Das Dilemma der Vollzeitmutter

Ein Gastbeitrag von Lydia Siegenthaler*

Glücksmoment: Eine Mutter geniesst Zeit mit ihrer Tochter. (Bild: flickr.com)

Glücksmoment: Eine Mutter geniesst Zeit mit ihrer Tochter. (Bild: flickr.com)

Vor gut 4 Jahren begannen die Schwierigkeiten. Beim Arzt und bei der Einwohnerkontrolle, bei der Einschulung der Kinder und sogar bei Facebook, überall wollten sie wissen, was ich arbeite. Die leere Stelle neben dem Nomen «Beruf» und die zwei Doppelpunkte davor, war jedoch plötzlich nicht mehr eindeutig auszufüllen. In der präfamiliären Phase lag die Lösung nahe. Ich schrieb meine aktuelle Berufsbezeichnung hinein, die zwar wechselte, jedoch immer eindeutig war. Ob Schülerin, Studentin oder Lehrerin – nichts von alledem stellte mich vor ähnliche Herausforderungen. Denn, egal was ich schreibe, es ist immer auch ein Statement. Schreibe ich Lehrerin, ist das zwar nicht falsch, denn ich bin ausgelernte Lehrperson, doch unterrichtet habe ich seit einigen Jahren nicht mehr. Welche Berufsbezeichnung aber ist passend für das, was ich tue?

Hausfrau und Mutter wäre eine Lösung, doch erinnert mich das viel zu sehr an das Heimchen am Herd und umfasst nicht mal annähernd mein Aufgabengebiet und meine Fähigkeiten. Von den Prioritäten, die diese Reihenfolge der Berufsbezeichnung vermittelt, ganz zu schweigen. Wenn schon müsste es Mutter und Hausfrau heissen, doch selbst dann finde ich die Umschreibung grauenhaft.  Dazu kommt, dass all diejenigen Mütter, die arbeiten, ja meist nebenher auch noch den Haushalt schmeissen. Was schreiben die dann hin? Hausfrau, Mutter und Buchhalterin? Für mich war klar, diese Berufsbezeichnung passt nicht zu mir und meiner Lebenssituation.

Familienmanagerin hört frau in letzter Zeit wieder häufiger. Doch ich werde den Eindruck nicht los, dass es ein Euphemismus ist wie vollschlank, Kollateralschaden und Freistellung. Der Ausdruck ist zu sehr darauf aus, positiv zu klingen und zu betonen, was Mütter, die zu Hause bleiben, alles machen. Dazu kommt, dass er schlicht und ergreifend falsch ist. Denn die wahren Familienmanager sind, wenn wir ehrlich sind, diejenigen Mütter, die Teilzeit arbeiten. Die Fähigkeit, alles unter einen Hut zu bringen und bei Krankheiten, Schulausfall und Betreuungszwischenfällen spontan eine Lösung zu finden, ist nämlich vor allem bei arbeitenden Frauen gefordert.

Auf meiner verzweifelten Suche nach einer Berufsbezeichnung suchte ich Hilfe in anderen Sprachen. Erfolgloser hätte meine Suche nicht sein können. Einzig das englische «homemaker» löste Ansätze von Sympathie aus. Homemaker und Mutter, das tönt doch schon mal nicht schlecht, nur leider tönt das Ganze in Deutsch plötzlich ziemlich holperig. Oder was würden Sie über eine Frau denken, die von sich sagt, sie sei eine: Zuhauseschafferin? Na also.

Eine Lösung für mein Berufsbezeichnungsdilemma schien in weiter Ferne, als mir in einem Artikel plötzlich dieses Wort entgegensprang: Vollzeitmutter. Es war Liebe auf den ersten Blick. Da war sie: meine Berufsbezeichnung. Der Begriff Vollzeitmutter lässt vieles offen. Meinen Erziehungsstil und das Rollenverständnis, meinen Aufgabenbereich und die dazu erforderlichen Fähigkeiten verrät die Bezeichnung nicht. Das Wichtigste aber ist darin enthalten. Meine Prioritäten werden eindeutig kommuniziert. Ich bin Mutter und lebe dieses Muttersein rund um die Uhr mit allem, was dazugehört.

Was aber sind denn all diejenigen Mütter, die arbeiten? Sind das alles bloss Teilzeitmütter? So positiv Vollzeitmutter in meinen Ohren tönt, so negativ hört sich Teilzeitmutter an. Es klingt nach Verantwortungslosigkeit, nach Abschieben der Kinder und Selbstinszenierung. Deshalb ist es mir wichtig, festzuhalten, dass das Gegenteil einer Vollzeitmutter eine Teilzeit arbeitende Mutter ist. Alle Qualifikationen als Mutter, alle Herzenswärme und Liebe, die eine Frau ihrem Kind gegenüber empfindet, hat wenig mit der Anzahl Stunden zu tun, die frau arbeitet. Mutter sein ist eine Herzenshaltung und Teilzeitmütter gibt es keine. Trotzdem finde ich es nur fair, wenn Mütter, die zu Hause bleiben, eine angemessene Bezeichnung ihrer Tätigkeit haben, fern von Euphemismen und Verniedlichungen. 

Und endlich verstehe ich auch, warum eine Putzfrau Raumpflegerin, eine Krankenschwester Pflegefachfrau und eine Lehrtochter Lernende genannt werden möchte. Es geht um Wertschätzung, die gerade im Umgang von Müttern untereinander mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

mbSiegenthaler*Lydia Siegenthaler ist Vollzeitmutter und Hobbytexterin. Sie lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen drei Kindern in Olten.

202 Kommentare zu «Das Dilemma der Vollzeitmutter»

  • Nina sagt:

    Sehr ich genauso. Mehr Anerkennung für alle Mütter die sich nicht schämen ihren Job aufzugeben oder eben nur noch 20 Stunden die Woche machen. Wir Frauen könnten ein viel entspannteres Leben haben wenn wir uns damit nicht so schwer tun würden. Man muss nicht eine Karriere Frau sein um glücklich zu sein. http://philinsmom.com/mami-themen/zu-viel-weibliche-emanzipation/

  • Peter Kobelt sagt:

    Hausmann. Das sage ich allen Fragenden und schreibe es auf jede mich zur Berufsbezeichnung nötigende Zeile. Irritation ruft die Berufsbezeichnung beim Gegenüber aus. Seit 7 Jahren. Ist mir aber so was von schnuppe!

  • Kinderlose Kämpferin sagt:

    Für mich sind das Oberflächlichkeiten, dass man sich schlecht verkauft, wenn man „nur“ Mensch und Mutter ist.
    Offenbar haben die Menschen vergessen, dass sie keine Arbeitssklaven sind, die sich nur über „guter Arbeiter“ definieren müssen. Es sind einem falsche Ideale anerzogen und gegenseitige Hetze.
    Hausfrau ist ein altmodischer Begriff. Warum braucht eine Mutter einen „Beruf“ oder Berufsbezeichung? Aus Minderwertigkeitsgefühlen, weil die Gesellschaft Mütter als schlechte Arbeiterinnen sieht, da es besser ist Vollbeschäftigung und Doppelbesteuerte Eltern zu haben?
    Es gibt wirklich andre Probl

    • Alice sagt:

      Aber die Sozialleistungen, die die arbeitende Bevölkerungen einbezahlt, nehmen sie dann gerne, oder? Die „Arbeitssklaven“ finanzieren die AHV und bezahlen mit den Steuern die Schulen etc für die Kinder….das hat nichts mit sich über die Arbeit zu definieren zu tun. Und einen Haushalt haben eben nicht nur Hausfrauen zu führen.

  • Teilzeitmami sagt:

    Liebe Frau Siegenthaler

    Bleiben Sie guten Gewissens bei der Bezeichnung Vollzeitmutter. Ich selber bin Teilzeitmutter und obwohl ich finde, dass ich ein ganz tolles Mami bin, muss es doch noch einen Unterschied zum Vollzeitmami geben. Bei uns ist es oft etwas hektisch, die Kinder mussten früh selbständig werden, wurden ab und zu auch vor dem Fernseher parkiert, damit Mami die Email noch fertig machen konnte, das Essen ist mitnichten immer frisch gekocht und die Bettwäsche waschen wir nur alle sechs bis acht Wochen…

    Für uns stimmt’s und ich bin sicher, für Sie stimmt es auch.

  • Christina Hiltbrunner sagt:

    Wow, Frau Siegenthaler, tat das jetzt gut! Als Teilzeit arbeitende Pflegefachfrau und Mutter war das Lesen ihres Textes reinstes Balsam. Vielen Dank, ich fühle mich verbunden und verstanden! 🙂

  • keller-müller monika sagt:

    . . . und rückblickend war es ein gutes Leben mit all seinen Freuden, Sorgen, Begegnungen, Erfolgen und Misserfolgen. Und ob nun Hausfrau oder Renternerin – ich freue mich auf noch viele interessante Jahre und Anregungen von meinen Kindern und Grosskindern. Trotzdem, Rentnerin tönt schon ein bisschen alt, oder?

  • keller-müller monika sagt:

    ein sehr treffend geschriebener Blog. Auch ich wusste nie, was ich als Beruf angeben sollte – meinen erlernten oder meinen gewählten (Hausfrau und Mutter), mit der Sehnsucht, teilweise wieder zu „arbeiten“. Nur schon das ein Dilemma – Arbeit wurde halt gleich gestellt mit verdienen (und wird es wahrscheinlich auch heute noch, oder?). Aber was bin ich heute, nachdem ich – zusammen mit meinem Mann – drei Kinder grossgezogen habe (hoffentlich einigermassen gut), Haus, Garten, Tiere (der Kinder) mit versorgt habe, Weiterbildungen schaffte, aktiv in der Politik war und heute? Rentnerin?? Hausfrau?

  • Zora sagt:

    Liebe Lydia, ich habe mich ganz besonders über die letzen Sätze gefreut. Die Erkenntnis nämlich, wieso es die Bezeichnung Raumpflegerin u. ä. braucht. Wir haben in unserer Sprache ausreichend Frauen, Töchter und Schwestern hervorgebracht, die Zeit ist reif für eine Kommunikation auf Augenhöhe. Nomen est omen, Sie haben es richtig erkannt. Und für jeden Menschen, der diese Feinheiten (und Macht) unserer Sprache erkennt lohnt es sich, über die „Unwissenden“ hinwegzusehen. Ich freue mich für alle kleine Mädchen und Jungen die „Vollzeitmütter“ statt „Hausfrauen“ zur Mutter haben 😉

  • Ola sagt:

    Ich arbeite zur Zeit nicht , ich bin mit den Kindern zu Hause. Punkt. Dafür braucht es keinen Fachbegriff. Die eigenen Kinder zu erziehen, sie zu pflegen und jeden Tag für sie da zu sein, ist kein Beruf sondern meine Pflicht, Verantwortung und eine Selbstverständlichkeit. Dafür muss ich weder belohnt werden noch brauche ich dringend Anerkennung von aussen. Die Kinder brauchen mich und ich sehe es als Privileg, immer für sie da sein zu können. Und Haushalt muss jeder machen, ob berufstätig oder nicht…

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Ich finde es sehr schade, wenn Mütter sagen, sie seien jetzt „nur“ noch Mutter und Hausfrau. Warum sich selber minderwertschätzen und herabsetzen?! Da wunderts mich ehrlich gesagt nicht, wenn die Mütter in der Gesellschaft nicht den Respekt bekommen, den sie eigentlich verdienen. Umgekehrt regt es mich aber auf, wenn gefragt wird, ob eine Mutter noch arbeitet oder „nur“ noch Mutter und Hausfrau sei. Mütter, ob noch teilzeit auswärts arbeitend oder nicht, leisten sehr viel für die Gesellschaft, trotz wenig bis keinem finanziellen Lohn. Denn sie formen in gewisser Hinsicht die nächste Generation

    • 13 sagt:

      Richtig, Andrea.

