Der Punk des neuen Jahrtausends

Ein Gastbeitrag von Claudia Senn*

Ein Selfie kommt selten allein: Teenagerin teilt ein Selbstporträt via Smartphone. Foto: Ellen De Vos (Flickr)

Ein Selfie kommt selten allein: Teenie teilt Porträt via Smartphone. Foto: Ellen De Vos (Flickr)

Wer mehr als 60-mal pro Tag aufs Smartphone schaut, gilt laut Studien als handysüchtig. Jugendliche sind besonders gefährdet für diese «neue» Sucht. Dazu möchte ich Ihnen eine Anekdote aus meinem Lehralltag erzählen. Zur Einführung des Themenbereichs «Recht» mache ich ein kleines Experiment mit der Klasse: für 60 Sekunden gelten im Schulzimmer keine Regeln. Keine Hausordnung, kein Gesetz, gar nichts. Alles ist erlaubt. Grundsätzlich natürlich – zum Glück sind meine Schüler ziemlich vernünftig und demolieren mir dabei nicht das Schulzimmer. Das Experiment soll der Klasse zeigen, dass Regeln für unser Miteinander wichtig und sinnvoll sind. Wissen Sie, was die meisten Schülerinnen und Schüler neuerdings machen? Sie nehmen ihr Smartphone aus der Tasche und nutzen die Zeit, um Whatsapp, Snapchat und dergleichen zu checken. Willkommen im Punk des neuen Jahrtausends.

Dass viele von uns für Kinder und Jugendliche schlechte Vorbilder sind, weil wir selbst pausenlos das Smartphone streicheln, wird immer wieder betont, wenn neuste Studien zum Handynutzungsverhalten veröffentlicht werden. Abgesehen davon, dass die Vorbildfunktion ein zentraler Punkt ist, bringt es meiner Ansicht nach nichts, Smartphones im Alltag der jungen Menschen wegen Suchtgefahr zu verteufeln und zu verbieten. Sie sind Teil der neuen Zeitrechnung. Natürlich ist ein kurzfristiges Verbot für die Jugendlichen einschneidend und sicher wirkungsvoll (probieren Sies aus: Nehmen Sie einem Teenager für vier Stunden das Handy weg), es löst aber das Problem nicht.

Natürlich sind bei mir im Unterricht grundsätzlich die Handys in der Tasche zu verstauen. Natürlich erwische ich trotzdem immer wieder jemanden, dessen Augen konzentriert auf das Display unter dem Tisch gerichtet sind – aber Hand aufs Herz: Wir haben früher einfach Zettelchen hin und her geschickt oder Tic-Tac-Toe gespielt.

Was ich immer öfters mache, ist, punktuell das Smartphone im Unterricht einzusetzen bzw. zu erlauben. Die Jugendlichen sollen erkennen, dass das kleine Ding in ihrer Hand ein Schweizer Sackmesser 3.0 ist und weit mehr als nur Snapchat kennt. Wir googeln Begriffe zum aktuellen Thema und erstellen Begriffsnetze, suchen und lesen Zeitungsartikel, spielen ein von mir erstelltes Lernquiz, nutzen Apps von Lehrmittelverlagen oder drehen eigene Lernvideos zum behandelten Thema. Sind wir fertig mit der Lernsequenz, wird das Handy wieder in der Tasche verstaut.

Dass dabei zwischendurch eine Whatsapp-Nachricht beantwortet wird, kann ich nicht verhindern. Durch das Verlangen von Resultaten aus der Arbeit mit dem Smartphone kann ich aber (mehrheitlich) sicherstellen, dass die Lerneinheit fruchtbar ist. Und ich bin sicher, dass mich dafür einige Pädagogen schelten werden, aber: Sie glauben mir nicht, wie konzentriert gearbeitet und gelernt wird, wenn ich für eine Übungssequenz erlaube, mit dem Handy Musik zu hören. Das ist natürlich eher die Ausnahme – aber viele Jugendliche lernen zu Hause erfolgreich mit Musik im Ohr. Warum also nicht in der Schule ebenfalls einen Arbeitsauftrag so erledigen? Auch hier gilt selbstverständlich: Sobald von Angesicht zu Angesicht kommuniziert wird, müssen die Kopfhörer weggelegt und die Musik ausgeschaltet werden – das hat mit Anstand und Respekt zu tun.

Jugendliche sind «süchtig» nach Kommunikation mit Gleichaltrigen. Dass die neuen Medien hier nicht nur Chancen (keine ewig besetzten Telefonleitungen mehr), sondern auch Risiken bergen (Stichwort «Sexting»), gehört wohl zur digitalen Revolution dazu. Und nicht nur die Jugendlichen, auch wir selbst müssen den massvollen Umgang mit den neuen Kommunikationsmitteln noch lernen. In einer Parodie der Maslowschen Bedürfnispyramide wird das Smartphone plus Akku spasseshalber noch vor den Existenzbedürfnissen eingeordnet. Wenn wir nicht wollen, dass dieser Jux bittere Realität wird, müssen wir alle lernen, massvoll und sinnvoll damit umzugehen. Denn anders als bei der Sucht nach Alkohol oder Drogen ist eine Abstinenz von der digitalen Kommunikation für unsere Zeit nur äusserst schwer denkbar.

ClaudiaSenn*Claudia Senn (30) ist Lehrerin für Wirtschaft & Gesellschaft. Sie unterrichtet Berufslernende im Alter von 15 bis 20 Jahren und an einer kaufmännischen Berufsschule im Kanton Luzern.

107 Kommentare zu «Der Punk des neuen Jahrtausends»

  • Muttis Liebling sagt:

    Die immateriellen Süchte haben uns alle viel mehr im Griff, als wir meinen.. Was sind Drogen gegen die Sucht nach Reichtum, Gesundheit, Schönheit? Wahrscheinlich kann man die gesamte Kriminalität, Kriege inklusive, als Konsequenz aus diesen verstehen.

    Wie man hört, ist FB auf dem Weg zum Rentnermedium. Das und die Existenz des MB entkräftet dann auch die genannte Präferenz von Jugendlichen zur Kommunikationssucht.

    Aber wir Älteren haben bemerkt, dass man Medium und Inhalt trennen kann. Das Smartphone ist genauso schnell verschwunden, wie der seinerzeit Walkman, von dem aber die mobile Musik geblieben ist.

    Neurophysiologisch ist allerdings widerlegt, dass man bei Musikbeschallung effizient lernen kann. Dafür reicht die Bandbreite unserer Sensorien nicht.

    • Anh Toàn sagt:

      @ML, auch MF nächster Post: Kann man mit Musik lernen?

      Was ist bewiesen? Ob das Kinder / Jugendliche können? In welchem Umfeld? Ich meine, besser lernen mit Musik im Ohr als mit Lärm spielender Kinder zum Beispiel. Ich konnte in der Schulzeit mit Musik lernen, habe zwar dann oft die Musik erst bewusst wahrgenommen, wenn sie aus war. Als Student konnte ich besser ohne Musik lernen, aber auch heute gilt, wenn Lärm, am besten Musik.

