Kein Respekt für Männer

Ein Gastbeitrag von Walter Hollstein*

USA-WILDFIRES/WEST

Bei Katastrophen sind die Helfer meist männlich: Ein Feuerwehrmann kämpft im August 2012 gegen die Flammen in Idaho, USA. (Reuters/Kari Gree)

«Das grösste Problem unserer Zeit», so der berühmte Therapeut Bert Hellinger, «ist, dass die Frauen die Männer nicht respektieren.» Man wird das etwas korrigieren müssen: Die meisten Frauen mögen Männer und respektieren sie auch. Aber eine wachsende Zahl von feministischen Männerhasserinnen propagiert, durchaus mit Erfolg, ganz anderes.

Galten Männer noch bis tief in die 60er-Jahre des 2o. Jahrhunderts primär als Schöpfer der Kultur, Entdecker, Weise, Staatenlenker oder Heiler, so setzte zu Beginn eines populistischen Feminismus á la Alice Schwarzer in den 70er-Jahren eine grundlegende Umwertung von Männlichkeit ein. Männliche Wesen werden seither vor allem vorgestellt als Zerstörer der Natur, Kriegstreiber, Gewalttäter, Kinderschänder oder – in der Werbung  – als Trottel und Versager. In ihrem Buch «Pornographie» notiert die amerikanische Radikalfeministin Andrea Dworkin ebenso schlicht wie dezidiert: «Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck.» Ihre Landsfrau Merilyn French setzt in ihrem globalen Bestseller «Frauen» alle Männer mit Nazis gleich, die abgeknallt gehören. Ähnliche Fantasien äussert auch Andrea Dworkin: «Ich möchte einen Mann zu einer blutigen Masse geprügelt sehen.» Solche Sätze aus der populärfeministischen Literatur liessen sich zu Tausenden zitieren.

Die amerikanischen Wissenschafter Katherine A. Young und Paul Nathanson haben in ihrer Untersuchung «Spreading Misandry» minutiös belegt, wie die moderne Populärkultur unter dem feministischen Einfluss vor allem im Fernsehen, im Film und in der Massenliteratur «die Verachtung gegenüber Männern» propagiert. «Male bashing» nennt man das in den USA. Die Autoren machen dabei unterschiedliche Techniken der Misandrie aus. Dazu gehört die «Verlächerlichung» von Männern. «Heute ist es für jedermann in Ordnung, sich über Männer lustig zu machen, jedenfalls über weisse, bürgerliche Männer, aber nicht über Frauen oder Schwarze.»

Eine zweite Technik ist, auf Männer verächtlich herabzuschauen, eine dritte, sie überhaupt nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen und so zu tun, als bestünde die Welt nur aus Frauen und Mädchen («Women alone together»). Eine vierte Technik besteht darin, Männer für alles Schlechte verantwortlich zu machen. «Wenn die Menschen einmal den Gedanken akzeptiert haben, dass Männer die historische Quelle des Bösen sind, braucht es nicht viel Phantasie, einen Schritt weiterzugehen und zu behaupten, dass Männer auch die metaphysische Quelle des Bösen sind.»

Die fünfte Technik entmenschlicht («dehumanizing») Männer und stellt sie als Bestien und Untermenschen dar; die sechste Technik dämonisiert das männliche Geschlecht und macht es zu einem nur noch hassenswerten Objekt. Nathanson und Young werten diese Techniken der Massenkultur als gefährlichen Angriff auf die männliche Identität und warnen vor den gesellschaftlichen Folgen dissozialen männlichen Verhaltens – von psychischen Störungen über Rückzugsverhalten bis zu gewalttätigem Widerstand.

Noch weiter geht der australische Medienforscher Jim R. Macnamara. In seiner Untersuchung «Media and Male Identity: The Making and Remaking of Men» konstatiert der Wissenschafter, dass Männer inzwischen einigermassen systematisch als «böses Geschlecht» dargestellt würden. Insofern ihnen überhaupt noch Positives zugeordnet sei, beträfe das Eigenschaften, die in unserem Alltagsleben Frauen zugeschrieben würden und die Männer von Frauen übernommen hätten. In ihrem männlichen Verhalten und Auftreten hingegen würden Männer öffentlich dämonisiert und trivialisiert. Drei Viertel aller medialen Darstellungen von Männern – so stellte Macnamara fest –  waren negativ.

