
Schweinegrippe in China: Tägliches Fiebermessen zur Begrüssung.
Klare Kommunikation mit einheitlicher Botschaft, das steht in jedem Lehrbuch, ist das A und O im Krisenfall. Nun ist eine drohende Schweinegrippe-Pandemie – offiziell spricht man heute von der «neuen Grippe» – ja durchaus ein Krisenfall. Auch wenn eine Pandemie nicht unerwartet eintrifft, ist sie doch ein aussergewöhnliches Ereignis, dessen Verlauf und Folgen noch nicht absehbar sind. Ein Ereignis das viele Menschen verunsichert. Darunter vorab Mütter und Väter, da Kinder die grössten Keimverbreiter sind und sich, wie man vor kurzem lesen konnte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch anstecken werden.
Was muss ich tun, wenn mein Kind krank wird? Wann ist ein Arztbesuch angebracht? Dürfen Geschwisterkinder zur Schule? Wird das Klassenlager durchgeführt? Wann schliessen Schulen? Das fragen sich Eltern zu Recht. Doch offenbar gibt es auf diese Fragen in der Schweiz nicht eine Antwort, sondern in fast jedem Kanton eine andere: Die Schulbehörde Basel-Stadt rät in seinen Merkblättern, bei Auftreten von Symptomen der Schweinegrippe in jedem Fall Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen. Er will Schulen vorübergehend schliessen, wenn mindestens zwei Fälle der Schweinegrippe bestätigt sind. Für den Kanton Zürich hingegen haben Schulschliessungen aus medizinischen Gründen keinen Zweck. Auch ist laut der Zürcher Bildungsdirektion ein Telefon an den Arzt nur bei schweren Krankheitssymptomen nötig. Wenn Kinder erkranken, gelten in Basel-Stadt die gleichen Regeln wie bei Masern: In diesem Fall sollen «Geschwister oder andere Kinder im Haushalt ebenfalls der Schule fernbleiben». Im Kanton Aargau hingegen müssen Brüder und Schwestern von erkrankten Kindern weiterhin die Schulbank drücken, so lange sie gesund sind. Und die Kantone Appenzell-Ausserrhoden und Zürich unterscheiden in diesem Fall zwei Altersgruppen: Kindergartenkinder bis und mit Drittklässlern müssen zu Hause bleiben, ab der vierten Klasse gilt Schulpflicht. Der Kanton Glarus will Klassenlager bis nach den Herbstferien verschieben. Von Fall zu Fall entscheidet hingegen der Kanton Zürich. Er rät ausserdem von Besuchstagen und klassenübergreifenden Veranstaltungen ab.
Tja, so sieht föderalistische Prävention in einem Pandemiefall aus, der ja gerade deshalb so heisst, weil er sich um Kantonsgrenzen futieren wird. Und was ist die Botschaft an die Eltern? Dass man sich seitens der Schulbehörden nicht einig ist. Dass man sich nicht einmal bei einer globalen Krise hat durchringen können oder wollen, einheitliche Richtlinien herauszugeben. Und das in einem Fall, in dem die Schulen auf ein korrektes und einheitliches Verhalten der Eltern angewiesen sind. Und in Zeiten, in denen landauf, landab HarmoS gepredigt wird.
Als Mutter und Medienkonsumentin kann ich mich nun fragen, ob jetzt die Basler, die Zürcher oder die Glarner Richtlinien die klügeren sind. Oder ob ich einfach tun soll, was mir mein Bauch sagt, und meinen ganz persönlichen Richtlinien folgen. Jedenfalls bleiben letztlich genau die Fragen offen, die eigentlich hätten beantwortet werden sollen: Was soll ich tun, wenn mein Kind krank wird? Zum Arzt oder nicht? Die Schwester zu Hause behalten oder nicht?


Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
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Für mich ist die Botschaft, dass es offensichtlich nur halb so schlimm ist. Nicht zuletzt weil bei älteren Kinder offensichtlich die fehlende Schultagen wichtiger sind, als eine eventuelle Ansteckungsgefahr. Jedenfalls in Zürich und Schaffhausen. Also werden wir uns im Krankheitsfall ganz normal verhalten. Je nach dem wie unsere kranke Kinder reagieren melden wir uns sofort bei der Ärztin oder erst nach ein paar Tage, sollte die Krankheit nicht mit Hausmitteln zu bekämpfen sein. Egal ob es jetzt eine (Schweine)Grippe, eine Erkältung oder eine sonstige Krankheit ist.
Bis jetzt gab es so wenige ernsthafte Komplikationen, dass über jede einzelner Fall ausführlich berichtet werden konnte. Für mich ist die Schweinegrippe deswegen nur eine “normale” Grippe mit der Unterschied, dass sie etwas ansteckender als sonst ist. Nicht die Volksgesundheit sondern die Wirtschaft wird von der Schweinegrippe bedroht
Ich persönlich würde alle Kinder zuhause behalten. Aus Fairness den anderen Gspänli und aus Rücksicht gegenüber deren Mütter, die vielleicht gerade schwanger sind und ihr Leben auf’s Spiel setzen. Dann, da ja alle Kinder zuhause sind, müssen arbeitende Mütter und Väter ja auch zuhause bleiben, das sie auch ansteckend sein könnten. Aber noch viel mehr müssen die Kinder ja unterhaltet werden. So kann sich die Familie wieder einmal zuhause in aller Ruhe Zeit für sich nehmen und die vielen Dinge machen, die zu welchen man auch im Urlaub nicht dazu gekommen ist. Bücher lesen, malen, ausschlafen und soweiter. Ausserdem, um noch ganz schnell das Ganze zu schliessen, im Umgang mit Ämtern und Beamten geht nichts über Bauchgefühl und gesundem Menschenverstand.
Ich frag mich schon länger was dieser Schwachsinn (Kantönligeischt) soll. Es gibt Länder die sind zigfach so Gross wie die Schweiz, bei denen es normal ist, dass das Schulsystem überall gleich ist. Bei uns in Winterthur ist es sogar von Stadtkreis zu Stadtkreis verschieden… *kopfschüttel*
Wenig Effizienz, Administrative kosten will ich gar nicht wissen, und wenn man umzieht muss man sich als Eltern wieder neu informieren. Ich wette jeder Lehrer hat sogar sein eigenes Lehrmittel… oh dear…
Nein, Lehrmittel sind kantonal geregelt. Und wenn HarmoS erst mal da ist, wird noch viel mehr gesamtschweizerisch sein. Ich moechte anmerken, dass es nicht die Schulen sind, die HarmoS nicht gewaehlt haben, sondern die Bevoelkerung einiger Kantone… Und solche Leute wettern dann darueber, dass nicht in allen Kantonen das Gleiche gilt. Na danke!
Haha, schon absurd… aber dass es, wie im Artikel beschrieben, nicht mal in “wichtigen” Angelegenheiten, möglich ist etwas einheitliches herauszugeben stimmt mich schon sehr nachdenklich…
Tja, der Vorteil des Föderalistismus liegt in der Presentation von verschieden Lösungen, das hilft uns Nachzudenken um dann die beste Lösung auszuwählen. Gäbe es nur eine zentrale Lösung dann wäre es ja sicher die total Falsche!
Der Föderalismus mag ja in vielen Bereichen seine Berechtigung haben. z.B. wäre es wohl ungünstig wenn Bern darüber entscheiden muss, ob die Gemeinde Hintertupfikon sich nun für das Hallenbadprojekt A (14 Mio) oder B (25 Mio) entscheidet. Hier macht es Sinn wenn die lokale Bevölkerung abstimmen kann.
Im Schulwesen allerdings erachte ich es schlicht als Leerlauf, dass man soviele verschiedene Schulsysteme pflegt.