      Der Ton macht die Musik. Und zwar auf beide Seiten. Ich frage mein Gegenüber jeweils, ob sie erwerbstätig sie oder zu Hause, nie „nur“ Hausfrau“, nie ob sie arbeitet, sondern so neutral wie möglich, auch wenn das Wort „Erwerbstätigkeit“ umgangssprachlich etwas hochgestochen wirkt, so finde ich es korrekt. Umgekehrt antworte ich auf die Frage, ob ich Vollzeitmami bin, einfach mit ja 😉 , egal ob ich daneben noch 100% arbeite. Stimmt ja auch!

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Genau, ich handhabe es ähnlich und frage mein Gegenüber auch zB ob sie noch „auswärts arbeitet“ und nie ob sie „nur Hausfrau“ sei. Die Begriffe „Erwerbstätigkeit“ und „erwerbstätig sein“ finde ich ebenfalls gut gewählt. Und auf die Frage, ob ich Vollzeitmutter sei, antworte ich auch mit „Ja, und nebenbei arbeite ich noch Teilzeit auswärts“ oder so ;). Wie gesagt, Mami bin ich ja schliesslich auch dann, wenn ich mit einer Freundin ein Wellness-Weekend verbringe, genauso wie ich dann auch noch Ehefrau bleibe 😉 :lol:…

  • Vollenweider sagt:

    Mutter oder Vater zu sein, ist keine Berufsbezeichnung. Es drückt einen Verwandtschaftsgrad mit einem Kind aus. Nicht mehr, nicht weniger. Und dieser Verwandtschaftsgrad besteht selbstverständlich ständig, also Vollzeit. Die Autorin des Textes ist Hausfrau. Es scheint mir, als hätte sie mehr Mühe mit dieser Tatsache, als mit der Benennung derselben. „Hausfrau und Mutter“ ist im Übrigen etwa so sinnvoll wie „Anwältin und Mutter“, denn das Muttersein hängt bekanntlich nicht daran, was man nebenbei arbeitet.

    • Alice sagt:

      @Vollenweider. Genau so ist es. Ich bezeichne mich ja auch nicht als Psychologin, Mutter, Hausfrau. Das wären dann ja bereits 3 Jobs. Da könnte man dann noch Ehefrau und Schwester anhängen 😉 Aber dann will ich eine Lohnerhöhung 🙂

  • eva honegger sagt:

    warum das Theater? Hausfrau und Mutter ist doch der schönste Beruf, oder? er sollte nur mehr anerkannt und belohnt werden. Ein Hoch allen Hausfrauen und Müttern, die garnicht ahnen wieviele Berufe sie damit ausführen.

  • Rabe sagt:

    Familienmanagerin: Das schrecklichste all dieser Wörter. Was, wenn einer der Mitarbeitenden seine Pflichten nicht getreu erfüllt? Wird er/sie dann entlassen? Ist die Durchökonimisierung der Gesellschaft schon so weit, dass Firmen mit Familien verglichen werden? Mir wäre lieber, Firmenchefs würden sich als Firmenväter bezeichnen und verhalten, dann hätten wir einige Probleme weniger. Aber das ist natürlich nicht das Thema hier, schon klar…

  • Mark Meier sagt:

    Yeses Gott die Frauen haben Probleme……….

    • Mary sagt:

      Und was ist Ihr Berufsbezeichnung wenn ich fragen darf? Sie können Mir nicht weismachen das es Ihnen egal wäre ob man sie WC Putzer nennen würde oder Hygiene Kontrolleur, Buchhalter oder Kontorist!

  • Ja, ich kenne das Problem durchaus. Mehr als zwei Jahrzehnte war ich „nur“ Hausfrau, oder doch eher Vollzeitmutter? Ich kann das Dilemma nachempfinden, denn ich hatte damals auch immer wieder Probleme bei meiner eigenen beruflichen Identifikation. Manchmal gab ich „Hausfrau“ als Beruf an, einigemale auch einfach „Mutter“. Mit keiner Bezeichnung war ich wirklich zufrieden. Die „Familienmanagerin“ klingt für mich zu sehr nach Werbung. (Kam auch erstmalig in einer Werbung als Begriff für Hausfrau und Mutter vor.) Vielleicht ist es an der Zeit, mal einen Wettbewerb zur Begriffsfindung zu starten?

  • emva sagt:

    lach :-)…..ich habe zwei Kinder, bin also auch Mutter :-), vor den Kindern habe ich gearbeitet und hatte freude am Leben so wie es war. Heute habe ich genau so freude am Leben als Mutter und arbeitende Frau. Ich bin glücklich und zufrieden und verbrauche meine Freizeit nicht, um irgendeine Bezeichnung für meine „Situation“ zu suchen 🙂

  • Hugo sagt:

    Bin 71, 2 Ehen, 2 Kinder + mit einer Million Lebenserfahrungen. Trial and error, Versuchen und Fehler machen. Auch heute noch ++ Alle ihr wunderbaren Frauen da draussen, ihr seit Alle Heldinnen. Ich mag das. Ihr habt recht, recht,recht. Ich als Mann verneige ich vor euch. Aber die ‚Väter‘ verdienen das auch. Nach meiner Erfahrung ist die Zeit, wo die Kinder ‚klein’waren und sind, minimal und in der Rückblende MEGAschnell vorbei. Ein Klaks. Wir hatten nie Probleme. Verstehe die Frau vom Mamablog, wenn sie das so schildert. Finde aber alles etwas voreilig. Kommt Zeit kommt Rat :

  • Naseweis sagt:

    2.) gemacht und konnte nach 8 Jahren wieder in meinen alten Beruf einsteigen. Das erste halbe Jahr allerdings eine Stufe unter meinem ehemaligen Status, dann wurde ich aber wieder mit denselben funktionen beschäftige.
    Die Familienzeit kann man nämlich sehr gut nutzen – es verlangt halt Einsatz und manchmal auch etwas Verzicht.
    Ich musste unsere Kinder oftmal meinem Mann überlassen und die Wochenenden weg von der Familie verbringen. Aber heute, wo unsere Kinder bald flügge sind, sieht die Bilanz für unsere gesamte Familie doch sehr positiv aus
    Wir würden es wieder genau so machen!

  • Naseweis sagt:

    1.) Welche Berufsbezeichnung aber ist passend für das, was ich tue – ganz klar Familienmanagerin!
    Ich weiss nicht was für ein dilemma da sein sollte.
    Ich bin zwar nicht eine „Studierte“, aber ich war immer Stolz auf meinen „Beruf“ als Hausfrau und Mutter 3er Kinder. Das sah ich als genau so eine grosse Herausforderung und Aufgabe an wie mein früherer Beruf (leit. Angestellte bei einer Versicherung). Es waren insgesamt 8 Jahre die ich als „Heimchen am Herd“ der Familie, den Kindern widmete. Wenn mein Mann zu Hause war (Abends/Wochenende) habe ich Fortbildungen

  • diva sagt:

    wer sich für die bezeichnung «hausfrau und mutter» schämt, hat wirklich ein problem!

  • Ojeminee sagt:

    und falls ihre intension war, innert kurzer zeit viele menschen für das thema zu sensibilisieren / auf irgendeine art zu erreichen… ;-):

    herzlichen glückwunsch ! das ist ihnen sehr gut gelungen !

    • Gabriela sagt:

      @Ojeminee
      Ich lese den Mamablog immer sehr gern und bin durchaus offen für verschiedene Ansichten, doch immer wenn ich das Gefühl habe, dass sich eine Autorin mit ihrem Text uns Frauen ins Abseits bringt (hier: haben wir keine wichtigere, interessantere Themen?) und peinliche Vorurteile und Vorbehalte bestätigt werden (hier: Frauen jammern ständig…) fühle ich mich schon fast verpflichtet zu einem Statement. Vielleicht geht es anderen Frauen und Männern hier auch so? Deshalb sind die Anzahl Kommentare nicht wirklich ein Abbild der Relevanz eines Themas.

  • Ojeminee sagt:

    liebe frau siegenthaler, ich wünschte, sie bekämen pro kommentar, ganz gleich wie dämlich oder gehaltvoll dieser auch sein mag einen franken geschenkt :-), für all die missverständnisse (anders als gemeint aufgefasstes), interpretationen, projektionen, spitzen, unreflektierten und undifferenzierten feedbacks, von Menschen, die vergleichen, wo nichts zu vergleichen ist, die stets von sich selbst und ihrer individuellen situation auf die allgemeinheit schliessen und die völlig unnötig etwas ausspucken, das mit dem Inhalt / sinn ihres artikels wenig bis garnichts zu tun haben scheint…

  • TheSwissMiss sagt:

    Ich hab da auch immer Hausfrau und Mutter angegeben und mir darüber nie gross Gedanken gemacht. Ich glaub das Wichtigste ist wie wertvoll man sich selber fühlt und nicht welches Etikett einem verpasst wird.

  • Sunflyer sagt:

    Das Feld Beruf auf den Formularen ist doch sowieso unnötig. Was kümmert es den Arzt was man für einen Beruf hat? Soll ich da hinschreiben, dass ich vor 25 Jahren das KV gemacht habe? Und soll ich dann alle darauffolgenden Weiterbildungen aufführen? Eine Berufsbezeichnung ect. gehört in den Lebenslauf und ist von Bedeutung bei der Stellensuche. Für den Arzt, den Zahnarzt, die Einreisekontrolle usw. ist es nicht relevant was ich für einen Beruf ausübe. (ausser ich bin Bäcker mit einer Mehlstauballergie – aber das würde ich dann wohl auch kundtun)
    Ich mach jeweils einen Strich bei Beruf!

    • Naseweis sagt:

      Ich denke es kann , je nach Krankheitsbild, für einen Arzt sehr wichtig sein welchen Beruf man jetzt gerade, ausübt.

  • lotus sagt:

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.“Mutter“ ist keine Berufsbezeichnung, sondern drückt aus in welcher verwandtschaftlicher Beziehung man zum Kind steht (wurde übrigens schon einmal erwähnt). Ich fülle ja auch nicht „Schwester“ oder „Vollzeittochter“ in das entsprechende Feld. Und wie viel Zeit man für die Verwandten oder Angehörigen investiert ist eine persönliche Entscheidung. Steht doch einfach dazu, dass ihr zur Zeit aus freien Stücken euren Beruf nicht ausübt, damit ihr mehr Zeit für die Kinder habt. Und ins Feld könnte man einfüllen: Lehrerin, zur Zeit nicht praktizierend.

  • Gabriela sagt:

    @Jänu: Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Ich werde ebenfalls die Vermutung, dass solche (aus meiner Sicht für die Gesellschaft völlig unbedeutsamen und nebensächlichen) Gedanken hauptsächlich einem mangelnden Selbstwertgefühl entspringen. Ich jedenfalls mache mir darüber gar keine Gedanken. Was bin ich? Teilzeitmutter? Teilzeitarbeitende Mutter? Alles egal. Ich bin von ganzem Herzen Mutter UND engagierte Biologin. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun!!

