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	<title>Kommentare zu: Brutale Brünhilden</title>
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	<description>Ein Newsnetz Weblog</description>
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		<title>Von: Lukas O. Bendel</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-7/#comment-17709</link>
		<dc:creator>Lukas O. Bendel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:38:24 +0000</pubDate>
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		<description>Jetzt (NZZ vom 22.01.10 bzw. TA-online (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Gewalttaetige-Frauen-verletzen-ihre-Opfer-schwerer-als-Maenner/story/15313211) ist es also auch noch für Zürich amtlich: Frauen sind nicht per se liebevolle Wesen, sondern ebenso gewalttätig wie Männer. Und wenn sie zu Gewalt greifen, dann praktisch nur gegen ihren Partner bzw. ihre Kinder; und wenn gegen den Partner dann gleich richtig mit Mordabsicht!
Aber gleich böse wie Männer sind Frauen natürlich nicht:
1. Gewalttäterinnen sind mehrheitlich Opfer eigener Gewalterfahrungen. Ganz offensichtlich reicht ihre blosse (Schutz-)Behauptung zum &quot;Beweis&quot; (denn der angeschuldigte Partner ist ja dann tot).
2. Und Gewalttäterinnen sind in der Mehrzahl schwer psychisch gestört. Oder wird bei Gewalttäterinnen jeweils einfach krampfhaft eine solche Störung gesucht, weil sie ja keine &quot;normalen&quot; Frauen sind?

In den Köpfen der Nicht-Frauengewaltopfer und selbsternannten ExpertInnen gilt also weiterhin: Regel 1: Frauen sind von Natur aus keine Gewalttäterinnen. Und Regel 2: Wenn Frauen doch gewalttätig werden, tritt automatisch Regel 1 in Kraft (und jede Ausrede zur Erklärung ihrer &quot;unnatürlichen&quot; Gewalttätigkeit ist blind zu glauben).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt (NZZ vom 22.01.10 bzw. TA-online (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Gewalttaetige-Frauen-verletzen-ihre-Opfer-schwerer-als-Maenner/story/15313211" rel="nofollow">http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Gewalttaetige-Frauen-verletzen-ihre-Opfer-schwerer-als-Maenner/story/15313211</a>) ist es also auch noch für Zürich amtlich: Frauen sind nicht per se liebevolle Wesen, sondern ebenso gewalttätig wie Männer. Und wenn sie zu Gewalt greifen, dann praktisch nur gegen ihren Partner bzw. ihre Kinder; und wenn gegen den Partner dann gleich richtig mit Mordabsicht!<br />
Aber gleich böse wie Männer sind Frauen natürlich nicht:<br />
1. Gewalttäterinnen sind mehrheitlich Opfer eigener Gewalterfahrungen. Ganz offensichtlich reicht ihre blosse (Schutz-)Behauptung zum &#8220;Beweis&#8221; (denn der angeschuldigte Partner ist ja dann tot).<br />
2. Und Gewalttäterinnen sind in der Mehrzahl schwer psychisch gestört. Oder wird bei Gewalttäterinnen jeweils einfach krampfhaft eine solche Störung gesucht, weil sie ja keine &#8220;normalen&#8221; Frauen sind?</p>
<p>In den Köpfen der Nicht-Frauengewaltopfer und selbsternannten ExpertInnen gilt also weiterhin: Regel 1: Frauen sind von Natur aus keine Gewalttäterinnen. Und Regel 2: Wenn Frauen doch gewalttätig werden, tritt automatisch Regel 1 in Kraft (und jede Ausrede zur Erklärung ihrer &#8220;unnatürlichen&#8221; Gewalttätigkeit ist blind zu glauben).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Beatus Gubler</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-12564</link>
		<dc:creator>Beatus Gubler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:59:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-12564</guid>
		<description>Zum Thema Frauengewalt. 

