Leben


Nicole Althaus am Donnerstag den 29. Oktober 2009

Der Missbrauch mit dem Missbrauch

MAMABLOG-MISSBRAUCH-03

Achtung! Ein Bad mit dem Kind kann den Papa gefährden.

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie sind in den Ferien, irgendwo an einem hübschen See haben Sie ein Haus mit einer befreundeten Familie gemietet, Sie geniessen die letzten warmen Tage des Jahres, streifen mit den Kindern durch den Herbstwald, Sie machen Feuer und Fotos, darunter auch eins im Badezimmer, das die Kinder zeigt, wie sie nackt und ausgelassen in der Wanne spielen. Nach der Heimkehr bringen Sie ihren Memory-Stick in ein Fotogeschäft und lassen ausgewählte Bilder auf Fotopapier drucken. Ein paar Stunden später klingelt die Polizei, nimmt Sie fest und klagt Sie des sexuellen Missbrauchs an.

Genau das ist Lisa und Anthony Demaree aus Arizona letztes Jahr passiert. Sie wurden in der Folge freigesprochen, durften aber während der staatlichen Untersuchung des Missbrauchsvorwurfs ihre Kinder nicht sehen. Letzten Monat haben sie Klage erhoben, gegen das Geschäft, das sie wegen der sogenannt pornografischen Fotos in Verlegenheit gebracht hatte.

Bevor jetzt die Anti-Amerika-Fraktion  sich wieder über die unsittlichen Sittenvorstellungen der USA lustig macht und das Geschehene als abstruse Verirrung einer notorischen Klägernation abkanzelt, möchte ich Ihnen die Geschichte eines Schweizer Vaters erzählen, der unter anderem wegen Badewannenfotos  seine heute 9-jährige Tochter während zweier Jahre nur noch in Begleitung sehen durfte.  Eingebrockt hat ihm der Missbrauchvorwurf nicht ein Fotogeschäft sondern seine Frau. Kennengelernt habe ich den Vater, einen Programmierer, bei der Recherche zu einer Geschichte über das geteilte Sorgerecht. Seine Frau hatte den Verdacht auf Kindsmissbrauch vorgebracht, als sie sich bei den Unterhaltszahlungen nicht einigen konnten. Zwar überzeugten die Beweise den Richter nicht, aber Missbrauch ist ein Offizialdelikt, die Behörde muss eine Untersuchung einleiten. Sie gab ein Gutachten bei einem Kinderpsychologen in Auftrag, befragte das Umfeld des Vaters, schränkte sein Besuchsrecht ein und stellte es unter Begleitung. Heute sieht der Vater seine Tochter wieder regelmässig jedes zweite Wochenende und einzelne Ferienwochen, sämtliche Vorwürfe wurden entkräftet -  aber der Verdacht, der blieb an ihm kleben. Bis heute.

Ein solcher Missbrauch des Missbrauchs ist leider kein Einzelfall. Vor ein paar Jahren noch sprachen Zürcher Anwaltskreise von einer Zunahme des Vorwurfs in Scheidungsverfahren von 40 Prozent seit 1995. Seither ist der Umgang der Behörden vor allem in Städten und Agglomeration mit dem Missbrauchsvorwurf professionalisiert worden und der gefährliche Trend rückläufig, wie meine gestrige Recherche ergab. Aber er kommt immer noch vor. Denn der Missbrauchsvorwurf ist erbarmungslos effizient. Er stellt die Väter für längere Zeit auf Eis. Und er beeinflusst die Scheidungsverfahren. Die einzige Studie in diesem Bereich stammt aus Deutschland und ist leider bereits zehn Jahre alt. Aber deren Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Laut ihr sind 42 Prozent aller Missbrauchsvorwürfe in Sorgerechts- oder Umgangssfällen äusserst vage, 92 Prozent stellen sich als unbegründet heraus, sie beeinflussen aber in 42 Prozent aller untersuchten Fälle die Richter.

Die Sensibilisierung der Gesellschaft für Kindsmissbrauch und Pädophilie ist wichtig und richtig. Aber die  Kehrseite davon ist offenbar eine Tendenz, hinter jeder Ecke einen bösen Pädophilen zu vermuten. Das ist fatal. Nicht nur für betroffene Scheidungsväter oder Lehrer, sondern auch für tatsächliche Missbrauchsopfer. Und hat Folgen für alle Väter. Denn wer mit der Angst leben muss, seine Beziehung zu den eigenen Kindern, könnte eines Tages von Polizei, Psychologen und Richtern seziert werden, lebt in ständiger Selbstzensur. So jedenfalls schilderte mir ein befreundeter Vater seinen Körperkontakt zu seinem Dreikäsehoch. Ein Bad mit dem Kind? Ist ihm zu gefährlich. Seit er von der Mutter getrennt lebt, steigt er, wenn überhaupt, nur noch in der Badehose mit dem Töchterchen in die Wanne.  Ein anderer Vater gestand, dass er jeweils seine Freundin rufe, wenn das Töchterchen im Windelbereich wund sei und eingecremt werden müsse.