  • Nicole Bertsch sagt:

    Mmmh…..
    Dann bin ich also Teilzeitjuristin und Teilzeitmutter? Nein…. Ich bin auch dann Mutter, wenn ich im Büro bin. Aber ich betreue dann halt grad‘ die Kinder nicht…..Ich bin also auch eine Vollzeitmutter…. 🙂

  • Isi sagt:

    übrigens – gehört zwar jetzt nicht ganz zum Thema, aber interessiert mich trotzdem schon lange: es gibt neben den Vollzeitmüttern jetzt auch die Teilzeitmänner. Ich habe mich immer schon gefragt, ob die für den anderen Teil der Zeit Frauen sind. Weiss hier jemand eine Antwort? 🙂

  • Nathalie Dalcher sagt:

    Ich verstehe nicht, wieso es ein Problem ist, als Beruf Lehrerin hinzuschreiben. Das ist ja keine Lüge, sie hat ja wirklich ein Diplom. Ob sie 0…20…50…oder 100% als Lehrerin arbeitet ist ihre private Angelegenheit. Es geht um den gelernten Beruf und nicht um die momentane Tätigkeit oder den Arbeitgeber. Das Diplom wird ja nicht plötzlich ungültig. Eine arbeitsloser Elektriker bleibt auch ein Elektriker. Arbeitsloser ist auch kein Beruf. Mutter sein bedeutet sicher viel Arbeit, ist aber kein Beruf. Mutter ist man, genauso wie Vater, Tochter, Sohn, Enkel, Onkel, Tante etc.

  • Klara Brunner sagt:

    Man könnte Vollzeitmütter ja auch als Vollzeitmanagerinnen mit Spezialausbildung definieren.

    • Pax sagt:

      Eben, das ist wie mit den vegetarischen Würsten, bitte kein Fleisch, aber Wurst schon, nur ohne. Und bitte Mutter, aber eigentlich Managerin, weil es tönt so viel besser…
      Seien wir doch einfach stolz auf das, was wir mit grossem Engagement und überzeugt tu, sei es Vollzeitmutter, Vollzeitmanagerin ohne Kinder oder eine Kombination aus beidem und hören wir auf mit der Wortklauberei und das eine wichtiger machen wollen als das andere.

      • Naseweis sagt:

        In vielen Kommentaren vermisse ich eines; den Stolz der, so negativ belastenden Bezeichnung, Hausfrau und Mutter“ und stelle die oft unterschwellige und machmal ganz klare, Herablassung von „Vollzeit Beschäftigten ausser Haus.
        In erster Linie ist man doch das was man tut und zwar mit ganzem Einsatz und Liebe und darauf darf man zu Recht Stolz sein.

  • Klara Brunner sagt:

    @ nowhere

    In Bern gäbe es ein Büro für Gleichstellung von Mann und Frau…..? Scheint sich bei Juristen noch nicht so herumgesprochen zu haben, dass man Beruf, Haushalt Kinder und Ehemann gut gemanagt unter einen Hut bringen kann, vorausgesetzt man habe einen etwas aufgeschlosserenen Partner als jener Hinterwäldler-Jurist der nicht gezögert hat grosso modo 20 Frauen einfach mal so zu beleidigen.

  • Klara Brunner sagt:

    @ nowhere

    Ist mir in einer Weiterbildung so passiert. Es war eine ernsthafte Weiterbildung deren Kosten nicht zu knapp. Wir strengten uns alle an in möglichst kurzer Zeit abzuschliessen damit besagte Zahlungen an jenes Bildungsinstitut nichtausuferten. Und da geschah’s. Als wir Vorjahresprüfungen zum Üben bekamen stellte sich der Kursleiter breitbeinig vor und und fragte; Wer zaahlt nech das de eigentlich? Wärdet Dir alli uuusghalte vo euchem Fründ oder siit der ämant sogar ghürate? Es war in Bern und gesprochen in plattem Berndeutsch von einem Berner Juristen.

  • Isi sagt:

    Beruf ist das, was man in einer Ausbildung oder auch ‚by doing‘ gelernt hat, Mutter ist schlicht und einfach eine verwandschaftliche Beziehung, welche zugegebenerweise – unabhängig vom Beschäftigungsgrad – weitreichende Verpflichtungen mit sich. Diese haben aber im Kern wenig mit Haushaltsführung zu tun haben – abgesehen davon, dass auch kinderlose Frauen und Männer sich als Hausfrauen und -männer betätigen müssen.
    Darum: ins Formular gehört der Beruf ‚Lehrerin‘, Ihr momentanes Engagement als Mutter ist auf den erwähnten Formularen für niemanden von Interesse.

  • nowhere sagt:

    Wenn man die Kommentare liest, sieht man genau wo das Problem liegt. Die meisten Kommentare haben so einen verdächtigrn Unterton.
    Die ist zu faul, lässt sich aushalten, ist je selber schuld wenn sie trotz guter Ausbildung nichts tut.
    Gift und Galle, vor allem von den Männern, die meinen, sie seien auf dem MAMAblog die Experten für alles.

  • Michael Saxer sagt:

    Ich möchte hier an Frau Siegenthalers Wahrnehmung von „Hausfrau und Mutter“ anknöpfen.
    Was bedeutet dies, dass sie den Ausdruck automatisch mit dem „Heimchen am Herd“ gleichsetzen und dies ganz klar negativ empfinden?
    In meinen Augen grenzt dies fast schon an Sexismus…Man ist so emanzipiert, dass man nicht Hausfrau und Mutter sein will, so dass man sich diese Option gar nicht erst offen hält und somit keine Wahl trifft. Früher hatte man keine Wahl, heute hat man sie angeblich, doch die Aussage zeigt, dass dem eben nicht so ist.

  • Rita sagt:

    Raubtierbändigerin, Chefköchin, Drill Instructor, Therapeut, Krankenschwester, Turnlehrerin, Tanzlehrerin, Körperpflege-Spezialistin, Style-Beraterin, Interior Decorator, Chauffeuse, Personal Assistant (welcher Freund hat Geburtstag und braucht ein Geschenk? Fasnachtskostüm?), Kleiderdesignerin, Clown, Spa-Mitarbeiterin (ja das Bad hat genug SCHAUM)…

  • Jänu sagt:

    Die armen Mütter, nie fühlen sie sich gut. Arbeiten sie, leiden sie darunter „Teilzeitmütter“ zu sei, arbeiten sie nicht, stört sie das auch. Dabei ist schon der Begriff „Teiltzeitmutter“ unmöglich und darum „Vollzeitmutter“ auch, da nützt jedes relativieren nichts: In dem Ausdruck steckt die Wertung. Niemand entzieht sich dieser Dialektik.
    All diese Überlegungen scheinen aus einem mangelnden Selbstwertgefühl oder einem schlechten Gewissen zu entspringen: Bin ich gut genug (für die Gesellschaft)?
    Man sollte ehrlich dazu stehen: „Vollzeitmutter“ ist nur in den ersten Jahren wirklich Vollzeit.

  • Alex Steiner sagt:

    So lange darüber nachgedacht und dann keine guten Ideen?
    Ein bisschen abstrakter denken und dann kommen viele Bezeichnungen in den Sinn…

    Eventmanager, Dompteur, Motivationstraining, Chauffeur, Philosoph, Pfleger kleiner Säugetiere und so weiter.

    • Rita sagt:

      ja, ich nenne mich in Mutterfunktion Raubtierbändigerin, ansonsten bin ich beruflich zu Teilzeit jeweils Diplominformatikerin und Uni-Dozentin. 🙂

  • Martin sagt:

    Es gibt Frauen, die zuhause arbeiten und keine Anerkennung bekommen. Das ist schlimm. Von denen rede ich nicht. Ich rede von den Frauen, die es sich leisten können, den Haushalt zu organisieren, sich um ihre Kinder zu kümmern und keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen. Wenn solche Frauen rumjammern, werde ich gallig. Diese Damen könnten es mit etwas Fantasie und Willen gut haben: Erstens haben sie eine anforderungsreiche Arbeit (Familie), zweiten können sie, wenn sie noch übrige Zeit haben, etwas mit dieser Zeit anfangen, a) bezahlt oder b) unbezahlt, c) für sich oder b) für andere.

    • Käser Brigitta sagt:

      In welchem Jahrhundert leben Sie – ich bin 60+ und bin froh dass sich die jungen 24stunden Mütter endlich aussprechen wie es ihnen geht.

    • Bliss sagt:

      Mein Rede, lieber Martin. Ich stehe manchmal auch recht fassungslos neben solchen Heulsusen. Die ertragen es dann nicht mal, wenn frau einen tollen Job und keine Kinder hat (aber das ist wohl ein anderes Thema).

  • Rolf Peters sagt:

    Einfach stolz sein, Mutter zu sein und diese wertvolle, ausfüllende und sinnvolle Tätigkeit so gut wie möglich zu meistern. Oder finden Sie, eine Uni-Absolventin die nun irgendwo im Marketing einer Staubsauger Firma arbeitet und gerade 10’000 Kugelschreiber in Auftrag gegeben hat, sollte mehr Wertschätzung verdienen?

  • Henriette sagt:

    Wahrer Luxus ist, aus der Tretmühle Beruf aussteigen zu können und sein Leben nach eigenem Gusto gestalten zu können.
    Beruf: 🙂

  • Ängeli sagt:

    Ich mache mir die Sache mit den Formularen einfach. Gelernt und studiert habe ich einen Beruf, den ich vor der Geburt der Kinder ausgeübt habe und jetzt noch teilzeit weiter ausübe. Diese Berufsbezeichnung schreibe ich dann auch in diese Formulare, wo sie wissen wollen was man von Berufs wegen ist. Denn das bin ich schliesslich immer noch. Neben Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, und Hausfrau. Reihenfolge grundsätzlich unwichtig.

  • Christoph Bögli sagt:

    Wieso muss man eigentlich krampfhaft überall Angaben zum „Beruf“ machen? Kann man auch einfach weglassen, insbesondere bei sowas wie Facebook. Letztlich wäre das doch ein viel besseres Statement, wider diesen Zwang, sich primär über den Job zu definieren, und das ganze damit zusammenhänge Statusdenken.
    Im übrigen, natürlich ist „Vollzeitmutter“ ein Statement, das von vielen als abwertend gegenüber anderen Elternschaftsmodellen aufgenommen wird. Wenn man schon die Schiene fahren will, dann wohl besser die klassische Hausfrau oder ganz einfach Mutter..

  • Anne sagt:

    Wenn man sich über solche Begrifflichkeiten dermassen viel Gedanken machen kann, wäre es vielleicht an der Zeit, an einen Wiedereinstieg in den gelerneten Beruf zu denken?

  • Peter Reber sagt:

    Herrlich, diese Grabenkämpfe zwischen Vollzeit-, Teilzeit, Ganzzeit-, Wechselzeit- und was auch immer noch -mütter. Ich amüsiere mich köstlich! Danke.

  • Zorrita sagt:

    In der ganzen Diskussion fällt wieder einmal auf, dass nur wir Frauen ein Problem mit dem Kinder-/Familienthema haben. Oder finden sich Väter, welche darüber diskutieren, ob sie Teilzeitvater und z.B. Ingenieur sind, weil sie nebst der Familie eine Berufstätigkeit ausüben…? Zum heutigen Dasein gehört eine Ausbildung, welche als Beruf zählt. Dieser wird ausgeübt oder nicht. Daneben hat man/frau Familie oder nicht. Das ist Erhalt der Art, mit viel Arbeit verbunden, normal und nicht ein Ehrentitel. Ich bin Therapeutin. Und habe Kinder. Punkt.

  • Nina sagt:

    Wo wir grad bei Wortklaubereien sind: was soll man denn eigentlich als Beruf angeben, wenn man Akademiker ist mit Abschluss, aber keinen Beruf gelernt hat, wie ihr das so schön definiert? Antwort gebe ich gleich selber: Beruf umfasst sowohl den gelernten, als auch den ausgeübten, nämlich eigentlich die gegen Entgelt dauerhaft ausgeübte spezialisierte Tätigkeit. D.h. streng genommen müssten sie schreiben „nicht berufstätig“, weiter gefasst dürften sie stattdessen schreiben „Lehrerin“. Alles andere ist formulartechnisch nicht relevant.