Ich glaube nicht, dass Frauen heute mehr Gewalt ausüben als früher. Ich denke das Phänomen der Gewalttätigkeit ist bei Frauen sowie bei Männern schon immer gleichermassen aufgetreten. Früher war die weibliche Gewalt, welche sich eher im emotionalen oder verbalen Verletzen ausdrückte, z.B. durch Manipulieren, Intrigieren, Denunzieren, Verleumden, Anschwärzen und Ausspielen eher eine verborgene Gewalt. Heute verschiebt sich diese Gewalt, durch die Änderungen der Geschlechterrollen und Klischees, eher in den sichtbaren Bereich des Laut Werdens und des Zuschlagens. Es ist eine Illusion, vielleicht auch ein Männer-Wunschtraum, das Frauen weniger gewalttätig seien oder es jemals waren als die Männer. Auch sollte die Definition von Gewalt überdacht werden. Wenn eine überforderte Mutter ihren Ehemann dazu animiert oder unter Druck setzt, die Kinder mit dem Gürtel zu züchtigen, so galt bisher oft er als der alleinige Gewalttätige. Diese Sichtweise hat sich nun, Gott sei Dank, geändert. Aufforderung und Animation zu Gewalt ist bereits Beteiligung an der dadurch erzeugten Folgegewalt. Auch sollten wir nicht vergessen, die Gewalt fängt im Kopf an, und die meisten von uns haben gelernt gewalttätig zu denken und gleichzeitig unsere Verletzbarkeit zu leugnen. Und die meisten von uns wurden von Müttern gross gezogen, denn die Väter waren ja immer am Arbeiten. Ich wurde in meinem Leben einige male mit weiblicher Gewalt konfrontiert. Mein Nasenbein ist nie wieder zusammengewachsen. Abgesehen von adäquatem Selbstschutz habe ich nie mit Gewalt geantwortet. Sie tun mir alle heute noch Leid, denn diese Täterinnen und diese Täter sind alle einmal mehr Opfer als es ein Opfer überhaupt sein kann. Denn sie sind nun auch Opfer von sich selber, von ihren niederen Instinkten.

Beatus Gubler Projekte www.streetwork.ch Gewalt und Drogenprävention in Basel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Frauengewalt. </p>
<p>Ich glaube nicht, dass Frauen heute mehr Gewalt ausüben als früher. Ich denke das Phänomen der Gewalttätigkeit ist bei Frauen sowie bei Männern schon immer gleichermassen aufgetreten. Früher war die weibliche Gewalt, welche sich eher im emotionalen oder verbalen Verletzen ausdrückte, z.B. durch Manipulieren, Intrigieren, Denunzieren, Verleumden, Anschwärzen und Ausspielen eher eine verborgene Gewalt. Heute verschiebt sich diese Gewalt, durch die Änderungen der Geschlechterrollen und Klischees, eher in den sichtbaren Bereich des Laut Werdens und des Zuschlagens. Es ist eine Illusion, vielleicht auch ein Männer-Wunschtraum, das Frauen weniger gewalttätig seien oder es jemals waren als die Männer. Auch sollte die Definition von Gewalt überdacht werden. Wenn eine überforderte Mutter ihren Ehemann dazu animiert oder unter Druck setzt, die Kinder mit dem Gürtel zu züchtigen, so galt bisher oft er als der alleinige Gewalttätige. Diese Sichtweise hat sich nun, Gott sei Dank, geändert. Aufforderung und Animation zu Gewalt ist bereits Beteiligung an der dadurch erzeugten Folgegewalt. Auch sollten wir nicht vergessen, die Gewalt fängt im Kopf an, und die meisten von uns haben gelernt gewalttätig zu denken und gleichzeitig unsere Verletzbarkeit zu leugnen. Und die meisten von uns wurden von Müttern gross gezogen, denn die Väter waren ja immer am Arbeiten. Ich wurde in meinem Leben einige male mit weiblicher Gewalt konfrontiert. Mein Nasenbein ist nie wieder zusammengewachsen. Abgesehen von adäquatem Selbstschutz habe ich nie mit Gewalt geantwortet. Sie tun mir alle heute noch Leid, denn diese Täterinnen und diese Täter sind alle einmal mehr Opfer als es ein Opfer überhaupt sein kann. Denn sie sind nun auch Opfer von sich selber, von ihren niederen Instinkten.</p>
<p>Beatus Gubler Projekte <a href="http://www.streetwork.ch" rel="nofollow">http://www.streetwork.ch</a> Gewalt und Drogenprävention in Basel.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: René Keller</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-12301</link>
		<dc:creator>René Keller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 18:12:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-12301</guid>
		<description>Es gradezu unglaublich, wie Presseleute die häusliche Gewalt von Frauen nach wie vor verharmlosen und bagetelliesieren. Noch immer wird der Konjunktiv in den Vordergrund gestellt bei Frauengewalt. Offensichtlich kann nicht sein, was nicht sein darf.