Sind wir vor lauter Sensibilisierung paranoid geworden?

249 Kommentare zu „Der Missbrauch mit dem Missbrauch“

  1. Pym sagt:

    @ Thomas:
    Ich habe 7 1/2 Jahre Scheidungskrieg hinter mir mit allem, was an übelsten Anschuldigungen möglich ist, und mit Vegetieren auf dem familienrechtlichen Existenzminimum (ca. 10% unter dem betreibungsrechtlichen EM und ca. 25% unter den normalen Sozialhilfe-Leistungen gemäss SKOS) und mit konsequenter Diskriminierung durch Behörden und Amtspersonen.
    Aber wie mich eine Kollegin mal fragte, ob ich alles wieder so machen würde, wenn ich unter Beibehaltunge meines aktuellen Wissens die Zeit 10 Jahre zurück drehen könnte, antwortete ich sofort: “Ja, nur schon wegen unseren süssen drei Mädchen!”

    Ich finde es eine schwache ja billige Ausrede, weil es halt (auch) mit Problemen behaftet sei, dürfe man(n) heute keine Kinder in die Welt setzen. Kinder schenken einem alle Liebe zurück – und sie öffnen einem wieder die Augen für die Wunder der schönen Natur; und wenn man sich von allem Anfang an liebevoll um seine Kinder kümmert, dann kann selbst die böseste Mutter die daraus gewachsene, innige Vater-Kind-Beziehung höchstens vorübergehend behindern.

    Noch erbärmlicher finde ich, wenn ein Vater argumentiert, weil ihm danach allenfalls Kindsmissbrauch unterstellt würde, wolle er sein Kind gar nicht mehr sehen. Wenn das Kind ihm wirklich nicht wichtig genug ist, dass er halt schaut, wie er sich im Rahmen seines Umgangs mit dem Kind absichern kann gegen solche Vorwürfe ¨[Brunhild Steiner hat hier ganz recht], dann ist es vielleicht wirklich besser, das Kind sieht ihn gar nie und wird damit nie mit seiner Geringschätzung für es konfrontiert.

    Wer (s)ein Kind (sehen) will, “macht” dies – und zwar ohne gross an die allenfalls möglichen Konsequenzen zu denken!
    Genauso wie sich Autorennfahrer, Bergsteiger, Triathleten, etc. nicht von den Gefahren und Anstrengungen abhalten lassen!

    Kinder sind brutal anstrengend und in der wahnsinnig teuer – und doch das schönste Abenteuer der Welt!

  2. Bob sagt:

    @ Thomas + @ Pym

    Ihr habt beide recht, finde ich. Kinder sind das Schönste im Leben, ich möchte sie nimmer missen. Aber mein Bube hat man mir genommen mit dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs, meine Tochter ist zu mir geflohen, weil (wie sie behauptet) von der Mutter, einer Psychologin, massiv misshandelt wurde. Mein Sohn hat massive Schul- und Gewalt-Probleme, meine Tochter ist hoch depressiv, hat zwei Selbstmordversuche hinter sich.

    Ich möchte meine Kinder nimmer missen, aber was wir Eltern ihnen angetan haben, was die Gesellschaft (Richter, Beistände, Sozialarbeiter, etc.) ihnen angetan haben, ist so brutal. Egoistisch gesehen, nur für MEINE Lebenserfahrung, JA, man sollte Kinder haben. Aber für die Kinder: NEIN, es hat sich nicht gelohnt. Der dritte Selbstmordversuch wird wohl gelingen. Ich kann es nicht verhindern.

  3. Der Missbrauch mit dem (sexuellen) Missbrauch wird in über 90 % der Fälle als solcher entlarvt – dies geht deutlich aus wissenschaftlich angelegten Studien hervor. Trotzdem, für einen betroffenen Vater bedeutet der Vorwurf, eine Etikette angehängt zu bekommen, die er Zeit seines Lebens nicht mehr wegbekommt. Mir sind Väter bekannt, die sich unter ihrer Last umgebracht haben. Das darf nicht sein, dagegen gilt es mit allen Mitteln anzugehen!

  4. Brunhild Steiner sagt:

    @Bob: Sie haben leider Recht, Es gibt keine Garantie einen Suizid verhindern zu können, und in diesem Spannungsfeld leben zu müssen, wenn es noch das eigene Kind betrifft, ist grauenhaft.
    Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft und Ausdauer. Dass Ihr Sohn den Weg zu Ihnen finden wird und Ihre Tochter den Weg in die Hoffnung. Dass Sie viele Menschen haben, die mit Ihnen mitgehen und Sie unterstützen. Am meisten würde ich mir wünschen, dass diese Frau vom Blitzschlag der Einsicht getroffen wird, ihr klar wird was sie da eigentlich verursacht hat, und alles in ihrer Macht stehende unternimmt um das zu korrigieren. Geben Sie nicht auf!