Angesichts solcher ideologischer Verzerrungen sollte vielleicht mal wieder ein ganz einfacher Blick auf die Realität geworfen werden: Wer hilft und rettet bei Katastrophen? Wer riskiert sein Leben bei Waldbränden und Buschfeuern? Wer hat sich in Fukushima tödlichen Strahlungen ausgesetzt?

Zwei Antworten aus der Vergangenheit: Sämtliche Helfer und Retter, die in Tschernobyl und im New York des 11. September gestorben sind, waren Männer. Ebenso die 18 Feuerwehrleute, die vor einigen Tagen in den USA verbrannt sind. Und noch ein anderer Aspekt: Wer schafft die technischen Innovationen? Wer macht die wichtigsten Erfindungen? Wer bringt  über die moderne Informatik das Bruttosozialprodukt voran? Aber auch das kann man natürlich anders sehen: «Gestörte junge Männer», so Jean-Martin Büttner im «Tages-Anzeiger», «haben die neuen Medien erfunden, mit denen wir weltweit kommunizieren.» Und noch eine Stufe simpler: Wer holt unseren Kehricht? Wer reinigt unsere Strassen? Wer ist nachts als Notarzt unterwegs?

Übrigens: In Frankreich hat sich eine neue Frauengruppe gebildet, Les Antigones. Ihr Motto ist – mit Sophokles: «Je suis née pour partager l’amour et non la haine.»

*Em. Prof. für politische Soziologie, u. a. Gutachter des Europarates für Männerfragen, Autor von «Was vom Manne übrig blieb» (2o12).

796 Kommentare zu «Kein Respekt für Männer»

  • michael sagt:

    Das war ein schlechter Scherz gemeint, der mir mal ganz ernsthaft erzählt wurde. Generell verstehe ich den Sinn dieses Artikels ehrlich gesagt nicht. Frauen dürften z.B. Nachts genauso Leben retten wie Männer usw. etc. pp. Jeder macht eben was er kann, das sieht der amerikanische Firefighter sicher genau so. Dafür muss er ja auch nicht die Klos beim TA putzen, oder für einen dreckigen Hungerlohn schöne Hemden zusammen nähen.

    • Peter sagt:

      fakt ist frauen machen es kaum, sie suchen sich immer die feinen jobs aus, die drecksarbeit udn die gefährliche arbeit bleibt an den männern hängen

      wo sind die frauen am bau, in der rohstofförderung und -gewinnung, am hochofen, bei der müllabfuhr, in der tunnelbaustelle, beim kanalbau, in der forstwirtschaft, im bergwerk??

      klar, dass man für lockere jobs, welche ungefährlich sind nicht so viel verdient, wie bei harter gefährlicher arbeit, die einen eher früher als später das leben kostet

      • Ali Ferkous sagt:

        richtig ist: in den sogenannten Todesjobs (Beschäftigungen mit den höchsten Todesfallraten) stellen Frauen eine exotische Minderheit dar, während überproportional viele Frauen den Hintern von Fremden abwischen … Ähnlich stellt sich das Bild auf der tertiären Bildungsstufe dar: die „harten“, anspruchsvollen MINT-Studien und akademischen Berufe werden von Männern besetzt, während Frauen sich vor allem auf Orchideenfächer spezialisieren und an „Auswendiglernen“- sowie Pädagogik-Fakultäten studieren. Der Frauenüberhang im Medizinstudium ist die Ausnahme, die obige Regel bestätigt.