@Jürg: Ich gebe dir Recht, die Sache mit den verschiedenen Lösungen mag etwas positives haben. Aber irgendwo sollte es der Einfachheit halber am Schluss dann halt doch eine Lösung geben. Auch aus Kostengründen (solange wir den Luxus pflegen alles 25fach paralell zu machen, muss mir niemand jammern der Staat hätte zuwenig Geld)
Jedes Jahr sterben ca. 1000 Menschen in der Schweiz an der Grippe. Natürlich werden diesen Winter auch Menschen an der Schweinegrippe sterben, insbesondere jene, welche ohnehin gestorben wären, sei es an der saisonalen Grippe oder einer anderen Infektionskrankheit. In absoluten Zahlen vermutlich mehr, da die Schweinegrippe (vermutlich) leichter von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Insgesamt scheint die Schweinegrippe jedoch milder zu verlaufen als die meisten saisonalen Grippen.
Bis jetzt gibt es keine Hinweise, dass der Schweinegrippevirus aggressiver wird. Es konnte übrigens noch nie nachgewiesen werden, dass irgendein Virus aufgrund von Veränderungen seines Erbgutes mit der Zeit aggressiver wurde. Aggressiv sind insbesonderen neue Viren, welche noch nicht gut an den Menschen angepasst sind. Je älter ein Virus, desto besser ist er an den Menschen angepasst und desto weniger gefährlich – was nicht heisst, dass er ungefährlich wird – wird er in der Regel (kein Virus ist daran interessiert, seinen Wirt zu töten). Deshalb werde ich, obwohl ich grundsätzlich das Verabreichen der empfohlenen Impfungen ausdrücklich unterstütze, mich und meine Kinder (vorerst) nicht impfen lassen.
Mein Tipp: Zuhause bleiben, Tee trinken und das ganze mal abwarten. Den Wirbel unserer pädagogischen Industrie (einmal mehr) zu ignorieren versuchen. Ich beneide die heutigen Eltern wirklich nicht: Man kommt mit gesundem Menschenverstand leider nicht weit und schon gar nicht an den Behörden (woher kommt eigentlich dieses angsteinflössende Wort?) vorbei.
Nachdem Pandemien von Grippe oder anderen Krankheiten (Scharlach) seit jeher ziemlich unkontrolliert einfach ihren Lauf genommen haben, war die Vogelgrippe der erste Anlass, auf diesem Gebiet mit Mitteln der Notfallplanung Vorteile herauszuschlagen (oder es zu versuchen). Dass hierbei noch keine Routine herrscht, ist irgendwie verständlich und betrifft nicht nur die öffentlichen Körperschaften sondern genau gleich private. Die gängigen Mittel der Notfallplanung (was tun bei Feuer, Überschwemmung, Gewaltakten) eignen sich aber nun mal nicht zur Harmonisierung des Vorgehens – dafür wurden sie nicht gemacht. Zusammen mit dem (in der Pandemieplanung des Bundes abgebildeten) Föderalismus MUSSTEN völlig verschiedene Pandemiepläne herauskommen.
Wenn’s dann mal wirklich dicke kommt, wird man daraus lernen können, welches Vorgehen denn nun das bessere war. Oder ob man sich doch besser einfach in Gottergebenheit übt.
Was aber die Schweinegrippe von der saisonalen unterscheidet ist, dass fast niemand aus der Bevölkerung jemals damit in Kontakt gekommen ist. Als Folge – und wegen der Charakteristik der Gruppe – ist es sehr gut möglich, dass eben nicht die Alten und Schwachen sterben werden, sondern eben gerade Junge und Gesunde (das hat meines Wissens etwas mit der Überreaktion des Immunsystems zu tun). Und wenn dann mal – was hoffentlich ausbleiben möge – die Listen mit gestorbenen 20- bis 30-jährigen täglich anwächst (wenn z.B. jeder 500-ste Kranke zwischen 20 und 30 ist und stirbt, bei 2 Millionen Erkrankten), wird sich die Wahrnehmung der “harmlosen” Schweinegrippe schon noch etwas ändern. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass es einen selbst trifft, nach wie vor sehr klein bleibt (wie es z.B. beim Tod durch einen Verkehrsunfall ja auch ist).