  • Luise sagt:

    Vollzeitmutter ist frau eigentlich immer. Nur ist sie in hoffentlich vielen Fällen noch berufstätig. Dagegen spricht eigentlich nichts und ich weiss nicht, warum man in diesem Blog das ausschliesslich Muttersein bis aufs Blut verteidigt. Was ist so toll daran zu Hause zu sitzen und auf das Gehalt des Mannes zu warten?Wofür Studium und Ausbildungen??? Ich kenne etliche Frauen, die sich so „geopfert“ haben, den Mut nicht hatten in den Beruf zu steigen und nach einer Scheidung vor dem Nichts standen und mit unlauteren Mitteln für Geld kämpften.

    • Sandra Meier sagt:

      Also, meine Mutter war damals vor 20 Jahren auch ein solches Exemplar, dass nach der Scheidung für jeden Franken ‚kämpfen‘ musste (Naja, am Schluss erhielt sie monatlich 3200,- , aber anscheinend reichte es immer noch zum jammern). Ich habe vor der Mutterschaft Teilzeit auf einer Privatbank gearbeitet in der IT und war gerade ein halbes Jahr mit meiner Weiterbildung fertig, als unser Kind zur Welt kam. Für uns war von Anfang an klar, dass ich Zuhause bleibe und die Kinder betreue, und das mit Herzblut. Es gibt immer was zu tun, vor allem mit Kleinkindern.

    • Stefan sagt:

      @Luise: Hört man gewissen Leuten zu (vor allem linken Politikerinnen), hat man das Gefühl, alle Frauen hätten studiert und übten jetzt einen total tollen Beruf aus. Aber gewisse Frauen haben nicht das Zeugs zum Studieren und üben einen KNOCHENJOB aus, bei dem es vor allem mal ums GELD VERDIENEN geht (zB Detailhandel).
      Ich bin Ingenieur, sie Detailhandelsfachfrau. Da ist es doch total logisch, wie wir uns organisieren. Meine Frau freut sich total darauf, Hausfrau zu sein, wenn das Baby kommt.

      • Reto B. sagt:

        Ja genau, Inegnieur ist so ein Schoggijob, da kriegt man fürs Nixtun ne Menge Knete…

      • Stefan sagt:

        Nein, Ingenieur ist ein gut bezahlter, nicht überrissen bezahlter, interessanter und anspruchsvoller Job.
        Detailhandel ist hingegen ein Knochenjob und ich bewundere alle, welche dort arbeiten. Und ich verstehe diejenigen, welche mit Freude aus dem Job aussteigen, wenn sie Kinder kriegen.

      • Reto B. sagt:

        Jo, das schon, ich versteh die anderen nicht so ganz, die mit Freuden zuschauen, wie sie zur Übernahme der gesamten wirtschaftlichen Verantwortung für die Familie verpflichtet werden. Verstehen sie mich nicht falsch, ich werde gerne die gesamte Rechnung der Familie übernehmen, wenns nicht anders geht. Aber das „Der Job ist uuuhanstrengend, ich bleib lieber daheim, das tönt gemütlicher“ ist mir aus diversen Gründen etwas suspekt.

      • Stefan sagt:

        Sie dürfen gerne mal ein, zwei Tage in einer Migros, einem Coop oder so arbeiten.
        Und sich dann überlegen, ob sie das gerne noch bis zur Pensionierung machen würden…

      • Sportpapi sagt:

        @Reto: Konsequenterweise dürfen Sie sich dann aber nicht mit einer Verkäuferin einlassen…

      • Reto B. sagt:

        Meine Frau ist nicht Verkäuferin, also alles im grünen Bereich. Naja, ich weiss einfach nicht, was ich davon halten soll, wenn eine Person sagt, sie freut sich auf Hausarbeit und Elternsein, weil der Job so stressig ist. Und dies aus diversen Gründen. Der Schuss kann mal gehörig nach hinten losgehen, was Arbeitsstress angeht, und Arbeit doch im Regelfall kein Zuckerschlecken, und generell stösst mir die Aussage: Geh mal du arbeiten, deine Arbeit ist viel leichter und bringt mehr Kohle ein, etwas sauer auf.

  • Hans sagt:

    Sie sind: GENERAL MANAGER
    Als Vollzeit-Vater sehe ich soviele Parallelen zu meiner früheren Tätigkeit, dass diese Bezeichnung durchaus passt. Ach ja, falls dann jemand fragen sollte bei WEM Sie arbeiten, schreiben Sie einfach in einem FAMILIENUNTERNEHMEN.

  • Sandra Meier sagt:

    Probleme kann man haben. Bis jetzt war es noch nie ein Problem für mich irgendwo zu sagen ich sei Mutter oder Hausfrau, und ich bin 24. Das Problem liegt doch daran, das Hausfrauen/Mütter selber noch das Heimchen am Herd sehen, wenn sie diese Bezeichnungen benutzen, dabei empfinde ich mich überhaupt nicht als Heimchen und am Herd steh ich jetzt auch nicht so oft. Als ich letztens zwei Tage Probearbeiten ging…man, das war Erholung! Dabei absolvierte ich sogar noch zwei mehrstündige Eignungstests, das war für mich wie Ferien.

    • Rita sagt:

      Ich bin zwar eine arbeitende Mutter aber ich habe grössten Respekt vor den Müttern die zuhause bleiben. Ich könnte das nicht! Ich brauche diese drei Tage pro Wocheim Büro, um mal in Ruhe aufs Klo zu gehen, ungestört über Mittag zu essen und mal ungestört für 5 Minuten meine Gedanken ordnen zu können. Die Vorstellung 5 Tage pro Woche nonstop mit meinen Kindern (2 kleine Jungs) zusammen zu sein, wäre der erste Schritt Richtung Nervenzusammenbruch.

      • Sandra Meier sagt:

        Das ist schön zu hören und ich kann sie absolut verstehen! Ich habe zwar eine Tochter aber zwei kleine Jungs, das ist dann nochmals ein anderes Kaliber 😉

  • 13 sagt:

    Ich frage mich gerade, wie eine Frau heisst, die keine (kleinen) Kinder zu Hause hat, aber trotzdem keiner Erwerbsarbeit nachgeht? Vollzeitehefrau?

  • Lila sagt:

    Ich würde einfach schreiben, „Beruf: – „. Nur Sie finden es etwas „schlechteres“, keine erwerbstätigkeit auszuüben. Viele beneiden/bewundern Sie bestimmt dafür. Andere wiederum nicht, na und? Ich finde es eigentlich „classy“, wenn eine Frau zwischen den Zeilen behaupten darf „Ich bin nicht berufstätig, habe es nicht nötig, bin für die Kinder da und mein Mann ist willig und in der Lage, für die ganze Familie zu sorgen.“ Ist ja toll! Und sie machen eine Arbeiststelle frei, für jemanden die sie wirklich nötig hat, anstatt nur für die „Formularen-Normalität“ arbeiten zu gehen. Glückwunsch!

  • Lia sagt:

    was ist denn so falsch an Hausfrau? Es ist nun mal so, dass eine nicht auswärts arbeitende Frau zu Hause ist, also eine Hausfrau. Dieser Begriff ist dermassen vage, dass alle Tätigkeiten einer nicht-auswärts-arbeitenden Mutter darin eingeschlossen sind. Das ist nicht wertend, sondern einfach eine Tatsache, und das sollte man doch ohne langes Überlegen eintragen können?

  • Stefan sagt:

    Und mal wieder ein Blog ist, wo gejammert wird. Immer dieses JAMMERN beim Thema Familienleben, Beruf, Verainbarkeit, etc…
    Wer arbeitet und Kinder hat JAMMERT, weil er/sie zu wenig Zeit hat mit den Kid, weil die Vereinbarkeit schwierig ist, weil er/sie, die Hausfrau/der Hausmann JAMMERT weil sie keine gut Berufsbezeichnung hat. Alle JAMMERN, weil die Kinder so anstrengend sind.
    FREUT euch doch! FREUT euch, dass ihr Hausfrau seid und die Kinder aufwachsen seht, FREUT euch, dass ihr neben der Familie noch einen Job ausüben dürft. FREUT euch, dass ihr Kinder haben dürft.

    • Alexandra Riescher sagt:

      Hast Du das in einem Buch für „Positives Denken“ abgeschrieben ?? Oder gehörst Du einer dieser christlichen Gemeinschaften an, die einem auferlegen, sich gefälligst über ALLES zu freuen, auch wenns weh tut, traurig macht, einen verzweifeln lässt… FREUT EUCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!! (Klingt wie ein Befehl 😉 ).
      Ich finde, jeder solls so beschreiben können , wie er/sie es wahrnimmt- ob das dann als grosses Jammern interpretiert wird, oder nicht hängt vielleicht auch von der eigenen Wahrheitsfähigkeit, einer mehr od. weniger sensiblen Wahrnehmung, eigenen Projektionen usw. ab…

      • Bliss sagt:

        Mein Gott – ich verstehe die Flennerei auch nicht. Immer total überfordert und am Rande des Nervenzusammenbruchs. Dann macht keine Kinder – so einfach ist es!

      • Stefan sagt:

        @Alex: Sagen wir es so… Wenn man einmal im Kinderwunschzentrum war, dann freut man sich darüber, wenn es doch geklappt hat.
        Wenn man einfach so locker-flockig zu drei Kindern kommt, dann merkt man gar nicht welches Glück man hat

      • Ojeminee sagt:

        @stephan: wenn man…dann merkt man… welches glück man…
        ich glaube auch das ist unterschiedlich. es gibt auch menschen die beides gleichzeitig wahrnehmen/sehen/realisieren- das glück, welches sie haben und gleichzeitig die- nennen wir es mal überforderung. ich glaube, es ist meistens nicht so schwarz-weiss, entweder oder… item. aber zu d. zeitpunkt, wo halt das gefühl der überforderung gerade im vordergrund ist, finde ich es völlig legitim, darüber zu erzählen, ohne dass dann gleich eine lawine von interpretationen (flennerei, gejammer, jammern auf hohem niveau, „sie sieht ihr glück

      • Alexandra sagt:

        @Bliss: wo gibts ne Flennerei ? Ich hab garkeine mitgekriegt.

        Nur weil nicht gleichzeizig jedesmal mit einer Not / einem Dilemma / einem Kummer / einem Anliegen… der ganze „Bliss“ (den ja keiner benachteiligen möchte und der ja genauso da is) erwähnt wird, heisst das noch lange nicht, dass man den Bliss/das Glück nicht wahrnimmt/es ebenso sieht/schätzt/dafür dankbar ist.

    • Ojeminee sagt:

      fortsetzung…
      „sie sieht ihr glück nicht“, „wenn das ihr einziges problem ist“ usw.
      über einen hereinbricht. das sind auch unterstellungen und ich gewinne dann den eindruck, dass es diesen menschen, die einen deshalb für undankbar, lächerlich und dergleichen halten lieber wäre, jeder würde ständig immer sagen „alles tiptop“ oder sowas wie „molmol ! soweit alles o.k. oder sogar bestens“ (freude herrscht:-) ) usw. halt durchweg oberflächlich antworten, den rest für sich behalten…weil sonst sofort die unterstellungen + interpret. anfangen ?? niemand kann doch die dringlichkeit festlegen…

      • Ojeminee sagt:

        und wieso drückt das dann wohl so arg die knöpfe ? vielleicht „jammert“ da jmd. in irgendeinem bereich seines lebens genauso- einfach in einem anderen lebensbereich /kontext- und sieht es dort aber als total angebracht/verständlich/legitim an, weil „dass“ doch schliesslich wirkliche gründe sind, die einem erlauben zu klagen/zu verzweifeln anstatt sich einfach zu freuen, darüber was doch alles gut ist…!
        wer masst sich an festzulegen, was schlimm ist und was nicht ? was berechtigt ist und was nicht ? wann und wegen was es erlaubt ist einen nervenzusammenbruch zu kriegen etc.

