
Liebe mit Anhang? Ein Kinderspiel - gemäss der TV-Serie «Brady Bunch»
Wer seinen Partner liebt, liebt auch dessen Kinder. So lautet das Gebot, das die moderne Patchworkfamilie hervorgebracht hat. Doch im Alltag stossen vorab Frauen in der Stiefmutterrolle an ihre Grenzen. Liebe mit Anhang ist ein Tabuthema, das ganz offensichtlich unter den Nägeln brennt: Als ich vor ein paar Monaten für eine annabelle-Geschichte Patchworker via Ronorp.ch gesucht habe, meldete sich ein Dutzend Frauen, kaum war das Inserat veröffentlicht worden: «Ich wollte den Mann und nicht sein Kind», konstatierte eine der interviewten Frauen simpel und ehrlich. Ein Satz, der die Ausgangslage fast aller Patchworker auf den Punkt bringt, den jedoch die wenigsten so offen auszusprechen wagen.
Statistiker schätzen, dass in der Schweiz rund 15 Prozent der Familien Patchworkfamilien sind, in die mindestens ein Partner ein Kind aus einer früheren Beziehung mitgebracht hat. Tendenz steigend. Denn mittlerweile wird jede zweite Ehe geschieden. Ausserdem leben immer mehr Paare auch mit Kindern unverheiratet zusammen und erscheinen in keiner Statistik, wenn sie sich trennen. Patchwork klingt gut, freundlich und ein wenig nach Hippie-Kommune. Die zusammengewürfelten Familien sind von den Medien lange zum kreativen Familienideal der Zukunft hochstilisiert worden. Wer mit Betroffenen redet, oder therapeutische Fachleute konsultiert, merkt jedoch schnell: Patchwork ist ein optimistischer Begriff für einen strapaziösen Kampf um ein Familiengefüge jenseits von Blutsbanden.
Einen lebensnahen Eindruck dieses Kampfes bekommt, wer sich ins Internetforum patchwork-familie.ch einloggt. Noroelle ist völlig am Ende, weil sie Eifersucht spürt auf ein vierjähriges Kind: «Wenn die Tochter meines Freundes da ist, bin ich nur noch Luft.» Sunshine will ihren Verlobten heiraten aber dessen 12-jähriger Sohn, findet sie «total unsympathisch». Dass ihr zukünftiger Ehemann ihm jeden Wunsch von den Lippen abliest, was immer es auch koste, verschärft die Lage zusätzlich. Und Nicki erzählt, dass ihr Stiefsohn seinem Vater gedroht habe, er werde dessen Freundin mit Opas Sturmgewehr erschiessen.
Erst zu zweit, dann zu dritt. Diese Abfolge gilt in der Liebe mit Anhang nicht. Vielmehr müssen die Beteiligten ein Liebespaar sein und zugleich ein Familienleben führen. Das Modell Instantfamilie setzt offensichtlich vorab «Stiefmütter» unter Druck: Ihre Rolle ist gesellschaftlich sehr viel stärker negativ besetzt als die des Stiefvaters und von den Frauen wird ein grösserer emotionaler Einsatz erwartet. Die Patchworkfamilie kann sogar als Rollenfalle fungieren: Sie drängt auch kinderlose Frauen in die Mutterrolle.
Der deutsche Psychotherapeut Gerhard Bliersbach, Autor des kritischen wie klugen Buches Leben in Patchwork-Familien, konstatiert in Sachen Forschung einen grossen Handlungsbedarf. Niemand wisse, wie lange solche Gefüge im Schnitt hielten, warum sie scheiterten oder glückten. Der grösste Sprengstoff der Patchworkfamilie sieht er darin: «Der leibliche Vater und die leibliche Mutter sind immer die unsichtbar anwesenden Dritten.» Ehepaare können zwar geschieden werden, aber nicht Elternpaare getrennt. Kinder hegen noch sehr lange nach einer Trennung der Eltern den Wunsch, die Ursprungsfamilie wieder zusammenzubringen.
Es braucht immense Toleranz und Kommunikationsfähigkeiten, damit das immer häufiger anzutreffende Modell Instantfamilie funktionieren kann. Und ein beträchtliches Einkommen, wer nebst Alimentenzahlungen sich eine Zweitfamilie leisten will. Aber was, wenn die grosse Liebe zu den lieben Kleinen sich partout nicht einstellen will?


Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und ist Mutter einer Tochter. Sie ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist zurzeit im Mutterschaftsurlaub.
auf Facebook



























































































Danke!! Genau das hab ich jetzt wirklich gebraucht! Es sind Sommerferien – und die Patchworkfamily in meinem Fall mal wieder für 2 Wochen voll bestückt. Ich, meine knapp 11jährige Tochter, mein Mann und sein 16jähriger Sohn – welcher bei seiner Mutter lebt, jedoch so oft wie möglich bei Papa sein möchte.
