
Mit jedem Stundenplan wird alles anders: Kindergärtlerin in Basel. (Bild: Keystone)
Statt am Donnerstagnachmittag hat der Sohn neu am Dienstagnachmittag schulfrei. Bei der Tochter ist es der Montag. Bislang war es der Freitag. Einzig der Mittwoch bleibt gleich – dann haben beide am Nachmittag frei.
Besuchen Kinder den Kindergarten oder die Unterstufe, haben sie in jedem Schuljahr an einem anderen Nachmittag Schule, beziehungsweise frei. In vielen Gemeinden ist das so. Kaum ist der neue Stundenplan da, geht es von vorne los: Das Umplanen und Neuanmelden von Hort, Hobbys und Arbeit beginnt.
Gespräche mit dem Chef, der Nachbarin, den Grosseltern und befreundeten Familien folgen: Gibt es eine Möglichkeit, an anderen Tagen zu arbeiten? Sich gegenseitig mit einem regelmässigen Mittagstisch auszuhelfen? Kann das Grossmami auch dieses Schuljahr wieder – aber bitte sehr an einem anderen Tag – da sein, wenn die Enkel heimkommen? Hat die elterliche Fahrgemeinschaft weiterhin Bestand, um den Buben abends beim Fussball abzuholen? Wie kommt die Kleine künftig ins Ballett?
Wenn beide Eltern arbeiten, ist das jährliche Alles-auf-den-Kopf-stellen mühsam. Weder die Lehrerin, die Fächer noch die Schulzimmer wechseln. Weshalb also bleibt der Stundenplan am Nachmittag nie gleich?
Natürlich kann man die Kinder im Hort und beim Mittagstisch einfach ummelden. Die Einrichtung ist gut, keine Frage. Zum Glück gibt es sie, wir sind darauf angewiesen. Doch solange es andere Möglichkeiten gibt, als das Kind gleich an drei Tagen beim Hort anzumelden, nutzen wir sie.
Das soll hier kein Gejammere werden. Ich weiss: Wir haben Arbeit und die Chance, die Kinder betreuen zu lassen. Und um das Killerargument vorwegzunehmen: Ja, vor ein paar Jahren war es umständlicher. Damals, als es noch keinen Hort und noch keine morgendlichen Blockzeiten gab. Die Kinder manchmal also erst um zehn Uhr Schule hatten oder um elf Uhr schon fertig waren. Nicht zu fassen, dass es in gewissen Gemeinden noch immer so ist.
Heute wollen oder müssen häufig beide Elternteile einer bezahlten Arbeit nachgehen. Die Strukturen der öffentlichen Schulen hinken der Realität aber hinterher. Kein Wunder, werden Tagesschulen überrant und sind Privatschulen für (vermögende) Eltern attraktiv.
Gabriela Braun ist Redaktorin bei der Zeitschrift «Gesundheitstipp», freie Journalistin und Mutter eines neunjährigen Sohnes. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Erlenbach ZH.



Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle» ist heute Reporterin bei Newsnet und leitet den Mamablog. Sie ist Mutter einer Tochter und lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich.
Jeanette Kuster ist Redaktorin, freie Journalistin und zweifache Mutter. Sie war bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Zürich. 































































Stört es den die Kinder an welchem Nachmittag sie Schulfrei haben? Meinen Kindern ist es egal. Die Stundenplaneinteilung ändern zu wollen, ist von den Eltern ein rein egoistischer Anspruch. Dürfen wir diese Ansprüche überhaupt stellen? Eigentlich nicht, denn der Anspruch sollte einzig sein, dass unsere Kinder eine Schulbildung geniessen dürfen.
Nein, Frau Aregger es stört vielleicht die Kinder nicht. Die Autorin beklagt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, was für so manche Familien tatsächlich beklagenswert ist. Ausserdem frage ich mich, was an einem gewissen Mass an Egoismus falsch ist. Muss man mit der Elternschaft in die konstante Aufopferungsbereitschaft gehen? Ich meine nicht.
Ich kann sie einfach nicht verstehen. Sie sagen, es stört die Kinder nicht. Also kann man ihnen einfach frei geben, wann man will. Was hat es mit Egoismus auf sich, dass wir noch ein klein wenig arbeiten müssen, um die Rechnungen zu bezahlen. Der Anspruch ist nicht nur, dass die Kinder eine Schulbildung geniessen dürfen. Ich bezahle Steuern an den Staat und der Staat sind wir. Die Schweizer Grundschule ist organisiert wir in den 50er Jahren, mit ein paar Patches. Ich finde das armselig für ein Land, in dem die Arbeitskraft das Kapital ist und keine Bodenschätze rumliegen.
