier sagt:

      In einer privat Parfümerie erhalten Sie eine Top Beratung, von Fachpersonal, welche eine mehrjährige Ausbildung hat, markenunabhängig und immer auf dem neusten Stand ist. Selbverständlich erhalten alle unsere Kunden gratis Proben zum ausprobieren und alle Produkte werden zu 100% rückvergütet, wenn die Kunden nicht zufrieden sind. Dieser Service von MaryKay ist also nichts besonderes.
      Von einer Kollegin, welche bei MaryKay arbeitet, weiss ich was sie und ihre Teamleaderin, an den Produkten verdienen, wenn ich diese extremen Verdienste so sehe und vergleiche mit namhaften Marken wie Estée Lauder etc.(wo die Einkaufspreise nicht ansatzweise verdoppelt werden), können die Produkte von MaryKay selbst keine wertvollen Inhaltsstoffe mehr enthalten.

      • Nina Keller sagt:

        Hallo Frau Meier
        Haben Sie selbst die Produkte bereits getestet? Wohl kaum sonst wüssten Sie wie hochwertig die Produkte sind.
        Ich glaube kaum dass eine Parfümerie den Service der Rücknahme bieten kann wie es Mary Kay tut. Jedenfalls habe ich persönlich das noch nie erlebt.

      • Brigitte Siegrist sagt:

        Ich werde mich hüten, den Fuss je wieder in eine privat Parfümerie zu setzten. Das Personal war beim letzten Mal hochnäsig, manchmal schon fast eingebildet und arrogant. Ich würde mich lieber im vertrauten Umfeld von einer Frau, wie du und ich, beraten lassen, als von einer überschminkten Verkäuferin , von der mich Welten trennen. Ich erhielt mal eine Maske von MK geschenkt. War die beste die ich jemals hatte. Mir gefallen die mir bekannten Produkte, ich kenne nicht viele, würde die Marke aber wieder kaufen.

  • Claudia Grau sagt:

    Mir ist klar, dass in den Medien immer nur Negatives geschrieben werden kann über Direktvertriebe; alles andere wollen die LeserInnen nicht hören und ist uninteressant.
    Falls aber jemand gerne wirklich wissen will, wie’s läuft bei Mary Kay. Ja, falls jemand Lust auf eine sogenannte „pinkige Gehirnwäsche“ hat, darf sich gerne an Jeanette Kuster wenden und meine E-Mail Adresse verlangen – ich werde gerne mehr über unseren Job und unsere Philosophie erzählen.

  • Anya Meyer sagt:

    Mit hat es bissl zu viel Werbung in diesem Artikel o.O

  • Isabella Siegenthaler sagt:

    Liebe Frau Kuster,

    Sie hätten lieber ein persönliches Gespräch mit Frau Claudia Grau geführt, das wäre kompetenter Journalismus. Denn sie weiss was Mary Kay ist und ist zudem eine der Erfolgreichsten. Sie ist grandios… von ihr könnten Sie einiges lernen in Sachen Sozialkompetenz und Menschlichkeit. Claudias Erfolg kommt nicht von ungefähr. Für mich geht Ihr Artikel in den Bereich Rufschädigung. Wirklich traurig, wie Sie urteilen.

    • Katharina sagt:

      ‚Putin Troll’… wieviel erhält frau dafür? Den MK branded pink caddi wohl nicht. Wär in Europa ja nicht PC. Aber eine gute Farbe ist das schon, auch wenn der Cadi in etwa ein Opel Vectra aufgemotzt ist.

  • Isabella Siegenthaler sagt:

    Katharina, musst Du Dich hier irgndwie profilieren? Scheinbar hast Du keine andere Plattform dazu. Neid war schon immer die grösste Bewunderung. 😉
    Urteilt ruhig weiter, mit Euch kann man keine konstruktive Diskussion führen.

    @ J. Kuster: einfach traurig… Sie kennen Claudia seit einigen Jahren und halten es nicht mal für nötig zuerst ein Gespräch mit ihr zu führen. Kurz vorher darüber informieren dass gleich „ne Bombe“ losgeht spricht nicht für sie.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Isabella Siegenthaler

      nehmen Sie zur Kenntnis dass es hier langjährige Mitschreibende hat, Mitschreibende welche sich im Verlauf der Jahre über verschiedenste Themen hinweg engagiert und authentisch ausgetauscht haben.