  • Philipp Rittermann sagt:

    also ich wäre für „hauskosmetikerin-kinderfachfrau“. das trägt der verantwortungsvollen tätigkeit doch auch rechnung.

  • Anne sagt:

    Irgendwie wird aus der „Dilemma“-Mücke ein Elefant gemacht und mich dünkt, die Bloggerin klagt auf sehr hohem Niveau. Aber vielleicht ist einfach der Aufhänger an der Berufsbezeichnung nicht ganz gelungen, wenn es ihr denn eigentlich um die mangelne Wertschätzung geht. Die Realtität heutzutage ist doch einfach, dass oftmals Familienmodelle gegeneinander ausgespielt werden. Und man befindet sich auf verlorenem Posten, wenn man sich auf Wertschätzung von aussen abhängig macht.. Meine These ist: wenn das Selbstverständnis als Vollzeitmutter gross genug ist, entsteht auch kein Dilemma mehr.

  • Mark Altheer sagt:

    Wo liegt das Problem? Schreiben Sie doch einfach nichts hin oder halt „Hausfrau“, „Familienfrau“ whatever??? Interessiert doch eh neimanden. Ist ja nur formell für das Formular dass Sie ausfüllen. Wenn Sie damit eine Wertediskussion anzetteln ist eh was nicht ok. Sorry! Dann würde ich mich eher selber fragen warum mir das überhaupt wichtig ist! Das liegt doch der Hund begraben. Zuwenig Anerkennung? von wem denn? Leben Sie doch ihr Leben und vergessen Sie was Andere sagen/schreiben.

    • Sabrina E. sagt:

      Genau so sehe ich das auch Mark. Bin selber Mutter / Hausfrau oder was auch immer. Bin 100% zu Hause „angestellt“ ;-)! Ich mach mir keine Gedanken, wie ich mich betiteln soll. Ich bin ich und ich mache meinen Job so wie ich meine dass es richtig ist. Ob auswärts oder zu Hause ist doch egal.

  • alam sagt:

    Ich verstehe die Autorin sehr gut. Sie hat schliesslich eine Ausbildung gemacht, und zwar nicht „nur“ eine Lehre. Dass sie sich mit der Bezeichnung „Hausfrau“ unter Ungelernte einreihen soll, passt einfach nicht. Das hat nichts mit Wertschätzung zu tun.

  • tststs sagt:

    Vorallem – und jetzt werde ich so richtig fies – wie hoch kann die Wertschätzung für etwas sein, was andere so „nebenbei“ erledigen. (Die Autorin möchte ja eine Bezeichnung für das was sie ist, nicht das was sie tut). Und wie 13 schon gesagt hat: Mutter ist man dauernd, Erziehender etc nicht.

    • Lila sagt:

      Ja genau. Es steht auf dem Formular auch „Arbeitgeber:“ Wäre in dem Fall die Antwort „Kevin (3) und Emma (1)“?

      • Reto B. sagt:

        Den Kevin würd ich weglassen, wenn es ihnen schon schwierug fällt Hausfrau hinzuschreiben, weil da evt. Vorurteile bestehen(sorry musste sein)

  • Wüthrich sagt:

    Ich kenne eine junge Frau, die damals mit gerade 20 Jahren ihr erstes Kind bekommen hat. Sie hat sich für den Beruf Hausfrau entschieden und musste sich fortan regelmässig, mehrmals die Woche anhören, warum sie denn um Himmels Willen nicht berufstätig wäre. Gerade junge Mütter leiden darunter, dass sie angegriffen werden, wenn sie sich für ein traditionelles Familienmodell entscheiden.

    • 13 sagt:

      Das glaube ich Ihnen sofort. Nur haben erstens die Hausfrauen kein Monopol auf das Angegriffen werden. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft mich jemand gefragt hat, warum ich denn Kinder habe, wenn ich (so viel) arbeite. Da schenken sich beide Lager nichts. Es haben egal, was man macht, welche ein Wort mitzureden. Zweitens disqualifiziert man meines Erachtens die eigene Arbeit, das Modell selber, wenn man den Ausdruck, der ihn beschreibt, als minderwertig annimmt und krampfhaft nach Alternativen sucht. „Nur Hausfrau“ ist sicher falsch, aber „Hausfrau“ ist nichts schlimmes.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Genau, mir gehts in erster Linie ums Wörtchen „nur“, nicht um die Hausfrau ;). Da stören mich Aussagen von Mamis wie „ich bin (halt) nur Mutter und Hausfrau“, weil sie sich mit diesen Aussagen selbst ins Ausseits katapultieren, herabsetzen und unter Wert verkaufen. Das finde ich enorm schade! Von der Gesellschaft mehr Respekt, Wertschätzung und Anerkennung verlangen/erwarten, sich selber aber mit solchen Statetments minderwertschätzen – da geht meiner Meinung nach einiges nicht auf! Also, zuerst bei sich anfangen und mit sich und seinem gewählten Modell ins Reine kommen. Ich bin es :)!

    • Hektor Wurst sagt:

      Das traditionelle Familienmodell birgt aber auch einige grosse Risiken. Steigt man mit 20 aus dem Erwerbsleben aus, verpasst man wichtige Zeit, in der man sich qualifizieren kann und verzichtet insbesondere auf ein eigenes Einkommen. Sollte es doch nicht so ganz klappen im Leben, wie man es sich mit 20 erhofft hat, so steht man später mit eher schlechter Ausbildung, geringen Erwerbschancen und wahrscheinlich, hat man Arbeit gefunden, einem sehr tiefen EInkommen da. Mit 20 hat man viel Energie, da gehen Kinder und Erwerbstätigkeit gut zusammen, wenn Mann und Frau ein Team sind.

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Wichtige Zeit verpasst man in jedem Alter! Deshalb war für mich/uns von Anfang an klar, dass ich zumindest tiefprozentig weiterarbeite und mit einem Bein im Berufsleben bleibe. Was, wenn dem 100% geldverdienenden Partner in dieser schnelllebigen Zeit was zustösst (Unfall, Krankheit, Todesfall), er/sie die Kündigung erhält oder es zur Trennung/Scheidung kommt. Da muss der andere Elternteil in einer totalen Stress-, Not-, Trauersituation innert kürzester Zeit eine Teilzeitstelle finden und wieder einsteigen inkl. Fremdbetreuung finden für die Kinder. Sehr heikel und schwierig, fast unmöglich!

  • WorkingMama sagt:

    Ich finde, wenn man sich entschieden hat, sich vollzeit um Kinder zu kuemmern, sollte man sich doch selbstbewusst das nennen was man ist: Mutter und Hausfrau. Ist ja kein Beruf sondern eine Berufung und zwar eine, wo sich die Frau Siegenthaler freiwillig und sicher mit gutem Grund dafuer entschieden hat. Ich war 1.5 Jahre ’stay at home mum‘ (so wird das hier im angelsaechsischen Raum genannt), nicht ganz freiwillig und jetzt Vollzeiterwerbende (auch wieder nicht ganz freiwillig aber es war in 1em Jahr unmoeglich eine teilzeit Stelle zu bekommen) aber sehe mich trotzdem als volles Mami!

  • Daniel sagt:

    Ich denke, es ist nicht mehr in weiter Ferne, und es werden die ersten Diplome an Vollzeitmütter verteilt, die einen Bachelor für ihre Wertschätzung abgeschlossen haben. Ich frage mich: Wenn die Hausfrauen ein solches Wertschätzungsproblem haben, warum heiraten sie dann oftmals nur Männer mit einem gehoberen Beruf und lassen Schreiner, Putzmänner, Bauarbeiter oder Verkäufer einach links in der Ecke stellen? Was sollen denn diese Leute sagen? Wo bleibt hier die Wertschätzung?

  • tststs sagt:

    Sorry, da muss ich mit dem Hammer einfahren:
    Die leere Linie steht da für „Beruf, nicht „Berufung“.
    Sie haben sich für Berufung und nicht für Beruf entschieden (und ja ich finde es auch schön, dass die Autorin versucht, alle Modelle als gleichwertig darzustellen). Aber bitte tragen Sie auch die Konsequenzen Ihres Entscheides.

  • Astrid Meier sagt:

    Ich plädiere für „Familienmanagerin“. Oder“ Leiterin Kompetenzzentrum Haushalt und Erziehung“. Hausfrau ist grundsätzlich kein abwertender Begriff und umschieb das Management eines Haushaltes und ev. Gartens samt Familienangehörigen und ev. Angestellten. Der Begriff wurde erst zum Unwort im Zug der (feministischen!) Abwertung alles Weiblichen und Präferenz des traditionell männlichen Lebensraumes und der trad. männlichen Lebensart.

  • 13 sagt:

    Und jetzt vergleiche ich es noch mit einer Kleinkindererzieherin. Ich meine, die eigentlichen Tätigkeiten decken sich doch einem grossen Teil. Was macht sie den ganzen Tag? Sie ist Betreuerin, Köchin, Raumpflegerin, Gärtnerin, Friedensstifterin, Projektleiterin, Architektin, Fitnesstrainerin, Pflegerin, Sängerin und vermutlich noch Tausend andere Sachen. Was macht sie nun? Schreibt sie „Kleinkindererzieherin“ oder bezeichnet sie sich als „Allrounderin auf Kaderstufe eines sehr erfolgreichen Unternehmen“ und gibt zu jedem Formular noch eine Biographie dazu? Man kann alles! übertreiben….

  • Pascal Sutter sagt:

    Nur Hausfrau finde ich ein schreckliches Wort. weil es gar nichts über die Tätigkeit aussagt. Und weil Generationen darin ihren Unrat an Wertlosigkeit und Heimchen-hinterm-Herd abgeladen haben. Wass spricht dagegen, den Lehrberuf anfzufügen? Hausfrau & kaufmännische Angestellte? ALs Mutter hat man ja nicht einfach den Schnitt gemacht.

    • Reto B. sagt:

      Und was ist mit der Hausfrau, die nie eine Berufsbildung abgeschlossen hat?

      • marie sagt:

        in der wirtschaft nennt man sie „unqualifizierte arbeitskraft“ wie väter ohne ausbildung auch. ich finde diese ausdrücke schrecklich.

      • alien sagt:

        marie, die Wirtschaft ist ja tradizionell unzimperlich in ihren Bezeichnungen. Menschen werden auf ihre Funktion reduziert. Die Personalabteilung, die sich um Personen kümmert, heisst heute Human Resources und besorgt das Humanverbrauchsmaterial. Und so wird mit Menschen dann auch umgesprungen: abwickeln von der Rolle, den Arsch putzen und runterspülen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Ohne Berufsausbildung ist man ‚Beruf: ohne‘, eine ausgebildete Lehrerin hat auch als Hausfrau oder Hundeführerin den Beruf ‚Lehrerin‘. Beruf ist nicht gleich Berufstätigkeit. Job ist nicht gleich Karriere, einen Job haben viele, Karriere macht vielleicht einer/ eine von 10.000. Was ist daran so schwer zu verstehen.

      • marie sagt:

        also so:
        Beruf (da ausbildung): Ohne oder Eidg. dipl. Pflegefachfrau HF
        Tätigkeit (da keine ausbildung): Mutter, Hausfrau, Tagesmutter, Besuchsdienst SRK

        …oder? macht sinn.

