Nur ein Vaterschaftstest gibt Gewissheit

VATER, KIND, VATERTAG, SONDERZUG,

Sind das wirklich seine Töchter? Ein Vater beim Geschichtenerzählen. Foto: Keystone

Ein Gastbeitrag von Lüdger Pütz*

Es ist das Schönste im Leben, durch ein Kind zu Papa oder Mama zu werden. Eigentlich. Dieses «eigentlich» ist der Haken, der auch in meinem Leben eine einschneidende Rolle spielte. Denn nicht selten wird die Freude der Mutter- beziehungsweise Vaterschaft getrübt und führt nicht wenige früher oder später zu der Frage: «Bin ich bzw. ist er wirklich der Vater?» Der Zweifel an der Vaterschaft ist auch unter Müttern in nicht geringem Ausmass verbreitet: Über ein Drittel der privat angestrengten Vaterschaftstests wird von Frauen veranlasst.

Ob ein anderer Mann als Vater infrage kommen könnte, das weiss die Frau naturbedingt mit Bestimmtheit. Bei Männern hingegen braucht es einen Anfangsverdacht, etwas, was sie stutzig werden lässt. Nur die wenigsten sind sich bewusst, dass die Vaterschaft generell unsicher ist. Und so sind es zumeist erst entsprechende Umstände, die den Vater hellhörig werden lassen, zum Beispiel, wenn er erst seit wenigen Wochen mit der werdenden Mutter zusammen ist oder wenn er Kenntnis von ihrer Affäre hat. In anderen Fällen melden sich die Zweifel direkt nach der Geburt, etwa, wenn man am Neugeborenen so gar keine Ähnlichkeit mit sich selbst findet oder wenn sogar die frisch gebackene Grossmutter väterlicherseits skeptisch ihren Kopf schüttelt. Was soll der Mann in solchen Fällen tun? Soll er seine Partnerin um einen DNA-Test bitten, um sich die eigene Vaterschaft zweifelsfrei belegen zu lassen? Dies ist ein sehr schwerer Schritt.

Wer es trotzdem wagt, muss mit Protest und Vorwürfen rechnen, denn die meisten Mütter verbinden mit dieser Frage unweigerlich die Unterstellung, fremdgegangen zu sein. Auf den ersten Blick ist die Empörung darüber durchaus nachvollziehbar. Doch wer dem Mann daraus einen Strick dreht, der übersieht dessen Bedürfnis nach Gewissheit. Schliesslich geht mit der Vaterschaft auch Verantwortung und emotionale Bindung einher.

Und was macht die Mutter, wenn sie unsicher über die Vaterschaft ist? Sollte sie nach einem DNA-Test fragen? Würde sie es machen, wäre klar, dass sie eine Affäre hatte, ansonsten bestünde ihrerseits ja kein Anlass zum Zweifel.

Aus meiner Erfahrung im Kuckucksvaterblog heraus lässt sich sagen, dass sich Väter und Mütter in den meisten Fällen erst an uns wenden, wenn das Kind bereits im Kleinkindalter oder älter ist. Bis dahin ist bereits eine Vater-Kind-Beziehung aufgebaut, die eventuellen Zweifel an der Vaterschaft sind gerade erst entstanden oder haben sich weiter verdichtet. Nun wird es aber noch schwieriger.

Mit der Bitte nach einem Vaterschaftstest riskiert ein Vater nicht nur einen Bruch mit der Kindesmutter, sondern einen Bruch mit den eigenen Gefühlen zum Kind. Konflikte jeglicher Art sind vorprogrammiert, gleichgültig, welche Entscheidungen getroffen werden. Nicht nur in der Partnerbeziehung, nicht nur zum Kind, sondern auch mit Eltern, Schwiegereltern, den Familien und im Freundeskreis. Man hat nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera. So greifen einige zum heimlichen Vaterschaftstest, um die Vaterschaftsfrage erst einmal nur für sich selbst zu klären. Doch auch das hat seine Tücken und ist nicht für jeden Fall geeignet, zumal er in der Schweiz illegal und in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit ist.

Manche Männer resignieren schon seit langem und lassen alles beim Status quo, damit wenigstens scheinbar der Hausfrieden gewahrt bleibt. Andere entscheiden sich hingegen für den offenen Konflikt. Sie riskieren zusätzlich auch noch, als Rabenvater gebrandmarkt zu werden, der sein Kind ablehnt. Zweifelväter sind in unserer Gesellschaft Ketzer. Da spielt es dann keine Rolle mehr, dass die Vaterschaft bis zu ihrem Nachweis eine reine Glaubensfrage ist.

Es ist unverständlich, dass nach all den Neuerungen, etwa bei der Gleichberechtigung von Frauen oder bei der Aufhebung der Schuldfrage bei Scheidungsprozessen, trotzdem der Staat immer noch die Vaterschaft kraft der Vermutung bestimmt. Wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Kindsmutter verheiratet ist, der wird als gesetzlicher Vater eingetragen. Dabei spielt es für den Staat keine Rolle, ob er wirklich der Vater ist, geschweige denn, ob er es überhaupt sein kann. Nachweisbare Abwesenheit im Zeugungszeitraum oder gar eine ausgeschlossene Zeugungsfähigkeit sind für den Gesetzgeber bedeutungslos.

Auch die Vaterschaftsanerkennung ist beliebig, solange die Kindsmutter nicht verheiratet ist und der Anerkennung – durch wen auch immer – zustimmt. Dadurch kann ein Mann, der nicht der Vater ist, ein Kind quasi adoptieren. Ist diese «schwarze Adoption» erst einmal vollzogen, dann ist es dem leiblichen Vater nahezu unmöglich, seine Rechte und die seines Kindes auf Privatleben (Artikel 8 EMRK) durchzusetzen. Denn dann sorgen die Gesetze zum «Schutz» der Familie dafür, dass Vater und Kind nicht zueinanderfinden werden, solange die Mutter es nicht wünscht. Diese angebliche Gleichberechtigung von Mann und Frau findet man in Deutschland, Österreich und der Schweiz gleichermassen. Sie unterscheidet sich lediglich in Nuancen, wobei es Schweizer Väter, Scheinväter und deren Kinder beziehungsweise Kuckuckskinder am härtesten trifft. Zu aller Perversion wird dabei immer wieder der Begriff «Kindeswohl» vorgeschoben. Doch wie definieren Politiker und Juristen, was zum Wohl des Kindes sei?

Mit der derzeitigen beliebigen Vaterschaftsregelung behandelt der Staat Kinder als Ware, über die willkürlich verfügt und bestimmt wird. Als wenn das noch nicht genug wäre, wird dem offensichtlichen Scheinvater in der Schweiz lediglich eine Anfechtungsfrist von einem Jahr ermöglicht und das Kind darf noch nicht das 5. Lebensjahr vollendet haben. Doch kaum einer weiss das – woher auch? Und so erfahren viele erst von ihrem Anwalt, dass die Frist bereits abgelaufen ist. Das bereits erwähnte Kindeswohl wird hier von Politikern und Juristen gerne als Begründung vorgeschoben, denn durch eine schnelle Vaterschaftszuordnung schaffe man schliesslich eine Rechtssicherheit für das Kind. Somit wird dem Scheinvater nahezu keine Zeit gelassen, sich über seine Situation klar zu werden. Er wird ohne Umschweife zum Zahlesel abgestempelt. Denn jedes Kind, dem schnell ein Vater zugeordnet wird, entlastet die Staatskasse.

Der Vaterschaftstest ab Geburt würde diese Tretminen aus dem Weg räumen und wäre ein logischer und konsequenter Schritt hin zur Wahrung der Kinderrechte und der Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Elternschaft. Zusätzlich festigt die sichere Vaterschaft das Band zwischen Vater und Kind.

Video: Kuckuckskinder – Wenn alles ans Licht kommt (DOK, SRF, 12. September 2013):

 

puetz_150 *Ludger Pütz hatte 2011 herausgefunden, dass sein Sohn nicht sein leiblicher ist. Weder im Netz noch sonst wo fand er Informationen zum Thema. Deshalb gründete er den Kuckucksvaterblog und eine Selbsthilfegruppe für Kuckuckskinder, Scheinväter, leibliche Väter und Kuckucksmütter auf Facebook.

Wer weitere Gründe für das Vaterschaftsgutachten ab Geburt erfahren möchte, der findet diese in der Artikelserie «Ein Tag – Ein Grund – Warum die Vaterschaft bereits bei Geburt geklärt werden muss» im Kuckucksvaterblog. Bitte unterstützen Sie unsere Forderung «Kinder haben das Recht auf Identität» mit ihrem Like Facebook.

287 Kommentare zu «Nur ein Vaterschaftstest gibt Gewissheit»

  • fabian sagt:

    männer stehen permanent unter generalverdacht, wenn sie in der nähe von fremden kinder zugegen sind.
    da ist es erträglich, die mütter ebenfalls unter generalverdacht des fremdgehens zu stellen.
    staatlich vorgeschriebene vaterschaftstests sind voll in ordnung.

  • C.M. sagt:

    Ich bin eine Frau, und ich bin dafür. Es spricht für mich schlichtweg nichts dagegen.
    Ausser natürlich ich gehöre zu der Spezies, die (UNGESCHÜTZT!!!) fremd geht. Und damit so ganz nebenbei auch noch die Gesundheit meines Partners riskiere….

  • Nina sagt:

    Staatlich verordneter Test für alle, auch für die, welche das nicht wollen – und das nur wegen einer kleinen Minderheit. Bei allem Mitgefühl für Betroffene, für die es in der Tat sehr schlimm ist – über einen Test-Zwang kann ich trotzdem nur den Kopf schütteln.

    • aeschlimann peter sagt:

      Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.
      Sind sie auch von jenen, die das Vergnügen will, aber der gehörnte soll dafür bezahlen.
      Warum kann man zu einem Seitensprung nicht stehen. Es wird immer irgendwann heraus kommen. Und das durch unglaubliche Zufälle.

  • Leserin sagt:

    Ich bieten meinem Partner ohne Weiteres an, einen Vaterschaftstest zu machen. Ich bin sicher, dass er der Vater ist, ihn zu betrügen wäre unvorstellbar. Er hat abgelehnt. Zu Beginn der Beziehung haben wir uns auf ansteckende Geschlechtskrankheiten testen lassen. Aufgrund seines Charakters bin ich sicher, dass er treu ist. Hätte ich Zweifel daran, wäre das aber ein Problem, das sich mit Tests nicht lösen lässt. Beim Vaterschaftstest ist es das Gleiche. Der Mann kann die Frage klären, ob ein Kind von ihm ist, die Ursachen der Zweifel lassen sich dadurch aber nicht aus der Welt schaffen.

  • Leserin sagt:

    Und wieder einmal wären die Probleme gelöst, wenn man sich Gedanken machen würde, mit wem man sich einlässt und mit wem man ungeschützten Sex hat. Wenn Männer sich mit Partnerinnen einlassen, bei denen sie davon ausgehen müssen, dass sie untreu sind, sollten sie zunächst ihre eigene Partnerwahl überdenken anstatt Tests zu fordern. Fremdgehen ist eine Charaktersache, würde der Charakter bei der Partnersuche stärker gewichtet, stellten sich diese Fragen gar nicht.

  • Hermann sagt:

    Es scheint mir, dass jeder denkt, sein DNA sei etwas ganz besonderes und es müsse verteidigt werden. Oder man habe ein Anrecht darauf, sein DNA der Menschheit zu erhalten. Interessant wäre es, herauszufinden, was die Korrelation ist mit Fremdenfeindlichkeit. Das ganze erinnert an das Denken unserer nördlichen Nachbarn zu braunen Zeiten. Zum Test: Macht es einen Unterschied, ob das Kuckuckskind von einem guten Schweizer aus Wallisellen ist oder von einem Nordafrikaner?

  • Tate sagt:

    2) von wem das Kind sei, beide wollten mit mir zusammen sein auch wenn das Kind nicht von ihnen war. Damals entschied ich mich aber dass ich mit dem neuen Mann zusammenbleiben wollte. Nach der geburt haben wir einen Vateschaftstest gemacht und der Vater war der neue. Wir sind nun seit über 10 Jahren glücklich zusammen, sind froh über diese Entscheidung, sind aber auch froh dass wir einen Test gemacht haben.

    • Ludger Pütz sagt:

      @Tate

      Danke, dass Du Deine persönliche Geschichte erzählt hast. Für Euer Kind freue ich mich, dass die Vaterschaft geklärt ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch der Vater des Kindes mit dieser Klarheit eine bessere Beziehung zum Kind hat, als wenn die Vaterschaft weiter im Unklaren gelassen worden wäre.

      Bitte erzähle Eure Geschichte ausführlicher im Kuckucksvaterblog. Auch solche mit Happy End sind wichtig. http://kuckucksvater.wordpress.com/mitmachen/

  • Tate sagt:

    1)Offenheit ist angebracht wenn eine Mutter selbst zweifel hat wer der Vater des Kindes ist. Nachdem bei mir eine Beziehung in die Brüche ging war es kein klarer schnitt mein damalige ex und ich hatten noch mehrmals sex danach in der Zwischenzeit haben aber beide schon jemanden anderes kennen gelernt. Ich hatte eher ein offenes Verhältnis mit einem anderen Mann und die war auch so kommuniziert. Als ich dann schwanger war, war die wharscheinlichkeit gross dass das Kind nicht von meinem Ex war. Trotzdem habe ich beiden Männdren meine Zweifel mitgeteilt. Und beide meinten es se ihnen egal von wem

  • Marcel Zufferey sagt:

    Einen Vaterschaftstest soll jeder machen können, der ihn für richtig hält- und zwar unabhängig vom Einverständnis der Mutter: So einfach ist das! Bislang ist das weder in der Schweiz noch in Deutschland möglich. Aber einen Vaterschaftstest ab Geburt für alle Neugeborenen zu fordern, halte ich für völlig unverhältnismässig.

    • Annalena sagt:

      Wenn Sie Ihrer Partnerin und den Frauen gleichermassen misstrauen, sollten Sie auf Kinder einfach verzichten. Aber Ihre Haltung auch von Beginn weg so kommunizieren. Eine Frau sollte wissen, auf wen sie sich da einlässt.

    • mila sagt:

      Sehr einverstanden, @Marcel. Weshalb sollte die Gesamtgesellschaft wegen des Fehlverhaltens einer Minderheit kollektiv einem Zwangstest unterworfen werden? Verhältnismässigkeit ist das richtige Stichwort.

      …nur ist es eben leider so, dass wir uns je länger je mehr gewohnt sind, Unangenehmes an den Staat zu delegieren. Dass wir dabei zunehmend unsere liberalen Rechte aufgeben, scheint (uns) egal zu sein.

      Umgekehrt, wie gesagt: jeder Vater sollte im Zweifelsfall einen Test beantragen können. Aber für diesen Schritt sollte er auch die entsprechende Verantwortung übernehmen.

    • mila sagt:

      Wenn dabei die Beziehung zur Kindsmutter in Frage gestellt wird, dann frage ich mich grundsätzlich, wieviel diese Beziehung wert ist.

      Eine Beziehung ohne Vertrauen und – notabene – ohne Verständnis von Kindsmutterseite, scheint mir (persönlich) keine zu sein, in deren Umfeld ein Kind gesund wachsen kann.

    • Leserin sagt:

      Dann sollte man konsequenterweise beim Partner auch andere Tests ohne sein Wissen durchführen können, von deren Resultat man betroffen sein könnte. HIV-Test, Fruchtbarkeitstests, DNA Tests auf Krankheitsrisiken und so weiter.

  • Betroffene sagt:

    Ich habe in meinen Jugendjahren erfahren, dass ich ein Kuckuckskind bin. Rausgefunden habe ich es von alleine und meine Mutter damit konfrontiert, nachdem sie mir schon seit frühsten Kindheit ihre Ablehnung entgegenbrachte. Es war ein Horror das anfangs Jugend, wo die Identitätsfindung so wichtig ist, zu erfahren. Ich mache seit vielen Jahren Psychotherapie und habe eine entsprechende Persönlichkeitsstörung aus dieser Geschichte getragen. Meine Mutter habe ich als pure Egoistin erlebt. Mit einem DNA-Test bei Geburt, wäre zumindest mein Leben anders verlaufen. Aber das ist meine Geschichte.

    • Ludger Pütz sagt:

      @Betroffene
      Viele Kuckuckskinder, die mir bisher geschrieben haben, berichten ähnliches. Sie leiden darunter so wie Du sehr, von der eigenen Mutter angelogen und nicht in ihren Bedürfnissen geachtet oder wenigstens gesehen zu werden. Wir veröffentlichen diese Geschichten im Kblog, damit andere lesen können, dass sie nicht alleine sind und nicht betroffene erfahren, dass Kuckuckskinder keine seltene Ausnahmeerscheinung ist. Bitte nehme mit uns Kontakt auf, damit auch andere Deine Geschichte erfahren dürfen – gerne auch anonym. http://kuckucksvater.wordpress.com/mitmachen/

  • Markus Mühlebach sagt:

    Man kommt nicht umhin festzustellen: Wer die Möglichkeit eines freiwilligen Vaterschaftstest verhindern will, hat eindeutig egoistische Interessen: der Staat (will einfach einen Mann der zahlt, egal welchen), einzelne Frauen (wollen willentlich die Diskriminierung der Männer zwecks eigener Machtposition). Eine liberale Gesellschaft, als die wir uns ja immer sehen, speziell auch die GenderwissenschaftlerInnen, kann nicht anders als die heutige Situation als rückständig zu diagnoszieren.

  • Betty sagt:

    Die Möglichkeit, anonym und ohne Zustimmung des Partners einen Mutter- oder Vaterschaftstest zu machen würde meiner Meinung nach viele Probleme und Unsicherheiten lösen.

    • Annalena sagt:

      ..und generierte meiner Meinung eine Menge Arbeit für Scheidungsanwälte. Ich hätte die Scheidung nach dem ersten Test eingereicht. Entweder Mann vertraut, liebt seine Kinder und erfüllt seine Vaterpflichten oder er lässt es bleiben. Frauen, die um alles in der Welt ein Kind wollen, egal mit welchem Erzeuger, sollten einfach von der staatlichen Pflicht entbunden werden, einen Vater zu benennen. Diese Kinder brauchen auch keinen Vormund, der diese Aufgabe, den Vater zu finden übernimmt. Frauen sind allgemein gut ausgebildet und in der Lage, ein Kind allein gross zu ziehen. Oder mit ihrer Frau.