  5. Bob sagt:

    @ Rudolf Oswald: Sie schreiben “dies geht deutlich aus wissenschaftlich angelegten Studien hervor.” Können Sie mir angeben wo. Ich möchte mich da einlesen, damit ich auch gegenüber Behörden, etc. besser argumentieren kann. Vielen Dank

  6. @ Bob: Danke für Ihr Interesse. Ich zitiere aus einer Arbeit, die an der Uni Freiburg i.B. publiziert wurde:

    “Nach der Hochrechnung eines Karlsruher Gerichtsgutachters taucht in jeder dritten Streitakte der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs auf, wobei sich 95% davon als falsch erweisen” (S.34).

    Die ganze Arbeit ist auf meiner Website (http://www.papa-help.ch), resp. unter dem direkten Link http://www.papa-help.ch/downloads/Studie_Auswirkungen_PAS.pdf zu finden.

  7. Christen sagt:

    Ich lebe in Trennung von meiner Frau seit 1.Sept.2009.Es wird mir nun vorgeworfen ich hätte mich an mein Grosskind während des Badens sexuell vergriffen.
    Dies wird nun von meine Frau als druckmittel angesetzt.
    Das belastet mich sehr.

  8. Hedon Zwiefel sagt:

    Aus aktuellem Anlass.
    Eine Hirschmann-Anklägerin gesteht, dass alles gelogen war. Den Zeitungen ist dies – nachdem die Geschichte wochenlang auf den Titelseiten war, eine Randnotiz wert. Passt halt nicht ins Bild, weil die Opfer- und Täterrollen nicht dem Klischee entsprechen.
    Die Lügnerin kommt womöglich noch ungestraft davon. Sie hat sich ja entschuldigt und gesagt, dass es ihr Leid tue.

  9. Christian Altermatt sagt:

    Meine Ex hat mich auch wegen sexuellen Übergriffe an meiner Tochter angeklagt. Dies nur, weil meine Tochter bei mir leben will und dies auch schriftlich dem Richter geschrieben hat. Zwei Tage nach dem der Anwalt von meiner Ex den Brief von meiner Tochter erhalten hat, hat er einen Brief wegen sexuellen Übergriffen an den Richter geschickt. Dies hat natürlich meine Genick gebrochen und meine Tochter kam ohne jeglichen Grund in die Mühlen der Untersuchungen. Auch als das KJPD jegliche Vorwürfe dementierte wurde ich vom Gericht als Mensche zweiter Klasse behandelt. Nun habe ich meine Ex angezeigt und die Gerichtsverhandlung ist im Januar 2010.

  10. Brunhild Steiner sagt:

    @Christian Altermatt: das war das Beste was Sie tun konnte und ich wünsche Ihnen viel Erfolg, resp. ganz einfach Gerechtigkeit! Der angerichtete Schaden lässt sich wohl nur schwer beheben. Aber es ist enorm wichtig, dass die betroffenen Männer da nicht mehr mitmachen sondern sich vernetzen und auf die Barrikaden gehen, sich der öffentlichen Wahrnehmung bewusstmachen, damit es irgendwann auch dem/der letztem/letzter klarwird: da haben wir ein grosses Problem! Alles Gute!

  11. Petra Rabe sagt:

    Ich bin verheiratet und habe zwei Mädchen.Sie sind 3 und 4 Jahre alt.Die Mädels lieben ihren Papa.Zu Hause,weiß man was abläuft.Paranoid ist hier bestimmt keiner.Erfahrungen sprechen für sich.Vorsicht ist auf jeden Fall geboten.
    Eine gewisse Angst gibt es auch bei uns,obwohl man sich nichts zu Schulden kommen läßt.
    Doch unsere Mädels besuchen den Kindergarten.Ihre Worte muß nur mal jemand in den falschen Hals bekommen und dann?

  12. Jörg Kachelmann ist frei: “Das Gericht entschied, dass «im derzeitigen Stadium des Verfahrens kein dringender Tatverdacht mehr bestehe».”

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Joerg-Kachelmann-kommt-frei/story/11807407

    Zweifellos ein exemplarisches Beispiel für eine weitere Kategorie Missbrauch: Du hast mich vergewaltigt!

    Auch wenn’s nicht wahr ist- der Mann geht in die Kiste, todsicher. Und wenn er’s nicht getan hat- Pech gehabt.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Über Schuld oder Unschuld wurde noch nicht entschieden, das wird erst im Prozess im September der Fall sein, also bitte keine voreiligen Schlüsse, oder warst du dabei, Marcel?