      Wenn dann für genau ein Thema Schreibende auftauchen, von denen man sonst eher selten hört, die sich dann einsetzen/engagieren ohne dass man sie einigermassen einordnen kann (weil kein Profil, ausser nun auf Verteidigungs-Modus), müssen sich diese zumindest bewusst sein dass nicht einfach geschluckt, sondern nachgefragt und nachgehakt wird.
      Wer da konstruktive Diskussion verhindert sind nicht diese…, traurig aber dass Sie im Prinzip die Kritikunfähigkeit des Ganzen ja eher belegen als ad absurdum führen, war wohl nicht Ihre Absicht?

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        und dass Sie JK in die Nähe von Rufschädigung stellen ist fast ein bisschen übel. Namen wurden von ihrer Seite her keine genannt, wer die Hitze scheut sollte sich dann halt nicht selber zum Feuer begeben sondern das obere Krisenmanagement ranlassen…

      • Nina Keller sagt:

        Das ist aber wahnsinnig konstruktiv wenn hier immer diesselben schreiben…. mit den vorgefertigten Meinungen

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Nina Keller

        bilden Sie sich selbst ein Urteil indem Sie länger mitlesen, sich auseinandersetzen…

  • Darla Schneider sagt:

    Ich finde solche Geschäftsmodelle so oder so schon recht unsympathisch. Geld verdient man nämlich damit, dass man seine Produkte an seine Freunde und Familie weiterverkauft. Ich möchte aber nicht, dass mir meine Freundinnen bei netten Drink am Abend irgendwas verschachern wollen. Schliesslich bin ich eine Freundin und kein Businesscase.

  • Guido sagt:

    Zur Aufklärung an ALLE hier schreibenden, viele in der Schweiz tätige Networkmarketing Firmen sind Mitlglied beim SVNM.
    NetworkMarketing ist eine legale Wirschaftsform und ist im CH-Gesetz verankert und dem schweizerischen Gewerbeverband unterstellt.

    Weitere Infos findet Ihr hier unter :
    http://www.svnm.ch/de/Verband.11.html
    Mitgliederfirmen: http://www.svnm.ch/de/Mitgliedsfirmen/Firmenverzeichnis.27.html
    Wie von einigen hier bemerkt, sind die Produkte meist von höherer Qualität als die im normalen Handel und haben eine 30-tägige 100% Geld Zurück Garantie.
    @ Frau Kuster: Es wäre an der Zeit in der Presse auch mal einen positiven Bericht einer Person welche mit Networkmarketing eine Selbständigkeit aufgebaut hat abzudrucken, ich bin Ihnen mit Kontakten gerne behilflich.

  • Hugo Moser sagt:

    Was ich sehr spannend finde, liebe Frau Kuster, ist, dass Sie nur schreiben über das, was Sie irgendwo gelesen haben. Kein einziges Wort über Erfahrungen, nur über „hören“, „schauen“ und „lesen“. Schade, wenn man doch seriös recherchieren könnte. Ist das Journalismus, den man sich wünscht? Ist das Aufklärung aufgrund von Fakten? Ist das erwachsenengerechte Information? Oder einfach nur Hetzkampagne? Nur Verdammung von etwas Unbekannten, was einem nicht behagt und nicht liegt? Schade.

    • Jeanette Kuster sagt:

      Lieber Hugo Moser, ganz viel lesen, (sich um-)schauen, das ist recherchieren. Was hätten Sie sich denn gewünscht? Dass ich mit versteckter Kamera an eine Verkaufsvorführung sitze?

  • Isabella Siegenthaler sagt:

    @ Guido und Hugo
    Sensationell auf den Punkt gebracht. Ich kann zu 100% bestätigen dass Frau Kuster keine Ahnung hat, weil ich schon sehr lange mit Mary Kay arbeite. Und ich wäre die Erste die nicht mehr dabei wäre wenn was krumm wäre oder wenn ich Druck hätte. Mein Mann ist Wirtschaftsprüfer und ich komme aus dem Finanzbereich. Wir sind up to date, glauben sie mir. 😉
    Network Marketing ist zukunftsorientiert. Es gibt nichts Ehrlicheres. Wenn man arbeitet verdient man Geld und sonst nicht. Wenn man ein Team führt verdient man logischerweise mehr wie überall auch in der Wirtschaft.

