
Liebe à la Demi Moore und Ashton Kutcher: Bloss die Ausnahme, die die Regel bestätigt
Die Emanzipation zeigt Folgen, die beiden Geschlechtern zu denken geben müssten. Über die Schwierigkeiten, welche die Bildungsexpansion der Mädchen für die Jungen zeitigt, wurde in diesem Blog die letzten Tage ausgiebig diskutiert. Der weibliche Durchmarsch an Gymnasien und Hochschulen macht aber nicht nur den Buben und jungen Männern zu schaffen, er hat auch unangenehme Konsequenzen für die vermeintlichen Profiteurinnen. Denn: Was passiert mit den erfolgreichen jungen Frauen, die den Männern davonsprinten? Sie bleiben häufig allein und kinderlos.
Neuste Studien zum Partnerschaftsmarkt, die ich für die Titelgeschichte der neuen Weltwoche recherchierte, zeigen allesamt: Ihren Erfolg an Unis und im Beruf bezahlen Frauen mit dem Misserfolg in der Liebe.
- Gemäss letzter Volkszählung sind nur knapp 45 Prozent der Frauen zwischen 30 und 45 mit einem akademischen Titel verheiratet. Von den Männer derselben Alters- und Bildungskategorie tragen immerhin 66 Prozent einen Ehering.
- Lediglich 30 Prozent der Akademiker heiraten eine Frau auf demselben Ausbildungsniveau. Der Rest verbindet sich abwärts.
- 40 Prozent der Akademikerinnen bleiben kinderlos. Längst nicht alle freiwillig.
- Die Heiratschancen eines Mannes steigen auch im neuen Jahrtausend noch mit der Höhe seines IQ. Bei den Frauen gilt der umgekehrte Befund: Mit einer Steigerung des IQ um 16 Punkte sinken die Chancen, einen festen Partner zu finden, um vierzig Prozent.
In Sprache übersetzt: Das Gros der Männer zieht volle Lippen und Jugendlichkeit den neuen weiblichen Tugenden Bildung, Durchsetzungskraft und Ehrgeiz vor. Umgekehrt folgt das Gros der gebildeten, erfolgreichen Frauen vielleicht dem Klempner bis ins Schlafzimmer aber selten vor den Traualter. Die Frauen können heute zwar Karriere machen, sie haben aber nicht die Macht, Männern das als sexy zu verkaufen. Und selber sehnen sie sich immer noch nach einem Mann mit Macht und Status. Das Beuteschema funktioniert, als hätte es Alice Schwarzer und Co. nie gegeben. Die Folge: Je mehr die Frau den Mann bildungsmässig hinter sich lässt, desto kleiner wird der Pool der passenden Partner.
Es ist geradezu paradox: Nach 40 Jahren Emanzipation haben die Frauen fast alles erreicht, wofür sie gekämpft haben: Sie dürfen studieren, allein an einer Bar sitzen, Karriere machen, abtreiben, politisieren und abstimmen. Nur das, was sie damals als Instrument der Unterdrückung orteten, fehlt vielen nun zum Glück: Ein Mann, eine Familie.
Hat die Frauenbewegung ihre Töchter in eine Sackgasse getrieben? Oder kommen Männer mit starken Frauen nicht klar? Laut Umfrage auf der Weltwoche-Website denkt zur Zeit eine Mehrheit, dass den Frauen einfach kein Mann mehr gut genug ist. Sie auch?


Nina Merli war Journalistin für «Facts» und «Annabelle», arbeitete zwischenzeitlich als Kunstagentin und schreibt seit Frühling 2011 im Reporterteam von Newsnet. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Zürich und erwartet ihr erstes eigenes Kind.
Jeanette Kuster ist Redaktorin bei einem Fachmagazin, freie Journalistin und Mutter eines zweijährigen Mädchens. Vor der Geburt ihrer Tochter war sie bei verschiedenen Medien vorwiegend in den Ressorts Lifestyle und Kultur tätig. Jeanette Kuster lebt mit ihrer Familie in Zürich.
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Auch wenn jetzt einige hyperventilieren werden: eine Frau, die dem Mann – mindestens ab und zu – nicht das Gefühl vermitteln kann, dass sie zu ihm aufschaut, dass sie sich unterordnen kann, die ist für uns einfach nicht interessant. Nicht sexy, nicht attraktiv. Sie kann ein guter Kumpel oder sogar ein one night stand sein, falls sie sonst attraktiv ist, aber damit hat es sich.