      • Muttis Liebling sagt:

        Standardisierte neurophysiologische Lernstudien sind Klassiker seit den 50’ern, weil man alle Komponenten exakt messen kann.

        Da entblättern sich Mythen. Auch Frauen sind überhaupt nicht Multitasking- fähig. Bei zwei parallelen Informationsquellen bricht die Lernleistung regelrecht ein, was aber nicht empfunden wird!

        Was ich mir vorstellen kann, dass bestimmte Formen musikähnlicher Beschallung gar nicht rezeptiert werden und bei gewissen Frequenzen (die mit Eigenfrequenzen des Hirns korrespondieren) wie eine Art Hirnschrittmacher dienen. Musik, die vor allem zum Tanzen gedacht ist, keine Dynamik- oder Rhythmus Sprünge aufweist, keine anspruchsvollen Melodien oder Texte. Nur ist das dann eher rhythmisches Geräusch als Musik.

    • Bruno Juchli sagt:

      Ich glaube eher: Es ist belegt, dass die Studienteilnehmer nicht effizient bei Musikbeschallung lernen konnten.
      Ob das auch für Menschen der Fall ist die mit einer „konstanten Beschallung“ aufwachsen? Das ist dann unter Umständen eine ewtas andere Frage…

      Ich glaube nicht, dass man unbedingt absolute Ruhe braucht um lernen zu können. Dass arhytmische (unerwartete) Geschehnisse die Konzentration brechen, das glaube ich auch. Wie sehr Musik dann ablenkend wirkt hängt sicher mit ihrem Muster zusammen – aber wohl auch damit, wie sehr sich der Hörer daran gewöhnt ist.

  • Martin Frey sagt:

    Ich glaube zwar schon dass Jugendliche konzentriert wirken, wenn sie mit Musik im Ohr lernen, dass sie dabei aber erfolgreich lernen können bezweifle ich doch, ohne selber Pädagoge zu sein. Zumindest für komplexere Sachverhalte kann ich mir das nicht vorstellen.
    Wobei dieser Umstand vielleicht beim Erlernen von Kompetenzen anders ist als bei der früher üblichen Aneignung von Wissen, wer weiss?
    In der von der Autorin unterrichteten Altersstufe ist das Handy sicher ein substantieller Teil der Bedürfnispyramide. Diese Fixation beginnt aber bereits viel früher, wofür meines Erachtens die Schule eine Mitschuld trägt. Ist es doch die Schule die sich Klassenchats als Kommunikationskanälen bedient und so Kindern wie Eltern eine 24h-Handynutzung früh aufoktroyiert.

    • Susi sagt:

      @Martin: Das verstehe ich nicht ganz. Warum bedeutet die Nutzung eines Klassenchats als Kommunikation eine 24h-Handynutzung?
      Schicke ich eine Mitteilung an eine Klasse, kann die in aller Regel zu normalen Arbeits-/Unterrichtszeiten gelesen werden. Bin ich krank, merke das erst später am Abend oder am frühen morgen und schicke eine Nachricht, dass die erste Lektion ausfällt, ist es jedem freigestellt, die Nachricht zu lesen oder nicht, das ist ein Luxus-Dienst, der sehr geschätzt wird. Früher kamen dann halt alle zur Schule und mussten eine Stunde warten; auch keine Tragödie, wenn es heute mal passiert. Gezwungen wird hier aber niemand zur Handynutzung: Ich habe eine Schülerin, die noch gar kein Handy besitzt. Wichtige Information wird trotzdem immer an sie herangetragen.

      • Sportpapi sagt:

        Das ist wie mit dem Telefonalarm, Susi. Viele Familien mussten sich extra ein Telefon anschaffen. Und es war immer mühsam, Tag und Nacht neben dem Telefon zu verbringen, um ja keinen Anruf zu verpassen… 🙂

      • Martin Frey sagt:

        Hallo Susi, welcome back. Lange MB-abstinent gewesen. 🙂
        Aus Lehrersicht ist ein Klassenchat zweifelsohne praktisch, keine Frage. Die Intensität des Austausches unter den Schülern selber ist jedoch beträchtlich. Bei den Jugendlichen die ich kenne und in dem Alter sind, meldet sich das Handy teils alle paar Minuten. Der Druck (wenn auch kein Zwang) da mitzumachen ist entsprechend hoch, alles andere halt ich für illusorisch. Denn aus Schülersicht will man vielleicht nicht nur die (aus Lehrersicht) wichtigen Informationen sondern eben auch die anderen…

      • Sportpapi sagt:

        Aus Schülersicht will man vermutlich nicht gerade da intensiv chatten, wo auch der Lehrer dabei ist. Dass die Jugendlichen aber ständig auf allen Kanälen am Chatten sind, das ist vermutlich wirklich so, hat aber mit der Schule wenig zu tun.

      • Martin Frey sagt:

        Kommt wsh. auf den Lehrkörper an, SP….

      • Susi sagt:

        @Martin: Danke! Ja, eine MB-Pause ist auch mal gut 🙂

        Die Jugendlichen nutzen WhatsApp sowieso und der rege Austausch findet wirklich nicht in den Gruppen statt, wo Lehrpersonen dabei sind.
        Was aber stimmt, ist, dass bei Gruppenchats unendlich viele Nachrichten verschickt werden. Ein Kollege von mir nahm seiner 13jährigen Tochter das Handy für eine Woche weg, weil sie es entgegen der Abmachungen nachts benutzt hatte. Als sie es nach einer Woche wieder einschaltete, hatte es 11’000 neue Nachrichten drauf. ELFTAUSEND!!! Die meisten aus Gruppenchats. (Und sicher nicht von den Lehrern!)

      • Martin Frey sagt:

        Sehen Sie, das meinte ich, Susi. Mein Nachwuchs ist zwar noch nicht ganz in dem Alter, aber bei meinem Göttibub habe ich das bereits mehrfach erlebt. Es kommen da auch locker weit über 100 Nachrichten innert 24h herein. Kann mir ja niemand erzählen dass das a) keinen Impact auf das Sozial- und Lernverhalten hat und b) keinen Gruppendruck mit sich bringt.
        Die Lehrpersonen sind dabei, sorry for that, whs. nur Quantité négligeable.

      • Susi sagt:

        @Martin: Ja, aber das ist ja nichts Neues. (Und es sind wohl über 1000 pro Tag…) Auf diese Dynamik hat man nur einen sehr begrenzten Einfluss, leider. Dennoch glaube ich nicht, dass die Schule dafür die Mitschuld trägt. An unserer Schule beispielsweise herrscht striktes Handy-Verbot im 7. und 8. Schuljahr. D.h. ein Handy darf nicht mal sichtbar sein, auch nicht in den Pausen. Ansonsten wird es für eine Woche weggenommen. (Diese Regel wird vorher mit den Eltern besprochen; die befürworten das sehr.)
        Im 9. Schuljahr, also auf Gymnasialstufe, dürfen die Schüler ihre Telefone in den Pausen benutzen. Die meisten sind zu diesem Zeitpunkt schon total abhängig davon, obwohl wir, „die Schule“, dem mit allen Mitteln entgegengewirkt haben auf den tieferen Stufen.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Ich denke ein weiterer wichtiger Faktor beim Thema Handysucht ist, dass viele Menschen nicht mehr wissen etwas mit sich selber anzufangen, sie brauchen deshalb ständig Stimuli/Kick von aussen, ständig auf der Suche nach Kommunikation/schnellem Konsum, um der inneren Leere entrinnen zu können. Bei Kindern ist es meiner Meinung nach deshalb zentral, dass sie zuerst ein Interesse/Hobby abseits des Handys finden, in das sie sich vertiefen können. Ohne dieses Fundament verlieren sich die Jugendlichen/Erwachsenen in der Onlinewelt. Sie lernen nur über das Handy angenehme Gefühlszustände/Neugierde erzeugen zu können (Belohnungssystem im Hirn) und weil sie keine anderen Möglichkeiten kennen/entwickelt haben, werden sie so schnell abhängig.

