Leben


Nicole Althaus am Donnerstag den 22. Oktober 2009

Das Märchen von der sanften Geburt

Wehen begrüssen, Scherzen veratmen: Bagatellisiert die Geburtshilfe den mitunter brutalen Vorgang einer sogenannt sanften Geburt?

Wehen begrüssen, Schmerzen veratmen: Bagatellisiert die Geburtshilfe den mitunter brutalen Vorgang einer sogenannt sanften Geburt?

Eine Warnung vorab: Diese Geschichte ist kein Spaziergang. Sie ist so abgründig wie die natürliche Geburt, von der sie erzählt. Und zur Linderung des Schreckens kann ich Ihnen bloss das Rezept meiner Hebamme verraten: einatmen, ausatmen und schön entspannen.

Vielleicht hilft es Ihnen ja mehr als mir damals, im August 1999, als ich meine Tochter spontan geboren habe, obwohl sie verkehrt herum in meinem Bauch lag. Was mich ungewollt zum Messias für die Natürlichkeitsreligion jeder Doula machte und zum  lebendigen Beweis dafür, dass Frauen unter der Geburt ungeahnte Kräfte mobilisieren können, wenn man sie nur lässt. Selbst der eine oder andere Arzt fand es Klasse, dass ich es wagte, mich dem Trend zur Technisierung und Medikamentisierung in der Geburtsmedizin zu entziehen. Und es lief ja auch alles wie am Schnürchen. Auf die Wehen war Verlass. Das Herz des Kindes schlug so regelmässig wie das der Mutter. Weder Zange noch Saugglocke kamen zum Einsatz. Das Ganze dauerte nicht einmal besonders lange. Es war, hiess es von Seiten der Fachleute, eine Bilderbuch-Geburt. Einzig die frisch gebackene Mutter, also ich, fand das Urteil des Publikums beschönige das eben Erlebte doch beträchtlich. Aber diese Art von Sprachregelung hat im Kreissaal System.

Klar doch, das Erlebnis war unvergesslich. Schliesslich geht man nicht alle Tage  durch eine Hölle, die nicht einmal ein Dante adäquat beschreiben könnte. Schliesslich muss  nicht täglich ein Assistenzarzt aus dem Gebärzimmer getragen werden, weil das gebotene Drama sein zartes Gemüt überfordert. Es gehört auch nicht zum Courant normal, dass man Schreie ausstösst, die den Anästhesisten, der bei einer vaginalen Steissgeburt für den Notfall bereitsteht, dazu veranlassen, bei jeder Wehe seine Geräte fallen zu lassen und sich die Finger in die Ohren zu stopfen. Ausserdem liegt man nicht ständig nackt und mit gespreizten Beinen vor sechs Zuschauern. Den Ehemann nicht eingerechnet. Und zu guter Letzt wirft sich einem  nicht alle Tage eine Hebamme mit dem Umfang und der Ferve der Masseurin aus dem Zweifel-Cractiv-Chips-Werbespot auf den dicken Bauch, um das Kind schneller durch den Geburtskanal zu bewegen.

Unvergesslich war das Erlebnis zweifellos. Nein, ich muss mich korrigieren: Es war gewaltig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sorry, wenn ich Sie, geschätzte Leserschaft, enttäusche, aber ich kann nicht in das Hohelied des wahnsinnig befriedigenden Gebärens einstimmen: Vom Stolz, Grenzen überwunden zu haben, verspürte ich so wenig, wie von der viel zitierten archaischen weiblichen Kraft. Ich war danach einfach nur fix und fertig. Ist bestimmt meine Schuld. Wahrscheinlich habe ich falsch geatmet oder die Wehen nur halbherzig begrüsst. Jedenfalls kann ich mich heute nicht einmal mehr an der Courage laben, für die ich noch immer rege bewundert werde. Es war nämlich nicht mutig, dass ich mich damals auf eine sogenannt natürliche Geburt einliess. Es war feige. Ich habe mich einfach nicht getraut, einen Kaiserschnitt zu verlangen. Ich war nicht beherzt genug, um mich mit dem ganzen Gewicht meines schwangeren Ichs der Ideologie entgegenzustemmen, dass nur eine Frau, die sich dem Schmerz stellt, eine richtige Mutter wird. Eine Ideologie, die auch heute noch immer gültig ist.

Ich  erklärte mich also bereit, nüchtern ein Kind mit dem Hintern voran auf die Welt zu pressen, weil ich betäubt war von der euphemistischen Sprachregelung, die in der Welt der Geburtshilfe regiert. Einer Welt,  in der Schmerz mit den Adjektiven «konstruktiv» oder gar «gut» bagatellisiert wird. In der man der  Naturgewalt einer Geburt  mit Duftkerzen, freundlichen Vorhängen und vielen schönen Kissen begegnet. In der eine Betäubung auch im neuen Jahrtausend noch immer als fragwürdig gilt und den bitteren Beigeschmack einer Niederlage hat. Ungeachtet aller Studien, die beweisen, dass eine Periduralanästhesie unter der Geburt die Gefahr eines Kaiserschnitts nicht erhöht.