    • Nun, in Untersuchungshaft wird nur jemand genommen, bei dem a) Fluchtgefahr, b) Verdunkelungs- und c)Wiederholungsefahr besteht. Wenn der deutsche Haftrichter explizit davon spricht, dass “kein dringender Tatverdacht mehr” bestehe, dann heisst das, dass sowohl die Argumentation der Kläger- als auch die Position des Angeklagten das Gericht nicht zu überzeugen vermögen. Die Posotion der Verteidigung hat m. E. Oberwasser. Es ist davon auszugehen, dass sich die Positionen diametral gegenüberstehen und zum Teil wiedersprechen.

      Wesentlich ist aber, dass kein dringender Tatverdacht mehr besteht. Die Sachlage scheint eher zugunsten des Angeklagten zu sprechen.

      Das heisst freilich nicht, dass der Angeklagte unschuldig ist. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er unschuldig sein könnte, ist zwischenzeitlich ganz erheblich gestiegen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Dein Erachten ist falsch, niemand hat Oberwasser, es steht Aussage gegen Aussage, Klarheit wird erst die Gerichtsverhandlung bringen. Was bezweckst du eigentlich mit deinen tendenziösen Aussagen? Dass Frauen, die Männer beschuldigen, sowieso lügen? Soll ich auch mal so verdreht argumentieren? Jeder Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger, einverstanden?

      • Oder einfacher ausgedrückt: Offenbar weist die Anklage de jure ganz erhebliche Mängel auf.

      • P. Michel sagt:

        @pippi langstrumpf: “Soll ich auch mal so verdreht argumentieren? Jeder Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger, einverstanden?” Brauchen Sie nicht, Sie haben schon! Mit diesem Vorurteil (und noch andere mehr), leben wir Männer schon seit über 30 Jahren. Gut machen, können wir die geschehenen Ungerechtigkeiten an Männern, im Namen der Gerechtigkeit, nicht mehr, doch wäre es nicht an der Zeit, aus der Opfer-Täter Rollen aus zusteigen? Wir ernten was wir sähen und das gemeinsam als Gesellschaft.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        @P. Michel

        Wo genau habe ich so etwas gesagt? Sie versuchen, mir etwas zu unterschieben, warum, haben sie keine Argumente?

  13. Hier noch das Urteill eines Strafrechtlers zum Stand der Dinge:

    “Das Oberlandesgericht ist – anders als das erstinstanzliche Gericht – zur Auffassung gelangt, dass nach dem derzeitigen Verfahrensstand kein «dringender Tatverdacht» vorliege. Das Gericht geht demnach nicht davon aus, dass eine grosse Wahrscheinlichkeit bestehe, dass Kachelmann die Tat begangen habe. Es besteht aber nach wie vor «hinreichender Tatverdacht», also eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass er die Tat begangen haben könnte.”

    Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Etwas-bleibt-immer-haengen/story/18435201

    • Auch interessant- zum Thema Oberwasser für die Verteidigung:

      “(…) Die Frau aus Schwetzingen bei Mannheim wiederholte – so steht es im 14-seitigen Beschluss – ihre Lüge dreimal bei Einvernahmen und auch mehrfach gegenüber ihrem Therapeuten. Sie gab vor, sie habe am Nachmittag des verhängnisvollen 9. Februar 2010 «in ihrem Briefkasten einen anonymen Brief zusammen mit einer Ablichtung von zwei vom September datierenden Flugtickets» vorgefunden. Die Tickets hätten auf den Angeklagten und eine andere Frau gelautet. In Tat und Wahrheit hatte sie den Brief eigenhändig gefälscht und der möglichen Nebenbuhlerin auf dem Ticket unter falschem Namen über Facebook bereits Monate früher nachspioniert. Die Unwahrheiten gab sie erst zu, als ihr die Ermittler «einen eindringlichen Vorhalt» machten (…)

      Eine entscheidende Rolle bei Kachelmanns Freilassung spielt ein Gutachten der Aussagepsychologin Luise Greuel. Die gemäss den Richtern «überzeugende aussagepsychologische Begutachtung» der Bremer Psychologin weist erhebliche Mängel in der Aussage der Klägerin nach, was «logische Konsistenz, Detaillierung, Konstanz und Strukturgleichheit» betrifft.”

      Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/So-kam-die-Wende-fuer-Joerg-Kachelmann-/story/10992264

      Ich denke, mit meinem ursprünglichen Kommentar lag ich nicht weit neben der Wahrheit- und das als Nicht-Jurist. Allerdings kann ich auf meine berufliche Erfahrung zurückgreifen, was diesbezüglich zweifellos ein Vorteil ist.

  14. Über das Thema Missbrauch mit dem Missbrauch wird langsam immer häufiger berichtet- und der Fall Kachelmann (es gilt die Unschuldsvermutung) dürfte hier eine ganze Welle von Berichten und Reportagen ins Rollen bringen. Gut so- nun bewegen wir uns in der Wahrnehmung der verschiedensten Probleme, die es zwischen den Geschlechtern im Falle einer Scheidung- oder auch ganz allgemein- gibt oder geben kann, auf einem objektiven Niveau:

    10vor10 vom 03.08.2010
    Lügen im Scheidungskampf – Teil 1
    “Immer wieder benutzen Frauen den Vorwurf des Kindsmissbrauchs, um ihre Noch-Ehemänner im Kampf ums Sorgerecht ausser Gefecht zu setzen. Bei «10vor10» erzählt eine junge Frau, wie sie als Mädchen zum Lügen gezwungen und damit zur schärfsten Waffe ihrer Mutter wurde.”