    • Anh Toàn sagt:

      Ja, ich denke es kommt immer wieder dieses Element: Nicht primär etwas gegen etwas tun, sondern etwas für etwas anderes tun. Nicht definieren, was man nicht will, wohin man nicht will, sondern was man will, wohin man will. Aber was, wenn virtuelle Realitäten spannender, besser sind als die realen. Wir in der realen Welt nur am Terminal sitzen und etwas Nahrung aufnehmen, kleiner werden und in virtuellen Welten leben? Ökologisch nachhaltiger wäre es immerhin.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich hoffe sehr, dass die physische Mobilität in naher Zukunft durch virtuelle Echtzeiterlebnisse ersetzt werden, im Falle Touristik auch unter Einsatz psychoaktiver Substanzen. Man muss ja nicht eine tausende km Drecksspur hinter sich her ziehen, um für ein paar Stunden, andere Menschen in Asien oder auf den Mond zu erleben.

        Höhepunkt der Unvernunft ist es, wenn zehntausende Sesselbesitzer Businessclass nach Paris fliegen, um ein Klimaprotokoll zu verabschieden. Das geht komplett virtuell.

      • Flo sagt:

        ML: andere Menschen in Asien oder auf den Mond zu erleben
        Menschen – Mond? Bitte um nähere angane!
        das mit den sitzungen finde ich ebenfalls eine längst überholte Art von Tagungen und situungen. Wenn man bedenkt was das alles an Ressourcen und Kosten benötigt/verursacht und was es oft bringt!

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ML: das wäre dann eine Suchtverlagerung. Ab Ihrer Idee, mit Soma alle Probleme der Erde zu lösen, lassen Sie Leary und Shulgin wieder auferstehen. Wohin dies führt, können Sie ja bei Huxley nachlesen.

      • Widerspenstige sagt:

        ML, das sehe nicht nur ich anders, weil der persönliche Blickkontakt bei solchen Klimagipfeln äusserst relevant ist. Das erzeugt mehr Druck auf das Gesagte und vorallem, zu Unterzeichnende im Angesicht aller Anwesenden. So einfach darf das nicht über den Kamm geschert werden. Es sind diverse andere Gipfel weltweit unnötig und könnten via Videokonferenz effizient besprochen werden. Das wurde übrigens auch vermehrt angestrebt nach dem Börsencrash, wenn man einschlägigen Fachzeitschriften glauben schenken möchte.

    • tststs sagt:

      Hr. Hintermeier, hier kommt der Zustimmungsbomber 🙂
      Auch ich stelle eine Abnahme der Konzetrationsfähigkeit (und dem Hinnehmen von Lange-Weile) fest. Und gewisse Unterrichtmethoden, ich nenne es „Häppchen-Unterricht“, befeuern dies sicherlich.
      Auch Ihren Punkt betreffend Belohnung stimme ich zu. Und erweitere ihn: Dadurch erhält das Smartie einen völlig falschen Stellenwert; es wird vom Medium zum Kommunikator; es ersetzt reale Beziehungen.

  • Susi sagt:

    Klar lässt sich mit Musik in den Ohren lernen/arbeiten, das ist bei den heutigen Jugendlichen Standard. Das Problem ist aber, dass in Prüfungssituationen idealerweise die gleichen Verhältnisse herrschen sollten, d.h. dass Inhalte also ebenfalls mit musikalischer Begleitung am besten widergegeben und/oder miteinander verknüpft würden. Ich erkläre diese Konditionierung meinen Schüler/innen immer mal wieder, um sie zu ermutigen, zumindest teilweise beim Lernen auf Musik zu verzichten, um bei den Prüfungen besser abzuschliessen.

    • Sportpapi sagt:

      Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Musik im Ohr die beste (=effizienteste) Art zu lernen ist. Nur weil es zur Gewohnheit wird und dann irgendwie funktioniert, muss es dennoch nicht sinnvoll sein. Allerdings gibt es ja durchaus Lernexperimente mit Doppelaufgaben, die in gewissen Situationen erfolgversprechend sind.

      • Susi sagt:

        Ich glaube auch nicht, dass Lernen mit Musik optimal ist. Aber wahrscheinlich gewöhnt man sich dran. Trotzdem ist es besser, ohne Musik zu lernen, weil man ja an den Prüfungen auch nicht die Stöpsel in die Ohren stecken darf.

      • tststs sagt:

        Die meisten Studien kommen zum folgenden Ergebnis: eine gewisse Art von Musik (Tonart, Tempo etc.) unterstützt den Lernprozess. Jedoch ist dies nicht, resp. kaum die Musik, die von den Jugendlichen konsumiert wird 😉

      • Susi sagt:

        @tststs: Diese Studien würden mich interessieren. Ich meinte, mal etwas in Bezug auf Mozart gelesen zu haben, das dann aber Jahre später widerlegt wurde. Können Sie dazu ev. genauere Angaben machen?

      • tststs sagt:

        @Susi: Bin vor Jahren mal über einen Artikel gestolpert (finde ihn jetzt gerade nicht), der sich der verschiedenen Studien angenommen hat. Und eben, wie Sie ja auch schreiben, die eine Untersuchung beweist dieses, die nächste widerlegt es.
        Was ich aber besonders interessant fand, war der Zusammenhang zwischen Musik und kognitiver Leistung. So wurde angedeutet, dass evtl. nicht das Lernen mit (der richtigen) Musik zu Erfolg führt, sondern die prinzipielle Auseinandersetzung mit Musik, vor allem wenn auch noch selber musiziert wird, zum Erfolg führt. (Musikerhirne sind idR sehr gut vernetzt)

      • Susi sagt:

        Das mit dem Musikerhirn habe ich auch schon gelesen, das ist m.W. auch tatsächlich empirisch erwiesen!

      • Claudia Senn sagt:

        Deshalb erwähne ich ja auch explizit: in Ausnahmefällen. Meine „Klassenexperimente“ dazu sind sehr fruchtbar. Und wie schon zuvor erwähnt wurde: nicht jede Art von Lernaufgabe eignet sich, sie mit Musik zu erledigen. Wir reden hier ja auch nicht vom Giesskannenprinzip, sondern vom gezielten Einsatz.