Dann lesen Sie mal den Vortrag vom 29.9.2003 in der FH Brugg- Windisch (AG) von Prof. Dr.Dr. Dr. Michael Bock.
http://www.vev-ag.ch/new/ und werden Sie sich bewusst, wie nach der bekannten Methode Häusliche Gewalt eingeteilt wird im Fachbereich. Keine Sorge es ist nicht so schwer wie die Presseleute immer schreiben.

Man spricht von der „conflict tactics scale (CTS)“ . Es ist eine Liste von agressiven Verhaltensweisen mit Intensitätsgraden in aufsteigender Reihenfolge. Also Angefangen bei verbalen Beschimpfungen bist Mord.

Freundliche Grüsse, René Keller, Familienmediator, 19.11.2009</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gradezu unglaublich, wie Presseleute die häusliche Gewalt von Frauen nach wie vor verharmlosen und bagetelliesieren. Noch immer wird der Konjunktiv in den Vordergrund gestellt bei Frauengewalt. Offensichtlich kann nicht sein, was nicht sein darf.</p>
<p>Dann lesen Sie mal den Vortrag vom 29.9.2003 in der FH Brugg- Windisch (AG) von Prof. Dr.Dr. Dr. Michael Bock.<br />
<a href="http://www.vev-ag.ch/new/" rel="nofollow">http://www.vev-ag.ch/new/</a> und werden Sie sich bewusst, wie nach der bekannten Methode Häusliche Gewalt eingeteilt wird im Fachbereich. Keine Sorge es ist nicht so schwer wie die Presseleute immer schreiben.</p>
<p>Man spricht von der „conflict tactics scale (CTS)“ . Es ist eine Liste von agressiven Verhaltensweisen mit Intensitätsgraden in aufsteigender Reihenfolge. Also Angefangen bei verbalen Beschimpfungen bist Mord.</p>
<p>Freundliche Grüsse, René Keller, Familienmediator, 19.11.2009</p>
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	<item>
		<title>Von: H Meier</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9286</link>
		<dc:creator>H Meier</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 21:16:08 +0000</pubDate>
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		<description>oje ... kann ich da leider nur sagen.
hier läuft etwas quer, denke ich.

&quot;knarren&quot;, &quot;s.o.b.&quot;, he??

zum glück hat MEINE partnerin keine &quot;knarre&quot; auf frau,
katharina würde sich wohl zum kinobesuch mit einem typen wie mir bewaffnen.
meine schiere körpergrösse und leistungfähigkeit wären latent bedrohlich...

um was geht&#039;s hier?
zumindest sehr unsympathisch und befremdlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oje &#8230; kann ich da leider nur sagen.<br />
hier läuft etwas quer, denke ich.</p>
<p>&#8220;knarren&#8221;, &#8220;s.o.b.&#8221;, he??</p>
<p>zum glück hat MEINE partnerin keine &#8220;knarre&#8221; auf frau,<br />
katharina würde sich wohl zum kinobesuch mit einem typen wie mir bewaffnen.<br />
meine schiere körpergrösse und leistungfähigkeit wären latent bedrohlich&#8230;</p>
<p>um was geht&#8217;s hier?<br />
zumindest sehr unsympathisch und befremdlich.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9280</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 20:10:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-9280</guid>
		<description>Hallo Sonja,

&quot;Es spielt für mich eigentlich keine Rolle was man macht, aber nichts zu machen und nur darum geht es mir, ist keine Option&quot; - da hasst Du absolut recht. 