Ich habe keine Ahnung, wie sich ein guter Schmerz von einem destruktiven Schmerz unterscheidet. Aber ich weiss, dass ich während der letzten drei Stunden im Gebärzimmer die Entfernung meiner Weisheitszähne der nächsten Wehe vorgezogen hätte. Und ich spreche nicht von Zähnen ziehen, sondern von Hauern aus dem Kieferknochen  schälen. Und von Einatmen und Ausatmen zur Schmerzbekämpfung. Ich habe das ständig wechselnde Kreissaalpersonal, das meiner mustergültigen natürlichen Geburt beiwohnte, um stärkere Drogen angebettelt wie ein armseliger Junkie. Vergebens. «Zu spät», hiess es. Natürlich lässt sich der Geburtsschmerz nicht objektivieren, aber  darüber, dass er zu den schlimmsten überhaupt gehört, herrscht allgemeines Einverständnis. Warum also, fluchte ich in den Wehenpausen, reden im Vorfeld alle von Schmerzarbeit statt von Schmerzbekämpfung?

Von niemandem wird heute mehr verlangt, eine eiternde Fleischwunde mit Blättern und Wurzeln zu behandeln, nur weil das die Aborigines in Australien vor Hunderten von Jahren auch so gehandhabt haben. Doch Schwangere lässt man noch immer gebären wie im Mittelalter. Und ständig müssen sie sich  Geschichten anhören von  Stammesfrauen in Südostafrika, die während dem Beeren pflücken noch schnell ein Kind gebären. Kommt alles bloss auf die Einstellung an, oder?

Ich war wütend. Wütend, dass die Aufklärung den Kreissaal nicht erreicht hatte. Wütend, dass ich im achten Monat zwar im Detail über die Funktion von Majahocker und Pezzibällen aufgeklärt worden war, nicht aber über die Folter, die mich darauf erwartete.  Wut übrigens war die einzige menschliche Gefühlsregung,  zu der ich nach dieser Tortur fähig war, noch lange nachdem ich mein Kind in den Armen hielt. Und nein, ich habe den Schmerz nicht vergessen.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich will keine Frau Lügen strafen, die eine natürliche Geburt als emotionalen Höhenflug erlebt hat. Vielleicht bin ich ja tatsächlich bloss wehleidig. Aber mit Verlaub: sanft ist eine Geburt nie. Warum also können wir den mitunter brutalen Vorgang nicht ehrlich benennen? Warum gelten moderne medizinische Errungenschaften, sprich Schmerzbekämpfung,  überall als human und selbstverständlich ausser im Kreissaal?  Haben wir Frauen uns von der evolutionären Rolle als Gebärende emanzipiert, um uns ausgerechnet beim Gebären wieder der Natur zu unterwerfen? Und woher kommt das Gefühl zu versagen, wenn wir das Abenteuer Geburt nur noch schmerzfrei wagen wollen?

Gestern ging es in unserer Schwangerschaftsserie um Fluch und Segen der pränatalen Diagnostik. Morgen wird Michael Marti über die Rolle des modernen Mannes im Gebärsaal sinnieren.

Lesen Sie zum Thema auch: Die Faust des Kosmos.

253 Kommentare zu „Das Märchen von der sanften Geburt“

  1. Brunhild Steiner sagt:

    @Redaktion: an was liegts eigentlich dass der letzte Kommentar um 21.25 beim “schenken” noch durchkam, die rote Socke nämlich, und danach im wahrsten Sinn des Wortes rote Ampel überall bis jetzt 23.44 alles in der Warteschlaufe auf Freischaltung hoffend…, das ist doch sonst auch nicht so???? Dabei ist heut nicht mal Feiertag, an denen wars teilweise obermühsam…

  2. R. Gerber O. sagt:

    Gerade habe ich den Kommentar von Nicole Althaus vom 22. Oktober gelesen. Meine Anmerkung dazu: 1999 brachte ich meine Tochter in Venezuela zur Welt – mit Epidural Anästhäsie und zwei sehr mitfühlenden Ärzten. 2002 gabar ich unseren Sohn in Bern – ohne Schmerzmittel, obwohl ich darum gebeten hatte (es war “zu spät”). Fazit: Ich bin froh, dass ich die “sanfte Geburt” zuerst hatte. Ob ich mir sonst so ohne Vorbehalt ein zweites Kind gewünscht hätte – ich weiss es nicht. (Kommentar der Schweizer Ärztin: “Sie sind nicht die Erste, die ein Kind zur Welt bringt.”) Warum die moderne Medizin in Schweizer Geburtsabteilungen noch nicht Einzug gehalten hat, wissen die Götter.