Fällt mir erst jetzt auf-
und lässt mich umsomehr wundern:
“Veröffentlicht in Beruf, Familie, Kinder, Politik/Gesellschaft, Schule”,
die einzelnen Bereiche sogar anklickbar-
ABER WARUM UM ALLES ALLES IN DER WELT WARS DENN SO WICHTIG DIE STICHWORTLEISTE ZU ENTFERNEN
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wenn du denkst die lesen all das hier überhaupt.. good luck.
…naja, never give up, never surrender,
schon gar nicht so einer Oberflächen-verwaltungs-angelegenheit….
naja… ich kenne etwas die interna, durch einen persönlichen Kontakt. aus der Perspektive sieht es etwas anders aus. es ist im wesentlichen ein Ressourcenproblem. dazu kommt, dass es für einige auch so ist. dass sie das ganze nicht lesen wollen, weil es nun wirklich oft primitiv und entwürdigend ist. sind ja alles auch nur Menschen mit Ehre und Würde die ihren Job einigermassen intakt am Abend verlassen möchten.
@Katharina:
ich verstehe nicht ganz warum ein Stichwortregister, wie bei anderen Gefässen hier ja auch,
resp dessen Entfernung, unter “Ressourcenproblem” abgehakt werden muss,
offenbar existieren die verschiedenen Rubriken ja sehr wohl noch,
bloss erschwert man den Zugriff drauf ungemein?
@Katharina
plapperst du, nach post an Eni
„Wer Privatsphäre möchte, soll zu Hause bleiben und nicht in die Badi gehen“ – eben…. die Usurpation einfacher human decency durch die rote Pest. Naja, bei deinem Aussehen würde ich nicht hinsehen. I have better fish to fry.
Wer im Wald der Retards wohnt bist wohl eher du als ich. Bei uns geht ja auch niemand in ein Gebiet, das mal als Needle Park Weltberühmtheit erlangte. Da könnte es ja sein, dass eine zurückgelassene Nadel den ach so teuer erkauften Brustumfang platzen liesse. Wobei das als Schocktherapie für die Spanner ja vielleicht nützlich wär
Brunhild, ich kann es hier nicht so ausbreiten. es ist ein Resourcenproblem, beziehungsweise die Allokation der Ressourcen. erinnere dich daran, dass ich kürzlich etwas von Prioritäten schrieb. darum geht es. bzw die Verweigerung der Allokation ist Absicht.
@Katharina
..auch mit solchen Beiträgen geht die Redaktion mit Ehre und Würde und vor allem intakt nach hause.. :!!!:
an WS : the climate here is a lot cooler than tropical. 23 C right now. humidity 55% . and my bed is California king size (210 x 210 cm) and lots of pillows, various shapes and sizes. the ones in the shape of a rollo don’t comfort me that much. They seem too hard and hurt my hip joints. Our windows have mosquito screens and if it gets over 90 (32 C), we simply turn on the central air conditioner, which is standard issue here. Because my house has 2 floors I have 2 ACs.
Allokation der Ressourcen……….my ass…
someone needs a change of diapers here, wheeew!
Eine grosse Erleichterung war für uns die Einführung der Blockzeiten. Damit lässt sich schon viel besser planen. Trotzdem wird man als Eltern nie darum herumkommen jedes Jahr Anpassungen an der Planung vorzunehmen. Kindergarten, Unterstufe usw. sind zum Teil an verschiedenen Orten, jedes Jahr gibt es mehr Stunden und die Hobbies wollen in der Regel auch geplant sein. Fussballspielen im Klub bedeutet z.b. auch, dass praktisch jedes Jahr die Trainingszeiten ändern. Und wen die Hobbies mitten im Jahr ändern und der Kleine vom Fussball (1x Training) zum Hockey (3x Training) will. Juhuii….
Für die Kinder war die Einführung der Blockzeiten keine Erleichterung. Eltern hätten vieleicht am liebsten den fixen 8-Stunden Tag für ihre Kleinen, damit liesse sich die Planung erleichtern. Aber kinderfreundlich wäre das nicht. Im Übrigen wäre es für die Kinder klar eine Erleichterung, wenn sie an drei Tagen im Hort angemeldet wären. Sie wären dann nämlich besser in der Gruppe integriert und könnten bei intensiveren Projekten mitmachen. In der Praxis erlebt man immer wieder total übermüdete Kindergarten- und Unterstufenkinder, die wenig Zeit haben, um einfach mal ein wenig zu regredieren.