Tja … und jetzt kommen folgende Konstellationen zusammen; meine Tochter und ihr Stiefvater, mein Mann, verstehen sich sehr gut. Die “Kleine” weiss zwar, dass ihre biologische Familie anders zusammengesetzt ist, war aber 4 Jahre alt als ich und mein heutiger Mann zusammen gekommen sind, sie kann sich nicht mehr an eine andere Situation erinnern.
Meine Tochter und der Sohn von meinem Mann, mein Stiefsohn, verstehen sich recht gut – trotz des Altersunterschiedes. Da ich als Einzelkind aufgewachsen bin, kann ich allerdings schlecht beurteilen wie es in angestammten Familien unter Geschwistern läuft. Mein Mann sagt, er und seine Schwester hätten viel hässlichere Kämpfe ausgetragen. Nun gut, also; unsere Kinder verstehen sich gut.
Mein Mann und sein Sohn sind so eins wie ich und meine Tochter. Aber jetzt; das grosse Problem, der ständige Spiessrutenlauf wenn Sohnemann bei uns ist; ich und er. Das ist wie Wasser und Feuer! Um es ganz ehrlich zu sagen; ich würde den jungen Mann echt nicht vermissen, keine Minute. Aber mein Mann liebt ihn über alles – also versuche ich gute Miene zum “bösen” Spiel zu machen. Meine Gebete, die Pubertät, das Mann-werden möge endlich einkehren, werden nicht erhört. Der 16jährige spielt gerne Fussball draussen mit andern Jungs, er ist Gameboy-Fanatiker und würde am liebsten die ganze Zeit mit Papa kuscheln. In seinem Verhalten ist er ein kleiner Junge geblieben, was man von seiner grossen Klappe allerdings nicht behaupten kann. Er war 9 Jahre alt, als ich in sein Leben “eingedrungen” bin und er hat mich vom ersten Tag an nicht akzeptiert. Er wollte nie eine andere Frau an der Seite seines Papas, ausser seine Mutter (welche auch schon lange wieder in einer festen Beziehung lebt) und er lässt mich das noch heute deutlich spüren. Ich weiss, dass meine Einstellung ihm gegenüber nicht vorbildlich oder richtig ist, aber ich halte den Jungen manchmal fast nicht aus und ich kann leider nicht aus meiner Haut. Wochenende halte ich immer gerade mal durch. Ich halt mich aus allem zurück, geb kaum Anweisungen, weise nicht zurecht – einfach weil es sonst Krach gibt. Er weiss alles besser und seine Mutter macht es eh ganz anders. Dass ICH hier zu Hause bin und daher MEINE und die Regeln von seinem Vater gelten, interessiert ihn schlicht nicht. Mein Mann steht mir nur bedingt zur Seite, seine Angst, dass sein Sohn die regelmässige Drohung wahr macht und nicht mehr kommen möchte, ist zu gross. Ich habe gelernt damit umzugehen, solange meine Tochter nicht da ist. Ist sie auch mit dabei, fängt der junge Mann an, meine Tochter zu schickanieren, so lange bis es mir den “Deckel lupft” und ich Tacheles rede … was dann prompt einen Riesenkrach gibt und ich schlussendlich wieder die Böse bin.
Gerade jetzt sitzen wir wieder in genau dieser Situation und ich war schon Nahe am Verzweifeln … bis ich den Blog gelesen habe. Ich danke dafür – auch für die vielen Beiträge. Ich bin nicht alleine und das tut so gut zu wissen. Die überaus “hilfreichen und schlauen” Beiträge von Obelix bringen mich ausserdem höchstens noch zum lachen – so viel Naivität und schwarz/weiss-sehen löst schon fast Mitleid aus.
Danke an alle Stiefmütter und Stiefväter die Aehnliches erleben wie ich; wir sind nicht alleine! Und das gibt mir auch wieder mehr Kraft zu sehen, dass Söhne (und natürlich auch Töchter) wie derjenige bei mir zu Hause auch ein schwieriges Los haben. Fact ist; wären wir nicht auf diese Weise unter ein Dach katapultiert worden, wir würden uns nicht mal “guten Tag” sagen … machen wir also das Beste daraus!!
Danke!!
Michael
Was Beziehungen betrifft hat sich doch einiges geändert, viele Paare leben zusammen ohne dass die Kirche Ihren Senf dazugibt, bis dass der Tod euch scheidet, in der Realität ist es doch so, und erstens kommt es anders und zweitens als man
denkt, ist meine persönliche Erfahrung. Michael, wenn Sie auf der Autobahn fahren, müssen Sie zum überholen vermutlich in den Rückspiegel schauen sonst krachts und das ist gefährlich oder nicht?