    RGO, M’buchsee BE

  3. Brunhild Steiner sagt:

    @R.Gerber O.: weil die moderne Westgeburtsmedizin den sogenannten “Entwicklungsländern” in dieser Frage vorwirft, den Pfad der Natürlichkeit verlassen zu haben, und mit gerunzelter Stirn auf die steigenden Sectiozahlen in genau diesen Ländern verweist… .
    Wobei mir das andere Extrem, wie es in den Posts von z.Bsp. Flora zum Ausdruck kommt, nicht unbedingt lieber ist… .

  4. Anita L. sagt:

    ich habe 5 Kinder geboren. Das erste per Kaiserschnitt, zweites im Spital, drittes ambulant, viertes und fünftes zu hause. Ich würde von allen die Hausgeburt vorziehen. Es war ein schönes Erlebnis vor allem beim letzten das ich ohne Hebamme geboren habe (sie kam zu spät) und es daher mit meinen Händen empfangen konnte. Ja es sind Schmerzen aber in der häuslichen Atmosphäre viel besser erträglich als im Spital. Zu Hause abseits der sterilen Gebärsäle, verschiedenen Ärzten, Hebammen nette und resolute die einem sagen was man tun darf und was nicht und was mit dem Kind nach der Geburt routinemässig geschehen muss. Ich hab es genossen mit meiner Hebamme die ich seid dem 3 Kind kannte in vertrauter Umgebung zu Hause die letzten zwei Kinder zu gebären und nach der Geburt im eigenen Bett zu schlafen so lange und wann ich wollte (oder das Baby zuliess).
    Fazit: Mütter und Ärzte, gebären ist keine Krankheit die in ein Spital gehört (voraussetzung keine Komplikationen während der Schwangerschaft) sondern eine schöne Erfahrung wenn sie zu hause stattfinden kann.

    • stef sagt:

      Bei uns war das erste im Geburtshaus, das zweite zuhause. Zuhause war super, der ältere war dabei, hat meist mit der zweit Hebamme gespielt, kam manchmal gucken und ging dann wieder basteln.
      Im Geburtshaus hat es mir nicht so gefallen, es hatte für meinen Geschmak zu viele Esos, es hatte auch eher zu viel Trubel.
      Zu hause konnte ich kochen, manchmal kam Besuch zum kochen wir hatten die ganze Infrastruktur und unsere bequemmeren Betten.
      Wir hatten dann noch ne Fehlgeburt zu Hause, war ein sehr trauriges Erlebnis, aber wir waren wenigstens in unserem Revier und eine Eileiter Schwangerschaft im Spital. Im Spital waren sie sehr freundlich, aber es ist halt schon nicht dasselbe, zweier Zimmer mit einer mit Magenkrebs, die immer am Auslaufen war (der gings so schlecht, dass die eigenen Probleme schon fast beschämend klein waren), ewiges warten und alles drum herum.
      Für mich ist sehr wichtig, dass die Frau entscheiden kann, wie es abläuft, war aber sehr glücklich mit der Entscheidung, da macht es mir nichts aus, wenn ich die Kotze und die Scheisse aus der Wanne fischen muss, nach der Geburt das aufblabare Unding von ner Wanne putzen muss und auch sonst mehr machen muss.
      Für mich ist das Spital mit Notfällen verbunden

  5. Maike sagt:

    Pauschalisieren sie doch bitte nicht ihre persönliche Einstellung, Anita.

  6. Rahel sagt:

    @ Maike

    Ich wüsste nicht, was an Anitas Kommentar pauschalisierend sein soll! Sie hat ganz nüchtern ihre eigenen Erfahrungen geschildert wozu sie auch das Recht hat!

  7. Spielzeug sagt:

    Die Geburt eines Kindes ist kein zuckerschlecken und ich finde den Artikel in dem Sinne gut das er dieses knallhart auf den Punkt bringt. Ich fande es auch im ersten moment schrecklich und die Schmerzen waren kaum auszuhalten. Als das Kind dann jedoch auf der Welt war, ist man einfach nur noch erleichtert und freut sich über das Neugeborene und man vergisst die Schmerzen. Ich hatte jedoch zwei Jahre lang kein Bedürfniss dies noch einmal zu erleben, was sich jetzt aber auch wieder geändert hat.
    Es kann also auch im Krankenhaus ein schönes Erlebniss sein, bei mir waren auch nur Ärzte in der letzten Stunde da, da neben an eine Zwillingsgeburt war und am 21.12 das Krankenhaus nicht voll besetzt war.

  8. Annika Salmi sagt:

    Nur eine Klärung zum Begriff der sanften Geburt: So wie er von Frédérick Leboyer begründet wurde, bezieht sich die “sanfte” Geburt nicht darauf, wie die Frau die Geburt erlebt, sondern darauf, wie das Kind empfangen wird.