      • Muttis Liebling sagt:

        Das macht Sinn. Trotz seiner für viele nationalen Gesundheitswesen destruktiven Tätigkeit hat Herr Vasella den Beruf Arzt. Er hat zwar seinen Berufsstand verraten, gegen alle ethischen Regeln verstossen, trotzdem war und ist sein Beruf Arzt, nicht Konzernchef oder Verwaltungsratspräsident. Letzteres beides sind Tätigkeiten, keine Berufe.

  • 13 sagt:

    Vollzeitmutter ist so ziemlich die schlechteste der genannten Bezeichnungen. Warum haben Sie schon selber herausgefunden: Auch Teilzeit arbeitende Frauen und sogar Vollzeit arbeitende sind Vollzeitmütter. Das ist nämlich eine Beziehung, die es in Teilzeit nicht gibt. Man könnte höchstens sagen, man sei Vollzeitmutter, aber Teilzeitkinderbetreuerin. Das würde aufgehen, denn man gibt die Betreuung teilweise ab, niemals das Muttersein! Eine Hausfrau ist eine Hausfrau, weil sie zu Hause arbeitet. Nicht wertend, sondern wahr. Wem das nicht gefällt, hat einfach ein Egoproblem.

    • Widerspenstige sagt:

      Genau! Eine Mutter bleibt eine Mutter für ewig, genau wie ein Vater es bleibt. Das ist kein Beruf, sondern eine Berufung (wenn es hoch kommt). Es würde wohl keinem Vater ernsthaft in den Sinn kommen, im Pass Vollzeitvater eintragen zu wollen, wenn er einen Lehrabschluss oder sonst einen Beruf gelernt hat. In CH lernen doch alle Frauen irgend einen Beruf und der kann dann bei solchen Formularen unter ‚Beruf‘ eingetragen werden. Ich war auch zeitweise eine Vollzeitmutter – in den Ferien und an Wochenenden und vorallem nachdem ich die Türe meines Geschäftes abends geschlossen hatte…

    • Rita sagt:

      Mir gefällt das von der Autorin genannte englische Homemaker, das sich darauf bezieht, ein schönes Heim zu gestalten, einen Hort der Geborgenheit (wozu Deko, Essen, Betreuung etc. gehört). Hausfrau gibt das nicht akkurat wieder. Wie wäre es mit Heimwirtin, da sie wie eine Gutsherrin das Heim bewirtschaftet. Dies in dem Sinne auch wie ein Gutshof, oder ein Hotel bewirtschaftet werden müssen: Beschaffung, Management, Restauration, House-Keeping, Entertainment, Wellness ist alles dabei. Also Hotel Mama!

  • maya sagt:

    Guter Text! Gut und kurzweilig zu lesen, frei davon auf andere herabzuschauen oder sonstwie irgendwelche provokante Themen auskochen, nur damit es mehr Kommentare geben könnte. Gefällt mir so, wie dein Dilemma beschrieben wird.

  • isa sagt:

    ich bin ja so voller bewunderung für diese vollzeitmütter, vollzeitfamilien-CEOs, vollzeitfamilienmanagerinnen im SUV das händy am ohr, weil sie müssen ja so schrecklich viel organsieren, den einkauf, die kinder in die schule fahren und in den sport/musik/nachhilfe unterricht, dann die sport-, oster-, sommer-, herbst- und weihnachtsferien organisieren mit der tischdekoration, kochen, waschen, putzen, den garten besorgen – und immer beteuern, wie erstrebenswert dieser job doch ist – und trotzdem haut die propaganda nicht richtig hin. ein frust.

    • Danja Serena sagt:

      Du sprichst mir aus dem Herzen!

      • Rita sagt:

        Der Tisch dekoriert, die Blumen perfekt,
        die Kinder sauber, die Kleider adrett,
        Die Frisur sie sitzt, der Freundinnen Neid,
        So viele Termine, leider keine Zeit
        ein Duft von Rosen und Veilchen im Haus,
        der Kuchen dekoriert, wie appetitlich siehts aus
        Perfektion, nur ein Beispiel, den Rest
        Siehst Du auf Facebook und auf Pinterest
        Der Hund vor dem Kamin, ganz artig und nett
        kein Staubkorn im Haus, Zierkissen auf dem Bett
        die Tochter übt Ballett, der Sohn Frühchinesisch
        und parlieren Englisch am abendlichen Tisch
        alles abgeräumt, das Haus ganz still
        und keiner fragt mich, was ich eigentlich will

    • tststs sagt:

      Ja, Isa, da bin ich ganz bei Ihnen. Wie gesagt, die Autorin ist ehrlich darum bemüht, kein Bashing aufkommen zu lassen. Sie verliert aber massiv an Glaubwürdigkeit, wenn sie einerseits ihr gewähltes Leben als das einfachere darstellt, aber ob einer simplen, leer zu lassenden Linie fast verzweifelt…

    • plop sagt:

      Ich bin selber auch „Vollzeitmutter“/Familien-CEO (haha) und immer wieder ernte ich Bewunderung seitens arbeitender Frauen, muss dann aber ganz ehrlich gestehen, dass ich es noch nie so easy hatte in meinem Leben wie jetzt mit 2 Kindern… Ich mein, der Haushalt, das ist wirklich nicht viel und die Freiheit, Dinge zu unternehmen, jeden Tag viel an der frischen Luft zu sein ist doch einfach schön. Ich kann das einfach nicht als „Arbeit“ sehen. Trotzdem finde ich, dass die Schreiberin den Text ziemlich gerecht gestaltet hat, und ja, auch ich habe zeitweilen Komplexe wegen meiner „Untätigkeit“

    • isa sagt:

      als mutter und hausfrau hatte ich ebenfalls die entspannendste zeit meines lebens. gedanken, wie ich diesem status eine imposantere bezeichnung hätte verleihen können, kamen mir nie. das einzige was mich störte, war die finanzielle abhängigkeit, weshalb ich eineinhalb jahre nach der geburt des kindes wieder tz arbeiten ging. dass die autorin des artikels reichlich verkrampft nach einem titel sucht, der mehr hermacht hausfrau und mutter, verrät viel über sie. locker bleiben und einfach spass haben und die zeit geniessen, frau siegentaler!

  • silvia.h. sagt:

    Toller Text, gute Ueberlegungen. Herzlichen Dank!!!

  • alam sagt:

    Warum nicht: Lehrerin, aktuell in Familienpause?

  • walter schnizter sagt:

    Mutter ist doch kein Beruf. Stellen sie sich vor ein „arbeitsloser“ Vater schreibt bei Beruf Vater hin. Mutter oder Vater ist man. Man ist auch nicht Kind in den Sommerferien und sonst Schüler. Beruf ist welchen Beruf man erlernt hat, in diesem Fall, Lehrerin. Falls sie nie einen Beruf gelernt haben, müssen sie schreiben keinen. Ganz einfach. Oder schreiben sie doch statt Hobbytexterin einfach Journalistin.

  • Pat sagt:

    Hausfrau ist ein Beruf. Basta. Wer sich darin nicht ausgefühlt fühlt, soll daneben noch was anderes machen. Aber erst, wenn sie den Beruf der Hausfrau korrekt ausfüllt und ausführt. Und wenn sie sich nicht anerkannt fühlt, sollte sich nciht mehr auf ihre missgünstigen Freundinnen hören und/oder ihren Herrn Gemahl erziehen.

    • Pat sagt:

      Das schreibt schon jemand, sehe ich grad. Habe schon gedacht, ich hätte eine Exotenmeinung und bekäme Prügel dafür.

      • 13 sagt:

        Nein, sehe ich genau so 😉 Wenn Hausfrauen aufhören würden, sich als etwas schlechteres zu fühlen, weil sie keinen Lohnausweis erhalten, dann wäre der Begriff auch nicht abschätzig behaftet. Wer ohne Selbstbewusstsein ist, wird auch nie als toll empfunden, also steht einfach dazu, was ihr macht. Ist doch eine tolle Tätigkeit und es wäre doch mal ein guter Anfang, anstatt sich super-modern Familienmanagerin, Leiterin eines Familienunternehmens oder weiss nicht was zu nennen!

      • Alexandra Riescher sagt:

        Naja, es erstaunt mich schon, dass sehr viele so einfach und platt daherschwätzen, als ob es einzig darum ginge, selbstsicher zum Hausfrauen-Dasein zu stehen- sich nicht drausbringen zu lassen und „sonst halt einfach noch was anderes arbeiten nebenher usw. “
        Das ist schon etwas komplexer meine ich und zieht einen längeren Rattenschwanz nach sich, welcher detailliert zu erklären, mir grad echt zu mühsam erscheint. Aber die etwas differenzierter denkenden/Wahrnehmenden und Erfahrenen zum Thema wissen ja was ich meine ;-).

    • Muttis Liebling sagt:

      Hausfrau ist eine Tätigkeit, kein Beruf. Einen Beruf erlernt man, den muss den nicht ausführen, hat ihn aber dennoch zeitlebens. Für die Ausbildung bekommt man ein Zertifikat, womit die Ausbildung beweisbar wird.
      Etwas anderes ist Erwerbstätigkeit, wie der Name sagt, die koppelt die Tätigkeit mit Erwerb. Heute noch der Normalfall, sollte meiner Meinung nach aber eliminiert werden. Erst dann sind Tätigkeiten wie Kinderbetreuung oder Pflege von Verwandten oder Nachbarn, Freunden gleichberechtigt zu Tätigkeiten, die dem Lebensunterhalt dienen.

      • Muttis Liebling sagt:

        2/ Unser Arbeits- und Gesellschaftsmodell ist noch auf dem Stand der Nachkriegszeit, in der Zeit vor der Überproduktion. Damals war es sinnvoll, Erwerb zu tätigen, heute wird es zunehmend kontraproduktiv. Es sind Tätigkeiten entstanden, die im besten Fall nicht schaden, aber keinesfalls nützen. Siehe die gesamte Geldwirtschaft, Werbung, Berufssport, das Beraterunwesen, usw.
        Dagegen ist Vollzeitmutter eine Edeltätigkeit. Deshalb solle man sich aber vor Begriffen in Acht nehmen, die diese Tätigkeit diffamieren. Managerin oder CEO sind für mich Schimpfwörter.

      • Widerspenstige sagt:

        Hausfrau zu sein ist ein momentaner Zustand wie Du es beschreibst ML. Ich verstehe jetzt echt nicht, wieso das Thema wieder kommt und ausgerechnet von einer ausgebildeten Lehrerin. Das ist doch naheliegend, einfach ‚Beruf Lehrerin‘ einzutragen wie auch Väter ihren erlernten Beruf wie Dachdecker, dipl. Kaufmann (auch wenn er nur ein KV absolviert hat….hihi!), dipl. Ing. etc eintragen. Egal ob er diesen Beruf auch ewig ausübt – er steht so im Pass.

        Es sollte ein Lohnausweis diskutiert werden mit AHV/IV/EO.

        Und Familienfrau hat sich etabliert, aber bitte nicht CEO oder Managerin 🙄

    • grossfamilie sagt:

      es ist die gesellschaft, die es den hausfrauen nicht einfach macht! wie oft wurde ich schon abschätzig angeschaut, beim erwähnen, dass ich mutter und hausfrau bin. frei nach dem motto: wieso arbeitest du denn nicht? aber welche familie kann sich die betreuungskosten leisten, bei 6(!) kindern? da legen wir drauf! mittlerweike sehe ich meine hausfrauentätigkeit als privileg an, aber die abschätzigen blicke stören mich noch immer!