@Markus Schmidli
Was ist denn eine Frau, die keine Kinder haben kann oder will? Ein halber Mann? Ein Sexobjekt bloss, genau wie die Frau, die schon Kindern hat? Sicher ist sie – aus Ihrem Kommentar zu schliessen – zu gering für Markus Schmidli. Ich weiss nicht, wo Sie leben und arbeiten, dass Sie es sich leisten können, mit dieser Haltung durch den Tag zu gehen.
Aber ich weiss, dass es etwa bei Orwell Menschen gibt, die ein bisschen gleicher sind als andere. In diesem Blog allerdings haben alle eine Diskussionsberechtigung und das Recht auf Respekt: Frauen und Männer mit und ohne Kinder. Frauen und Männer in traditionellen und solche in Patchworkfamilien. Und keiner ist a priori besser oder schlechter als der andere. Das ist meine ganze Moral!
Sollte mann/frau nicht zuerst an die Kinder denken, welche für den ganzen Schlamassel ja gar nichts können? Kinder müssen einfach die Welt in der sie leben und die wir Eltern massgeblich für sie mitgestalten akzeptieren. Wir Erwachsenen erwarten dann von ihnen, dass sie dies auch noch freudvoll und ohne murren tun.
Natürlich ist es nicht einfach, wenn sich alle zusammenraufen müssen, ich finde jedoch, dass dies viel einfacher geht, wenn man sich auf der Erwachsenenebene zurücknimmt. Als geschiedene Mutter/Vater weiss ich, dass ich die Wahl des Vaters akzeptieren muss, als Frau/Mann die sich mit einem Vater/einer Mutter auf eine Beziehung einlässt, weiss ich, dass er/sie immer genau dies bleiben wird: Elternteil.
Ich habe noch einen Spruch, welchen ich sehr wahr finde: Um ein Kind gross zu ziehen, braucht es nicht nur Vater und Mutter, es braucht ein ganzes Dorf. Wir alle haben auch Verantwortung für die Kinder in unserer Umgebung. Nehmen wir sie doch wahr, als Eltern, Grosseltern, Tante, Onkel, Freunde und Nachbarn – oder als Stiefeltern.
@heidi natürlich haben sie Recht was der Blick in der Rückspiegel auf der Autobahn betrifft – nur haben sie vielleicht meine Metapher nicht ganz verstanden. Sie richtet sich gegen die Idee, dass man mit etwas gutem Willen es doch wieder so wie früher haben könnte. Das hat etwas Illusionäres.
Ob man mit oder ohne Trauschein zusammenlebt ist auch nicht wirklich wesentlich. Das irrationale daran, wie Menschen Beziehungen eingehen liegt darin, dass eine mögliche Trennung am Anfang tabuisiert wird. Wenn 50% der Beziehungen in Trennung/Scheidung enden, stimmt doch irgend etwas nicht wenn jedes Paar davon ausgeht, dass ihm das schon nicht passieren wird.
Wir sollten vielleicht neu definieren, was eine erfolgreiche Partnerschaft aus macht. Eine gute Scheidung/Trennung wäre dann eben auch ein Erfolg, weil sie anerkennt, dass sich zwei Menschen in unterschiedliche Richtungen entwickeln können, die nicht vorhersehbar waren. Wie man sich anständig aus einer Beziehung wieder lösen kann und was es dazu braucht wollen sich die meisten Paare nur nicht vorstellen, weil es so unromantisch ist, am Anfang bereits über eine mögliche Trennung zu sprechen. Es geht eben auch niemand hin und sagt den beiden – Moment mal, es wird die Zeit kommen wo das High des verliebt seins sich auflöst und eure Hirne nicht mehr von denselben Neurotransmittern überschwemmt werden, also lasst uns darüber sprechen, was Paare, die eine Trennung erfolgreich gemeistert haben, anders machen. So wie es Merkmale für gute Beziehungen gibt, gibt es auch Merkmale für gute Trennungen.
Es ist auch die gleiche Reife, die eine Trennung im Guten möglich macht, die notwendig ist für das Zusammenleben in einer Patchworkfamilie. Eine Patchworkfamilie braucht Erwachsene, die sich über ihre Bedürfnisse im klaren sind, und die sich offen über Gefühle – auch schwierige – austauschen können. Dann lassen sich auch für emotional schwierige Situationen Lösungen finden. Wer sich auf einen Partner mit Kindern einlässt, muss den Anspruch, jemanden für sich ganz allein haben zu können loslassen. War gar nicht so schlecht ist, weil dieses jemanden ganz für sich allein haben wollen ein kindlicher Wunsch ist, der nicht einlösbar ist.