Ich persönlich habe vor, eher auf der sicheren Seite zu bleiben. D.h. mein Kind vielleicht nicht mehr in die Schule gehen lassen, wenn es auf diesem offensichtlichen Weg zu vielen Erkrankungen kommt. Aber wahrscheinlich tun wir ja alle dasselbe: Wir warten noch ab, wie sich die Dinge entwickeln.
den föderalismus anprangern und nicht merken, dass uniformismus noch schlechter funktioniert
und warum kann das eigene hirn, der verstand nicht mehr entscheiden? aus mangelnder fähigkeit oder bequemlichkeit ? dann einfach den staat als helfer fordern oder wenn er nicht tut was er will, dann sofort verunglimpfen!
@zysi: Ich bin auch entschiedener Gegner unserer “Nicht-mehr-selber-denken-Gesellschaft”. Immer mehr Sicherheitslinien, Abbiegverbote und Achtung-Kleber, Regelungen und Weisungen… es wird immer schlimmer. Daher ist das Thema Schweinegrippe evtl. nicht das ideale Beispiel für die Kritik des Föderalismus in unserem Schulsystem. Dennoch finde ich: Wenn man schon Massnahmen beschliesst und Empfehlungen macht, dann ist es ziemlich sinnlos, wenn diese sich von Kanton zu Kanton komplett widersprechen.
Ich bin auch nicht dagegen wenn einzelne Schulen, Gemeinden und Kantone einen gewissen Spielraum haben. Wer will denn schon einen Unformismus der schweizweit vorschreibt, dass der Kreidehalter an allen Wandtafeln rechts und zwar genau 5 cm von Rand entfernt montiert zu sein hat
Auf der anderen Seite ist es aber auch kompletter Blödsinn, wenn die einen Kantone das Niveausystem mit A, B, C haben, während andere noch die Real- und Sekundarschule kennen (ich denke hierbei vor allem an den Wert eines Abschlusses für die Lehrstellensuche… Stichwort: Vergleichbarkeit).
Auch im gymnasialen Bereich sind die Zustände kaum besser. So könnte man meinen die Schweiz verfügt über eine national anerkannte Matura… Bei uns waren jedoch nicht einmal die Mathematik Matura Prüfungen von zwei Klassen am gleichen Standort der gleichen Schule wirklich vergleichbar^^ Dies hat dann wiederum zur Folge, dass die Professoren an der ETH sich ständig damit herumschlagen müssen, der Hälfe des Hörsaals Stoff zu vermitteln, den die andere Hälfte bereits am Gymnasium behandelt hat. Hier stösst der Föderalismus an seine Grenzen und etwas mehr Vereinheitlichung würde sicher nicht schaden, ohne gleich von Uniformismus reden zu müssen.
ps: Cambridge hat es geschafft weltweit gültige Abschlüsse (z.B. FCE; CAE, CPE) zu etablieren, mit dem grossen Vorteil, dass solche Abschlüsse auch international etwas aussagen und mehr oder weniger vergleichbar sind. Da sollte es doch auch möglich sein, dass wir in der kleinen Schweiz einen natinalen Real- Sekundar- und Mittelschulabschluss definieren können
Ich betrachte dieses Thema Schweinegrippe als Massenhysterie, aufgepauscht von den Medien einfach Panikmache. Eltern haben ja die Pflicht, Ihre Kinder zu schützen, durch diese viele Information von Aussen ist der Mensch ja ständig verunsichert auf allen Sparten, ev. ist die Vernunft da auch mal gefragt.
@zysi: “dann einfach den staat als helfer fordern oder wenn er nicht tut was er will, dann sofort verunglimpfen!”