Wieso ist ein 8-Stunden Tag nicht kinderfreundlich?
Ich wohne in England. Hier gehen die Kinder mit vier in die Schule. Die ersten 4 Monate nur Halbtags, dann jeden Tag von 9 bis 3 Montags bis Freitag. Freien Nachmittag gibt es nicht. Mittagessen und zum Teil auch Frühstück gibts in der Schule. In den meisten Familien müssen beide Eltern arbeiten damit das Geld reicht. So sind die Kinder gut aufgehoben und haben genug Zeit für Sport und andere Hobbies.
Reformierter Unti, Kath. Unti und Flötenkurse müssen mit Schulstundenplan koordiniert werden, dadurch sind die Gruppen immer wieder anders… darum wechseln die Nachmittage…. so einfach ist das… alles im Sinne der Eltern und Kinder ….. nicht der Schule….
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, so ist das Leben nun mal, ganz besonders mit Kinder…Krankheit, Unfall, Chaos, Überraschungen… Da ist der Stundeplan noch gerade das einfachste zum managen. Freuen wir uns: wenn wir tod sind gehts nicht auf Feld eins, sondern auf Feld NULL.
“Kein Wunder, werden Tagesschulen überrant und sind Privatschulen für (vermögende) Eltern attraktiv.”
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Was das nun mit Privatschulen zu tun hat, erschliesst sich mir nicht.
Hat wohl jemand das überdeutliche Abstimmungsresultat noch nicht verdaut.
Zur Beruhigung kann aber gesagt sein, dass für vermögende Eltern auch Kindermädchen attraktiv sind. Können sich halt einfach nicht alle leisten. Müsste man nun eine Volksinitiative für Dienstmädchen für alle starten?
Bei uns in der Umgebung ist es bei den KiTas so dass diese ab 9 öffnen und um 3 schließen, die 1. und 2. Klasse haben jeden Tag zurfünften Stunde aus und die 3. und 4. Klässler zur sechsten die ersten drei jahre auf weiterführenden Schulen sind auch recht gleichbleibend erst ab Klasse ( wird es schwirig aufeinmal gibt es nämlich nachmittagsunterricht und dann muss man anfangen umzuorganisieren z.B habe ich Montags zur 10. Stunde aus , deshalb werde ich abgeholt da ich sonst nicht mehr ins Ballett könnte, ja ich bin 14 und tanze Ballet und das ist toll! LG Hannibelle
Was hier vergessen geht. auch die Schule ist ein gefüge mit Menschen. Wenn eine Lehrperson kündet, beginnt das Gefüge wie ein Dominospiel zusammen zu fallen und muss mit der neuen Lehrkraft wieder neu gebildet werden. Und leider kann die neue Lehrperson, am Donnerstagnachmittag nicht arbeiten und schon beginnt im Lehrerzimmer das Organisationschaos!!! So einfach ist es nicht und Stundenpläne, die für alle stimmen gibt es nicht!!
Na Gottseidank wohne ich abgelegenen Chrachen im Emmental, wo vor paar Jahren Schulhäuser zusammen getan wurde resp. späteren Zeitpunkt eins von drei geschlossen. Somit der Weg frei wurde für Schulbus (ÖV) und der Stundenplan wurde dem Busplan angepasst.
Kaum zu glauben, meine Älteste ist nun 4 Jahre aus der Schule, abe die neuen 1.+2.Klässler haben immer noch am Dienstagnachmittag, 3.+4.Klasse plus Donnerstagnachmittag.
Als sie im Dorf nach Blockschule schrien hatten wir für einmal einen Vorteil. Ich fand es herrlich!
müssen denn immer beide elternteile arbeiten gehen. kein wunder dass es immer mehr kinder giebt die verhaltensgestört sind oder sich nicht zu benehmen wissen. woher denn auch wenn sie immer fremdplaiert werden. gescheiter jeden tag mit einem elternteil raus an die frische luft dass tut den kindern gut
lieber max gloor. wenn es diese exemplare ewiggestrigen, reaktionären, männlichen denkens nicht gäbe, man müsste sie erfinden! alles gute in deiner welt. ich bin sicher, sie ist wohlgeordnet und für alle pflege- und versorgungsaufgaben steht eine frau, mutter, tante, grossmutter, schwester bereit. mann muss sich nur einzurichten wissen.