      • Widerspenstige sagt:

        Doch, der Zusammenhang mit besserer Aufnahmefähigkeit der Hirnströme mit Musikwellen ist erwiesen. Da kann eine nüchterne NZZ-Analyse nicht mithalten mit ihren staubtrockenen Schreiberlingen. Sorry. Aber in Ländern mit mehr Staatsausgaben für ua Musikunterricht geht der Lernprozess einfacher über die Schulbühne. Jugendliche heute wachsen mit Gamemusik auf, welche übrigens aus dem klassischen Bereich Elemente beinhaltet. Mit Streichorchester etc was einen beruhigenden Effekt hat und ja, auch im Unterricht zeitweise angewendet werden darf.

        Ein Bravo an die Gastautorin!

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Es geht nicht um die NZZ, sondern die Erkenntnisse der ETH-Lernforscherin Elsbeth Stern, die zudem an der ETH für die Lehrerbildung zuständig ist. Aber wenn du dich berufen fühlst, darfst du gerne mit ihr diskutieren.

      • Widerspenstige sagt:

        Das war ein reflexartiger Schnellschuss von mir, den ich etwas weniger emotional jetzt relativieren möchte: sorry, das war nicht eine Analyse der NZZ-Zunft, sondern der Frau Professorin Stern. Dass Musikunterricht nicht unbedingt die Intelligenz fördert, das kann ich unterschreiben. Die Professorin hat aber (noch) keine Langzeitstudien an denselben Probanden im Erwachsenenalter gemacht (Irrtum vorbehalten) und wie sich vorallem das soziale Verhalten auswirkt. Es geht dabei nicht nur um Intelligenzförderung, sondern um bessere Konfliktbewältigung zuerst im eigenen Umfeld.

      • Widerspenstige sagt:

        Fazit: Musik beflügelt, motiviert, inspiriert, beschleunigt sogar bestimmte Heilungsprozesse im Körper und ja, Musikhören entspannt fast immer und stiftet niemals zu kriegerischen Auseinandersetzungen an. Oder hast Du schon mal von einem echten Musiker gehört oder gelesen, welcher zum Krieg aufgerufen hat von der Bühne aus?

  • maia sagt:

    „Was ich immer öfters mache, ist, punktuell das Smartphone im Unterricht einzusetzen bzw. zu erlauben“ – und was machen die Jugendlichen, die kein Smartphone oder Händi besitzen?

    • Muttis Liebling sagt:

      Die werden solange zurückgestuft, bis sie ein Smartphone haben. Man kann ja auch fragen, ob man ohne Schuhe und Strümpfe in die Schule gehen kann.

      • tina sagt:

        zur schule nicht, ML, aber arbeiten kann man sehr wohl ohne schuhe und strümpfe.
        ich finde maias frage sehr angebracht und bin an der antwort interessiert

    • AzM sagt:

      Man fragt die Klasse bevor man solche Aufgaben gibt, holt aus der Bibliothek eines der iPads, benutzt Voci-Lernapps auf die man auch via Computer mit Internet Zugriff hat, etc..
      Es gibt viele Alternativen und Möglichkeiten für den Fall, dass ein Schüler (noch) kein Smartphone besitzt.

      P.S. Hatte schon häufig Klassen, in welchen bis zur Matura einige Schüler keines hatten umd wollten.

      • Claudia Senn sagt:

        Genau so 😉 Zuerst wird gefragt, wenn jemand keines hat, gibts Alternativen. Wir haben – zum Glück – ein sehr gut ausgerüstetes Multimediazimmer und ein Laptop-Rack, auf das immer zugegriffen werden kann. Zudem gibts bei uns WLAN, für die Jugendlichen entstehen so auch keine Kosten.

    • Flo sagt:

      es ist doch heute so das alle Jugendlichen/Kinder ein Smartphon haben m ü s s e n ! Teils weil es der Unterricht erfordert und weil mn ohne nicht dazu gehört

      • Susi sagt:

        Der Unterricht erfordert ganz sicher kein Smartphone. Wo wäre denn ein solcher Einsatz unumgänglich?

        Glauben sie’s oder nicht, es gibt Schüler/innen, die im 9. Schuljahr noch kein Smartphone besitzen, nicht mal ein reguläres Handy. Und die gehören nicht weniger dazu als die anderen.

  • Sportpapi sagt:

    Meine Hauptfrage heute: Kann man den Besitz eines Smartphones heute in der Schule bereits gleich voraussetzen wie früher den Taschenrechner? Ich habe das auch schon getan – bezüglich Videofeedback-Apps – und bin auf die Nase gefallen…

    • tina sagt:

      nein, kann man definitiv nicht.
      oder möchte die schule geräte zur verfügung stellen?

      • Sportpapi sagt:

        Für meinen Unterricht habe ich mittlerweile einige Ipads mit teilweise Stativ angeschafft. Und das für den Preis, für den wir früher nicht eine Videofeedbackstation einrichten konnten.

      • tina sagt:

        gibt es gründe für apple geräte? die sind doch immer noch teurer für die selbe leistung, nicht?

      • Sportpapi sagt:

        Ja, zwei: 1. die einmalig hohe Bildrate, die sogar biomechanische Analysen erlauben und 2., deutlich weniger wichtig: Es gibt mehr Apps.

      • maia sagt:

        @Susi: „Es geht nicht um Bequemlichkeit, sondern um neue/bessere/andere Möglichkeiten (genauer lesen)“ – d.h. mit anderen Worten: Diese Möglichkeiten sind nicht „bequemer“, also besser und effizienter (das verstehe ich unter „bequem“) sonder einfach neu und anders. Genau das ist auch meine Erfahrung und deshalb nutze ich diese Kanäle nicht – ganz abgesehen von der Datensicherheit.

      • Susi sagt:

        @maia: Wenn ich eine Kommunikationsform benutze, die effizienter ist, dann hat das nichts mit meiner persönlichen Bequemlichkeit zu tun, sondern damit, dass sich (wie ich bereits an anderer Stelle mehrfach beschreibe). Warum sollen Schüler eine Lektion früher kommen müssen, wenn ich ihnen mitteilen kann, dass ich krank bin? (In diesem Fall war es sogar für mich bequemer, das eben NICHT zu tun. Aber ich gönne den Schülern eine Stunde mehr Schlaf und schreibe darum eine Nachricht.) Und ebenfalls nochmal: Ich nutze WhatsApp auch aus Kostengründen. (Nein, nicht für mich. Ich habe eine SMS-Flatrate. Aber die Schüler müssen in aller Regel auf ihr Geld schauen.)
        Es gibt genug Gründe, die für eine Anpassung an die neuen Technologien sprechen. Mit meiner Bequemlichkeit hat es nichts zu tun.

      • Susi sagt:

        Zum Datenschutz: Heute wird bei den Jugendlichen ja sowieso meistens auf Mundart kommuniziert. Da haben die Scan-Maschinen keine sehr grossen Chancen.

      • tina sagt:

        ah tatsächlich sportpapi? wow
        susi: datenschutz meint aber auch zugriff auf die kontakte. man verkauft seine freunde! und kriegt nichtmal was dafür!