Zu Waffen: Wie ich oben sagte, ohne Schulung im Umgang absolut nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sonja,</p>
<p>&#8220;Es spielt für mich eigentlich keine Rolle was man macht, aber nichts zu machen und nur darum geht es mir, ist keine Option&#8221; &#8211; da hasst Du absolut recht. </p>
<p>Zu Waffen: Wie ich oben sagte, ohne Schulung im Umgang absolut nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sonja</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9279</link>
		<dc:creator>Sonja</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:33:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-9279</guid>
		<description>Hätte ich keine Kinder und mein Mann würde mich windelweich schlagen, dann wäre er vermutlich nachher auch tot, nein vermutlich einfach im Spital. Aber ich würde mich auf jeden Fall mit allem wehren was ich hätte.

Aber mit Kindern sieht es ein bisschen anders aus. Was nützt es wenn der S.O.B tot ist, aber ich in den Knast muss. Nein, dann lieber die Kinder packen und so schnell wie möglich weg. Oder ihn mit der Polizei aus dem Haus werfen lassen. Es spielt für mich eigentlich keine Rolle was man macht, aber nichts zu machen und nur darum geht es mir, ist keine Option wenn Kinder im Spiel sind. 

Waffen sind mir ein riesen Gräuel und ich würde nie eine Waffe im Haus tolerieren... auch nicht wenn mein sanftmütiger Mann eine mit nach Hause bringen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte ich keine Kinder und mein Mann würde mich windelweich schlagen, dann wäre er vermutlich nachher auch tot, nein vermutlich einfach im Spital. Aber ich würde mich auf jeden Fall mit allem wehren was ich hätte.</p>
<p>Aber mit Kindern sieht es ein bisschen anders aus. Was nützt es wenn der S.O.B tot ist, aber ich in den Knast muss. Nein, dann lieber die Kinder packen und so schnell wie möglich weg. Oder ihn mit der Polizei aus dem Haus werfen lassen. Es spielt für mich eigentlich keine Rolle was man macht, aber nichts zu machen und nur darum geht es mir, ist keine Option wenn Kinder im Spiel sind. </p>
<p>Waffen sind mir ein riesen Gräuel und ich würde nie eine Waffe im Haus tolerieren&#8230; auch nicht wenn mein sanftmütiger Mann eine mit nach Hause bringen würde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9247</link>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 19:47:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-9247</guid>
		<description>@Sonja: Du sagst:
&quot;Warum bleiben Frauen bei Männern die schlagen oder missbrauchen?&quot;
&quot;Also Frauen, lasst es nicht soweit kommen, dass die Kinder die Dreckarbeit übernehmen müssen.&quot;

Ich finde, das ist der falsche Ansatz. Wenn der Ehemann/Partner tatsächlich derjenige ist, der Domestic Violence ausübt, dann ist er der straffällige Täter. Ich bin absolut dagegen, dass dann das Opfer mitsamt der Kinder ausziehen muss. Nein! Es ist derjenige, der diesen Sch... bietet, der ausziehen soll.

dein Ansatz macht die Opfer nämlich noch einmal zu Opfern, indem sie bei Freunden oder einem Frauenhaus oder ähnlichem unter kommen müssen.

Fühlte ich mich von jemandem von der Grösse und der körperlichen Kraft wie im Oberrieder Fall dermassen bedroht, dass ich subjektiv um mein Leben oder physische Integrität fürchtete, würde ich nicht zögern &#039;to shot the S.O.B.&#039;.

Die Tochter im Oberrieder Fall hatte eigentlich Glück, denn die meisten Menschen könnten in der Situation eigentlich nicht abdrücken oder zielten aus Angst daneben. der Angreifer hat meist in solchen Situationen die Oberhand und behändigt sich der Knarre. Ich muss nicht weiter erläutern, wie das dann raus kommen kann.