    • Ludger Pütz sagt:

      @betty

      ja, alleine das Recht auf einen heimlichlichen Vaterschaftstest würde schon eine Menge unnötige Hürden wegnehmen.
      Doch diese Lösung ist dann nur für den Scheinvater und das erwachsene Kind machbar. Die Rechte des minderjährigen Kindes werden damit noch nicht berücksichtigt.

    • Ludger Pütz sagt:

      @annalena
      ihre absoluten und einseitigen Wünsche ignorieren die Bedürfnisse anderer und noch viel mehr, Sie würden ihren eigenen Mann, den Vater ihrer Kinder sogar zum Teufel schicken, wenn er seine Unsicherheit Ihnen mitteilen würde. Liebe und Empathie in der Partnerschaft sieht anders aus.

    • Helene sagt:

      Ich bin einverstanden. Wir, die Frauen, haben die Möglichkeit die Pille danach zu nehmen oder eine Abtreibung zu machen, ohne unseren Partner zu fragen. Warum soll er uns über so eine Sache, die hauptsächlich ihn interessiert, fragen?

  • Katharina sagt:

    „Der (obligatorische) Vaterschaftstest ab Geburt würde diese Tretminen aus dem Weg räumen und wäre ein logischer und konsequenter Schritt hin zur Wahrung der Kinderrechte und der Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Elternschaft“.

    Dem ist aus verschiedenen Gründen nicht so:

    http://www.huffingtonpost.com/bari-zell-weinberger-esq/paternity-tests_b_1364085.html

    • luftibus sagt:

      prima. aber welches der argumente spricht hier ihrer meinung nach dagegen? das nimmt in keiner weise bezug auf die ausführungen von herrn pütz. und sonst bitte ich um ihre ausführungen.
      und, insbesondere gegen den schluss des post-artikels werden die argumente ja nur noch übel…

      • Hotel Papa sagt:

        KEIN Argument schlägt Geschlechtersolidarität. Das zieht sich hier durch die Blogkommentare (Und den HuffPost-Artikel) wie ein roter Faden.

        Dir wird Unrecht angetan? Tough luck, was hast Du auch den falschen Chromosomensatz!?

      • Katharina sagt:

        Eigntlich fasst der letzte Abschnitt es ja gut zusammen:

        ‚Is fatherhood really established at the moment of conception? Or is it a bigger and more complex role than DNA can determine? And are decisions about who gets to be part of a family — and who doesn’t — really the province of our political and legal system to determine?‘

      • luftibus sagt:

        mag ja sein, dass das ganz romatisch klingt und in ganz vielen fällen die wunderbare institution der familie und meinetwegen der geschlechtersolidarität hochzuhalten sind. bloss reden wir hier von all jenen unglücklichen konstellationen, wo aus einem vertrauensmissbrauch ungerechtigkeiten hervorgehen, die es wert sind je früher desto besser zu thematisieren. damit ist dem kind geholfen, und nicht mit schwindlerei

      • Katharina sagt:

        Nein. Ich wehre mich dagegen, dass wegen 5% Unredlichkeit wichtige Rechtsgrundsätze über Bord geworfen werden. Die Frage, was Elternschaft ausmacht, und dass das nicht durch die DNA alleine manifestiert wird, ist essentiell.

        Lesen Sie doch nach: Die Ausführungen zu Samenspendern, Adoptiveltern, gleichgeschlechtliche Eltern usw, sind eben richtig.

        Ich finde, was Christoph Schnyder weiter oben schrieb, im wesentlichen den gerechten Ansatz.

      • Katharina sagt:

        Nebenbei: was HP wegen Gendersolidarität schrieb (und mir indirekt damit einen Vorwurf machte), ist Quatsch.

      • luftibus sagt:

        mit der meinung von schnyder kann ich wunderbar leben. ist auch nicht so schwierig. Es brauche „wohl aber eine gesellschaftliche Enttabuisierung und Legalisierung von Vaterschaftstests unter bestimmten Zustimmungsszenarien“. Ist halt unpräzis, etwa wie ihre angabe der häufigkeit von kuckuckskindern. was sind denn „bestimmte zustimmungsszenarien“? im übrigen ist diese diskussion nicht zu vergleichen und vermengen mit gesetzgebungen zu adoption, in vitro und konsequenzen. gar nicht.

  • Chris Stoffer sagt:

    Guter Beitrag. Stimme voll zu. Vaterschaftest sollte im Gesetzt stehen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass 1 von 10 Kinder ein Kuckuckskind ist udn das war vor Jahrzehnten. Heute dürfte die Quote höher sein. Gründe liegen in der Biologie der Frauen. Seitensprünge bei Frauen sind während dem Eisprung viel häufiger! Jeder Mann, der keinen Vaterschaftstest verlangt, ist naiv. Und dies sollte bereits klipp und klar kommuniziert werden bevor einer Schwangerschaft. Frau redet von Gleichberechtigung, dabei sind die Männer benachteiligt besonders auch im Scheidungsrecht.

    • Leserin sagt:

      Bitte setzen Sie sich mit der wissenschaftlichen Literatur auseinander anstatt solchen Stuss zu verbreiten. Ihrer Meinung nach sind Frauen abscheuliche Wesen, das ist ihre Meinung und hat mit Biologie nichts zu tun.

  • Frank Tschemmer sagt:

    Keine Zahlungen ohne DNA-Test. So einfach ist das! Und freiwillig noch dazu!

    • Widerspenstige sagt:

      Kein Sex ohne DNA-Test vorher. So einfach ist das! Und Sex ist freiwillig noch dazu. Hoffentlich war er das für jeden Vater, der sich im Nachhinein über ein evtl. Kuckuckskind grämt. Er hätte ja keinen Sex haben müssen mit genau dieser Frau. 🙄

  • Ludger Pütz sagt:

    @Lia

    zitat: „Und wer das tut, nachdem er x Jahre den Papa gespielt hat, ist einfach nur armselig. Bindung ist emotional, nicht genetisch.“

    Scheinvätern zu unterstellen, dass sie in den Jahren vor der Wahrheit ihr Vatersein lediglich gespielt hätten, zeugt von Deiner Empathielosigkeit Vätern und Kuckuckskindern gegenüber. Scheinväter sind meist sehr soziale Väter, die ihre Kinder abgöttisch lieben. Sie übernehmen Verantwortung und das genau macht sie für Kuckucksmütter so attraktiv, denn meist sind es die besseren Versorger – nicht nur finanziell.

    • Annalena sagt:

      Ein Scheinvater ist nun mal ein Scheinvater. Und mit der Gewissheit, dass das Scheinkind nicht sein Kind ist, erlischt auch jede Pflicht und jedes Recht gegenüber diesem Kuckuck. Was das im Kind anrichtet, wie dieser Bezugspersonen-Verlust für das Kind zu bewältigen ist, interessiert hier offenbar niemanden. Wichtig ist nur das Geld und die Schlampe von Mutter, sprich der Verrat, die eigene Befindlichkeit, die Bauchnabelschau. Für mich macht das diese Männer enorm unattraktiv. Ihnen scheint es nichts auszumachen, dass Sie in Leben Ihres ehemals-Kindes keine Rolle mehr spielen können, Herr Pütz

      • Susi sagt:

        Annalena, Sie haben den Artikel entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Es geht um einen Vaterschaftstest gleich nach der Geburt, so entstehen gar kein Scheinväter und kein Bezugspersonen-Verlust.
        Und natürlich ist der Kapitalverrat wichtig.

        „Für mich macht das diese Männer enorm unattraktiv.“ Das ist ein kleiner Verlust; diese Männer möchten mit Ihnen wahrscheinlich auch nichts zu tun haben…

      • Ludger Pütz sagt:

        @Annalena
        Zitat „Was das im Kind anrichtet, wie dieser Bezugspersonen-Verlust für das Kind zu bewältigen ist, interessiert hier offenbar niemanden.“

        Das interessiert Scheinväter meistens sehr wohl. Doch kaum haben sie die wahren Familienverhältnisse geklärt, wird der Umgang mit dem Kind häufig durch die Kuckucksmütter vereitelt oder gar blockiert. Das ist seelischer Missbrauch am Kind – durch die eigene Mutter.

      • Ludger Pütz sagt:

        @Annalena
        Zitat: „Für mich macht das diese Männer enorm unattraktiv“
        Frauen, die auch außerhalb der Beziehung (vor allem heimlich) Geschlechtsverkehr haben, für die sind Männer, die sich ihrer Vaterschaft versichern der blanke Horror. Insofern bin ich froh, für diese Frauen inzwischen unattraktiv zu sein.

      • Ludger Pütz sagt:

        @annalena
        Zitat: „Ihnen scheint es nichts auszumachen, dass Sie in Leben Ihres ehemals-Kindes keine Rolle mehr spielen können“

        Woran machen Sie das fest?

        Natürlich ist es eine Tragödie für das Kind und mich, dass wir keinen Kontakt mehr haben. Ich wäre gerne weiterhin für ihn dagewesen. Für diejenigen, die etwas mehr dazu erfahren möchten, hier ein Brief von mir zu seinem Geburtstag, den ich im Kuckucksvaterblog veröffentlicht habe, da derzeit keine andere Möglichkeit dazu besteht. http://kuckucksvater.wordpress.com/2014/05/18/heute-ist-dein-geburtstag-ein-brief-an-mein-kuckuckskind/

    • Susi sagt:

      Und P.S. Ein Mann, der weiss, was er will (hier ist es ein Vaterschaftstest) und das auch zielgerichtet durchsetzt, ist wahrscheinlich um einiges attraktiver als einer, der sich aus Angst vor Frauen, die (wie Sie in einem anderen Kommentar) in einer solchen Situation mit Scheidung drohen, duckt.

  • Lia sagt:

    der Autor diskreditiert sich selber, wenn er sagt, ein Scheinvater werde zum Zahlesel abgestempelt. Mit dem sagt er nämlich, dass ein Mann, der feststellt, dass er nicht der biolog. Vater ist, sofort sämtliche emotionale Bindung zum Kind ablegt. Und wer das tut, nachdem er x Jahre den Papa gespielt hat, ist einfach nur armselig. Bindung ist emotional, nicht genetisch. Bin ich froh, sehen meine Jungs genauso aus wie der Papa.

    • Ludger Pütz sagt:

      @LIa

      Zitat: „der Autor diskreditiert sich selber, wenn er sagt, ein Scheinvater werde zum Zahlesel abgestempelt. Mit dem sagt er nämlich, dass ein Mann, der feststellt, dass er nicht der biolog. Vater ist, sofort sämtliche emotionale Bindung zum Kind ablegt.“

      Seit wann muss man finanziell für jemanden aufkommen, um eine emotionale Bindung zu einer Person zu haben? Sind sie wirklich davon überzeugt, dass Geld = Liebe bedeutet?

  • Anna Fries sagt:

    Mir käme es nie in den Sinn, mich einfach von „irgendeinem“ schwängern zu lassen, wie dumm kann man sein? Und muss das Kind dann noch die Dummheit der Mutter ausbaden, ob nun mit oder ohne Test? Fremdgehen kann passieren, wieso auch immer, aber dabei konsequent verhüten (und zwar nicht nur vor einem Kind) ist ja wohl das Minimum.

    Insofern – ich hoffe der zukünftige Vater meiner (leider wohl nur theoretischen) Kinder weiss, dass ich ihn ausgesucht habe weil ich ihn und SEIN Genmaterial will, nix anderes.

    • Lia sagt:

      Ihnen ist schon bewusst, dass Kondome reissen können und nicht jede Frau Bock hat, sich Hormone reinzuschieben? Sehr viele Kinder sind durch Kondomfehler enstanden. Wieso bitte soll das denn die Dummheit der Frau sein? Eher doch ist es die Dummheit des Mannes, denn wenn die Frau sowieso ein Kind will, kann es ihr egal sein, von wem – es wäre am Mann, sicherzustellen, dass er kein Kuckuckskind generiert. Da ist wohl jemand etwas frustriert, dass es Frauen gibt, die ungewollt ein Kind bekommen und sie gar keines?

      • Ludger Pütz sagt:

        @Lia

        Zitat:“… wenn die Frau sowieso ein Kind will, kann es ihr egal sein, von wem “

        Woher kommt nur so eine Einstellung? An anderer Stelle redest Du von emotionaler Bindung und dann so ein Kommentar?

        Zitat: „… es wäre am Mann, sicherzustellen, dass er kein Kuckuckskind generiert“
        Ein wenig einseitig. Mir fehlt da die gleichberechtigte emanzipierte Frau. Alles andere ist nur Rosinenpickerei und Bildung des Stereotypen, dass Frauen nicht in der Lage seien, Verantwortung zu übernehmen. Doch dem ist anders.

      • Willtell sagt:

        Lias Einstellung ist unter aller Sau. Die Männer sind für alles die Dummen, auch wenn das Kondom platzt. Wer geht den Fremd, die Mutter des Kinder oder der gehörnte Ehemann zuhause? Wenn ein Kind gezeugt wird, hat es das Recht, zu wissen, wer der Vater ist, und zwar ab Geburt. Dieser Kommentar ist absolut ein Bild der Mentalität der heutigen Frau, egoistisch, ……

      • Anna Fries sagt:

        Eigentlich will ich nicht unbedingt Kinder, da ist es nicht so schlimm, dass ich nich schwanger werden darf. Kaputte Kondome sind erstens nicht so häufig, es sei denn man macht es falsch – ich hatte schon verdammt viel Sex und in den fast zwei Jahrzehnten gab es vielleicht drei Gummipannen. Worauf ich die Pille danach nahm und siehe da – nie schwanger. Also ist es doch Dummheit, wenn man ungewollt vom falschen schwanger wird. Über Dreistigkeit brauchen wir mit Lia glaube ich nicht zu diskutieren, unsäglich, was sie geschrieben hat. Darum gibt es immer weniger „gute“ Männer – sie geben auf!

      • alien sagt:

        Naja, ich habe eine Versagerquote bei Kondomen von rund 4%. Ziemlich viel. Und ja, ich weiss, wie ich damit umgehen muss.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      @Anna Fries: Lia gibt ihnen die Antwort. Zusätzlich gibt es ja noch sooooo viele Fälle wo die Pille versagt. OK, die gelebte Praxis der Pillenversager widerspricht allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, aber Männer sind ja so gutgläubig. Wenn ich als Frau auf keinen Fall ein Kind möchte, würde ich mich nicht auf Kondome verlassen. Andererseits sind ja Männer auch dumm. Wenn sich das Theme Kinderwunsch (beim Mann) definitv erledigt hat, dann löst man das Problem definitv, man ist dann nämlich auch häufig in der finanziell besonders attraktiven Zielgruppe für Frauen, die einen Zahlvater suchen.

    • Susi sagt:

      Lia, ihren Kommentar haben Sie jetzt echt aus der untersten Schublade gezogen, was? Nebst Ihrer einfältigen Sichtweise der Dinge müssen Sie Anna Fries auch noch persönlich angreifen. Sie sollten sich schämen.

    • Leserin sagt:

      Fremdgehen kann „passieren“? Nein, Fremdgehen ist eine Entscheidung und nichts, was einem widerfährt. Eintscheidungen werden aufgrund der Persönlichkeit und der Einstellungen getroffen und diese sollten bei der Partnerwahl im Vordergrund stehen.

  • Walter Schüpbach sagt:

    Wem die genetische Vaterschaft sehr wichtig ist, der sollte das Thema entweder in der Beziehung ansprechen, oder ernsthaft erwägen, beim nächsten Ferienbesuch in Ländern wie Grossbritannien, den Niederlanden, Italien oder Spanien legal heimlich testen zu lassen. Am besten bevor das Kind 1 Jahr alt wird. Denn dann kann man die Verhältnisse auch in der Schweiz noch legal regeln, und es besteht auch noch die Möglichkeit, zwischen dem biologischen Vater und dem Kind eine Vater-Kind-Beziehung aufzubauen. Wenn man alles erst später merkt, ist es für alle Beteiligten eine himmeltraurige Situation.

  • Raphael sagt:

    Ich weiss nicht, ob ich lückenlose DNS-Tests befürworten würde, aber dass die juristische Situation überarbeitet werden muss, ist klar, denn die Gesetzeslage ist widersprüchlich (besonders bei verheirateten Paaren).
    Einerseits existiert ein Recht auf Wissen um die eigene Herkunft, andererseits wird davon ausgegangen, dass Vaterschaft immer nur Pflicht, nie Recht ist.
    Dies zeigt sich daran, dass es (selbst mit Einverständnis der Mutter) ausgeschlossen ist, auf Vaterschaftsanerkennung zu klagen – der Gesetzgeber nimmt an, ein Kuckucksvater würde bei Verdacht sowieso auf Aberkennung klagen.

  • M.M sagt:

    Darum habe ich vor mehr als einem Jahrzehnt meiner jetzigen Frau schon bei unserem vierten oder fünften Treffen gesagt, dass ich einen Vaterschaftstest gleich nach der Geburt machen werde. Nicht weil ich ihr nicht traue. Sondern um als Beispiel hinhalten zu können. Es gibt keinen rationalen Grund nicht zu testen. Für Vater und Kind wäre das in vielen Fällen sehr hilfreich. So bei mir als Kind. Ich habe gezweifelt dass mein Vater, mein Vater ist (Er ist es). Nur weil Mütter ihre Geschlechtsgenossinen, die als Kuckuck agieren schützen wollen, müssen wir das noch lange nicht hinnehmen.

    • Susi sagt:

      Und haben Sie jetzt Kinder? Haben Sie den Test tatsächlich gemacht?

    • Muttis Liebling sagt:

      Es gibt ganz viele rationale Gründe, es nicht zu testen. Nämlich, weil ausser Kopftheater nichts passiert ist, wenn man nach Fremdgang wieder zusammen findet und den kleinen Kuckuck ganz lieb grosszieht.

      • Willtell sagt:

        und wenn der Mann jemanden schwängert, kann die Frau das fremde Kind auch einfach so mitaufnehmen??

      • Muttis Liebling sagt:

        @Willtell, Wenn das ‚fremde‘ Kind die Mutter verliert, warum nicht. Aber es hat ja meist eine eigene Mutter.

    • Ludger Pütz sagt:

      @M.M.

      damit bist Du vielen weit voraus und ich gratliere Dir dazu und Danke Dir, dass Du den Mut hattest, eine Forderung zu stellen, die der Staat gleich von Anfang an stellen sollte. Es gibt sonst keinen einzigen Bereich, in dem der Gesetzgeber Vermutungen für pauschale Regelungen als Basis nimmt.