      • Katharina sagt:

        Und soll diese ‚Regel‘ nun nachweisen, dass Frauen Männer benachteiligen? Ich denke nein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Peter:
        „…nicht so viel verdient, wie bei harter gefährlicher arbeit, die einen eher früher als später das leben kostet“
        seit wann kann mann in der Müllabfuhr, als Strassenwischer, Autobahnarbeiter oder Waldwirtschaft sich eine goldene Nase verdienen?!
        Und, wie schon der Vorredner anmerkt, warum klammern sie neudeutsche Raumpflege und Gesundheitswesen an der Basis komplett aus? Feiner Job? Um 6.00h oder früher, oder halt sehr spät abends in irgendwelchen Büros die Böden schrubben gehen?

    • F. Mago sagt:

      Leider ist es so, dass durch das „Gender Mainstreaming“ bzw. die „Gleichstellungspolitik“ nur Frauen bei der „Übertragung höher zu bewertender Tätigkeiten“ (Originaltext!) bevorzugt werden. So steht es in den sogenannten „Gleichstellungsgesetzen“ (siehe http://www.jg-nf.de/infos/index_BayGlG.html). Mit Gleichberechtigung hat dies nicht das geringste zu tun. Es ist offene und rücksichtslose Männerunterdrückung! Ja, es stimmt: Männer werden zu wenig respektiert! Allerdings sind daran nicht die Frauen schuld (zumindest nicht die Mehrheit), sondern die Feministen (Männer und Frauen) und die Politik.

    • Ali Ferkous sagt:

      Da Frauen alles besser können als Männer – s.o. – nähen sie freiwillig schöne Hemden für einen Tieflohn, auch scheint ihnen das Kloputzen Freude zu bereiten – sonst würden sie ja alle als selbständige Bankerinnen und IT-Unternehmerinnen ihren Reibach machen … oder muss mann sie auch beim Kohle verdienen noch emotional unterstützen?

  • michael sagt:

    Mist … @Eni, eine Seite vorher :-p

  • markus roth sagt:

    hoffentlich kommt bald das grundeinkommen, so dass die frauen nicht immer ohne geld dastehen und gratis im haushalt arbeiten müssen und später eine mikrige rente haben. dem herren system ist das natürlich nicht willkommen, so wie es ist passte es ihnen um mehr druck ausüben zu können und eine systemänderung wollen sie verhindern.

    • Eni sagt:

      Das Grundeinkommen wäre schon mal ein Schritt dazu, dass Frauen nicht abhängig sind von Männern, aber am desolaten Scheidungsrecht wird es nichts ändern.

      • Ali Ferkous sagt:

        Fehlschluss! Das Grundeinkommen bedingt, dass Männer weiterhin dem beruflichen Erfolg in ihrem Lebensentwurf Priorität einräumen, denn mit dem weiblichen Lebensentwurf von „Work-Life-Balance“ kommt nicht genügend Einkommen zustande, welches vom Staat enteignet und umverteilt werden kann. Die tieferen Altersrenten der kinderlosen Frauen kommen u.a. auch dadurch zustande, dass diese schon früh und freiwillig nur Teilzeit arbeiten und damit der Volkswirtschaft ihre Leistung verweigern, wie schon Prof. Monika Bütler von der HSG wider eigene Erwartungen feststellen musste …

    • Hexe sagt:

      So ist es, markus roth. Darum, Frauen: Stimmt alle für das BGE!

      • markant sagt:

        Auch ich muss im Haushalt gratis arbeiten, zusätzlich muss ich auch noch 100% auswärts arbeiten (inkl. Arbeitsweg). Damit ich überleben kann. Immerhin können sich Frauen Kinder zulegen und dann bekommen sie ganz viele Subventionen von mir. Ich bin sicher, dass Männer mehrheitlich Nettozahler sind und Frauen mehrheitlich Nettobezüger.