Also. Leute, die sich bewaffnen wollen, sollten wirklich lernen, mit den Dingern um zu gehen, ansonsten besser gar nichts mit 
knarren tun und die dinger aus dem haus werfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sonja: Du sagst:<br />
&#8220;Warum bleiben Frauen bei Männern die schlagen oder missbrauchen?&#8221;<br />
&#8220;Also Frauen, lasst es nicht soweit kommen, dass die Kinder die Dreckarbeit übernehmen müssen.&#8221;</p>
<p>Ich finde, das ist der falsche Ansatz. Wenn der Ehemann/Partner tatsächlich derjenige ist, der Domestic Violence ausübt, dann ist er der straffällige Täter. Ich bin absolut dagegen, dass dann das Opfer mitsamt der Kinder ausziehen muss. Nein! Es ist derjenige, der diesen Sch&#8230; bietet, der ausziehen soll.</p>
<p>dein Ansatz macht die Opfer nämlich noch einmal zu Opfern, indem sie bei Freunden oder einem Frauenhaus oder ähnlichem unter kommen müssen.</p>
<p>Fühlte ich mich von jemandem von der Grösse und der körperlichen Kraft wie im Oberrieder Fall dermassen bedroht, dass ich subjektiv um mein Leben oder physische Integrität fürchtete, würde ich nicht zögern &#8216;to shot the S.O.B.&#8217;.</p>
<p>Die Tochter im Oberrieder Fall hatte eigentlich Glück, denn die meisten Menschen könnten in der Situation eigentlich nicht abdrücken oder zielten aus Angst daneben. der Angreifer hat meist in solchen Situationen die Oberhand und behändigt sich der Knarre. Ich muss nicht weiter erläutern, wie das dann raus kommen kann.</p>
<p>Also. Leute, die sich bewaffnen wollen, sollten wirklich lernen, mit den Dingern um zu gehen, ansonsten besser gar nichts mit<br />
knarren tun und die dinger aus dem haus werfen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sonja</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9246</link>
		<dc:creator>Sonja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 19:45:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-9246</guid>
		<description>Doch ich habe das schon auch rausgelesen.

Ihren Ansatz, die Zeichen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln, erfordert von allen Beteiligten eine hohe soziale Intelligenz und die spreche ich Menschen, die überhaupt in diese Lage geraten, ab. Die Vorgänge, die zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung führen sind sicher meist sehr komplex und sie zu durchschauen erfordert Abstand und Ruhe, die kaum ohne Hilfe möglich ist.  

Übrigens denke ich bei Gewalt nicht unbedingt an Männer, denn ich kenne zwei Männer, die sich als Opfer geoutet habe, aber ich kenne keine Frau, die mir je erzählt hat, dass sie geschlagen wird. 

Ich stimme zwar mit Ihnen überein, es braucht immer zwei, aber der Grund ist für mich ein anderen. Es braucht eine Person, die die Gewalt überhaupt zulässt und eine die sie ausübt. Für mich gibt es keinen Grund zu schlagen, egal wie das Verhalten der anderen Person ist. Es gibt Gründe eine Person zu verlassen, aber ein noch so nerviges, gemeines Verhalten, rechtfertigt nicht die Gewalt. 

&quot;Schwache&quot; Personen können nicht ausbrechen oder verlassen bevor es zu spät ist, sondern wiegeln die Situation bis zum Knall auf. Sie können auch die Rolle, die sie im Ganzen spielen nicht erkennen und wenn es zu spät ist, dann können sie erst recht nichts mehr unternehmen, weil sie nicht stärker, sondern nur noch schwächer geworden sind.  