    Leider glauben ca. 80% der Leser alles was sie lesen. Übrigens Frau Kuster, sie tragen keine sehr schmeichelnde Lippenstiftfarbe für ihren Typ. Komme sie gerne mal kompetent beraten. 😉
    bye bye

    • Jeanette Kuster sagt:

      Liebe Frau Siegenthaler, danke fürs Angebot. Ich bin allerdings sehr glücklich mit meiner Lippenstiftfarbe. Und ich lasse Leute, die auf diesem Niveau kommunizieren, sowieso nicht in meine Wohnung.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Isabella Siegenthaler

      immerhin wird nun deutlicher was Ihre Absichten sind, eine von Ihnen gestern bemängelte nicht stattfindende Diskussion ist es jedensfall eher weniger, wie schon 25.1. 20.45 von mir an Sie angemerkt wurde.

  • Isabella Siegenthaler sagt:

    Ein tieferes Niveau als Ihres gibt es wohl kaum Frau Kuster. Da kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ihr Name ist auf jeden Fall weitergeleitet worden nach München zum Mary Kay Hauptsitz von Deutschland, Holland und der Schweiz.

    • Widerspenstige sagt:

      So schade, dass Sie noch dieses Nachtreten nötig hatten, Frau Siegenthaler. Das zeigt ganz deutlich, wie Sie Ihre Seele verkauft haben und sich (bald) nicht mehr im Spiegel erkennen dürften. Sehen Sie doch nochmals genauer hin beim nächsten Spiegeln, es zeigt jeweils das Gesicht…

    • Monika sagt:

      Und was genau hat sie nun da von dem hauptsitz zu befürchten? Kommt sie auf die blacklist für zukünftige direktorinnen oder consultants?Cybermobbing? Sonstige Drohungen? Tönt schon irgendwie nach scientology methoden

      • Brunhild Steiner sagt:

        … also Leute die schmunzeln, Emoticons um sich schmeissen, heftig mit den Armen rudern und gleichzeitig stolz eine Meldung nach oben präsentieren, ne, die möchte ich ebenfalls nicht im Wohnzimmer sitzen haben…

    • Susi sagt:

      @I. S.: „Ihr Name ist auf jeden Fall weitergeleitet worden nach München zum Mary Kay Hauptsitz von Deutschland, Holland und der Schweiz.“

      Ich lese wohl nicht richtig. Ist das eine Drohung?

  • Isabella Siegenthaler sagt:

    Ich sehe wahnsinnig gerne in den Spiegel liebe Widerspenstige. 🙂
    Das Gleiche wünsche ich auch ihnen. Obs allenfalls in wenig widerspenstig wird?!

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Isabella Siegenthaler

      dass Sie mit solchem Verhalten und Wortwahl eher bestätigen was vermutet/angemahnt wird- nämlich die Vereinnahmung für eine Geschäftsidee inklusive Konsequenzen aufs Verhalten, das ist Ihnen schon bewusst?

      Ich war MK gegenüber eher indifferent, nach diesen Verteidigungsweisen muss ich sagen, davon würde ich nun absolut die Finger lassen, schlechter Job gemacht… .

  • Rainer Mühlbacher sagt:

    Wow, erstaunlich, wie sich in den Kommentaren die MK-Jüngerinnen rechtfertigen. Sieht für mich sehr defensiv aus. Wenn wirklich alles mit rechten Dingen zu und her gehen würde, müsste man in den Kommentarspalten auch nicht so um sich schlagen.
    Nicht zu vergessen, dass man nur richtig gut verdient, wenn man weitere Verkäuferinnen anwirbt. Multilevel Marketing in reinster Form, da können sich die Damen noch so rechtfertigen und Ausreden bringen.
    Zum Glück wird einem an den „Schulungen“ gleich beigebracht, wie man auf berechtigte Kritik reagiert und die Kritiker schlecht hinstellen kann. Also Angriff auf die Integrität des Kritikers, nicht auf dessen Argumente.
    Danke Frau Kuster