      Es würde mich freuen, wenn Du von Deiner Geschichte als Kind und auch was Du für Schlussfolgerungen daraus gezogen hast im Kuckucksvaterblog erzählen würdest. http://kuckucksvater.wordpress.com/mitmachen/

      • M.M sagt:

        Lieber Ludger Pütz

        Danke für das Angebot. Ich werde darüber nachdenken. Das Problem ist, dass da wohl ein Shitstorm auf mich zukommen würde. Und darum ginge das nur zusammen mit meiner Frau.

        Gruss M.M

      • Susi sagt:

        ein Shitstorm? wer weiss, möglicherweise findet man das auch einfach mutig, wenn jemand so klar weiss, was er will, und das auch schnörkellos kommuniziert.

  • fabian sagt:

    Danke für diesen informativen Beitrag.
    Wenn Väter und Kinder über ihre Rechte informiert sind, können solche Diskriminierungen abgeschafft werden.

    • Ludger Pütz sagt:

      @fabian

      vielen Dank für das Kompliment. Wir vom Kuckucksvaterblog hoffen sehr, dass sich die Empörtheit mancher legen wird und an dessen Stelle die Erkenntnis tritt, dass die Sicherstellung der Identität eines Kindes Vorrang vor den persönlichen Befindlichkeiten steht. Die schwarze Adoption bzw. Kindesunterschiebung ist ein ernsthafter Vorgang.

  • Christoph Schnyder sagt:

    Einen staatlich verordneten Vaterschaftstest ab Geburt braucht es nicht, wohl aber eine gesellschaftliche Enttabuisierung und Legalisierung von Vaterschaftstests unter bestimmten Zustimmungsszenarien. Wir müssen davon wegkommen, dass der Wunsch nach einem frühen Vaterschaftstest primär als sexuelle Anschuldigung ausgelegt wird. Wenn meine Frau von mir einen HIV-Test fordern würde, hätte ich auch kein Problem damit. In beiden Fällen steht einfach zu viel auf dem Spiel. Und ja, für manche Männer ist leibliche Vaterschaft sehr wichtig, und daran ist auch nichts Verwerfliches!

    • Widerspenstige sagt:

      Genau, es braucht KEINEN staatlichen Eingriff via verordneten Vaterschaftstest nach einer Geburt. Das wäre ja noch schöner, wenn jede Mutter damit unter Verdacht gestellt würde. Wer einen Test machen lassen will, kann das auf eigene Kosten und Gefahr machen lassen (ja, es besteht die Gefahr eines nicht wieder gutzumachenden Vertrauensbruchs gegenüber der Mutter und deren ganzen Familie sowie dem Kind gegenüber!) Glauben Sie mir: es gibt mehr Mütter mit dem Wunsch, das Kind nich gebären zu müssen u tun es trotzdem, als Väter, welche nicht die biolog. Väter sind. Was wiegt schwerer für das Kind?

      • Ludger Pütz sagt:

        @widerspenstige

        Bei jedem Flug werden die Reisepapiere kontrolliert und das Gepäck durchleuchtet. Ein inzwischen ganz normaler Vorgang. Natürlich kann man auch da sagen, dass jeder unter Generalverdacht gestellt wird. Aber wenn man ein wenig die Luft aus der Angelegenheit nimmt, dann wird einem klar, dass es nichts persönliches ist, sondern nur eine Sicherstellung, die letztendlich jedem zugute kommt – außer Kriminellen natürlich.

      • Widerspenstige sagt:

        Sie vergleichen ernsthaft eine Flugreise und deren Kontrollen mit einem Vaterschaftstest?! Nur damit es klar ist: eine Flugreise wird anonym für die anderen Reisegäste angetreten und deshalb ist jede/r Reisende einigermassen unter Verdacht. Auch sind in so einem Flugzeug ziemlich viele fremde Menschen für eine gewisse Zeit auf engstem Raum zusammen. Da ist eine gewisse Vorkontrolle als Sicherheitspositiv unvermeidbar. Dagegen sind Elternpaare sich nicht fremd, denn sie hatten Sex miteinander – hoffentlich einvernehmlichen u guten. Daraus einen Generalverdacht zu kreieren geradezu absurd!

      • 13 sagt:

        @ Widerspenstige
        Ich habe das Gefühl, genau wegen solcher Einstellungen werden automatische Test gefordert. Versetzen sie sich mal nur kurz in die Lage eines Mannes, der zweifelt. Er hat nach Ihnen nun die Wahl zwischen Pest und Cholera: a) Er verlangt den Test, riskiert einen Vertrauensbruch mit der Mutter und damit, sollte es sein Kind sein auch eine verhinderte Beziehung mit dem Kind, wenn sie eingeschnappt ist. oder b) er riskiert sein Leben lang für ein fremdes Kind aufkommen zu müssen.
        C.S. hat aber zu recht etwas anderes geschrieben: Ein Test sollte nicht gleich eine Anschuldigung sein

      • 13 sagt:

        sondern lediglich eine Absicherung.

        „Glauben Sie mir: es gibt mehr Mütter mit dem Wunsch, das Kind nich gebären zu müssen u tun es trotzdem, als Väter, welche nicht die biolog. Väter sind.“
        Das verstehe ich nicht. In den meisten Fällen hat die Frau die Verhütung unter Kontrolle. Und auch darf sie sich alleine für eine Abtreibung entscheiden, auch wenn er das Kind möchte. Er hat da keine Chance- Habe gleich drei solche Fälle im engeren Umfeld. Und Sie glauben wirklich, dass bei mehr als 4% aller Geburten die Mutter das Kind nicht wollte? In der CH?

      • Chris Stoffer sagt:

        @ Widerspenstige
        Frauen stehen alleine wegen ihrer Biologie unter Generalverdacht. Wurde schon in zig Studien beweisen, dass sich Frauen sexier anziehen und eher Seitensprünge machen in ihrer Fruchtbarer Phase. Und schon vor Jahrzehnten war eines von 10 Kindern ein Kuckuckskind, heute wohl eher mehr.

        Für den Mann steht viel auf dem Spiel, materiell und psychologisch. Eine Frau, die einmal betrügt, wird es wieder tun. Und sie findet ihren Partner auch nicht ganz so toll., sonst würde sie es nicht tun. Scheidung vorprogrammiert. Dann zahlt Mann noch Alimente für ein Kuckuckskind…

      • Muttis Liebling sagt:

        @WS, der Tenor ist dich eindeutig, panische Angst, für ein ‚fremdes‘ Kind sein schönes, natürlich hart verdientes Geld aus dem Fenster werfen zu müssen, getarnt hinter pseudopsychischem Entsetzen. Die Frau, das Luder, geht auf Spermajagd und der treue und eben hart arbeitende Gatte muss dafür Jahrzehnte die Unterhaltsstrafe entrichten.
        Die Regeln der Vaterschaftsfestlegung und die Unterhaltsgesetze hierzulande sind zwar wirklich skandalös und gegen jedes Rechtsempfinden, aber bei Geld hört der Spass eben auf. Einer muss der Zahlhans sein, wer egal, Hauptsache die öffentliche Hand ist es nicht.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Das findet so Beifall bei der Mehrheit der nicht betroffenen Steuervermeidenwoller.
        Die Zahl der ungewollten Kinder schätzen wir ebenso wie die Kuckuckskinder bei 10%. Das ergaben jahrelange Befragungen von Gebärenden an der Charité und das dürfte hierzulande nicht anders sein.

        Wäre ich Frau und mir käme mein oder irgendein Mann mit dem Wunsch nach Vaterschaftstest, wäre der gestreckte Mittelfinger das letzte, was der vom mir persönlich sehen würde, gefolgt von der apersonalen Alimente Forderung. Wer Sicherheit sucht, soll maximalen Ärger ernten.

      • Muttis Liebling sagt:

        3/ Und so eine Gesetz wird es nie geben. Erst einmal würde die Politik sich damit selbst das Leben schwer machen, man hat ja auch so immer einen Zahlhans, bei dem Gerechtigkeitserwägungen keine Rolle spielen.
        Ausserdem gibt man kein Geld aus, um eine phobische männliche Randgruppe zu bedienen. nur weil die es nicht geschafft haben, erwachsen zu werden und mit Niederlagen umzugehen.
        Ist halt Pech, wenn man Kuckucksvater wird, und wenn man partout nicht zahlen will, siedelt man in ein Nachbarland über. Die EU Länder treiben keine CH Sozialabgaben ein.

      • Chris Stoffer sagt:

        @ Muttis Liebling

        Wir reden dann nach der ersten Scheidung von Ihnen wieder, nachdem Sie herausgefundenen haben das Ihre Frau die Dorfschlampe war und Sie als Weichei, Waschlappen und Taugenichts angesehen hat, der für genau eines gut ist: Die Rechnungen zahlen.

      • Susi sagt:

        Chris Stoffer, warum reden Sie jetzt so abschätzig über MLs Frau, über die Sie gar nichts wissen? Sie tönen ganz schön aggressiv. Wurden Sie hier persönlich angegriffen? Eben. Dann sollten Sie vielleicht auch ein wenig auf der sachlichen Ebene bleiben.

      • Leserin sagt:

        @Stoffer: Sie argumentieren hier mit vermeintlichen wissenschaftlichen Fakten, jedoch ohne über die nötige Bildung zu verfügen. Bitte unterlassen Sie das oder eignen Sie sich das Wissen in einem entsprechenden Studiengang an. Die von Ihnen behaupteten „Fakten“ sind inexistent und wurden mehrfach in wissenschaftlichen Studien widerlegt. Deklarieren Sie Ihre Meinung also als solche anstatt für ihre abwertende Haltung Frauen gegenüber (sind wegen ihrer Biologie Schlampen) eine wissenschaftliche Legitimation herbeizufantasieren.

    • Bernd sagt:

      @Schnyder
      Die Zeiten haben sich halt geändert. Natürlich geht ein gegenseitiger Aidstest auch ok.
      Und warum kein Vaterschaftstest, wenn jemand den Verdacht hat, da stimmt was nicht.
      Meine Kids sahen mir zu ähnlich, als dass dies notwendig war.
      Es geht hier ja auch um sehr viel Geld für Kuckuckskinder.

      • Muttis Liebling sagt:

        Es geht nur um Geld, das sensibelste Organ des Schweizers ist sein Portemonnaie. Ich freue mich immer diebisch, wenn ein Kleinspekulant um sein ganzes Geld gebracht wird und genau so sollte jeder Mann, der bei Kind zuerst an Geld denkt, genau um dieses gebracht werden.

  • Mark sagt:

    Sehr nachvollziehbar. Aber was würde so ein Vaterschaftstest kosten und wie könnte der vonstatten gehen?

    • Muttis Liebling sagt:

      In absehbarer Zeit gibt es eine DNA- Datenbank aller Bürger und dann macht man das transparent im Hintergrund. Ob man den Eltern das Resultat mitteilt, ist eine andere Sache.
      Individualisierte Medizin ist anders nicht möglich, die Sicherheitsleute wollen es und auch die Lebensmittelindustrie wird es wollen, um gezielt zu werben. Irgendwann gibt es Kleidung, die auf Hautsensibilität und Allergiestatus optimiert ist und dann wollen es auch die Textiler.
      Also es kommt.
      Auch aus diesem Grund ist es völlig überflüssig, dahingehende Gesetze kurz vor Spontanumsetzung zu lancieren.

  • Wissengleichstand für Vater und Mutter……

    Ist das eine Volksinitiative Wert???

  • Dieser Artikel ist ganz schlimm, er erinnert mich an die 2 Wochen des wartens.
    Ich verstehe nicht, weshalb der Test nicht automatisch bei der Geburt vollzogen wird? Es wäre nur Fair.

    Der Nachwuchs, erhielt bei der Geburt den Namen der Mutter (da nicht verheirratet).
    Weshalb eigentlich?

    Weil man(n) sich nur der Mutter sicher sein kann? Wie ist es möglich, dass ein unschuldiger Freier Mann (Mensch) gezielt
    hinter das Licht geführt werden kann und bestraft wird, obwohl er nur im guten Sinne, im denken und handeln agiert hat.

    Weshalb wird der Betrug vom Gesetzes wegen unterstützt???

    • Muttis Liebling sagt:

      In CH kommt grundsätzlich Geld vor Moral. Man darf das Kind ungestraft vernachlässigen, zumindest solange es nicht zu offensichtlich wird, die Alimente aber muss pünktlich eingehen, von wem auch immer.

  • Lala sagt:

    Wo ist das Problem? Jede Frau die weiss wer der Vater ihrer Kinder ist, muss nichts befürchten. So gesehen, hätten die Eltern mit dem Test Wissensgleichstand. Würde zu Tage kommen, dass der Vater nicht der biologische Vater ist, wäre die Möglichkeit da, eine Lösung für alle zu finden. Dies bevor zu viele Gefühle und Bindungen entstanden sind. Ich kann mir vorstellen, dass es auch für die Mutter auf die Dauer belastender ist mit so einem Geheimnis leben zu müssen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Nicht alle Mütter wissen, wer die Väter ihrer Kinder sind und mit einem Geheimnis zu leben, ist nun wirklich kein Problem.

  • Willtell sagt:

    Vater zu werden, ist nicht schwer, aber Vater zu sein,das ist eine richtige Aufgabe. Ich habe bei meinem ersten Sohn, seit seit seiner Geburt Zweifel, ob er mein richtiger Sohn ist. Seine Mutter verrreiste damals Ende November für 3 Monate ins Ausland, er wurde Anfangs September geboren, und er gleicht mir überhaupt nicht. Damals habe ich dies hingegenommen, wegen dem Hausfrieden. In der Schweiz in der Ehe ist automatisch der Ehemann der Vater, ab 5 Jahren kann kein Vaterschaftstest mehr gemacht werden…welch Hohn und Kniefall vor den Emanzen und Kuckuksmüttern. Meine Kinder leben im Ausland.

  • Mario Basler sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Sollte es nicht in beidseitigem Interesse sein, dass sowohl Mutter als auch Vater 100% Gewissheit haben, dass sie die leiblichen Eltern des Kindes sind?
    Gerade auf Grund der hiesigen Gesetzeslage (Beispiel Bezahlvater) würde ich als Mann einen DNA-Test verlangen – ohne jetzt der Mutter irgend ein Fehlverhalten unterstellen zu wollen. Dann herrscht aber bei beiden Seiten sofort Klarheit und solche Themen wie Verdachtsmomente, Ungewissheit, finanzielle Ausnutzung des Mannes etc. wären unverzüglich und für immer vom Tisch! Zum Kindswohl & zum Elternwohl!!!

    • 13 sagt:

      „Sollte es nicht in beidseitigem Interesse sein, dass sowohl Mutter als auch Vater 100% Gewissheit haben“

      Nein, es gibt wie gesagt, auch Männer, die es nicht wissen wollen. Warum muss es ihnen aufgezwungen werden.

      Und die Frage, die sich halt doch noch stellt: Wer bezahlt das Ganze am Schluss? Primär die ganzen Tests, aber auch die ganzen Aberkennungsverfahren und den Unterhalt der vaterlosen Kinder? Wir können uns vormachen, was wir wollen, es ist NICHT im Interesse uns allen, dass die Wahrheit immer rauskommt. Im Gemeinwohl ist das nicht.

      • Lala sagt:

        @13
        Da bin ich anderer Ansicht. Ich kenne zwei Männer und Kinder die davon betroffen sind. Was diese Menschen durchgemacht haben, wünscht man Niemandem. Auch die erweiterte Familie ist je nach dem betroffen, da sind Grosseltern, die plötzlich keine mehr sind usw. Denn in einem Fall als die Bombe platzte, nahm die Mutter das Kind und ging. Alle leiden, das Kind, der Nichtvater und die Verwandtschaft. Da ist mir das Wohl einer Allgemeinheit schnuppe. Da könnte man auch gleich verlangen das bildungsferne Eltern auf Kinder verzichten, denn diese Kinder kosten den Staat meist viel mehr Geld.

      • Christoph Bögli sagt:

        @13: Es wäre leicht das Ganze so zu regeln, dass niemand es wissen muss. Aufgezwungen kann und soll so etwas ja nicht. Es geht nur darum, dass man es nicht erzwingen muss, wenn man es wissen will. Und der praktische Teil davon, also der Test, ist trivial und die Kosten minimal, zudem ständig sinkend. Die weitergehenden Implikationen müsste man wohl ausrechnen, sind aber auch nicht so einseitig. Man denke nur an die (auch finanziellen) Konsequenzen bei späterer Entdeckungen, Rechtsstreit, Scheidungen, zerrüttete Familien und Psychen..

      • Susi sagt:

        Ich habe einen Bekannten, der hat mit seiner Ex-Frau drei Kinder. Er und seine Ex sind blond und blauäugig, so sind die beiden älteren Kinder, das jüngste hat braune Augen. Als er mal den Verdacht äusserte, dass das jüngste ein Kuckuckskind sein könnte, wies ich ihn darauf hin, dass zwei blauäugige Eltern kein Kind mit braunen Augen zeugen können und riet ihm, doch einen Test zu machen. Er meinte, er wolle lieber darauf verzichten, weil er den Kleinen so lieb habe. Nimmt ihn nach wie vor an den Kinderwochenenden zu sich. Man soll ein Recht haben darauf, etwas nicht wissen zu wollen.

      • 13 sagt:

        @ Lala
        Darum ja meine Forderung (und da unterschreibe ich bei Herrn Bögli), dass es jeder machen darf, ohne die Zustimmung des anderen. Aber eben nicht machen muss! Ich sprach von Fällen, wo der Vater weiss, dass er evtl. nicht der Vater ist, aber es halt nicht wissen will, um das Kind nicht zu verlieren oder die Beziehung zu ihm zu verschlechtern. siehe Bsp. Susi.

        Und ich bin auch nicht der Meinung, dass das Gemeinwohl Vorrang hat, überhaupt nicht, ich denke einfach, wir sollten die Folgen auch ansprechen.