Ich stelle nur in frage wo Föderalismus Sinn macht, mehr nicht. Ich bin, wenn ich sonstige kommentare auf der Tagi-Homepage und hier im Blog lese, sehr zufrieden mit der Schweiz und ihrer Regierung
@Jürg: “Tja, der Vorteil des Föderalistismus liegt in der Presentation von verschieden Lösungen, das hilft uns Nachzudenken um dann die beste Lösung auszuwählen. Gäbe es nur eine zentrale Lösung dann wäre es ja sicher die total Falsche!”
Aber die zentrale Lösung würde ja dann von verschiedenen Lösungen die Beste. Ich versteh den Einwand nicht?
Ich frage mich bei der ganzen Diskusison vor allem, ob nicht am Ende doch primär die Pharmaindustrie, die ja alles Interesse an einer Massenhysterie hätte, primär hinter der Schweinegrippenpanik steckt…
Ich frage mich woher und warum plötzlich so viele Viruen rumschwirren, woher die eigentlich kommen? Sagen und schreiben kann man viel. Das Viren aber gerade zur Krisenzeit auftauchen? Will man damit in der Folge etwa patentierte Nutztiere rechtfertigen?
Ausserdem, nur noch mehr Massentierhaltung, bravo. Bei den Menschen sieht es ähnlich aus, Massenevents, wenn nicht gar treffender ausgedrückt, Massenzusammenpferchung!
Gewiss ist die Impfung ein Massenexperiment und mit der macht man ein Schweinegeld, wortwörtlich.
Wenn aber selbst Fachleute sagen die Hysterie sei bewusst gesetzt, gibt das zu Denken. Nun denn, und was die Labore anbelangt, sollen die nur mehr gefährliches Zeugs produzieren?
Nicht genug, könnte man Impfgegnern zukünftig die Einreise verweigern. Es lässt sich somit einiges bewerkstelligen.
Frau Althaus: Sie schreiben mir aus dem Herzen. Der ganze Aktivismus zeigt uns leider die grenzen unserer föderalen Struktur auf. Bei “wirklichen” Grossereignissen droht ein völliges Versagen. Denn Viren kennen keinen Kantonsgrenzen.
unglaubliches Verwirrspiel mit Anweisungen betr. Grippe:
z.B. heute abend 13 August in den Nachrichten DRS-1:
Bereits mit dem Virus angesteckte Soldaten müssen trotzdem in den Dienst einrücken und werden im Militär behandelt,!
30 Sekunden später, in einer Kompanie Soldaten in xy haben sich Wehrmänner mit dem Grippen-Virus angesteckt, sie werden
aus dem Militärdienst entlassen, nur solche, die schwangere Frauen zu Hause haben können aber nicht heiimgehen. So ein STUSS und das vom EMD, das ja ein Vorbild in Sachen Krisenbewältigung sein sollte ? Wenn uns dieser Virus schon dermassen aus dem Konzept bringt, können Sie sich ausdenken, was geschehen würde, wenn ein wirklicher Supergau passieren würde, z.B. in der Schweiz ein AKW in die Luft geht? Das totale Informations und Handlungs-Chaos pur! Eine Schande für ein hoch-zivilisiertes Land mit einem hohen Medizinischen Standard wie die Schweiz.
Auch die firmeninternen Regelungen der Arbeitgeber lässt einem nur den Kopf schütteln. Eltern, deren Kinder krank sind oder wegen geschlossenen Schulen zu Hause bleiben müssen, sind verpflichtet trotzdem zur Arbeit zu gehen. Das geht doch nicht. Da braucht es doch auch an die Arbeitgeber klare Regelungen. Sonst werden die Eltern krank nur wegen dem Gewissenskonflikt. Die meisten Arbeiter haben ja immer noch eines! Wenn Kranke zu Hause gepflegt werden müssen, muss auch für jeden Kranken jemand da sein, der diesen versorgt. Sonst werden wir nächstes Frühjahr Tote aus den Wohnungen räumen können!