    Quelle: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f22b96e2-5645-478f-9462-5b2935024423

    Der Mamablog war da natürlich schon etwas früher dran! ;-)

    Der zweite Teil folgt heute. Ich glaube nicht wie Alice Schwarzer, dass Frauen in Zukunft alleine aufgrund vom Fall Kachelmann (noch) weniger eine Strafanzeige wegen Vergewaltigung erstatten werden, sondern vielemehr, dass jetzt die Missbrauch mit dem Missbrauch-Problematik in den Fokus der öffentlichen (medialen) Wahrnehmung rücken.

  15. Grosspapi_61 sagt:

    Auch ich bin, als über 60-jähriger Grossvater, mit der feministischen Erbsünde des (potentiellen) Vergewaltigers/Missbrauchers geboren worden. Und im Feminismus gibt es im Gegensatz zur Kirche weder die Beichte noch Vergebung – nur das an die Justiz und die Sozialbehörden delegierte Fegefeuer.

    Unbestritten kam es gemäss den Polizeiprotokollen im Fall aus Arizona zu Grenzüberschreitungen. Und unter dem Haufen Fotos sind schon einige, die ein schiefes Licht auf die Eltern (Vater und Mutter!) und deren krankhafte Vorlieben werfen. Missbrauch ist ein furchtbares Verbrechen. Leider lässt sich die Scheidungs-Kriegs-Waffe “Missbrauch des Missbrauchs” nicht einfach ins Zeughaus stellen, sodass wir uns auf die echten Missbraucher(-innen) konzentrieren können.
    Polizeiprotokoll: http://funnybusiness.typepad.com/files/demareesreport-1.pdf

    Normalerweise gibt es in jedem Familienhaushalt wenigstens ein “eindeutiges” Kinderbild, das Anlass für eine genaueste Untersuchung geben kann. Und dann ist die erweiterte Familie (Eltern, Kinder, Verwandte, Freunde) traumatisiert, auch wenn nichts Strafbares herauskommt – der Verdacht bleibt ewig hängen. Viele Kinder in einem bestimmten Alter präsentieren sich gerne nackt, äffen dabei noch tägliche Fernsehszenen nach und müssen zuerst lernen, wo man sich in welchem Alter wie darstellt (Elternaufgabe!). Wenn Eltern dann zur Autofokus-Kamera greifen und ihre so härzigen Kleinen für die Ewigkeit festhalten, dann haben sie schon mal den Beweis für ihre „Abartigkeit“ geschaffen.

    Ich bekenne, dass ich vor Jahrzehnten mit meinen kleinen Kindern in der Badewanne wie im Bild oben sass. Irgendwann wurde es dann zu eng und auch zu gefährlich für meine privaten Teile. Bei einer Kampfscheidung wäre ich heute genau so dran gewesen, wie im Blog von verzweifelten Vätern beschrieben. Wie meine plötzlich vaterlosen Kinder erwachsen geworden wären, kann ich nur mutmassen.
    Zugegeben, bei der eindeutigen Intimreaktion meines ersten Sohnes, als ich seine “verschiss..” Privatregion das erste Mal gesäubert habe (würg!), bin ich zuerst erschrocken, war dann beruhigt, dass er funktioniert und habe ihn dann stolz sauber verpackt geküsst.
    Als Elternpaar haben wir erheitert darüber gesprochen.
    Heute rede ich den Vätern meiner Enkel ins Gewissen, dass sich die Zeiten seit ihrer Kindheit stark gewandelt haben und ohne Detailabsprachen über den Umgang mit Sexualität und Nacktheit nichts mehr geht.
    Klar, mit meinen Enkeln steige ich nicht in die Badewanne, aber wenn es nicht anders geht, so wechsle ich eben deren Windeln:
    http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/11394/%c2%abbest-of-mamablog%c2%bb-papa-auf-dem-damenklo/comment-page-3/#comment-53030

    Inzwischen wollen meine älteren Enkel mit ihrem Grosspapi ins Schwimmbad und laden gleich noch ihre Chindsgi- oder Primarschul-Kollegen ein. Deren Eltern kenne ich schon gar nicht und in der heutigen Zeit mache ich das einfach nicht mit. Den Papis meiner Enkel rate ich eh’ davon ab, mit den Freunden ihrer Kinder ins Schwimmbad zu gehen oder im Sommer im Garten mit dem Wasserschlauch zu spielen (was machen Sie mit einem klatschnassen Kindergartenkind – soll es sich den Tod holen?).