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist ein wichtiger Punkt für die etwas unbekümmerte Anwendung von WhatApps: Mundart kommunizieren. Genau deswegen wurde ich fahrlässiger und ja, es hat seine Vorteile für Gruppenchats wegen der Übereinstimmung von Terminen und spart viel Zeit auch innerhalb einer Familie, wo nicht mehr alle unter einem Dach wohnen.

      • Susi sagt:

        @Tina: Ja, das stimmt, aber man verkauft nur die Freunde, die auch WhatsApp benutzen, oder greift das Programm auf sämtliche Nummern?

        @WS: Wo wurden Sie fahrlässiger, beim Kommunizieren über Mundart bzw. weil Sie dann WhatsApp trotzdem benutzen?

        Irgendwie habe ich halt immer das Gefühl, dass das mit dem Datenschutz sowieso eine relativ theoretische Frage bzw. einfach eine Haltungssache ist. Ich bin auch bei Facebook. Dort schaue ich, dass ich nichts poste, das nicht auch am Hauptbahnhof hängen könnte.
        Wer über Kanäle wie WhatsApp Sauereien verschickt, ist selbst schuld. (Und auch dann sind die wahrscheinlich sicherer als per Mail oder Facebook. Beides kann i.d.R. leicht gehackt werden.)

      • Widerspenstige sagt:

        Susi @WS: Wo wurden Sie fahrlässiger, beim Kommunizieren über Mundart bzw. weil Sie dann WhatsApp trotzdem benutzen?

        Ich benutze Whatapps öfters, weil der Vorteil der Mundart-Kommunikation vorherrrscht aus Scangründen, wie Sie oben erwähnten. Ich bin nicht bei FB, Twitter etc. aus denselben Gründen und bei Whatapps mache ich eine Ausnahme, weil der Zeitaufwand für Termine Priorität besitzt. Tja, was soll man dazu noch sagen, wenn man noch mithalten will in diesem Ultra-Kommunikationszeitalter. Den Packt mit dem Teufel oder dem Belzebub? 😀

      • Susi sagt:

        @WS: „Den Packt mit dem Teufel oder dem Belzebub?“
        Genau so ist es!

        (Bleibt vielleicht noch Mephistopheles? „Ich bin der Geist, der stets verneint!“)

      • Susi sagt:

        Kennt eigentlich jemand hier einen Fall, wo WhatsApp gehackt wurde? Die Nachrichten sind ja auf dem Gerät, nicht auf einem Server wie bei den Mails, d.h. dass nicht der Server, sondern das Phone direkt gehackt werden müsste, oder täusche ich mich da?

      • Katharina sagt:

        ‚meistens auf Mundart kommuniziert. Da haben die Scan-Maschinen keine sehr grossen Chancen‘

        da würdest Du ziemlich staunen, wenn Du wüsstest, wovon Du redest.

        Es ist aber ganz grundsätzlich immer noch so, dass Ich als Mutter sowohl das smartphone kaufte und den telcom vertrag bezahle. somit:

        wenn ich aus ganz klaren gründen des datenschutzes eine app wie whatsapp nicht in meinem it verbund will, dann kümmert es mich nicht, wenn eine lehrerin nun meint es sei effizienter. die app wird ganz einfach nicht installiert (nanny option auf dem phone der kids), bzw whatsapp an sich wird auf meinem netz ganz einfach gesperrt.

        zudem frage ich mich, was ein chat in einer Institution zum Lernen zu suchen hat.

      • Susi sagt:

        @Kat: „da würdest Du ziemlich staunen, wenn Du wüsstest, wovon Du redest.“
        Na, dann erzählst du mir vielleicht, wovon ich rede, wenn du es weisst?

        Zum anderen: Da steht nichts in den Kommentaren, weder in meinen noch in anderen, dass Schüler/innen eine solche App installieren müssen/sollen.
        Zudem kannst du bei den Schülern ab 18 Jahren mit der Nanny-Funktion ev. langsam aufhören. 😀

      • tina sagt:

        susi: wenn man whatsup runterlädt, ist angegeben, dass man damit hinnimmt, dass es auf die kontakte zugreift. deine kontakte, die auf dem handy, nicht nur die in whatsup. das tun allerdings jede menge apps. eine sauerei ists trotzdem und man kann darauf wetten, dass eine app, die auf die kontakte zugreifen kann, das auch tut.

    • Susi sagt:

      SP: „Kann man den Besitz eines Smartphones heute in der Schule bereits gleich voraussetzen wie früher den Taschenrechner?“

      Solche Ansätze sind immer sehr heikel. Ich merke das auch, wenn ich einen Klassenchat erstellen will. Dann frage ich immer vorsichtig, ob jemand WhatsApp nicht installiert habe. Ist das der Fall, dann schaue ich, dass ich zumindest für diesen Schüler einen anderen Kommunikationsweg finde. Denn gerade WhatsApp ist nicht über alle Zweifel erhaben, um das mal nett auszudrücken, und diese App nicht auf den Phone zu haben ist gerade für Jugendliche auch (oder vor allem) ein Segen.

      • maia sagt:

        Wenn Sie selber finden, dass WhatsApp nicht über alle Zweifel erhaben ist, warum nützen Sie es dann überhaupt? Das wäre jetzt doch DIE Gelegenheit den SchülerInnen aufzuzeigen, wie man sinnvoll mit den digitalen Kommunikationsmöglichkeiten umgehen kann und wie man andere Möglichkeiten nutzen kann.

      • Susi sagt:

        @maia: Ja, genau, die 15-20jährigen Schüler/innen würde garantiert alle ihre WhatsApp-Applikationen löschen und per sofort wieder persönlich miteinander reden oder Brieftauben verschicken, wenn ich ihnen das nur anständig verkaufen würde.

        (Haben Sie, maia, denn einen Vorschlag für „andere Möglichkeiten“ anstelle eines Klassenchats per WhatsApp? Würde mich tatsächlich interessieren. Etwas Gleichwertiges, etwas, womit die Schüler relativ kurzfristig erreichbar sind. Wo man sieht, dass die Nachricht angekommen ist und gelesen wurde. Wo der Ablauf immer reibungslos klappt. Bin gespannt.)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susi

        „Dann frage ich immer vorsichtig, …“

        da würd mich jetzt aber schon die genauere Formulierung interessieren, mit der Sie vermeiden dass sich die Betreffenden nicht irgendwie virtuelle Bürger zweiter Klasse fühlen 😉

        und ebenfalls welcome back!

        Einziger Weg wäre noch mail (oder ein sms-Sammelsender?), wobei da die „Kontrollfunktion“ fehlt.

      • Susi sagt:

        @Brunhild: Danke! 😀
        Ja, das ist tatsächlich schwierig. Ich frage meistens, wie sie zu WhatsApp stehen. Vorteile und Gefahren, Datenschutz etc. Sondiere, ob es WhatsApp-Gegner in der Klasse gibt. Solche stehen in der Regel hinter ihrem Entscheid, sind stolz auf diese Haltung und vertreten sie vehement. Sehr typisch für das pubertäre Alter, auch mal demonstrativ gegen den Strom zu schwimmen. Kommt bei WhatsApp allerdings sehr, sehr selten vor.
        Ist dies aber der Fall, schicke ich halt einzelne Nachrichten per Mail.