  9. caroline sagt:

    ich fand die erste geburt, genau wie du es sagst, gewaltig. fast ver-gewaltig, ich hab mich dagegengestemmt innerlich, die ganze zeit. und du hast recht, warum bereitet keiner einen darauf vor, was das für eine mentale reise ist? um die angst zu vermeiden. trugschluss, die kommt dann eben mit den wehen, wenn es zu spät ist. die zweite geburt war auch gewaltig. aber ich hab mich WEGEN der ersten erfahrung bewußt auf sie eingelassen. und den verstand hab ich fast wieder verloren. aber sie war der wahnsinn. und ich stimme zu, weg vom krankenhaus und plötzlich ist mein sein eigener regisseur. und siehe da, auf einmal setzen sich ungeahnte kräfte frei. möchte die erfahrung, beide erfahrungen, nie nie mehr missen.

  10. nicole sagt:

    für jedes kleine zahnwehwehchen gibt es eine spritze und für den mini-piks in den finger wird man extra vorgewarnt “achtung, es pikst gleicht!”, die schmerzen einer geburt aber sollen als anzustrebende erfüllung jeder mutter gelten? ich bin der meinung, jede frau nach ihrem gusto, aber bitte ohne gegenseitige beurteilung. natürlich sind schmerzen schnell vergessen, alles andere wäre ja der pure horror. aber muss frau wirklich mit geburtsschmerzen beweisen, dass sie sich darauf freut das baby in den armen zu halten und eine gute mutter zu sein. der beweis, dass man die kraft hat ein gutes mami zu sein, beginnt erst nach der geburt. mein grosser respekt in dieser frage gilt den babys, sie haben den krampf so der so. ich hatte eine pda und würde es genau so wieder machen. mit oder ohne schmerzen ist der erste kontakt mit dem baby ein unvergessliches, eindrückliches und überwältigendes gefühl!

    • Gaëlle sagt:

      “der beweis, dass man die kraft hat ein gutes mami zu sein, beginnt erst nach der geburt”

      bin ich anderer Meinung. Man ist schon vor der Geburt “Mami” und muss sich da und dort rumschlagen und beweisen müssen, kommt halt auf die jeweilige Situation an. Manche haben mehr zu kämpfen, andere weniger.

      die geburt selber bietet die einmalige möglichkeit, die eigenen Leistungsgrenzen zu erfahren und mental noch einen Schritt weiterzugehen. So wie beim Marathonlaufen: Der Körper sagt nein, der Geist sagt nein, ich kann nicht mehr, aber dann ist es der pure Wille und die mentale Einstellung + die Unterstützung der anwesenden Personen, die uns über uns selber hinauswachsen lässt. Diese Erfahrung hilft ungemein: man fühlt sich zum ersten Mal im Leben so richtig, richtig stolz und hat ein Selbst- Vertrauen, dass man nach diesem Hardcoreerlebnis jede Lebensituation meistern kann. Das gibt Willenskraft, Geduld und Durchhaltevermögen für die bevorstehenden Jahre.

      Nichtsdestotrotz finde ich, dass man auch nach der Geburt (auch wenn sie PDA-mässig-”easy” verlief) immer noch viele Male die Möglichkeit hat, zu “beweisen, dass man die kraft hat ein gutes Mami zu sein”. Also verstehen sie mich nicht falsch: Ein gutes, liebes Mami hat doch gar nichts damit zu tun, ob man sich bei der Geburt jetzt durchgeszecht hat oder sich hat nachhelfen lassen.

  11. Sabrina sagt:

    Liebe Nicole,
    danke für diesen Artikel! Du sprichst mir aus dem Herzen!
    Habe die Geburten meiner Töchter (jeweils schmerzmittelfrei) als sehr gewaltig. Da die Eröffnungsphase beide Male sehr rasch und erstaunlich schmerzfrei war, kam mein Betteln nach Schmerzmittel jeweils zu spät. Tja, das nächste mal muss ich wohl oder übel früh genug danach fragen.

  12. betty sagt:

    Vor drei Wochen habe ich mein erstes Kind zur Welt gebracht. Es war sehr schmerzhaft, brauchte aber nur 5 Stunden, obwohl es eine Sterngucker-Geburt war. Ich kann heute manchmal noch nicht einschlafen, weil mich die Geburt so beschäftigt. Ich denke auch wie in diesem Artikel, dass man die Frauen mehr darauf vorbereiten sollte, wie schmerzhaft eine Geburt sein kann (man kann sich das einfach nicht vorstellen wenn man es noch nie erlebt hat). Mir wäre ein Psychiater nach der Geburt oder eine Aufzeichnung der Geburt zum verarbeiten sehr entgegen gekommen. Jetzt durchlöchere ich meinen Freund mit Fragen zur Geburt (ich war zwar immer anwesend, habe aber vieles vergessen vor allem gegen den Schluss).