      • Widerspenstige sagt:

        Ja! Alle Frauen erhalten die einmalige Chance, unabhängig von ihrem Partner zu sein bei Annahme des BGE! Ergreift sie und lasst Euch von niemandem mehr dreinreden! Auch Männer werden sich freier fühlen vom Erwartungsdruck. 😀

      • Sportpapi sagt:

        Jede Frau kann doch schon heute unabhängig von ihrem Partner sein. Oder noch besser gar keinen Partner haben. Die meisten allerdings wünschen sich eine Partnerschaft und sehen Vorteile darin sich in gegenseitiger Partnerschaft die Arbeiten, Pflichten und Verantwortungen zu teilen. In der Regel erleichtert das das Leben massiv…

    • Peter sagt:

      für was ein grundeinkommen für frauen?? warum soll ich für die privaten lebvensentwürfe von frauen finanziell aufkommen, mit denen ich keinen kontakt habe??

      frauen können ja wohl auch arbeiten gehen, so wie es von männern seit jeher gefordert wird und für ihren eigenen lebensstandard sorgen, das würde auch die armut der kinder beseitigen, denn wenn 2 arbeiten müssen, dann ist es unwahrscheinlicher, dass beide arbeistlos sind und wenn beide arbeiten gibt es mehr geld für das kind

    • Sportpapi sagt:

      Was hat das bedingsungslose Grundeinkommen mit der Arbeit von Frauen im Speziellen zu tun? Ich verstehe das nicht.Verheiratete Frauen stehen nicht ohne Geld da, ausser die ganze Familie hat keines. Und generell „muss“ keine Frau, ist keine „gezwungen“, im Haushalt zu arbeiten. Schon gar nicht, wenn extern arbeiten mehr Geld einbringen würde. Und „gratis“ macht es sowieso keine.

      • mikkesch sagt:

        Yep!!

      • U. Knecht sagt:

        +1

      • Widerspenstige sagt:

        Immer noch nichts dazu gelernt diesbezüglich Sportpapi? Dann lies Dich doch mal ein auf der Website grundeinkommen.ch…

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Ich habe schon gelesen, was da steht. Aber nach wie vor wächst das Geld nicht auf den Bäumen, sondern muss verdient werden. Es wird also in der „traditionellen“ Konstellation der Mann von seinem Lohn so viel Steuern bezahlen, dass damit die Frau ein Grundeinkommen vom Staat erhält. Toll, was für ein Fortschritt!
        Was ist eigentlich so schlecht daran, dass man für sein Leben selber sorgt? Allein, oder in gleichberechtigter Partnerschaft? Weshalb hast du immer das Gefühl, alle anderen müssten den Menschen, vor allem den Frauen, alle Verantwortung abnehmen?

      • Hexe sagt:

        Sportpapi, das wird auch weiterhin nicht viel mehr als ein Trinkgeld für Frauen sein. Aber immerhin das. Mit 2500 Franken wird sich die männliche Gier nicht befriedigen lassen. Da Arbeit aber ein immer knapperes Gut wird, sollten alle denjenigen dankbar sein, die sich mit diesen 2500 Franken begnügen, und den übrigen nicht den Arbeitsplatz streitig machen. Und selbst, wenn eine Fam. beschliesst, das Einkommen durch eine gössere Kinderschar zu erhöhen, was wäre daran tragisch? Alle beklagen ja die rückgängige Geburtenrate. Folglich: NUR VORTEILE AUF ALLEN SEITEN!

      • Roshan sagt:

        Ich habe das auf jener Site nachgelesen und die Finanzierung ist mir schleierhaft, ausser dass damit alle Sozial Werke ersetzt werden. Da fand ich die Hinweise auf den deutschen Seiten wesentlich besser, aber auch da bleiben die Fragen der Finanzierung und Machbarkeit offen. bedeutet nicht dass ich die Idee negativ finde, aber eben, mehr zu den konkreten Details sind wichtig. ohne die befürchte ich eine Ablehnung.

      • Hexe sagt:

        Hier Roshan:
        Klicken Sie auf

        http://www.dailymotion.com/video/x6ycy9_grundeinkommen-ein-film-essay_news

        Sie müssen sich für diesen Film etwas Zeit nehmen. Aber er erklärt in allen Details, wie das BGE funktionieren wird.