Man kann über uns lachen oder schimpfen, aber so funktionieren wir nun mal – auch wenn sich das die meisten heute nicht trauen zuzugeben. Das heisst nicht, dass wir nichts mit einer Alpha Frau anfangen können – das heisst nur, dass wenn die Frau ausser ihrer Karriere auch eine funktionierende längerfristige Partnerschaft will, muss sie die Fähigkeit haben dies zu berücksichtigen.
Aus meiner Sicht aber stellt sich immer die Frage, warum sollte ich mir sowas als Mann eigentlich antun…
danke für diesen ausserordentlichen erkenntnisbringenden beitrag! was sie beschreiben hat jedoch nichts mit mann oder frau zu tun, sondern ist eine einfache regel des menschlichen zusammenlebens. sie nennt sich kompromissbereitschaft & respekt, falls sie das noch nicht wissen… wenn sie ein unterordnen im wörtlichen sinne brauchen, dann sind sie wohl jemand, der wenig selbstbewusstsein hat und sehr auf bestätigung von aussen angewiesen ist, um ihrer eigenen vorstellung von männlichkeit gerecht werden zu können. ich kenne zum glück viele männer, die ihnen widersprechen würden und trotzdem keine angst hätten, ihre eier zu verlieren. deshalb würde ich ihre aussagen nicht auf männer generell übertragen.
Wie im Artikel schon gesagt: Das Problem ist das Beuteschema der Frauen!
Frauen verlieben sich ausschliesslich in Statushoehere Maenner. Punkt.
Untersuchungen zeigen, dass Frauen in 98% aller Faelle zum Zeitpunkt der Eheschliessung davon ausgehen, dass der Mann ein Leben lang mehr verdient! Dies ist insbesondere auch unabhaengig vom eigenen Einkommen der Frau! Verdient die Frau viel muss der Mann eben noch mehr verdienen, damit er fuer die Frau als “Vater ihrer Kinder” in betracht kommt. Denn bei den Kurzzeitbeziehungen nehmen sich Frauen durchaus auch mal gerne einen mittellosen “Knackarsch” mit ins Bett.
Wenn durch vielerlei Maennerdiskrimminierung und Frauenfoederung es inzwischen aber mehr Statushohe Frauen gibt als Maenner, dann ist der Pool der potentiellen Partner eben sehr begrenzt und nicht jede bekommt noch einen ab. Dafuer haben dann die wenigen noch verbliebenen Alpha-Maennchen gleich einen ganzen Harem, siehe Tiger Woods mit seinen mehr als 20 Geliebten.
Auf der anderen Seite bleiben natuerlich auch die ganzen statusniederen Maenner gleichsam auf der Strecke! Ueber die redet aber niemand und niemand macht einen Blog dazu!
Dabei waere die Loesung ganz einfach:
Die Karrierefrauen nehmen sich einfach der statusniederen Maenner an, nutzen sie als Hausmaenner welche ihnen den Ruecken freihalten, waehrend sie das Geld verdienen und Karriere machen. So waeren alle gluecklich und ausserdem haetten wir dann auch genuegend Frauen in den Chefetagen und braeuchten nicht staendig neue Frauenfoerdergesetze!
Bloss das waere einfach zu vernuenftig und wir wissen ja wie sehr Frauen mit Vernunft auf dem Kriegsfuss stehen…
Bravo – so läuft es wirklich
Also ich finde, Auguste, wenn schon Rollentausch, dann hat der Hausmann manchmal ebenfalls ein kleines Gschänkli verdient: Den Mustang Shelby GT500 (Bj. 1967 natürlich, ein 350er tät’s übrigens auch) gibts dann zum Vierzigsten (noch besser zum Dreissigsten) geschenkt..!
Hm? Dafür erledigen wir dann sämtliche Hausarbeiten (dreckiges Geschirr schnell in die Maschine stellen, die Kinder vor der Schule durchfüttern, dann Wohnung putzen, dann Mittagstisch, abends Fertigmahlzeit schnell in 4 Minuten in der Mikrowelle aufwärmen und später das eheliche Pflichtschiessen etc.), die schnell gemacht sind und uns irgendwie liegen. Den Rest der ganzen “Gratis”arbeit fordern wir dann wieder als Haushaltbeteiligung von der Ernährerin ein- und warum?