        Darum mein Kompromiss: kein Automatismus, aber anonyme Tests zulässig machen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Es wird immer deutlicher, dass es wieder mal nur eine ökonomisch erzeugte Pseudofragestellung ist, welche in 90% der Welt nie geführt werden würde.
      Das Dilemma ist die aus meiner Sicht unredliche Verzahnung von Familie und Unterhaltspflicht. Lose Zusammenhänge dürfen da sein, aber nicht in der Stringenz wie hier und heute. Dieser Zustand wird sich auch nicht halten lassen, weil es immer mehr Mobilität im Sinne von Arbeitsnomaden gibt, die einer nationalen Rechtsprechung die Möglichkeit nehmen, auf den Vater zurückzugreifen. Da kann man sich Gesetze dazu gleich sparen.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Monogamie ist eine kulturelle Invariante, welche nur im kleineren Teil der Welt gepflegt wird. In der arabischen Welt verstösst man seine Frau und dann kann die sehen, wie sie hinkommt. In Südchina existieren noch Matriarchate, keine 1:1 Paarung kennen, die Frau ist Familienchef und zieht die Kinder gross, die Männer kommen und gehen und keiner weiss, wer wessen Kinds Vater ist.
        Man kann sich ja eheliche Treue wünschen, wie man sich einen Porsche zu Weihnachten wünscht. Wie der Porsche bleibt dieser Wunsch meist unerfüllt. Das hat dann Konsequenzen, die man nicht per Gesetz regeln kann.

    • Christoph Bögli sagt:

      @13: Ausserdem scheint es etwas bedenklich, in solch einer Frage mögliche gesellschaftliche Kosten als Totschlagargument für individuelle Probleme und ein Informationsrecht zu verwenden. Man stelle sich vor, man würde in anderen Fragen so handeln. Nach der Logik müsste man etwa Paare auch zu Pränataldiagnostik und etwaigen Abtreibungen zwingen damit bloss kein behindertes Kind der Gesellschaft Kosten aufbürdet..

      • Muttis Liebling sagt:

        Behinderte Kinder sind ein intrinsisches, den biologischen Fortpflanzungsgesetzen geschuldetes Risiko, welches in der Kalkulation der sozialen und gesundheitlichen Aufwendungen bereits enthalten sind.
        Obligatorische Vaterschaftsteste sind Zusatzaufwendungen auf Grund eines hausgemachten Problems, welches nur in unterhaltsverpflichtenden Gesetzen und in den Köpfen mancher Männern existiert.

  • Anh Toan sagt:

    „Wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Kindsmutter verheiratet ist, der wird als gesetzlicher Vater eingetragen. “ (=Familienwohl geht vor Kindeswohl)

    Die biologischen Eltern sind Vater und Mutter, ausser jemand anders übernimmt diese Pflichten, aber nur solange, wie das Kind nichts anderes verlangt. Das Kind hat immer ein Recht, seine Vaterschaftsansprüche gegen den biologischen Vater geltend zu machen. Fraglich erscheint mir, wie weit dem biologischen Vater Rechte gewährt werden sollen.

    Ich sehe die Kenntnis der Kuckuckseigenschaft als Weg zur Lösung, die Vermutung ist das Problem.

    • Anh Toan sagt:

      Ich habe die Vermutung grundsätzlich, hatte diese auch als Teenager irgendwann, schlicht die Erkenntnis, dass es meine Mutter mir wohl nicht erzählen würde, und das es mir eigentlich egal ist, aber dies vielleicht auch, weil ich keinen Grund zu zweifeln sah.

      Sind aber Zweifel da, lassen sich diese mit Realitätsverweigerung nicht beseitigen. Ich kann einem Kuckuckskind oder einem adoptierten oder einem aus früherer Ehe Vater sein, solange mich dieses lässt.

      Diskutabel ist, wie weit die Rechte des biologischen Vaters eingeschränkt werden können. Die Rechte des Kindes müssen wir wahren.

      • Willtell sagt:

        warum schrenkt nicht die Rechte der Rabenmutter ein? Ein Vater, der sein Leben lang für Kuckuckskinder bezahlt, sollte von der Rabenmutter finanziell vollumfänglich entschädigt werden, ansonsten ist dies nur ein Hohn an alle zahlenden Väter, mich eingeschlossen. Warum immer das Kindswohl? Mann sollte an alle denken, nicht nur an die Kinder, sondern auch an die Väter, die zahlen, und keine Rechte haben. Kindswohl wird heute vielfach missbraucht.

      • Anh Toan sagt:

        Haben die Väter bezahlt, unter der Bedingung, biologischer Vater zu sein?

        Wenn Du nicht von mir bist, habe ich meine Zuneigung, Fürsorge und finanziellen Mittel umsonst aufgewendet?

        Das ist Mittelalter, passt zu Ihrem Nick.

      • Henriette sagt:

        Ein Kuckuckskind spürt immer, dass der Mann der Mutter nicht der Vater sein kann. Diese „Wissen“ begleitet es immer, wird erstmal verdrängt, dann sucht es die „Schuld“ für das Nicht-geliebt-sein bei sich selbst. Obwohl die Thematik nie formuliert wurde, beeinträchtigt sie die gesamte Familie, zuvorderst das Kuckuckskind. Es versucht alles, um sich die fehlende Liebe zu verdienen, immer erfolglos. Es beginnt an sich, seinem Wert, seiner Liebenswürdigkeit zu zweifeln. Es wird still und traurig, es lebt in permanenter Anspannung.
        Jedes Kind hat ein Recht zu wissen, wer der biologische Vater ist.

      • Susi sagt:

        „Ein Kuckuckskind spürt immer, dass der Mann der Mutter nicht der Vater sein kann. Diese “Wissen” begleitet es immer, wird erstmal verdrängt, dann sucht es die “Schuld” für das Nicht-geliebt-sein bei sich selbst.“

        Hä? Warum soll ein Kuckuckskind sowas spüren, wenn es vielleicht selbst die Mutter nicht mal weiss? Sind wir jetzt in der Esoterik & Hobbypsychologie-Ecke angekommen?

      • Henriette sagt:

        Susi, Ihr „Hä“ verrät, ohne den Rest gelesen zu haben, wess Geistes Kind Sie sind.
        Psychologie haben Sie nicht studiert, sofern Sie überhaupt irgendeinen Schulabschluss haben.

      • Susi sagt:

        Ja, wenn Sie meinen.
        🙂

      • Willtell sagt:

        @Toan, ist es Unwissenheit, Arroganz der Sie so einen Unsinn schreiben lässt? Ich bin mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein solcher Kuckucksvater, soll ich einfach zahlen? Haben Sie Gefühle? Wahrscheinlich nur fürs Kindeswohl. Typisch linke, studierte Arroganz

      • Sportpapi sagt:

        @willtell: Ich weiss, heute ist es üblich, den „Linken“ und „Studierten“ die Schuld an allem zu geben. Auch da, wo wir seit Jahrzehnten bürgerlich regiert werden.
        Ich verstehe, dass Sie momentan offenbar stark betroffen sind. Aber was passiert, wenn Sie nun von der Mutter das Geld zurückfordern? Dann verlieren Sie gleichzeitig auch jeden Bezug zum Kind, für das Sie wohl ein guter Vater gewesen sind, und zu dem Sie – hoffentlich – eine gute Beziehung aufgebaut haben.

      • Anh Toan sagt:

        @Willtell:

        Ich halte das Kindeswohl zuoberst stellen für eine treffende Beschreibung von Elternschaft.

        Wer zahlen „muss“ hat doch zumindest auch Vaterschaftsrechte, wenige ich weiss, das ist ein anderes Thema.

        Die Mutter des Kindes hat Ihre Gefühle verletzt. Einfach zahlen sollen Sie für Ihr Kind, und wenn Sie es deswegen nicht mehr als Ihres betrachten, tut es mir dennoch nicht leid, wenn Sie für das Kind zahlen müssen, leid tut mir das Kind und Ihnen das so hart zu sagen.

        In Ihrer Situation hätte ich Angst um meine Vaterstellung, ich wäre froh, wenigstens zahlen zu dürfen.

      • Willtell sagt:

        @ Anh Toan: Wer glauben Sie eigentlich, wer sie sind? Gott? Sie haben kein Verständnis dafür, dass man 15 Jahre lang zahlen muss, obwohl man zweifelt, dass man der Vater ist??? Ich hoffe, der Tagi veröffentlicht dies hier: Wenn jemand so etwas äussert, dann zeigt er/sie sein/ihr wahres Gesicht. Wenn ich eine Frau wäre, dies hier schreibt, dass der Vater zahlt, dann wären Sie die erste, die schreit, dass dies nicht geht. Welch ein Hohn (der ungestraft) geäussert wird. Denken Sie an irgendwelche Gefühle, ausser an die des Kindes? Ich fühle mich sehr verletzt durch Sie..

  • Marcel sagt:

    Irgendwie finde ich das Thema gerade ein RIESEN Armutszeugnis für die betroffenen Frauen. Entschuldigt, aber bei dem Gedanken dass euch der Trieb nach Fortpflanzung zu solchen Taten zwingt, lässt in mir ein grosses Mass an Mitleid für euch aufkommen. Mitleid, aber auch ein gewisses Mass an Abscheu und Unverständnis. Gibt es heute mittlerweile nicht andere Wege um zu seinem Kind zu kommen? Schon mal daran gedacht, dass wenn es mit dem Partner nicht klappt, dass er einfach chemisch das falsche Gegenstück ist?

  • Daniel Adler sagt:

    „Auch die Vaterschaftsanerkennung ist beliebig, solange die Kindsmutter nicht verheiratet ist und der Anerkennung – durch wen auch immer – zustimmt.“ Falsch! Dem muss ich widersprechen. Zivilstandsämter in der Schweiz sind angewiesen, die Anerkennung und Eintragung von Amtes wegen zu verweigern, wenn die Vaterschaft nicht wahrscheinlich ist. Ist die Vaterschaft nicht möglich, muss die Anerkennung verweigert werden. Zudem macht sich strafbar, wer ein Kind anerkennt im Wissen, dass er nicht der biologische Vater ist (Erschleichen einer Falschbeurkundung). Zugegeben: Fälle sind aber kaum bekannt.

  • Rémy sagt:

    Zu Glauben, die so auf Gleichberechtigung erpichten Frauen, würden so einen naturgegebenen Vorteil einfach aufgeben und aus der Hand lassen, ist blauäugig…eine Utopie, und eine Unterschätzung des Kampfgeistes der Frauen…sie haben jetzt mehr oder weniger alle Nachteile die sie auf Männer hatten aufgeholt, wieso sollten sie denn nun die Vorteile die sie schon hatten, die ihnen der Gesetzgeber gab in einer Zeit als sie wirklich benachteiligt waren, nun aufgeben?
    Frauen sind halt Gleichberechtigter als Männer..die grösste Lüge der Menschheit ist die Mär mit dem angeblich „schwachen Geschlecht“

  • Jana sagt:

    Ich finde es schade, dass ein solcher Test nötig ist, damit die Leute ihre Kinder akzepteren. Zwischen Erzeuger und Vater ist immernoch ein himmelweiter Unterschied. Die Bindung zum Kind ist meiner Meinung nach viel entscheidender und sollte nicht von der biologischen Abstammung abhängig gemacht werden.

    • Marcel sagt:

      Echt? Denkt so jemand der mit dem Thema Erfahrung hat? *fragend guck* Für mich klingt das ja schon fast wie eine Entschuldigung, warum die Mutter dem Vater ein Kuckukskind unterjubelt. Sorry.

    • Leonardo sagt:

      Ich sehe das anders. Wir haben einen starken biologischen Urtrieb uns zu vermehren; unsere Gene weiterzugeben. Bei einem Kuckuckskind wird dem Vater dieser „Basislebenszweck“ genommen. Je nach Alter und Situation wird er genetisch aufhören zu existieren. Ihm wird „Unsterblichkeit“ verwehrt. Also eine massive Schädigung des seelischen Gleichgewichts (für viele Männer/Menschen).

      Mit Ihrer Argumentation könnte man ja auch Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen jegliche Hilfe verweigern und sie auf Adoption verweisen. Und jeder könnte IRGEND ein Kind aus der Klinik heimnehmen; nicht so wichtig.

      • Susi sagt:

        „Wir haben einen starken biologischen Urtrieb uns zu vermehren; unsere Gene weiterzugeben. Bei einem Kuckuckskind wird dem Vater dieser “Basislebenszweck” genommen. Je nach Alter und Situation wird er genetisch aufhören zu existieren.“ Hier wurde dafür einfach ein anderer Mann „unsterblich“ gemacht. Vielleicht einer, der für die Frau besser riecht, der in Kombination mit ihren Genen den widerstandsfähigeren Nachwuchs produziert, aber für eine Beziehung nicht taugt…

      • Leonardo sagt:

        Das wird den betroffenen/betrogenen Vater ungemein freuen. Ihre „Argumentation“ macht die Sache ja noch schlimmer. Vielleicht meinen Sie es ja ironisch. Wenn nicht: Ist es für Sie auch ok (falls Sie das damit ausdrücken wollten), dass ein Mann fremdgeht, weil seine Frau für eine Beziehung taugt, aber nicht für (guten) Sex?

      • Susi sagt:

        Ein Hauch von Ironie ist sicherlich dabei. Aber meine Argumentation ist nicht aus der Luft gegriffen, dazu gibt es zahlreiche Studien und die Statistiken sprechen Bände. Übrigens denke ich auch nicht, dass das „ok ist“, wie sie es ausdrücken, ich will damit einfach sagen, was die biologischen Hintergründe für ein solches – von mir aus auch ethisch verwerfliches – Verhalten sind. Und ja, wenn man diese Argumentation weiterdenkt, dann ist es logisch, dass Männer, die mit ihren Frauen sexuell nicht (mehr) viel anfangen können, fremd gehen.
        Ob ich das „ok“ finde oder nicht, ist irrelevant.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Leonardo, das geht schon in Richtung Fortpflanzungs- Taliban. Meine Gene zu streuen, ist nicht mein Basislebenszweck, schon eher, Kinder nach meinen Werten zu erziehen, auch wenn sie nicht meine Gene haben. Soviel Bedeutung haben Gene nämlich gar nicht, von Aberrationen mal abgesehen. Meine These war immer. dass man aus 97% aller Neugeborenen so ziemlich alles machen kann. Fast alle haben die Potenz, klug und schön zu werden. Nur wird den meisten diese Potenz wegerzogen.
        Liebe, Ehe und Sex sind drei Kategorien, die nur gering überlappen. Die zu vereinen, hat einen zeitabhängigen Sinn.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Es schützt vor emotionalen Überreaktionen, vor Fremdeingriffen in die Familie, vor Geschlechtskrankheiten und vor weiss nicht, was noch.
        Nur sind diese Risiken heute, im Gegensatz zu 1870, als die Idee Raum gewann, aus Liebe zu heiraten, beherrschbar geworden. Es sei denn, man ist ein Beziehungs- Taliban und will den Partner fundamentalistisch exklusiv. Die Haltung ist aber nicht tragfähig und von der Wirklichkeit längst widerlegt.
        50% aller Ehefrauen lokalisieren in anonymen Interviews den ersten Seitensprung in den ersten 5 Ehejahren, Ehemänner, etwas träger, brauchen dafür 7 Jahre.

      • Muttis Liebling sagt:

        3/ Wenn man eine lebenszeitliche Beziehung sucht, was ich immer achten, respektieren, nur mir selbst nicht wünschen würde, muss man lernen, mit solchen Störungen umzugehen. Für ein ewiges Treuegelübde leben wir einfach zu lange und unter zu vielen wechselnden Bedingungen. Früher im Dorf war alles klar, mit 14 kannte man alle in Frage kommenden Partner. Selbst wenn man alle durchprobiert hat, konnte man mit 18 in eine treue Beziehung treten, es gab keinen Konkurrenten mehr. Ist heute ein wenig anders.

      • Susi sagt:

        @ML „Soviel Bedeutung haben Gene nämlich gar nicht, von Aberrationen mal abgesehen. Meine These war immer. dass man aus 97% aller Neugeborenen so ziemlich alles machen kann.“
        Worauf beruht diese These? Ich kenne mich da nicht detailliert aus, aber nach dem, was ich gelesen oder von Biologen und Ärzten gehört habe, sollte man die Genetik nicht unterschätzen. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren..

      • Muttis Liebling sagt:

        @Susi, Genetik macht den Möglichkeitsraum, Erziehung die Ausschöpfung dessen. Es gibt ein Internat im Berner Land, die machen aus fast jedem wie immer auch runtergekommenen Jugendlichen einen Harvard- tauglichen Maturanden. Es kostet nur etwas, sehr viel Geld und 1:1 Pädagogik.
        Die 97% sind geschätzt, ich bin immer gern bei uns in der Gebärabteilung und im Kinderzimmer, wo die Neugeborenen in Reih und Glied auf so einer Art halbrunden Tresen liegen um gewickelt zu werden. Die sind alle wunderschön, selten mal eine Ausnahme. Die Hebammen bestätigen meine Ansichten.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ So traurig es klingt, es sind die Eltern, die den Kindern ihrer Möglichkeiten berauben, weil sie Abbilder ihrer selbst haben wollen, hierzulande kleinkarierte Erbsen- (Geld-) Zähler. Das verrät sich schon an Begriffen wie ‚aufgestellt‘, ‚bodenständig‘.

      • Sportpapi sagt:

        @ML: Das sind unter anderem auch die Träume von Begabungsforschern, die glauben, jeder Mensch könne in Sport, Musik etc. ein Genie werden, wenn er nur 10 000 Stunden trainiert. Nur trainieren in der Regel unbegabte Menschen nicht so viel, weil der Erfolg ausbleibt. Mittlerweile kommt man von solchen extremen Haltungen eher wieder weg.

      • Muttis Liebling sagt:

        @SP, Genie oder Spitzensportler kann man durch Training nicht werden, Harvard- Absolvent schon. Aber was viel wichtiger ist, sein Mentales, sein Selbst, sogar das Unterbewusstsein kann man ganz gut trainieren. Nur versuchen das zu Wenige.

    • Susi sagt:

      Es gibt doch auch Zwillingsforschungen, die zeigen, dass sich nach der Geburt getrennte eineiige Zwillinge sehr ähnlich entwickeln, unabhängig von ihrem Umfeld. Viele Eigenschaften, Musikalität beispielsweise, sollen auch genetisch bedingt sein.
      Alle Babys sind schön, also, ich weiss nicht so recht. Von meinen fand ich das natürlich auch, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das generell nicht einfach am Kindchenschema liegt, auf das wir so gut ansprechen.
      Die Ausführungen überzeugen mich nicht so ganz.

    • MarceL Elsener sagt:

      Nach Ihrer Logik, werte Jana, wäre es in der Geburtsabteilung eines Spitals völlig unnötig, die Babys aufgrund der tatsächlichen biologischen Verwandtschaft den einzelnen Müttern zuzuordnen. Eine Frau gebiert ein Baby und bekommt später den erstbesten Säugling aus dem Babypool des Sptals in die Arme gedrückt und gut ist. Die biologische Verwandtschaft spielt keine Rolle. Das Baby würde erst nach dem Verlassen des Spitals als gesetzliches Kind der Eltern registriert. Würden die Mütter das wirklich goutieren? Nein? Weshalb sollten es dann Väter goutieren?