      • Sportpapi sagt:

        @Hexe: Was meinen Sie mit „männlicher Gier“? Menschen, Familien haben einen angestrebten Lebensstandard, da unterscheiden sich Männer und Frauen eher nicht. Ich denke nicht, dass viele Frauen glücklich sind, wenn sie dann mit „ihren“ 2500 Franken die halbe Miete, Krankenkasse, Essen, Kleidung etc selber bezahlen (bei Kinderbetreuung gibt es noch etwas vom Kindergeld), der „gierige Mann“ aber seinen durch Zusatzarbeit erworbenen Überschuss verpulvert. Da bleibe ich doch lieber bei unserem Familieneinkommen, das gemeinsam erwirtschaftet und verwaltet wird.

      • Sportpapi sagt:

        Zudem: Weshalb sollen fleissige, ambitionierte Menschen für fast kein Geld arbeiten, um immer mehr andere durchzufüttern (Stichwort Zuwanderung in den Sozialstaat). Das werden sich die auch nicht bieten lassen, so toll ist der Solidaritätsgedanke (eigentlich das falsche Wort) dann doch nicht.
        Und ich wiederhole mich: „Was ist eigentlich so schlecht daran, dass man für sein Leben selber sorgt? Allein, oder in gleichberechtigter Partnerschaft? Weshalb hast du immer das Gefühl, alle anderen müssten den Menschen, vor allem den Frauen, alle Verantwortung abnehmen?“

      • Hexe sagt:

        Ach, Sportpapi, Sie rauben einer aber auch wirklich den letzten Nerv. Hier geht es nicht darum, Verwantwortung abzunehmen. Hier geht es darum, UNbezahlte Arbeit endlich in – wenn auch schlecht – BEZAHLTE Arbeit umzuwandeln. Dafür ist es nun wirklich höchste Zeit!
        Zudem tun Sie gerade so, als ob nur Frauen das BGE erhalten würden. Ein solches geht bekanntlich an Weiblein UND Männlein!

      • Sportpapi sagt:

        @Hexe: Und Sie tun gerade so, als ob nur Frauen freiwillige und ehrenamtliche Arbeit ausführen. Und/oder sie verwechseln das auch noch mit Haus- und Familienarbeit, bei der man (allein oder als Familie) ja sein eigener Arbeitgeber ist. Teilt man die Arbeit nicht, sondern hat man einen anderen Deal, wird diese Arbeit keineswegs „gratis“ geleistet. Oder wovon leben denn diese Hausfrauen?

      • Sportpapi sagt:

        @Hexe: Da kommt dann noch etwas. Aber vorweg: Wie kommen Sie darauf, dass mit dem BGE unbezahlte Arbeit in (schlecht) bezahlte umgewandelt wird? Haben Sie „bedingungslos“ nicht verstanden? Sie brauchen weder Haushalt, noch Kinder zu haben, um das Geld zu erhalten. Und wenn Sie irgendwo mehr leisten, bekommen Sie doch nicht mehr als den Kopfbeitrag.

      • Hexe sagt:

        Ihre Frau kann einem nur leid tun bei einer solchen Einstellung ihres Mannes!

      • Sportpapi sagt:

        Bitte? Was soll das nun wieder? Melden Sie sich, wenn Sie wiedermal etwas mit Substanz beizutragen haben, statt allen aufgeworfenen Fragen mehr oder weniger elegant auszuweichen. Fangen Sie doch mal damit an, den Begriff „Gratisarbeit“ zu erklären.

      • Hexe sagt:

        Sportpapi: „Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht zu allem seine Bemerkungen.“ – Heinrich Heine.

      • gabi sagt:

        Heine?!

        Also wieder so ein dummer Männerspruch, quasi…

        😀

      • Sportpapi sagt:

        Ach, die Hexe hat ein Sprüchelexikon…

    • Sportpapi sagt:

      Hiess dieser Markus Roth in einem früheren Leben eigentlich nicht mal Pippi?

  • Bruna sagt:

    Liebe Schweizer, zum Glück habt ihr keine ernsthafte Probleme

  • Roland K. Moser sagt:

    Danke für den Artikel.