  • Isabella Siegenthaler sagt:

    Und sie verstehen es immer noch nicht… egal….
    Genau darum wird auch gerne alles verdreht.
    Ein Leader der ein Team oder gar eine Unit führt verdient in jeder Firma mehr als jemand der frisch beginnt und keine Führungsaufgabe hat, keine Schulungen und Meetings leitet und weniger Berufserfahrung hat.
    Ich hoffe das ist nun verständlich. 😉
    Mary Kay ist seit 53 Jahren äusserst erfolgreich, in 38 Ländern vertreten und in den USA die Nr. 1 im Kosmetik Bereich.
    Meine Lieben, das ist Erfolg und nichts anderes.
    Ich schliesse damit ab hier. Fact ist, dass Frau Kuster Claudia Grau kennt die schon längere Zeit mit Mary Kay arbeitet und sie hätte zu jeder Zeit einen Einblick haben können bei ihr. Claudia hätte ihr gerne alles gezeigt und erklärt. Mit dem Messer in den Rücken….

    • Brunhild Steiner sagt:

      meine Güte, eher Sie sollten sich das mal ein bisschen näher ansehen- Sie haben auf schönste Weise die Vorurteile bestätigt, verpasste Chance kann man dazu nur sagen…

  • Monika sagt:

    Haben sie wirklich sowas gepostet bei fb? Selber schuld…

  • Jeanette Kuster sagt:

    Es gibt tatsächlich noch diverse andere Leute, die so etwas posten. Man muss nur mal ein bisschen durch FB surfen….. Die oben zitierten Sätze stammen von so einem öffentlichen(!) Profil einer mir unbekannten Dame, die ich hier sicher nicht namentlich nennen werde.
    Wen ich auf meinem privaten Profil blockiere, geht die Community im Übrigen nichts an und trägt nichts zur Diskussion bei.

  • Blog-Redaktion sagt:

    Liebe Leserinnen und Leser, wir publizieren kritische Kommentare, doch keine, die beleidigen. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren oder nachträglich zu löschen. LG Gabriela Braun, red. Leiterin Blogs.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Geehrte Redi, da scheint ja ziemlich was am Knochen dran zu sein, ich hoffe eine Weiterführung der Thematik 🙂

  • Carolina sagt:

    Habe diesen Blog eben erst gelesen und kann Ihnen nur gratulieren, Frau Kuster! Da haben Sie ja genau ins Wespennest gestochen;-) Und wem vorher noch nicht klar war, dass diese Art von multilevel marketing (Schönsprech für: Schneeballsystem) sehr wohl sektiererischen Charakter hat, der weiss es spätestens jetzt, nachdem die diversen Jüngerinnen ihrer – ich verkneife mir jetzt das Wort, das mit F beginnt – Chefin zur ‚Hilfe‘ geeilt sind. Und dann noch die Meldung an den Hauptsitz, ts ts ts. Da braucht es ja gar keine Feinde mehr, wenn man solche ‚Führungspersönlichkeiten‘ hat…….

  • Isabelle Herzig sagt:

    Liebe Autorin
    Ich arbeite seit 15 Jahren mit Mary Kay Cosmetics und vertreibe die Produkte als Ergänzung zu meinem Geschäft. Meine Kundinnen schwören darauf. Nicht weil sie eine Gehirnwäsche erhielten, sondern weil ihnen das Produkt geholfen hat, eine schöne Haut zu bekommen, das Make-up den ganzen Tag lang hält und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt.

    Ich hatte damals auch andere Marken (keine MLM) angeschaut. Da starten Sie mit einer Investition von mindestens 3’000,- und mehr, sitzen dann auf einem riesen Depot und haben erst noch eine kleinere Marge. Da scheint mir ein Einstiegspreis von 90,- doch sehr fair.

    Die Cadillac-Geschichte, Bühne etc. lassen mich kalt. Man kann dieses Geschäft auch ganz normal betreiben, ja, man muss nicht mal Mutter/Hausfrau sein aber man kann!

Kommentar

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind mit * markiert.

800 Zeichen übrig

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.