    Früher, vor über 30 Jahren war ich als Vater unglaublich naiv: Gemeinsames Umziehen meiner Kinder, zusammen mit eingeladenen Buben, in der offenen Männergarderobe. Damit sind nicht die kleinen Garderoben gemeint, wo die Bengels unten durchkriechen und sich die Umzieherei unendlich lange hinzieht. Ich wollte weder Unfälle (Absturz im Nahkampf von der Sitzbank) noch ein Kleiderpuff (wer hat meinem Kind Bärchenunterhosen gekauft?). Klar haben sich die Buben mehr oder weniger verstohlen angeguckt und auch mich in den Sekunden zwischen Unterhose und Badehose gemustert und mit ihren eigenen Vätern etc. verglichen. Was soll’s. Ist ja hoffentlich alles verjährt. Heute könnte mich jeder der Bübchen oder deren Eltern noch in 30 Jahren einklagen, weil die Buben Schaden genommen haben beim Anblick meines eher kleinen Gemächs oder weil ich auf eine sexuell gefärbte Bemerkung (Schnäbeli-Mobbing, versteckte Aufklärungsfrage) reagiert habe.
    Heute fühle ich mich, wenn ich alleine mit meinen Enkeln bin, streng beobachtet wie von “lisi” beschrieben am 4. November 2009 um 14:38 . Opa lässt jedoch seine Enkel weder ersaufen, noch überfahren, noch weglocken und setzte sie auch sonst nicht tödlichen Gefahren aus. Ich meine: Aus den schmerzlichen Erfahrungen mit der gnadenlosen Physik (Schwerkraft beim Velofahren, scharfe Kanten beim Klettern, etc.) sollen meine Enkel ja noch etwas lernen können.

    Ich bin paranoid geworden, das gebe ich zu: Badehosen-Kinderföteli oder Strandnackedeien gibt es bei mir weder als Negative, Abzüge noch digital auf dem PC/Handy. Abzüge habe ich meinen inzwischen erwachsenen Kindern gegeben und deren Fotos sind in deren Verantwortung. Ich will schliesslich nicht noch kurz vor der Pensionierung aus Beruf und Ehre wegen eines “Missverständnisses” fallen.
    Naivität schützt vor Verfolgung nicht, wie “Emil (Bärtschi)” am 29. Oktober 2009 um 11:12 schreibt.
    Unabhängig von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Fötelis heute einfach ein Problem wie “Remo Müller” 30. Oktober 2009 um 04:32 von seiner USA-Reise erzählt.
    Und es ist einfach fahrlässig, noch so süsse Strandfotos per e-Mail herumzusenden wie “Mamamia” erwähnt 30. Oktober 2009 um 08:57.
    Dabei ist es egal, ob man unter der Badehose Mädchen oder Junge vermutet: nackte Kinderhaut ist heute tabu – nur die Werbung kann noch nicht drauf verzichten.

    Etwas, das mich sehr beschäftigt hat, aber zum Thema passt: Im Rahmen einer Fortbildung vor über 10 Jahren habe ich Ausschnitte aus einem Videoband gesehen, in dem eine polizeiliche “Fachspezialistin” in bester Absicht einem Jungen in einer suggestiven Art Fragen gestellt hat, dass keinem in der Runde mehr klar war, was und ob überhaupt etwas Missbräuchliches geschehen war. Wir waren tief betroffen, wie der Junge einerseits psychisch seziert und andererseits zu jeder möglichen Antwort hin manipuliert worden ist. Erst zusammen mit den Therapieprotokollen des Psychiaters, der den pädosexuellen Täter behandelte, wurde klar, dass der Junge wirklich missbraucht worden ist und er sich im “Beweis-” Film einfach verzweifelt vor dem Zorn seiner tief religiösen Eltern schützen wollte. Hätte der Täter kein Geständnis vor den Justizbehörden abgelegt, so wäre er wohl straffrei geblieben und unbehandelt immer noch eine akute Bedrohung.
    Wenigstens hat der Täter, der endlich eine professionelle Therapie erhalten hat, die kleinen Geheimnisse des Jungen für sich behalten und in den Polizeiprotokollen (und damit vor den Eltern des Buben) nicht zu seiner scheinbaren Entlastung (Verantwortungsabwehrstrategie) vorgebracht. Die Eltern hätten dem Jungen sein normales, altersgerechtes, in ihren Augen aber teuflisches Interesse an sexuellen Themen nachhaltig ausgetrieben. Mir war dieses Seminar eine Warnung vor zuviel Glauben an gutmeinende Fachleute.