    Auch wenn ich mehr über die Schmerzen und die unangenehmeren Sachen gewusst hätte, ich hätte mich trotzdem vor der Geburt für eine normale Geburt (ohne PDA) entschieden. Weil ich mir diese Schmerzen eben nicht vorstellen kann, auch jetzt habe ich sie schon wieder vergessen. :-)

  13. Trulla sagt:

    Meine 1. Tochter kam als Spontangeburt zur Welt: in nur 2 Stunden (alles in allem!) war sie da und die Schmerzen waren gewaltig – keine Frage, gebären ist kein Zuckerschlecken, aber das erwartet ja wohl auch niemand ernsthaft, oder?! Meine 2. Tochter kam per Kaiserschnitt auf die Welt, weil sie in Steisslage in meinem Bauch lag und die Ärzte mir auf jede nur erdenkliche Weise Angst machten, um mich dazu zu bringen, keinesfalls eine Steisslagen-Geburt ohne Kaiserschnitt zu wagen. Ihnen war ein geplanter Kaiserschnitt natürlich viel lieber und mir erzählten sie unter anderem, es sei verantwortungslos, das Risiko einer Steissgeburt auf mich zu nehmen usw. (kurz nach der Geburt traf ich übrigens eine Ärztin, welche 3 Kinder in Steisslage und ohne Kaiserschnitt zur Welt brachte – OHNE jegliche Komplikationen…). Für mich war der Kaiserschnitt mit Spinal-Anästhesie (dadurch ist der gesamte Unterkörper zeitweilig gelähmt – dieses Gefühl werde ich niemals wieder vergessen!) einfach nur schrecklich, ich war danach traumatisiert und habe heute noch mit diesem Erlebnis zu kämpfen. Die Ärzte, Schwestern und die Hebamme waren zwar alle sehr nett, aber ein Kaiserschnitt in einem sterilen, kalten, unpersönlichen OP ist kein Vergleich zu einer spontanen Geburt in einem Geburtszimmer, von den Schmerzen nach der Geburt mal ganz zu schweigen. In den ersten 3 Tagen konnte ich so gut wie gar nicht laufen und war auch nicht fähig, meine Tochter allein aus ihrem Bettchen zu heben, musste immer nach der Schwester klingeln, damit sie mir hilft, das fand ich furchtbar und so holte ich mein Mäuschen kurzerhand zu mir ins Bett. Als ich nach Hause durfte, dauerte es ca. 10 Tage, bis ich endlich wieder richtig gehen konnte, die schmerzende Bauchwunde spürte ich um vieles länger und das Fädenziehen war ebenfalls sehr schmerzhaft. Wenn ich das alles mit dem Geburtsschmerz der spontanen Geburt (nach der ich nach nur einem Tag wieder komplett fit und munter war) vergleiche, bleibt mir nur ein Fazit: niemals würde ich mich freiwillig für einen Kaiserschnitt entscheiden (es sei denn, mir bliebe aus medizinischer Sicht keine andere Wahl), nur um damit den Schmerzen einer spontanen Geburt zu entgehen. Meine Freundin gebar ihre Tochter mit einer PDA, welche ihr ermöglichte, eine wirklich sanfte und nahezu schmerzfreie Geburt zu erleben. Die Presswehen musste sie aber dennoch ohne PDA hinter sich bringen und dies sind ja bekanntlichen die heftigsten Wehen von allen – aber siehe da: auch sie hat es unbeschadet überlebt…

  14. maiabee sagt:

    bin spät dran. versuche aber auch mein mann darauf einzustimmen, dass es möglich sein könnte, dass ich die geburt nicht als zückerchen erleben werde.
    er sieht alles durch die rosarote brille.
    ich beschäftige mich mit dem, was mit mir passieren wird. ob ich mich dem ganzen hingeben kann, wie die caroline vom 5. märz schreibt. ob ich es schaffen werde, in unvertrauter umgebung (spital, ärzte) mich so gehen zu lassen wie ich eigentlich NIE wirklich konnte.
    und mein mann möchte, dass ich danach einfach besuch bekomme/empfange usw. als wär das alles peanuts. nah. wird wohl nicht so sein, obwohl ich noch hoffe, ich werde positiv überrascht.

    mumble…

    • Gaëlle sagt:

      Die Männer manchmal….

      “Ach Schatzi, soviele vor dir haben es geschafft, dann wirst du das doch auch noch schaffen, gell!”