        Das Problem bei den SMS-Gruppenchats ist, dass die Schüler/innen, die kein inklusive-Abo haben, dann für die Nachrichten, die sie schreiben, bezahlen müssen, während WhatsApp über das WLAN läuft. Da wären wir dann noch mehr bei der Zweiklassengesellschaft angekommen.

      • Susi sagt:

        WhatsApp ist zudem tatsächlich wegen der unmittelbaren Erreichbarkeit sehr praktisch (im Vergleich zum Mail). „Bin in einer Besprechung, komme 5 Minuten später“, „Die Prüfung findet in einem anderen Zimmer statt“, „X und Y kommen in der nächsten Pause bitte rasch bei mir vorbei“: Ich kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Klasse nach 5 Minuten noch da ist, dass die Prüfung pünktlich beginnen kann, dass X und Y aufkreuzen. Das war früher nicht so. Man brauchte extrem viel mehr Zeit, eine Klasse / einzelne Schüler zu erreichen, zudem mit dem Resultat, dass die Abläufe weniger reibungslos vor sich gingen.

      • tststs sagt:

        „Bin in einer Besprechung, komme 5 Minuten später“
        Wird bitte gefälligst gewartet…!?!
        „Die Prüfung findet in einem anderen Zimmer statt“
        Fresszettel an der Türe tut’s auch…
        „X und Y kommen in der nächsten Pause bitte rasch bei mir vorbei“
        ähm, also ich bin der mündlichen Kommunikation noch fähig. Vorallem hier würde ich doch behaupten, dass eine mündliche Einladung von Angesicht zu Angesicht mehr Wirkung hat („Sorry Sie, han sWhatsapp nöd gseh…“)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susi

        die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Aspekten, das thematisieren, gefällt mir sehr!

        Wir sind erst durch unsre Jüngste so richtig auf die „WhatsApp“-Welt gekommen (selber hab ich kein online-Handy), was sich da übers Woe an Meldungen anhäufen kann, oder je nach dem nur an einem Abend- inklusive vollzogene Ausschlüsse und hin-her-gegingge, da kriegt man ja Augenflimmern… . Weil sie das Wichtige (jemand hat eine Frage, bittet um eine Kopie oä) nicht übersehen will, scrollt sie sich dann tapfer durch. Ein ältererer Bruder macht noch gar nicht mit, der andere ist 5.Gymi und die Meldungen nicht (mehr?) uferlos.
        Ah, und WLAN-Empfang haben sie nur in Büro/Wohnzimmer…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tststs

        würd ich an einer grossen Schule ohne eigenes Klassenzimmer unterrichten, fänd ich das schon sehr praktisch wenn ich nicht durch x Gänge durch muss für meinen Fresszettel (welcher vielleicht noch von einem Spassvogel abgehängt wird), und dann nochmal x Gänge fürs neue Zimmer- da zieh ich Waldspaziergänge doch vor 😉

      • Susi sagt:

        Unsere Schule ist sehr gross. Rund 1000 Schüler/innen, ca. 50 Klassen, über 150 Lehrkräfte.
        Ich unterrichte zwar im „eigenen“ Zimmer, aber die Prüfungen finden in speziellen Prüfungszimmern statt. Mache ich also einen Fresszettel und ist der tatsächlich noch da, müssen die Schüler, die ohnehin knapp im 9. Stock ankommen wieder in den 4. gelangen, so als Beispiel. Da sind schnell mal 5 Minuten weg. Zudem spare ich mir die 5 Minuten für’s Zettelschreiben und Aufhängen, ich habe in der Pause nämlich meistens Wichtigeres zu tun.

        Eine Klasse wartet halt manchmal nicht 5 Minuten, sondern geht auf’s Sekretariat zum Nachfragen. Bis dann alle wieder da sind, ist die Hälfte der Lektion weg. (Das Sekretariat ist nicht gleich neben meinem Zimmer).

      • Susi sagt:

        Gleiches gilt für X und Y, die zu mir kommen sollen. Wenn ich die irgendwo suchen muss, reicht eine Pause nicht. Die sind im Sporttrakt, in Nebengebäude, in der Mensa… „Nachricht nicht gelesen“ kam noch nie vor, darum schicke ich nämlich sowas an den Klassenchat. Irgendwer liest es immer und sagt dann: „Hey, dä X und dä Y müend im Fall zu de P., gälled!“ Sozialkontrolle innerhalb der Klasse funktioniert tadellos.

      • Susi sagt:

        @Brunhild: Genau das ist es, das Wichtige geht in den Gruppenchats manchmal vor lauter Müll unter. Da kommt alle paar Sekunden irgend ein Emoticon rein. (In den Lehrerklassenchats eher nicht. Die haben das auch mal gemacht, dann habe ich gesagt, sie sollen mich bitte nicht mehr mit solchem Mist zumüllen. Hat auch geklappt. „P. ist voll die Spassbremse.“ ;._ )

      • tststs sagt:

        Ganz so gross ist meine Schule nicht, aber auch bei uns wird gelaufen 😉
        Und was bei uns offensichtlich anders ist: idR geben die Lehrer bei uns ihre private Handynr. den Schülern nicht bekannt. Die Kommunikation erfolgt über das Sekretariat (dies versendet dann gerne auch Massen-SMS)

        Uuuund: natürlich bringt Whatsapp etc. auch eine Erleichterung, aber es hat die letzten 40 Jahre auch mit Fresszetteln und Verspätungen funktioniert 😉

      • tststs sagt:

        Und noch was zum Thema Pünktlichkeit: also abgesehen von den notorisch unpünktlichen Lehrern, ist es bei uns doch meist so, dass der letzte, der das Klassenzimmer betritt, ein Lernender ist 😉

      • tina sagt:

        telegram ist das bessere whatsup susi, aber ich finde deine haltung super

      • maia sagt:

        @Susi: Nein, ich denke nicht, dass alle WhatsApp löschen würden. Aber Sie wirken nicht glaubwürdig, wenn Sie etwas fragwürdig finden und es trotzdem – aus Bequemlichkeit – benützen. Fragen Sie doch die SchülerInnen selber nach anderen Möglichkeiten. Das gibt immer wieder sehr spannendene Diskussionen. Lernen Sie die Schüler, dass 5 Minuten warten nun kein Desaster ist und dass es genügt, wenn ein Schüler ins Sekretariat zum Fragen geht.
        Das Problem mit den Prüfungen stellt sich ja nur bei „Überraschungsprüfungen“ sonst ist ja bekannt, dass diese in einem anderen Zimmer stattfinden und ist es wirklich nicht möglich, den Schülern direkt im Zimmer zu sagen: Du, kommt doch in der nächsten Pause rasch vorbei?

      • Susi sagt:

        @Tina: Haha, ja, Telegramm, wie richtig! Und danke!