  • Andreas Kaufmann sagt:

    Zugegeben die Kirche hat vieles verbockt und viele ihrer Vertreter lebten in Doppelmoral. Doch eigentlich war die kirchliche Sexualmoral im Grunde gar nicht so schlecht. Mit der Aufklärung haben wir den Glauben und die Kirche aus unserem Leben gestrichen und zum Protest tut wir am liebsten gleich alle Sünden!
    Nur mit den unliebsamen Folgen hat wohl niemand gerechnet. Alles hat seine Konsequenzen. Unser Gesetz erlaubt dir viel, aber nicht alles dient dir zum Guten!

    • 13 sagt:

      Nicht nur viele Vertreter der Kirche lebten in einer Doppelmoral, sondern die kirchlich gepredigte! Sexualmoral war noch nie die gelebte. Die Frage, die wir hier zu beantworten haben ist lediglich: Stehen wir dazu und passen unser System den Tatsachen an oder verschliessen wir die Augen zugunsten eines höheren Interessen (ob nun die Kirche, das Ansehen oder die Staatsfinanzen spielt an sich keine Rolle)? Es hat beides Vor- und Nachteile.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        Vielleicht sind wir in der Minderheit (die sollte man ja besonders schützen…) doch es gibt tatsächlich Menschen, die bewusst bis zur Ehe auf Sex verzichten. Ich war fast 28 als ich geheiratet habe. Natürlich war es manchmal schwer ohne Sex, aber eigentlich war es eher die Sehnsucht nach einer lieben Frau. Wir sind jetzt 10 Jahre glücklich verheiratet und wir vertrauen uns blind. Das ist aber nicht einfach so gekommen, sondern erfordert kontinuierliches „Arbeiten“ an unserer Beziehung! Wir haben keinen Stress wegen Affären, Geschlechtskrankheiten oder gar Kuckuckskindern!

      • Sportpapi sagt:

        Naja, das Jahrzehnt ohne Sex ist auch nicht gerade stresslos. Und was, wenn das dann nicht klappt? Dann folgen 50 weitere stressige, oder zumindest unbefriedigte Jahre…

      • 13 sagt:

        Und das blinde Vertrauen reicht zum sagen, dass weder Sie noch Ihre Frau jemals einen Seitensprung haben werden? Und der Verzicht auf vorehelichen Sex reicht als Garantie? Die Logik erschliesst sich mir nicht.

        Ich hatte vorehelichen Sex, bin nun aber seit fast 12 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit 7 Jahren verheiratet, ich habe ihn während dieser Zeit nie betrogen und er soviel ich weiss auch nicht und gab mir nie einen Anlass an ihm zu zweifeln. Wir hatten auch nie Stress mit Geschlechtskrankheiten oder ausserehelichen Kinder. Aber ich bin nicht naiv genug, dass es uns nicht treffen kann.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        @ 13: Schön für sie. Ich nehme jetzt mal nicht an, dass sie vor ihrem jetztigen Partner Duzende andere gehabt haben, sonst sehe ich es als kleines Wunder, dass sie immer noch zusammen sind und nie eine Affäre hatten. Ich sehe nicht null Sex vor der Ehe, als Garantie für Treue. Aber es kann eine Hilfe sein, auf der Suche des „Richtigen“ nicht gleich intim zu werden. Ich denke, dass jemand der/die lange freizügig gelebt hat, nicht plötzlich in einer Beziehung treu wird?

      • Susi sagt:

        @ Andreas Kaufmann:
        Warum soll man in einer Beziehung nicht treu sein können, wenn man auf Phasen der Freizügigkeit hatte??? Ich hatte vor meiner jetzigen Beziehung „Dutzende von Männern“, wie sie das so schön ausdrücken, und nun bin ich meinem Mann tatsächlich treu. Von Anfang an und das sogar absolut mühelos.
        Allerdings finde ich, dass man die meisten Seitensprünge (ich rede hier nicht von Liebschaften, sondern von Fremdgehen ohne Involvierung der Gefühle) nicht allzu gewichten sollte; es darf aber natürlich keine Schwangerschaft daraus entstehen u. keine Krankheit übertragen werden, klar.

      • Sportpapi sagt:

        @Andreas Kaufmann: Für mich gehörte zur Suche nach der geliebten Partnerin der Sex auch dazu. Ist ja nicht unwichtig, gerade wenn man sich sexuelle Exklusivität verspricht. Wie wären Sie denn damit umgegangen, wenn das nicht geklappt hätte, oder Ihr einfach nicht kompatibel gewesen wärt?

      • Andreas Kaufmann sagt:

        @ Sportpapi
        „wenn das nicht geklappt hätte“. Wenn man eine innige Beziehung aufgebaut hat, wüsste ich nicht, warum es nicht klappen sollte. Natürlich muss man mal vorher über Sex offen gesprochen haben. Ernste Probleme sehe ich eigentlich diesbezüglich nur bei Vergewaltigungsopfern.
        “ Ihr einfach nicht kompatibel gewesen wärt“. Also ich hätte noch nie gehört, dass ein Penis nicht in eine Vagina passt. Wenn ein Ehemann und eine Ehefrau sexuell nicht zusammen „passen“ ist das zu 99.9% nicht physisch, sondern psychisch bedingt!

    • Susann sagt:

      In Ihrer Vorstellung gab es also zu gottesfürchtigen Zeiten keine unehelichen Kinder, kein Fremdgehen, keine Homosexualität? Nö, es war einfach so dass Männer damals machen konnten was immer sie wollten und der Rest die Klappe zu halten hatte.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        Klar gab es das schon immer und es soll sogar unter den frommen Evangelikalen vorkommen…
        Ich sage nur, dass ich dieses Lebensmodell für mich bevorzuge und damit eine erfüllte Sexualität und eine glückliche Beziehung habe. Dafür habe ich viele Probleme nicht!

        So ein Seitensprung mag ja anfänglich was prickelndes und aufregendes an sich haben, doch was bleibt nach dem Orgasmus? Wer von euch geht danach ohne Schuldgefühle, Leere, Scham oder gar Ekel zurück zur Partnerin, als wäre nichts gewesen?

      • Muttis Liebling sagt:

        Viele gehen ohne Scham, schon gar nicht mit Ekel in die Familie zurück, denn da ist ihr Zuhause.

      • Susi sagt:

        Andeas Kaufmann, Sie haben nach eigenen Angaben nie einen Seitensprung gemacht, wollen aber genau wissen, wie man sich danach fühlt? Viel eher lässt sich das Gefühl mit jenem vergleichen, das man nach einem Gang zu McDonald’s haben mag: Man geht nach dem ungesunden aber genussvollen kulinarischen Schnellschuss gerne wieder zur Alltagskost zurück. Kein grosses Drama, kein Aufgewühltsein, weil der Sex eben reine Lustbefriedigung war und daher für die Beziehung völlig bedeutungslos ist. Das ist zumindest das, was ich von notorischen FremdgängerInnen höre, wenn sie über ihre Seitenprüge berichten.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        Mag sein, dass ihr bei einem Seitensprung keine Gefühle habt. Warum flippen aber so viele Menschen aus und trennen sich sogar, wenn sie von einer Affäre ihres Partners Wind bekommen?
        Sorry für folgenden Vergleich, aber ich kann ihn an dieser Stelle nicht verkneiffen: Es soll Berufskiller geben, die genauso wenig empfinden, wenn sie jemanden erschiessen… Was ich damit sagen will: Mit der Zeit stumpft man ab.

        Wie auch immer: Jeder soll tun was er gut findet, solange er niemandem schadet oder Leid zufügt. Und jeder soll auch mit den Konsequenzen seines Handelns leben und dafür gerade stehn!

      • Susi sagt:

        Also, der Vergleich hinkt ja auf mehreren Ebenen: Ist es denn ok, wenn ein Berufskiller mit Lust tötet anstatt ohne Gefühle? „Mit der Zeit stumpft man ab.“ Auch hier sprechen Sie abwertend von etwas, worin Sie gar keine Erfahrung haben. Auch wenn man mit vielen verschiedenen Partnern oberflächlichen Sex (macht übrigens ganz viel Spass!) hatte, bedeutet das nicht, dass man die grenzenlose Tiefe, Wärme und Intimität von Sex in Verbindung mit Liebe nicht mehr empfinden kann. Das sind zwei grundverschiedene Dinge.
        Spalten Sie eventuell die „Heilige“ von der „Hure“ etwas zu vehement ab?

      • Susi sagt:

        „Warum flippen aber so viele Menschen aus und trennen sich sogar, wenn sie von einer Affäre ihres Partners Wind bekommen?“
        Wahrscheinlich, weil sie die emotionale Gewichtung eines Seitensprungs überbewerten. Eine Affäre finde ich übrigens etwas anderes, das geht bereits in den Bereich Zweitbeziehung, damit hätte ich auch meine liebe Mühe und es würde mich wahnsinnig verletzten.

      • Susi sagt:

        Die Gewissheit, dass man zu seinem Partner gehört und man einander liebt, entspannt aber diesbezüglich unheimlich. Ich bin meinem Mann treu und bin der Überzeugung, dass mein Mann es auch ist. Von einem Seitensprung würde ich aber gar nicht wissen wollen, genau deshalb, weil dann die Fantasien und Projektionen Überhand nehmen. Bedeutungslose Ausrutscher sollten einfach nie ans Licht kommen. Hat man eine Affäre und sich in jemand anderes verliebt, sieht die Sache grundlegend anders aus, aber das ist hier ja gar nicht Thema.

      • Sportpapi sagt:

        Vernünftige, pragmatische Einstellung, Susi. Würde man sich mehr wünschen. Ich wundere mich ja viel, weshalb ausgerechnet Leute, die „Sex nicht so wichtig“ finden, bei einem Seitensprung des Partners umgehend die Koffer packen würden.

      • Susi sagt:

        Danke, SP, ich stosse mit dieser Haltung nämlich oft auf Unverständnis.
        Warum Sexmuffel bei einem Seitensprung des Partners oft grad die Koffer packen? Vielleicht hat es genau damit zu tun, dass sie vermuten, dass ihr Partner mit jemand anderem eine Lust empfindet, die ihnen selbst fremd ist und sie fühlen sich dadurch ausgeschlossen. Wahrscheinlich haben sie sogar recht damit.
        Ich denke, auch eine Beziehung mit grandiosem Sex ist nicht vor Seitensprüngen gefeit, aber man geht davon aus, dass der andere auswärts nichts Besseres bekommen hat, nur etwas Neues. Verzeihbarer Jagdtrieb, halt.

      • Sportpapi sagt:

        @Susi: Ich finde, es ist die Haltung einer selbstbewussten Person. Und einer, die trennen kann zwischen Sex mit einer geliebten Person und Sex als rein körperlicher Befriedigung. Wenn man das selber nicht tut, kann man es vielleicht auch bei anderen schwer nachvollziehen.

      • Susi sagt:

        ja, ich glaube, genau da liegt der Hund begraben!

  • Marie-Anne sagt:

    Es ist stossend, dass der Gesetzgeber den Betrug in Fragen der Vaterschaft fördert. Das hat mit Kindeswohl nichts zu tun, nur mit „Ruhe im Karton“ zu Gunsten der Allgemeinheit, damit irgendeiner zahlt, egal welcher. Ich verstehe jeden Mann, der gerne sicher sein möchte, ob sein Kind auch biologisch sein Kind ist. Mütter würden sich auch wehren, wenn man ihnen im Spital einfach irgendein Kind mitgeben würde nach der Devise: Egal welches, sei froh, dass du eines bekommst. Abgesehen davon sind die meisten Menschen enorm daran interessiert, wer ihre Erzeuger sind.

    • Vollenweider sagt:

      Was der Blog nicht schreibt: Kinder können bis zu einem Jahr nach dem erreichen ihrer Volljährigkeit eine bestehende Vaterschaft anfechten. Den Interessen des Kindes, seinen biologischen Vater zu kennen und zu diesem ein Vaterschaftsverhältnis zu unterhalten, wurde also Rechnung getragen. Dass fünf Jahre nach der Geburt des Kindes (bzw. nach der Anerkennung der Vaterschaft) die soziale Vaterschaft und das aufgebaute Verhältnis zwischen Vater und Kind grundsätzlich höher gewichtet werden, als die Absenderschaft eines Spermiums, dünkt mich nachvollziehbar.

    • Ludger Pütz sagt:

      @Marie-Anne

      Es freut mich einen so positiven Kommentar zur Vaterschaftstestfrage zu lesen. Den Vergleich mit der Kindesvertauschung auf der Säuglingsstation bringe ich selber gerne an, denn wenn sich die dem Vaterschaftstest negativ gegenüberstehenden Frauen sich vorstellen, dass sie ein anderes Kind, als ihr eigenes aufziehen würden, ist ein wenig Chance da, dass sie für uns Scheinväter und Kuckuckskinder Empathie entwickeln.

  • Andreas Kaufmann sagt:

    Bei allen Kommentaren geht es darum, wie man mit diesem Betrug an den Kindern und den beiden Vätern am besten umgeht. Egal wie man die Gesetze dreht und wendet, am Ende gibt es nur Verlierer!
    Deshalb plädiere ich für absolute sexuelle Treue in der Partnerschaft/Ehe! Dann braucht es auch keine Mio. schweren Aufklärungskampagnen gegen HIV! Die sexuelle Freizügigkeit ist gegenüber den ausserhalb einer festen Beziehung gezeugten Kindern absolut verantwortungslos. Wir sind doch Menschen mit Verstand und nicht Tiere, die frei nach ihrem Instinkt poppen müssen…

    • Susi sagt:

      Was „Menschen mit Verstand“ angeht: Der biologische Auftrag des Mannes ist, sein Erbgut möglichst zu verbreiten; die Frau hingegen sollte eine gewisse Anzahl Kuckucksei aufziehen, um eine möglichst grosse Durchmischung des Erbgutes zu gewährleisten.
      Ich plädiere hier nicht für ein Fremdgehen, zudem käme man hier ethisch vom Hundertsten ins Tausendste. Ich sage nur, dass die Forderung nach einer treuen Menschheit ein Kampf gegen Windmühlen ist, angesichts der Tatsache, dass ein Grossteil sein Sexualleben halt offensichtlich gemäss seines biologischen Auftrags praktiziert.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        In dem Sinne hat die Zuwanderung aus der ganzen Welt doch einen positiven Effekt…

      • Susi sagt:

        ja, im Prinzip würde das heissen, dass dank der Globalisierung Fremdgehen weniger dringend ist! 🙂

      • Andreas Kaufmann sagt:

        Jetzt mal ernsthaft: Die gute Durchmischung des Erbguts ist für die Gesellschaft als Ganzes zwar wichtig. Unter Geschwistern macht es jedoch keinen Sinn verschiedene Väter zu haben. Zufällig könnten sich sogar zwei biologische Halbgeschwister heiraten, ohne es zu wissen…

      • Kathy sagt:

        Immer das mit der Biologie… Natürlich spielt die mit, aber wer genug Charakter hat, kann das Ausleben seiner Sexualität steuern.

      • Susi sagt:

        Klar, das stimmt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich Halbgeschwister heiraten, ist vernachlässigbar im Gesamtblick. Natürlich macht es in Bezug auf das Individuum keinen Sinn, aber mit Fokus auf die Arterhaltung eben längerfristig schon. Ich merke grad, dass ich beginne, wie Muttis Liebling zu klingen…

      • Susi sagt:

        @ Kathy: Genau um diese Diskussion geht es mir nicht, das habe ich oben ganz klar gesagt: Wenn man die Sache aus der Perspektive der Ethik anschaut, dann sieht das alles natürlich anders aus.
        Ihrer Meinung nach hat aber offenbar ein Grossteil der Bevölkerung keinen Charakter; trauriges Menschenbild, das sich hier ergibt. Dabei geschieht dieses Verhalten im Dienste der Evolution.

        Ich argumentiere hier übrigens rein theoretisch, weil ich finde, dass dieser Aspekt nicht einfach vernachlässigt werden kann mit rudimentären Aussagen wie „immer das mit der Biologie“; die Realität sieht anders aus.

      • Andreas Kaufmann sagt:

        Bitte stellen sie die Menschheit nicht auf eine Stufe mit den Tieren, die einfach nicht anders können. Manchmal hat man zwar schon den Eindruck, dass viele beim Thema Sex ihren Verstand ausschalten. Für einen gut sozialisierten Menschen geht es doch einfach nicht, dass man seinen Partner betrügt und zu tiefst verletzt.

        Eine evolutionstechnische Notwendigkeit zur Promiskuität sehe ich beim besten Willen nicht. Gäbe es bei uns kein so gutes Sozialsystem, dann würde wohl jede Frau versuchen einen möglichst starken und erfolgreichen Mann an sich zu binden und nicht riskieren, diesen zu verlieren

      • Susi sagt:

        Das Konzept eines Sozialsystems existiert noch nicht lange genug, als dass es unser biologisches Programm beeinflussen könnte. Genau wie unser Körper sich noch nicht an das immer verfügbare Nahrungsangebot und die geringere Notwendigkeit an Bewegung gewöhnt hat, mit dem Resultat von Zivilisationsbeschwerden wie Übergewicht etc.
        Ja, aus der Sicht gut sozialisierter Menschen geht es nicht, dass man jemanden betrügt und verletzt, dennoch wird es unheimlich häufig so gemacht. Meine Argumentation soll daher nicht auch nicht wertend sein.

        Beim Sex den Verstand einschalten? Wie befremdlich. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Kaufmann: Die andere Seite ist aber: Weshalb erwarten Menschen diese Exklusivität und sind so wahnsinnig betroffen und verletzt, wenn der Partner sich nicht an diese Abmachung hält, die offenbar schwierig einzuhalten ist?

      • Andreas Kaufmann sagt:

        @ Sportpapi: Genau das frage ich mich ja auch.
        Es gab ja schon immer Seitensprünge und Kuckuckskinder. Doch ich denke, dass heute nicht nur offen darüber geredet wird, sondern dass es auch viel häufiger passiert, als noch vor 100 Jahren. Ich möchte nicht die Zeiten zurück, wo man nach einem „Fehltritt“ geächtet wurde. Doch man sollte den Jungen wieder beibringen, dass Promiskuität ihr Bedürfnis nach echter Liebe nicht befriedigt, sondern dass die Sexualität etwas verletzliches ist mit dem man behutsam und verantwortungsvoll umgehen soll und eben nicht triebgesteuert wie manche Tiere!