    Zurück zum Missbrauch des Missbrauchs bei Scheidungen: Wie Mia am 1. November 2009 um 18:33 schreibt, sind in der Regel keine Zeugen vorhanden, sodass der Vater selbst seine Unschuld beweisen muss. Ob er das kann, bezweifle ich sehr, da der Vater zuerst mal im Knast sitzt und keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern mehr hat (Verdunkelungs- und Wiederholungsgefahr).
    Ein Film zum Thema aus dem Hinweis von Marcel Zufferey 4. August 2010 um 13:24
    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f22b96e2-5645-478f-9462-5b2935024423
    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=dc929a9f-e075-4e4b-b383-0f7181936859

    Und liegt wirklich ein Missbrauch vor, so gibt es ja auch den Missbrauch des “Missbrauchs des Missbrauchs”. Wem soll man glauben und was soll man als Mann tun? Die Männer von heute haben schlechte Karten, wie “Pym” am 2. November 2009 um 15:21 und am 23. November 2009 um 14:05 schreibt oder “Tronje” resignierend “30. Oktober 2009 um 15:02.

    Auf das Thema des Blogs bezogen gilt “Väter/Männer seid auf der Hut, Ihr könnt eigentlich nur alles falsch machen!”:
    - entweder werdet Ihr zu Gefühlszombies (*)
    - oder eine staatliche Instanz entfremdet Euch von Euren Kindern, nachdem die Familie von Polizei, Psychologen und Richtern seziert werden ist
    - oder ihr überlässt alles, was irgendwie mit Sexualität zu tun habt, feige Euren Frauen: die Gefahren bei der sexuelle Aufklärung der eigenen oder gar familienfremden Kinder sind schon anderswo abgehandelt
    http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4944/sexy-machen/comment-page-4/#comment-46968
    - oder ihr steht zu Euren Gefühlen und so mit einem Bein im Gefängnis und vor dem wirtschaftlichen Ruin. Blindes Vertrauen schützt nicht vor Verdacht, wie “Pappa Mol” schildert 29. Oktober 2009 um 19:37.

    (*) In den USA ist es verpönt, als Mann/Vater ein Kind (auch die eigenen) anzufassen. Vielleicht gibt es deshalb immer wieder Kinder, die möglichst viele andere Kinder und Erwachsene in der Schule umbringen wollen (und es auch tun). Aber wir in Europa lernen ja gierig von den USA.

    Ich folgte bei meinen Kindern und (heute etwas vorsichtiger bei) meinen Enkeln meinem Gefühl wie von “Ruedi” beschrieben 29. Oktober 2009 um 12:01. Und bin heute genauso ratlos im Verhalten deren Gspänli (Kolleginnen und Kollegen) gegenüber wie “Dani Kobler” 29. Oktober 2009 um 15:33. Immer in der Hoffnung, dass sich keines der kleinen Mädchen, von denen ich nur den Vornamen kenne, mehr als das Knie auf dem Spielplatz blutig schlägt. Verbluten wird es hoffentlich nicht. Ich wäge ab zwischen Anklage wegen unterlassener Hilfestellung – ein paar hundert Fränkli Busse und natürlich Gewissensbisse; oder lebenslangem Pädo-Verdacht oder gar wochenlanger Gefängnisstrafe (das wenigstens ohne schlechtem Gewissen).

    Schulische Nachhilfe gebe ich außerhalb meiner engsten Familie keinem Kind mehr, die offene Türe wie von “Pizza Hut” empfohlen 29. Oktober 2009 um 10:20 ist Selbstbetrug. Sexuelle Handlungen mit Kindern sind generell ein 4-Augen-Offizialdelikt (5 Jahre Gefängnis) und als (Gross-) Vater, Lehrer, Betreuer, generell Vaterrollenträger, kommt noch der Verdacht der Nötigung dazu (lesen Sie mal den einschlägigen psycho-Gummiparagraphen im Strafgesetzbuch: 10 Jahre Gefängnis) und alles ohne eigentliche Verjährungsfrist. Es verträgt wirklich keinen Spass: Su Studer fühlte sich nach dem Löschen der Handyföteli gemäss 29. Oktober 2009 um 10:57 auch nur vermeintlich sicher – Gelöschtes kann man wieder sichtbar machen!

    Der Mütter/Frauen-Anteil von 10% bei sexuellem Kindsmissbrauch gemäss der einschlägigen Literatur wird sich langsam erhöhen, so wie dieses Tabu schrittchenweise fällt. Das ist aber für niemanden ein Trost. Siehe http://www.vereinlimes.at/vor_1_barta.htm.

    Es sollte aber auch den Müttern zu denken geben, wie ihr Verhalten gegenüber ihren Kindern auf Aussenstehende wirken könnte. Verjährungsfristen gelten ja auch für Frauen und vielleicht verblasst das Tabu der missbrauchenden Mutter mit der Zeit.
    “Stefan Brennwald” fragt sich am 29. Oktober 2009 um 10:28, warum Frauen, die ihre Söhne “pflegen” nie in Verdacht kommen. Nun ja, vielleicht spielt da das Maria-Jesuskind-Motiv. Schock lass nach – ich trete heute in alle Fettnäpfe: schon wieder Kinderpornographie und erst noch häufig zu Weihnachten! Jesus als nacktes und, für seinen kulturellen Hintergrund auffallend, unbeschnittenes Bübchen wahlweise einzeln oder als Teil einer Gruppe aus Plastik, in Holz, Marmor oder gemalt auf Leinwand. Als religiös überhöhtes Mutter-Kind-Sinnbild nicht ungewöhnlich: Solches gibt es ja auch bei den alten Ägyptern, Griechen, Römern, etc.