      Und dann sind es die Männer, denen es ganz anders wird wenn sie ihre Geliebte so leiden sehen:

      “Aber Frau Hebamme, sehen sie denn nicht wie sehr meine Frau leidet? Helfen Sie ihr doch endlich und stehen sie nicht so blöd daneben!”

      hihi…

  15. Sabine Weber sagt:

    Das nenne ich mal einen guten Aspekt der Geburtsvorbereitung. Auch ich hatte das grosse Aha-Erlebnis bei der Geburt meiner Tochter vor 4 Monaten. “So ist das also!”, dachte ich mir, als es vorbei war – und mir schien plötzlich, als gebe es zwei Wahrheiten: hier der Mythos von der ach so schönen Geburtserfahrung – für all jene, die noch nicht geboren haben. Und da nun auf einmal eine ganz andere Wahrheit, zu der man erst Zugang hat, wenn man die erste Geburt hinter sich hat: Die nämlich, dass das alles gar nicht so toll ist wie immer erzählt wurde. Und auf einmal wird man als frischgebackenes Mami mit anderen schrecklichen Geburtsgeschichten konfrontiert, und plötzlich wimmelt es nur so vor Müttern, die eine Zangengeburt hinter sich haben oder zumindest einen heftigen Schranz zwischen den Beinen davon getragen haben. Während man vor der Geburt nur Geschichten hörte von Frauen, denen das Kind nach 3 Stunden einfach so rausrutschte. “Es hat schon weh getan, aber das vergisst Du sofort wieder!”. Warum diese Diskrepanz? Um die noch-nicht-Mamis zu schonen? Vermutlich. Auch ich habe nun Hemmungen, meinen kinderlosen Freundinnen zu erzählen, wie es wirklich war, ich will sie ja nicht abschrecken.

  16. Martina sagt:

    Wow, endlich mal eine, die die Wahrheit offen ausspricht. Mit Blümchen und Räucherstäbchen gegen derart elementare Schmerzen vorzugehen, ist einfach nur zynisch. Warum dieses Thema Geburt mit solchen Mythen zugekleistert wird, verstehe ich auch nicht. Es ist schmerzhaft, entwürdigend und einfach nur überflüssig. Mein Sohn ist nach einer 3 Tage dauernden Geburt (inklusive falsch gesetzter PDA) in letzter Minute mit einem Notkaiserschnitt zur Welt gekommen. Danach war das Thema Kind für mich absolut erledigt, aber ich hatte gottseidank einen verständigen und modernen (!!) Frauenarzt, der mir einen Kaiserschnitt versprochen hat für´s zweite Kind. So kam ich entspannt mit gepackter Tasche im Krankenhaus an, habe eine Teilanästhesie bekommen und innerhalb von 3 Minuten war meine Tochter da, lag mir auf dem Bauch und guckte mich gross und friedlich an, während unten genäht wurde. Nach 5 Tagen wurden wir entlassen und nach weiteren 4 Tagen ging ich wieder zum Sport….
    Ob es was damit zu tun hat, dass meine Tochter ein unkomplizierter Sonnenschein ist, mein Sohn aber übersensibel und überhaupt nicht stressresistent?

    Es wird wirklich Zeit, dass da mal der Staub der Jahrhunderte aus den Klamotten geblasen wird….

  17. Susi sagt:

    @Trulla, falls du das mal liest: Ich kann dir gut nachfühlen, ich hatte wegen zu engem Becken bereits 3 Kaiserschnitte. Mein 1.Kaiserschnitt war genauso, wie du das beschrieben hast. Das Baby nicht selber aus dem Bettchen nehmen können, furchtbare Schmerzen am Bauch, Blutschläuche in der Wunde etc.
    Mein zweiter, vor 6 Jahren, war dann aber bereits um Einiges besser. Ich war bei einer Frauenärztin, die eine neue Technik anwandte, keine Fänden ziehen und Blutschläuche mehr etc.
    Ausserdem bekam ich einen breiten Gurt um den Bauch, der hielt alles schön zusammen, da konnte ich schon am 2. Tag aufstehen.

    Mein 3. Kaiserschnitt vor 5 Monaten war dann der Hit! Ich konnte schon nach 5 Stunden wieder aufstehen und mit Hilfe der Schwester aufs Klo! Am 2. Tag durfte ich selber duschen, auch die Schmerzen waren viel leichter. Nach 3 Tagen hatte ich das Reissen und wollte nach Hause zu meinen Mädels.

    Deshalb – Kaiserschnitte gestern und heute sind nicht vergleichbar!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Es gab schon immer Ärzte, die es können und andere. Mein erster Kaiserschnitt war vor 26 Jahren, der zweite vor 21 Jahren, beide mit Periduralanästhesie, beides Spaziergänge verglichen mit normalen Geburten. Die einzigen Schmerzen, die ich hatte, waren die Schmerzen beim Stillen, wegen der Gebärmutterkontraktionen. Es waren insgesamt tolle Erlebnisse, meine Kinder hatten beide sehr gute Apgarwerte, alles in Butter, als Babys schrien sie wenig und entwickelten sich prächtig. Also Frauen, es muss nicht mehr erlitten werden, traut euch, eure Wunschgeburt zu fordern, sei es Kaiserschnitt oder nicht.