      • Susi sagt:

        @Kaufmann: Wieso sollte durch Sex das Bedürfnis nach echter Liebe befriedigt werden? Echte Liebe und Sex müssen doch nicht zwingend miteinander verknüpft werden! Sex soll nicht triebgesteuert/animalisch sein?
        Das finde ich doch jetzt wirklich ein wenig befremdlich, (diesmal sogar ohne Smiley).

  • Widerspenstige sagt:

    So ein Vaterschaftstest kann freiwillig gemacht werden, aber darf niemals! per Gesetz durchgezwängt werden. Jahrzehntelang haben Mütter gekämpft für mehr Gerechtigkeit, wenn sie unvorgesehen schwanger und mit dem Kind sitzen gelassen wurden. Auf Willkür dem biolog. Vater ausgesetzt, ob er das Kind annehmen möchte oder ob er sich aus dem Staub macht. Jetzt, wo ein paar Gesetze zugunsten von Mutter und Kind bestehen – um diese Ungerechtigkeiten ein wenig auszugleichen notabene! – kommen ständig solche unglaublich entwürdigenden monetäre Anliegen. Jede frischgebackene Mutter unter Verdacht?!

    • Sportpapi sagt:

      Hä? Früher waren die Gesetze umgerecht, deshalb dürfen sie heute auch mal in die andere Richtung ungerecht sein? Wie wärs denn einfach mal mit fair und gleichberechtigt?

    • Ricco Morales sagt:

      ja, es gibt väter die sich aus der verantwortung stehlen wollen (ist aber schwierig, weil die mutter einen DNA test verlangen kann). und es gibt mütter, die dem biologischen vater das kind vorenthalten oder ihn nur als zahlvater wollen (ist eher möglich). wäre es umgekehrt, würden das frauen sicher auch als ungerecht empfinden.
      es ist schwierig, gesetze zu formulieren, das all diesen fällen rechnung trägt und sowohl müttern als auch vätern ihre rechte zusichert. gemeinsames sorgerecht ist ein anfang, ev. würde mehr ermessensspielraum der behörden bei der anordnung von DNA tests helfen.

      • Widerspenstige sagt:

        Ricco M: Wie Sie richtig sagen, ist es schwierig für die Gesetzgeber, diese so zu formulieren, dass sie alle Aspekte berücksichtigen können. Eine Herkulesaufgabe, die praktisch nicht umsetzbar ist, wie sehr viele Kommentare wieder zeigen. Natürlich bleibt es immer eine Frage des Gewissens, ob eine Mutter wissentlich ein Kuckuckskind verschweigt oder ob die Beziehung die Wahrheit erträgt. Ein Test kann ja gemacht werden – freiwillig und/oder wie ML erwähnt via Blutgruppenpass. Würde endlich ein StaatsFonds die Funktion von Alimentenzahlungen übernehmen, wäre diese Frage mehrheitlich vom Tisch.

    • 13 sagt:

      „Auf Willkür dem biolog. Vater ausgesetzt, ob er das Kind annehmen möchte oder ob er sich aus dem Staub macht.“

      Und wie steht es mit der Willkür der Ehefrau, ob sie zu ihrem Fehler steht oder dem Ehemann einfach ein Kind unterjubelt? Der Schutz der ledigen Mütter wird ja durch einen Vaterschaftstest in keiner Weise beeinflusst. Der biologische Vater wird trotzdem zur Kasse gebeten.

      • Sportpapi sagt:

        Das ist doch dann keine Willkür, sondern Notwehr, Handlung in absoluter Notlage…

      • Widerspenstige sagt:

        13, diese Willkür war der Normalfall gerade in der Schweiz vor noch nicht langer Zeit. Bis es entsprechende Gesetze und Kindesschutz gab. Mütter haben schon immer vorallem aus existenzellen Gründen ein ungewolltes Kind ‚untergejubelt‘. Denn wer hätte für sie und ihr Kind sorgen sollen, da sie keine oder kaum einen Beruf gelernt u somit eigenes Geld besassen? Meine Aussage bezog sich auf jene Misstände, welche dann die heutigen Gesetze hervor brachte. Gewisse Anpassungen der Gesetzeslage sind in der Umsetzungsphase wie zB das gem. Sorgerecht. Welches mE kaum die erwünschte Wirkung zeigen wird!

    • Willtell sagt:

      Wenn Vater nicht zahlt, kommt halt jemand anders, der die Rechnung bezahlen soll? Die Mutter weiss immer, wer der Vater ist, aber der Vater kann sein ganzes Leben zweifeln. Solche Aussagen sollten gerichtlich geahndet werden, denn sie rufen zu Meineid auf…

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Eigentlich hätten Sie Ihre Meinung nicht mal schreiben müssen, Ihr Pseudonym hätte gereicht. Kriegt die Frau mal weniger als 50 %, dann ist bei Ihnen die Empörung gross, kriegt sie mehr als 50 % ist das in Ihren Augen eine Entschädigung für mehrere tausend Jahre Unterdrückung. Bei den unfreiwilligen Vätern sollten wir wieder zur alten Regelung zurückkehren, sie könnten dann entscheiden, ob sie das Kind annehmen bzw. dafür bezahlen wollen oder nicht. Das wäre mal eine faire Regelung.

    • Christoph Schnyder sagt:

      Vaterschaftstests werden heute schon per Gesetz durchgezwängt, und zwar genau dann, wenn ledige Männer ihre Vaterschaft bestreiten. Gerade weil es inzwischen nicht mehr so ist, wie Sie schreiben, und vor allem weil Vaterschaftstests heute routinemässig durchgeführt werden, um die Vaterschaftsverpflichtungen unwilliger Väter gerichtlich anzuordnen, wäre es nur fair, dass den zu Unrecht als Vätern betitelten Männern ebenfalls die Möglichkeit offensteht, ihre Nicht-Vaterschaft durch einen Vaterschaftstest zu beweisen.

  • Muttis Liebling sagt:

    Der Knackpunkt ist das Wort ‚Gewissheit‘. Wer Gewissheit braucht, dem wird nichts anderes bleiben, als einen Vaterschaftstest zu machen, es sei denn, einige phänotypische Merkmale sind offensichtlich. Die Blutgruppe wird bei der Geburt obligatorisch bestimmt und meine kenne ich. Da hat man schon 50 – 70% Sicherheit, je nach eigener Blutgruppe.
    Es gibt aber auch Menschen, denen an Gewissheit oder Sicherheit kaum gelegen ist. Die brauchen keinen Vaterschaftstest, keinen Velohelm und keine Risikolebensversicherung. Also soll das jeder nach Gusto regeln und das geht ja.

    • Susi sagt:

      Das stimmt nicht, die Blutgruppe wird bei Neugeborenen nicht mehr obligatorisch bestimmt, zumindest nicht in der Schweiz.

      • ka sagt:

        keine Ahnung welche Blutgruppe meine Kinder haben, die wird bestimmt nicht obligatorisch bestimmt. Ist wohl den Sparmassnahmen zum Opfer gefallen.

      • ka sagt:

        war nicht im Triemli, sondern in Uster

    • Muttis Liebling sagt:

      Bei Spitalsgeburten gehört die Blutgruppenbestimmung zur Routine, bestätigen mir die Hebammen hier im Haus. Aber es gibt in CH, im Gegensatz zu den meisten Ländern keinen obligatorischen Mutterpass, in dem die ebenso routinemässig eingetragen wird. Aber auch das machen die Spitäler, die ich kenne, von sich aus.

      • Susi sagt:

        Nochmal: Das stimmt nicht. Ich habe vor 5 Jahren in der Maternité im Stadtspital Triemli geboren und aus Interesse nach der Blutgruppe meiner Tochter gefragt. Die Hebamme sagte, dass die Blutgruppe nicht mehr standardmässig bestimmt wird. Wäre die Blutgruppe bestimmt worden, wüsste ich das, ich habe ja ausdrücklich danach gefragt, während ich noch im Spital war.

      • ka sagt:

        ging mir auch so, habe mich ebenfalls nach der Geburt nach der Blutgruppe erkundigt, das wird mehr routinemässig gemacht! Bei allen drei Kindern nicht, sind inzwischen 9/11/15 Jahre alt!

      • Muttis Liebling sagt:

        Dann wird das wohl nicht verpflichtend sein oder kantonaler Regelung unterliegen. Bei uns bekommt jede Gebärende einen Mutterpass, in dem steht die Blutgruppe des Säuglings. Das kostet fast nichts und schafft Sicherheit und gleichzeitig auch Verbindlichkeit. Wenn das Triemli das nicht nötig hat, sei es. Meiner Kenntnis nach stellt das eine Ausnahme dar und ich kenne ca. 20 der wichtigsten Kantonsspitäler.

      • 13 sagt:

        Ich habe vor fast 6 Jahren im Inselspital Bern entbunden und vor fast 3 in einem Regionalspital, auch Kt. BE. Bei der ersten Geburt wurde die Blutgruppe nicht getestet, bei der zweiten schon. Es läuft wohl überall alles etwas anders.

  • Mia sagt:

    Was für eine verkehrte Welt. Männer, die Vater werden sollen/wollen gleich von Anfang an auf einem Vaterschaftsaftstest bestehen und gleichzeitig ist Fremdgehen in der Ehe mehr denn je ein Thema, das als Kavaliersdelikt oder gar als Selbstverständlichkeit gehandelt wird. Ich fühl mich jetzt als verantwortungsvolle Partnerin und Mutter grad völlig geohrfeigt!

    • D. Meier sagt:

      Genau deshalb braucht es die Möglichkeit anonym Tests machen zu können.
      Dann braucht der Mann oder auch die Frau kein „Geschirr“ zu zerschlagen und kann es mal in Ruhe abklären, falls der Wunsch da ist.
      Sollte sich der Verdacht verhärten, so hat man immernoch die Wahl zwischen schweigen und zur Rede stellen.

  • Marcel sagt:

    Hammer: „Nur die wenigsten sind sich bewusst, dass die Vaterschaft generell unsicher ist.“ Hier wird gerade allen Müttern an die Ohren geklatscht, dass sie ihr Kind fremdgezeugt haben. Ich frage mich, dass wenn dieses Thema wirklich so aktuell und oft vorkommt, was denn die ganzen Vorwürfe von den Frauen an die Männer sollen, dass der Mann in der Ehe fremd geht? Scheinbar ist ja die Frau nicht besser? Na ja, das zeigt es mal wieder: Mist und Dreck, beides ist kein Deut besser. Ich hab dazu nur eines zu sagen: PFUI an die Frauen die das tun!!! (PS: Pfui an Männer die Fremd gingen/gehen)

    • Hans sagt:

      @Marcel: na ja, die verheiratete Frau kann ja mit einem Single-Mann fremdgegangen sein, sie ist Fremdgängerin, er aber nicht. Über den Begriff des „Ehebrechens“ kann man dann zusätzlich streiten. Sie bricht definitiv ihre Ehe, er wohl nur, wenn man sehr konservativ denkt (er wäre dann wohl eher ein Mithelfer beim Bruch einer fremden Ehe, aber er selbst bricht ja keine Ehe).

    • Christoph Bögli sagt:

      Es geht wohl eher um das Festhalten nüchterner Fakten: Meta-Studien zeigen, dass der Anteil an Kuckuckskindern global bei ca. 4% liegt (natürlich mit massiven regionalen Unterschieden). Das ist nicht enorm, aber sicher genug, um festzuhalten, dass eine Vaterschaft grundsätzlich nicht völlig sicher ist.
      Im übrigen, dass beiderseitig fremdgegangen wird und das wohl in gleichem Masse, dürfte keine neue Erkenntnis sein. Das gebietet ja im Prinzip schon die Logik. Wobei der Umstand in spezifischen Fällen letztlich weder Männer noch Frauen entschuldigt..

    • 13 sagt:

      Also, ich verstehe den Beitrag nicht. Fremdgehen ist sicher falsch. Sich beim Fremdgehen nicht zu schützen noch viel verwerflicher, da man damit nicht nur riskiert, ein Kind zu zeugen, sondern zusätzlich sich und damit auch den ahnungslosen (Ehe)-Partner mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken. Wo ist aber der Unterschied ob Mann oder Frau fremdgeht? Und wie kommen Sie darauf, dass es mehr Männer sind als Frauen? Oder dass es den Männern häufiger vorgeworfen wird?

  • Hermann sagt:

    Meist wird betont, was für eine grosse finanzielle Verantwortung ein Vater übernehme. Dabei wird vergessen, wieviel ein Kind einem Vater gibt, egal ob er nun der biologische Vater ist oder nicht. Jedes Kind hat ein Anrecht auf einen Vater, das ist ein Grundrecht. Und wenn man ein Kind auf seinem Entwicklungsweg begleiten darf, sollte man dafür dankbar sein und als verantwortungsvoller Mensch sein bestes tun. Finanzielle Gedanken sollten dabei im Hintergrund stehen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Es geht ja nicht nur um die finanzielle Investition, eine Beziehung zum Kind ist auch eine riesige emotionale Investition. Stellt sich später heraus, dass man eigentlich nicht der Vater war, dürfte gerade der Punkt schmerzhaft und die entstehenden Zweifel problematisch sein. Klar kann man da sagen: Bindung und gemeinsame Erfahrungen sind wichtiger als Blut und Gene, aber das sagt sich wohl nur leicht, wenn man selber nicht davon betroffen ist. Immerhin geht es ja nicht nur darum, nicht biologischer Vater zu sein, sondern auch alles was daraus folgt, etwa bezüglich der Mutter..

    • drache sagt:

      Was wollen Sie damit sagen? Der Vater sollte in jedem Fall das Recht haben, sich seine Vaterschaft durch eine labortechnische Untersuchung bestätigen zu lassen – darum geht es hier.

    • Leonardo sagt:

      Das kann/könnte ich nur von jemandem ernst nehmen, der selbst mit dieser Einstellung ein Kuckuckskind grossgezogen hat.

    • Peter Fu sagt:

      Ist Ihr Beitrag ernst gemeint oder bitterst zynisch? Verstehe nicht von was Sie reden.

      • Hermann sagt:

        Falls sie, Peter Fu, von meinem Beitrag sprechen ist er absolut ernst gemeint. Ich ziehe einen eigenen und einen Stiefsohn auf. Das Spannungsfeld ist gross, da beide Kinder Probleme haben. Der erste ist ein Asperger, der Stiefsohn kommt aus einer extremen Beziehung. Ich erlebe täglich, dass ich als Vater keine leichte Aufgabe habe, die beiden aber ein Recht darauf haben, einen Vater zu haben, der in ihrem Leben eine positive Bedeutung hat.

      • eineMutter sagt:

        Lieber Hermann, ihre zutiefst menschlichen Worte haben mich sehr gefreut. Danke.

      • Leonardo sagt:

        Ein Stiefsohn ist doch etwas völlig anderes.

      • Hermann sagt:

        Bei einem Stiefsohn wie auch bei einem Kuckuckskind ist das Kind nicht mit mir biologisch verwandt. Ich verstehe meinen Stiefsohn manchmal nicht sofort, da er anders denkt, während ich mit meinem eigenen Sohn sofort kommuniziere. Natürlich kommt beim Kuckuckskind die Problematik mit der untreuen Ehefrau dazu. Doch in jedem Falle muss das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Nicht weil das nett ist, sondern weil das Kind darauf ein Anrecht hat.

      • Ludger Pütz sagt:

        @Hermann

        Ein Stiefsohn und ein Kuckuckskind haben folgende Unterschiede: Dem Stiefsohn ist bewußt, dass seine biologischen Wurzeln woanders liegen, dem Kuckuckskind hingegen nicht. Es bekommt alles nur im Unterbewusstsein zu spüren. Das Gleiche gilt auch für den Stiefvater im Vergleich zum Scheinvater.

        Diese verschiedenen Positionen gleichzusetzen setzt entweder voraus, dass man den Sachverhalt nicht verstanden hat oder ihn (bewusst?) leugnet.

        Somit kann ich den Kommentaren von Leonardo nur zustimmen.

  • una sagt:

    Obligatorische Tests finde ich persönlich keine gute Idee, aber dass jeder Elternteil und auch jedes Kind ohne Einwilligung des anderen einen Gentest machen lassen kann.
    Ich bin aufgewachsen als ein vermeintliches Kuckuckskind. Mein Vater war der fixen Überzeugung, meine Mutter hätte ihn betrogen und ich sei die Frucht davon. Ich habe das erfahren als ich 40 Jahre alt war. Auf mein Bestreben hin wurde dann ein Vaterschaftstest gemacht und siehe da. Ich bin trotzdem seine Tochter. An der kaputten Beziehung ändert das nach all diesen Jahren nichts mehr.

    • Billy sagt:

      ist es aber nicht so, dass bei einem Gentest nicht nur der Vater sondern zwingend immer auch die Mutter mitgetestet werden muss? (zumindest vor Gericht). Ich meine, sonst könnte ja der Vater extra oder aus Versehen die falsche Kindes-DNA einschicken und testen lassen. Daher meine ich, dass darum immer beide Eltern getestet werden und das geht halt nicht auch ohne die Einwilligung der 2te Person, deren DNA auch mitgetestet wird.

      • M.M sagt:

        Nein, die Mutter muss nicht zwingend getestet werden. Es reicht wenn zwei Personen ihre Genetische Verwandtschaft testen. Die Mutter zu haben, vereinfacht die Sache allerdings. Geschwister würde aber auch gehen.

  • Anna sagt:

    Ich habe meinem Partner als ich schwanger war, sofort gesagt, dass ich überhaupt nicht beleidigt wäre, wenn er einen Vaterschaftstest möchte – einfach nur um wirklich sicher zu sein (ich hatte keinen anderen Mann, aber das kann er streng genommen ja nicht wissen). Schliesslich geht er als Vater ein riesengrosses Commitment ein. Ich habe beim Gericht einmal gesehen, wie einem Mann mitgeteilt werden musste, dass er doch nicht der Vater sei. Der Richter hatte ihn vorher noch gefragt, ob er es wirklich wissen will. Es hat dem armen Mann das Herz gebrochen. Die Frau hätte ich erwürgen können.

    • Alice im Wunschland sagt:

      Schön wenn alle Frauen/Mütter so denken und handeln würden. Es gäbeviel weniger Streit und Unrcht!