Und darum ist es vermutlich ein Ding der Unmöglichkeit die ganzen Abläufe zur &quot;rechten&quot; Zeit zu unterbrechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch ich habe das schon auch rausgelesen.</p>
<p>Ihren Ansatz, die Zeichen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln, erfordert von allen Beteiligten eine hohe soziale Intelligenz und die spreche ich Menschen, die überhaupt in diese Lage geraten, ab. Die Vorgänge, die zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung führen sind sicher meist sehr komplex und sie zu durchschauen erfordert Abstand und Ruhe, die kaum ohne Hilfe möglich ist.  </p>
<p>Übrigens denke ich bei Gewalt nicht unbedingt an Männer, denn ich kenne zwei Männer, die sich als Opfer geoutet habe, aber ich kenne keine Frau, die mir je erzählt hat, dass sie geschlagen wird. </p>
<p>Ich stimme zwar mit Ihnen überein, es braucht immer zwei, aber der Grund ist für mich ein anderen. Es braucht eine Person, die die Gewalt überhaupt zulässt und eine die sie ausübt. Für mich gibt es keinen Grund zu schlagen, egal wie das Verhalten der anderen Person ist. Es gibt Gründe eine Person zu verlassen, aber ein noch so nerviges, gemeines Verhalten, rechtfertigt nicht die Gewalt. </p>
<p>&#8220;Schwache&#8221; Personen können nicht ausbrechen oder verlassen bevor es zu spät ist, sondern wiegeln die Situation bis zum Knall auf. Sie können auch die Rolle, die sie im Ganzen spielen nicht erkennen und wenn es zu spät ist, dann können sie erst recht nichts mehr unternehmen, weil sie nicht stärker, sondern nur noch schwächer geworden sind.  </p>
<p>Und darum ist es vermutlich ein Ding der Unmöglichkeit die ganzen Abläufe zur &#8220;rechten&#8221; Zeit zu unterbrechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: H Meier</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9244</link>
		<dc:creator>H Meier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 18:11:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-9244</guid>
		<description>@Sonja:
Ich glaube, dass Sie meinen Text nicht ganz verstanden haben. Das &quot;mannebüro&quot; kenne ich. 
Ich wollte tiefer, oder auch früher ansetzen - in der Eindämmung von psychischer/physischer Gewalt. 
Ich denke an die Bekämpfung der URSACHEN und nicht der Symptome. 

Der Kommentar von Michèle Binswanger zeigt auch auf die Beurteilungs-Asymmetrie bei Gewaltdelikten. Das kommt nicht überall besonders gut an - die &quot;Emanzipation des Mannes&quot; hat eben noch nicht effektiv begonnen. 

Physische Gewalt ist gleichwertig, ob von Mann oder Frau ausgeübt. Das gleiche gilt bei psychischer Gewalt.

Ich meine, dass sich Frauen bewusst werden, resp. sich ab und zu fragen sollen, wie ihr Verhalten auf den Partner wirkt.    

Um keineswgs missverstanden zu werden, ob der unentschuldbaren Taten (wir denken dabei immer an die &quot;bösen&quot; Männer) - es braucht eben meist zwei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sonja:<br />
Ich glaube, dass Sie meinen Text nicht ganz verstanden haben. Das &#8220;mannebüro&#8221; kenne ich.<br />
Ich wollte tiefer, oder auch früher ansetzen &#8211; in der Eindämmung von psychischer/physischer Gewalt.<br />
Ich denke an die Bekämpfung der URSACHEN und nicht der Symptome. </p>
<p>Der Kommentar von Michèle Binswanger zeigt auch auf die Beurteilungs-Asymmetrie bei Gewaltdelikten. Das kommt nicht überall besonders gut an &#8211; die &#8220;Emanzipation des Mannes&#8221; hat eben noch nicht effektiv begonnen. </p>
<p>Physische Gewalt ist gleichwertig, ob von Mann oder Frau ausgeübt. Das gleiche gilt bei psychischer Gewalt.</p>
<p>Ich meine, dass sich Frauen bewusst werden, resp. sich ab und zu fragen sollen, wie ihr Verhalten auf den Partner wirkt.    </p>
<p>Um keineswgs missverstanden zu werden, ob der unentschuldbaren Taten (wir denken dabei immer an die &#8220;bösen&#8221; Männer) &#8211; es braucht eben meist zwei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sonja</title>
		<link>http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/4904/brutale-brunhilden/comment-page-6/#comment-9243</link>
		<dc:creator>Sonja</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 16:47:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">/mamablog/?p=4904#comment-9243</guid>
		<description>und noch ein Nachtrag

auch wer bei einem Alkoholiker/in bleibt, der handelt absolut fahrlässig seinem Kind gegenüber. Denn leider ist Alkohol und physisch/psychische Gewalt oft verbunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und noch ein Nachtrag</p>
<p>auch wer bei einem Alkoholiker/in bleibt, der handelt absolut fahrlässig seinem Kind gegenüber. Denn leider ist Alkohol und physisch/psychische Gewalt oft verbunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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