  18. Gaëlle sagt:

    Unglücklicherweise habe ich diesen Blog und teilweise die Kommentare zwei Monate vor der Geburt meines ersten Kindes gelesen. Entgegen meiner bisherigen “alternativ-räucherstäbchen-sanfte-geburt”-Einstellung, womöglich in der freien Natur als höchstes spirituelles Erlebnis im Leben einer Frau zu erleben ect. ect. ect. hat mich dieser Blogbeitrag natürlich ein wenig verunsichert und ein völlig neues Licht auf das bevorstehende Erlebnis geworfen.

    Wirklich alles nur ein Märchen mit dieser sanften Geburt, das mit den “körpereigenen Glückshormonen Endorphin und Oxytocin”, die bei einer ENTSPANNTEN und zuversichtlichen Geburt ausgeschüttet werden und 200mal stärker als Morphium wirken? Naja….nach diesen Schauerberichten wurde ich skeptisch und bereitete mich auch ein wenig auf höllische Schmerzen und ver-gewalt-same Phänomene vor. Ausserdem kannte ich ja selber eine Freundin, die keine Kinder mehr wollte, weil sie die Hölle des Geburtsschmerzes total traumatisiert hatte.

    Ich denke, dass eine Geburt, in welche Richtung auch immer, ein unglaubliches konstrukives/destruktives Potenzial haben und vieles bewirken kann, aber nicht muss.
    Insofern kann ich den Kommentaren nur zustimmen, dass das Thema Geburt nicht in einem 12-stündigen Vorbereitungskurs, ein bisschen Atem-Yoga und dem Lesen von zwei, drei Ratgebern abgehakt werden kann. So kann ich auch zustimmen, dass es zynisch ist, mal schnell auf die gechillten indigenen Völker zu verweisen, die ihr Baby “total locker, so nebenbei” auf die Welt bringen. Wir leben wirklich in einer anderen Gesellschaft! – Und das ist der Punkt: Wenn man sich wie Nicole Althaus für eine “natürliche Geburt” entscheidet, dann wäre es von Vorteil, schon während der Schwangerschaft seinen Lebensrhythmus zu “vernatürlichen”. Das ist heutzutage natürlich ein wenig aufwändig, denn man braucht dazu Zeit, die man vielleicht (auch aus finanziellen oder familiären Gründen) nicht hat oder nicht herzugeben bereit ist. Vielleicht ist der Lifestyle-Kaiserschnitt für Menschen, die nicht für eine dauerhafte Vernatürlichung ihres Lebensstils bereit sind, von Anfang an das Klügste (Wenn auch nicht für die Babies, aber das ist ein anderes Thema). Beim Trendthema “natürliche, sanfte Geburt” kommen mir diese Diäten in den Sinn, die alle nicht funktionieren, weil wir nicht begreifen, dass wir primär unseren Lebensstil ändern müssen, und die schlanke Figur dann nur noch der Nebeneffekt ist. Bei einer Geburt bloss primär die Abstinenz von Schmerz zu wollen und dass das Ganze “so schnell wie möglich vorbei ist”, hat etwa den gleichen Charakter wie einzig eine geile Figur zu wollen bei einer bevorstehenden Diät.

    Einen Geburtsvorbereitungskurs habe ich nicht besucht, dafür habe ich täglich 1 – 2 Stunden (also 1/12tel eines Tages, wenn das mal nicht extrem aufwändig ist! :-) ) spezifisch für mein Kind und meine Geburt meditiert und (selber) Yoga gemacht, ging statt in den Ausgang in die Natur, besuchte Kraftorte statt WM-Spiel-Übertragungen. Dieses spirituelle Geplänkel ist natürlich nicht jederfraus Sache.
    Die Geburt war dann genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Und die Schmerzen waren himmlisch, sie haben mich zur Ekstase und zu neuen Einsichten gebracht. Ohne jenes Gefühl, auf welches sich die Mehrheit der Menschen auf den Begriff “Schmerz” geeinigt hat, wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Ich selber nenne es nicht Schmerz, da ich mit der negativen Konnotation nicht stimmig bin. Aber natürlich ist es schlussendlich genau das, was andere als gewaltsam erlebten.