  • Tomas sagt:

    Der Vaterschaftstest sollte spätestens bei einer Scheidung der Normalfall sein, bzw. es sollte möglich sein, ihn ohne Zustimmung der Ehefrau verlangen zu dürfen.
    Die Frau weisst meistens, ob der Vater ohne Zweifel auch wirklich der Vater ist, und sie sollte wissen, dass spätestens wenn sie die Scheidung einreicht sie die Wahrheit einholen könnte. Vielleicht würde sich die Scheidungswütigkeit der Frauen mit dieser Massnahme plötzlich etwas abmildern.

    • Alice im Wunschland sagt:

      Da wird sich die zuständige Bundesrätin mit Händen und Füssen dagegen wehren!

    • Alice im Wunschland sagt:

      Was ich noch sagen/schreiben wollte; spätestens bei einer Scheidung, finde ich ist viel zu spät. Da würde zu vieles kaputt gemacht was schon gewachsen ist – deshalb den Test gleich nach der Geburt obligatorisch – geht in einen Zug mit den anderen, fälligen, Untersuchungen.

      • Tomas sagt:

        Ich sehe es auch so, denke aber, dass im Augenblick wo sich die Frau entscheidet die Familie kaputt zu machen, sich aber dennoch vom Geld des „Vaters“ ihr Leben finanzieren zu lassen es eine berechtigte Frage ist, wessen Kinder der herausgemobbte Mann ernähren muss. Es steht nirgends geschrieben, dass er – falls es nicht seine Kinder sind – sie nicht als solche betrachten darf, es sollte aber sein Entscheid sein.

    • Anna sagt:

      Das Problem ist doch aber, dass bei einer Scheidung die Kinder und ihr „Papa“ zueinander schon grosse Gefühle entwickelt haben. Es geht ja nicht „nur“ ums finanzielle Commitment. Von einem Tag auf der andere ist „Papa“ plötzlich nicht mehr der Vater. Wenn schon, sollte der Test so früh als möglich gemacht werden. D.h. Männer sollten auch ohne Einwilligung der Frau den Test machen können.

  • D. Meier sagt:

    Ist eigentlich schon verkehrt, dass der Staat einer Frau die fremd geht folgendes erleichtert:
    – Vertuschung des Fremdgehens
    – Finanzielles und emotionales Ausbeuten des Scheinvaters (Wo ist die Grenze zu Trickbetrug?)
    -> Ein Kind Kostet je nach Studium bis zu 1 Mio bis es selbständig ist.
    – Anlügen des Kindes und des Scheinvaters und überhaupt alle in der Familie
    – Verweigerung der Rechte des Kindes gegenüber seinem echten Vater und der Rechte des Vaters gegenüber dem Kind

    Dabei wäre das alles einfach mit einem einfachen Vaterschaftstest prüfbar.

  • Alice im Wunschland sagt:

    Eine gerechte und saubere Lösung;
    Gleich nach der Geburt einen Vaterschaftstest/DNA Vergleich mit den eltern machen. Wer nichts zu verbergen hat, kann überhaupt nicht dagegen sein. Die Mutter muss nicht mit späteren Verdächtigungen rechnen wenn das Kind in seiner späteren Entwicklung nicht dem Vater ähnelt.Der Vater hat es schwarz auf weiss das es wirklich sein Kind ist und das Kind, das wichtigste beim ganzen, hat die absolute Gewissheit wer sein Vater und wer seine Mutter ist.
    Damit können auch Verwechslungen der Babys, kommt doch auch hie und da vor, in Spitälern ausgeschlossen werden.

  • eleonore sagt:

    Wenn man schon einen obligatorischen Vaterschaftstest ab Geburt einführt, dann gehört dazu auch eine DNA-Datenbank aller Männer im Land (inklusive Touristen), um den richtigen Vater auch identifizieren zu können. sonst hätte das ganze ja keinen Sinn für die Kinder. Die wollen ja wissen, wer ihr Vater ist, nicht wer nicht ihr Vater ist.

    Und wo ist das Problem, wenn man zu anfang jeder Partnerschaft abmacht, dass bei jedem Kind ein Vaterschaftstest bei Geburt gemacht wird? die Frau, der es nicht passt, muss ja nicht mit Ihnen schlafen…

    • Alice im Wunschland sagt:

      Weshalb diesen Wunsch nach einer, über die Landesgrenzen hinaus reichenden, Datenbank?
      Ich denke oder hoffe, es sollte jeder Frau möglich sein zu wissen wer denn als Vater ihres Kindes in Frage kommt. Oder sind wir heute schon so weit das ungeschützter Geschlechtsverkehr, der zur Zeugung eines Kindes führt, zu den alltäglichen Vergnügen gehört?

      • eleonore sagt:

        es gibt x Möglichkeiten, warum sie es nicht weiss, von K.O-Tropfen über Vergewaltigung durch einen Unbekannten bis hin zu den Typen, die einfach einen falschen Namen angeben… oder 9 Monate später nicht auffindbar sind…

  • eleonore sagt:

    Leider sind nicht alle leiblichen väter wirklich heiss darauf, als solche identifiziert zu werden. Das fangt bei den samenspendern an und hört bei den fremdgehenden Männern, die aussereheliche Kinder zeugen nicht auf…

    Manche Mütter verheimlichen den wahren vater, weil es ihm peinlich sein könnte, weil er in einer festen Beziehung lebt, aus der er fremd gegangen ist.

    Ich finde, das Kind hat ein Recht, seinen Vater zu kennen. Aber nicht alle Männer sind bereit, zu ihren Seitensprüngen und deren Resultate zu stehen!

    • Alice im Wunschland sagt:

      auch zu Seitensprüngen gehören immer noch Zwei!

      • eleonore sagt:

        die Verantwortung für einen Seitensprung trägt der/die Seitenspringende. er/sie hat sich in seiner/ihrer Partnerschaft verpflichtet, er/sie schuldet seinem/r PartnerIn Treue. Der/die andere hat niemandem was versprochen, manchmal weiss er/sie nicht einmal, dass der/die Seitenspringende seitenspringt (siehe ehering abnehmen, und so…)

  • Anneliese Meyer sagt:

    Bei unserem ersten Kind vor zig Jahren wollte mein damaliger Freund (heute Ehemann) auch einen Vaterschaftstest machen lassen. Unsere erste Zeit als Paar war etwas stürmisch (ausserdem war unser Bub mit blonden Locken gesegnet – wir sind beide dunkelbraun). Im ersten Moment hat mich dieser Wunsch schon etwas vor den Kopf gestossen; konnte ihn aber dann irgendwie schon verstehen. Den Test haben wir im Ausland machen lassen (per Post).
    Heute ärgert mich bei dieser Geschichte eigentlich nur das ausgegebene Geld; dies hätten wir weiss Gott besser ausgeben können (meiner Meinung nach).

    • 13 sagt:

      Was hätten Sie denn für das Geld besseres kaufen können, als den Seelenfrieden Ihres Mannes, die Harmonie zu Hause, das Wegfallen eines ewigen Streitpunktes, welcher ihre Beziehung und diejenige des Vaters zu Kind stark hätte belasten können?

      Stellen Sie sich vor, ein guter Freund oder ihr Bruder kommt zu ihnen und sagt, seine Freundin hätte nun ein Kind bekommen, er zweifle an der Schwangerschaft, die Beziehung sei etwas unsicher gewesen und das Kind sieht ganz anders aus. Was würden sie ihm raten? Heimzugehen und einfach zu vertrauen oder einen Test zu machen?

      • Sportpapi sagt:

        Ich würde ihn fragen, weshalb die Frage relevant ist. Ist die Beziehung heute gut? Und ist er bereit, dem Kind ein Vater zu sein? Warum dann das Risiko eingehen, alles wegzuwerfen?

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Die Schwangerschaft dauert gerade mal 9 Monate, wovon man in ersten meistens gar nichts von der Schwangerschaft weiss. Eine sehr kurze Zeit, um die Beziehung sehr gut werden zu lassen, v.a. wenn der Zweifel im Hinterkopf ist und im Normalfall ist die Beziehung zum Kind zum Zeitpunkt der Geburt auch noch nicht so sehr aufgebaut. Ich würde ihm sagen, wenn es ihn belastet und das tut es ja, wenn er darüber mit jemanden sprechen will, dann soll er den Test machen. Ist das Kind schon 3 sieht es natürlich anders aus.

      • Anneliese Meyer sagt:

        13: Sie haben ja recht. Bin halt etwas knausrig (Schottische Vorfahren) und damals kostete so ein DNS Test eine Menge Geld.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Eine Schwangerschaft führt, gleich wie ein Heiratsantrag, meist auch zu einer gewissen Klärung (und machmal vielleicht auch zu einer gewissen Selbsttäuschung). Ich bleibe bei meinem Rat, aber man darf ja gerne auch mehrere Leute um Rat fragen. Und dann erst noch selber entscheiden.

  • Martin sagt:

    ich habe keine Zweifel, wenn ich mein Kind anschaue, da ist mind. 50% von mir.

  • Dave sagt:

    Jaja, die Gleichberechtigung…

  • 13 sagt:

    Der anonyme Vaterschaftstest nach der Geburt sollte möglich sein, also ohne das Wissen des Anderen. Die automatische bevormundet wieder ohne Grund. Ich kenne in meinem Umfeld einen Mann, der schon während der Schwangerschaft wusste, dass er evtl. nicht der Vater ist, die Frau hat den Seitensprung gebeichtet und ihm einen Vaterschaftstest freigestellt. Er will keinen. Er sagt klar, er hat ihr verziehen, er liebt das Kind, er liebt es der soziale Vater zu sein und er hätte Angst, dass sich die Gefühle ändern, sollte er wirklich erfahren, dass er nicht der Vater ist. Das ist zu respektieren.

    • 13 sagt:

      Ich habe meinem Mann bei beiden Schwangerschaften gesagt, wenn er die Sicherheit wolle, hätte ich nichts dagegen. Ich wäre auch nicht beleidigt oder eingeschnappt. Ich weiss ja, dass es keinen Grund zum Zweifeln gibt und habe keine Angst vor einem Test. Er wollte nicht, denn er sagte, er habe sich ein Kind gewünscht, dieses bekommen und das reicht ihm. Selbst wenn sich herausstellen sollte, dass er nicht der Erzeuger ist, ändert das nichts, also braucht er keine Sicherheit. Allerdings war bei unseren Kindern eh kein Raum für Zweifel vorhanden, da man die Vaterschaft sofort sieht.

      • Sportpapi sagt:

        Hm, wie grosszügig. Aber wie wäre das wohl angekommen, Ihr Partner hätte den Test wirklich machen lassen? Nein, solche „Angebote“ sind Unsinn. Wenn schon hätten Sie von sich aus diesen Test machen lassen sollen. Doch wozu? Und es sollte auch kein Recht auf anonyme Vaterschaftstests geben. Wenn ein Verdacht da ist, sollte man diesen äussern, dazu stehen. Und dann aber das Recht haben, einen solchen Test durchführen zu lassen. Und damit leben, dass die Mutter vielleicht nicht so erfreut ist. Mir ginge es übrigens genau so wie beschrieben. Mir ist egal, ob mein Kind wirklich von mir ist…

      • Sportpapi sagt:

        Aber naja, die drei sehen mir schon sehr ähnlich, da sind auch wenige Zweifel möglich. Nur bei der Mutter sind wir manchmal unsicher 🙂

      • 13 sagt:

        Da ich tagtäglich Fälle erlebe, wo jemandes Vertrauen zutiefst missbraucht wurde, habe ich jederzeit Verständnis dafür, wenn jemand nicht einfach blind vertraut. Ein Kind ist eine grosse Verantwortung und ich hätte da völlig verstanden, wenn jemand die Sicherheit will. Aber da bin ich persönlich vielleicht beruflich vorbelastet. Ich habe auch volles Verständnis für Eheverträge, das Nichtgewähren aller Kontenvollmachten (für persönliches Vermögen) und wie beschrieben für das nicht Aufgeben der Erwerbstätigkeit aus Sicherheitsgründen im Falle einer Scheidung. Für mich wäre es 100%ig ok gewesen.

      • 13 sagt:

        Auf jeden Fall besser, als zu zweifeln und aus Angst, der Mutter nicht weh zu tun, den Test nicht durchführen. Ich finde die Zustimmung beider eigentlich unnötig.

        Ja, ist bei uns auch so. Vom Aussehen her könnte ich zweifeln, nicht mein Mann. Ich wurde auch schon im Geburtsort meines Mannes von Fremden angesprochen, ob ich seine Frau wäre, das Kind gleiche ihm so. Wenn aber meine Tochter den Mund aufmacht und einen halbstündigen, rhetorisch sehr beeindruckenden Vortrag darüber hält, warum sie trotz Sonnenschein unbedingt die Gummistiefeln anziehen muss!, weiss ich, dass das mein Kind ist 😀

    • Chris Heyduk sagt:

      Das ist wieder so eine typische Frauentaktik. „Wenn du mir nicht traust, können wir ruhig einen Test machen.“. Wehe demjenigen, der den Test verlangt dann auch wirklich verlangt,,, 😉

      • 13 sagt:

        Meine Güte, die Meinung über Frauen ist hier wieder mal toll…aber zum Kinderkriegen sind sie dann wieder gut genug;-)! Nein, mal im Ernst: Was wäre denn ihr Gegenvorschlag für eine bessere, ähm ich meine männlichere Taktik? Hätte ich einfach machen sollen, auch wenn mein Mann sagt, es sei nicht nötig, wie es SP vorschlägt? Das wäre dann wieder so ausgelegt worden, dass ich zweifle und ihn darum brauche. Nein, es war viel einfacher: Mir ist es egal, ob der Test gemacht wird, ich weiss ja die Wahrheit. Und mir ist lieber, der Test wird gemacht und Schluss, als spätere Zweifel, die verletzen.

      • Sportpapi sagt:

        Das ist eigentlich nicht die Meinung über Frauen. Man fragt sich nur, was die Motivation hinter dem Angebot ist. Und welche Reaktion zulässig ist.

      • Sportpapi sagt:

        Damit habe ich nun natürlich für mich, nicht für Chris gesprochen…

  • Markus Notter sagt:

    Noch etwas:
    Vater und Erzeuger sind nicht das Gleiche! Hier wird ja eigentlich gefordert festzustellen wer der Erzeuger ist. Rechtlich ist nämlich auch nur der Erzeuger zum zahlen verpflichtet. Den Vater (also die männliche Bezugsperson welche das Kind liebt, Zeit mit ihm verbringt, es erzieht, mit ihm mitleidet und streitet etc.) kann es nur geben wenn die Mutter einverstanden ist, dass ein Mann diese Rolle im Leben des Kindes einnimmt. Wenn sie sich dagegen wehrt gibt es keinen Vater sondern nur einen Zahl-Erzeuger.

  • Markus Notter sagt:

    Eigentlich müsste wirklich ein DNA-Test-Obligatorium zur Feststellung der Vaterschaft eingeführt werden. Ich kann nämlich sonst an nichts denken, was mit ähnlich grossen Konsequenzen verbunden ist und bei die Rechte/Pflichten automatisch auf einen übertragen werden. Der Grund wieso das nicht der Fall ist dürfte sein, dass Vaterschaft halt als etwas positives angesehen wird (im Gegensatz zu einem Verbrechen, da muss einem ja nachgewiesen werden, dass man ’schuldig‘ ist). Untergeschobene Vaterschaft wird dann aber nicht mehr so positiv gesehen, deshalb wäre der Test gar nicht so falsch…

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Es braucht kein Obligatorium, jeder kann einen DNA-Test machen lassen. Allerdings würde ich nie den Partner darauf ansprechen, sonder ihn, obwohl in der Schweiz ohne Einwilligung beider Elternteile verboten, einfach im Ausland machen lassen. Anders geht es nicht, den Satz „ich möchte einen Test ob das Kind von mir/dir ist“ wird ihnen der jeweilige Partner nie (wirklich nie) verzeihen, also vergessen sie das. Allerdings müssen Sie sich überlegen, was mache ich, wenn im Test festgestellt wird, dass ich bzw. der aktuelle Partner nicht der Vater ist.

      • Sportpapi sagt:

        Schon wieder einer, der halt unsere Gesetze einfach im Ausland umgeht. Was ist eigentlich los in unserem Land?

      • Joerg Hanspeter sagt:

        Ich bin ein äusserst gesetzestreuer Bürger. Wenn der Staat aber einfach die Regeln erlässt, die für ihn am besten sind, ohne Rücksicht wem er damit schadet, dann nehme ich für mich in Anspruch diese zu umgehen, sofern ich niemandem damit schade. Ausserdem, wir haben ein im Gesetz verankertes Notwehrrecht 🙂

  • Chris Fogg sagt:

    Ich, Vater von 3 Kindern, fordere, dass nach der Geburt automatisch ein Vaterschaftstest gemacht wird. Schliesslich wird der Vater dazu verpflichtet sein Leben lang dafür zu sorgen und zu bezahlen.
    ich finde es erschreckend wie viele Kukukskinder von Väter aufgezogen werden, wo die Frau es vermutet, er aber nichts davon weiss.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      So etwas wird nie passieren, es geht hier weder um das Kindswohl, noch um das Wohl des Vaters, sondern um das Wohl des Staates. Der Staat versucht, sich keine finanziellen Verpflichtung aufzubürden, wer die übernimmt ist ihm egal. Zusätzlich schützt der Staat auch noch die Kindsmutter, die möglicherweise durch falsche Aussagen einen falschen Mann als einzig möglichen Vater bezeichnet hat. Finanzielle Rückforderungen dürften vermutlich ins Leere laufen, strafrechtlich wäre das eigentlich eine Falschaussage und müsste verfolgt werden.

      • Monaco sagt:

        Richtig: Das IST eine Falschaussag und müsste verfolgt werden, aber: Für Mütter gelten Gesetze nur bedingt, die haben Narrenfreiheit und durch das Totschlagargument „Kindeswohl“ alle Trümpfe in der Tasche.
        Sehr guter Artikel! Endlich sagts mal jemand laut: Mütter und das vermeintliche „Kindeswohl“ regieren das Land. Der Vater zählt nicht und kann beliebig ausgetauscht werden und soll dafür auch noch lebenslang blechen und bluten.