    Zurück zum Thema: Ich bewundere alle Männer, die sich heute noch freiwillig als Trainer, Nachhilfelehrer, Pfadileiter oder sogar in der eigentlich wichtigen Bubenarbeit engagieren. Ebenso verstehe ich, dass Männer aus Berufen wie Lehrer (müssen noch Sexualkundeunterricht geben!), Kinderbetreuer, Erzieher, Bademeister, Schulhausabwart, Geistliche, etc. fliehen. Oder kann es sein, dass solche Berufe nur noch von Naivlingen oder gar genau (!) von den geschätzten eins bis vier Bevölkerungsprozenten Pädophilen ergriffen werden? siehe auch “ich” in “Der Mann unter Generalverdacht” am 6. Juli 2010 um 10:54

    Nichts leichter für ein paar Schüler/Schülerin, einen unbequemen, strengen Lehrer auszuschalten mit ein paar Bemerkungen an die Schulleitung oder die Eltern zuhause. Wenn der Lehrer (oder gilt das heute schon für den Vater?) dann noch Gefühl zeigt – Hand auf der Kinderschulter, heulendes Kind umarmt, übers verweinte Köpfchen gestreichelt, beide Hände ergriffen und in die Augen geschaut, nur weil das Meerschweinchen gestorben, die Eltern in Scheidung sind, der Lieblingsonkel im Raserauto verbrannt, Schulversager-Suizid angedroht wird, etc., so steht Mann ja schon auf dem Polizeiposten.

    Die meisten Sportlehrer, die ich kenne, lassen für den Lehrer gefährliche Übungen einfach aus (Reckstangen, Ringturnen, Springen über Schwedenkästen, ..), instruieren ihre Schützlinge, wie sie die anderen (übergewichtigen?) Kinder stützen sollen (Horrorvorstellung 1) und rufen dann eben die Sanität, wenn ein Kind Kopf voran auf den Boden geknallt ist (Horrorvorstellung 2).
    Sportlehrer: http://dasmagazin.ch/index.php/verrenkungen-in-der-turnstunde/

    Ja, unsere Familienwelt ist auf dem Weg zur “voll-krass” Paranoia.

    Grosspapi

    Anteil der pädophilen Männer an der Bevölkerung:
    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Damit-Paedophile-nicht-zur-Tat-schreiten/story/24181862

  16. Referatsleiter 408 sagt:

    Der Vorwurf des Kindesmissbrauch ist eine feministische Erstschlagswaffe im Kampf um die gemeinsamen Kinder.

    Meine Ex hat zu mir 2009 gebrüllt: “Du Schwein, du hast dein Kind missbraucht, den siehst du nie wieder!”

    Ich habe dies sogar auf Video und habs in einem deutschen Jugendamt vorgeführt. Der Mitarbeiter des Jugendamtes (devoter “Lila Pudel”) sagte darauf hin: “Das es Widersprüche in den Aussagen von Frau **** gibt, dass haben wir letztens Jahr schon bemerkt, aber unter Berücksichtigung dieses Aspektes (Anmerkung: das Video!) muss man darüber nachdenken, ob die Kindesmutter überhaupt noch zur Erziehung eines Kindes geeignet ist!”

    Klingt toll! …… und wie ist es gekommen? Das Kind wurde vor Gericht der Kindesmutter zugesprochen, ich als Vater habe den minimal notwendigsten Mindestumgang der nicht mehr zu verhindern war. Was soll aus dieser Generation bloß werden? Als Kind würde ich meine Mutter hassen!

  17. Das ist ja ganz schlimm, was ich teilweise hier lese, auch an Kommentaren. Ich bin selber Nachhilfelehrer und habe die Verantwortung gegenüber Kindern quasi als Berufsvoraussetzung akzeptiert. Man sollte vielleicht bei der Auswahl seiner Nachhilfelehrer auf Referenzen oder Qualifikationen achten. Ich bin z.B auf dieser Seite angemeldet und kann Zertifikate und Referenzen hochladen, sodass ich mich als vertauenswürdig aufweisen kann.

  18. Alexander Schmieden sagt:

    Der Verdacht, verdächtig zu sein, genügt schon.
    So war es auch in der franz. Revulotion.
    Und wenn im Mittelalter ein Mensch einen Leberfleck auf der Stirn hatte, war der Weg zum Inquisitor und zum Scheiterhaufen sehr kurz.
    Es hat sich nichts geändert.

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