@Michael: Die prinzipiell legale Möglichkeit einer Ehescheidung ist sicher als positiv zu bewerten, ABER: es werden nicht “zerrüttete”, sondern alltägliche Beziehungen massenhaft getrennt. Und das ist doch sicher nicht positiv!
Ich möchte kein Urteil über die 50% Paare, die sich scheiden lassen, fällen. Aber ist es wahrscheinlich, dass es für die alle keinen anderen Weg als die Trennung gab? Einige hätten sich sicher zusammenraufen können.
Man heiratet (oder auch nicht), hat Kinder und lässt sich scheiden. So weit kann ich das noch verstehen und vermutlich die Kinder auch noch. Mein Verständnis hört aber definitiv da auf, wenn man gleich mit dem nächsten Partner nochmals Kinder haben muss und und und… Daraus entstehen dann die komplett unüberschaubaren Patchwork Familien.
Warum man in der heutigen Zeit als Frau immer noch denkt, man müsse gleich von jedem Mann ein Kind haben, verstehe ich wirklich nicht. Zumal in den komplexen Patchwork Familien immer irgendein Mann ist, der eigentlich gar kein Kind mehr wollte. Ich arbeite beruflich mit Kindern aus komplexen Familien Strukturen zusammen und kann daher nur eine Bitte formulieren. Verlieben, trennen, verlieben, trennen, aber bitte ohne immer noch gleich ein Kind zu zeugen. Aber es ist leider die Realität, Frauen denken immer noch, dass ein Mann sie mit einem Kind nicht so schnell verlässt. Das sehe ich im beruflichen Umfeld sehr stark.
@michael: Sie empfehlen. bereits bei der Heirat über eine spätere Trennung zu sprechen. Wieso? Wenn ich eine neue Arbeitsstelle antrete, bereite ich mich ja auch nicht präventiv auf die Entlassung/Kündigung vor. Im Gegenteil, ich gebe mir Mühe, dass alles gut gelingt. Natürlich kann eine Ehe trotz besten Vorsätzen scheitern, aber wenn man sich auf ein so langjähriges “Projekt” wie Kinder einstellt, sollte man das Scheitern nicht von Beginn an einplanen. Ferner ist mir absolut rätselhaft wie die “erfolgreiche” Trennung, die sie vorschlagen, für die Kinder funktionieren soll. Erkundigen sie sich doch mal bei Menschen, die mit Kindern arbeiten wie Kinder Scheidungen erleben. Ich habe sechsjährige voller Schuldgefühle erlebt, weil sie annahmen, die Eltern trennten sich ihretwegen. Eine zwölfjährige, die über Wochen bedrückt war, weil sie sich vor dem Einzug des Stiefvaters fürchtete.
@Yvonne Ich denke, wir haben es mit einer Realität zu tun, die sich weder um deine noch um meine Ideen gross kümmern wird. Was am Ende zählt ist nicht, ob wir denken, dass sich Paare hätten zusammenraufen können. Wer dazu in der Lage ist, bleibt zusammen, und die anderen sahen für sich diese Möglichkeit eben nicht, und das ziemlich unabhängig davon, ob du und ich oder all die anderen dafür legitime Gründe sehen oder nicht. Ob wir es gut finden oder nicht ist deshalb belanglos – die Tendenz zu Patchworkfamilien wird wohl hoch bleiben.
Jene Art von Ratschlägen, was man hätte tun sollen, sind etwa so sinnvoll, wie einem Kind zu sagen, es hätte aufpassen sollen, nicht ins Wasser zu fallen.
Das Zusammenraufen, dass für frühere Generationen sicher noch üblicher war, hatte auch nicht nur positive Auswirkungen auf die Kinder. Solche Familien konnten emotional völlig verarmt sein und oft wurden nur gegen aussen die Fassade gewahrt. Tiefe Scheidungsraten und das Aufrechterhalten alter Ordnungen lässt Menschen nicht unbedingt glücklicher sein, wenn man einen tieferen Blick unter die Oberfläche wagt.
Irgend einmal werden Paare vielleicht wieder realistischere Erwartungen haben, als es offenbar für viele zur Zeit der Fall ist. Und wie wird man realistischer? Indem man sich den Realitäten stellt. Es kann schmerzhaft sein herauszufinden, dass es nicht unbedingt besser wird, wenn man den Partner wechselt. Und wie haben diejenigen von uns, die das wissen, das herausgefunden? Eben. Und einige fallen sogar mehrmals ins Wasser. Und wenn Eltern so weit weg vom Wasser bleiben, dass sie garn nicht reinfallen können, dann fallen eben oft ihre Kinder rein.