    Insofern möchte ich allen werdenden Müttern Zuversicht aussprechen, aber auch jenen Müttern, die einen Kaiserschnitt verlangen: Fühlen Sie sich nicht schlecht, wenn Sie sich nicht für den Back-to-the-Roots-Trend der “natürlichen Geburt” entscheiden. Möglicherweise ist eine Geburt unter Anästhesie für Ihren momentan Lebenstil oder Ihre Persönlichkeit das Ideale. Sie tun sich und Ihrem Kind keinen Gefallen, etwas beweisen zu müssen. Schlussendlich muss es doch beiden wohl sein!
    Oder aber Sie entscheiden sich, Ihrem früheren SATC-Caipirinha-City-Beach-Zweitauto-Zara-Mango-Shoppingtour-Wellnessweekend-Nachdiplomstudiengang-Benissimo-Lifestyle eine neue Richtung zu geben, so wie ich es durch meine Schwangerschaft getan habe. :-) sorry, wollte nicht zynisch sein :-)

    • Eni sagt:

      Ommm!

      Sorry, dass ist einfach ein bisschen zu abgehoben, wohl für die meisten Leser hier. Wenn die Frauen in diesen Entwicklungsländern die Wahl hätten, glauben Sie mir, mit der Natürlichkeit wäre es schnell vorbei. Seit der Erfindung des Kaiserschnitts ist die Geburtenstrblichkeit bei Mutter und Kind drastisch gesunken; selbstverständlch nur in jenen Ländern wo das möchlich ist. In den armen Ländern können sich nur die Reichen eine moderne Geburtsmedizin leisten, bei den armen Bevölkerungschichten verrecken die Frauen und die Kinder noch immer wie die Fliegen vor, während und nach der Geburt und es interressiert kein Schwein.

      • Katharina sagt:

        Und siehe da, die gleichschaltende Keule des Mittelmasses bezeichnet den Beitrag als abgehoben.

        Ich finde der Einwurf betrachtet das Thema von einem interessanten und im letzten Abschnitt auch ironischen Aspekt.

    • @Gaëlle
      Richtig mitreden als richtiger Mann kann ich da natürlich nicht.

      Immerhin: Es gibt unter uns nur Menschen, die extremen körperlichen Schmerz alleine aushalten mussten.
      Möglich, dass sich viele das falsche darunter vorstellen.

      Ob das den Unterschied zwischen einem richtigen Mann und einem Bubi ausmacht, das habe ich noch nicht überdenken mögen. Meine eigenes Leben wäre jedenfalls anders verlaufen, wäre ich nicht fähig, auch unter Schmerzen mich zu entspannen und weiterzufunktionieren.

      Wer mehr lesen will: auf meinen nick klicken.

      • Sorry, sollte heissen:

        “Es gibt unter uns nur wenige Menschen, die extremen körperlichen Schmerz alleine aushalten mussten.”

        mamablog, bitte Korrekturfunktion.

  19. rundherum sagt:

    Von der Natur ist nicht vorgesehen, dass Frauen in Schmerzen gebären müssen.
    Die Geburt ist ein Prozess, auf den wir uns (insbesondere in unserer Kultur und mit unseren Prägungen) vorbereiten sollten.
    Entspannung ist eine ganz wichtige Voraussetzung, dass die Geburtshormone so zum tragen kommen, dass die Kontraktionen für die Frau und nicht gegen die Frau arbeiten.

    Eine wichtige Voraussetzung für Entspannung in einem solch besonderen Moment, in dem der Körper ganz neue Dinge tut, ist eine Vertrauensarbeit, eine Auseinandersetzung mit unseren Prägungen, die in unserem Kulturkreis alles andere als erfreulich sind.

    Eine weitere wichtige Voraussetzung für Entspannung ist ein Umfeld, in dem Frau sich gut entspannen kann. (Intimität, Geborgenheit, Ruhe, Menschen denen Frau vertraut……)

    Es geht nicht um Leistung im herkömmlichen Sinne. Der Körper leistet zwar unglaublich viel, leistet eine grosse Arbeit. Die Frau muss dazu aber eben nichts tun, sondern die Arbeit dem Körper überlassen…… das ist ein weiterer wichtiger Punkt für Entspannung…..

    Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass eine gezielte Vorbereitung (z.B. mit Selbsthypnose) eine schöne, sanfte, angenehme Geburt ermöglichen kann. Dabei wird aber wahrlich die Festplatte im Hirn neu bespielt, Frau löst sich von vielen Vorstellungen und Bildern….)

    Warum ein Spitalumfeld genau diese Entspannung oft erschwert, der hochtechnisierte Umgang mit ALLEN Geburten lässt sich leicht erklären.
    Frauen brauchen einen neuen Zugang zum Thema Geburt, und den müssen wir uns wieder erarbeiten. Da reichts oft nicht aus, einfach locker an die Sache heranzugehen und etwas zu atmen, sondern wir müssen (wieder) einen neuen Zugang schaffen zu unserem Körper und dessen Fähigkeiten, an unseren Prägungen arbeiten und ein gutes Umfeld schaffen für die Geburt

  20. Das nenne ich mal einen guten Aspekt der Geburtsvorbereitung. Auch ich hatte das grosse Aha-Erlebnis bei der Geburt meiner Tochter vor 24 Monaten.

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