Selbstverständlich nur damit wir die dabei frei gewordene Zeit mit dem geschenkten Mustang verbringen können- ich meine, gewisse Freiheiten sollten man uns Hausmännern doch auch noch lassen, oder nicht?
Als gutverdienende Frau mit ausgezeichneten Karriereaussichten und einem Mann, der deutlich weniger verdient (und wohl auch immer weniger verdienen wird) wäre ich dankbar, meinen Mann als Hausmann und Vollzeitvater “nutzen” zu können, wie Sie es ausdrücken. Doch sein Ego lässt das leider nicht zu. Aus seiner Sicht würde er wohl komplett sein Gesicht verlieren, wenn er nicht nur eine erfolgreichere (sprich besser verdienende) Frau hat, sondern vor ihr auch noch kapitulieren würde…
Bei wem liegt nun also das Problem – bei den gutverdienenden Frauen oder den zu stolzen Männern?
hmm…, mit dem gesichtsverlust und egodämpfer liesse sich womöglich noch leben, aber mit dem üblichen hausfrauen/hausmänner-gehalt kommt man nicht weit. da liegt das problem.
Genau. Wenn es nicht so wäre, hätten die Männer sich diesen Platz schon lange erobert, es ist das alte Lied, die Verteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit, die erstere für die Männer, die zweite für die Frauen, alles im “Namen der Liebe”.
“Bei wem liegt nun also das Problem – bei den gutverdienenden Frauen oder den zu stolzen Männern?”
Bei beiden. Sie sind als Haupternährerin mit Ihrem Hausmannenwunsch so ziemlich die Ausnahme, wenn man einer kürzlich erschienenen Studie zu diesem Thema aus Deutschland Glauben schenken will.
hmm…, soviel schmutziges geschirr kann ein mann gar nicht spülen, bis mann sich damit den neuen ford mustang shelby gt500 zusammen gespart hätte. solange solche und ähnliche träume gebaut werden, sind wir jungs nicht an den herd zu kriegen, sabine. zwar, wenn so was als kleines amuse-bouche sein hinterteil in der garage aublitzen liesse, müsste mann die sache vielleicht noch einmal mit seiner frau überschlafen. so vor der migros auf dem parkplatz….
hmm…, das vor der migros bezieht sich natürlich auf den schlitten und nicht den beischlaf – nur im fall.
Sagenhaft, wo diese Kommentare manchmal landen können, bitte –hier– hin:
Also ich finde, Auguste, wenn schon Rollentausch, dann hat der Hausmann manchmal ebenfalls ein kleines Gschänkli verdient: Den Mustang Shelby GT500 (Bj. 1967 natürlich, ein 350er tät’s übrigens auch) gibts dann zum Vierzigsten (noch besser zum Dreissigsten) geschenkt..!
Hm? Dafür erledigen wir dann sämtliche Hausarbeiten (dreckiges Geschirr schnell in die Maschine stellen, die Kinder vor der Schule durchfüttern, dann Wohnung putzen, dann Mittagstisch, abends Fertigmahlzeit schnell in 4 Minuten in der Mikrowelle aufwärmen und später das eheliche Pflichtschiessen etc.), die schnell gemacht sind und uns irgendwie liegen. Den Rest der ganzen “Gratis”arbeit fordern wir dann wieder als Haushaltbeteiligung von der Ernährerin ein- und warum?
Selbstverständlich nur damit wir die dabei frei gewordene Zeit mit dem geschenkten Mustang verbringen können- ich meine, gewisse Freiheiten sollten man uns Hausmännern doch auch noch lassen, oder nicht?
Also ich fand nie Parkplätze vor einer Migros. Aber vielleicht ist das eine Parkfeld für einen Kleinwagen wie den Shelby klein genug. Mustangs haben den ruf eines Babe-Magnet.
Hat bei mir nie funktioniert.