Es ist interessant: in meiner Familie, mit einer grossen Verwandtschaft, gibt es auf der Ebene der Generation meiner Eltern keine einzige Scheidung. Auf der Ebene meiner Generation – also meine Cousins und Cousinen, sind dagegen alle geschieden. Meine Erklärung dafür ist, dass in der früheren Generation zwar der Schein nach aussen gewahrt wurde, aber nicht wirklich Beziehungsfähigkeit (zu der auch Konfliktfähigkeit gehört) als Werkzeuge an die folgenden Generation weitergegeben wurde.
Unsere Generation, durch grössere gesellschaftliche Freiheiten und mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit war nicht mehr gezwungen, den Schein zu wahren. Und was wir von unseren Eltern in Sachen Beziehungsfähigkeit gelernt hatten, reichte unter diesen Bedingungen nicht mehr aus. Also müssen wir vieles erst lernen, und neues Lernen geht immer duch eine Phase von Chaos, wo das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht wirklich funktioniert.
Wir stecken mitten drin, denke ich.
@Nicole Althaus: Ein weibliches Wesen ohne Kinder ist ganz einfach ein Fräulein – noch keine Frau. “Sexobjekt” kommt in meinem Wortschatz nicht vor – was immer das sein soll. Ein Vibrator? Soviel jedenfalls ist sicher: nur weil ein Wesen weiblichen Geschlechts ist, ist es bestimmt noch lange kein Gegenstand männlichen Begehrens, ein bisschen mehr gehört schon dazu. Und ja: viele solcher Wesen sind tatsächlich zu gering für mich. Die Partnersuche ist doch auch eine viel zu ernste Sache um zu glauben, dass dabei jeder die gleichen Chancen hätte.
Was Orwell von der Gleichheit wusste weiss ich nicht, Ich bin aber überzeugt davon, dass wir allen Gesetzen zum Trotz nicht gleich sind und zwar in keiner Weise, keiner von uns. Deshalb nur Respekt wem Respekt gebührt. Mich widern nur schon die Bezeichnungen “traditionelle Familie” und “Patchworkfamilie” an – als ob es vor 10′000 Jahren keine Stiefmütter und Stiefväter oder adoptierte Kinder gegeben hätte. Die “traditionelle Familie” besteht eben genau NICHT aus Vater, Mutter und zwei Kinderchen. Oder beginnt die Tradition bei Ihnen mit dem Pillenknick? Traditionell war doch genau, dass man nach dem oft frühzeitigen Tod (nicht Scheidung) des Ehepartners sich einen neuen suchte und mit ihm weitere Kinder hatte. Aber bei Ihnen heisst “Patchwork” wohl, dass man sich von einer Scheidung zur nächsten hangelt und am besten nie was anbrennen lässt, die neue Beziehung (nein, neue “Liebe”) schon knüpft, bevor die alte abgebrochen ist, von einem Nest ins warme nächste hüpfend.
Aber Sie und die “ehrlichen” Frauen wollen ja nur “den Mann, nicht das Kind”. Sehen Sie vielleicht gar den Mann als “Sexobjekt”? Sieht das Objekt in Ihrem Fall vielleicht aus wie ein geschenktes Portemonnaie?
@Marcel: Nein, in meiner Welt ist keineswegs allers in bester Ordnung. Aber wenn ich sehe, wie schnell Sie ihr “Menschenverachtend” bereithaben, dann freue ich mich gleich wieder meines Lebens. Nein – keine Biedermeiermöbelchen. Nein – kein kleines Häusschen. Auch kein durchgeladenes Sturmgewehr. – Allerdings steht mein Sturmgewehr tatsächlich im Schrank, da ist es meiner Meinung nach in besseren Händen als im staatlichen Zeughaus. Andererseits ist meine Haustür stets unverschlossen. Und warum? Weil ich keine Angst habe vor ihrer angeblich so “bösen, bösen Welt” da draussen.
Christliche Sekten scheinen Sie ja nicht zu mögen – offenbar auch keine Rechtskonservativen, auch niemand mit Biedermeiermöbelchen oder kleinem Häuschen. Sie beleidigen mit ihren Mutmassungen rundum – nur nicht mich, ich gehöre noch nichtmal zu Ihrer Zielgruppe. Ist das nun der Respekt, den Nicole Althaus für alle verlangt? Ich glaube nicht. Ihnen empfehle ich, sich mal mit den Linkskonservativen zu beschäftigen. Oder den Rechtssozialisten. Oder einfach die Klappe zu halten, wenn nur solcher Bullshit rauskommt.
In einem haben Sie allerdings recht – ich mag “die Frauen” nicht “allzusehr”. Ich mag auch “die Männer” nicht “allzusehr” – warum bitte sollte ich? Wieso sollte man irgendjemanden “allzusehr” mögen, den man überhaupt nicht kennt?
“Sie tun mir leid”, behaupten Sie. Lass stecken! Zum einen gibt es dafür keinen Grund und zweitens verzichte ich sehr gerne auf Mitleid von Ihrer Seite. Sie können sich doch höchstens selber leid tun.