    Die fehlende Militärpflicht für Frauen ist mir immer noch ein Dorn im Auge.

    • Ali Ferkous sagt:

      Die Gesetze, welche einseitig zulasten der Männer ausfallen, werden immer noch von einer Männermehrheit im Parlament beschlossen. Wählt endlich richtige Männer!

      • Brunhild Steiner sagt:

        😉

      • Sportpapi sagt:

        Wann hat das Parlament zuletzt ein Gesetz beschlossen, das einseitig zu Lasten der Männer ausfällt? Habe ich wohl verpasst.

      • Roshan sagt:

        Soweit ich mich erinnere, wurde hier doch sehr oft das ungerechte Scheidungsrecht erwähnt.

      • Sportpapi sagt:

        @Roshan: Das Gesetz an sich ist doch nicht ungerecht. Nur das, was die Richter daraus machen.

    • alam sagt:

      Und mir ist die Militärpflicht für Männer ein Dorn im Auge. Einfach abschaffen, dann hätten wir auch Gerechtigkeit.

      • Hexe sagt:

        Da bin ich sofort dabei, alam! Das Militär ist nichts weiter als eine teure Spielwiese, die wir alle mitbezahlen, für nie erwachsen werdende Männer. The bigger the boy, the bigger the toy!

      • Reto B. sagt:

        Tja Hexe, manchmal geht es mir gleich mit Geld, das für Kunst und Kultur gespendet wird. Spielwiesen für Leute, die in einer Outputbefreiten Welt leben. Oder Entwicklungshilfe (nicht gleich Not/Katastrophenhilfe), dort wird ein Tropfen auf den heissen Stein geschmissen, während das System weiterheizt. Landesvertieidigung sehe ich in der Theorie als sehr sinnvoll an, die praktische Umsetzung kann man sicher noch verbessern.

  • Moritz sagt:

    Der Herr Hollstein hat es sehr gut auf den Punkt gebracht. Männerfeindlichkeit ist längst etabliert. Eine angebliche Herrschaft von Männern muss dafür herhalten, dass für Feministinnen – nicht etwa für normale Durchschnittsfrauen aus den unteren Schichten – immer neue Privilegien geschaffen werden, wie Gender“wissenschafts-Professuren, Sonder-Posten für „Gleichstellung“ und Quoten. All das produziert noch mehr Männerhass, weil einerseits überhaupt etwas „geschaffen“ werden muss und andererseits müssen die mit den Privilegien ausgestatteten, beweisen, dass sie auf der Linie des Feminismus sind.

  • Katharina sagt:

    Bedenklich, in welchem Ton hier teilweise miteinander – oder besser gesagt gegeneinander – geredet wurde. Sicher hat Herr Hollstein in seinem etwas polemisch gehaltenen Text dazu beigetragen, aber mann/frau kann sich dennoch etwas erwachsener dazu äussern. Hier nachlesbares entbehrt stellenweise wirklich ein Mindestmass an Respekt. Solche Verläufe mindern das Interesse des Publikums am ansonsten ja wirklich diskussionswürdigen Thema.

  • alena sagt:

    Bin ich hier im mamablog oder was?

  • gabi sagt:

    Tja… Wo Wildkatze Recht hat, hat sie Recht:

    Zerknirscht muss ich eingestehen, dass es offenbar wirklich Frauen sind, die den Mut aufbringen, sich den Widerständen des Patriarchats entgegen zu stellen:

    http://www.n-tv.de/politik/Wikileaks-Informant-will-als-Frau-leben-article11215836.html

    (man hätte es ja seit Loretta aus „Life of Brian“ wissen müssen)

  • Sehr interessanter Artikel 🙂 Als Heilpraktiker für Psychotherapie werde ich immer wieder mit diesem „Problem“ konfrontiert.

  • Peter Demel sagt:

    Sehr schöner Beitrag. Als Tierkommunikator in der Tierkommunikation- Branche kann ich das Gefühl von Ulrich sehr gut nachvollziehen. Es sind hier über 90% Frauen, die das machen.

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