        @tststs: Es geht einfach nicht, die Schüler zu suchen bei mehreren Gebäuden und 9 Stöcken.
        „natürlich bringt Whatsapp etc. auch eine Erleichterung, aber es hat die letzten 40 Jahre auch mit Fresszetteln und Verspätungen funktioniert “ Ja, es hat früher auch ohne fliessendes Wasser funktioniert. Ohne Waschmaschine. Ohne Strom. Ich bin trotzdem froh, muss ich nicht mehr mit dem Eimer zum Dorfbrunnen laufen, die Wäsche im Bach waschen wie Aschenbrödel, und bei aller Vorliebe für Kerzenschein, Glühbirnen sind praktisch. Das gleiche gilt für Smartphones und WhatsApp.

      • Susi sagt:

        @maia: Ich sehe meine Klasse, bei der ich Klassenlehrerin bin, 3 Lektionen pro Woche. Da kann ich nicht noch schnell „im Zimmer“ sagen, dass jemand zu mir vorbeikommen soll, sonst würde sich das ja erübrigen, da sie bereits da sind.

        Und man wirkt eben genau dann glaubwürdig, wenn man Vor- und Nachteile abwägt und dann eine Entscheidung trifft, anstatt eine Funktion einfach blind zu benutzen. Wissen Sie, welche anderen Kommunikationskanäle die Schüler haben? Facebook, Snapchat u.ä. Ist ja nicht so, dass ich sowas nicht thematisiert hätte.

        Und nein, es geht nicht um „Überraschungsprüfungen“, solche gibt’s bei mir nicht. Es geht um kurzfristige Umplanungen, die mal nötig sein können. Oder um Nachprüfungen für einzelne Schüler.

      • Susi sagt:

        @maia: Es geht nicht um Bequemlichkeit, sondern um neue/bessere/andere Möglichkeiten (genauer lesen).

      • Susi sagt:

        Tina: Ah, du sprichst von einem anderen Messenger? (Ich stand grad auf der Leitung.)
        Benutzt du das, bzw. was ist daran besser?
        Ist es das, wo die NSA nicht mitliest? 😀
        (Wenn das aber alle installieren müssten, wäre es auch bitz übergriffig, nicht?)

      • Claudia Senn sagt:

        Das handhabe ich genau gleich wie Sie, Susi. Zuerst fragen, dann Alternativen suchen. Es gibt immer auch Schüler, die nicht im Chat dabei sein wollen (erst erlebt). Da suche ich dann andere Kommunikationswege.

      • tina sagt:

        ja genau, das ist nsa-proof ;-). die ausgeschriebenen 300’000 für den hacker, der es schafft sich da reinzuhacken, sind immer noch zu holen!
        vielleicht installieren es alle schüler freiwillig, wenn man das erwähnt 😉

      • tina sagt:

        äh das ging an susi. und ja, ich benutze es selber (aber auch whatsup…. je nach paranoiagrad meiner bekannten). pro und kontra siehe wikipedia

      • Widerspenstige sagt:

        tina, telegram hatte ich auch mal, aber leider hatten es zuwenig meiner Freunde und so stieg ich auf whatsapp um…. Aber halt! Telegram ist inzwischen in unliebsame Schlagzeilen geraten wegen Pa.riser Att.entaten. Unglaublich, aber wer Telegram hat, wird inzwischen genauer unter die Lupe genommen? Das ist der Verhältnisblödsinn unserer Tage.

      • Katharina sagt:

        der witz ist der: die nsa proof protokolle sind open source und von der nsa zur verfügung gestellt.

        umgekehrt ist es so, dass die meisten angeblich sicheren (weil auf schweizer servern der shitcom gehosteten) dermassen lücken haben, dass sie einlesbar sind. etwa durch ‚tools‘ die klamheimlich in italien von einer trojanerfabrik eingekauft wurden…

      • tina sagt:

        katharina, du hast einen grässlich desillusionierenden effekt, weisst du das 😉

    • AzM sagt:

      Zur Frage alternativer Messenger (ganz weit oben…): ich habe schon mit Klassen mit Edmodo gearbeitet. Ist nicht perfekt, hat aber einige praktische Features für Lehrer, Klassen und Schüler und ist geziehlt für den Gebrauch an Schulen entwickelt worden.

      • Susi sagt:

        AzM: Danke für den Tipp! Ich habe Edmondo auf meinem Phone installiert und werde mal in die Sache reinschauen! (Was man nicht alles kriegt auf MB, toll!!)

    • maia sagt:

      @Susi: „Ja, das stimmt, aber man verkauft nur die Freunde, die auch WhatsApp benutzen, oder greift das Programm auf sämtliche Nummern? “ — nein, es greifft eben auf sämtlich Nummern und Daten die auf dem Smartphone gespeichert sind.
      Ich hoffe, dass Sie genau solches auch mit den SchülerInnen besprechen.

      • Susi sagt:

        @maia: Die Dynamik hier wird langsam etwas seltsam.
        Einfach zur Klarheit: Ich nutze einen Kommunikationskanal, der bereits auf sämtlichen Telefonen vorinstalliert ist (sonst wähle ich einen anderen Weg) und bespreche bei der Abklärung vorgängig die Vor- und Nachteile. Ich selbst erachte die Nutzung von WhatsApp für mich persönlich als zumutbar, da ich nicht annehme, dass die NSA an Mitteilungen wie „heute findet die KLS statt“ gross interessiert ist.
        Meine SuS sind Jugendliche auf Gymnasialstufe, viele davon bereits volljährig und eigenverantwortlich.
        Irgendwo sollte man der Paranoia auch Grenzen setzen.

      • maia sagt:

        Wissen Sie, mich stört einfach, dass viele Leute ohne irgendwelche Bedenken die Daten von ihren Bekannten und Freunden einfach so gedankenlos weitergeben. Sie selber wissen das ja offenbar auch nicht. Was Sie mit ihren Daten machen, ist mir ja egal, aber es stört mich, dass die Leute meine Daten einfach so weitergeben.

  • Horst Bohnet sagt:

    Meine drei Töchter – zwischen 8 und 17 Jahre alt – dürfen in der Schule ihr smARTphone benutzen. Sie besitzen alle ein Kunsthandy aus Stein. Mit dem permanent stummen „iStone“ setzen sie ein stilles Zeichen für eine gesunde on-offline-Balance.

    • Susi sagt:

      Die halten dann also einen Stein in der Hand, um sich nicht blöd vorzukommen, wenn sie aus Gewohnheit die leere Handfläche streicheln, während sie draufstarren?
      Artsy fartsy zu sein bekommt ein neues Gesicht…

  • Flo sagt:

    Jugendliche sind besonders gefährdet für diese «neue» Sucht
    Sorry,das erlebe ich aber gänzlich anders.
    Im OeV, auf den Strassen,im Restaurant/Café begegne ich tausenden von Erwachsenen die wie gebannt auf ihr IPhon/Smartphon starren und tippen!
    Letzhin in einen gediegenen Restaurant,am Nebentisch drei erwachsene Frauen, und während des ganzen Essen waren alle drei ständig an ihrem Gerät zugange. Als sie gingen verabschiedeten sie sich mit Küssli, Küssli und Umarmungen.
    Da stellt sich mir schon die Frage;weshalb trifft man ich da zum Essen
    Ich denke um das Suchtpotential von Jugendlichen zu verhindern sollten wir Erwachsenen mit guten Beispiel voran gehen-so wie übrigens bei allem-Nicht immer leicht,aber die Mühe sollte man ich doch nehmen,oder es mind. immer wieder versuchen

    • tststs sagt:

      Äch wissen Sie, hat wohl mehr damit zu tun, wieder mal ein bisschen auf Jugendliche zu zielen… bei denen nennt es sich Sucht, bei den Erwachsenen Kommunikationsstrategie 😉

      Aber ja, ich stimme Ihnen voll zu. Kürzlich in einem wirklich nicht günstigen Restaurant. Pärchen am Nebentisch, sicherlich ü50 (also mehr als das halbe Leben ohne Smartie verbracht), töggeln in ihren Zombieboxen rum, während sie den 80 Stutz Hauptgang reinschaufeln, Augenkontakt? Fehlanzeige!
      Wäre es nicht so traurig, hätten wir sie laut ausgelacht…

      • Muttis Liebling sagt:

        Die ü50 ohne Smartphone speisen im besten Fall im Migros Kundenrestaurant oder bei der Caritas. Einkommensbedingt.