@Markus Schmidli: Das Wort “Fräulein” meinte nach Duden. eine unverheiratete Frau oder aber eine Frau ohne Doktortitel. Mit Kindern hat der Begriff “Fräulein” nichts zu tun. Nach der Dissertation mutierte ein Fräulein automatisch zur Frau, genau so nach dem Gang zum Standesamt. – Die Vergangenheit benutze ich, weil das Wort heute als diskriminierend gilt und deshalb aus dem aktiven Sprachgebrauch verschwunden ist.
Vor 100 Jahren gab es auch schon Stiefmütter und Stiefväter – da haben Sie sehr Recht. Vor 100 Jahren gab es allerdings auch schon uneheliche Kinder – Fräuleins also mit Kind !
Und nein. Für mich heisst Patchwork nicht, dass man “nichts anbrennen lässt” und ich hüpfe auch nicht von Nest zu Nest, das wäre mir viel zu anstrengend – weil ich nicht zu den “Fräuleins” gehöre, die sich ein Nest bauen lassen, sondern zur Häfte selber baue.
Einen schönen Sonntagabend
@Nicole Althaus: Von meiner Seite her ist das Wort nicht diskriminierend, sondern bloss unterscheidend gemeint. Leider ist heute zu oft nur noch das gleichgeschaltete gefragt, der Unterschied geht zu oft vergessen. Aber wie ich das Wort verstehe, wollen Sie bestimmt nicht wissen. Mich wiederum interessiert eigentlich, was der “Duden” – we ist das? – dazu meint. Mich würde wenn schon mehr interessieren, wie Sie selber zu diesem Wort stehen.
Dass aber das Wort “Fräulein” aus dem aktiven Sprachgebrauch verschwunden sei ist eine blosse Behauptung – aus Ihrem vielleicht, aus meinem jedenfalls nicht. 2008 befragte das Institut für Demoskopie Allensbach Deutsche zu ihrer Akzeptanz von sogenannten Tabu-Wörtern, darunter auch “Fräulein”. 47 Prozent der Befragten gaben an, Fräulein selbst zu verwenden. 44 Prozent sagten aus, es nicht zu verwenden, jedoch sich auch nicht daran zu stören. Lediglich 7 Prozent empfanden die Benutzung ärgerlich oder abstossend. (nachzulesen unter http://www.gfds.de/presse/pressemitteilungen/130608-umfrage-zur-spracheinstellung/einstellung-der-deutschen-zu-der-akzeptanz-von-tabu-woertern/ )
Eine Untersuchung aus der Schweiz ist mir nicht bekannt. Ebenso unbekannt ist mir aber wie schon gesagt auch, was an der Bezeichnung “Fräulein” diskriminierend bzw. gar “ärgerlich oder abstossend” sein soll.
@Markus Schmidli: Nur in zwei Punkten muss ich Ihnen recht geben: Die “klassische Familie” hat es noch nie gegeben. Es gab die Kernfamilie, die Grossfamilie, die Kleinfamilie- letztere ist mitunter ein Produkt der Industrialisierung, dass sich zuerst im bürgerlichen Milieu um die vorletzte Jahrhundertwende begonnen hat durchzusetzen, und dann, gut ein halbes Jahrhundert später, etwas mehr vieleicht, auf jeden Fall nach dem Zweiten Weltkrieg, zu dem wurde, wogegen die 68er mit allen Mitteln angekämpft haben- zum kleibürgerlichen Mief, der sozusagen das gesellschaftlich einzig akzeptierte Reproduktionsmonopol inne hatte. Seither driften wir wieder zurück in die altbekannte Diversivität der Lebensformen, worunter auch die Patchwork- oder Stieffamilie fällt. Der zweite Punkt, worin wir einer Meinung sind: Gleichheit hat es nie gegeben, nicht einmal bei den Marxisten. Ansonsten ist mir nicht ganz klar, worin Ihr Standpunkt eigentlich ganz genau besteht.
Ihr gepflegter Schreibstil täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass es sich bei Ihnen ganz offensichtlich um einen Misanthropen handelt. Sie haben recht: Meine Affinität zu christlichen Sekten ist verschwindend gering und meine Sympathien für die “Frau-zurück-an-den Herd-Sekte” gleich null. Eine reine Hausfrau und Mutter können sich heutzutage nur noch die allerwenigsten Familien leisten- das ist die sozioökonomische Wirklichkeit, die von diesen Kreisen kategorisch ausgeblendet wird. Aus welchen Gründen ist mir völlig schleierhaft.
Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der PartnerInnensuche- Sie werden dafür viel Energie brauchen…
Und nun zurück zur Wirklichkeit: Bei der Lektüre einer wissenschaftlichen Publikation bin ich auf äusserst bemerkenswerte Zahlen / Fakten gestossen, die ich jetzt einfach mal so reinstelle:
Wie bereits allgemein bekannt sein dürfte, werden mittlerweile drei Viertel aller Scheidungen hierzulande von Frauen eingereicht, das ist ein alter Hut. Wie eine Untersuchung zur Lebensform “Alleinwohnender” zeigt, wohnt jede zweite Frau freiwillig alleine, während die Männer fast durchwegs von ihren Partnerinnen verlassen wurden. So erstaunt es auch nicht, dass es überwiegend die Frauen sind, die Kinder in eine (neue) nichteheliche Lebensgemeinschaft einbringen. In Deutschalnd wachsen in 66 Prozent der nichtehelichen Lebensgemeinschaften ausschliesslich die Kinder der Frau auf!
Und die Scheidungsquote liegt mittlerweile bei fast 50 Prozent. Angesichts des geltenden Scheidungs- und Unterhalts- bzw. Sorgerechts stellt die Ehe (aber auch das Konkubinat / nichteheliche Lebensgemeinschaft) für die Männer unter den gegenwärtigen, sozioökonomischen Rahmenbedingungen ein schon fast unkalkulierbares Risiko dar. Hatten wir zwar schon mal hier- aber das oben Erwähnte ist doch recht eindrücklich, oder nicht? Klingt zwar gar maskulistisch- aber ein Blick auf die Wirklichkeit bestätigt ja die allerwüstesten Vermutungen!
Zwei Drittel der bezahlten Arbeit werdn heute von Männern verrichtet- und zwei Dritel der unbezahlten Arbeit (Haushalt, Kindererziehung usw.) von Frauen. Bezieht man da noch die Rollenerwartungen vieler Frauen (in Westdeutschland) an die Männer mit ein- 40 Prozent halten die klassische Rollenteilung (er arbeitet, sie bleibt zuhause)- dann kommt man ganz schön ins Staunen!
Irgendetwas läuft da zweifellos schief…
Als Scheidungskind habe ich auch so meine Erfahrungen mit Stiefeltern gemacht. Mit meiner Stiefmutter kam ich eigentlich immer gut zurecht. Ganz anders mit meinem Stiefvater. Ob es statistisch gesehen tatsächlich so ist, dass Stiefmütter mit mehr Konflikten zu kämpfen haben als Stiefväter, weiss ich nicht, aber Stiefväter können den Kindern das Leben mehr als schwer machen.
für irene!
ich kann dich gut verstehen. dein bericht enthält einige explosivität. ich finde nicht, dass du dich zurücknehmen solltest. 90% der kommunikation läuft nonverbal! also wird der sohn deines partners dich so oder so wahrnehmen in deinen unausgesprochenen gefühlen. die frage ist doch, wie ihr gemeinsam als paar die situation löst. für mich ist klar, dass die erwachsenen die regeln und “freiräume” klären müssen. die kinder sind kinder, wenn auch pubertierend und haben sich den regeln anzupassen. wo, wenn nicht zuhause können diese regeln gelernt werden? vielleicht hättest du auch mit einem eigenen sohn zoff? pubertät ist eine schwierige phase, sozusagen ein ausnahmezustand, neue partnerinnen des papas auch. ich kann da mitreden, weil ich selber partnerin eines mannes mit zwei kindern bin. so oder so gilt bei mir: wenn sie sich in meinen räumen aufhalten, dann gelten meine regeln. und ich nehme auch in kauf, dass ich eine dumme kuh bin, auch wenn das sehr unangenehm ist. ich bin nämlich nicht gerne die dumme und blöde und strenge. aber die bin ich dann eben doch. ich weiss auch warum: es ist mein zuhause, in dem ich mich wohl fühle und auch meine insel ist. in einer familie, so stelle ich fest, werden diese persönlichen inseln oft einfach nicht respektiert. und da sind wir wieder beim anfang. der respekt vor dem anderen ist die grundlage der beziehung. das ist eine gegenseitige sache. da euere dreierkonstellation also auch etwas mit respekt und akzeptanz zu tun hat, kannst du nicht einfach durch ignorieren und unterdrücken deines miesen gefühlszustandes frieden schaffen. setzt euch zusammen und klärt die regeln. ich drücke dir alle meine daumen und wünsche dir einen wunderschönen sommer mit vielen erholungsinseln! jo
Herzlichen Dank an Laura für ihren Beitrag. Ich hoffe, dir ist bewusst, dass du eine grosse Ausnahme bist. Dass du dich mit den Kindern, dem Ex-Mann und der “neuen Frau” zusammen gesetzt hast, um die Probleme und Aengste aller Beteiligten zu besprechen, finde ich eine Meisterleistung und sehr bemerkenswert. Ich selbst lebe auch in einer zusammengewürfelten Familie (drei Kinder aus erster Ehe des Mannes und eine gemeinsame Tochter) und kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Ex-Frau meines Partners sich an einen Tisch mit uns setzen würde.