      • 13 sagt:

        Machen Sie ein Experiment. Sagen Sie die nächsten 6 Wochen lang, sie arbeiten Vollzeit ausser Haus. Und dann vergleichen Sie die Reaktionen. Sie werden ziemlich sicher folgendes feststellen: Selbst wenn Sie es schaffen würden, sich zu klonen und gleichzeitig eine Topkarriere hinlegen und sich Vollzeit um die Kinder zu kümmern, gäbe es irgendjemanden, der findet, sie machen etwas falsch 😉

  • aloha sagt:

    An diesem Blog gefällt mir, dass die Schreiberin nicht die berufstätigen Mütter gegen die Vollzeitmütter ausspielt. Heutzutage ist das selten genug. Jede Familie soll es so machen, wie es ihnen passt und möglich ist. Als Mutter kann man es nie allen Recht machen und jeder hat das Gefühl, dreinreden zu müssen!
    Jetzt haben Sie übrigens einen Beruf, liebe Frau Siegenthaler: Blogschreiberin 🙂

    • 13 sagt:

      Das tut sie nicht? Sie schreibt, Teilzeit arbeitende Mütter seien das Gegenteil von Vollzeitmüttern. Also, ich, die zur Zeit sogar Vollzeit arbeitet, möchte nicht als „Gegenteil der Vollzeitmutter“ abgestempelt werden. Ich bin nämlich 24 Stunden am Tag Mutter, 7 Tage die Woche 12 Monate im Jahr. Egal, ob meine Kinder gerade beim Papi sind, in der KITA weilen oder sogar Ferien mit dem Grossi verbringen. Sie haben nur eine Mutter. Immer.

      Und das hat nichts mit Vorurteilen gegenüber Hausfrauen zu tun, sondern eben um Wertschätzung meines Familienmodells.

      • Reisende sagt:

        Sie haben den Blog nicht richtig gelesen. Sie betont, dass es beim Muttersein keinen Unterschied gibt. Nein, sie unterstreicht sogar, dass die Leistung von arbeitenden Müttern noch viel höher ist, da alles viel schwieriger. Ich stimme Aloha zu, ein schön ausgewogener Beitrag. Stimme aber auch Muttis Liebling zu – den erlernten Beruf behält man immer – wieso auf einmal so tun als hätte man nichts gelernt?

      • 13 sagt:

        @ Reisende
        Sie haben meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Es geht mir nicht um Leistung. Ich weiss, was ich leiste und brauche da keine Bestätigung. Es geht um die Bedeutung der Beziehung Mutter-Kind. Und diese wird durch „Gegenteil der Vollzeitmutter“ zu Unrecht abgewertet: Frei nach dem Motto: „Die arbeiten mehr, organisieren mehr, leisten mehr, aber ich bin mehr Mutter.“ Das ist falsch.

      • Reto B. sagt:

        Plus, ich lese eine gewisse Geringschätzung all jener, die sich als Hausfrau bezeichnen

  • Jede Frau die Mutter und Hausfrau ist macht einen suuper Job. Sie ist Managerin und Direktor der Firma -*Haus und Family*.. Diese Managerinnen müssen sehr hoch eingestuft werden denn sie behüten und pflegen den Nachwuchs für unser Land.
    Diesen Managerinnen ist ein Spezial Kränzchen zu winden – sie organisieren sich, den Haushalt, den Mann, das Haus, die Umgebung, uVm. Einfach sensationell – der Nachwuchs kann in Geborgenheit aufwachsen.
    Alexandra weber

    • marianne baumann sagt:

      Das sehe ich auch so. Und doch hinkt der Vergleich, denn in vielen Haushalten arbeiten diese „Managerinnen“ gratis! Ich staune immer wieder, wie viele Hausfrauen/Mütter entweder gar keinen Lohn erhalten, oder dann mit 500.-CHF „belohnt“ werden, während der Vater mit seinen 10’000 locker 1/3 davon auf sein persönliches Konto schaufeln kann…
      Der Verantwortung und Präsenz, welche eine zuhause arbeitende Mutter 24/7 aufbringt, wird so manches finanzielle Modell in den Familien nicht gerecht. Ein wichtiger Aspekt der Wertschätzung, finde ich.
      „In sich ruhen und zufrieden sein“ – toll….

  • Babs sagt:

    Hallo liebe Lydia
    Danke für deinen Beitrag.
    Ich nenne mich CEO, mit Partner und zwei Angestellten.
    Ob das auch alls offizielle Bezeichnung gilt, habe ich noch nie ausprobiert…muss ich bei Gelegenheit machen,
    Ich bin froh und erachte es als riesiges Privileg, vollumfänglich für meine kleinen Kinder da zu sein.

  • Marco Meyer sagt:

    Bei den genannten Beispielen für Berufsbezeichnung geht es wohl auch etwas um die Möglichkeit die Berufsbezeichnungen an die der Männer anzugleichen. Oder schon Mal von einem Putzmann oder einem Krankenbruder gehört?

    • Alexandra Riescher sagt:

      Putzmann gibt es. Krankenpfleger = „Krankenbruder“ , Krankenpflegerin=Krankenschwester( ist veraltet aber noch in aller Munde).

  • Pixel sagt:

    Beruf ist per Definition eine Erwerbstätigkeit. Und was sind solche die 100% arbeiten? Nullzeit-Mütter? Wieso eigentlich suchen immer wieder sogenannte Vollzeitmütter nach einer Anerkennung?

    • Muttis Liebling sagt:

      Nein, Beruf ist eine Ausbildung, davon kann man mehrere haben. Ob man einen dieser Berufe im Augenblick ausführt, ist irrelevant, der Beruf bleibt. Etwas anderes wäre die Frage nach der augenblicklichen Tätigkeit. Bei mir ist die oft weit von den Berufen entfernt gewesen. Das ändert aber am Beruf nichts.
      Ansonsten gebe ich Dir recht, der Schrei nach Anerkennung ist nicht zu überhören und das ist es, was den Blick auf bestimmte Randgruppenphänomene, Vollzeitmutter gehört dazu, etwas trüben. Wer in sich ruht und mit sich zufrieden ist, braucht das nicht.

      • Hannes Müller sagt:

        Trifft. Wenn ich gefragt werde, was mein Beruf sei, gebe ich den an, wenn ich gefragt werde, was ich mache, sage ich Hausmann.

  • Georg sagt:

    Was zum Henker ist falsch am Begriff Hausfrau?! Die Damen, die sich unterfordert fühlen in ihrem Beruf Hausfrau, sollen eben noch was Anderes tun. Aber erst, wenn Sie ihren Beruf Hausfrau korrekt erfüllen. Und die Damen, die sich nicht wertgeschätzt fühlen, sollen ihr Gefühl richtig einstellen, nicht mehr auf ihre so genannten Freundinnen hören – oder ihren Herrn Gemahl erziehen.

    • Pat sagt:

      Merci. Darin liegt das grosse Problem: Dass der Beruf der Hausfrau nicht so gwürdigt wird, wie er gewürdigtr werden sollte, wenn man ihn richtig ausfüllt. Das liegt aber auch an den Hausfrauen, die so tun, als hätten sie eine minderwertige Arbeit und sagen „Ich arbeit nicht, ich bin Hausfrau“. Wenn ich so was höre, krümmt es mich.

    • Susanna sagt:

      Hahaha…. Sie sind ja ein ganz Lustiger. „…Aber erst, wenn Sie ihren Beruf Hausfrau korrekt erfüllen…“ Ich kenne da einen Mann,der sagt zu seiner Frau glatt folenden Satz, nachem Sie ihm eröffnet hat, dass sie nun, wo die Kinder zwischen 13 und 18 sind gedenkt ihr Arbeitspensum von 40 auf 80% zu ehöhen: „Denk daran, dass Du auch noch einen Job (also Putzen etc.) daheim hast.“ Er vergisst dabei, dass er ihr den aber nicht bezahlt. Daran erinnert mich gerade Ihr Statement. Logisch, dass er in den letzten 18 Jahren immer 100% ausserhaus und bezahlt gearbeitet hat.

      • 13 sagt:

        Wie meinen Sie Susanna, er bezahlt ihr den Job nicht? Zahlen beide gleichviel an die Miete, Krankenkasse, Essen etc.? Wenn ja, sollte sie sich dringend wehren. Wenn nein, bezahlt er ihr den Job.

      • Anne Meier sagt:

        @13: Erhält sie mehr als nur Kot und Logie? Vielleicht ein Sackgeld? Oder sogar soviel, dass sie selber etwas sparen kann? Gibt es Sozialabgaben? Pensionskasse? AHV/IV/EO-Beiträge?

        Überlegen sie sich das nochmals mit dem Lohn…

      • 13 sagt:

        @ Anne
        Ja, bekommt sie: Pensionskasse würde bei einer Scheidung geteilt werden und sie hat ein Anrecht auf Witwenrenten, also ist die PK ihres Mannes eigentlich die gemeinsame. AHV/IV das gleiche: sie muss keine Beiträge bezahlen, weil er es tut. Einen Anspruch hat sie. Ersparnisse gehören auch beiden und werden entweder gemeinsam gebraucht, bei Scheidung hälftig geteilt oder sie erbt es. Sackgeld ist Sache der Abmachung. Ich arbeite mehr (100%) und verdiene etwa das Vierfache meines Mannes (50%), er macht mehr zu Hause. Wir leben den gleichen Standard, jeder hat also Anspruch auf die Hälfte.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Wohltuend. Hier wird immer so getan, als ob die armen „Hausfrauen und Mütter“ gratis arbeiten würden. Das stimmt, wie Sie ausführen, definitiv nicht. Und ich sehe beim obigen Beispiel auch einen Mann, der seine Frau vor einer Überforderung schützen möchte. Denn ginge es ihm um den Job daheim, könnte die Reinigung ja vom Zusatzeinkommen bequem fremd vergeben werden.

    • Ängeli sagt:

      Was heisst für sie, den „Beruf“ Hausfrau korrekt erfüllen?
      Und ich finde, man sollte da schon den Unterschied zwischen Beruf und Berufung machen. Einen Beruf lernt man und schliesst die Ausbildung mit einer Prüfung ab. Für die Hausfrau gibt es meines Wissens aber keine Ausbildung mit abschliessender Prüfung. Woraus folgt, dass auch keine Hausfrau offiziell Lohn mit Lohnausweis erhält. Es ist also meiner Meinung nach eher eine Berufung. Und ich denke, da liegt auch der Pfeffer begraben. Mich stört es manchmal auch, dass mein Mann der Alleinverdiener ist und ich finanziell von ihm abhängig.

      • 13 sagt:

        @ Ängeli
        Wie ich schon gesagt habe. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie seien finanziell von ihm abhängig, ist das Einstellungssache. Ich bin auch finanziell von meinem Arbeitgeber abhängig und deshalb stört mich das nicht. Sie haben als Paar vereinbart, dass die Aufgaben, die es zu erfüllen gibt: Geld verdienen, Haushalt, Kinder so aufteilen, dass er das erste übernimmt und Sie die anderen zwei. Er arbeitet also für den AG, sie für ihn. Gäbe es Sie nicht, müsste er eine Kinderbetreuung bezahlen und den Haushalt entweder selber machen oder jemanden bezahlen. Das muss er nicht, da es Sie gibt.

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht sollten die Männer (und ihn Ihrem, doch eher selteneren Fall die Frauen) ihren Partnerinnen wirklich einen Lohn bezahlen, statt ihr Einkommen infach zu teilen. Dann würde dieses Gerede von „Gratisarbeit“ mal wegfallen. Aber ich denke nicht, dass wirklich alle besser fahren würden damit…

    • Reto B. sagt:

      Nun, es hat schon was. Hausfrau ist nach Meinung von Frau Siegenthaler minderwertig, insbesondere, da sie das noch auf die gleiche Stufe stellt, wie die ungelernte Hausfrau – oh Gott aber auch, mit so einer gleichwertig sein zu müssen. Ich habe Hochachtung vor jeder Hausfrau und jedem Hausmann – und ich weiss, dass der Wert eines Menschen nicht von seiner Bildung und/oder seinem Beruf abhängt.