Aber wegen dem Ruf des Wagens ist es vielleicht so, dass die Hauptverdienerin den kauf nicht erlaubt.
spass beiseite:
Mit
“hmm…, mit dem gesichtsverlust und egodämpfer liesse sich womöglich noch leben, aber mit dem üblichen hausfrauen/hausmänner-gehalt kommt man nicht weit. da liegt das problem.”
sagt Auguste eigentlich das wesentliche. Die Aufgabe der finanziellen Unabhängigkeit. Gleich wie gut eine Beziehung ist, es ist besser eine finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren, soweit das geht.
im umgekehrten fall wird oft stillschweigend erwartet, spätestens beim Kinderknick die stelle aufzugeben. bei mann nun ist mit sabine’s beitrag gezeigt, dass die weigerung der einkommensaufgabe als vorwurf einer angst vor kapitulation wahrgenommen wird.
nebenbei: die wortwahl kapitulation ist symptomatisch. als ob die beziehung ein kriegsfeld sei.
Marcel, Sie sollten mal beim Jay Leno in Burbank reinschauen. der hat dort eine fabrikhalle voll Autos. Auch einige Shelbys.
haben Sie schon mal Barret-Jackson Auktionen gesehen? (Werden auf Speed TV gezeigt).
Katharina, den Stall von Jay Leno kenne ich aus verschiedenen Artikeln, der hat da gewaltige Mobile drinnen stehen. Unter anderem einen güldenen (!) 1968er Toronado mit 1000 PS.
Ich stehe übrigens nicht so auf Pony Cars. Mir müsste die Ernährerin schon einen originalen 1968er Hemi Charger schenken, damit ich einigermassen glücklich bin. Zur Not tät’s auch ein 1969er COPO Camaro mit 427er. Mit einem Hot Rod wäre ich natürlich ebenfalls überglücklich- da kriegte ich sogar richtig glänzig-feuchte Äugelein…
Von erfolgreichen Frauen die Alleinernährerschaft zu verlangen ist in der Tat zu hoch gegriffen- bei den Männern funktionierts ja auch immer schlechter. Haupternährerrolle ist da schon wesentlich realistischer. umgekehrt hat sich der Mann dann natürlich auch an der ganzen Haushalts- und Erziehungsarbeit zu beteiligen. Doch genau da hapert es dann häufig, wie zum Beispiel eine US-Studie zu diesem Thema aufzeigt. Die von mir weiter oben erwähnte deutsche Studie kommt da interessanterweise zu einem (ganz) anderen Resultat, als die Amerikanische. Wobei der Gegenstand natürlich aus einer z. T. ganz anderer Perspektive untersucht wurde.
@ marcel zufferey
hmm…, diese orginale aus den sechzigern sind fast unbezahlbar geworden, dagegen ist diese jüngste generation geradezu ein schnäppchen und es ist das erste mal, dass ein mustang wieder wie ein mustang aussieht – na ja, fast.
@ katharina
hmm…, auch ich bin immer wieder gern verblüfft über die wortwahl, die sich da und dort so unbewusst in die posts einschleicht. babe-magnet – und wie!
Autos sind mir eigentlich nicht wichtig, man kommt damit von A nach B. Aber diese Mustangs gefielen mir schon immer, sie sind etwas ganz Besonderes.
@pippi
hmm…, und als ob das nicht schon genug wäre, setzen sie noch thelma und louise hinein und brad pitt oben drauf.
Also bei mir müsste der Babe Magnet eher aus den dreissiger Jahren sein: Mercedes 500k
“http://www.shutterpoint.com/Photos-ViewPhoto.cfm?id=281915″
Also da würde ich schon einsteigen. Mit stilechtem Hut aus der gleichen Epoche.
Ist ja auch mehr ein Girl’s Toy als ein Boy’s Toy.
Ich hatte vor Jahren eine Replika dieses Wagens. Allerdings in schwarz. Das original (es gibt meines Wissens noch etwa sieben, kostet allerdings etwa eine Million.
Also die Vorstellung “Auguste und Mustang” gefällt mir noch viel besser als “Thelma&Louise&Brad” im Mustang….. ach ja, Träume sind Schäume
@Pippi Langstrumpf sagt:
28. Juli 2010 um 17:45:
Also ohne Brad Pitt kann ich auch träumen.
Geena, well she’s cute.
Der Film hat sowieso unterschwellig Anspielungen in die Richtung.
Wenn ich Auguste wäre, würde ich mich vehement gegen Vergleiche mit Brad Pitt wehren.