Bei uns klappt es an und für sich ganz gut, auch wenn das älteste Kind lange gegen mich oppuniert, intrigiert und angekämpft hat. Die beiden jüngeren Kinder waren eigentlich nie ein Problem. Auch wenn die Mutter alles erdenkliche getan hat, um die Kinder gegen mich aufzubringen. Es liegt mir sicher fern, fremde Kinder (und das sind sie nun eben) erziehen zu wollen. Aber wie schon oft hier geschrieben, leben wir zeitweise unter einem Dach und es gelten andere Regeln. Es ist auch mein Zuhause, ich arbeite auch ausser Haus und möchte am Wochenende nicht allen alles hinterher räumen müssen und am Sonntagabend völlig müde und abgekämpft sein. Auch bei uns gilt die Regel: Es wird mitgeholfen. Ob das nun gefällt oder nicht… Das hat aber nichts mit Erziehung zu tun.
Ein anderer Punkt ist doch auch der, dass in “klassischen” Familien die Haupterziehung den Frauen überlassen wird, weil sie auch die meiste Zeit mit den Kindern verbringen. Ich glaube, viele Väter denken, dies auch den neuen Partnerinnen überlassen zu können und so kriegen dann die Stiefmütter eben dieses negative Image.
Ich selbst gebe mir alle erdenkliche Mühe, den Kindern eine Bezugsperson sein zu können, mit ihnen zusammen Dinge zu unternehmen die sie mögen und koche an den Wochenenden und in den Ferien was sie am Liebsten mögen. Trotz aller Anstrengungen gibt es immer wieder Situationen und Reibereien, die für alle unangenehm sind. Aber ist es nicht in allen Familien so? Ich für meinen Teil bezeichne unsere Art des Zusammenlebens nicht als Patchwork, denn es ist keines. Wir sind eine Familie mit Kindern von unterschiedlichen Eltern. Es wäre gelogen zu sagen, dass ich alle Kinder gleich liebe; selbstverständlich liebe ich mein eigenes viel mehr. Deswegen brauche ich mich auch nicht zu schämen, denn das ist in meinen Augen ganz natürlich.
“Ich wollte den Mann und nicht sein Kind” – diese Aussage kann ich beim besten Willen nicht ernst nehmen. Denn wer sich für einen Mann mit Kindern entscheidet, hat ihn nie für sich alleine sondern teilt ihn immer – mit den Kindern und nicht zu letzt auch mit der Ex, die nicht mit der Scheidung/Trennung aus seinem Leben getreten ist.
Dieser Blogeintrag ist darum so daneben, weil die Opfer-Stiefmütter oft ganz einfach ein völlig falsches Bild von der Realität haben. Es sind nämlich im Problemfall in der Regel sie und nicht die Kinder, welche die Akzeptanzfrage überhaupt erst in den Raum stellen: dass das Kind mit Nein antwortet, wenn es zu einer so unhaltbaren Entscheidung gedrängt wird (Irene: “hat mich vom ersten Tag an nicht akzeptiert”, na aber hallo) ist nichts als vernünftige Intuition. Tipps (keine Patentrezepte versteht sich) an die Stiefeltern: Zeit lassen und nehmen, Akzeptanzfrage auslassen (Akzeptanz wird nicht durch symbolische Handlungen bekräftigt, die man den Kindern abfordern kann, Akzeptanz stellt sich ein), als “Eindringling” keine Rosinenpickerei betreiben wo Bluts- und Gesetzesbanden bestehen und dann kann das auch gut klappen. Hab ich in der Kinderrolle beidseitig positiv erlebt und bin dankbar dafür.
@Jo; danke für Deine aufmunternden Worte. Du hast schon recht – allen “gefallen” kann man nie und unterdrückte Gefühle sind nichts gesundes und kommen meist auf ziemlich ungünstige Art und Weise zur unpassensten Zeit ans Tageslicht. Dem vorausgreifen gilt es; auch wenn es nicht immer ganz einfach ist. In den letzten Tagen habe ich solche von Dir beschriebenen Erholungsinseln gefunden – und sie haben mir gut getan
@mlist; Du hast recht; es ist weder die Pflicht noch die Schuld des Sohnes mich zu mögen und ich kann ihn – wenn ich mich aus Distanz hinstelle – auch in Vielem verstehen. ABER ich bin halt auch nur ein Mensch mit Stärken und ganz vielen Schwächen und kann oft nicht aus meiner Haut … Aktionen rufen Reaktionen hervor – so funktioniert das Zusammenleben. Manchmal einfacher, manchmal schwieriger.
Das alles ist wohl das was das Leben reicher und interessanter macht, oder?!
Schöne Ferien an alle – und wie Jo geschrieben hat; viele Erholungsinseln für alle – egal in welchen Situationen sie stecken!