  • Pierrot sagt:

    Family and household facilitation service manager?

  • Anne sagt:

    Ihr Beruf ist offensichtlich Lehrerin, Frau Siegenthaler. Ihre aktuelle Tätigkeit: nicht berufstätig. Der Rest interessiert in der amtlichen Welt niemanden. Und Facebook geht’s nix an.

    • Beatrix sagt:

      genau so ist es. Ich habe auch einen anderen Beruf als meine derzeitige Tätigkeitsbezeichnung…

      • alien sagt:

        Ja, ich auch. Frag mal auf der Strasse, wieviele Leute im gelernten Beruf arbeiten.

        (Bei meinem Vater, einem Journalisten, stand an der Wand „Sag meiner Mutter nicht, dass ich ein Journalist bin, sie denkt immer noch, ich spiele Klavier in einem Puff…“)

  • Jeanne sagt:

    Ja, ich wollte und konnte meinen Traumberuf „Mutter“ leben. Keine nervige Chefs, keine nervige Kunden und mehr oder weniger frei einteilbare Zeit. Da die Wirtschaft meinem Partner mehr Kohle gab als mir war er es, der „arbeiten“ ging. Teilzeit für ihn ( und glaubt mir, er wäre froh gewesen um die Möglichkeit) lag einfach nicht drin. Dieser Lebensabschnitt kann und soll jeder selber gestalten, wie er will. Wenn denn möglich. Denn, es ist noch lange nicht soweit, dass die Wirtschaft den Wert einer Familie erkennt und unterstützt.

  • Katharina B. sagt:

    Die korrekte Berufsbezeichnung einer Hausfrau lautet Hausfrau.
    Das „und Mutter“ kann man sich sparen, denn der Begriff „Mutter“ wird über eine Beziehung definiert, nicht über eine Tätigkeit.

    • Jeanne sagt:

      Doch. Mutter- und Vatersein sollte als Beruf anerkennt werden. Für mich eine eher anspruchsvolle und vor allem lebenslange Aufgabe.

      • Pat sagt:

        Ums Himmels Willen! „Lebenslange Aufgabe“! Sind Sie auch eine von den Übermaximalmamis, die ihren Mund noch in die Angelegenheiten des Bubs hängen, wenn dieser schon 43 ist?!

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Doch Pat, Mutter ist man tatsächlich immer, auch wenn die Kinder schon längstens erwachsen sind. Es ist ja schliesslich ein Verwandtschaftsgrad und der ändert nicht mit der Volljährigkeit der eigenen Kinder ;). Das heisst natürlich nicht, dass ich als Mutter meinen in rund 20 Jahren längst erwachsenene Kindern immer noch „dreinrede“, Gott bewahre :lol:! Aber wie gesagt, ich werde auch dann noch ihre Mutter sein und sie mein Sohn und meine Tochter. Daran, an dieser Beziehung, wird sich nie was ändern :)!

    • alien sagt:

      Hm. Wenn eine Verkäuferin zuhaus noch den Haushalt schmeisst, ist sie dann „Verkäuferin“ oder „Hausfrau“? Doch wohl „Verkäuferin“… und „Hausfrau“ im Teilzeitpensum. Hausfrau wird definiert als Standardbezeichnung. Jeder ist ja irgendwie Hausfrau (oder -mann). „Hausfrau“ sagt also nichts aus (ausser, dass man/frau erwachsen ist).

  • ueli keller sagt:

    Das hat vor bald 40 Jahren damit begonnen, dass bei der Migros jede Person, die im Laden herumgestanden ist, ein Schildchen gekriegt hat, auf dem stand: Rayonchef. Heutzutage kann einfach keine(r) mehr zugeben, dass sie (er) nicht als Generalmanager oder Hochschulprofessor tätig ist. Warum lassen sie das Feld nicht einfach frei, Frau Siegenthaler ? Oder schreiben halt in Gottes Namen „Lehrerin“ ?

  • Maeder-Germann Elsbeth sagt:

    Wo liegt das Problem?
    Liebe junge Frauen schreibt doch euren erlenten Beruf auf diese Zeile. Bei uns Frauen verschieben sich die Anteile doch ständig. Mutter und Hausfrau habe ich in den letzten 40 Jahre nie geschrieben. Diese Bezeichnung nahm und nimmt nie jemand ernst. In den erlenten Beruf kann man theoretisch jederzeit wieder einsteigen. Diese Kompetenzen sind da. In der Phase der Kleinkinder kann man eine Weiterbildung machen, es gibt ja heute so viele Möglichkeiten. Eine Sprache lernen, ein Handwerk, etwas auf die Beine stellen. Sich für ein Projekt engagieren, in die Politik einsteigen.

  • Rotbarsch sagt:

    Also, wenn das wirklich so wichtig ist was gewisse Leute in unserem Umfeld in unsere Berufsbezeichnung hineinprojizieren, dann kann man letztere ja sicherlich ein bisschen Schminken. Ausser dass man dann noch doofer dasteht, wenn die Wortschminke zu dick aufgetragen wurde. In Frankreich sind die Berufsbezeichnungen (ein Handlanger ist z.B. ein „spezialisierter Mitarbeiter“) längst zur Lachnummer geworden.

  • maia sagt:

    Wertschätzung ist eine Haltung und drückt sich keineswegs in der Bezeichnung aus. Ich bin Sekretärin und irgendwann kam die Zeit wo vor allem andere meinten es wäre viel wertschätzender wenn man mich nun „Sachbearbeiterin“ nennen würde. An der abschätzenden Haltung mir gegenüber hat sich nichts geändert. Das einzige was geändert hatte, war, dass ich ständig erklären muss, was das jetzt eigentlichfür eine „Sache“ ist die ich bearbeite. Die Bezeichnung „Hausfrau“ erinnert mich keineswegs am Heimchen am Herd, dazu wertschätze ich das umfassende Arbeitsgebiet einer Hausfrau viel zu sehr.

  • martina müller sagt:

    ich bin auch eine hausfrau, es käme mir aber nie in den sinn, meiner aufgabe eine neue bezeichnung zu suchen. ich hab keine probleme mit dem begriff „hausfrau“…. man kann -wenn man so will- für jeden beruf die schlechtesten assosazionen finden!

    • Alexandra Riescher sagt:

      kann man ?!

      naja, ich weiss nicht… so einfach ist das meiner meinung nach nicht !

      und: schön für dich, dann freu dich, dass für dich hausfrau der passende begriff ist.

  • Beat sagt:

    Vor 40 Jahren haben ich und meine Frau entschieden, dass es finanziell besser ist wenn sie Vollzeit in ihrem Beruf arbeitet und Karriere macht und ich zu Hause bleibe und ihr den Rücken frei halte. Das Problem mit der Berufsbezeichnung habe ich folgendermassen gelöst. Im Feld Beruf habe ich eine Bindestrich gemacht . Wollte es jemand wirklich genau wissen dann benutze ich die Bezeichnung „selbständig“. Das war ich ja auch. Seit kurze bin ich pensioniert und das Problem hat sich von selber gelöst. Ich habe mich nie durch meinen „Berufstand“ identifizt und der Beruf anderer war mir egal.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Was Sie auch immer schreiben, bitte nicht „Familienfrau“ oder „Haushaltmanagerin“ (die habe ich auf den Wahllisten jeweils konsequent rausgestrichen), das ist peinlich.

  • nicole hüllenkremer sagt:

    Vielen lieben Dank!!!
    Sehr guter und toller Bericht. Er spricht mir von der Seele :-)))))

  • Leo Schmidli sagt:

    Wenn Sie sonst keine Probleme haben… Ein unnötiger Artikel mit einem noch unnötigeren Fazit.

  • Maria Wernli sagt:

    Die richtige Angabe im Feld „Beruf“ für eine nichts berufstätige Person ist „nicht berufstätig“. Der Grund ist ziemlich egal. Ganz einfach.

    Hier geht es wohl eher um das gesellschaftlich-politische Statement „Ja, ich habe mich entgegen aller Trends bewusst dafür entschieden mich vollzeitlich um Haushalt und Kinder zu kümmern“. Das ist ja durchaus zu unterstützen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies die jeweiligen Behörde auch wirklich immer interessiert.

    • alien sagt:

      Ich stimme nicht zu. Wer einen Beruf gelernt hat, behält ihn, auch wenn er ihn nicht ausübt. Wer blaue Augen hat, behält sie, auch wenn er blind ist, wer englisch kann, behält seine Englischkenntnisse, auch wenn er sie nie benutzt. Und wer lesen kann, der kann das auch dann, wenn er niemals etwas liest.

  • Ronja Räubertochter sagt:

    Ich bin Teilzeitmutter, aber das ist keineswegs eine Beleidigung. Frau hat lediglich einen Teil der Zeit zur Verfügung Mutter zu sein, wie Vollzeitmütter! Meinen Respekt an die Vollzeitmütter dieser Erde, ich wäre keine gute Vollzeitmutter!

  • Tamara Halas sagt:

    Schreiben Sie doch einfach nichts rein. Ich mach das trotz beruflicher Tätigkeit nie hinein. Geht doch niemanden was an, wie ich meinen Unterhalt verdiene und was meine Tätigkeit ist!

    • Alexandra Riescher sagt:

      auch ne gute idee 🙂 !

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Ja, entweder das Feld leer lassen oder den mal erlernten Beruf reinschreiben. Wieso auch nicht? Egal ob man nun Mutter ist oder nicht, Lehrerin, Sekretärin, Verkäuferin, Coiffeuse,…, ist man ja immer noch, auch wenn man ihn momentan nicht mehr ausführt. Mutter ist tatsächlich kein Beruf, den man während 3 Jahre lehrt und dann mittesl LAP abschliesst. Mutter ist in erster Linie ein Verwandtschaftsgrad so wie Ehefrau auch. Drum schreibe ich bei so Formularen entweder mein erlernter Beruf rein (Kfm. Angest.) oder lasse ihn frei. Mutter oder gar Ehefrau reinzuschreiben, käme mir nie in den Sinn.

      • alien sagt:

        Ich war mal arbeitslos. Da schrieb ich bei Beruf meinen Beruf hinein. Wenn ich keine Stelle habe als Kommunikationswissenschaftler bin ich ja immer noch Kommunikationswissenschaftler. (Gut, das ist jetzt nur ein Beispiel, ich bin kein Kommunikationswissenschaftler, ich bin Müllmann, Schriftsteller und Kredithai 🙂

  • Fra sagt:

    Also ich „nenne“ mich Familienfrau, finde das klingt gut und umschreibt alle Pflichten die frau eben so hat!

  • Rosanna sagt:

    tja…Mutter sein ist eben keine Tätigkeit oder ein Beruf, nichts Gelerntes oder Diplomiertes, das ist….ja eben was? Einfach ein grossartiger Teil des Lebens ….

  • Themama sagt:

    Danke für diesen tollen Beitrag. Ich habe auch schon hin und her überlegt, was ich bei Beruf immer reinschreiben soll und Vollzeitmutter klingt viel besser als Hausfrau usw.

    Liebe Grüsse, Themama

  • plop sagt:

    Wow! Schreiben Sie hier mehr! Ich mag solche Wortgedanken/klaubereien…

    Ausserdem ist der ganze Text durchwegs gerecht auf alle Seiten, schön.

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