      • Claudia Senn sagt:

        Die besondere Gefährung zeigt sich in Studien. Aber ich gebe Ihnen Recht, die Erwachsenen sind derweil nicht besser.

  • Alex Steiner sagt:

    Das „60 Sekunden“ experiment ist doch müll. Das Strafrecht gilt immer noch – und vermutlich gibt es auch konsequenzen nach den 60 Sekunden. Also wenn ich zum beispiel auf den Boden spucken würde – müsste ich es wohl nachher einfach putzen. Und selbst wenn nicht – der schlechte eindruck würde nach den 60 Sekunden weiterhin bestehen. Wenn schon müssten sie 60 Sekunden den Raum verlassen und nach den 60 Sekunden keinerlei Fragen stellen. Dann würde wohl etwas zu bruch gehen.

  • tststs sagt:

    Natürlich bin ich mit der Autorin einverstanden, wenn es darum geht, das Smartie nicht zu verteufeln und einen vernünftigen Umgang damit zu erlernen. Aber in einigen Punkten muss ich deutlich „widersprechen“:
    1. vernünftiger Umgang heisst eben, dass es Orte gibt, wo das Smartie nichts zu suchen hat! Ich unterrichte ja auch an einer Berufsschule und ich erkläre es immer so: „Betrachtet das Schulzimmer als Äquivalent zum Arbeitsplatz. Würdet Ihr während der Arbeitszeit auf dem Smartie rumtöggeln, resp. würdet ihr als Chef Leute einstellen, die ständig auf dem Smartie rumfummeln?“ Und ausserdem mache ich es als Lehrerin auch nicht…
    2. Auf dem Smartie googlen und Zeitungsartikel lesen? Sicher sehr angenehm für die Augen. Ich schmeisse dann jeweils PC und Beamer an…

    • tststs sagt:

      3. Bin ja sonst nicht so, aber jetzt muss ich kurz den Kulturpessimisten raushängen lassen: Das Smartie sorgt eher dafür, dass die Kommunikation und das Bedürfnis danach abstumpfen! Schriftliche Kommunikation ist was anderes als mündliche! Und zwingen Sie mal einen Jugendlichen das Telefon zur mündlichen Kommunikation zu benutzen! Die meisten gaggen sich fast in die Hose!
      4. Ob Smartie Ursache oder Symptom für schwindende Konzentrationsfähigkeit ist, lasse ich mal weg…
      5. Thema Verfügbarkeit (und nein, mein 13jähriges Kind bekäme von mir kein techn. Gerät für mehrere Hundert Franken einfach so geschenkt) wurde schon erläutert.

      • Claudia Senn sagt:

        Ich glaube, Sie verstehen mich falsch. Es geht um gezielten Einsatz, nicht um generellen. Sie „fummeln“ ja auf Geheiss am „Smartie“ rum und nicht einfach so mal zwischendurch. Ich habe zudem mündlich unglaublich kommunikative Klassen, die es schätzen, dass wir auch mal „anders“ arbeiten. Und einen Zeitungsartikel am Beamer lesen erachte ich auch nicht gerade als angenehm…

      • tststs sagt:

        Jetzt haben Sie mich – glaubs – falsch verstanden (resp. ich habe mich nicht deutlich ausgedrückt):
        Sie schreiben ja – und ich glaube, diese Erfahrung machen alle Lehrpersonen auf dieser Stufe – es wird trotzdem rumgedaddelt (Privates). Und da gibt es meiner Erfahrung nach zwei Stossrichtungen bei den Lehrern: entweder man nimmt es einfach so hin und lässt es geschehen (in diese Richtung interpretiere ich Ihren Blog) oder man geht aktiv dagegen vor. Zweiteres ist extrem mühsam und ja, diesen Minimalstanstand den Lernenden beizubringen ist eigentlich nicht Aufgabe der Schule, aber eben „es Orte gibt, wo das Smartie nichts zu suchen hat!“
        Und ich gehe auch nicht davon aus, dass die Lernenden keinen Anstand haben, sie haben es schlicht nie gelernt, Abstand von ihrem Smartie zu nehmen…

  • Martin sagt:

    In erster Instanz sind die Eltern schuld. Schoko, TV, Nintendo usw. gibt es schon seit Dekaden. Ein Smartphone ist halt dem Zeitgest entsprechend eine Aktualisierung. Fuer Eltern ist es bequem die Kinder vor den TV oder ein Pad in die Hand zu druecken, statt mit den Kindern irgendwas unterhaltendes zu spielen. Die Kids gehen dann den Weg weiter.

    • Widerspenstige sagt:

      Ja klar, und für sämtliche Süchte sind dann auch vorallem Eltern oder Erziehungsberechtigte Schuld. So bequem möchte ich auch aus der Wohlfühlecke des Schuldzuweisens Pfeile abschiessen. Dass in einem kapitalistischen System ständig suggeriert wird aus sämtlichen Multimedia, was man alles sich ‚gönnen darf‘, geht auf keine Kuhhaut mehr. Dazu braucht es Elefantenhaut und die ist selten hier anzutreffen…

  • Sportpapi sagt:

    Wo ist da eigentlich der Punk?

  • Auch ein Papi sagt:

    Ab der Naivität einiger Kommentarschreiber stehen mir die Haare zu Berge! Es ist mir schon klar, dass Themen wie Datenschutz, Sicherheit und technische Funktionsweisen für einige langweilig oder schwer verständlich sind, aber wenn solche Tools an Schulen eingesetzt werden sollte man sich schon die Mühe nehmen sich zu informieren oder allenfalls profesionelle Beratung heranzuziehen.

    Nachfolgend eine kurze Aufklärung:
    – Auch wenn ich Mundart schreibe, entziehe ich mich überhaupt keinem Scan einer Maschine. Die Maschine scannt alles was sie scannen kann und versteht dazu auch noch JEDEN Dialekt der Deutsche Sparche!
    – Whatsapp Nachrichten sind nicht nur auf dem eigenen Telefon gespeichert. Wie sollen sie denn an den Empfänger/Gruppe gesendet werden? Whatsapp gehört überigens Facebook…

Kommentar

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