  • Pumuckl sagt:

    @ Christian Roth. Es ist wohl richtig, dass das Kind den – wie Sie richtig sagen – vermuteten Vater verliert. Aber es ist eben nur der vermutete Vater. Sie blenden mit Ihrer Haltung aber völlig aus, dass in den letzten Jahren immer häufiger Menschen nach ihren leiblichen Eltern, Mütter wie Väter, gesucht haben und dabei auch seitens Behörden und Gesellschaft unterstützt worden sind. Und in diesem Zusammenhang ist es auch schon – interessanterweise auch wieder zu Ungunsten der Väter – zu finanziellen Auseinandersetzungen gekommen. Es ist noch nicht allzu lange her, dass ein Mann nach 20 Jahren überhaupt erst erfahren hat, Vater zu sein und dann von den Behörden umgehend zu Kasse gebeten worden ist.
    Die Kinder haben ein Recht zu wissen, wer ihre Eltern sind (dies ist in manchen Ländern sogar gesetztlich verankert und hat schon zu Problemen bei Samenbanken geführt). Warum sollen die Eltern nicht auch das Recht haben, zu wissen wer ihre Kinder sind?

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Ist diese «schwarze Adoption» erst einmal vollzogen, dann ist es dem leiblichen Vater nahezu unmöglich,
    seine Rechte und die seines Kindes auf Privatleben (Artikel 8 EMRK) durchzusetzen.“
    Wenn Mann für Entstehung einer Vaterschaft sorgt, welche ihm durch „schwarze Adoption“ verweigert wird, ist das sehr bedauerlich. Jedoch in eigener Entscheidung riskiert worden.

    Es wird wohl zunehmend schwieriger werden,
    auf der einen Seite die Forderung nach total individueller Lebensgestaltung ohne Einschränkungen und „Geboten“,
    aber das entstandene „Gnusch“ entwirren sollen dann die Juristen können?

    • Sportpapi sagt:

      Naja. Es ist doch kein Gnusch, wenn ein Erzeuger auf dem Recht beharrt, als Vater des Kindes mit Rechten und Pflichten anerkannt zu werden. So schwierig ist das doch nicht. Das Problem ist doch, dass die Mutter diesen Vater wissentlich ausschliesst, was meiner Meinung nach widerrechtlich ist. Insgesamt erscheint mir diese Konstellation (als Laie) rechtlich klar. Die Mutter kann doch nicht einfach aus verschiedenen potentiellen Erzeugern einfach einen als Vater wählen, der ihr gerade passt (und der vielleicht nicht einmal als Erzeuger in Frage kommt).

  • Thomas Aebersold sagt:

    Als Mann kommt man sich in der Schweiz komplett verarscht vor. Man zahlt überall und hat keine Sonderförderprogramme wie die Frauen. Eine Heirat kann dich (nach der Scheidung) ruinieren. Alles vom Staat so gewollt. Da fragt man sich, warum das alles so System hat. Es bleibt dabei: in diesem Land als Mann niemals heiraten und schon gar keine Kinder auf die Welt stellen, du verlierst dabei ganz viele Recht, kriegst aber tonnenweise Pflichten. Ein ganz mieser Deal.

    • Gerhard Engler sagt:

      … genau darum ist das Heiraten ja auch freiwillig.

    • Irene feldmann sagt:

      Sollte der Staat nicht wir ALLE sein?? Und wenn das so ist, was unternehmen wir um alle gleichzustellen? Es gibt ne Zeit zu diskutieren und ne Zeit diese umzusetzen! Sonst ist nicht Vater werden und kinderlos bleiben wirklich die beste Lösung!

    • 13 sagt:

      Nicht die Heirat oder eine Scheidung kann einen Mann ruinieren, sondern der Umstand, dass Männer im Normalfall „nach unten“ heiraten, sprich eine Frau mit einer tieferen Position und tieferem Einkommen als sie selber, und dann auch noch zustimmen, dass sie nach dem Kinderkriegen ihre Stelle ganz oder teilweise aufgibt. Und dann wundern sie sich, wenn sie nach der Scheidung finanziell auf den Ex-Mann angewiesen ist. Man kann sich aber absichern, indem man eine ausgewogene Partnerschaft führt, wo beide ihre Karriere nicht vernachlässigen und beide zu Hause anpacken.

      • Sportpapi sagt:

        Ganz so einfach ist es dann doch nicht, 13. Einerseits ist es nicht selbstverständlich, dass eine Frau, die nach oben heiratet, automatisch lebenslang auch diesen höheren Lebensstandard geniessen darf. Aber als Laie gehe ich mal davon aus, dass dies je nach Dauer der Ehe auch nicht so ist. Zum zweiten ist es nicht so einfach, einer jungen Mutter zu sagen, sie müsse nun teilweise (geht ja noch) oder ganz (geht meist gar nicht) erwerbstätig bleiben. Im besten Fall bleibt also 50:50. Und dann hat die Frau nach Trennung immer noch das Recht, diesen Job hinzuschmeissen und zu Hause zu bleiben.

      • 13 sagt:

        Sie haben recht, es hängt von der Dauer der Ehe ab, die aber schon nur durch die (von mir schon lange kritisierte) zweijährige Trennungsfrist schnell mal verlängert wird. Allerdings zieht das immer noch eine andere Folge mit sich: Mann verdient vor dem Kind 10’000, Frau 4’000, es ist für viele klar, dass es keinen Sinn macht, dass jeder 50% arbeitet und sie „nur “ 7’000 haben, wenn er alleine 10’000 verdienen kann. Also stimmt man eher einer klassischen Verteilung zu (interessanterweise ist diese Logik dort, wo sie 10’000 nicht zwangsläufig auch so, da wird eher dem 50:50 zugestimmt).

      • 13 sagt:

        Einer jungen Mutter muss man gar nichts sagen, dann ist es nämlich zu spät. Ich erwarte aber von erwachsenen Menschen, dass sie sich vor dem Kinderkriegen hinsetzen und anschauen, wie sie es handhaben wollen: Wollen sie das klassische Modell, welches Vorteile bringt (HH ist schon gemacht, wenn Mann heimkommt, er muss nicht auf die Karriere verzichten, sie hat keine Doppelbelastung), aber eben auch Risiken (Finanz.) oder macht man es anders. Aber im Nachhinein jammern, das sei jetzt nicht fair, geht irgendwie nicht. Man hat es selber so gewählt und von den Vorteilen profitiert.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Die Frau, die 10 000 verdient, wird sich eben auch nicht unbedingt aus dem Job zurückziehen wollen. Meiner Meinung nach entscheidet meist praktisch ausschliesslich die Frau, wie viel sie als Mutter noch ausser Haus arbeitet. Wenn die Familie es sich leisten kann.

      • Sportpapi sagt:

        Und richtig, die Abmachung gilt, kein Grund zum Jammern. Allerdings setzten wir uns eigentlich ausschliesslich damit auseinander, wir wir unsere Beziehung, wie wir die Familie aufziehen wollten. Und nicht mit dem Risiko einer Trennung und was wir heute vorkehren müssen, dass es auch dann funktionieren würde. Wir müssen unser Leben nicht auf den Worst Case ausrichten, sondern auf die gute Chance, dass es eben klappt.

      • Sportpapi sagt:

        Übrigens erscheint mir der Einkommensunterschied zwar in einigen Fällen realistisch, aber meist ist der doch nicht ganz so gross. Die Männer haben ja auch ein gewisses Niveau… Bzw., er ist manchmal so gross wegen der doch häufig vorhandenen Altersdifferenz. Und das könnte sich ja noch ausgleichen in den nächsten Jahren.

      • Dem von 13 Gesagten kann ich weitgehends beipflichten. Wohin so etwas bei den älteren Semestern dann führen kann, könnt Ihr in meinem Blog nachlesen. Der Gipfel aller Dummheiten ist allerdings, wenn Frauen bei der Kombination „klassische Rollenteilung“ und Konkubinat mitmachen. Kommt heutzutage öfter vor, als man denkt. Und den von Scheidungsängsten geplagten Männern sage ich: überlegt mal, ob Ihr vom Null-Solidarität-Prinzip immer noch so begeistert seit, wenn dann Eure Mutter ihre Rente verliert…

      • 13 sagt:

        „Meiner Meinung nach entscheidet meist praktisch ausschliesslich die Frau, wie viel sie als Mutter noch ausser Haus arbeitet.“

        Da staune ich aber sehr. Und wer entscheidet dann in ihren Augen, wie viel Sie als Vater noch ausser Haus arbeiten? In dem Fall auch die Mutter, weil es ja von ihrem Einkommen abhängt, ob sich die Familie das leisten kann, oder?

        Da läuft es in meiner Ehe definitiv anders. Wir planen unsere Aufgaben (Erwerbseinkommen, Familienaufgaben, Haushalt) zusammen. Diese drei Bereiche liegen nämlich in der Verantwortung beider, wie man es dann aufteilt, ist Sache der Abmachung

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Natürlich ist der Unterschied etwas gross dargestellt, bei den meisten bewegt sich der Unterschied so bei 2’000-3’000.-, aber er wird im Laufe der Ehe im Normalfall unabhängig vom Altersunterschied eben gerade nicht ausgeglichen, sondern wird durch das Zurückstecken der Frau im Job und der Entwicklung des Mannes eher grösser und grösser. So ist es absolut realistisch, dass ein Paar bei der Heirat mit 25 je 5’000 verdient hat, bei der Scheidung nach 10 Jahren, er 7’000 verdient und sie nur noch 4’000, weil sie 8 Jahre weg vom Fenster war.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Wir planen unsere Aufgaben auch zusammen. Und ich beklage mich ja gar nicht. Aber ich habe, wie die meisten Frauen, eine Frau zu hause, die gerne zumindest die ersten Jahre mit den Kindern verbringen möchte (nicht ausschliesslich, aber mehrheitlich). Ihr Wunsch ist grösser als meiner. Wenn ich das aber auch gewollt hätte, hätten wir uns irgendwie zu gleichen Teile getroffen. Und noch einmal. Dann wären im Falle einer Scheidung die Kinder trotzdem bei ihr. Und sie hätte trotzdem das Recht, die Arbeit aufzugeben (bei Kleinkindern) und ich die Pflicht, mehr zu arbeiten/verdienen.

      • 13 sagt:

        Nur wenn sie einen wirklichen schlechten Anwalt hätten. Eine Einkommenseinbusse im Hinblick auf eine Trennung/Scheidung würde normalerweise nicht akzeptiert werden. Mit dem neuen Sorgerecht noch weniger, da hätten sie ja die Möglichkeit, weiterhin die Kinder einen Teil zu betreuen.

        Aber ansonsten stimmen Sie mir offenbar zu: Sie haben sich gemeinsam für Ihr Modell entschieden und tragen im schlimmsten Fall die Konsequenzen davon, was ja völlig ok ist. Wollen Sie das nicht, brauchen Sie ein anderes Modell. Die Entscheidung liegt aber bei einem selber.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Das ist mein Stand: „Sind die Kinder noch klein, muss eine geschiedene Mutter gemäss Bundesgericht nicht arbeiten gehen, weil eine Fremdbetreuung mit dem Kindeswohl nicht zu vereinbaren sei. Erst wenn das jüngste Kind zehn Jahre alt ist, wird der Mutter eine Teilzeitarbeit zugemutet, und wenn es 16 Jahre alt ist, eine Vollzeitarbeit.“ Das heisst, wenn die Kinder bisher vom Vater betreut wurden, die Mutter das aber nicht mehr möchte, ebenso keine Fremdbetreuung, dann kann sie ihre eigene Arbeit aufgeben wegen Betreuungsaufgaben.

      • Sportpapi sagt:

        Und offenbar ist auch bezüglich zu erreichendem Lebensstandard die Dauer der Ehe nicht wirklich entscheidend, da diese als „lebensprägend“ angesehen wird, sobald Kinder da sind.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Das gilt in den Fällen, wo sie eben nicht gearbeitet hat. Eine Einkommensreduktion im Hinblick auf eine Scheidung ist jedoch rechtsmissbräuchlich. Warum sollte eine Fremdbetreuung unzumutbar sein? Höchstens die Kosten wären anzuschauen und evtl. zu teilen. Oder eben die weitere Betreuung durch den Kindsvater, wenn bisher so gelebt? Natürlich ist der Einzelfall immer anzuschauen, aber im Normalfall bleibe ich dabei, dass eine Mutter nicht einfach weil sie sich scheiden lässt, eine Arbeit aufgeben darf. Sie muss u.U., eben wenn die Kinder noch klein sind aber keine aufnehmen oder ausbauen.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ich meinte, ich hätte das auch schon gelesen. Weil die Betreuung durch den Mann wegfiel (durch Wegzug der Mutter oder weil sie das nicht mehr wollte, auf jeden Fall gegen seinen Willen) war sie nicht mehr in der Lage, ihr bisheriges Pensum zu halten, weil sie eben jetzt zusätzliche Betreuungspflichten hätte. Wie auch immer: Nach einer Scheidung ist vieles anders, da entstehen neue Ausgeben und Kosten. Da müsste sehr wohl eine Mehranstrengung erwartet werden. Und heute noch zu sagen, Fremdbetreuung sei bis 10jährig nicht zumutbar, ist schlicht ein Witz.

      • 13 sagt:

        Ich sage ja nicht, dass das nie so entschieden werden kann. Es ist gut möglich, dass es das in manchen Fällen gab, aber der Regelfall ist es nicht. Und ich hoffe sehr, dass es mit dem neuen Gesetz noch weniger der Fall sein wird. Wie dieses aber wirklich umgesetzt wird, steht in den Sternen. Der Witz wird es v.a. mit den immer späteren Schwangerschaften: Frau bekommt 1. Kind mit 33, 2. mit 36. Dann muss sie frühestens mit 46 ein bisschen anfangen, 50% als Maximum. Ist das Kind 16, ist sie 52 und eine Aufstockung ist „unzumutbar“ und sie muss so eigentlich nie mehr 100% arbeiten.

      • Sportpapi sagt:

        Da lachen wir also über das gleiche.
        Überhaupt ist ja nach einer Scheidung vieles nicht mehr, wie es war. Es gibt mehr Ausgaben, Kosten, die gedeckt werden müssen. Im Gegenzug fällt die gegenseitige Hilfe weg. Und nicht zu vergessen: In der Regel führt die Frau auch nicht mehr den Haushalt für ihren Partner (oder umgekehrt), also muss auch beim Geld etwas passieren. Gut, wenn man sich auch dann noch einigen kann.

  • Irene feldmann sagt:

    Im Thema kuckuckskind ist wohl der BETRUG der dominante Nenner der Sache und dann die damit verbundenen Konsequenzen. Wo kein vertrauen und Ehrlichkeit herrschen, da kann auch nichts gesundes wachsen. Leidtragende schlussendlich sind wieder die Kinder und da fragen wir uns wieder, weshalb die neue Generation so verloren ist…..

    • Muttis Liebling sagt:

      Liebe Irene, es gibt auch Frauen, die die Menge der potentiellen Väter nur grob eingrenzen können. Da es. wie oben erwähnt, bei der Festlegung der Vaterschaft primär um Versorgungsansprüche geht, liegt es nahe, dem finanziell potentesten Herren den Vorrang einzuräumen.

    • Sportpapi sagt:

      Die neue Generation ist verloren????

      • Irene feldmann sagt:

        Werte, Respekt, Grenzen, Richtlinien, die Fähigkeit sich einzuordnen und noch 59 andere Sachen, sportpapi.

      • Sportpapi sagt:

        Die unsere Generation alle noch hatten? Ach ja.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Der Staat hat kein Interesse daran, finanziell in die Bresche zu springen, wenn geschieden oder getrennt wird- oder wenn fest steht, dass der soziale Vater nicht der Biologische ist. Wichtig ist die finanzielle Versorgung von Mutter und Kind, das hat absolute Priorität. Und die soll vorteilhafterweise der nächstliegende Vater übernehmen. Darum sind Vaterschaftstests ohne Einwilligung der Mutter auch unzulässig…

    • Muttis Liebling sagt:

      Das schweizerische Prinzip der Risiko- und Verantwortungsverschiebung nach so weit peripher, als möglich.

  • Christian Roth sagt:

    Wie die Juristen sprechen Sie viel von Kindswohl. Aber mir scheint das Wohl des vermeintlichen Vaters zu überwiegen, zumal sie kein Wort über das Kind verlieren, das durch einen Vaterschaftstest den bis dahin vermuteten Vater verliert.

    • Richard Müller sagt:

      Irgendwie scheinheilig, in dieser Logik wäre jede Lüge gerechtfertigt. Das Kind hat Anrecht auf das Wissen seiner Abstammung, ist ein grundlegendes Menschenrecht. Und verantwortlich für das Problem ist nicht der Vaterschaftstest, sondern die 2 hirn- und verantwortungslosen Kopulierenden.

      • Muttis Liebling sagt:

        In welcher Charta ist dieses ‚grundlegende‘ Menschenrecht fixiert?

      • Ludger Pütz sagt:

        @Muttis Liebling Zitat: “In welcher Charta ist dieses ‘grundlegende’ Menschenrecht fixiert?”

        und zwar dort: Artikel 8 EMRK

      • Muttis Liebling sagt:

        Art. 8 Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens

        Da finde ich nichts zum Thema.

  • Muttis Liebling sagt:

    Was Gesetze nicht regeln, ist mein Wille. Ich will nach einer bestimmten Zeit des Zusammenlebens nicht wissen, ob ich der einzige Sexualpartner der Kindsmutter war oder bin und ob ich das Kind meine Gene hat. Es bekommt meinen Charakter meinen Willen.
    Das ist eine grundsätzliche Haltung, so wie ich grundsätzlich weiss, wo ich politisch verortet bin und das nicht von Tatbeständen oder Personen abhängig mache.
    Ich entscheide willentlich auf einem weltanschaulichen Hintergrund, der viel wichtiger als Gegenständliches ist. Gesetze kommen erst weit dahinter und interessieren mich im Regelfall kaum.

    • Sportpapi sagt:

      Aber Gesetze regeln es, wenn der Wille anders ist. Sie das wissen möchten, und es dann aber verboten ist.

      • D. Meier sagt:

        Charakter ist keine Erziehungssache. Nur das Benehmen kann man erziehen.

    • Andreas Kaufmann sagt:

      Jede Person wird mit seinem eigenen Charakter geboren. Seinen Charakter kann man im Grunde nicht ändern. In der Regel unterscheidet man zwischen vier Grund-Typen. Jeder Charakter hat sowohl positive, als auch negative Eigenschaften. In der Erziehung geht es darum, die positiven Züge seines Charakters zu fördern und die unerwünschten zu kontrollieren!
      Kürzlich sagte jemand in einer Sendung über Jugendgewalt, dass die Jungs mit ihrem Temperament in einem anderen Umfeld genauso gut Spitzensportler oder Manager hätten werde können. Man kann an seinem Charakter arbeiten, ihn aber nicht ändern!

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