Ich kannte eine in der Schweiz, die einen Mustang fuhr. sie hat in dann nach sechs Monaten abgestossen. Grund: parkieren unmöglich.
sagenhaft. und das bei einem Kompaktauto.
Was ist mit der Faszination für Road Movies in der Schweiz? Insbesondere wie Thelma and Louise, Arizona im Sommer. In einem offenen Wagen. Das ist die Hölle bei 45 und mehr Grad im Schatten.
Dann sind die Distanzen tödlich und du schläfst nach 5 stunden auf der Autobahn fast ein. Einerseits Tunnelvision vom Starren auf die Fahrbahn, dann werden die Augen von dem intensiven Hitze- und Sonnengeflimmere schnell müde.
In einem offenen Wagen ist das auch lebensgefährlich wegen Hitze und Dehydration.
Dann sind die county sherifss und state trooper in der Gegend ein Kapitel für sich.
Die Gegend ist im Winter allerdings überirdisch schön wenn die Wüste blüht. Die Farben der Mesas sind einzigartig. Insbesondere entlang der Strecke von Flagstaff Richtung Albuquerque.
Katharina, ich weiss, dass du Brad Pitt nicht so toll findest, aber weisst du, das kannst du einfach nicht beurteilen (jetzt werden sich gewisse Leute wieder darüber mokieren, dass Pippi und Katharina sich hier wie Teenies aufführen – ja, das mag stimmen, aber es macht Spass!!).
Also seit Brad sich den Ziegenbart rasiert hat, sieht er doch wieder ganz anmächelig aus, am besten gefiel er mir als Joe Black, so seidig und geheimnisvoll. Die unterschwelligen Anspielungen im Film Thelma&Louise habe ich auch wahrgenommen, das war ja das Reizvolle, vieles lag in der Luft, unausgesprochen, ich mag diese Filme, wo ich nicht alles vorgekaut bekomme, es muss Raum bleiben für Fantasie. Brad Pitt passt auch sehr gut in solche Filme, er hat ein sehr zurückgenommenes Spiel, sparsame Gesten, das fällt mir immer wieder auf, kommt auch besonders gut zum Ausdruck in “Legends of the Fall”.
hmm…, und in “sleepers” war er stark und zusammen mit clooney in “ocean’s elven” war’s lustig. zu geena davis nur soviel: eine schönere piratin gab’s meines wissens noch nie.
Ja, in Meet Joe Black war er sehr gut. Mir gefällt der Film sowieso. Ich bin ein Fan von Sir Anthony Hopkins, da besonders in Hannibal.
Das mit dem Ziegenbart verstehe ich etwas, denn brad Pitt hat ja den ruf eines polierten Schnösels. Nur finde ich die Meckerbärte sowieso lachhaft. Jetzt ist er auch etwas aus dem Schnöselalter raus.
ein Spitzenschauspieler ist er aber schon.
Würde er mit Penelope Cruz zusammen eine Film machen, hätten wir dann beide was zum träumen.
Noch zu Thelma and Louise:
Die sehr diskreten Anspielungen sind eigentlich für die Handlung sehr wichtig, denn in der Realität macht die Handlung ansonsten keinen Sinn. Bei sexuellen Übergriffen kann ich sehr gut verstehen, dass bei sich anbietender Gelegenheit der Typ abgeknallt wird. Diese Gefühle kommen einfach, das verstehe ich leider sehr gut. Sie würde also mit grosser Wahrscheinlichkeit freigesprochen (wegen Selbstverteidigung).
Auch ist die Hetzjagd mit der ganzen Armada der Helikopter am Schluss völlig unrealistisch.
Aber: Lesbische Beziehungen, die lange andauern, gehen meiner Erfahrung nach viel tiefer als bei straight couples. So ist Trennung oft ein sehr traumatischer Vorgang. Die gegenseitige Hingabe kann soweit gehen, dass das Leben für die Partnerin gegeben würde, und zwar bedingungslos. Dies war ein Aspekt in meiner Situation.
Der gemeinsame Suizid von Thelma und Louise aus der Ausweglosigkeit am Schluss des Filmes, wo nur die Wahl zwischen der Ergebung an die Polizei und damit der Trennung der beiden oder dem gemeinsamen Tod bestand, ist erst unter diesem Aspekt logisch.
Der Aspekt selber wurde aber im Film nicht herausgearbeitet. Stattdessen ist es ein Versatzstück über den Stereotyp betonköpfiger Bullen und deren Überschätzung von Macht. Dies allerdings szenisch meisterhaft.
Jaja, Hauptsache, die Damen der Schöpfung können sich über irgend etwas beklagen…
Jetzt mal ehrlich: Was soll das Ganze?
Liebe Frauen, wenn ihr im Beruf Erfolg habt, dann seid doch einfach happy!
Klar, ihr wollt natürlich Erfolg im Beruf UND einen starken Mann, zu dem ihr aufschauen könnt UND eine Familie UND dabei super aussehen…
Aber: Es gibt im Leben nie alles!
Es scheint, dass gewisse Frauen dies erst noch lernen müssen…
“Es scheint, dass gewisse Frauen dies erst noch lernen müssen…”
Es scheint mir eher, dass gewisse Frauen dies nie lernen werden…
“Nach 40 Jahren Emanzipation haben die Frauen fast alles erreicht, wofür sie gekämpft haben: Sie dürfen studieren, allein an einer Bar sitzen, Karriere machen, abtreiben, politisieren und abstimmen.”
Sind dies die höchsten “Güter” eines Menschen: (Uni)Studieren, alleine an der Bar sitzen, Karriere machen, abtreiben, politisieren und abstimmen?
Sorry, da wäre dann aber leider was grundsätzliches verloren gegangen. Frauen kann dies auf eine Art egal sein, sie müssen sich in den daraus entwicklenden Kriegen “nur” prostituieren, Männer hingegen werden dabei verstümmelt.
@Eremit
Nein, das sind bestimmt nicht die höchsten güter und nicht unbedingt erstrebenswert. Bist du eigentlich ein frauenhasser oder wer oder was hat dich so zynisch gestimmt? Oder ist das deine art? Wie kommst du auf die idee, dass sich frauen während kriegen prostituieren und männer drauf gehen? Von wem werden denn kriege angezettelt? Von frauen?
tomas bringt es im ersten beitrag auf den punkt, in millionen jahren hat sich der mensch entwickelt, hormonell gesteuert ergeben sich spezifische geschlechtereigenschaften, diese sollen nun über nacht verschwinden, so meint jedenfalls uma. sehr schön kommt, in den weiteren beiträgen, das statusdenken zum ausdruck, welches unsere gesellschaft heute prägt. um auf der karriere-
leiter nach oben zu kommen, braucht eine frau starke ellenbogen. mehr noch als ein mann, hält sie sich dann für etwas ganz besonderes und kann das dann zu hause nicht abstellen. auf grund ihrer höheren sozialen kompetenz, können “haus”frauen durch geschickte diplomatie einen ausgleich schaffen, das genau ist “haus”männern fast unmöglich. weiterhin stellt sich ja die frage des nachwuchses, welcher für frauen, fast automatisch, das berufliche aus bedeutet. eine normale familie braucht aber auch kinder, sonst ist es eben keine. jeder mann kommt dabei irgendwann an einen punkt, wo er sich fragt, ob er sich das noch weiter antun möchte! als ehemals alleinerziehender vater, weiß ich wovon ich spreche. viele männer erkennen schon im vorfeld, daß eine solche partnerschaft verstärkt probleme macht und kratzen instinktiv die kurve. wer hier glaubt, die natur austricksen zu können, wird in mehr als 99% aller fälle schiffbruch erleiden. da unsere gesellschaft ja darauf abzielt die mutterrolle und somit die
familie abzuschaffen, selbst die wörter mutter und vater, sollen ja laut eu-neusprech, abgeschafft werden. setzt sich dieser unnatürliche trend fort, wird die entsprechende gesellschaft, schlicht und ergreifend, aussterben.
Ja das habe ich schon manchmalnauch das Gefühl, dass die Leute schon sehr einsam sind. Man grüsst sich ja nicht mal mehr auf der Strasse, die Leute reden in ihre Telefone hinein und man hat auch nie mehr Zeit für einen Schwatz. Und die Frauen sind so arrogant und selbstbewusst, man hat gar keine Lust einen Scherz zu machen. Da ist zum Glück meine Generation noch anders, da kann man noch Lachen und dpes lustig haben miteinander. Auch wenn halt bei manchen esnlangsam harzt im Oberstübli und die Hüften langsam zwicken.